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Wie viel Erbschaft ist fair?

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Ceterum censeo

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

So ein Quatsch. Wenn du beim Bäcker ein Brötchen kaufst, dann setzt der Bäcker das den Gewinn auch als Einkommen an. Du darfst aber keinen Verlust ansetzen. Völlig egal was du mit deinem Geld privat machst - es ist danach weg. Nur arbeitsbezogene Kosten dürfen als Werbungskosten abgesetzt werden.

Ich glaube, viele verstehen unser Steuersystem nicht. Es gibt nicht so etwas wie versteuertes Geld. Quasi jedes Mal, wenn das Geld im Wirtschaftskreislauf den Besitzer wechselt, wird es neu versteuert.

Du kaufst ein Brötchen, Einkommen beim Bäcker. Der Bäcker nutzt das versteuerte Geld und geht damit zum Fleischer. Einkommen beim Fleischer. Der Fleischer nutzt das versteuerte Geld und kauft eine Konsole. Einkommen beim Fachhändler. Der Fachhändler nimmt das versteuerte Geld usw...

Jedes Mal, wenn Geld seinen Besitzer wechselt, entsteht Einkommen und eine Steuer. Diese Steuer bemisst sich an der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit der Transaktion - ist im Grunde aber ähnlich der Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer entsteht bei einer Transaktion und bemisst sich am Umsatz. Die Einkommensteuer entsteht de facto (nicht de jure) auch bei jeder Transaktion und bemisst sich am Gewinn.

Harsche Worte von jemanden, der in seinem Beitrag doch aller Welt zeigt, dass die eigenen Kenntnisse unseres Steuersystems doch sehr lückenhaft sind (Euphemismus). Wenn bei jeder Geldbewegung Einkommensteuer entsteht, wie verhält es sich dann z. B. bei Gewährung eines Darlehens? Wie bei Tauschgeschäften? und was ist mit Anzahlungen und Vorschüssen?
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Was eigentlich mit dem, was man von seinen Eltern erbt, was kein Vermögen ist - Veranlagungen, Intelligenz, soziales Umfeld, Kontakte?

Sollte auch versteuert werden, allerdings nicht direkt. Man könnte die Vorteile, die man vom Elternhaus hat, in Kateogorien eingliedern. Beispielsweise 5% Sondersteuer, wenn die Eltern Akademiker waren und keine, wenn sie nur Hauptschule hatten. Dann bekäme jeder einen lebenslangen individuellen Steuersatz, der auch gerecht wäre. So in der Art, denn dann würde man auch den ungerechten Startbedingungen Herr werden, aber leider traut sich da ja keiner ran.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

Da bleibt für mich aber die Frage, ob man ihm das deshalb wegnehmen soll, oder den anderen die Möglichkeit gibt auch ohne Erbe gut zu leben oder sich sogar etwas aufzubauen. Bspw. durch die Schaffung von mehr Bauland um die Immobilienpreise wieder runter zu bekommen und weniger Steuern für mittlere und gehobene Einkommen (bis 150 k oder irgendwas um den Dreh), so dass man auch wieder aus eigener Leistung etwas für sich aufbauen kann.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

Das Problem ist doch nicht die Erbschaft, sondern dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.
Erbschaften sind kein leistungsloses Einkommen. Irgendjemand musste in der Vergangenheit zurück stecken, damit dann etwas vererbt werden kann. Besteuert wurde das Ganze auch schon.
Würde ich es für alle fairer gestalten können, dann würde ich Erben stärker zur Kasse bitten aber gleichzeitig die Steuern für alle Arbeitenden senken. Eine Gesellschaft, in der sich Leistung nicht mehr lohnt wird untergehen.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

Es war doch schon immer so früher haben die Leute ohne Land halt noch direkt im Nebengebäude des Landbesitzers gewohnt heute baut man Mietobjekte.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Das Problem ist doch nicht die Erbschaft, sondern dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.
Erbschaften sind kein leistungsloses Einkommen. Irgendjemand musste in der Vergangenheit zurück stecken, damit dann etwas vererbt werden kann. Besteuert wurde das Ganze auch schon.
Würde ich es für alle fairer gestalten können, dann würde ich Erben stärker zur Kasse bitten aber gleichzeitig die Steuern für alle Arbeitenden senken. Eine Gesellschaft, in der sich Leistung nicht mehr lohnt wird untergehen.

Solange der 3 jährige gebraucht Skoda Kombi, 1 mal jährlich Malle (nicht Male und nicht Mahe) drin sind und das sommerliche Dorffest wieder stattfindet ist das Volk zufrieden und meckert noch ein bisschen rum.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

Richtig, aber die Politik wird für Rentner gemacht oder für die, die die Rente in Sicht haben, deswegen ist dieser Aspekt (leider) maximal egal.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Das Problem ist doch nicht die Erbschaft, sondern dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.
Erbschaften sind kein leistungsloses Einkommen. Irgendjemand musste in der Vergangenheit zurück stecken, damit dann etwas vererbt werden kann. Besteuert wurde das Ganze auch schon.
Würde ich es für alle fairer gestalten können, dann würde ich Erben stärker zur Kasse bitten aber gleichzeitig die Steuern für alle Arbeitenden senken. Eine Gesellschaft, in der sich Leistung nicht mehr lohnt wird untergehen.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

Und warum genau soll das ungerecht sein? Die Eltern von dem Erben haben sich dafür jahrelang anderweitig zurück gehalten und haben sicher auf viel verzichtet, um das Haus zu bauen. Ist bei meinen Eltern genauso gewesen, da wurde 15 Jahre der Gürtel deutlich enger geschnallt bei Konsum, Urlaub, Essen gehen, Auto etc. als bei den zur Miete wohnenden. Das Resultat ist daraus eben ein Erbe dass ich mal kriegen werde. Ich finde das in keinster Weise unfair, denn jeder kann diese Entscheidung für sich selbst treffen. Nur wollen viele nicht auf das schicke Auto, 3 statt 2 Urlaube etc. zugunsten des Eigenheims verzichten. Wer sich aber dafür entscheidet und verzichtet, der soll finde ich auch dieses Eigenheim weiter vererben dürfen.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Das Problem ist doch nicht die Erbschaft, sondern dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.
Erbschaften sind kein leistungsloses Einkommen. Irgendjemand musste in der Vergangenheit zurück stecken, damit dann etwas vererbt werden kann. Besteuert wurde das Ganze auch schon.
Würde ich es für alle fairer gestalten können, dann würde ich Erben stärker zur Kasse bitten aber gleichzeitig die Steuern für alle Arbeitenden senken. Eine Gesellschaft, in der sich Leistung nicht mehr lohnt wird untergehen.

So ein Quatsch. 10 Jahre IGM mit hoher Sparquote und man hat fast ausgesorgt.

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

Und warum genau soll das ungerecht sein? Die Eltern von dem Erben haben sich dafür jahrelang anderweitig zurück gehalten und haben sicher auf viel verzichtet, um das Haus zu bauen. Ist bei meinen Eltern genauso gewesen, da wurde 15 Jahre der Gürtel deutlich enger geschnallt bei Konsum, Urlaub, Essen gehen, Auto etc. als bei den zur Miete wohnenden. Das Resultat ist daraus eben ein Erbe dass ich mal kriegen werde. Ich finde das in keinster Weise unfair, denn jeder kann diese Entscheidung für sich selbst treffen. Nur wollen viele nicht auf das schicke Auto, 3 statt 2 Urlaube etc. zugunsten des Eigenheims verzichten. Wer sich aber dafür entscheidet und verzichtet, der soll finde ich auch dieses Eigenheim weiter vererben dürfen.

Weil der Preisanstieg nie versteuert wurde. Wenn meine Aktien 500% steigen dann zahle ich 25% Steuer, bei meinem Einkommen auch. Hier fand nie eine Besteuerung des Preisanstiegs statt

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Das Problem ist doch nicht die Erbschaft, sondern dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.
Erbschaften sind kein leistungsloses Einkommen. Irgendjemand musste in der Vergangenheit zurück stecken, damit dann etwas vererbt werden kann. Besteuert wurde das Ganze auch schon.
Würde ich es für alle fairer gestalten können, dann würde ich Erben stärker zur Kasse bitten aber gleichzeitig die Steuern für alle Arbeitenden senken. Eine Gesellschaft, in der sich Leistung nicht mehr lohnt wird untergehen.

So ein Quatsch. 10 Jahre IGM mit hoher Sparquote und man hat fast ausgesorgt.

Bitte? Gehen wir mal von 100k Gehalt aus (hat bei weitem nicht jeder bei IGM). Davon bleiben dir rd. 55k übrig. Bei rd. 25k Sparrate (würde ich als absolut hohe Quote bezeichnen) und 7% Verzinsung des gesamten Ersparten (auch eher ambitioniert) landest du nach 10 Jahren bei ca. 400k Vermögen. Davon kannst du dir aktuell in der Großstadt eine 2-3-Zi Wohnung in B/C-Lage kaufen. Wo hast du dann ausgesorgt?

Und jetzt im Vergleich: Der Erbe von 2-3 dieser Wohnungen hat schnell mal 1,2 Mio auf der hohen Kante (und kann das durch Mieteinnahmen und eigenes Einkommen noch deutlich steigern)

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WiWi Gast

Wie viel Erbschaft ist fair?

Das ist tatsächlich ein gutes Argument. 10jahresfreiheit abschaffen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2021:

In den letzten Jahren ist es halt wirklich extrem geworden. Ein Freund von mir hat vor kurzem ein Haus in Mögeldorf ( etwas besserer Vorort von Nürnberg) der Wert des Grundstück beträgt alleine 700 k Euro mit dem Haus ist es locker eine Million wert. Seine Eltern waren normale Arbeiter der Grund für das hohe Erbe waren lediglich die extrem gestiegen Immobilienpreise. Wenn man jetzt bedenkt, dass jemand dessen Eltern zur Miete gewohnt haben so gut wie nichts erben wird, ist das schon sehr ungerecht.

Und warum genau soll das ungerecht sein? Die Eltern von dem Erben haben sich dafür jahrelang anderweitig zurück gehalten und haben sicher auf viel verzichtet, um das Haus zu bauen. Ist bei meinen Eltern genauso gewesen, da wurde 15 Jahre der Gürtel deutlich enger geschnallt bei Konsum, Urlaub, Essen gehen, Auto etc. als bei den zur Miete wohnenden. Das Resultat ist daraus eben ein Erbe dass ich mal kriegen werde. Ich finde das in keinster Weise unfair, denn jeder kann diese Entscheidung für sich selbst treffen. Nur wollen viele nicht auf das schicke Auto, 3 statt 2 Urlaube etc. zugunsten des Eigenheims verzichten. Wer sich aber dafür entscheidet und verzichtet, der soll finde ich auch dieses Eigenheim weiter vererben dürfen.

Weil der Preisanstieg nie versteuert wurde. Wenn meine Aktien 500% steigen dann zahle ich 25% Steuer, bei meinem Einkommen auch. Hier fand nie eine Besteuerung des Preisanstiegs statt

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