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Lieber erben statt sparen

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WiWi Gast

Lieber erben statt sparen

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2023:

Guten Abend, ich grabe diese Diskussion aus aktuellem Anlass wieder aus, weil ich hoffe hier jemand zu finden der sich konkret mit dem Thema Erbe beschäftigt.

Anlass ist: wir haben geerbt. Wir, das sind zwei Schwestern Ende vierzig, beide ledig, eine ist alleinstehend und wohnt zur Miete, die zweite bewohnt mit ihrem Lebensgefährten eine Etage des ehemaligen Elternhauses. In der anderen Etage lebte die Mutter bis zu ihrem Tod. Das Haus ist eine DHH älteren Jahres. Ein Testament ist nicht vorhanden, wir beide sind daher nach der gesetzlichen Erbfolge die beiden Erben. Neben dem Haus gibt es noch einen Mini-Acker und ein kleines Aktiendepot zu vererben.

Jetzt unsere Frage: an wen können wir uns wenden zwecks Aufteilung des Erbes? Wer berät am besten? Worauf sollte man beim Berater achten? Wir möchten gerne wissen ob wir Gestaltungsspielraum haben oder ob alles durch zwei geteilt werden muss. Die schwierigste Frage ist was geschieht mit dem Haus und gibt es eine Lösung, die für beide Schwestern passt?

Danke im voraus für eure Tips

Mein Beileid zum frühen Tod der Eltern. Ihr wendet euch vorzugsweise an einen Anwalt. Dazu bei Google eingeben: Anwalt Erbrecht + Name der nächstgelegen Stadt ab 100k/200k Einwohner.

Ebenso mein Beleid. Ich weiß, dass es sehr belastend ist neben dem Tod eines Angehörigen in die Erbthematik einzusteigen.
Grundsätzlich ist es so, dass ihr die Aufteilung unter euch vertraglich frei gestalten könnt. Beispiel: Du bekommst die Aktien und den Acker - und eine Ausgleichszahlung um die Differenz zur DHH auszugleichen (die deine Schwester bekommt).
Natürlich ist es auch eine Option, dass ihr beide jeweils zu 50% Eigentümerinnen der DHH werdet. Momentär ist das oft die einfachste Lösung für den Moment und sinnvoll, wenn ihr ein gutes Verhältnis habt und keiner das Objekt zu Geld machen will.
Ansonsten: Für das Finanzamt und für etwaige Aufteilungen muss das Vermögen erstmal beschätzt werden (logisch). Parallel dazu solltet ihr aber besprechen, wer an was überhaupt Interesse hat. Gutes Gelingen!

Danke dir für deine Hilfe. Der Schwester das Haus zu überlassen ginge nur theoretisch, denn womit soll die Ausgleichszahlung geleistet werden? Bei ihr ist nichts zu holen und sie wird dafür auch kaum einen Kredit von der Bank bekommen, sie war fast ihr ganzes Leben lang selbständig und es reichte immer gerade so und das auch nur weil sie im Elternhaus mietfrei wohnt(e). Sie sieht das Haus als ihre Altersvorsorge an und möchte es gerne behalten, braucht aber nur eine Etage wie bisher. Wir verstehen uns gut, haben aber aufgrund der Entfernung wenig Kontakt. Für die Immobilienbewertung bräuchten wir dann ein aktuelles Gutachten, oder? Wir hatten mal eine Schätzung anlässlich der Scheidung der Eltern (damals zahlte meine Mutter mit ihrem Erbe meinen Vater aus), doch der darin angegebene Wert ist veraltet und entspricht nicht dem Marktpreis - obwohl ja die Tendenz wieder nach unten geht. Wenn wir das Haus zu Geld machen wollten, müssten wir es daher recht schnell angehen. Das ist jedoch nicht im Interesse der Schwester, die somit auch obdachlos würde mit ihrem Partner. Leider sind es nicht so viele Aktien, dass sie in etwa dem Wert des Hauses entsprechen (meine Schwester hat null Ahnung vom Immobilenmarkt, von daher sehe ich es ihr nach dass sie anfangs dachte das Haus könnte dem Wert der Aktien entsprechen). Aktien vielleicht 40-50k? wobei ich auch nicht weiss wie man das im Zweifelsfall genau berechnet, ist ja viel volatiler als der Hauswert. Gibt es dafür einen Stichtag beim teilen und hat dann ggf. eine der beiden einfach Pech, wenn es direkt nach der Teilungs-Unterschrift deutlich runter geht? Oder Glück, wenn es steigt? Bei mir sieht es so aus, dass ich wegen der räumlichen Entfernung weder Haus noch Acker sinnvoll nutzen kann, ich aber dennoch in der aktuellen Krisensituation Sachwerte mehr schätze als Geldwerte. Von daher nicht unbedingt ein Interesse am "verscherbeln" des Erbes habe.

Disclaimer: Hier noch mal der Vorposter und ich bin auch kein Fachexperte, habe aber ähnliche Fragen durch den Tod meines Onkels gehabt.
Zu der finanziellen Situation deiner Schwester: Alles nachvollziehbar, aber ihr müsst bedenken, dass ihr beide "sowieso" Erbschaftssteuern bezahlen müsst. Was ich damit meine: Sie wird Geld beschaffen müssen, auch wenn sie nichts auf der hohen Kante hat.
Zu der Schätzung: Ihr werdet eine aktuelle Schätzung brauchen - ein entsprechendes Schreiben gibt euch das Amtsgericht mit. Hier zählt immer der Stichtag des Todes, unabhängig davon ob wir von Wertpapieren, Bargeld oder was auch immer sprechen.
Als Tipp: Für die Schätzung von Immobilien kann man sich an das Ortsgericht wenden. Am besten schon mal überlegen, was alles Wertminderung bedeuten könnte (alte Fassade, Renovierungsstau...).
Ansonsten: Sicher hilft euch ein Anwalt für Erbrecht weiter, wenn ihr Beratung braucht. Aber es gibt vielfältige Möglichkeiten - ihr müsst euch halt einig werden. Wenn du die Sachwerte "mehr" schätzst, könntest du sie auch abfinden (du wirst Eigentümerin) und ihr dennoch Wohnrecht einräumen. Im Zweifel ist die 50-50 Aufteilung nach deiner Beschreibung aber auch möglich und ihr schaut, dass ihr den Rest so umgebaut bekommt, dass eine Vermietung möglich wird.
Und nebenbei bemerkt, egal wie ihr euch entscheidet, erbt ihr potentiell auch später voneinander. Alles Gute.

Guten Morgen und nochmals ganz lieben Dank! Das hilft schon mal weiter zur Vorbereitung eines Termins beim Anwalt. Soweit ich informiert bin, müssen wir jedoch keine Erbschaftssteuern zahlen, da wir als Kinder einen Freibetrag von jeweils 400k haben. Somit müsste das Erbe insgesamt ja über 800k wert sein damit wir darauf Steuern zahlen. Nein also da sind wir weit druntern, wie gesagt Aktien ca. 40k und eine DHH, Grundstückswert laut Bodenrichtwert ca. 300k und Acker keine 10k. Da braucht meine Schwester keinen Kredit für, zum Glück. Interessanter Hinweis, dass wir uns später gegenseitig beerben, das sollte bei uns aber keine Rolle spielen (wir sind nur ein Jahr auseinander), also ich brauche kein weiteres Erbe in diesem Leben und da wie gesagt keine Kinder da sind gibt es für uns in dem Sinne nichts zu vererben. Was ich damit sagen will ist, dass dies bei unserer aktuellen Entscheidung keine Rolle spielt, was soll ich ihr einen Batzen Geld hinterlassen wenn sie eh kurz nach mir stirbt und es dann kaum noch nutzen kann (oder umgekehrt). Also suchen wir eine Lösung die für uns beide zu Lebzeiten die beste ist. Ich meine es könnte ja auch sein, dass eine von uns vor unserem Vater stirbt, dann würde er erben, auch diesen Fall bedenken wir nicht in dem Sinne wie Eltern für ihre Kinder sorgen weil es doch sehr unwahrscheinlich ist aber nicht ausgeschlossen. Verstehst Du was ich meine? Irgendwer wird es nach uns bekommen, aber nicht wir und darüber mache ich mir keinen Kopf, ist ja nicht die Welt bei uns...

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WiWi Gast

Lieber erben statt sparen

Erben ? Die Frage ist wann und von wem.
Ich spekuliere nicht auf ein Erbe. Meine Großeltern sind verstorben und haben ihr Erbe an meine eltern und ihren anderen Kindern verteilt. Meine eltern werden hoffentlich über 80 was ganz normal ist. In dem Fall bin ich bereits 60 und wenn meine eltern dann pflegebedürftig sind wird ihr Geld eher dafür eingesetzt sie pflegen zu lassen. Was soll denn da noch übrig bleiben und wenn sie 90 werden bin ich schon 70 und was bringt mir da noch etwas zu erben ?
Dieser ganze Erbschaftquatsch halte ich nicht von. Vorallem nicht auf den Tod von geliebten Menschen zu spekulieren. Selber was auf die Reihe bringen und da ist Anna auf der sicheren Seite. Alles andere ist nicht sicher und führt am Ende zu altersarmut.

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WiWi Gast

Lieber erben statt sparen

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

WiWi Gast schrieb am 09.11.2023:

Ich bin sicher nicht für ein Recht auf Eigentum, weil es naturgegeben oder auch nicht ist. Ich bin dafür, weil es für eine lebenswertere Gesellschaft sorgt.

THIS.
Recht auf Eigentum ist im Grundgesetz aus guten Grund. Nur das führt zum Wohlstand der gesamten Gesellschaft.

Bitte lest Geschichtsbücher! Wer die Vergangenheit nicht versteht, begeht die gleichen Fehler wieder. Und Sozialismus ist ein Fehler.

Die Verstaatlichung im Sozialismus (und nichts anderes ist es, wenn wir das Recht auf Eigentum absprechen) haben immer, immer, immer - ich wiederhole: Immer! - zur absoluten Verarmung der Gesellschaft geführt. Die einzigen, die davon profitiert haben, waren die Parteifunktionäre.

Beispiele gefällig?
DDR vs BRD. Das eine Land bettelarm (DDR), das andere einer der properierendsten Wirtschaftnationen des 20. Jahrhundert.

Alles war ererbt ist, wurde bereits versteuert.

Genau mit einer Erbschaftssteuer schaffen wir ja automatisch das Recht auf Eigentum ab und gesellen uns da zu anderen Sozialistischen Diktaturen, wie der Schweiz und den USA. :D

Tatsächlich bin ich bei vielen Punkten gar nicht soweit weg von dir, ich bin aber der Ansicht das deine Argumentation ein bisschen im Sande verläuft.
Einer der großen Probleme in Sozialistischen Ländern ist eine hohe Konzentration des Kapitals auf einige wenige Personen. Wenn du weder Erbe noch Vermögen besteuerst führt dies langfristig genau dazu.

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WiWi Gast

Lieber erben statt sparen

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Guten Abend, ich grabe diese Diskussion aus aktuellem Anlass wieder aus, weil ich hoffe hier jemand zu finden der sich konkret mit dem Thema Erbe beschäftigt.

Anlass ist: wir haben geerbt. Wir, das sind zwei Schwestern Ende vierzig, beide ledig, eine ist alleinstehend und wohnt zur Miete, die zweite bewohnt mit ihrem Lebensgefährten eine Etage des ehemaligen Elternhauses. In der anderen Etage lebte die Mutter bis zu ihrem Tod. Das Haus ist eine DHH älteren Jahres. Ein Testament ist nicht vorhanden, wir beide sind daher nach der gesetzlichen Erbfolge die beiden Erben. Neben dem Haus gibt es noch einen Mini-Acker und ein kleines Aktiendepot zu vererben.

Jetzt unsere Frage: an wen können wir uns wenden zwecks Aufteilung des Erbes? Wer berät am besten? Worauf sollte man beim Berater achten? Wir möchten gerne wissen ob wir Gestaltungsspielraum haben oder ob alles durch zwei geteilt werden muss. Die schwierigste Frage ist was geschieht mit dem Haus und gibt es eine Lösung, die für beide Schwestern passt?

Danke im voraus für eure Tips

Mein Beileid zum frühen Tod der Eltern. Ihr wendet euch vorzugsweise an einen Anwalt. Dazu bei Google eingeben: Anwalt Erbrecht + Name der nächstgelegen Stadt ab 100k/200k Einwohner.

Ebenso mein Beleid. Ich weiß, dass es sehr belastend ist neben dem Tod eines Angehörigen in die Erbthematik einzusteigen.
Grundsätzlich ist es so, dass ihr die Aufteilung unter euch vertraglich frei gestalten könnt. Beispiel: Du bekommst die Aktien und den Acker - und eine Ausgleichszahlung um die Differenz zur DHH auszugleichen (die deine Schwester bekommt).
Natürlich ist es auch eine Option, dass ihr beide jeweils zu 50% Eigentümerinnen der DHH werdet. Momentär ist das oft die einfachste Lösung für den Moment und sinnvoll, wenn ihr ein gutes Verhältnis habt und keiner das Objekt zu Geld machen will.
Ansonsten: Für das Finanzamt und für etwaige Aufteilungen muss das Vermögen erstmal beschätzt werden (logisch). Parallel dazu solltet ihr aber besprechen, wer an was überhaupt Interesse hat. Gutes Gelingen!

Danke dir für deine Hilfe. Der Schwester das Haus zu überlassen ginge nur theoretisch, denn womit soll die Ausgleichszahlung geleistet werden? Bei ihr ist nichts zu holen und sie wird dafür auch kaum einen Kredit von der Bank bekommen, sie war fast ihr ganzes Leben lang selbständig und es reichte immer gerade so und das auch nur weil sie im Elternhaus mietfrei wohnt(e). Sie sieht das Haus als ihre Altersvorsorge an und möchte es gerne behalten, braucht aber nur eine Etage wie bisher. Wir verstehen uns gut, haben aber aufgrund der Entfernung wenig Kontakt. Für die Immobilienbewertung bräuchten wir dann ein aktuelles Gutachten, oder? Wir hatten mal eine Schätzung anlässlich der Scheidung der Eltern (damals zahlte meine Mutter mit ihrem Erbe meinen Vater aus), doch der darin angegebene Wert ist veraltet und entspricht nicht dem Marktpreis - obwohl ja die Tendenz wieder nach unten geht. Wenn wir das Haus zu Geld machen wollten, müssten wir es daher recht schnell angehen. Das ist jedoch nicht im Interesse der Schwester, die somit auch obdachlos würde mit ihrem Partner. Leider sind es nicht so viele Aktien, dass sie in etwa dem Wert des Hauses entsprechen (meine Schwester hat null Ahnung vom Immobilenmarkt, von daher sehe ich es ihr nach dass sie anfangs dachte das Haus könnte dem Wert der Aktien entsprechen). Aktien vielleicht 40-50k? wobei ich auch nicht weiss wie man das im Zweifelsfall genau berechnet, ist ja viel volatiler als der Hauswert. Gibt es dafür einen Stichtag beim teilen und hat dann ggf. eine der beiden einfach Pech, wenn es direkt nach der Teilungs-Unterschrift deutlich runter geht? Oder Glück, wenn es steigt? Bei mir sieht es so aus, dass ich wegen der räumlichen Entfernung weder Haus noch Acker sinnvoll nutzen kann, ich aber dennoch in der aktuellen Krisensituation Sachwerte mehr schätze als Geldwerte. Von daher nicht unbedingt ein Interesse am "verscherbeln" des Erbes habe.

Disclaimer: Hier noch mal der Vorposter und ich bin auch kein Fachexperte, habe aber ähnliche Fragen durch den Tod meines Onkels gehabt.
Zu der finanziellen Situation deiner Schwester: Alles nachvollziehbar, aber ihr müsst bedenken, dass ihr beide "sowieso" Erbschaftssteuern bezahlen müsst. Was ich damit meine: Sie wird Geld beschaffen müssen, auch wenn sie nichts auf der hohen Kante hat.
Zu der Schätzung: Ihr werdet eine aktuelle Schätzung brauchen - ein entsprechendes Schreiben gibt euch das Amtsgericht mit. Hier zählt immer der Stichtag des Todes, unabhängig davon ob wir von Wertpapieren, Bargeld oder was auch immer sprechen.
Als Tipp: Für die Schätzung von Immobilien kann man sich an das Ortsgericht wenden. Am besten schon mal überlegen, was alles Wertminderung bedeuten könnte (alte Fassade, Renovierungsstau...).
Ansonsten: Sicher hilft euch ein Anwalt für Erbrecht weiter, wenn ihr Beratung braucht. Aber es gibt vielfältige Möglichkeiten - ihr müsst euch halt einig werden. Wenn du die Sachwerte "mehr" schätzst, könntest du sie auch abfinden (du wirst Eigentümerin) und ihr dennoch Wohnrecht einräumen. Im Zweifel ist die 50-50 Aufteilung nach deiner Beschreibung aber auch möglich und ihr schaut, dass ihr den Rest so umgebaut bekommt, dass eine Vermietung möglich wird.
Und nebenbei bemerkt, egal wie ihr euch entscheidet, erbt ihr potentiell auch später voneinander. Alles Gute.

Guten Morgen und nochmals ganz lieben Dank! Das hilft schon mal weiter zur Vorbereitung eines Termins beim Anwalt. Soweit ich informiert bin, müssen wir jedoch keine Erbschaftssteuern zahlen, da wir als Kinder einen Freibetrag von jeweils 400k haben. Somit müsste das Erbe insgesamt ja über 800k wert sein damit wir darauf Steuern zahlen. Nein also da sind wir weit druntern, wie gesagt Aktien ca. 40k und eine DHH, Grundstückswert laut Bodenrichtwert ca. 300k und Acker keine 10k. Da braucht meine Schwester keinen Kredit für, zum Glück. Interessanter Hinweis, dass wir uns später gegenseitig beerben, das sollte bei uns aber keine Rolle spielen (wir sind nur ein Jahr auseinander), also ich brauche kein weiteres Erbe in diesem Leben und da wie gesagt keine Kinder da sind gibt es für uns in dem Sinne nichts zu vererben. Was ich damit sagen will ist, dass dies bei unserer aktuellen Entscheidung keine Rolle spielt, was soll ich ihr einen Batzen Geld hinterlassen wenn sie eh kurz nach mir stirbt und es dann kaum noch nutzen kann (oder umgekehrt). Also suchen wir eine Lösung die für uns beide zu Lebzeiten die beste ist. Ich meine es könnte ja auch sein, dass eine von uns vor unserem Vater stirbt, dann würde er erben, auch diesen Fall bedenken wir nicht in dem Sinne wie Eltern für ihre Kinder sorgen weil es doch sehr unwahrscheinlich ist aber nicht ausgeschlossen. Verstehst Du was ich meine? Irgendwer wird es nach uns bekommen, aber nicht wir und darüber mache ich mir keinen Kopf, ist ja nicht die Welt bei uns...

Du hast Recht, wenn ihr innerhalb der Freibetragsgrenze bleibt, zahlt ihr natürlich keine Erbschaftssteuern. Und das ist natürlich für euch der Optimalfall.
Grundsätzlich bleibt es dabei, dass ihr halt einen Interessensausgleich herstellen müsst. Und wie oben bereits geschrieben, habt ihr da einige Möglichkeiten. Ihr werdet euch bestimmt einig.

Was mir noch in den Sinn kommt: Solange ihr euch noch keine Aufteilung überlegt habt, leitet noch keine Grundbucheintragung in die Wege. Das ist im Zweifel doppelter Aufwand wenn ihr euch am Ende gegen eine 50-50 Aufteilung entscheidet. Hintergrund: Das Amtsgericht hatte uns im Rahmen der Erbscheinbeantragung gefragt, ob sie das Grundbuchamt direkt einbinden sollen.

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WiWi Gast

Lieber erben statt sparen

Wer würde nicht lieber erben statt sparen? Ich hätte auch gerne "in der Hinterhand" 10 Mietswohnungen die ich irgendwann mal erbe :D Allerdings vermute ich mal werden die wenigsten hier mal so viel erben dass man wirklich aufs sparen verzichten kann.

Ich persönlich werde von meinen Großeltern ~200k erben und dann irgendwann von meiner Mutter ein EFH (~550k) + Bargeld (~350k) erben. Insgesamt also 1m - klingt erstmal super. Jetzt ist es aber so dass das EFH meiner Mutter erheblich an Wert verlieren könnte, sie das Bargeld für irgendwas aufbraucht, Pflege benötigt und dafür das Haus verkaufen muss etc. Bei meinen Großeltern dasselbe. Finde es daher verwunderlich wie viele sagen bei einem Erbe von 500k aufwärts würden sie nicht mehr sparen. Ich persönlich kann diesem hypothetischen Erbe irgendwie keine große Sicherheit abgewinnen.

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