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Gehaltsreport der Staats- & Regierungschefs 2019

Bald ist die Ära von Angela Merkel als Bundeskanzlerin Deutschlands Geschichte. Seit 2005 steht die gebürtige Hamburgerin an der Spitze der Bundesrepublik und verdient dabei gut. Ein Blick auf den Gehaltsreport der Staatschefs 2019 in aller Welt zeigt wie viel. Welche Überraschungen gibt es an der Spitze der Rangliste und welche Rückschlüsse lassen sich aus der Reportage zudem ziehen?

Gehaltsreport Staatschefs 2019: Ein Wahlplakat zur Bundestagswahl 2017 zeigt die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Scott Morrison führt die Liste an
Wer auf den globalen Gehaltsreport der Staatschefs blickt, findet ganz oben einen Mann, der in Deutschland zwar weniger bekannt ist, die Spitzenposition allerdings nicht unerwartet einnimmt. Es geht um Scott Morrison, der seit dem 24. August 2018 die Geschicke Australiens führt und dabei den Posten von Malcolm Turnbull übernahm. Sein jährliches Grundgehalt beträgt 527.854 $ und damit exakt 127.854 $ mehr als das Gehalt des US-Präsidenten Donald Trump. Dazwischen positioniert sich Alain Berset, Bundespräsident der Schweiz, mit einem Jahreseinkommen von 482.958 $. Zur Vollständigkeit halber: Am 1. Januar des neuen Jahres wurde Berset durch Ueli Maurer ersetzt, welcher das Amt zum zweiten Mal in seiner politischen Karriere übernahm. Er erhält dieselbe Bezahlung.

Die Bestbezahlten Staatschefs der OECD 2019
 Angela Merkel ist die Staatschefin mit dem weltweit viertgrößten Einkommen. - Quelle: Infografik via IG UK
 

Angela Merkel verdiente während ihrer derzeit laufenden vierten Amtszeit als Bundeskanzlerin eine Grundsumme von 369.727 $ pro Jahr. Damit hat sie das vierthöchste Einkommen unter den Staats- und Regierungschefs der OECD. Die jeweiligen Einkommenssummen pro Jahr variieren abhängig vom jeweiligen Wechselkurs des betroffenen Landes. Der Devisenmarkt ist dank des verantwortlichen Banken-Netzwerks 24 Stunden am Tag zum Handel verfügbar. Diverse Faktoren wie politische, wirtschaftliche und soziale Ereignisse können sich auf den Wechselkurs auswirken: Ein solcher Einfluss wurde zum Beispiel während der Weltwirtschaftskrise gemessen. Die Wechselkurse sind neben den Staaten auch für Händler von Bedeutung. Durch den Forex Handel ist es möglich, die leichten Schwankungen auszunutzen und aus der Kursentwicklung eines Währungspaares Profit zu erzielen.
 

Kaum Anpassung der Diäten in Deutschland
Ein interessanter Aspekt ist unterdessen die Diätenentwicklung der deutschen Politiker und Angela Merkel im Speziellen. Die Kanzlerin kann auf eine lange Ära an der Regierungsspitze zurückblicken, in der sich die Diäten kaum veränderten. Im oberen Schaubild ist die Entwicklung zwischen 2006, dem ersten vollständigen Jahr von Merkels Amtszeit, und 2018 aufgeführt. Mit der Ausnahme des Jahres 2007 stieg die Besoldung der Gruppe B11 stets leicht an. Der Jahresdurchschnitt lag bei rund 1,9 Prozent. Als Kanzlerin verdient Merkel laut §11 des Bundesministergesetzes das 5/3-fache des oben genannten Grundgehaltes.

Vergleich Bruttoinlandsproduktes (BIP) und Besoldungserhöhung B11 in Deutschland

Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und der Besoldungserhöhung B11 in Deutschland. (Quelle: Infografik via IG UK)


Der Einfluss des Bruttoinlandsproduktes auf die Besoldung ist derweil eindeutig. Schon im ersten Jahr der Kanzlerschaft Merkels stieg das BIP um 3,7 Prozent an und erreichte während ihrer gesamten Amtszeit von mittlerweile über 13 Jahren einen Durchschnittswert von 2,2 Prozent. Insgesamt besteht somit weiterhin das Potential für einen gleichzeitigen Anstieg der Gruppe B11 und des BIP. Eine ähnliche Entwicklung ließ sich beispielsweise auf den Beamtenpositionen in Österreich ausmachen. Für das Jahr 2019 einigten sich die Verantwortlichen auf eine durchschnittliche Lohnsteigerung von 2,76 Prozent im öffentlichen Dienst. Das BIP-Wachstum lag ebenfalls bei rund 2,7 Prozent.

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Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2016 durchschnittlich 49.938 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern mit 42.445 Euro etwa 17,7 Prozent darunter. Im Vorjahr hatte dieser Gehaltsvorteil bei den Wirtschaftswissenschaftlern noch 33 Prozent betragen.

Nebenjob, Studentenjob,

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StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

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