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Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Ich habe den Thread hier verfolgt, es wird ja oft mit Zinsen argumentiert. Es wird mit baldigem Crash bei steigenden Zinsen argumentiert. Seit 10 Jahren ist es ein Bubble usw. - ich denke, dort kommen wir nicht mehr weiter.

Mir ist aufgefallen, dass in vielen US-amerikanischen Foren (Reddit z.B.) das Thema exakt das gleiche ist. Dort wird allerdings nicht von Bubble gesprochen, sondern das Thema sind schlechte Reallohn-Steigerungen (z.B. geht man von 7% + X für 2022 aus).

Jedenfalls hab ich erst mal geschaut, wie sich die Preise dort entwickelt haben. Ups, das waren 20,3% in einem Jahr (!). Gleichzeitig ist der 30-Jahres-Zins bei 4,16% - gleich wie in 2011 und seitdem war der Zins öfters eher unter 4% als über 4% - also eher hoher Zins.

Viele Erklärungen für Deutschland treffen dort für die USA nicht zu. Trotzdem 20,3% Preisanstieg trotz relativ hoher Zinsen. Das scheint mir eher ein globaler Trend zu sein und mit unseren klein-klein Erklärungen für Deutschland kommen wir hier nicht weiter.

Was treibt die Preise wirklich, wenn Zinsen praktisch keinen Einfluss haben. Wenn der Fokus auf Ballungsräume nicht der Grund ist? Den diese Einflüsse haben die USA nicht - trotzdem über 20% Preisanstieg in einem Jahr.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die Zahl der Hauskäufe in den USA ist letzten Monat um 7% gesunken, aus genau diesen Gründen.
Hohe Zinsen und hohe Inflation. Es können sich weniger ein Haus leisten und deswegen wird weniger gekauft. Der Trend wird sich fortsetzen und natürlich schlussendlich bei den Preisen zeigen.

Der Immobilienmarkt reagiert IMMER zeitversetzt!

Die Aussage "die Zinsen steigen, aber die Preise sind auch gestiegen, also macht das nichts aus" ist deswegen schlichtweg falsch.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2022:

Ich habe den Thread hier verfolgt, es wird ja oft mit Zinsen argumentiert. Es wird mit baldigem Crash bei steigenden Zinsen argumentiert. Seit 10 Jahren ist es ein Bubble usw. - ich denke, dort kommen wir nicht mehr weiter.

Mir ist aufgefallen, dass in vielen US-amerikanischen Foren (Reddit z.B.) das Thema exakt das gleiche ist. Dort wird allerdings nicht von Bubble gesprochen, sondern das Thema sind schlechte Reallohn-Steigerungen (z.B. geht man von 7% + X für 2022 aus).

Jedenfalls hab ich erst mal geschaut, wie sich die Preise dort entwickelt haben. Ups, das waren 20,3% in einem Jahr (!). Gleichzeitig ist der 30-Jahres-Zins bei 4,16% - gleich wie in 2011 und seitdem war der Zins öfters eher unter 4% als über 4% - also eher hoher Zins.

Viele Erklärungen für Deutschland treffen dort für die USA nicht zu. Trotzdem 20,3% Preisanstieg trotz relativ hoher Zinsen. Das scheint mir eher ein globaler Trend zu sein und mit unseren klein-klein Erklärungen für Deutschland kommen wir hier nicht weiter.

Was treibt die Preise wirklich, wenn Zinsen praktisch keinen Einfluss haben. Wenn der Fokus auf Ballungsräume nicht der Grund ist? Den diese Einflüsse haben die USA nicht - trotzdem über 20% Preisanstieg in einem Jahr.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die Ausgangsfrage kam mir auch schon. Im Ergebnis (Preise) gibt es Parallelen in D, wo jetzt in allen Ministädten Wohnungsnot herrscht. Ausreichend gebaut wurde und wird nicht.
Meiner Ansicht nach spricht viel für eine politische Steuerung. Dass allgemein Preise (nicht Lohstanstieg Äquivalent) sollen war schon Credo seit 2010?! Gibt hierzu alte Interviews, Berichte. Die ganze Entwicklung wird sicherlich den Konsum abwürgen und Vermögen massiv verschieben bei einigen Eigentümern, Anbieter, Produzenten.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Wir haben ja bereits mit ca. 4,2% relativ hohe Zinsen, wann reagieren die Preise? Nach wie viel Monaten soll das passieren?

Aktuell sind wir ja bei 20,3% Steigerung im Jahr. Geht es jetzt wieder 20% mach unten? Damit der Anstieg von einem Jahr ausgeglichen wird? Wann passiert das?

Ich höre immer... wenn die Zinsen steigen, dann...

Und wenn die Zinsen dann schon lange gestiegen sind: Aber der Markt reagiert zeitversetzt. Sorry, aber das hört sich mittlerweile wie die übliche Rhetorik der Crash-Propheten an, welche immer unangreifbar ist, weil der Crash einfach immer weiter in die Zukunft geschrieben wird. Wann reagieren die US-Immobilienpreise auf die bereits stark erhöhten Zinsen von ca. 4,2%? Ganz konkret, wann?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

In der Finanzkrise hat sich der deutsche Markt (zumindest was Immobilienpreise angeht) von den USA und zB auch Spanien entkoppelt, das liegt wohl hauptsächlich an konservativerer Kreditvergabe und den Zinsfestschreibungen.
Daher glaube ich, dass auch jetzt der deutsche Markt nicht so stark reagieren wird, weder was Preise noch Anzahl Verkäufe angeht.
Die generelle Reaktion auf die Zinssteigerungen wird natürlich spannend.
Zum einen kommen die Löhne derzeit nicht hinter der Inflation her, und die Raten bei einem Kauf steigen durch die höheren Zinsen. Beides spricht für sinkende Preise.
Durch die Ukraine-Krise kommt es aber zu Verwerfungen an den Aktienmärkten und evtl. sogar zweistelligen Inflationsraten. In so einer Situation kommt viel Psychologie dazu und ich könnte mir vorstellen, dass dann kein Immo-Eigentümer sein "Betongold" verkauft.

Sprich, das Angebot verknappt sich weiter, auch wenn die Finanzierung teurer wird bleiben die Preise dennoch konstant oder steigen sogar, da kaum jemand verkauft.

Zuletzt ist fraglich ob sich die Zinsen nachhaltig erhöhen können, sollte die Inflation wieder sinken. Dies würde einigen südeuropäischen Ländern das Genick brechen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2022:

Daher glaube ich, dass auch jetzt der deutsche Markt nicht so stark reagieren wird, weder was Preise noch Anzahl Verkäufe angeht.

Darum geht es doch gar nicht. Ich will diskutieren, was der US-Markt macht. Ganz konkret waren die Zinsen nie extrem niedrig, aber doch lange unter 3%. Seit über 2 Monaten über 3,5%. Seit kurzem erst bei über 4%. In den US-Foren lese ich weiterhin, dass Immo auch bei jetzt 4,2% Zinsen (was eher hoch ist im Vergleich zum Schnitt der letzten 10 Jahre, nur in 2013 mal wochenweise und in März 18 bis Feb 19 waren die Zinsen höher - sonst immer niedriger - also, aktuell quasi sehr hohes Zinsniveau dort)... jetzt bei 4,2% Zinsen auch weit über Asking Price weggehen.

Die Leute haben gesagt... wenn die Zinsen steigen, crasht der Markt... nicht passiert. Die Leute sagen jetzt, der Markt reagiert erst zeitversetzt - was ich erstens komplett komisch finden würde. Wenn die Zinsen das Gesamtprojekt teurer machen, dann wirkt sich das aktuell ja komplett aus. Wer aktuell 50-100k USD über Asking Price bietet, muss das ja zahlen UND finanzieren zu 4,2%.

Also, die Frage an die Immobilien-Theoretiker - wann crasht der Immobilienmarkt in den USA, nachdem die Zinsen aktuell im oberen Dezil sind - bezogen auf die Werte der letzten 10 Jahre. Nur ca. 12 von 120 Monaten war es teurer als 4,2% in den letzten 120 Monaten... wann crasht der Markt? Wann? Konkret wann?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Kann aus eigener Erfahrung sagen dass die Hauspreise in den USA nicht hoch sind. In der Durchschnittsstadt in Amerika bestimmt nicht mal halb so hoch wie in einer Stadt mit ähnlicher Einwohnerzahl in Deutschland, in großen Städten (in ähnlichen Größen wie Frankfurt, München, Hamburg) sogar noch weniger als das.

Ich selbst habe ein Haus mit über 150m^2 + Pool für etwa 200k gekauft Anfang-Mitte des letzten Jahrzehnts (Am Rande einer Stadt mit über 1 mio. Einwohnern). Der aktuelle Wert sollte bei 240-250k liegen, tax assessed value zum Glück noch bei etwa 200k. Am Rande Frankfurts, wo ich vorher gelebt habe, würde so ein Haus gut über 1 mio kosten, und das ohne Pool und mit nicht mal dem halben Garten. Jedoch wäre es hochwertiger, d.h. hätte massive Wände. Wir wissen jedoch alle genau, dass nicht deswegen der Kaufpreis mehr als fünf mal so hoch wäre.

Die Preise in den USA sind nur in den großen blauen Städten in den großen blauen Staaten so hoch. Los Angeles, San Francisco, Chicago, New York etc. Die Gründe liegen in der Politik. Viel Regulatorik + wenige neue Baugenehmigungen + absolut dämliche zoning laws + obwohl genau diese Staaten hohe Steuern fordern, die counties in denen diese Städte liegen und die Städte selbst da nochmal was drauflegen, zahlen genau diese Staaten die Infrastruktur nicht bzw. nur zum Teil. D.h. wenn ein Developer etwas Land kauft was noch nicht ans Stromnetz, Wasserleitungen usw. angeschlossen ist kauft, darf er das alles selbst zahlen. Daher wird dort auch nicht gebaut.

In Austin, Texas werden pro Jahr mehr Wohnungen gebaut als in ganz Kalifornien - und das obwohl in Kalifornien etwa 40 mal so viele Menschen leben wie in Austin.

Also zusammengefasst: Roter Staat, hoher Lebensstandard, günstige Immobilien.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Der US Markt ist sehr speziell. Der reagiert weit schneller als in Europa. Zumal man auch in New York arbeiten und in Florida Home Office machen kann, sowas geht in Europa meist nicht oder nur mit bürokratischen Hürden, wenn man in Frankfurt angestellt, aber in Spanien Home Office machen möchte. Da durch Corona Home Office noch mehr in Mode kam, hat das die Preise beflügelt. Auch sind die USA eine sehr krasse Konsumgesellschaft, "keeping up with the Jones" ist sehr in Mode. Wenn die Freunde um einen herum Häuser kaufen, weil es seit Corona in Mode ist, ein Haus zu besitzen, muss man mithalten können. Zumal Ownership in den USA, zusammen mit der House Ladder viel wichtiger ist als in Deutschland und ein sehr wichtiges Statussymbol ist. Man selbst hat ein Esszimmer mit 30 qm, die Freunde aber 50? dann braucht man auch ein Haus mit grösserem Eszimmer. So läuft das da. Da wird nicht für die Ewigkeit gebaut und man wohnt oftmals kürzer in einem Haus als ein deutscher Haushalt in einer Mietswohnung. Dafür kann der Markt auch mal sehr schnell sehr stark einbrechen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Sehr guter thread und sehr gute Fragen.
Nach Popper beruht wissenschaftliches Denken auf dem Prinzip der Falsifikation. Dementsprechend sollte jeder stets versuchen seine eigene Lieblingstheorie zu wiederlegen. Nur eine Theorie die harten Daten stand hält ist eine gute Theorie.
Die Theorien der immo crash Propheten sind mit den USA Daten nicht kompatibel und damit nachweislich falsch. Es wird keinen crash geben. Auch nicht in Deutschland. Die letzten 10 Jahre waren ungewöhnlich günstig. Das kommt sobald nicht mehr wieder.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2022:

Daher glaube ich, dass auch jetzt der deutsche Markt nicht so stark reagieren wird, weder was Preise noch Anzahl Verkäufe angeht.

Darum geht es doch gar nicht. Ich will diskutieren, was der US-Markt macht. Ganz konkret waren die Zinsen nie extrem niedrig, aber doch lange unter 3%. Seit über 2 Monaten über 3,5%. Seit kurzem erst bei über 4%. In den US-Foren lese ich weiterhin, dass Immo auch bei jetzt 4,2% Zinsen (was eher hoch ist im Vergleich zum Schnitt der letzten 10 Jahre, nur in 2013 mal wochenweise und in März 18 bis Feb 19 waren die Zinsen höher - sonst immer niedriger - also, aktuell quasi sehr hohes Zinsniveau dort)... jetzt bei 4,2% Zinsen auch weit über Asking Price weggehen.

Die Leute haben gesagt... wenn die Zinsen steigen, crasht der Markt... nicht passiert. Die Leute sagen jetzt, der Markt reagiert erst zeitversetzt - was ich erstens komplett komisch finden würde. Wenn die Zinsen das Gesamtprojekt teurer machen, dann wirkt sich das aktuell ja komplett aus. Wer aktuell 50-100k USD über Asking Price bietet, muss das ja zahlen UND finanzieren zu 4,2%.

Also, die Frage an die Immobilien-Theoretiker - wann crasht der Immobilienmarkt in den USA, nachdem die Zinsen aktuell im oberen Dezil sind - bezogen auf die Werte der letzten 10 Jahre. Nur ca. 12 von 120 Monaten war es teurer als 4,2% in den letzten 120 Monaten... wann crasht der Markt? Wann? Konkret wann?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

In den USA kommen mehrere Dinge dazu, die den Immobilienmarkt stabiler machen:

  • Die Eigentumsquote in den USA ist deutlich höher, das Thema Wohneigentum wird generell höher bewertet als z.B. in Deutschland. Für viele stellt sich garnicht die Frage, Kaufen oder Mieten, sobald man irgendwie im Leben "ankommt" ist Kaufen gesetzt.
  • Der Markt ist viel flexibler. Es gibt durchaus Leute, die öfters Umziehen und jedes Mal eine neue Immobilie kaufen. Das wird in Deutschland schwierig möglich sein.
  • Die Preise sind im Verhältnis niedriger, was sicherlich auch an den baulichen Standards und Vorschriften liegt. Trotz steigender Preise oder Zinsen kann man sich also noch eher eine Immobilie leisten. Es gibt viele Gegenden, dort kostet die durchschnittlichen Immobilie nur das 2-3 Fache des durchschnittlichen Jahresverdienstes. Und das ist nicht nur Pampa, sondern durchaus bekannte Städte mit mehreren Millionen Einwohnern.
  • Mieten ist relativ gesehen in den USA teurer. Es gibt genug Großstädte (mehrere Mio Einwohner), da liegt das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete selbst im Stadtkern bei unter 15.
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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

In Amerika sind variabel verzinsliche Hypotheken Standard, hierzulande Hypothekendarlehen zu festen Zinssätzen.

Siehe den Wikipedia - Artikel zur Weltfinanzkrise ab 2007 bzw. Subprime Krise abzulesen übrigens auch an der Entwicklung des Case Shiller Index ab 2006.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

In den USA kommen mehrere Dinge dazu, die den Immobilienmarkt stabiler machen:

  • Die Eigentumsquote in den USA ist deutlich höher, das Thema Wohneigentum wird generell höher bewertet als z.B. in Deutschland. Für viele stellt sich garnicht die Frage, Kaufen oder Mieten, sobald man irgendwie im Leben "ankommt" ist Kaufen gesetzt.
  • Der Markt ist viel flexibler. Es gibt durchaus Leute, die öfters Umziehen und jedes Mal eine neue Immobilie kaufen. Das wird in Deutschland schwierig möglich sein.
  • Die Preise sind im Verhältnis niedriger, was sicherlich auch an den baulichen Standards und Vorschriften liegt. Trotz steigender Preise oder Zinsen kann man sich also noch eher eine Immobilie leisten. Es gibt viele Gegenden, dort kostet die durchschnittlichen Immobilie nur das 2-3 Fache des durchschnittlichen Jahresverdienstes. Und das ist nicht nur Pampa, sondern durchaus bekannte Städte mit mehreren Millionen Einwohnern.
  • Mieten ist relativ gesehen in den USA teurer. Es gibt genug Großstädte (mehrere Mio Einwohner), da liegt das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete selbst im Stadtkern bei unter 15.
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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Tja die Nachfrage sinkt aber bereits in den USA.
Das ist Fakt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Sehr guter thread und sehr gute Fragen.
Nach Popper beruht wissenschaftliches Denken auf dem Prinzip der Falsifikation. Dementsprechend sollte jeder stets versuchen seine eigene Lieblingstheorie zu wiederlegen. Nur eine Theorie die harten Daten stand hält ist eine gute Theorie.
Die Theorien der immo crash Propheten sind mit den USA Daten nicht kompatibel und damit nachweislich falsch. Es wird keinen crash geben. Auch nicht in Deutschland. Die letzten 10 Jahre waren ungewöhnlich günstig. Das kommt sobald nicht mehr wieder.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das wirkt sich dann "zeitlich verzögert" aus, nehme ich an? So wie die Zinsgeigerungen, Arbeitslosigkeit durch Corona usw... wirkt sich alles "zeitlich verzögert" aus...

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Tja die Nachfrage sinkt aber bereits in den USA.
Das ist Fakt.

Sehr guter thread und sehr gute Fragen.
Nach Popper beruht wissenschaftliches Denken auf dem Prinzip der Falsifikation. Dementsprechend sollte jeder stets versuchen seine eigene Lieblingstheorie zu wiederlegen. Nur eine Theorie die harten Daten stand hält ist eine gute Theorie.
Die Theorien der immo crash Propheten sind mit den USA Daten nicht kompatibel und damit nachweislich falsch. Es wird keinen crash geben. Auch nicht in Deutschland. Die letzten 10 Jahre waren ungewöhnlich günstig. Das kommt sobald nicht mehr wieder.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2022:

Wir haben ja bereits mit ca. 4,2% relativ hohe Zinsen, wann reagieren die Preise? Nach wie viel Monaten soll das passieren?

Aktuell sind wir ja bei 20,3% Steigerung im Jahr. Geht es jetzt wieder 20% mach unten? Damit der Anstieg von einem Jahr ausgeglichen wird? Wann passiert das?

Ich höre immer... wenn die Zinsen steigen, dann...

Und wenn die Zinsen dann schon lange gestiegen sind: Aber der Markt reagiert zeitversetzt. Sorry, aber das hört sich mittlerweile wie die übliche Rhetorik der Crash-Propheten an, welche immer unangreifbar ist, weil der Crash einfach immer weiter in die Zukunft geschrieben wird. Wann reagieren die US-Immobilienpreise auf die bereits stark erhöhten Zinsen von ca. 4,2%? Ganz konkret, wann?

Ganz einfach. Sobald wir Druck über Refinanzierungen bekommen. Schau dir 2008 an. Das hat auch gedauert.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

In Austin, Texas werden pro Jahr mehr Wohnungen gebaut als in ganz Kalifornien - und das obwohl in Kalifornien etwa 40 mal so viele Menschen leben wie in Austin.

Also zusammengefasst: Roter Staat, hoher Lebensstandard, günstige Immobilien.

Ich wohne seit Januar in Austin - und sorry, dein letzter Satz stimmt so überhaupt nicht. Kauf- wie Mietpreise in Austin haben im letzten Jahr je nach Quelle 30-40 Prozent (!) angezogen und es ist kein Ende in Sicht. Seit 2015 laut Index eine Verdopplung. Ich selbst zahle 2500 Dollar für 70 Quadratmeter, und ich wohne nicht in der Innenstadt.

In Austin werden momentan jedes Jahr tausende hochbezahlten Arbeitsplätze geschaffen (alle großen Tech-Firmen sind mittlerweile hier, Tesla bekanntlich mit Hauptsitz) und das Wohnangebot kommt überhaupt nicht hinterher. In praktisch allen Gegenden mit akzeptabler Pendeldistanz (Infrastruktur kommt ebenso wenig hinterher) herrscht Single Family Home Zoning.

Das könnte und sollte mMn. massiv verdichtet werden, um zumindest kleinere Apartment oder Condo-Komplexe zu schaffen. Allerdings sind die Häuser meist von Eigentümern bewohnt die sich mit Händen und Füßen gegen Re-Zoning wehren (und entsprechend wählen). Klar, wer jetzt schon ein Haus innerhalb von 5 km des Stadtkerns besitzt ist Millionär und profitiert direkt von der Knappheit, da der Preis seit Jahren jedes Jahr zweistellige Prozentwerte gestiegen ist.

Als Neuankömmling und als Mieter (!) ist es ein Desaster, da man erstens kaum ein Angebot findet und die Mieten mangels Mieterschutz jedes Jahr steigen - +500 Dollar oder du bist raus! Zuletzt ebenfalls mit zweistelligen Prozentsätzen pro Jahr, sodass viele Leute ohne Tech-Jobs einfach rausgepreist werden.

Ich will nicht sagen, dass es in Kalifornien besser ist. Aber Austin als gutes Beispiel hinzustellen, passt ganz sicher nicht.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Es gab keine Arbeitslosigkeit durch Corona und deswegen gab es auch keine Auswirkungen auf Immobilienpreise. Ganz im Gegenteil wurde die Geldpolitik in den USA wieder sehr expansiv und die Sozialleistungen in den USA wurden massiv erhöht und deckten die Lebenshaltungskosten.
Die US-Notenbank wird die Inflation bekämpfen und die Zinsen weiter anheben, weshalb die Kapitalmarktzinsen und Hypothekenzinsen ebenfalls stark steigen. Das wird natürlich einen Einfluss auf Housing Affordability und die Lebenshaltungskosten haben.

Hast du 2008 miterlebt? Was Hypotheken mit variablem Zins so ausrichten?
Da haben manche auch so schlau daher geredet "this time its different", "passiert schon nichts", "Nachfrage ist immer da" und so einen Quatsch.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Das wirkt sich dann "zeitlich verzögert" aus, nehme ich an? So wie die Zinsgeigerungen, Arbeitslosigkeit durch Corona usw... wirkt sich alles "zeitlich verzögert" aus...

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Wenn Geld kaputt ist, wird alles zu Geld.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Von 3,5% ging es in den USA auf ca. 15%. Mittlerweile sind wir wieder bei 3,8%. Eben ganz anders als in Deutschland, wo alles und jeder von vorne bis hinten gepampert wurde mit 120% vom Gewinn und ohne Arbeitspflicht. Trotz 15% AL Quote keine Auswirkungen am Immobilienmarkt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Es gab keine Arbeitslosigkeit durch Corona und deswegen gab es auch keine Auswirkungen auf Immobilienpreise. Ganz im Gegenteil wurde die Geldpolitik in den USA wieder sehr expansiv und die Sozialleistungen in den USA wurden massiv erhöht und deckten die Lebenshaltungskosten.
Die US-Notenbank wird die Inflation bekämpfen und die Zinsen weiter anheben, weshalb die Kapitalmarktzinsen und Hypothekenzinsen ebenfalls stark steigen. Das wird natürlich einen Einfluss auf Housing Affordability und die Lebenshaltungskosten haben.

Hast du 2008 miterlebt? Was Hypotheken mit variablem Zins so ausrichten?
Da haben manche auch so schlau daher geredet "this time its different", "passiert schon nichts", "Nachfrage ist immer da" und so einen Quatsch.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Das wirkt sich dann "zeitlich verzögert" aus, nehme ich an? So wie die Zinsgeigerungen, Arbeitslosigkeit durch Corona usw... wirkt sich alles "zeitlich verzögert" aus...

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das ist halt die deutsche Art der "sozialen Sicherung". Großkonzerne werden gepampert, weil sie glaubhafter die Drohgebärde vom "Weggang aus D" aufbauen.

Die Kleinen werden gemolken bis zum Geht-nicht-mehr.

Glechzeitig wird bei den abhängig Beschäftigten die Gleichmacherei vorangetrieben, und süße Giftbonbons suggerieren das Märchen vom "reichen Land", welches sich immer alles leisten kann. In Wahrheit Staatsschulden ohne Ende.

_JEDE_ Politikergeneration seit dem zweiten Weltkrieg hätte diese Karte auch spielen können, aber aus Verantwortung den zukünftigen Generationen gegenüber haben sie es nicht getan. Seit 10 Jahren aber regiert das Motto "nach mir die Sintflut, ich hab ja genug!"

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

Von 3,5% ging es in den USA auf ca. 15%. Mittlerweile sind wir wieder bei 3,8%. Eben ganz anders als in Deutschland, wo alles und jeder von vorne bis hinten gepampert wurde mit 120% vom Gewinn und ohne Arbeitspflicht. Trotz 15% AL Quote keine Auswirkungen am Immobilienmarkt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Es gab keine Arbeitslosigkeit durch Corona und deswegen gab es auch keine Auswirkungen auf Immobilienpreise. Ganz im Gegenteil wurde die Geldpolitik in den USA wieder sehr expansiv und die Sozialleistungen in den USA wurden massiv erhöht und deckten die Lebenshaltungskosten.
Die US-Notenbank wird die Inflation bekämpfen und die Zinsen weiter anheben, weshalb die Kapitalmarktzinsen und Hypothekenzinsen ebenfalls stark steigen. Das wird natürlich einen Einfluss auf Housing Affordability und die Lebenshaltungskosten haben.

Hast du 2008 miterlebt? Was Hypotheken mit variablem Zins so ausrichten?
Da haben manche auch so schlau daher geredet "this time its different", "passiert schon nichts", "Nachfrage ist immer da" und so einen Quatsch.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Das wirkt sich dann "zeitlich verzögert" aus, nehme ich an? So wie die Zinsgeigerungen, Arbeitslosigkeit durch Corona usw... wirkt sich alles "zeitlich verzögert" aus...

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Weil Helikopter Geld verteilt wurde.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

Von 3,5% ging es in den USA auf ca. 15%. Mittlerweile sind wir wieder bei 3,8%. Eben ganz anders als in Deutschland, wo alles und jeder von vorne bis hinten gepampert wurde mit 120% vom Gewinn und ohne Arbeitspflicht. Trotz 15% AL Quote keine Auswirkungen am Immobilienmarkt.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Es gab keine Arbeitslosigkeit durch Corona und deswegen gab es auch keine Auswirkungen auf Immobilienpreise. Ganz im Gegenteil wurde die Geldpolitik in den USA wieder sehr expansiv und die Sozialleistungen in den USA wurden massiv erhöht und deckten die Lebenshaltungskosten.
Die US-Notenbank wird die Inflation bekämpfen und die Zinsen weiter anheben, weshalb die Kapitalmarktzinsen und Hypothekenzinsen ebenfalls stark steigen. Das wird natürlich einen Einfluss auf Housing Affordability und die Lebenshaltungskosten haben.

Hast du 2008 miterlebt? Was Hypotheken mit variablem Zins so ausrichten?
Da haben manche auch so schlau daher geredet "this time its different", "passiert schon nichts", "Nachfrage ist immer da" und so einen Quatsch.

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Das wirkt sich dann "zeitlich verzögert" aus, nehme ich an? So wie die Zinsgeigerungen, Arbeitslosigkeit durch Corona usw... wirkt sich alles "zeitlich verzögert" aus...

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das ist eine gute Frage!
Empfehle den YouTube Kanal "not just bikes" der gnadenlos offenlegt wie zoning etc die Städte "verwüstet". Finde es wirklich bedenklich wie dort außerhalb von downtown überwiegend nur Einfamilienhäuser mit mindestfläche ab 700qm möglich sind etc- keine Doppel/ Reihenhäuser, keine Mehrparteienhäuser etc. Führt dazu dass man für jeden Schei* ein Auto braucht und keine angenehmen Fußgängerzonen mehr gibt. Des weiteren bekommen sie den Unterhalt der riesigen Wohngebiete überwiegend dadurch finanziert dass neue Wohngebiete ausgewiesen werden. Das nur nebenbei.

Warum ich denke dass die Preise steigen:
Ab und an schau ich mir diverse Gebiete bei Zillow an.

  1. Die Hauspreise sind vergleichsweise günstig außerhalb von Zentrum etc.
  2. Diese krasse Transparenz wie zb durch Zillow befeuert natürlich den Immobilienzyklus: man kann dorz exakt nachsehen wann und zu welchem Preis jedes Haus in der Vergangenheit verkauft wurde etc- gehen die Preise rauf katalysiert diese Information natürlich den Aufwärtstrend; sieht man aber dass Häuser vermehrt nicht verkauft werden und sogar öfter um Preuß gesenkt werden verstärkt dies wiederum den Preuß nach unten
  3. Billigere Bauweise auf Basis von holz-- Holz ist/ war bekanntlich im den letzten 2 Jahren Mangelware
  4. vermehrtes "up buying" .. voriges Haus mit guter Rendite verkaufen und neues kaufen - größerer Umsatz auf dem Hausmarkt (siehe 2)
antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die Preise sind in vielen Gegenden leistbarer, aber dort wo alle hin wollen, nicht unbedingt. In Kalifornien oder an der Ostküste was bzahlbares zu finden, ist schon schwer. Ich weiss nicht ob es immer noch so ist, aber früher war es oft so, dass die Bank einfach den Kredit kündigen oder die Zinsen hoch setzen konnte, wenn man seinen Job verloren hat. Letzeres geht in den USA ja sehr schnell. Kommt dann eine Krise, sehr viele verlieren ihre Jobs und müssen unter Druck verkaufen, kommt schnell eine Abwärtslawine in Gang. Auch ist die Lebensdauer von vielen US-Fertighäusern nicht so lange. Ich finde das nicht mal so schlecht. Das was vor 30 Jahren modern war, will doch heute kaum noch jemand. Man baut daher günstig aus Holz, da ist schnell abgerissen und wieder nach modernen Standards neu aufgebaut. In Deutschland wird auf 100 Jahre gebaut, aber in 30 Jahren merkt man, dass man so vieles ganz anders machen würd. Daher gibt es in manchen Dörfern im Ortskern Leerstand und im Neubaugebiet da stehen die Familien Schlange für ein Grundstück zum neu bauen. Da hat es gar nichts gebracht, auf 100 oder mehr Jahre zu bauen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das Holzhaus, was mein Onkel in Kalifornien mal gekauft hatte und vor langer Zeit weiterverkauft hatte steht heute immer noch. Ist jetzt fast 70 Jahre alt. In den Renovierungssendungen im US TV sieht man auch immer wieder Holzhäuser, die nach 100 Jahren saniert werden. Aber grundsätzlich hast Du recht. Bei uns wird für eher über 100 Jahre gebaut und oft nach 50 Jahren doch wieder abgerissen. Sehe ich hier in meiner Umgebung sehr oft. Viele Einfamilienhäuser aus den 1970ern sind schon lange wieder weg. Auch große Mehrfamilienhäuser aus den 1950ern, die keine ETWs waren.

Bei der US-Verwandschaft gab es schon öfters Zeiten der Arbeitslosigkeit, trotzdem hat da niemand sein Haus verloren. Tatsächlich haben die alle Häuser, niemand wohnt wie ich in einer Wohnung.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

Die Preise sind in vielen Gegenden leistbarer, aber dort wo alle hin wollen, nicht unbedingt. In Kalifornien oder an der Ostküste was bzahlbares zu finden, ist schon schwer. Ich weiss nicht ob es immer noch so ist, aber früher war es oft so, dass die Bank einfach den Kredit kündigen oder die Zinsen hoch setzen konnte, wenn man seinen Job verloren hat. Letzeres geht in den USA ja sehr schnell. Kommt dann eine Krise, sehr viele verlieren ihre Jobs und müssen unter Druck verkaufen, kommt schnell eine Abwärtslawine in Gang. Auch ist die Lebensdauer von vielen US-Fertighäusern nicht so lange. Ich finde das nicht mal so schlecht. Das was vor 30 Jahren modern war, will doch heute kaum noch jemand. Man baut daher günstig aus Holz, da ist schnell abgerissen und wieder nach modernen Standards neu aufgebaut. In Deutschland wird auf 100 Jahre gebaut, aber in 30 Jahren merkt man, dass man so vieles ganz anders machen würd. Daher gibt es in manchen Dörfern im Ortskern Leerstand und im Neubaugebiet da stehen die Familien Schlange für ein Grundstück zum neu bauen. Da hat es gar nichts gebracht, auf 100 oder mehr Jahre zu bauen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

etwa zwischen 0,5 und 1,8% des wertes, welcher aber niedrig ist

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Finde ich schon viel. Gerade verglichen zur deutschen Grundsteuer.
Wenn du ein Haus im Wert von einer Million hast, zahlst du dann 5-18k. In Deutschland kommst du vielleicht auf 1k wenn du Pech hast.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

etwa zwischen 0,5 und 1,8% des wertes, welcher aber niedrig ist

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

An den hier erwähnten Sachen wie Grundsteuer oder einfacher Bauweise hat sich im letzten Jahr nichts geändert. Die Frage ist nicht, welcher Immobilienmarkt besser ist.

Die Frage ist, warum sind in den USA die Preise um 20,3% gestiegen trotz nahezu Rekordzinsen. Die Zinsen sind sehr hoch im Vergleich zu den letzten 10 Jahren.

Die Immobilien sind deutlich stärker gestiegen als in Deutschland, hier nur 12,3%.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

An den hier erwähnten Sachen wie Grundsteuer oder einfacher Bauweise hat sich im letzten Jahr nichts geändert. Die Frage ist nicht, welcher Immobilienmarkt besser ist.

Die Frage ist, warum sind in den USA die Preise um 20,3% gestiegen trotz nahezu Rekordzinsen. Die Zinsen sind sehr hoch im Vergleich zu den letzten 10 Jahren.

Die Immobilien sind deutlich stärker gestiegen als in Deutschland, hier nur 12,3%.

Helikoptergeld, 8% Inflation, massive Gewinne an den Aktienmärkten.

Die Amis haben jetzt einfach wesentlich mehr Geld als vorher und bezahlen daher höhere Preise.
Die 15% Arbeitslosigkeit war nicht sonderlich schlimm weil die Leute die ihre Jobs verloren haben mit Social Security oft sogar mehr Geld hatten als mit einem Job.
Was passiert wenn die "Reserven" (=Sozialhilfe, Aktiengewinne) verbraucht sind aber die Inflatrion bleibt?

Keine Ahnung aber wird interessant.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Stimmt nicht, die Mortgage Rates steigen, sind aber immernoch niedriger als bspw. Ende 2018.

Das wird sich natürlich ändern und erst dann wirds interessant.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

An den hier erwähnten Sachen wie Grundsteuer oder einfacher Bauweise hat sich im letzten Jahr nichts geändert. Die Frage ist nicht, welcher Immobilienmarkt besser ist.

Die Frage ist, warum sind in den USA die Preise um 20,3% gestiegen trotz nahezu Rekordzinsen. Die Zinsen sind sehr hoch im Vergleich zu den letzten 10 Jahren.

Die Immobilien sind deutlich stärker gestiegen als in Deutschland, hier nur 12,3%.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Es war anders gemeint. Wenn du die letzten 10 Jahre monatlich betrachtest, bist du aktuell in den Top. D.h. nicht DER Rekord, aber weit über 90% der Vormonate sind längst übertroffen.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

Stimmt nicht, die Mortgage Rates steigen, sind aber immernoch niedriger als bspw. Ende 2018.

Das wird sich natürlich ändern und erst dann wirds interessant.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

An den hier erwähnten Sachen wie Grundsteuer oder einfacher Bauweise hat sich im letzten Jahr nichts geändert. Die Frage ist nicht, welcher Immobilienmarkt besser ist.

Die Frage ist, warum sind in den USA die Preise um 20,3% gestiegen trotz nahezu Rekordzinsen. Die Zinsen sind sehr hoch im Vergleich zu den letzten 10 Jahren.

Die Immobilien sind deutlich stärker gestiegen als in Deutschland, hier nur 12,3%.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

Stimmt nicht, die Mortgage Rates steigen, sind aber immernoch niedriger als bspw. Ende 2018.

Das wird sich natürlich ändern und erst dann wirds interessant.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

An den hier erwähnten Sachen wie Grundsteuer oder einfacher Bauweise hat sich im letzten Jahr nichts geändert. Die Frage ist nicht, welcher Immobilienmarkt besser ist.

Die Frage ist, warum sind in den USA die Preise um 20,3% gestiegen trotz nahezu Rekordzinsen. Die Zinsen sind sehr hoch im Vergleich zu den letzten 10 Jahren.

Die Immobilien sind deutlich stärker gestiegen als in Deutschland, hier nur 12,3%.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

Finde ich schon viel. Gerade verglichen zur deutschen Grundsteuer.
Wenn du ein Haus im Wert von einer Million hast, zahlst du dann 5-18k. In Deutschland kommst du vielleicht auf 1k wenn du Pech hast.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

etwa zwischen 0,5 und 1,8% des wertes, welcher aber niedrig ist

  1. Die 1 mio erreicht ein Haus in den USA aber nicht. In Deutschland ist das eine Zweizimmerwohnung in Frankfurt/München, in den USA wäre das eine 6 Zimmer Wohnung mitten in einer echt schönen Stadt wie Dallas oder Phoenix.

  2. Du zahlst dafür 18k bei 40k Einkommen, ich gerade erst bei 90k.
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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

In Austin, Texas werden pro Jahr mehr Wohnungen gebaut als in ganz Kalifornien - und das obwohl in Kalifornien etwa 40 mal so viele Menschen leben wie in Austin.

Also zusammengefasst: Roter Staat, hoher Lebensstandard, günstige Immobilien.

Ich wohne seit Januar in Austin - und sorry, dein letzter Satz stimmt so überhaupt nicht. Kauf- wie Mietpreise in Austin haben im letzten Jahr je nach Quelle 30-40 Prozent (!) angezogen und es ist kein Ende in Sicht. Seit 2015 laut Index eine Verdopplung. Ich selbst zahle 2500 Dollar für 70 Quadratmeter, und ich wohne nicht in der Innenstadt.

In Austin werden momentan jedes Jahr tausende hochbezahlten Arbeitsplätze geschaffen (alle großen Tech-Firmen sind mittlerweile hier, Tesla bekanntlich mit Hauptsitz) und das Wohnangebot kommt überhaupt nicht hinterher. In praktisch allen Gegenden mit akzeptabler Pendeldistanz (Infrastruktur kommt ebenso wenig hinterher) herrscht Single Family Home Zoning.

Das könnte und sollte mMn. massiv verdichtet werden, um zumindest kleinere Apartment oder Condo-Komplexe zu schaffen. Allerdings sind die Häuser meist von Eigentümern bewohnt die sich mit Händen und Füßen gegen Re-Zoning wehren (und entsprechend wählen). Klar, wer jetzt schon ein Haus innerhalb von 5 km des Stadtkerns besitzt ist Millionär und profitiert direkt von der Knappheit, da der Preis seit Jahren jedes Jahr zweistellige Prozentwerte gestiegen ist.

Als Neuankömmling und als Mieter (!) ist es ein Desaster, da man erstens kaum ein Angebot findet und die Mieten mangels Mieterschutz jedes Jahr steigen - +500 Dollar oder du bist raus! Zuletzt ebenfalls mit zweistelligen Prozentsätzen pro Jahr, sodass viele Leute ohne Tech-Jobs einfach rausgepreist werden.

Ich will nicht sagen, dass es in Kalifornien besser ist. Aber Austin als gutes Beispiel hinzustellen, passt ganz sicher nicht.

Hi, bin der, auf den du antwortest. Wohne selbst in Dallas, bin gerade aber wieder zu Besuch in Deutschland.
Das mit dem mehr Wohnungen trotz 1/40 der Bevölkerung stimmt aber. Habe nicht behauptet, dass Austin ein Paradebeispiel für eine günstige Stadt ist. Es ist aber eine Stadt, in der viel passiert. Dort packt man die Probleme an indem man bauen lässt.

Austin ist die Stadt in Texas mit den teuersten Immobilien. (vgl. Median HomeValue in Austin 350k, in Dallas 200k) Das liegt, wie korrekt beobachtet, an den Kalifornien-fliehenden Tech unternehmen (und am Capital Status). Abbott tut alles um diese Leute reinzuholen, und nichts gegen die Preise. Diese primaries sind schon vorbei, aber ich rate dir, dass falls du schon Staatsbürger bist oder bis zum nächsten mal wirst, du einen echt republikanischen Kandidaten wählst, nicht jemanden wie Greg Abbott.

Und Mieten bitte nicht vergleichen. Mieten sind in den USA immer vergleichsweise höher. Hier erwirtschaftet man noch Mietrenditen von 6-10%. In Deutschland sind wir schon lange bei 1-3%. Kaufen ist erheblich günstiger hier. Würde dir raten zu kaufen, sparst dir dann einen Großteil deiner Ausgaben.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

1) das Preisniveau ändert nichts am Steuersatz. Ist auch die Frage was du vergleichst: Nebraska mit München oder San Francisco mit Zwickau.

2) wir reden immer noch von Immobiliensteuern und nicht von Lohnsteuern

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

Finde ich schon viel. Gerade verglichen zur deutschen Grundsteuer.
Wenn du ein Haus im Wert von einer Million hast, zahlst du dann 5-18k. In Deutschland kommst du vielleicht auf 1k wenn du Pech hast.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

etwa zwischen 0,5 und 1,8% des wertes, welcher aber niedrig ist

  1. Die 1 mio erreicht ein Haus in den USA aber nicht. In Deutschland ist das eine Zweizimmerwohnung in Frankfurt/München, in den USA wäre das eine 6 Zimmer Wohnung mitten in einer echt schönen Stadt wie Dallas oder Phoenix.

  2. Du zahlst dafür 18k bei 40k Einkommen, ich gerade erst bei 90k.
antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Was heißt so ein Quark, die Aussage war völlig korrekt.
Oder behauptest du Ende 2018 lagen sie nicht höher als zuletzt? Doch, du hast ja den richtigen Chart gefunden. Es ist exakt so wie beschrieben.

Ob sie in 2016 niedriger waren, habe ich nirgends behauptet.

Solange die Einkommen die höheren Kaufpreise bezahlen können sind auch steigende Zinsen nicht schlimm. Aber selbstverständlich ist dieser Effekt nicht von Dauer. Wenn sich die Preise aber schon viele Jahre von Einkommen entkoppelt haben und die Zinsen steigen stark, dann ist es mathematisch unvermeidlich das die Einkommen diese Preise nicht mehr stemmen können. Ist doch exakt so 2008 passiert, da braucht man überhaupt nicht darüber diskutieren.

Manche erwarten das ganze Märkte innerhalb von Tagen oder Monaten kippen, aber dem ist eben nicht so. Da muss es dann schon ein extremes Ereignis geben wie Lehman damals. Danach gings rapide bergab.

Der Housing Affordability Index fällt mittlerweile in den USA stark ab, eben weil es immer schwieriger wird sich ein Haus zu leisten und wir sind erst am Beginn des Zinszyklus!
Es kommen noch 6 Zinserhöhungen in den USA allein dieses Jahr.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

1) das Preisniveau ändert nichts am Steuersatz. Ist auch die Frage was du vergleichst: Nebraska mit München oder San Francisco mit Zwickau.

2) wir reden immer noch von Immobiliensteuern und nicht von Lohnsteuern

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

Finde ich schon viel. Gerade verglichen zur deutschen Grundsteuer.
Wenn du ein Haus im Wert von einer Million hast, zahlst du dann 5-18k. In Deutschland kommst du vielleicht auf 1k wenn du Pech hast.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Dafür gibt es in den meisten Staaten eine recht hohe Steuer auf Immobilien die man hält.

WiWi Gast schrieb am 26.03.2022:

Wichtig ist natürlich auch dass es diese hohen Kaufnebenkosten wie in Deutschland nicht gibt. Das macht alles viel flexibler und kaufen - mieten kann schneller und einfacher ohne großen Verlust getauscht werden.

WiWi Gast schrieb am 25.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2022:

Ich glaube nicht daß der amerikanische Immobilienmarkt stabiler ist als der deutsche.

Stabiler war evtl. etwas falsch ausgedrückt.
Die Immobilienpreise sind in den USA relativ gesehen einfach deutlich günstiger als in DE, gerade das Verhältnis aus Einkommen und Immobilienpreisen zeigt das. Immobilien sind dort erheblich "leistbarer" als in DE. Das führt dazu, dass Zinsänderungen keinen so großen Einfluss haben. Ob ich nun 3 Jahresgehälter zum abzahlen brauche oder 3,5 tut nicht wirklich viel zur Sache, im Vergleich zu Deutschland bleibt das ein Schnäppchen. Und die Mentalität spielt eben auch eine Rolle, abseits der Großstädte ist Mieten für viele schlicht gar keine Option, dass diese Einstellung umschlägt muss Mieten schon erheblich günstiger werden.

etwa zwischen 0,5 und 1,8% des wertes, welcher aber niedrig ist

  1. Die 1 mio erreicht ein Haus in den USA aber nicht. In Deutschland ist das eine Zweizimmerwohnung in Frankfurt/München, in den USA wäre das eine 6 Zimmer Wohnung mitten in einer echt schönen Stadt wie Dallas oder Phoenix.

  2. Du zahlst dafür 18k bei 40k Einkommen, ich gerade erst bei 90k.

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Was heißt so ein Quark, die Aussage war völlig korrekt.
Oder behauptest du Ende 2018 lagen sie nicht höher als zuletzt? Doch, du hast ja den richtigen Chart gefunden. Es ist exakt so wie beschrieben.

Ob sie in 2016 niedriger waren, habe ich nirgends behauptet.

Solange die Einkommen die höheren Kaufpreise bezahlen können sind auch steigende Zinsen nicht schlimm. Aber selbstverständlich ist dieser Effekt nicht von Dauer. Wenn sich die Preise aber schon viele Jahre von Einkommen entkoppelt haben und die Zinsen steigen stark, dann ist es mathematisch unvermeidlich das die Einkommen diese Preise nicht mehr stemmen können. Ist doch exakt so 2008 passiert, da braucht man überhaupt nicht darüber diskutieren.

Manche erwarten das ganze Märkte innerhalb von Tagen oder Monaten kippen, aber dem ist eben nicht so. Da muss es dann schon ein extremes Ereignis geben wie Lehman damals. Danach gings rapide bergab.

Der Housing Affordability Index fällt mittlerweile in den USA stark ab, eben weil es immer schwieriger wird sich ein Haus zu leisten und wir sind erst am Beginn des Zinszyklus!
Es kommen noch 6 Zinserhöhungen in den USA allein dieses Jahr.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

6 0,1 - 0,25% Erhöhungen die nach 2 Jahren spätestens fallen

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Immer diese Crash Propheten...
Wann genau fallen denn die Preise und um wieviel?
2023 um 40% oder 2030 um 10%, nach weiteren Jahren Rally? Würde es gern wissen denn das würde einen riesen Unterschied machen.

Diese vagen Sätze hört man hier seit Jahren aber wirklich messen lassen möchte sich kein Crash Prophet an seinen Aussagen.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Was heißt so ein Quark, die Aussage war völlig korrekt.
Oder behauptest du Ende 2018 lagen sie nicht höher als zuletzt? Doch, du hast ja den richtigen Chart gefunden. Es ist exakt so wie beschrieben.

Ob sie in 2016 niedriger waren, habe ich nirgends behauptet.

Solange die Einkommen die höheren Kaufpreise bezahlen können sind auch steigende Zinsen nicht schlimm. Aber selbstverständlich ist dieser Effekt nicht von Dauer. Wenn sich die Preise aber schon viele Jahre von Einkommen entkoppelt haben und die Zinsen steigen stark, dann ist es mathematisch unvermeidlich das die Einkommen diese Preise nicht mehr stemmen können. Ist doch exakt so 2008 passiert, da braucht man überhaupt nicht darüber diskutieren.

Manche erwarten das ganze Märkte innerhalb von Tagen oder Monaten kippen, aber dem ist eben nicht so. Da muss es dann schon ein extremes Ereignis geben wie Lehman damals. Danach gings rapide bergab.

Der Housing Affordability Index fällt mittlerweile in den USA stark ab, eben weil es immer schwieriger wird sich ein Haus zu leisten und wir sind erst am Beginn des Zinszyklus!
Es kommen noch 6 Zinserhöhungen in den USA allein dieses Jahr.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

6 0,1 - 0,25% Erhöhungen die nach 2 Jahren spätestens fallen

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Immer diese Crash Propheten...
Wann genau fallen denn die Preise und um wieviel?
2023 um 40% oder 2030 um 10%, nach weiteren Jahren Rally? Würde es gern wissen denn das würde einen riesen Unterschied machen.

Diese vagen Sätze hört man hier seit Jahren aber wirklich messen lassen möchte sich kein Crash Prophet an seinen Aussagen.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Was heißt so ein Quark, die Aussage war völlig korrekt.
Oder behauptest du Ende 2018 lagen sie nicht höher als zuletzt? Doch, du hast ja den richtigen Chart gefunden. Es ist exakt so wie beschrieben.

Ob sie in 2016 niedriger waren, habe ich nirgends behauptet.

Solange die Einkommen die höheren Kaufpreise bezahlen können sind auch steigende Zinsen nicht schlimm. Aber selbstverständlich ist dieser Effekt nicht von Dauer. Wenn sich die Preise aber schon viele Jahre von Einkommen entkoppelt haben und die Zinsen steigen stark, dann ist es mathematisch unvermeidlich das die Einkommen diese Preise nicht mehr stemmen können. Ist doch exakt so 2008 passiert, da braucht man überhaupt nicht darüber diskutieren.

Manche erwarten das ganze Märkte innerhalb von Tagen oder Monaten kippen, aber dem ist eben nicht so. Da muss es dann schon ein extremes Ereignis geben wie Lehman damals. Danach gings rapide bergab.

Der Housing Affordability Index fällt mittlerweile in den USA stark ab, eben weil es immer schwieriger wird sich ein Haus zu leisten und wir sind erst am Beginn des Zinszyklus!
Es kommen noch 6 Zinserhöhungen in den USA allein dieses Jahr.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

6 0,1 - 0,25% Erhöhungen die nach 2 Jahren spätestens fallen

So wie 2008 in der nächsten Finanzkrise. 40-60% dann in max 5 Jahren

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

5 Jahre ist eine lange Zeit und da kann viel geschehen. Ich glaube nicht wenige hier wünschen sich 2017er Preise und Zinsen zurück und schon damals haben hier alle Blase gerufen. Oder mit anderen Worten: Wer die letzten 5 Jahre gewartet hat, war schon einmal der Gelackmeierte

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Immer diese Crash Propheten...
Wann genau fallen denn die Preise und um wieviel?
2023 um 40% oder 2030 um 10%, nach weiteren Jahren Rally? Würde es gern wissen denn das würde einen riesen Unterschied machen.

Diese vagen Sätze hört man hier seit Jahren aber wirklich messen lassen möchte sich kein Crash Prophet an seinen Aussagen.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Was heißt so ein Quark, die Aussage war völlig korrekt.
Oder behauptest du Ende 2018 lagen sie nicht höher als zuletzt? Doch, du hast ja den richtigen Chart gefunden. Es ist exakt so wie beschrieben.

Ob sie in 2016 niedriger waren, habe ich nirgends behauptet.

Solange die Einkommen die höheren Kaufpreise bezahlen können sind auch steigende Zinsen nicht schlimm. Aber selbstverständlich ist dieser Effekt nicht von Dauer. Wenn sich die Preise aber schon viele Jahre von Einkommen entkoppelt haben und die Zinsen steigen stark, dann ist es mathematisch unvermeidlich das die Einkommen diese Preise nicht mehr stemmen können. Ist doch exakt so 2008 passiert, da braucht man überhaupt nicht darüber diskutieren.

Manche erwarten das ganze Märkte innerhalb von Tagen oder Monaten kippen, aber dem ist eben nicht so. Da muss es dann schon ein extremes Ereignis geben wie Lehman damals. Danach gings rapide bergab.

Der Housing Affordability Index fällt mittlerweile in den USA stark ab, eben weil es immer schwieriger wird sich ein Haus zu leisten und wir sind erst am Beginn des Zinszyklus!
Es kommen noch 6 Zinserhöhungen in den USA allein dieses Jahr.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2022:

So ein Quark. Die Mortgage rates waren 2018 über ein paar Monate, in der Ausnahme, etwas höher oder vergleichbar mit denen heute. Sonst waren sie seit 2014 eigentlich durchgängig niedriger. Quelle FreddiMac: https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US

Seit Jan 2021 steigen die Zinsen in den USA rasant und mit ihnen die Immobilienpreise.
Bisher hat noch niemand hier erklären können warum das so ist.
Der trivial inverse Zusammenhang zwischen Zinsen und Preisen wird vielleicht im 1. Semester gelehrt, die Realität ist aber viel komplexer!

6 0,1 - 0,25% Erhöhungen die nach 2 Jahren spätestens fallen

So wie 2008 in der nächsten Finanzkrise. 40-60% dann in max 5 Jahren

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Der Einkäufer

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Bei 40-60% Rückgang sind nicht mal mehr die Baukosten gedeckt
Ergo keiner baut, alle arbeitslos, absoluter Wohnungsnotstand

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Ums kurz zu machen: ja es wird immer weiter steigen.
Bei Immobilien gibt es keine Zyklen.

Zufrieden? Für was werden neue Threads zu dem ähnlichen Thema überhaupt aufgemacht?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Ums kurz zu machen: ja es wird immer weiter steigen.
Bei Immobilien gibt es keine Zyklen.

Zufrieden? Für was werden neue Threads zu dem ähnlichen Thema überhaupt aufgemacht?

Warum steigt der Immobilienmarkt in den USA so stark trotz sehr hoher Zinsen. Das war die Frage. Nicht, ob es Zyklen gibt.

Zufrieden? Nein! Back 2 Topic!

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Der Einkäufer schrieb am 30.03.2022:

Bei 40-60% Rückgang sind nicht mal mehr die Baukosten gedeckt
Ergo keiner baut, alle arbeitslos, absoluter Wohnungsnotstand

Du redest so als sei das nicht schon der Fall. Die Baukosten wären gedeckt, wenn wir keine redundanten Vorschriften hätten. Kaum irgendwo ist bauen so teuer wie in Deutschland.

Und was macht Immobilien hier besonders? Das gleiche Argument kann man bei Aktien/Anleihen bringen. Bei 40% Rückgang/Ausfallquote verkauft jeder und keiner möchte mehr das Unternehmen finanzieren etc.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

Ebenfalls Manager, mittlerweile im zweiten Jahr. Mache mich mit meinen Kollegen über Europa lustig. Trotz höherer Lebenshaltungskosten niedrigere Gehälter und höhere Steuern.

Die Frage ist nur, wie du auswandern kannst. Ich hatte die Staatsbürgerschaft durch meinen Vater + habe in den USA studiert. Es gibt für die Big4 keinen Grund, ein Visum zu sponsorn, egal auf welcher Stufe. Dafür gibt es einfach zu viele qualifizierte Leute hier. Man muss bei einem Visa sponsoring erklären, dass es keinen Amerikaner gab, der den Job hätte machen können. Das wird als einfacher Unternehmensberater wohl nicht der Fall sein. Keiner meiner Kollegen kam so hierher.

Und glaub mir oder glaub mir nicht. Obwohl ich monatlich mehr spare als meine deutschen Kollegen netto verdienen, gibt es noch genügend deutsche hier auf wiwi-treff, die mir weiß machen wollen, dass mein Lebensstandard erheblich unter dem eines deutschen Big4 angestellten liegt... Mit dieser Mentalität, muss ich sagen, verdienen die deutschen ihr mieses Gehalt + ihre Altersarmut + nie ein Haus besitzen zu können

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Ich glaube nicht, dass hier jemand bezweifelt dass die topverdiener in USA mehr netto haben. Die andere Seite der Münze ist aber angesichts von massiver Obdachlosigkeit, Armut, hire+ fire etc auch nicht begrüßenswert. Klar- wer Egoismus feiert ist in den USA schon besser aufgehoben.... .

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

Ebenfalls Manager, mittlerweile im zweiten Jahr. Mache mich mit meinen Kollegen über Europa lustig. Trotz höherer Lebenshaltungskosten niedrigere Gehälter und höhere Steuern.

Die Frage ist nur, wie du auswandern kannst. Ich hatte die Staatsbürgerschaft durch meinen Vater + habe in den USA studiert. Es gibt für die Big4 keinen Grund, ein Visum zu sponsorn, egal auf welcher Stufe. Dafür gibt es einfach zu viele qualifizierte Leute hier. Man muss bei einem Visa sponsoring erklären, dass es keinen Amerikaner gab, der den Job hätte machen können. Das wird als einfacher Unternehmensberater wohl nicht der Fall sein. Keiner meiner Kollegen kam so hierher.

Und glaub mir oder glaub mir nicht. Obwohl ich monatlich mehr spare als meine deutschen Kollegen netto verdienen, gibt es noch genügend deutsche hier auf wiwi-treff, die mir weiß machen wollen, dass mein Lebensstandard erheblich unter dem eines deutschen Big4 angestellten liegt... Mit dieser Mentalität, muss ich sagen, verdienen die deutschen ihr mieses Gehalt + ihre Altersarmut + nie ein Haus besitzen zu können

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

Ebenfalls Manager, mittlerweile im zweiten Jahr. Mache mich mit meinen Kollegen über Europa lustig. Trotz höherer Lebenshaltungskosten niedrigere Gehälter und höhere Steuern.

Die Frage ist nur, wie du auswandern kannst. Ich hatte die Staatsbürgerschaft durch meinen Vater + habe in den USA studiert. Es gibt für die Big4 keinen Grund, ein Visum zu sponsorn, egal auf welcher Stufe. Dafür gibt es einfach zu viele qualifizierte Leute hier. Man muss bei einem Visa sponsoring erklären, dass es keinen Amerikaner gab, der den Job hätte machen können. Das wird als einfacher Unternehmensberater wohl nicht der Fall sein. Keiner meiner Kollegen kam so hierher.

Und glaub mir oder glaub mir nicht. Obwohl ich monatlich mehr spare als meine deutschen Kollegen netto verdienen, gibt es noch genügend deutsche hier auf wiwi-treff, die mir weiß machen wollen, dass mein Lebensstandard erheblich unter dem eines deutschen Big4 angestellten liegt... Mit dieser Mentalität, muss ich sagen, verdienen die deutschen ihr mieses Gehalt + ihre Altersarmut + nie ein Haus besitzen zu können

In meinem Bereich gibt es genug Nachfrage. Da gibt es genug Visa sponsoring aus Indien da wird schon was für mich übrig bleiben :D
Davon abgesehen werde ich vermutlich eh nicht auswandern. Dazu habe ich hier zu viel Familie, Freunde, eine Immobilie und meine Schwiegereltern haben einen Betrieb (mit dem ich nichts zu tun habe, aber daher werden die wohl nicht mitkommen)..

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Weil die Zinsen aktuell noch gar nicht so hoch sind. Ganz einfach.

Schauen wir mal wenn die 30 Y Mortgages über 6% liegen. Und zwar nicht nur paar Wochen sondern über 2 Jahre.

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Warum steigt der Immobilienmarkt in den USA so stark trotz sehr hoher Zinsen. Das war die Frage. Nicht, ob es Zyklen gibt.

Zufrieden? Nein! Back 2 Topic!

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Es ist definitiv eine deutlich weniger ausgeglichene Gesellschaft in den USA als hier. Geringverdienern und insb. Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern geht es in Deutschland definitiv deutlich (!) besser als in den USA. Ich denke aber, dass sicherlich rund 60-70% der Gesellschaft in den USA sich mehr leisten können als in DE (von Spitzenverdiener bis zur Grenze Mittelschicht / untere Mittelschicht). Welches Gesellschaftsmodell man persönlich besser findet, sieht jeder anders.

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Ich glaube nicht, dass hier jemand bezweifelt dass die topverdiener in USA mehr netto haben. Die andere Seite der Münze ist aber angesichts von massiver Obdachlosigkeit, Armut, hire+ fire etc auch nicht begrüßenswert. Klar- wer Egoismus feiert ist in den USA schon besser aufgehoben.... .

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

Ebenfalls Manager, mittlerweile im zweiten Jahr. Mache mich mit meinen Kollegen über Europa lustig. Trotz höherer Lebenshaltungskosten niedrigere Gehälter und höhere Steuern.

Die Frage ist nur, wie du auswandern kannst. Ich hatte die Staatsbürgerschaft durch meinen Vater + habe in den USA studiert. Es gibt für die Big4 keinen Grund, ein Visum zu sponsorn, egal auf welcher Stufe. Dafür gibt es einfach zu viele qualifizierte Leute hier. Man muss bei einem Visa sponsoring erklären, dass es keinen Amerikaner gab, der den Job hätte machen können. Das wird als einfacher Unternehmensberater wohl nicht der Fall sein. Keiner meiner Kollegen kam so hierher.

Und glaub mir oder glaub mir nicht. Obwohl ich monatlich mehr spare als meine deutschen Kollegen netto verdienen, gibt es noch genügend deutsche hier auf wiwi-treff, die mir weiß machen wollen, dass mein Lebensstandard erheblich unter dem eines deutschen Big4 angestellten liegt... Mit dieser Mentalität, muss ich sagen, verdienen die deutschen ihr mieses Gehalt + ihre Altersarmut + nie ein Haus besitzen zu können

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die Zinsen sind bei 4,4%. Der Sprung von 4,4% auf 6,0% ist relativ klein - und 6% gab es zuletzt vor 14 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Weil die Zinsen aktuell noch gar nicht so hoch sind. Ganz einfach.

Schauen wir mal wenn die 30 Y Mortgages über 6% liegen. Und zwar nicht nur paar Wochen sondern über 2 Jahre.

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

Warum steigt der Immobilienmarkt in den USA so stark trotz sehr hoher Zinsen. Das war die Frage. Nicht, ob es Zyklen gibt.

Zufrieden? Nein! Back 2 Topic!

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Meine Tante in Kalifornien hatte in einem völlig unstudierten Umfeld gelebt. Keiner aus ihrer dortigen Verwandschaft hatte eine College-Ausbildung. Trotzdem hatte sie mir zuletzt noch gesagt, dass 100k USD kein besonders gutes Gehalt mehr wäre. Das was vor 5 Jahren. Sie und ihr Mann waren ursprünglich angelernte Arbeiter in einer Fabrik, konnten sich dann etwas hocharbeiten. Sie hatten immer ein schönes Haus und zwei Autos. Waren dann beide ca. 30 Jahre in Rente. Auch als Rentner konnten sie sich das noch leisten, zusätzlich schöne Reisen in die alte Welt.

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Es ist definitiv eine deutlich weniger ausgeglichene Gesellschaft in den USA als hier. Geringverdienern und insb. Arbeitslosen/Sozialhilfeempfängern geht es in Deutschland definitiv deutlich (!) besser als in den USA. Ich denke aber, dass sicherlich rund 60-70% der Gesellschaft in den USA sich mehr leisten können als in DE (von Spitzenverdiener bis zur Grenze Mittelschicht / untere Mittelschicht). Welches Gesellschaftsmodell man persönlich besser findet, sieht jeder anders.

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Ich glaube nicht, dass hier jemand bezweifelt dass die topverdiener in USA mehr netto haben. Die andere Seite der Münze ist aber angesichts von massiver Obdachlosigkeit, Armut, hire+ fire etc auch nicht begrüßenswert. Klar- wer Egoismus feiert ist in den USA schon besser aufgehoben.... .

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 29.03.2022:

Na und? Willst du argumentieren dass das Leben hier teurer ist weil die Immobiliensteuer höher ist obwohl jede (und wirklich jede) andere Steuer geringer ist?

Vergleiche von mir sind Städte mit etwa gleich vielen Einwohnern bzw. meine aktuelle Stadt Dallas (1,2 mio Menschen) mit meiner alten Stadt Frankfurt (0,75m Einwohner)

In Dallas bekam ich am Stadtrand über 150qm mit Garten und Pool für 200k. In Frankfurt bekommst du dafür eine Garage. Eine 2-3 Zimmer-Wohnung im Frankfurter Stadtzentrum kostet 1,5 mio, in Dallas bekommst du eine Dreizimmerwohnung (die nicht wie in Frankfurt 80 Jahre alt ist) für gut unter 500k.
Dabei muss man sagen, dass 1. das Stadtzentrum von Dallas erheblich schöner und sicherer ist als das von Frankfurt (war schon schlimm als ich da war, muss jetzt ja katastrophal sein) und 2. die Gehälter hier nochmal erheblich höher sind.

Mache transaction advisory bei einer Big4 und bekomme >200k im Jahr (und zahle ziemlich genau 25% davon als Steuern und Sozialabgaben).

Mein großes, neues Haus in guter Lage hat mich also 1,33 Jahresnettogehälter gekostet. (natürlich damals weniger, als ich es gekauft habe war ich im zweiten Arbeitsjahr, war da aber all-in schon über 100k). Die 3,5k die ich an property tax habe machen da herzlich wenig aus.

Nun sag mir, wie viele Jahresnettogehälter muss der Big4 Angestellte in Frankfurt aufwenden, um 1. überhaupt ein Haus/eine Wohnung zu kaufen, 2. eine gleichwertige Wohnung/Haus zu kaufen. Der deutsche Big4ler fängt vielleicht mit $50k Brutto an (zahlt schon damit mehr (einen höheren Anteil) Steuern und Abgaben als ich mit 200k) und ist bei gleicher Arbeitserfahrung wie ich bei vielleicht $80k, wovon die hälfte an den Staat geht.

Lange rede kurzer Sinn: Immobilien hier sind herzlich günstig.

Und da du San Francisco genannt hast: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen dort ist sechsstellig. Wir reden hier über den Durchschnitt, nicht über 2 Top-Tech angestellte. Deren Einkommen sollte bei >300k liegen gegen Ende derer 20er.
Wenn man das betrachtet, sind die Immobilienpreise selbst in San Francisco, der wohl überteuertsten Großstadt in den USA, nicht so schlimm wie in Frankfurt oder München

Und btw. Nebenkosten hier sind nicht vorhanden: zahle mit 9ct/kwh überdurchschnittlich viel. Bei wieviel seid ihr in Deutschland mittlerweile? 35? Was ich an Grundsteuer zahle, spare ich komplett an den Nebenkosten

Wenn das nur halbwegs stimmt bin ich schon wieder wesentlich motivierter auszuwandern.. auf welcher Karrierestufe bist du? Ich liege als (Technology Consulting) Manager bei knapp 90k all-in.

Ebenfalls Manager, mittlerweile im zweiten Jahr. Mache mich mit meinen Kollegen über Europa lustig. Trotz höherer Lebenshaltungskosten niedrigere Gehälter und höhere Steuern.

Die Frage ist nur, wie du auswandern kannst. Ich hatte die Staatsbürgerschaft durch meinen Vater + habe in den USA studiert. Es gibt für die Big4 keinen Grund, ein Visum zu sponsorn, egal auf welcher Stufe. Dafür gibt es einfach zu viele qualifizierte Leute hier. Man muss bei einem Visa sponsoring erklären, dass es keinen Amerikaner gab, der den Job hätte machen können. Das wird als einfacher Unternehmensberater wohl nicht der Fall sein. Keiner meiner Kollegen kam so hierher.

Und glaub mir oder glaub mir nicht. Obwohl ich monatlich mehr spare als meine deutschen Kollegen netto verdienen, gibt es noch genügend deutsche hier auf wiwi-treff, die mir weiß machen wollen, dass mein Lebensstandard erheblich unter dem eines deutschen Big4 angestellten liegt... Mit dieser Mentalität, muss ich sagen, verdienen die deutschen ihr mieses Gehalt + ihre Altersarmut + nie ein Haus besitzen zu können

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Meine Tante in Kalifornien hatte in einem völlig unstudierten Umfeld gelebt. Keiner aus ihrer dortigen Verwandschaft hatte eine College-Ausbildung. Trotzdem hatte sie mir zuletzt noch gesagt, dass 100k USD kein besonders gutes Gehalt mehr wäre. Das was vor 5 Jahren. Sie und ihr Mann waren ursprünglich angelernte Arbeiter in einer Fabrik, konnten sich dann etwas hocharbeiten. Sie hatten immer ein schönes Haus und zwei Autos. Waren dann beide ca. 30 Jahre in Rente. Auch als Rentner konnten sie sich das noch leisten, zusätzlich schöne Reisen in die alte Welt.

Das Median-Gehalt in den USA für eine Vollzeitbeschäftigten war 2019 ca. 53k und 2020 ca. 56k.
Das Median-Haushaltseinkommen in den USA war 2019 ca. 70k und 2020 ca. 68k.
Quelle: census.gov

Einkommen ist zwischen den Staaten ziemlich unterschiedlich. Kalifornien gehört zu den Staaten mit den höchsten Einkommen, aber auch höchsten Lebenshaltungskosten.

Texas ist bei beiden niedriger. Für den Zeitraum 2016-2020 gibt census.gov ein Median-Haushaltseinkommen von ca. 64k an,

Was Einstiegsgehälter bei Big4 angeht, liegen die bei etwa 45-65k. Quelle: CPA Exam Guy

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Meine Tante in Kalifornien hatte in einem völlig unstudierten Umfeld gelebt. Keiner aus ihrer dortigen Verwandschaft hatte eine College-Ausbildung. Trotzdem hatte sie mir zuletzt noch gesagt, dass 100k USD kein besonders gutes Gehalt mehr wäre. Das was vor 5 Jahren. Sie und ihr Mann waren ursprünglich angelernte Arbeiter in einer Fabrik, konnten sich dann etwas hocharbeiten. Sie hatten immer ein schönes Haus und zwei Autos. Waren dann beide ca. 30 Jahre in Rente. Auch als Rentner konnten sie sich das noch leisten, zusätzlich schöne Reisen in die alte Welt.

Das Median-Gehalt in den USA für eine Vollzeitbeschäftigten war 2019 ca. 53k und 2020 ca. 56k.
Das Median-Haushaltseinkommen in den USA war 2019 ca. 70k und 2020 ca. 68k.
Quelle: census.gov

Einkommen ist zwischen den Staaten ziemlich unterschiedlich. Kalifornien gehört zu den Staaten mit den höchsten Einkommen, aber auch höchsten Lebenshaltungskosten.

Texas ist bei beiden niedriger. Für den Zeitraum 2016-2020 gibt census.gov ein Median-Haushaltseinkommen von ca. 64k an,

Was Einstiegsgehälter bei Big4 angeht, liegen die bei etwa 45-65k. Quelle: CPA Exam Guy

  1. Dies schließt Gegenden ein, in denen das Leben so teuer ist wie in Bulgarien/Osteuropa.
  2. In einigen Industrien verdienen Vollzeitbeschäftigte "nichts". Sie leben von Trinkgeld-
  3. Haushaltseinkommen =/ 2 Vollzeitbeschäftigte.
  4. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit
  5. Das ist vielleicht die base Salary ohne jeglichen Bonus und sonstiges. Ich glaube nicht mal, dass es das ist. Ich habe damals, und mein Einstieg ist nun gut sieben Jahre her, mehr bekommen als das. Allein Grundgehalt war in der oberen Range davon. Bin im TAS aber Auditor genießen hier sehr hohes ansehen, kann mir nicht vorstellen, dass meine first year Auditor Kollegen so viel weniger verdienen als ich. Spätestens mit CPA ist man sicher(!) nicht unter 150k.

Vielleicht zahlen die Big4 hier über dem US Schnitt da wir in einer sehr großen Stadt leben und, im Gegensatz zu Deutschland, regionale Unterschiede bei den Big4 Gehältern bestehen, aber auch in kleineren Städten sollte man nicht weniger als 15k weniger als ich zu Anfang kriegen.

Kenne normale, nicht studierte Arbeiter (Klempner, Mechaniker, LkW Fahrer) die sehr gut verdienen. All die Leute die ich genannt habe machen über 70k, einer sogar über 100k. Sind bis auf einen in ihren frühen dreißigern. Mit 70k lebt es sich hier sicherlich erheblich besser als in Deutschland (ähnliche Stadt, also ab Frankfurt aufwärts) mit meinetwegen 100k

In den USA kann man ärmer sein, ja, aber das ist man, weil man sich dazu entscheidet. Außerdem ist hier die Kultur was vollkommen nutzloses zu studieren und danach keinen job zu finden enorm groß.

Ich werde, sobald ich die Zeit finde, mal etwas längeres anhand eines Beispiels erklären.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Meine Tante in Kalifornien hatte in einem völlig unstudierten Umfeld gelebt. Keiner aus ihrer dortigen Verwandschaft hatte eine College-Ausbildung. Trotzdem hatte sie mir zuletzt noch gesagt, dass 100k USD kein besonders gutes Gehalt mehr wäre. Das was vor 5 Jahren. Sie und ihr Mann waren ursprünglich angelernte Arbeiter in einer Fabrik, konnten sich dann etwas hocharbeiten. Sie hatten immer ein schönes Haus und zwei Autos. Waren dann beide ca. 30 Jahre in Rente. Auch als Rentner konnten sie sich das noch leisten, zusätzlich schöne Reisen in die alte Welt.

Das Median-Gehalt in den USA für eine Vollzeitbeschäftigten war 2019 ca. 53k und 2020 ca. 56k.
Das Median-Haushaltseinkommen in den USA war 2019 ca. 70k und 2020 ca. 68k.
Quelle: census.gov

Einkommen ist zwischen den Staaten ziemlich unterschiedlich. Kalifornien gehört zu den Staaten mit den höchsten Einkommen, aber auch höchsten Lebenshaltungskosten.

Texas ist bei beiden niedriger. Für den Zeitraum 2016-2020 gibt census.gov ein Median-Haushaltseinkommen von ca. 64k an,

Was Einstiegsgehälter bei Big4 angeht, liegen die bei etwa 45-65k. Quelle: CPA Exam Guy

  1. Dies schließt Gegenden ein, in denen das Leben so teuer ist wie in Bulgarien/Osteuropa.
  2. In einigen Industrien verdienen Vollzeitbeschäftigte "nichts". Sie leben von Trinkgeld-
  3. Haushaltseinkommen =/ 2 Vollzeitbeschäftigte.
  4. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Es schließt auch die Gegenden ein, in denen das Leben extrem teuer ist. In den billigen Gegenden liegt das Median-Haushaltseinkommen deutlich unter dem Durchschnitt der USA.

Und nein, natürlich lebt man nicht mit 53k in allen Großstädten der USA als König und kann problemlos Eigentum erwerben. In manchen ist eine eigene Mietwohnung schon sehr schwer.

  1. Das ist vielleicht die base Salary ohne jeglichen Bonus und sonstiges. Ich glaube nicht mal, dass es das ist. Ich habe damals, und mein Einstieg ist nun gut sieben Jahre her, mehr bekommen als das. Allein Grundgehalt war in der oberen Range davon. Bin im TAS aber Auditor genießen hier sehr hohes ansehen, kann mir nicht vorstellen, dass meine first year Auditor Kollegen so viel weniger verdienen als ich. Spätestens mit CPA ist man sicher(!) nicht unter 150k.

Vielleicht zahlen die Big4 hier über dem US Schnitt da wir in einer sehr großen Stadt leben und, im Gegensatz zu Deutschland, regionale Unterschiede bei den Big4 Gehältern bestehen, aber auch in kleineren Städten sollte man nicht weniger als 15k weniger als ich zu Anfang kriegen.

Du kannst die Website finden, durchlesen und erklären, was falsch ist.

Kenne normale, nicht studierte Arbeiter (Klempner, Mechaniker, LkW Fahrer) die sehr gut verdienen. All die Leute die ich genannt habe machen über 70k, einer sogar über 100k. Sind bis auf einen in ihren frühen dreißigern. Mit 70k lebt es sich hier sicherlich erheblich besser als in Deutschland (ähnliche Stadt, also ab Frankfurt aufwärts) mit meinetwegen 100k
In den USA kann man ärmer sein, ja, aber das ist man, weil man sich dazu entscheidet. Außerdem ist hier die Kultur was vollkommen nutzloses zu studieren und danach keinen job zu finden enorm groß.
Ich werde, sobald ich die Zeit finde, mal etwas längeres anhand eines Beispiels erklären.

Offensichtlich entscheiden sich dann mehr als 50% der Bevölkerung dagegen, wohlhabend und glücklich zu sein.

Ich habe seit meiner Kindheit ab und an in den USA gelebt und gearbeitet. Ich kenne auch eine ganze Menge Amerikaner, die längerfristig in Deutschland arbeiten oder dauerhaft ausgewandert sind.

Die USA ist anders als Deutschland. Dies liegt allein schon an der der Größe und der Einwohnerzahl. Die USA hat viele tolle Aspekte, aber auch eine Menge problematische Seiten.

So wie du schreibest, ist es eigentlich nur "Schau, ich habe Geld und ein Haus und ihr nicht! Haha!" Wenn du dabei bleiben willst, kannst du es dir meiner Meinung nach nach sparen, irgendwas erklären zu wollen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

  1. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Erzähl deine Geschichte mal Leuten, die in New York, der Bay Area oder einer anderen Großstadt mit über 1 Millionen Einwohner leben.

In der Bay Area können sich nicht mal die hochbezahlten Leute der Tech-Konzerne ein Haus leisten. Und die verdienen fast alle >200k.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

  1. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Erzähl deine Geschichte mal Leuten, die in New York, der Bay Area oder einer anderen Großstadt mit über 1 Millionen Einwohner leben.

In der Bay Area können sich nicht mal die hochbezahlten Leute der Tech-Konzerne ein Haus leisten. Und die verdienen fast alle >200k.

Bei 53K brutto kriegst du in California kein 4K netto (ehe 3,5K) pro Monat raus. Da fehlt dann auch noch Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, usw. (Krankenversicherung wird ab und zu von Arbeitgeber gestellt für hochqualifizierte Arbeitskräfte. Die Leistungen sind aber nicht mit denen der GKV in Deutschland zu vergleichen.) Arbeitnehmerschutz ist auch kaum vorhanden. (Bei 53K pro Jahr bist du auch kein hochqualifizierter Mitarbeiter, der immer sofort einen guten Job findet, wenn er seinen verliert.)

Nach dem Auslandssemester in San Diego wollte ich auch später mal in die USA. Das hat sich aber auch ganz schnell gelegt. Für manche kann es die richtige Entscheidung sein. Ich finde die USA, aber einfach nur „pervers“. Wenn es wirklich nur um das Geld geht, würde ich ehe wie ein Kollege in die Schweiz ziehen. Man verdient da im Durchschnitt auch mehr als in Amerika und lebt wenigsten noch in einem „anständigen“ System.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

Das ist oben bereits mehrfach beantwortet worden, was willst du also mehr?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

  1. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Erzähl deine Geschichte mal Leuten, die in New York, der Bay Area oder einer anderen Großstadt mit über 1 Millionen Einwohner leben.

In der Bay Area können sich nicht mal die hochbezahlten Leute der Tech-Konzerne ein Haus leisten. Und die verdienen fast alle >200k.

Bei 53K brutto kriegst du in California kein 4K netto (ehe 3,5K) pro Monat raus. Da fehlt dann auch noch Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, usw. (Krankenversicherung wird ab und zu von Arbeitgeber gestellt für hochqualifizierte Arbeitskräfte. Die Leistungen sind aber nicht mit denen der GKV in Deutschland zu vergleichen.) Arbeitnehmerschutz ist auch kaum vorhanden. (Bei 53K pro Jahr bist du auch kein hochqualifizierter Mitarbeiter, der immer sofort einen guten Job findet, wenn er seinen verliert.)

Nach dem Auslandssemester in San Diego wollte ich auch später mal in die USA. Das hat sich aber auch ganz schnell gelegt. Für manche kann es die richtige Entscheidung sein. Ich finde die USA, aber einfach nur „pervers“. Wenn es wirklich nur um das Geld geht, würde ich ehe wie ein Kollege in die Schweiz ziehen. Man verdient da im Durchschnitt auch mehr als in Amerika und lebt wenigsten noch in einem „anständigen“ System.

Wie gesagt, California = Deutschland. Dafür liegt das Medianhaushaltseinkommen in z.B. San Francisco über 100k

Die Schweiz ist sehr ähnlich zu einigen US Staaten.
Basiskrankenversicherung ist in den FICA schon dabei, ebenso eine bessere Rentenversicherung als in Deutschland. Arbeitslosenversicherung? Dein Ernst? Das ist was für Leute, die nicht arbeiten wollen. Außerdem zahlt dir ich meine jeder Staat mindestens ein Jahr lang etwas Arbeitslosengeld, auch ohne Versicherung. Wenn du sowieso länger als ein Jahr Arbeitslos sein willst, wozu dann noch über Geld reden?

Die USA sind Deutschland in jedem Aspekt überlegen, wenn man nicht gerade in den untersten 20% ist oder einfach nicht arbeiten möchte.
Die 54k bekommt man in Kalifornien auch nur in einem Job, für den man in Deutschland nach Steuern <2k Netto bekommen würde. 543 Median (nicht durchschnitt), schließen auch Staaten wie Mississippi ein, die effektiv auf Osteuropa Level sind, auch, was Lebenshaltungskosten angeht.

Mein Cousin (Anfang 30) verdient 70k in Alabama und zahlt gerade sein zweites Haus ab, welches er vermieten wird. Er lebt in einer 250m^2 Villa am Stadtrand. Eine weitere Cousine (ebenfalls Anfang 30) lebt noch in Chicago, ist im Marketing eines US Großkonzerns und verdient 250k vor Steuern. Würde behaupten, ihr Lebensstandard ist unter dem meinen oder auch unter dem meines angesprochenen cousins (nicht Geldtechnisch, sondern weil Chicago einfach eine grauenhafte Stadt ist).

Ich weiß nicht wieviel man mit Anfang 30 im Marketing in Deutschland verdient, gehe mal aber davon aus, dass es deutlich unter 30 sind. Für den Job den mein Cousin macht, würde man in Deutschland vielleicht 3k Brutto bekommen, und das bei mindetsens 50% höheren Lebenshaltungskosten und höheren Einkommensteuern

Mein Vater bereut seine Zeit in Deutschland. Ich bin glücklich, wieder hergekommen zu sein. Habe in Deutschland noch einen Bruder der gerade versucht ein Unternehmen hochzuziehen, dürfte aber bald auch herkommen, da die Regulatorik es ihm schwierig macht.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

  1. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Erzähl deine Geschichte mal Leuten, die in New York, der Bay Area oder einer anderen Großstadt mit über 1 Millionen Einwohner leben.

In der Bay Area können sich nicht mal die hochbezahlten Leute der Tech-Konzerne ein Haus leisten. Und die verdienen fast alle >200k.

Mit >200k kann man auch in der Bay Area in einem großen Haus leben. Ob man das möchte ist eine andere Frage, da es dort so kriminell ist, dass man mit monatlichen Einbrüchen rechnen muss.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Meine Tante in Kalifornien hatte in einem völlig unstudierten Umfeld gelebt. Keiner aus ihrer dortigen Verwandschaft hatte eine College-Ausbildung. Trotzdem hatte sie mir zuletzt noch gesagt, dass 100k USD kein besonders gutes Gehalt mehr wäre. Das was vor 5 Jahren. Sie und ihr Mann waren ursprünglich angelernte Arbeiter in einer Fabrik, konnten sich dann etwas hocharbeiten. Sie hatten immer ein schönes Haus und zwei Autos. Waren dann beide ca. 30 Jahre in Rente. Auch als Rentner konnten sie sich das noch leisten, zusätzlich schöne Reisen in die alte Welt.

Das Median-Gehalt in den USA für eine Vollzeitbeschäftigten war 2019 ca. 53k und 2020 ca. 56k.
Das Median-Haushaltseinkommen in den USA war 2019 ca. 70k und 2020 ca. 68k.
Quelle: census.gov

Einkommen ist zwischen den Staaten ziemlich unterschiedlich. Kalifornien gehört zu den Staaten mit den höchsten Einkommen, aber auch höchsten Lebenshaltungskosten.

Texas ist bei beiden niedriger. Für den Zeitraum 2016-2020 gibt census.gov ein Median-Haushaltseinkommen von ca. 64k an,

Was Einstiegsgehälter bei Big4 angeht, liegen die bei etwa 45-65k. Quelle: CPA Exam Guy

  1. Dies schließt Gegenden ein, in denen das Leben so teuer ist wie in Bulgarien/Osteuropa.
  2. In einigen Industrien verdienen Vollzeitbeschäftigte "nichts". Sie leben von Trinkgeld-
  3. Haushaltseinkommen =/ 2 Vollzeitbeschäftigte.
  4. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Es schließt auch die Gegenden ein, in denen das Leben extrem teuer ist. In den billigen Gegenden liegt das Median-Haushaltseinkommen deutlich unter dem Durchschnitt der USA.

Und nein, natürlich lebt man nicht mit 53k in allen Großstädten der USA als König und kann problemlos Eigentum erwerben. In manchen ist eine eigene Mietwohnung schon sehr schwer.

  1. Das ist vielleicht die base Salary ohne jeglichen Bonus und sonstiges. Ich glaube nicht mal, dass es das ist. Ich habe damals, und mein Einstieg ist nun gut sieben Jahre her, mehr bekommen als das. Allein Grundgehalt war in der oberen Range davon. Bin im TAS aber Auditor genießen hier sehr hohes ansehen, kann mir nicht vorstellen, dass meine first year Auditor Kollegen so viel weniger verdienen als ich. Spätestens mit CPA ist man sicher(!) nicht unter 150k.

Vielleicht zahlen die Big4 hier über dem US Schnitt da wir in einer sehr großen Stadt leben und, im Gegensatz zu Deutschland, regionale Unterschiede bei den Big4 Gehältern bestehen, aber auch in kleineren Städten sollte man nicht weniger als 15k weniger als ich zu Anfang kriegen.

Du kannst die Website finden, durchlesen und erklären, was falsch ist.

Kenne normale, nicht studierte Arbeiter (Klempner, Mechaniker, LkW Fahrer) die sehr gut verdienen. All die Leute die ich genannt habe machen über 70k, einer sogar über 100k. Sind bis auf einen in ihren frühen dreißigern. Mit 70k lebt es sich hier sicherlich erheblich besser als in Deutschland (ähnliche Stadt, also ab Frankfurt aufwärts) mit meinetwegen 100k
In den USA kann man ärmer sein, ja, aber das ist man, weil man sich dazu entscheidet. Außerdem ist hier die Kultur was vollkommen nutzloses zu studieren und danach keinen job zu finden enorm groß.
Ich werde, sobald ich die Zeit finde, mal etwas längeres anhand eines Beispiels erklären.

Offensichtlich entscheiden sich dann mehr als 50% der Bevölkerung dagegen, wohlhabend und glücklich zu sein.

Ich habe seit meiner Kindheit ab und an in den USA gelebt und gearbeitet. Ich kenne auch eine ganze Menge Amerikaner, die längerfristig in Deutschland arbeiten oder dauerhaft ausgewandert sind.

Die USA ist anders als Deutschland. Dies liegt allein schon an der der Größe und der Einwohnerzahl. Die USA hat viele tolle Aspekte, aber auch eine Menge problematische Seiten.

So wie du schreibest, ist es eigentlich nur "Schau, ich habe Geld und ein Haus und ihr nicht! Haha!" Wenn du dabei bleiben willst, kannst du es dir meiner Meinung nach nach sparen, irgendwas erklären zu wollen.

Ich werde demnächst ein prominentes Beispiel aus dem Internet posten, wie es sich in meiner eigenen Stadt mit unter 60k noch sehr gut lebt + Immobilienerwerb. Und ja sehr gut erkannt, tatsächlich entscheiden sich über 90% zu einem Leben in mediocrity inkl. den Leuten, die nicht bereit sind, für ein besseres leben umzuziehen/auszuwandern.

Dann nimm meine Tipps nicht an und lehne einsichtslos ab. Ich hoffe du wirst glücklich mit >50% Abgabenlast bei mickrigen Gehältern und dreifachen Immobilienpreisen. Hast einfach anscheinend andere Präferenzen als ich.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Na dann kauf doch mit fettem Leverage und red nicht rum.

6% killen den Markt, genau wie bei uns 3%.

WiWi Gast schrieb am 31.03.2022:

Die Zinsen sind bei 4,4%. Der Sprung von 4,4% auf 6,0% ist relativ klein - und 6% gab es zuletzt vor 14 Jahren.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Hatte die Woche eine Konferenz mit US-Investoren und deren Meinung war stark negativ.
Wir befinden uns aktuell klar im "late cycle" und damit ist das Ende des Booms schon vorgezeichnet. Die FED wird die Zinsen stark erhöhen und damit die nächste Rezession in rund 2,5 Jahren auslösen. Der Tiefpunkt am Immobilienmarkt wird wie immer nach der Rezession kommen.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

Das ist oben bereits mehrfach beantwortet worden, was willst du also mehr?

Es kam nicht eine richtige Antwort. Einer sagte für Austin, dass dort einfach massiv mehr Leute hinziehen als wegziehen. Okay. Aber deswegen kann ja nicht der Gesamtmarkt über 20% steigen.

Ein anderer meinte wegen 8% Inflation - ja, aber Immobilien sind ja nicht nur 8% gestiegen, sondern über 20%.

Wobei ich auch glaube, dass Inflation weit mehr Einfluss hat als Zinsen. Aber erklärt keine 20%.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Wobei die Schweiz auch nur solange attraktiv ist, solange Du keine Familie planst. Bis dahin ist das Verhältnis von Arbeit/Einkommen zu Kosten deutlich besser als in Deutschland oder den USA. Gründest Du eine Familie wird es hingegen ganz schnell sehr düster. Die Betreuungskosten dort sind unfassbar hoch.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die einzige befriedigende Antwort bisher war, dass die Preise in den USA von einem niedrigeren Basiswert aus steigen. Das gilt allerdings nur lokal und ganz sicher nicht in den besonders begehrten Lagen in Kalifornien, New York, Austin oder Seattle. Aber auch dort steigen die Preise trozt weiter steigenden Zinsen (wir sind bald auf einem 8 Jahreshoch).
Hierrauf gab es bisher keine Antwort.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

Das ist oben bereits mehrfach beantwortet worden, was willst du also mehr?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Es gibt auch in den USA viele teure Gegenden. Auch da steigen die Preise weiter.

Ich war im Februar in Miami. In einem älteren Hochhaus in guter Lage kostet eine 2-Zimmer Wohnung auch über eine Million. Würde ich echt nicht haben wollen. In einem Neubau-Erstbezug gibt es größere Eigentumswohnungen für 7 Millionen Dollar. Der Taxi-Fahrer hatte mir das extra gezeigt. Wenn man sich die vielen großen Yachten ansieht, die ja auch über 10 Millionen Dollar kosten, sollte das kein Problem sein.

D ist kein reiches Land! Wirtschaftsstark, aber nicht reich!

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Die einzige befriedigende Antwort bisher war, dass die Preise in den USA von einem niedrigeren Basiswert aus steigen. Das gilt allerdings nur lokal und ganz sicher nicht in den besonders begehrten Lagen in Kalifornien, New York, Austin oder Seattle. Aber auch dort steigen die Preise trozt weiter steigenden Zinsen (wir sind bald auf einem 8 Jahreshoch).
Hierrauf gab es bisher keine Antwort.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

Das ist oben bereits mehrfach beantwortet worden, was willst du also mehr?

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Es gibt auch in den USA viele teure Gegenden. Auch da steigen die Preise weiter.

Ich war im Februar in Miami. In einem älteren Hochhaus in guter Lage kostet eine 2-Zimmer Wohnung auch über eine Million. Würde ich echt nicht haben wollen. In einem Neubau-Erstbezug gibt es größere Eigentumswohnungen für 7 Millionen Dollar. Der Taxi-Fahrer hatte mir das extra gezeigt. Wenn man sich die vielen großen Yachten ansieht, die ja auch über 10 Millionen Dollar kosten, sollte das kein Problem sein.

D ist kein reiches Land! Wirtschaftsstark, aber nicht reich!

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Die einzige befriedigende Antwort bisher war, dass die Preise in den USA von einem niedrigeren Basiswert aus steigen. Das gilt allerdings nur lokal und ganz sicher nicht in den besonders begehrten Lagen in Kalifornien, New York, Austin oder Seattle. Aber auch dort steigen die Preise trozt weiter steigenden Zinsen (wir sind bald auf einem 8 Jahreshoch).
Hierrauf gab es bisher keine Antwort.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Leute... unveränderte Big4 Gehälter sind für über 20% Preisanstieg verantwortlich, wie hoch diese auch immer sein mögen... das Niveau, wie hoch es sein möge, hat doch nichts mit dem Preisanstieg der Immobilien zu tun...

Nochmal, die Preise sind extrem geklettert, gleichzeitig die Zinsen stark gestiegen, aktuell 4,4%. Warum sind die Preise bei stark steigenden Zinsen stark gestiegen?

Das ist oben bereits mehrfach beantwortet worden, was willst du also mehr?

+1
Hohes BIP, aber kein Vermögen. Portugal und Griechenland haben ein höheres Medianvermögen als wir

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Die Löhne in der USA sind nicht direkt mit denen in Deutschland vergleichbar. Bei uns gibt es einen gut funktionierenden Sozialstaat, die Sozialabgaben sind vom Nettolohn schon runter. In den USA gibt es Zeltstädte derjenigen, die sich nicht versichert haben oder konnten. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen! Und ich möchte weder in einen durchschnittlichen amerikanischen Haus leben, noch in einer Gesellschaft, in der jeder Erwachsene durchschnittlich drei Waffen hat.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

  1. 53k sind 4k netto. Damit lebt es sich selbst in einer Großstadt wie in König. Immobilien kaufen ist gar kein Problem damit

Erzähl deine Geschichte mal Leuten, die in New York, der Bay Area oder einer anderen Großstadt mit über 1 Millionen Einwohner leben.

In der Bay Area können sich nicht mal die hochbezahlten Leute der Tech-Konzerne ein Haus leisten. Und die verdienen fast alle >200k.

Mit >200k kann man auch in der Bay Area in einem großen Haus leben. Ob man das möchte ist eine andere Frage, da es dort so kriminell ist, dass man mit monatlichen Einbrüchen rechnen muss.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das ist jetzt aber auch wieder eine Menge schlecht geredetes Halbwissen.

Die Obdachlosigkeit in den USA ist nun nicht so extrem wie es gerne verkauft wird. Natürlich höher als bei uns, aber die breite Masse ist dort ebenfalls nicht obdachlos. Und auch hierzulande ist Obdachlosigkeit ein großes Thema. Allein in Berlin gibt es unzählige davon. Ist Deutschland deswegen ein Armutsstaat? Wohl kaum.

Gleiches gilt für die Immobilien. In den USA gibt es in der Tat selten Stein auf Stein, aber deswegen ist dort nicht alles automatisch Müll oder ein Bretterverschlag. Auch in Schweden z. B. baut man selten Stein auf Stein, wohnt aber gut und auch hierzulande sind Fertighäuser aus Holz keine Seltenheit mehr.

Zum Waffencount je Bürger… das ist der Durchschnitt. In der Realität bedeutet es dann, dass ganz viele Bürger gar keine haben und im Gegenzug echte Freaks direkt Dutzende. Die Waffengewalt in den USA ist frappierend. Deswegen rennt aber nicht jeder dort 24/7 mit ner Knarre rum.

Somit gilt: Deine Kritikpunkte haben einen wahren Kern. Sind aber maximal überzeichnet und haben mit der Realität wenig gemein. Ebenso wenig wie Hamburg ein einziger Puff ist, Berlin ein Failed State und in Deutschland nur 200 km/h die Stunde gefahren wird.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Was treibt die Immobilienpreise? Ganz klar die Käufer logischerweise.
Ich weiß das klingt jetzt absolut Oberlehrerhaft aber so ist es nunmal.

Der eine oder andere hier versucht auf eine sehr komplexe Frage, welche von vielen Einflussfaktoren abhängt eine einfache Antwort zu bekommen.
Geht aber nicht, auf komplexe Fragestellungen kann es nur komplexe Antworten geben und eine detailiertes Datum "Wann, genau wann platzt die Blase" kann keiner geben (Wie denn auch).
Man muss eine wissenschaftliche Frage versuchen wissenschaftlich zu beantworten, nicht wie manche hier mit subjektiven Eindrücken.

Ein Versuch die Frage zu beantworten müsste in die Richtung gehen, dass man an Infos kommt von Banken, die in den USA Immokredite vergeben.
Diese Daten könnte man zb. einteilen in 100%, 80%, 60%, .... Finazierung und Barkauf.

Dann könnte man schauen wie die prozentuale Verteilung bei den Käufen ist. Also wie viel Prozent der Käufer haben eine 100% Fianzierung, wieviele eine 80%... usw.
Die Banken haben auch die Daten über die Bonität, also wäre dann der nächste Schritt zu schauen wie viel Kapazität die verschiedenen Finanzierungscluster haben und ab welcher Zinssteigerung + gleichzeitig steigender Inflation könnte es hier zu finanziellen Engpässen kommen. Je niedriger die Fremdkapitalquote je resistenter sind die Cluster gegen steigende Zinsen und je höher die FK-Quote je anfälliger.

Heißt wenn jemand von euch persönliche Kontakte in eine US Bank hat könnte er anhand einer solchen Betrachtung eine Prognose erstellen.
Dynamische Aspekte sind da aber noch nicht Betrachtet, eine Verkaufswelle oder auch Kaufwelle (FOMO) sind da aber noch nicht berücksichtigt.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Logisch, auf >30k netto im Jahr zusätzlich ein Leben lang verzichten (pro Person) weil man 2 Jahre ca. 20-25k höhere Betreuungskosten hat.

Manche Leute hier...

WiWi Gast schrieb am 01.04.2022:

Wobei die Schweiz auch nur solange attraktiv ist, solange Du keine Familie planst. Bis dahin ist das Verhältnis von Arbeit/Einkommen zu Kosten deutlich besser als in Deutschland oder den USA. Gründest Du eine Familie wird es hingegen ganz schnell sehr düster. Die Betreuungskosten dort sind unfassbar hoch.

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Warum verschweigst du den restlichen Inhalt der Meldung? Mortgage Rate bald bei 5%, Häuser werden im Schnitt nach 17 (!) Tagen verkauft, der Anteil der Cash-Käufe ist auf einem Rekord-Hoch, die Preise im März sind ca. 15 Prozent höher als vor einem Jahr.

Es sind ca. um dem Faktor 3 zu wenige Immobilien auf dem Markt.

Die 2,7% sind der unwichtigste Teil des Artikels und jeder möge sich bitte einfach die Grafik dazu anschauen, im Artikel. Den Drop sieht man kaum.

Auch wird der Hauptgrund ja genannt. Es gibt ein extremes Unterangebot und 87% aller Häuser werden innerhalb eines Monats verkauft.

Der Markt ist leer. Viele Kaufwillige streiten sich um immer weniger Immobilien. Rekordpreise trotz 5% Mortgage.

Inflation hast du dir ausgedacht. Das steht in der Meldung nicht drin. Da steht limited supply, Rekord-Cash-Quote, extrem schnelle Verkaufszeit und extrem wenig Häuser auf dem Markt.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

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Der Einkäufer

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

Wow -2,7 % krass

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Was treibt die Immobilienpreise?

"Limited Supply"

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Das wichtigste ist in der Tat wie sich der Umsatz entwickelt. Das ist ein vorlaufender Indikator. Meistens sinken anschließend die Preise.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Warum verschweigst du den restlichen Inhalt der Meldung? Mortgage Rate bald bei 5%, Häuser werden im Schnitt nach 17 (!) Tagen verkauft, der Anteil der Cash-Käufe ist auf einem Rekord-Hoch, die Preise im März sind ca. 15 Prozent höher als vor einem Jahr.

Es sind ca. um dem Faktor 3 zu wenige Immobilien auf dem Markt.

Die 2,7% sind der unwichtigste Teil des Artikels und jeder möge sich bitte einfach die Grafik dazu anschauen, im Artikel. Den Drop sieht man kaum.

Auch wird der Hauptgrund ja genannt. Es gibt ein extremes Unterangebot und 87% aller Häuser werden innerhalb eines Monats verkauft.

Der Markt ist leer. Viele Kaufwillige streiten sich um immer weniger Immobilien. Rekordpreise trotz 5% Mortgage.

Inflation hast du dir ausgedacht. Das steht in der Meldung nicht drin. Da steht limited supply, Rekord-Cash-Quote, extrem schnelle Verkaufszeit und extrem wenig Häuser auf dem Markt.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Lese in der NZZ im Internet: "Hohe Preise und steigende Hypothekenzinsen schrecken die Käufer – droht in den USA die nächste Immobilienkrise?"

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Der Umsatz kann nicht steigen, weil immer weniger Häuser auf dem Markt angeboten werden. Das ist im Artikel belegt. Angebot auf Rekord-Tiefststand.

Wenn das Angebot weiter sinkt, sinkt auch der Umsatz. Die Nachfrage ist extrem hoch. Als Folge von immer weniger Umsatz bei immer weniger Angebot, soll der Preis sinken? Das ist komplett unsinnig.

Das Szenario ist eher der VW Squeeze. Wohnen muss man ja, also sind die Leute bereit, alles zu bezahlen. Das Angebot ist aber extrem knapp. Der Preis für die wenigen Objekte am Markt geht also durch die Decke.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2022:

Das wichtigste ist in der Tat wie sich der Umsatz entwickelt. Das ist ein vorlaufender Indikator. Meistens sinken anschließend die Preise.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Warum verschweigst du den restlichen Inhalt der Meldung? Mortgage Rate bald bei 5%, Häuser werden im Schnitt nach 17 (!) Tagen verkauft, der Anteil der Cash-Käufe ist auf einem Rekord-Hoch, die Preise im März sind ca. 15 Prozent höher als vor einem Jahr.

Es sind ca. um dem Faktor 3 zu wenige Immobilien auf dem Markt.

Die 2,7% sind der unwichtigste Teil des Artikels und jeder möge sich bitte einfach die Grafik dazu anschauen, im Artikel. Den Drop sieht man kaum.

Auch wird der Hauptgrund ja genannt. Es gibt ein extremes Unterangebot und 87% aller Häuser werden innerhalb eines Monats verkauft.

Der Markt ist leer. Viele Kaufwillige streiten sich um immer weniger Immobilien. Rekordpreise trotz 5% Mortgage.

Inflation hast du dir ausgedacht. Das steht in der Meldung nicht drin. Da steht limited supply, Rekord-Cash-Quote, extrem schnelle Verkaufszeit und extrem wenig Häuser auf dem Markt.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Eine Analyse des Immobilienbrokers Redfin sagt aber, dass bei über 13 Prozent der Immobilien, die sie auf ihrer Seite anbieten die Preise zuletzt gesenkt wurden.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2022:

Der Umsatz kann nicht steigen, weil immer weniger Häuser auf dem Markt angeboten werden. Das ist im Artikel belegt. Angebot auf Rekord-Tiefststand.

Wenn das Angebot weiter sinkt, sinkt auch der Umsatz. Die Nachfrage ist extrem hoch. Als Folge von immer weniger Umsatz bei immer weniger Angebot, soll der Preis sinken? Das ist komplett unsinnig.

Das Szenario ist eher der VW Squeeze. Wohnen muss man ja, also sind die Leute bereit, alles zu bezahlen. Das Angebot ist aber extrem knapp. Der Preis für die wenigen Objekte am Markt geht also durch die Decke.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2022:

Das wichtigste ist in der Tat wie sich der Umsatz entwickelt. Das ist ein vorlaufender Indikator. Meistens sinken anschließend die Preise.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Warum verschweigst du den restlichen Inhalt der Meldung? Mortgage Rate bald bei 5%, Häuser werden im Schnitt nach 17 (!) Tagen verkauft, der Anteil der Cash-Käufe ist auf einem Rekord-Hoch, die Preise im März sind ca. 15 Prozent höher als vor einem Jahr.

Es sind ca. um dem Faktor 3 zu wenige Immobilien auf dem Markt.

Die 2,7% sind der unwichtigste Teil des Artikels und jeder möge sich bitte einfach die Grafik dazu anschauen, im Artikel. Den Drop sieht man kaum.

Auch wird der Hauptgrund ja genannt. Es gibt ein extremes Unterangebot und 87% aller Häuser werden innerhalb eines Monats verkauft.

Der Markt ist leer. Viele Kaufwillige streiten sich um immer weniger Immobilien. Rekordpreise trotz 5% Mortgage.

Inflation hast du dir ausgedacht. Das steht in der Meldung nicht drin. Da steht limited supply, Rekord-Cash-Quote, extrem schnelle Verkaufszeit und extrem wenig Häuser auf dem Markt.

WiWi Gast schrieb am 20.04.2022:

Update aus den USA:

Existing Home Sales -2,7% und damit den zweiten Monat in Folge im Minus

Gründe für die sinkenden Nachfrage: steigende Mortgage Rates und hohe Inflation die die Kaufkraft reduziert

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Bei 13 Prozent gesenkt impliziert dass bei 87% die Preise gesunken oder sogar gestiegen sind.

Kann ein Indiz sein. Kann aber auch genau so gut für das Gegenteil sprechen, wenn sich 87% auch ohne Preissenkungen verkaufen.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Mal wieder nur einen Teil vom Artikel zitiert. Unter anderem steht dort auch: "Prices also remain at record highs, demand is strong, and many markets are still seeing homes sell very quickly as supplies remain limited."

WiWi Gast schrieb am 27.04.2022:

Eine Analyse des Immobilienbrokers Redfin sagt aber, dass bei über 13 Prozent der Immobilien, die sie auf ihrer Seite anbieten die Preise zuletzt gesenkt wurden.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

In ostdeutschen grenznahen Gebieten fallen auch in Deutschland wegen dem Ukrainekrieg schon die Preise.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Sehr interessant! In der Vergangenheit war es allerdings so, dass diese ländlichen Regionen so billig waren, dass Polen sich auf der deutschen Seite eine Immobilie gekauft haben und dann weiter in Polen gearbeitet haben. War nämlich schon günstiger als in Polen. Ausnahme natürlich die Insel Usedom.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2022:

In ostdeutschen grenznahen Gebieten fallen auch in Deutschland wegen dem Ukrainekrieg schon die Preise.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 28.04.2022:

In ostdeutschen grenznahen Gebieten fallen auch in Deutschland wegen dem Ukrainekrieg schon die Preise.

Soll das ein Witz sein? Wenn die Preise fallen, ist es sicherlich nicht weil Leute Angst haben, dass der Krieg bis zu uns kommt.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

In den USA aktuell deutlich weniger Hausverkäufe als prognostiziert. Dritter Rückgang der Verkäufe in Folge.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2022:

In ostdeutschen grenznahen Gebieten fallen auch in Deutschland wegen dem Ukrainekrieg schon die Preise.

Soll das ein Witz sein? Wenn die Preise fallen, ist es sicherlich nicht weil Leute Angst haben, dass der Krieg bis zu uns kommt.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

"In 2021, the U.S. home sales in the United States surged, reaching the highest value observed since 2006. A total of 6.1 million housing transactions were completed in that year, up from 5.6 million in 2020. According to the forecast, sales activity is expected to slow down slightly in 2022 and increase again in 2023."

Quelle: statista.com

Liegt also alles im Bereich der Erwartungen. Die Prognose für die Rückgänge in 2022 stammt vom Januar.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

In den USA aktuell deutlich weniger Hausverkäufe als prognostiziert. Dritter Rückgang der Verkäufe in Folge.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2022:

In ostdeutschen grenznahen Gebieten fallen auch in Deutschland wegen dem Ukrainekrieg schon die Preise.

Soll das ein Witz sein? Wenn die Preise fallen, ist es sicherlich nicht weil Leute Angst haben, dass der Krieg bis zu uns kommt.

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

"In 2021, the U.S. home sales in the United States surged, reaching the highest value observed since 2006. A total of 6.1 million housing transactions were completed in that year, up from 5.6 million in 2020. According to the forecast, sales activity is expected to slow down slightly in 2022 and increase again in 2023."

Quelle: statista.com

Liegt also alles im Bereich der Erwartungen. Die Prognose für die Rückgänge in 2022 stammt vom Januar.

Und was hat das Marktvolumen mit den Immobilienpreisen zu tun? Ich sag mal: NICHTS !

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

LOL. Ist das ernst gemeint oder Ironie?
Natürlich sagt das Transaktionsvolumenzetwas übern den Markt aus.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

"In 2021, the U.S. home sales in the United States surged, reaching the highest value observed since 2006. A total of 6.1 million housing transactions were completed in that year, up from 5.6 million in 2020. According to the forecast, sales activity is expected to slow down slightly in 2022 and increase again in 2023."

Quelle: statista.com

Liegt also alles im Bereich der Erwartungen. Die Prognose für die Rückgänge in 2022 stammt vom Januar.

Und was hat das Marktvolumen mit den Immobilienpreisen zu tun? Ich sag mal: NICHTS !

antworten
WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

LOL. Ist das ernst gemeint oder Ironie?
Natürlich sagt das Transaktionsvolumenzetwas übern den Markt aus.

Das bestreite ich auch gar nicht, Es sagt aber nichts darüber aus, ob die verbliebenen Transaktionen zu höheren, gleichen oder niedrigeren Preisen stattfinden. Aber vielleicht kannst Du dies ja daraus ablesen und uns die Infos dazu mitteilen......

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

"In 2021, the U.S. home sales in the United States surged, reaching the highest value observed since 2006. A total of 6.1 million housing transactions were completed in that year, up from 5.6 million in 2020. According to the forecast, sales activity is expected to slow down slightly in 2022 and increase again in 2023."

Quelle: statista.com

Liegt also alles im Bereich der Erwartungen. Die Prognose für die Rückgänge in 2022 stammt vom Januar.

Und was hat das Marktvolumen mit den Immobilienpreisen zu tun? Ich sag mal: NICHTS !

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WiWi Gast

Was treibt die Immobilienpreise in den USA?

Kommt darauf an, woher die Verknappung kommt. In den USA lt. Zahlen/Daten/Fakten aus obigen Quellen daher, dass das Angebot sich immer weiter verknappt. Immer weniger Häuser werden angeboten.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

LOL. Ist das ernst gemeint oder Ironie?
Natürlich sagt das Transaktionsvolumenzetwas übern den Markt aus.

"In 2021, the U.S. home sales in the United States surged, reaching the highest value observed since 2006. A total of 6.1 million housing transactions were completed in that year, up from 5.6 million in 2020. According to the forecast, sales activity is expected to slow down slightly in 2022 and increase again in 2023."

Quelle: statista.com

Liegt also alles im Bereich der Erwartungen. Die Prognose für die Rückgänge in 2022 stammt vom Januar.

Und was hat das Marktvolumen mit den Immobilienpreisen zu tun? Ich sag mal: NICHTS !

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