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Hat IGM in Deutschland Zukunft?

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Ich wollte eigentlich im Wintersemester 2023 an der FAU mein BWL Studium beginnen (Abi-Schnitt 2,2). Mein Ziel war es immer in einen IGM Konzern zu kommen und dann dort Karriere zu machen. Doch ich bin zunehmend verunsichert, ob dieser Plan überhaupt noch realistisch ist. IB/UB sind für mich in jeder Hinsicht raus. BIG4 ist das Einstiegsgehalt ja wohl mal ein schlechter Witz und würde ich nur als Sprungbrett in den Konzern sehen. Doch in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage von DE und vor allem von den Zukunftsaussichten bin ich doch etwas nachdenklich geworden.

Sind die IGM Konditionen langfristig in DE haltbar?
Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Zusammenfassend: Was ist eure Meinung zu IGM + BWL als Berufseinsteiger + Industriestandort Deutschland?

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Deutsche Firmen haben generell keine Zukunft. "fading into irrelevance". Schau dir die Wertvollsten Firmen hier an, alle bis auf SAP >100 Jahre alt, und keine in den Top100 nach Marktkapitalisierung. Vor 40 Jahren war das anders.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Moin,

sofern du nicht bei einer Targetuni bwl studierst, würde ich von dem Studiengang abraten, wenn du in ein IGM Unternehmen willst. Beleg lieber Ingenieurwesen, da sind zumin. Dato die Chancen noch sehr gut in IGM zu kommen.
Gefühlt alle BWLer wollen in ein IGM Konzern und deswegen werden nur die besten genommen.

Ich selbst habe damals in einem großen IGM Konzern als Ingenieur angefangen. Habe mich nebenbei bwl-technisch weitergebildet und befinde mich jetzt eigentlich in einer "BWLer Führungsposition" und jetzt nervt auch einfach nur, wenn reine BWLer garkeine Ahnung haben von der Materie, mit der sie größtenteils Arbeiten, weswegen dieser Werdegang sich in unserem Konzern durchgesetzt hat.

Ob das Ganze hier noch Zukunft hat, das kann momentan keiner sagen, denke ich. So wie es momentan läuft und die Politik nicht langsam mal stärker gegensteuert, sieht es schlecht aus.

Und die IGM fordert auch immer mehr (siehe 4 Tage Woche bei vollem Lohnausgleich) und das in einer Zeit ohne Fachkräfte. Ist klar, dass dieser Standort immer unattraktiver wird.

Jetzt kommt das "Aber". Ich war jahrelang Führungskraft in den USA für ein deutsches Windturbinenunternehmen. Die USA mögen zwar extrem viel Geld investieren, um Firmen aus anderen Ländern abzuwerben.
Aber die Menschen da sind größtenteils gar nicht oder extrem schlecht ausgebildet im Vergleich zu Deutschland und das ist der große Vorteil, den wir noch haben. Ich habe nach 1,5 Jahren den Hut da in den Ring geworfen, weil es nicht aushaltbar war, jeden Schritt wie in einem dritte Weltland zu erklären.

Mach einfach Ingenieur und quäle dich durch. Das wird auch in Zukunft immer gebraucht werden, um dieses Land wieder an die Spitze zu bringen.

Mein Meinungen. Auf andere Antworten bin ich gespannt.
P.S. das soll hier keine Abwertung des BWL-Studiums sein.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutsche Firmen haben generell keine Zukunft. "fading into irrelevance". Schau dir die Wertvollsten Firmen hier an, alle bis auf SAP >100 Jahre alt, und keine in den Top100 nach Marktkapitalisierung. Vor 40 Jahren war das anders.

Wenn man sich das so ansieht, mögest du recht habe. Wir sind vllt. kein Techstandort, aber Maschinenbau und Grundlagenforschung können wir. Und in diesen Bereich werden wir auch weiterhin stark bleiben. Wenn die EU jetzt auf die Subventionen von anderen Ländern taten folgen lässt, kann man noch viel verhindern.
Und ich denke, dass wir langsam auch genug gelernt haben, die Grundlagen, die wir für die ganze Welt geschaffen haben, mehr zu verteidigen und zu vermarkten.
Dazu zählen große Errungenschaften wie die Erneuerbaren oder teilweise auch KI an der TU München oder Automobilbau. Wenn Deutschland richtig investiert, wird es auch weiterhin neue Technologien geben, mit der denn auch mal Deutschland die Milliardengewinne erwirtschaften kann. Ganz abgeschrieben sind wir also noch nicht, sofern richtig investiert wird.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Ich würde heutzutage kein BWL mehr studieren, sondern einen Studiengang wählen, mit dem man auch super im Ausland Fuß fassen kann.

Ansonsten: Besser noch IGM-Unternehmen als Mittelständler, die von Monat zu Monat zittern oder sogar Insolvenz anmelden müssen. Vor der Auto- und Möbelbranche - auch hier gibts IGM (Holz- und Kunststoffindustrie) warne ich.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2023:

Ich wollte eigentlich im Wintersemester 2023 an der FAU mein BWL Studium beginnen (Abi-Schnitt 2,2). Mein Ziel war es immer in einen IGM Konzern zu kommen und dann dort Karriere zu machen. Doch ich bin zunehmend verunsichert, ob dieser Plan überhaupt noch realistisch ist. IB/UB sind für mich in jeder Hinsicht raus. BIG4 ist das Einstiegsgehalt ja wohl mal ein schlechter Witz und würde ich nur als Sprungbrett in den Konzern sehen. Doch in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage von DE und vor allem von den Zukunftsaussichten bin ich doch etwas nachdenklich geworden.

Sind die IGM Konditionen langfristig in DE haltbar?
Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Zusammenfassend: Was ist eure Meinung zu IGM + BWL als Berufseinsteiger + Industriestandort Deutschland?

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

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know-it-all

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutsche Firmen haben generell keine Zukunft. "fading into irrelevance". Schau dir die Wertvollsten Firmen hier an, alle bis auf SAP >100 Jahre alt, und keine in den Top100 nach Marktkapitalisierung. Vor 40 Jahren war das anders.

Die Zukunftsfähigkeit einer Firma allein am Börsenwert festzumachen, erscheint mir viel zu kurz gedacht.
Das Alter einer Firma darf durchaus als ein Zeichen für ihre dauerhafte Anpassungsfähigkeit und Resilenz gegenüber neuen Entwicklungen oder disruptiven Änderungen des Marktes gesehen werden. Wenn also Firmen auf eine 100+ jährige Geschichte zurückblicken können, ist das für mich mehr ein Qualitätsmerkmal und kein Indiz auf den bevorstehenden Niedergang. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel und es gibt sicher Wackelkandidaten mit unsicherer Zukunft (Thyssen-Krupp).

Darüberhinaus haben wir im Maschinenbau usw. zahlreiche Marktführer in ihren jeweiligen Märkten, die überhaupt nicht börsennotiert sind. Die Strukturen mit den KMUs, die hier oft im Privatbesitz sind, ist also vollkommen anders als in den USA oder auch UK usw.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2023:

Ich wollte eigentlich im Wintersemester 2023 an der FAU mein BWL Studium beginnen (Abi-Schnitt 2,2). Mein Ziel war es immer in einen IGM Konzern zu kommen und dann dort Karriere zu machen. Doch ich bin zunehmend verunsichert, ob dieser Plan überhaupt noch realistisch ist. IB/UB sind für mich in jeder Hinsicht raus. BIG4 ist das Einstiegsgehalt ja wohl mal ein schlechter Witz und würde ich nur als Sprungbrett in den Konzern sehen. Doch in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage von DE und vor allem von den Zukunftsaussichten bin ich doch etwas nachdenklich geworden.

Sind die IGM Konditionen langfristig in DE haltbar?
Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Zusammenfassend: Was ist eure Meinung zu IGM + BWL als Berufseinsteiger + Industriestandort Deutschland?

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

1) Du kannst in einen IGM Konzern reinkommen. Häng dich rein im Studium und mach Werkstudent und Abschlussarbeit bei deinem Wunschkonzern

2) IGM Konditionen sind auch langfristig haltbar in DE. Bei allem Geunke wird DE ein starker Industriestandort bleiben. Es gibt neben Automobil auch noch eine starke Maschinenbau und Elektrobranche. Und auch Pharmazie und Chemie, deren Tarif auch sehr gut ist.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutsche Firmen haben generell keine Zukunft. "fading into irrelevance". Schau dir die Wertvollsten Firmen hier an, alle bis auf SAP >100 Jahre alt, und keine in den Top100 nach Marktkapitalisierung. Vor 40 Jahren war das anders.

Das liegt aber auch an Strukturen, v.a. in in Deutschland großen Industrien wie Pharma/Chemie (ja, wir waren mal "Die Apotheke der Welt", aber der Markt ist immer noch XXX Mrd in DE), welche Monopole und damit Größe (die langfristig bestehende Unternehmen haben) bedingen

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2023:

Ich wollte eigentlich im Wintersemester 2023 an der FAU mein BWL Studium beginnen (Abi-Schnitt 2,2). Mein Ziel war es immer in einen IGM Konzern zu kommen und dann dort Karriere zu machen. Doch ich bin zunehmend verunsichert, ob dieser Plan überhaupt noch realistisch ist. IB/UB sind für mich in jeder Hinsicht raus. BIG4 ist das Einstiegsgehalt ja wohl mal ein schlechter Witz und würde ich nur als Sprungbrett in den Konzern sehen. Doch in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage von DE und vor allem von den Zukunftsaussichten bin ich doch etwas nachdenklich geworden.

Sind die IGM Konditionen langfristig in DE haltbar?
Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Zusammenfassend: Was ist eure Meinung zu IGM + BWL als Berufseinsteiger + Industriestandort Deutschland?

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

Ein Kumpel von mir hat sich 1 Jahr vor seinem Abitur auf ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik beworben und hat mit 2.1 abgeschlossen. Geht schon.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutsche Firmen haben generell keine Zukunft. "fading into irrelevance". Schau dir die Wertvollsten Firmen hier an, alle bis auf SAP >100 Jahre alt, und keine in den Top100 nach Marktkapitalisierung. Vor 40 Jahren war das anders.

nunja du hast schon recht. der kapitalmarkt ist nicht besonders optimistisch gestimmt, was unsere industrie angeht. siemens ist da vielleicht noch eine ausnahme. die autobauer haben ein Kurs / Gewinn verhältnis von 4-10. damit werden sie im markt ungefähr als so innovativ gehandelt wie eine ölfirma. tesla hat hingegen ein kursgewinn verhältnis von über 30. mit dieser pessimistischen erwartung fehlt natürlich auch geld von extern für investitionen und das geld was da ist, wird dann auch noch zu einem großteil an die eigentümerfamilien ausgeschüttet, statt in forschung zu reinvestieren.

aus rationalen gründen haben firmen allerdings auch keinen besonderen grund mehr, hier teure arbeitsplätze in deutschland zu erhalten, wenn die politik absolut nichts zu einem wettbewerbsfähigen marktumfeld beiträgt. schlechte infrastruktur, schlechte bildung, hohe abgaben, hohe energiepreise, hohe staatsausgaben für beamte und gutmenschentum, was man sich eigentlich in der form nicht mehr leisten kann und irgendwelche ministerien für BS-themen, die nichts zum volkswirtschaftlichen aufschwung im land beitragen. bleibt nur zuhoffen dass die FDP ihren markenkern wiederfindet bevor die afd an die macht kommt.

an den TE: was sind die alternativen? ich denke, was es jetzt braucht sind junge menschen die sich etwas trauen, firmen gründen, innovativ sind. die IGM konzerne werden früher oder später ihre ausgaben kürzen müssen, wenn es so weiter geht. da wird man dann auch nicht mehr die konzernkarriere vom papa nachmachen können. also lieber auf das konzentrieren was einem spass macht, leidenschaft entwickeln und in kleineren firmen, in hidden champions mitarbeiten, werte erschaffen. wenn man dennoch unbedingt die mehrsicherheit braucht und einem der deutsche kündigungsschutz noch nicht reicht, dann in ein ministerium und den dampfer von der brücke aus untergehen sehen.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

IGM ist in Deutschland haltbar, ABER!!!!

Jetzt kommt ein dicker ABER:

Künftige Talente werden wahrscheinlich nicht so hoch eingestuft wie Vorgänger.

Mittlerweile geht die 1. AT Stufe mit erster AN-Verantwortung/-Führung einher (Zumindest bei uns - DAX40). Früher ging es noch ohne AN-Verantwortung.

Selbst eine höhere Eingruppierung wird zunehmend schwieriger und es wird deutlich viel mehr verlangt als je zuvor.

Gleichzeitig ist es aber so, dass Berufseinstieg bei IGM Konzernen zunehmend schwieriger wird, weil es weniger Jobs geben wird.

Produktionen werden mittlerweile nach Osteuropa und Asien verlagert und nur diejenigen, die gerade in HQ arbeiten, haben das Glück, IGM-Vertrag zu unterschreiben.

Aber wenn Du mich ernsthaft fragst, ist IGM auch nicht immer Gold, was von außen glänzt.

Es gibt bei uns zunehmende (gerade junge) AN, die IGM-Bude verlassen und trotzdem lukrative Jobs ohne IGM Arbeitsbedingungen ergattern (oder deren Eingruppierungen sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt, weiterhin in der Bude zu bleiben).

Würde ein Non-IGM Angebot, das aber genauso lukrativ ist, bei mir landen, würde ich in erster Linie nicht ablehnen, sondern mir die Perspektive anschauen.

Noch mal: Alles, was glänz, ist nicht immer Gold.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

IGM ist in Deutschland haltbar, ABER!!!!

Jetzt kommt ein dicker ABER:

Künftige Talente werden wahrscheinlich nicht so hoch eingestuft wie Vorgänger.

Mittlerweile geht die 1. AT Stufe mit erster AN-Verantwortung/-Führung einher (Zumindest bei uns - DAX40). Früher ging es noch ohne AN-Verantwortung.

Selbst eine höhere Eingruppierung wird zunehmend schwieriger und es wird deutlich viel mehr verlangt als je zuvor.

Gleichzeitig ist es aber so, dass Berufseinstieg bei IGM Konzernen zunehmend schwieriger wird, weil es weniger Jobs geben wird.

Produktionen werden mittlerweile nach Osteuropa und Asien verlagert und nur diejenigen, die gerade in HQ arbeiten, haben das Glück, IGM-Vertrag zu unterschreiben.

Aber wenn Du mich ernsthaft fragst, ist IGM auch nicht immer Gold, was von außen glänzt.

Es gibt bei uns zunehmende (gerade junge) AN, die IGM-Bude verlassen und trotzdem lukrative Jobs ohne IGM Arbeitsbedingungen ergattern (oder deren Eingruppierungen sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt, weiterhin in der Bude zu bleiben).

Würde ein Non-IGM Angebot, das aber genauso lukrativ ist, bei mir landen, würde ich in erster Linie nicht ablehnen, sondern mir die Perspektive anschauen.

Noch mal: Alles, was glänz, ist nicht immer Gold.

kann bestätigen aus einem automobilzulieferer mit IGM tarifbindung dass da in den letzten jahren allerhand geschummelt wurde um die löhne für neueinsteiger zu drücken. einstiegsgehalt auf dem papier zwar unverändert (steigerung natürlich unter inflation...), aber automatische aufstiegsmechanismen wurden abgeschafft und stellen grundsätzlich niedriger bewertet.
So kommt es dann, dass in einem büro teilweise leute mit fast gleicher ausbildung und gleicher berufserfahrung sitzen, aber fast 1000 euro netto lohnunterschied.

IGM hat sich trotzdem abfeiern lassen, aber so läuft es halt....

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

IGM ist in Deutschland haltbar, ABER!!!!

Jetzt kommt ein dicker ABER:

Künftige Talente werden wahrscheinlich nicht so hoch eingestuft wie Vorgänger.

Mittlerweile geht die 1. AT Stufe mit erster AN-Verantwortung/-Führung einher (Zumindest bei uns - DAX40). Früher ging es noch ohne AN-Verantwortung.

Selbst eine höhere Eingruppierung wird zunehmend schwieriger und es wird deutlich viel mehr verlangt als je zuvor.

Gleichzeitig ist es aber so, dass Berufseinstieg bei IGM Konzernen zunehmend schwieriger wird, weil es weniger Jobs geben wird.

Produktionen werden mittlerweile nach Osteuropa und Asien verlagert und nur diejenigen, die gerade in HQ arbeiten, haben das Glück, IGM-Vertrag zu unterschreiben.

Aber wenn Du mich ernsthaft fragst, ist IGM auch nicht immer Gold, was von außen glänzt.

Es gibt bei uns zunehmende (gerade junge) AN, die IGM-Bude verlassen und trotzdem lukrative Jobs ohne IGM Arbeitsbedingungen ergattern (oder deren Eingruppierungen sind so niedrig, dass es sich nicht lohnt, weiterhin in der Bude zu bleiben).

Würde ein Non-IGM Angebot, das aber genauso lukrativ ist, bei mir landen, würde ich in erster Linie nicht ablehnen, sondern mir die Perspektive anschauen.

Noch mal: Alles, was glänz, ist nicht immer Gold.

In 50 Jahren PhD-Absolvent auf ERA 4

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Deutschland hat generell keine Zukunft

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Mit einem gewissen Parteibuch geht das sogar ganz ohne Studium und Abschluss ganz gut

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

wenn man dennoch unbedingt die mehrsicherheit braucht und einem der deutsche kündigungsschutz noch nicht reicht, dann in ein ministerium und den dampfer von der brücke aus untergehen sehen.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2023:

Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Wenn dein Abi zu schlecht ist, glaubst du, dein Studium wird besser?
Meine Erfahrung (ok, ich bin schon über 40 und evtl. trifft das heute nicht mehr zu) ist, gute Vorsätze das Studium betreffend halten nicht lange, wer vorher nicht gut war und insbesondere faul, der macht es im Studium auch nicht besser.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2023:

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

Willkommen in der Realität vieler Absolventen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

2) IGM Konditionen sind auch langfristig haltbar in DE. Bei allem Geunke wird DE ein starker Industriestandort bleiben. Es gibt neben Automobil auch noch eine starke Maschinenbau und Elektrobranche. Und auch Pharmazie und Chemie, deren Tarif auch sehr gut ist.

Sehe ich nicht so, aus mehreren Gründen:

  • In Deutschland hat das produzierende Gewerbe einen Anteil von etwa 30%, der EU-Schnitt sind etwa 20%. Das war damals der Grund, warum wir vergleichsweise gut durch die Finanzkrise gekommen sind, langfristig wird das teure Deutschland aber einen um 50% größeren Anteil nicht halten können.
  • Innovationen und damit Wachstum werden woanders gemacht. Wir sind sehr gut in der Evolution von Produkten, aber extrem mies in echter Innovation. Oder besser gesagt, wir sind extrem mies darin, Innovation auch in Produkte zu überführen. Das betrifft insbesondere alle IGM-Bereiche, Dinge die es schon seit 100 Jahren gibt wie Autos und Maschinen können wir super, sobald was Neues dazu kommt (z.B. E-Mobilität), hinken wir hinterher.
  • IGM geht es auch deshalb so gut, weil das ganze System auf sehr langen (weltweiten) Lieferketten basiert, mit wenigen großen Konzernen an der Spitze, die starke Marktmacht haben und das auch ausnutzen. Langfristig wird sich das ändern. Entweder, weil zukünftig z.B. beim Auto solche Verflechtungen gar nicht mehr nötig sind, da das Produkt weniger komplex wird, oder weil diejenigen, die "vorgeben", nicht mehr deutsche Firmen sein werden. Es ist schon jetzt so, dass z.B. Batteriehersteller aus Asien entscheiden, wen sie beliefern und welches Produkt "wir" bekommen, an der Stelle hängen also schon deutsche Firmen an deren Tropf und nicht umgekehrt. Das wird sich langfristig auch in der Gewinnverteilung widerspiegeln, da bekommen wir eher nur nach das, was übrig bleibt, so wie wir es jahrzehntelang ja auch mit anderen gemacht haben. Was das für die Verdienstmöglichkeiten bedeutet, kann sich jeder überlegen.
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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

eEs kommt ein bisschen drauf an. V.a. Firmen wie Bosch, Siemens und Infinion werden es locker schaffen.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Die Reallöhne sind seit Anfang der 90er kaum gestiegen, daraus folgt daß die Gewerkschaften viel zu schwach sind. IGM also nicht mehr zeitgemäß.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutschland hat generell keine Zukunft

So sieht es aus. Es kommen etliche Faktoren zusammen, die nichts gutes bedeuten für die Zukunft des Landes. Von der inneren Sicherheit fange ich erst gar nicht an.

Die IGM Gehälter sind gut. Die Tarife auch. Das Mindset in Deutschland allerdings nicht, denn hierzulande wird zB. das Auto leider regelrecht bekämpft, fast so, als sei es etwas belastendes.

Die politische Tatenlosigkeit der Mehrheit in diesem Land ist erschreckend. Man sieht das daran, dass eine ideologische grüne Minderheit heute einfaches Spiel im Land hat. Gruselig. Das wird sich allerdings fortführen.

Es steht einfach nicht gut um den deutschen Wirtschaftsstandort. Ich hoffe aber, dass man hier noch die Kurve kriegt.

Meine Prognose ist aber, dass langfristig die Produktion vollständig ausgelagert wird und in Deutschland dann nur noch die Verwaltung sitzt. Das wäre fatal, aber angesichts der aktuellen Regierungspolitik nicht unrealistisch.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

VW strauchelt schon, Chinesen holen auf.

Wenn VW strauchelt , dann strauchelt halb Deutschland.

Ich denke, das Premium Segment wird bleiben und Marken mit einer hohen Strahlkraft. Grundsätzlich denke ich jedoch, werden wir damit leben lernen müssen tatsächlich weniger zu haben / zu konsumieren.

Man liest ja von Unternehmensschließungen im Mittelstand und as UN, bei dem ich früher als Student tätig war,hat auch seine Produktions ins Ausland verlagert.

Es bleibt spannend.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Würde wenn es für ein duales Studium nicht reicht probieren eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen.
Angestellter nur wenn du weißt, dass du mal mindestens Teamleiter wirst. Sonst bist du nur der Abrbeits- bzw. Zahlsklave für Gutverdiener und Bürgergeld Empfänger

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Kommt man mit einem guten BWL-Abschluss überhaupt in einen IGM-Konzern rein? Stellen werden ja so gut wie keine ausgeschrieben und für ein duales Studium ist weitergehend mein Abi zu schlecht.

Wenn dein Abi zu schlecht ist, glaubst du, dein Studium wird besser?
Meine Erfahrung (ok, ich bin schon über 40 und evtl. trifft das heute nicht mehr zu) ist, gute Vorsätze das Studium betreffend halten nicht lange, wer vorher nicht gut war und insbesondere faul, der macht es im Studium auch nicht besser.

BWL zu studieren und dann zu hoffen in irgendeiner kleinen Firma unterzukommen ohne Tarifbindung und ohne großes Steigerungspotenzial halte ich für wenig reizvoll.

Willkommen in der Realität vieler Absolventen.

2) IGM Konditionen sind auch langfristig haltbar in DE. Bei allem Geunke wird DE ein starker Industriestandort bleiben. Es gibt neben Automobil auch noch eine starke Maschinenbau und Elektrobranche. Und auch Pharmazie und Chemie, deren Tarif auch sehr gut ist.

Sehe ich nicht so, aus mehreren Gründen:

  • In Deutschland hat das produzierende Gewerbe einen Anteil von etwa 30%, der EU-Schnitt sind etwa 20%. Das war damals der Grund, warum wir vergleichsweise gut durch die Finanzkrise gekommen sind, langfristig wird das teure Deutschland aber einen um 50% größeren Anteil nicht halten können.
  • Innovationen und damit Wachstum werden woanders gemacht. Wir sind sehr gut in der Evolution von Produkten, aber extrem mies in echter Innovation. Oder besser gesagt, wir sind extrem mies darin, Innovation auch in Produkte zu überführen. Das betrifft insbesondere alle IGM-Bereiche, Dinge die es schon seit 100 Jahren gibt wie Autos und Maschinen können wir super, sobald was Neues dazu kommt (z.B. E-Mobilität), hinken wir hinterher.
  • IGM geht es auch deshalb so gut, weil das ganze System auf sehr langen (weltweiten) Lieferketten basiert, mit wenigen großen Konzernen an der Spitze, die starke Marktmacht haben und das auch ausnutzen. Langfristig wird sich das ändern. Entweder, weil zukünftig z.B. beim Auto solche Verflechtungen gar nicht mehr nötig sind, da das Produkt weniger komplex wird, oder weil diejenigen, die "vorgeben", nicht mehr deutsche Firmen sein werden. Es ist schon jetzt so, dass z.B. Batteriehersteller aus Asien entscheiden, wen sie beliefern und welches Produkt "wir" bekommen, an der Stelle hängen also schon deutsche Firmen an deren Tropf und nicht umgekehrt. Das wird sich langfristig auch in der Gewinnverteilung widerspiegeln, da bekommen wir eher nur nach das, was übrig bleibt, so wie wir es jahrzehntelang ja auch mit anderen gemacht haben. Was das für die Verdienstmöglichkeiten bedeutet, kann sich jeder überlegen.

Demotivier ihn doch nicht. Viele Leute waren im Studium besser als im Abi. Man wird reifer

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

eEs kommt ein bisschen drauf an. V.a. Firmen wie Bosch, Siemens und Infinion werden es locker schaffen.
Siemens, Bosch ist ja klar.
Aber infineon soll es locker schaffen? :D

sind die ersten die leiden wenns den Autobauern schlecht geht

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Wie sieht es mir der Schweiz als Alternative aus? Höhere Löhne (auch z.B. Big 4), niedrigere steuern und bessere Aussichten auf eine Rente.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Deutschland hat generell keine Zukunft

So sieht es aus. Es kommen etliche Faktoren zusammen, die nichts gutes bedeuten für die Zukunft des Landes. Von der inneren Sicherheit fange ich erst gar nicht an.

Die IGM Gehälter sind gut. Die Tarife auch. Das Mindset in Deutschland allerdings nicht, denn hierzulande wird zB. das Auto leider regelrecht bekämpft, fast so, als sei es etwas belastendes.

Die politische Tatenlosigkeit der Mehrheit in diesem Land ist erschreckend. Man sieht das daran, dass eine ideologische grüne Minderheit heute einfaches Spiel im Land hat. Gruselig. Das wird sich allerdings fortführen.

Es steht einfach nicht gut um den deutschen Wirtschaftsstandort. Ich hoffe aber, dass man hier noch die Kurve kriegt.

Meine Prognose ist aber, dass langfristig die Produktion vollständig ausgelagert wird und in Deutschland dann nur noch die Verwaltung sitzt. Das wäre fatal, aber angesichts der aktuellen Regierungspolitik nicht unrealistisch.

Wie kommt man auf so eine düstere Aussage?

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 15.07.2023:

Deutschland hat generell keine Zukunft

So sieht es aus. Es kommen etliche Faktoren zusammen, die nichts gutes bedeuten für die Zukunft des Landes. Von der inneren Sicherheit fange ich erst gar nicht an.

Die IGM Gehälter sind gut. Die Tarife auch. Das Mindset in Deutschland allerdings nicht, denn hierzulande wird zB. das Auto leider regelrecht bekämpft, fast so, als sei es etwas belastendes.

Die politische Tatenlosigkeit der Mehrheit in diesem Land ist erschreckend. Man sieht das daran, dass eine ideologische grüne Minderheit heute einfaches Spiel im Land hat. Gruselig. Das wird sich allerdings fortführen.

Es steht einfach nicht gut um den deutschen Wirtschaftsstandort. Ich hoffe aber, dass man hier noch die Kurve kriegt.

Meine Prognose ist aber, dass langfristig die Produktion vollständig ausgelagert wird und in Deutschland dann nur noch die Verwaltung sitzt. Das wäre fatal, aber angesichts der aktuellen Regierungspolitik nicht unrealistisch.

Wie kommt man auf so eine düstere Aussage?

Keiner von denen aber Vater Bereichsleiter bei Dax40 und sagt ähnliches. Seine Firma macht kaum noch Investments in Deutschland.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 15.07.2023:

Wie sieht es mir der Schweiz als Alternative aus? Höhere Löhne (auch z.B. Big 4), niedrigere steuern und bessere Aussichten auf eine Rente.

Schweiz ist für gut ausgebildete, motivierte Leute immer die bessere Wahl als DE.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Ich würde heutzutage kein BWL mehr studieren, sondern einen Studiengang wählen, mit dem man auch super im Ausland Fuß fassen kann.

Also meiner Erfahrung nach ist im Ausland Fuß fassen mit BWL jetzt kein so großes Problem, vor allem wenn das Profil insgesamt passt (einigermaßen gute Noten, keine total unbekannten Hochschulen und Praktika, dazu idealerweise Master schon im Zielland). Blöd wurde es da immer nur, wenn der Arbeitgeber für Berufsanfänger ein Visum sponsorn sollte, da habe ich einige Leute dran verzweifeln sehen. Ich weiß nicht, ob es mit anderen Studiengängen noch einfacher ist, da ich BWL studiert habe.

Mir hat vor über 10 Jahren auch mal einer meiner Lehrer gesagt, er würde ja eher noch Jura als BWL studieren. Und ich bin gerade wegen der internationalen Flexibilität froh, dass es doch BWL wurde.

Das Problem mit BWL ist halt, dass die Jobchancen von sehr vielen Faktoren (Noten, Ruf der Unis, Praktika, Vitamin B, Glück...) beeinflusst werden, weshalb es meiner Meinung nach sehr schwer ist, hier vorher eine Prognose abzugeben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Nein, in so gut wie allen westlichen Ländern steht ein massiver Bevölkerungseinbruch bevor. Wir reden immer von den vielen Boomern, die bald in Rente gehen, aber für danach gibt es irgendwie noch gar keinen Plan. Das wird sehr große Auswirkungen auf unser Leben haben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

Aber -soweit ich weiß- auch nur durch (nicht unbedingt wohlhabende oder exzellent ausgebildete) Einwanderung. Wenn man sich die Geburten pro Frau in De ansieht ist das nicht sonderlich positiv und über die Auswirkungen bzgl. Rente wisst ihr vermutlich sowieso bescheid.

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

Warte mal, bis die Boomer über 70 werden und irgendwann in hohen Zahlen sterben.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Aber -soweit ich weiß- auch nur durch (nicht unbedingt wohlhabende oder exzellent ausgebildete) Einwanderung. Wenn man sich die Geburten pro Frau in De ansieht ist das nicht sonderlich positiv und über die Auswirkungen bzgl. Rente wisst ihr vermutlich sowieso bescheid.

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

Osteuropa wird boomen.
Es gibt die Nuklearinitiative von einigen EU Länder, die planen ca 50 Atomkraftwerke in Zukunft zu bauen. In deutscher Presse noch nicht so viel darüber zu finden.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

"Gloomy" kann es werden, wenn Deutschland inkl. EU keine außenwerthaltige Währung mehr hat und wir uns damit Importe nur schwer leisten können, vor allem aus Asien und vermehrt Afrika. Dann sind wird hauptsächlich auf eigene Rohstoffe, Vorprodukte und Produkte begrenzt, das bedeutet extrem harte Einschnitte und Umwälzungen. Bisschen werden uns die USA wohl aushelfen, aber nicht viel, denn deren eigener Hunger nach Rohstoffen und Produkten ist ja noch gigantischer.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Aber -soweit ich weiß- auch nur durch (nicht unbedingt wohlhabende oder exzellent ausgebildete) Einwanderung. Wenn man sich die Geburten pro Frau in De ansieht ist das nicht sonderlich positiv und über die Auswirkungen bzgl. Rente wisst ihr vermutlich sowieso bescheid.

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

Osteuropa wird boomen.
Es gibt die Nuklearinitiative von einigen EU Länder, die planen ca 50 Atomkraftwerke in Zukunft zu bauen. In deutscher Presse noch nicht so viel darüber zu finden.

WoW! Atomkraftwerke! Was 'ne tolle Idee! Da hätten die Deutschen aber auch nicht drauf kommen können. Da wird die Wirtschaft richtig bOOOOOmen — Nicht.
Atomkraft hat im Wesentlichen 3 Key characteristics:

  1. Zu teuer.
  2. Zu dreckig. (strahlender Müll)
  3. Viel zu Unflexibel für die Welt von Morgen.

JEDER, der auch nur einen Funken von Volkswirtschaft versteht, weiß, das Atomkraft keine Lösung für irgendwas ist sondern ein Scheinlösung, die noch mehr Probleme schafft.
Dazu eine Studie des DIW:
https://www.diw.de/de/diw_01.c.869983.de/atomenergie_ist_zu_teuer__zu_gefaehrlich_und_blockiert_die_kuenftige_gesicherte_energieversorgung.html

Ich habe irgendwie leise Zweifel, dass wir unseren Wohlstand auch noch in den nächsten 20, 30 oder sogar 40 Jahren halten können, indem wir auf veraltete, ineffiziente und viel zu teure Technologien des letzten Jahrhunderts — tschuldigung — Jahrtausends setzen.

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

IGM rulez, aber man sollte auch Mitglied sein und seinen Teil dazu beitragen, dass es in IGM Unternehmen gut bleibt!

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WiWi Gast

Hat IGM in Deutschland Zukunft?

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

Die Bevölkerung schrumpft nicht. Sie nimmt ständig zu!

Wird noch 20 Jahre irgendwie gehen. Aber spätestens dann ist alles verfrühstückt, was früher mal investiert wurde.

Alles Energieintensive dürfte in Richtung anderer europäischer Länder mit weniger Energiesteuern, billigen Atomstrom und weniger erratischen Umweltauflagen gehen oder in die USA.

Nicht energieintensive Unternehmen und Technologien entstehen andernorts. In Industrien die die alte Schwerindustrie und auch Automobile ersetzen sind wir bei den Löhnen nicht wettbewerbsfähig. Siege E-Autos. Das geben die Margen dort auch gar nicht her, weil wir dort kein Technologieführer sind und auch nicht mehr werden wie es aussieht.

Dienstleistungen können sich halten schätze ich. Sparkassen und Co, Beratung, öffentlicher Dienst, Kranken- und Altenversorgung.

Am Ende aber alles weniger Gloomy als man denkt. Die Bevölkerung schrumpft ohnehin und da passt es schon deutlich weniger Arbeitsplätze zu haben.

Warte mal, bis die Boomer über 70 werden und irgendwann in hohen Zahlen sterben.

Weniger Leute sind nicht die Lösung für weniger Jobs, sondern ein ganz anderes Problem....

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