DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WLB: Gesundheit & GlückErnährung

Trotz guter Vorsätze: Viele Deutsche essen sich krank

Beim Essen zählt für die Mehrheit der Deutschen vor allem eines: Es muss schnell gehen. Gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Und das, obwohl vielen das unausgewogene Essverhalten sogar bewusst ist.

Trotz guter Vorsätze: Viele Deutsche essen sich krank
Hamburg, 02.09.2009 (ots) - Beim Essen zählt für die Mehrheit der Deutschen vor allem eines: Es muss schnell gehen. Gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Und das, obwohl vielen das unausgewogene Essverhalten sogar bewusst ist: Acht von zehn Deutschen ernähren sich nicht so gesund, wie sie gerne möchten. Zu häufig greifen sie zu kalorienreichen Burgern, Pommes und Co. Die Folge: Chronische Erkrankungen nehmen immer weiter zu. So sind die Fälle sogenannter Typ-2-Diabetes in den letzten 20 Jahren um die Hälfte, auf etwa sechs Millionen Erkrankte, angestiegen. Um über die Gesundheitsrisiken aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring das Präventionsprogramm RingGesundheitsWelt ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch nützliche Tipps u.a. zu zeigen, wie einfach gesunde Ernährung ist.

Besonders besorgniserregend: Immer mehr junge Menschen erkranken an der bisher als Alterszucker bekannten Typ-2-Diabetes. Der Grund: Kinder und Jugendliche werden zunehmend dicker. 1,9 Millionen Deutsche im Alter von drei bis 17 Jahren sind laut Robert Koch-Institut übergewichtig. Etwa 800.000 von ihnen leiden sogar an Adipositas (Fettleibigkeit). Vorbild sind dabei die eigenen Eltern, denn insgesamt ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen übergewichtig. Neben der Verbreitung von Diabetes nehmen deshalb auch erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie Herz- und Gefäßkrankheiten in der Gesellschaft zu.

Im Idealfall wird Kindern die Freude an gesundem Essen schon so früh wie möglich vermittelt. Das gelingt aber oft nicht, weil Mahlzeiten immer mehr zur Nebensache werden. Jeder zweite Erwachsene schafft es nur am Wochenende auf seine Ernährung zu achten. Gründe dafür sind Zeitmangel, unregelmäßige Tagesabläufe und das Zurückgreifen auf vermeintlich billige Fertigkost und Fastfood. Viele wollen sich zwar gesund ernähren, wissen aber nicht, wie sich das in ihren hektischen Alltag integrieren lässt. In der Folge essen beispielsweise drei von zehn Deutschen nach eigenen Einschätzungen zu wenig Obst und Gemüse. Dazu kommt ein Mangel an Kochkenntnissen. Kaum verwunderlich also, dass auch dem Nachwuchs das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung fehlt. Bei vielen Jugendlichen gilt das Aufwärmen einer Fertigsuppe mittlerweile sogar schon als selbst kochen.

»Gesundes und schnelles Essen muss nicht zwingend ein Widerspruch sein«, sagt Frank Grunwald, Gesundheitsexperte beim Deutschen Ring. »Vielmehr kommt es darauf an, die Mahlzeiten besser zu planen: Wer beispielsweise schon am Abend Essen für den nächsten Tag vorbereitet, kann auch bei stressigen Bürotagen auf Fastfood verzichten«, so Grunwald. Kinder und Jugendliche lassen sich schnell von der eigenen Begeisterung für gutes Essen anstecken, wenn sie selbst einfach in die Zubereitung der Mahlzeiten einbezogen werden. Mit etwas Fantasie und einer Portion Geduld kann man insbesondere die Jüngsten in kleine Zaubereien in der Küche einweihen. So können Kinder selbst ausprobieren, was schmeckt und trotzdem gesund ist.

http://www.deutscherring.de/RingGesundheitsWelt



  

Im Forum zu Ernährung

51 Kommentare

Ernährung im Büroalltag

WiWi Gast

Hallo, ich Arbeite seit Feb. fest bei einer Big 4 Beratung und verbringe im schnitt 8-9 Stunden im Büro. Das Problem ist, egal was ich zum Mittag esse, bin ich den restlichen Tag über so aufgebläht ...

5 Kommentare

Bosch Mitarbeiter hier die für das Unternehmen in den USA waren?

WiWi Gast

Ich arbeite seit fast zwei Jahren bei Bosch und habe nun das Angebot bekommen für mindestens ein Jahr an einen Standort in den USA zu wechseln. Mein Problem ist, dass ich eine chronische Krankheit hab ...

65 Kommentare

Re: Riesen Gehälter und Überstunden, Warum muss die Arbeitswelt so sein?

WiWi Gast

Egal welche Branche oder welcher Beruf, egal ob Tarifvertrag mit 35h/Woche oder sehr viel mehr. Egal ob 8 € die Stunde oder 100 €... Jeder schiebt Überstunden! Warum ist es so? Ich verstehe das ein ...

43 Kommentare

Re: HIGH-Performer: Kinder machen echte Kerle

WiWi Gast

Die richtigen und echten Kerle (HIGH-Performer) sollten sich mal Gedanken darüber machen, was sie hier schreiben... Für mich ist ein LOW-Performer einer der mit 30 noch keine Frau und keine Kinder hat ...

4 Kommentare

Podcasts/Diskussionsforen zum Thema Einkauf

WiWi Gast

Kennt jemand gute/interessante Podcasts o.Ä. zum Thema Einkauf? Man kennt es ja dass es Kommentatoren, sei es in Form von Blogs, Vlogs, Youtube, Twitter, Fachforen, sonstige Medien zu jeder Themati ...

4 Kommentare

Wechsel: Sachbearbeiter Konzern auf Leitungsposition Unternehmen mit kirchlichem Träger

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich stehe vor einer für mich schwierigen Fragestellung, was meine Karriere betrifft. Aktuell habe ich eine Sachbearbeiterposition in einem internationalen Konzern. Genauer: einige ...

1 Kommentare

Leserkommentare: Die gesunde Karriere: Teil 5 - Bestimmen Sie Ihre Stimmung selbst!

WiWi Gast

Lieber Herr Gross, ich möchte mich für Ihre interessanten Ratschläge und Arbeitshilfen bedanke. Achim Steinhauser

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Ernährung

Herkunft-Herkunft Nummer auf-Eiern

Surf-Tipp: Was steht auf dem Ei?

Der KAT - Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V. ist die wichtigste Kontrollinstanz bei der Prüfung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland und den EU-Ländern. Eier mit einem KAT-Siegel werden streng kontrolliert. Auf ihrer Internetseite »was-steht-auf-dem-ei.de« lässt sich die Herkunft von Eiern prüfen.

Weiteres zum Thema WLB: Gesundheit & Glück

Relativer sozialer Status beeinträchtigt Gesundheit und Lebenszufriedenheit

Menschen neigen dazu, sich mit ihrem sozialen Umfeld zu vergleichen. Gelingt es ihnen nicht, einen ähnlichen Lebensstandard wie ihre Nachbarn, Freunde oder Kollegen aufrecht zu erhalten, so führt dies zu deutlichen Einbußen im subjektiven Wohlbefinden. Den weltweiten Forschungsstand zu diesem Thema fasst IZA-Fellow Xi Chen von der Yale University in einem aktuellen Beitrag für IZA World of Labor zusammen.

Beliebtes zum Thema Life

Weihnachtsgeschenke aus dem Internet sind beliebt wie nie

Der Online-Kauf ist bei Weihnachtsgeschenken besonders gefragt. Vor allem digitale Weihnachtsgeschenke befinden sich auf dem Vormarsch. Wie der Digitalverband Bitkom herausgefunden hat, kaufen 69 Prozent der Internetnutzer ihre Weihnachtsgeschenke im Web. 79 Prozent wollen sogar digitale Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen. Besonders beliebt sind Gutscheine für Online-Shops und Computerspiele oder Videospiele.

Eine Häuserreihe von mehrstöckigen Häusern mit renovierten Fronten und Balkonen.

Statistik: Studentenwohnpreisindex 2016 - Studenten-Wohnungen werden teurer

Studenten-Wohnungen werden für die rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland immer teurer. Vor allem in den Universitätsstädten sind die Mieten seit 2010 zum Teil um mehr als ein Drittel gestiegen. Hier konkurrieren die Studenten immer öfter mit jungen Berufstätigen und Rentnern um bezahlbaren Wohnraum. In München sind die Mieten für eine Studentenwohnung mit 615 Euro am höchsten, stärker gestiegen jedoch in Osnabrück. Das zeigt der neue IW-Studentenwohnpreisindex 2016.

Die weiße Ecke eines Fußballfeldes.

E-Book: Wirtschaftsfaktor Fußball

Der Fußball hat in Deutschland eine wachsende wirtschaftliche Bedeutung. Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen Rekordumsatz von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Im Gegensatz zum Profifußball ist der Fußball-Breitensport als Wirtschaftsfaktor bislang kaum quantifiziert worden. Die aktuelle Studie „Wirtschaftsfaktor Fußball“ vom Bundeswirtschaftsministerium zeigt, dass der Profifußball und der Fußball als Breitensport vergleichbare volkswirtschaftliche Effekte haben.

Feedback +/-

Feedback