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Personalverantwortliche mit Headhuntern häufig unzufrieden

IT-Manager und Personalverantwortliche in Unternehmen stellen Headhuntern kein gutes Zeugnis aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE.

Ein Briefkasten an einer Hauswand mit einem symbolische Brief im Milchglas und einer Zeitungsröhre.

Personalverantwortliche mit Headhuntern häufig unzufrieden
München, 08.08.2007 (ots) - IT-Manager und Personalverantwortliche in Unternehmen stellen Headhuntern kein gutes Zeugnis aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE unter 277 Personalern und 98 IT-Chefs. CIOs fühlen sich demnach besonders in den Bereichen Betreuung und Karriereberatung von Personalberatern oft allein gelassen. So bemängeln 70 Prozent der Befragten, dass ihnen der Berater keine Hinweise und Tipps für die Jobsuche gibt. Kritik üben die IT-Manager auch an der Kontaktpflege. Rund 80 Prozent der Headhunter lassen laut Studie den Kontakt zum Kandidaten abreißen, wenn keine Vermittlung zustande kommt. Immerhin fast ein Drittel (32 Prozent) vermisst eine zügige und anstandslose Erstattung der Auslagen sowie eine schnelle Rücksendung der Unterlagen.

Befragt nach den Kriterien bei der Auswahl einer Personalagentur, spielt aus Sicht von Personalern die nötige Branchen- und fachliche IT-Kompetenz die wichtigste Rolle, gefolgt von Referenzen und dem Preis. Die oft vielgepriesene Internationalität und Größe ist dagegenam unwichtigsten. Doch was das Wissen über den CIO-Job angeht, haben etliche Headhunter scheinbar Defizite. 29 Prozent der befragten IT-Chefs bezeichnen Personalberater als eher nicht kenntnisreich. Darüber hinaus finden nur 13 Prozent der CIOs, dass die Stelle voll und ganz dem entsprach, was der Headhunter und der künftige Arbeitgeber als Jobbeschreibung angaben.

Die überwiegende Mehrheit der Personalverantwortlichen in den Unternehmen plädiert laut COMPUTERWOCHE für eine Änderung der gängigen Honorarpraxis. Bislang gilt es branchenübergreifend als Standard, dass ein Berater je ein Drittel des vereinbarten Honorars zum Zeitpunkt der Kandidatenpräsentation, der Einstellung sowie bei Ablauf der Probezeit erhält - insgesamt rund ein Drittel vom Jahreseinkommen des Kandidaten. Über drei Viertel (78 Prozent) der Personaler möchten die Headhunter dagegen am liebsten auf Erfolgsbasis entlohnen. 

Im Forum zu HH

2 Kommentare

Jemand Erfahrung mit DCO Consulting ?

WiWi Gast

die Website ist mega aussagekräftig oder sieht das für dich nach Executive Search aus???

6 Kommentare

Headhunter-Anfrage - zu gut um wahr zu sein

WiWi Gast

"seit 4 Monaten bei einer Bank beschäftigt" Weder ein ernstzunehmender Headhunter noch eine Bank mit Format würde grosse Hoffnungen in Dich setzen, wenn Du Dich nach gerade mal 4 Monaten ab ...

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WiWi Gast

+1 Bin bei Korn Ferry und unsere Partner verkaufen i.d.R. 33% vom Jahreszielgehalt als Retainer.

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Jobwechsel: Mehr Geld aber schlechterer Job?

WiWi Gast

> aber würde auch nicht für 1 Mio. Euro den ganzen Tag den Hof fegen. 3-4 Jahre Hof fegen, und dann hat man ausgesogt. Dann kann man seine "Lieblingsarbeit" zur Not auch für kostenlos ausf ...

5 Kommentare

Prime Brokerage Job, Aufgaben, Gehalt?

WiWi Gast

push

4 Kommentare

Abgeworben von Headhunter?!

WiWi Gast

Wenn du sagst zu sehr guten Konditionen kennst du doch das Angebot. Entweder du forderst mehr oder gehst drauf ein oder lässt es bleiben

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