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Studienwahl: Was studierenBW

Re: Studium bei der Bundeswehr?

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WiWi Gast

Studium bei der Bundeswehr?

Erfahrungen - Karrierechancen`?

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Studium als Zivilst oder Bundeswehrangehöriger? Geht nämlich beides.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Das ist ein sehr umfangreiches Thema. Neben der bereits gestellten Frage, ob zivil oder militärisch, spielt auch die Frage nach Art der Verwendung und Studienrichtung eine sehr wichtige Rolle. Ich versuch es mal mit Blick auf meine eigenen Erfahrungen kurz zu fassen, aber erstmal zu meinem Background:

  • 31 Jahre
  • Einstellung 2006 als Pilotenanwärter (daraus ist später leider nichts mehr geworden) mit geisteswissenschaftlichem Studium
  • Nach dem Studium: Querschnittliche Führungsverwendungen, danach Tätig in Konzeption und Weiterentwicklung
  • Jetzt im MBA Studium und Vorbereitung auf die Wiedereingliederung ins Zivilleben

Falls du dich also für die militärische Schiene interessierst, kann ich folgendes sagen:

Du bist in erster Linie Offizier und Soldat, d.h. der Fokus liegt auf deiner militärischen Laufbahn. Versetzungen ca. alle 2 Jahre, je nach Verwendung können Auslandseinsätze anstehen, oder auch nicht. Die Verwendung ist i.d.R. NICHT studiennah, das sollte man nicht vergessen, dazu weiter unten mehr.

Die Karriere für einen SaZ12 Offizier ist weitestgehend vorgezeichnet. Es gibt in jeder Verwendungsreihe "Standardtätigkeiten", die jeder junge Offizier durchläuft. Diese sind z.B.: Zugführer (Leiter einer Teileinheit mit 25 - 40 Soldaten), Kompanieeinsatzoffizier (Stellv. Führer einen Einheit; Rechte Hand des Chefs) und S3-Offizier im Bataillonsstab (Leiter der Zelle Operationsplanung). Diese und ähnliche "Pflichttore" durchläufst du quasi automatisch, die damit einhergehenden Beförderungen zum Leutnant, Oberleutnant und Hauptmann sind die absolute Regel, sofern man keine goldenen Löffel stiehlt.
Was das Gehalt betrifft: Man steigt am ersten Tag mit ca. 1.400€ Netto ein und geht nach 12 Jahren als Hauptmann A12 mit ca. 2900€ Netto. Das entspricht umgerechnet auf ein ziviles (!) Jahresbrutto ca. 60 - 65k.

Nach oben hin sind natürlich sprichwörtlich keine Grenzen gesetzt. Als Berufssoldat ist das Laufbahnziel Oberstleutnant A14, einige schaffen es bis A15. Letzteres entspricht dann mWn einem zivilen Jahresbrutto von ca. 100k. Wer noch höher hinaus will, muss sich für die Generalstabsausbildung qualifizieren. Diese ist die formelle Voraussetzung für die spätere eventuelle Beförderung zum General, wo wir dann von umgerechneten Gehältern ab 150k aufwärts sprechen. Dass das nur die Wenigsten schaffen, muss ich wohl nicht weiter ausführen.

Wenn man hingegen nach 12 Jahren gehen möchte, sehen die Berufsaussichten mittlerweile weitestgehend sehr gut aus. Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler können, wenn sie einen stringenten Verwendungsaufbau vorweisen können, regelmäßig mit Einstiegsgehältern in der Wirtschaft zwischen 60 - 70k rechnen. Dabei werden Netto bis zu 6 Jahre "Berufserfahrung" als Offizier angerechnet. Die Bundeswehruniversitäten und MBA-Partnerprogramme bewerben schon seit einiger Zeit aktiv die Kenntnisse und Erfahrungen von Ex-Offizieren für den zivilen Arbeitsmarkt. Das wird wohl insbesondere von Unternehmensberatungen (Big4 und deren Public Sector/Defense Sparten) sehr gerne angenommen, dementsprechend viele Kameraden landen dann auch dort und werden regelmäßig auf Ebene Senior Consultant eingestellt. Die Spitzenleute meines Vorgängerjahrgangs sind auch recht gut bei MBB und tier 2 untergekommen. Auch Rüstungsindustrie/Aerospace ist ein Sammelbecken für Ex-Offiziere, aber grundsätzlich kommt man überall gut unter, wo nicht gerade die absoluten Bundeswehrgegener in den Personalabteilungen sitzen. ;)

Am Wichtigsten ist, dass deine Studienwahl irgendwo mit dem zusammen passt, was du später mal bei der Bundeswehr arbeiten wirst und wo du später mal im Zivilleben hin willst. Beispiel:

  • Wirtschaftsstudium (ist eigentlich ein "Allrounderstudium" passt sehr gut mit ner Tätigkeit als Logistikoffizier zusammen.
  • Wirtschaftsinformatik und Führungsunterstützung (IT/TeleKom) passen super.
  • Wer aber Luft- und Raumfahrttechnik studiert und dann Infanterieoffizier wird, der kann sich wahrscheinlich die 70k bei Aerospace abschminken.

Also gilt hier: Augen auf bei der Berufswahl. Die Bundeswehr kann ein super Arbeitgeber und ein gutes Sprungbrett in die Wirtschaft sein, muss es aber nicht. Man kann sich da mit falschen Entscheidungen sehr viel selbst verbauen, oder aber durch dienstliche Notwendigkeit in Bahnen gelenkt werden, die man eigentlich nicht möchte. Das ist aber nur ne ultima ratio, denn man versucht i.d.R schon, den Wünschen des Mitarbeiters zu entsprechen.

Detaillierter könnte ich dann werden, wenn du mir sagst, ob und welche Bereiche dich konkret interessieren würden. Studium WOW, BWL, WIng? Heer, Luftwaffe, Marine, Cyber? Kampftruppe oder Kampfunterstützung? Usw.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Nach 12 Jahren 60-70k? Das ist bitter.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Nach 12 Jahren 60-70k? Das ist bitter.

12 Jahre Bund. Du fängst mit 17/18/19 an und bist also ~30 wenn du raus gehst. Außerdem verdienst du ab dem 1. Tag (auch während dem Studium) 1,7k im Monat.

Nicht zu vergessen die Eingliederungsmaßnahmen in das zivile Leben wo du die letzten zwei Jahre lang 75% Lohnfortzahlung (Besoldung A11/12) bekommst und nicht mehr dienst...

Aber egal - für Geld geht man nicht zum Bund!

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Danke für den Superbeitrag, sehr informativ.

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Ein KPMGler

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Nach 12 Jahren 60-70k? Das ist bitter.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Stimme dem KPMGler zu. Vor allem muss man dabei berücksichtigen, dass man während der Bundeswehrzeit rundum krankenversichert ist etc. und somit viele Zusatzleistungen erhält, die man bei 12 jahren "normaler" Arbeit eben nicht hat.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Ein KPMGler schrieb am 03.04.2018:

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

Vielen herzlichen Dank! Wollte gerade schon etwas ähnliches schreiben....

Und auch vielen Dank an den T86 für seinen ausführlichen Beitrag. Ich bin zwar nicht der Fragesteller, aber es ist definitiv interessant einen Einblick in die Bundeswehr zu bekommen.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Ich schätze deine sonstigen Beiträge sehr, aber für einen guten Uniabsolventen stellt sich nicht die Frage ob 60-70k nach 12 Jahren Berufserfahrung gut sind! Denn das ist es eindeutig nicht.
Die Realität ist, dass die Einstiegsgehälter die letzten 10-15 Jahre real gesunken sind, so siehts aus! Sicherlich liegt das am höheren Angebot an Absolventen, trotzdem wird man für die Arbeit entlohnt und nicht das es einen Pool an potentiellen AN gibt, die UN sind einfach geizig und das zieht sich durch die ganze Gesellschaft. Es müsste heutzutage völlig normal sein als guter Masterabsolvent bei 60k einzusteigen, jedenfalls wenn die Reallöhne wie früher der wirtschaftlichen Entwicklung folgen würden. Wir wissen aber alle, dass die UN ihre Gewinne nicht in dem Maße weitergeben. Das kann man gut oder schlecht finden, es ist aber Fakt. Gabs letztens wieder bei Bloomberg eine super Grafik dazu...

Als guter Absolvent sollte man nach 12 Jahren Berufserfahrung die 70k schon erreicht haben, ansonsten war das Studium den Aufwand einfach nicht wert! Muss man auch mal bedenken.

Ein KPMGler schrieb am 03.04.2018:

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Ein KPMGler schrieb am 03.04.2018:

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Nach 12 Jahren 60-70k? Das ist bitter.

Musste mal gesagt werden.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Doch, die Frage stellt sich genau so! 75k sind ein Top-5% Gehalt der deutschen Bevölkerung. Dh 95% der Bevölkerung verdient schlechter. Und das Attribut "gute Unistudenten" trifft definitiv auf mehr zu. Also wie soll das funktionieren?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Ich schätze deine sonstigen Beiträge sehr, aber für einen guten Uniabsolventen stellt sich nicht die Frage ob 60-70k nach 12 Jahren Berufserfahrung gut sind! Denn das ist es eindeutig nicht.
Die Realität ist, dass die Einstiegsgehälter die letzten 10-15 Jahre real gesunken sind, so siehts aus! Sicherlich liegt das am höheren Angebot an Absolventen, trotzdem wird man für die Arbeit entlohnt und nicht das es einen Pool an potentiellen AN gibt, die UN sind einfach geizig und das zieht sich durch die ganze Gesellschaft. Es müsste heutzutage völlig normal sein als guter Masterabsolvent bei 60k einzusteigen, jedenfalls wenn die Reallöhne wie früher der wirtschaftlichen Entwicklung folgen würden. Wir wissen aber alle, dass die UN ihre Gewinne nicht in dem Maße weitergeben. Das kann man gut oder schlecht finden, es ist aber Fakt. Gabs letztens wieder bei Bloomberg eine super Grafik dazu...

Als guter Absolvent sollte man nach 12 Jahren Berufserfahrung die 70k schon erreicht haben, ansonsten war das Studium den Aufwand einfach nicht wert! Muss man auch mal bedenken.

Ein KPMGler schrieb am 03.04.2018:

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Er hat geschrieben, dass im Grunde alle Arbeitnehmer zu wenig verdienen und Reallohnverluste hinnehmen mussten. Insofern passt dein Einwand nicht.

45k Einstieg vor 15 Jahren sind heute real mindestens 60k nötig um diesselbe Kaufkraft zu gewährleisten. Insofern sind dann 60k nach mehreren Jahren BE eben vor allem eins: Geiz.

Wir sind teilweise zu einem absoluten Billiglohnland verkommen in dem sich die Oberen die Taschen vollstopfen und unten nichts ankommt. Ich bin absoluter Befürworter der sozialen Marktwirtschaft und kann deshalb nicht nachvollziehen, weshalb jemand für Kritik an der Lohnsituation angegriffen wird. Viele Hochqualifizierte wandern ja eben deswegen ab...

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Doch, die Frage stellt sich genau so! 75k sind ein Top-5% Gehalt der deutschen Bevölkerung. Dh 95% der Bevölkerung verdient schlechter. Und das Attribut "gute Unistudenten" trifft definitiv auf mehr zu. Also wie soll das funktionieren?

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Nachtrag:

  • Die 12 Jahre beginnen am Tag der Einstellung zu laufen. Das war bei mir ein Tag nach der Abifeier. Danach folgen 2,5 - 3 Jahre Offizierausbildung und vier Jahre Intensivstudium zum Master. Während dieser gesamten Zeit verdient man erstens Geld, zweitens sitzen die zivilen Studenten einen signifikanten Teil dieses Zeitraums selber in der Uni und verdienen kein Geld.

Meine Netto-Berufserfahrung, also gerechnet ab dem Tag, an dem ich meinen ersten Dienstposten angetreten habe, beträgt sechs Jahre. Zivile Freunde aus der Schule, die 5 Jahre bis zum Master gebraucht haben, haben halt jetzt 8 Jahre.

  • Nach der Entlassung werden zwei Jahre lang Anteile des Gehalts weitergezahlt, nämlich ca. 90% - unabhängig davon, ob man nochmal studieren möchte oder einen Vollzeitjob hat, der selber seine 60 - 70k abwirft.

  • Entlassungsgeld in Höhe von 18k, einmalig.

So kann ja jeder selber entscheiden, ob das für ihn ein lukratives Geschäft ist. Ich krieg ja selber im Freundeskreis mit, wie viel meine Peers mit Wirtschafts- und Ingenieursstudium verdienen. Die meisten von denen haben mich erst vor 2 - 3 Jahren gehaltstechnisch eingeholt, und da hab ich nen Gehaltsvorsprung vom ersten Tag nach dem Abitur an gerechnet.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Das mag ja alles sein, nichtsdestotrotz ist es aber einfach eine völlig verblendete Sichtweise zu sagen, dass 70k nach 10-12 Jahren "bitter" wäre oder dass sich dann das Studium nicht gelohnt hätte. 70k ist ziemlich genau das DOPPELTE vom deutschen Durchschnittsgehalt. Natürlich ist die Abgabenlast höher etc dennoch kenne ich im Umfeld meiner Eltern viele Erwachsene mit gutem Uni Studium im Alter von 40-60 Jahren die sich bei ca. 70-85k eingependelt haben und ein sehr gutes Leben führen (Ja, das sind nicht die Führungskräfte etc und die haben ne sehr gute WLB aber das ist nunmal schon der Spiegel der oberen Mittelschicht).

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Er hat geschrieben, dass im Grunde alle Arbeitnehmer zu wenig verdienen und Reallohnverluste hinnehmen mussten. Insofern passt dein Einwand nicht.

45k Einstieg vor 15 Jahren sind heute real mindestens 60k nötig um diesselbe Kaufkraft zu gewährleisten. Insofern sind dann 60k nach mehreren Jahren BE eben vor allem eins: Geiz.

Wir sind teilweise zu einem absoluten Billiglohnland verkommen in dem sich die Oberen die Taschen vollstopfen und unten nichts ankommt. Ich bin absoluter Befürworter der sozialen Marktwirtschaft und kann deshalb nicht nachvollziehen, weshalb jemand für Kritik an der Lohnsituation angegriffen wird. Viele Hochqualifizierte wandern ja eben deswegen ab...

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Doch, die Frage stellt sich genau so! 75k sind ein Top-5% Gehalt der deutschen Bevölkerung. Dh 95% der Bevölkerung verdient schlechter. Und das Attribut "gute Unistudenten" trifft definitiv auf mehr zu. Also wie soll das funktionieren?

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Das ist bezogen auf den Reallohn aber nun einmal einfach bitter!
Das Durchschnittsgehalt ist von den sinkenden Reallöhnen auch betroffen.

Hier schön für zum Verständnis aufgeführt:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/

Vergleich mal 2016 und 1990. Durchschnittlich ist das Gehalt zwischen 1990 und 2016 um gerade mal 1,7% p.a. gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Wirtschaft allerdings mit über 2,8% p.a. gewachsen. Real verdient der Durchschnitt kaum mehr als Anfang der 90er.
Wir haben schon lange ein Lohnproblem in Deutschland und ihr merkt es nichtmal.
Extrapoliert man das Durchschnittsgehalt in 1990 mit dem Wachstum, müsste der Durchschnitt in 2016 bereits 44k EUR betragen und heute über 46k EUR liegen.
Somit müsste der Durchschnittslohn gute 32% höher liegen!

Genau deshalb kannst du deine 60k in die Tonne kloppen.
Gerade die junge Generation wird sowieso oft um ihren Lohn betrogen mit prekärer Beschäftigung. Aber die wehrt sich ja nicht dagegen.
Immobilienbesitz ist deshalb für viele ein Traum und nur mit Hilfe der Eltern oder Erbschaft zu schaffen, was auch wieder Neid schürt bei denjenigen die es nicht haben.
Weil die Leute mit ihrem Gehalt kaum Vermögen aufbauen können!

Schaut euch mal das durchschnittliche Vermögen an...das ist noch trauriger als das Gehalt ;)

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Das mag ja alles sein, nichtsdestotrotz ist es aber einfach eine völlig verblendete Sichtweise zu sagen, dass 70k nach 10-12 Jahren "bitter" wäre oder dass sich dann das Studium nicht gelohnt hätte. 70k ist ziemlich genau das DOPPELTE vom deutschen Durchschnittsgehalt. Natürlich ist die Abgabenlast höher etc dennoch kenne ich im Umfeld meiner Eltern viele Erwachsene mit gutem Uni Studium im Alter von 40-60 Jahren die sich bei ca. 70-85k eingependelt haben und ein sehr gutes Leben führen (Ja, das sind nicht die Führungskräfte etc und die haben ne sehr gute WLB aber das ist nunmal schon der Spiegel der oberen Mittelschicht).

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Nichtsdestotrotz schießt deine Kritik hier komplett am Thema vorbei. Nur weil Deutschland ein generelles Lohnproblem hat (in deinen Augen) ist es albern hier einen einzigen Arbeitgeber anzukreiden dass die Bezahlung bitter wäre. Fakt ist nunmal, dass die Mehrheit der Studenten nach 10 Jahren nicht oder gerade bei 70k liegt. Deshalb ist die Bezahlung der Bundeswehr keineswegs "bitter" oder nicht wettbewerbsfähig. Ob das Lohnniveau allgemein zu niedrig ist, ist ein völlig anderes Thema.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Das ist bezogen auf den Reallohn aber nun einmal einfach bitter!
Das Durchschnittsgehalt ist von den sinkenden Reallöhnen auch betroffen.

Hier schön für zum Verständnis aufgeführt:
...

Vergleich mal 2016 und 1990. Durchschnittlich ist das Gehalt zwischen 1990 und 2016 um gerade mal 1,7% p.a. gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Wirtschaft allerdings mit über 2,8% p.a. gewachsen. Real verdient der Durchschnitt kaum mehr als Anfang der 90er.
Wir haben schon lange ein Lohnproblem in Deutschland und ihr merkt es nichtmal.
Extrapoliert man das Durchschnittsgehalt in 1990 mit dem Wachstum, müsste der Durchschnitt in 2016 bereits 44k EUR betragen und heute über 46k EUR liegen.
Somit müsste der Durchschnittslohn gute 32% höher liegen!

Genau deshalb kannst du deine 60k in die Tonne kloppen.
Gerade die junge Generation wird sowieso oft um ihren Lohn betrogen mit prekärer Beschäftigung. Aber die wehrt sich ja nicht dagegen.
Immobilienbesitz ist deshalb für viele ein Traum und nur mit Hilfe der Eltern oder Erbschaft zu schaffen, was auch wieder Neid schürt bei denjenigen die es nicht haben.
Weil die Leute mit ihrem Gehalt kaum Vermögen aufbauen können!

Schaut euch mal das durchschnittliche Vermögen an...das ist noch trauriger als das Gehalt ;)

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Das mag ja alles sein, nichtsdestotrotz ist es aber einfach eine völlig verblendete Sichtweise zu sagen, dass 70k nach 10-12 Jahren "bitter" wäre oder dass sich dann das Studium nicht gelohnt hätte. 70k ist ziemlich genau das DOPPELTE vom deutschen Durchschnittsgehalt. Natürlich ist die Abgabenlast höher etc dennoch kenne ich im Umfeld meiner Eltern viele Erwachsene mit gutem Uni Studium im Alter von 40-60 Jahren die sich bei ca. 70-85k eingependelt haben und ein sehr gutes Leben führen (Ja, das sind nicht die Führungskräfte etc und die haben ne sehr gute WLB aber das ist nunmal schon der Spiegel der oberen Mittelschicht).

Ich stimme dir absolut zu. Aber in den Köpfen unserer geldgierigen (und oft sehr jungen) Highperformer ist ein Leben mit 80k im Jahr (idealerweise verdient der Partner ähnlich gut) absolut nicht denkbar. Ohne Rolex und Cayenne fehlt dem Leben die Würze.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

... und somit haben wir schon seit einer ganzen Weile die Situation, dass der öffentliche Dienst trotz guter Wirtschaftslage im Verhältnis immer attraktiver wird. Davon ausgeklammert sind natürlich die high-performer, die schon in jungen Jahren sechsstellige Gehälter anstreben, das war mir aber nicht vergönnt.
Wer sich selber leistungsmäßig irgendwo um den Durchschnitt herum verortet sieht und kein MINT-Studium / Jura (mit Prädikatsexamina) / Medizin, der macht heute auf keinen Fall etwas verkehrt, wenn er als Bundesbeamter/Soldat den gehobenen oder höheren Dienst wählt.

Deshalb, um wieder den Bogen zum Thema Bundeswehr zu schlagen, meine persönliche Meinung: Das Gesamtpaket (inkl. freie Heilfürsorge, Übergangsgelder, Fortbildungsbudget, Pension) passt. Ich sehe halt jetzt, dass einige meiner Freunde mich gehaltsmäßig schon überholt haben, andere jedoch auch mit 31 Jahren noch hinter mir zurück bleiben.

Gleichzeitig sehe ich, dass ehemalige Kollegen nach ihrem Wechsel ins zivile Leben auch weiterhin solide Karriere gemacht haben. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass man in den ersten Jahren seines Berufslebens bei der Bundeswehr ne Managementausbildung (die Führungsphilosophie hat sich übrigens in den letzten Jahren deutlich gewandelt) erhält und man als 30-Jähriger einfach ein sicheres Auftreten und gute Voraussetzungen für spätere Führungspositionen hat, wenn man zuvor schon mit 24 Jahren mehrere Teams und mit 27 das Äquivalent einer Abteilung geführt hat. Ein paar Beispiele (und bitte wieder bedenken, dass am Anfang drei Jahre Offizierausbildung und vier Jahre Studium bis zum Master stehen):

  • Ein ehemaliger Kollege hat nach 12 Jahren Bundeswehr (Wirtschaftsstudium, MBA) ein 1 1/2 jähriges Intermezzo als Assistent des Geschäftsführers einer Klinik-Gruppe eingelegt und ist dann selbst Geschäftsführer eines untergeordneten Dienstleistungsunternehmens geworden.
  • Ein anderer: 15 Jahre Bundeswehr (Ingenieursstudium mit Promotion, MBA) ist als Consultant bei McKinsey untergekommen.
  • Noch ein anderer: 12 Jahre (Wirtschaftsstudium, MBA) in einem militärischen Tätigkeitsfeld mit vielen Industriekontakten ist danach als Engagement Manager zu McKinsey und ist mittlerweile selbst Geschäftsführer eines Unternehmens.
  • 15 Jahre (Wirtschaft mit Promotion, MBA) und letzte Tätigkeit in der Revision, ist Senior Associate bei ner T2 Beratung geworden. Der ist somit übrigens von 65k direkt auf 100k Zivilgehalt + 58k Übergangsgebührnisse für zwei Jahre gestolpert.

Ob man als "Zivilunke" mit einer normalen oder überdurchschnittlichen Karriere früher oder später an ähnliche Ziele kommt, könnt ihr sicher besser beurteilen, als ich. Man sieht aber immerhin, dass nach 12 Jahren Bundeswehr (respektive 15, wenn man promovieren will/darf) nicht Hopfen und Malz verloren ist. Man kann sich auch in der Bundeswehr ein Profil aufbauen, mit dem man für zivile Arbeitgeber hochinteressant ist... ein Automatismus ist das aber nicht.

Und natürlich kann man sich mit falschen Entscheidungen und fehlender Leistungsbereitschaft natürlich auch seine Karriere richtig verbauen...

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Danke vielmals für die interessanten und ausführlichen Beiträge. Ich finde das hochspannend!

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

@DerT86
Hast du schon was in Aussicht? Was hast du an der UniBw studiert?

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

@DerT86
Hast du schon was in Aussicht? Was hast du an der UniBw studiert?

Ne, für etwas konkretes ist es noch ein bisschen zu früh. Ich bin jetzt erst seit Kurzem vom Dienst freigestellt, um der Vollzeitphase meines MBA-Studiums teilnehmen zu können. Das Studium geht noch bis Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres, je nachdem, wie eilig ich es mit der Masterarbeit hab. ;)

Im Erststudium wollte ich Wirtschafts- und Organisationswissenschaften, hab aber im Assessment Center nur Staats- und Sozialwissenschaften angeboten bekommen, weil ich in Mathe eher grottenschlecht war. Hab dann trotzdem zugesagt, weil ich gleichzeitig die Zusage für ne Pilotenausbildung hatte und das Studium damit eh zweitrangig war... tja.

Bewerben werde ich mich wohl in alle Richtungen. Vorrangig Big4 Public Sector/Defense oder Boutiquen, aber auch höherer Dienst bei Bund/Land oder irgendwelche Stellen in Verwaltung oder Projektmanagement bei größeren Konzernen, insbesondere Rüstungsindustrie.
Das Problem ist: Ich hab zwar jetzt so sehr über die Berufsaussichten der Bundeswehr-Performer erzählt, weiß aber selber nicht, wie gut ich mit meiner Studienkombi dastehen werde. ;) Ich verlasse die Bundeswehr zwar mit nem glänzenden Arbeitszeugnis, aber inhaltlich gesehen ist meine Laufbahn nicht so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

An TE: Bitte lass dich nicht von den abwertigen Verdienstdiskussionen entmutigen. Manche Poster sind recht unreif oder einfach geldgeil. Geld ist nicht alles im Leben. In den USA gibt es einen Respekt für das Militär und Dienst. Hut ab und alles Gute. Manche Amerikaner sagen:

"Thank you for your service".

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Du machst ein MBA, ist es an der Bundeswehruni oder extern bei einer anderen Uni im Ausland? Du bist freigestellt und kannst Vollzeit studieren? Dauert es 1 oder 2 Jahre?

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Ein KPMGler schrieb am 03.04.2018:

Nein, Mann.
Ist es nicht.
Dieser absurde verzerrte Blick von Studis und Schülern hier so haRt an der Realität vorbei, dass es jedem Leser und Schreiber der einen einigermaßen geordneten Blick auf die Welt hat, die Tränen in die Augen und das Blut aus den Ohren treibt.

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Nach 12 Jahren 60-70k? Das ist bitter.

Bin ein großer Fan deiner Beiträge, aber 60-70k ist bitter nach 12 Jahren.
Mein Einstiegsgehalt lag knapp über 70k (IG Metall, 40h Woche, all-in)

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

An TE: Bitte lass dich nicht von den abwertigen Verdienstdiskussionen entmutigen. Manche Poster sind recht unreif oder einfach geldgeil. Geld ist nicht alles im Leben. In den USA gibt es einen Respekt für das Militär und Dienst. Hut ab und alles Gute. Manche Amerikaner sagen:

"Thank you for your service".

Danke, Danke, aber die Amerikaner übertreiben gerne Mal ;)

Das mit dem Gehalt kann ich recht gut einordnen. Wer meint, er könne mehr verdienen oder dies sogar tut: Chapeau! Ich wäre auch gern der krasse MBB high-performer, aber dafür hänge ich erstens zu sehr an einem Minimum meiner Freizeit, zweitens passen dafür die Noten nicht. Ein bisschen realistisch muss man da schon sein.
Dafür weiß ich aber auch, dass manche "normalsterbliche" Consultants auf der Senior-Ebene hängen bleiben, wo dann das vlt avisierte 70k Gehalt auch keine Selbstverständlichkeit ist. So gesehen bin ich ganz zufrieden, insbesondere wenn ich mein suboptimales Erststudium berücksichtige.

Schön wäre es natürlich trotzdem, wenn es irgendwann im Laufe des Berufslebens mit dem einzelstehenden Haus in München klappt... ;)

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Hallo T. G.,
häng dich in den MBA rein, dann wird das auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Hallo T. G.,
häng dich in den MBA rein, dann wird das auch.

Okayyy ;)

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Bin ein großer Fan deiner Beiträge, aber 60-70k ist bitter nach 12 Jahren.
Mein Einstiegsgehalt lag knapp über 70k (IG Metall, 40h Woche, all-in)

Mit dieser Info kann man halt recht wenig anfangen, wenn du keine Angaben machst, mit denen sich das in Relation setzen lässt. Abschluss? Noten? Branche? Soweit ich weiß, liegt das Einstiegsgehalt deutlich über dem Durchschnitt.

Und nochmal, weil ich grad befürchte, dass das immer wieder untergeht: Wenn du von deinem Einstiegsgehalt redest, dann ist der Zeitpunkt meines "Vergleichswerts" nicht "nach 12 Jahren", sondern nach 6 respektive 8 Jahren. Denn alles davor war bei mir bezahlte/s Ausbildung/Studium.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Du machst ein MBA, ist es an der Bundeswehruni oder extern bei einer anderen Uni im Ausland? Du bist freigestellt und kannst Vollzeit studieren? Dauert es 1 oder 2 Jahre?

Wenn man bei der Bundeswehr ein Erststudium absolviert hat, steht einem zum Ende der Dienstzeit hin ein Fortbildungsbudget i.H.v. 16.800€ zur freien Verfügung zu.
Es gibt im deutschen Raum zwei MBA-Programme, die sich explizit an Offiziere richten: Eines hat die Hochschule Kempten, das Andere die ESB Business School in Kooperation mit der UniBw München. Ich mache den Zweiten und der schöpft "zufälligerweise" den Fortbildungstopf auf den letzten Cent aus. ;)

Zeitliche Dauer bei mir ist flexibel zwischen 1 und 2 Jahren für die dienstzeitbegleitende Fernstudienphase + 8 Monate für die Präsenzphase. Für die Präsenzphase muss man sich zwei Monate vor Dienstzeitende vom Dienst freistellen lassen, was aber kein Problem ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

DerT86 schrieb am 04.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Hallo T. G.,
häng dich in den MBA rein, dann wird das auch.

Okayyy ;)

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Bin ein großer Fan deiner Beiträge, aber 60-70k ist bitter nach 12 Jahren.
Mein Einstiegsgehalt lag knapp über 70k (IG Metall, 40h Woche, all-in)

Mit dieser Info kann man halt recht wenig anfangen, wenn du keine Angaben machst, mit denen sich das in Relation setzen lässt. Abschluss? Noten? Branche? Soweit ich weiß, liegt das Einstiegsgehalt deutlich über dem Durchschnitt.

Bachelor Dorf FH : 2,5
Msc Supply Chain Management : 1,7
Drei Auslandssemester ( USA, Mexiko, Singapur)
Zwei Inlandpraktika, ein Auslandspraktikum.

Automobilzulieferer

Natürlich es ist deutlich über dem Durchschnitt, aber wer halbwegs Leistung zeigt, schafft es nach einigen Jahren Berufserfahrung in diese Regionen zu kommen. Dafür bin ich erst mit 27 ins Berufsleben eingestiegen und hatte sehr viele Umzüge hinter mir.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Das ist bezogen auf den Reallohn aber nun einmal einfach bitter!
Das Durchschnittsgehalt ist von den sinkenden Reallöhnen auch betroffen.

Hier schön für zum Verständnis aufgeführt:
...

Vergleich mal 2016 und 1990. Durchschnittlich ist das Gehalt zwischen 1990 und 2016 um gerade mal 1,7% p.a. gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Wirtschaft allerdings mit über 2,8% p.a. gewachsen. Real verdient der Durchschnitt kaum mehr als Anfang der 90er.
Wir haben schon lange ein Lohnproblem in Deutschland und ihr merkt es nichtmal.
Extrapoliert man das Durchschnittsgehalt in 1990 mit dem Wachstum, müsste der Durchschnitt in 2016 bereits 44k EUR betragen und heute über 46k EUR liegen.
Somit müsste der Durchschnittslohn gute 32% höher liegen!

Genau deshalb kannst du deine 60k in die Tonne kloppen.
Gerade die junge Generation wird sowieso oft um ihren Lohn betrogen mit prekärer Beschäftigung. Aber die wehrt sich ja nicht dagegen.
Immobilienbesitz ist deshalb für viele ein Traum und nur mit Hilfe der Eltern oder Erbschaft zu schaffen, was auch wieder Neid schürt bei denjenigen die es nicht haben.
Weil die Leute mit ihrem Gehalt kaum Vermögen aufbauen können!

Schaut euch mal das durchschnittliche Vermögen an...das ist noch trauriger als das Gehalt ;)

WiWi Gast schrieb am 03.04.2018:

Das mag ja alles sein, nichtsdestotrotz ist es aber einfach eine völlig verblendete Sichtweise zu sagen, dass 70k nach 10-12 Jahren "bitter" wäre oder dass sich dann das Studium nicht gelohnt hätte. 70k ist ziemlich genau das DOPPELTE vom deutschen Durchschnittsgehalt. Natürlich ist die Abgabenlast höher etc dennoch kenne ich im Umfeld meiner Eltern viele Erwachsene mit gutem Uni Studium im Alter von 40-60 Jahren die sich bei ca. 70-85k eingependelt haben und ein sehr gutes Leben führen (Ja, das sind nicht die Führungskräfte etc und die haben ne sehr gute WLB aber das ist nunmal schon der Spiegel der oberen Mittelschicht).

So und nicht anders. Schön wenn das jemand ausspricht.

Die Gehälter sind viel zu niedrig und darunter leiden besonders die jungen Absolventen.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Du hast also mit 27 angefangen zu arbeiten, da hat ein Offizier bei der Bundeswehr bereits 8-10 Jahre lang sehr gutes Geld verdient ( zu Beginn mit 17/18/19 hat er als OA mit 1,6 k Netto angefangen mit 27 ist er gerade Hptm und verdient Netto so 3,5k) und ist kurz davor den Bund zu verlassen, den payed Leave für den MBA zu machen und seine hier angesprochenen 60-70k in der freien Wirtschaft zu bekommen.

Wo genau liegt jetzt dein Vorsprung?
Monetär liegst du im Vergleich aber auch ganz schön weit hinten, genauso wie bei den Soft Skills.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

DerT86 schrieb am 04.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Hallo T. G.,
häng dich in den MBA rein, dann wird das auch.

Okayyy ;)

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Bin ein großer Fan deiner Beiträge, aber 60-70k ist bitter nach 12 Jahren.
Mein Einstiegsgehalt lag knapp über 70k (IG Metall, 40h Woche, all-in)

Mit dieser Info kann man halt recht wenig anfangen, wenn du keine Angaben machst, mit denen sich das in Relation setzen lässt. Abschluss? Noten? Branche? Soweit ich weiß, liegt das Einstiegsgehalt deutlich über dem Durchschnitt.

Bachelor Dorf FH : 2,5
Msc Supply Chain Management : 1,7
Drei Auslandssemester ( USA, Mexiko, Singapur)
Zwei Inlandpraktika, ein Auslandspraktikum.

Automobilzulieferer

Natürlich es ist deutlich über dem Durchschnitt, aber wer halbwegs Leistung zeigt, schafft es nach einigen Jahren Berufserfahrung in diese Regionen zu kommen. Dafür bin ich erst mit 27 ins Berufsleben eingestiegen und hatte sehr viele Umzüge hinter mir.

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Ein Hauptmann ist in der Regel doch A11 oder nicht? Das sind nach 8-10 Jahren laut den Besoldungstabellen aber nur 3.000 Euro netto. Und auch normale Studenten können nebenbei arbeiten gehen, z.B. als Werkstudent, da kommt durch die Schichtarbeit viel Geld bei rum.

Hätte noch eine Frage an den DerT86:
Wird die Berufserfahrung ehrlich so gewertet? Eigentlich wurden ja keinerlei fachspezifische Tätigkeiten ausgeführt, wenn man nur militärische Verwendungen hatte.

antworten
WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Natürlich hat er schon lange Geld verdient, trotzdem würde ich jedem empfehlen zu studieren. Auch wenn er nach erfolgreichem Abschluss mit 45k einsteigt.

Die Studentenzeit werde ich nie vergessen, Partys, Frauen ( aus den verschiedensten Ländern) und die Freiheit sich seine Zeit frei einzuteilen. Denke mal dies ist deutlich interessanter als den Abend in einer Kaserne mit gefühlt 100% Männeranteil zu verbringen.

Genießt das Leben, Zeit zum Geld verdienen bleibt noch genug !

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Du hast also mit 27 angefangen zu arbeiten, da hat ein Offizier bei der Bundeswehr bereits 8-10 Jahre lang sehr gutes Geld verdient ( zu Beginn mit 17/18/19 hat er als OA mit 1,6 k Netto angefangen mit 27 ist er gerade Hptm und verdient Netto so 3,5k) und ist kurz davor den Bund zu verlassen, den payed Leave für den MBA zu machen und seine hier angesprochenen 60-70k in der freien Wirtschaft zu bekommen.

Wo genau liegt jetzt dein Vorsprung?
Monetär liegst du im Vergleich aber auch ganz schön weit hinten, genauso wie bei den Soft Skills.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

DerT86 schrieb am 04.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Hallo T. G.,
häng dich in den MBA rein, dann wird das auch.

Okayyy ;)

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Bin ein großer Fan deiner Beiträge, aber 60-70k ist bitter nach 12 Jahren.
Mein Einstiegsgehalt lag knapp über 70k (IG Metall, 40h Woche, all-in)

Mit dieser Info kann man halt recht wenig anfangen, wenn du keine Angaben machst, mit denen sich das in Relation setzen lässt. Abschluss? Noten? Branche? Soweit ich weiß, liegt das Einstiegsgehalt deutlich über dem Durchschnitt.

Bachelor Dorf FH : 2,5
Msc Supply Chain Management : 1,7
Drei Auslandssemester ( USA, Mexiko, Singapur)
Zwei Inlandpraktika, ein Auslandspraktikum.

Automobilzulieferer

Natürlich es ist deutlich über dem Durchschnitt, aber wer halbwegs Leistung zeigt, schafft es nach einigen Jahren Berufserfahrung in diese Regionen zu kommen. Dafür bin ich erst mit 27 ins Berufsleben eingestiegen und hatte sehr viele Umzüge hinter mir.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

WiWi Gast schrieb am 04.04.2018:

Ein Hauptmann ist in der Regel doch A11 oder nicht? Das sind nach 8-10 Jahren laut den Besoldungstabellen aber nur 3.000 Euro netto.

A11 oder A12, abhängig von der Verwendung. Aber ja, die zuvor genannten 3,5k Netto sind etwas übertrieben, zumindest was das Grundgehalt betrifft. Man kriegt ja noch die ein oder andere Zulage oder sonstige Leistungen, wie z.B. Trennungsgeld und Reisebeihilfen, wenn man Langstreckenpendler ist.

Hätte noch eine Frage an den DerT86:
Wird die Berufserfahrung ehrlich so gewertet? Eigentlich wurden ja keinerlei fachspezifische Tätigkeiten ausgeführt, wenn man nur militärische Verwendungen hatte.

Naja, ich kann das jetzt natürlich nicht aus eigener Erfahrung bewerten, aber die genannten Beispiele der Werdegänge meiner Ex-Kollegen zeigen ja, dass sie vom Arbeitsmarkt nicht als Berufseinsteiger behandelt wurden. Du kannst ja auch einfach Mal bei Xing die Suchbegriffe Offizier und MBA einhacken. Dann suchst du dir diejenigen raus, die nicht mehr bei der Bundeswehr angestellt sind und schaust dir deren Werdegänge an.

"Militärische Verwendung" ist ein ziemlich weiter Begriff. Für nen normalen Offizier zählen dazu durchaus auch diese querschnittlichen Führungsverwendungen, die man im weitesten Sinne unter "general management" subsumieren könnte, aber eben nicht nur.

Ich kenne z.B. nen Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik, der nen stringenten Verwendungsaufbau in der Luftfahrzeugtechnik eines Jagdgeschwaders hatte und in seiner letzten Verwendung als Staffelkapitän seinen Verantwortungsbereich, der ca. 80 - 120 Soldaten und zivile Angestellte aller Laufbahnen und Ausbildungshöhen, vom Wehrdienstleistenden bis zum Meister, selbstständig geschmissen hat; und das mit 28 Jahren. Dass so jemand im zivilen Bereich vielleicht nicht unbedingt primär Entwicklungsingenieur wird, ist klar, denn dafür ist das Studium zu lange her. Aber die Lufthansa Technik hatte sprichwörtlich Geifer vor dem Mund, als seine Bewerbung dort auf dem Tisch lag.

Das ist eben das, was ich im Eingangspost erwähnte: Man muss zusehen, dass man nicht nur die querschnittliche Führungsausbildung und -erfahrung mitnimmt (die für sich genommen schon sehr wertvoll und in dieser Form einmalig ist), sondern darüber hinaus nen sinnvollen Zusammenhang zwischen Studium und zumindest einer der drei Verwendungen herstellen kann. Zumindest schafft man sich so ideale Voraussetzung für die spätere zivile Karriere... aber selbst unter den Vollblut-Generalisten gibt es genug Beispiele für die erfolgreiche Transition ins Zivilleben.

Es kommt also wohl im Einzelfall darauf an, wie man seine Karten ausspielt. Selbst wenn viele Personaler militärische Vorerfahrung nicht so genau einordnen können, lassen sie es sich zumindest erklären. Danach, so denke ich es mir zumindest, ist die Meinung wohl die, dass fehlende Fachexpertise zwar schade ist, aber schnell nachgeholt werden kann. Demgegenüber erkennt man Führungsqualitäten bei rein zivilen Mitarbeitern erst dann endgültig, wenn man sie ins kalte Wasser wirft, während der Soldat das von der Pike auf gelernt und in jungen Jahren konsequent angewendet hat. Und er hat gelitten! ;)

Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass so viele Ex-Offiziere die Transition in völlig fachfremde Bereiche schaffen und dort dann auch noch recht gute Karrieren hinlegen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Die Bundeswehrunis sind in Hamburg und München. Du pennst in keiner Kaserne sondern entweder privat oder im Studiwohnheim und der Männeranteil an der Uni liegt nicht bei 100%.

t. jemand der in seiner FWDL Zeit an ziemlich geilen Wohnheimparties der BW Uni in München teilgenommen hat. Und weibliche Offz. bzw Offz.Anw. sind ziemlich "interessant".

WiWi Gast schrieb am 05.04.2018:

Die Studentenzeit werde ich nie vergessen, Partys, Frauen ( aus den verschiedensten Ländern) und die Freiheit sich seine Zeit frei einzuteilen. Denke mal dies ist deutlich interessanter als den Abend in einer Kaserne mit gefühlt 100% Männeranteil zu verbringen.

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WiWi Gast

Re: Studium bei der Bundeswehr?

Naja aber sicher nicht unter 80%.

WiWi Gast schrieb am 05.04.2018:

Die Bundeswehrunis sind in Hamburg und München. Du pennst in keiner Kaserne sondern entweder privat oder im Studiwohnheim und der Männeranteil an der Uni liegt nicht bei 100%.

t. jemand der in seiner FWDL Zeit an ziemlich geilen Wohnheimparties der BW Uni in München teilgenommen hat. Und weibliche Offz. bzw Offz.Anw. sind ziemlich "interessant".

WiWi Gast schrieb am 05.04.2018:

Die Studentenzeit werde ich nie vergessen, Partys, Frauen ( aus den verschiedensten Ländern) und die Freiheit sich seine Zeit frei einzuteilen. Denke mal dies ist deutlich interessanter als den Abend in einer Kaserne mit gefühlt 100% Männeranteil zu verbringen.

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