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Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

2 Mio ist übertrieben. 1. Mio dürfte locker reichen.
Je nach Lebensstandard könnten auch schon 500k reichen. Liegt halt hauptsächlich an den Ausgaben und am Lebensstandard. Ich persönlich könnte mir ab 1 Mio. vorstellen aufzuhören zu arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Also wie du schon sagst kommt es immer darauf an... Pauschal ist da nichts zu sagen.

Es ist hauptsächlich abhängig vom Lebensstil, fixen Kosten, die gedeckt sein müssen und eine Summe, die man jährlich haben möchte.

Ich würde sagen, wenn man vermögend ist, möchte man monatlich gesehen finanziell nicht gedeckelt sein. 2 Mio. sind auf jeden Fall schon mal ein guter Ansatz, wobei ich da eher 2,5-3 ansetzen würde.
Bei 2 Mio. abzüglich 100k (Liquidität) sind 1,9 Mio investiert, bei einer soliden und nicht zu Risikoaffinen VV sind 5% p.a. realistisch, entweder über Dividendentitel, Corp. Bonds oder über Kursgewinne (wobei ersteres für "davon leben" mMn sinnvoller wäre)
Abzüglich Steuern und Fees bleiben (großzügig gerechnet) 60k im Jahr als Ertrag, wovon man schon gut leben kann. Aber damit kann man sich jetzt nicht unbedingt einen Jetset Lifestyle genehmigen, aber ohne Frage sehr gut leben.

Wenn du mich fragst kann man aber auch schon vor 2 Mio unabhängig von einer festen Arbeitstätigkeit sein, aber das ist ein anderes Thema

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten.

Damit beantwortest du doch deine Frage schon selbst... Daher irgendwas zwischen 500k und 5Mrd. EUR
Dazu gibt es übrigens auch genug Rechner im Netz. Die einzige Informationen, die man dazu braucht: wieviel Euro monatlich sollen mir wie lange zu Verfügung stehen?

Für mich (35) und meine Familie würde ich stark vereinfacht das 50zig-fache unserer langfristig jährlichen Ausgaben annehmen (entgegen der verbreiteten 4%-Ansicht, bin ich mit einer 2%-Ansicht hinsichtlich der kommenden Unsicherheit und Steuerreformen auf der sicheren Seite). Bei 5000Euro monatlich und gemäß Safe Withdrawal Rate wären das 3Mio. EUR.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Das ist doch ein LowBrainer und kann jeder mit Excel selber berechnen.

Schau, was du monatlich ausgibst. Dann nimm einen realistischen Satz für die Verzinsung des Kapitals und einen für die Inflationsrate. Dann musst du dich noch entscheiden, wie halt du werden möchtest und am Ende dein ganzes Kapital verfrühstückt sein soll oder ob du was deinen Kinder vermachen möchtest. Dann einmal Best-Case und einmal Worst-Case-Szenario berechnen und du hast eine Spannweite.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Hier ist einer der 2 Mio.+ gesagt hat.

Deine Rechnung ist schön und gut, vielleicht solltest du jedoch von deinen 3% Dividendenrendite nochmal Steuern und Kosten abziehen, dann sind die 30.000 mal eben auf fast 20.000 reduziert, vor Inflation. Bitte Rechnung nochmal überdenken, wobei auch die angesetzten Fixkosten bei 1000-1500€/Monat für Singlehaushalte eher unrealistisch sind.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Jetzt rechne mal 25% Steuern runter und du hast fast nur noch die Fixkosten gedeckt. Das ist auch sehr komfortabel, aber ganz ohne Arbeit geht das noch nicht.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Also ich werde ung. 3,5 Mio erben (In jeglichen Anlageformen, wobei das Meiste wohl Immobilien darstellen) und mein Vater hat mit 50 aufgehört zu arbeiten und hat ganz normal weitergelebt und es sind nach wie vor alle Immobilien und Depots in ähnlichen Höhen vorhanden. Er hat nebenher weiterhrin 2 LVs weiterbezahlt (ung. 10k im Jahr)
Also sind wohl 3 Mio schon ein seeeehr realistischer Wert.

Dazu muss man sagen, dass er keine Miete zahlt, ich kein Geld von ihm bekomme, weil ich mich selber finanziell halten kann und er eben ein Schwabe ist :D !

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Die Annahmen passen halt auch vorne und hinten bei dem Dude nicht. Besonders wenn ich mir zb eine Million erarbeitet habe, möchte ich danach doch nicht noch mehr aufs Geld schauen müssen, nur um nicht mehr arbeiten zu gehen. Nehmen wir mal an, wir hätten nach steuern die 30k. Also 2,5k p.m.! Wenn ich nicht arbeiten gehe, möchte ich geile Reisen machen, meine Kinder eventuell durch Schule/Studium etc bringen. Auto sollte jetzt auch nicht die letzte Klapperkiste sein. Was hat man denn für ein Ziel außer „besseren“ Konsum, wenn man solche Summen akkumuliert? Bzw was bringt mir Unabhängigkeit, wenn diese am Ende nur Scheinheilig ist?

Deswegen sage ich auch eher 2-3 Mios. Davon wird dann erstmal das Geld für eine Eigengenutzte Immobilie abgezogen. Vielleicht dazu noch ein Ferienhaus auf Malle oder der Toskana. Dann sollte man eine Cash quote einplanen und den Rest halt Klassisch diversifizieren. Und nur Aktien? Ich bitte euch, wenn bei einer solchen Summe die Märkte mal nicht gut stehen und ihr Habt mal 400-500k in roten Zahlen, geht euch allen der Arsch auf Grundeis. Würde mir daher noch paar 2-3 Zimmer Wohnungen kaufen und vermieten.

Aber wie schon oft erwähnt: wenn es hier um Finanzielle Unabhängigkeit im Sinne von „ich möchte normal leben“ geht, dann reichen vielleicht Auch weniger. kommt halt auch immer aufs Alter an.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Hier ist einer der 2 Mio.+ gesagt hat.

Deine Rechnung ist schön und gut, vielleicht solltest du jedoch von deinen 3% Dividendenrendite nochmal Steuern und Kosten abziehen, dann sind die 30.000 mal eben auf fast 20.000 reduziert, vor Inflation. Bitte Rechnung nochmal überdenken, wobei auch die angesetzten Fixkosten bei 1000-1500€/Monat für Singlehaushalte eher unrealistisch sind.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Wer auch immer das mit den 3% berechnet hat und die Steuer und Inflation vergessen hat, lag gar nicht so daneben. Der durchschnittliche Aktienreturn der letzten 100 Jahre lag in den USA bei 7% nach Inflation. Daten aus DE hab ich nicht auf die schnelle.
Beachtet man jetzt noch Steuern und etwas größere Diversifikation sind 3-4% gar keine schlechte Rechengrundlage.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Vermieten ist der größte Bullshit...wenn du da mal paar Sachen mitgemacht hast wirst du schleunigst wieder verkaufen wollen. Bei wirklich großen Vermögen machen Immobilieninvestitionen Sinn, die kümmern sich da sowieso nicht selbst drum.
Aber nicht mit 2-3 Millionen den Ärger in Kauf nehmen. Da fährst du mit allem anderen einfach besser.
Zudem gilt immer: Anleihenbesitzer schlafen gut, Aktienanleger leben gut.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Naja, Vermieten will genauso gelernt sein, wie auch der Aktienkauf...

Leute, die seit sich dafür die nötige Zeit nehmen, routiniert sind, sich mit ihren Rechten und Pflichten auskennen werden mit dem Vermieten durchaus gut und rentabel fahren können.

Aber einfach mal auf gut Glück ne Wohnung für 200k kaufen und vermieten, weil es ja in ach so toller 9 %er ist und sich den erst-besten Mieter reinholen.... Da kann man natürlich dann auch mal gegen die Wand fahren...

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Vermieten ist der größte Bullshit...wenn du da mal paar Sachen mitgemacht hast wirst du schleunigst wieder verkaufen wollen. Bei wirklich großen Vermögen machen Immobilieninvestitionen Sinn, die kümmern sich da sowieso nicht selbst drum.
Aber nicht mit 2-3 Millionen den Ärger in Kauf nehmen. Da fährst du mit allem anderen einfach besser.
Zudem gilt immer: Anleihenbesitzer schlafen gut, Aktienanleger leben gut.

Vom vermieten würde ich im kleinen Rahmen auch abraten was ich da über die Jahre bei meinen Eltern erlebt habe.

Ich werde die Immobilien veräußern und in andere Anlageklassen gehen.

Mit 1 Mio etc. wird man in den Zentren auch nicht mehr sehr weit kommen. Quasi jeder der dort eine Doppelhaushälfte erbt ist fast Millionär bei einem Einfamilienhaus kann man oft schon vom Multimillionär sprechen.

Meine Mutter hat ein Haus was ca. 800k€ Wert ist dazu noch ein Depot mit gut 300k€ dazu noch eine mir nicht bekannte vermutlich gut 6 stellige Summe auf Bankkonten. Wenn ich mich so im Freundeskreis umhöre haben die meisten Leute ähnliche Summen ausstehen oder es gibt gar nichts zu vererben dazwischen gibt es eigentlich niemanden.

Dazu kommt noch eigenes Vermögen (130k€ Depot, 800k€ Wohnung mit 150k€ Restschuld). In 10 20 Jahren wenn die Eltern langsam wegsterben dürfte sich der halbe Freundeskreis aus Multi Millionären zusammensetzen.

Einen ausschweifenden Lebensstil wird aber von denen bei den gegebenen Kosten niemand an den Tag legen können. Klar man fährt dann halt 5er BMW oder 911er Jahreswagen statt Golf und man fliegt vielleicht Business in den jährlichen Übersee Urlaub aber die große Sause wird sich keiner auf Dauer leisten können.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Vermieten ist der größte Bullshit...wenn du da mal paar Sachen mitgemacht hast wirst du schleunigst wieder verkaufen wollen. Bei wirklich großen Vermögen machen Immobilieninvestitionen Sinn, die kümmern sich da sowieso nicht selbst drum.
Aber nicht mit 2-3 Millionen den Ärger in Kauf nehmen. Da fährst du mit allem anderen einfach besser.
Zudem gilt immer: Anleihenbesitzer schlafen gut, Aktienanleger leben gut.

Vom vermieten würde ich im kleinen Rahmen auch abraten was ich da über die Jahre bei meinen Eltern erlebt habe.

Ich werde die Immobilien veräußern und in andere Anlageklassen gehen.

Mit 1 Mio etc. wird man in den Zentren auch nicht mehr sehr weit kommen. Quasi jeder der dort eine Doppelhaushälfte erbt ist fast Millionär bei einem Einfamilienhaus kann man oft schon vom Multimillionär sprechen.

Meine Mutter hat ein Haus was ca. 800k€ Wert ist dazu noch ein Depot mit gut 300k€ dazu noch eine mir nicht bekannte vermutlich gut 6 stellige Summe auf Bankkonten. Wenn ich mich so im Freundeskreis umhöre haben die meisten Leute ähnliche Summen ausstehen oder es gibt gar nichts zu vererben dazwischen gibt es eigentlich niemanden.

Dazu kommt noch eigenes Vermögen (130k€ Depot, 800k€ Wohnung mit 150k€ Restschuld). In 10 20 Jahren wenn die Eltern langsam wegsterben dürfte sich der halbe Freundeskreis aus Multi Millionären zusammensetzen.

Einen ausschweifenden Lebensstil wird aber von denen bei den gegebenen Kosten niemand an den Tag legen können. Klar man fährt dann halt 5er BMW oder 911er Jahreswagen statt Golf und man fliegt vielleicht Business in den jährlichen Übersee Urlaub aber die große Sause wird sich keiner auf Dauer leisten können.

this +++ !! Kann man direkt unterschreiben. Guter Mann !

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Beantwortet dann aber immernoch nicht die Frage des TEs. Jetzt nehmen wir mal an, er will 110k brutto pro Jahr haben (also ca. 90k netto nach Abgeltungssteuer) - was ist eine realistische Rendit, die man bei normaler/konservativer Anlage erwirtschaften kann und wie? Mit der Größe kann man dann gut ausrechnen, wieviel er bräuchte.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Vermieten ist der größte Bullshit...wenn du da mal paar Sachen mitgemacht hast wirst du schleunigst wieder verkaufen wollen. Bei wirklich großen Vermögen machen Immobilieninvestitionen Sinn, die kümmern sich da sowieso nicht selbst drum.
Aber nicht mit 2-3 Millionen den Ärger in Kauf nehmen. Da fährst du mit allem anderen einfach besser.
Zudem gilt immer: Anleihenbesitzer schlafen gut, Aktienanleger leben gut.

Vom vermieten würde ich im kleinen Rahmen auch abraten was ich da über die Jahre bei meinen Eltern erlebt habe.

Ich werde die Immobilien veräußern und in andere Anlageklassen gehen.

Mit 1 Mio etc. wird man in den Zentren auch nicht mehr sehr weit kommen. Quasi jeder der dort eine Doppelhaushälfte erbt ist fast Millionär bei einem Einfamilienhaus kann man oft schon vom Multimillionär sprechen.

Meine Mutter hat ein Haus was ca. 800k€ Wert ist dazu noch ein Depot mit gut 300k€ dazu noch eine mir nicht bekannte vermutlich gut 6 stellige Summe auf Bankkonten. Wenn ich mich so im Freundeskreis umhöre haben die meisten Leute ähnliche Summen ausstehen oder es gibt gar nichts zu vererben dazwischen gibt es eigentlich niemanden.

Dazu kommt noch eigenes Vermögen (130k€ Depot, 800k€ Wohnung mit 150k€ Restschuld). In 10 20 Jahren wenn die Eltern langsam wegsterben dürfte sich der halbe Freundeskreis aus Multi Millionären zusammensetzen.

Einen ausschweifenden Lebensstil wird aber von denen bei den gegebenen Kosten niemand an den Tag legen können. Klar man fährt dann halt 5er BMW oder 911er Jahreswagen statt Golf und man fliegt vielleicht Business in den jährlichen Übersee Urlaub aber die große Sause wird sich keiner auf Dauer leisten können.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

In normalen Jahren irgendwas zwischen 2 und 3.6 Mio Euro investiert wenn man nur die Renditen verkonsumieren will da ist dann aber je nach dem wie gut das Jahr lief kein Inflationsausgleich bei.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Beantwortet dann aber immernoch nicht die Frage des TEs. Jetzt nehmen wir mal an, er will 110k brutto pro Jahr haben (also ca. 90k netto nach Abgeltungssteuer) - was ist eine realistische Rendit, die man bei normaler/konservativer Anlage erwirtschaften kann und wie? Mit der Größe kann man dann gut ausrechnen, wieviel er bräuchte.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Vermieten ist der größte Bullshit...wenn du da mal paar Sachen mitgemacht hast wirst du schleunigst wieder verkaufen wollen. Bei wirklich großen Vermögen machen Immobilieninvestitionen Sinn, die kümmern sich da sowieso nicht selbst drum.
Aber nicht mit 2-3 Millionen den Ärger in Kauf nehmen. Da fährst du mit allem anderen einfach besser.
Zudem gilt immer: Anleihenbesitzer schlafen gut, Aktienanleger leben gut.

Vom vermieten würde ich im kleinen Rahmen auch abraten was ich da über die Jahre bei meinen Eltern erlebt habe.

Ich werde die Immobilien veräußern und in andere Anlageklassen gehen.

Mit 1 Mio etc. wird man in den Zentren auch nicht mehr sehr weit kommen. Quasi jeder der dort eine Doppelhaushälfte erbt ist fast Millionär bei einem Einfamilienhaus kann man oft schon vom Multimillionär sprechen.

Meine Mutter hat ein Haus was ca. 800k€ Wert ist dazu noch ein Depot mit gut 300k€ dazu noch eine mir nicht bekannte vermutlich gut 6 stellige Summe auf Bankkonten. Wenn ich mich so im Freundeskreis umhöre haben die meisten Leute ähnliche Summen ausstehen oder es gibt gar nichts zu vererben dazwischen gibt es eigentlich niemanden.

Dazu kommt noch eigenes Vermögen (130k€ Depot, 800k€ Wohnung mit 150k€ Restschuld). In 10 20 Jahren wenn die Eltern langsam wegsterben dürfte sich der halbe Freundeskreis aus Multi Millionären zusammensetzen.

Einen ausschweifenden Lebensstil wird aber von denen bei den gegebenen Kosten niemand an den Tag legen können. Klar man fährt dann halt 5er BMW oder 911er Jahreswagen statt Golf und man fliegt vielleicht Business in den jährlichen Übersee Urlaub aber die große Sause wird sich keiner auf Dauer leisten können.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Letztlich hängt dies von vielen Parametern ab:

  1. Wie hoch ist mein Finanzbedarf?
    Der kann sich übrigens bei Eintritt der finanziellen Unabhängigkeit durchaus ändern. Ich zB werde auf der einen Seite mehr ausgeben, da ich endlich Zeit für meine Reisen habe. Auf der anderen Seite könnte ich mir aber auch vorstellen zu sparen. Insbesondere erscheint es denkbar, ins Ausland zu ziehen oder das Auto abzuschaffen.

  2. Möchte ich nur aus Erträgen leben oder auch die Substanz verzehren?
    Wer nur von den Erträgen leben möchte, braucht natürlich viel mehr als jemand, der zusätzlich die Substanz verbraucht.

  3. Wie risikofreudig bin ich?
    Eher risikofreudige Menschen rechnen mit (zu) hohen Renditen. Risikoaverse Menschen legen hingegen oftmals (übertrieben) pessimistische Szenarien zugrunde.
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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

25-33x deine Jahresausgaben investiert zu 100% in ein breit diversifiziertes Portfolio, damit bist du zu 98-99% auf 60 Jahre gesehen finanziell unabähngig, so dass du nie mehr arbeiten müsstest für Geld. Inflationssteigerung schon eingerechnet, d.h. Konsum kann sich pro Jahr nominell um 2% erhöhen.

Ein Kumpel von mir lebt immer noch das Studentenleben und kommt auf so ca. 800 EUR im Monat inkl. WG-Zimmer. Der wäre schon mit 240k-317k finanziell unabhängig.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Letztlich hängt dies von vielen Parametern ab:

  1. Möchte ich nur aus Erträgen leben oder auch die Substanz verzehren?
    Wer nur von den Erträgen leben möchte, braucht natürlich viel mehr als jemand, der zusätzlich die Substanz verbraucht.

Falsch, auf lange Sicht praktisch kein Unterschied. 25-33x deine Jahresausgaben OHNE Kapitalverzehr auf Zeiträume von 50-60 Jahren. Kapitalverzehr selbst würde das nur minimalst ändern auf so eine lange Sicht.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

25-33x deine Jahresausgaben investiert zu 100% in ein breit diversifiziertes Portfolio, damit bist du zu 98-99% auf 60 Jahre gesehen finanziell unabähngig, so dass du nie mehr arbeiten müsstest für Geld. Inflationssteigerung schon eingerechnet, d.h. Konsum kann sich pro Jahr nominell um 2% erhöhen.

Ich denke, das basiert auf einer Auswertung der Entwicklung in den USA seit den 1920'ern. Das war zumindest immer die Basis, wenn ich mir die "25-33x der Jahresausgaben"-Annahme näher angeschaut habe.

Das ist kein Naturgesetz. Kein Mensch kann wissen, ob die Entwicklung in Deutschland in den nächsten 60 Jahren ähnlich sein wird.

Aufgrund solcher Modelle investiere ich zur Zeit mein Geld. Aber wenn etwas schief läuft, habe ich wahrscheinlich noch die Möglichkeit, das wieder auszugleichen. Notfalls gehe ich später in den Ruhestand als geplant und kann weiter Geld verdienen.

Wenn man aber seine ganze finanzielle Zukunft darauf baut, kann es auch entsetzlich schief gehen. Ich persönlich möchte nicht mit 50 in Ruhestand gehen und dann mit 70 feststellen, dass mein Geld nicht mehr für die nächsten 20 Jahre reicht.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Der Erhalt meiner Beschäftigungsfähigkeit (Marktwert, Gesundheit) ist für mich ein Teil meiner finanzellen Unabhängigkeit.

Denn der nicht arbeitende Privater ist auch abhängig - vom Sichgutentwickeln seiner Anlagen.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

25-33x deine Jahresausgaben investiert zu 100% in ein breit diversifiziertes Portfolio, damit bist du zu 98-99% auf 60 Jahre gesehen finanziell unabähngig, so dass du nie mehr arbeiten müsstest für Geld. Inflationssteigerung schon eingerechnet, d.h. Konsum kann sich pro Jahr nominell um 2% erhöhen.

Ich denke, das basiert auf einer Auswertung der Entwicklung in den USA seit den 1920'ern. Das war zumindest immer die Basis, wenn ich mir die "25-33x der Jahresausgaben"-Annahme näher angeschaut habe.

Das ist kein Naturgesetz. Kein Mensch kann wissen, ob die Entwicklung in Deutschland in den nächsten 60 Jahren ähnlich sein wird.

Aufgrund solcher Modelle investiere ich zur Zeit mein Geld. Aber wenn etwas schief läuft, habe ich wahrscheinlich noch die Möglichkeit, das wieder auszugleichen. Notfalls gehe ich später in den Ruhestand als geplant und kann weiter Geld verdienen.

Wenn man aber seine ganze finanzielle Zukunft darauf baut, kann es auch entsetzlich schief gehen. Ich persönlich möchte nicht mit 50 in Ruhestand gehen und dann mit 70 feststellen, dass mein Geld nicht mehr für die nächsten 20 Jahre reicht.

Falsch, die Erkenntnisse 25-33x, basiert darauf, dass alle möglichen Kombination von Zeitreihen angeschaut wurden, welche es in den letzten 100 Jahren gab. 25-33x funktioniert, wenn du direkt vor der großen Depression in den Ruhestand gegangen wärst, direkt vor dem 2. Weltkrieg, direkt vor dem Burst der Dotcom-Bubble, direkt vor der Finanzkrise usw.

Unter normalen Umständen machen Firmen höhere Gewinne, die langfristige Rendite ist eher im Bereich 7-11%. Wenn es nie Krisen und nie Aufschwünge geben würde, sondern die Entwicklung stetig wäre, dann gilt eher die Regel 12-15x deine Jahresausgaben. 25-33x kalkuliert ein, dass direkt nach dem Tag, an welchem du in Ruhestand gehst, eine Krise in dem Ausmaß Great Depression, Weltkrieg, Dotcom-Bubble-Burst oder Finanzkrise kommt. Sollte das nicht passieren, um so besser. Dann kannst du nach ein paar Jahren deinen Lebensstandard nochmal nach oben anpassen, musst natürlich nicht.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Der Erhalt meiner Beschäftigungsfähigkeit (Marktwert, Gesundheit) ist für mich ein Teil meiner finanzellen Unabhängigkeit.

Denn der nicht arbeitende Privater ist auch abhängig - vom Sichgutentwickeln seiner Anlagen.

Die Verzinsung des produktiven Kapitals ist Basis der kapitalistischen Wirtschaft. Und in einem post-kapitalistischem System muss deine Arbeitsleistung auch nicht unbedingt gewürdigt werden.

Du, als Arbeiter im kapitalistischen System, sitzt also diesbezüglich mit dem Kapitalist im gleichen Boot.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Wenns stimmt, dann ist das sehr sehr gut. Dann wirst du in 15-25 Jahren ziemlich weit fortgeschritten sein, wenns um Unabhängigkeit geht.

Könnte aber auch gut ein Troll sein, das ist ziemlich viel für unter dreissig ( da muss man schon sehr sehr für den Anleger rechnen. Schätze, dass er durch Glück ( Bitcoin ) an viel Kohle gekommen ist ). Zuviel Geld für einen zu junger Anleger. Bis 30 sind selbst 100k Kapital recht sportlich, aber doch möglich. Hier wird von ca. 250k € gesprochen, daher Troll für mich. Schätze, dass er, wenns überhaupt stimmt, viel Geld geschenkt bekommen hat ( 100-150k ).

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Mit Verlaub, aber das ist etwas komisch formuliert. die Schreibweise lässt vermuten („alle möglichen Kombinationen von Zeitreihen“), dass du nicht verstanden hast, wie so etwas - insbesondere der KM - bzw. das von dir erläuterte Prinzip funktioniert. Diese Art von Backtesting gilt zudem nicht einfach für alle möglichen Asset allokationen von semi-professionellen Investoren. Die Regel mit dem 25fachen der Jahresausgaben setzt voraus, dass man seine Jahresausgaben tatsächlich nur an die Inflation anpasst. Eine solche Restriktion ist aber keine finanzielle Unabhängigkeit sondern genau das Gegenteil.

Darüberhinaus: Wenn ich mit diversen Anlagegütern vor einer Krise in Rente gehe, diese bereits davor angeschafft habe und von den Erträgen leben möchte, dann nivelliert sich ex post betrachtet jede Krise über die Zeit. Das hat nichts mit „Zeitreihenkombinationen“ zu tun. Informier‘ dich mal über Ökonometrie, das hilft für das Verständnis solcher Studien ungemein!

Ich finde das Prinzip als Zielstellung aber ehrlich gesagt nicht schlecht, um unabhängig von der vorgegeben Erwerbstätigkeit zu werden. Mit der Annahme von bspw. nötigen 5k p.m. -> 60k p.a. wäre ich bei 1,5 Millionen. Ich setze dazu noch eine eigengenutzte Immobilie voraus. Um nicht von der Masse zu zehren, bräuchte ich also 4% p.a. Ausschüttung nach Kosten und Steuern, was je nach Fees ca. 6,5-7% p.a. entspricht. Das ist definitiv machbar und damit kann man auch bei weniger Performance nahezu ein ganzes Leben überbrücken. Für mich stellt sich so eine Frage aber glücklicherweise nicht.

Die Frage der wahren finanziellen Unabhängikeit stellt sich für mich heutzutage auch nicht mehr, da man sich dafür von Geld als Zahlungsmittel lösen müsste. Aber Selbst, wenn ich mir eine Farm gönne und komplett autark leben kann, bin ich bspw. im Krankheitsfall wieder finanziell abhängig. Ist natürlich eine Prinzipfrage.

PS: Meine Eltern und ich besitzen mittlerweile ca. 1,8 Millionen Euro in vermieteten Immobilien (in den Büchern, Wertentwicklung der Objekte nur zum Teil berücksichtigt). Ich möchte damit nicht protzen o.ä. und das ist hier ja auch anonym, aber da oben angeführt wurde, dass sich das nicht lohnt: Ich habe nach Kosten eine Rendite von 7,75 Prozent p.a. errechnet (nach steuern). Mögliche Preissteigerungen wie erwähnt nicht eingerechnet. Ich finde, das ist doch was. Momentan machen wir zudem noch alles selbst. Auch hier kann ich sagen, dass bei einer ordentlichen DD vor Kauf und sorgfältiger Mieterauswahl keine unerwarteten Probleme anfallen. Allerdings haben wir schon Gespräche mit Verwaltungen geführt. Bei den durchschnittlichen Kosten müsste ich von der Performance ca 1,5% abziehen. Natürlich sind Immo-Investments bei den derzeitigen Preisen auf den ersten Blick nicht drin, aber Gelegenheiten bieten sich immer. Mein Vater ist Jurist aber hat handwerklich eigentlich alles drauf, paar Wohnungen haben wir daher z.t. selbst renoviert. Eigenleistung spielt also auch eine Rolle. Meine Eltern haben damals zudem die klassische Ostinvestition gewagt. In Leipzig mussten wir etwas zittern aber auch dort mittlerweile starke Performance. Einziger Nachteil: Zwei Objekte sind geografisch betrachtet etwas zu weit entfernt. Ende der Geschichte: Geht also auch mit „kleineren Summen“ und kann sich lohnen. Ich habe bisher nur eine überschrieben bekommen und auch mal mit etwas Kleingeld ein Investment gewagt, allerdings eher als Spekulation. Konnte die Wohnung mit Gewinn nach steuern von 25% (Haltedeauer 1,5 Jahre) veräußern. Geht also alles, auch wenn ich aufgrund der finanziellen Grundlage eventuell ein schlechtes Beispiel bin.

Gast schrieb am 24.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

25-33x deine Jahresausgaben investiert zu 100% in ein breit diversifiziertes Portfolio, damit bist du zu 98-99% auf 60 Jahre gesehen finanziell unabähngig, so dass du nie mehr arbeiten müsstest für Geld. Inflationssteigerung schon eingerechnet, d.h. Konsum kann sich pro Jahr nominell um 2% erhöhen.

Ich denke, das basiert auf einer Auswertung der Entwicklung in den USA seit den 1920'ern. Das war zumindest immer die Basis, wenn ich mir die "25-33x der Jahresausgaben"-Annahme näher angeschaut habe.

Das ist kein Naturgesetz. Kein Mensch kann wissen, ob die Entwicklung in Deutschland in den nächsten 60 Jahren ähnlich sein wird.

Aufgrund solcher Modelle investiere ich zur Zeit mein Geld. Aber wenn etwas schief läuft, habe ich wahrscheinlich noch die Möglichkeit, das wieder auszugleichen. Notfalls gehe ich später in den Ruhestand als geplant und kann weiter Geld verdienen.

Wenn man aber seine ganze finanzielle Zukunft darauf baut, kann es auch entsetzlich schief gehen. Ich persönlich möchte nicht mit 50 in Ruhestand gehen und dann mit 70 feststellen, dass mein Geld nicht mehr für die nächsten 20 Jahre reicht.

Falsch, die Erkenntnisse 25-33x, basiert darauf, dass alle möglichen Kombination von Zeitreihen angeschaut wurden, welche es in den letzten 100 Jahren gab. 25-33x funktioniert, wenn du direkt vor der großen Depression in den Ruhestand gegangen wärst, direkt vor dem 2. Weltkrieg, direkt vor dem Burst der Dotcom-Bubble, direkt vor der Finanzkrise usw.

Unter normalen Umständen machen Firmen höhere Gewinne, die langfristige Rendite ist eher im Bereich 7-11%. Wenn es nie Krisen und nie Aufschwünge geben würde, sondern die Entwicklung stetig wäre, dann gilt eher die Regel 12-15x deine Jahresausgaben. 25-33x kalkuliert ein, dass direkt nach dem Tag, an welchem du in Ruhestand gehst, eine Krise in dem Ausmaß Great Depression, Weltkrieg, Dotcom-Bubble-Burst oder Finanzkrise kommt. Sollte das nicht passieren, um so besser. Dann kannst du nach ein paar Jahren deinen Lebensstandard nochmal nach oben anpassen, musst natürlich nicht.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Wenns stimmt, dann ist das sehr sehr gut. Dann wirst du in 15-25 Jahren ziemlich weit fortgeschritten sein, wenns um Unabhängigkeit geht.

Könnte aber auch gut ein Troll sein, das ist ziemlich viel für unter dreissig ( da muss man schon sehr sehr für den Anleger rechnen. Schätze, dass er durch Glück ( Bitcoin ) an viel Kohle gekommen ist ). Zuviel Geld für einen zu junger Anleger. Bis 30 sind selbst 100k Kapital recht sportlich, aber doch möglich. Hier wird von ca. 250k € gesprochen, daher Troll für mich. Schätze, dass er, wenns überhaupt stimmt, viel Geld geschenkt bekommen hat ( 100-150k ).

Typischer Troll-Post. Wer weniger hat als du, kann nix. Wer mehr hat, soll ein Troll sein?

250k mit 29, warum nicht? Die meisten sind da schon 5-7 Jahre in Arbeit. Und wenn du Auto und Ersteinrichtung von den Eltern geschenkt bekommst, vielleicht seitdem du 18 bist Geld sparst und anlegst, weil deine Eltern bis zum Ende vom Studium für deinen Lebensunterhalt Sorgen, warum nicht?

Bin 31, ca. 120k im Depot und daran war nichts sportlich. Klar, auch gut von den Eltern unterstützt, aber ansonsten 08/15-Konzernjob und gute Wohnung ("geteilt" mit Freundin) in der Stadt, teure Urlaub, aber Auto immer noch das aus dem Studium. 20k bleiben im Jahr etwa über, nachdem ich mir alles geleitet habe, was ich mir leisten wollte. Wenn das Depot selbst noch 10k produziert, sind es also in einem Jahr 150k. Nothing special.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Genau! Bin der "Troll" mit den 250k.
Investiere seit Arbeitsbeginn mit 23. Teile Wohnung mit Freundin und habe nichts von meinen Eltern bekommen (normaler Umfang).
20% meines Vermögens kommen durch Krypto wie schon vermutet. Der Rest sind Aktien die gut gelaufen sind in den letzten Jahren. Grüße

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Wenns stimmt, dann ist das sehr sehr gut. Dann wirst du in 15-25 Jahren ziemlich weit fortgeschritten sein, wenns um Unabhängigkeit geht.

Könnte aber auch gut ein Troll sein, das ist ziemlich viel für unter dreissig ( da muss man schon sehr sehr für den Anleger rechnen. Schätze, dass er durch Glück ( Bitcoin ) an viel Kohle gekommen ist ). Zuviel Geld für einen zu junger Anleger. Bis 30 sind selbst 100k Kapital recht sportlich, aber doch möglich. Hier wird von ca. 250k € gesprochen, daher Troll für mich. Schätze, dass er, wenns überhaupt stimmt, viel Geld geschenkt bekommen hat ( 100-150k ).

Typischer Troll-Post. Wer weniger hat als du, kann nix. Wer mehr hat, soll ein Troll sein?

250k mit 29, warum nicht? Die meisten sind da schon 5-7 Jahre in Arbeit. Und wenn du Auto und Ersteinrichtung von den Eltern geschenkt bekommst, vielleicht seitdem du 18 bist Geld sparst und anlegst, weil deine Eltern bis zum Ende vom Studium für deinen Lebensunterhalt Sorgen, warum nicht?

Bin 31, ca. 120k im Depot und daran war nichts sportlich. Klar, auch gut von den Eltern unterstützt, aber ansonsten 08/15-Konzernjob und gute Wohnung ("geteilt" mit Freundin) in der Stadt, teure Urlaub, aber Auto immer noch das aus dem Studium. 20k bleiben im Jahr etwa über, nachdem ich mir alles geleitet habe, was ich mir leisten wollte. Wenn das Depot selbst noch 10k produziert, sind es also in einem Jahr 150k. Nothing special.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin 28, 60k in Aktien. Erbe wird bei 1,5 Mio. liegen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin 23, 504K durch Krypto, 244k in Aktien und sonstige Fonds, kleine Immobilien Gesellschaft mit einem Anlagevermögen von ungefähr 2,3 Mio. €. Erbe wird ungefähr bei 40 Mio. € liegen, Eltern sind Inhaber einer großen Molkerei mit Allerweltsnamen.

Grüße

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 28, 60k in Aktien. Erbe wird bei 1,5 Mio. liegen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin 22, 11,2 Mio durch BTC (Nov. 2017 verkauft, jetzt Cash), 7,4 Mio durch Einzelaktien, 1,4 Mio durch ETF. Immobilien für in D, F, USA und Russland für etwa 18 Mio. Außerdem 3 Unternehmen für zusammen etwa 40 Mio.
75-80 Mio. sind erstmal okay, aber glaub nicht das es schon reicht bis zum Ende.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 23, 504K durch Krypto, 244k in Aktien und sonstige Fonds, kleine Immobilien Gesellschaft mit einem Anlagevermögen von ungefähr 2,3 Mio. €. Erbe wird ungefähr bei 40 Mio. € liegen, Eltern sind Inhaber einer großen Molkerei mit Allerweltsnamen.

Grüße

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 28, 60k in Aktien. Erbe wird bei 1,5 Mio. liegen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 22, 11,2 Mio durch BTC (Nov. 2017 verkauft, jetzt Cash), 7,4 Mio durch Einzelaktien, 1,4 Mio durch ETF. Immobilien für in D, F, USA und Russland für etwa 18 Mio. Außerdem 3 Unternehmen für zusammen etwa 40 Mio.
75-80 Mio. sind erstmal okay, aber glaub nicht das es schon reicht bis zum Ende.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 23, 504K durch Krypto, 244k in Aktien und sonstige Fonds, kleine Immobilien Gesellschaft mit einem Anlagevermögen von ungefähr 2,3 Mio. €. Erbe wird ungefähr bei 40 Mio. € liegen, Eltern sind Inhaber einer großen Molkerei mit Allerweltsnamen.

Grüße

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 28, 60k in Aktien. Erbe wird bei 1,5 Mio. liegen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

ich glaube mit 75-80 Mio. hat man für die nächsten mind. 5 Generationen locker ausgesorgt. Respekt!

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

ich glaube mit 75-80 Mio. hat man für die nächsten mind. 5 Generationen locker ausgesorgt. Respekt!

Ich glaube nicht, wenn man den typischen Wiwi-Treff-Lifestyle lebt...

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

ich glaube mit 75-80 Mio. hat man für die nächsten mind. 5 Generationen locker ausgesorgt. Respekt!

Ich glaube nicht, wenn man den typischen Wiwi-Treff-Lifestyle lebt...

Richtig, genau so schaut es aus!
Ich fände es schon schwach, wenn mich meine Nachbarn in einer 8 Monate alten Karre rumfahren sehen. Geht gar nicht; ich miete nur Neuwagen für maximal 3 Monate. Think of Bentley, Ferrari und Co.
Urlaub First Class Flug in die Karibik ´muss auch mal und hin und wieder köpfen wir eine Flasche Dom Perignon White Gold Jéroboam 1995 oder vergleichbares. Auch sonst nur Bio und viel Fleisch, nicht so leere Kalorien wie in Nudeln oder Kartoffel. Das ist so Hartz IV.

Ich schätze bei 150 Mio. könnte es reichen, wenn ich nix mehr vererben will.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Wer Linie fliegt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ohne Kranich geht gar nich

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 23, 504K durch Krypto, 244k in Aktien und sonstige Fonds, kleine Immobilien Gesellschaft mit einem Anlagevermögen von ungefähr 2,3 Mio. €. Erbe wird ungefähr bei 40 Mio. € liegen, Eltern sind Inhaber einer großen Molkerei mit Allerweltsnamen.

Grüße

WiWi Gast schrieb am 25.06.2018:

Bin 28, 60k in Aktien. Erbe wird bei 1,5 Mio. liegen.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Ja bei mir auch. Vater ist Teilhaber bei Daimler mit mehr als 40Mio Euro. Habe durch Kryptho mehr als 100 Mio gemacht. Nothing special.

Trotzdem schafft es 1 oder 2/25 auf 100k bis 30, ohne elterliche Hilfe. ihr bekommt ja die muschi von dem Vater vollgespritzt. Dann schafft es jeder ;). Ich finds peinlich, nothing more.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Zur Sachebene zurück.

70.000 im Jahr.
Also mit Wohlwollen sagen wir mal 25.000 im Jahr gespart (dann hat er von 1.000 im Monat gelebt).
Da du mit 23 angefangen und unter 30, halte ich unter diesen Vorgaben 150.000-175.000 für möglich.
Da er 220.000 hat, kann ich das glauben, auch wenn es so erst einmal surreal klingt bei diesem Einkommen.
Möglich ist es aber.

Wäre der Hinweis mit den Kryptos nicht gekommen, hätte ich es tatsächlich auch geglaubt.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

"Super" analysiert...not

Weil er auch mit mehreren Berufsjahren noch immer bei seinem Einstiegsgehalt von 70k (laut deiner Rechnung) wäre.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Zur Sachebene zurück.

70.000 im Jahr.
Also mit Wohlwollen sagen wir mal 25.000 im Jahr gespart (dann hat er von 1.000 im Monat gelebt).
Da du mit 23 angefangen und unter 30, halte ich unter diesen Vorgaben 150.000-175.000 für möglich.
Da er 220.000 hat, kann ich das glauben, auch wenn es so erst einmal surreal klingt bei diesem Einkommen.
Möglich ist es aber.

Wäre der Hinweis mit den Kryptos nicht gekommen, hätte ich es tatsächlich auch geglaubt.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Danke für die Aufklärung.

Er ist HEUTE bei 70.000 und ich habe mit Wohlwollen 25.000 Nettoersparnis unterstellt.
Ich habe ALLES zu seinen Gunsten ausgelegt.

"Super" gelesen...not.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

"Super" analysiert...not

Weil er auch mit mehreren Berufsjahren noch immer bei seinem Einstiegsgehalt von 70k (laut deiner Rechnung) wäre.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Zur Sachebene zurück.

70.000 im Jahr.
Also mit Wohlwollen sagen wir mal 25.000 im Jahr gespart (dann hat er von 1.000 im Monat gelebt).
Da du mit 23 angefangen und unter 30, halte ich unter diesen Vorgaben 150.000-175.000 für möglich.
Da er 220.000 hat, kann ich das glauben, auch wenn es so erst einmal surreal klingt bei diesem Einkommen.
Möglich ist es aber.

Wäre der Hinweis mit den Kryptos nicht gekommen, hätte ich es tatsächlich auch geglaubt.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Also Jungs mir eigentlich wurscht ob ihr mir glaubt oder nicht :)
Aber 1. bin ich nicht mit 0 gestartet. Ich habe als Werkstudent 21€ verdient und in den Semesterferien Vollzeit. 2. Habe ich eine Webseite gebaut die mir etwa 20k einmalig gebracht hat. 3. Habe ich einige Aktien im Depot die in den letzten Jahren x4-x6 gebracht haben.
Wie ihr es dreht und angelt, es ist einfach so :) Meint was Ihr wollt. Am damaligen Krypto Höchststand war ich übrigens bei weit über 350k. Haut rein

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Danke für die Aufklärung.

Er ist HEUTE bei 70.000 und ich habe mit Wohlwollen 25.000 Nettoersparnis unterstellt.
Ich habe ALLES zu seinen Gunsten ausgelegt.

"Super" gelesen...not.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

"Super" analysiert...not

Weil er auch mit mehreren Berufsjahren noch immer bei seinem Einstiegsgehalt von 70k (laut deiner Rechnung) wäre.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Zur Sachebene zurück.

70.000 im Jahr.
Also mit Wohlwollen sagen wir mal 25.000 im Jahr gespart (dann hat er von 1.000 im Monat gelebt).
Da du mit 23 angefangen und unter 30, halte ich unter diesen Vorgaben 150.000-175.000 für möglich.
Da er 220.000 hat, kann ich das glauben, auch wenn es so erst einmal surreal klingt bei diesem Einkommen.
Möglich ist es aber.

Wäre der Hinweis mit den Kryptos nicht gekommen, hätte ich es tatsächlich auch geglaubt.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Also Jungs mir eigentlich wurscht ob ihr mir glaubt oder nicht :)
Aber 1. bin ich nicht mit 0 gestartet. Ich habe als Werkstudent 21€ verdient und in den Semesterferien Vollzeit. 2. Habe ich eine Webseite gebaut die mir etwa 20k einmalig gebracht hat. 3. Habe ich einige Aktien im Depot die in den letzten Jahren x4-x6 gebracht haben.
Wie ihr es dreht und angelt, es ist einfach so :) Meint was Ihr wollt. Am damaligen Krypto Höchststand war ich übrigens bei weit über 350k. Haut rein

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

Danke für die Aufklärung.

Er ist HEUTE bei 70.000 und ich habe mit Wohlwollen 25.000 Nettoersparnis unterstellt.
Ich habe ALLES zu seinen Gunsten ausgelegt.

"Super" gelesen...not.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

"Super" analysiert...not

Weil er auch mit mehreren Berufsjahren noch immer bei seinem Einstiegsgehalt von 70k (laut deiner Rechnung) wäre.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.06.2018:

Bei wv Networth sind die Leute die hier Unabhängigkeit anstreben?
Ich fange mal an: ca 170k in Aktien, 50k Tagesgeld. Gehalt um die 70k
Erbe irgendwann mal zwischen 500k-1,5 Mio. Bin unter 30

Zur Sachebene zurück.

70.000 im Jahr.
Also mit Wohlwollen sagen wir mal 25.000 im Jahr gespart (dann hat er von 1.000 im Monat gelebt).
Da du mit 23 angefangen und unter 30, halte ich unter diesen Vorgaben 150.000-175.000 für möglich.
Da er 220.000 hat, kann ich das glauben, auch wenn es so erst einmal surreal klingt bei diesem Einkommen.
Möglich ist es aber.

Wäre der Hinweis mit den Kryptos nicht gekommen, hätte ich es tatsächlich auch geglaubt.

Geiz ist geil, ich glaub dir kein Wort.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Kommt drauf an wie lange du leben wirst, wie die Inflationsrate ist, wie deine Kosten, denke aber auch an unvorhergesehene Kosten wie eine Operation, falls dir oder jemand der dir wichtig ist was passieren sollte. etc.
Häufe dir zu Sicherheit ein Netto Geldvermögen von mindestens 7 Million Euro an, das geht mir einem Online Business, also verkaufe einfach Produkte von anderen als Affiliate oder erstelle selber online Produkte wie Videokurse, Mp3, Ebooks etc, aber ich würde dir eher raten als Affilate zu starten um dich anzutasten an das ganze Online getuhe

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Das Thema finde ich gut, unsere anonymen Gäste nicht.

Suche dir lieber einen Online-Rechner und mache dir v.a. Gedanken, ob du vererben oder nur verbrauchen möchtest, das macht einen gigantischen Unterschied.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

wenn man ab einer mille fin. unabhängig ist, ist ja wohl am besten, paar jährchen IB/UB zu machen und dann das leben genießen. anstatt sich im konzern zu langweilen

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

wenn man ab einer mille fin. unabhängig ist, ist ja wohl am besten, paar jährchen IB/UB zu machen und dann das leben genießen. anstatt sich im konzern zu langweilen

Erzählst du mir wie ich nach paar Jährchen UB/IB eine Millionen auf dem Konto haben soll? Die Zahlen gut, aber nicht so gut.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin bei einer großen UB eingestiegen vor 4Jahren, verdiene auch ziemlich gut. (~120k).. Aber um netto 1mio anzusparen, müsste ich entweder mittelfristig Partner werden (was eher unwahrscheinlich ist) oder noch mindestens 25ahre weiter so verdienen wie jetzt.. Und selbst wenn ich in 10Jahren Partner werde, bin ich 40Jahre alt und habe wahrscheinlich insgesamt nur ein paar Wochen "richtig" gelebt.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

wenn man ab einer mille fin. unabhängig ist, ist ja wohl am besten, paar jährchen IB/UB zu machen und dann das leben genießen. anstatt sich im konzern zu langweilen

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Bin bei einer großen UB eingestiegen vor 4Jahren, verdiene auch ziemlich gut. (~120k).. Aber um netto 1mio anzusparen, müsste ich entweder mittelfristig Partner werden (was eher unwahrscheinlich ist) oder noch mindestens 25ahre weiter so verdienen wie jetzt.. Und selbst wenn ich in 10Jahren Partner werde, bin ich 40Jahre alt und habe wahrscheinlich insgesamt nur ein paar Wochen "richtig" gelebt.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

wenn man ab einer mille fin. unabhängig ist, ist ja wohl am besten, paar jährchen IB/UB zu machen und dann das leben genießen. anstatt sich im konzern zu langweilen

Ich habe das gerade im Rechner dargestellt: Bei (realistischen) 5 Prozent Rendite brauchst du bei 3.250 monatlich gesparten Euro 16 Jahre, um auf eine Million zu kommen. Dann bist du 40. Wenn du diese Zeit ausschließlich in UB/IB verbracht hast, herzlichen Glückwunsch.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Um meinen Alltag weiter so zu bestreiten wie jetzt, würde ich sagen etwa 650-800k je nach dem wie hoch man die Erträge ansetzen möchte, allerdings nur da meine Wohnung bezahlt ist. Problem sehe ich eher darin, das ich dann so viel Zeit habe das ich zwangsweise mehr Geld für Freizeitaktivitäten aufwenden muss.

Wenn ich es für meine Verhältnis krachen lassen will bräuchte ich wohl eher 3.5 Mio.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

Bin bei einer großen UB eingestiegen vor 4Jahren, verdiene auch ziemlich gut. (~120k).. Aber um netto 1mio anzusparen, müsste ich entweder mittelfristig Partner werden (was eher unwahrscheinlich ist) oder noch mindestens 25ahre weiter so verdienen wie jetzt.. Und selbst wenn ich in 10Jahren Partner werde, bin ich 40Jahre alt und habe wahrscheinlich insgesamt nur ein paar Wochen "richtig" gelebt.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2018:

wenn man ab einer mille fin. unabhängig ist, ist ja wohl am besten, paar jährchen IB/UB zu machen und dann das leben genießen. anstatt sich im konzern zu langweilen

Aus meiner 15 jährigen Berufserfahrung als Inhaber einer größeren Steuerkanzlei mit den Mandanten komme ich zu dem Schluss, dass weit über 90 % der finanziell freien Leute Unternehmer sind. Bei UB/IB ist das Problem, dass du zwar ordentlich verdienst, aber dafür komplett im Hamsterrad geknechtet wirst.

Ich kann nebenbei gute Investments tätigen, weil meine Mitarbeiter für mich arbeiten. Und die Seite abseits der Erwerbsarbeit ist die Wichtigste für die finanzielle Freiheit. Ich bin hier in der Region komplett vernetzt und habe auch Zeit dafür. Verbände, Vereine, Unternehmerstammtische, Golfplatz, Tennis, Politik. Ich erwerbe Immobilien und Grundstücke bevor diese überhaupt Immoscout & Co. gesehen haben. Oft mit Einkaufsgewinnen von 200k pro Immobilie. So wirst du finanziell frei.

Was auch viele unterschätzen: Ein Angestellter hört einfach auf zu arbeiten und bekommt maximal eine Abfindung, wenn überhaupt. Ein Unternehmer hält eine Beteiligung am Unternehmen oder ihm gehört das gesamte Unternehmen. Mit dem Verkauf erzielt er oftmals einen Millionengewinn, dazu extrem steuerlich begünstigt.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Als Unternehmer ist es leichter finanziell unabhängig zu werden?

Danke für die Info :) wusste glaube ich noch keiner hier.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Habe derzeit 3.2m, Ertrag 2019 ca. 600k netto zzgl. Gehalt. 2020 werden es ca. 400k Ertrag sein, auf mehr wage ich nicht zu hoffen.

Ich ziele auf: 5m, abzueglich ca. 800k fuer ein Boot.

Bin 45 Jahre alt.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Habe derzeit 3.2m, Ertrag 2019 ca. 600k netto zzgl. Gehalt. 2020 werden es ca. 400k Ertrag sein, auf mehr wage ich nicht zu hoffen.

Ich ziele auf: 5m, abzueglich ca. 800k fuer ein Boot.

Bin 45 Jahre alt.

Das beeindruckt natürlich jetzt alle im Internet.

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Ich ziele auf: 5m, abzueglich ca. 800k fuer ein Boot.

Bin 45 Jahre alt.

Wieviel Zeit wirst Du mit dem Boot verbringen, so daß es sich lohnt, ein solches zu erwerben anstatt bei Bedarf eines zu chartern?

Siehe dazu auch den Wertverfall, Renovierungs-, Wartungs- und Unterhaltskosten sowie Gebrauchtangebote zu dem von Dr. Thomas Middelhoff bevorzugten Yachttyp "Overmarine Mangusta 108".

Neupreis 2002 EUR 7,3 Mio., aktuell gebraucht ab EUR 1,0 Mio.

Lese dazu den im Internet zu findenden Spiegel - Artikel: "MANAGER Offenkundige Geldnot“

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.08.2019:

Ich ziele auf: 5m, abzueglich ca. 800k fuer ein Boot.

Bin 45 Jahre alt.

Wieviel Zeit wirst Du mit dem Boot verbringen, so daß es sich lohnt, ein solches zu erwerben anstatt bei Bedarf eines zu chartern?

Siehe dazu auch den Wertverfall, Renovierungs-, Wartungs- und Unterhaltskosten sowie Gebrauchtangebote zu dem von Dr. Thomas Middelhoff bevorzugten Yachttyp "Overmarine Mangusta 108".

Neupreis 2002 EUR 7,3 Mio., aktuell gebraucht ab EUR 1,0 Mio.

Lese dazu den im Internet zu findenden Spiegel - Artikel: "MANAGER Offenkundige Geldnot“

Hm, da könnte ich echt schwach werden. Das günstigste Angebot scheint zwar bei 1,3 Mio zu liegen, aber das ist natürlich echt ein Schnäppchen. Die Woche Charter kostet im Vergleich so um die 70-80k. Da lohnt sich der Kauf!

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Die Overmarine Mangusta 108 würde ich nicht nehmen. Wer will schon eine 30m Yacht ohne Whirlpool?

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

27, Gehalt 75k, 90k in Aktien (von 40k gestartet), Erbe eine Immobilie vermutl so 800k allerdings zwei Geschwister also nur ein Drittel für mich, Erbe von wohlhabenden Großeltern noch weiter gestreut 8 Enkel, Handgeld (300k) verprassen meine Eltern vermutlich noch in den letzten Tagen (sei ihnen gegönnt) und wer weiß schon was an Pflegekosten Altersheim etc alles kommt. Bei meiner Freundin ähnliche Situation aber deutlich geringeres Gehalt. Stehen solide im Leben, bin fleißig am sparen, aber wenn dann in 5 Jahren das erste Kind und der Hauskauf für 850k kommt bin ich auch mit meinen bis dahin 120k Gehalt und 200k Erspartem in „comfortable poorness“ wie man so schön sagt. Man gehört zu den top 20% hat aber trotzdem das Gefühl das alles gerade so hinhaut und man kein Geld über hat.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Ist möglich, erfordert aber "Opfer" - ein Haus für ne knappe Million wie beim Kollegen über dir ("comfortable poorness" - alles klar) wird eher nicht drin sein. Finanziell unabhängig werden bedeutlich letztlich "nur", immer ein gutes Stück unterhalb des möglichen Lifestyle-Niveaus zu bleiben. Also erstmal noch ein paar Jahre wie ein Student wohnen / leben, später dann nicht neuen Benz sondern einen Gebrauchtwagen (auch wenn du ihn dir locker leisten könntest), und noch später vielleicht ein kleines Reihenhaus / familiengerechte Mietwohnung statt neuem EFH. Urlaube eher in Ferienwohnungen als in 5*-Hotels. Die Differenz aus Gehalt und Lebenshaltungskosten geht in ETFs und je nach Risikoneigung Tagesgeld. Wenn dein Gehalt "normal" ansteigt, bist du irgendwann zwischen 45 und 60 finanziell frei. Es ist echt kein Hexenwerk, aber wenn man alles so macht wie andere wird es nichts werden. Und es hängt von deinem Umfeld ab, ob so ein Lebensstil sozial akzeptabel ist...

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Nimm' es mir bitte nicht übel, aber mit einem abgeschlossenen Bachelor sollte Dir der Begriff der Wahrscheinlichkeit geläufig sein, also solltest Du wissen dass Chancen immer bestehen.
Natürlich hast Du nicht die idealen Voraussetzungen um im IB/UB viel zu reißen, aber wenn Du die meisten Beiträge gelesen hast dann siehst Du doch auch, dass die das Gros durch die Selbständigkeit zur Finanziellen Freiheit gefunden haben und da interessiert sich keiner für deinen "Non-Target-Master".

Auch in der Erwerbstätigkeit kann man gut verdienen außerhalb von IB/UB such dir eine Nische die Dir liegt und woran Du Spass hast und die Unabhängigkeit kommt oder eben nicht (ist ja auch egal, das Arbeiten macht ja Spaß).

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Das kommt drauf an!
Wenn du 50k verdienst sind das im Monat Netto so um die 2.5k. Wenn du wirklich das Ziel erreichen willst und legst Konsequent 1k im Monat zur Seite und rechnest mit 5% Rendite und unter dem Aspekt, dass du danach mit 1,5k im Monat leben kannst (für mich ist das dann Unabhängig) dann erreichst du dein Ziel bereits nach 25 Jahren im Beruf. Nicht mit eingerechnet sind eventuelle Gehaltssteigerungen.
Google mal nach solchen Rechnern, dort kannst du deine Szenarien durchspielen.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Da du einen non-target-Master machst, sieht es leider schlecht für dich aus. Finanzielle Unabhängigkeit ist so kaum zu erreichen. Leider!

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Nimm' es mir bitte nicht übel, aber mit einem abgeschlossenen Bachelor sollte Dir der Begriff der Wahrscheinlichkeit geläufig sein, also solltest Du wissen dass Chancen immer bestehen.
Natürlich hast Du nicht die idealen Voraussetzungen um im IB/UB viel zu reißen, aber wenn Du die meisten Beiträge gelesen hast dann siehst Du doch auch, dass die das Gros durch die Selbständigkeit zur Finanziellen Freiheit gefunden haben und da interessiert sich keiner für deinen "Non-Target-Master".

Auch in der Erwerbstätigkeit kann man gut verdienen außerhalb von IB/UB such dir eine Nische die Dir liegt und woran Du Spass hast und die Unabhängigkeit kommt oder eben nicht (ist ja auch egal, das Arbeiten macht ja Spaß).

Bezweifle sehr, dass viele im IB/UB finanziell unabhängig werden. Selbstständig kann man jetzt auch nicht so einfach ohne einer guten Idee werden.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

In 20 Jahren kennt jeder die Zukunftsindustrien, deren Aktienkurs sich bis um mehr als das Hundertfache gesteigert hat vergleichbar Apple und Amazon für die vergangenen 20 Jahre.

Ich würde mich heute schon damit befassen, um auf diese Weise nebenher systematisch ein Vermögen aufzubauen.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Super, zwischen 45 - 60... besten Jahre meines Lebens.

Ein ehemaliger Professor von mir hat einst gesagt:

"Die Leute, die langfristig planen, denken häufig am kurzfristigsten"

Ja, am Ende ist Altersvorsorge oder gar finanzielle Unabhängigkeit eine enorm wichtige Komponente und ein Sicherheitsfaktor. Aber man muss besonders letztere auch auskosten können. Ich möchte mit 45 oder gar 60 nicht zurückschauen und mir denken, nie wirklich gelebt oder einfach mal im Sinne der Menschlichkeit ein materielles Bedürfnis befriedigt zu haben. Was passiert zudem, wenn ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage bin, das Ganze auszukosten? Jetzt mache ich gerne meinen Wochenendtrip oder genieße einen Motorradausflug. Ich liebe meine Wohnung, die nicht überdimensioniert ist, aber zentral gelegen und mir viel Lebensqualität durch kurze Wege und eine gute Ausstattung beschert. Auch mal ein schöner gehobener Urlaub ist was feines, genauso wie ein 4wöchiger Backpacking Trip.

Am Ende vom Lied kostet das aber alles entsprechend und auch wenn hier die Hobby-Professoren dann wieder Sparmöglichkeiten heraus- oder exorbitante Kosten hereinrechnen, so wird man bei einem schönen Lebensstil selbst bei gutem Verdienst zwar für das Alter vorsorgen und gut leben, aber nicht aussorgen können.

Meine Summe zur finanziellen Unabhängigkeit sind übrigens ca. 4 Millionen €. Bevor wieder einige schreien: Die Summe ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Ich beziehe sie auf mein jetziges Alter (Ende 20), 2 Kinder, lebenslang keine Erwerbstätigkeit, zwei abbezahlte Immobilien (Haus + Ferienhaus), sehr gehobene Ernährung, entsprechende Fortbewegungsmittel, gehobene - Luxusreisen und viel Freizeit durch die fehlende Erwerbstätigkeit -> ergo Möglichkeit für zeit- und kapitalintensive Hobbies.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Ist möglich, erfordert aber "Opfer" - ein Haus für ne knappe Million wie beim Kollegen über dir ("comfortable poorness" - alles klar) wird eher nicht drin sein. Finanziell unabhängig werden bedeutlich letztlich "nur", immer ein gutes Stück unterhalb des möglichen Lifestyle-Niveaus zu bleiben. Also erstmal noch ein paar Jahre wie ein Student wohnen / leben, später dann nicht neuen Benz sondern einen Gebrauchtwagen (auch wenn du ihn dir locker leisten könntest), und noch später vielleicht ein kleines Reihenhaus / familiengerechte Mietwohnung statt neuem EFH. Urlaube eher in Ferienwohnungen als in 5*-Hotels. Die Differenz aus Gehalt und Lebenshaltungskosten geht in ETFs und je nach Risikoneigung Tagesgeld. Wenn dein Gehalt "normal" ansteigt, bist du irgendwann zwischen 45 und 60 finanziell frei. Es ist echt kein Hexenwerk, aber wenn man alles so macht wie andere wird es nichts werden. Und es hängt von deinem Umfeld ab, ob so ein Lebensstil sozial akzeptabel ist...

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ja, und jetzt? Der User hatte danach gefragt, ob man auch mit "durchschnittlichem" Lebenslauf und Verdienst eine finanzielle Unabhängigkeit möglich ist. Die Antwort darauf ist meiner Ansicht nach "Ja", Erklärung siehe unten.

Ob das ganze für jedermann erstrebenswert ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich predige ja gar nicht komplette Enthaltsamkeit, "frugales" Leben, whatever. Wenn du mit deinem Lebensstil und Einkommen noch was zurücklegen kannst, umso besser. Ich kann auch jeden Monat 1k+ investieren und fühle mich trotzdem kein bisschen eingeschränkt. Ich mache jedes Jahr Urlaub, habe eine günstige aber gut gelegene Wohnung, leiste mir einen hochwertigen PC und Fotoequipment. Am Ende kommen zwischen 20 und 25k Ausgaben pro Jahr raus.

Man sollte sich nur immer über die Konsequenzen bewusst sein. Der V6 vor der Tür* kann eben dafür sorgen, dass man mit 60 oder 70 genau auf jeden Euro schauen muss. Und mir ist er das nicht wert.

*setze hier beliebigen Luxusgegenstand / -hobby ein.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Super, zwischen 45 - 60... besten Jahre meines Lebens.

Ein ehemaliger Professor von mir hat einst gesagt:

"Die Leute, die langfristig planen, denken häufig am kurzfristigsten"

Ja, am Ende ist Altersvorsorge oder gar finanzielle Unabhängigkeit eine enorm wichtige Komponente und ein Sicherheitsfaktor. Aber man muss besonders letztere auch auskosten können. Ich möchte mit 45 oder gar 60 nicht zurückschauen und mir denken, nie wirklich gelebt oder einfach mal im Sinne der Menschlichkeit ein materielles Bedürfnis befriedigt zu haben. Was passiert zudem, wenn ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage bin, das Ganze auszukosten? Jetzt mache ich gerne meinen Wochenendtrip oder genieße einen Motorradausflug. Ich liebe meine Wohnung, die nicht überdimensioniert ist, aber zentral gelegen und mir viel Lebensqualität durch kurze Wege und eine gute Ausstattung beschert. Auch mal ein schöner gehobener Urlaub ist was feines, genauso wie ein 4wöchiger Backpacking Trip.

Am Ende vom Lied kostet das aber alles entsprechend und auch wenn hier die Hobby-Professoren dann wieder Sparmöglichkeiten heraus- oder exorbitante Kosten hereinrechnen, so wird man bei einem schönen Lebensstil selbst bei gutem Verdienst zwar für das Alter vorsorgen und gut leben, aber nicht aussorgen können.

Meine Summe zur finanziellen Unabhängigkeit sind übrigens ca. 4 Millionen €. Bevor wieder einige schreien: Die Summe ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Ich beziehe sie auf mein jetziges Alter (Ende 20), 2 Kinder, lebenslang keine Erwerbstätigkeit, zwei abbezahlte Immobilien (Haus + Ferienhaus), sehr gehobene Ernährung, entsprechende Fortbewegungsmittel, gehobene - Luxusreisen und viel Freizeit durch die fehlende Erwerbstätigkeit -> ergo Möglichkeit für zeit- und kapitalintensive Hobbies.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Bin 25, fange jetzt meinen non-target-Master an im Ausland und werde mit 27-28 wahrscheinlich in den Beruf einsteigen, Einstiegsgehalt voraussichtlich 40-50k. Erben werde ich absolut nichts, komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Habe ich noch die Chance, finanziell unabhängig zu sein, oder ist der Zug für mich abgefahren?

Ist möglich, erfordert aber "Opfer" - ein Haus für ne knappe Million wie beim Kollegen über dir ("comfortable poorness" - alles klar) wird eher nicht drin sein. Finanziell unabhängig werden bedeutlich letztlich "nur", immer ein gutes Stück unterhalb des möglichen Lifestyle-Niveaus zu bleiben. Also erstmal noch ein paar Jahre wie ein Student wohnen / leben, später dann nicht neuen Benz sondern einen Gebrauchtwagen (auch wenn du ihn dir locker leisten könntest), und noch später vielleicht ein kleines Reihenhaus / familiengerechte Mietwohnung statt neuem EFH. Urlaube eher in Ferienwohnungen als in 5*-Hotels. Die Differenz aus Gehalt und Lebenshaltungskosten geht in ETFs und je nach Risikoneigung Tagesgeld. Wenn dein Gehalt "normal" ansteigt, bist du irgendwann zwischen 45 und 60 finanziell frei. Es ist echt kein Hexenwerk, aber wenn man alles so macht wie andere wird es nichts werden. Und es hängt von deinem Umfeld ab, ob so ein Lebensstil sozial akzeptabel ist...

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Was die meisten hier total vergessen, wenn man erstmal erfolgreich spart und sich ein Vermögen aufbaut, dann dauert es gar nicht lange bis die sozialpolitischen Umverteiler bei einem an der Tür klopfen, um sich zu bereichern im Sinne der Allgemeinheit.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Oh Stammtischniveau erreicht...
Ich glaube kein Politiker, der über Maßnahmen zur Umverteilung nachdenkt, bereichert dabei sich selbst. Wie kann man sich überhaupt im Sinne der Allgemeinheit bereichern?

Aktuell werden in Deutschland auch Einkommen übermäßig stark besteuert, Vermögen aber eher schwach. Ich zahle in der Spitze und auch im Mittel einen deutlich höheren relativen Anteil Einkommenssteuer als Steuer auf Kapitalerträge. Das wird den meisten hier ähnlich gehen.

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was die meisten hier total vergessen, wenn man erstmal erfolgreich spart und sich ein Vermögen aufbaut, dann dauert es gar nicht lange bis die sozialpolitischen Umverteiler bei einem an der Tür klopfen, um sich zu bereichern im Sinne der Allgemeinheit.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was die meisten hier total vergessen, wenn man erstmal erfolgreich spart und sich ein Vermögen aufbaut, dann dauert es gar nicht lange bis die sozialpolitischen Umverteiler bei einem an der Tür klopfen, um sich zu bereichern im Sinne der Allgemeinheit.

Anstatt hier den Anarcho-Kapitalisten zu spielen könntest du an der Stelle, wenn es denn dazu kommt, der Gesellschaft auch stattdessen einmal dafür danken, dass sie, die Gesellschaft, Exekutive, Legislative und Judikative es dir ermöglicht haben in einer Gesellschaft zu leben in der es möglich war die dieses Vermögen aufzubauen, in denen dein Eigentums durch definierte und beschütze Eigentumsrechte beschützt war, in dem du einen Rechtsstaat hattest der sich davor bewahrt hat dass dich dein Geschäftspartner über den Tisch zieht, dass du die Bildung genießen konntest, die dich dahin gebracht hat und dass du problemlos überall deiner Wege gehen kannst ohne für Lösegeld festgehalten zu werden, wie das in manchen anderen Ländern der Fall wäre.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Was die meisten hier total vergessen, wenn man erstmal erfolgreich spart und sich ein Vermögen aufbaut, dann dauert es gar nicht lange bis die sozialpolitischen Umverteiler bei einem an der Tür klopfen, um sich zu bereichern im Sinne der Allgemeinheit.

Anstatt hier den Anarcho-Kapitalisten zu spielen könntest du an der Stelle, wenn es denn dazu kommt, der Gesellschaft auch stattdessen einmal dafür danken, dass sie, die Gesellschaft, Exekutive, Legislative und Judikative es dir ermöglicht haben in einer Gesellschaft zu leben in der es möglich war die dieses Vermögen aufzubauen, in denen dein Eigentums durch definierte und beschütze Eigentumsrechte beschützt war, in dem du einen Rechtsstaat hattest der sich davor bewahrt hat dass dich dein Geschäftspartner über den Tisch zieht, dass du die Bildung genießen konntest, die dich dahin gebracht hat und dass du problemlos überall deiner Wege gehen kannst ohne für Lösegeld festgehalten zu werden, wie das in manchen anderen Ländern der Fall wäre.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Aktuell werden in Deutschland auch Einkommen übermäßig stark besteuert, Vermögen aber eher schwach. Ich zahle in der Spitze und auch im Mittel einen deutlich höheren relativen Anteil Einkommenssteuer als Steuer auf Kapitalerträge. Das wird den meisten hier ähnlich gehen.

Kommt drauf an, was man unter deutlich höher vesteht. Der Durchschnittsteuersatz erreicht erst jenseits der 50k die 25%. Damit verdient man zumindenst also schon mal klar überdurchschnittlich. Selbst mit 100k zahlt man noch keine 35% Einkommensteuer.
Wenn man dann noch den Freibetrag bei den Kapitalerträgen dazunimmt, relativiert sich das ganze nochmal. Ich würde tippen, dass klar über 90% in Deutschland auf Kapitalerträge höhere Steuern zahlen als auf ihr Einkommen. Das Problem ist dann nur, bei denen, wo es nicht so ist, wäre es besonders fair, wenn sie mehr zahlen würden.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Nicht vergessen: Auf Kapitalerträge zahlt das Unternehmen zuerst auch Steuern. In Summe wird hier sogar zumeist höher besteuert.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte

Das ist eine ziemlich individuelle Frage. Provokant könnte man hier einen Betrag unter der Vermögensschongrenze der Sozialhilfe nennen. Nach dem Motto "Hartz 4 und der Tag gehört dir", erlaubt dir dieses Nicht-Vermögen, dass du nicht auf Arbeit angewiesen bist.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2019:

Ich ziele auf: 5m, abzueglich ca. 800k fuer ein Boot.

Bin 45 Jahre alt.

Wieviel Zeit wirst Du mit dem Boot verbringen, so daß es sich lohnt, ein solches zu erwerben anstatt bei Bedarf eines zu chartern?

Ich möchte ca. 1-2 Jahre Erfahrung in europäischen Gewässern sammeln,
später dann eine Weltumsegelung. Aber, der Weg ist das Ziel. Will sagen,
ich habe es nicht eilig.

Der Wertverlust ist natürlich da, das ist richtig. Ich rechne den Wiederverkaufswert aber nicht ein und sehe das Boot (und die Unterhaltskosten) als reine Ausgabe, nicht als Invest.

Aktuell wohne ich in der Stadt, also hochpreisig sowohl von Immobilienpreisen als auch von Lebenshaltungskosten her.

Falls es mir irgendwo unterwegs besser gefällt kann ich mir auch vorstellen, den Wohnsitz hier aufzugeben und woanders etwas zu kaufen.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Aktuell werden in Deutschland auch Einkommen übermäßig stark besteuert, Vermögen aber eher schwach. Ich zahle in der Spitze und auch im Mittel einen deutlich höheren relativen Anteil Einkommenssteuer als Steuer auf Kapitalerträge. Das wird den meisten hier ähnlich gehen.

Wenn du wieder das System von vor 10 Jahren willst, dann werden Verluste auch wieder absetzbar. Ich würde dann alle meine Aktien, die im Minus sind, verkaufen und aufgrund der realisierten Verluste keinen Cent Steuern auf meine Dividenden zahlen.

Das tolle an dem jetzigen System ist doch, dass es eine Flatrate mit wenigen Steuerschlupflöchern ist. Ich zahle da mehr Steuern als im alten System, aber finde das gut, da es meiner Ansicht nach gerechter ist.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Der alte Chef von meinem Bruder hat mit 35 aufgehört zu arbeiten. Bei ihm waren es dem Vernehmen nach 3 Millionen Euro, die er angespart hatte. Plus eine abgezahlte Wohnung.

Lebte nicht in großem Luxus. Zahlt aber wohl jedes Jahr einen Einmalbetrag in die Rentenversicherung ein, um am Ende auch eine ausreichend große Rente zu beziehen.

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know-it-all

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 29.08.2019:

Wenn du wieder das System von vor 10 Jahren willst, dann werden Verluste auch wieder absetzbar. Ich würde dann alle meine Aktien, die im Minus sind, verkaufen und aufgrund der realisierten Verluste keinen Cent Steuern auf meine Dividenden zahlen.

Ich bin nicht ganz so tief im Thema drin, finde es ist aber eine sehr willkürliche Regelung, dass Aktienverluste ausschließlich mit Aktiengewinnen verrechenbar sind. Und für mich besteht auch kein schlüssiger Zusammenhang warum man nicht auch mit der aktuellen Regelung die Verrechnungsmöglichkeit derartiger Verluste verbessert.
Wenn ich einen Aktienfonds mit Verlust verkaufe, ist der Verlust ja auch mit anderen Erträgen (Dividenden, Zinsen etc.) verrechenbar - unlogisch warum Aktien da anders behandelt werden.
Als Workaround kann man natürlich eine Aktie am Stichtag vor der Dividendenzahlung (Tag der HV) verkaufen und am Ex-Tag wieder kaufen. Damit realisiert man die Dividende de-facto nicht als Ausschüttung sondern als Kursgewinn. Aber dann fallen 2x Ordergebühren an - ist also nicht sinnvoll bei Dividenden mit 2 und 3 stelligen Beträgen.

Und zudem waren bis 2008 realisierte Gewinne aus Aktienverkäufen, solange die länger als 1 Jahr gehalten worden sind, steuerfrei. Das galt dann sicher auch für Verluste, also dass diese nicht verrechnet werden konnten? Insofern ist bei Verlusten die aktuelle Regelung sogar vorteilhafter, aber nur solange man auch Gewinne hat, die man gegenrechnen kann.

Positiv zudem bei der aktuellen Regelung ist, dass der Verrechnungstopf für Aktienverluste am Jahresende vorgetragen wird und somit nicht verfällt. Somit besteht also zumindest in der Zukunft die Hoffnung mit den Verlusten aus diesem Topf auch mal Gewinne aus Aktienverkäufen gegenrechnen zu können um diese steuerfrei zu realisieren.

Das tolle an dem jetzigen System ist doch, dass es eine Flatrate mit wenigen Steuerschlupflöchern ist. Ich zahle da mehr Steuern als im alten System, aber finde das gut, da es meiner Ansicht nach gerechter ist.

Dito. Ich finde das aktuell auch nicht ganz so schlecht. Auch die Teilfreistellung bei Aktienfonds ist eigentlich ganz vorteilhaft, weil man dann 30% des Kursgewinnes steuerfrei einstreichen kann (jedenfalls im Vergleich mit der Zeit zwischen 2009-2017).
Aus meiner Sicht könnten für den Kleinsparer aber gerne die Sparerfreibeträge doch etwas höher sein (>3.000 EUR pro Person). Das ist in anderen Ländern (Frankreich etc.), wie ich vernommen habe, wohl auch so.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

2 Mille wäre sehr übertrieben...

Meine Berechnung:

"AUSSTIEG MIT 55"
Monatlich benötigte Ausgaben ~ 2000€ => Auszahldauer 25 Jahre
Geschätzte durchschnittliche Rendite 5% (breit gestreute Aktien ETF)
Minimum benötigte Depotsumme 450000€ !!!
Inflationsausgleich mit ca. 67 (gesetzl und private Rentenansprüche)

Mit 80 Jahren dürfte das Depot aufgebraucht sein, es wird Zeit nach Deutschland zurückzukehren und die "Soziale Hängematte" auszubreiten ...

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Na deine Rechnung passt aber hinten und vorne nicht... mit 450k bei deinen Konditionen kannst du zunächst 2.200 Euro entnehmen nach Steuern. Zum Renteneintritt mit 67 hast du dann noch 300k im Depot.

Mit 300k kannst du dir weiterhin knapp 1.800 Euro pro Monat für 20 Jahre auszahlen lassen plus dann deine Rente on top, so dass du wahrscheinlich bei 2.500 Euro oder so liegen solltest als Minimum. Länger als 87 musst du wahrscheinlich nicht planen ;-)

Allerdings bist du mE trotzdem mit 450k nicht finanziell unabhängig, weil der Auszahlungsbetrag am unteren Ende des Möglichen ist, mit dem man noch vernünftig über die Runden kommt. Entsprechend besteht auch das Risiko, dass man durch Mieterhöhungen, Inflation, größere Anschaffungen (kaputtes Auto, Waschmaschine und Co.) schon wieder an die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit kommt - oder man muss sein Depot direkt antasten. Das ist für mich dann aber keine finanzielle Unabhängigkeit.

Da finde ich die 2 Mio realistischer, weil man damit über eine Entnahme verfügen könnte, die einem (sehr) guten Angestelltengehalt entspricht, so dass man in der Tat ziemlich frei agieren könnte.

WiWi Gast schrieb am 06.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

2 Mille wäre sehr übertrieben...

Meine Berechnung:

"AUSSTIEG MIT 55"
Monatlich benötigte Ausgaben ~ 2000€ => Auszahldauer 25 Jahre
Geschätzte durchschnittliche Rendite 5% (breit gestreute Aktien ETF)
Minimum benötigte Depotsumme 450000€ !!!
Inflationsausgleich mit ca. 67 (gesetzl und private Rentenansprüche)

Mit 80 Jahren dürfte das Depot aufgebraucht sein, es wird Zeit nach Deutschland zurückzukehren und die "Soziale Hängematte" auszubreiten ...

antworten
WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Meine Gedanken...

"Finanziell unabhängig" und Substanzverlust bei der Entnahme sind kaum vereinbar. Wenn ich mit 80 mittellos bin, war ich vorher meiner Meinung nach zumindest nicht finanziell unabhängig. Es gibt logischerweise natürlich auch gigantische Unterschiede: Ein Frugalist ist "anders" finanziell unabhängig als ein Normalbürger oder ein Jetsetter... eben lebensstandardabhängig.

Ich skizziere und umreiße einige meiner Vorstellungen: Ich möchte mit 60 finanziell unabhängig sein und in Rente gehen, mein Arbeitgeber lässt dies Stand heute zu. Das sind noch knapp 25 Jahre. Ich verdiene hervorragend und investiere bzw. setze vermögensbildend einen Großteil meines Einkommens ein.

  1. Ich habe ein EFH und drei ETWen, Verkehrswert circa eineinhalb Millionen Euro. Diese Immobilien werde ich in etwa mit 55 Jahren getilgt haben. Dann habe ich keine laufenden Kosten mehr fürs Wohnen (das EFH haben wir gerade generalüberholt, ob wir mit 50, 60 oder 70 noch etwas daran machen, bezweifle ich) und 24.000 Euro Mieteinnahmen netto jährlich Stand heute. Chancen sind Mietsteigerungen, Risiken sind die Gesetzgebung, Mieterproblematiken und Schäden...
  2. Mein Depot ist dann je nach Entwicklung bei 0,3-2 Mio. (je nach Zins und Zinseszins), die Dividenden also vermutlich bei 10.000-100.000 Euro jährlich (bei realistischer und möglicher Rendite schätze ich hier noch einmal 24.000 Euro jährlich)
  3. Mein Gehalt wird mindestens noch tariflich um 2 Prozent im Mittel angepasst werden.
  4. Die Inflation kann sich noch entwickeln.
    Ich unterstelle hier, dass sich Punkt 3. und 4. gegenseitig aufheben.
  5. Es gibt eine realistische Chance auf ein Erbe im höhen sechsstelligen bis geringsten siebenstelligen Betrag bei mir, im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich bei meiner Frau.
  6. Kinder sind ein "finanzielles Risiko".
    Ich unterstelle hier, dass sich Punkt 5. und 6. gegenseitig aufheben. Ein Überschuss, der sich definitiv ergäbe falls es zum schlimmsten bei unseren Eltern kommen sollte, wird von unserer Seite aus "direkt" weitergereicht.

In diesem stark vereinfachten Modell hätte ich ab 55 gute 5.000 netto (Inflation außen vor) zur Verfügung, 2.000 Mieteinnahmen plus 2.000 Dividenden, meine Frau zusätzlich noch einmal 2.500 und wir würden dann unsere Stunden reduzieren, bis zum 60. arbeiten und frühverrenten (Stand heute gleicht mein Arbeitgeber die Rentenlücken dann aus). Meine zu erwartende Rente liegt derzeit bei 3.050 brutto, meine bAV irgendwo zwischen 1.800 und 2.500 brutto. Meine Frau liegt hier dann leider auch deutlich drunter, da sie auch 5 Jahre jünger ist und deutlich weniger Beitragsjahre haben wird... Wenn ich aber dann den "Rentnerlifestyle" mit regelmäßigen Urlaubsreisen meiner Eltern sehe und das ist es ja, was ich persönlich anstrebe, dann werden wir diese in Summe mindestens 6.000 netto gemeinsam auch benötigen...

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

1 mio, wenn alle fixen Kosten gedeckt sind. 5% sollten langfristig drin sein als Rendite, macht 50k brutto Entnahme und dann ca. 38-40k netto. Von mir aus auch mit ein bisschen Kapitalschwund. Macht dann 3-3,3k im Monat zur freien Verfügung. Das würde mir an dem Punkt reichen, an dem Haus abbezahlt + Kinder auf eigenen Füßen stehen. Theoretisch kann man sogar bis zur Rente etwas mehr verbraten und dann stockt die Rente auf (BAV + gesetzlich). Denke wenn beide dann noch zusätzlich einen Minijob annehmen sprich nochmal +1000 netto draufkommen, lebt man wirklich super und hat trotzdem sehr viel Zeit. Mit 50-55 je nachdem sollte das bei uns erreicht sein.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Uff, dafür, dass das hier ein Wiwi-Forum ist, sind eure Abschätzungen echt nicht gut. Ohne Berücksichtigung des sequence of return risks steht ihr mit euren Modellen mit 60 da und seid pleite. Die trinity-study hat ergeben, dass man bei 4% Entnahme in der Vergangenheit über 30 Jahre eine Erfolgsquote von 95% hat. Wer dementsprechend mit 40 schon in Rente will, braucht eher 40 Jahre, mehr als ~3.5% Entnahme ist also nicht drin. Bei ner Million sind das 35k brutto pro Jahr, davon dann noch Steuern und KV weg. Wirklich große Sprünge lassen sich damit nicht machen. Wirklich finanziell frei ist man mMn erst ab 2 Mio.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Denke wenn beide dann noch zusätzlich einen Minijob annehmen sprich nochmal +1000 netto draufkommen, lebt man wirklich super und hat trotzdem sehr viel Zeit. Mit 50-55 je nachdem sollte das bei uns erreicht sein.

Generell wäre es sehr ratsam einen Midijob anzunehmen, sofern man gesetzlich krankenversichert ist. Dann läuft die Krankenversicherung nämlich darüber. Wenn man nicht angestellt ist, werden Kapitalerträge dazu herangezogen und dann wird es in diesem Beispiel ziemlich teuer. Von daher sollte das Hauptanliegen nicht paar Euro zuverdienst sein, sondern die Deckung der Krankenversicherung.
Falls man Privat versichert ist, muss man entweder in den sauren Apfel beißen und mit den Kosten lieben oder frühzeitig versuchen, wieder in die GKV zu wechseln. Letztere ist generell finanziell deutlich vorteilhafter, wenn man nicht mehr arbeiten möchte.

Für mich hab das ganze auch schon oft durchgerechnet, mir würden in heutiger Kaufkraft gerechnet mit 50 Jahren etwa 500k ausreichen, um damit ausgesorgt zu haben.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ich habe mittlerweile 600k im Depot und ein abbezahltes Tiny Hause, was ich mobil an unterschiedlichen Orten aufstellen könnte.
Habe in den letzten 2 Jahren circa 22k entnommen also so 1800-1900 im Monat. Jetzt mache ich noch Freelancer Sachen so 5-15h die Woche je nachdem und es bringt mir im Schitt netto 1.5-2.5k im Monat (aber nicht so planbar).
Zum Leben brauch ich mit allem circa 1200 im Monat. Also ich fühle mich finanziell unabhängig und glücklich. Natur, Anbau von Gemüse und Zeit freiwilligen Dienst zu machen, ist was mich erfüllt und meine restliche Zeit zumeist einnimmt:
Bin jetzt 39 und hab vorher 13 Jahre lang gearbeitet. Zuletzt 4 Jahre in Asien als Expat....

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Ich habe mittlerweile 600k im Depot und ein abbezahltes Tiny Hause, was ich mobil an unterschiedlichen Orten aufstellen könnte.
Habe in den letzten 2 Jahren circa 22k entnommen also so 1800-1900 im Monat. Jetzt mache ich noch Freelancer Sachen so 5-15h die Woche je nachdem und es bringt mir im Schitt netto 1.5-2.5k im Monat (aber nicht so planbar).
Zum Leben brauch ich mit allem circa 1200 im Monat. Also ich fühle mich finanziell unabhängig und glücklich. Natur, Anbau von Gemüse und Zeit freiwilligen Dienst zu machen, ist was mich erfüllt und meine restliche Zeit zumeist einnimmt:
Bin jetzt 39 und hab vorher 13 Jahre lang gearbeitet. Zuletzt 4 Jahre in Asien als Expat....

Sofern man keine Familie möchte, alles richtig gemacht!

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ist man denn wirklich finanziell unabhängig, wenn man schon bei der Krankenkasse große Berechnungen oder Tricks anstellen muss, um irgendwie damit über die Runden zu kommen? Ich sage nein.

Ich sehe da auch noch einen Unterschied zwischen "Ich kann auf Grund meiner Kapitalerträge auf Studentenniveau leben" und "ich bin finanziell unabhängig".

Und einen zusätzlichen Minijob? Eine Mio im Depot haben und dann als Minijobber der Depp vom Dienst sein? Das würde ich nicht wirklich als "finanziell unabhängig" bezeichnen. Höchstens als Möglichkeit, nicht mehr 100% arbeiten zu müssen, sondern auf Teilzeit reduzieren zu können.

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Denke wenn beide dann noch zusätzlich einen Minijob annehmen sprich nochmal +1000 netto draufkommen, lebt man wirklich super und hat trotzdem sehr viel Zeit. Mit 50-55 je nachdem sollte das bei uns erreicht sein.

Generell wäre es sehr ratsam einen Midijob anzunehmen, sofern man gesetzlich krankenversichert ist. Dann läuft die Krankenversicherung nämlich darüber. Wenn man nicht angestellt ist, werden Kapitalerträge dazu herangezogen und dann wird es in diesem Beispiel ziemlich teuer. Von daher sollte das Hauptanliegen nicht paar Euro zuverdienst sein, sondern die Deckung der Krankenversicherung.
Falls man Privat versichert ist, muss man entweder in den sauren Apfel beißen und mit den Kosten lieben oder frühzeitig versuchen, wieder in die GKV zu wechseln. Letztere ist generell finanziell deutlich vorteilhafter, wenn man nicht mehr arbeiten möchte.

Für mich hab das ganze auch schon oft durchgerechnet, mir würden in heutiger Kaufkraft gerechnet mit 50 Jahren etwa 500k ausreichen, um damit ausgesorgt zu haben.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ich persönlich würde mit 1 Mio. im Depot und abbezahlter ETW für max. 20h die Woche einem sozial sinnvollen Beruf nachgehen. Bspw. im Krankenwagen mitfahren.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Bin 30 und habe ca 120k investiert (bei 230k NW), theoretisch reichen mir 2k im Monat (also pi mal Daumen 500k), aber bin extrem unsicher ob das auch in Zukunft reicht.

Daher mach ich einfach so weiter und schau mal wie es mit 40 aussieht mit ca 1 Mio im Depot, spare in der Schweiz ca 3k im Monat (+ 2. Säule)

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Sag mal willst Du nicht mal ne Familie gründen und Erwachsen werden? Ich find es sehr schade dass unsere Gesellschaft nur noch sich selbst im Kopf hat und Hauptsache den Egoismus fördern. So kommen wir nicht weiter wenn jeder nur für sich da ist und keine Verantwortung übernimmt.

Was ich auch Schade finde dass es nur noch um Geld, Geld, Geld geht. Wieviel hab ich und was kann ich mir leisten. Das ist doch kein Leben.
Der Mensch ist dazu gemacht eine Familie zu gründen mit Kindern, zu arbeiten um der Gesellschaft was wiederzugeben. Und nicht in einem Tiny Haus rumgurken

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Ich habe mittlerweile 600k im Depot und ein abbezahltes Tiny Hause, was ich mobil an unterschiedlichen Orten aufstellen könnte.
Habe in den letzten 2 Jahren circa 22k entnommen also so 1800-1900 im Monat. Jetzt mache ich noch Freelancer Sachen so 5-15h die Woche je nachdem und es bringt mir im Schitt netto 1.5-2.5k im Monat (aber nicht so planbar).
Zum Leben brauch ich mit allem circa 1200 im Monat. Also ich fühle mich finanziell unabhängig und glücklich. Natur, Anbau von Gemüse und Zeit freiwilligen Dienst zu machen, ist was mich erfüllt und meine restliche Zeit zumeist einnimmt:
Bin jetzt 39 und hab vorher 13 Jahre lang gearbeitet. Zuletzt 4 Jahre in Asien als Expat....

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Ich sehe da auch noch einen Unterschied zwischen "Ich kann auf Grund meiner Kapitalerträge auf Studentenniveau leben" und "ich bin finanziell unabhängig".

Das sehe ich auch so, ich würde ja nie auf die Idee kommen mich als "finanziell unabhängig" zu bezeichnen, nur weil mein Erspartes ohne weitere laufende Einkünfte mir gerade mal das nackte Überleben ermöglicht. Mal angenommen ich wäre mit meinem aktuellen Gehaltsniveau wunschlos glücklich, dann würde ich doch wenigstens dieses Level nachhaltig abgesichert wissen wollen, bevor ich freiwillig zurückstecke.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ich verstehe, dass es Spaß macht sich auszurechnen, wie man zB mit 600k im Jahr 24k netto macht und dann von 2k im Monat lebt. Wer rechnet das nicht. Ich halte solche Zahlen trotzdem für deutlich zu wenig. Da gibt es dann so Sachen wie Inflation, Schwankungen an der Börse, etc.
Meine Frau und ich haben letztes Jahr die 1. Mio netto geknackt (mit 39). Meine Prognose ist, dass wir mit 46/47 über 2Mio und mit 52/53 über 3Mio netto verfügen werden. Ist natürlich mir einer gewissen Unsicherheit verbunden. Ich denk, mit 3Mio können wir dann aussteigen, aber wer weiß.
Hängt alles auch davon ab wo drin die Mios stecken. Unser Eigenheim wird nichts abwerfen, bei weiteren Immos liegt der Nießbrauch bei meiner Mutter, haben meine Frau und ich derzeit exakt 0 Einkünfte. Die Depots werfen halt was ab, aber viele meiner ETFs sind Thesaurierer.
Also unter 2Mio würde ich nicht ernsthaft über Aussteigen nachdenken.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Diese ganzen Rechnungen sind schönwetter. Steigst Du aus Deinem Beruf aus, bist Du nach 20 Jahren Privatier am Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar. Dann kommt die Weltwirschaftskrise, Rohstoffe werden teurer, Dein Haus muss saniert werden (Handwerker gibt es nur noch zu Mondpreisen) und auf den Aktienmärkten gibt es längst negative Realrenditen. Außerdem möchte die Politik Kapitalerträge viel stärker als Arbeit besteuern. Da sage ich gute Nacht.

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Bin 30 und habe ca 120k investiert (bei 230k NW), theoretisch reichen mir 2k im Monat (also pi mal Daumen 500k), aber bin extrem unsicher ob das auch in Zukunft reicht.

Daher mach ich einfach so weiter und schau mal wie es mit 40 aussieht mit ca 1 Mio im Depot, spare in der Schweiz ca 3k im Monat (+ 2. Säule)

Von 2.000 Euro im Monat in der Schweiz leben - nicht schlecht :D

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Hier ist einer der 2 Mio.+ gesagt hat.

Deine Rechnung ist schön und gut, vielleicht solltest du jedoch von deinen 3% Dividendenrendite nochmal Steuern und Kosten abziehen, dann sind die 30.000 mal eben auf fast 20.000 reduziert, vor Inflation. Bitte Rechnung nochmal überdenken, wobei auch die angesetzten Fixkosten bei 1000-1500€/Monat für Singlehaushalte eher unrealistisch sind.

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

Du redest hier so ein müll. Lebe mit freundin in einer 69 qm Wohnung in einer Großstadt. Gebe für alles inklusive miete, nebenkosten, strom gez essen und den quatsch um die 800-1000 / Monat. Und es fehlt mir an nix.

Mach erstmal dein Studium fertig und zieh aus dem Keller deiner Eltern. Dann kannst du kommentieren mit 1500 zu gering für Fixkosten lol

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Meine Frau und ich sind 35 und haben 2 kleine Kinder (2 Jahre alt). Wir planen bis 55 finanziell frei zu sein und werden das wahrscheinlich auch schaffen. Haben stand heute ein Depot von 235k + Eigenheim, welches wir bis dahin getilgt haben wollen. Sparen pro Monat 1,5k sprich 18k im Jahr + ca. 5-10k von dem, was uns über bleibt. Werden also nochmal ca. 400k Einzahlungen aufs Depot geben. Bei angenommener Rendite von 5% p.a. kommen wir da auf >1,2m. Hinzu kommen Erbschaften auf beider Seite (bei mir 1 EFH + Cash, bei ihr je 0,5 EFH 0,5 Wohnung + Cash), das dürfte zusammen nochmal 1m sein nach heutigem Stand. Für unsere Kinder legen wir das Kindergeld komplett weg + die Großeltern zahlen was aufs Kinderkonto, sodass deren Studium mehr als gesichert ist. Zusätzlich mit Rente & BAV dürften wir also mit 55 sehr gut hinkommen.

Wir haben ausgerechnet dass wir gerne 4k netto haben würden, dafür bräuchten wir nach 4% Regel 1,5m. Wir können also wahrscheinlich eher mit 5k netto kalkulieren ohne Kapitalverzehr.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 10.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Hier ist einer der 2 Mio.+ gesagt hat.

Deine Rechnung ist schön und gut, vielleicht solltest du jedoch von deinen 3% Dividendenrendite nochmal Steuern und Kosten abziehen, dann sind die 30.000 mal eben auf fast 20.000 reduziert, vor Inflation. Bitte Rechnung nochmal überdenken, wobei auch die angesetzten Fixkosten bei 1000-1500€/Monat für Singlehaushalte eher unrealistisch sind.

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

Du redest hier so ein müll. Lebe mit freundin in einer 69 qm Wohnung in einer Großstadt. Gebe für alles inklusive miete, nebenkosten, strom gez essen und den quatsch um die 800-1000 / Monat. Und es fehlt mir an nix.

Mach erstmal dein Studium fertig und zieh aus dem Keller deiner Eltern. Dann kannst du kommentieren mit 1500 zu gering für Fixkosten lol

Na, herzlichen Glückwunsch zu den 69m².

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WiWi Gast

Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Bin 30 und habe ca 120k investiert (bei 230k NW), theoretisch reichen mir 2k im Monat (also pi mal Daumen 500k), aber bin extrem unsicher ob das auch in Zukunft reicht.

Daher mach ich einfach so weiter und schau mal wie es mit 40 aussieht mit ca 1 Mio im Depot, spare in der Schweiz ca 3k im Monat (+ 2. Säule)

Von 2.000 Euro im Monat in der Schweiz leben - nicht schlecht :D

Hier brauche ich mehr(aber auch gar nicht soooo viel, 1k Miete hilft dabei), aber in Deutschland würde es mit 2k definitiv gehen.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

WiWi Gast schrieb am 10.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2018:

Hier ist einer der 2 Mio.+ gesagt hat.

Deine Rechnung ist schön und gut, vielleicht solltest du jedoch von deinen 3% Dividendenrendite nochmal Steuern und Kosten abziehen, dann sind die 30.000 mal eben auf fast 20.000 reduziert, vor Inflation. Bitte Rechnung nochmal überdenken, wobei auch die angesetzten Fixkosten bei 1000-1500€/Monat für Singlehaushalte eher unrealistisch sind.

Ab welcher Summe würdet ihr behaupten, dass man sich als finanziell unabhängig betrachten kann, d.h. nicht mehr unbedingt auf Arbeit angewiesen ist und theoretisch nur über Vermögensverwaltung leben könnte - natürlich abhängig von eigenen Konsumerwartungen und Anlageverhalten. Meine Hypothese: Ab €2 Mio.

Das ist doch fern der Realität. Eine Million würden bei 3% Dividendenrendite 30.000€ im jahr machen. Das bedeutet 2500€ freie Verfügung für sämtliche Ausgaben. Die Fix-Kosten sind bei normalem Lebenstil lange ewig gedeckt. Bei einem Single sind die Fixkosten vielleicht 1000-1500€ im Monat. Da würden 2500€ theoretisch locker flockig reichen selbst bei einer Familie sind 2500-3000€ Fixkosten zielführend, man hat ja auch 2 Persoben dafür statt einer bei einem Single. 3 Millionen sind viel zu viel, man merkt mal wieder, dass viele User hier fern der Realität sind. Echt peinlich teilweise. Die Leute, die hier 2 oder 3 Millionen kommentieren werden niemals nur 1 Million hinbekommen, weil sie sich tot konsumieren. Macht mal die Augen auf!!

Du redest hier so ein müll. Lebe mit freundin in einer 69 qm Wohnung in einer Großstadt. Gebe für alles inklusive miete, nebenkosten, strom gez essen und den quatsch um die 800-1000 / Monat. Und es fehlt mir an nix.

Mach erstmal dein Studium fertig und zieh aus dem Keller deiner Eltern. Dann kannst du kommentieren mit 1500 zu gering für Fixkosten lol

Fixkosten von 1000-1500€ sind in der Tat ein hoch gegriffener Wert. Vielleicht war dem Vorposter nicht klar, was unter Fixkosten zu verstehen ist? Es sind Miete, Strom, Internet, GEZ, Versicherungen, Nahverkehrsdauertickets, Handyvertrag, Netzflix, Amazon Prime etc, also immer gleich bleibende Beträge im Jahr. Da kommt bei mir in München 1150€ zusammen und das ist schon recht viel, da hauptsächlich von Kaltmiete (800€) getrieben. Konsumausgaben habe ich dann noch von ca. 900€ im Monat, hier sind die Hauptanteile Essen (350€) und Urlaub (300€).

Zum Vorposter: Kannst du deine 800-1000€ im Monat auch aufschlüsseln? Finde das immer interessant, wie die Leute sonst so Leben oder wofür sie ihr Geld ausgeben.

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WiWi Gast

Re: Ab welcher Vermögenssumme ist man finanziell unabhängig?

Ihr habt die Krankenversicherung vergessen. Bei 30k Dividenden sind das ca. 450-475 Euro p. M. da sind schnell 1250-1500 Euro erreicht.

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