DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
GehaltsverhandlungUrlaubsgeld

Meist 30 Tage Urlaub und bis zu 2.140 Euro für die Urlaubskasse

46 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zwischen 155 und 2.140 Euro bekommen Beschäftigte dabei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite lohnspiegel.de.

Urlaub Studentenleben

Meist 30 Tage Urlaub und bis zu 2.140 Euro für die Urlaubskasse
46 Prozent der Beschäftigten erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Urlaubsgeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Internetseite www.lohnspiegel.de, die vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird und an der sich rund 20.500 Beschäftigte beteiligt haben. Die Analyse der Befragungsdaten, die im Zeitraum von Anfang 2011 bis April 2012 erhoben wurden, zeigt, dass die Chancen ein Urlaubsgeld zu erhalten, ungleich verteilt sind:

Die Höhe der tariflich vereinbarten Urlaubsextras fällt je nach Branche sehr unterschiedlich aus: Zwischen 155 und 2.140 Euro bekommen Beschäftigte in der mittleren Lohn- und Gehaltsgruppe in diesem Jahr als tarifliches Urlaubsgeld (ohne  Berücksichtigung von Zulagen/Zuschlägen, bezogen auf die Endstufe der Urlaubsdauer). Das zeigt die aktuelle Auswertung für 22 Wirtschaftszweige, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung vorlegt (Regelungsstand: 30.4.2012). Am wenigsten Geld für die Urlaubskasse bekommen Beschäftigte in der Landwirtschaft und im Steinkohlenbergbau. Die höchsten Zahlungen erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer u. a. in der Holz- und Kunststoffverarbeitung, in der Druckindustrie sowie in der Metallindustrie.

Verglichen mit 2011 ist das tarifliche Urlaubsgeld in acht der untersuchten Branchen gleich geblieben, in elf Bereichen dagegen angestiegen, zum Beispiel:

Im Westen ist das Urlaubsgeld vielfach höher als in Ostdeutschland. Im öffentlichen Dienst und in der Stahlindustrie gibt es kein gesondertes tarifliches Urlaubsgeld. Es wird mit dem Urlaubsgeld zu einer einheitlichen Jahressonderzahlung zusammengefasst. Auch im Bankgewerbe und in der Energiewirtschaft gibt es kein tarifliches Urlaubsgeld. Für die Beamtinnen und Beamten gibt es keine tarifliche Urlaubsgeldregelung. Hier gelten die unterschiedlichen gesetzlichen Regelungen der Beamtenbesoldung für den Bund und für die einzelnen Länder einschließlich der Gemeinden.

Im Forum zu Urlaubsgeld

5 Kommentare

Urlaubsgeld-Berechnung Elektro- und Metalltarif

WiWi Gast

Hallo Leute, ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann zum Thema Urlaubs- und Weihnachtsgeld von IGMETALL. Ich bin angestellt im Raum Duisburg (NRW),Tarifvertrag der Elektro- und Metalli ...

1 Kommentare

Verhandlungstechniken - "The End Run"

WiWi Gast

Hallo zusammen, mein Name ist Daniel und ich absolviere ein duales BWL-Studium. Für meinen Kurs "Verhandlungstechniken" muss eine Präsentation über die Taktik "The End Run" schrei ...

2 Kommentare

Hilfe Gehaltsverhandlung Praktikum

Toni987

Hallöchen, vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich bin Masterstudent (Biomedizintechnik) und habe eine sehr freundliche Firma gefunden, die mir ein Praktikum mit anschließender Masterarbeit anbietet. The ...

3 Kommentare

kann man hier noch verhandeln?

WiWi Gast

Hallo zusammen, weiß ehrlich gesagt nicht, was ich gerade tun muss... Will den Job wechseln, habe vor einer Woche eine Zusage bekommen, das Gehalt trifft zwar nicht gerade meine Vorstellung aber imme ...

19 Kommentare

Gehalt runterschrauben?

WiWi Gast

In einem Bewerberforum habe ich gelesen, dass arbeitssuchende Berufseinsteiger (Hochschulabsolventen) nach einer gewissen Zeit der Suche ihr Einstiegsgehalt/-vorstellung auf 25000 Euro p.a. reduzieren ...

9 Kommentare

Gehaltsverhandlung nach Probezeit im Außendienst ?

TNA

Hallo, das Thema hat mit einer Bewerbung an sich nichts zu tun. Da es keine gesonderte Sparte dafür gibt und hier viele lesen, versuche ich es also hier. Ich bin 25, hab nach einem Studienversuch ei ...

15 Kommentare

Angabe von Gehalt und Einstiegsdatum

WiWi Gast

Hey, habe eine Stellenanzeige von PKF gelesen. Dort wird verlangt, dass man eine Gehaltswunsch und ein Einstiegsdatum angibt. Was denkt ihr? sind 38.000 ok? Und ich würde gerne erst am 1. Oktober an ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Urlaubsgeld

Gender Pay Gap: Frauen verdienen 21 Prozent pro Stunde weniger

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen war 2016 mit 16,26 Euro um 21 Prozent niedriger als der von Männern mit 20,71 Euro. Die wichtigsten Gründe für die Differenzen waren Unterschiede in den Branchen und Berufen, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus sind Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

Weiteres zum Thema Gehaltsverhandlung

Das Harvard-Konzept

Literatur-Tipp: Verhandlungstechnik - Das Harvard-Konzept

Das Standardwerk der Verhandlungstechnik - Verhandeln ist fester Bestandteil unseres Lebens. Der gemeinsame Nutzen einer Lösung steht im Vordergrund des Harvard-Konzepts, welches sich von der Vorstellung löst, dass jeder Vorteil einer Seite einen entsprechenden Nachteil der anderen nachsich zieht. Mit über zwei Millionen verkauften Exemplaren weltweit ist das Harvard-Konzept ein Klassiker der Verhandlungstechnik.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

Absolventen-Gehaltsreport 2017: Wirtschaftsingenieure mit 48.200 Euro die Spitzenverdiener

Die Wirtschaftsingenieure verdienen unter den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit durchschnittlich 48.238 Euro am meisten. Auch bei den Einstiegsgehältern aller Studiengänge liegen die Wirtschaftsingenieure hinter den Medizinern auf Rang zwei im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2017. Wirtschaftsinformatiker erhalten 45.449 Euro, Absolventen der BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften steigen mit 42.265 Euro ein.

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

Feedback +/-

Feedback