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Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

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WiWi Gast

Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Hallo,

ich überlege mir derzeit auszuwandern, da ich als junger "Besserverdiener" echt am deutschen Steuersystem zweifle und hier auch nach der Wahl 2017 keine Besserung sehe...

So zahle ich im Alter von 25 Jahren und einem Gehalt von ~70k den Spitzensteuersatz habe aber zB das Problem eine vernünftige/bezahlbare Mietwohnung geschweige denn Eigentumswohnung zu finden...

Habt ihr selbst Erfahrungswerte was man zB in den USA/UK/Schweiz in Relation in lokaler Währung verdienen muss für einen vergleichbaren Lebensstandard? (natürlich unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Steuermodelle, Mieten etc.)

So stelle ich mir ca. folgende "Verhältnisse" vor:

UK: x1,2 (GER: ~70k EUR --> GB: ~85k GBP)

Schweiz: x1,7 (GER: ~70k EUR --> CHE: ~120k CHF)

USA:
Normale Stadt (zB Chicago): x1,3 (GER: ~70k EUR --> US: ~90k USD)
NYC, Silicon Valley etc: x1,7 (GER: ~70k EUR --> US: ~120k USD)

Stimmen diese Daten mit euren Erfahrungen überein?

Vielen Dank im Voraus! :)

LG

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Bei UK musst Du zwischen London und "rest of the f***** island" unterscheiden.

Für ein "London City Boy Lifestyle" würde ich mit einem Multiplikator von 1.5 rechnen (eine 1-Zimmer Wohnung in Zone 1 oder 2 kostet Dich schon allein 2000 Euro monatlich etc.)

D.h. Dein Gehalt: Euro 70k*1.5 = Euro 105k = GBP 90k --> einen solchen Job wirst Du mit 1-2 Jahren BE hier aber nicht finden (außer im IB)

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Naja, wo verdienst du die 70.000 in Deutschland? In Frankfurt ist das irgendwie nicht viel, in Bayreuth bist du der Oberbürgermeister damit.

Ich habe jedenfalls neben der deutschen auch die US Staatsbürgerschaft und kann dir sagen, dass allgemein die Lebenshaltungskosten in Amerika niedriger als in Deutschland sind. Die Steuerbelastungen sind in den US generell niedriger, können allerdings von County zu County unterschiedlich sein. Sozialabgaben praktisch keine, was für Leute mit gutem Gehalt ebenfalls einen Vorteil darstellt, mehr als für die PKV wirst du dort nicht zahlen müssen. Such bist du nicht gezwungen, Geld in ein Schneeball System wie die deutsche Rentenversicherung zu pumpen. Energie und Immobilien sind ebenfalls billiger.

In Westchester ny bekommt man schöne Häuser schon um die 500.000 Dollar... Da bekommst du in München in vergleichbarer Gegend höchstens eine Siffbude, die ein Sanierungsfall ist.

Du hast im Vergleich zu deinen Kollegen in den USA den Vorteil, dass du keinen Studienkredit abzahlen musst.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Naja Uk bedeutet ja in der Regel London. Hier sehe ich eher 1,5. Das wird's in der Regel aber nicht geben.

USA: die 1,7 für NYC und Silicon Valley passen ganz gut finde ich. Die kannst du auch durchaus bekommen dort.

Chicago ist nicht so viel günstiger als NYC deshalb würde ich da auch 1,5 sehen.

Bei 1,3 bist du dann in Cleveland, Baltimore etc gut aufgestellt. Da sieht es job mäßig aber nicht so rosig aus.

Schweiz kenn eich mich nicht so aus aber 1,7 sollte schon hinkommen.

Ich finde das realistische und beste scenario eigentlich nach NYC. Da bekommst du die 120k durchaus und hast dann auch ein geiles leben. Kein Auto aber das brauchst du da eh nicht. Wohnung für 2-2,5k und hast auch echt noch was zum leben. Eigentum etc ist aber natürlich auch da in weiter ferne.

Viel erfolg! Ich werde den Sprung in die Staaten auch machen sobald ich 2-3 Jahre Berufserfahrung habe.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In SF erhält eine Familie mit 105 TUSD Jahreseinkommen Mietbeihilfe vom Staat. Insofern kannst Du Deinen Multiplikator fürs Valley wahrscheinlich noch nach oben schrauben.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Thema Steuern: Stimme ich Dir 100% zu. Ich bin sicher kein Anhänger libertärer Strömungen, aber wenn ich mir überlege das man bei knapp über 50K (SPD_Pläne) oder 60K (CDU_Pläne) Brutto im Spitzensteuersatz landet, läuft in diesem Land gewaltig was falsch. 'Reich' ist man sagen wir mal 2.5-3k Netto in München sicher nicht.

Zum Thema:
Guter Gedanke, optimierungsbedürftige Anwendung.

Schlichtweg unmöglich pauschal z.B fürs UK von 1.2 auszugehen, weil

a.) abhängig davon wo du in Deutschland lebst
b.) wo du im Zielland leben willst

Kommst du aus München und gehst du z.B. nach Leeds (oder generell in den Norden von England) sieht es eher nach 0.7 aus. Kommst du aus Görlitz und gehst nach London wird es eher 2.0 sein. Da musst du schon ein bisschen spezifischer werden.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ich kann dir zu England sagen, dass du sehr viel weniger verdienst als in Deutschland. Abgeschlossener PhD in Elektrotechnik kriegt 38-40Pfund. Master Elektrotechnik 25-31. IT Consultant 3 Jahre Berufserfahrung um die 50.
Dafuer zahlt man bis 45k nur 20% Steuern und von 45-150 40% Steuern.
Lebenshaltungskosten sind etwas hoeher als in Deutschland (Ich rede nicht von London). 40 Quadratmeter in normaler Industriestadt um die 600-900 Pfund plus bills, je nach Standard. Ich bin deshalb ueberzeugt, dass die Englaender fuer qualifizierte Arbeiter ein Premium zahlen werden muessen, aehnlich wie es in den Staaten passiert.
Da kriegt ein PhD in Houston 125k Dollar und taxes sind ueberschaubar, habe gerade die exakten Zahlen nicht. Aber als ich dort gelebt habe, habe ich 900 Dollar fuer 90 Quadratmeter warm und ca 200 Dollar fuers Essen (selbstgekocht) bezahlt. Feiern on top.
Schweiz ist wieder ein anderes Thema. Programmierer, 4 Jahre Berufserfahrung all in mit Bonus irgendwas zw. 140k und 170k Franken, ich kenne einen VWLer mit 7 Jahren Berufserfahrung, dem wurden 200k im Bereich Pharma angeboten. Als PhD Elektrotechnik als Einstieg wenn du pokerst 98-102k Franken, sonst eher 85-90k. Steuern sind ein Witz, Lebenshaltungskosten aber happig. Pi mal daumen, habs nicht genau nachgerechnet und kommt auch aufs Kanton an wuerde ich sagen sind 160k Franken in Zuerich ungefaehr 100k Euros in Frankfurt. Sorry, dass ich hier nicht mehr zu sagen kann. Also bottom line. In England brauchst du ein wenig mehr Geld, verdienst aber weniger. In den Staaten verdienst du sehr viel mehr, brauchst es aber eigtl nicht und in der Schweiz verdienst du mehr und brauchst das Geld auch.
Hinzu wurder ich aber auch so Sachen wie Urlaubstage, Arbeitsrecht und Krankenkasse noch mit berueckichtigen.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Danke für die Einschätzungen!

Das mit London stimmt vermutlich ...
Wie viel müsste man den in kalifornischen Städten wie LA haben ? Trd das 1,7 fache?

Lebe in keiner der deutschen Hype Städte (also kein FFM, München, Düdo, HH etc.) trotzdem erben um mich herum ganz viele Leute von einem Verwandten 5. Grades 100k + und machen daher häufig nicht mal die einfachste Renditerechnung bei Immobilien etc...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Euch ist aber schon klar, dass nur jeder Euro AB 56k oder was es derzeit ist mit 42% versteuert Wird? Ich verdiene 80k aber meine Steuerlast liegt bei unter 30 %

Schneeballsystem Rentenversicherung. Rat mal welches System die Finanzkrise gut überlegt hat und in welchem Land viele Menschen ihre Altersvorsorge verloren haben ;)))

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Also ich arbeite in einem großen Konzern der auch viele Standorte in UK hat.
Da (Midlands, Birmingham, Nottinghamshire) sind Lohnkosten massiv niedriger als an den deutschen Standorten (IGM BW, IGM NRW). Ich bin aber in der Industrie tätig, im Banking kann das vielleicht anders sein.
So bezieht ein Junior Controller in Deutschland bei uns rund 50k EURO, in UK bekommen die Controller mit Uni Master rund 20-25 k GBP. Gut die Abzüge sind entsprechend niedriger.

In der Schweiz hast du ein Abschlag als Deutscher was das Gehalt angeht.
Wobei ich auch nicht glaube, dass wenn du in Deutschland einen Job hast, wo du 70k verdienst, du in der Schweiz 120k CHF bekommen würdest. Je nach Branche und Region sind das eher 85-105k.
Aber als Single rechnet sich das trotzdem. Du hast zwar höhere Lebenshaltungskosten, verdienst aber deutlich mehr UND hast deutlich geringere Steuerbelastung.

Also wenn es rein ums Geld verdienen geht, ist Schweiz klar vor UK zu sehen. Auch von der Lebensqualität liegt die Schweiz klar vorne.
Wenn du in UK die Finanzzentren von London und Birmingham verlässt, wo du dir zentral eh keine anständige Bleibe mit deinem Gehalt leisten kannst, merkst du, dass UK ein richtig runtergerocktes Land ist, dass seine besten Tage lange hinter sich hat.

Kleine Anekdote aus UK. Hatte einen Arbeitskollegen, jetzt Ex Kollegen. Der hat ein Mini Haus, richtige Baracke geerbt. Aber in London in extrem begehrter Lage. Hatte es für über 4 Mio GBP verkauft, wurde direkt abgerissen. Hat sich dann für 1 Mio GBP ein Herrenhaus knapp 2h außerhalb von London gekauft mit eigenem See und kann jetzt den ganzen Tag seinen Vorruhestand mit Mitte 40 genießen und auf seinem eigenen See angeln.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Kleiner Tipp: Wahlprogramme lesen.

Die SPD plant den zukünftigen Spitzensteuersatz von 45% erst ab einem zvE von 76.200 Euro zu erheben.
Selbst der alte Steuersatz von 42% soll erst ab einem zvE von 60.000 Euro gelten.

"Knapp über 50K" ist das nicht gerade.

Lounge Gast schrieb:

Thema Steuern: Stimme ich Dir 100% zu. Ich bin sicher kein
Anhänger libertärer Strömungen, aber wenn ich mir überlege
das man bei knapp über 50K (SPD_Pläne) oder 60K (CDU_Pläne)
Brutto im Spitzensteuersatz landet, läuft in diesem Land
gewaltig was falsch. 'Reich' ist man sagen wir mal
2.5-3k Netto in München sicher nicht.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F

In Frankreich würdest Du bei dem Gehalt deutlich weniger Steuern bezahlen, man kann ja in der nahen Schweiz oder in Deutschland gut verdienen, Immobilien sind auch günstiger. Selbst im grenznahen Frankreich gibt es keinen Immobilienboom wie in Deutschland. Diesen gab es bis 2007, danach sanken die Preise leicht in der Krise 2009 und stagnieren seit dem.

70k entsprechen einem ca. 120k Job in der Schweiz. Aber wenn du sonst keine Ersparnisse hast und mit dem Gehalt von einer ETW in einer schweizer Großstadt träumst, wird es schon eher eng. Vorallem als Nicht-Schweizer ohne Frankenersparnisse. Dafür brauchst Du in der CH mindestens 20% Eigenkapital (Pflicht) sonst ist das Beratungsgespräch bei der Bank sofort beendet. Bei einem 120k Gehalt braucht man in einer schweizer Großstadt, vorallem in Zürich, auf jeden Fall noch einen Partner der ebenfalls gut verdient für eine ETW und wenn man noch Kinder möchte, sollte man den Kredit am besten VORHER beantragen, da es sonst knapp werden könnte. 4 Zimmer Wohnungen für Familien kosten im Raum Zürich meist ab 1 Mio aufwärts, Luxus natürlich deutlich mehr. Wohneigentum ist da nur was für reiche Leute. In der ländlichen Schweiz gibt es sowas auch schon für 500k, allerdings ist es da sehr schwer als Ausländer Anschluss zu finden.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Selbst wenn die eff Steuerlast geringer ist sind die Abgaben zusammen über 40%...

Im SPD Programm zahlt jeder der ca >60k verdient nach dem Programm mehr...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Grundsätzlich ist doch klar:

Der Deutsche Sozialstaat steht am Abgrund und die zu erwartende Steuerlast wird unabhängig davon wer regiert langfristig steigen; es sei denn Leistungen (z.B. Renten) werden gekürzt, was aus demographisch-wahltechnischen Gründen niemals passieren wird.

Jeder halbwegs gebildet Besserverdiener sollte daher also asap Geld verschieben, oder direkt auswandern. Ich fühle mich nämlich keineswegs solidarisch verpflichtet.

Grüße aus den USA

Lounge Gast schrieb:

Selbst wenn die eff Steuerlast geringer ist sind die Abgaben
zusammen über 40%...

Im SPD Programm zahlt jeder der ca >60k verdient nach dem
Programm mehr...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In den USA gibt es größtenteils die Renten aus dem Betrieb. Geht der pleite, war es das eben und ist in Deutschland auch nicht anders. Bei KPMG, Microsoft o.ä. aber schwer vorstellbar.

Ich kann dort aber selbst entscheiden, wie ich mein Geld zurücklegen möchte und jetzt bist du wieder dran... Wenn du dir ausrechnen würdest, was man mit entsprechenden Einkommen über Jahrzehnte einzahlen muss und was am Ende dabei rauskommt, dürfte dir schlecht werden. Die deutsche Rentenversicherung und ihr System ist sowieso schon bankrott, da diese jährlich mit Milliarden aus dem Haushalt am Leben gehalten wird.

Lounge Gast schrieb:

Schneeballsystem Rentenversicherung. Rat mal welches System
die Finanzkrise gut überlegt hat und in welchem Land viele
Menschen ihre Altersvorsorge verloren haben ;)))

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Naja, muss es denn SF sein? Eigentlich nicht.

New York oder Seattle ist nicht so teuer. Außer du hast ein Weib, dass unbedingt in einer IT Gegend leben muss.

Lounge Gast schrieb:

Danke für die Einschätzungen!

Das mit London stimmt vermutlich ...
Wie viel müsste man den in kalifornischen Städten wie LA
haben ? Trd das 1,7 fache?

Lebe in keiner der deutschen Hype Städte (also kein FFM,
München, Düdo, HH etc.) trotzdem erben um mich herum ganz
viele Leute von einem Verwandten 5. Grades 100k + und machen
daher häufig nicht mal die einfachste Renditerechnung bei
Immobilien etc...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Gibt es hier jmd der im Raum SF / Silicon Valley arbeitet und etwas zu den Kosten sagen kann?

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Jeder der hier auswandern des Geldes wegen propagiert, ist leicht durch und gehört ws. zu den Top 5-10% die auf hohem Niveau meckern.

Würdet ihr wirklich in NYC oder SF wohnen wüsstet ihr das du dort lebst wie eine Kackerlacke wenn du nicht in den Top 5% Jobbst. So ein Schwachsinn mit 1.5 ... Queens NYC 40 min in die Stadt bei +1500 Miete, Eigentum unmöglich, und das Märchen vom Gehalt auch top, nehmen wir mal ein Gehalt nach IVY MBA in Beratung von 180.000 USD an, also 160.000?. Das bedeutet min. 2 Jahre Job + 2 Jahre MBA = 4 Jahre, dann lebst du in NYC und SF und hier will mir jemand sagen da stehe man besser da als nach der 2. Beförgerung in DACH mit der du bei ca. 130-160k landen wirst? lächerlich!

Bist du Single kannst du in Topjobs in CH und UAE sparen, hast du Familie gibts außerhalb von DE wenig vergleichbares, gratis Ausbildung, bezahlbare Wohnung/Haus im Umland, Krankenversicherung etc pp. also alle mal runterkommen, will selber nicht in DE leben aber das gilt für Single 20-30 Jahre, wer mit Familie was anderes erzählt hat keine Ahnung!

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PFP

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Sehr interessantes Thema!

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Oberbürgermeister in Bayreuth: 114.558,- Euro Grundgehalt!

Lounge Gast schrieb:

Naja, wo verdienst du die 70.000 in Deutschland? In Frankfurt
ist das irgendwie nicht viel, in Bayreuth bist du der
Oberbürgermeister damit.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Da müssen die Erblasser wohl kinderlos gewesen sein. Der Staat bekommt dann 50% Erbschaftssteuer.

Lounge Gast schrieb:

trotzdem erben um mich herum ganz
viele Leute von einem Verwandten 5. Grades 100k + und machen
daher häufig nicht mal die einfachste Renditerechnung bei
Immobilien etc...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ja schön, nur besteht Amerika nicht aus SF und NY. Dieses beschränkte Denken regt mich hier zunehmend auf. Der TE lebt zudem selbst nicht in einer solchen deutschen Hype Stadt und wird es dann wohl auch nicht in Amerika unbedingt wollen.

Westchester County, DIE reiche Region nördlich von NY (30 Minuten mit der Bahn zur Grand Central Station) bietet Dutzende Immobilien für 500.000 bis 1.000.000 USD an. Die Eltern meiner Freundin Leben dort. In München oder Frankfurt zahlt ihr mindestens ebenso viel, eher mehr nach einer Umrechnung der Währung. Wenn ihr natürlich in der 5th Avenue wohnen wollt... bitte.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Der TE erwähnt NYC / Silicon Valley in seinem Beitrag. Warum kasperst Du hier herum?

Lounge Gast schrieb:

Ja schön, nur besteht Amerika nicht aus SF und NY. Dieses
beschränkte Denken regt mich hier zunehmend auf. Der TE lebt
zudem selbst nicht in einer solchen deutschen Hype Stadt und
wird es dann wohl auch nicht in Amerika unbedingt wollen.

Westchester County, DIE reiche Region nördlich von NY (30
Minuten mit der Bahn zur Grand Central Station) bietet
Dutzende Immobilien für 500.000 bis 1.000.000 USD an. Die
Eltern meiner Freundin Leben dort. In München oder Frankfurt
zahlt ihr mindestens ebenso viel, eher mehr nach einer
Umrechnung der Währung. Wenn ihr natürlich in der 5th Avenue
wohnen wollt... bitte.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

"Westchester County, DIE reiche Region nördlich von NY (30 Minuten mit der Bahn zur Grand Central Station) bietet Dutzende Immobilien für 500.000 bis 1.000.000 USD an. Die Eltern meiner Freundin Leben dort. In München oder Frankfurt zahlt ihr mindestens ebenso viel, eher mehr nach einer Umrechnung der Währung. Wenn ihr natürlich in der 5th Avenue wohnen wollt... bitte."

Aber dann vergleich doch bitte nicht Frankfurt oder München mit einem Vorort, das macht ja keinen Sinn. Wer bereit ist zu pendeln, wohnt/kauft auch in Deutschland günstiger. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, das ist nicht sonderlich zielführend...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Hallo zusammen,

hier hat sich eine sehr interessante Diskussion aufgetan. Ich überlege auch schon lange in welches Land es mich zieht. In Deutschland sehe ich keine Zukunft. Das Rentensystem lässt mich verzweifeln. Ich habe einfach kein Bock jedes Jahr auf tausende ? an Gehalt zu verzichten und am Ende heißt es dann: "Danke für die Beiträge aber leider ist für dich nichts mehr da". Wenn ich mir einfach vorstelle was man da an Kohle aus dem Fenster wirft wird mir schlecht. Dann natürlich noch kleine Sachen wie Soli und GEZ.

Mein primäres Ziel wären auch die USA. Leider ist dies nicht so einfach wegen des schwer zu bekommenden Visums. Wie sind den die Erfahrungen mit Kanada, Neuseeland oder Australien?

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Innerhalb Münchens brauchst du von sehr vielen Orten auch um die 30 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt ins Zentrum. Weil natürlich dort auch ausnahmslos alle Jobs sind...

Du vergleichst hier zudem ernsthaft das Dorf München vom Aufbau mit New York, welches etwa zehnmal so groß ist? In den gehobenen Vierteln in München pendelt natürlich auch niemand, die wohnen schließlich alle neben ihrem Büro! 30 Minuten ist nichts in NY, aber dazu müsste man schließlich praktische Erfahrungen haben.

Lounge Gast schrieb:

"Westchester County, DIE reiche Region nördlich von NY
(30 Minuten mit der Bahn zur Grand Central Station) bietet
Dutzende Immobilien für 500.000 bis 1.000.000 USD an. Die
Eltern meiner Freundin Leben dort. In München oder Frankfurt
zahlt ihr mindestens ebenso viel, eher mehr nach einer
Umrechnung der Währung. Wenn ihr natürlich in der 5th Avenue
wohnen wollt... bitte."

Aber dann vergleich doch bitte nicht Frankfurt oder München
mit einem Vorort, das macht ja keinen Sinn. Wer bereit ist zu
pendeln, wohnt/kauft auch in Deutschland günstiger. Du
vergleichst hier Äpfel mit Birnen, das ist nicht sonderlich
zielführend...

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Lebenshaltungskosten in den USA niedriger als in Deutschland? Also Lebensmittel im Supermarkt sind definitiv teurer!

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Reden wir hier jetzt von Delikatessen oder Walmart? Wobei es auch wieder darauf ankommt, in welcher Region du lebst, da diese ihre "MwSt" alle selbst bestimmen können. Vergleichen wir hier Nominalwerte? Man muss auch beachten, welcher Teil des US Gehalts ausgegeben wird und nicht den deutschen Bruttoverdienst

Lounge Gast schrieb:

Lebenshaltungskosten in den USA niedriger als in Deutschland?
Also Lebensmittel im Supermarkt sind definitiv teurer!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Daher die Frage ob es einen groben Multiplikator gibt ...

Lounge Gast schrieb:

Reden wir hier jetzt von Delikatessen oder Walmart? Wobei es
auch wieder darauf ankommt, in welcher Region du lebst, da
diese ihre "MwSt" alle selbst bestimmen können.
Vergleichen wir hier Nominalwerte? Man muss auch beachten,
welcher Teil des US Gehalts ausgegeben wird und nicht den
deutschen Bruttoverdienst

Lounge Gast schrieb:

Lebenshaltungskosten in den USA niedriger als in
Deutschland?
Also Lebensmittel im Supermarkt sind definitiv teurer!

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Die Lebenshaltungskosten sind definitiv günstiger als in Deutschland und wer etwas anderes behauptet, dürfte das Land nie länger besucht haben. (Westchester Typ) Alleine die Energiekosten sind in den Staaten deutlich geringer. Bzgl. Lebensmittel etc. mag es diverse Ausschläge wegen der regionalen Steuer geben, was allgemein allerdings im Vergleich zu Deutschland trotzdem zu vernachlässigen ist.

Das Argument mit den Sozialversicherungen kann ich nicht nachvollziehen. Ihr zieht schließlich nicht als Arbeitnehmer des Niedriglohnsektors dahin. In Deutschland bekommt ihr unabhängig davon, wieviel ihr zahlt, dieselben Leistungen wie der Asoziale in der 3. Generation und im Zweifel erhaltet ihr bspw. bei Arbeitslosigkeit überhaupt nichts, weil ihr zunächst einmal euer eigenes angespartes Vermögen aufbrauchen müsst.
Überlegt, was ihr mit den Beiträgen zur Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung für Rücklagen bilden könntet. Da wird mir schlecht. Zum Glück habe ich keine Probleme aufgrund der doppelte Staatsbürgerschaft den Schritt bald zu tätigen. Zudem ist es in den Bereichen, in denen es die meisten hier wohl ziehen wird, sowieso Usus, dass der Arbeitgeber 50% oder mehr zur Krankenversicherung beisteuert.

Für Menschen, denen von den Eltern beigebracht wurde, wie man vernünftig und verantwortlich wirtschaftet, ist die USA ein sehr attraktives Land. Hierzulande wird Engagement, Voraussicht und Eigenverantwortung hingegen bestraft.

Lounge Gast schrieb:

Daher die Frage ob es einen groben Multiplikator gibt ...

Lounge Gast schrieb:

Reden wir hier jetzt von Delikatessen oder Walmart?
Wobei es
auch wieder darauf ankommt, in welcher Region du lebst, da
diese ihre "MwSt" alle selbst bestimmen können.
Vergleichen wir hier Nominalwerte? Man muss auch beachten,
welcher Teil des US Gehalts ausgegeben wird und nicht den
deutschen Bruttoverdienst

Lounge Gast schrieb:

Lebenshaltungskosten in den USA niedriger als in
Deutschland?
Also Lebensmittel im Supermarkt sind definitiv
teurer!

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ohje wenn ich das hier lese, mimimi ich zahle Steuern dafür dass ich kostenlos eine Schulausbildung genießen darf, mimimi ich zahle Steuern in ein Rentensystem welches meinen Großeltern die Rente bezahlt, mir aber eventuell nicht (und das steht noch nicht einmal fest), mimimi der Staat zieht mir die Kohle aus der Tasche und ich hungere obwohl ich 70k im Jahr verdiene.

Ihr merkt aber schon, dass euer Gejammere bei 90% der Weltbevölkerung auf Unverständnis stoßen würde.
Wieso jammert ihr rum und tut nichts dafür, dass es besser wird, sondern packt gleich die Taschen und zieht woanders hin wie die Parasiten?

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Deutschland ist das mit Abstand beste Land der Welt. Zumindest für alle, die nicht arbeiten können oder wollen.

Die Leistungsträger der Gesellschaft, die im Normalfall bei 40-120k Euro pro Jahr liegen, werden dagegen mit einem Steuersatz von rund 72% geplagt.
Klar, Einkommenssteuer hört bei 45% auf, aber es gibt den Soli, die Lohnnebenkosten und dazukommt dann noch, egal was ihr konsumiert, die Mehrwertsteuer.
Und dann wird man noch mit zig anderen Steuern abgezockt. Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, KFZ Steuer, Mineralöl Steuer, Öko-Steuer, Energiesteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Vergnügungssteuer, Kaffeesteuer, Hundesteuer usw usw.
Effektiv liegt die Abgabenlast in Deutschland irgendwo zwischen 72-75% und damit so hoch wie in keinem anderen Land der Welt.

Lounge Gast schrieb:

Die Lebenshaltungskosten sind definitiv günstiger als in
Deutschland und wer etwas anderes behauptet, dürfte das Land
nie länger besucht haben. (Westchester Typ) Alleine die
Energiekosten sind in den Staaten deutlich geringer. Bzgl.
Lebensmittel etc. mag es diverse Ausschläge wegen der
regionalen Steuer geben, was allgemein allerdings im
Vergleich zu Deutschland trotzdem zu vernachlässigen ist.

Das Argument mit den Sozialversicherungen kann ich nicht
nachvollziehen. Ihr zieht schließlich nicht als Arbeitnehmer
des Niedriglohnsektors dahin. In Deutschland bekommt ihr
unabhängig davon, wieviel ihr zahlt, dieselben Leistungen wie
der Asoziale in der 3. Generation und im Zweifel erhaltet ihr
bspw. bei Arbeitslosigkeit überhaupt nichts, weil ihr
zunächst einmal euer eigenes angespartes Vermögen aufbrauchen
müsst.
Überlegt, was ihr mit den Beiträgen zur Rentenversicherung,
Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung für Rücklagen
bilden könntet. Da wird mir schlecht. Zum Glück habe ich
keine Probleme aufgrund der doppelte Staatsbürgerschaft den
Schritt bald zu tätigen. Zudem ist es in den Bereichen, in
denen es die meisten hier wohl ziehen wird, sowieso Usus,
dass der Arbeitgeber 50% oder mehr zur Krankenversicherung
beisteuert.

Für Menschen, denen von den Eltern beigebracht wurde, wie man
vernünftig und verantwortlich wirtschaftet, ist die USA ein
sehr attraktives Land. Hierzulande wird Engagement,
Voraussicht und Eigenverantwortung hingegen bestraft.

Lounge Gast schrieb:

Daher die Frage ob es einen groben Multiplikator gibt ...

Lounge Gast schrieb:

Reden wir hier jetzt von Delikatessen oder Walmart?
Wobei es
auch wieder darauf ankommt, in welcher Region du
lebst, da
diese ihre "MwSt" alle selbst bestimmen
können.
Vergleichen wir hier Nominalwerte? Man muss auch
beachten,
welcher Teil des US Gehalts ausgegeben wird und
nicht den
deutschen Bruttoverdienst

Lounge Gast schrieb:

Lebenshaltungskosten in den USA niedriger als in
Deutschland?
Also Lebensmittel im Supermarkt sind definitiv
teurer!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Wie ist die Situation in Norwegen oder allgemein in Skandinavien?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In Deutschland liegt die Steuerbelastung bei 120%!!!

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Frage: was zahlt man für Steuern, wenn man sagen wir mal für McKinsey in Lichtenstein arbeitet?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Das heißt dir ist völlig egal, dass du auf 1000? im Monat verzichtest und das in ein Rentensystem gesteckt wird von dem du nie etwas haben wirst? Aber hey vielleicht klappt es. Muss man eben schlucken richtig? Und weil es 90% der Weltbevölkerung besser geht muss ich mich jetzt damit abfinden? Warum darf ich meine Situation nicht verbessern (so wie du es im nächsten Satz vorschlägst)? Welche Optionen gibt es den außer wegziehen? Der Politik ist die Rente der jüngeren egal. Hauptsache die jetztigen Renter bekommen was damit die Stimmen gesichert sind.

Lounge Gast schrieb:

Ohje wenn ich das hier lese, mimimi ich zahle Steuern dafür
dass ich kostenlos eine Schulausbildung genießen darf, mimimi
ich zahle Steuern in ein Rentensystem welches meinen
Großeltern die Rente bezahlt, mir aber eventuell nicht (und
das steht noch nicht einmal fest), mimimi der Staat zieht mir
die Kohle aus der Tasche und ich hungere obwohl ich 70k im
Jahr verdiene.

Ihr merkt aber schon, dass euer Gejammere bei 90% der
Weltbevölkerung auf Unverständnis stoßen würde.
Wieso jammert ihr rum und tut nichts dafür, dass es besser
wird, sondern packt gleich die Taschen und zieht woanders hin
wie die Parasiten?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Wenn man in Liechtenstein arbeitet, hängt es vom jeweiligen DBA ab, wie und wo man besteuert wird und vorallem vom Wohnort.

D-CH-F

Arbeitet man in der Schweiz aber wohnt in Deutschland, zahlt man Sozialabgaben in der CH, Steuern in Deutschland. Wohnt man in Frankreich, zahlt man die Sozialabgaben ebenfalls in der Schweiz und nur die im vergleich zu DE niedrigen Einkommensteuern. Gleichzeitig ist man im deutlich besseren schweizer Rentensystem versichert. Die erste Säule (AHV) in der CH ist ähnlich wie in DE umlagefinanziert. Die zweite Säule kapitalbasiert, da zahlt AN und AG ein und man darf das Geld sogar vorzeitig beziehen wenn man sich selbständig macht oder sich eine Immobilie zum Selbstnutz kaufen oder sie abzahlen will, übrigens auch wenn die Immobilie nicht in der Schweiz steht. Man muss nur selbst seinen Hauptwohnsitz dort haben. Bei einem 120k Job in der CH sind das gut und gerne 10-20k CHF ON TOP pro Jahr.

Nun wer von ländlichen Gebieten bei NY spricht, könnte auch nach Basel kommen. 30 min ausserhalb gibt es für 500-1000k echte Traumvillen. 1 Mio wird hier im Elsass extrem selten für eine Villa aufgerufen. Wenn doch, sind das echte Prunkhäuser mit allem möglichen Luxus. Normale Villen gibt es schon für weniger. 120k Brutto machen bei Wohnsitz Frankreich als Single ca. 6k netto pro Monat + eben die kapitalbasierte Altersvorsorge. Verheiratet und mit Kindern sinkt die Steuerlast noch mal meist. Ich denke, dass das ziemlich fair ist für einen normalen Angestellten mit Wiwi Studium der höchstens Teamleiter oder gehobener Sachbearbeiter mit 10 Jahren BE ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In der Konstellation so -20%, also kriegst Du noch was raus.

Lounge Gast schrieb:

Frage: was zahlt man für Steuern, wenn man sagen wir mal für
McKinsey in Lichtenstein arbeitet?

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Wer halbwegs vernünftig ist und und in die Zukunft blickt, weiß dass es für uns Jüngere nichts zu holen geben wird. Durch die katastrophale Demographie werden wir demnächst deutlich höhere Abgaben zu schultern haben, bei vermutlich deutlich weniger Leistungen für uns selber. Und Migration wird dieses Problem auch nicht lösen, da Deutschland im Vergleich zu USA, Kanada oder UK ein Magnet für Armutsmigration ist und wir im Zweifel eher dafür draufzahlen.

Aber hey, irgendwelche Treehugger werden auch einem Mindestlöhner erzählen wie gut er es hat im Vergleich zu 90% der Weltbevölkerung.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Vorweg:
Bei 100.000 EUR p. a. (Stkl. 1) bleiben 56.000 EUR netto übrig, also 56 %.
Die Steuerbelastung liegt bei rund 30 %, der Rest ist SV. Bei Stkl. 3 fällt die Steuerbelastung auf 22 %.

Für diese Abgaben bekommt man - abgesehen von der Rente - aber auch eine sehr gute Leistung in Deutschland: Infrastruktur, Sicherheit, Bildung, Leistung der GKV (die ist viel besser als ihr Ruf), Pflegeversicherung, etc.

Viele Leute hier haben anscheinend sehr hohe Standards. Leben tun die wohl ausschließlich in München (der mit Abstand teuersten Stadt in D). Im Ausland lebt man natürlich auch nur in den Top-Städten/Regionen wie NYC, Bay-Area, London, Zürich.

Dabei ist die Kaufkraft in vielen B- und C-Regionen oft deutlich höher. Gerade in D gibt es viele wirtschaftsstarke Regionen, wo etwa die Immobilienpreise noch erträglich sind.

Ja, die Abgabenlast in Deutschland ist hoch. Dafür gibt es aber auch ordentlich Leistung. Zeitgleich sind die Lebenshaltungskosten relativ niedrig. Deutschland ist daher vom Gesamtpaket sicher eines der 5 besten Länder der Welt.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F

B und C Regionen: Das ist doch VÖLLIG unter der Würde von WIWI Treff High Performern! bei denen zählt nur Schicki Micki Top Lage in der Innenstadt, eine Villa im Vorort ist schon unter der Würde.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F:

Das mit B und C Regionen und Schicki Micki habe ich nicht geschrieben. Ich würde niemals ein solches Werturteil fällen. Soll jeder so leben, wie er es für ricihtig hält. Ich zeige nur Alternativen auf.

Bei 100k Euro Brutto liegt in Frankreich als Grenzgänger (nach DE oder CH) die Steuerlast deutlich tiefer. Die reinen Steuern liegen als Single bei dem Gehalt bei ca. 16%. Sozialabgaben bezahlt man nur in dem Land wo man arbeitet, sind also identisch zu denen in DE wenn man in DE arbeitet, oder denen in der CH, wenn man in der CH arbeitet. Bleibt bei dem Gehalt als Single in Frankreich also ca. 12-15k mehr übrig, selbst wenn man Steuern in F berücksichtigt, die es in DE nicht gibt. Diese sind aber gering (Wohnsteuer), ca. eine Monatsmiete pro Jahr bzw. eine fiktive Monatsmiete bei Eigentümern.

Bei Familien ist die Einsparung noch deutlicher, da es in Frankreich ein Familiensplitting gibt, was die Steuerlast auf den Partner und die Kinder verteilt. Dazu noch der Vorteil durch tiefere Land- und Immobilienpreise, da es in Frankreich keinen Immobilienboom gibt wie in Deutschland oder der Schweiz.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Dann bist du entweder immer PKV oder immer GKV versichert und kennst den Unterschied nicht. Im Krankenhaus, und genau da bin ich, wenn es wirklich ernst ist, liegt da keine Welt, sondern ganze zwei oder drei Welten zwischen GKV und PKV Patienten. Lustigerweise zahle ich für die PKV bei 100%, 1 Bett Zimmer und Chefarzt weniger als für die GKV. Dramatisch sind die Beiträge im Alter auch nicht.

Lounge Gast schrieb:

Leistung der GKV (die ist
viel besser als ihr Ruf)...

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

mal kurze Zwischenfrage. Wie stellt ihr euch eine Auswanderung in die USA vor? Das ist nicht im ansatzweise so einfach wie es hier so geschrieben wird. Es ist unglaublich schwierig in den USA eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Egal ob reich oder arm. US sind eines der schwierigsten Länder zum Einwandern, nur um mal die Illusion von einigen hier zu nehmen.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ein Bekannter ist Rentner. Zahlt für seine Private Krankenversicherung immerhin 1.000 Euro im Monat, voll von seiner Rente!

Lounge Gast schrieb:

Dann bist du entweder immer PKV oder immer GKV versichert und
kennst den Unterschied nicht. Im Krankenhaus, und genau da
bin ich, wenn es wirklich ernst ist, liegt da keine Welt,
sondern ganze zwei oder drei Welten zwischen GKV und PKV
Patienten. Lustigerweise zahle ich für die PKV bei 100%, 1
Bett Zimmer und Chefarzt weniger als für die GKV. Dramatisch
sind die Beiträge im Alter auch nicht.

Lounge Gast schrieb:

Leistung der GKV (die ist
viel besser als ihr Ruf)...

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F

Übrigens ist das Thema Krankenversicherung diesbezüglich in der Schweiz und in Frankreich deutlich attraktiver. Hier gibt es Hybrid Versionen zwischen GKV und PKV. Man kann hier defacto PKV versichert sein, ohne die Nachteile einer deutschen PKV zu haben! also keine horrenden Beiträge im Alter, da die Grundversicherung GKV ist und nur die Zusatzversicherungen für Privatkrankenhaus, Chefarzt, Einzelzimmer, ambulante Privatärzte, Zahnersatz und vieles mehr PKV ist! so kann man sich in ganz Frankreich in Privatkliniken behandeln lassen aber auch in der gesamten Schweiz.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Das ist genau der Grund warum ich noch nicht da bin. Hab jetzt schon ein paar mal Lotterie gespielt - leider noch kein Glück gehabt. Bin jetzt bald mit dem Master fertig und werde dann versuchen evtl Firmenintern zu wechseln

Lounge Gast schrieb:

mal kurze Zwischenfrage. Wie stellt ihr euch eine
Auswanderung in die USA vor? Das ist nicht im ansatzweise so
einfach wie es hier so geschrieben wird. Es ist unglaublich
schwierig in den USA eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.
Egal ob reich oder arm. US sind eines der schwierigsten
Länder zum Einwandern, nur um mal die Illusion von einigen
hier zu nehmen.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Keine Erfahrungen?

Lounge Gast schrieb:

Wie ist die Situation in Norwegen oder allgemein in
Skandinavien?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Lounge Gast schrieb:

Die Lebenshaltungskosten sind definitiv günstiger als in
Deutschland und wer etwas anderes behauptet, dürfte das Land
nie länger besucht haben. (Westchester Typ) Alleine die
Energiekosten sind in den Staaten deutlich geringer. Bzgl.
Lebensmittel etc. mag es diverse Ausschläge wegen der
regionalen Steuer geben, was allgemein allerdings im
Vergleich zu Deutschland trotzdem zu vernachlässigen ist.

Haha. Und wie lange hast du die USA besucht? Oder hast du bisher nur Papis Kreditkarte benutzt und er hat immer alle Rechnungen bezahlt?

Lebenshaltungskosten sind definitiv höher! Ja Energiekosten sind etwas geringer, aber dafür sind Krankenversicherung, Miete, Telefon, Freizeit (Essengehen, Events, Eintritt, etc.) und Lebensmittel teurer. Nein, nicht Delikatessen, sondern besonders Obst und Gemüse, Käse, richtiges Brot und noch vieles mehr. Interessant wird es auch bei sämtlichen Drogerieartikeln. Und wenn man Kinder hat, dann fängt der Spass erst richtig an: Freizeit, Kinderbetreuung, gute Schulen bzw. Umzug in den richtigen School District.
Jemand schrieb etwas von einem guten Leben als Single. Ja das stimmt. Mit Familie ist ein angenehmes Leben deutlich teurer.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Wenn du es schlau anstellst, suchst du dir einen gute bezahlten Job in Zürich und wohnst irgendwo zwischen dort und (oder noch besser am) Bodensee. Tolle Lebensqualität und billige deutsche Unterhaltskosten bei fettem Züri Gehalt.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Energie günstiger in den USA? Die Energie- und Wasserpreise in den USA sind massiv höher als in D, was auch Sinn ergibt wenn man bedenkt was für Investitionen allein im Netzausbau nötig sind (deutlich weniger zahlende Kunden pro km² Netz oder Wasserleitungen).

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ich glaube 90% derer die hier was über Auswandern erzählen, haben ihr Zielland vielleicht mal im Urlaub oder als Student über einen begrenzten Zeitraum kennengelernt.

Und ich bin mir zu 90% sicher, dass die meisten von euch überhaupt keine Ahnung davon haben, wie es sich im Zielland als "Einheimischer" lebt.
Ihr denkt wohl nicht im Ernst, dass euere 5 Wochen Aufenthalt im Ausland aussagekräftig sind.
Es ist nunmal ein riesen Unterschied zu Gast oder Einheimischer zu sein (was vielen vermutlich nicht bewust ist).

Und immer auch diese Rosinenpickerei, weniger Steuern zahlen aber dann doch bitte nicht auf die günstigen Lebensmittel aus Deutschalnd verzichten und immer brav in grenznähe leben.

Wie schon gesagt, Parasitenverhalten...

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Der Durchschnittspreis für eine kwh in den USA ist 12 Cent... Nicht mal die Hälfte von Deutschland.

Wasser keine Ahnung... dürfte in Californien teuer sein und im Norden nahezu umsonst.

Lounge Gast schrieb:

Energie günstiger in den USA? Die Energie- und Wasserpreise
in den USA sind massiv höher als in D, was auch Sinn ergibt
wenn man bedenkt was für Investitionen allein im Netzausbau
nötig sind (deutlich weniger zahlende Kunden pro km² Netz
oder Wasserleitungen).

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In den deutschen 25c sind aber die Steuern und Netzgebühren und alle Umlagen enthalten, in den 12c aus den USA kommt noch ein satter Aufschlag für die Netznutzung, die je nach Bundesstatt und Gemeinde unterschiedlich ist. Als ich in den USA gelebt habe, war Strom monatlich 120 Dollar für ca. 50 m². Wasser lag bei 100 Dollar pro Quartal.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F:

Rosinenpickerei: Ansichtssache, manche sehen das so.
Nein im Ernst, Unternehmen machen es heute genauso! Ein sehr hoher Prozentsatz von sehr vielen deutschen Gütern kommt aus dem Ausland. Bei gewissen Autos soll diese Quote schon bei über 80% liegen. Auch viele schweizer Konzerne haben ganze Abteilungen nach Osteuropa oder Indien ausgelagert, weil es billiger ist. Wenn der Mitarbeiter in der Schweiz mit über 50 raus fliegt und nix Neues mehr findet, bekommt er dann einen Orden für schweizer Patriotismus, weil er nie im Ausland gelebt oder eingekauft hat? Übrigens bezüglich "Rosinenpicken" Gerade in Südbaden kaufen extrem viele Schweizer ein weil vieles sehr viel günstiger ist und lassen sich auch noch die MwST zurück erstatten. Aber auch viele französische Grenzgänger kaufen trotz höherer Preise teilweise in der Schweiz ein, da viele von uns die guten schweizer Produkte zu schätzen wissen. Dagegen schonen wir die schweizer Natur, in dem wir in der Schweiz keine Fläche für den Bau unserer Häuser verbrauchen, sondern lieber im grenznahen Frankreich bauen, wo es sehr viel freies und günstiges Bauland gibt. Das ist viel umweltschonender, als wenn sich zehntausende Grenzgänger aus dem Elsass in die eh schon sehr dicht besiedelte Schweiz drängen würden. Ob es überhaupt so viel Bauland für uns alle gäbe, wäre sogar fraglich, auch wegen der schweizer Topografie und weil fast alles schon zugebaut ist, wo man überhaupt bauen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Seit wann genau interessiert sich Umwelt noch gleich für Landesgrenzen?

Ist der Beitrag Satire oder wo genau liegt in Deinen wirren Ausführungen der Mehrwert?

Lounge Gast schrieb:

D-CH-F:

Rosinenpickerei: Ansichtssache, manche sehen das so.
Nein im Ernst, Unternehmen machen es heute genauso! Ein sehr
hoher Prozentsatz von sehr vielen deutschen Gütern kommt aus
dem Ausland. Bei gewissen Autos soll diese Quote schon bei
über 80% liegen. Auch viele schweizer Konzerne haben ganze
Abteilungen nach Osteuropa oder Indien ausgelagert, weil es
billiger ist. Wenn der Mitarbeiter in der Schweiz mit über 50
raus fliegt und nix Neues mehr findet, bekommt er dann einen
Orden für schweizer Patriotismus, weil er nie im Ausland
gelebt oder eingekauft hat? Übrigens bezüglich
"Rosinenpicken" Gerade in Südbaden kaufen extrem
viele Schweizer ein weil vieles sehr viel günstiger ist und
lassen sich auch noch die MwST zurück erstatten. Aber auch
viele französische Grenzgänger kaufen trotz höherer Preise
teilweise in der Schweiz ein, da viele von uns die guten
schweizer Produkte zu schätzen wissen. Dagegen schonen wir
die schweizer Natur, in dem wir in der Schweiz keine Fläche
für den Bau unserer Häuser verbrauchen, sondern lieber im
grenznahen Frankreich bauen, wo es sehr viel freies und
günstiges Bauland gibt. Das ist viel umweltschonender, als
wenn sich zehntausende Grenzgänger aus dem Elsass in die eh
schon sehr dicht besiedelte Schweiz drängen würden. Ob es
überhaupt so viel Bauland für uns alle gäbe, wäre sogar
fraglich, auch wegen der schweizer Topografie und weil fast
alles schon zugebaut ist, wo man überhaupt bauen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Wenn dir die Steuerlast in Deutschland schon zu hoch ist, dann wirst du richtig Spass haben in Skandinavien. Fuer Familien top, als gutverdienender Single eher weniger..

Lounge Gast schrieb:

Keine Erfahrungen?

Lounge Gast schrieb:

Wie ist die Situation in Norwegen oder allgemein in
Skandinavien?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ich wohne in der NY Gegend und hier zahlt man normalerweise nie fuer das Wasser (ist immer im mietpreis drin, kein limit). Strom ist ca. $50 fuer eine 80qm wohnung. Ohne AC Nutzung

Lounge Gast schrieb:

In den deutschen 25c sind aber die Steuern und Netzgebühren
und alle Umlagen enthalten, in den 12c aus den USA kommt noch
ein satter Aufschlag für die Netznutzung, die je nach
Bundesstatt und Gemeinde unterschiedlich ist. Als ich in den
USA gelebt habe, war Strom monatlich 120 Dollar für ca. 50
m². Wasser lag bei 100 Dollar pro Quartal.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

D-CH-F:

Es ging um den Vorwurf der Rosinenpickerei. Dieser kommt gegenüber uns Grenzgängern manchmal von einigen Schweizern. Daher mein Beitrag. Landesgrenze: Es ist eben im Dreiländereck so, dass der Schweizer Teil davon sehr dicht bebaut und sehr bergig ist, daher ist Bauland extrem knapp und sehr teuer. Auf französischer Seite gibt es viel Flachland und eine sanfte Hügellandschaft, die erheblich weniger dicht besiedelt ist, daher viel günstigere Landpreise und viel mehr Land verfügbar. Daher macht die Landesgrenze schon einen Unterschied und es macht daher mehr Sinn da zu bauen, wo es mehr Land gibt, statt dort wo eh fast alles zugebaut ist.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Um mal ein wenig Klarheit zu schaffen:

Strom allein ist in den USA günstiger als in D!

ABER: Netzgebühren (da unabhängig von Verbrauch) und Wasser werden meistens über Mietnebenkosten bezahlt und ist beides (je nach Bundesstaat/Gegend deutlich) teurer als in D.

Thema Lebensmittel ist so ne Sache: Hygiene und Non-Food-Artikel sind in den USA billiger, wenn man die größeren Packungen in den Department Stores kauft. Wenn man aber z.B. eine 500ml-Listerine-Flasche wie sie es in D gibt kauft anstatt die 1,5l-Flasche, zahlt man hier den doppelten Preis im Vgl. zu D. Frische Produkte sind hier meistens teurer als in D. Obst, Gemüse und Gebäck zu deutschen Aldi-Preisen gibt es hier (zumindest in meiner Gegend) nicht. Allerdings muss man auch den derzeit sehr starken Dollar berücksichtigen, wenn man D und US-Preise vergleicht.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Ich bitte um mehr Details, klingt interessant!

Lounge Gast schrieb:

Wenn dir die Steuerlast in Deutschland schon zu hoch ist,
dann wirst du richtig Spass haben in Skandinavien. Fuer
Familien top, als gutverdienender Single eher weniger..

Lounge Gast schrieb:

Keine Erfahrungen?

Lounge Gast schrieb:

Wie ist die Situation in Norwegen oder allgemein in
Skandinavien?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

wie sieht es aus mit Urlaubstagen, Überstunden und Arbeitszeiten in UK, USA, CH?
Man hört ab und zu, dass man in den USA 10 Urlaubstage im Jahr hat (kann ich eigentlich kaum glauben). Wenn das so ist, wie lebt man dann denn? Nehmen die Amerikaner selbstbezahlten Urlaub, feiern die Überstunden ab?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Selbstständigkeit.

Lounge Gast schrieb:

wie sieht es aus mit Urlaubstagen, Überstunden und
Arbeitszeiten in UK, USA, CH?
Man hört ab und zu, dass man in den USA 10 Urlaubstage im
Jahr hat (kann ich eigentlich kaum glauben). Wenn das so ist,
wie lebt man dann denn? Nehmen die Amerikaner selbstbezahlten
Urlaub, feiern die Überstunden ab?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

und als Angestellter? Bei dem Thema um Multiplikatoren geht es doch wohl um die Gehälter.
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen welche Multiplikatoren 10 Tage Urlaub im Jahr kompensieren können. Es sei denn, man genießt die Arbeit so sehr und hat nach der Arbeit und am WE schönes Leben. Aber selbst dann, man sieht ja kaum die Welt, selbst die USA evtl. nicht...

Lounge Gast schrieb:

Selbstständigkeit.

Lounge Gast schrieb:

wie sieht es aus mit Urlaubstagen, Überstunden und
Arbeitszeiten in UK, USA, CH?
Man hört ab und zu, dass man in den USA 10 Urlaubstage im
Jahr hat (kann ich eigentlich kaum glauben). Wenn das so
ist,
wie lebt man dann denn? Nehmen die Amerikaner
selbstbezahlten
Urlaub, feiern die Überstunden ab?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In den guten Jobs der Industrie hat man auch in den USA 20-30 Urlaubstage, nur dass es eben keine PFLICHT seitens des Gesetzes dazu gibt. Wie vieles in den USA also Verhandlungssache

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Tatsächlich fangen die meisten Angestellten häufig mit 8 - 10 Tagen + evtl. einige Tage PTO (paid time off z.B. bei Krankheit) an. Mit jedem Jahr Betriebszugehörigkeit steigt die Anzahl der Urlaubstage.

Wenn man in die USA versetzt wird, hat man natürlich etwas mehr Spielraum um mehr Urlaubstage auszuhandeln. Mit einer Greencard wird man aber wie jeder andere behandelt und hat nur wenig Verhandlungsmöglichkeiten.

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

In den USA gibt es mehr gesetzliche Feiertage als in D, das kompensiert auch einiges.

Lounge Gast schrieb:

Tatsächlich fangen die meisten Angestellten häufig mit 8 - 10
Tagen + evtl. einige Tage PTO (paid time off z.B. bei
Krankheit) an. Mit jedem Jahr Betriebszugehörigkeit steigt
die Anzahl der Urlaubstage.

Wenn man in die USA versetzt wird, hat man natürlich etwas
mehr Spielraum um mehr Urlaubstage auszuhandeln. Mit einer
Greencard wird man aber wie jeder andere behandelt und hat
nur wenig Verhandlungsmöglichkeiten.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

WiWi Gast schrieb am 06.07.2017:

Kleiner Tipp: Wahlprogramme lesen.

Die SPD plant den zukünftigen Spitzensteuersatz von 45% erst ab einem zvE von 76.200 Euro zu erheben.
Selbst der alte Steuersatz von 42% soll erst ab einem zvE von 60.000 Euro gelten.

"Knapp über 50K" ist das nicht gerade.

Lounge Gast schrieb:

Thema Steuern: Stimme ich Dir 100% zu. Ich bin sicher kein
Anhänger libertärer Strömungen, aber wenn ich mir überlege
das man bei knapp über 50K (SPD_Pläne) oder 60K (CDU_Pläne)
Brutto im Spitzensteuersatz landet, läuft in diesem Land
gewaltig was falsch. 'Reich' ist man sagen wir mal
2.5-3k Netto in München sicher nicht.

Hat ja super geklappt

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WiWi Gast

Re: Gehalts(multiplikator) für USA/UK/Schweiz mit 1-2 Jahren BE

Nicht wirklich höher, Gehälter aber schon merklich (in der City).

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Artikel zu CH

Kadersalär-Studie 2017: Bonus im Topmanagement von 85.000 CHF

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Managersaläre in der Schweiz stagnieren. Vorsitzende der Geschäftsführung verdienen durchschnittlich 398.000 Schweizer Franken. Die Topverdiener unter den Schweizer Führungskräften sind dabei die Vorsitzenden von Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Ihr Salär beträgt im Schnitt 552.000 Schweizer Franken. Das Topmanagement erhält 2017 einen Bonus von durchschnittlich 85.000 Schweizer Franken.

Kader-Salärstudie 2015: Saläre der Schweizer Kader stagnieren

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Gehälter der Schweizer Manager steigen gegenüber dem Vorjahr 2014 nur um rund ein Prozent. Fast alle Topmanager beziehen eine variable Vergütung. Die höchsten Saläre zahlen ihren Managern die Versicherungen. Das ergab die Kadersalärstudie 2015 der Managementberatung Kienbaum.

Steuer- und Abgabenbelastung 2014 in Deutschland, Österreich und Schweiz stabil

Formular vom Finanzamt zur Einkommensteuererklärung.

Der Anteil von Steuern und Abgaben an den Gesamtarbeitskosten ist in Deutschland 2014 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das Einkommen eines unverheirateten Angestellten ohne Kind wurde durchschnittlich mit 49,3 Prozent belastet, das waren 0,09 Prozentpunkte mehr als 2013. Dies geht aus der OECD-Studie “Taxing Wages 2015” hervor, die den Steuerkeil für acht Familienkonstellationen modellhaft berechnet.

D A CH-Reformbarometer für 2015 - Regierungen bremsen Reformen aus

Ein rotes Stoppschild.

Sowohl Deutschland als auch Österreich und die Schweiz haben 2014 eine zukunftsweisende Wirtschaftspolitik vermissen lassen. Die Rentenreformen in Deutschland und der Schweiz sowie das Steuererhöhungspaket in Österreich sind kontraproduktiv. Im Mittelpunkt des Drei-Länder-Reformbarometers D A CH stehen die Arbeitsmarkt-, Sozial- sowie Steuer- und Finanzpolitik.

Kadersalärstudie 2013: Saläre steigen in der Schweiz

Das Ruder eines Bootes mit der schweizer Flagge.

Die Gehälter der Führungskräfte sind in der Schweizer Wirtschaft in 2013 im Schnitt um zwei Prozent gestiegen. Das ergab die aktuelle Kadersalärstudie von Kienbaum, für die mehr als 13.000 Positionen in knapp 430 Unternehmen analysiert wurden. Geschäftsführer verdienen derzeit im Schnitt 351.000 CHF und damit rund fünf Prozent mehr als 2012.

D A CH-Reformbarometer - In Trippelschritten auf das Treppchen

Das Dach eines asiatischen Gebäudes.

Bei der reformpolitischen Bilanz der vergangenen zwei Jahre präsentiert sich Deutschland gegenüber der Schweiz und Österreich als Klassenbester. Dieser Erfolg wurde freilich nicht mit einem „großen Wurf“, sondern mit einer Reihe von reformpolitischen Trippelschritten erzielt.

Schweizer Uni-Professoren erzielen weltweit die höchsten Löhne

Die Schweizer Universitäten bezahlen ihren Professorinnen und Professoren mit Abstand die höchsten Gehälter. Das zeigt ein weltweiter Vergleich, den Forscher für die Neue Züricher Zeitung durchgeführt haben.

D A CH-Reform-Barometer 2007: Drei-Länder-Vergleich - Reformeifer erlahmt

Über den Dächern von farbenfrohen Gebäuden.

Nach längerer Durststrecke wächst die Wirtschaft in Österreich, Deutschland und der Schweiz wieder kräftiger - dies hat allerdings vielerorts den Reformelan gebremst.

Kadersalärstudie Schweiz 2007 - Vergütung immer mehr nach Leistung

Ein kleiner, roter Reisewecker mit einem Kreuz und der Innschrift Switzerland.

Die Grundsalärsteigerungen der Schweizer Kaderpositionen betragen in der 1. Ebene 4,5 Prozent, in der 2. Ebene 3,8 Prozent und in der 3. Ebene 3,5 Prozent.

StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

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TVöD: Ein weißes Schild weist den Weg zur  "Universität"

Die Tarifrunde 2018 mit dem Bund und den kommunalen Arbeitgebern ist abgeschlossen. Die Entgelte werden in drei Schritten erhöht; betrieblichschulische Ausbildungsverhältnisse und duale Studiengänge werden tarifiert. Außerdem wird die Jahressonderzahlung im Tarifgebiet Ost der VKA an das Westniveau angeglichen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

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Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

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