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Lebensplan ab Mitte 30

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hallo zusammen

ich (w), werde nächste Woche 34 und komme ins Grübeln. Karriere läuft einigermaßen, arbeite in einem großen Unternehmen mit gutem Gehalt. Zwar nicht meine Traumstelle, aber das kommt sicher noch.
Ich habe viel Zeit ins Studium und PhD (NaWi) reingesteckt und hatte eine lange Beziehung, ansonsten eher kürzere. Nun bin ich Single und frage mich, was nun kommt. Mich würde gerade die Meinung von anderen Singles interessieren, wie ihr euch euer Leben ab ca 30 in Zukunft vorstellt, was plant ihr etc?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hier TE:
Schon mal danke für deine Antwort!
Ich arbeite erst seit ca. 3 Jahren in der Industrie. Verdiene jetzt ca. 92k€. Wohne leider in einem großen Dorf (15k Einwohner), aber in der Nähe einer größeren, sehr internationalen Stadt (ca 100k Einwohner).
Kinder sind für mich tatsächlich optional. Wenn es passt, gerne, wenn nicht, brauche ich Alternativen im Leben (Außer Katzen :D)

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

So eine Einstellung finde ich echt traurig. Es gibt Menschen, die sehen ihre Lebenserfüllung in Kindern und einem Partner. Aber es gibt genauso Menschen, die ihre Lebenserfüllung eben NICHT darin sehen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das gilt doch nur für Ü35 Frauen.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bei mir, 40, hat sich eigentlich nichts geändert außer das ich ein finanzielles Niveau sowohl was Geld Zufluss als auch Vermögen erreicht habe um innerhalb meiner Wohlfühlzone nicht nennenswert aufs Geld achten zu müssen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich war mit 34 in einer ähnlichen Situation.
Dann habe ich eine Partnerin kennengelernt. Vor zwei Jahren haben wir ein Kind bekommen und jetzt ein Haus gekauft.
Mit Kind verändert sich alles. Ich fühle mich jetzt einfach zufriedener. Das war auch mein Plan mit 34 --> Frau --> Kind --> Haus.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

Du meine Güte. Was ist dir denn schlimmes passiert? Ich bin Ende 30, gerade geschieden und schaue nun positiv nach vorne. Was hat der Lebensplan mit dem Gehalt und der Stadt zu tun?

Zum TE: Wenn du einen Plan willst, dann mach dir einen. Das kann dir keiner abnehmen.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

OK das hört sich doch bestens an. Mit 92k im 15k-Dorf (oder auch in der 100k-Stadt) ist Haus und Garten locker zu finanzieren. Solltest Du auch nicht so schnell aufgeben, denn mit 3 Jahren BE ist man (außerhalb von Medizin) schon da, wo viele andere nach 10 Jahren BE noch nicht sind.

Klar sind Kinder optional - aber vergiss halt nicht, dass die Entscheidung in 5 Jahren irreversibel ist. Und dann hast Du noch 40 Jahre Leben vor Dir. Und ich habe noch von keinen echten Alternativen zur eigenen Familie gehört. Du?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Hier TE:
Schon mal danke für deine Antwort!
Ich arbeite erst seit ca. 3 Jahren in der Industrie. Verdiene jetzt ca. 92k€. Wohne leider in einem großen Dorf (15k Einwohner), aber in der Nähe einer größeren, sehr internationalen Stadt (ca 100k Einwohner).
Kinder sind für mich tatsächlich optional. Wenn es passt, gerne, wenn nicht, brauche ich Alternativen im Leben (Außer Katzen :D)

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

TEIL: Klar kann mir das keiner abnehmen, aber ich finde es interessant, was andere Menschen in einer ähnlichen Situation planen. Inspiration holen sozusagen :)

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

Du meine Güte. Was ist dir denn schlimmes passiert? Ich bin Ende 30, gerade geschieden und schaue nun positiv nach vorne. Was hat der Lebensplan mit dem Gehalt und der Stadt zu tun?

Zum TE: Wenn du einen Plan willst, dann mach dir einen. Das kann dir keiner abnehmen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Und dann hast Du noch 40 Jahre Leben vor Dir. Und ich habe noch von keinen echten Alternativen zur eigenen Familie gehört. Du?

Uff. Wie wärs mit DINK? Schon mal dran gedacht, dass man Kinder nicht deshalb bekommen sollte, weil sie einem vermeintlich alternativlosen Lebensentwurf entsprechen? Lass doch jeden selbst entscheiden, ob er Kinder haben möchte oder nicht, statt hier so zu tun, als wäre das Leben ohne Kinder instant bedeutungslos und quasi vorbei.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

TE: Ich lebe in der Nähe der Schweizer Grenze (arbeite aber derzeit auf der deutschen Seite). Hier sind die Immobilien recht unbezahlbar. Muss also noch etwas sparen :)
Wenn ich meine weiblichen Bekannten anschaue, die 50+ sind, in Top Positionen, aber ohne Familie, dann kompensieren sie es mit tollen Reisen, und vielen Freunden (und ja, Katzen ;)). Ob es mir reicht, keine Ahnung. Aber ob Kind ja oder nein hängt ja leider nicht nur von einem selbst ab. Und ein Plan B ist immer gut :)

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

OK das hört sich doch bestens an. Mit 92k im 15k-Dorf (oder auch in der 100k-Stadt) ist Haus und Garten locker zu finanzieren. Solltest Du auch nicht so schnell aufgeben, denn mit 3 Jahren BE ist man (außerhalb von Medizin) schon da, wo viele andere nach 10 Jahren BE noch nicht sind.

Klar sind Kinder optional - aber vergiss halt nicht, dass die Entscheidung in 5 Jahren irreversibel ist. Und dann hast Du noch 40 Jahre Leben vor Dir. Und ich habe noch von keinen echten Alternativen zur eigenen Familie gehört. Du?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Hier TE:
Schon mal danke für deine Antwort!
Ich arbeite erst seit ca. 3 Jahren in der Industrie. Verdiene jetzt ca. 92k€. Wohne leider in einem großen Dorf (15k Einwohner), aber in der Nähe einer größeren, sehr internationalen Stadt (ca 100k Einwohner).
Kinder sind für mich tatsächlich optional. Wenn es passt, gerne, wenn nicht, brauche ich Alternativen im Leben (Außer Katzen :D)

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Mir ist nichts Schlimmes passiert, aber Dir - Du schreibst ja selber, dass Du gerade geschieden bist. Und das ist doch gerade, was die TE wissen will. Dann sei doch mal etwas konkreter mit "ich schaue positiv nach vorne" - die Phrase alleine reicht nicht.

Was sind Ziele bis 45? bis 50? Was ist die "positive Schau nach vorne"?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

Du meine Güte. Was ist dir denn schlimmes passiert? Ich bin Ende 30, gerade geschieden und schaue nun positiv nach vorne. Was hat der Lebensplan mit dem Gehalt und der Stadt zu tun?

Zum TE: Wenn du einen Plan willst, dann mach dir einen. Das kann dir keiner abnehmen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Schön,dass es bei dir so geklappt hat wie du es die gewünscht hast!

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ich war mit 34 in einer ähnlichen Situation.
Dann habe ich eine Partnerin kennengelernt. Vor zwei Jahren haben wir ein Kind bekommen und jetzt ein Haus gekauft.
Mit Kind verändert sich alles. Ich fühle mich jetzt einfach zufriedener. Das war auch mein Plan mit 34 --> Frau --> Kind --> Haus.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

  • Prinzipiell sehe ich das Leute Mitte 30 mit eigener Familie oder einer gefestigten Beziehung "normal" bleiben und ein schönes, ausgeglichenes Leben führen mit unterschiedlichen Beschäftigungen (Trips, Hobbies, Treffen in den Wohnungen/Häusern mit Freunden) während die Singles ab Mitte 30 wirklich extrem splienig werden (Drogenexzesse, "Ich Ich Ich" Mentalität, total Kompromisslos bei "Mann/Frau fürs Leben", was dazu führt dass sie noch länger allein sind). Ab 40 setzt dann auch eine gewissen Verbitterung ein (inkl. Therapien) oder eine Flucht in den Konsum.

  • Meine Beobachtungen beziehen sich auf 3 komplett unterschiedliche Freundeskreise, JG 1980-1990 ca. die ich zwischen 30-40 jetzt beobachten durfte. Ca. 50 Leute.

  • Der Wunsch nach Eigenheim nimmt auch zu. = ALLE = die in einer der Top Städte wohnen haben ein Problem diesen zu realisieren. Einige ziehen zurück in die alte Heimat aufs Land und sind glücklich. Die die in der Stadt bleiben leben als ewiger Mieter und Beschweren sich nur noch dass sie nichts bekommen

  • Die Gesundheitlichen Gebrechen nehmen zu (vom hohen Blutdruck etc. angefangen), was automatisch nicht mehr dazu führt dass man den End 20er Anfang 30er Lifestyle weiterführt

  • Nachtleben wird total irrelavant (insbesondere weil man keinen mehr hat der mit einem Weggeht weil alle Familie bzw. die die man hat splienig sind bzw. es seltsam ist als "alter Sack" bis 01.00 in den Bars abzuhängen und man sich wundert warum man "niemand mehr abkriegt".

Alles in allem konnte ich mir das Anfang 30 noch gar nicht vorstellen dass das so kommt - dachte es geht immer so weiter. Aber mit dem Fokus aller Freunde auf Ihre eigenen Familien und dem übrigbleiben der "verzagten" ist die Zufriedenheit definitiv gesunken.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ohne Kinder bleibst du für immer selbst ein Kind. Aber manchmal ist es auch besser so - viele sind nicht dazu in der Lage und das sollte man dem pot. Nachwuchs dann auch ersparen. Kauf dir dann ne Katze und lebe weiter in deinem 10k Einwohner Dorf.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

  • Prinzipiell sehe ich das Leute Mitte 30 mit eigener Familie oder einer gefestigten Beziehung "normal" bleiben und ein schönes, ausgeglichenes Leben führen mit unterschiedlichen Beschäftigungen (Trips, Hobbies, Treffen in den Wohnungen/Häusern mit Freunden) während die Singles ab Mitte 30 wirklich extrem splienig werden (Drogenexzesse, "Ich Ich Ich" Mentalität, total Kompromisslos bei "Mann/Frau fürs Leben", was dazu führt dass sie noch länger allein sind). Ab 40 setzt dann auch eine gewissen Verbitterung ein (inkl. Therapien) oder eine Flucht in den Konsum.

  • Meine Beobachtungen beziehen sich auf 3 komplett unterschiedliche Freundeskreise, JG 1980-1990 ca. die ich zwischen 30-40 jetzt beobachten durfte. Ca. 50 Leute.

  • Der Wunsch nach Eigenheim nimmt auch zu. = ALLE = die in einer der Top Städte wohnen haben ein Problem diesen zu realisieren. Einige ziehen zurück in die alte Heimat aufs Land und sind glücklich. Die die in der Stadt bleiben leben als ewiger Mieter und Beschweren sich nur noch dass sie nichts bekommen

  • Die Gesundheitlichen Gebrechen nehmen zu (vom hohen Blutdruck etc. angefangen), was automatisch nicht mehr dazu führt dass man den End 20er Anfang 30er Lifestyle weiterführt

  • Nachtleben wird total irrelavant (insbesondere weil man keinen mehr hat der mit einem Weggeht weil alle Familie bzw. die die man hat splienig sind bzw. es seltsam ist als "alter Sack" bis 01.00 in den Bars abzuhängen und man sich wundert warum man "niemand mehr abkriegt".

Alles in allem konnte ich mir das Anfang 30 noch gar nicht vorstellen dass das so kommt - dachte es geht immer so weiter. Aber mit dem Fokus aller Freunde auf Ihre eigenen Familien und dem übrigbleiben der "verzagten" ist die Zufriedenheit definitiv gesunken.

Da kann großteils nur zustimmen. Ja, mit 35 oder älter geht man nicht mehr in Clubs usw. - da gab es früher immer diese 1-2 älteren Leute, über die man sich lustig gemacht hat. Jetzt ist man selbst "alt" (also Ü30) und möchte doch nicht auch so enden.

Die Treffen mit Freunden verlagern sich in Gärten und Wohnungen und eher auf Nachmittags. Früher haben wir uns 20/21h getroffen, heute eher ab 15h/17h und die jungen Familien fahren dann schon 19h/20h nach Hause, einige bleiben bis 23h/24h (Kinder bei der Oma), aber meist nicht länger. Und dann geht es mit dem Auto schnell nach Hause, keine stundenlange Fahrt mit dem ÖPNV mit Umsteigen, Warten usw.

Jeder meckert über die steigenden Preise für Wohnimmobilien. Sich Wohnungen oder Häuser anschauen ist ein Volkssport, wobei man halt immer überboten wird. Einige hatten aber Glück und haben schon vor einigen Jahren gekauft. Damals waren die Preise noch deutlich niedriger.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

  • Prinzipiell sehe ich das Leute Mitte 30 mit eigener Familie oder einer gefestigten Beziehung "normal" bleiben und ein schönes, ausgeglichenes Leben führen mit unterschiedlichen Beschäftigungen (Trips, Hobbies, Treffen in den Wohnungen/Häusern mit Freunden) während die Singles ab Mitte 30 wirklich extrem splienig werden (Drogenexzesse, "Ich Ich Ich" Mentalität, total Kompromisslos bei "Mann/Frau fürs Leben", was dazu führt dass sie noch länger allein sind). Ab 40 setzt dann auch eine gewissen Verbitterung ein (inkl. Therapien) oder eine Flucht in den Konsum.

  • Meine Beobachtungen beziehen sich auf 3 komplett unterschiedliche Freundeskreise, JG 1980-1990 ca. die ich zwischen 30-40 jetzt beobachten durfte. Ca. 50 Leute.

  • Der Wunsch nach Eigenheim nimmt auch zu. = ALLE = die in einer der Top Städte wohnen haben ein Problem diesen zu realisieren. Einige ziehen zurück in die alte Heimat aufs Land und sind glücklich. Die die in der Stadt bleiben leben als ewiger Mieter und Beschweren sich nur noch dass sie nichts bekommen

  • Die Gesundheitlichen Gebrechen nehmen zu (vom hohen Blutdruck etc. angefangen), was automatisch nicht mehr dazu führt dass man den End 20er Anfang 30er Lifestyle weiterführt

  • Nachtleben wird total irrelavant (insbesondere weil man keinen mehr hat der mit einem Weggeht weil alle Familie bzw. die die man hat splienig sind bzw. es seltsam ist als "alter Sack" bis 01.00 in den Bars abzuhängen und man sich wundert warum man "niemand mehr abkriegt".

Alles in allem konnte ich mir das Anfang 30 noch gar nicht vorstellen dass das so kommt - dachte es geht immer so weiter. Aber mit dem Fokus aller Freunde auf Ihre eigenen Familien und dem übrigbleiben der "verzagten" ist die Zufriedenheit definitiv gesunken.

sehr schöner Beitrag!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bis jetzt erschreckenderweise keine vernünftigen Lebensentwürfe für Ü35-Singles gehört hier. Es scheint wirklich so zu sein, dass man bis zuletzt darauf hoffen muß, dass Plan A (Partner und mit Glück dann noch Kind und/oder Haus) sich doch noch erfüllt.

Deshalb mein Ratschlag an die TE: Akzeptiere, dass du weiterhin nicht wirklich ankommen wirst bis Plan A aufgeht. Bis dahin lebe ein Leben geprägt von Flexibilität und Leichtigkeit. Schaue, dass du im hier und jetzt glücklich bist. Such dir einen Job, der dir jetzt schon Spaß macht und nicht erst irgendwann später, wohne an einem Ort, an dem du dich wohl fühlst (ist das nicht vielleicht eher die Großstadt?), beschäftige dich mit Hobbies, die du liebst und die deine Talente entfalten, hol dir eine Katze :-), kauf dir sexy Klamotten und gönne dir Wellness, unternehme mit anderen spleenigen Singles schöne Reisen, hilf anderen.

Ein Haus würde ich mir an deiner Stelle jetzt noch nicht kaufen, sondern erst später - zur Not dann auch alleine. Denn vorher ist so ein Haus eher ein Klotz am Bein und bindet Zeit, die du in jungen Jahren vielleicht eher für andere Dinge nutzen willst (außerdem kriegt man momentan eh keine guten Häuser auf dem Markt). Schaffe dir ein paar Konstanten im Leben (Kernfreunde, schöne Wohnung, Eltern, Sportclub,...), aber bleibe ansonsten flexibel.

Und dann gibt es ja noch Social Freezing ;-)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Mit Ende 30/Anfang 40 erlebe ich im Bekanntenkreis zum Teil schönes Familienleben, zum Teil aber auch schon die ersten Scheidungen mit allen unschönen Nebeneffekten. Die Scheidungsquote ist mit knapp 40% auch sehr hoch - somit ist es nicht unwahrscheinlich, dass man die zweite Lebenshälfte alleine oder zumindest nicht mit dem Partner "fürs Leben" verbringt. Man sollte sein Lebensglück also nicht voll von einem Partner und Kindern abhängig machen, ansonsten kann man in ein tiefes Loch fallen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

Das ist alles eine Frage der Einstellung. In den Bars und Kneipen hier findet man viele Ü40-Leute mit denen man sich super unterhalten kann. Und eine Halbglatze kann man auch schon mit Mitte 20 haben, davon mal abgesehen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Interessant zu sehen, dass ein Haus immer noch als das allerhöchste Ziel angesehen wird.
Anscheinend sind wir als Gesellschaft doch noch sehr konsumfreudig.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Die anspruchsvollen Singles über 40 sind nichts gegen Geschiedene über 40 da ist das Anspruchsniveau vielleicht nicht höher aber es werden noch wesentlich spezifischer Vorgaben gemacht.

Du musst schon selber wissen was Du willst aber so ganz ernst einen konkreten Plan verfolgen das klappt in den seltensten Fällen, ein paar Ziele oder Visionen hat jeder und ein Teil davon geht zu gewissen Graden in Erfüllung.

Irgendwie langweilig finde ich es allerdings wenn stur das 0815 Muster verfolgt wird. Abschluss - Angestellten Job - Heirat - Haus am Stadtrand - Kind - Rente. Da bin ich um jeden froh der nicht in diesem Schema verhaftet ist und die Monotonie etwas aufbricht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ohne Kinder bleibst du für immer selbst ein Kind. Aber manchmal ist es auch besser so - viele sind nicht dazu in der Lage und das sollte man dem pot. Nachwuchs dann auch ersparen. Kauf dir dann ne Katze und lebe weiter in deinem 10k Einwohner Dorf.

Was für ein Schwachsinn.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

An den Beitrag mit den Bullet-Punkten: Schön und realistisch, was Du schreibst.

Ich hätte eine viel höhere Quote an "Naiv-Beiträgen" erwartet, so nach dem Motto "mach was Dir gefällt" oder "man kann doch auch mit 50 noch Party machen".

Schön, dass hier doch eher die Leute kommentieren, die in ähnlicher Lage sind oder mal waren. Und da schält sich ganz eindeutig raus: Das Leben, was man bis 35 geführt hat (Studium, Party, erste Berufsjahre, Großstadt) ist irgendwann Vergangenheit. Und genau wie shcon geschrieben wurde: Man kann sich an sich selbst nicht weiterentwickeln und bleibt ein Kind - vielleicht mit viel Geld, aber ohne soziale Einbindung.

Manchmal ärgere ich mich etwas über mich selbst: Als Zivi vor 15 Jahren hätte ich die Möglichkeit gehabt, mit alten Leuten (>70 Jahre) zu sprechen darüber, ob ihr kinderloses Leben die richtige Entscheidung war. Damals habe ich aber noch keinen Gedanken an sowas "verschwendet"...

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Du scheinst zu übersehen, dass jede Alterskohorte ihre "Locations" hat.
Mit 40 geht man natürlich nicht mehr in den Club aus Studentenzeiten oder in die Studentenbar. Man geht in die Location passend zur Alterklasse und da stehst du sicher nicht alleine da. Vor allem bei den heutigen Singlequoten...

Nach Corona wirds erstmal einen riesigen Nachholfeffekt geben was Partys betrifft und das wird sicher super ;)
Auch unabhängig von der Altersklasse...

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig
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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Interessant zu sehen, dass ein Haus immer noch als das allerhöchste Ziel angesehen wird.
Anscheinend sind wir als Gesellschaft doch noch sehr konsumfreudig.

Das ist doch wohl ein Urtrieb eines jeden Menschen. Nestbau, einigeln, ein Hauptquartier haben. Der ewige Mieter mag als DINK Spaß machen, aber nicht wirklich mit Familie. Wir sind bewusst Richtung Pirmasens gezogen, nachdem wir ein großes Depot zusammengespart haben und arbeiten nun Teilzeit im öffentlichen Dienst - Wir waren mit ca. 38 Jahren noch nie so glücklich: Großes Haus mit großem Garten, viel Zeit, zwei Kinder, viel Natur.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bei "Familie" hatte ich das Leben mit Partner (ohne Kinder) einbezogen. Insofern ist DINK für mich auch "eine Familie".

Und Kinder NICHT zu bekommen ist wie gesagt eine irreversible Entscheidung. Klar kann man die so "tough" treffen, wie Du es hier formulierst. Wird ja auch von all den "Society-Engineers" auf ihren regenbogenfarbenen Einhörnern propagiert. Aber dann darf man mit 40+ nicht jammern, keiner hätte es einem vorher gesagt.

Wer ernsthaft meint, das Leben nach 40 ginge immer so weiter mit tollen Überraschungen, Zielen, Reisen und Abenteuern, der wird noch aufwachen, wenn sie/er selber in das Alter kommt.

Ich probiere das lieber nicht aus, man hat nämlich nur einen Versuch...

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Und dann hast Du noch 40 Jahre Leben vor Dir. Und ich habe noch von keinen echten Alternativen zur eigenen Familie gehört. Du?

Uff. Wie wärs mit DINK? Schon mal dran gedacht, dass man Kinder nicht deshalb bekommen sollte, weil sie einem vermeintlich alternativlosen Lebensentwurf entsprechen? Lass doch jeden selbst entscheiden, ob er Kinder haben möchte oder nicht, statt hier so zu tun, als wäre das Leben ohne Kinder instant bedeutungslos und quasi vorbei.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Das ist doch wohl ein Urtrieb eines jeden Menschen. Nestbau, einigeln, ein Hauptquartier haben.

Nicht unbedingt. Der Urtrieb eines Mannes ist es, sein Erbgut möglichst weit und oft zu verteilen. Der Urtrieb der Frau ist es, einen starken Beschützer zu finden, solange die Kinder klein sind, aber auch parallel immer wieder Ausschau nach einem vielleicht noch besseren Männchen zu halten. Denkt mal darüber nach ;)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Interessant zu sehen, dass ein Haus immer noch als das allerhöchste Ziel angesehen wird.
Anscheinend sind wir als Gesellschaft doch noch sehr konsumfreudig.

Das ist doch wohl ein Urtrieb eines jeden Menschen. Nestbau, einigeln, ein Hauptquartier haben. Der ewige Mieter mag als DINK Spaß machen, aber nicht wirklich mit Familie. Wir sind bewusst Richtung Pirmasens gezogen, nachdem wir ein großes Depot zusammengespart haben und arbeiten nun Teilzeit im öffentlichen Dienst - Wir waren mit ca. 38 Jahren noch nie so glücklich: Großes Haus mit großem Garten, viel Zeit, zwei Kinder, viel Natur.

Schwachsinn, das ist vielleicht dein Trieb (bzw. vieler Menschen). Da spielen so viele kulturelle soziologische Faktoren rein, dass man das nicht als ‘Urtrieb’ bezeichnen kann.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wäre schön wenn die Leute die hier posten reinschreiben wie alt Sie selbst sind.

War früher auch öfter in so 40+ Bars - Woman with a history and men without a future, sage ich da nur.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bin 25 und werde so etwa mit 28 mit meinem Finance/Econ PhD fertig sein.

Danach sind erstmal 2-3 Jahre Beratung geplant bis 30/31 in denen ich dann noch ordentlich unterwegs sein möchte und am Wochenende so weit es geht noch Party mache. Entweder als Single oder mit Freundin, die einen doch recht ausschweifenden Lebensstil akzeptiert und es nicht zu ernst sieht.

Dann ab Anfang 30 Exit in Konzern, Bundesministerium oder an die Uni/FH und noch immer etwas Party machen und dann spätestens so mit 35 rum eine wirklich feste Freundin haben. Am besten dann auf ner 100k Stelle sitzen (bzw A14/15 wenn ich zum Bund gehe). Mit der Partnerin dann als Frau mit Mitte 30/Ende 30 ein Kind bekommen und Arbeit auf eine 30h Woche reduzieren. Danach langfristig auf dieser 80% Stelle bleiben. Aber ich werde auch noch bis Ende 30 vereinzelt auf Techno Parties gehen, wenn auch nicht so ausschweifend. Aber vor allem als Bundesbeamter muss man dann auch aufpassen ;)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich finde es sehr amüsant, dass für einige hier das Leben mit 40 gelaufen zu sein scheint. Habt ihr euch schon den Sarg ausgesucht?
Leider scheint das gerade bei BWLern eine Berufskrankheit zu sein. Vielleicht hat es damit zutun, dass es für viele ein "Verlegenheitsstudium" ist und sie keine echten Interessen haben. Dann bleibt natürlich nicht viel mehr im Leben als Geld verdienen und darin dann noch einen Sinn zu finden, es zumindest weitergeben zu können.

Ich bin da sehr froh, dass ich mit vielen auch älteren Leuten zutun habe, die selbst mit 60 ihr Leben nochmal komplett umkrempeln, sehr fit und flexibel im Kopf sind und nicht verlegen, neue Wege zu bestreiten. Mein Bekanntenkreis besteht abseits des Berufs zu 70% aus Sportlern (auch international, da ich auch mit meinen übelst alten 40 noch an Weltmeisterschaften teilnehme und entsprechend viel herumkomme und Leute kennenlerne) und zu 30% aus Musikern, die für gewöhnlich auch eine etwas freiere Denkweise und vielfältigere Prioritäten im Leben haben.
Echt traurig, wie klein doch sehr viele hier im Kopf zu sein scheinen und im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich bin M 33. Zwischen 30-40 ist einfach die zentrale Frage ob man eine Familie gründen möchte. Bei Frauen etwas früher aber auch bei Männern tickt die Uhr. Sugar daddies die mit Anfang 40 eine 30 Jährige aufreißen sind eher selten. Fallen halt nur auf. Frauen präferieren tendenziell eher gleichaltrige partner oder etwas älter.

Umgekehrt kann eine Entscheidung gegen Kinder doch extrem befreiend sein. Dann Kann man mit 40 auch nochmal eine Ausbildung machen. Oder man Kann 2-3 Jahre ins Ausland gehen ohne Angst vor Arbeitslosigkeit bei der Rückkehr.

Ich habe Aber auch den Eindruck, dass viele singles ab 35 einen spleen haben und es nicht freiwillig sind (war auf diversen Singleabenden in Frankfurt unterwegs). Leute die bewusst single sind und keine Kinder wollen werden wohl auch nicht so viel auf datingseiten oder Clubs unterwegs sein. Wie es in Kleinstädten ab 35 läuft dazu Kann ich nichts sagen. Aber ich würde auf jedenfall dann in eine Großstadt ziehen oder halt ins Ausland

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Bin weiblich, Ende 30 und konnte diesen Wunsch vieler diesen scheinbar gesellschaftlich vorgeschriebenen Pfad (Schule -> Studium -> Berufseinstieg -> Haus -> Kinder -> Rente -> Kreuzfahrturlaub) irgendwie nie nachvollziehen. Auch nicht jeder muss seine Erfüllung in biologischer Fortplanzung und Kindern sehen. Man kann seinem Leben auch anders eine Erfüllung und Sinn geben. Ich zumindest lebe und habe schon immer, in offenen Beziehungen gelebt und nie denn drang verspührt Kinder haben zu wollen. Kinder anderer sind ja ganz ok, aber eigene, no way. Ich würde tot unglücklich werden.

Hört einfach auf euch und das was IHR wirklich wollt und vergesst diese Gesellschaftlichen Normen.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Interessant zu sehen, dass ein Haus immer noch als das allerhöchste Ziel angesehen wird.
Anscheinend sind wir als Gesellschaft doch noch sehr konsumfreudig.

Das ist doch wohl ein Urtrieb eines jeden Menschen. Nestbau, einigeln, ein Hauptquartier haben. Der ewige Mieter mag als DINK Spaß machen, aber nicht wirklich mit Familie. Wir sind bewusst Richtung Pirmasens gezogen, nachdem wir ein großes Depot zusammengespart haben und arbeiten nun Teilzeit im öffentlichen Dienst - Wir waren mit ca. 38 Jahren noch nie so glücklich: Großes Haus mit großem Garten, viel Zeit, zwei Kinder, viel Natur.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wie kommst zu dem Spruch?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Wäre schön wenn die Leute die hier posten reinschreiben wie alt Sie selbst sind.

War früher auch öfter in so 40+ Bars - Woman with a history and men without a future, sage ich da nur.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Bis jetzt erschreckenderweise keine vernünftigen Lebensentwürfe für Ü35-Singles gehört hier. Es scheint wirklich so zu sein, dass man bis zuletzt darauf hoffen muß, dass Plan A (Partner und mit Glück dann noch Kind und/oder Haus) sich doch noch erfüllt.

Dann mal eine etwas positivere Perspektive von mir (50/m/kinderlos) :-)

Ich bin auch nach einer Promotion ziemlich spät in den Beruf eingestiegen. Ich bin zum Berufseinstieg in eine neue Stadt gezogen und mein Freundeskreis in der neuen Gegend ist größtenteils ein paar Jahre jünger, da in meiner Altersklasse und drüber häufig bereits die Familiengründung anstand, i.e. weniger sozial aktiv. Ich habe daher die Zyklen zweimal beobachtet, jeweils um ca. fünf Jahre versetzt.

Bei den Freunden meiner Altersklasse ist der große Fokus auf die Familie bei vielen schon wieder vorbei. Die ersten Kinder sind aus dem Haus und die anderen wollen nicht mehr dauernd mit den Eltern zusammen sein. Babysitter braucht man auch schon lange nicht mehr. In der Situation orientieren sich die Eltern auch neu und werden wieder sozial aktiver.

Bei den Singles werden neue Partnerschaften im Alter sind gleichzeitig leichter und schwerer. Beide Partner haben schon ihr eigenes Leben (und die angesprochenen Spleens). Man hat aber auch nicht diesen Druck der Torschlusspanik, wenn man Partner danach beurteilt, ob es der/die Seelenverwandte ist, um eine Familie zu gründen und auf ewig zusammen zu bleiben. Man ist wieder zufrieden, eine schöne gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen.

Allgemein habe ich den Eindruck, dass viele Lebensentwürfe funktionieren können. Es gibt Leute, die vermissen wenig als Single. Andere sind in kinderlosen Partnerschaften, teilweise auch schon sehr lange und fest. Dann gibt es einige Patchwork-Familien, teilweise mit Kindern aus drei verschiedenen Ehen. Mehrere Partnerschaften, wo nur ein Partner die Kinder mitbringt. Und dann natürlich die klassische Ehe mit Kindern und Haus, wo bei Eltern drin aufgehen. Ich kenne eigentlich in allen Bereichen Leute, die für mich zufrieden bis glücklich wirken.

Auf der negativen Seite kenne ich Singles, die sehr unglücklich mit der Situation sind. Entweder, weil sie nie den Traum-Partner gefunden haben, oder aufgrund einer Scheidung. Auch in Ehen kenne ich Paare, bei denen das inzwischen eher eine WG ist. Es ist schwer zu sagen, wie unzufrieden sie da sind, aber in zumindest einem Fall wird die Ehe den Auszug des jüngsten Kindes wahrscheinlich nicht überstehen.

Aber um bei dem optimistischeren Standpunkt zu bleiben: ich kenne in den Gruppen jeweils auch Leute, die auch in höherem Alter in einer neuen Partnerschaft ihr Glück gefunden haben.

Ich bin gespannt, wie ich das in zehn Jahren sehe. Aber momentan habe ich den Eindruck, dass das Thema Familie und Kinder die Lebenszeit von ca. 30-50 dominiert. Danach setzen Eltern natürlich immer noch ihre Prioritäten bei den Kindern, aber die sind einfach immer weniger präsent. Danach gleicht sich das Leben zwischen Eltern und Kinderlosen wieder stärker an.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Also ersteinmal ist Singlesein kein Defizit oder eine Krankheit. In Deutschland ist zwischen den 18 und 60 Jährigen ein Drittel der Bevölkerung single. Ja, ein Großteil ist unfreiwillig single und viele haben einen Spleen. Aber genauso viele in Beziehungen haben einen Spleen. Das ist nichts schlimmes, jeder hat seine Macken. Die einen können besser damit umgehen und die anderen weniger. Es ist aber immer schön, wenn man den Spleen bei den anderen vordergründig sieht, sich selbst aber für Mrs/Mr. Perfect hält.

Letztendlich kann ich den Singleleuten nur raten, das Hier und Jetzt zu genießen. Jemand der optimistisch durch das Leben geht, wirkt attraktiver und dem gelingt auch mehr. Wer sich ohne Partner(in) unvollständig fühlt und das als Defizit ausmacht, der wird auch mit einer großen Hypothek in ein Kennenlernen/Beziehung gehen. Ihr könnt nicht von eurem Partner(in) verlangen euch glücklich zu machen, sondern das ist eine innere Einstellungssache, die Grundvoraussetzung für eine gesunde Beziehung ist.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich bin m, 35, Single und wohne in einer Kleinstadt mit 50k Einwohnern (eher ländlich).

Es ist tatsächlich so, dass man hier als Ü30 Single auffällt. Kollegen und Nachbarn in meinem Alter haben Familie. Bei mir im Büro sind quasi alle Männer zwischen 30-40. Die meisten haben die letzten Jahre Nachwuchs bekommen mit allem drum und dran.

Es gibt aber auch eine größere Gruppe männlicher Langzeitsingles. Intelligente, gepflegte Typen mit gutem Verdienst im Großkonzern. Keine Ahnung, warum wir Singles sind.

Mich belastet meine Situation, weil ich schon so lange Single bin. Ich hab wahrscheinlich auch irgendwelche "Issues" wie jemand oben schrieb.

Fakt ist jedenfalls, dass ich gern eine Beziehung hätte, aber es einfach nicht hinbekomme. Ich lerne einfach keine Frauen kennen. Corona würde ich gerne die Schuld geben, es war aber schon vorher so. Fürs Onlinedating bin ich einfach zu hässlich und Fotos faken will ich nicht. Gerade hier in der Gegend ist man mit spätestens 25 in einer festen Beziehung, so dass es gefühlt einfach wenig Singles hier 25+ gibt, auch nicht online. Außerdem bin ich Zugezogener und habe dementsprechend kein soziales Umfeld, wo sich mal eine nette Bekanntschaft ergeben würde.

Im Alltag eine Frau ansprechen traue ich mich niemals. Ich fühl mich dann wie ein Straftäter, der Frauen belästigt. Liegt wohl an der Metoo Diskussion und der Gilette Werbung (siehe youtube).

Ich hab mal 2 Jahre in Lateinamerika als Expat gelebt. Dort lief es echt gut mit den Damen, war wie ein anderer Planet. Diese "Auslandsoption" ist inzwischen leider meine letzte Hoffnung, bedeutet aber Hochzeitszwang und Papierkrieg und ist ohne Wohnsitz vor Ort auch kein Selbstläufer.
Meiner Erfahrung nach sind die allerwenigsten Singles glücklich, vor allem die nicht, die betonen wie glücklich sie als Single doch sind. Eine Beziehung zu führen, liegt einfach in unserer Natur und kann nicht durch andere soziale Kontakte ersetzt werden.

Es haben gefühlt auch immer mehr Menschen Bindungsprobleme und jetzt durch Corona sind noch mal alle verklemmter und distanzierter geworden. Schade…

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Bis jetzt erschreckenderweise keine vernünftigen Lebensentwürfe für Ü35-Singles gehört hier. Es scheint wirklich so zu sein, dass man bis zuletzt darauf hoffen muß, dass Plan A (Partner und mit Glück dann noch Kind und/oder Haus) sich doch noch erfüllt.

Dann mal eine etwas positivere Perspektive von mir (50/m/kinderlos) :-)

Ich bin auch nach einer Promotion ziemlich spät in den Beruf eingestiegen. Ich bin zum Berufseinstieg in eine neue Stadt gezogen und mein Freundeskreis in der neuen Gegend ist größtenteils ein paar Jahre jünger, da in meiner Altersklasse und drüber häufig bereits die Familiengründung anstand, i.e. weniger sozial aktiv. Ich habe daher die Zyklen zweimal beobachtet, jeweils um ca. fünf Jahre versetzt.

Bei den Freunden meiner Altersklasse ist der große Fokus auf die Familie bei vielen schon wieder vorbei. Die ersten Kinder sind aus dem Haus und die anderen wollen nicht mehr dauernd mit den Eltern zusammen sein. Babysitter braucht man auch schon lange nicht mehr. In der Situation orientieren sich die Eltern auch neu und werden wieder sozial aktiver.

Bei den Singles werden neue Partnerschaften im Alter sind gleichzeitig leichter und schwerer. Beide Partner haben schon ihr eigenes Leben (und die angesprochenen Spleens). Man hat aber auch nicht diesen Druck der Torschlusspanik, wenn man Partner danach beurteilt, ob es der/die Seelenverwandte ist, um eine Familie zu gründen und auf ewig zusammen zu bleiben. Man ist wieder zufrieden, eine schöne gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen.

Allgemein habe ich den Eindruck, dass viele Lebensentwürfe funktionieren können. Es gibt Leute, die vermissen wenig als Single. Andere sind in kinderlosen Partnerschaften, teilweise auch schon sehr lange und fest. Dann gibt es einige Patchwork-Familien, teilweise mit Kindern aus drei verschiedenen Ehen. Mehrere Partnerschaften, wo nur ein Partner die Kinder mitbringt. Und dann natürlich die klassische Ehe mit Kindern und Haus, wo bei Eltern drin aufgehen. Ich kenne eigentlich in allen Bereichen Leute, die für mich zufrieden bis glücklich wirken.

Auf der negativen Seite kenne ich Singles, die sehr unglücklich mit der Situation sind. Entweder, weil sie nie den Traum-Partner gefunden haben, oder aufgrund einer Scheidung. Auch in Ehen kenne ich Paare, bei denen das inzwischen eher eine WG ist. Es ist schwer zu sagen, wie unzufrieden sie da sind, aber in zumindest einem Fall wird die Ehe den Auszug des jüngsten Kindes wahrscheinlich nicht überstehen.

Aber um bei dem optimistischeren Standpunkt zu bleiben: ich kenne in den Gruppen jeweils auch Leute, die auch in höherem Alter in einer neuen Partnerschaft ihr Glück gefunden haben.

Ich bin gespannt, wie ich das in zehn Jahren sehe. Aber momentan habe ich den Eindruck, dass das Thema Familie und Kinder die Lebenszeit von ca. 30-50 dominiert. Danach setzen Eltern natürlich immer noch ihre Prioritäten bei den Kindern, aber die sind einfach immer weniger präsent. Danach gleicht sich das Leben zwischen Eltern und Kinderlosen wieder stärker an.

Ja, das stimmt. Na toll, ich (w) bin 40 und damit genau in der Mitte der Phase wo alle anderen nur um Kinder kreisen. Tatsächlich habe ich momentan vor allem mit Anfang 30jährigen zu tun und dann wieder mit welchen, wo die Kinder langsam aus dem Haus sind. Ist ein etwas komisches Leben, aber ich habe das Gefühl, dass der Umgang mit den jüngeren Leuten mich auch jung hält und der mit den Älteren verschafft mir wertvolle Lebenseinsichten.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Also ich (fast 40) führe ein chaotisches Leben. Ich habe auch meine Ziele, will aber dieses Chaos so haben. Ich mag es unabhängig und spontan zu sein. Wie meine Eltern und viele andere, die ich kenne, gelebt haben und noch immer leben, finde ich schrecklich. Das absolute Hamsterrad: Haus, Auto, Möbel, Versicherungen, der obligatorische Urlaub im Jahr. Immer das Selbe. Für manche, wie meine Eltern, geht das immer so weiter, weil sie gerade so alles finanzieren können.

Andere verdienen mehr und sparen einiges an. Aber ist das besser? Finde ich nicht, denn ich würde mein Leben nie danach ausrichten möglichst viel Geld anzusparen und alt werden. Gerade vorhin sah ich die Titelseite der Bildzeitung. Da ging es um irgendeinen Fall einer alten Frau, die dank Bild wieder ihre über 200.000€ an Erspartem zurück bekam. Was macht diese Frau damit? Sie wird es für nichts ausgeben. Wozu hat sie so viel Lebenszeit dafür eingesetzt, um es zu haben, obwohl sie es für nichts braucht?

Viele Leute scheinen so zu ticken. Ich nicht. Ich würde nie in dem Ausmaß arbeiten und sparen. Ich gebe alles aus. Käme mir auch nie in den Sinn mir ein Auto über 2.000€ zu kaufen oder gar ein Haus. Ich habe einen Master, aber hatte nie Interesse an einer Karriere als Angestellter. Ich arbeite seit Jahren mal hier und mal da in diversen Gelegenheitsjobs mit wenig Zeit. Bleibt mehr Zeit für meine Interessen. Habe außerdem eine selbständige Tätigkeit und mache hier und da mal ein Geschäft. Kann mir alles leisten, was ich will, obwohl ich deutlich weniger habe als die meisten hier.

Kinder und Frau kommen definitiv nicht in Frage, denn ich bin homose*uell. Und bei dem was ich so alles in meinen Kreisen mitbekomme, sehe ich es als absoluten Glücksfall für mich, dass ich es bin. Ich habe definitiv meinen Spaß. Eines Tages bin ich tot und davor alt. Ich habe jetzt noch rund 20 Jahre, um so zu leben, wie ich denke, dass es gut ist. Eigentlich weniger als 20 Jahre. Und wenn die so schnell umgehen, wie die vergangenen 20 Jahre... Nein, also ein Leben wie viele andere (Schule, Ausbildung, Beruf, Heiraten, Kinder, Rente und dabei immer alles aufs Geld verdienen gerichtet und Haus etc abbezahlen) ist definitiv nicht meins. Ich lebe nur einmal und mir geht es darum, das Leben zu genießen und tolle Erfahrungen zu machen und Leute kennenzulernen. Und dabei finde ich vielleicht auch mal einen, der diesen Weg mit mir geht. Ob ganz oder teilweise.

Jedenfalls habe auch ich etwas angespart, nämlich etwa 20.000€ und damit gehts demnächst ins Ausland. Vielleicht werde ich da geschäftlich etwas an Land ziehen oder die Liebe finden oder ich gehe pleite und komme zurück, um es nochmal zu versuchen (oder was ganz anderes wird passieren). Zumindest werde ich aber ein paar tolle Monate erlebt haben.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

TE hier:

Herzlichen Dank für diesen schönen Beitrag, der mir ein Lächeln verpasst hat und direkt auf meine Situation bezogen war :)
Ich denke, das Geheimnis ist einfach, das Leben zu genießen und nehmen, was kommt. Das Leben bleibt dann auch irgendwie spannend. Vielleicht zieh ich ja wirklich in eine größere Stadt ;)
Die Spleens und Verbitterung, von der hier manche berichten, bringt einen keinesfalls weiter

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Bis jetzt erschreckenderweise keine vernünftigen Lebensentwürfe für Ü35-Singles gehört hier. Es scheint wirklich so zu sein, dass man bis zuletzt darauf hoffen muß, dass Plan A (Partner und mit Glück dann noch Kind und/oder Haus) sich doch noch erfüllt.

Deshalb mein Ratschlag an die TE: Akzeptiere, dass du weiterhin nicht wirklich ankommen wirst bis Plan A aufgeht. Bis dahin lebe ein Leben geprägt von Flexibilität und Leichtigkeit. Schaue, dass du im hier und jetzt glücklich bist. Such dir einen Job, der dir jetzt schon Spaß macht und nicht erst irgendwann später, wohne an einem Ort, an dem du dich wohl fühlst (ist das nicht vielleicht eher die Großstadt?), beschäftige dich mit Hobbies, die du liebst und die deine Talente entfalten, hol dir eine Katze :-), kauf dir sexy Klamotten und gönne dir Wellness, unternehme mit anderen spleenigen Singles schöne Reisen, hilf anderen.

Ein Haus würde ich mir an deiner Stelle jetzt noch nicht kaufen, sondern erst später - zur Not dann auch alleine. Denn vorher ist so ein Haus eher ein Klotz am Bein und bindet Zeit, die du in jungen Jahren vielleicht eher für andere Dinge nutzen willst (außerdem kriegt man momentan eh keine guten Häuser auf dem Markt). Schaffe dir ein paar Konstanten im Leben (Kernfreunde, schöne Wohnung, Eltern, Sportclub,...), aber bleibe ansonsten flexibel.

Und dann gibt es ja noch Social Freezing ;-)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dito, sitze im gleichen Boot mit 41. Die guten, attraktiven, humorvollen und ehrlichen/treuen Männer sind weg vom Markt, deshalb habe ich mich auch mit einem Singleleben abgefunden. Lieber alleine glücklich, als in einer unglücklichen und leidenschaftslosen Beziehung. Zum Glück kann man inzwischen auch ohne Mann ein Kind bekommen (wenn man das möchte) und dann nachdem die Kinderplanung abgeschlossen ist wieder nach einem Partner suchen (die meist auch schon 1-3 Kinder mit in die Beziehung bringen). Patchwork is the new way!

Ja, das stimmt. Na toll, ich (w) bin 40 und damit genau in der Mitte der Phase wo alle anderen nur um Kinder kreisen. Tatsächlich habe ich momentan vor allem mit Anfang 30jährigen zu tun und dann wieder mit welchen, wo die Kinder langsam aus dem Haus sind. Ist ein etwas komisches Leben, aber ich habe das Gefühl, dass der Umgang mit den jüngeren Leuten mich auch jung hält und der mit den Älteren verschafft mir wertvolle Lebenseinsichten.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

TE: So viele tolle und interessante Inputs, danke dafür! Ich finde es schön, dass wir in diesem Forum so einen Austausch haben können, wo es doch hier meistens eher um Materielles/Karriere geht. Spannend zu hören, wie es mit 50+ aussieht und wie Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, ihr Leben leben. Nicht schlechter, einfach anders. Und ja, ich denke für einige, die auf einmal in einer Scheidung stecken, vielleicht sogar in meinem Alter, fängt das Leben von vorne an, weil sie ihre Lebenspläne komplett umkrempeln müssen. Da ist es doch manchmal einfacher, gar nicht erst welche zu haben ;)

Gerne mehr Erfahrungen :)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

TE: Ach, ich habe es mit Tinder versucht und glaub mir, da geht es weniger um die Gene und mehr, was du daraus machst. Mach einfach nur gute Fotos, schreib einen netten Text und du wirst eher Chancen haben, als Schönlinge ohne Inhalt. Und solange du Frauen nett ansprichst, ohne sie anzugraben, wird das bei den meisten gut ankommen. Könnten die netten Langzeitsingles nicht eventuell schw*l sein, oder einfach nicht an Beziehungen interessiert? Wenn doch, immer gern her mit den Nummern :D

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ich bin m, 35, Single und wohne in einer Kleinstadt mit 50k Einwohnern (eher ländlich).

Es ist tatsächlich so, dass man hier als Ü30 Single auffällt. Kollegen und Nachbarn in meinem Alter haben Familie. Bei mir im Büro sind quasi alle Männer zwischen 30-40. Die meisten haben die letzten Jahre Nachwuchs bekommen mit allem drum und dran.

Es gibt aber auch eine größere Gruppe männlicher Langzeitsingles. Intelligente, gepflegte Typen mit gutem Verdienst im Großkonzern. Keine Ahnung, warum wir Singles sind.

Mich belastet meine Situation, weil ich schon so lange Single bin. Ich hab wahrscheinlich auch irgendwelche "Issues" wie jemand oben schrieb.

Fakt ist jedenfalls, dass ich gern eine Beziehung hätte, aber es einfach nicht hinbekomme. Ich lerne einfach keine Frauen kennen. Corona würde ich gerne die Schuld geben, es war aber schon vorher so. Fürs Onlinedating bin ich einfach zu hässlich und Fotos faken will ich nicht. Gerade hier in der Gegend ist man mit spätestens 25 in einer festen Beziehung, so dass es gefühlt einfach wenig Singles hier 25+ gibt, auch nicht online. Außerdem bin ich Zugezogener und habe dementsprechend kein soziales Umfeld, wo sich mal eine nette Bekanntschaft ergeben würde.

Im Alltag eine Frau ansprechen traue ich mich niemals. Ich fühl mich dann wie ein Straftäter, der Frauen belästigt. Liegt wohl an der Metoo Diskussion und der Gilette Werbung (siehe youtube).

Ich hab mal 2 Jahre in Lateinamerika als Expat gelebt. Dort lief es echt gut mit den Damen, war wie ein anderer Planet. Diese "Auslandsoption" ist inzwischen leider meine letzte Hoffnung, bedeutet aber Hochzeitszwang und Papierkrieg und ist ohne Wohnsitz vor Ort auch kein Selbstläufer.
Meiner Erfahrung nach sind die allerwenigsten Singles glücklich, vor allem die nicht, die betonen wie glücklich sie als Single doch sind. Eine Beziehung zu führen, liegt einfach in unserer Natur und kann nicht durch andere soziale Kontakte ersetzt werden.

Es haben gefühlt auch immer mehr Menschen Bindungsprobleme und jetzt durch Corona sind noch mal alle verklemmter und distanzierter geworden. Schade…

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hört sich irgendwie nach Midlifecrisis an. Bin selbst M, 34, Single und verdiene überdurchschnittlich gut. Ich habe keine Geldsorgen und bin zufrieden. Ich lebe jetzt, bin gesund, habe genügend Hobbies und Freunde. Selbst in Zeiten der Kontaktbeschränkung finde ich immer etwas womit ich mich beschäftigen kann. Wüsste nicht was ich jetzt daran ändern sollte. Das Leben sollte einen erfüllen ohne sich unnötig Druck zu machen.

Partnerin fürs Leben wäre nicht schlecht. Ich bin aber auch nicht krampfhaft auf der Suche. Kommt sowieso wie es kommt. Einige Freunde sind schon verheiratet, haben Kinder und trotzdem treffe ich mich mit denen noch. Vielleicht bereut man es später. Das weiß nur die Zeit.

Wenn ich zurückdenke in die Vergangenheit, war ich zwar oft dabei wenn man Abends unterwegs war, war aber eher das "Ersatzrad". Wenn man nichts trinkt ist man sowieso nur der Fahrer und steht dann halt blöd an der Bar rum. Während andere hemmungslos bedingt durch Alkohol Frauen antanzen. Keine Ahnung obs daran lag, das mal so nebenbei.

Leute nach Frisur zu beurteilen, halte ich für ziemlich oberflächlich. Für Haarausfall kann man nichts dafür.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Der Spruch kommt direkt aus den 50ern.

Ich wäre nur entsetzt, wenn eine Frau 40+ keine Geschichte hätte.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Wie kommst zu dem Spruch?

Wäre schön wenn die Leute die hier posten reinschreiben wie alt Sie selbst sind.

War früher auch öfter in so 40+ Bars - Woman with a history and men without a future, sage ich da nur.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Eine kleine Story, die ich gerne teile, weil ich denke, dass sie dem einen oder anderen helfen kann:

Ich war mit 30 mitten in meiner Promotion (NaWi) und Single (nach langer Beziehung).

Klingt vielleicht abgedroschen, aber ich hab mir damals tatsächlich eine ganze Woche Zeit genommen alleine in einem Wellnesshotel, NUR um über mein zukünftiges Leben nachzudenken, genauer gesagt was ich eigentlich will, da ich vor der "Sinn des Lebens" Frage stand.

Dazu hab ich mir während der Woche Einiges niedergeschrieben (dann verflüchtigen sich die Gedanken nicht so).

  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders glücklich
  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders unglücklich
  • will ich eine Frau fürs Leben (oder noch viele Frauen im Leben haben; wie sollte diese Frau ungefähr sein damit sie zu mir passt)
  • will ich überhaupt Kinder, falls ja, wie viele
  • was genau will ich beruflich langfristig machen (Position als Experte/Führungskraft, im Ausland arbeiten, Startup, häufige Wechsel?)
  • will ich wo längerfristig wohnen/mich niederlassen und falls ja in welcher Gegend/Land
  • wie wichtig ist mir ein fester Freundeskreis oder will ich möglichst viele neue Freunde immer wieder im Leben finden

Nachdem ich diese Fragen beantwortet habe, hab ich mir einige mögliche Lebenspläne für mich aufgeschrieben (Zeitraum bis zu meinem Tod)

Nach dieser Woche war ich unglaublich ruhig, glücklich und in mir gefestigt. Ich wusste das erste Mal in meinem Leben was ich will.
Ich wusste natürlich nicht, ob meine Pläne Realität werden, da ich ja nicht alles im Leben selbst beeinflussen kann und auch viel vom Zufall abhängt. Aber ich wusste, wie ich die Dinge entscheiden sollte, die ich entscheiden kann, um glücklich zu werden.

Entscheidungen im Job fielen mir sehr leicht: (soll ich mich auf diese Position bewerben oder nicht; soll ich mich bei dieser tollen Firma in einem anderen Land bewerben, soll ich ein Startup gründen)
Entscheidungen zu Beziehungen fielen mir sehr leicht: (will ich diese Partnerin überhaupt, die ich da date, sie ist ganz nett und auch mein Typ aber passt eigentlich langfristig nicht zu mir, weil sie im Leben dies und das will, was ich nicht will) Interessanter Nebeneffekt war, dass ab dieser Woche Frauen auf Dates ganz anders auf mich reagiert haben. Ein Mann, der weiß was er will, (ich bin ein typischer NaWi, der wenig Erfahrung mit Dating/Flirten/Frauen hat), wirkt anscheinend unglaublich anziehend auf Frauen.

Jetzt bin ich 34, weiß immer noch, was ich will und bin ziemlich glücklich.
Zusammengefasst: Werde dir bewusst, was dich wirklich glücklich macht im Leben.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Sehr toll, genauso sollte das jeder machen! Respekt!!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Eine kleine Story, die ich gerne teile, weil ich denke, dass sie dem einen oder anderen helfen kann:

Ich war mit 30 mitten in meiner Promotion (NaWi) und Single (nach langer Beziehung).

Klingt vielleicht abgedroschen, aber ich hab mir damals tatsächlich eine ganze Woche Zeit genommen alleine in einem Wellnesshotel, NUR um über mein zukünftiges Leben nachzudenken, genauer gesagt was ich eigentlich will, da ich vor der "Sinn des Lebens" Frage stand.

Dazu hab ich mir während der Woche Einiges niedergeschrieben (dann verflüchtigen sich die Gedanken nicht so).

  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders glücklich
  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders unglücklich
  • will ich eine Frau fürs Leben (oder noch viele Frauen im Leben haben; wie sollte diese Frau ungefähr sein damit sie zu mir passt)
  • will ich überhaupt Kinder, falls ja, wie viele
  • was genau will ich beruflich langfristig machen (Position als Experte/Führungskraft, im Ausland arbeiten, Startup, häufige Wechsel?)
  • will ich wo längerfristig wohnen/mich niederlassen und falls ja in welcher Gegend/Land
  • wie wichtig ist mir ein fester Freundeskreis oder will ich möglichst viele neue Freunde immer wieder im Leben finden

Nachdem ich diese Fragen beantwortet habe, hab ich mir einige mögliche Lebenspläne für mich aufgeschrieben (Zeitraum bis zu meinem Tod)

Nach dieser Woche war ich unglaublich ruhig, glücklich und in mir gefestigt. Ich wusste das erste Mal in meinem Leben was ich will.
Ich wusste natürlich nicht, ob meine Pläne Realität werden, da ich ja nicht alles im Leben selbst beeinflussen kann und auch viel vom Zufall abhängt. Aber ich wusste, wie ich die Dinge entscheiden sollte, die ich entscheiden kann, um glücklich zu werden.

Entscheidungen im Job fielen mir sehr leicht: (soll ich mich auf diese Position bewerben oder nicht; soll ich mich bei dieser tollen Firma in einem anderen Land bewerben, soll ich ein Startup gründen)
Entscheidungen zu Beziehungen fielen mir sehr leicht: (will ich diese Partnerin überhaupt, die ich da date, sie ist ganz nett und auch mein Typ aber passt eigentlich langfristig nicht zu mir, weil sie im Leben dies und das will, was ich nicht will) Interessanter Nebeneffekt war, dass ab dieser Woche Frauen auf Dates ganz anders auf mich reagiert haben. Ein Mann, der weiß was er will, (ich bin ein typischer NaWi, der wenig Erfahrung mit Dating/Flirten/Frauen hat), wirkt anscheinend unglaublich anziehend auf Frauen.

Jetzt bin ich 34, weiß immer noch, was ich will und bin ziemlich glücklich.
Zusammengefasst: Werde dir bewusst, was dich wirklich glücklich macht im Leben.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Mann muss natürlich sagen, dass Männer und Frauen hier etwas anders agieren müssen.

Auch wenn junge Eltern für Kinder besser halte, könnten Männer, theoretisch, die Familiengründung beliebig weit aufschieben. Wenns sein muss halt dann erst mit 60 (wie gesagt, ich würde das nicht empfehlen, aber möglich).

Bei Frauen dagegen ist der Zug mit den Kindern nun mal irgendwann abgefahren. Ich persönlich wollte nie Kinter, desshalb hat mich als Frau, mein Alter nie geschert, aber wenn jemand unbedingt welche will, kann ich schon nachvollziehen, dass sich manch einer da riesig den Druck macht, auf die schnelle noch den passenden Mann dazu zu finden. Nur genau das geht halt auch oft schief. Ich glaube viele Ehen gehen desshalb auch in die Brüche, weil sich Leute als "Notgemeinschaft", weil sie unbedingt Kinder wollen zusammen tun. Man kann sich selbst halt nicht auf Dauer was vorspielen.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich mache mir momentan auch viele Gedanken darüber. Ich bin zwar "nur" 25, jedoch bringt es mich zum Grübeln, wenn ich Bedenke, was es in den nächsten Jahren für einene Druck geben wird zwecks Partnerin. Vor ein paar Jahren hätte ich mir noch vorstellen können die ganze Welt zu bereisen und quasi als "Nomade" zu leben. Nachdem ich in einem Ort für Nomaden war, bin ich von dem Gedanken jedoch abgekommen. Ich finde ein Leben, bei dem man sich nie wirklich "niedersetteln" kann, für mich einfach nicht ansprechend.

Ich dachte immer ein Leben mit vielen unterschiedlichen Parterinnen wäre erstrebenswert, was mir jedoch nach einigen persönlichen Erfahrungen eher wiedersagt. Für mich beginngt die kritische Zeit ab ca. 28/29, vorher wäre dies für mich zwecks Auslandsstudium und Auslandspraktika auch nicht möglich. Jedoch bereitet es mir jetzt schon Bammel, wenn ich daran denke, dass die meisten Frauen, an denen ich mal Interesse hatte, schon vergeben sind.

Mir stellt sich immer die Frage, wo man eine Partnerin findet, mit der man Erfahrungen etc. teilen kann. Wenn man eher introvertiert ist, ist dies noch einmal eine Stufe schwieriger. Ich kann mir ein Leben ohne eine zukünftige feste Partnerin einfach nicht vorstellen. Vielleicht auch daher, dass meine gerne in seiner Komfortzone bleibt, oder aus welchen Gründen auch immer. Leider denke ich, dass bei mir noch nicht der richtige Zeitpunkt ist. Ich finde, dass erst dann der richtige Zeitpunkt ist, wenn man sich selber zufrieden ist und selbst wenn man alleine ist, sich nicht alleine fühlt.

Meine 2 cents in einer schlaflosen Nacht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dieser notorische Kinderwunsch würde mir so auf den Senkel gehen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Hier TE:
Schon mal danke für deine Antwort!
Ich arbeite erst seit ca. 3 Jahren in der Industrie. Verdiene jetzt ca. 92k€. Wohne leider in einem großen Dorf (15k Einwohner), aber in der Nähe einer größeren, sehr internationalen Stadt (ca 100k Einwohner).
Kinder sind für mich tatsächlich optional. Wenn es passt, gerne, wenn nicht, brauche ich Alternativen im Leben (Außer Katzen :D)

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

Zitat: "Kinder sind für mich optional"- fast vom Stuhl gefallen beim Lesen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Danke für den interessanten Beitrag, den ich aber nicht ganz so sehe. Ich selber bin 36 und jetzt seit ca. 1,5 Jahren mit meiner (31) Freundin zusammen. Im September bekommen wir unser erstes Kind.

Das Partyleben ändert sich wirklich. Es gibt schlicht nicht mehr so viele Veranstaltungen, auch mal von Corona abgesehen. Wenn man in nen Club geht gehört man meist zu den ältesten. Kein angenehmes Gefühl. Es gibt kaum Gesprächsthemen, da man schon in einer anderen Lebensphase ist. (Studienzeit vs. Vollzeitjob mit Verantwortung etc.) Die Probleme wirken teilweise so banal, geradezu kindisch oberflächlich. Hinzukommt, das kaum noch Leute mitkommen und man auch irgendwie kein Bock mehr hat Nachts in der Schlange vorm Club zu warten, um sich dann wie eine Sardine in einen völlig überfüllten Laden zu pressen. Davon ab ist man auch nicht mehr so fit wie früher. Üblicherweise stehe ich jeden Morgen um 6 auf, und gehe zwischen 9 und 10 ins Bett. In den Club geht man aber nicht vor 11. Man trifft sich eher zum Brunch oder zum Grillen Mittag / Nachmittag mit Freunden.

Was auch stimmt, ist meines Erachtens das die Leute immer "spezieller" werden. Die einen Leben für die Arbeit, die nächsten in ihrem Garten. Oder es dreht sich ALES ums Haus oder Kinder. Gerade das Thema Haus nimmt gerade zu fanatische Züge an, als wäre es DAS Ziel im Leben. Auch meine Dame fing damit schon an, hab da aber mal direkt nen Riegel vorgesetzt. Genrell habe das ich das Gefühl das die Leute sehr viel egoistischer und egozentrischer werden. Es gibt wenig Interesse an anderen Leuten oder neuen Dingen. Gespräche laufen häufig auf Vergleiche hinaus und jeder schaut wie er nur seinen Vorteil sichern kann. Tipps wie man Geld sparen kann oder gute Informationen werden nicht geteilt sondern für sich behalten.

Viele werden schlicht stockkonservativ. Neue Leute kennenlernen?! Blos nicht, könnte sein das man sich mit neuen Ideen auseinandersetzen muss oder ein anderes Lebenskonzept kennenlernt. Wenn man mal feiert werden die Freundeskreise schön getrennt eingeladen, damit es blos keine Vermischung gibt. Es könnte (!) ja sein, das Leute sich nicht verstünden oder sich so gut verstehen, dass sie sich selbst miteinander befreunden, und man selbst einen Freund weniger hat. Alles schon selbst erlebt. Völlig absurd. Die Komfortzone wird gerade zu winzig. Das fängt beim Essen, Restaurant, Fernsehprogramm, Ferienort an und geht zu sämtlichen anderen Themen weiter. Über Möglichkeiten oder Neues sprechen, nachdenken oder umsetzen? Never - das ist schließlich "gefährlich". Vielleicht einmal im Jahr kurz vor Silvester werden die Ideen formuliert, um sie am 2.1. wieder in die Tonne zu werfen. Ich finde das alles ziemlich traurig und bin selber überhaupt nicht so, weswegen mich wohl auch einige Freundinnen / Ehefrauen nicht mögen. Ich denke das sich viele schon extrem zurückziehen und sehr hohe Mauern um sich herumziehen, sodass man nur noch schwer über persönlcihes reden kann. Man ehemals sehr gute Freundschaften gehen leider auch in die Brüche.

Das man niemanden mehr kennenlernen kann, glaube ich nicht. Es gibt unzählige Möglichkeiten einen Partner oder Freunde kennenzulernen. Man muss halt die Komfortzone verlassen, selbst aktiv werden und auch Rückschläge hinnehmen. Jeder hat auch eine "Beziehungsbiografie", möglicherweise auch noch "Altlasten". Das macht das Kennenlernen und Zusammenbleiben vielleicht schwieriger. Auch haben einige schon sehr sehr detaillierte Vorstellungen von ihrem Partner, der sie natürlich glücklich machen muss! Selbst beschätzen sie aber auch häufig ihren "Marktwert" - Frau, Mitte 30, 2 Kinder, übergewichtig, alleinerziehend, Hartz 4 sucht erfolgreichen, topaussehende Adonis, der Lust hat in ihre gammlige 2-Raumwohnung zu ziehen. Übertrieben, aber im Grunde ist es so.

Auf der anderen Seite habe ich manchmal den Eindruck das insbesondere Frauen glauben wenn sie verheiratet sind, 1/2 Kinder, Ausbildung abgeschlossen, vielleicht n Haus haben, es geschafft zu haben und auf andere herabblicken, die vielleicht ein anderes Leben führen wie sie selbst. Es scheint als hätten sie ihr Lebensziel erreicht.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ein sehr interessantes Thema und etwas wo man sich tatsächlich eindringlich Gedanken drum machen muss.

Bei mir (M, 40, Beziehung mit 34 jährigen, 1 Sohn aus früherer Ehe von Dame) hat sich mit ca. Mitte 30 doch recht viel verändert:

  • Die letzten Ausfläufer des Partylebens gehen so bis 35, danach waren bei mir 90% Freunde/Innen in Ihren (neuen eigenen) Familien involviert und alles drehte sich darum. Die restlichen 10% die keine Beziehung hatten entwickelten seltsame Spliens (Fokusierung auf Yoga, Coaching, Öko, Vegan) was dann der Lebensinhalt wurde und lebten weiter allein. Dies hat mich tatsächlich abgeschreckt da es wahnsinnnig redundant und verbohrt war.

  • Man muss das akzeptieren, dass mit Mitte 30 ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wenn man so weiter macht wie mit Mitte 20 (Disco, Mal hier mal da), steht man ziemlich alleine da (dass sehe ich bei denen) und den 40 jährigen Mann mit Halbglatze in der Disco spricht dann auch keiner mehr an bzw. das ist ultra-eklig

  • Prinzipiell sehe ich das Leute Mitte 30 mit eigener Familie oder einer gefestigten Beziehung "normal" bleiben und ein schönes, ausgeglichenes Leben führen mit unterschiedlichen Beschäftigungen (Trips, Hobbies, Treffen in den Wohnungen/Häusern mit Freunden) während die Singles ab Mitte 30 wirklich extrem splienig werden (Drogenexzesse, "Ich Ich Ich" Mentalität, total Kompromisslos bei "Mann/Frau fürs Leben", was dazu führt dass sie noch länger allein sind). Ab 40 setzt dann auch eine gewissen Verbitterung ein (inkl. Therapien) oder eine Flucht in den Konsum.

  • Meine Beobachtungen beziehen sich auf 3 komplett unterschiedliche Freundeskreise, JG 1980-1990 ca. die ich zwischen 30-40 jetzt beobachten durfte. Ca. 50 Leute.

  • Der Wunsch nach Eigenheim nimmt auch zu. = ALLE = die in einer der Top Städte wohnen haben ein Problem diesen zu realisieren. Einige ziehen zurück in die alte Heimat aufs Land und sind glücklich. Die die in der Stadt bleiben leben als ewiger Mieter und Beschweren sich nur noch dass sie nichts bekommen

  • Die Gesundheitlichen Gebrechen nehmen zu (vom hohen Blutdruck etc. angefangen), was automatisch nicht mehr dazu führt dass man den End 20er Anfang 30er Lifestyle weiterführt

  • Nachtleben wird total irrelavant (insbesondere weil man keinen mehr hat der mit einem Weggeht weil alle Familie bzw. die die man hat splienig sind bzw. es seltsam ist als "alter Sack" bis 01.00 in den Bars abzuhängen und man sich wundert warum man "niemand mehr abkriegt".

Alles in allem konnte ich mir das Anfang 30 noch gar nicht vorstellen dass das so kommt - dachte es geht immer so weiter. Aber mit dem Fokus aller Freunde auf Ihre eigenen Familien und dem übrigbleiben der "verzagten" ist die Zufriedenheit definitiv gesunken.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Mann muss natürlich sagen, dass Männer und Frauen hier etwas anders agieren müssen.

Auch wenn junge Eltern für Kinder besser halte, könnten Männer, theoretisch, die Familiengründung beliebig weit aufschieben. Wenns sein muss halt dann erst mit 60 (wie gesagt, ich würde das nicht empfehlen, aber möglich).

Bei Frauen dagegen ist der Zug mit den Kindern nun mal irgendwann abgefahren. Ich persönlich wollte nie Kinter, desshalb hat mich als Frau, mein Alter nie geschert, aber wenn jemand unbedingt welche will, kann ich schon nachvollziehen, dass sich manch einer da riesig den Druck macht, auf die schnelle noch den passenden Mann dazu zu finden. Nur genau das geht halt auch oft schief. Ich glaube viele Ehen gehen desshalb auch in die Brüche, weil sich Leute als "Notgemeinschaft", weil sie unbedingt Kinder wollen zusammen tun. Man kann sich selbst halt nicht auf Dauer was vorspielen.

Ja, das denke ich auch. Allerdings habe ich unterschätzt wie viele Frauen, die ich kenne mit der Einstellung in die Ehe gehen: wenn es schief geht habe ich immer noch das Kind. Einen anderen Mann finde ich dann schon bzw. (je nach Grad der Selbstüberschätzung oder Verfügbarkeit der potenziellen Großeltern) ich kann das Kind auch allein erziehen. Ich denke für nicht wenige Frauen ist ein Kind der Beweis, dass man es im Leben geschafft hat. Für Männer ist es die Führungsposition im Job.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Der Spruch kommt direkt aus den 50ern.

Ich wäre nur entsetzt, wenn eine Frau 40+ keine Geschichte hätte.

Wie kommst zu dem Spruch?

Wäre schön wenn die Leute die hier posten reinschreiben wie alt Sie selbst sind.

War früher auch öfter in so 40+ Bars - Woman with a history and men without a future, sage ich da nur.

Ich wäre positiv überrascht.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hallo zusammen,

hier hat sich ja wirklich eine tolle Diskussion ergeben, fernab von MBB und 100k Einstiegsgehalt. Spannend!

Zuallererst gilt wohl immer: Leben und leben lassen, jeder muss nach seiner Façon glücklich werden.

Zum TE:
Du hast ja jetzt schon einige Antworten gehört. Wahrscheinlich wäre es in deiner Situation gut, mal strukturiert zu überlegen, was Du eigentlich willst und wie Du Dir dein Leben vorstellst. Wenn Du Dir darüber klar geworden bist und einen Plan hast, kannst Du deine Prioritäten setzen und versuchen deine Ziele zu verwirklichen.

Du willst mehr Freizeit? Reduzier deine Stelle auf 80%. Du willst mehr Abenteuer? Plan die nächste Weltreise. Du willst mehr Geld? Gib noch mal richtig Gas und hol Dir die Beförderung. Du willst eine Partnerin? Nutze Chancen über Freunde, Hobbies, Aktivitäten, Online-Dating jemanden kennenzulernen.
Ziele fallen einem aber nicht in den Schoß, aktiv werden muss man selbst. Ich glaube viel zu viele Leute denken: „Das wird sich schon alles finden“ - Nein, wird’s nicht. Aktiv werden ist angesagt.

Zu mir:
Mein Lebensplan ab Mitte 30 ist definitiv eine Familie gründen und ein Eigenheim bauen. Hört sich spießig an - ist es auch.
Warum ist das so?
Seit dem ich 16 bin, habe ich Party gemacht, erst auf Dorffesten, dann auf Abipartys, ab 18 auch in Clubs und auf Festivals. Dann war ich ein Jahr im Ausland. Studium begonnen, Junggesellen-Lifestyle gelebt, nie eine feste Freundin gehabt, immer frei und unabhängig gewesen. Auslandssemester hier, Auslandssemester da. Backpacking in Südamerika und Asien. Praktika in ganz Deutschland und darüberhinaus gemacht.
Am Ende des Studiums habe ich dann meine jetzige Freundin kennengelernt - sind jetzt seit knapp 4 Jahren zusammen (ich 29, sie 25).
Ich wünsche mir mittlerweile bzw. in 5 Jahren ein geregeltes Leben, einen Rückzugsort und eine Familie, weil ich aus meiner eigenen Familie weiß, dass das unbezahlbar ist.
Abends nach Hause kommen, wo Menschen einen bedingungslos lieben, ist für mich das ultimative Glück (Weihnachten zusammen verbringen, Geburtstage feiern, Erfolge gemeinsam feiern, Tiefschläge gemeinsam meistern, ...). Mit 18 war das ultimative Glück vielleicht noch anders definiert.

Party machen? Abenteuer? Unabhängigkeit? Das hatte ich dann 35 Jahre lang. Dann kommt für mich ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich jetzt schon freue.
Jetzt sind noch ein paar Jahre Zeit für tolle Reisen, etwas Abenteuer und Unabhängigkeit (auch noch einmal eine andere Form als im Studium) aber mein Plan für Mitte 30 ist klar. Dieser wäre auch nicht anders, wenn ich Single wäre. Nur etwas schwerer umsetzbar.

Again: Leben und leben lassen. Nur selbst belügen sollte man sich nicht. Einige Bekannte von mir tun das - und das tut schon beim Hinsehen weh.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Woher kommt eigentlich dieser Mythos oder die Annahme junge Eltern sind besser für die Kinder? Hier muss man natürlich auch erstmal definieren, was jung ist und was nicht. Am Verhältnis zu den Eltern jedenfalls kann es nicht liegen, ich kenne "alte" Eltern mit super Verhältnissen zu ihren Kindern (meine eingeschlossen) und ich kenne "junge" Eltern mit nicht so super Verhältnissen und andersrum genauso.

Was mir bei jungen Eltern auffällt: Viele von denen haben nichts erlebt, weil eben früher das Geld knapp war und dann zeitig das erste Kind kam. Ich kenne 2 Paare die sich haben mit Mitte 40 scheiden lassen, weil sie beide nochmal was neues machen wollten, der eine ist ins Ausland gegangen, die andere nochmal umgezogen usw. Die haben mit 24 ihr erstes Kind bekommen, als beide gerade mit dem Studium fertig waren. Man weiß das natürlich nicht, aber ich denke wenn die sich 5 Jahre länger Zeit gelassen hätten und hätten nochmal paar Sachen gemacht, vll hätte das die Beziehung noch mehr gefestigt.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Nach meiner Scheidung mit 36 (keine Kinder, hat biologisch nicht geklappt) habe ich eine bewusstseinserweiterne Erfahrung in Mexiko gemacht (unter professioneller Betreuung). Und was soll ich sagen. Das war der Grundstein für meine durchgängige Zufriedenheit auch 5 Jahre später. In 24h mehr Fragen für mich beantwortet, als in meinem ganzen Leben davor.

TE, mach dir keinen Kopf über irgendwelche Pläne. Im Leben kommt alles anders. Sei mit dir im reinen und alles andere ergibt sich von ganz allein. Und wenn es bedeutet ein lebenslang Single und ohne Kinder zu sein, so what?

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Man merkt sofort, dass du Naturwissenschaftler bist (und zwar im positiven Sinne), weil du das Ganze sehr analytisch angegangen bist. Ich mache das übrigens auch sehr gerne, mal alleine ins Wellnesshotel zu fahren. Sehr gute Herangehensweise!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Eine kleine Story, die ich gerne teile, weil ich denke, dass sie dem einen oder anderen helfen kann:

Ich war mit 30 mitten in meiner Promotion (NaWi) und Single (nach langer Beziehung).

Klingt vielleicht abgedroschen, aber ich hab mir damals tatsächlich eine ganze Woche Zeit genommen alleine in einem Wellnesshotel, NUR um über mein zukünftiges Leben nachzudenken, genauer gesagt was ich eigentlich will, da ich vor der "Sinn des Lebens" Frage stand.

Dazu hab ich mir während der Woche Einiges niedergeschrieben (dann verflüchtigen sich die Gedanken nicht so).

  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders glücklich
  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders unglücklich
  • will ich eine Frau fürs Leben (oder noch viele Frauen im Leben haben; wie sollte diese Frau ungefähr sein damit sie zu mir passt)
  • will ich überhaupt Kinder, falls ja, wie viele
  • was genau will ich beruflich langfristig machen (Position als Experte/Führungskraft, im Ausland arbeiten, Startup, häufige Wechsel?)
  • will ich wo längerfristig wohnen/mich niederlassen und falls ja in welcher Gegend/Land
  • wie wichtig ist mir ein fester Freundeskreis oder will ich möglichst viele neue Freunde immer wieder im Leben finden

Nachdem ich diese Fragen beantwortet habe, hab ich mir einige mögliche Lebenspläne für mich aufgeschrieben (Zeitraum bis zu meinem Tod)

Nach dieser Woche war ich unglaublich ruhig, glücklich und in mir gefestigt. Ich wusste das erste Mal in meinem Leben was ich will.
Ich wusste natürlich nicht, ob meine Pläne Realität werden, da ich ja nicht alles im Leben selbst beeinflussen kann und auch viel vom Zufall abhängt. Aber ich wusste, wie ich die Dinge entscheiden sollte, die ich entscheiden kann, um glücklich zu werden.

Entscheidungen im Job fielen mir sehr leicht: (soll ich mich auf diese Position bewerben oder nicht; soll ich mich bei dieser tollen Firma in einem anderen Land bewerben, soll ich ein Startup gründen)
Entscheidungen zu Beziehungen fielen mir sehr leicht: (will ich diese Partnerin überhaupt, die ich da date, sie ist ganz nett und auch mein Typ aber passt eigentlich langfristig nicht zu mir, weil sie im Leben dies und das will, was ich nicht will) Interessanter Nebeneffekt war, dass ab dieser Woche Frauen auf Dates ganz anders auf mich reagiert haben. Ein Mann, der weiß was er will, (ich bin ein typischer NaWi, der wenig Erfahrung mit Dating/Flirten/Frauen hat), wirkt anscheinend unglaublich anziehend auf Frauen.

Jetzt bin ich 34, weiß immer noch, was ich will und bin ziemlich glücklich.
Zusammengefasst: Werde dir bewusst, was dich wirklich glücklich macht im Leben.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Klingt ja interessant, wie kann man sich das vorstellen und wie findet man sowas?
Was genau hast du bei dieser Erfahrung gemacht und was herausgefunden?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Nach meiner Scheidung mit 36 (keine Kinder, hat biologisch nicht geklappt) habe ich eine bewusstseinserweiterne Erfahrung in Mexiko gemacht (unter professioneller Betreuung). Und was soll ich sagen. Das war der Grundstein für meine durchgängige Zufriedenheit auch 5 Jahre später. In 24h mehr Fragen für mich beantwortet, als in meinem ganzen Leben davor.

TE, mach dir keinen Kopf über irgendwelche Pläne. Im Leben kommt alles anders. Sei mit dir im reinen und alles andere ergibt sich von ganz allein. Und wenn es bedeutet ein lebenslang Single und ohne Kinder zu sein, so what?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wozu einen konkreten Lebensplan? Es tritt sowieso nicht alles ein was man sich mal erdacht hat und dem Konzept dann hinterher zu trauern.

Gerade heute ist alles noch viel unplanbarer und unberechenbarer als vor noch wenigen Jahrzehnten. Man denke nur an Covid so etwas kann jeder Zeit wieder passieren.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Kannst Du alles machen. Trägt aber wenig zum Thema bei, und zusätzlich denk bitte ab 60 dran, nicht dem Staat in die Schuhe zu schieben, dass Du kaum Anspruch auf Rente hast und dass Du aus Deiner Stadt-Wohnung ausziehen musst, weil sie zu teuer geworden ist.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Also ich (fast 40) führe ein chaotisches Leben. Ich habe auch meine Ziele, will aber dieses Chaos so haben. Ich mag es unabhängig und spontan zu sein. Wie meine Eltern und viele andere, die ich kenne, gelebt haben und noch immer leben, finde ich schrecklich. Das absolute Hamsterrad: Haus, Auto, Möbel, Versicherungen, der obligatorische Urlaub im Jahr. Immer das Selbe. Für manche, wie meine Eltern, geht das immer so weiter, weil sie gerade so alles finanzieren können.

Andere verdienen mehr und sparen einiges an. Aber ist das besser? Finde ich nicht, denn ich würde mein Leben nie danach ausrichten möglichst viel Geld anzusparen und alt werden. Gerade vorhin sah ich die Titelseite der Bildzeitung. Da ging es um irgendeinen Fall einer alten Frau, die dank Bild wieder ihre über 200.000€ an Erspartem zurück bekam. Was macht diese Frau damit? Sie wird es für nichts ausgeben. Wozu hat sie so viel Lebenszeit dafür eingesetzt, um es zu haben, obwohl sie es für nichts braucht?

Viele Leute scheinen so zu ticken. Ich nicht. Ich würde nie in dem Ausmaß arbeiten und sparen. Ich gebe alles aus. Käme mir auch nie in den Sinn mir ein Auto über 2.000€ zu kaufen oder gar ein Haus. Ich habe einen Master, aber hatte nie Interesse an einer Karriere als Angestellter. Ich arbeite seit Jahren mal hier und mal da in diversen Gelegenheitsjobs mit wenig Zeit. Bleibt mehr Zeit für meine Interessen. Habe außerdem eine selbständige Tätigkeit und mache hier und da mal ein Geschäft. Kann mir alles leisten, was ich will, obwohl ich deutlich weniger habe als die meisten hier.

Kinder und Frau kommen definitiv nicht in Frage, denn ich bin homose*uell. Und bei dem was ich so alles in meinen Kreisen mitbekomme, sehe ich es als absoluten Glücksfall für mich, dass ich es bin. Ich habe definitiv meinen Spaß. Eines Tages bin ich tot und davor alt. Ich habe jetzt noch rund 20 Jahre, um so zu leben, wie ich denke, dass es gut ist. Eigentlich weniger als 20 Jahre. Und wenn die so schnell umgehen, wie die vergangenen 20 Jahre... Nein, also ein Leben wie viele andere (Schule, Ausbildung, Beruf, Heiraten, Kinder, Rente und dabei immer alles aufs Geld verdienen gerichtet und Haus etc abbezahlen) ist definitiv nicht meins. Ich lebe nur einmal und mir geht es darum, das Leben zu genießen und tolle Erfahrungen zu machen und Leute kennenzulernen. Und dabei finde ich vielleicht auch mal einen, der diesen Weg mit mir geht. Ob ganz oder teilweise.

Jedenfalls habe auch ich etwas angespart, nämlich etwa 20.000€ und damit gehts demnächst ins Ausland. Vielleicht werde ich da geschäftlich etwas an Land ziehen oder die Liebe finden oder ich gehe pleite und komme zurück, um es nochmal zu versuchen (oder was ganz anderes wird passieren). Zumindest werde ich aber ein paar tolle Monate erlebt haben.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Leider verdrehst du hier die Eindrücke bzw. liest sie so, wie Du sie gerne lesen möchtest. Fast alle kinderlosen Singles bedauern ihre Situation, und das geht auch aus denmeisten Beiträgen hervor.

"Nicht schlechter, einfach anders." hört sich an, als würdest Du Dich daran klammern, dass es schon nicht schlecht werden wird. Ich (erste Antwort auf Deinen Thread) hatte Dir aber schon gesagt, dass der spaßige Teil vorbei ist. Wenn Du das nicht glauben willst (trotz mehrheitlicher Übereinstimmung hier), dann ist das OK. Aber dann braucht es doch eigentlich auch keinen Thread auf wiwi-treff, oder?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

TE: So viele tolle und interessante Inputs, danke dafür! Ich finde es schön, dass wir in diesem Forum so einen Austausch haben können, wo es doch hier meistens eher um Materielles/Karriere geht. Spannend zu hören, wie es mit 50+ aussieht und wie Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, ihr Leben leben. Nicht schlechter, einfach anders. Und ja, ich denke für einige, die auf einmal in einer Scheidung stecken, vielleicht sogar in meinem Alter, fängt das Leben von vorne an, weil sie ihre Lebenspläne komplett umkrempeln müssen. Da ist es doch manchmal einfacher, gar nicht erst welche zu haben ;)

Gerne mehr Erfahrungen :)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Das Wellnesshotel kann euch nicht retten. Man hat nur ein Leben. Und das beduetet (gerade für Naturwissenschaftler, um dieser pathetischen Ausdrucksweise zu folgen):

Wir können nur von denen lernen, die selber schon 45 sind bzw. gewesen sind. Und interessanterweise haben sich die meisten für die Lebenform Familie bzw. zumindest Partnerschaft entschieden.

Es gibt keine "glücklichen Singles", sondern bestenfalls "nicht unglückliche Singles". Klar kann man auch die Bestätigung aus dem Job ziehen. Aber niemand schafft es, 24h am Tag zu arbeiten. D.h. die bösen Geister kommen zwischen Feierabend und Schlafenszeit.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

So what. Bin auch ein schwieriger Fall. Beruflich extrem erfolgreich. Bin dabei ein Unternehmen zu Gründen welches evtl. 7 stellige Gewinne abwerfen wird. ABER der Preis war bzw. ist irgendwie auch hoch. Bin 34 Single und muss sagen, habe bisher sehr sehr viel gearbeitet. Freunde haben schon Familien gegründet.

Daher ist da immer noch so einwenig Zweifel ob ich tatsächlich so viel Energie in die Unternehmensgründung stecken soll (aus verschiedenen Gründen nicht in Deutschland sondern in der Schweiz -> Umzug)

Andererseits seine ganze Energie ins Dating zu stecken ist auch irgendwie frustrierend. Daher mache ich wohl erstmal einfach Kohle.

Hab auch schon so etwas überlegt:
2 Wochen Arbeit
2 Wochen Reisen / Veranstaltungen besuchen wo man in Kontakt mit anderen kommt

Ob das aber so funktioniert keine Ahnung. Insgesammt ist aber für mich Familie > Kohle. Andereseits kann man einige Sachen nicht einfach erzwingen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dein Lebensentwurf ist das absolute Standardlebensmodel eines Akademikers.
Du schreibst, "dies wäre auch nicht anders, wenn ich Single wäre, sondern nur etwas schwerer umzusetzen". Ich sage: dein Lebensplan wäre dann GAR NICHT umzusetzen. In dem Moment, wo du keinen festen Partner hast, kannst du das gesamte Model in die Tonne kloppen, denn alleine kannst du das so nicht durchziehen. Also schön für dich, dass du es bis jetzt gut hingekriegt hast deinen Plan umzusetzen, aber nicht wirklich hilfreich für die TE, die ja eben keinen Partner hat.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Hallo zusammen,

hier hat sich ja wirklich eine tolle Diskussion ergeben, fernab von MBB und 100k Einstiegsgehalt. Spannend!

Zuallererst gilt wohl immer: Leben und leben lassen, jeder muss nach seiner Façon glücklich werden.

Zum TE:
Du hast ja jetzt schon einige Antworten gehört. Wahrscheinlich wäre es in deiner Situation gut, mal strukturiert zu überlegen, was Du eigentlich willst und wie Du Dir dein Leben vorstellst. Wenn Du Dir darüber klar geworden bist und einen Plan hast, kannst Du deine Prioritäten setzen und versuchen deine Ziele zu verwirklichen.

Du willst mehr Freizeit? Reduzier deine Stelle auf 80%. Du willst mehr Abenteuer? Plan die nächste Weltreise. Du willst mehr Geld? Gib noch mal richtig Gas und hol Dir die Beförderung. Du willst eine Partnerin? Nutze Chancen über Freunde, Hobbies, Aktivitäten, Online-Dating jemanden kennenzulernen.
Ziele fallen einem aber nicht in den Schoß, aktiv werden muss man selbst. Ich glaube viel zu viele Leute denken: „Das wird sich schon alles finden“ - Nein, wird’s nicht. Aktiv werden ist angesagt.

Zu mir:
Mein Lebensplan ab Mitte 30 ist definitiv eine Familie gründen und ein Eigenheim bauen. Hört sich spießig an - ist es auch.
Warum ist das so?
Seit dem ich 16 bin, habe ich Party gemacht, erst auf Dorffesten, dann auf Abipartys, ab 18 auch in Clubs und auf Festivals. Dann war ich ein Jahr im Ausland. Studium begonnen, Junggesellen-Lifestyle gelebt, nie eine feste Freundin gehabt, immer frei und unabhängig gewesen. Auslandssemester hier, Auslandssemester da. Backpacking in Südamerika und Asien. Praktika in ganz Deutschland und darüberhinaus gemacht.
Am Ende des Studiums habe ich dann meine jetzige Freundin kennengelernt - sind jetzt seit knapp 4 Jahren zusammen (ich 29, sie 25).
Ich wünsche mir mittlerweile bzw. in 5 Jahren ein geregeltes Leben, einen Rückzugsort und eine Familie, weil ich aus meiner eigenen Familie weiß, dass das unbezahlbar ist.
Abends nach Hause kommen, wo Menschen einen bedingungslos lieben, ist für mich das ultimative Glück (Weihnachten zusammen verbringen, Geburtstage feiern, Erfolge gemeinsam feiern, Tiefschläge gemeinsam meistern, ...). Mit 18 war das ultimative Glück vielleicht noch anders definiert.

Party machen? Abenteuer? Unabhängigkeit? Das hatte ich dann 35 Jahre lang. Dann kommt für mich ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mich jetzt schon freue.
Jetzt sind noch ein paar Jahre Zeit für tolle Reisen, etwas Abenteuer und Unabhängigkeit (auch noch einmal eine andere Form als im Studium) aber mein Plan für Mitte 30 ist klar. Dieser wäre auch nicht anders, wenn ich Single wäre. Nur etwas schwerer umsetzbar.

Again: Leben und leben lassen. Nur selbst belügen sollte man sich nicht. Einige Bekannte von mir tun das - und das tut schon beim Hinsehen weh.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Man merkt sofort, dass du Naturwissenschaftler bist (und zwar im positiven Sinne), weil du das Ganze sehr analytisch angegangen bist. Ich mache das übrigens auch sehr gerne, mal alleine ins Wellnesshotel zu fahren. Sehr gute Herangehensweise!

Eine kleine Story, die ich gerne teile, weil ich denke, dass sie dem einen oder anderen helfen kann:

Ich war mit 30 mitten in meiner Promotion (NaWi) und Single (nach langer Beziehung).

Klingt vielleicht abgedroschen, aber ich hab mir damals tatsächlich eine ganze Woche Zeit genommen alleine in einem Wellnesshotel, NUR um über mein zukünftiges Leben nachzudenken, genauer gesagt was ich eigentlich will, da ich vor der "Sinn des Lebens" Frage stand.

Dazu hab ich mir während der Woche Einiges niedergeschrieben (dann verflüchtigen sich die Gedanken nicht so).

  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders glücklich
  • zu welchen Zeiten/Umständen/Ereignissen in meinem bisherigen Leben war ich besonders unglücklich
  • will ich eine Frau fürs Leben (oder noch viele Frauen im Leben haben; wie sollte diese Frau ungefähr sein damit sie zu mir passt)
  • will ich überhaupt Kinder, falls ja, wie viele
  • was genau will ich beruflich langfristig machen (Position als Experte/Führungskraft, im Ausland arbeiten, Startup, häufige Wechsel?)
  • will ich wo längerfristig wohnen/mich niederlassen und falls ja in welcher Gegend/Land
  • wie wichtig ist mir ein fester Freundeskreis oder will ich möglichst viele neue Freunde immer wieder im Leben finden

Nachdem ich diese Fragen beantwortet habe, hab ich mir einige mögliche Lebenspläne für mich aufgeschrieben (Zeitraum bis zu meinem Tod)

Nach dieser Woche war ich unglaublich ruhig, glücklich und in mir gefestigt. Ich wusste das erste Mal in meinem Leben was ich will.
Ich wusste natürlich nicht, ob meine Pläne Realität werden, da ich ja nicht alles im Leben selbst beeinflussen kann und auch viel vom Zufall abhängt. Aber ich wusste, wie ich die Dinge entscheiden sollte, die ich entscheiden kann, um glücklich zu werden.

Entscheidungen im Job fielen mir sehr leicht: (soll ich mich auf diese Position bewerben oder nicht; soll ich mich bei dieser tollen Firma in einem anderen Land bewerben, soll ich ein Startup gründen)
Entscheidungen zu Beziehungen fielen mir sehr leicht: (will ich diese Partnerin überhaupt, die ich da date, sie ist ganz nett und auch mein Typ aber passt eigentlich langfristig nicht zu mir, weil sie im Leben dies und das will, was ich nicht will) Interessanter Nebeneffekt war, dass ab dieser Woche Frauen auf Dates ganz anders auf mich reagiert haben. Ein Mann, der weiß was er will, (ich bin ein typischer NaWi, der wenig Erfahrung mit Dating/Flirten/Frauen hat), wirkt anscheinend unglaublich anziehend auf Frauen.

Jetzt bin ich 34, weiß immer noch, was ich will und bin ziemlich glücklich.
Zusammengefasst: Werde dir bewusst, was dich wirklich glücklich macht im Leben.

Das würde ich auch mal gerne machen. Hallo BWLer: Marktlücke! Bitte mach mal einer ein Wellnesshotel auf, wo nur allein reisende Singles Zutritt haben, aber ohne eklige Kuppelspielchen, Gruppenkuscheln oder Singlepartys, sondern mit angenehmen, niveauvollen Freizeitbeschäftigungen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber von den Beratern macht am Wochenende keiner Party. Die sind nämlich total platt und müssen den Schlafmangel noch ausgleichen.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Bin 25 und werde so etwa mit 28 mit meinem Finance/Econ PhD fertig sein.

Danach sind erstmal 2-3 Jahre Beratung geplant bis 30/31 in denen ich dann noch ordentlich unterwegs sein möchte und am Wochenende so weit es geht noch Party mache. Entweder als Single oder mit Freundin, die einen doch recht ausschweifenden Lebensstil akzeptiert und es nicht zu ernst sieht.

Dann ab Anfang 30 Exit in Konzern, Bundesministerium oder an die Uni/FH und noch immer etwas Party machen und dann spätestens so mit 35 rum eine wirklich feste Freundin haben. Am besten dann auf ner 100k Stelle sitzen (bzw A14/15 wenn ich zum Bund gehe). Mit der Partnerin dann als Frau mit Mitte 30/Ende 30 ein Kind bekommen und Arbeit auf eine 30h Woche reduzieren. Danach langfristig auf dieser 80% Stelle bleiben. Aber ich werde auch noch bis Ende 30 vereinzelt auf Techno Parties gehen, wenn auch nicht so ausschweifend. Aber vor allem als Bundesbeamter muss man dann auch aufpassen ;)

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber von den Beratern macht am Wochenende keiner Party. Die sind nämlich total platt und müssen den Schlafmangel noch ausgleichen.

Bin 25 und werde so etwa mit 28 mit meinem Finance/Econ PhD fertig sein.

Danach sind erstmal 2-3 Jahre Beratung geplant bis 30/31 in denen ich dann noch ordentlich unterwegs sein möchte und am Wochenende so weit es geht noch Party mache. Entweder als Single oder mit Freundin, die einen doch recht ausschweifenden Lebensstil akzeptiert und es nicht zu ernst sieht.

Dann ab Anfang 30 Exit in Konzern, Bundesministerium oder an die Uni/FH und noch immer etwas Party machen und dann spätestens so mit 35 rum eine wirklich feste Freundin haben. Am besten dann auf ner 100k Stelle sitzen (bzw A14/15 wenn ich zum Bund gehe). Mit der Partnerin dann als Frau mit Mitte 30/Ende 30 ein Kind bekommen und Arbeit auf eine 30h Woche reduzieren. Danach langfristig auf dieser 80% Stelle bleiben. Aber ich werde auch noch bis Ende 30 vereinzelt auf Techno Parties gehen, wenn auch nicht so ausschweifend. Aber vor allem als Bundesbeamter muss man dann auch aufpassen ;)

Ich bins nochmal. Und da wo ich bereits während meines Studiums in die Beratung reingeschnuppert habe (Big4 und T3, beides ohne Reisen) hatte ich definitiv keinen Schlafmangel und konnte noch am Wochenende ordentlich Party machen.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ja, warum hast du dir so einen Mann nicht früher ausgesucht?
Manchmal fragt man sich schon was die Frauenwelt eigentlich für Vorstellungen hat.

Die Mädels haben heute schon mit Anfang/Mitte 20 ein ganz spezielles Anforderungsprofil an Männer. Ich finde das einfach furchtbar und es ist garantiert der Weg in die Unzufriedenheit. Einerseits stehen sie angeblich alle auf Romantik, die sie aus den Medien eingeprägt bekommen haben. Aber in der Realität haben sie innerlich eine ganz genaue Checkliste des potentiellen Partners. Total unromantisch oder nicht?

Männer sind bei Weitem nicht so anspruchsvoll wie Frauen. Das wissen wir doch im Grunde alle und zeigt auch meine Erfahrung. Schon allein die Auswahl des Partners nach dem Einkommen kann statistisch gar nicht klappen, da die Frauen sich faktisch immer nach oben orientieren!

Und kommt bitte mal vom "Glücklichtrip" herunter. Ein Mensch ist nie 24/7 glücklich, Glück ist kein Dauerszustand sondern immer eine Momentaufnahme in der man Glück verspürt. Du kannst hormonell gar nicht ständig glücklich sein. Dagegen kannst du natürlich dauerhaft zufrieden sein, das ist die wahre Messlatte. Das ist ein feiner aber verdammt wichtiger Unterschied auf dem Weg zu einem zufriedenen Leben.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Dito, sitze im gleichen Boot mit 41. Die guten, attraktiven, humorvollen und ehrlichen/treuen Männer sind weg vom Markt, deshalb habe ich mich auch mit einem Singleleben abgefunden. Lieber alleine glücklich, als in einer unglücklichen und leidenschaftslosen Beziehung. Zum Glück kann man inzwischen auch ohne Mann ein Kind bekommen (wenn man das möchte) und dann nachdem die Kinderplanung abgeschlossen ist wieder nach einem Partner suchen (die meist auch schon 1-3 Kinder mit in die Beziehung bringen). Patchwork is the new way!

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Sportler halte ich auch immer für einen der sympathischsten Personenkreise überhaupt.
Man verbindet eine gemeinsame Leidenschaft und Sport fördert absolut den Geist.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Ich bin da sehr froh, dass ich mit vielen auch älteren Leuten zutun habe, die selbst mit 60 ihr Leben nochmal komplett umkrempeln, sehr fit und flexibel im Kopf sind und nicht verlegen, neue Wege zu bestreiten. Mein Bekanntenkreis besteht abseits des Berufs zu 70% aus Sportlern (auch international, da ich auch mit meinen übelst alten 40 noch an Weltmeisterschaften teilnehme und entsprechend viel herumkomme und Leute kennenlerne) und zu 30% aus Musikern, die für gewöhnlich auch eine etwas freiere Denkweise und vielfältigere Prioritäten im Leben haben.
Echt traurig, wie klein doch sehr viele hier im Kopf zu sein scheinen und im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Weshalb?

Wenn ich einen Mann treffe, mit dem ich mir das vorstellen kann, wäre es toll. Aber wenn nicht, oder weil es zB nicht klappt, will ich deshalb nicht unglücklich werden, sondern andere Dinge genießen. Und hier habe ich tolle, sehr motivierende Beiträge zu beiden Optionen gelesen. Dafür danke!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Hier TE:
Schon mal danke für deine Antwort!
Ich arbeite erst seit ca. 3 Jahren in der Industrie. Verdiene jetzt ca. 92k€. Wohne leider in einem großen Dorf (15k Einwohner), aber in der Nähe einer größeren, sehr internationalen Stadt (ca 100k Einwohner).
Kinder sind für mich tatsächlich optional. Wenn es passt, gerne, wenn nicht, brauche ich Alternativen im Leben (Außer Katzen :D)

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021:

Etwas konkreter bitte.

Wann hast Du angefangen zu arbeiten?
Wieviel verdienst Du pro Jahr?
In welcher Stadt lebst Du? (oder anonym: wieviel Einwohner)

Auch ohne diese Infos sage ich (w, 42) Dir aber schonmal, was Du hören solltest:

Der spaßige Teil des Singlelebens ist vorbei, ebefalls der Teil, in dem die Abwechslung von alleine kam. In den nächsten 5 Jahren ist Partnersuche und Kind(er) dran, ansonsten wird der zweite Teil des Lebens übel.

Zitat: "Kinder sind für mich optional"- fast vom Stuhl gefallen beim Lesen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich möchte ja niemandem zu Nahe treten, aber vielleicht ist diese ganze Planungssache das Problem.
Man kann sein Leben nicht auf dem Reißbrett skizzieren.
Wer sich eine Partnerschaft wünscht, muss sich einfach aktiv unter Leute mischen.
Früher oder später findet man jemanden, den man attraktiv findet und der zu einem passt.
Wer den ganzen Tag im Büro hockt und am Wochende seine Bude nicht verlässt, wird es schwer haben.
Also geht raus, macht etwas!!!
Egal was, hauptsache ihr kommt in Kontakt mit anderen Menschen.
Früher oder später wird sich etwas ergeben.
Vielleicht kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der auf der Suche ist und Interesse hat...

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Die Lebensplanung hängt natürlich davon ab, welchen Platz deine Uni im Ranking hat und welche Namen deine Arbeitgeber hatten.

Mit WHU/FSFM/HSG/Mannheim such dir eine schöne Frau (bei Schnitt <1,5 Schauspielerin) und kauf dir ein Haus am Bodensee (Villa wenn MBB/BB&EB).
Mit TUM/Goethe/LMU bekommst du eine nette Partnerin (bei Abschluss mit Auszeichnung ist sie scharf), ab T2 UB/IB kann es sogar mit einem Insta Model klappen. Haus klappt eher nur in der Pampa.
Mit Münster/Köln/LMU/ESB findest du gerade noch eine passable Gefährtin, die will allerdings keine Kinder mit dir (da Underperformer). Mehr als eine Wohnung ist da kaum drin (Duisburg oder Essen).
Mit WU nimm alles was du kriegen kannst (am besten weiblich). Da hilft auch kein guter Arbeitgeber mehr. Du bekommst eine Wohnung (Wiener Gemeindebau).
Mit EBS würde ich es nicht einmal mehr versuchen. Durch die fehlende Akkreditierung ist da ist die Scheidung vorprogrammiert. Das Haus/die Wohnung wäre dann eh weg.
Andere Unis sind irrelevant, da sich dort sowieso keine HiPos rumtreiben.

Bei PhD verschieben sich die Kategorien natürlich um eins nach oben (außer EBS).

Hoffe ich konnte dir helfen!

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

OK, bitte wieder inhaltliche Beiträge: Wo findet man in einer Kleinstadt einen ca. gleichaltrigen Freundeskreis, der aus Sportlern und Musikern besteht? Du lebst in einer Großstadt-Hipster-Blase.

Ist nicht wirklich zielführend, den Vorschlag an die TE (oder sonstwen) zu machen, man solle sich "Sportler und Musiker" als Freundeskreis aufbauen. Du wirst auch sehr schnell feststellen, dass sich bei denen ab 35 auf einmal alles nur noch um die "unfaire Bezahlung" dreht. Ähnlich wie bei "Wissenschaftlern", bei denen sich auch jedes Gespräch früher oder später nur noch um die unbefristete Stelle dreht.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Sportler halte ich auch immer für einen der sympathischsten Personenkreise überhaupt.
Man verbindet eine gemeinsame Leidenschaft und Sport fördert absolut den Geist.

Ich bin da sehr froh, dass ich mit vielen auch älteren Leuten zutun habe, die selbst mit 60 ihr Leben nochmal komplett umkrempeln, sehr fit und flexibel im Kopf sind und nicht verlegen, neue Wege zu bestreiten. Mein Bekanntenkreis besteht abseits des Berufs zu 70% aus Sportlern (auch international, da ich auch mit meinen übelst alten 40 noch an Weltmeisterschaften teilnehme und entsprechend viel herumkomme und Leute kennenlerne) und zu 30% aus Musikern, die für gewöhnlich auch eine etwas freiere Denkweise und vielfältigere Prioritäten im Leben haben.
Echt traurig, wie klein doch sehr viele hier im Kopf zu sein scheinen und im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Interessant zu sehen, dass ein Haus immer noch als das allerhöchste Ziel angesehen wird.
Anscheinend sind wir als Gesellschaft doch noch sehr konsumfreudig.

Das hat mich schon damals irritiert als mir das gleichaltrige 30 jährige gesagt haben. Die waren dann auch noch Single und wohnhaft in Münchner.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Dito, sitze im gleichen Boot mit 41. Die guten, attraktiven, humorvollen und ehrlichen/treuen Männer sind weg vom Markt, deshalb habe ich mich auch mit einem Singleleben abgefunden. Lieber alleine glücklich, als in einer unglücklichen und leidenschaftslosen Beziehung. Zum Glück kann man inzwischen auch ohne Mann ein Kind bekommen (wenn man das möchte) und dann nachdem die Kinderplanung abgeschlossen ist wieder nach einem Partner suchen (die meist auch schon 1-3 Kinder mit in die Beziehung bringen). Patchwork is the new way!

Ja, das stimmt. Na toll, ich (w) bin 40 und damit genau in der Mitte der Phase wo alle anderen nur um Kinder kreisen. Tatsächlich habe ich momentan vor allem mit Anfang 30jährigen zu tun und dann wieder mit welchen, wo die Kinder langsam aus dem Haus sind. Ist ein etwas komisches Leben, aber ich habe das Gefühl, dass der Umgang mit den jüngeren Leuten mich auch jung hält und der mit den Älteren verschafft mir wertvolle Lebenseinsichten.

Tolle Einstellung 😀

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Dazu gehört auch das Quäntchen Glück, welches ich nicht hatte.
Verdiene sehr gut. Könnte auch ein arbeitsloses Model nehmen.
Einen Mann auf den ich nicht stehe will ich nicht.
Würde mir sonst ziemlich schnell on top ne Affäre suchen und das ist nicht mein Ziel.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Ja, warum hast du dir so einen Mann nicht früher ausgesucht?
Manchmal fragt man sich schon was die Frauenwelt eigentlich für Vorstellungen hat.

Die Mädels haben heute schon mit Anfang/Mitte 20 ein ganz spezielles Anforderungsprofil an Männer. Ich finde das einfach furchtbar und es ist garantiert der Weg in die Unzufriedenheit. Einerseits stehen sie angeblich alle auf Romantik, die sie aus den Medien eingeprägt bekommen haben. Aber in der Realität haben sie innerlich eine ganz genaue Checkliste des potentiellen Partners. Total unromantisch oder nicht?

Männer sind bei Weitem nicht so anspruchsvoll wie Frauen. Das wissen wir doch im Grunde alle und zeigt auch meine Erfahrung. Schon allein die Auswahl des Partners nach dem Einkommen kann statistisch gar nicht klappen, da die Frauen sich faktisch immer nach oben orientieren!

Und kommt bitte mal vom "Glücklichtrip" herunter. Ein Mensch ist nie 24/7 glücklich, Glück ist kein Dauerszustand sondern immer eine Momentaufnahme in der man Glück verspürt. Du kannst hormonell gar nicht ständig glücklich sein. Dagegen kannst du natürlich dauerhaft zufrieden sein, das ist die wahre Messlatte. Das ist ein feiner aber verdammt wichtiger Unterschied auf dem Weg zu einem zufriedenen Leben.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

Dito, sitze im gleichen Boot mit 41. Die guten, attraktiven, humorvollen und ehrlichen/treuen Männer sind weg vom Markt, deshalb habe ich mich auch mit einem Singleleben abgefunden. Lieber alleine glücklich, als in einer unglücklichen und leidenschaftslosen Beziehung. Zum Glück kann man inzwischen auch ohne Mann ein Kind bekommen (wenn man das möchte) und dann nachdem die Kinderplanung abgeschlossen ist wieder nach einem Partner suchen (die meist auch schon 1-3 Kinder mit in die Beziehung bringen). Patchwork is the new way!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

So what. Bin auch ein schwieriger Fall. Beruflich extrem erfolgreich. Bin dabei ein Unternehmen zu Gründen welches evtl. 7 stellige Gewinne abwerfen wird. ABER der Preis war bzw. ist irgendwie auch hoch. Bin 34 Single und muss sagen, habe bisher sehr sehr viel gearbeitet. Freunde haben schon Familien gegründet.

Daher ist da immer noch so einwenig Zweifel ob ich tatsächlich so viel Energie in die Unternehmensgründung stecken soll (aus verschiedenen Gründen nicht in Deutschland sondern in der Schweiz -> Umzug)

Andererseits seine ganze Energie ins Dating zu stecken ist auch irgendwie frustrierend. Daher mache ich wohl erstmal einfach Kohle.

Hab auch schon so etwas überlegt:
2 Wochen Arbeit
2 Wochen Reisen / Veranstaltungen besuchen wo man in Kontakt mit anderen kommt

Ob das aber so funktioniert keine Ahnung. Insgesammt ist aber für mich Familie > Kohle. Andereseits kann man einige Sachen nicht einfach erzwingen.

Ist doch kein Gegensatz. Als Unternehmer kommst du mit sehr vielen Leuten in Kontakt.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hier tun ja einige so als ob mit Mitte 30, Anfang 40 dass Ende da ist. Ich persönlich fühle mich da schon eingeengt wenn da von dem "vollen Programm Ehe, Haus und Kinder" lese. Was soll denn immer diese gesellschaftliche Druck dass man in dem und dem Alter dies und jenes erreicht haben sollte?

Lebe den Leben doch ganz normal weiter TE, arbeite auf deine Traumstelle hin, entwickle neue Interessen oder Hobbies. Flexibilität und der Unabhängigkeit sind doch zwei gewichtige Vorteile.

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Irgendwer weiter oben hatte geschrieben, dass sich die Singles hier ja ihre Situation nur schön reden würden, und eigentlich ohne Kinder unglücklich wären. Also Bitte. Jedem sind andere Dinge wichtig und nicht jeder verpührt den zwanghaften Drang sich fortzuplfanzen und Nester (= Häuser) zu bauen.

Finde es im übrigen immer wieder erstaunlich, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass man, wenn man als Frau sagt, dass man keine Kinder wolle, gesagt bekommt, dass man dies ja bestimmt noch irgendwann bereuen würde. Der Kinderwunsch käme auf jeden Fall noch etc.. . Wenn ein Mann keine Kinder will, kommen solchen Kommentare komischerweise nie.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am

Wir können nur von denen lernen, die selber schon 45 sind bzw. gewesen sind. Und interessanterweise haben sich die meisten für die Lebenform Familie bzw. zumindest Partnerschaft entschieden.

Es gibt keine "glücklichen Singles", sondern bestenfalls "nicht unglückliche Singles". Klar kann man auch die Bestätigung aus dem Job ziehen. Aber niemand schafft es, 24h am Tag zu arbeiten. D.h. die bösen Geister kommen zwischen Feierabend und Schlafenszeit.

Und weil die meisten sich für Familie /Partnerschaft entschieden haben, schliesst du daraus, dass man nur dann glücklich werden kann?

Ich finde deine Aussagen einfach nur krass. Nur weil DU kein glücklicher Single bist/warst und nur weil DU keine Bestätigung aus dem Job ziehst, meinst du gleich, dass es bei niemandem der Fall sein kann. Und du kannst dir anscheinend gar nicht vorstellen, dass man auch Bereichen außerhalb von Familie/Arbeit Kraft/Bestätigung ziehen kann: Freunde, reisen, soziales Engagement, sonstige Hobbies.

Es gibt nicht den einen Lebensentwurf der für alle passt. Es gibt glückliche Singles, es gibt unglückliche Singles. Es gibt glückliche Paare, es gibt unglückliche Paare usw. Es gibt glückliche Eltern und ja es soll sogar Frauen geben, die das Kinder kriegen bereuen (regretting motherhood). Aber höre auf Familie als die einzig glückliche Lebensform darzustellen.

w, 29, in Partnerschaft und ohne Kinderwunsch

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Sehr gut :D

Allerdings ist TE MINTlerin und hat damit nicht so stark die Aufteilung mit Target Unis. Für alle anderen hier genau richtig beschrieben.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Die Lebensplanung hängt natürlich davon ab, welchen Platz deine Uni im Ranking hat und welche Namen deine Arbeitgeber hatten.

Mit WHU/FSFM/HSG/Mannheim such dir eine schöne Frau (bei Schnitt <1,5 Schauspielerin) und kauf dir ein Haus am Bodensee (Villa wenn MBB/BB&EB).
Mit TUM/Goethe/LMU bekommst du eine nette Partnerin (bei Abschluss mit Auszeichnung ist sie scharf), ab T2 UB/IB kann es sogar mit einem Insta Model klappen. Haus klappt eher nur in der Pampa.
Mit Münster/Köln/LMU/ESB findest du gerade noch eine passable Gefährtin, die will allerdings keine Kinder mit dir (da Underperformer). Mehr als eine Wohnung ist da kaum drin (Duisburg oder Essen).
Mit WU nimm alles was du kriegen kannst (am besten weiblich). Da hilft auch kein guter Arbeitgeber mehr. Du bekommst eine Wohnung (Wiener Gemeindebau).
Mit EBS würde ich es nicht einmal mehr versuchen. Durch die fehlende Akkreditierung ist da ist die Scheidung vorprogrammiert. Das Haus/die Wohnung wäre dann eh weg.
Andere Unis sind irrelevant, da sich dort sowieso keine HiPos rumtreiben.

Bei PhD verschieben sich die Kategorien natürlich um eins nach oben (außer EBS).

Hoffe ich konnte dir helfen!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Man hat nur ein Leben und ist nur einmal 30 oder 40. Die einzige Möglichkeit, die man hat, ist anzuschauen, wie andere ihr Leben mit 40 oder 45 gestalten.

Wenn man dann sieht, dass ALLE anderen in einer Partnerschaft oder gar Familie leben, dann ist es ziemlich blauäugig, zu meinen, man selbst würde mit 45 ganz toll alleine zurecht kommen. Ist ähnlich wie mit den 25j. Großstadtstudenten, die meinen, man bräuchte nie mehr als 500€, weil man immer in einer WG wohnen würde. Irgendwann holt die Realität einen ein.

Es scheint nicht möglich zu sein, aus der Vergangenheit zu lernen, wenn ich hier im Forum so lese. "Jeder kann doch machen, was sie/er will!" Aber auch in den 70er und 60ern dachten die "Jungen" sie könnten einen "anderen Lebensplan" verwirklichen, googlet mal Rainer Langhans und die Kommune V. 40 Jahre später halten die heutigen Jungen diese Menschen aber nur noch für Spinner und Gescheiterte - und das, wo die heutige Jugend doch so "woke" und "tolerant" ist.

Glaubt ihr ernsthaft, das würde euch anders gehen?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hier tun ja einige so als ob mit Mitte 30, Anfang 40 dass Ende da ist. Ich persönlich fühle mich da schon eingeengt wenn da von dem "vollen Programm Ehe, Haus und Kinder" lese. Was soll denn immer diese gesellschaftliche Druck dass man in dem und dem Alter dies und jenes erreicht haben sollte?

Lebe den Leben doch ganz normal weiter TE, arbeite auf deine Traumstelle hin, entwickle neue Interessen oder Hobbies. Flexibilität und der Unabhängigkeit sind doch zwei gewichtige Vorteile.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Danke für Deine Erfahrungen.

Damit kann sich eigentlich jeder ausrechnen, wie es wäre, wenn Du obendrein KEINE Partnerschaft hättest. Da bleibt nicht mehr viel übrig, insbesondere, wenn die eigene Familie (Eltern, Geschwister, Nichten/Neffen) nicht am Wohnort sind.

Leider kommt hier von vielen nicht viel anderes als "Nein, man ist genauso glücklich wie mit 25 als Single und nicht ändert sich - wir sind alle individuelle Einhorns unterm Regenbogen!".

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich habe einen betreuten Ayahuasca-Kurs gemacht, der über 2 Wochen ging. Also die psychedelische Erfahrung selbst ging 2 Tage, aber Vorbereitung und Nachbereitung mit viel Mediation und fachlichen Gesprächen gehören auch dazu.

Jeder findet etwas anderes heraus auf dieser Reise. Für mich war es die Erkenntnis, dass mein Ego mir selbst im Weg steht, um glücklich zu werden. Möchte da auch nicht näher ins Detail gehen, weil es wirklich sehr persönliche Gedanken sind, die ich behandle wie einen wertvollen Schatz.

Ist natürlich nicht für jeden geeignet. Gibt aber einiges an Literatur dazu. Es gibt aber auch Psychedelika, die "weniger Vorbereitung" benötigen, aber bei richtiger Nutzung sehr hilfreich sein können bei Depressionen / Sinnesfragen (LSD, shrooms). Natürlich in einem Land, wo es legal ist ;-)

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Klingt ja interessant, wie kann man sich das vorstellen und wie findet man sowas?
Was genau hast du bei dieser Erfahrung gemacht und was herausgefunden?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Nach meiner Scheidung mit 36 (keine Kinder, hat biologisch nicht geklappt) habe ich eine bewusstseinserweiterne Erfahrung in Mexiko gemacht (unter professioneller Betreuung). Und was soll ich sagen. Das war der Grundstein für meine durchgängige Zufriedenheit auch 5 Jahre später. In 24h mehr Fragen für mich beantwortet, als in meinem ganzen Leben davor.

TE, mach dir keinen Kopf über irgendwelche Pläne. Im Leben kommt alles anders. Sei mit dir im reinen und alles andere ergibt sich von ganz allein. Und wenn es bedeutet ein lebenslang Single und ohne Kinder zu sein, so what?

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

Bei mir genauso. M,40, München

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Breitensport gibt es nicht nur in der Großstadt. Und Kunst und Kultur gibt es auch überall, wenn auch nicht immer mit dem Angebot einer größeren Stadt.

Das tolle an gemeinsamen Interessen ist ja gerade, dass man da nicht nur Gleichaltrige trifft, sondern einen breiteren Freundes- und Bekanntenkreis hat. Und man Leute mit sehr unterschiedlichen Hintergrund trifft.

Es ist meiner Ansicht nach auch in einer Ehe mit Kindern wichtig, dass man sich mit neuen Dingen beschäftigt. Irgendwann ist die Zeit vorbei, wenn die Kinder den größten Teil der Zeit beanspruchen und dann hat man als Paar immer noch ein paar Jahrzehnte vor sich. Das kann dann auch noch mal eine große Belastungsprobe für die Beziehung sein.

Meiner Erfahrung nach sind es da eher die Männer, die etwas faul sind und außer dem neuen Weber-Grill wenig verändern wollen. Frauen suchen da häufiger noch mal neue Impulse im Leben,

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

OK, bitte wieder inhaltliche Beiträge: Wo findet man in einer Kleinstadt einen ca. gleichaltrigen Freundeskreis, der aus Sportlern und Musikern besteht? Du lebst in einer Großstadt-Hipster-Blase.

Ist nicht wirklich zielführend, den Vorschlag an die TE (oder sonstwen) zu machen, man solle sich "Sportler und Musiker" als Freundeskreis aufbauen. Du wirst auch sehr schnell feststellen, dass sich bei denen ab 35 auf einmal alles nur noch um die "unfaire Bezahlung" dreht. Ähnlich wie bei "Wissenschaftlern", bei denen sich auch jedes Gespräch früher oder später nur noch um die unbefristete Stelle dreht.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Sportler halte ich auch immer für einen der sympathischsten Personenkreise überhaupt.
Man verbindet eine gemeinsame Leidenschaft und Sport fördert absolut den Geist.

Ich bin da sehr froh, dass ich mit vielen auch älteren Leuten zutun habe, die selbst mit 60 ihr Leben nochmal komplett umkrempeln, sehr fit und flexibel im Kopf sind und nicht verlegen, neue Wege zu bestreiten. Mein Bekanntenkreis besteht abseits des Berufs zu 70% aus Sportlern (auch international, da ich auch mit meinen übelst alten 40 noch an Weltmeisterschaften teilnehme und entsprechend viel herumkomme und Leute kennenlerne) und zu 30% aus Musikern, die für gewöhnlich auch eine etwas freiere Denkweise und vielfältigere Prioritäten im Leben haben.
Echt traurig, wie klein doch sehr viele hier im Kopf zu sein scheinen und im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Es ist schon in Teilen sehr amüsant wie einige hier ihren Way of Life mit Häuschen, Ehefrau und Kindern propagieren. Dann noch der Typ der meinte, NUR dies sei das einzig Wahre zum glücklich sein, jeder andere würde ab 40/45 in ein tiefes Loch fallen.

Insgeheim ist es genau andersrum. Die meisten verheirateten, kinderreichen Häuslebauer-Daddys jammern mir die Ohren voll wie furchtbar langweilig ihr Leben ist. 925 Job, Frau, Kind und das wars. Sie würden einiges geben mit mir für ein paar Wochen im Jahr zu tauschen, um mal wirklich wieder frei zu sein. Das zu tun worauf man Lust hat, nicht dann wenn es die Ehefrau erlaubt, sondern ganz nach eigenem Gusto.

Das Totschlagargument zu bringen, man sei an Weihnachten allein und wisse gar nicht welch Glück in den treuen Kinderaugen liege. Ihr wisst gar nicht wie viele sich das selbst belügen. Für einige mag es genau der richtige Weg sein, aber zu oft wird erst sehr spät erkannt, dass es auch andere Wege im Leben gibt, um Glück und Zufriedenheit zu erfahren.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Mir ging es aber nicht um Kinder. Sondern generell, was die (Single) Menschen so ab 35 machen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass kinderlose hier unglücklich sind. Sondern eher das ein paar Leute mit Kindern, das von den kinderlosen denken. Für einige mit Kindern ist es das absolute Glück. Andere ohne führen auch ein erfülltes Leben. Du dagegen scheinst nur auf dieses Thema fixiert zu sein, was ok ist. Aber bitte nicht als die einzig richtige Wahrheit verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Leider verdrehst du hier die Eindrücke bzw. liest sie so, wie Du sie gerne lesen möchtest. Fast alle kinderlosen Singles bedauern ihre Situation, und das geht auch aus denmeisten Beiträgen hervor.

"Nicht schlechter, einfach anders." hört sich an, als würdest Du Dich daran klammern, dass es schon nicht schlecht werden wird. Ich (erste Antwort auf Deinen Thread) hatte Dir aber schon gesagt, dass der spaßige Teil vorbei ist. Wenn Du das nicht glauben willst (trotz mehrheitlicher Übereinstimmung hier), dann ist das OK. Aber dann braucht es doch eigentlich auch keinen Thread auf wiwi-treff, oder?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

TE: So viele tolle und interessante Inputs, danke dafür! Ich finde es schön, dass wir in diesem Forum so einen Austausch haben können, wo es doch hier meistens eher um Materielles/Karriere geht. Spannend zu hören, wie es mit 50+ aussieht und wie Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, ihr Leben leben. Nicht schlechter, einfach anders. Und ja, ich denke für einige, die auf einmal in einer Scheidung stecken, vielleicht sogar in meinem Alter, fängt das Leben von vorne an, weil sie ihre Lebenspläne komplett umkrempeln müssen. Da ist es doch manchmal einfacher, gar nicht erst welche zu haben ;)

Gerne mehr Erfahrungen :)

antworten
WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

An Dich, aber auch an die anderen, die hier propagieren: "Andere ohne [Kinder und Partnerschaft] führen auch ein erfülltes Leben."

Benennt dann doch bitte einmal genauer, wie dieses "erfüllte" Leben aussieht ab 40/45, als Frau (oder auch als Mann). Darum geht es hier im Thread doch gerade! Und genau das hatte die TE auch gefragt!

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Mir ging es aber nicht um Kinder. Sondern generell, was die (Single) Menschen so ab 35 machen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass kinderlose hier unglücklich sind. Sondern eher das ein paar Leute mit Kindern, das von den kinderlosen denken. Für einige mit Kindern ist es das absolute Glück. Andere ohne führen auch ein erfülltes Leben. Du dagegen scheinst nur auf dieses Thema fixiert zu sein, was ok ist. Aber bitte nicht als die einzig richtige Wahrheit verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Leider verdrehst du hier die Eindrücke bzw. liest sie so, wie Du sie gerne lesen möchtest. Fast alle kinderlosen Singles bedauern ihre Situation, und das geht auch aus denmeisten Beiträgen hervor.

"Nicht schlechter, einfach anders." hört sich an, als würdest Du Dich daran klammern, dass es schon nicht schlecht werden wird. Ich (erste Antwort auf Deinen Thread) hatte Dir aber schon gesagt, dass der spaßige Teil vorbei ist. Wenn Du das nicht glauben willst (trotz mehrheitlicher Übereinstimmung hier), dann ist das OK. Aber dann braucht es doch eigentlich auch keinen Thread auf wiwi-treff, oder?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

TE: So viele tolle und interessante Inputs, danke dafür! Ich finde es schön, dass wir in diesem Forum so einen Austausch haben können, wo es doch hier meistens eher um Materielles/Karriere geht. Spannend zu hören, wie es mit 50+ aussieht und wie Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, ihr Leben leben. Nicht schlechter, einfach anders. Und ja, ich denke für einige, die auf einmal in einer Scheidung stecken, vielleicht sogar in meinem Alter, fängt das Leben von vorne an, weil sie ihre Lebenspläne komplett umkrempeln müssen. Da ist es doch manchmal einfacher, gar nicht erst welche zu haben ;)

Gerne mehr Erfahrungen :)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Du hast KEINE Ahnung.

In der Kleinstadt gibt es Sportvereine, ja. Dort sind dann die Familien bzw. Väter und Mütter, genau wie im Kirchenchor. Lass mich raten: Du lebst in der Großstadt und meinst, überall ist es genauso, nur etwas kleiner.

Bitte erst einmal über den eigenen Tellerrand schauen und den Realitätscheck machen:
Es gibt in Pusemuckel keine Sportmannschaft "Ü35 sexy Singles", keine Facebook-Gruppe "Neu in Pusemuckel" und keinen Büchertreff für Alleinstehende. Selbst die Anonymen Alkoholiker gibt es dort nicht, Du darfst schön in die nächste größere Stadt fahren.

Nochmal die Frage: Wie sieht denn das erfüllte Leben als Single jenseits der 40 aus? Meinetwegen auch in der Großstadt, aber insbesondere überall anders?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Breitensport gibt es nicht nur in der Großstadt. Und Kunst und Kultur gibt es auch überall, wenn auch nicht immer mit dem Angebot einer größeren Stadt.

Das tolle an gemeinsamen Interessen ist ja gerade, dass man da nicht nur Gleichaltrige trifft, sondern einen breiteren Freundes- und Bekanntenkreis hat. Und man Leute mit sehr unterschiedlichen Hintergrund trifft.

Es ist meiner Ansicht nach auch in einer Ehe mit Kindern wichtig, dass man sich mit neuen Dingen beschäftigt. Irgendwann ist die Zeit vorbei, wenn die Kinder den größten Teil der Zeit beanspruchen und dann hat man als Paar immer noch ein paar Jahrzehnte vor sich. Das kann dann auch noch mal eine große Belastungsprobe für die Beziehung sein.

Meiner Erfahrung nach sind es da eher die Männer, die etwas faul sind und außer dem neuen Weber-Grill wenig verändern wollen. Frauen suchen da häufiger noch mal neue Impulse im Leben,

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

OK, bitte wieder inhaltliche Beiträge: Wo findet man in einer Kleinstadt einen ca. gleichaltrigen Freundeskreis, der aus Sportlern und Musikern besteht? Du lebst in einer Großstadt-Hipster-Blase.

Ist nicht wirklich zielführend, den Vorschlag an die TE (oder sonstwen) zu machen, man solle sich "Sportler und Musiker" als Freundeskreis aufbauen. Du wirst auch sehr schnell feststellen, dass sich bei denen ab 35 auf einmal alles nur noch um die "unfaire Bezahlung" dreht. Ähnlich wie bei "Wissenschaftlern", bei denen sich auch jedes Gespräch früher oder später nur noch um die unbefristete Stelle dreht.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Sportler halte ich auch immer für einen der sympathischsten Personenkreise überhaupt.
Man verbindet eine gemeinsame Leidenschaft und Sport fördert absolut den Geist.

Ich bin da sehr froh, dass ich mit vielen auch älteren Leuten zutun habe, die selbst mit 60 ihr Leben nochmal komplett umkrempeln, sehr fit und flexibel im Kopf sind und nicht verlegen, neue Wege zu bestreiten. Mein Bekanntenkreis besteht abseits des Berufs zu 70% aus Sportlern (auch international, da ich auch mit meinen übelst alten 40 noch an Weltmeisterschaften teilnehme und entsprechend viel herumkomme und Leute kennenlerne) und zu 30% aus Musikern, die für gewöhnlich auch eine etwas freiere Denkweise und vielfältigere Prioritäten im Leben haben.
Echt traurig, wie klein doch sehr viele hier im Kopf zu sein scheinen und im Grunde nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Es ist schon in Teilen sehr amüsant wie einige hier ihren Way of Life mit Häuschen, Ehefrau und Kindern propagieren. Dann noch der Typ der meinte, NUR dies sei das einzig Wahre zum glücklich sein, jeder andere würde ab 40/45 in ein tiefes Loch fallen.

Insgeheim ist es genau andersrum. Die meisten verheirateten, kinderreichen Häuslebauer-Daddys jammern mir die Ohren voll wie furchtbar langweilig ihr Leben ist. 925 Job, Frau, Kind und das wars. Sie würden einiges geben mit mir für ein paar Wochen im Jahr zu tauschen, um mal wirklich wieder frei zu sein. Das zu tun worauf man Lust hat, nicht dann wenn es die Ehefrau erlaubt, sondern ganz nach eigenem Gusto.

Das Totschlagargument zu bringen, man sei an Weihnachten allein und wisse gar nicht welch Glück in den treuen Kinderaugen liege. Ihr wisst gar nicht wie viele sich das selbst belügen. Für einige mag es genau der richtige Weg sein, aber zu oft wird erst sehr spät erkannt, dass es auch andere Wege im Leben gibt, um Glück und Zufriedenheit zu erfahren.

Ich habe auch so gedacht mit 35, 36, 37, 38 - habe auch eine 5 Jahre jüngere Freundin und damit nochmal den Freundeskreis verjüngt.

Jetzt mit 39 hat sich die Lage aber schlagartig geändert. Es gibt einfach keine Kumpels/Freunde mehr die mit einem in dem Maße abhängen wie früher. Diese konzentrieren sich eher auf Ihre eigenen Familien und man trifft sich seltener. Ich verbringe sehr viel mehr Zeit alleine oder mit flüchtigen Bekanntschaften, welche Recht oberflächlich sind weil man sich erst kurz kennt (die wenigen Leute, die auch in dem Lebensabschnitt sind wie ich ohne Familie) und die tatsächlich zu 80% irgendein Thema haben was geradezu religiös durchgezogen wird (je nachdem sowas wie: Umweltschutz, Flughass, Veganismus, Dr*genkonsum, Karriere, Autos, ...).

Die Leichtigkeit und die tiefen, engen Freundschaftlichen Bindungen sehe ich mit diesen Bekanntschaften, welche man über gleiche Interessen evtl. noch bekommt eher nicht.

Zwei meiner langjährigen Freunde Anfang 40 haben jetzt auch noch schlimmere Depressionen bekommen - hätte ich mir nie vorstellen können. Einer hat sogar eine (geschiedene, 2 Kinder, kein Kontakt mehr) Familie aber hat extreme Geldsorgen und arbeitet quasi als Hilfsarbeiter. Das ging mit vor 40 auch noch besser dieser Lifestyle. Der andere ist 2 facher Millionär und dated sich seid 8 Jahren durch München. Jeweils immer 1-2 Dates mit den Frauen. Denke bestimmt schon über 100 Dates easy. Hier ist das Leben wahnsinnig leer und er sagt selber dass er keine Freude mehr hat. Eine Familie hat er nicht, weil er sich mit Ihr verstritten hat und eine längere Beziehung hatte er auch schon lange nicht mehr. Auch hier war mit Mitte 30 noch "hans-dampf in allen gassen" weil eben zumindest noch die letzten Ausläufer des Party Lifestyles gewisse Löcher stopfen konnten und eine Abwechslung und Sinn reinbrachten.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Ich bin die TE.
Ich sehe hier eine Vielzahl an Antworten. Glückliche singles/Paare ohne Kinder, unglückliche Singles/Paare ohne Kinder, genauso wie glückliche Familien mit Kindern. In meinem eigenen Freundeskreis habe ich aber auch unglückliche Familien mit Kindern.

Ich habe mir mein Leben mit 34 vielleicht etwas anders vorgestellt, aber ich möchte nun das beste daraus machen. Und ich weigere mich unglücklich/unzufrieden zu sein. Ich bin eher von der aktiven und optimistischen Sorte. Ich wollte hier einfach nur die Pläne und Lebensentwürfe von anderen Menschen sehen. Und mir persönlich gefallen die Optimisten, die aus ihrer Situation das beste machen einfach etwas mehr. Entspricht halt eher meiner Natur.

Ich kann natürlich verstehen, wenn andere das anders sehen und ihre Erfüllung in Familie sehen und ansonsten unglücklich sind. Vielleicht wird es mir auch so ergehen, wenn das nicht klappt. Aber ich finde, auch ein freies Leben mit Reisen und Freunden kann schön sein. Wie mein Leben wird, das wird die Zeit zeigen. Ich muss aber gestehen, ich fühlte mich hier tatsächlich mehr inspiriert von den positiven Geschichten der Menschen ohne Kinder als von denen, die nur darin ihre Erfüllung sehen. Schon allein, weil ich dieses Leben für mich für wahrscheinlicher halte. Gilt aber nur für mich und es ist schön, wenn andere, die diesen Thread lesen andere wertvolle Eindrücke gewinnen.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

An Dich, aber auch an die anderen, die hier propagieren: "Andere ohne [Kinder und Partnerschaft] führen auch ein erfülltes Leben."

Benennt dann doch bitte einmal genauer, wie dieses "erfüllte" Leben aussieht ab 40/45, als Frau (oder auch als Mann). Darum geht es hier im Thread doch gerade! Und genau das hatte die TE auch gefragt!

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Mir ging es aber nicht um Kinder. Sondern generell, was die (Single) Menschen so ab 35 machen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass kinderlose hier unglücklich sind. Sondern eher das ein paar Leute mit Kindern, das von den kinderlosen denken. Für einige mit Kindern ist es das absolute Glück. Andere ohne führen auch ein erfülltes Leben. Du dagegen scheinst nur auf dieses Thema fixiert zu sein, was ok ist. Aber bitte nicht als die einzig richtige Wahrheit verkaufen.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Leider verdrehst du hier die Eindrücke bzw. liest sie so, wie Du sie gerne lesen möchtest. Fast alle kinderlosen Singles bedauern ihre Situation, und das geht auch aus denmeisten Beiträgen hervor.

"Nicht schlechter, einfach anders." hört sich an, als würdest Du Dich daran klammern, dass es schon nicht schlecht werden wird. Ich (erste Antwort auf Deinen Thread) hatte Dir aber schon gesagt, dass der spaßige Teil vorbei ist. Wenn Du das nicht glauben willst (trotz mehrheitlicher Übereinstimmung hier), dann ist das OK. Aber dann braucht es doch eigentlich auch keinen Thread auf wiwi-treff, oder?

WiWi Gast schrieb am 29.04.2021:

TE: So viele tolle und interessante Inputs, danke dafür! Ich finde es schön, dass wir in diesem Forum so einen Austausch haben können, wo es doch hier meistens eher um Materielles/Karriere geht. Spannend zu hören, wie es mit 50+ aussieht und wie Menschen, die sich ganz bewusst gegen Kinder entschieden haben, ihr Leben leben. Nicht schlechter, einfach anders. Und ja, ich denke für einige, die auf einmal in einer Scheidung stecken, vielleicht sogar in meinem Alter, fängt das Leben von vorne an, weil sie ihre Lebenspläne komplett umkrempeln müssen. Da ist es doch manchmal einfacher, gar nicht erst welche zu haben ;)

Gerne mehr Erfahrungen :)

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Es haben doch schon mehrere Leute Beispiele gegeben: Hobbies, Ehrenamt, Arbeit, Freunde, Reisen .... Es gibt doch so viele Dinge, die ein Leben erfüllen und jeder ist da anders. So Leute wie du sind das Problem: Sie meinten nur das EIGENE Leben ist erfüllend und, dass andere Leute, die nicht das selbe Lebensmodell leben auf gar keinen Fall erfüllt oder glücklich sein können.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

An Dich, aber auch an die anderen, die hier propagieren: "Andere ohne [Kinder und Partnerschaft] führen auch ein erfülltes Leben."

Benennt dann doch bitte einmal genauer, wie dieses "erfüllte" Leben aussieht ab 40/45, als Frau (oder auch als Mann). Darum geht es hier im Thread doch gerade! Und genau das hatte die TE auch gefragt!

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

An Dich, aber auch an die anderen, die hier propagieren: "Andere ohne [Kinder und Partnerschaft] führen auch ein erfülltes Leben."

Benennt dann doch bitte einmal genauer, wie dieses "erfüllte" Leben aussieht ab 40/45, als Frau (oder auch als Mann). Darum geht es hier im Thread doch gerade! Und genau das hatte die TE auch gefragt!

Hier nochmal der Homo von weiter oben. Was soll man da genau benennen? Soll ich dir nun aufzählen was ich kurz- und langfristig alles treibe? Ich weiß, was ich im Leben will und das mache ich ganz selbstbestimmt. Das schafft die Erfüllung. Leute, die seit Kindheit darauf getrimmt wurden, immer schön brav für gute Noten zu lernen, um einen gutbezahlten Job zu bekommen, haben wohl nie eine eigene Vorstellung entwickelt, was sie vom Leben wollen außer das, was man ihnen als so richtig eingetrichtert hat.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Wir haben bisher gestern (1.5.) zwei Meldungen hier bekommen von Menschen, die mit 39 bzw. 40 den Realitätscheck gemacht haben, und beide berichten, dass sie sich mit 25 oder 30 das (Single-)Leben mit Ende 30 anders vorgestellt haben.

Sofort kommt dann jemand in seinen 20ern, der meint, das könne alles gar nicht sein, man müsse nur einen durchziehen, einen Trip nach Indien machen oder sich ein Hobby suchen. Dass man selber mit Mitte/Ende 20 gar nicht in der Position ist, über das Leben ab Mitte 30 zu urteilen, kommt diesen "woken" und "toleranten" Menschen gar nicht in den Sinn.

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WiWi Gast

Lebensplan ab Mitte 30

Hey, also wir verabreden uns auch gerne mit Freunden, welche auch Kinder haben und die Kinder können dann miteinander spielen. Warum auch nicht? Ist eine Win-Win-Situation.

Ich habe da auch prinzipiell nichts dagegen, wenn da auch die Freunde ohne Kinder dabei sind, aber man sollte sich dann halt einfügen können.

Singles oder kinderlose Paare, welche auch mit 35 oder 40 noch in der IchIchIch-Welt leben, treffen wir dann halt eher selten und separat, wenn die Kinder zB mal bei den Großeltern sind.

Da etwa 80-90% der Paare irgendwann Kinder bekommen, klappt es aber meist ganz gut, weil die kinderlosen Paare dann schon wissen, dass man sich da der Mehrheit anpassen muss.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin 39, gewollt kinderlos und lebe in Partnerschaft.

Dass es mit Ende 30 mal so sein wurde, habe ich mit Mitte 20 nie gedacht!

Hier der Realitycheck:

  • Freunde mit Kindern melden sich nicht mehr, da sie lieber mit anderen Eltern abhängen, damit ihre Kinder miteinander spielen können
  • während man früher jedes Wochenende unterwegs war, immer jemanden hatte, mit dem man ausgehen konnte, passiert nun nicht mehr viel. Es wird zu Hause gechillt, auch wegen Corona
  • die sehr wenigen Singles sind sehr anstrengend, sie haben keinerlei Hobbies und Interessen und rufen ständig an, um sich über ihr Singleleben aufzuregen. Woran man aber als Freundin nun mal nichts ändern kann

Ich bin selbst etwas ratlos gerade, früher gab es so viele coole Leute, was ist nur aus denen geworden?

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