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Arbeitslos...und jetzt??

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WiWi Gast

Arbeitslos...und jetzt??

Hallo zusammen.

habe ad-hoc meine Stelle zu Ende Februar gekündigt. Warum wieso brauche ich nicht nähe einzugehen.
Fakt ist, dass ich jetzt seit 5 Monaten arbeitssuchend gemeldet bin, und leider nichts in Aussicht habe.
Bin selbst aus Köln, als Info nebenbei.
Jetzt zu meiner Frage:
Könnt Ihr mir helfen? Wie soll ich vorgehen? Wo kann ich mich bewerben?
Bin für jede Hilfe Dankbar!!!!
Gruss aus Köln.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Na mit so vielen Informationen kann dir hier bestimmt jemand helfen.

Sorry aber wenn man schon so blöd ist ohne einen folgejob selber zu kündigen, dann sollte man zumindest wissen, wie und wo man sich bewerben kann. Oder zumindest wissen, was man kann und was man will. Beides ist aus deinem Post nicht zu ersehen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Wieso Du gekündigt hast, ohne einen anderen Job zu haben, war zwar nicht klug, aber hattest bestimmt Dein Gründe. Will deshalb da nicht weiter hinterfragen.

So was Du nun tun kannst:

1) Dich intesiv selbst bewerben --> sehr schwierig

2) Bewerbe Dich bzw. lasse Dich bei den PersonalFirmen wie Robert Half, Michael Page, Amadeius Fire etc. registrieren. Rufe da an und bitte um ein persönliches Gespräch. --> Meiner Meinung nach eine viel höhere Chance einen Job zu finden

3) Versuche es über Zeitarbeitsfirmen wie DIS AG, JOB AG, MAN POWER

4) Versuche über offene Stellen des Arbeitsamtes

Hoffe, es hilft.

LG

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

  1. warum gekündigt?
  2. was ist dein zielbereich?
  3. bist du regional gebunden?
  4. wie viel berufserfahrung hast du in welchem bereich?
  5. hast du eine ausbildung oder ein abgeschlossenes studium?
  6. willst du um jeden preis arbeiten oder hast du hohe ansprüche.
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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Was soll man auf die Frage "Arbeitslos ... und jetzt??" schon antworten.

Bewerben, bewerben und nochmals bewerben - was sonst?

Oder aufgeben und nur noch Kohle vom Amt beziehen (ja bevor jetzt wieder jemand aufschreit, ich weiß das Ding heits jetzt Job-Center oder Arbeitsagentur - für mich bleibt es ein AAmt).

Bei den wenigen Infos die Du hier preisgibst, kann man Dir leider nicht mit spezifischen Ratschlägen helfen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

"wenn man schon so blöd ist ohne einen Folgejob selber zu kündigen" - was ist daran denn bitteschön blöd? Der Threadersteller hat sicherlich seine Gründe, und es gibt Menschen (auch wenn das hier im Forum den Gipfel der Blasphemie darstellt), die kündigen, um mal eine Auszeit zu nehmen, sich wieder anderen Sachen zu widmen - vorausgesetzt, das finanzielle Polster ist da.

Insofern wäre meine erste Frage an den Threadersteller, wie es finanziell bei ihm aussieht: Wenn Du den Lotto-Jackpot geknackt hast (was ich jetzt aber nicht annehme ;-) oder ähnliches, dann frage ich mich, warum Du überhaupt einen Job suchst bzw. Dich nicht selbständig machst. Wenn Du (Threadersteller) mind. 2 Jahre im Job warst, dann hast Du ja auch Anrecht auf ein Jahr ALG I - das ist zumindest etwas und hilft Dir, über die Runden zu kommen.
Ansonsten ist bewerben natürlich wichtig.

Ich würde auch mal über Initiativ-Bewerbungen nachdenken. Entgegen der landläufigen Meinung werden diese teilweise höher geschätzt als gezielte Stellenbewerbungen, da diese (nach Aussage eines befreundeten Psychologen) den besonderen Willen des Absolventen/Arbeitnehmers ausdrücken, wieder in einen Job zu kommen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

initiativbewerbung ist so ein ding. meine erfahrung hat beispielsweise gezeigt, dasses rein gar nichts bringt. deshalb schreibe ich auch keine mehr, da geld- und zeitverschwendung. aber: manchmal kann man ja auch glück ahben und trifft ins schwarze....

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Warum man blöd ist, wenn man ohne Folgejob selber kündigt?
Ja wovon lebst du denn dann? ALG 1 ist erstmal gesperrt.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Wovon "ich" dann leben würde im Falle einer Kündigung ohne Folgejob?

  1. Wer arbeitet und clever ist, legt sich vom monatlichen Nettoverdienst etwas zurück, von dem er dann im Zweifelsfall leben kann. Bsp.: ich verdiene gut 2000 Euro netto, benötige im Monat genau 900 Euro (300 Euro Miete etc.) - d.h. 1.100 Euro Gespartes im Monat. Bei größeren Anschaffungen gibt es Abweichungen nach unten - Summa summarum bin ich nach 4 Berufsjahren bisher bei 35.000 Euro angekommen (rein Gespartes, kein Geld von Eltern etc.) --> könnte ich locker einige Jahre von leben.

  2. Wieso Sperrzeit? Die Sperrzeit ist kein "Automatismus": derjenige, der kündigt bzw. einen Aufhebungsvertrag schreibt, muss im ALG I-Antrag glaubwürdig und plausibel darlegen, welche Gründe für die Kündigung bestehen. Eine Bekannte von mir ist Teamleiterin bei der Agentur in Dresden und schildert mir manchmal diese Fälle: Legt der "Kunde" bspw. dar, dass er promoviert (weil dies eine Schlüsselqualifikation für seinen weiteren Berufsweg sei) oder unter Streßsymptomen während der Arbeit gelitten hat, wird sich kaum ein Bearbeiter finden, der einem dann eine Sperrzeit reindrückt. Wie gesagt, persönlich habe ich es noch nicht ausprobiert, aber auch bei vielen Freunden schon erlebt.

  3. Und dann gibt es noch die (seltenen) Fälle von Eltern, die sich nicht nur bis zum 18. Lebensjahr des Spößlings für diesen finanziell verantwortlich sehen, sondern auch im späteren Leben finanziell unter die Arme greifen.

Einschränkend: Punkt 1 hängt von der persönlichen Lebenssituation ab (mit Familie könnte ich sicherlich nicht ganz so rechnen). Punkt 3 ist eine "exogene Variable", die man nicht beeinflussen kann. Bei Punkt 2 sollte man mind. 2 Jahre im Job gewesen sein, um das Jahr ALG I vollzubekommen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

"""Warum man blöd ist, wenn man ohne Folgejob selber kündigt? Ja wovon lebst du denn dann? ALG 1 ist erstmal gesperrt. """

Wer schreibt denn so ein Blödsinn ???
Natürlich gibts es Gründe für solch eine Vorgehensweise.

Mobbing !!!

Und eine Sperre erhälst du da auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

"da Geld- und Zeitverschwendung"...

@ Geldverschwendung: Du kannst mittlerweile bei fast jedem Unternehmen eine Bewerbung per E-Mail zusenden.

@ Zeitverschwendung: Wenn du tatsächlich bereits viele Bewerbungen geschrieben hast, ist es dann doch Routine (Lernkurve)

Beides keine Argumente dafür, sich nicht mehr zu bewerben :)

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Ich finds absolut unmöglich die Stelle zu kündigen ohne Folgejob und dann zu jammern, dass man arbeitslos ist. Ich hätte mich vor der KÜndigung jedenfalls über Zeitarbeit um was neues gekümmert, aber jetzt die anderen Steuerzahler zu belasten find ich absolut falsch.

Wird sehr schwer für dich jetzt noch was zu finden.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Hier ist der Poster.

  1. ...die Arbeit war primitiv
  2. ...Komplexitätsanalyse
  3. ...nein ich kann überall in der Welt arbeiten
  4. ...1 Monat
  5. ... Ausbildung als Heiler und danach Psychologiestudium (Werbung)
  6. ... ich will einfach mehr Geld
antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

"....aber jetzt die anderen Steuerzahler zu belasten" - im ALG I-Fall belastet man nicht die anderen Steuerzahler; es handelt sich dabei um eine Versicherungsleistung.

"Wird sehr schwer für Dich jetzt noch was zu finden": @Threadersteller: Da hörst Du es, Du kannst eigentlich gleich aufgeben und Dein restliches Leben als Eremit im brasilianischen Dschungel verbringen.

Spaß beiseite: So ein karierter Unsinn - ich habe etliche Freunde, die lange Auszeiten vom Job genommen haben (einer sogar zweieinhalb Jahre) - jeder einzelne hat wieder einen guten Job. Meine Freundin ist Personalerin bei Luminarc in Frankreich, die kann zwar bestätigen, dass immer noch viele Personaler/Unternehmer auf Arbeitstiere stehen, ein immer größerer Teil legt jedoch zunehmend Wert auf ganzheitliche Lebenskonzeptionen, wozu auch selbstbewußte Auszeiten gehören. Zwischen Frankreich und Deutschland bestehen sicherlich Unterschiede, aber hier sind ähnliche Tendenzen festzustellen.

Bei Luminarc (wo ich auch eine Zeit lang gearbeitet habe), ist es einige Male vorgekommen, dass Akademiker größere Lücken im Lebenslauf hatten mit vorheriger Kündigung. Nachteilhaft ist es, wenn man Begründungen bringt wie "zu stressig" oder "zu schwierig". Damit kann man keine Blumen gewinnen. Man sollte vielmehr selbstbewußt auftreten und deutlich machen, dass man in der Auszeit ganz klar andere Prioritäten gesetzt hat, sich Lebensträume erfüllen wollte und auf Grund einer gewissen Risikofreude eine solche Entscheidung getroffen hat. Dies kommt in der Regel sehr gut an.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Natürlich erhält man eine Sperre, wenn man selber kündigt. Wie der TE aber schreibt, hängt es daran, ob man die Kündigung selber zu verantworten hat. Wenn man Mobbing durch die Kollegen oder den Chef nachweisen kann, dann sieht die Sache ggf. anders aus. Aber er hat gekündigt, weil ihm die Arbeit zu primitiv war. Das sollte doch wohl locker reichen für die 12 Wochen Sperre.

Und ob du von 35.000 locker jahrelang leben kannst, wage ich doch stark zu bezweifeln. Wobei ich mich frage, wer jeden Monat 1100 euro spart. Und zwar so, dass er jederzeit darauf zugreifen kann. Altersvorsorge ist das nicht und Versicherungen scheinen da auch nicht drin zu sein.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

primitive arbeit? und deshlab kündigen?

also: ich hab 6 moante lang nach dem studium and er schüppe gearbeitet, damit ich geld habe. in der zeit hab ich mich weiter beworben. es ist alles besser als arbeitslos im lebenslauf stehen zu haben. und 1 monat berufserfahrung? das bringt dir nichts. eher noch weniger als nichts....

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

ich meinte mit zeit- und geldverschwendung nicht, dass ich keine bewerbugnen mehr schreibe, sondern das sich mich nur noch auf stellenausschreibungen bewerbe. ;-) und das aus nem job heraus. und vor meinem jetzigen job auch nur noch auf anzeigen hin....

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

  • natürlich erhält man eine Sperre, wenn man selber kündigt -

völliger Quatsch. Ich habe vor zwei Monaten gekündigt, habe mich beim Amt arbeitslos gemeldet und im Antrag auf anderthalb Seiten angegeben, dass ich Promotion und Arbeit schlecht auf einen Nenner bringen kann. Habe etwa das geschrieben, was oben schon ein Poster erwähnt hat... Promotion als Schlüsselqualifikation etc. Ich habe jedenfalls keine Sperrzeit und kann theoretisch auf volle 12 Monate zurückgreifen.

  • ob Du von 35.000 locker jahrelang leben kannst, wage ich doch stark zu bezweifeln -

ob oder ob nicht, lässt sich womöglich einfach beantworten:
in München wohl eher nicht, in Leipzig oder Dresden wohl eher. Mit Familie eher nicht, als Single wiederum eher. Habe gerade mal ausgerechnet, was ich im Monat so benötige - 250 Euro Miete für meine zwei-zimmer-Wohnung in Chemnitz, etwa 350 Euro für alle anderen Ausgaben (ab und zu gibt es einen Zuschuss von den Großeltern) = 35.000/7.200 macht ungefähr 5 Jahre. Wie gesagt: als Single, ohne Mercedes Benz und 100m²-Wohnung ;-)

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Kündigung wegen einer Promotion steht hier aber gar nicht zur Debatte. Der TE hat gekündigt, weil die Arbeit zu prmitiv war. Und dafür wird man in aller Regel für 12 Wochen gesperrt. Und das ist auch völlig in Ordnung so. Man könnte sich ja auch aus dem Job heraus einen neuen Job suchen.

Zum Thema Überleben mit 35k:
Wenn man mehrere Jahre gearbeitet hat, dann wird man im Regelfall auch einen entsprechenden Lebensstil haben, bei dem das Geld nicht lange ausreicht. Im übrigen gehst du davon aus, dass sich in den kommenden Jahren nichts an den Preisen ändert. Vermutlich wird die Inflation aber höher sein, als die Zinsen die du auf einem täglich verfügbaren und risikolosen Konto erhälst. 5 Jahre mit 35k = keine Chance!

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

zu den 35.000: Wie kommen denn andere Leute über die Runden? Friseure, Arzthelferinnen etc? Klar, wenn man nur konsumiert, dann reicht die Kohle hinten und vorne nicht.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

also zu 5 Jahren mit 35k= locker ohne Probleme.
35:5 = 7
Also 7k pro Jahr Bar auf die Kralle.
Ist zwar nicht toll aber ein normales Studieinkommen.

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lead341

Re: Arbeitslos...und jetzt??

35.000 Euro (sofern Nettogeldvermögen) ist ein Betrag, den die meisten Haushalte (Haushalte wohlgemerkt, nicht Einzelpersonen) in Deutschland niemals auf dem Konto sehen werden. Das durchschnittliche Haushaltsvermögen wird zwar per Statistik mit 70.000 Euro in Dtl. angegeben, scheint aber immens verzerrt zu sein (siehe bspw. Susanne Klatten, die mir ihren knapp 10 Mrd. aufgrund eines Rechenfehlers sogar zweimal in der Statistik geführt wird). Alternative Rechnungen ergeben, dass das durchschnittliche Nettogeldvermögen in Ostdeutschland bspw. 21.000 Euro/Haushalt beträgt (IWH). Wir reden hier von einem Single (!) mit 35 k - und wie mir scheint im Osten. In Städten wie Dresden, Erfurt etc. kommt man damit locker lange Zeit über die Runden. Dazu kommt, dass viele Berufsgruppen nicht unbedingt mehr verdienen, d.h. Nettogehälter in Höhe von 600 bis 700 Euro (wie schon genannten Arzthelferinnen, Friseure, Fachverkäuferinnen etc.) sind doch häufig anzutreffen.

Bzgl. der Inflation: dies hängt vom persönlichen Warenkorb ab. Wer viel fährt, hohe Heizkosten hat und eine Familie mit einer großen Menge an Nahrungsmitteln versorgen muß, der wird die Inflation auf die eine oder andere Art spüren. Wer hingegen als Single bspw. "Computer" oder generell High-Tech als Hobby hat (hardware, Spiele etc.), der bewegt sich eher im deflationären Bereich. Ich kenne einige Leute, deren jährliches Hauptbudget darin besteht, Computer aufzurüsten, neues technisches Equipment zu kaufen etc. - deren tatsächliche Jahresausgaben sind sogar gesunken.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Ja stimmt schon. Man kann von 35k Euro längere Zeit leben. Aber nur wenn man sich einschränkt. Und das werden die meisten Menschen eben nicht tun, wenn sie gerade einen Job gekündigt haben und einen neuen suchen. Weil sie gar nicht davon ausgehen, dass die Suche länger dauert.

Und damit bleibt im Regelfall dein Lebensstandard auf dem alten Level, obwohl eine Anpassung notwendig wäre. Fixkosten bleiben bestehen. Versicherungen werden nicht gekündigt, weil man ja nur kurz arbeitslos ist. Etc. etc.

Wer glaubt von 35k Euro wirklich lange über die Runden zu kommen, der macht sich etwas vor.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Ich verstehe die Argumentation nicht ganz. Wenn ich von 2000 Euro netto über 1000 Euro sparen kann, also monatliche Ausgaben auch während der Job-Zeit in Höhe von 600-900 Euro habe, wieso sollte ich dann im Falle einer längeren Auszeit meinen Lebenstandard zurückschrauben?

Ich beziehe mich hier natürlich explizit nicht auf die Klientel, die mit Ende 20 schon Mercedes Benz fahren, große Wohnungen haben und 300 Euro in die Rentenversicherung zahlen. Das bei diesen Leuten die Rechnung nicht funktioniert, das ist klar. Man sollte hier aber wirklich differenzieren. Und viele, die einen Job annehmen, erhöhen nicht automatisch den Lebensstandard, sondern halten ihn auf einem relativ konstanten niveau, um sich finanzielle Abhängigkeit vom Job "anzusparen".

Der Lebensstandard definiert sich letztlich nicht nur materiell, sondern hängt von den persönlichen Nutzenmaßstäben ab.
Bsp.: ich fahre einen Renault Clio und hatte mir während einer Reparatur den BMW meines Vaters für 1 Woche ausgeliehen. Das ganze hat mir nicht den geringsten Nutzenvorteil gebracht und ich habe persönlich keine temporäre "Erhöhung" des Lebensstandards gespürt.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Du hast schon Recht. Aber ich erhöhe doch fast automatisch meinen Lebensstandard, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Und wenn es nur ein kleines Auto, eine eigene (bessere) Wohnung und regelmässiger Urlaub ist. Von entsprechenden Versicherungen und Altersvorsorge mal ganz abgesehen. Und €300 halte ich für keine überzogene Altersvorsorge, wenn man €2k netto verdient.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

wie sagte ein prof von mir mal: "die meisten studenten verstehen es einfach nicht, dass sie nach abschluss ihres studiums ihren lebensstandard einfach nicht halten können."

viele studenten haben einen unglaublich hohen lebensstandard (zumindest war das an meinem standort so). nur, als student kann ich getrost das ganze geld monatlich verprassen. aber irgendwann muss ich auch was zurücklegen, was aufbauen. und das könnte schwer werden. ich hab zum glück mit dem rauchen aufgehört, was schonmal einiges spart.... und das hat mir auch geholfen, als ich arbeitslos war, denn es senkt die kosten....

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lead341

Re: Arbeitslos...und jetzt??

@ Poster vom 06.08.08: Das ist mal eine interessante, und nicht ganz unplausible These. In der Tat kann nach dem Studium ein Perspektivwechsel stattfinden, man denkt stärker an die Zukunft, hat eventuell Familie im Blick, dazu kommen generell Veränderungen bei Präferenzen etc. Dennoch glaube ich - zumindest im Hinblick auf meinen Erfahrungskreis - dass diese, wenn auch plausible, These in der Empirie eher selten zutrifft. Die Regel ist m.E. doch eher, dass Absolventen, sobald ein größerer Verdienst ins Haus steht, den Lebensstandard automatisch und sprunghaft erhöhen, sich relativ große Autos und Wohnungen leisten und sich damit selbst in eine "lock in"- Situation manövrieren.

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WiWi Gast

Re: Arbeitslos...und jetzt??

Als erstes wirst du beim Vorstellungsgespräch, so denn eines kommt, die Kündigung nach so kurzer Zeit erkären müssen.
Wäre vielleicht besser diesen 1 Monat erst gar nicht im Lebenslauf zu erwähnen.

Was die Sache mit dem "Anspruch" angeht:
Mal sehen, wie Dir ein 1-€ Job von der ARGE zusagt. Wie wäre es mit Hundescheiße vom Spielplatz sammeln, oder Fahrräder auseinander bauen?

Was die Genies mit der Auszeit angeht:
Auszeit von was? Viele Menschen arbeiten sich den Rücken krum, um dann nur das nötigste zum Leben zu verdienen...
Meine Fresse, faules bequemes Studentenpack

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