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Psychologische Beratung der Studentenwerke sehr gefragt

Immer mehr Studierende nehmen die psychologische Beratung der Studentenwerke in Anspruch. Im Jahr 2010 waren es 26.000 Studierende, 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Screenshot Homepage studentenwerke.de

Psychologische Beratung der Studentenwerke sehr gefragt
Dresden/Berlin, 26.03.2012 (dsw) - Immer mehr Studierende nehmen die psychologische Beratung der Studentenwerke in Anspruch. Im Jahr 2010 waren es 26.000 Studierende, 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt zählte man in den psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke 90.000 Beratungskontakte, also Einzel- und Gruppengespräche.

Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Verband der Studentenwerke in Deutschland mit. Insgesamt bieten 43 der 58 Studentenwerke psychologische Beratung für Studierende an, viele in enger Kooperation mit den Hochschulen.

Die Studierenden kamen wegen Arbeits- und Lernstörungen, Prüfungsängsten, Fragen der Stressbewältigung, aber auch wegen Identitäts- und Selbstwertproblemen, Selbstzweifeln und depressiven Verstimmungen.

„Die Problemlagen der Studierenden sind sehr heterogen“, kommentierte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Pauschalisierende Aussagen wie etwa jene, das Bachelor-Studium mache depressiv, werden der Realität nicht gerecht“, so Meyer auf der Heyde weiter.

Generell müsse man aber feststellen, dass der subjektiv empfundene Druck im Studium wachse. „Das allein auf die neue Studienstruktur zurückzuführen, ist zu kurz gesprungen“, warnt Meyer auf der Heyde. „Die Studierenden von heute sehen sich auch einem starken gesellschaftlichen Erwartungs- und Leistungsdruck ausgesetzt.“

Er betont den präventiven und auf das Studium bezogenen Charakter der in aller Regel kostenlosen psychologischen Beratung der Studentenwerke: „Durch die niedrigschwellige, auf die spezifischen Problemlagen von Studierenden zugeschnittene psychologische Beratung der Studentenwerke kann in vielen Fällen verhindert werden, dass sich studentische Lebenskrisen zu permanenten Störungen auswachsen.“

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