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Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Hallo zusammen,
Ich hatte vor zwei Tagen mein zweites Vorstellungsgespräch bei einem IGM-Konzern im Bereich Business Intelligence. Das Gespräch lief gut, mir wurden anschließend auch die Räumlichkeiten gezeigt und ich hatte die Chance für ein recht intensives Gespräch mit dem BI-Leiter.
Das Problem: Sie können mir erst in ca. 4 Wochen Rückmeldung geben. Es gibt wohl weitere Gespräche und die Termine dafür sind wegen Corona nur schwer zu planen.
Die Wartezeit fällt mir echt schwer, da das wirklich mein Wunschziel wäre und ich gerne planen würde.
Deshalb frage ich mich. ob ich in der Wartezeit einfach nur warten soll oder vielleicht einen taktischen Zug bringen sollte, um den Prozess zu beeinflussen.
Sie meinten z. B. dass ich mich unbedingt melden soll, falls ich ein anderes Angebot hätte, weil es letztendlich nicht daran scheitern soll. "Wir finden dann schon eine Lösung" war ein Kommentar dazu.
Denkt ihr ich könnte sie dadurch "unter Druck" setzen und den Prozess beschleunigen?

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Du kannst 0 Druck bei einem Konzern machen. Es wäre schlau wenn du dich auf weitere Stellen bewirbst und die 4 Wochen abwartest.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Du wirst doch mal 4 Wochen warten können. Mach einfach was sinnvolles in der Zeit.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Ich kann dich total verstehen, ich würde in deiner Situation genau so fühlen. Meiner Meinung nach solltest du trotzdem versuchen abzuwarten. Sei stolz auf dich, dass du soweit gekommen bist. Bewirb dich zusätzlich noch auf andere Stellen. :)

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Vielen Dank euch allen!
Dann werde ich mal eurem Rat folgen und einfach warten.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Kann mich nur anschließen. Weiter bewerben und abwarten. Nach 3 Wochen kannst Du mal anfragen, ob sich was am Zeitplan geändert hat, um nochmal eine Wasserstandsmeldung zu erhalten.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Da muss ich zustimmen, Druck machen könnte zu schnell schiefgehen. Nicht nur, dass der Konzern am längeren Hebel sitzt, du selbst hast noch dazu gar keinen Hebel.
Wenn es 4 Wochen braucht das Verfahren abzuschließen und es entsprechend viele Bewerber gibt wird eben einfach der nächste genommen.

Bewirb dich weiter und nach 3 Wochen kannst du dann zumindest mal nachfragen. Im Zweifel einer anderen Stelle auch schon mal zusagen und vor Beginn wieder kündigen. Natürlich nur unterschreiben, wenn die Kündigung auch möglich ist vorab.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

WiWi Gast schrieb am 03.07.2020:

Da muss ich zustimmen, Druck machen könnte zu schnell schiefgehen. Nicht nur, dass der Konzern am längeren Hebel sitzt, du selbst hast noch dazu gar keinen Hebel.
Wenn es 4 Wochen braucht das Verfahren abzuschließen und es entsprechend viele Bewerber gibt wird eben einfach der nächste genommen.

Bewirb dich weiter und nach 3 Wochen kannst du dann zumindest mal nachfragen. Im Zweifel einer anderen Stelle auch schon mal zusagen und vor Beginn wieder kündigen. Natürlich nur unterschreiben, wenn die Kündigung auch möglich ist vorab.

Wann ist denn eine Kündigung vorab möglich? Wird ja wohl kaum eine Klausel dafür geben oder?

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Ceterum censeo

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

WiWi Gast schrieb am 07.07.2020:

Wann ist denn eine Kündigung vorab möglich? Wird ja wohl kaum eine Klausel dafür geben oder?

Immer dann, wenn sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde - hierfür gibt es eine Klausel ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

WiWi Gast schrieb am 07.07.2020:

Da muss ich zustimmen, Druck machen könnte zu schnell schiefgehen. Nicht nur, dass der Konzern am längeren Hebel sitzt, du selbst hast noch dazu gar keinen Hebel.
Wenn es 4 Wochen braucht das Verfahren abzuschließen und es entsprechend viele Bewerber gibt wird eben einfach der nächste genommen.

Bewirb dich weiter und nach 3 Wochen kannst du dann zumindest mal nachfragen. Im Zweifel einer anderen Stelle auch schon mal zusagen und vor Beginn wieder kündigen. Natürlich nur unterschreiben, wenn die Kündigung auch möglich ist vorab.

Wann ist denn eine Kündigung vorab möglich? Wird ja wohl kaum eine Klausel dafür geben oder?

Ganz einfach: Eine Kündigung vorab ist immer möglich, sofern sie nicht ausgeschlossen wird. Natürlich musst du trotzdem die Kündigungsfrist einhalten.

Sprich, wenn da nichts steht, dass die Kündigungsfrist erst beginnt, wenn die Arbeit aufgenommen wurde. Oder nichts davon, dass die Kündigung vor Aufnahme der Arbeit ausgeschlossen ist.
Bei manchen mit solchen Formulierungen ist das unter Zahlung einer Strafe jedoch trotzdem möglich. Dann aber auch entsprechend im Arbeitsvertrag geregelt.

antworten
WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

WiWi Gast schrieb am 07.07.2020:

Da muss ich zustimmen, Druck machen könnte zu schnell schiefgehen. Nicht nur, dass der Konzern am längeren Hebel sitzt, du selbst hast noch dazu gar keinen Hebel.
Wenn es 4 Wochen braucht das Verfahren abzuschließen und es entsprechend viele Bewerber gibt wird eben einfach der nächste genommen.

Bewirb dich weiter und nach 3 Wochen kannst du dann zumindest mal nachfragen. Im Zweifel einer anderen Stelle auch schon mal zusagen und vor Beginn wieder kündigen. Natürlich nur unterschreiben, wenn die Kündigung auch möglich ist vorab.

Wann ist denn eine Kündigung vorab möglich? Wird ja wohl kaum eine Klausel dafür geben oder?

Ganz einfach: Eine Kündigung vorab ist immer möglich, sofern sie nicht ausgeschlossen wird. Natürlich musst du trotzdem die Kündigungsfrist einhalten.

Sprich, wenn da nichts steht, dass die Kündigungsfrist erst beginnt, wenn die Arbeit aufgenommen wurde. Oder nichts davon, dass die Kündigung vor Aufnahme der Arbeit ausgeschlossen ist.
Bei manchen mit solchen Formulierungen ist das unter Zahlung einer Strafe jedoch trotzdem möglich. Dann aber auch entsprechend im Arbeitsvertrag geregelt.

Sowas ist doch assi. Bei dem anderen Unternehmen kannst du dich dann nie mehr bewerben. Und kommt mir jetzt nicht mit "die Unternehmen machen das doch auch". Nein: ein guter Arbeitgeber sagt nicht einem Bewerber zu mit dem Plan, dann sofort einen anderen zu nehmen, wenn der eingewilligt hat.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Sonderbare Meinungen hier. Man soll vorher die Beine still halten aber dann einfach so im nach hinein kündigen? Da ist die Karriere in der Branche aber vorbei.
Dabei sagen die doch was sie wollen. Zumal das absolut Standard ist wenn man als Firma noch ein paar mehr Bewerber haben will.

Falls du ein anderes Angebot hast, dann mach was sie dir sagen: sag es. Kann gut sein, dass falls das Risiko steigt, sie dich lieber direkt nehmen statt sich mehr Leute anzusehen. Es reicht hierbei auch, bereits ernsthaft mit einer anderen Firma zu verhandeln.

Aus diversen Gründen würde ich aber nicht lügen. Sag wie es ist.
Wenn du nix anderes hast, dann sag nix.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

WiWi Gast schrieb am 08.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.07.2020:

Da muss ich zustimmen, Druck machen könnte zu schnell schiefgehen. Nicht nur, dass der Konzern am längeren Hebel sitzt, du selbst hast noch dazu gar keinen Hebel.
Wenn es 4 Wochen braucht das Verfahren abzuschließen und es entsprechend viele Bewerber gibt wird eben einfach der nächste genommen.

Bewirb dich weiter und nach 3 Wochen kannst du dann zumindest mal nachfragen. Im Zweifel einer anderen Stelle auch schon mal zusagen und vor Beginn wieder kündigen. Natürlich nur unterschreiben, wenn die Kündigung auch möglich ist vorab.

Wann ist denn eine Kündigung vorab möglich? Wird ja wohl kaum eine Klausel dafür geben oder?

Ganz einfach: Eine Kündigung vorab ist immer möglich, sofern sie nicht ausgeschlossen wird. Natürlich musst du trotzdem die Kündigungsfrist einhalten.

Sprich, wenn da nichts steht, dass die Kündigungsfrist erst beginnt, wenn die Arbeit aufgenommen wurde. Oder nichts davon, dass die Kündigung vor Aufnahme der Arbeit ausgeschlossen ist.
Bei manchen mit solchen Formulierungen ist das unter Zahlung einer Strafe jedoch trotzdem möglich. Dann aber auch entsprechend im Arbeitsvertrag geregelt.

Sowas ist doch assi. Bei dem anderen Unternehmen kannst du dich dann nie mehr bewerben. Und kommt mir jetzt nicht mit "die Unternehmen machen das doch auch". Nein: ein guter Arbeitgeber sagt nicht einem Bewerber zu mit dem Plan, dann sofort einen anderen zu nehmen, wenn der eingewilligt hat.

Ja, denn die Unternehmen sind alle auch nur auf das Wohl ihrer Mitarbeiter aus und würden nie wirtschaftlich denken.

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WiWi Gast

Taktisches Vorgehen nach zweitem Vorstellungsgespräch

Hat sich das Unternehmen mittlerweile gemeldet?

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