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Promotion, PHD & DBABWL

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Ich bin 25 und habe demnächst ein Vorstellungsgespräch für eine Promotionsstelle an einer Uni. Der Lehrstuhl ist recht Wirtschaftsinformatik lastig, dennoch interessiert mich der fachliche Inhalt soweit ich das beurteilen kann. Mein bisheriges Studium war fast nur reines BWL. Meines Wissens nach ist die Stelle 100 Prozent, es gibt also recht gutes Gehalt. Meine Masterarbeit war allerdings recht zäh. Ich weiß also nicht, ob mir wissenschaftliches arbeiten wirklich liegt. Ich strebe später mal nicht an in die Beratung zu wechseln.

Ich bin nun unschlüssig, ob eine Promotion mir wirklich was bringt oder ob ich die Zeit nicht besser ins „richtige“ arbeiten stecken soll? Was meint ihr? Wie klappt ein Berufseinstieg als Dr. wenn man bisher lediglich 2 Praktika hatte? Als Info vielleicht auch: ich bin weiblich. Ist das ein Hindernis bei der Jobsuche später mal?

Meine Alternative: eine entspannte Stelle im ÖD in meiner Heimatstadt um Berufserfahrung zu sammeln (vermutlich 4k weniger als bei der Promotionsstelle) und die Krise etwas auszusitzen um sich nächstes Jahr auf „bessere“ stellen zu bewerben

Was meint ihr?

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Es könnte sehr schwer werden, in 4-5 Jahren mit einem Dr. einzusteigen ohne viel Berufserfahrung zu haben. Da werden oftmals interne erfahrene Bewerber dir vorgezogen. Du kostest dann schon sehr viel. Zumal du dann als Frau auch ein kritisches Alter habe dürftest.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

also ich kenne kaum stellen, die speziell auf BWL Promotion ausgeschrieben sind. Natürlich hat man bei elitären Trainee Programmen teilweise einen Vorteil, aber ob es der Mehraufwand wert ist. Ich glaube eher nicht.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Wenns eine Option ist - Promotion verfolgen und parallel Familienplanung angehen. Das verträgt sich bei etwas Organisationstalent wesentlich besser als man meinen sollte und in vier bis sechs Jahren kannst du in Vorstellungsgesprächen plausibel argumentieren, dass keine Elternzeit mehr ansteht. Hängt natürlich davon ab, ob deine private Situation das zulässt ;)

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Mit Doktor macht man doch kein Trainee mehr lol

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

also ich kenne kaum stellen, die speziell auf BWL Promotion ausgeschrieben sind. Natürlich hat man bei elitären Trainee Programmen teilweise einen Vorteil, aber ob es der Mehraufwand wert ist. Ich glaube eher nicht.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Mit Doktor macht man doch kein Trainee mehr lol

also ich kenne kaum stellen, die speziell auf BWL Promotion ausgeschrieben sind. Natürlich hat man bei elitären Trainee Programmen teilweise einen Vorteil, aber ob es der Mehraufwand wert ist. Ich glaube eher nicht.

Du lachst, aber das passiert nicht selten.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Hier TE: Familienplanung steht erst mal nicht an. Langfristig hätte ich gerne Kinder. Aktuell bin ich aber Single und weit davon entfernt

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Wenns eine Option ist - Promotion verfolgen und parallel Familienplanung angehen. Das verträgt sich bei etwas Organisationstalent wesentlich besser als man meinen sollte und in vier bis sechs Jahren kannst du in Vorstellungsgesprächen plausibel argumentieren, dass keine Elternzeit mehr ansteht. Hängt natürlich davon ab, ob deine private Situation das zulässt ;)

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Wenns eine Option ist - Promotion verfolgen und parallel Familienplanung angehen. Das verträgt sich bei etwas Organisationstalent wesentlich besser als man meinen sollte und in vier bis sechs Jahren kannst du in Vorstellungsgesprächen plausibel argumentieren, dass keine Elternzeit mehr ansteht. Hängt natürlich davon ab, ob deine private Situation das zulässt ;)

Lol. Wenn du eins nicht machen solltest, dann ist das in der Diss-Zeit als Frau eine Familie gründen. Als Mann ist es kein Problem, wenn du Vater wirst und zwei Monate Elternzeit machst (einen nach Geburt und einen nach einem Jahr zuzüglich Jahresurlaub am Stück). Als Frau bist du aber häufig ein komplettes Jahr raus und das frisst deine Arbeit in der Regel auf, zumindest wenn du nicht gerade im Bereich Rechtsgeschichte unterwegs bist. Wenn du vorher noch nicht viel zu Papier gebracht hast, kannst du danach von vorne anfangen. Wenn du schon viel geschrieben hast, darfst du weite Teile überarbeiten. Beides ist äußerst unbefriedigend.

Die diesbezüglichen Beispiele, die ich kenne, sind alle nicht fertig geworden, haben abgebrochen oder sind nach 6-10 Jahren immernoch dran. Wenn Familienplanung, dann mach das erst, wenn du die Doktorarbeit eingereicht hast. Ein Rigorosum oder ähnliches bekommst du im Zweifel auch noch nebenher hin.

Die meisten Menschen glauben immer, dass eine Promotion "ein bisschen am Lehrstuhl rumpimmeln" und eine Übung halten ist. In den Meisten Fällen ist das deutlich mehr Arbeit und Aufwand als jeder Industriejob, zumindest, wenn du es ernst nimmst - und solltest du das nicht tun, kannst du es dir auch schenken, denn ein gequältes rite bringt dir keinen Mehrwert. Vergiss das bitte nie.

Viele Grüße
Dr. rer. pol. und Vollzeit-Wiss. MA

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Mit Doktor macht man doch kein Trainee mehr lol

also ich kenne kaum stellen, die speziell auf BWL Promotion ausgeschrieben sind. Natürlich hat man bei elitären Trainee Programmen teilweise einen Vorteil, aber ob es der Mehraufwand wert ist. Ich glaube eher nicht.

Warum sollte ein BWL Dr. keine Traineestelle machen und der Master schon?

Es gibt viele erlesene, keine 0815 Traineeprogramme, bei denen teilweise ein Dr. oder MBA etc. gerne als zusatzqualifikation gesehen ist z. B. das Amazon Pathways Program. Dort ist man auch erstmal nur Trainee.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Mit Doktor macht man doch kein Trainee mehr lol

also ich kenne kaum stellen, die speziell auf BWL Promotion ausgeschrieben sind. Natürlich hat man bei elitären Trainee Programmen teilweise einen Vorteil, aber ob es der Mehraufwand wert ist. Ich glaube eher nicht.

Du lachst, aber das passiert nicht selten.

Kommt auf den Trainee an, gibt sogar Programme die sich explizit an promovierte Bewerber richten.

@TE: Promovieren nur als Karriereboost sehe ich kritisch. Wenn einem das wissenschaftliche Arbeiten Null Spaß macht werden das sehr zähe Jahre. Zumal du deutlich weniger angeleitet wirst als bei deiner Masterarbeit, also mehr auf dich gestellt bist, auch was Motivation angeht. Und der Mehrwert hängt sehr von der angestrebten Karriere ab. Wenn es hilft aber auch tendenziell eher später und nicht direkt beim Einstieg. Da gibt es wenig stellen die explizit nach einer Promotion fragen. Wenn du Glück hast wird sie dir als Berufserfahrung angerechnet, das muss aber nicht sein.

Mein persönlicher Rat: Mach die Promotion wenn du entweder Bock auf die wissenschaftliche Arbeit hast oder es als Möglichkeit siehst noch Wirtschaftsinformatik als zusätzliche Qualifikation zu lernen (und du später in diese Richtung willst). Geht es nur um die 2 Buchstaben vor dem Namen lass es besser.

Die 4k weniger Brutto bei deiner Alternative sind übrigens auch nicht so viel, wenn du es mal in Netto umrechnest und ggf. noch die unterschiedlich Lebenshaltungskosten zwischen Unistadt und Heimatort anlegst.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 20.01.2021:

Wenns eine Option ist - Promotion verfolgen und parallel Familienplanung angehen. Das verträgt sich bei etwas Organisationstalent wesentlich besser als man meinen sollte und in vier bis sechs Jahren kannst du in Vorstellungsgesprächen plausibel argumentieren, dass keine Elternzeit mehr ansteht. Hängt natürlich davon ab, ob deine private Situation das zulässt ;)

Lol. Wenn du eins nicht machen solltest, dann ist das in der Diss-Zeit als Frau eine Familie gründen. Als Mann ist es kein Problem, wenn du Vater wirst und zwei Monate Elternzeit machst (einen nach Geburt und einen nach einem Jahr zuzüglich Jahresurlaub am Stück). Als Frau bist du aber häufig ein komplettes Jahr raus und das frisst deine Arbeit in der Regel auf, zumindest wenn du nicht gerade im Bereich Rechtsgeschichte unterwegs bist. Wenn du vorher noch nicht viel zu Papier gebracht hast, kannst du danach von vorne anfangen. Wenn du schon viel geschrieben hast, darfst du weite Teile überarbeiten. Beides ist äußerst unbefriedigend.

Die diesbezüglichen Beispiele, die ich kenne, sind alle nicht fertig geworden, haben abgebrochen oder sind nach 6-10 Jahren immernoch dran. Wenn Familienplanung, dann mach das erst, wenn du die Doktorarbeit eingereicht hast. Ein Rigorosum oder ähnliches bekommst du im Zweifel auch noch nebenher hin.

Die meisten Menschen glauben immer, dass eine Promotion "ein bisschen am Lehrstuhl rumpimmeln" und eine Übung halten ist. In den Meisten Fällen ist das deutlich mehr Arbeit und Aufwand als jeder Industriejob, zumindest, wenn du es ernst nimmst - und solltest du das nicht tun, kannst du es dir auch schenken, denn ein gequältes rite bringt dir keinen Mehrwert. Vergiss das bitte nie.

Viele Grüße
Dr. rer. pol. und Vollzeit-Wiss. MA

Ich habe extern promoviert und meine Familienplanung bewusst rausgezögert, weil mir klar war, dass ich es sonst nicht durchziehen würde/könnte. Kriege das ja jetzt schon bei Freundinnen mit, da wäre für sowas wie eine Promotion überhaupt kein Platz mehr. Da gibt es nur noch Arbeit, Kinder und wenn's ein guter Tag war, kriegt der Ehemann auch mal noch ein müdes Lächeln ab. Auf jeden Fall erst die Promotion, dann die Kinder.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Ich habe extern promoviert, insgesamt vier Jahre lang. In der Zeit konnten Kollegen an mir vorbeiziehen, sich beruflich richtig reinhängen und für eine Beförderung empfehlen. Ich hatte durchweg eine Doppelbelastung zu handlen, war eher bemüht, beidem überhaupt in ausreichendem Maße gerecht zu werden. Karrieretechnisch/finanziell hat mir die Promotion bisher nicht genützt, eher im Gegenteil. Ich hoffe natürlich, dass sich das langfristig noch wandeln wird, aber ich habe realistischerweise auch nicht wegen der Karriere promoviert. Mir ging es um das wissenschaftliche Interesse an meinem Thema und, und das gebe ich auch zu, um die Bildung, den akademischen Grad. Letzteres ist mir persönlich mehr wert als ein etwas besseres/schneller höheres Gehalt.

Im WiWi-Bereich sind Promotionen übrigens auch überaus selten, und wenn, dann würde ich auch eher zur externen Promotion raten. Eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter kann mit praktischer Berufserfahrung nicht mithalten. Wäre das nicht vielleicht eine Möglichkeit, die entspannte Stelle im öD und nebenher promovieren? Hier könntest du notfalls auch noch abbrechen, falls du feststellst, dass das wissenschaftliche Arbeiten tatsächlich nichts für dich ist, ohne, dass es im Lebenslauf negativ (d. h. keine Erwähnung) auffallen würde und ohne, dass daran ein ganzer Job hinge.
Ansonsten, ob Winfo für dich passen würde, das musst du freilich selbst entscheiden.

Lieben Gruß
Eine Dr. oec.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Promoviere selbst in Mannheim (MKT & Sales Area) und denke auch, dass es sich karrieretechnisch nur lohnt, wenn du die entweder in die Beratung (weil hier nach 3.5 Jahren Promotion bist du als Associate ca. gleich alt wie die dann (Senior)-Associates und verlierst nur ca. 1 Jahr) oder wenn du in die Top-Trainees (bspw. BASF Intl. Leader, Merck, Roche) gehst.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Also meine sample size ist 1 aber der WiWi Dr den ich kenne ist als Project Manager bei nem Autohersteller eingestiegen ohne Trainestelle

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Würde nie aus karrieretechnischen Gründen promovieren, für BWLer ist der Benefit marginal & in der gleichen Zeit reißt man in der "freien Wirtschaft" einfach mehr. Wenn du aber wirklich Bock auf ne Promotion hast, dann zieh durch!

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

antworten
WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Hier TE: ich bin mir nicht sicher, ob das wissenschaftliche Arbeiten meine Welt ist. Ich bin durch meine beiden Studiums gekommen, ohne wirklich empirisch arbeiten zu müssen. Das heißt: von wirklich quantitativen Erhebungen habe ich keine Ahnung. Daher bin ich skeptisch, ob mein inhaltliches Interesse an dem Promotionsthema ausreicht.

Ich kann es aktuell auch nicht abschließen aber bisher habe ich mich persönlich nie in der Forschung gesehen sondern eher in der Wirtschaft. Die Meinung hier ist aber, dass man da einen Dr. in BWL nicht braucht (danke für den Input! - ich bin mir nämlich auch sicher, dass ich mal kein DAX Vorstand werde. So viel Realismus muss sein)

Meine aktuelle Alternative ist allerdings auch kein wirtschaftliches Unternehmen sondern "nur" ÖD. Das heißt, dort werde ich auch erst mal nichts reisen. Und wann ich wechseln kann (Wunsch wäre IGM Unternehmen) steht mit Corona und dem verhaltenen Einstellungsverfahren in den Sternen. Auf der anderen Seite...wer reist schon wirklich was in den ersten 2 Berufsjahren? Ich bin sicher kein Glückspilz oder High Potential Kandidat, dem sowas zufliegt.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Sorry aber was soll immer dieses x/10? Ich verstehe das nicht und finde es unnötig. Wenn man nichts zum Thema beitragen kann, sollte man es vielleicht lassen?
So unrealistisch erscheint mir die Antwort nämlich nicht

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

? kann doch sein, dass sein Vater ihm indirekt sagen möchte, dass eine wissenschaftliche Laufbahn für ihn nichts ist und er lieber in die freie Wirtschaft soll.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Hier TE: ich bin mir nicht sicher, ob das wissenschaftliche Arbeiten meine Welt ist. Ich bin durch meine beiden Studiums gekommen, ohne wirklich empirisch arbeiten zu müssen. Das heißt: von wirklich quantitativen Erhebungen habe ich keine Ahnung. Daher bin ich skeptisch, ob mein inhaltliches Interesse an dem Promotionsthema ausreicht.

Ich kann es aktuell auch nicht abschließen aber bisher habe ich mich persönlich nie in der Forschung gesehen sondern eher in der Wirtschaft. Die Meinung hier ist aber, dass man da einen Dr. in BWL nicht braucht (danke für den Input! - ich bin mir nämlich auch sicher, dass ich mal kein DAX Vorstand werde. So viel Realismus muss sein)

Meine aktuelle Alternative ist allerdings auch kein wirtschaftliches Unternehmen sondern "nur" ÖD. Das heißt, dort werde ich auch erst mal nichts reisen. Und wann ich wechseln kann (Wunsch wäre IGM Unternehmen) steht mit Corona und dem verhaltenen Einstellungsverfahren in den Sternen. Auf der anderen Seite...wer reist schon wirklich was in den ersten 2 Berufsjahren? Ich bin sicher kein Glückspilz oder High Potential Kandidat, dem sowas zufliegt.

Wie kommt es denn überhaupt zu dem VG? Hast du dich aktiv selbst beworben (wenn ja, "einfach so" oder was waren deine ursprünglichen Beweggründe?) oder wurdest du vom Prof dazu ermuntert (was ja eher ungewöhnlich wäre, da du meintest, du hattest bisher keine echten Berührungspunkte mit Winfo?)? Ich denke, ich würde das VG auf jeden Fall mal wahrnehmen. Da du, wie es scheint, nicht die allerbesten Voraussetzungen mitbringst (kein Winfo-Bezug, bis dato keine wirklich wissenschaftlichen Arbeiten), ist ja zumindest nicht davon auszugehen, dass du die Stelle mit absoluter Sicherheit erhältst. Falls dir im Anschluss abgesagt wird, würde ich das eventuelle Promotionsvorhaben abhaken und mich fortan auf die Praxis konzentrieren. Falls dir zugesagt wird... Hm.

Welche Schwerpunkte hattest du denn im Studium? Bei Marketing, HR: Lass es, ergäbe keinen Sinn. Bei FACT: Könnte dir nützen. In dem Fall würde ich sagen: Wenn du sicher wärst, dass du durchziehen würdest (komme was wolle): Wenn dir die Stelle angeboten wird, nimm sie an. Wenn du aber tiefergehend zweifelst, dann geh lieber erstmal in den öD. Eine Promotion ist nicht ohne, das ist nichts, was man mal "ausprobiert". Wenn du dir von vornherein unsicher bist, die Entscheidung immer und immer wieder anzweifelst, dann stehen die Chancen hoch, dass du letztlich doch abbrichst.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Sorry aber was soll immer dieses x/10? Ich verstehe das nicht und finde es unnötig. Wenn man nichts zum Thema beitragen kann, sollte man es vielleicht lassen?
So unrealistisch erscheint mir die Antwort nämlich nicht

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

Sorry, aber den Beitrag kann ich aus folgenden Gründen nicht wirklich ernstnehmen:

  1. Wenn ich schon alleine das mit der "richtigen Berufserfahrung" lese. Wer am Lehrstuhl arbeitet, sammelt genauso Berufserfahrung wie ein Praktiker, ob das hinterher in der Wirtschaft auch als solche anerkannt wird, ist eine ganz andere Frage.

  2. Wäre sein Vater Hochschullehrer, hätte der ihm sicher nicht empfohlen "erst mal" in die Wirtschaft zu gehen. Wenn man das einmal macht, hat man es im Wissenschaftsbetrieb deutlich schwerer und ein Universitätsprofessor weiß das.

3) Er schreibt, dass sein Vater aus Passion Hochschullehrer ist, empfiehlt aber dann, richtige Berufserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln, weil das ja scheinbar doch dann werthaltiger ist. Passt für mich nicht.

Kann ja sein, dass ich mich täusche, aber für mich wirkte der Beitrag einfach wie eine Provokation, so nach dem Motto "geht lieber alle richtig arbeiten und leistet mal was, anstatt am Lehrstuhl rumzupimmeln".

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Hier TE: ich hatte mich vor einer ganzen Weile auf die Stelle beworben. Zu einem Zeitpunkt, als ich sonst nur Absagen bekommen habe. Es war schon interessant (fachlich interessiert es mich eben sehr) und ich habe mich generell breit beworben.
Die haben mich bestimmt nicht zufällig eingeladen. Alle meine Abschüsse sind um 1, Bereich, ich habe Auslandssemester, Praktika, Hiwi stelle etc. Anhand meiner gehalten Tutorien könnte man schon davon ausgehen, dass ich mich zumindest grob mit wissenschaftlichem Arbeiten auskenne. Meine Schwerpunkt war Management und ein paar IT Fächer (aber wirklich nichts krasses sondern eher in die Richtung E-Commerce).
Das Gespräch nehme ich auf alle Fälle mit um mal generell die Leute kennen zu lernen und weitere Infos zu bekommen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Hier TE: ich bin mir nicht sicher, ob das wissenschaftliche Arbeiten meine Welt ist. Ich bin durch meine beiden Studiums gekommen, ohne wirklich empirisch arbeiten zu müssen. Das heißt: von wirklich quantitativen Erhebungen habe ich keine Ahnung. Daher bin ich skeptisch, ob mein inhaltliches Interesse an dem Promotionsthema ausreicht.

Ich kann es aktuell auch nicht abschließen aber bisher habe ich mich persönlich nie in der Forschung gesehen sondern eher in der Wirtschaft. Die Meinung hier ist aber, dass man da einen Dr. in BWL nicht braucht (danke für den Input! - ich bin mir nämlich auch sicher, dass ich mal kein DAX Vorstand werde. So viel Realismus muss sein)

Meine aktuelle Alternative ist allerdings auch kein wirtschaftliches Unternehmen sondern "nur" ÖD. Das heißt, dort werde ich auch erst mal nichts reisen. Und wann ich wechseln kann (Wunsch wäre IGM Unternehmen) steht mit Corona und dem verhaltenen Einstellungsverfahren in den Sternen. Auf der anderen Seite...wer reist schon wirklich was in den ersten 2 Berufsjahren? Ich bin sicher kein Glückspilz oder High Potential Kandidat, dem sowas zufliegt.

Wie kommt es denn überhaupt zu dem VG? Hast du dich aktiv selbst beworben (wenn ja, "einfach so" oder was waren deine ursprünglichen Beweggründe?) oder wurdest du vom Prof dazu ermuntert (was ja eher ungewöhnlich wäre, da du meintest, du hattest bisher keine echten Berührungspunkte mit Winfo?)? Ich denke, ich würde das VG auf jeden Fall mal wahrnehmen. Da du, wie es scheint, nicht die allerbesten Voraussetzungen mitbringst (kein Winfo-Bezug, bis dato keine wirklich wissenschaftlichen Arbeiten), ist ja zumindest nicht davon auszugehen, dass du die Stelle mit absoluter Sicherheit erhältst. Falls dir im Anschluss abgesagt wird, würde ich das eventuelle Promotionsvorhaben abhaken und mich fortan auf die Praxis konzentrieren. Falls dir zugesagt wird... Hm.

Welche Schwerpunkte hattest du denn im Studium? Bei Marketing, HR: Lass es, ergäbe keinen Sinn. Bei FACT: Könnte dir nützen. In dem Fall würde ich sagen: Wenn du sicher wärst, dass du durchziehen würdest (komme was wolle): Wenn dir die Stelle angeboten wird, nimm sie an. Wenn du aber tiefergehend zweifelst, dann geh lieber erstmal in den öD. Eine Promotion ist nicht ohne, das ist nichts, was man mal "ausprobiert". Wenn du dir von vornherein unsicher bist, die Entscheidung immer und immer wieder anzweifelst, dann stehen die Chancen hoch, dass du letztlich doch abbrichst.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Schweif mal nicht so aus. Dein x/10 war unnötig und fertig, ich finde du Antwort ebenfalls nachvollziehbar.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Sorry aber was soll immer dieses x/10? Ich verstehe das nicht und finde es unnötig. Wenn man nichts zum Thema beitragen kann, sollte man es vielleicht lassen?
So unrealistisch erscheint mir die Antwort nämlich nicht

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

Sorry, aber den Beitrag kann ich aus folgenden Gründen nicht wirklich ernstnehmen:

  1. Wenn ich schon alleine das mit der "richtigen Berufserfahrung" lese. Wer am Lehrstuhl arbeitet, sammelt genauso Berufserfahrung wie ein Praktiker, ob das hinterher in der Wirtschaft auch als solche anerkannt wird, ist eine ganz andere Frage.

  2. Wäre sein Vater Hochschullehrer, hätte der ihm sicher nicht empfohlen "erst mal" in die Wirtschaft zu gehen. Wenn man das einmal macht, hat man es im Wissenschaftsbetrieb deutlich schwerer und ein Universitätsprofessor weiß das.

3) Er schreibt, dass sein Vater aus Passion Hochschullehrer ist, empfiehlt aber dann, richtige Berufserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln, weil das ja scheinbar doch dann werthaltiger ist. Passt für mich nicht.

Kann ja sein, dass ich mich täusche, aber für mich wirkte der Beitrag einfach wie eine Provokation, so nach dem Motto "geht lieber alle richtig arbeiten und leistet mal was, anstatt am Lehrstuhl rumzupimmeln".

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 23.01.2021:

Schweif mal nicht so aus. Dein x/10 war unnötig und fertig, ich finde du Antwort ebenfalls nachvollziehbar.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Sorry aber was soll immer dieses x/10? Ich verstehe das nicht und finde es unnötig. Wenn man nichts zum Thema beitragen kann, sollte man es vielleicht lassen?
So unrealistisch erscheint mir die Antwort nämlich nicht

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

Sorry, aber den Beitrag kann ich aus folgenden Gründen nicht wirklich ernstnehmen:

  1. Wenn ich schon alleine das mit der "richtigen Berufserfahrung" lese. Wer am Lehrstuhl arbeitet, sammelt genauso Berufserfahrung wie ein Praktiker, ob das hinterher in der Wirtschaft auch als solche anerkannt wird, ist eine ganz andere Frage.

  2. Wäre sein Vater Hochschullehrer, hätte der ihm sicher nicht empfohlen "erst mal" in die Wirtschaft zu gehen. Wenn man das einmal macht, hat man es im Wissenschaftsbetrieb deutlich schwerer und ein Universitätsprofessor weiß das.

3) Er schreibt, dass sein Vater aus Passion Hochschullehrer ist, empfiehlt aber dann, richtige Berufserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln, weil das ja scheinbar doch dann werthaltiger ist. Passt für mich nicht.

Kann ja sein, dass ich mich täusche, aber für mich wirkte der Beitrag einfach wie eine Provokation, so nach dem Motto "geht lieber alle richtig arbeiten und leistet mal was, anstatt am Lehrstuhl rumzupimmeln".

Ich nicht, aber trotzdem danke für deine Meinung. Vielleicht können wir ja dann wieder zurück zur Sache kommen, zu der der von mir kritisierte Beitrag im Übrigen nichts beigetragen hat.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2021:

Sorry aber was soll immer dieses x/10? Ich verstehe das nicht und finde es unnötig. Wenn man nichts zum Thema beitragen kann, sollte man es vielleicht lassen?
So unrealistisch erscheint mir die Antwort nämlich nicht

Mein Vater hat sich damals entschieden zu promovieren. Allerdings auch nur, weil er festgestellt hat, dass ihm die Vermittlung von Wissen Spaß macht. Er ist jetzt seit 15 Jahren als Prof an einer Uni (Goethe) und hat es glaube ich auch nicht bereut.

Ich bin im letzten Jahr mit dem Master fertig geworden. Und weil die Lage am Arbeitsmarkt gerade im Bereich Consulting ja schon einmal besser war habe ich mich mit meinem Vater auch mal kurz über das Thema Promotion ausgetauscht.

Er hat mir dazu geraten erst einmal "richtige" Berufserfahrung zu sammeln.

2/10. Was haben Vater und ich wieder gelacht...

Sorry, aber den Beitrag kann ich aus folgenden Gründen nicht wirklich ernstnehmen:

  1. Wenn ich schon alleine das mit der "richtigen Berufserfahrung" lese. Wer am Lehrstuhl arbeitet, sammelt genauso Berufserfahrung wie ein Praktiker, ob das hinterher in der Wirtschaft auch als solche anerkannt wird, ist eine ganz andere Frage.

  2. Wäre sein Vater Hochschullehrer, hätte der ihm sicher nicht empfohlen "erst mal" in die Wirtschaft zu gehen. Wenn man das einmal macht, hat man es im Wissenschaftsbetrieb deutlich schwerer und ein Universitätsprofessor weiß das.

3) Er schreibt, dass sein Vater aus Passion Hochschullehrer ist, empfiehlt aber dann, richtige Berufserfahrung in der Wirtschaft zu sammeln, weil das ja scheinbar doch dann werthaltiger ist. Passt für mich nicht.

Kann ja sein, dass ich mich täusche, aber für mich wirkte der Beitrag einfach wie eine Provokation, so nach dem Motto "geht lieber alle richtig arbeiten und leistet mal was, anstatt am Lehrstuhl rumzupimmeln".

Das klingt eher so als wäre dem Vater klar, dass der Sohnemann keine wissenschaftliche Karriere an der Uni anstrebt. In dem Fall dazu zu raten, erstmal zu arbeiten, ist nicht verkehrt.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Nachdem hier wieder abgeschweift wurde (es ist völlig egal ob manche hier die Aussagen von anderen für richtig halten oder nicht), können wir ja zurück zum Thema: BWL Promotion sinnvoll oder nicht.

Wenn man eine Karriere in der Forschung/Uni will, ist ein Doktor unabdingbar. Wenn man eher unsicher ist, ob man da langfristig hin will, könnte man auch erst mal 1-2 Jahre arbeiten. Auch danach gibt es noch Ausschreibungen für Promtionsstellen an Universitäten.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Schon mal darüber nachgedacht, dass sein Vater evtl. einen Sohn und keine direkte Kopie von sich selbst möchte?

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Welche Programme neben den Amazon Pathways richten sich explizit an promovierte Bewerber?

Kommt auf den Trainee an, gibt sogar Programme die sich explizit an promovierte Bewerber richten.

@TE: Promovieren nur als Karriereboost sehe ich kritisch. Wenn einem das wissenschaftliche Arbeiten Null Spaß macht werden das sehr zähe Jahre. Zumal du deutlich weniger angeleitet wirst als bei deiner Masterarbeit, also mehr auf dich gestellt bist, auch was Motivation angeht. Und der Mehrwert hängt sehr von der angestrebten Karriere ab. Wenn es hilft aber auch tendenziell eher später und nicht direkt beim Einstieg. Da gibt es wenig stellen die explizit nach einer Promotion fragen. Wenn du Glück hast wird sie dir als Berufserfahrung angerechnet, das muss aber nicht sein.

Mein persönlicher Rat: Mach die Promotion wenn du entweder Bock auf die wissenschaftliche Arbeit hast oder es als Möglichkeit siehst noch Wirtschaftsinformatik als zusätzliche Qualifikation zu lernen (und du später in diese Richtung willst). Geht es nur um die 2 Buchstaben vor dem Namen lass es besser.

Die 4k weniger Brutto bei deiner Alternative sind übrigens auch nicht so viel, wenn du es mal in Netto umrechnest und ggf. noch die unterschiedlich Lebenshaltungskosten zwischen Unistadt und Heimatort anlegst.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Welche Programme neben den Amazon Pathways richten sich explizit an promovierte Bewerber?

Kommt auf den Trainee an, gibt sogar Programme die sich explizit an promovierte Bewerber richten.

@TE: Promovieren nur als Karriereboost sehe ich kritisch. Wenn einem das wissenschaftliche Arbeiten Null Spaß macht werden das sehr zähe Jahre. Zumal du deutlich weniger angeleitet wirst als bei deiner Masterarbeit, also mehr auf dich gestellt bist, auch was Motivation angeht. Und der Mehrwert hängt sehr von der angestrebten Karriere ab. Wenn es hilft aber auch tendenziell eher später und nicht direkt beim Einstieg. Da gibt es wenig stellen die explizit nach einer Promotion fragen. Wenn du Glück hast wird sie dir als Berufserfahrung angerechnet, das muss aber nicht sein.

Mein persönlicher Rat: Mach die Promotion wenn du entweder Bock auf die wissenschaftliche Arbeit hast oder es als Möglichkeit siehst noch Wirtschaftsinformatik als zusätzliche Qualifikation zu lernen (und du später in diese Richtung willst). Geht es nur um die 2 Buchstaben vor dem Namen lass es besser.

Die 4k weniger Brutto bei deiner Alternative sind übrigens auch nicht so viel, wenn du es mal in Netto umrechnest und ggf. noch die unterschiedlich Lebenshaltungskosten zwischen Unistadt und Heimatort anlegst.

BASF international Leader, Merck Global Graduate

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 21.01.2021:

Würde nie aus karrieretechnischen Gründen promovieren, für BWLer ist der Benefit marginal & in der gleichen Zeit reißt man in der "freien Wirtschaft" einfach mehr. Wenn du aber wirklich Bock auf ne Promotion hast, dann zieh durch!

Sie haben noch viel zu lernen!
Grüezi
Dr. J. Ackermann

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Es ist eigentlich gar nicht kompliziert: mit sehr wenigen Ausnahmen lohnt sich die Regelpromotion nie, insbesondere nicht finanziell.

Will man forschen und ist dafür bereit Lebenseinkommen, Jobsicherheit oder Karriere zu kompromittieren?

Ja oder Nein?

That’s it.

Extern gekaufte DBA usw ggf ein anderes Kalkül.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Es ist eigentlich gar nicht kompliziert: mit sehr wenigen Ausnahmen lohnt sich die Regelpromotion nie, insbesondere nicht finanziell.

Will man forschen und ist dafür bereit Lebenseinkommen, Jobsicherheit oder Karriere zu kompromittieren?

Ja oder Nein?

That’s it.

Extern gekaufte DBA usw ggf ein anderes Kalkül.

Achja mal wieder sehr schön die eigene Meinung mit dem Satz "Es ist eigentlich gar nicht so kompliziert", als absolute Wahrheit dargestellt...

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Wenn man bis 30 in den Job einsteigt, ist es OK. Heutzutage würde ich niemandem mehr raten, mit deutlich nach 30 einzusteigen, Dr. hin oder her.

Für die Karriere bringt Dir ausschließlich die Leistung etwas. 3J mehr Berufserfahrung sind deutlich mehr wert (monetär und karrieretechnisch) als der Dr.

Wahr ist sicher aber auch, dass der Dr. niemandem geschadet hat.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Eine Promotion ist ein Job

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wenn man bis 30 in den Job einsteigt, ist es OK. Heutzutage würde ich niemandem mehr raten, mit deutlich nach 30 einzusteigen, Dr. hin oder her.

Für die Karriere bringt Dir ausschließlich die Leistung etwas. 3J mehr Berufserfahrung sind deutlich mehr wert (monetär und karrieretechnisch) als der Dr.

Wahr ist sicher aber auch, dass der Dr. niemandem geschadet hat.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Was soll der deutlich Ü30 jährigen dann bitte machen? Gleich sein Leben auf geben.

Es kommt doch nicht allein aufs Alter an, sondern was genau man bis dahin gemacht hat. Manch einer Promoviert sehr Praxisnah, hatte Projekte/Kooperationen mit Unternehmen während der Promotion geleitet etc... . Das Gesamtpaket zählt, nicht einzelne Punkte alleine.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wenn man bis 30 in den Job einsteigt, ist es OK. Heutzutage würde ich niemandem mehr raten, mit deutlich nach 30 einzusteigen, Dr. hin oder her.

Für die Karriere bringt Dir ausschließlich die Leistung etwas. 3J mehr Berufserfahrung sind deutlich mehr wert (monetär und karrieretechnisch) als der Dr.

Wahr ist sicher aber auch, dass der Dr. niemandem geschadet hat.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Es ist eigentlich gar nicht kompliziert: mit sehr wenigen Ausnahmen lohnt sich die Regelpromotion nie, insbesondere nicht finanziell.

Will man forschen und ist dafür bereit Lebenseinkommen, Jobsicherheit oder Karriere zu kompromittieren?

Ja oder Nein?

That’s it.

Extern gekaufte DBA usw ggf ein anderes Kalkül.

Was ein Bullshit...Vor allem Industriepromotionen sind Sprungbretter zu exzellenten Anschlussjobs (die man aber natürlich i.d.R. auch ohne Promotion und 3 Jahre Hocharbeiten erreichen kann) und der Dr.-Titel macht in sehr vielen Stellen was her (Signaling für Kunden, tiefes Fachwissen). Aber natürlich gibt es sehr viele Fälle, wo sich ne Promotion finanziell nicht rentiert (vor allem wenn sie 5 Jahre oder noch länger geht und in einem eher praxisfernen Thema erstellt wird)

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Ich war als Doktorand an der Uni und habe nach 1 1/2 Jahren abgebrochen. Jetzt nach 3 Jahren im Konzern kann ich für mich folgendes sagen: Arbeiten am Lehrstuhl ist nicht gleichauf mit normalem arbeiten. Die Rahmenbedingungen sind ganz anders. Jemand der 6 Jahre an der Uni den Dr. machte würde ich mich 3 Jahren BE gleichstellen. Deswegen habe ich auch abgebrochen, ergab finanziell und vom Anspruch her keinen Sinn für mich.

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

ich schreibe gerade 300 Seiten zum Thema doppelte Buchhaltung (warum soll an haben?)
Bin sicher das bringt mir 30-50k mehr im Jahr!

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WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Ich habe mich für die Selbständigkeit entschieden, anstatt einen Doktor zu machen. Ich frage mich, ob sich meine Professoren dumm vorkommen, denn schließlich haben sie so viel Zeit und Mühe in ihre Abschlüsse und ihre Position gesteckt, reden dauernd davon, wie die Wirtschaft funktioniert, haben aber selbst kein Unternehmen aufgestellt, das Millionen abwirft. Muss doch weh tun so was!

antworten
WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ich habe mich für die Selbständigkeit entschieden, anstatt einen Doktor zu machen. Ich frage mich, ob sich meine Professoren dumm vorkommen, denn schließlich haben sie so viel Zeit und Mühe in ihre Abschlüsse und ihre Position gesteckt, reden dauernd davon, wie die Wirtschaft funktioniert, haben aber selbst kein Unternehmen aufgestellt, das Millionen abwirft. Muss doch weh tun so was!

Mit der Einstellung hättest du spätestens nach dem Hauptschulabschluss etwas gründen müssen. Neue Ideen und Innovationen stammen halt immer aus dem "Maschinenraum" der Wirtschaft, nicht wahr?

antworten
WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

Promovieren sollte man nur, wenn einen da Thema auch persönlich interessiert.
Reine "Karrierepromotionen" bringen einen nicht ans Ziel. Ist inzwischen auch durch Studien belegt, dass die Promotion alleine noch keine Karriere ausmacht. Das Brennen für das Thema und das tiefgreifende Verständnis machen am Ende die Karriere.

antworten
WiWi Gast

Wie sinnvoll Promotion als BWLer?

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ich habe mich für die Selbständigkeit entschieden, anstatt einen Doktor zu machen. Ich frage mich, ob sich meine Professoren dumm vorkommen, denn schließlich haben sie so viel Zeit und Mühe in ihre Abschlüsse und ihre Position gesteckt, reden dauernd davon, wie die Wirtschaft funktioniert, haben aber selbst kein Unternehmen aufgestellt, das Millionen abwirft. Muss doch weh tun so was!

Mit der Einstellung hättest du spätestens nach dem Hauptschulabschluss etwas gründen müssen. Neue Ideen und Innovationen stammen halt immer aus dem "Maschinenraum" der Wirtschaft, nicht wahr?

Es schadet wohl nichts ein wirtschaftliches Verständnis durch ein Studium aufzubauen. Aber Jahre für die Bearbeitung einer theoretischen Forschungsfrage aufzubringen nur um den Dr zu bekommen und dann doch nichts auf dem Markt umzusetzen ist durchaus eine Verschwendung.

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