DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Job-Trends: ArbeitsmarktArbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit sinkt 2012 auf 2,84 Millionen

Die Arbeitslosigkeit wird 2012 auf einen Jahresdurchschnitt von 2,84 Millionen sinken, erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das wären 130.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Dabei gehen die Arbeitsmarktforscher von einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent aus.

Arbeitslosigkeit sinkt 2012 auf 2,84 Millionen
Nürnberg, 04.04.2012 (iab) - Die Arbeitslosigkeit wird 2012 auf einen Jahresdurchschnitt von 2,84 Millionen sinken, erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das wären 130.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Dabei gehen die Arbeitsmarktforscher von einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent aus.

„Der Arbeitsmarkt bleibt robust, kann den steilen Aufwärtstrend aber nicht fortsetzen“, erklärte am Donnerstag IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber in Nürnberg. Nachdem im vierten Quartal 2011 aufgrund der schwelenden Eurokrise das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent geschrumpft ist, deuten einige Indikatoren bereits wieder auf eine Trendwende nach oben hin. „Damit besteht die Aussicht, dass die wirtschaftliche Schwächephase zügig durchschritten wird“, so Weber. Allerdings berge die Schuldenkrise nach wie vor Risiken.

Im vierten Quartal 2012 werden zum ersten Mal seit 1992 wieder mehr als 29 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, geht aus der IAB-Prognose hervor. Die Erwerbstätigkeit insgesamt steigt 2012 um 450.000 auf 41,55 Millionen Personen.

Das Arbeitskräfteangebot wächst wegen höherer Zuwanderung und der zunehmenden Erwerbsbeteiligung Älterer um 40.000 Personen. Dabei nimmt das IAB eine Nettozuwanderung von 200.000 Personen an. Das wären doppelt so viele wie der Durchschnitt der letzten zehn Jahre, allerdings etwas weniger als im Jahr 2011. Relativ stark gestiegen ist zuletzt auch die Erwerbsbeteiligung Älterer, vor allem älterer Frauen. Insgesamt erhöht sich die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen zwischen 2011 und 2012 der IAB-Studie zufolge um fast einen Prozentpunkt. Unterm Strich steigt das Erwerbspersonenpotenzial damit auf 44,95 Millionen.

Im Forum zu Arbeitslosigkeit

2 Kommentare

Natürliche Arbeitslosigkeit vs Arbeitslosigkeit

WiWi Gast

Was ist der Unterschied zw. der natürlichen Arbeitslosigkeit und der Arbeitslosigkeit? Danke:)

19 Kommentare

Arbeitslos nach dem Studium ?

WiWi Gast

Hallo zusammen, mich würde mal interessieren, ob man bei evtl. Arbeitslosigkeit nach dem Studium irgendeine finanzielle Unterstützung vom Staat erwarten kann. Habe direkt nach dem Abi mit dem Studium ...

16 Kommentare

gehalt nach langer Arbeitslosigkeit

WiWi Gast

hi, also bin Dipl.Kfm , 29 Jahre alt, bin seit 3 jahren auf jobsuche, habe in den 3 Jahren 2 Praktika und eine Weiterbildung in SAP absolviert. Nun habe ich endlich ein Jobangebot bekommen. es geht um ...

13 Kommentare

Was macht die Regierung für die Absolventen?

WiWi Gast

Vielleicht bekomme ich einige Sachen nicht mit was die Regierung für den Absolventen tut um Ihnen bei den Einstieg ins Berufsleben zu helfen. Ich kann es mir echt nicht vorstellen, dass man einfach al ...

37 Kommentare

Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierte

WiWi Gast

Haber gerade in der aktuellen Wiwo in der Kolumne von Onkel Sinn gelesen, dass die Arbeitslosigkeit unter Hochqualifizierten (den studierten) im internationalen Durchschnitt liegt. Als nix da von wege ...

27 Kommentare

Was tun nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit?

Ouagadougou

Hallo an alle! Würde gern Eure Meinung erfahren: Habe im Juli mein BWL Studium (Uni) sehr gut abgeschlossen, Fächer: Marketing, Controlling, Internationale Wirtschaft; 2 Semester in Frankreich studie ...

28 Kommentare

Arbeitslos...und jetzt??

WiWi Gast

Hallo zusammen. habe ad-hoc meine Stelle zu Ende Februar gekündigt. Warum wieso brauche ich nicht nähe einzugehen. Fakt ist, dass ich jetzt seit 5 Monaten arbeitssuchend gemeldet bin, und leider n ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Arbeitslosigkeit

Weiteres zum Thema Job-Trends: Arbeitsmarkt

Statistik: ITK-Branche 2016 - 20.000 neue Stellen und 1,7 Prozent Umsatzwachstum

Die ITK-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Mit einer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent werden im laufenden Jahr mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die einen Umsatzplus von 84 Milliarden Euro verbucht. Nach den aktuellen Ergebnissen des Digitalverbandes Bitkom soll die ITK-Branche auch im nächsten Jahr weiterwachsen, um 1,2 Prozent.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Unternehmensranking 2017: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

HELP - Eine Bürotasse zeigt ein Männchen hinter einem Aktenberg, das um Hilfe ruf.

Deutschen ist Arbeitsumfeld wichtiger als hohe Bezahlung

Drei Viertel aller Berufstätigen in Deutschland macht ihr aktueller Job Spaß. Ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten locken Bewerber und Jobwechsler an. Lediglich acht Prozent arbeiten allein für das Gehalt. Das Meistern von Herausforderungen und Produzieren von guten Ergebnissen steht für 26 Prozent im Vordergrund, die Arbeit im Team und die Zeit mit den Kollegen für 15 Prozent. Eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, motiviert 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. Das zeigt die Studie „Beruf und Karriere 2017" der CreditPlus Bank AG.

Schild mit der Aufschrift "Exit".

Jeder vierte Arbeitnehmer ist auf dem Absprung

Knapp 70 Prozent der Angestellten ist die Gesundheit wichtiger als Wohlstand. Neben der Vergütung ist Freizeit und Urlaub aktuell der wichtigste Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Pluspunkte bei der Arbeitgeber sind Sabbaticals, zusätzliche Urlaubstagen oder weniger Arbeitsstunden für ein geringeres Gehalt. Nur jedem vierten Mitarbeiter werden derzeit flexible Arbeitsbedingungen genehmigt. Jeder zweite Mitarbeiter rechnet durch Teilzeit oder Home Office zudem mit geringeren Karrierechancen. Die Digitalisierung von HR-bezogenen Aufgaben ist noch kaum entwickelt. Das sind Ergebnisse der Mercer „Global Talent Trends Study“ 2017.

Unister Insolvenzverfahren Rip-Deal

Insolvenzverfahren der Unister Holding GmbH vom Amtsgericht Leipzig eröffnet

Nach dem Unfalltod von Mitbegründer Thomas Wagner und Gesellschafter Oliver Schilling hatte die Unister Holding GmbH den Insolvenzantrag gestellt. Laut dem Magazin Spiegel hat der Reiseportal-Anbieter rund 39 Millionen Euro Schulden. Durch den Insolvenzantrag konnte die Handlungsfähigkeit der Unister-Reiseportal gesichert werden, sodass Buchungen über Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de weiterhin möglich sind. Aktuelle Berichte offenbaren, dass Thomas Wagner vor seinem Tod auf einen „Rip-Deal“ reingefallen ist.

Feedback +/-

Feedback