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Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Der Titel sagt eigentlich schon alles: Spürt ihr schon Zeichen einer (möglicherweise) kommenden Rezession in eurem Unternehmen? Wie wirkt sich das aus (reduzierte Prognosen, Einsparungen, Neueinstellungen etc.).

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Preise mussten wir teurer machen. Befürchten nochmal eine Steigerung zum Winter. Angst wegen Jobverlust, obwohl aktuell die Branche noch boomt.
Vom Geschäftspartner aus Indien höre ich z.b dass Sie das als europäisches Problem auffassen, sie können günstig produzieren...

Bei uns Mitarbeiter wird viel über Politik, Geld und Arbeitslosigkeit diskutiert.
Ich mache mir ernsthaft sorgen, weil die Produktion sich einfach nicht mehr lohnt. Werke konkurrieren innerhalb gegeneinander um Aufträge.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bin bei einem Chemiekonzern. Von oben und offiziell wird natürlich so kommuniziert als ob alles in Ordnung wäre. Dem Flurfunk kann man aber entnehmen, dass sich Sorgen durchaus breit machen…

Ich bin Neueinsteiger und habe natürlich Sorge, wie es mit Probezeit usw. weitergeht. Ich suche parallel seit einigen Wochen auch schon nach möglichen Alternativen zum wechseln.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Preise mussten wir teurer machen. Befürchten nochmal eine Steigerung zum Winter. Angst wegen Jobverlust, obwohl aktuell die Branche noch boomt.
Vom Geschäftspartner aus Indien höre ich z.b dass Sie das als europäisches Problem auffassen, sie können günstig produzieren...

Bei uns Mitarbeiter wird viel über Politik, Geld und Arbeitslosigkeit diskutiert.
Ich mache mir ernsthaft sorgen, weil die Produktion sich einfach nicht mehr lohnt. Werke konkurrieren innerhalb gegeneinander um Aufträge.

Leider ist es wirklich ein europäisches Problem.

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Bei uns in der Firma läuft es auch auf massive Preissteigerungen wegen Energie hinaus. Dazu eine junge Workforce die eher wenig Motivation hat weil sie sich eh nix mehr leisten können.... (kann ich nachvollziehen) .... und jeden zweiten Euro abgeben müssen bei der Regierung.

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Der Einkäufer

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Würde es interessant finden, wenn ihr die Branchen dazu schreibt :)
Ich denke, dass sich die Weltwirtschaft schneller erholen wird wie wir denken. Mache mir daher keine grossen Gedanken...

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

In der Autoindustrie sehe ich dunke Wolken aufziehen. Die Kaufkraft von Kunden lässt dramatisch nach, verstärkt durch psychologische Effekte. Da werden ganze Käuferschichten wegbrechen. Das gilt zumindest für Europa, auch in China sehe ich Probleme kommen.

Es fällt momentan nur noch nicht auf, weil wegen Chipmangels weniger produziert wird, Bestelllisten abgearbeitet werden und die teuren Modelle mehr Marge bringen. Wenn dieser Effekt weg ist, wird es übel.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Wir erhöhen seit einigen Monaten immer wieder die Preise aber stoßen damit jetzt an die Grenzen, da die Kunden nicht weiter mitgehen wollen/können, dann wird auf andere bzw. ausländische Lieferanten gewechselt. Heißt weiter steigende Produktionskosten werden richtig weh tun.

Wenn man aktuell keine große Marktmacht hat sondern nur irgendwo in der Supplychain hängt und einer von vielen Lieferanten ist, hat man ein echtes Problem.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Man sieht es auf der Straße.
Am Wochenende wieder große Demo in Mannheim und nach Bekannten sieht es wohl in jeder grösseren Stadt so aus.
Und während früher eher der Kopf geschüttelt wurde gabs jetzt ermunternde Zurufe.
Wenn die Inkompetenz der Politiker (ist ja nicht Putins Schuld wenn 50% des Strompreises Steuern sind) nicht aufhört, könnte es ungemütlich werden.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bei und (Verteilnetzbetreiber) merke ich nichts. Für uns könnte es in Zeiten des Fachkräftemangels positiv sein, dass woanders weniger eingestellt wird.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bei uns (Beratung), merkt man zumindest die Unsicherheit auf Kundenseite sehr stark, was sich auch immer mehr in die Autragslage übersetzt. Glaube, dass sich das ganze in den kommenden 2 Monaten noch viel stärker verschärft.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

So ist es.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Was für eine bahnbrechende Erkenntnis.
Es ist nicht zu bestreiten, dass ein höherer Anteil erneuerbarer Energien + Speicher + *lyseverfahren die Abgängigkeit von Gas aus Russland reduziert hätte. Ein Preisanstieg hätte es auch damit gegeben keine Frage, aber nicht in der Höhe, denn es ist kein Naturgesetz, dass Deutschland Gas aus Russland braucht.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

Was hat denn Gas aus Russland mit grundlastfähiger Energie zu tun?
Gaskraftwerke werden bei der Stromversorgung dazugeschaltet, wenn es Bedarfsspitzen gibt, ganz sicher aber nicht für die Grundlast.

Im Übrigen verkaufen wir auch massig Strom nach Frankreich.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Man sieht es auf der Straße.
Am Wochenende wieder große Demo in Mannheim und nach Bekannten sieht es wohl in jeder grösseren Stadt so aus.
Und während früher eher der Kopf geschüttelt wurde gabs jetzt ermunternde Zurufe.
Wenn die Inkompetenz der Politiker (ist ja nicht Putins Schuld wenn 50% des Strompreises Steuern sind) nicht aufhört, könnte es ungemütlich werden.

Groß? Ich habe mir es eben auf youtube angeguckt und das waren ein paar hundert Leute.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

ich will nichts sagen, aber es geht immer noch darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig. Aber häng dich nur an deiner Grundlast auf.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Mit grundlastfähigen Speichern für die Flaute? Mit Power2Gas zum Einspeichern von Überschüssen aus PV und Gas2Power?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Um Mal die Stimmung zu heben, auf der Wiesn spürt man nix von Rezession....jeder zahlt seine Taler für Maß und Hendl ohne Gewissensbisse ;)

So schlecht kann es also nicht sein !

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

Was hat denn Gas aus Russland mit grundlastfähiger Energie zu tun?
Gaskraftwerke werden bei der Stromversorgung dazugeschaltet, wenn es Bedarfsspitzen gibt, ganz sicher aber nicht für die Grundlast.

Im Übrigen verkaufen wir auch massig Strom nach Frankreich.

Naja grds. ist Gas schon grundlastfähig, das bedeutet ja zunächst nur, dass man es einsetzen kann eine stabile Grundversorgung im Netz zu haben um das Stromnetz stabil zu halten (ob es sinnvoll ist, ist was anderes). Das Problem ist eher, dass die dt. Politik keinen Plan welche Quelle wir künftig für die Grundlast verwenden wollen, derzeit sind alle verfügbaren Grundlastquellen fossil und verpönt (Kohle, Atom, Gas). Wasserkraft ist nicht in der Masse verfügbar (und beinhaltete auch massive Eingriffe in die Natur - was dann auch wieder gerne von güner Seite torpediert wird).

Es gibt ja auch entsprechende Analysen in welchem Umfang durchschnittlich erneuerbare Energien zur Verfügung stehen können bzw. wann es Komplettausfälle gibt, man geht hier statistisch von einem Zeitraum zwischen 7-9 Tage am Stück im Jahr aus, wir haben derzeit aber lediglich Speicherkapazitäten um den durchschnittlichen Stromverbrauch von rd. 30 sec. bis max 1 min. in Deutschalnd zu speichern -> eine Speicherung für den Zeitraum von mind. 1 Wochje ist eher eine Illusion.

das wir von fossiler (insb CO2-lastiger) Energieerzeugung wegkommen müssen sollte jedem klar sein, nur kann man das leider nicht ideologisch auf biegen uns brechen machen sondern unter Berücksichtigung unserer Gegebenheiten (sowohl was im hinblick auf erneuerbare Energien Sinn macht und was unsere Wirtschaft verträgt).

Erschütternd ist zum Teil die ideologische Verbenlendung mit der Teile des äußersten Rechten Sprektrums aber insbesondere auch des links-grünen Spektrums agieren. Die Erkenntnisse der Wissenschaft werden ignoriert und es wird nur mantraartig die eigen idelogisch aufgeblasene Meinung wiedergegeben.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

Was hat denn Gas aus Russland mit grundlastfähiger Energie zu tun?
Gaskraftwerke werden bei der Stromversorgung dazugeschaltet, wenn es Bedarfsspitzen gibt, ganz sicher aber nicht für die Grundlast.

Im Übrigen verkaufen wir auch massig Strom nach Frankreich.

„Grundlastfähig sind alle Arten von konventionellen Wärmekraftwerken wie Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke (inklusive GuD-Kraftwerke), sowie Kernkraftwerke.[2] Ebenfalls grundlastfähig sind Biomasse- und Biogaskraftwerk, Geothermiekraftwerke und fast alle die Fließgeschwindigkeit von Flüssen nutzenden Wasserkraftwerke. […]Photovoltaik- und Windkraftanlagen sind aufgrund ihrer dargebotsabhängigen und somit volatilen Einspeisung nicht grundlastfähig.“

Bitte mal ohne Ideologie argumentieren.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Maschinenbau/Chemie hier. Volle Auftragbücher, das Problem ist nur Rohstofflieferzeiten bei Stahl etc. Aber eigentlich gibt es da immer Probleme.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Aha, auf welchen Wirtschaftsminister? Der vor 20 Jahren?
Wir scheitern ja schon daran 2% unserer Fläche mit Windrädern zu bebauen weil der Rotmilan... keine Ahnung... geschreddert wird? Gleichzeitig würgen die Landesregierungen mit immer mehr Bürokratie die Energiewende seit Jahren ab.
Und über all dem sitzt der mahnende Grünwähler, der dann doch realisiert dass es umweltschädlich ist, wenn man per Billigflug den Sinn des Lebens auf irgendwechen Trampelpfaden bei den Inkas oder auf Bahnstrecken auf Sri Lanka sucht während man sich zuhause die Chia Samen einfliegen lässt.

Das Problem ist, dass der Großteil der Bevölkerung überhaupt einen Plan mehr von unserem Wirtschaftskreislauf und dem damit verbunden ein Gefühl für Verhältnismäßigkeit hat.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Der Einkäufer schrieb am 19.09.2022:

Würde es interessant finden, wenn ihr die Branchen dazu schreibt :)
Ich denke, dass sich die Weltwirtschaft schneller erholen wird wie wir denken. Mache mir daher keine grossen Gedanken...

Noch sind wir nicht unten angelangt... es geht erst richtig los!

Ich wäre an deiner Stelle nicht so optimistisch, könntest schwer enttäuscht werden, wenn dir die Augen aufgehen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Schon mal was von Dunkelflaute gehört?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

Was hat denn Gas aus Russland mit grundlastfähiger Energie zu tun?
Gaskraftwerke werden bei der Stromversorgung dazugeschaltet, wenn es Bedarfsspitzen gibt, ganz sicher aber nicht für die Grundlast.

Im Übrigen verkaufen wir auch massig Strom nach Frankreich.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Naiver als sich vollständig von einem Gaslieferanten abhängig zu machen? Der dazu auch noch gerne mal alle paar Jahre seine Nachbarländer überfällt?

Das war aber wirklich mal eine grandios Energie- und Außenpolitik unserer konservativen Regierungen der letzten Jahre...

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

Eigentlich recht simpel: Atomkraft ausbauen (insbesondere die neuen Kraftwerke sind hervorragend), Erneuerbare ausbauen, Gas wirklich nur zum Abfedern von spitzen Nutzen oder bei einer Dunkelflaute. Zeitgleich Ausbau von Speicherkapazitäten (da gibt es Dutzende Varianten). Dadurch ermöglicht sich eine günstige und nachhaltige Transformation ohne Ideologie oder überstürztes Handeln. Dazu sind unsere Politiker leider nicht fähig, weil man auf eine langfristige Transformation setzen müsste statt kurzfristig mit populistischen Maßnahmen oder Reden die Wählerstimmen zu holen..

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

Das Groteske ist, dass die Abhängigkeit von russischem Gas rein wirtschaftlich wohl trotzdem die richtige Entscheidung war. Denn über die letzten 10 Jahre hat Deutschland unglaublich günstige Energie bekommen.

Jetzt steht uns zwar ein harter Winter bevor, aber die Märkte werden sich nächstes Jahr wieder beruhigen. Nächsten Winter wird es keine Mangellage geben, und die Preise werden irgendwo zwischen jeden der letzten Jahre und jenem dieses Winters liegen. Die Preise wären aber jetzt auch die Gleichen, wenn Deutschland nicht auf russisches Gas gesetzt hätte.

Ich blende hier explizit den Klimaaspekt aus, der natürlich schon früher einen viel stärkeren Swift auf Erneuerbare erfordert hätte. Aber wenn man der aktuellen Situation etwas Positives abgewinnen möchte, ist es vielleicht das, dass aufgrund des hohen Strompreises Investitionen in Erneuerbare attraktiver geworden sind und der Druck zur Energieeffizienz steigt.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?

Atomkraft? Geh mir weg damit, viel zu gefährlich
Fracking? Benutzt böse Chemie deswegen will ich das nicht
Windenergie? Aber nicht bei mir in der Gegend, die Dinger sehen doch schrecklich aus
Stromtrassen damit die Windräder in der Nordsee stehen können? Nein, dafür müssen Bäume gefällt werden
Solarkraft? Aha und nachts?
Pumpspeicherkraftwerke? Viel zu großer Eingriff in die Natur, es gibt da auch diesen einen Vogel der da 2 Wochen im Jahr brütet

Ungefähr so sah doch Energiepolitik die letzten Jahr aus, dass es für das Nervenkostüm aller Beteiligten besser ist einfach russisches Gas einzukaufen wundert mich nicht.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?)

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Klar die aktuellen Probleme muss man den 16 Jahren Merkel-Regierung anlasten: Erzwungener Atomausstieg, Reduzierung der Kohleenergie, mangelnder Ausbau erneuerbarer Energien und Gasabhängigkeit zu Russland.

Die Kritik an den Grünen ist, dass sie aus ideologischer Sicht die Augen vor der wirtschaftlichen und physikalischen Realität verschließen. "Der Strom kommt ja aus der Steckdose" ist ein Satz, dem wohl viele Grünen zustimmen würden.
Fairerweise muss man aber auch erkennen, dass Physik und Energiesysteme den IQ der meisten Politiker überlasten. Aber dann muss man halt auf Experten hören.

Erneuerbare Energien sind der richtige Weg, daran gibt es keinen Zweifel. Allerdings ohne massiven Ausbau, leistungsstarke Speicher und den Aufbau einer (fossilen oder atomaren) Reserve, wird das nie reichen.
Und vor dieser harten Realität verschließt die Politik kollektiv die Augen.
Entweder wir klatschen das Land sehr zeitnah mit Windparks und Solarparkt voll (auch gegen Widerstand von Anwohnern/Umweltschützern etc.) oder wir werden uns noch lange auf andere Energieträger verlassen müssen.
Und aufgrund der irrationalen (und größtenteils absolut unbegründeten) Angst vor Atomkraft, bleiben nur Kohle und Gas.
Etwas anderes lässt die Physik einfach nicht zu. Und diese Erkenntnis gibt es schon seit über 50 Jahren. Bloß passiert ist halt nix.

Und das die Grünen gegen Atomkraft sind, ist nicht verwunderlich. Immerhin ist die Anti-Atomkraft Bewegung der 70er Jahre quasi die Gründungsstunde der Grünen. Würde man davon abrücken, könnte sich die Partei auch gleich ganz auflösen.
Damals wie heute basiert die Angst vor Atomkraft aber primär auf Halbwissen und Framing. Man nimmt gerne Tschernobyl (menschliches und politisches Versagen) und Fukushima (Planungsfehler) als Beispiel für die Gefahren. Dabei ignoriert man die hunderten Atomreaktoren die weltweit seit Jahrzehnten problemlos laufen.
Außerdem ist die Technik von heute nicht mehr mit den Reaktoren der 50er-70er Jahren (wie Fukushima oder Tschernobyl) zu vergleichen.
Moderne Ansätze könnten Lösungen für das Endlagerproblem und die radioaktiven Abfälle bieten und gleichzeitig sichere Energie erzeugen. Aber aus ideologischen Gründen verschließt man sich diesen Möglichkeiten komplett.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Das Problem ist, dass unsere Politik nicht verstanden hat, dass die Verfügbarkeit von günstiger Energie strategisch wichtig ist für Dt. als Industriestandort. Das die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien wichtig ist und zunehmen muss ist jedem klar, nur haben wir es versucht zu erzwingen mit einem Bürokratischen Monster (EEG) und ideologisch getrieben und gleichzeitig hat man sich der Realität verschlossen und versucht gerade vollkommen gegen die weltweite Entwicklung zu agieren.

Das dringenste Problem ökologisch gesehen ist der CO 2-Ausstoß, d.h. die Konsequenz muss sein im ersten Schritt die Versorgung mit Energie sicherzustellen ohne CO 2 Ausstoß, das sind dann Energiequellen wie Wind, Solar, Geothermie, Wasserkraft und Atomkraft. In Dt. sind aber von diesen Quellen alle ausser Wind, Solar verpönt (Atomkraft und Wasserkraft) bzw. nicht im nötigen Umfang verfügbar (Geothermie).

Witzigerweise propagieren sogar die meisten grünen Parteien im europäischen Ausland Atomkraft zumindest als Brücke (wobei Fusionskraftwerke als theoretischer Goldstandard ja auch Atomkraft sind) - nur bei uns versucht man gleich ans Ende zu springen (ideologisch aufgeladen, da sich die Grünen im Wesentlichen aus der Antiatomkraftbewegung legitimieren - beim Rest Fähnchen im Wind - siehe CDU).

Daneben wird der künftige Energiebedarf einfach ignoriert alleine durch die geplante Elektrifizierung im Verkehr wird der Verbrauch massiv ansteigen, die Industrie ist dabei mal vollkommen aussen vor. Gibt recht interessante Aussagen z.B. von BASF wenn die ihre Produktion komplett elektifizieren würden und Gas nur noch als Rohstoff für Produkte ingesetzt würde, was das bedeutet da reden wir alleine bei BASF von einem Verbrauch der rd. 1/3 des derzeitigen Gesamtverbrauchs in Dt. ausmacht.

Leider ignoriert unsere Politik seit Jahren diese Problematik.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Ich blende hier explizit den Klimaaspekt aus, der natürlich schon früher einen viel stärkeren Swift auf Erneuerbare erfordert hätte. Aber wenn man der aktuellen Situation etwas Positives abgewinnen möchte, ist es vielleicht das, dass aufgrund des hohen Strompreises Investitionen in Erneuerbare attraktiver geworden sind und der Druck zur Energieeffizienz steigt.

Naja mal schauen ob nach der "Übergewinnsteuer" tatsächlich noch signifikant mehr in erneuerbare Energien investiert werden wird oder ob die Budgets sich Dank Steuer nicht erhöhen lassen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

Eigentlich recht simpel: Atomkraft ausbauen (insbesondere die neuen Kraftwerke sind hervorragend), Erneuerbare ausbauen, Gas wirklich nur zum Abfedern von spitzen Nutzen oder bei einer Dunkelflaute. Zeitgleich Ausbau von Speicherkapazitäten (da gibt es Dutzende Varianten). Dadurch ermöglicht sich eine günstige und nachhaltige Transformation ohne Ideologie oder überstürztes Handeln. Dazu sind unsere Politiker leider nicht fähig, weil man auf eine langfristige Transformation setzen müsste statt kurzfristig mit populistischen Maßnahmen oder Reden die Wählerstimmen zu holen..

Mehr erneuerbare Energiequellen in Kombination mit Speichern wäre natürlich toll, ob die Technik hier tatsächlich schon marktreif ist (insbesondere der Speicher) weiß ich nicht lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Atomenergie ist für mich so eine Sache. Auch hier wieder eine ehrliche Frage: Sind die neuen AKW's wirklich so gut? Ich vermute du meinst AKW'S die transmutation nutzen oder?

Klingt im ersten Moment natürlich erstmal toll! AKW's die mit Atommüll laufen sind natürlich eine tolle Sache! Aber wenn man auch nur ein bisschen unter der Oberfläche gräbt scheint es doch nicht ganz so einfach zu sein. Es scheint wenig bis keine Kraftwerke zu geben, die tatsächlich laufen. Das französische Projekt wurde eingestellt, die Japaner scheinen ihr Kraftwerke ebenfalls still gelegt zu haben, nur in Russland scheint aktuell noch so ein Kraftwerke zu Laufe. Scheint mir so als wäre die Technik noch nicht ausgereift. Darüber hinaus scheint es auch immer noch Atommüll zu produzieren, der Entgelagert werden muss. Zwar nur noch für 500-1000 Jahre, das ist aber trotzdem noch eine lange Zeit. Günstig scheint mir das auch nicht zu sein.

Es kommt auch noch dazu das Brennstäbe nicht unbegrenzt vorhanden sind. Sollte die ganze Welt versuchen ihren Bedarf mit Atomenergie zu decken, hätten wir genug für 10 Jahre. Scheint mir alles nicht so sinnvoll aber da lass ich mich gerne eines besseren belehren. Ich bin WiWi und kein Physiker, kann sein das ich hier fundamentale Fehler gemacht habe.

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WiWi Gast

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30% weniger Besucher am Eröffungswochenende als 2019

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Um Mal die Stimmung zu heben, auf der Wiesn spürt man nix von Rezession....jeder zahlt seine Taler für Maß und Hendl ohne Gewissensbisse ;)

So schlecht kann es also nicht sein !

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WiWi Gast

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Genau so!

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

Ich stelle mal ehrlich die Frage in den Raum was ihr euch denn für eine Energie Politik wünschen würdet?
Ich bin mit dem Thema ehrlich gesagt überfordert, wobei ich mich schon frage warum man die Probleme der aktuellen Energie Politik jetzt ausgerechnet den Grünen anlassen möchte (wer hat die letzten 16 Jahre nochmal reagiert?). Ich finde auch nicht alle Maßnahmen gut, ich habe aber nicht das Gefühl, das eine Regierung unter Armin Laschet oder die Vorgänger Regierung einen besseren Job gemacht hätten.

Aber zurück zum Thema, was hätte man anders machen sollen, auf welche Energie hätte man setzen sollen? Hätte man statt des Atomaustiegs weitere Kraftwerke bauen sollen? Oder ist Klimawandel und CO2 anstoß eh kompletter Quatsch und wir hätten einfach weiter mit der Kohle machen sollen? Öl aus der Notdsee oder fraking?
Ich höre zwar immer Kritik daran, das die Grünen so weltfremd und realitätsfern wären aber wirkliche Lösungen hab ich noch nicht gehört.

Meiner Meinung nach ist das aktuelle Problem relativ einfach: wir haben uns abhängig von russischen Gas gemacht und das fällt uns jetzt auf die Füße. Jede Art der Diversifikation wäre für uns wirtschaftlich erstmal besser gewesen. Ob es uns beim Klimawandel geholfen hätte sei erstmal dahingestellt.

Eigentlich recht simpel: Atomkraft ausbauen (insbesondere die neuen Kraftwerke sind hervorragend), Erneuerbare ausbauen, Gas wirklich nur zum Abfedern von spitzen Nutzen oder bei einer Dunkelflaute. Zeitgleich Ausbau von Speicherkapazitäten (da gibt es Dutzende Varianten). Dadurch ermöglicht sich eine günstige und nachhaltige Transformation ohne Ideologie oder überstürztes Handeln. Dazu sind unsere Politiker leider nicht fähig, weil man auf eine langfristige Transformation setzen müsste statt kurzfristig mit populistischen Maßnahmen oder Reden die Wählerstimmen zu holen..

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Okay soweit ich die Regierungskritik richtig verstanden habe, sind sich alle eigentlich Einig, das erneuerbare Energiequellen eigentlich der richtig weg sind. Nur hätte man verstärkt auf Atomenergie setzen müssen anstatt auf Gas als Übergangstechnologie. Hätte das unser Problem den tatsächlich gelöst? Gas wird zwar auch zur Stromerzeugung genutzt und treibt aktuell auch die Stromkosten in die Höhe, man bräuchte also soviel Atomenergie, das wir keine Gas mehr verstromen müssten. Bin mir nicht sicher ob das realistisch ist, wenn ich über die Dürre im Sommer nachdenken (war ja auch das Problem in Frankreich).
Aber selbst wenn dem so wäre, brauchen wir Gas doch primär zum heizen und für die Industrie. Hier hätten wir doch durch Atomenergie nichts gewonnen oder? Alle Haushalte auf Wärmepumpen umzurüsten hätte doch auch mit Atomenergie keinen Sinn gemacht und die Industrie hätte weiterhin Gas für ihre Prozesse benötigt.

Zielführender wäre es doch eigentlich gewesen, sich nicht vollständig abhängig von einem einzelnen Importeur zu machen, was eigentlich bedeutet, man hätte den Energiemarkt nicht liberalisieren dürfen. Das hätte zwar zu höheren Preisen in der Vergangenheit geführt, hätte aber den jetzigen Schock deutlich abgemildert.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Es kommt auch noch dazu das Brennstäbe nicht unbegrenzt vorhanden sind. Sollte die ganze Welt versuchen ihren Bedarf mit Atomenergie zu decken, hätten wir genug für 10 Jahre. Scheint mir alles nicht so sinnvoll aber da lass ich mich gerne eines besseren belehren. Ich bin WiWi und kein Physiker, kann sein das ich hier fundamentale Fehler gemacht habe.

Es geht aber nicht darum, dass die ganze Welt ihren ganzen Energiebedarf mit Atomenergie deckt, sondern es geht um die Nutzung von Atomenergie als Teil des Energie-Mix.

Die simple Tatsache ist, dass wir zur Zeit als Land weder unsere Klimaziele noch unsere Energiegrundsicherung im Griff haben. Meiner Ansicht nach könnte Atomenergie bei beidem helfen, indem sie uns eine Unterstützung beim Übergang liefert.

Gegen die Atomenergie spricht meiner Ansicht nur das Risiko der Kernenergie, einschließlich der Endlagerung. Dafür spricht, dass wir durch das Verfehlen der Klimaziele nach unserem jetzigen Wissen zu einer garantierten Umweltkatastrophe beitragen. Dazu kommt, dass wir uns unabhängig von unserer Entscheidung nicht von vollständig von den Risiken der Kernenergie abkoppeln können, da Nachbarländer diese weiter betreiben.

Das ist am Ende eine politische Entscheidung und da hat die Mehrheit der Bevölkerung vor einigen Jahren befürwortet, dass wir aus der Atomenergie aussteigen. Mit den Folgen müssen wir jetzt leben. Vielleicht haben wir auf Dauer Vorteile, aber zumindest kurzfristig haben wir eine Wohlstandsverlust durch höhere Energiepreise und das betrifft natürlich immer den ärmeren Teil der Bevölkerung besonders. Das war aber auch zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits klar.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Okay soweit ich die Regierungskritik richtig verstanden habe, sind sich alle eigentlich Einig, das erneuerbare Energiequellen eigentlich der richtig weg sind. Nur hätte man verstärkt auf Atomenergie setzen müssen anstatt auf Gas als Übergangstechnologie. Hätte das unser Problem den tatsächlich gelöst? Gas wird zwar auch zur Stromerzeugung genutzt und treibt aktuell auch die Stromkosten in die Höhe, man bräuchte also soviel Atomenergie, das wir keine Gas mehr verstromen müssten. Bin mir nicht sicher ob das realistisch ist, wenn ich über die Dürre im Sommer nachdenken (war ja auch das Problem in Frankreich).
Aber selbst wenn dem so wäre, brauchen wir Gas doch primär zum heizen und für die Industrie. Hier hätten wir doch durch Atomenergie nichts gewonnen oder? Alle Haushalte auf Wärmepumpen umzurüsten hätte doch auch mit Atomenergie keinen Sinn gemacht und die Industrie hätte weiterhin Gas für ihre Prozesse benötigt.

Zielführender wäre es doch eigentlich gewesen, sich nicht vollständig abhängig von einem einzelnen Importeur zu machen, was eigentlich bedeutet, man hätte den Energiemarkt nicht liberalisieren dürfen. Das hätte zwar zu höheren Preisen in der Vergangenheit geführt, hätte aber den jetzigen Schock deutlich abgemildert.

Nein, natürlich würde es das Problem nicht komplett lösen da Gas ja wie du sagst vor allem auch für Heizen, Warmwasser und die Industrie benötigt wird. Am Strommix ist der Anteil gar nicht sooo groß (2021 irgendwas um 12-15%), aber wäre man beim Strom flexibel und könnte bspw. moderne Atomkraftwerke einfach stärker hochfahren dann würde das schon deutlich helfen die Kosten abzufedern (weniger Gas für die Stromproduktion = mehr Gas zum Heizen). Zur Not können die Gasabhängigen einen Heizlüfter aufstellen der dann entsprechend günstiger zu betreiben ist. Auch die Industrie kann in Teilen von Gas auf Strom umschwenken in einigen großen Produktionswerken stehen Gaskraftwerke zur Stromerzeugung die dann eben nicht laufen und der Strom wird zugekauft. Hilft natürlich nicht wenn die Grünen in BW den Antrag von Daimler Truck Gas durch Öl in ihrem Produktionswerk zu ersetzen ablehnen oder dass der Antrag der BASF einfach seit Wochen oder gar Monaten nicht bearbeitet wird (selbst wenn er jetzt positiv beschieden wird ist es für den Winter wohl zu spät bis alles umgerüstet ist).

Aber du hast völlig recht: es war ein kapitaler Fehler sich so extrem von nur einem Zulieferer abhängig zu machen. Gerade in Kombination damit, dass der Umstieg auf Gas auch gewollt war.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Keine Ahnung warum hier irgendjemand weiter auf AKW's setzen möchte. Von wegen sicher und es passiert nichts. Der Müll muss trotzdem gelagert werden und lass mal doch ein Kraftwerk irgendwie kaputt gehen...Kann das irgendjemand ausschließen?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Lasst uns zurück zum Thema kommen: Spürt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bei uns merkt man aktuell nichts, es fühlt sich an wie trügerische Ruhe. Mich wundert das, denn in meinem ganzen Umkreis (und bei mir selbst) ist Verunsicherung, Konsum wird runtergefahren und größere Anschaffungen nach Möglichkeit verschoben. Ich verstehe nicht, warum sich das nicht schon in den Unternehmen niederschlägt.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ich arbeite in der Auto-ID Branche (Datenerfassungsgeräte, QR-Coder Leser, RFID-Scanner und Industrie-Drucker) , hauptsächlich beliefern wir Logistik- , Transport- und Einzelhandelsunternehmen.

Ich merke einen erheblichen Auftragsrückgang. Das zeigt sich aktuell noch nicht so, weil wir seit fast zwei Jahren einen gehörigen Backlog mit schleppenm, aufgrund der Lieferverzögerungen innerhalb der Supply Chain, aber wenn das so weitergeht wird 2023 kein lustiges Jahr.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Okay soweit ich die Regierungskritik richtig verstanden habe, sind sich alle eigentlich Einig, das erneuerbare Energiequellen eigentlich der richtig weg sind. Nur hätte man verstärkt auf Atomenergie setzen müssen anstatt auf Gas als Übergangstechnologie. Hätte das unser Problem den tatsächlich gelöst? Gas wird zwar auch zur Stromerzeugung genutzt und treibt aktuell auch die Stromkosten in die Höhe, man bräuchte also soviel Atomenergie, das wir keine Gas mehr verstromen müssten. Bin mir nicht sicher ob das realistisch ist, wenn ich über die Dürre im Sommer nachdenken (war ja auch das Problem in Frankreich).
Aber selbst wenn dem so wäre, brauchen wir Gas doch primär zum heizen und für die Industrie. Hier hätten wir doch durch Atomenergie nichts gewonnen oder? Alle Haushalte auf Wärmepumpen umzurüsten hätte doch auch mit Atomenergie keinen Sinn gemacht und die Industrie hätte weiterhin Gas für ihre Prozesse benötigt.

Gas wird natürlich auch verstromt und kommt aus grundlastfähigen Kraftwerken. Die Kommentare hier sind ein wenig irreführend. Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann merkt man schnell, dass der Rückgang der Kernenergie teilweise durch Wind, aber primär durch Gaskraftwerke kompensiert wurde. Und das ist das Problem.

Zielführender wäre es doch eigentlich gewesen, sich nicht vollständig abhängig von einem einzelnen Importeur zu machen, was eigentlich bedeutet, man hätte den Energiemarkt nicht liberalisieren dürfen. Das hätte zwar zu höheren Preisen in der Vergangenheit geführt, hätte aber den jetzigen Schock deutlich abgemildert.

Verstehe ich nicht. Was hat die Liberalisierung des Energiemarktes damit zu tun? Das Problem ist, dass russisches Gas sehr günstig ist. Ein andere "Importeur" würde einen teilweise doppelt so hohen Preisaufschlag bedeuten.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Keine Ahnung warum hier irgendjemand weiter auf AKW's setzen möchte. Von wegen sicher und es passiert nichts. Der Müll muss trotzdem gelagert werden und lass mal doch ein Kraftwerk irgendwie kaputt gehen...Kann das irgendjemand ausschließen?

Zum einen gibt es neue Kraftwerkstypen bzw. werden auch entwickelt, die eine "weitere Verbrennung" erlauben und damit den Atommüll "reduzieren/ nutzbar machen"

Das Risiko ist eigentlich beherrschbar, wenn man sich die Gaus der Vergangenheit ansieht waren es immer menschliches Versagen (Tschernobyl) oder eine Fehlplanung im Hinblick auf den Standort (Fukushima). Risiken bestehen im Leben immer die frage ist nur wie wahrscheinlich sind sie.

Die andere Frage ist welche Option hat man auf Sicht der nächsten 20-30 Jahre. Das die komplette Elektrifizierung mit erneuerbaren Energiequellen abgedeckt werden soll ist (zumindest mittelfristig) nicht darstellbar - zumindest nach Aussage der Wissenschaft und der Ingenieure.

Man muss halt abwägen, wie weit sind wir bereit Verluste im Wohlstand auf Grund Rückgang der Wirtschaftsleistung zu akzeptieren ohne Kernkraft, oder wir bleiben weiter bei den anderen fossilen Energiequellen (z.B. Kohle) mit der Problematik, dass dann CO2 ausgestoßen wird

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Okay soweit ich die Regierungskritik richtig verstanden habe, sind sich alle eigentlich Einig, das erneuerbare Energiequellen eigentlich der richtig weg sind. Nur hätte man verstärkt auf Atomenergie setzen müssen anstatt auf Gas als Übergangstechnologie. Hätte das unser Problem den tatsächlich gelöst? Gas wird zwar auch zur Stromerzeugung genutzt und treibt aktuell auch die Stromkosten in die Höhe, man bräuchte also soviel Atomenergie, das wir keine Gas mehr verstromen müssten. Bin mir nicht sicher ob das realistisch ist, wenn ich über die Dürre im Sommer nachdenken (war ja auch das Problem in Frankreich).
Aber selbst wenn dem so wäre, brauchen wir Gas doch primär zum heizen und für die Industrie. Hier hätten wir doch durch Atomenergie nichts gewonnen oder? Alle Haushalte auf Wärmepumpen umzurüsten hätte doch auch mit Atomenergie keinen Sinn gemacht und die Industrie hätte weiterhin Gas für ihre Prozesse benötigt.

Zielführender wäre es doch eigentlich gewesen, sich nicht vollständig abhängig von einem einzelnen Importeur zu machen, was eigentlich bedeutet, man hätte den Energiemarkt nicht liberalisieren dürfen. Das hätte zwar zu höheren Preisen in der Vergangenheit geführt, hätte aber den jetzigen Schock deutlich abgemildert.

Nein, natürlich würde es das Problem nicht komplett lösen da Gas ja wie du sagst vor allem auch für Heizen, Warmwasser und die Industrie benötigt wird. Am Strommix ist der Anteil gar nicht sooo groß (2021 irgendwas um 12-15%), aber wäre man beim Strom flexibel und könnte bspw. moderne Atomkraftwerke einfach stärker hochfahren dann würde das schon deutlich helfen die Kosten abzufedern (weniger Gas für die Stromproduktion = mehr Gas zum Heizen). Zur Not können die Gasabhängigen einen Heizlüfter aufstellen der dann entsprechend günstiger zu betreiben ist. Auch die Industrie kann in Teilen von Gas auf Strom umschwenken in einigen großen Produktionswerken stehen Gaskraftwerke zur Stromerzeugung die dann eben nicht laufen und der Strom wird zugekauft. Hilft natürlich nicht wenn die Grünen in BW den Antrag von Daimler Truck Gas durch Öl in ihrem Produktionswerk zu ersetzen ablehnen oder dass der Antrag der BASF einfach seit Wochen oder gar Monaten nicht bearbeitet wird (selbst wenn er jetzt positiv beschieden wird ist es für den Winter wohl zu spät bis alles umgerüstet ist).

Aber du hast völlig recht: es war ein kapitaler Fehler sich so extrem von nur einem Zulieferer abhängig zu machen. Gerade in Kombination damit, dass der Umstieg auf Gas auch gewollt war.

Ich stelle mir dann aber die Frage, wie groß der Effekt von Atomenergie tatsächlich gewesen wäre. Um das beurteilen zu können, müsste man wahrscheinlich die eingesparte Menge beim Strom und die zusätzlich beim Gas verfügbare Menge ins Verhältnis setzten können. Auf dem ersten Blick würde ich aber vermuten, sieht es mir aber eher danach aus das die verstromung von Gas eher vernachlässigbar ist und der Effekt wahrscheinlich überschaubar gewesen wäre auch wenn man es definitiv gespürt hätte.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Es kommt auch noch dazu das Brennstäbe nicht unbegrenzt vorhanden sind. Sollte die ganze Welt versuchen ihren Bedarf mit Atomenergie zu decken, hätten wir genug für 10 Jahre. Scheint mir alles nicht so sinnvoll aber da lass ich mich gerne eines besseren belehren. Ich bin WiWi und kein Physiker, kann sein das ich hier fundamentale Fehler gemacht habe.

Es geht aber nicht darum, dass die ganze Welt ihren ganzen Energiebedarf mit Atomenergie deckt, sondern es geht um die Nutzung von Atomenergie als Teil des Energie-Mix.

Die simple Tatsache ist, dass wir zur Zeit als Land weder unsere Klimaziele noch unsere Energiegrundsicherung im Griff haben. Meiner Ansicht nach könnte Atomenergie bei beidem helfen, indem sie uns eine Unterstützung beim Übergang liefert.

Gegen die Atomenergie spricht meiner Ansicht nur das Risiko der Kernenergie, einschließlich der Endlagerung. Dafür spricht, dass wir durch das Verfehlen der Klimaziele nach unserem jetzigen Wissen zu einer garantierten Umweltkatastrophe beitragen. Dazu kommt, dass wir uns unabhängig von unserer Entscheidung nicht von vollständig von den Risiken der Kernenergie abkoppeln können, da Nachbarländer diese weiter betreiben.

Das ist am Ende eine politische Entscheidung und da hat die Mehrheit der Bevölkerung vor einigen Jahren befürwortet, dass wir aus der Atomenergie aussteigen. Mit den Folgen müssen wir jetzt leben. Vielleicht haben wir auf Dauer Vorteile, aber zumindest kurzfristig haben wir eine Wohlstandsverlust durch höhere Energiepreise und das betrifft natürlich immer den ärmeren Teil der Bevölkerung besonders. Das war aber auch zum Zeitpunkt der Entscheidung bereits klar.

Okay also geht es darum Kernenergie in einem Mix mit erneuerbaren Energien einzusetzen, quasi um die fehlende Zuverlässigkeit von den erneuerbaren Energien auszugleichen? Würde ich zumindest die vielen Ausfälle in Frankreich dieses Jahr gegen halten wollen.

Mit der Klimakrise kann ich dir soweit zustimmen, das wir aktuell unsere Klimaziele verfehlen und auf eine Umweltkatastrophe zusteuern. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Kernenergie hier tatsächlich die Lösung ist. Neben den von dir erwähnten Risiken, die für sich allein schon eine Abwägung wert wären, frage ich mich ob kernenergie tatsächlich dafür ausreichen würde. Wenn ich CO2 neutral sein möchte, reicht es ja nicht nur die Stromerzeugung CO2 neutral auszugestalten, sondern ich muss parallel alle anderen Prozesse ebenfalls so umstellen, daß sie im Zweifel mit Strom laufen, da fallen mir neben Industrie Prozessen (die ich ehrlich gesagt eh nicht verstehe), sofort das Auto und die Heizung ein, ich bin aber sicher da gibt es noch viel mehr. Das bedeutet, der Stromverbrauch wird ebenfalls nochmal deutlich steigen. Das bedeutet, die Atomenergie wird wahrscheinlich als alleinige Lösung nicht funktionieren (ich verweise hier nochmal darauf, daß auch hier die Ressourcen endlich sind und übrigens ist Russland hier auch ein wichtiger Exporteur)
Der Schlüssel liegt wahrscheinlich eher darin, den Verbrauch stark zu reduzieren. Ich gebe dir aber recht, das man hier tatsächlich abwägen kann.

Ob wir dadurch kurzfristig wirklich mehr Wohlstand gehabt hätten weiß ich auch nicht. Neue Atomkraftwerke bauen, wäre nicht billig gewesen. Atomenergie ist sehr stark subventioniert worden. Das war ein politische Entscheidung und keine marktwirtschaftliche Entscheidung. Erneuerbare Energien sind beispielsweise deutlich günstiger, laut der Tagesschau etwa 100€ je Megawatt Stunde. Es wäre aber mit Sicherheit sinnvoller gewesen die alten Atomkraftwerke nicht vorzeitig still zu setzen und den Betreibern noch hohe Abfindungen zu zahlen.

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WiWi Gast

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Bin im Deal Advisory einer der Big4. Aktuell sind alle noch recht gut beschäftigt, aber die Pipeline wird zumindest bei uns dünner und Großprojekte fangen langsam an auszubleiben. Ob das nur temporär oder ein genereller Trend ist, bleibt abzuwarten.

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WiWi Gast

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Ich arbeite bei einem Automobilzulieferer. Wir haben auch mit extremen Preiserhöhungen von unseren Lieferanten zu kämpfen. Das Problem ist, dass wir diese Preissteigerungen nicht an die OEM's weitergeben können. Folglich sinken unsere eh schon geringen Margen rapide. Überall im Unternehmen wird gespart: alte Möbel, keine Investitionen in Software und Fertigung. Gehälter stagnieren.

Es vergeht fast kein Tag an dem ich mich nicht frage, wie es beruflich weitergeht. Ich würde gerne die Branche wechseln. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich in Deutschland nur noch eine Ausbildung zum Jurist, Steuerberater oder Arzt lohnt. Wobei die ersten beiden Disziplinen in meinen Augen viel zu aufgebläht sind in diesem Land...

Wenn ich mich allerdings auf Social Media umschaue, so wird immer noch geprotzt, als ob es kein Morgen gebe...

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WiWi Gast

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AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Maschinenbau/Chemie hier. Volle Auftragbücher, das Problem ist nur Rohstofflieferzeiten bei Stahl etc. Aber eigentlich gibt es da immer Probleme.

Um das Thema nochmal aufzugreifen:
Hier Maschinenbau/Automatisierung: Auftragsbücher weiterhin eher 6-8 Monate (aktueller Industrieschnitt) statt Wie früher Mal ~2 Monate gefüllt. Klar, über die Industrie/Wettbewerber sind da bestimmt noch Doppeltplatzierungen bei.

Manche sehen zwar eine leichte Tendenz nach unten im Auftragseingang, aber trotz aller Problemen (Corona, was weiterhin auf die Kapazität schlägt, die Materialthemen auch durch Transportzeiten,..) stimmt noch alles.

Bestände natürlich gestiegen, offiziell ist die Position, dass es kritisch wird - die Zahlen sagen aktuell noch was anderes

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Ich arbeite bei einem Automobilzulieferer. Wir haben auch mit extremen Preiserhöhungen von unseren Lieferanten zu kämpfen. Das Problem ist, dass wir diese Preissteigerungen nicht an die OEM's weitergeben können. Folglich sinken unsere eh schon geringen Margen rapide. Überall im Unternehmen wird gespart: alte Möbel, keine Investitionen in Software und Fertigung. Gehälter stagnieren.

Es vergeht fast kein Tag an dem ich mich nicht frage, wie es beruflich weitergeht. Ich würde gerne die Branche wechseln. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sich in Deutschland nur noch eine Ausbildung zum Jurist, Steuerberater oder Arzt lohnt. Wobei die ersten beiden Disziplinen in meinen Augen viel zu aufgebläht sind in diesem Land...

Wenn ich mich allerdings auf Social Media umschaue, so wird immer noch geprotzt, als ob es kein Morgen gebe...

Preisthema kenne ich ebenfalls aus der Elektronikbranche. Im Einkauf größtenteils 20-25% plus, gerade bei Halbleitern, weitergeben können wir max 6-10%. Dazu die anderen Kostensteigerungen.

In Kombination wird spannend, was die IGM Verhandlungen bringen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Manche sehen zwar eine leichte Tendenz nach unten im Auftragseingang, aber trotz aller Problemen (Corona, was weiterhin auf die Kapazität schlägt, die Materialthemen auch durch Transportzeiten,..) stimmt noch alles.

Wir beraten gerade (noch) einen großen Automobilzulieferer (Mrd-Umsatz). Der hat diesen Monat in den Krisenmodus geschaltet. Ja, Lieferkettenprobleme sind immer noch da und Energiekosten und Inflation sind auch nicht ohne. Aber es bricht gerade die Nachfrage weg. Also mit anderen Worten: es geht los.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Branche: Online Handel: Die Bestellungen brechen grad extrem ein.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

Okay soweit ich die Regierungskritik richtig verstanden habe, sind sich alle eigentlich Einig, das erneuerbare Energiequellen eigentlich der richtig weg sind. Nur hätte man verstärkt auf Atomenergie setzen müssen anstatt auf Gas als Übergangstechnologie. Hätte das unser Problem den tatsächlich gelöst? Gas wird zwar auch zur Stromerzeugung genutzt und treibt aktuell auch die Stromkosten in die Höhe, man bräuchte also soviel Atomenergie, das wir keine Gas mehr verstromen müssten. Bin mir nicht sicher ob das realistisch ist, wenn ich über die Dürre im Sommer nachdenken (war ja auch das Problem in Frankreich).
Aber selbst wenn dem so wäre, brauchen wir Gas doch primär zum heizen und für die Industrie. Hier hätten wir doch durch Atomenergie nichts gewonnen oder? Alle Haushalte auf Wärmepumpen umzurüsten hätte doch auch mit Atomenergie keinen Sinn gemacht und die Industrie hätte weiterhin Gas für ihre Prozesse benötigt.

Gas wird natürlich auch verstromt und kommt aus grundlastfähigen Kraftwerken. Die Kommentare hier sind ein wenig irreführend. Wenn man sich die Zahlen anschaut, dann merkt man schnell, dass der Rückgang der Kernenergie teilweise durch Wind, aber primär durch Gaskraftwerke kompensiert wurde. Und das ist das Problem.

Zielführender wäre es doch eigentlich gewesen, sich nicht vollständig abhängig von einem einzelnen Importeur zu machen, was eigentlich bedeutet, man hätte den Energiemarkt nicht liberalisieren dürfen. Das hätte zwar zu höheren Preisen in der Vergangenheit geführt, hätte aber den jetzigen Schock deutlich abgemildert.

Verstehe ich nicht. Was hat die Liberalisierung des Energiemarktes damit zu tun? Das Problem ist, dass russisches Gas sehr günstig ist. Ein andere "Importeur" würde einen teilweise doppelt so hohen Preisaufschlag bedeuten.

Es hätte eher die Möglichkeit zur Diversifikation geöffnet. Der Markt neigt dazu eher den günstigsten Anbieter zu nehmen während politisch andere Interessen verfolgt werden können. Das hätte eine Diversifikation meiner Ansicht nach deutlich vereinfacht. Aber ja theoretisch hätte das auch der Markt tun können.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ich arbeite für eine Unternehmensberatung, die im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ihren Schwerpunkt hat. Schon vor der Pandemie und dem Ukrainekrieg war das für viele kleine und mittelständische Unternehmen ein Thema. Auch weil man damit in vielen Bereichen ja seine Kosten reduzieren kann. Wir hatten sehr gut zu tun. Mittlerweile sind wir mehr als voll ausgelastet.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Baubranche auf Planungseite: Noch nicht wirklich. Es wird noch versucht möglichst viele große Aufträge zu bekommen. Von Öffentlichen AG's. Da ist das Geld noch da. Bei den Baufirmen sieht das Ganze schon anders aus. Die machen gerade Verluste, da die Kosten explodiert sind. Neue Aufträge werden zwar mit Preisgleitklausel abgeschlossen, aber das hilft erstmal nichts, da die noch die alten Aufträge abwickeln müssen. Wird sich bei uns evtl. erst später auswirken. Im Moment alles noch safe und Personalmangel ohne Ende. Es kommen keine Bewerbungen mehr rein.
Für die MA ist es ganz gut, da mittlerweile auch in der Baubranche die Gehälter ok sind im Vergleich zu früher. Immernoch hinter IGM etc. aber durch Wechsel kommt man da schon näher ran. Ich mache mir da keine Sorgen zur Zeit.

Aber die allgemeine Situation in Deutschland sieht meiner Meinung nach schlecht aus. Gerade neue Abschläge für Gas und Strom bekommen. 500 € netto/Monat einfach mal weg -> ca. 10 k brutto verbrannt.
Wenn die Regierung den Strompreis nicht runterbekommt, sehe ich schwarz. Lebensmittelpreise werden explodieren. Das meiste geht dann eh für Energie weg. Es bleibt dann nichts mehr übrig für Konsum. < 4000 netto HH Einkommen werden Probleme bekommen. D.h 50 % der Deutschen werden nur wenig konsumieren können, viele werden die Energiekosten nicht aufbringen können. Das überleben viele Firmen einfach nicht, da die Preise weiter hochgehen werden und immer weniger Leute Geld für Konsum haben werden.
Warum die Regierung noch so locker bleibt...Keine Ahnung.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

ERM/ Mio/ Sustainable AG? oder was anderes? gucke gerade in die Industrie, weil ich den bereich spannend finde - was gibts da so für relevante Player mit einem Office in NRW?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Ich arbeite für eine Unternehmensberatung, die im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ihren Schwerpunkt hat. Schon vor der Pandemie und dem Ukrainekrieg war das für viele kleine und mittelständische Unternehmen ein Thema. Auch weil man damit in vielen Bereichen ja seine Kosten reduzieren kann. Wir hatten sehr gut zu tun. Mittlerweile sind wir mehr als voll ausgelastet.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Branche: Online Handel: Die Bestellungen brechen grad extrem ein.

Plus, wie bei aboutyou/Zalando/Snipes usw in den Zahlen zu sehen: Bestände explodieren. auch eine gefährliche Mischung

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Zunächst einmal: Es geht hier um das Titelthema, wer über die Energiepolitik diskutieren möchte, mag dazu einen eigenen neuen Thread eröffnen.

Zum Thema: Ich arbeite in einem extrem energieintensiven Bereich der Lebensmittelindustrie. Mehrkosten für Energie waren im August noch mit + 70. Mio € für dieses Jahr beziffert. Jetzt werden es noch mehr sein. Problem ist, dass wir unsere Kontrakte noch zu alten Energiepreisen abgeschlossen haben. Das ändert sich jetzt so langsam. Perspektivisch werden wir die Preise deutlich anheben (müssen) und wahrscheinlich auch in einem gewissen Rahmen können, da unser Grundprodukt nur relativ schwer / ungern ersetzbar ist und auch an den Endkunden direkt verkauft wird.
Wir haben teilweise extreme Probleme Hilfs- und Betriebsstoffe zu erhalten z.B. Basischemikalien wie Natronlauge oder Schwefelsäure. Bestellungen von elektrischen und mechanischen Bauteilen dauern teilweise ewig oder sind schlicht nicht verfügbar.
Da ich selber relativ viel mit Baufirmen zu tun habe und die Verhandlungen recht gut kenne, merkt man schon das die Firmen da deutlich mehr auf der Suche nach Großprojekten und generell nach Projekten sind als es noch vor einem oder 2 Jahren der Fall war. Baubeginn kann schon deutlich früher erfolgen. Das spielt uns in diesem Fall mal in die Hände, wobei aber die Materialpreissteigerungen für Baustahl, Beschichtungen, Isolierungen usw. bei 100% und höher lagen. Ich denke auf dem Bau wird es heftig und ungemütlich werden.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Baubranche auf Planungseite: Noch nicht wirklich. Es wird noch versucht möglichst viele große Aufträge zu bekommen. Von Öffentlichen AG's. Da ist das Geld noch da. Bei den Baufirmen sieht das Ganze schon anders aus. Die machen gerade Verluste, da die Kosten explodiert sind. Neue Aufträge werden zwar mit Preisgleitklausel abgeschlossen, aber das hilft erstmal nichts, da die noch die alten Aufträge abwickeln müssen. Wird sich bei uns evtl. erst später auswirken. Im Moment alles noch safe und Personalmangel ohne Ende. Es kommen keine Bewerbungen mehr rein.
Für die MA ist es ganz gut, da mittlerweile auch in der Baubranche die Gehälter ok sind im Vergleich zu früher. Immernoch hinter IGM etc. aber durch Wechsel kommt man da schon näher ran. Ich mache mir da keine Sorgen zur Zeit.

Aber die allgemeine Situation in Deutschland sieht meiner Meinung nach schlecht aus. Gerade neue Abschläge für Gas und Strom bekommen. 500 € netto/Monat einfach mal weg -> ca. 10 k brutto verbrannt.
Wenn die Regierung den Strompreis nicht runterbekommt, sehe ich schwarz. Lebensmittelpreise werden explodieren. Das meiste geht dann eh für Energie weg. Es bleibt dann nichts mehr übrig für Konsum. < 4000 netto HH Einkommen werden Probleme bekommen. D.h 50 % der Deutschen werden nur wenig konsumieren können, viele werden die Energiekosten nicht aufbringen können. Das überleben viele Firmen einfach nicht, da die Preise weiter hochgehen werden und immer weniger Leute Geld für Konsum haben werden.
Warum die Regierung noch so locker bleibt...Keine Ahnung.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Branche: Online Handel: Die Bestellungen brechen grad extrem ein.

Plus, wie bei aboutyou/Zalando/Snipes usw in den Zahlen zu sehen: Bestände explodieren. auch eine gefährliche Mischung

Also dürften wir dieses Jahr wohl einen "echten" Black Friday bekommen ;)

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bin im ecom unterwegs. Wir merken keinen negativen Impact auf der Umsatzseite. Wie immer gilt, es lässt sich nicht alles pauschalisieren: Es kommt stark aufs Produkt an. Leute werden z.B. mit hoher Sicherheit ihren Konsum im Luxury-Bereich reduzieren.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Branche: Online Handel: Die Bestellungen brechen grad extrem ein.

Plus, wie bei aboutyou/Zalando/Snipes usw in den Zahlen zu sehen: Bestände explodieren. auch eine gefährliche Mischung

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haramburga

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Der Wirtschaftsminister kann Insolvenz erklären, aber er konnte sich in der Situation nicht korrekt äußern. Natürlich ist man nicht direkt insolvent, wenn man keine Umsätze hat. Warum? Weil Deutschland Unternehmen in solchen Situationen durch direkte Hilfen oder indirekte Hilfen (Kurzarbeit) unter die Arme greifen kann. Das kann er aber schlecht vor der Einführung solcher Maßnahme verkünden, weil das auch ferner Lindners Ressort wäre.

Ist nicht so schwer den mentalen Transfer zu leisten und ein wenig nachzudenken, weshalb das so ausgedrückt wurde, wie er es gemacht hat. Zudem hat sich auch Clemens Fuest darüber ausgesprochen und gesagt, dass er die Aufregung nicht versteht. Und der ist nun wirklich kein Grünen-Wähler. Aber wenn man im Ernst der Lage lieber über sowas diskutiert, dann bitte.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Der Wirtschaftsminister der keine Insolvenz erklären kann?
Denke die Energiepolitik der Grünen ist extrem naiv. Genauso wie die Aussenpolitik. Leider auch von der Ausbildung her bei den Grünen mit das schlechteste Personal.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Warum die Regierung noch so locker bleibt...Keine Ahnung.

Inkompetenz gepaart mit zeitnah anstehenden Landtagswahlen ( kann man aber unabhängig auf alle Parteien ausweiten). Erst müssen die Jobs für die nächste Wahlperiode gesichert werden, dann schaut man mal was die Bevölkerung belastet (überlegt mal warum das AKW in Niedersachsen nicht in die Reserve soll...)

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Warum die Regierung noch so locker bleibt...Keine Ahnung.

Inkompetenz gepaart mit zeitnah anstehenden Landtagswahlen ( kann man aber unabhängig auf alle Parteien ausweiten). Erst müssen die Jobs für die nächste Wahlperiode gesichert werden, dann schaut man mal was die Bevölkerung belastet (überlegt mal warum das AKW in Niedersachsen nicht in die Reserve soll...)

Ist relativ simpel, NDS kommt auch ohne Atomkraft aus, die haben auch ausreichend andere (regenerative) Energie.
Süddeutschland hingegen hat sich seit Jahren gegen Ausbau von Stromleitungen aus dem Norden und gegen den Ausbau von Windenergie im eigenen Land gewehrt. Da man also trotz des bekannten Austrittsdatums aus der Atomkraft nicht anderweitig vorgesorgt hat, kriegt man jetzt Probleme.

Zusammengefasst also komplettes politisches Versagen, aber halt nicht von Leuten, die die Wahl in Niedersachsen sonderlich interessieren dürfte...

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Unternehmen & Branche: KMU in der Entwicklung von Erneuerbare Energieprojekte

Anzeichen von Rezession: Im Gegenteil. Aufgrund der o.g. geführten Diskussion zur Energiepolitik können wir uns vor Projekten kaum retten und ertrinken auch im Fachkräftemangel.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ich arbeite als Berater in der Automobilbranche und betreue R&D Projekte in China. Von der europäischen Seite wird immer negativ über jetzige Situation gesprochen und die Chinesen arbeiten einfach mehr. Die Probelme werden in Asien mit mehr Arbeit gelöst.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Geil, endlich ein Ingenieur mit Ahnung und keinem aber Wasserstoff!!! und Speicher!!!! Gelabere...
Klar geht alles mit Wasserstoff und Speichern aber ist halt unglaublich teuer

WiWi Gast schrieb am 19.09.2022:

Die 15 Jahre Tatenlosigkeit kombiniert mit immer inkompetenteren Poltikern (den Gipfel sehen wir momentan - ich sage nur die Auffassungen unseres Wirtschaftsministers) werden zu einem weiteren Wohlstandsverlust führen. Ich denke wir haben so 2015 den Peak an Wohlstand gesehen in GE. Seitdem gehts bergab.

Hätten wir früher auf unseren Wirtschaftsminister gehört, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energiequellen und weniger Abhängigkeit von russischem Gas.

Unsinn.

Erneuerbare Energiequellen sind nicht grundlastfähig.

Unsinn. Scheinbar den Beitrag des Kollegen nicht korrekt gelesen.
Es geht darum weniger abhängig zu sein und nicht unabhängig.

Wie willst du ohne grundlastfähige Energie unabhängig sein?

Wir haben schon immer Strom aus Frankreich etc dazu gekauft.

Was hat denn Gas aus Russland mit grundlastfähiger Energie zu tun?
Gaskraftwerke werden bei der Stromversorgung dazugeschaltet, wenn es Bedarfsspitzen gibt, ganz sicher aber nicht für die Grundlast.

Im Übrigen verkaufen wir auch massig Strom nach Frankreich.

Naja grds. ist Gas schon grundlastfähig, das bedeutet ja zunächst nur, dass man es einsetzen kann eine stabile Grundversorgung im Netz zu haben um das Stromnetz stabil zu halten (ob es sinnvoll ist, ist was anderes). Das Problem ist eher, dass die dt. Politik keinen Plan welche Quelle wir künftig für die Grundlast verwenden wollen, derzeit sind alle verfügbaren Grundlastquellen fossil und verpönt (Kohle, Atom, Gas). Wasserkraft ist nicht in der Masse verfügbar (und beinhaltete auch massive Eingriffe in die Natur - was dann auch wieder gerne von güner Seite torpediert wird).

Es gibt ja auch entsprechende Analysen in welchem Umfang durchschnittlich erneuerbare Energien zur Verfügung stehen können bzw. wann es Komplettausfälle gibt, man geht hier statistisch von einem Zeitraum zwischen 7-9 Tage am Stück im Jahr aus, wir haben derzeit aber lediglich Speicherkapazitäten um den durchschnittlichen Stromverbrauch von rd. 30 sec. bis max 1 min. in Deutschalnd zu speichern -> eine Speicherung für den Zeitraum von mind. 1 Wochje ist eher eine Illusion.

das wir von fossiler (insb CO2-lastiger) Energieerzeugung wegkommen müssen sollte jedem klar sein, nur kann man das leider nicht ideologisch auf biegen uns brechen machen sondern unter Berücksichtigung unserer Gegebenheiten (sowohl was im hinblick auf erneuerbare Energien Sinn macht und was unsere Wirtschaft verträgt).

Erschütternd ist zum Teil die ideologische Verbenlendung mit der Teile des äußersten Rechten Sprektrums aber insbesondere auch des links-grünen Spektrums agieren. Die Erkenntnisse der Wissenschaft werden ignoriert und es wird nur mantraartig die eigen idelogisch aufgeblasene Meinung wiedergegeben.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Lebensmittelbranche - headquarter
Wir haben massiv viele externe Kollegen entlassen und jetzt steigt die Arbeitslast jedes einzelnen Mitarbeiters massiv.
Wir müssen 1/3 des ganzen Firmenbudgets einsparen

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Nochmal: Es geht hier darum, ob ihr in eurem Unternehmen Anzeichnen einer Rezession merkt und wie sich das äußert.

Diskussionen über Energiepolitik können auch in einem separaten Thread geführt werden.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Branche ÖPNV: uns fehlt Personal und um die Auftragslage müssen wir uns auch keine Sorgen machen. Der Nachfolger zum 9€-Ticket führt im Moment aber zu einer leichten Verunsicherung, ich denke aber das wird sich legen, wenn mehr Details vorhanden sind.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Schau dir doch einfach mal den "Jobmarkt" an. Als ich 2018 mit dem Studium fertig war, konnte ich hier in der Region Mannheim easy 20 Bewerbungen pro Woche raushauen.

Jetzt sind es vielleicht 20 in 2 Monaten. Der Markt ist leer. Die Firmen stellen gar nicht mehr ein. VIele Anzeige sind gar keine Stellen. So hat zb die SEW jetzt zum 8x die gleiche Stelle angeboten - als ob ein IGM-Unternehmen es nicht schafft eine Stelle zu besetzen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

So das ist jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema um den Thread hier nicht weiter in Beschlag zu nehmen.

Der Plan für den Austieg aus Kohle und Atom war Gas. Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen Atomenergie hetzen aber es wird auf der Pro Seite gerne so dargestellt (und in den Posts hier schwingt das auch immer mit) als wäre Atomenergie eine günstige und sichere Alternative und das Problem mit dem Atommüll quasi gelöst. Das ist nicht so.

Es stimmt auch nicht, das es nur an den Grünen ortsverbänden und Artenschutz liegt dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorangeht. Auf dem Dorf hast du eher die konservativen Wähler, die dadurch ihre Landschaft verunstaltet sehen. Die Grünen sind ganz bestimmt nicht am schlechten Ausbau in Bayern schuld.

Mir geht diese ganze Argumentation ein bisschen zu stark gegen die Links-Grünen. Es sind Fehler gemacht worden aber hier muss sich ehrlich gesagt jede Gesinnung an die eigene Nase fassen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Schau dir doch einfach mal den "Jobmarkt" an. Als ich 2018 mit dem Studium fertig war, konnte ich hier in der Region Mannheim easy 20 Bewerbungen pro Woche raushauen.

Jetzt sind es vielleicht 20 in 2 Monaten. Der Markt ist leer. Die Firmen stellen gar nicht mehr ein. VIele Anzeige sind gar keine Stellen. So hat zb die SEW jetzt zum 8x die gleiche Stelle angeboten - als ob ein IGM-Unternehmen es nicht schafft eine Stelle zu besetzen.

Doch, genau so ist es. Arbeite bei einem der Marktbegleiter von SEW und bei uns ist es genau das selbe. Stellen in der zweithöchsten Tarifgruppe, wo nur wenige Jahre BE gefordert sind, bekommen wir einfach nicht besetzt, Expertenstellen schon gar nicht. Grund: Anzahl und vor allem Qualität der Bewerbungen

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

So das ist jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema um den Thread hier nicht weiter in Beschlag zu nehmen.

Der Plan für den Austieg aus Kohle und Atom war Gas. Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen Atomenergie hetzen aber es wird auf der Pro Seite gerne so dargestellt (und in den Posts hier schwingt das auch immer mit) als wäre Atomenergie eine günstige und sichere Alternative und das Problem mit dem Atommüll quasi gelöst. Das ist nicht so.

Es stimmt auch nicht, das es nur an den Grünen ortsverbänden und Artenschutz liegt dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorangeht. Auf dem Dorf hast du eher die konservativen Wähler, die dadurch ihre Landschaft verunstaltet sehen. Die Grünen sind ganz bestimmt nicht am schlechten Ausbau in Bayern schuld.

Mir geht diese ganze Argumentation ein bisschen zu stark gegen die Links-Grünen. Es sind Fehler gemacht worden aber hier muss sich ehrlich gesagt jede Gesinnung an die eigene Nase fassen.

Natürlich sind alle mit beteiligt. Nur Auffällig ist gerade bei Umweltschutzverbänden, Organisationen die dem grünen Spektrum zuzurechnen sind, dass sie sehr janusköpfig agieren sprich je nach Ebene dafür oder dagegen agieren das machen andere Gruppierungen nicht in dem Umfang

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Könnt ihr gefälligst Mal aufhören alles von Anfang zu zitieren ?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

Branche/Industrie?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

Welche Branche?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

Hmm, wenn ich Indeed und Linkedin als Referenz heranziehe, stellen sämtliche Branchen und Unternehmensgrößen weiterhin noch fleißig ein.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

So das ist jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema um den Thread hier nicht weiter in Beschlag zu nehmen.

Der Plan für den Austieg aus Kohle und Atom war Gas. Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen Atomenergie hetzen aber es wird auf der Pro Seite gerne so dargestellt (und in den Posts hier schwingt das auch immer mit) als wäre Atomenergie eine günstige und sichere Alternative und das Problem mit dem Atommüll quasi gelöst. Das ist nicht so.

Es stimmt auch nicht, das es nur an den Grünen ortsverbänden und Artenschutz liegt dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorangeht. Auf dem Dorf hast du eher die konservativen Wähler, die dadurch ihre Landschaft verunstaltet sehen. Die Grünen sind ganz bestimmt nicht am schlechten Ausbau in Bayern schuld.

Mir geht diese ganze Argumentation ein bisschen zu stark gegen die Links-Grünen. Es sind Fehler gemacht worden aber hier muss sich ehrlich gesagt jede Gesinnung an die eigene Nase fassen.

Natürlich sind alle mit beteiligt. Nur Auffällig ist gerade bei Umweltschutzverbänden, Organisationen die dem grünen Spektrum zuzurechnen sind, dass sie sehr janusköpfig agieren sprich je nach Ebene dafür oder dagegen agieren das machen andere Gruppierungen nicht in dem Umfang

Hast du ein paar Beispiele hierfür?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ja deutlich. IGM Betrieb Produktion wird von den Materialkostensteigerungen deutlich getroffen. Dazu noch die siebenstellige Mehrbelastung/Standort für Energie plus die IGM Tarifrunde.
Kann mir gut vorstellen dass in sehr vielen IGM Unternehmen Sonderzahlungen/Weihnachtsgeld gestrichen werden.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

„Bei uns“ und was soll mir das jetzt sagen?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Bei uns Einstellungsstopp, düstere Prognose und (noch nicht kommunizierte) Einsparungspläne.

Branche?

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Wir möchten hier über die Energiekrise und eine eventuelle Rezession reden. Bitte back to topic.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

So das ist jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema um den Thread hier nicht weiter in Beschlag zu nehmen.

Der Plan für den Austieg aus Kohle und Atom war Gas. Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen Atomenergie hetzen aber es wird auf der Pro Seite gerne so dargestellt (und in den Posts hier schwingt das auch immer mit) als wäre Atomenergie eine günstige und sichere Alternative und das Problem mit dem Atommüll quasi gelöst. Das ist nicht so.

Es stimmt auch nicht, das es nur an den Grünen ortsverbänden und Artenschutz liegt dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorangeht. Auf dem Dorf hast du eher die konservativen Wähler, die dadurch ihre Landschaft verunstaltet sehen. Die Grünen sind ganz bestimmt nicht am schlechten Ausbau in Bayern schuld.

Mir geht diese ganze Argumentation ein bisschen zu stark gegen die Links-Grünen. Es sind Fehler gemacht worden aber hier muss sich ehrlich gesagt jede Gesinnung an die eigene Nase fassen.

Natürlich sind alle mit beteiligt. Nur Auffällig ist gerade bei Umweltschutzverbänden, Organisationen die dem grünen Spektrum zuzurechnen sind, dass sie sehr janusköpfig agieren sprich je nach Ebene dafür oder dagegen agieren das machen andere Gruppierungen nicht in dem Umfang

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ich arbeite in einem kleinen PE und man merkt schon, dass im Moment so einige Deals auf dem Tisch landen, die einfach nur noch schnell verkauft werden sollen. Vor allem haben einige Berater und Verkäufer noch nicht gecheckt, dass niemand mehr die Bewertungen von vor ein paar Monaten mehr zahlen will. Von zyklischen Branchen würde ich definitiv Abstand halten.
Aber denke, dass Wachstumsbranchen auch weiterhin begehrt sind und bisher nicht so stark bei der Bewertung leiden.

antworten
IT-Marcus

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Bei uns im IT-Consulting nicht spürbar. Im Gegenteil - wir haben eine Auslastung von fast 100% und die Kunden fragen eher noch nach Verstärkung statt in die Defensive zu gehen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Nein wir möchten hier über persönliche Einblicke reden wie aktuell die Highperformer die Rezension spüren
bitte back to topic!

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Wir möchten hier über die Energiekrise und eine eventuelle Rezession reden. Bitte back to topic.

AKW sind auch nur eine Notlösung, wir kommen ohne die Energiewende und Lastenausgleichskraftwerke in Form von Gas, Kohle, Wasserkraft usw. nicht drum herum, die Spitzenauslastung abzufedern.

Aktuell verspricht Wasserkraft und Wind die größsten Potenziale, aber diese müssen erstmal gebaut werden. Das geht nicht von heute auf morgen.

Wasserkraft hast du das Problem, dass der Ausbau auf lokaler Ebene auf Grund von Umweltschutzgedanken stark verhindert wird / die geografischen Möglichkeiten beschränkt sind, selbes Thema mit der Windkraft. Abgesehen gibt es Studien diverser Lehrstühle an Universitäten, die die möglichen Kapazitäten ins Verhältnis stellen zum geplanten Bedarf bei der Elektrifizierung der Industrie und des Verkehrs

Ob nun ein AKW noch 1 Jahr länger läuft oder nicht ist mir persönlich egal, den Mist haben wir nun für 100.000 Jahre am Hals und das für 50 Jahre Nutzung. Absoluter Irrsinn in meinen Augen.

grds. ja nur vergessen wir, dass auch hier die Technik fortschreitet, es gibt schon erste Reaktortypen die mit dem "Abfall" der alten Typen betrieben werden können und hier die Lagerdauer verkürzen, daneben wird ja auch die Forschung an Fusionsreaktoren weiter getrieben.

Das Problem in Dt. ist wir sind hier nicht ergebnisoffen an die Thematik ran gegangen sondern haben ideologisch ein Ergebnis festgelegt und versuchen das jetzt mit biegen und brechen zu erreichen und behaupten das ist die einzige Möglichkeit.

Wobei ich die Ideologie ehrlich gesagt auch bei den Befürwortern sehe.
Die neuen Reaktor Typen die du beschreibst haben ja auch ihre Probleme. Die Technik ist Verhältnismäßig unausgereift und teuer. Es existieren zwar solche Kraftwerke z.b. in Russland aber auch gescheiterte Projekte wie in Japan (Sicherheit) oder Frankreich (Geld). Es kommt noch dazu, daß auch diese Kraftwerke Atommüll produzieren, der immer noch 500-1.000 Jahre gelagert werden muss. Das ist zwar deutlich weniger als vorher und ich glaube die Menge ist auch kleiner aber immer noch nicht unproblematisch.

Ich will gar nicht gegen Atomenergie hetzen und ich sehe ein, daß man hier Kosten und Nutzen abwägen muss. Aber es ist nicht so, das eine Entscheidung für Atomenergie, die einzig logische Entscheidung ist und selbst wenn man sich für Atomenergie entschieden hätte, wäre es nicht zwangsläufig so gewesen, das man auch jetzt schon diese neuen Kraftwerke hätte.

was anderes sage ich ja nicht - die Kernaussage sollte sein, dass wir in Dt. aus einer links grünen-Antiatomkraftbewegung heraus ein Ergebnis (Abschalten der fossilen Energeiträger und Atomkraft) festgesetzt haben ohne zum einen alle Faktoren einzubeziehen (wie steigt der Energiebedarf, was können wir wie speichern...) auf der Verbraucherseite, als auch die Frage was technisch möglich ist ohne unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand abzuschießen. Sinnvoller wäre gewesen Ziele auszugeben im Hinblick auf CO 2 Reduktion für Industrie und die dann ergebnisoffen nach Lösungen suchen zu lassen (da war die Wissenschaft und Industrie eigentlich immer ganz gut drinnen). An neuen Technologien (z.B. Neue Atomreaktoren, Gezeitenkraftwerke, Fusionsreaktoren, E-Fuels...) muss man nun mal forschen, nur wenn ich per gesetzlicher Vorgabe Innovationen abwürge dann kommt in der Regel immer das schlechteste / ineffizientestes raus (EEG und wir setzen zwar voll auf Wind und Solar, haben aber unsere Solarindustrie gekillt und in der Windkraft laufen uns auch andere Nationen den Rang ab)

Daneben hat man dann vergessen entsprechende Rechtsrahmen zu schaffen, das auch schnell durchzuziehen (z.B. Planungsverfahren) und der Witz ist, das Parteien / Verbände die auf Bundesebene massiv auf Erneuerbare setzen, in den Lokalgliederungen das dann oft wegen Naturschutz etc verhindern. Der Witz ist z.B. man möchte Pendler mehr in den ÖPNV bringen, was sinnvoll ist, nur dann muss die Netzdichte und die Taktung steigen. Netzausbau(zweite Trasse..) wird aber oft wieder mit Naturschutzgründen verhindert, das beißt sich halt.

So das ist jetzt mein letzter Beitrag zu dem Thema um den Thread hier nicht weiter in Beschlag zu nehmen.

Der Plan für den Austieg aus Kohle und Atom war Gas. Wie gesagt, ich will nicht grundsätzlich gegen Atomenergie hetzen aber es wird auf der Pro Seite gerne so dargestellt (und in den Posts hier schwingt das auch immer mit) als wäre Atomenergie eine günstige und sichere Alternative und das Problem mit dem Atommüll quasi gelöst. Das ist nicht so.

Es stimmt auch nicht, das es nur an den Grünen ortsverbänden und Artenschutz liegt dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht schnell genug vorangeht. Auf dem Dorf hast du eher die konservativen Wähler, die dadurch ihre Landschaft verunstaltet sehen. Die Grünen sind ganz bestimmt nicht am schlechten Ausbau in Bayern schuld.

Mir geht diese ganze Argumentation ein bisschen zu stark gegen die Links-Grünen. Es sind Fehler gemacht worden aber hier muss sich ehrlich gesagt jede Gesinnung an die eigene Nase fassen.

Natürlich sind alle mit beteiligt. Nur Auffällig ist gerade bei Umweltschutzverbänden, Organisationen die dem grünen Spektrum zuzurechnen sind, dass sie sehr janusköpfig agieren sprich je nach Ebene dafür oder dagegen agieren das machen andere Gruppierungen nicht in dem Umfang

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Startup-Branche:
Absoluter Abverkauf aktuell. Viele Gründer weinen ihren Bewertungen von letztem Jahr nach (nicht selten Faktor 5-10) und wollen am liebsten jetzt schnell noch ihr Startup loswerden.
Die aktuelle Finanzierungslage wird vielen mittelfristig das Genick brechen.
=> Hier wird massiv Personal angebaut, viele Startups werden es trotzdem nicht überleben.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Automobilhersteller OEM: Total absurde Situation hier. Verkäufe brechen atktuell massiv ein, trotzdem vergleichsweise gute Stimmung, weil die Auftragsbücher noch recht voll sind und die (aktuell noch) ausgelieferten Modelle hohe Margen bringen. Wenn die Aufträge der letzten 12 Monate abgearbeitet sind wird es düster. Ich fange an, mich nach Alternativen umzusehen.

Verschlimmert wird das ganze noch durch den Umstieg auf Elektromobilität: Die breite Masse der Käufer will aktuell keine große Investition in ein Neu-E-Fahrzeug tätigen, gleichzeitig aber auch keinen (jungen) gebrauchten Verbrenner kaufen, da mittelfristig technologisch ohne Zukunft. Der Kauf wird einfach aufgeschoben.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2022:

Startup-Branche:
Absoluter Abverkauf aktuell. Viele Gründer weinen ihren Bewertungen von letztem Jahr nach (nicht selten Faktor 5-10) und wollen am liebsten jetzt schnell noch ihr Startup loswerden.
Die aktuelle Finanzierungslage wird vielen mittelfristig das Genick brechen.
=> Hier wird massiv Personal angebaut, viele Startups werden es trotzdem nicht überleben.

Na endlich. Die Bewertungen waren größtenteils ein Witz.

Die paar Startups in Deutschland, die wirklich weltmarktfähig sind, werden schon überleben.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Natürlich sind alle mit beteiligt. Nur Auffällig ist gerade bei Umweltschutzverbänden, Organisationen die dem grünen Spektrum zuzurechnen sind, dass sie sehr janusköpfig agieren sprich je nach Ebene dafür oder dagegen agieren das machen andere Gruppierungen nicht in dem Umfang

Hast du ein paar Beispiele hierfür?

Beispielsweise Umland München - Hier sollte nach Süden eine Bahnstrecke mit einem zweiten Gleis ausgebaut werden um die Regionen Richtung Garmisch besser anzubinden, damit es attraktiver wird hier vom Auto weg auf den Zug zu gehen (derzeit einfach ca. 90-100 min und häufige Ausfälle weil Gleis blockiert). Auf Bundesebene und Landesebene wird das z.B. von den Grünen und Umweltschutzverbänden gefordert mehr ÖPNV und weniger Auto, auf lokaler Ebene hier wurde das aber verhindert, da hier in Teilbereichen auch Moorgebiete tangiert werden.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Ich arbeite für einen Holzhändler und suche deutschlandweit nach Altholz.
Und obwohl dieses Holz richtig teuer ist scheint es trotz der gegenwärtig angespannten Lage immer noch genug Käufer für Produkte aus diesem Material zu geben.

Ich würde mal sagen, dass es zurzeit eine sehr hohe Nachfrage nach Holz gibt. Kann ein Unternehmen liefern, dann ist das für diese Unternehmen zurzeit eine sehr lukrative Zeit.

antworten
WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

Consulting sucht auch noch wie blöd.
Gerade alles was mit Digitalisierung zu tun hat.
Fax durch Cloud ersetzen und den Mitarbeitern Teams erklären wird noch Jahrzehnte in Deutschland brauchen.

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WiWi Gast

Merkt ihr eine kommende Rezession in eurem Unternehmen?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2022:

Ich arbeite in einem kleinen PE und man merkt schon, dass im Moment so einige Deals auf dem Tisch landen, die einfach nur noch schnell verkauft werden sollen. Vor allem haben einige Berater und Verkäufer noch nicht gecheckt, dass niemand mehr die Bewertungen von vor ein paar Monaten mehr zahlen will. Von zyklischen Branchen würde ich definitiv Abstand halten.
Aber denke, dass Wachstumsbranchen auch weiterhin begehrt sind und bisher nicht so stark bei der Bewertung leiden.

Hier ebenfalls SmallCap PE und kann es bestätigen. Alle im Markt sind auch selektiver unterwegs.

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WiWi Gast

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