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ImmobilienImmobilienpreise

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am genialsten wäre, in Hannover zu leben aber remote für eine Firma in München zu arbeiten (zu dortigen Gehältern) und zudem ein Wohnklo in Stuttgart mit Megagewinn zu verkaufen um sich davon mittelfristig im Dreiländereck niederzulassen.

Du hast WiWi-Treff durchgespielt :D!

Aber im Ernst, 180qm und Luxus ?
Komm mal n bisschen klar, alles unter 200 ist ja wohl n Witz, hast du n Bungalow gebaut oder was ?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am genialsten wäre, in Hannover zu leben aber remote für eine Firma in München zu arbeiten (zu dortigen Gehältern) und zudem ein Wohnklo in Stuttgart mit Megagewinn zu verkaufen um sich davon mittelfristig im Dreiländereck niederzulassen.

Made my day XD

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am genialsten wäre, in Hannover zu leben aber remote für eine Firma in München zu arbeiten (zu dortigen Gehältern) und zudem ein Wohnklo in Stuttgart mit Megagewinn zu verkaufen um sich davon mittelfristig im Dreiländereck niederzulassen.

Du hast WiWi-Treff durchgespielt :D!

Aber im Ernst, 180qm und Luxus ?
Komm mal n bisschen klar, alles unter 200 ist ja wohl n Witz, hast du n Bungalow gebaut oder was ?

Was ist den mit euch los? 180 qm nicht genug? Meine Fresse. Wird ja immer schlimmer hier...

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Die QM Preise in München grösser 20 qm kalt sind Realität. In Schwabing West (was sich vieleicht toll anhört aber zum grossen Teil 60ies und 7i0es Buden sind und bzgl. Nightlife seid 1980 auch nichts mehr geht) ist der QM Preis momentan bei Neuvermietung bei ca. 24 kalt pro qm. Bitte checkt immoscout selber wenn ihr mir nicht glaubt.

Kenne einen der Arbeitet als n-1 vom Vorstand eines MDax und der wohnt mit 2 (!) Kindern und Frau in einer 3 Zimmer Wohnung mit 1 Bad/WC. Der wünscht sich nichts sehnlicher als ein zweites Klo. Seine Frau arbeitet nicht und für KiTa (Pro Kind 700+) und PKV gehen in Summe pro Monat auch nochmal 2.000 netto ++ weg.

Er will nicht umziehen weil er noch einen alten Mietvertrag hat mit "lediglich" 1.700 warm für 80 qm.

Der Gap im Lebensstandard "day to day" ist immens wenn ich den normalen Manager in München in seiner Mietwohnung mit Leuten vergleiche die im Umkreis von 100km von München eine DHH oder ein EFH haben.

Der Münchner Städter verdient zwar mehr aber wohnt oft nicht besser als das Sozialhilfeempfänger Minimum (Anzahl Zimmer, QM Platz) wegen den immensen Kosten die er an Vermieter und KiTas abdrückt.

Die 18-25 jährigen wurden für eine Umfrage letztens befragt... von denen wollen nur noch 30 Prozent in der Großstadt leben. Hat mich überrascht.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Incl. Dachgeschoss sind es 210qm. Manche zählen das mit aber ich normalerweise nicht da es Nutzfläche ist. Aber dort befindet sich unser kinoraum. Ist eh alles Geschmacksache aber unserem Haus den Luxus abzusprechen bei den ganzen Hinguckern wäre ignorant.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Am genialsten wäre, in Hannover zu leben aber remote für eine Firma in München zu arbeiten (zu dortigen Gehältern) und zudem ein Wohnklo in Stuttgart mit Megagewinn zu verkaufen um sich davon mittelfristig im Dreiländereck niederzulassen.

Du hast WiWi-Treff durchgespielt :D!

Aber im Ernst, 180qm und Luxus ?
Komm mal n bisschen klar, alles unter 200 ist ja wohl n Witz, hast du n Bungalow gebaut oder was ?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

mein lebensmodel lässt einfach zu dass ich reicher sein kann und mit einer höherenLebensqualität beim gleichen Input.
Meine Schwester und ich finden unser lebensmodel besser. Ganz einfach.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Meine Hannover Posts ?
Das war mein erster Post hier und warum jetzt so negativ ? Ich habe sachlich meine Lage erklärt anhand von realen Werten. Natürlich ist es eine schöne Wohnung für die 2100€. Klar kann man auch für 1400€ was bekommen aber unsere Familie hat schon immer viel wert auf schönes wohnen gelegt da man sich in seinem Zuhause auch wohlfühlen soll.

Habe gerade einmal deinen Post nachgelesen. Es waren sachliche Elemente enthalten, aber man konnte auch in jeder Zeile lesen, dass du dein Lebensmodel verglichem mit dem Lebensmodel deiner Schwester als besser ansiehst.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Deine Zahlen werden immer wilder - die Baukosten unterschieden sich in Hannover und München nicht wirklich ggf. geringfügig höher in München. Du hast von 500k für das Haus inkl Grundstück gesprochen, das Grundstück dürfte grob geschätzt 660-700qm haben bei 600qm Garten und einer Grundfläche des Gebäudes von rd. 90qm.

Durchschnittliche Baukosten je qm dürften bei ca. 1800 -200qm liegen (inkl. Festeingebauter Installationen) dann bist du bei ca. 350k Bausumme fürs Gebäude dann fehlt noch Gartenanlagen / Schwimmingpool / Carport bzw. Garage liegst du in Summe nochmal bei 80k. Dann sind wir schon bei 430k in Summe. D.h. dein Grundtsück hätte um die 70k gekostet max. 100k -> wers glaubt.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Natürlich ist Luxus relativ.
Für uns ist ein eingelassener Pool incl. Whirlpool im 500qm Garten Luxus. Dazu im Dachgeschoss ein kinoraum mit high end Geräten ist für uns Luxus. Das Dachgeschoss mit 30 qm habe ich übrigens nicht mitgezählt zu der Wohnfläche da das als Nutzfläche zählt sonst wären wir bei 210 qm. Eine smarte offene Küche für 50.000€ ist für uns Luxus. Im Erdgeschoss 3,50 Deckenhöhe mit schönen Landhausstil Holzbalken ist für uns Luxus. 300qm Wohnfläche wäre z.b. für uns kein Luxusargument da wir uns da verloren fühlen. Es bleibt ja sogar jetzt 1 Zimmer frei und ohne Möbel. Was machen wir dann mit 120qm mehr ? Alles relativ und für uns und alle die uns besuchen kommen ist es purer Luxus. Man muss auch mal sehen das wir zwar das alles für 500.000 hinbekommen haben aber lt. Makler würde das Haus in der Nähe münchens bei 1,6 mio liegen.
Ist doch schön das ihr euch wohl fühlt und wir uns auch.

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Sagen wir es so 180qm halte ich jetzt nicht für besonders luxuriös bei 4 Personen und die beschriebene Kosten von 500k für Grundstück inkl. Bau sind jetzt auch nicht ein Zeichen für eine wirklich gehobene Ausstattung bzw. eine besonders große Grundstücksfläche.

auch das ist halt eine Definitionssache. Meine Frau und ich bewohnen ein HAus mit 300qm Wohnfläche und haben ein 1200qm großes Grundstück. Bei uns hat alleine der Bau des Hauses mehr als das doppelte der von dir veranschlagten Summe gekostet, waren aber bei weiten noch nicht am Ende der Fahnenstange, Daher Luxus ist relativ.

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Tja, jeder hat es in der eigenen Hand ein sorgenfreies und Luxuriöses Leben zu führen oder ein etwas Durchschnittliches.
Ich kann Euch da mal ein Beispiel geben von meiner Schwester und mir bei gleicher Ausgangslage ohne was geerbt zu haben.

Meine Schwester und Ihre Familie leben in München bei einem Haushaltsnettoeinkommen von 7.000 €. Sie wohnen in einer Mietwohnung (90qm Mietkosten kalt 2100€ ) mit 2 Kindern. Ihre Fixkosten (essen, Versicherungen, Miete, Autos usw.) betragen 5.500€. Ihnen bleiben 1500€ für das ein oder andere für Unternehmungen im Monat. Meine Schwester ist nicht ganz glücklich mit der Situation und sie werden demnächst wieder zurück nach Hannover ziehen wenn alles mit der Arbeit geklärt ist.

Meine Familie mit 2 Kindern dagegen sind in Hannover geblieben und wir haben € 6800 Haushaltseinkommen. Wir leben in einem neuen "Traumhaus" (180qm Wohnfläche für 500.000 € alle Kosten, Abtrag 1300€ ) in bester Lage in Hannover (Stadtnähe 10km). Unsere Gesamtfixkosten betragen 3.500 €. Und wir kaufen ähnlich wie meine Schwester ein (haben das mal verglichen). Uns bleiben also 3300 € über für Spass und Freizeit im Monat.

Man sieht was es bedeutet wenn man innerhalb Deutschlands die Stadt wechselt. Ich war ja auch oft in München und das einzige was in München toll ist sind die Nähe zu den Bergen. Aber das kompensiere ich in dem wir 2 mal im Jahr in Skiurlaub fahren. Meine Schwester wohnt zwar in München aber die konnten sich den Skiurlaub bisher nicht leisten.
Ihr solltet mal alle darüber nachdenken ob ihr weiterhin in einer teuren Stadt leben wollt und dafür kleine Brötchen backt.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Naja du musst unterscheiden. für ein 4-köpfige Familie ist das definitiv ausreichend groß, aber man kann noch nicht von Luxus sprechen. Er stellt es nur immer als Luxusvilla dar

Was ist den mit euch los? 180 qm nicht genug? Meine Fresse. Wird ja immer schlimmer hier...

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Sorry eine Küche von 50k ist jetzt nicht spektakulär - nicht billig aber auch nicht außergewöhnlich (insbesondere wenn richtig ausgestattet) ob ein Kinoraum jetzt ein Hingucker ist kann jeder selbst entscheiden, aber selbst da redet man nicht von Vermögen was eine Ausstattung kostet.

Was da Luxus ist seh ich immer noch nicht, das ist eine "normal gute" Ausstattung

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Incl. Dachgeschoss sind es 210qm. Manche zählen das mit aber ich normalerweise nicht da es Nutzfläche ist. Aber dort befindet sich unser kinoraum. Ist eh alles Geschmacksache aber unserem Haus den Luxus abzusprechen bei den ganzen Hinguckern wäre ignorant.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

mein lebensmodel lässt einfach zu dass ich reicher sein kann und mit einer höherenLebensqualität beim gleichen Input.
Meine Schwester und ich finden unser lebensmodel besser. Ganz einfach.

Höhere Lebensqualität ist subjektiv. Einige würden dem nicht zustimmen, wenn du wirklich in Hannover lebst und das München vorziehst. Aber Lebensmodelle sind einfach verschieden und das ist ja auch gut so :D

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ganz interessant was jetzt rauskam als die 18-25 jährigen befragt wurden. Nur noch 18 Prozent wollen in die Grossstadt. Da hat sich einiges geändert.

""Erstmals hat die Wohntraumstudie erfasst, wie die Generation Z über Immobilien und Wohneigentum denkt. Mitglieder der Generation Z sind zehn bis 25 Jahre alt. Für die Studie wurden die 18- bis 25-Jährigen befragt. Das Ergebnis: Diese Generation ist zum Teil sehr konservativ, wenn es um ihre Wohnträume geht. "Eine eigene Immobilie ist fester Teil der Lebensplanung und der Beweis, es materiell geschafft zu haben", sagt Mirjam Mohr. Die Welt, in der sie aufwachsen, empfinden viele Jugendliche als brüchig und wandelbar. Für die Gen Z sind Gerechtigkeit und ökologisches Engagement einerseits wichtig, gleichzeitig halten sie Besitz und Wohlstand für überdurchschnittlich erstrebenswert.

93 Prozent der Gen Z wünschen sich ein eigenes Zuhause. 29 Prozent wollen sogar möglichst bald eine Immobilie kaufen. Für viele von ihnen ist das Leben auf dem Land kein Kompromiss - es ist die ideale und erstrebenswerte Lage, um glücklich zu werden. Nur 18 Prozent der Befragten wollen in einer Großstadt leben. 24 Prozent auf dem Land, 18 Prozent im Umland einer Großstadt, 30 Prozent in einer mittleren oder kleinen Stadt und 10 Prozent im Umland einer kleineren Stadt. Mirjam Mohr: "Das Landleben verheißt Ruhe und Überschaubarkeit. Diese Qualitäten sind ebenfalls psychologisch wirkungsvolle Gegensätze zum aktuellen Welt-Erleben und der Befindlichkeit der Gen Z."

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Interessant würde ich es finden, wenn die Antworten nach Bildungsniveau aufgeschlüsselt sein würden und danach wo die Befragten her kommen (Stadt/Land).

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ganz interessant was jetzt rauskam als die 18-25 jährigen befragt wurden. Nur noch 18 Prozent wollen in die Grossstadt. Da hat sich einiges geändert.

""Erstmals hat die Wohntraumstudie erfasst, wie die Generation Z über Immobilien und Wohneigentum denkt. Mitglieder der Generation Z sind zehn bis 25 Jahre alt. Für die Studie wurden die 18- bis 25-Jährigen befragt. Das Ergebnis: Diese Generation ist zum Teil sehr konservativ, wenn es um ihre Wohnträume geht. "Eine eigene Immobilie ist fester Teil der Lebensplanung und der Beweis, es materiell geschafft zu haben", sagt Mirjam Mohr. Die Welt, in der sie aufwachsen, empfinden viele Jugendliche als brüchig und wandelbar. Für die Gen Z sind Gerechtigkeit und ökologisches Engagement einerseits wichtig, gleichzeitig halten sie Besitz und Wohlstand für überdurchschnittlich erstrebenswert.

93 Prozent der Gen Z wünschen sich ein eigenes Zuhause. 29 Prozent wollen sogar möglichst bald eine Immobilie kaufen. Für viele von ihnen ist das Leben auf dem Land kein Kompromiss - es ist die ideale und erstrebenswerte Lage, um glücklich zu werden. Nur 18 Prozent der Befragten wollen in einer Großstadt leben. 24 Prozent auf dem Land, 18 Prozent im Umland einer Großstadt, 30 Prozent in einer mittleren oder kleinen Stadt und 10 Prozent im Umland einer kleineren Stadt. Mirjam Mohr: "Das Landleben verheißt Ruhe und Überschaubarkeit. Diese Qualitäten sind ebenfalls psychologisch wirkungsvolle Gegensätze zum aktuellen Welt-Erleben und der Befindlichkeit der Gen Z."

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit. Auch gerade ist das bei München der Fall. Jemand der nicht aus der Gegend stammt, zieht da eigentlich nur hin, weil er woanders nichts gefunden oder weil er eine einmalige Jobchance bekommen hat. Sonst lohnt sich die Stadt vorallem für Normalverdiener nicht wirklich, wenn man eine Alternative in einer normal teuren Gegend hätte.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

....
Man sieht was es bedeutet wenn man innerhalb Deutschlands die Stadt wechselt. Ich war ja auch oft in München und das einzige was in München toll ist sind die Nähe zu den Bergen. Aber das kompensiere ich in dem wir 2 mal im Jahr in Skiurlaub fahren. Meine Schwester wohnt zwar in München aber die konnten sich den Skiurlaub bisher nicht leisten.
Ihr solltet mal alle darüber nachdenken ob ihr weiterhin in einer teuren Stadt leben wollt und dafür kleine Brötchen backt.

Also subjektiv wirkt Hannover auf mich insgesamt "ärmlicher" als München. Das heißt nicht, dass es in Hannover nicht lebenswert ist. Aber es ausschließlich auf die Berge zu begrenzen finde ich etwas wenig. Dann kann ich auch in die sächsische Schweiz heranzhiehen, dort sind auch so etwas wie Berge.

Zum Wandern mit der Familie ist die Sächsische Schweiz top. Skifahren geht dort natürlich (fast) nicht. Weniger als jeder Sechste Deutsche hat allerdings Interesse an Abfahrtsski (inkl. Snowboard). Da dürfte z.B. Rostock und die Nähe zur Ostsee weitaus beliebter sein als die Nähe zu Bergen mit Skihang.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit.

Im Idealfall weiß man doch, bevor man ein Studium der BWL, (W)Informatik, Ingenieurswesen etc. beginnt, dass da auf einem Kuhdorf, wo es mit Glück gerade mal einen 2000er Internetanschluss gibt, nicht gerade die Post abgeht in der Hinsicht. Ein Teil des Problems ist vermutlich, dass sehr viele hier die ersten in ihrer Familie sind, die studiert haben. Vorher waren da ausschließlich Handwerker, Bauern, maximal noch Kaufmänner/-frauen in der örtlichen Sparkasse. Diese Leute können überall arbeiten. Heutzutage muss aber jeder studieren und will gleichzeitig den Lebensstandard der Eltern übertreffen. Das geht nun mal nicht mit durchschnittlichen Leistungen (Studium ist heute Durchschnitt!) und das gehört den Kindern schon früh beigebracht. Das passiert aber nicht, denn die Eltern wissen es ja selbst nicht besser.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2021:

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit.

Im Idealfall weiß man doch, bevor man ein Studium der BWL, (W)Informatik, Ingenieurswesen etc. beginnt, dass da auf einem Kuhdorf, wo es mit Glück gerade mal einen 2000er Internetanschluss gibt, nicht gerade die Post abgeht in der Hinsicht. Ein Teil des Problems ist vermutlich, dass sehr viele hier die ersten in ihrer Familie sind, die studiert haben. Vorher waren da ausschließlich Handwerker, Bauern, maximal noch Kaufmänner/-frauen in der örtlichen Sparkasse. Diese Leute können überall arbeiten. Heutzutage muss aber jeder studieren und will gleichzeitig den Lebensstandard der Eltern übertreffen. Das geht nun mal nicht mit durchschnittlichen Leistungen (Studium ist heute Durchschnitt!) und das gehört den Kindern schon früh beigebracht. Das passiert aber nicht, denn die Eltern wissen es ja selbst nicht besser.

100% Zustimmung.

Dass im aktuellen Zeitalter überhaupt so viele Leute in der Großstadt leben "wollen", liegt meiner Meinung nach zu großen Teilen an der Bildungsinflation, weil es eben auf dem Land keine Jobs für die meisten Absolventen gibt.
Ich kenne keinen Handwerker, Lehrer, Polizisten, etc., welcher in die Stadt ziehen möchte. In die Stadt ziehen in meinem Umfeld die Leute, die in der freien Wirtschaft arbeiten (wollen) und somit auf dem Land keine Stelle finden würden. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

Gehe somit davon aus, dass die Stadtflucht auch abhängig von Standorten von DAX Konzernen (Sind deutlich weniger in Großstädten angesiedelt als früher) und auch von zukünftigen HomeOffice Regelungen abhängt.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Ich kenne zumindest Polizisten, die (schon immer) in der Großstadt sind. Die haben aber auch entsprechende Besoldungsgruppen. Karriere auf dem Land geht da nicht.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2021:

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit.

Im Idealfall weiß man doch, bevor man ein Studium der BWL, (W)Informatik, Ingenieurswesen etc. beginnt, dass da auf einem Kuhdorf, wo es mit Glück gerade mal einen 2000er Internetanschluss gibt, nicht gerade die Post abgeht in der Hinsicht. Ein Teil des Problems ist vermutlich, dass sehr viele hier die ersten in ihrer Familie sind, die studiert haben. Vorher waren da ausschließlich Handwerker, Bauern, maximal noch Kaufmänner/-frauen in der örtlichen Sparkasse. Diese Leute können überall arbeiten. Heutzutage muss aber jeder studieren und will gleichzeitig den Lebensstandard der Eltern übertreffen. Das geht nun mal nicht mit durchschnittlichen Leistungen (Studium ist heute Durchschnitt!) und das gehört den Kindern schon früh beigebracht. Das passiert aber nicht, denn die Eltern wissen es ja selbst nicht besser.

100% Zustimmung.

Dass im aktuellen Zeitalter überhaupt so viele Leute in der Großstadt leben "wollen", liegt meiner Meinung nach zu großen Teilen an der Bildungsinflation, weil es eben auf dem Land keine Jobs für die meisten Absolventen gibt.
Ich kenne keinen Handwerker, Lehrer, Polizisten, etc., welcher in die Stadt ziehen möchte. In die Stadt ziehen in meinem Umfeld die Leute, die in der freien Wirtschaft arbeiten (wollen) und somit auf dem Land keine Stelle finden würden. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

Gehe somit davon aus, dass die Stadtflucht auch abhängig von Standorten von DAX Konzernen (Sind deutlich weniger in Großstädten angesiedelt als früher) und auch von zukünftigen HomeOffice Regelungen abhängt.

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2021:

Ich kenne zumindest Polizisten, die (schon immer) in der Großstadt sind. Die haben aber auch entsprechende Besoldungsgruppen. Karriere auf dem Land geht da nicht.

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit.

Im Idealfall weiß man doch, bevor man ein Studium der BWL, (W)Informatik, Ingenieurswesen etc. beginnt, dass da auf einem Kuhdorf, wo es mit Glück gerade mal einen 2000er Internetanschluss gibt, nicht gerade die Post abgeht in der Hinsicht. Ein Teil des Problems ist vermutlich, dass sehr viele hier die ersten in ihrer Familie sind, die studiert haben. Vorher waren da ausschließlich Handwerker, Bauern, maximal noch Kaufmänner/-frauen in der örtlichen Sparkasse. Diese Leute können überall arbeiten. Heutzutage muss aber jeder studieren und will gleichzeitig den Lebensstandard der Eltern übertreffen. Das geht nun mal nicht mit durchschnittlichen Leistungen (Studium ist heute Durchschnitt!) und das gehört den Kindern schon früh beigebracht. Das passiert aber nicht, denn die Eltern wissen es ja selbst nicht besser.

100% Zustimmung.

Dass im aktuellen Zeitalter überhaupt so viele Leute in der Großstadt leben "wollen", liegt meiner Meinung nach zu großen Teilen an der Bildungsinflation, weil es eben auf dem Land keine Jobs für die meisten Absolventen gibt.
Ich kenne keinen Handwerker, Lehrer, Polizisten, etc., welcher in die Stadt ziehen möchte. In die Stadt ziehen in meinem Umfeld die Leute, die in der freien Wirtschaft arbeiten (wollen) und somit auf dem Land keine Stelle finden würden. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

Gehe somit davon aus, dass die Stadtflucht auch abhängig von Standorten von DAX Konzernen (Sind deutlich weniger in Großstädten angesiedelt als früher) und auch von zukünftigen HomeOffice Regelungen abhängt.

Natürlich gibt es Polizisten in der Stadt und natürlich wird Karriere in so einem Job in der Stadt gemacht.
Doch wie häufig sind diese Menschen vom Land in die Stadt gezogen für einen Job, welchen man theoretisch beim gleichen "Arbeitgeber" auf dem Land machen konnte?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

Die echten Polizei-Beamten sind Landesbeamte und Bundesbeamte. Die können es sich nicht wirklich aussuchen, wo sie Dienst machen wollen. Die Beamten werden da hin geschickt, wo sie der Dienstherr braucht.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2021:

Ich kenne zumindest Polizisten, die (schon immer) in der Großstadt sind. Die haben aber auch entsprechende Besoldungsgruppen. Karriere auf dem Land geht da nicht.

In einer Umfrage würden wahrscheinlich auch die meisten angeben, reich erben zu wollen, obwohl es nur die wenigsten mal tun werden. Die Frage ist nicht nur was die Leute wollen, sondern was realistisch ist. Viele die in die Städte ziehen, tun das nicht, weil sie da gerne leben wollen, sondern wegen der Arbeit.

Im Idealfall weiß man doch, bevor man ein Studium der BWL, (W)Informatik, Ingenieurswesen etc. beginnt, dass da auf einem Kuhdorf, wo es mit Glück gerade mal einen 2000er Internetanschluss gibt, nicht gerade die Post abgeht in der Hinsicht. Ein Teil des Problems ist vermutlich, dass sehr viele hier die ersten in ihrer Familie sind, die studiert haben. Vorher waren da ausschließlich Handwerker, Bauern, maximal noch Kaufmänner/-frauen in der örtlichen Sparkasse. Diese Leute können überall arbeiten. Heutzutage muss aber jeder studieren und will gleichzeitig den Lebensstandard der Eltern übertreffen. Das geht nun mal nicht mit durchschnittlichen Leistungen (Studium ist heute Durchschnitt!) und das gehört den Kindern schon früh beigebracht. Das passiert aber nicht, denn die Eltern wissen es ja selbst nicht besser.

100% Zustimmung.

Dass im aktuellen Zeitalter überhaupt so viele Leute in der Großstadt leben "wollen", liegt meiner Meinung nach zu großen Teilen an der Bildungsinflation, weil es eben auf dem Land keine Jobs für die meisten Absolventen gibt.
Ich kenne keinen Handwerker, Lehrer, Polizisten, etc., welcher in die Stadt ziehen möchte. In die Stadt ziehen in meinem Umfeld die Leute, die in der freien Wirtschaft arbeiten (wollen) und somit auf dem Land keine Stelle finden würden. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe.

Gehe somit davon aus, dass die Stadtflucht auch abhängig von Standorten von DAX Konzernen (Sind deutlich weniger in Großstädten angesiedelt als früher) und auch von zukünftigen HomeOffice Regelungen abhängt.

Natürlich gibt es Polizisten in der Stadt und natürlich wird Karriere in so einem Job in der Stadt gemacht.
Doch wie häufig sind diese Menschen vom Land in die Stadt gezogen für einen Job, welchen man theoretisch beim gleichen "Arbeitgeber" auf dem Land machen konnte?

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WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 23.06.2016:

Man kann auch bestehende Immobilien umbauen. Ich habe das gerade erst hinter mir und habe aus einer 3 Zimmer Wohnung mit 95QM eine Wohnung mit 2 großen Zimmern gemacht. Ich habe ca. pro QM 13k? verbraucht allerdings alles mit Naturmaterialien, Fussbodenheizung, Einbauschränken etc.. das geht somit auch deutlich billiger.

Lounge Gast schrieb:

Es gibt grundsätzlich zwei Käufergruppen. Junge Familien mit
dem Wunsch nach einem haus, was nur ausserhalb der Städte
finanzierbar ist, und junge Singles und jüngere Senioren Ü60.

Letztere wollen die Häuser aus ihrer Familienphase loswerden
und möchten eine schöne Wohnung in der Stadt. Junge Singles
suchen auch die Stadtwohnung.

Das eigentliche Problem ist, dass es in den Städten kaum
Neubau gibt, weil keine Grundstücke für Bauträger verfügbar
sind. Bestandswohnungen erfüllen nicht die Ansprüche an
Komfort. Kleine Grundrisse, kein Gäste-WC, kein Aufzug, keine
Tiefgarage u.s.w. Komfortwohnungen werden immer teurer, weil
die Nachrage viel grösser ist als das Angebot.

Fazit: Die Landflucht geht weiter. Und der Verkauf eines
Hauses im Grünen reicht nicht aus, um die gewünschte schöne
Stadtwohnung zu finanzieren.

Lounge Gast schrieb:

Nachdem hier ja sehr oft zu recht beschrieben wird, wie
die
immobilienpreise in ballungszentren astronomische höhen
erreichen interessiert es mich sehr, was ihr denkt wann
denn
die preise wieder stark fallen?

Sicherlich wird eine anhebung des leitzins einen extremen
effekt haben, aber ich denke es gibt außerdem noch andere
faktoren wie zb

  • digitalisierung der arbeit (homeoffice, virtuelles
    büro etc)
  • expansion der lieferung von waren nach hause (einkäufe
    lebensmittel etc)
  • ghettoisierung in arme und reiche, damit zerstörung oder
    min. starke minderung der attraktivität von städten
  • gepaart mit beschriebenem krassen anstieg der kaufpreise
  • ggf sogar manchmal sicherheitsbedenken
    und bestimmt noch einiges, was mir bisher noch nicht
    eingefallen ist.

All das würde für ein leben in kleineren/ ländlicheren
strukturen sprechen bzw es stark fördern.

Und alle paar wochen ins gute restaurant/ theater ist
natürlich trotzdem drin - sonst eben grillparty mit
freunden/nachbarn.

Was denkt ihr dazu?

Wie lange wird es dauern?

Eine Bestandsimmobilie umbauen, wenn es über ein wenig renovieren hinausgeht, ergibt nur dann Sinn, wenn man selber handwerkliches Geschick und Sachverstand hat, um nicht von den Handwerkern wie eine Weihnachtsganz ausgenommen zu werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 23.06.2016:

Lounge Gast schrieb:

mal die Sicht einer "Landfamilie"... (beide Mitte
30, 3 Kinder von 4-8)

Der Ort hat 3.000 Einwohner (Arzt, Apotheke, Einkaufen, KiTa,
KiGa(k.3), Grundschule (k.2+1), Sportverein), die Schule bis
Klasse 10 im Nachbarort (4.000 Einwohner; 3km weg); das
Gymnasium in der Stadt (35.000 Einwohner; 10km weg) und die
nächste Fachhochschule ca. 60km weg

jeder zwischen 45-50 k? p.a. (B.Sc.(FACT) / B.Sc.(Eng.));
Arbeitswege ca 20-30 Minuten, ein Tag die Woche Homeoffice

freistehendes EFH (BJ 1980) mit 180qm Wohnfläche (600qm
Grundstück; Sackgassenendlage) vor 3 Jahren für 150k gekauft

  • 35k Modernisierung investiert (Heizung+Fenster+Türen) --
    wird komplett 15 Jahre nach Kauf abbezahlt sein...

Schuldenfreies Eigentum mit Ende 40.....

So sollte man's machen. Da lach ich doch auf jeden der jammert, man könne sich heutzutage nichts mehr leisten, aber unbedingt in München wohnen muss.

Das ist ja schön, wenn man so flexibel ist, dass man von überall aus arbeiten kann. Ich kann meinen Job nur in den Ballungsräumen ausüben und mehr als ein Tag Homeoffice wäre bei mir auch nicht drin bzw. wollte ich auch gar nicht. Wenn ich dann aber pro Strecke 1,5 Std Arbeitsweg hätte, wäre nichts mehr gewonnen

antworten
WiWi Gast

Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

WiWi Gast schrieb am 23.06.2016:

Die Geschichte mit "alle wollen in die Innenstadt" ist ein Modetrend. Es gibt Gegenden, da ist es genau umgekehrt. Im Ruhrpott sind die besten Gegenden nicht im Zentrum, dort wohnen eher die Armen, die da wohnen müssen, weil sie sich kein Auto leisten können. Noch vor 20 Jahren wollten die Reichen viel lieber ausserhalb leben, bei Luft, Licht und Natur statt in der stickigen Innenstadt wo man Nachts dröhnender Krach aus Kneipen und Besoffene auf der Straße hört. Vor 30 Jahren wäre niemand mit Geld in so eine Gegend gezogen. Heute nennt sich sowas "urbanes Lebensfühl" und es gibt tatsächlich Leute mit zu viel Geld die dafür auch noch sehr hohe Preise bezahlen.

Teil der Geschichte ist aber auch, dass man damals noch komfortabel und günstig Autofahren konnte. Heute kostet es ein Wahnsinns Geld. Die Verkehrsinfrastruktur ist marode und in den Städten regieren oft Menschen, die vom Autohass zerfressen am besten den gesamten Individualverkehr verbieten möchten

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Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Immobilienpreise - Ein wichtiger Konjunkturfaktor

Großaufnahme eines Wohnungsschluessels der im Schloß steckt und an dem ein Schlüsselanhänger baumelt.

Die durch die US-Immobilienkrise ausgelösten weltweiten wirtschaftlichen Probleme machen deutlich, dass es nicht nur Hausbesitzer und Kaufinteressenten angeht, wie sich die Preise für das Gebaute entwickeln.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Was ist Baugeld und was hat es mit dem Wertpapierdepot zu tun?

Eine Baustelle von einem Hausdach mit einem Gerüst.

Die meisten Menschen nutzen eine Finanzierung, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und ein Haus im Grünen oder eine Eigentumswohnung in zentraler Lage zu kaufen. Dieser Immobilienkredit wird meist bei einer Bank aufgenommen und ist als "Baugeld" bekannt. Es handelt sich dabei um einen Geldbetrag, der dem Kreditnehmer für den Kauf, Bau oder Umbau bei Sanierung oder Renovierung einer Immobilie von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wird. Neben diesem Fremdkapital sollte die Finanzierung auch einen Eigenkapitalanteil enthalten. Dieser beträgt im Optimalfall mindestens 20 Prozent der gesamten Kaufsumme. Was viele Kreditnehmer nicht wissen: Das eigene Depot kann zum Eigenkapital hinzugezählt werden.

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Immobilien als Kapitalanlage – auf die Kalkulation kommt es an

Vermögensstruktur: Geld, Aktien, Immobilien

Wegen des niedrigen Zinsniveaus denken viele Menschen über die Investition in eine Renditeimmobilie nach. Doch nicht mit jeder Anlageimmobilie lassen sich hohe Mieteinnahmen erzielen. So wählen Anleger eine passende Finanzierung und berechnen die Rendite richtig.

Mehrfamilienhaus kaufen: Die Vor- und Nachteile einer Kapitalanlage

Vor einem Mehrfamilienhaus parkt nachts ein Smart.

Die Investition in ein Mehrfamilienhaus oder eine andere Wohnimmobilie als Kapitalanlage wird in Zeiten schwankender Börsenkurse und niedriger (Bau-)Zinsen für viele Anleger interessant. Bei der Suche nach einem möglichst profitablen Renditeobjekt fragen sich viele Privatinvestoren, welche Immobilienart voraussichtlich die höchsten Gewinne abwirft. Neben Gewerbeimmobilien und Ferienwohnungen sind hier vor allem Mehrfamilienhäuser (im Folgenden auch Miet- bzw. Zinshäuser) zu nennen. Wer sich auf ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage festlegt, sollte vor dem Kauf sämtliche Vor- und Nachteile festhalten und in Ruhe gegeneinander abwägen.

Antworten auf Re: Immobilienpreise: Wann setzt die Stadtflucht ein?

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