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GehaltsverhandlungGehaltsvorstellung

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

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WiWi Gast

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

Folgende Situation:

Man schreibt eine Bewerbung und gibt seine geforderte Gehaltsvorstellung an.
Man möchte mindestens 50k haben, also gibt man 55k an - Soweit ist ja alles klar.

Doch wie sind eure Erfahrungen beim Vorstellungsgespräch, wird man weiter runtergehandelt ?
Wie verhält man sich wenn man z.B 45k angeboten bekommt ?

Oft hört man, dass man eine Gehaltsvorstellung angibt und das Angebot deutlich niedriger ist.
Da Frage ich mich warum die mich dann überhaupt einladen ?!

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WiWi Gast

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

In deinem Szenario wird man sich ja im Optimalfall auf 50k einigen.
Gehaltsverhandlung sind immer so eine Sache. Wichtig ist, dass man seinen eigenen Wert kennt (sowohl im positiven Sinne als auch im negativen Sinne). Im Idealfall hat man schon mehrere Angebote bekommen, wo man dann in etwa abschätzen kann, wo man ansetzen kann.
Dann ist das Ganze natürlich sehr abhängig von Größe des Unternehmens, ggf. IGM, Bundesland, Verhandlungsspielraum etc. pp.

Wenn ich unbedingt 50k möchte, dann lehne ich eben das Angebot von 45k ab. Wenn der AG mir dann nicht entgegenkommt, unterschreibe ich eben nicht. Wenn man aber bisher nur Absagen kassiert hat und nur noch 2 Interviews ausstehen, dann müsste man vielleicht selbst in den sauren Apfel beißen.

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WiWi Gast

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

WiWi Gast schrieb am 14.04.2019:

Folgende Situation:

Man schreibt eine Bewerbung und gibt seine geforderte Gehaltsvorstellung an.
Man möchte mindestens 50k haben, also gibt man 55k an - Soweit ist ja alles klar.

Doch wie sind eure Erfahrungen beim Vorstellungsgespräch, wird man weiter runtergehandelt ?
Wie verhält man sich wenn man z.B 45k angeboten bekommt ?

Oft hört man, dass man eine Gehaltsvorstellung angibt und das Angebot deutlich niedriger ist.
Da Frage ich mich warum die mich dann überhaupt einladen ?!

Wenn man ein Angebot erhält, was unter der eigenen Vorstellung liegt, dann lehnt man halt ab. Ganz einfach.

Ich arbeite in der IT und mein Manager sitzt seit 10 Jahren hier in 9/10 Bewerbungsgesprächen. Er hat mit das Thema mit den Gehaltsvorstellungen und den darauf folgenden Angeboten mal so erklärt:
Wenn eine Bewerbung kommt, guckt sich HR die formalen Daten und den Gehaltswunsch an. Liegt beides im Rahmen der Stelle, geht die Bewerbung an die Abteilung. Legt die keinen Einspruch ein, kommt es zum Gespräch.
Im Gespräch werden dann tatsächliche Qualifikation und Social Skills abgeprüft. In 9/10 Fällen ist das geringer, als auf dem Papier dargestellt (ist irgendwo auch logisch, man übertreibt in seiner Bewerbung ein wenig im eingeladen zu werden). Die Aufgabe des zuständigen Managers ist es dann a) die Eignung für den Job zu bewerten und b) das Verhältnis von Gehalt zu Fähigkeiten zu bewerten.

Während a) einfach ja/nein ist, ist b) deutlich schwieriger. Und manchmal reichen die Qualifikation dann vielleicht aus Sicht des Managers nicht für das Wunschgehalt. Dann wird dem Kandidaten halt trotzdem eine niedrigere Summe angeboten. Wenn der Kandidat das annimmt ok, wenn nicht dann auch ok.

Das Wunschgehalt ist also eher ein Richtwert an dem Unternehmen eine gewisse Vorselektion treffen. Für die eigentliche Gehaltsverhandlung ist es erstmal nur eine Orientierung.

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WiWi Gast

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

Ich hab mich jetzt mehrmals beworben und hatte mehrere Gespräche. Meine Vorstellungen lagen je nach AG bei 48-52k.

Hab 3 Angebote:

  • 48k Vorstellung, 48,6k Angebot
  • 50k Vorstellung, 48k Angebot
  • 52k Vorstellung, 51k Angebot

Also gab es kaum Abweichungen und ich hab dann auch nicht mehr nachverhandelt.

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WiWi Gast

Gehaltsverhandlung: Gehaltsvorstellung vs. Angebot

Ich tue mir da auch gerade schwer. Arbeite seit 2 Jahren im Controlling eines IGBCE Unternehmens und verdiene 60k.

Habe mich bereits auf interne auẞertarifliche Stellen beworben und wurde auch eingeladen. Diese beginnen in der Regel bei 85-90.000 Euro. Geklappt hat es leider bisher nicht, weil meistens doch Leute mit 3-5 Jahren BE bevorzugt wurden.

Wenn ich jetzt in eine Bewerbung an extern 69k als Gehaltsvorstellung angebe erscheint mir dies einerseits hoch, wenn ich dann aber Mal schaue, dass ein Masterabsolvent im IG Metall Unternehmen EG12 verdient und das ohne BE, ist es wiederum im Rahmen / zu niedrig.

Insgesamt bin ich mir durchaus bewusst, dass ein Gehalt jenseits der 50k super ist. Aber da ich es bereits geschafft habe dieses zu überschreiten, ist der innere Reiz nach "mehr" natürlich groß.

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