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Corona beschleunigt Immobilienboom?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Hier sagen viele Vermieter voraus, dass wegen der aktuellen Krise und das Rettungspaket der EZB viel Geld in sichere Anlagen (deutsche Großstadt Immobilien) fliessen wird und dass Anleger und Institutionelle Investoren die Preise hoch treiben werden (ob Verdopplung innerhalb der Jahresfrist oder nicht).

Trotzdem gibt es Gegenstimmen aus dem Lager der Mieter.

Wie seht ihr die Entwicklung der nächsten 2-3 Jahre?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Warum denkst Du sinken momentan Immobilienaktien aus allen Sektoren der Branche, also auch die bisher glücklichen Gesellschaften von Wohn- und Logistikimmobilien sowie Rechenzentren?

Wobei dies irgendwann wieder auf noch niederem Niveau eine glückliche Chance darstellt.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Hier sagen viele Vermieter voraus, dass wegen der aktuellen Krise und das Rettungspaket der EZB viel Geld in sichere Anlagen (deutsche Großstadt Immobilien) fliessen wird und dass Anleger und Institutionelle Investoren die Preise hoch treiben werden (ob Verdopplung innerhalb der Jahresfrist oder nicht).

Trotzdem gibt es Gegenstimmen aus dem Lager der Mieter.

Wie seht ihr die Entwicklung der nächsten 2-3 Jahre?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Warum sind Immobilien in deutschen Großstädten sichere Anlagen, wenn zukünftig krisenbedingt durch Mietausfälle der Ertragswert sowie vermehrtes Angebot der Preis sinkt?

Bedenke auch die negativen Folgen der überwiegenden Fremdfinanzierung in diesem Sektor bei einem sinkenden (Ertrags-)Wert?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Zu mindestens Privatanleger werden sich hüten, ihr Erspartes in ne immo jahrelang zu binden, wenn die Arbeitslosigkeit aufgrund der Krise wahrscheinlicher wird.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wir haben Deflation und dann eine weitere asset Inflation da das Geld investiert werden muss. Planunghorizont 2 jahre.

Fakt ist:
Existenzen werden gerade reihenweise zerstört. Insolvenzen privat wie geschäftlich kann keiner mehr einschätzen. Unternehmen cuten kosten und alles ist ungewiss.

Daher wohl dem der einen sicheren Job hat und mehrere jahre aussitzen kann durch ek.

Fakt ist der immobilienboom bekommt einen Knick und wenn nichts passiert, was nicht möglich ist, werden die Preise sinken aber nicht einbrechen. Eher so 20-30% vielleicht auch 40 bis 50 % in München in premiumlage. Also ab 20k aufwärts.

Die mieten werden weiter steigen.

Wenn man sich die Charts anschaut ist folgendes festzustellen.

Neubau hat i.d.r. 15 % pro Jahr Preissteigerung (inkl. Gewinn der Projektentwickler)
Mieten im Schnitt 3-4% in aufholstädten ungefähr das doppelte.

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listrea

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Natürlich sagen das die Vermieter(!). Schließlich haben sie das Objekt ja auch bereits für teuer Geld gekauft und stehen nun vor einem Scherbenhaufen. Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Auf der Aktienseite sieht du ja auch genügend Leute, die immer noch davon ausgehen, dass wir zurück Richtung Allzeithoch gehen. Was braucht es schon die Wirtschaft dafür, EZB-Geld reicht ja aus...

Nein.

Man kann sich denken, dass Zentralbanken nicht Unsummen in den Markt pumpen, damit die Immobilienpreise oder Aktienkurse weiter ansteigen. Ja, es gibt einen inflationären Effekt, aber der kommt nachgelagert. Der Verfall in der Wirtschaft ist erstmal größer.
Abgesehen davon is das generell eine Milchmädchenrechnung, denn die Immobilienpreise steigen ja (genauso wie die Löhne) im Idealfall mit der Inflation an.

Aber die Nachfrage nunmal nicht.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie des Analysehauses Empirica, das eines von vier Mitgliedern im Rat der „Immobilienweisen“ ist, der die Bundesregierung in der Wohnungspolitik berät. „Insgesamt rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer Delle bei den Kaufpreisen, die bei minus 10 bis 25 Prozent liegen dürfte“, heißt es in der Auswertung. Je größer die Rezession in Deutschland, desto tiefer werde auch der Immobilienmarkt fallen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Nein, ganz im Gegenteil. Nach dem Aktien-crash wird vielen eine Immobilie deutlich lieber sein als ein Depot. Kaufinteressenten suchen z.B. vermietete Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung. Also mit der Absicht, die Mieter auszuquartieren. Und auch diejenigen, die eine Wohnung als Kapitalanleger kaufen, können sich den Mieter gezielt so aussuchen, dass die Arbeitslosigkeit nicht tangiert. Einiges aus der Krise wird uns erhalten bleiben. Man hat sich an die kontaktlose Bezahlfunktion der Kreditkarte gewöhnt. Und wenn man es sich leisten kann, wird man den ÖPNV meiden.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Zu mindestens Privatanleger werden sich hüten, ihr Erspartes in ne immo jahrelang zu binden, wenn die Arbeitslosigkeit aufgrund der Krise wahrscheinlicher wird.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Nein, ganz im Gegenteil. Nach dem Aktien-crash wird vielen eine Immobilie deutlich lieber sein als ein Depot. Kaufinteressenten suchen z.B. vermietete Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung. Also mit der Absicht, die Mieter auszuquartieren. Und auch diejenigen, die eine Wohnung als Kapitalanleger kaufen, können sich den Mieter gezielt so aussuchen, dass die Arbeitslosigkeit nicht tangiert. Einiges aus der Krise wird uns erhalten bleiben. Man hat sich an die kontaktlose Bezahlfunktion der Kreditkarte gewöhnt. Und wenn man es sich leisten kann, wird man den ÖPNV meiden.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Zu mindestens Privatanleger werden sich hüten, ihr Erspartes in ne immo jahrelang zu binden, wenn die Arbeitslosigkeit aufgrund der Krise wahrscheinlicher wird.

Was du schreibst macht null Sinn.

Wieso sollte eine vermietete Wohnung gekauft werden um sie dann selbst zu benutzen? Wieso wird dann nicht gleich eine leere Wohnung gekauft? Potenzielle Käufer die ein Objekt selbst nutzen wollen haben erstmal im Schnitt weniger Geld in der Tasche und schlechtere Zukunftsaussichten, ergo weniger Nachfrage nach Immobilien zur Selbstnutzung. Punkt.

Und natürlich, diejenigen die die Wohnung als Kapitalanlage kaufen suchen sich gezielt einfach die Arbeitnehmer als Mieter, die keine Arbeitslosigkeit zu befürchten haben. Das ist eh ein guter Trick, für den die meisten Vermieter einfach wohl zu blöd sind. Der nächste schlaue Tipp ist dann wohl, einfach jeden Monat die Miete um 50€ zu erhöhen weil dann ist ja das Darlehen schneller abbezahlt?

Gott sei dank hast du das mit dem kontaktlosen Bezahlen und ÖPNV noch richtig mitgenommen, such wenn das hier überhaupt nicht zum Thema passt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie des Analysehauses Empirica, das eines von vier Mitgliedern im Rat der „Immobilienweisen“ ist, der die Bundesregierung in der Wohnungspolitik berät. „Insgesamt rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer Delle bei den Kaufpreisen, die bei minus 10 bis 25 Prozent liegen dürfte“, heißt es in der Auswertung. Je größer die Rezession in Deutschland, desto tiefer werde auch der Immobilienmarkt fallen.

Die Studie geht aber auch davon aus dass sich das bis Ende 2021 wieder auf das jetzige Preisniveau erholt

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Zu mindestens Privatanleger werden sich hüten, ihr Erspartes in ne immo jahrelang zu binden, wenn die Arbeitslosigkeit aufgrund der Krise wahrscheinlicher wird.

Die aus dem Ausland werden es aber für einen sicheren Hafen halten

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Im Jahr 1999 dachte auch niemand, wie übel es vier Jahre später aussah, wer sich noch daran erinnert.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Du hast bezüglich Immobilien ganz offensichtlich keine Erfahrungen! Man kauft vermietete ETWs, weil die deutlich billiger sind als freie. Auch wenn man selbst nutzen möchte. Und was glaubst Du wohl, weshalb Vermieter lieber den Beamten oder den Krankenhausarzt als Mieter nehmen, als einen Angestellten aus der Autoindustrie??? Ein Mieter, der eine gute Perspektive verspricht bekommt die Wohnung sogar günstiger. Ein privater Vermieter ist nicht daran interessiert, die Miete öfters zu erhöhen. Ganz im Gegenteil, man versucht, den Wunschmieter in der Wohnung zu halten. Gruss von einem Vermieter!!!!

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Nein, ganz im Gegenteil. Nach dem Aktien-crash wird vielen eine Immobilie deutlich lieber sein als ein Depot. Kaufinteressenten suchen z.B. vermietete Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung. Also mit der Absicht, die Mieter auszuquartieren. Und auch diejenigen, die eine Wohnung als Kapitalanleger kaufen, können sich den Mieter gezielt so aussuchen, dass die Arbeitslosigkeit nicht tangiert. Einiges aus der Krise wird uns erhalten bleiben. Man hat sich an die kontaktlose Bezahlfunktion der Kreditkarte gewöhnt. Und wenn man es sich leisten kann, wird man den ÖPNV meiden.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Zu mindestens Privatanleger werden sich hüten, ihr Erspartes in ne immo jahrelang zu binden, wenn die Arbeitslosigkeit aufgrund der Krise wahrscheinlicher wird.

Was du schreibst macht null Sinn.

Wieso sollte eine vermietete Wohnung gekauft werden um sie dann selbst zu benutzen? Wieso wird dann nicht gleich eine leere Wohnung gekauft? Potenzielle Käufer die ein Objekt selbst nutzen wollen haben erstmal im Schnitt weniger Geld in der Tasche und schlechtere Zukunftsaussichten, ergo weniger Nachfrage nach Immobilien zur Selbstnutzung. Punkt.

Und natürlich, diejenigen die die Wohnung als Kapitalanlage kaufen suchen sich gezielt einfach die Arbeitnehmer als Mieter, die keine Arbeitslosigkeit zu befürchten haben. Das ist eh ein guter Trick, für den die meisten Vermieter einfach wohl zu blöd sind. Der nächste schlaue Tipp ist dann wohl, einfach jeden Monat die Miete um 50€ zu erhöhen weil dann ist ja das Darlehen schneller abbezahlt?

Gott sei dank hast du das mit dem kontaktlosen Bezahlen und ÖPNV noch richtig mitgenommen, such wenn das hier überhaupt nicht zum Thema passt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Im Jahr 1999 dachte auch niemand, wie übel es vier Jahre später aussah, wer sich noch daran erinnert.

??? Bitte um Aufklärung

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wenn ich immer auf irgendwelche Studien von irgendwelchen Theoretiker gehört hätte.... Dann wäre ich jetzt nicht so vermögend

Macht euch eure eigenen Gedanken. Wenn die guten Herren so schlau sind warum müssen sie dann noch angestellt arbeiten

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Im Jahr 1999 dachte auch niemand, wie übel es vier Jahre später aussah, wer sich noch daran erinnert.

??? Bitte um Aufklärung

2003 waren verschiedene große internationale Börsenindizes auf bis zu 80% unter den vorausgegangenen Höchstand des Jahres 2000 abgesunken (beispielsweise Nasdaq und DAX), Immobilien zur Kapitalanlage gab es desöfteren für den Faktor 10 und darunter da Leerstände und fehlende Mietinteressenten damals ein großes Thema waren, beispielsweise zogen in Berlin angesichts des großen Mietwohnungsangebots Mieter desöfteren um, um sich in der Miete zu verbilliegen, in Zwangsversteigerungen gab es vielfach einen zweiten Termin weil niemand beim ersten Termin geboten hatte, in Großstädten wie Frankfurt und Stuttgart warben große Transparente an von Immobilienfonds neu errichteten Gebäuden für viele mietfreie Monate bei Abschluß eines längerfristigen Mietvertrages, u.s.w.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2020:

Warum denkst Du sinken momentan Immobilienaktien aus allen Sektoren der Branche, also auch die bisher glücklichen Gesellschaften von Wohn- und Logistikimmobilien sowie Rechenzentren?

Vonovia ist jetzt ungefähr auf dem Stand von vor einem Jahr. Aktueller Kurs 45,46 Euro. Vor einem Jahr war der Kurs 43,95 Euro. Dazwischen lag auch noch eine Dividende, real ist die Steigerung von Vonovia innerhalb der letzten 12 Monate also aktuell 3,08 Euro von 43,95 Euro = 7% Rendite p.a. bezogen auf die letzten 12 Monate.

Die Auswirkungen von Corona sind am Immobilienmarkt in Ballungsräumen ein kleines Strohfeuer gewesen, welches die Immobilienpreise maximal um einige Monate auf ihrem Kurs nach oben zurückgeworfen hat.

Die künftigen Maßnahmen können dagegen, wie beschrieben, zu einer starken Verteuerung führen. Natürlich ist die Zukunft ungewiss und es ist viel Spekulation dabei.

Realistischerweise kann man aber erwarten, dass die Geldflut zu einer Inflation der Vermögenspreise führt. Und realistischerweise gibt es aus der Schuldenkrise im Euroraum jetzt nur noch den Ausweg, die Schulden durch Inflation zu verringern. Es geht jetzt nicht mehr um das kleine Griechenland, jetzt muss Italien entschuldet werden.

Eine Lohn-Preis-Spirale ist jetzt eigentlich der einzige Ausweg um nicht für Jahrzehnte in einem Japan-Szenario festzuhängen. Man muss es halt so steuern, dass wir 3-6% Inflation haben, aber eben nicht 10% oder mehr. So wie in den 1970er und 1980er Jahren.

Das Haus in München kostet dann eben keine Million mehr, sondern fünf Millionen. Der Facharbeiter verdient dann aber auch 200.000 Euro.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Eine Lohn-Preis-Spirale ist jetzt eigentlich der einzige Ausweg um nicht für Jahrzehnte in einem Japan-Szenario festzuhängen. Man muss es halt so steuern, dass wir 3-6% Inflation haben, aber eben nicht 10% oder mehr. So wie in den 1970er und 1980er Jahren.

Das Haus in München kostet dann eben keine Million mehr, sondern fünf Millionen. Der Facharbeiter verdient dann aber auch 200.000 Euro.

Das funktioniert in Japan seit 25 Jahren nicht.

Außerdem konkurriert der zum Durchschnittsentgelt entlohnte Facharbeiter hier mit einem Kollegen in China, der nur ein Viertel bis die Hälfte des hiesigen Lohnes verdient.

Für diesen wäre es bereits ein großer Fortschritt, dasselbe wie hier zu verdienen.

Man will keine große Insolvenzen und Bereinigungen zulassen, also wird mit viel Geld der status quo zementiert, ähnlich wie in Japan auch seit Dekaden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Warum denkst Du sinken momentan Immobilienaktien aus allen Sektoren der Branche, also auch die bisher glücklichen Gesellschaften von Wohn- und Logistikimmobilien sowie Rechenzentren?

Vonovia ist jetzt ungefähr auf dem Stand von vor einem Jahr. Aktueller Kurs 45,46 Euro. Vor einem Jahr war der Kurs 43,95 Euro. Dazwischen lag auch noch eine Dividende, real ist die Steigerung von Vonovia innerhalb der letzten 12 Monate also aktuell 3,08 Euro von 43,95 Euro = 7% Rendite p.a. bezogen auf die letzten 12 Monate.

Die Auswirkungen von Corona sind am Immobilienmarkt in Ballungsräumen ein kleines Strohfeuer gewesen, welches die Immobilienpreise maximal um einige Monate auf ihrem Kurs nach oben zurückgeworfen hat.

Die künftigen Maßnahmen können dagegen, wie beschrieben, zu einer starken Verteuerung führen. Natürlich ist die Zukunft ungewiss und es ist viel Spekulation dabei.

Realistischerweise kann man aber erwarten, dass die Geldflut zu einer Inflation der Vermögenspreise führt. Und realistischerweise gibt es aus der Schuldenkrise im Euroraum jetzt nur noch den Ausweg, die Schulden durch Inflation zu verringern. Es geht jetzt nicht mehr um das kleine Griechenland, jetzt muss Italien entschuldet werden.

Eine Lohn-Preis-Spirale ist jetzt eigentlich der einzige Ausweg um nicht für Jahrzehnte in einem Japan-Szenario festzuhängen. Man muss es halt so steuern, dass wir 3-6% Inflation haben, aber eben nicht 10% oder mehr. So wie in den 1970er und 1980er Jahren.

Das Haus in München kostet dann eben keine Million mehr, sondern fünf Millionen. Der Facharbeiter verdient dann aber auch 200.000 Euro.

Bei einer starken Inflation steigen die Sachwerte überproportional über der schon starken Inflation.
Der "Dumme" ist dann der Lohnempfänger ohne Vermögenswerte wie Immobilien, weil Löhne viel langsamer steigen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Vonovia profitierte in der Vergangenheit wie fast alle deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen von sinkenden Leerständen und zinssenkungsbedingten Aufwertungsgewinnen.

Bei einzelnen Immobiliengesellschaften - nicht jedoch bei Vonovia - waren diese Aufwertungsgewinne in einzelnen Wirtschaftsjahren höher als die zeitgleich vereinnahmten Mieteinnahmen (operatives Ergebnis > Umatz).

Du kannst Dir ja überlegen, was es für die Ertragssituation und den Aktienkurs von Vonovia bedeutet, wenn zukünftig keine Aufwertungsgewinne mehr anfallen werden.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Vonovia ist jetzt ungefähr auf dem Stand von vor einem Jahr. Aktueller Kurs 45,46 Euro. Vor einem Jahr war der Kurs 43,95 Euro. Dazwischen lag auch noch eine Dividende, real ist die Steigerung von Vonovia innerhalb der letzten 12 Monate also aktuell 3,08 Euro von 43,95 Euro = 7% Rendite p.a. bezogen auf die letzten 12 Monate.

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know-it-all

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Auswirkungen von Corona sind am Immobilienmarkt in Ballungsräumen ein kleines Strohfeuer gewesen, welches die Immobilienpreise maximal um einige Monate auf ihrem Kurs nach oben zurückgeworfen hat.

Habe ich irgendwas verpasst, dass über Corona schon wie über Vergangenes geschrieben wird?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Die Voraussetzung für einen (heftigen) Preisfall lautet der massive Ausverkauf von den oben genannten Firmen und Gesellschaften. Aber bis wir diesen Fall haben, wird länger dauern, da wir momentan keine Finanzkrise haben.

Corona hin oder her.. Das hat erst mal keine Auswirkung auf die Immobilienpreise. Wenn überhaupt, erst viel später.

Ich würde mich brennend interessieren, wo genau sich Preiskorrektur laut Empirica befindet?? (Großstädte wird es nicht sein, da die meisten Mieter oder Eigentümer i.d.R. im Dienstleisungsbereich arbeiten, sodass Home Office auch kein Problem sein sollte und siedementsprechend weiter bezahlt werden).

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wir stehen am Anfang und nicht am Ende.
Ich kenne viele in Kurzarbeit in der Großstadt. Und was heißt schon Dienstleistungsbereich? Controlling bei BMW ist nunmal Industriebranche und keine Dienstleistung. Der Dienstleistungssektor ist ja bereits kurz vorm Ruin.
Nochmal: der Anstieg der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit kommt noch. Mieten werden nicht gezahlt und Kredite nicht bedient werden können. So gut wie keine Nachfrage nach Neubauten.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Die Voraussetzung für einen (heftigen) Preisfall lautet der massive Ausverkauf von den oben genannten Firmen und Gesellschaften. Aber bis wir diesen Fall haben, wird länger dauern, da wir momentan keine Finanzkrise haben.

Corona hin oder her.. Das hat erst mal keine Auswirkung auf die Immobilienpreise. Wenn überhaupt, erst viel später.

Ich würde mich brennend interessieren, wo genau sich Preiskorrektur laut Empirica befindet?? (Großstädte wird es nicht sein, da die meisten Mieter oder Eigentümer i.d.R. im Dienstleisungsbereich arbeiten, sodass Home Office auch kein Problem sein sollte und siedementsprechend weiter bezahlt werden).

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Die Voraussetzung für einen (heftigen) Preisfall lautet der massive Ausverkauf von den oben genannten Firmen und Gesellschaften. Aber bis wir diesen Fall haben, wird länger dauern, da wir momentan keine Finanzkrise haben.

Corona hin oder her.. Das hat erst mal keine Auswirkung auf die Immobilienpreise. Wenn überhaupt, erst viel später.

Ich würde mich brennend interessieren, wo genau sich Preiskorrektur laut Empirica befindet?? (Großstädte wird es nicht sein, da die meisten Mieter oder Eigentümer i.d.R. im Dienstleisungsbereich arbeiten, sodass Home Office auch kein Problem sein sollte und siedementsprechend weiter bezahlt werden..

Nein, wir haben keine Finanzkrise sondern eine Weltwirtschaftskrise! Und natürlich kommen die Immobilien noch ordentlich unter die Räder. Wie soll das sonst funktionieren? In einer Deflation fallen alle Werte...

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Ich bin wirklich gespannt, was alle Großinvestoren mit den in den letzten Jahren erworbenen Zinshäusern machen werden, wenn zukünftig die Preise sinken.

Beispielsweise hat sich die Bilanzsumme von Grand City Properties S.A. in 10 Jahren mehr als verzwanzigfacht.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Wieso sollte eine vermietete Wohnung gekauft werden um sie dann selbst zu benutzen? Wieso wird dann nicht gleich eine leere Wohnung gekauft?

Es gibt quasi keine leeren Wohnungen außer Neubau. Der Kauf von vermieteten Wohnungen und das Anmelden von Eigenbedarf ist schon seit vielen Jahren die übliche Methode in allen Großstädten. Anders geht es nicht. Und die Mieter erzählen den potenziellen Käufern dann paar Geschichten über ihre angeblichen Krankheiten in der Hoffnung, dass die Käufer es aufgeben, weil sie denken, die bekommen den Mieter wegen Härtefallregelung eh nicht aus der Wohnung heraus.

Ist schon ein absurdes Spiel, wobei das Problem natürlich ganz klar ist, dass die Mieterrechte in Deutschland immer noch stark überhöht sind. Das Eigentumsrecht wird hier ausgehöhlt. Aber irgendwie bekommt man den Mieter dann schon aus der eigenen Wohnung raus.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Eine Lohn-Preis-Spirale ist jetzt eigentlich der einzige Ausweg um nicht für Jahrzehnte in einem Japan-Szenario festzuhängen. Man muss es halt so steuern, dass wir 3-6% Inflation haben, aber eben nicht 10% oder mehr. So wie in den 1970er und 1980er Jahren.

Das Haus in München kostet dann eben keine Million mehr, sondern fünf Millionen. Der Facharbeiter verdient dann aber auch 200.000 Euro.

Das funktioniert in Japan seit 25 Jahren nicht.

Außerdem konkurriert der zum Durchschnittsentgelt entlohnte Facharbeiter hier mit einem Kollegen in China, der nur ein Viertel bis die Hälfte des hiesigen Lohnes verdient.

Für diesen wäre es bereits ein großer Fortschritt, dasselbe wie hier zu verdienen.

Man will keine große Insolvenzen und Bereinigungen zulassen, also wird mit viel Geld der status quo zementiert, ähnlich wie in Japan auch seit Dekaden.

Der Euro verliert dann natürlich stark gegenüber anderen Währungen, sodass das Verhältnis zum chinesischen Facharbeiter wieder passt. Und gerade wenn man keine großen Insolvenzen und Bereinigungen will, braucht es eine starke Inflation, damit die Kredite entwertet werden und damit die wirtschaftsschwache Unternehmen die Löhne real senken können. Denn bei 5% Inflation und keiner Lohnanpassung ist es eine reale Lohnkürzung. Und die starken Unternehmen gehen dann eben 5-10% mit, genau wie alle Preise.

Eine geordnete Inflation hilft allen weiter. Es darf nur nicht zur Hyperinflation kommen. Aber ein Korridor zwischen 3% bis 6% schafft den nötigen Freiraum für die Unternehmen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

know-it-all schrieb am 13.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Auswirkungen von Corona sind am Immobilienmarkt in Ballungsräumen ein kleines Strohfeuer gewesen, welches die Immobilienpreise maximal um einige Monate auf ihrem Kurs nach oben zurückgeworfen hat.

Habe ich irgendwas verpasst, dass über Corona schon wie über Vergangenes geschrieben wird?

Das aktuell zu erwartende Szenario ist eingepreist. Erste Länder haben bereits Lockerungen angekündigt. Der Weg ist klar, es wird immer noch starke Einschränkungen bis 2021 mindestens geben. Bis entweder Impfstoff oder Heilmittel gefunden wurden. Dieses Szenario ist in den Preisen drin.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Vonovia profitierte in der Vergangenheit wie fast alle deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen von sinkenden Leerständen und zinssenkungsbedingten Aufwertungsgewinnen.

Bei einzelnen Immobiliengesellschaften - nicht jedoch bei Vonovia - waren diese Aufwertungsgewinne in einzelnen Wirtschaftsjahren höher als die zeitgleich vereinnahmten Mieteinnahmen (operatives Ergebnis > Umatz).

Du kannst Dir ja überlegen, was es für die Ertragssituation und den Aktienkurs von Vonovia bedeutet, wenn zukünftig keine Aufwertungsgewinne mehr anfallen werden.

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Vonovia ist jetzt ungefähr auf dem Stand von vor einem Jahr. Aktueller Kurs 45,46 Euro. Vor einem Jahr war der Kurs 43,95 Euro. Dazwischen lag auch noch eine Dividende, real ist die Steigerung von Vonovia innerhalb der letzten 12 Monate also aktuell 3,08 Euro von 43,95 Euro = 7% Rendite p.a. bezogen auf die letzten 12 Monate.

Eben die ausbleibenden Aufwertungsgewinne sind ja bereits im Aktienkurs eingepreist. Fraglich ist, ob die wirklich ausbleiben oder einfach nur mal ein einzelnes Jahr weniger stark ausfallen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Ungefähr 60% der Mietwohnungen in Deutschland gehören privaten Vermietern!

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Die Voraussetzung für einen (heftigen) Preisfall lautet der massive Ausverkauf von den oben genannten Firmen und Gesellschaften. Aber bis wir diesen Fall haben, wird länger dauern, da wir momentan keine Finanzkrise haben.

Corona hin oder her.. Das hat erst mal keine Auswirkung auf die Immobilienpreise. Wenn überhaupt, erst viel später.

Ich würde mich brennend interessieren, wo genau sich Preiskorrektur laut Empirica befindet?? (Großstädte wird es nicht sein, da die meisten Mieter oder Eigentümer i.d.R. im Dienstleisungsbereich arbeiten, sodass Home Office auch kein Problem sein sollte und siedementsprechend weiter bezahlt werden).

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Im Jahr 1999 dachte auch niemand, wie übel es vier Jahre später aussah, wer sich noch daran erinnert.

??? Bitte um Aufklärung

2003 waren verschiedene große internationale Börsenindizes auf bis zu 80% unter den vorausgegangenen Höchstand des Jahres 2000 abgesunken (beispielsweise Nasdaq und DAX), Immobilien zur Kapitalanlage gab es desöfteren für den Faktor 10 und darunter da Leerstände und fehlende Mietinteressenten damals ein großes Thema waren, beispielsweise zogen in Berlin angesichts des großen Mietwohnungsangebots Mieter desöfteren um, um sich in der Miete zu verbilliegen, in Zwangsversteigerungen gab es vielfach einen zweiten Termin weil niemand beim ersten Termin geboten hatte, in Großstädten wie Frankfurt und Stuttgart warben große Transparente an von Immobilienfonds neu errichteten Gebäuden für viele mietfreie Monate bei Abschluß eines längerfristigen Mietvertrages, u.s.w.

Ach, das waren noch Zeiten. Leider wird in den nächsten Jahrzehnte nicht erneut passieren. Bei der Geldmenge die jetzt reingepumpt wird, um Italien, Spanien und Frankreich vor der Pleite zu bewahren. Irgendwelche Tipps in welches Land man auswandern sollte?

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know-it-all

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Das aktuell zu erwartende Szenario ist eingepreist. Erste Länder haben bereits Lockerungen angekündigt. Der Weg ist klar, es wird immer noch starke Einschränkungen bis 2021 mindestens geben. Bis entweder Impfstoff oder Heilmittel gefunden wurden. Dieses Szenario ist in den Preisen drin.

Die Lockerungen sind das eine, haben aber erstmal nichts mit Immobilienpreisen zu tun.
Zu den wirtschaftlichen Konsequenzen hingegen sind nicht mal die Ökonomen einig. Wie kann da irgendwas eingepreist sein? Allen staatlichen Hilfsprogrammen zum Trotz werden im Jahresverlauf die Arbeitslosenzahlen signifikant nach oben gehen.
Die Krise beeinträchtigt außerdem das Konsumverhalten von Privatpersonen. Private Ausgaben werden - aufgrund der Verunsicherung - verschoben oder ganz gestrichen. Logischerweise betrifft das auch eventuelle Pläne zum Erwerb einer Immobilie.

Immobilienpreise reagieren üblicherweise eher träge und mit Verzögerung auf Änderungen. Für heute veräußerte Immobilien werden sich die Verkäufer wohl zunächst an den Preisen von vor 2 Monaten orientieren. Erst allmählich realisieren die dann, dass zu diesem Preis nicht mehr verkauft werden kann und reduzieren den Angebotspreis. Bis diese Entwicklung in Statistiken (meist auf Jahresbasis) sichtbar ist, gehen mindestens ein paar Monate ins Land... Bisher sollte entsprechend kein Effekt sichtbar sein. Das heißt aber nicht, dass es bereits eingepreist ist.
Und nicht zuletzt: Die Schätzungen für die Zeitdauer bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes variieren erheblich (Ende des Jahres..tw. erst Ende 2021). Je länger diese Unsicherheit andauert, desto länger oder stärker können die o.g. Faktoren auch auf die Immobilienpreise einwirken.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Dazu würde ich bei EFHs mal gerne eine Statistik sehen. Im Bereich 500k bis 1Mio sind die Interessenten nahezu immer Anfang-/Mitte-Dreissigjährige die potenziell ganz ordentlich verdienen. Das ist zumindest meine Beobachtung im Ballungsgebiet Rhein-Ruhr. Bei der Gruppe wird es sicherlich eine spürbar geringere Nachfrage geben, einfach weil für viele die Zukunftsaussichten schlechter geworden sind.

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listrea

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Das aktuell zu erwartende Szenario ist eingepreist. Erste Länder haben bereits Lockerungen angekündigt. Der Weg ist klar, es wird immer noch starke Einschränkungen bis 2021 mindestens geben. Bis entweder Impfstoff oder Heilmittel gefunden wurden. Dieses Szenario ist in den Preisen drin.

Aha, was wird denn erwartet?
Und vor allem, was hat diese läppische Viruspandemie mit Immobilienpreisen zu tun? Also wenn sich ein paar Monate Einschränkung auf Häuserpreise auswirken würden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Die Konsequenz mit Privatanlegern oder Privathaushalten wird nur einen minimalen Effekt haben, da die meisten Immobilien von GmbHs, Versicherungskonzernen, PE oder anderen Gesellschaften gekauft wurden.

Dazu würde ich bei EFHs mal gerne eine Statistik sehen. Im Bereich 500k bis 1Mio sind die Interessenten nahezu immer Anfang-/Mitte-Dreissigjährige die potenziell ganz ordentlich verdienen. Das ist zumindest meine Beobachtung im Ballungsgebiet Rhein-Ruhr. Bei der Gruppe wird es sicherlich eine spürbar geringere Nachfrage geben, einfach weil für viele die Zukunftsaussichten schlechter geworden sind.

Wir wohnen im Speckgürtel einer Großstadt. Hier im Wohngebiet gibt es zahlreiche Lehrer, Ärzte und Mitarbeiter an diversen Forschungsinstituten (vermutlich unbefristete Stellen, da teilweise schon viele, viele Jahre dort). Einige, wenige Unternehmer sind dabei, aber wenn man so schaut, was die bauen und wie den Garten machen lassen und welche Autos die fahren, müssen dort vermutlich massive Reserven da sein. Bei den meisten dürfte der Job und das Einkommen aber nicht in Gefahr sein, also beispielsweise eben bei den verbeamteten Lehrern, bei den Ärzten in eigener Praxis (viele Allgemeinmediziner bei uns hier im Wohngebiet) oder den Forschern. Andere Berufe, welche auch vertreten sind, sind beispielsweise mehrere Polizisten, Krankenschwestern, Erzieher sowie so einige Angestellte im öffentlichen Dienst der Stadt. Auch zwei Beamte aus dem Ministerium der Stadt.

Denn das vergessen manche hier, bei der Entscheidung pro/contra Haus spielt nicht nur die Höhe des Einkommens eine Rolle, sondern auch die Sicherheit vom Einkommen. Deswegen hat fast jeder Lehrer ein Haus, sicherlich aber nicht jeder Big4-Manager.

Aber im Endeffekt, ob EFH im Speckgürtel oder Wohnung in der Stadt - das ist ein zusammenhängender Markt. Viele hier, wir eingeschlossen, haben intensiv beide Optionen geprüft und abgewogen. Und bei den Neubauwohnungen in der Stadt werden ganze Neubaublöcke von Pensionsgesellschaften wie Union Investment und Co. weggekauft.

In manchen anderen Städten sind noch ganz andere Investoren mit dabei, zum Beispiel unbekannte Auslandsgesellschaften, wo die Geldherkunft unbekannt ist. Immobilien in deutschen Großstädten ist für die einfach eine sichere Geldanlage, insbesondere natürlich in Berlin.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

know-it-all schrieb am 14.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Das aktuell zu erwartende Szenario ist eingepreist. Erste Länder haben bereits Lockerungen angekündigt. Der Weg ist klar, es wird immer noch starke Einschränkungen bis 2021 mindestens geben. Bis entweder Impfstoff oder Heilmittel gefunden wurden. Dieses Szenario ist in den Preisen drin.

Die Lockerungen sind das eine, haben aber erstmal nichts mit Immobilienpreisen zu tun.
Zu den wirtschaftlichen Konsequenzen hingegen sind nicht mal die Ökonomen einig. Wie kann da irgendwas eingepreist sein?

Natürlich sind die durchschnittlichen Markterwartungen in allen Aktienkursen mit drin. Die Aktie ist nicht dauerhaft bei 100 Euro und erst wenn das genaue Ausmaß der Krise bekannt ist fällt sie auf 50 im schlechten Fall oder 60 im guten Fall. Die Aktie ist halt jetzt schon bei 50 bis 60.

Allen staatlichen Hilfsprogrammen zum Trotz werden im Jahresverlauf die Arbeitslosenzahlen signifikant nach oben gehen.

Ist dir bekannt. Ist mir bekannt. Ist jedem Akteur am Aktienmarkt bekannt. Also eingepreist.

Die Krise beeinträchtigt außerdem das Konsumverhalten von Privatpersonen. Private Ausgaben werden - aufgrund der Verunsicherung - verschoben oder ganz gestrichen.
Logischerweise betrifft das auch eventuelle Pläne zum Erwerb einer Immobilie.

Genau, ist allen Leuten bekannt und daher eingepreist in die aktuellen Kurse.

Immobilienpreise reagieren üblicherweise eher träge und mit Verzögerung auf Änderungen. Für heute veräußerte Immobilien werden sich die Verkäufer wohl zunächst an den Preisen von vor 2 Monaten orientieren. Erst allmählich realisieren die dann, dass zu diesem Preis nicht mehr verkauft werden kann und reduzieren den Angebotspreis. Bis diese Entwicklung in Statistiken (meist auf Jahresbasis) sichtbar ist, gehen mindestens ein paar Monate ins Land... Bisher sollte entsprechend kein Effekt sichtbar sein. Das heißt aber nicht, dass es bereits eingepreist ist.

Es ging nicht um die Immobilienpreise, sondern um die Vonovia-Aktie. Die wird sekündlich tausendfach gehandelt und dort sind bereits alle Markterwartungen über den künftigen Wert des Immobilienportfolios was genau? Ja richtig! Eingepreist!

Und nicht zuletzt: Die Schätzungen für die Zeitdauer bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffes variieren erheblich (Ende des Jahres..tw. erst Ende 2021). Je länger diese Unsicherheit andauert, desto länger oder stärker können die o.g. Faktoren auch auf die Immobilienpreise einwirken.

Ist am Ende immer noch die Frage, warum das auch so stark die Immobilienpreise drücken sollte. Noch wurde keine einzige Miete in ganz Deutschland gekürzt. Mieter dürfen, im Nullzinsumfeld, die Miete etwas später zahlen, sofern sie nachweisen können, dass sie durch Corona einen Liquiditätsengpass haben. Mit Betonung auf später zahlen.

Und kein normaler Mensch wird nur wegen Mietschulden in die Privatinsolvenz gehen, damit der Immobilieneigentümer am Ende auf die Miete verzichten muss. Da geht es am Ende oft nur um wenige hunderte Euro. Die Kaution lagert auch noch beim Vermieter. Ohne Privatinsolvenz wird jede Miete auch irgendwann gezahlt. Aber selbst das sind doch Szenarien für ein Promille der Wohnungen. Im Gegenteil, ist die Regelung nicht sogar so, dass H4 die Miete ungeprüft zahlt und nicht mal mehr die Wohnungsgröße abprüft?

Ich sehe da kein Risiko, dass signifikant Miete dauerhaft ausfällt. Und bei Neuvermietung stehen die Leute doch eh Schlange und die Miete ist gedeckelt durch den Mietspiegel. Ob die Wohnung vorher 20 Euro pro QM Mietwert hatte oder jetzt 18 Euro Mietwert, wenn die Miete eh immer nur 12 Euro beträgt aufgrund Mietspiegel, gibt es keinen realen Verlust für den Vermieter.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

listrea schrieb am 14.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Das aktuell zu erwartende Szenario ist eingepreist. Erste Länder haben bereits Lockerungen angekündigt. Der Weg ist klar, es wird immer noch starke Einschränkungen bis 2021 mindestens geben. Bis entweder Impfstoff oder Heilmittel gefunden wurden. Dieses Szenario ist in den Preisen drin.

Aha, was wird denn erwartet?
Und vor allem, was hat diese läppische Viruspandemie mit Immobilienpreisen zu tun? Also wenn sich ein paar Monate Einschränkung auf Häuserpreise auswirken würden.

Ich denke auch nicht, dass sich da groß etwas auswirken wird. Bei 30-50% Mietanteil hat man immer noch große Reserven, um die Miete auch bei temporär geringerem Gehalt zu zahlen.

Und die besonders betroffenen Bereiche Wie Kellner, Sicherheitsdienst etc. bekommen die Wohnungen jetzt vom Amt bezahlt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Eine geordnete Inflation hilft allen weiter. Es darf nur nicht zur Hyperinflation kommen. Aber ein Korridor zwischen 3% bis 6% schafft den nötigen Freiraum für die Unternehmen.

Dasist völliger Schwachsinn, weil dann wieder Leitzinssätze von 6% bis 12% gelten müßten, was bei der heutigen Verschuldung niemand lange stemmen könnte.

Lese den im Internet zu findenden Spiegel - Artikel: Pleitenjahr 75: „Wie schön ein Konkurs ist“

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wenn ich mir überlege, wieviele Einzelwerte es vor zwei Monaten innerhalb eines Monats halbiert hat und mehr bezweifle ich massiv, ob schon alles eingepreist ist.

Im übrigen auch solche aus dem Immobilienbereich, Deutsche Euroshop, UnibailRodamcoWestfield, etc.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn ich mir überlege, wieviele Einzelwerte es vor zwei Monaten innerhalb eines Monats halbiert hat und mehr bezweifle ich massiv, ob schon alles eingepreist ist.

Im übrigen auch solche aus dem Immobilienbereich, Deutsche Euroshop, UnibailRodamcoWestfield, etc.

Wenn man umgekehrt weiss, wie technisch die Aktienmärkte mittlerweile getrieben sind, dann ist bei vielen Einzeltiteln der sell off in erster Linie nicht wegen Bedenken um das Geschäftsmodell sondern dadurch entstanden, dass die Verkäufer ganze Portfolios (zB auch Indizes via ETFs) verkauft haben. Das ergibt die eine oder andere Chance (teilweise schon geschehen mit dem jüngsten Rebound), wenn die Fundamentalinvestoren nach 3-4 Wochen in Erscheinung treten. Noch weiss keiner Länge und Ausmaß der staatsinduzierten Rezession aber bei einer schrittweisen Normalisierung in den nächsten 3 Monaten wird es für viele Geschäftsmodelle im Rückblick nur ein Dip gewesen sein. Für einige Sektoren wie zB Flugzeugbau, Kreuzfahrten oder Messebetreiber werden die alten Levels vermutlich nicht mehr zu erreichen sein.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Nein, wir haben keine Finanzkrise sondern eine Weltwirtschaftskrise! Und natürlich kommen die Immobilien noch ordentlich unter die Räder. Wie soll das sonst funktionieren? In einer Deflation fallen alle Werte...

Das ist vielen wohl nicht ganz klar, weil diese erst vor zwei Monaten begonnen hat.

Außerdem ist es im weiteren Verlauf durchaus möglich, daß noch eine Finanzkrise daraus wird.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Niemand in der in Großstädte heutzutage investiert möchte auf Dauer vermieten, man lässt lieber leer stehen um beim Verkauf einen höheren Preis zu bekommen.
Also sind die Rendite Annahmen mit Vermietungen hier alle irrelevant.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Hier wird viel zu wenig die Mieterseite gesehen. Eine Immobilie ist langfristig nur das wert, das sie auch an Miete einbringt bzw. bei Eigennutzung an Miete einspart.
Die Jahre vor Corona ist da das Verhältnis schon immer mehr auseinandergelaufen, darum wurden die Rufe bzgl. Blase ja auch immer lauter (und das nicht unbegründet). Zu glauben, dass nun in Zeiten, wo aufgrund Jobverlust oder zumindest höherer Angst davor, Kurzarbeit und ausbleibenden Gehaltserhöhungen Mieten noch weniger durchsetzbar sind als vorher (dass sie nicht durchsetzbar waren hat man ja gesehen, da die Immobilienpreise den Mieten deutlich davongelaufen sind) noch höhere Immobilienpreise realistisch sind zeugt von ziemlichem Unverständnis, wie der Immobilienmarkt langfristig funktioniert.
Geld wird nicht billiger werden, da es schon extrem billig ist. Im Gegensatz zur Finanzkrise, wo Geld an Stellen ins System gepumpt wurde, wo es leicht in den Immobilienmarkt gelangen konnte, wird es aktuell anders eingesetzt werden. Von einer "Geldflut" auf steigende Immobilienpreise zu schließen hat deshalb überhaupt keine Grundlage.
Auf der anderen Seite sind Aktien nun günstiger, entsprechend für ein Investment relativ gesehen evtl. interessanter geworden. Ebenfalls haben viele die in nächster Zeit einen Immobilienerwerb ins Auge gefasst haben auch Geld an der Börse verloren. Klar, wenn man das vor hat, "macht man das nicht", aber gerade in meiner Generation (35-40) kommt das eben schon vor, da viele ab 2009 nur steigende Kurse kannten.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Lassen wir sie mal träumen, die Immobilienboomer.
Die Eurozone wird im zweiten Quartal laut heutiger Prognose um über 10% einbrechen, die Franzosen verlängern den Lockdown und werden ihre größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erleben. Aber keine Sorge: die deutschen Immobilien wird es nicht tangieren :D :D :D

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

LOL die ganzen Mieter hier

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Oder dies wird eine längere Rezession mit dem auslösenden Ereignis Corona - Pandemie, weil nun viele Konsumenten - speziell auch in den USA - arbeitslos sind, was diese zuvor nicht waren.

Wenn man sich Mitte 2019 zu noch normalen wirtschaftlichen Bedingungen gefragt hat, ob die amerikanischen Aktienmärkte nach langjähriger Hausse zuvor nicht überbewertet sind, was gilt dann aktuell mit S&P 500 und Nasdaq - Index wieder auf dem Stand von vor einem halbem Jahr aber einer seit Dekaden noch nie dagewesenen wirtschaftlichen Krise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn ich mir überlege, wieviele Einzelwerte es vor zwei Monaten innerhalb eines Monats halbiert hat und mehr bezweifle ich massiv, ob schon alles eingepreist ist.

Im übrigen auch solche aus dem Immobilienbereich, Deutsche Euroshop, UnibailRodamcoWestfield, etc.

Wenn man umgekehrt weiss, wie technisch die Aktienmärkte mittlerweile getrieben sind, dann ist bei vielen Einzeltiteln der sell off in erster Linie nicht wegen Bedenken um das Geschäftsmodell sondern dadurch entstanden, dass die Verkäufer ganze Portfolios (zB auch Indizes via ETFs) verkauft haben. Das ergibt die eine oder andere Chance (teilweise schon geschehen mit dem jüngsten Rebound), wenn die Fundamentalinvestoren nach 3-4 Wochen in Erscheinung treten. Noch weiss keiner Länge und Ausmaß der staatsinduzierten Rezession aber bei einer schrittweisen Normalisierung in den nächsten 3 Monaten wird es für viele Geschäftsmodelle im Rückblick nur ein Dip gewesen sein. Für einige Sektoren wie zB Flugzeugbau, Kreuzfahrten oder Messebetreiber werden die alten Levels vermutlich nicht mehr zu erreichen sein.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Im Prinzip ist vieles noch nicht absehbar, weil die Krise erst zwei Monate jung ist.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Lassen wir sie mal träumen, die Immobilienboomer.
Die Eurozone wird im zweiten Quartal laut heutiger Prognose um über 10% einbrechen, die Franzosen verlängern den Lockdown und werden ihre größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erleben. Aber keine Sorge: die deutschen Immobilien wird es nicht tangieren :D :D :D

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Lassen wir sie mal träumen, die Immobilienboomer.
Die Eurozone wird im zweiten Quartal laut heutiger Prognose um über 10% einbrechen, die Franzosen verlängern den Lockdown und werden ihre größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erleben. Aber keine Sorge: die deutschen Immobilien wird es nicht tangieren :D :D :D

Freue mich schon auf die Gesichter der Mieter wenn die nächste Mieterhöhung bald ansteht und die großen Gesellschaften im Ausland sitzen, da heißt es Mieterhöhung schlucken oder auf der Strasse sitzen ;-)
Und wenn sie dann doch kaufen wollen stellen sie plötzlich fest dass statt 80qm sie für ihr Budget nur noch 35qm bekommen ;-)

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Achso? Dabei haben die großen Immobiliengesellschaften doch bereits angekündigt keine Mieten zu erhöhen?
Dein Beitrag ist die reine Unlogik. Niemand erhöht Mieten wenn er dann Leerstand risikiert. Ein Vermieter lässt lieber einen guten Mieter weniger Miete zahlen als ihn auf die Straße zu setzen und Mietausfall oder einen schlechteren Mieter zu risikieren.

Aber da du solche Gedanken nicht kennst heißt das wohl dass du höchstens eine selbstgenutzte Immobilie hast und nichts vermietest. So wie die meisten Scheinreichen hier im Forum.
Hier ist wirklich der einzige Ort an dem tatsächlich über höhere Mieten und Kaufpreise diskutiert wird...

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Freue mich schon auf die Gesichter der Mieter wenn die nächste Mieterhöhung bald ansteht und die großen Gesellschaften im Ausland sitzen, da heißt es Mieterhöhung schlucken oder auf der Strasse sitzen ;-)
Und wenn sie dann doch kaufen wollen stellen sie plötzlich fest dass statt 80qm sie für ihr Budget nur noch 35qm bekommen ;-)

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Lassen wir sie mal träumen, die Immobilienboomer.
Die Eurozone wird im zweiten Quartal laut heutiger Prognose um über 10% einbrechen, die Franzosen verlängern den Lockdown und werden ihre größte Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erleben. Aber keine Sorge: die deutschen Immobilien wird es nicht tangieren :D :D :D

Freue mich schon auf die Gesichter der Mieter wenn die nächste Mieterhöhung bald ansteht und die großen Gesellschaften im Ausland sitzen, da heißt es Mieterhöhung schlucken oder auf der Strasse sitzen ;-)

Dann werden sich die Gesellschaften aber ganz schön umgucken, wenn sie den Mieter versuchen rauszuklagen, Recht bekommen, und dann nochmal eine Zwangsräumung erwirken müssen. Sowas zieht sich schnell mal ein Jahr hin.

Und wenn sie dann doch kaufen wollen stellen sie plötzlich fest dass statt 80qm sie für ihr Budget nur noch 35qm bekommen ;-)

Wenn sie kaufen wollen, was voraussetzt, dass sie nicht in Kurzarbeit sind, arbeitslos sind, oder aber dank guter Autobahnanbindung ca. 20 Minuten von ihrer "Schlafstadt" in die Stadt brauchen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

Dürfte für Menschen mit nicht systemrelevanten Berufen in Zukunft evtl. schwerer werden, eine Mietwohnung zu bekommen. Da dürften Lehrer und andere Beamte in Zukunft wohl den Vorzug bekommen, weil wir in der Krise gerade gelernt haben, wer bedingungslos zu 100% sein Gehalt weiter erhält und wer sofort in Panik verfallen muss (die meisten Wiwis hier).

Für junge Lehrer im Freundeskreis ist das gerade ein bezahlter Sonderurlaub. Angst um seinen Job oder die Zukunftsaussichten hat von denen, berechtigterweise, niemand.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Aktien hatten in den letzten 120 Jahren eine reale Rendite von durchschnittlich 5,2%, Immobilien lagen bei 2,5%. Fakt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Vonovia profitierte in der Vergangenheit wie fast alle deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen von sinkenden Leerständen und zinssenkungsbedingten Aufwertungsgewinnen.

Bei einzelnen Immobiliengesellschaften - nicht jedoch bei Vonovia - waren diese Aufwertungsgewinne in einzelnen Wirtschaftsjahren höher als die zeitgleich vereinnahmten Mieteinnahmen (operatives Ergebnis > Umsatz).

Du kannst Dir ja überlegen, was es für die Ertragssituation und den Aktienkurs von Vonovia bedeutet, wenn zukünftig keine Aufwertungsgewinne mehr anfallen werden.

Endlich mal einer, der etwas verstanden hat.

Habt ihr den Geschäftsbericht von diesen Wohnungsunternehmen mal angeschaut? Ich würde da von einer Abwertungsgefahr sprechen, wenn ein qm Berliner-Brennpunkt-Wohnung mit über 2.000 EUR / qm bewertet wird.

Ich gehen von einem neuen 1948, 1990, 2002 aus.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Geld wird nicht billiger werden, da es schon extrem billig ist.

Wieso kann es nicht billiger werden? Dann nimmst Du eben einen Kredit von 500k auf und zahlst nur noch 300k zurück... Jetzt gibt es bereits schon Negativzinsen. Warte mal ab, das kann man beliebig weiterspinnen das Thema.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wenn beide im höheren Dienst sind, verdienen die zusammen auch gut und gerne 10k netto im Monat. Aber klar, im ÖD wird total wenig verdient und jeder andere Wiwi macht viel mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.04.2020:

Vonovia profitierte in der Vergangenheit wie fast alle deutschen börsennotierten Immobilienunternehmen von sinkenden Leerständen und zinssenkungsbedingten Aufwertungsgewinnen.

Bei einzelnen Immobiliengesellschaften - nicht jedoch bei Vonovia - waren diese Aufwertungsgewinne in einzelnen Wirtschaftsjahren höher als die zeitgleich vereinnahmten Mieteinnahmen (operatives Ergebnis > Umsatz).

Du kannst Dir ja überlegen, was es für die Ertragssituation und den Aktienkurs von Vonovia bedeutet, wenn zukünftig keine Aufwertungsgewinne mehr anfallen werden.

Endlich mal einer, der etwas verstanden hat.

Habt ihr den Geschäftsbericht von diesen Wohnungsunternehmen mal angeschaut? Ich würde da von einer Abwertungsgefahr sprechen, wenn ein qm Berliner-Brennpunkt-Wohnung mit über 2.000 EUR / qm bewertet wird.

Ich gehen von einem neuen 1948, 1990, 2002 aus.

Siehe Jakob Mähren: "Viele (Zinshäuser) für 300 oder 400 Euro pro Quadratmeter. Ich habe auf der Sonnenallee vor zehn Jahren (2007) sogar ein Haus für unter 200 Euro pro Quadratmeter gekauft. Absurd. Ein Mehrfamilienhaus mit 3300 Quadratmetern für 600 000 Euro. Heute würde dort eine Wohnung so viel kosten."

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungskrise-in-berlin-es-gibt-eine-falsche-panikmache-gegen-investoren/23811786.html

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wieso kann es nicht billiger werden? Dann nimmst Du eben einen Kredit von 500k auf und zahlst nur noch 300k zurück... Jetzt gibt es bereits schon Negativzinsen. Warte mal ab, das kann man beliebig weiterspinnen das Thema.

Wenn wir in einer solchen Situation wären, dann hätten wir eine hochgradige Deflation.
In dem Fall würde ich mir garkeine Gedanken um einen Kredit machen, sondern paar Jahre warten und dann bar kaufen. Mal abgesehen davon, dass wir dann hochgradige andere Probleme haben.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Die vergangene durchschnittliche Rendite nützt Dir nichts, wenn zukünftig krisenbedingt Verluste auftreten werden.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Aktien hatten in den letzten 120 Jahren eine reale Rendite von durchschnittlich 5,2%, Immobilien lagen bei 2,5%. Fakt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wieso kann es nicht billiger werden? Dann nimmst Du eben einen Kredit von 500k auf und zahlst nur noch 300k zurück... Jetzt gibt es bereits schon Negativzinsen. Warte mal ab, das kann man beliebig weiterspinnen das Thema.

Wenn wir in einer solchen Situation wären, dann hätten wir eine hochgradige Deflation.
In dem Fall würde ich mir garkeine Gedanken um einen Kredit machen, sondern paar Jahre warten und dann bar kaufen. Mal abgesehen davon, dass wir dann hochgradige andere Probleme haben.

Haben wir diese "Probleme" nicht sehr gut vorbereitet?

Wenn ich hoch verschuldet wäre, würde ich mir schon ein paar Gedanken machen.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Corona ist quasi durch, die Party geht weiter. Schau einfach auf die US Börsen

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

In den 5,2 Prozent ist der Crash schon drin. Das Problem an den ganzen Diskussionen hier ist doch, dass sie meistens auf Basis der Erfahrungen der letzten 10-15 Jahre basieren, dies aber für Immobilien Investoren (v.a. nicht private), nicht der relevante Zeitraum ist. Natürlich haben die Leute, die in diesem Zeitraum gekauft haben, meistens ein gutes gutes Geschäft gemacht aus dem jetzigen Zeitpunkt betrachtet. Deswegen springt ja auch jeder Hinz und Kunz auf den Zug auf. Das Bewertung kann aber in weiteren 10-15 Jahren schon anders aussehen. Insofern kann der Blick auf statistisch relevante Zeiträume sinnvoll sein. Bspw. haben sich auch im hier immer genannten Paradebeispiel München vor dem besagten Zeitraum lange Zeit alles andere als rosig entwickelt.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den 5,2 Prozent ist der Crash schon drin.

Niemand hat Zeit 120 Jahre lang wieder auf 5,2% Durchschnittsrendite zu warten wenn er durch die Corona - Rezession in diesem Jahr vielleicht 30% Verlust erleidet.

Das Problem an den ganzen Diskussionen hier ist doch, dass sie meistens auf Basis der Erfahrungen der letzten 10-15 Jahre basieren, dies aber für Immobilien Investoren (v.a. nicht private), nicht der relevante Zeitraum ist.

Für einen Kapitalanleger rechnet sich nur ein profitables Investment, denn ansonsten hätte dieser sein in Immobilien investiertes Kapital anstatt dessen einfach auf dem Konto belassen können. Zudem würden keine Kaufnebenkosten aus dem Immobilienerwerb diesen Verlust zusätzlich erhöhen.

Der Eigennutzer hat durch den reinen Gebrauchswert und die ersparte Miete nicht derartige Probleme, auch wenn der Wert temporär unter die eigenen Gestehungskosten sinkt.

Natürlich haben die Leute, die in diesem Zeitraum gekauft haben, meistens ein gutes gutes Geschäft gemacht aus dem jetzigen Zeitpunkt betrachtet. Deswegen springt ja auch jeder Hinz und Kunz auf den Zug auf.

Hinz und Kunz wird aus dem vorgenannten mittelfristig Schiffbruch bzw. Verluste erleiden.

Das Bewertung kann aber in weiteren 10-15 Jahren schon anders aussehen. Insofern kann der Blick auf statistisch relevante Zeiträume sinnvoll sein. Bspw. haben sich auch im hier immer genannten Paradebeispiel München vor dem besagten Zeitraum lange Zeit alles andere als rosig entwickelt.

Angesichts dem seit den 00er Jahren eingetretenen Preisanstieg bzw. aktuell erreichter Überbewertung nach langjährigen Maßstäben wird die Wertentwicklung in weiteren 10-15 Jahren wohl eher negativ sein.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den 5,2 Prozent ist der Crash schon drin. Das Problem an den ganzen Diskussionen hier ist doch, dass sie meistens auf Basis der Erfahrungen der letzten 10-15 Jahre basieren, dies aber für Immobilien Investoren (v.a. nicht private), nicht der relevante Zeitraum ist. Natürlich haben die Leute, die in diesem Zeitraum gekauft haben, meistens ein gutes gutes Geschäft gemacht aus dem jetzigen Zeitpunkt betrachtet. Deswegen springt ja auch jeder Hinz und Kunz auf den Zug auf. Das Bewertung kann aber in weiteren 10-15 Jahren schon anders aussehen. Insofern kann der Blick auf statistisch relevante Zeiträume sinnvoll sein. Bspw. haben sich auch im hier immer genannten Paradebeispiel München vor dem besagten Zeitraum lange Zeit alles andere als rosig entwickelt.

Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können und daher hundertprozentige Zustimmung von mir. Beide Seiten haben meiner Meinung nach nachvollziehbare logische Argumente. Es bleibt abzuwarten wie sich die aktuelle Lage entwickeln wird und welche Effekte letztlich überwiegen. Oder ob die Krise vielleicht sogar noch komplett neue Zusammenhänge aufdeckt, die uns noch gar nicht klar sind.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Was ich nicht verstehe, wieso wird hier dauernd mit Lehrern, 10K netto und sonst was gerechnet wird. Also bei 5K braucht man schon mehr als 200K brutto (ohne Kind). Als würde die Masse der Arbeiter so etwas verdienen. Es soll leute wie mich geben, die ihre Freundin im sozialen Bereich gefunden haben. (ich 28, 5 Monate Berufserfahrung, 3,2K netto. Freundin, 22, 2,4K netto, nicht mehr viel Potentiall nach oben). Mein Kumpel ist Lehrer und verdient 3K netto. Wo kommen denn die lockeren 5K her?

Mal davon ab, wenn ich so viel Netto verdiene, dann kaufe ich (selbst wenn ich Münchner bin, wie ich). Dann bin ich kein Mieter, aber es geht ja um Immobilien als solches, gut.

Meiner Meinung nach werden die Preise aus folgenden Gründen stagnieren:

  • Corona hat gezeigt, dass HomeOffice über längere Zeit deutlich besser funktioniert als gedacht. Wieso nicht aufs Land ziehen und 2 Tage (selbst mit Hotel) ins Büro kommen. So werde ich es jedenfalls machen.
  • Bei Familien ist es häufig so, dass mindestens ein Partner nicht in Vollzeit arbeitet. Bei 2-3 Kindern kann das auch mal länger sein. Sollten die Preise noch weiter steigen, kann das ein Durchschnittsmieter schlicht nicht stemmen.
  • Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, dann bedeutet das Zwangsverkäufe für Immobilienbesitzer. Verkaufsdruck drückt den Preis, was eine Spirale zur Folge hat. Wenn ich künftigt eine größere Jobunsicherheit, hole ich mir kein Kredit, wo ich 2,5K und mehr monatlich stemmen muss. Da ist ja jeder Jobverlust ein Genickbruch.

Zu Argumenten wie New York, Seoul, London und weiß Gott wo: In Deutschland gibt es Mietpreisbremsen, Aussetzen der Miete (Corona), Erbsteuer etc. Auch wenn es nicht so wirkt, man sollte den sozialen Grad in Deutschland nicht unterschätzen. Wenn genug Wähler sich beschweren, wird es schon Mittel und Wege geben. Die Mietpreisbremse merkt man schon, auch wenn man sie mit möbilierten Wohnungen (noch) umgehen kann.

Meine Eltern haben 14 Wohnungen und merken die Coronaauswirkungen schon etwas. Die Familie meiner Freundin hat 10 und sagt das selbe. Es ist noch nicht schlimm, aber zu tun als würde das Geld wie auf Bäumen wachsen, ist kurzsichtig. Oft wird ja auch gerechnet, dass Person X für den Kredit nur 2K bezahlt. Eine Sanierung wird künftig deutlich teurer als es jetzt schon ist. Viele Vermieter wissen aber nicht mal die wahre Bedeutung einer Abschreibung (Umfeld meiner Eltern). Ein paar Sachen konnten wir dabei deutlich feststellen.

  • Viele junge Mieter stemmen nur noch die Mieten durch die Unterstützung der Eltern.
  • Die Bewerbungen von Familien für zu kleine Wohnungen für sie steigt deutlich (4 Köpfe für 2 Zimmer, hallo?).
  • Mieter zahlen häufig über 50% des Nettogehalts.
  • Aus Gesprächen hört man raus, dass Altersvorsorge usw. nach hinten verschoben wird (bin gespannt auf die Auswirkung).
  • 2 Parteien meiner Freundin haben bereits Mietsausfälle wegen Jobverlust durch Corona.
    --> Meine Eltern und ich sind der Meinung, dass da nicht mehr viel Luft nach oben ist. Zumidnest nicht für Ihre Wohnungen.

Ich argumentiere auf persönlicher Erfahrung und man kann mich gerne sachlich korrigieren ;).

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Was ich nicht verstehe, wieso wird hier dauernd mit Lehrern, 10K netto und sonst was gerechnet wird. Also bei 5K braucht man schon mehr als 200K brutto (ohne Kind). Als würde die Masse der Arbeiter so etwas verdienen. Es soll leute wie mich geben, die ihre Freundin im sozialen Bereich gefunden haben. (ich 28, 5 Monate Berufserfahrung, 3,2K netto. Freundin, 22, 2,4K netto, nicht mehr viel Potentiall nach oben). Mein Kumpel ist Lehrer und verdient 3K netto. Wo kommen denn die lockeren 5K her?

Mal davon ab, wenn ich so viel Netto verdiene, dann kaufe ich (selbst wenn ich Münchner bin, wie ich). Dann bin ich kein Mieter, aber es geht ja um Immobilien als solches, gut.

Meiner Meinung nach werden die Preise aus folgenden Gründen stagnieren:

  • Corona hat gezeigt, dass HomeOffice über längere Zeit deutlich besser funktioniert als gedacht. Wieso nicht aufs Land ziehen und 2 Tage (selbst mit Hotel) ins Büro kommen. So werde ich es jedenfalls machen.
  • Bei Familien ist es häufig so, dass mindestens ein Partner nicht in Vollzeit arbeitet. Bei 2-3 Kindern kann das auch mal länger sein. Sollten die Preise noch weiter steigen, kann das ein Durchschnittsmieter schlicht nicht stemmen.
  • Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, dann bedeutet das Zwangsverkäufe für Immobilienbesitzer. Verkaufsdruck drückt den Preis, was eine Spirale zur Folge hat. Wenn ich künftigt eine größere Jobunsicherheit, hole ich mir kein Kredit, wo ich 2,5K und mehr monatlich stemmen muss. Da ist ja jeder Jobverlust ein Genickbruch.

Zu Argumenten wie New York, Seoul, London und weiß Gott wo: In Deutschland gibt es Mietpreisbremsen, Aussetzen der Miete (Corona), Erbsteuer etc. Auch wenn es nicht so wirkt, man sollte den sozialen Grad in Deutschland nicht unterschätzen. Wenn genug Wähler sich beschweren, wird es schon Mittel und Wege geben. Die Mietpreisbremse merkt man schon, auch wenn man sie mit möbilierten Wohnungen (noch) umgehen kann.

Meine Eltern haben 14 Wohnungen und merken die Coronaauswirkungen schon etwas. Die Familie meiner Freundin hat 10 und sagt das selbe. Es ist noch nicht schlimm, aber zu tun als würde das Geld wie auf Bäumen wachsen, ist kurzsichtig. Oft wird ja auch gerechnet, dass Person X für den Kredit nur 2K bezahlt. Eine Sanierung wird künftig deutlich teurer als es jetzt schon ist. Viele Vermieter wissen aber nicht mal die wahre Bedeutung einer Abschreibung (Umfeld meiner Eltern). Ein paar Sachen konnten wir dabei deutlich feststellen.

  • Viele junge Mieter stemmen nur noch die Mieten durch die Unterstützung der Eltern.
  • Die Bewerbungen von Familien für zu kleine Wohnungen für sie steigt deutlich (4 Köpfe für 2 Zimmer, hallo?).
  • Mieter zahlen häufig über 50% des Nettogehalts.
  • Aus Gesprächen hört man raus, dass Altersvorsorge usw. nach hinten verschoben wird (bin gespannt auf die Auswirkung).
  • 2 Parteien meiner Freundin haben bereits Mietsausfälle wegen Jobverlust durch Corona.
    --> Meine Eltern und ich sind der Meinung, dass da nicht mehr viel Luft nach oben ist. Zumidnest nicht für Ihre Wohnungen.

Ich argumentiere auf persönlicher Erfahrung und man kann mich gerne sachlich korrigieren ;).

Ja mei, 5 Monate Berufserfahrung und bereits bei 3,2k netto, warte doch mal einige Jahre ab, dann kratzt ihr beide zusammen an den 10k. Ihr habt doch bereits 6k netto als Berufsanfänger!

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Sieh Dir mal die Besoldungstabellen an. 50 Jahre alt und beide A16 könnte passen. Und dann nicht zweimal private Krankenversicherung vergessen.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn beide im höheren Dienst sind, verdienen die zusammen auch gut und gerne 10k netto im Monat. Aber klar, im ÖD wird total wenig verdient und jeder andere Wiwi macht viel mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

ich sage voraus bis Jahresende für 80qm Neubau Wohnungen:

München 3-4Mio
Frankfurt: 2-3Mio

FAKT

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Selbst das kommt nicht hin, zumal A16 keine triviale Sachbearbeiterstelle ist, die man mal so locker vom Hocker bekommt. Das ist ein Abteilungsleiter beim OEM, vergleichsweise.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Sieh Dir mal die Besoldungstabellen an. 50 Jahre alt und beide A16 könnte passen. Und dann nicht zweimal private Krankenversicherung vergessen.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn beide im höheren Dienst sind, verdienen die zusammen auch gut und gerne 10k netto im Monat. Aber klar, im ÖD wird total wenig verdient und jeder andere Wiwi macht viel mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Lohnt sich nur zur Miete.

Urbanisierung ist eine eigene Blase, wie man hier sieht.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

ich sage voraus bis Jahresende für 80qm Neubau Wohnungen:

München 3-4Mio
Frankfurt: 2-3Mio

FAKT

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

  • Corona hat gezeigt, dass HomeOffice über längere Zeit deutlich besser funktioniert als gedacht. Wieso nicht aufs Land ziehen und 2 Tage (selbst mit Hotel) ins Büro kommen. So werde ich es jedenfalls machen.

Weil dort eben keiner leben will. Du bist die eine Ausnahme.

  • Bei Familien ist es häufig so, dass mindestens ein Partner nicht in Vollzeit arbeitet. Bei 2-3 Kindern kann das auch mal länger sein. Sollten die Preise noch weiter steigen, kann das ein Durchschnittsmieter schlicht nicht stemmen.

Weißt du wie Inflation funktioniert? Da steigen alle Preise und auch alle Löhne. Die Immobilie kostet dann eben 660k statt 600k. Du verdienst 2800 Euro netto statt 2500 Euro netto. Die Nudeln kosten 0,45 Euro statt 0,39 Euro.

Außerdem muss das auch kein Durchschnittsmieter stemmen. Es gibt in allen Städten vermehrt den München-Effekt, d.h. die eher durchschnittlich bezahlten Berufe müssen von außerhalb pendeln. In der Stadt selbst wohnen vermehrt Besserverdiener. Denn der Trend zur Stadt ist extrem und flaut auch nicht ab. Wenn 2 Millionen dort leben wollen, es aber nur 300.000 Wohnungen gibt, dann müssen eben weit mehr als eine Million Menschen pendeln und der Speckgürtel wird immer größer, in jedem deutschen Ballungsraum.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Oder beide A15 mit Zulage;)

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Sieh Dir mal die Besoldungstabellen an. 50 Jahre alt und beide A16 könnte passen. Und dann nicht zweimal private Krankenversicherung vergessen.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn beide im höheren Dienst sind, verdienen die zusammen auch gut und gerne 10k netto im Monat. Aber klar, im ÖD wird total wenig verdient und jeder andere Wiwi macht viel mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

ich sage voraus bis Jahresende für 80qm Neubau Wohnungen:

München 3-4Mio
Frankfurt: 2-3Mio

FAKT

So wie früher. EUR oder RM?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Moin zusammen,

was ich grundsätzlich nicht verstehe, ist diese BWLer-Diskussionskultur hier. Es gibt gute Argumente für auch entgegensetzliche Annahmen über die zukünftige Entwicklung des Immobilienmarktes. Warum tauschen wir diese Argumente nicht einfach aus und diskutieren? Warum lassen wir uns nicht auf andere Blickwinkel ein? Warum freuen wir uns nicht, wenn jemand uns zum Nachdenken anregt? Hier versucht einfach jeder, seine Meinung durchzudrücken, was ich persönlich wenig spannend und bereichernd empfinde.

Ich versuchs daher mal so:

Ich habe vor 4 Jahren eine kleine Wohnung zur Vermietung gekauft. Das soll ein Baustein meiner Altersvorsorge sein. Mir ist relativ egal, ob der Preis der Immobilie nun sinken wird, aber ich vemrute, dass es möglich ist, dass ich in Zukunft für weniger vermieten kann. Das Ich habe aber tatsächlich eine Miete von 30% unter dem aktuellen Niveau in meiner Investmententscheidung miteingerechnet. Ich sage auch niemanden, dass dieser Kauf eine gute Idee war. Ich sage immer, dass man das erst in 15 Jahren sehen wird. Und gut ist.

Auch haben wir letztes Jahr ein Einfamilienhaus gekauft. So etwas kann man sich ewig durch rechnen, ob es sich im Gegensatz zur Miete lohnt oder nicht. Ist einfach nicht der Punkt. Das ist auch sehr ein immatrieller Wert, den man damit schafft und ich bin aktuell selsbt überrascht, wie ich in meinem ersten Frühling im eigenen Haus auf einmal zum Gartentier mutiere. Es gibt gerade nix besseres, als nach einem Tag im Büro abends noch 1-2 Stunden im Garten körperlich zu schuften. Und plötzlich fahre ich sogar gerne in den Baumarkt und gebe dort mein Geld aus. Man gibt extrem viel Geld aus, was man als Mieter gar nicht machen kann. Kleiens Beispiel: Die nächsten Wochene stehen an: Himbeersträucher versetzen, Beet bepflanen, Sandkansten für den Kleinen aufbauen und Gartenhaus streichen. Das läppert sich :)

Was erwarte ich? Ich glaube, dass die Hauspreise definitiv sinken werden. Alleine in meinem gar nicht so schlecht verdienenen Freundeskreis (nein, kaum ein BWLer dabei) sind 6 von 15 Leuten in Kurzarbeit. Von diesen 6 suchen 5 eigentlich seit Jahren ein Haus. Die werdn jetzt erstmal abwarten. Mein Freundeskreis ist sicher nicht repräsentativ, aber ich glaube, dass es einfach so sein wird. Was dann kommt, weiß niemand. Wir werden sehen.

Meine Freundin ist zum Glück Lehrerin. Mache mir daher wenig Sorgen um usnere Finanzierung.

Gruß

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Für 5kEuro netto benötigst Du ganz sicherlich keine 200k brutto.
Und glaub mir, selbst mir 5k netto ist der Immobilienerwerb in MUC zur Eigennutzung wirtschaftlicher Blödsinn.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Was ich nicht verstehe, wieso wird hier dauernd mit Lehrern, 10K netto und sonst was gerechnet wird. Also bei 5K braucht man schon mehr als 200K brutto (ohne Kind). Als würde die Masse der Arbeiter so etwas verdienen. Es soll leute wie mich geben, die ihre Freundin im sozialen Bereich gefunden haben. (ich 28, 5 Monate Berufserfahrung, 3,2K netto. Freundin, 22, 2,4K netto, nicht mehr viel Potentiall nach oben). Mein Kumpel ist Lehrer und verdient 3K netto. Wo kommen denn die lockeren 5K her?

Mal davon ab, wenn ich so viel Netto verdiene, dann kaufe ich (selbst wenn ich Münchner bin, wie ich). Dann bin ich kein Mieter, aber es geht ja um Immobilien als solches, gut.

Meiner Meinung nach werden die Preise aus folgenden Gründen stagnieren:

  • Corona hat gezeigt, dass HomeOffice über längere Zeit deutlich besser funktioniert als gedacht. Wieso nicht aufs Land ziehen und 2 Tage (selbst mit Hotel) ins Büro kommen. So werde ich es jedenfalls machen.
  • Bei Familien ist es häufig so, dass mindestens ein Partner nicht in Vollzeit arbeitet. Bei 2-3 Kindern kann das auch mal länger sein. Sollten die Preise noch weiter steigen, kann das ein Durchschnittsmieter schlicht nicht stemmen.
  • Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, dann bedeutet das Zwangsverkäufe für Immobilienbesitzer. Verkaufsdruck drückt den Preis, was eine Spirale zur Folge hat. Wenn ich künftigt eine größere Jobunsicherheit, hole ich mir kein Kredit, wo ich 2,5K und mehr monatlich stemmen muss. Da ist ja jeder Jobverlust ein Genickbruch.

Zu Argumenten wie New York, Seoul, London und weiß Gott wo: In Deutschland gibt es Mietpreisbremsen, Aussetzen der Miete (Corona), Erbsteuer etc. Auch wenn es nicht so wirkt, man sollte den sozialen Grad in Deutschland nicht unterschätzen. Wenn genug Wähler sich beschweren, wird es schon Mittel und Wege geben. Die Mietpreisbremse merkt man schon, auch wenn man sie mit möbilierten Wohnungen (noch) umgehen kann.

Meine Eltern haben 14 Wohnungen und merken die Coronaauswirkungen schon etwas. Die Familie meiner Freundin hat 10 und sagt das selbe. Es ist noch nicht schlimm, aber zu tun als würde das Geld wie auf Bäumen wachsen, ist kurzsichtig. Oft wird ja auch gerechnet, dass Person X für den Kredit nur 2K bezahlt. Eine Sanierung wird künftig deutlich teurer als es jetzt schon ist. Viele Vermieter wissen aber nicht mal die wahre Bedeutung einer Abschreibung (Umfeld meiner Eltern). Ein paar Sachen konnten wir dabei deutlich feststellen.

  • Viele junge Mieter stemmen nur noch die Mieten durch die Unterstützung der Eltern.
  • Die Bewerbungen von Familien für zu kleine Wohnungen für sie steigt deutlich (4 Köpfe für 2 Zimmer, hallo?).
  • Mieter zahlen häufig über 50% des Nettogehalts.
  • Aus Gesprächen hört man raus, dass Altersvorsorge usw. nach hinten verschoben wird (bin gespannt auf die Auswirkung).
  • 2 Parteien meiner Freundin haben bereits Mietsausfälle wegen Jobverlust durch Corona.
    --> Meine Eltern und ich sind der Meinung, dass da nicht mehr viel Luft nach oben ist. Zumidnest nicht für Ihre Wohnungen.

Ich argumentiere auf persönlicher Erfahrung und man kann mich gerne sachlich korrigieren ;).

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Oder beide verdienen A13 wie man es auf offiziellen Seiten nachlesen kann (zumindest in NRW)... ist immer noch sehr gutes Geld aber doch signifikant weniger.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Oder beide A15 mit Zulage;)

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Sieh Dir mal die Besoldungstabellen an. 50 Jahre alt und beide A16 könnte passen. Und dann nicht zweimal private Krankenversicherung vergessen.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Wenn beide im höheren Dienst sind, verdienen die zusammen auch gut und gerne 10k netto im Monat. Aber klar, im ÖD wird total wenig verdient und jeder andere Wiwi macht viel mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Falsch. Es gibt nur viele Bewerber auf Wohnungen mit einem ganz bestimmten Preisniveau.
Darüber ist die Luft dünn.
Wohnungen von einem IGM-Couple kann sich ein Beamtenpaar meist nicht leisten.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

In den Großstädten gibt es auf jede Wohnung hunderte Bewerber. Wenn der BWLer in Kurzarbeit den Preis nicht zahlen will, gibt es immer noch genug Ärzte, Lehrer und Beamte, welche es ohne zu zögern sofort machen werden.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

ich sage voraus bis Jahresende für 80qm Neubau Wohnungen:

München 3-4Mio
Frankfurt: 2-3Mio

FAKT

Hier muss man sich ernsthaft fragen, wie es soweit in Deutschland kommen kann, obwohl Deutschland ziemlich als einziges Land dezentralisiert ist.
So einen hohen Kaufpreis erzielt man in zentralisierten Lagen wie Tokio, Seoul, NY, London oder Paris.

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Heute ist ein Artikel in der FAZ, dass mit einem Einbruch der Immobilienpreise um bis zu 25% zu rechnen ist. Das ganze bei einer wirtschaftlichen Entwicklung, wie sie aktuell als realistisch betrachtet wird (beginnendes Wiederhochfahren der Wirtschaft in nächster Zeit, Einbruch BIP dieses Jahr um etwa 5%). Kommt es schlimmer, werden auch die Immobilien deutlich stärker nachgeben.

antworten
Sonycson

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 14.04.2020:

Aktien hatten in den letzten 120 Jahren eine reale Rendite von durchschnittlich 5,2%, Immobilien lagen bei 2,5%. Fakt.

Und wieder einer der Gesamtkapitalrendite mit Eigenkapitalrendite verwechselt.
Bei Immobilien spielt der Hebeleffekt eine sehr große Rolle.
Bei Aktien natürlich auch möglich, aber nicht die Regel. Bei Immobilien ist es halt die Regel.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Der Hebeleffekt bei teilweise fremdfinanzierten Kapitalanlagen verstärkt auch Negativrenditen, was beim aktuellen Stand des Immobilienmarktzyklus zukünftig eine bedeutende Rolle spielen kann ...

Sonycson schrieb am 15.04.2020:

Aktien hatten in den letzten 120 Jahren eine reale Rendite von durchschnittlich 5,2%, Immobilien lagen bei 2,5%. Fakt.

Und wieder einer der Gesamtkapitalrendite mit Eigenkapitalrendite verwechselt.
Bei Immobilien spielt der Hebeleffekt eine sehr große Rolle.
Bei Aktien natürlich auch möglich, aber nicht die Regel. Bei Immobilien ist es halt die Regel.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Der Hebeleffekt bei teilweise fremdfinanzierten Kapitalanlagen verstärkt auch Negativrenditen, was beim aktuellen Stand des Immobilienmarktzyklus zukünftig eine bedeutende Rolle spielen kann ...

Sonycson schrieb am 15.04.2020:

Aktien hatten in den letzten 120 Jahren eine reale Rendite von durchschnittlich 5,2%, Immobilien lagen bei 2,5%. Fakt.

Und wieder einer der Gesamtkapitalrendite mit Eigenkapitalrendite verwechselt.
Bei Immobilien spielt der Hebeleffekt eine sehr große Rolle.
Bei Aktien natürlich auch möglich, aber nicht die Regel. Bei Immobilien ist es halt die Regel.

LOL 0.5% Zinsen welche Risiko ;-) ich erschaudere ;-)

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Selbst wenn der Immo-Markt in den nächsten 6 Monaten 25% an Wert verliert.
Dann sind wir eben auf dem Stand von wo, 2018?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Stimmt.

Das ist aber trotzdem zu viel für alle jenen Investoren, die nur 20% Eigenkapital in die Finanzierung mit eingebracht haben, wovon ca. 2/3 bereits für die Kaufnebenkosten verbraucht wurden.

Es sei denn, man bewohnt das Anwesen selbst und hat so neben dem Gebrauchsnutzen die Mietkostenersparnis.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Selbst wenn der Immo-Markt in den nächsten 6 Monaten 25% an Wert verliert.
Dann sind wir eben auf dem Stand von wo, 2018?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

Nein, i. d. R. ist der Kreditvertrag so kalkuliert, dass die Bank das Risiko für vertretbar hält. In das Objekt vollstrecken werden sie dann halt nicht ohne weiteres.

antworten
Sonycson

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Kann man so nicht sagen. Die Bank nimmt i.d.R. einen Beleihungswert von 80% an.
Fällt man da drunter gibt es theoretisch Möglichkeiten zur Forderung der Nachbesicherung (steht in den AGBs). Ist in Deutschland eher unüblich (in Amerika sah und sieht es da ganz anders aus ---> siehe 2008). In Deutschland passiert i.d.R. nichts, solange du die Raten bezahlst,

Kleiner Tipp hier von meiner Seite: Lasst eure Immobilien bei Preisanstiegen bzw. Aufwertung neu bewerteten (natürlich nur im Positivfall). Machen zwar nicht alle Banken, aber ein Großteil schon.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

Nein, i. d. R. ist der Kreditvertrag so kalkuliert, dass die Bank das Risiko für vertretbar hält. In das Objekt vollstrecken werden sie dann halt nicht ohne weiteres.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Konservativ geschätzt 2015.

Unsere Kunden im AM rechnen mit starken Abschlägen Richtung 30-40%.
Die Preise müssen massiv fallen bis irgendwer ernsthaft kauft.
Die große Welle der Arbeitslosen kommt ja erst noch.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Selbst wenn der Immo-Markt in den nächsten 6 Monaten 25% an Wert verliert.
Dann sind wir eben auf dem Stand von wo, 2018?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Sonycson schrieb am 15.04.2020:

Kleiner Tipp hier von meiner Seite: Lasst eure Immobilien bei Preisanstiegen bzw. Aufwertung neu bewerteten (natürlich nur im Positivfall). Machen zwar nicht alle Banken, aber ein Großteil schon.

Was soll das bringen? Ich habe einen Kreditvertrag mit noch weit über 10 Jahren Restlaufzeit. Gekauft für knapp über 500k, jetzt im Preisbereich 750-800k lt. aktueller Verkäufe in der Nachbarschaft (vor Corona).

An dem bestehenden Kreditvertrag ändert eine Neubewertung doch nichts, oder? Und sobald neu finanziert werden muss/soll, bin ich auch lt. altem Wert bei weit unter 50% Beleihungsauflauf. Da könnte dann Neubewertung Sinn machen (200k Restschuld bei 800k Wert = 25% Beleihungsauflauf; Soweit ich weiß, gibt bei bei besser als 50/60% keinen weiteren Bonus). Aber eigentlich selbst dann nicht, oder?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Wie ist es bei den 100% oder 110% Finanzierungen?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Kleine Korrektur für dich: Man spricht davon, 20% EK eingebracht zu haben, wenn NACH Bezahlung der Kaufnebenkosten noch entsprechend Geld für 20% EK-Anteil übrig ist.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Stimmt.

Das ist aber trotzdem zu viel für alle jenen Investoren, die nur 20% Eigenkapital in die Finanzierung mit eingebracht haben, wovon ca. 2/3 bereits für die Kaufnebenkosten verbraucht wurden.

Es sei denn, man bewohnt das Anwesen selbst und hat so neben dem Gebrauchsnutzen die Mietkostenersparnis.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Selbst wenn der Immo-Markt in den nächsten 6 Monaten 25% an Wert verliert.
Dann sind wir eben auf dem Stand von wo, 2018?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Auch wenn das richtiger wäre, kenne ich da leider genug Gegenbeispiele

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Kleine Korrektur für dich: Man spricht davon, 20% EK eingebracht zu haben, wenn NACH Bezahlung der Kaufnebenkosten noch entsprechend Geld für 20% EK-Anteil übrig ist.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Stimmt.

Das ist aber trotzdem zu viel für alle jenen Investoren, die nur 20% Eigenkapital in die Finanzierung mit eingebracht haben, wovon ca. 2/3 bereits für die Kaufnebenkosten verbraucht wurden.

Es sei denn, man bewohnt das Anwesen selbst und hat so neben dem Gebrauchsnutzen die Mietkostenersparnis.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Selbst wenn der Immo-Markt in den nächsten 6 Monaten 25% an Wert verliert.
Dann sind wir eben auf dem Stand von wo, 2018?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Wie ist es bei den 100% oder 110% Finanzierungen?

Dann gibts bei einer Wert Verdopplung (EZB Geld) wieviel % IRR? ;-)

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Es gibt in der Schweiz eine sog. Nachschusspflicht bei Hypotheken auf Liborbasis, die mit jeder Verlängerung bzw. Prolongation quasi neu abgeschlossen werden, um von sinkenden Zinssätzen zu profitieren, in Deutschland mit durchwegs Hypotheken zu festen Zinssätzen während der Laufzeit jedoch nicht.

Die Bank hat bei Immobilienfinanzierungen neben der dinglichen Sicherheit durch die Immobilie selbst Deine persönliche Haftung als Kreditnehmer als Sicherheit, d.h. wenn das Anwesen irgendwann mit Verlust verkauft wird, so daß eine Restschuld zurückbleibt, dann mußt Du diese andersweitig tilgen, beispielsweise mit Deinem Arbeitseinkommen.

Bei einem beanstandungslos bedienten Hypothekendarlehen wird die Bank hier keine Probleme bereiten, selbst wenn der Wert der Immobilie unter die Restschuld sinkt.

Auf diese Weise wurden beispielsweise in Japan die sinkenden Immobilienpreise während den 90er und 00er Jahren bewältigt.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Euribor bzw. Libor Darlehen gibt es aber auch in Deutschland und habe selbst ich schon für Immobilien genutzt der über die letzten 10 Jahre gerade mal alle 1-2 Jahre irgendwas angekauft und wieder verkauft hat.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Es gibt in der Schweiz eine sog. Nachschusspflicht bei Hypotheken auf Liborbasis, die mit jeder Verlängerung bzw. Prolongation quasi neu abgeschlossen werden, um von sinkenden Zinssätzen zu profitieren, in Deutschland mit durchwegs Hypotheken zu festen Zinssätzen während der Laufzeit jedoch nicht.

Die Bank hat bei Immobilienfinanzierungen neben der dinglichen Sicherheit durch die Immobilie selbst Deine persönliche Haftung als Kreditnehmer als Sicherheit, d.h. wenn das Anwesen irgendwann mit Verlust verkauft wird, so daß eine Restschuld zurückbleibt, dann mußt Du diese andersweitig tilgen, beispielsweise mit Deinem Arbeitseinkommen.

Bei einem beanstandungslos bedienten Hypothekendarlehen wird die Bank hier keine Probleme bereiten, selbst wenn der Wert der Immobilie unter die Restschuld sinkt.

Auf diese Weise wurden beispielsweise in Japan die sinkenden Immobilienpreise während den 90er und 00er Jahren bewältigt.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Interessant, was gelernt in diesem Forum

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

Es gibt in der Schweiz eine sog. Nachschusspflicht bei Hypotheken auf Liborbasis, die mit jeder Verlängerung bzw. Prolongation quasi neu abgeschlossen werden, um von sinkenden Zinssätzen zu profitieren, in Deutschland mit durchwegs Hypotheken zu festen Zinssätzen während der Laufzeit jedoch nicht.

Die Bank hat bei Immobilienfinanzierungen neben der dinglichen Sicherheit durch die Immobilie selbst Deine persönliche Haftung als Kreditnehmer als Sicherheit, d.h. wenn das Anwesen irgendwann mit Verlust verkauft wird, so daß eine Restschuld zurückbleibt, dann mußt Du diese andersweitig tilgen, beispielsweise mit Deinem Arbeitseinkommen.

Bei einem beanstandungslos bedienten Hypothekendarlehen wird die Bank hier keine Probleme bereiten, selbst wenn der Wert der Immobilie unter die Restschuld sinkt.

Auf diese Weise wurden beispielsweise in Japan die sinkenden Immobilienpreise während den 90er und 00er Jahren bewältigt.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2020:

Ich habe keine Ahnung vom Immobilienmarkt sowie der Finanzierung.

Wenn ich ein Haus für 600k kaufe und 100k EK habe, das Haus dann aber auf 400k fällt, darf eine Bank dann fordern das ich mehr EK hinterlege?

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WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

In Frankfurt haben die Preise schon deutlich zugelegt dank EZB Inflation :-)

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 18.04.2020:

In Frankfurt haben die Preise schon deutlich zugelegt dank EZB Inflation :-)

Ich sehe auch die Angebotspreise für Neubau wieder steigen... wenn man Immoscout als Maßstab nimmt.

Für Mieter ist das echt zum verzweifeln!!!

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Anbieten auf Immoscout kann man vieles. Das was zählt sind die Preise, welche tatsächlich beim Notar beurkundet werden.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Anbieten auf Immoscout kann man vieles. Das was zählt sind die Preise, welche tatsächlich beim Notar beurkundet werden.

Häufig wird auch mehr bezahlt, als bei Immoscout gefordert wurde, weil sich die Kaufinteressenten gegenseitig überbieten.

antworten
WiWi Gast

Corona beschleunigt Immobilienboom?

Meine Meinung: Wer aktuell eine Immobilie als Investment in Süddeutschland kauft und das noch mit hohem Fremdkapitalanteil kann auch für das Geld Aktien der Automobilindustrie kaufen. Reines Zocken mit schlechtem Rendite/Risikoprofil.

Die Preise werden sich in dieser Region ähnlich bewegen, abhängig von der künftigen Entwicklung.

Getopt wird das aus meiner Sicht nur noch davon, wenn man dann auch noch selber in der Automobilindustrie arbeitetet. Da könnte ich nicht mehr ruhig schlafen, aber muss jeder selber wissen. Mehr Klumpenrisiko geht kaum.

Da wäre ich lieber Mieter. Auf das Risiko hin, dass die Preise steigen. Aber ich schlaf hervorragend.

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Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.

Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Covid-19: Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Deutschland hat in der Coronakrise ein Sofortpro­gramm für Beschäftigte und Unternehmen in Milliardenhöhe vorgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten ein flexibleres Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfe und unbegrenzte Kredite für Unternehmen an. Unterstützt wird zudem die gemeinsame "Corona Response Initiative" der Europäischen Kommission von 25 Milliarden Euro.

Coronakrise: Bayern verhängt Ausgangssperre

Ausgangssperre Coronavirus: Die bayrische Flagge vor grauem Himmel.

Bayern hat im Kampf gegen das Coronavirus zunächst für zwei Wochen eine vorläufig Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Ausgangssperre gilt ab Samstag, dem 21. März 2020, im gesamten Bundesland.

Coronavirus: FAQ zum Arbeitsrecht des BAMS

Coronavirus - Fragen zum Arbeitsrecht

Wer darf wann zuhause bleiben? Besteht die Pflicht zur Arbeit in das Büro zu kommen, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den FAQs zu arbeitsrechtlichen Fragen rund um das Coronavirus.

Keine US-Übernahme von deutschem Impfstoff-Hersteller

Das Foto zeigt eine Labor-Maschine vom deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG in Tübingen.

Nach Medienberichten der "Welt am Sonntag" hat die US-Regierung unter Donald Trump versucht, den deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG zu übernehmen. Mit einer Rekordsumme im Milliardenbereich war laut Gerüchten geplant, sich Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus exklusiv für die USA zu sichern. Die CureVac AG weist die Spekulationen über einen Verkauf zurück und betont, den Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) für Menschen und Patienten in der ganzen Welt zu entwickeln.

Impfstoff gegen Coronavirus vor Durchbruch?

Impfstoff-Coronavirus: Eine Spritze symbolisiert die Impfung für das Coronavirus (COVID-19)

Bei der Entwicklung von einem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) gibt es erste Erfolge. Das israelische Forschungsinstitut MIGAL hat eigenen Angaben zufolge einen wirksamen Impfstoff gegen das Vogel-Coronavirus entwickelt. Laut der Forscher lasse sich dieser Impfstoff zeitnah an einen Impfstoff für das COVID-19 Coronavirus für den Menschen angepassen.

DIVI-Intensivbetten-Register für COVID-19 Patienten

Das Berliner Krankenhaus Charite.

Das neue DIVI-Intensivbetten-Register zeigt, in welchen Kliniken wie viele Intensivbetten für Patienten mit dem Coronavirus zur Verfügung stehen. Auf einer Deutschlandkarte werden tagesaktuelle alle verfügbaren und freien Behandlungskapazitäten für Corona-Patienten angezeigt.

Coronavirus: Sondergutachten der Wirtschaftsweisen

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen gehen mit starken ökonomischen Auswirkungen weltweit einher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die Lage in einem Sondergutachten und diskutiert geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Krise.

Coronavirus: Wirtschaftlicher Schaden für Deutschland gewiss

DIW-Präsident Prof. Marcel Fratzscher

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält einen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland infolge der Ausbreitung des Coronavirus für unausweichlich. Die deutsche Wirtschaft ist abhängiger vom internationalen Handel, als andere europäische Länder. Daher ist Deutschland von der Ausbreitung des Coronavirus in China und Europa wirtschaftlich stärker betroffen.

Antworten auf Corona beschleunigt Immobilienboom?

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2 Kommentare

Gap Year?

WiWi Gast

Hallo. Ich war 2019 in einer ähnlichen Situation, auch FS Master im zweiten Semester & vor dem Gap Year stehend. Hat sich hinsicht ...

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