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Was ist ein gutes Gehalt?

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WiWi Gast

Was ist ein gutes Gehalt?

Oftmals geht es in diesem Forum um die Gehaltsfrage.

Was versteht ihr persönlich unter einem ?guten Gehalt? für einen Akademiker (BWL'er).

Ein Arbeitskollege von mir meinte kürzlich, dass er mit seinen 70K nur sehr knapp durchkomme. Er hat ein Kind, seine Frau generiert kein Einkommen, da sie sich 100% um den Haushalt kümmert. 70K ist nicht alle Welt, aber trotzdem kein schlechtes Gehalt. Persönlich dachte ich, dass dieses Gehalt reichen sollte, um eine Familie ernähren zu können und sich den einen oder anderen kleineren Luxus leisten zu können (Ferien im Ausland, mittelklasse PW, gelegentlich Restaurant, ...). Wie seht ihr das?

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Diese Frage führt eingentlich zu nichts, da die konkreten Lebensumstände (Familie ja/nein, Partereinkommen ja/nein) und die Ansprüche (kein Auto/S-Klasse) für eine Bewertung alles sind. Hinzukommt, was man unter "gut" versteht. Wenns gerade reicht oder wenn man 20 % Sparquote hat?

Ich finde 40 TEUR sind für einen Berufseinsteiger ein gutes Gehalt. Wenn ich Kinder habe, ein Haus bauen will und meine Frau nicht arbeitet, ich langsam an die Altersvorsorge denke und der A6 trotzdem abbezahlt werden will sind wohl ehr 100 TEUR ganz gut...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Das ist auch eine Charakter- oder Ansichtssache.
Wenn Du länger nach dem Studium auf Stellensuche bist und Hartz IV beziehst, bist Du über jeden halbwegs gescheiten Job dankbar.
Oder Du hast Dein Studium selbst finanziert und Dich während der Zeit sehr eingeschränkt.
Natürlich spielen auch die Lebenshaltungskosten (Region, Gegend usw.) eine große Rolle, auch die Abzüge, Vertragsart (befristet/unbefristet).
Für mich wäre 70k schon super, für den Einstieg so 40k.

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Prep

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Dazu gibt es tatsächlich unzähige Theards hier.

Und es gibt nicht "DAS" Gehalt. Jeder bemisst doch ein gutes Gehalt anders. Da spielen soooo viele Faktoren eine Rolle, dass bei dem einen 2.5 netto viel sind, der andere hat 1.8 dafür Auto, preiswertere Umgebung (Berlin vs. München) etc. Der eine arbeitet 55 h der andere nur 37h....es gibt kein Optimum, es gibt nur eine persönliche Grenze.

70k sind mehr als viele Familien mit zwei Einkommen haben. Jetzt kommt es auf den Lebensstandard an, den dein Arbeitskollege mit der Frau und dem Kind pflegt.

Aus diesem Grund kann und werde ich keine Zahlen nennen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

70k reicht mittelfristig schon aus, um das zu haben, was du schreibst. Die meisten Familien haben weniger.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

70k liegt doch weit über dem Einstiegsgehalt. Dort musst du erstmal hinkommen, dann kannst du weiter reden :-)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Troll...70k..kennst du dich in Steuern aus? Knapp über die Runden..man man. Habt ihr studiert? Dann weißt du was Knappheit ist. Wenn fließbandarbeiter mit 20-25k im Jahr über die Runden kommen, schafft es auch dein Kollege. Ich hasse dieses ständige Weinen in Deutschland. 70k ist fast das doppelte Gehalt eines Durchschnittabsolventen in BWL. Ich verdiene momentan als WP-Asi knapp 39000 Euro+ Boni...sagen wir mal 41000 Euro brutto. Davon bleibt mir als netto zwar kein Fürstenlohne, da 1.Steuerklasse, aber es ist okay. Wenn man das Geld nicht aus dem Fenster wirft, kann man sich auch vieles leisten. Man muss mit Geld umgehen können....komisch, dass das Ökonomen nie können. Da muss man sich zeigen und auffallen. So wird Geld verbrannt. Mehr mit Gehirn und ökonomisch leben, dann kann man sich viel leisten und mit 70k sowieso.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Mah, ich finde es einfach nur herrlich, dass die deutschen BWL Absolventen und ähnliche offensichtlich von ähnlichen Sorgen geplagt werden wie die Österreicher.

Schöne Grüße aus Wien :)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Hier nochmal der Threadstarter

Natürlich sehe ich ein, dass das Gehalt schwer vergleichbar ist. Trotzdem hat es mich interessiert, was für euch ganz persönlich ein gutes Gehalt ist.

Zu den 70K meines Kollegen (33 Jahre alt, Arbeitsort Frankfurt): Bis vor kurzem dachte auch ich, dass dies ein anständiges Gehalt sei. Mein Problem: Viele Arbeitskollegen von mir ? darunter auch der Kollege - sind am jammern, dass sie zuwenig verdienen. Dieses Rumjammern führt zunehmen auch bei mir zur Unzufriedenheit. Ich schloss mein Studium im 2009 ab und arbeite seither bei einer Grossbank als Junior Business Analyst (Gehalt Tot. 46 K). Während dem Studium hatte ich die Einstellung, dass das Gehalt eher nebensächlich ist und mir primär der Arbeitsinhalt zusagen muss. Seit ich bei der Bank arbeite, ändert sich diese Einstellung zunehmend, dies wohl auch, weil das Gehaltsthema bei meinen Arbeitskollegen oftmals Gesprächsstoff ist. Treffe ich mich dann mit Kollegen von früher, die in eher technisch-handwerklichen Berufen arbeiten, stelle ich wiederum fest, dass es ziemlich unverschämt ist, wenn ich mich über mein Gehalt beklage. Wie bringt ihr es fertig, mit eurem Gehalt zufrieden zu sein, ohne euch ständig mit anderen zu vergleichen?

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

70k ist nix!

Wer einmal soviel verdient der weiss das.
Warum?

Na 1. weil man 70k nicht mit 9-bis-17 Uhr jobs verdient sondern mit vielen vielen unbezahlten Überstunden.

  1. Kommt die Steuerprogression, bei Klasse 1 sind es 3000 netto. bei Klasse 3 3300 netto.

Davon das Auto, Wohnung, Versicherungen etc ab, dann ist man schon bei 1200 für 30 Tage, also 40 Euro pro Tag.
Man geht einmal essen 10 Euro in der Mittagspause, kauft sich 1 Anzug und so weiter und übrig bleibt: NULL Euro.

Bitte keine Vergleiche zu Fließbandarbeitern, die haben auch ganz andere Lebenseinstellungen, da reicht in der Mittagspause die Frittenbude für 3?, sorry.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Volle Zustimmung.Alleine die Frage,ob man mit 70k über die Runden kommen kann,zeugt von einer gewissen Naivität.Ein normal ausgebildeter Facharbeiter verdient mit ca. 45 Jahren vielleicht 40k und davon muss er in aller Regel eine Frau und zwei Kinder ernähren.Auto fahren solche "Durchschnittsmenschen" übrigens auch.
Wenn jemand mit 70k nicht über die Runden kommt,dann kann man ihm nicht weiterhelfen.Vor allem würde er dann 100k wahrscheinlich auch nicht über die Runden kommen.

Lounge Gast schrieb:

Troll...70k..kennst du dich in Steuern aus? Knapp über die
Runden..man man. Habt ihr studiert? Dann weißt du was
Knappheit ist. Wenn fließbandarbeiter mit 20-25k im Jahr über
die Runden kommen, schafft es auch dein Kollege. Ich hasse
dieses ständige Weinen in Deutschland. 70k ist fast das
doppelte Gehalt eines Durchschnittabsolventen in BWL. Ich
verdiene momentan als WP-Asi knapp 39000 Euro+ Boni...sagen
wir mal 41000 Euro brutto. Davon bleibt mir als netto zwar
kein Fürstenlohne, da 1.Steuerklasse, aber es ist okay. Wenn
man das Geld nicht aus dem Fenster wirft, kann man sich auch
vieles leisten. Man muss mit Geld umgehen können....komisch,
dass das Ökonomen nie können. Da muss man sich zeigen und
auffallen. So wird Geld verbrannt. Mehr mit Gehirn und
ökonomisch leben, dann kann man sich viel leisten und mit 70k
sowieso.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Kommt auf den Grad der Dekadenz an. Bei BWL-Absolventen im Finanzsektor ist die tendenziell als "Hoch" einzustufen. Von daher. Selbst bei 100k würde er jammern, dass man damit ja nicht mal die Leasingrate der E-Klasse bezahlen kann.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Du gibst also 200-220 im Monat für Mittagspausen aus? Sorry, aber gib dein Diplom wieder ab.
Ich verdien zwar keine 70k, bin aber auch nicht weit davon weg und ich kann dir versichern, ich kaufe mir nicht jeden Monat einen neuen Anzug oder gehe jedes mal für 10 Euro mittags essen. Vielleicht sollte man sich mal Ratschläge von Trump & Co. zu herzen nehmen....

Lounge Gast schrieb:

70k ist nix!

Wer einmal soviel verdient der weiss das.
Warum?

Na 1. weil man 70k nicht mit 9-bis-17 Uhr jobs verdient
sondern mit vielen vielen unbezahlten Überstunden.

  1. Kommt die Steuerprogression, bei Klasse 1 sind es 3000
    netto. bei Klasse 3 3300 netto.

Davon das Auto, Wohnung, Versicherungen etc ab, dann ist man
schon bei 1200 für 30 Tage, also 40 Euro pro Tag.
Man geht einmal essen 10 Euro in der Mittagspause, kauft sich
1 Anzug und so weiter und übrig bleibt: NULL Euro.

Bitte keine Vergleiche zu Fließbandarbeitern, die haben auch
ganz andere Lebenseinstellungen, da reicht in der
Mittagspause die Frittenbude für 3?, sorry.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Die Antwort auf Deine Frage ist eigentlich relativ einfach.

Deine Arbeitskollegen (70k) sind insgeheim nicht unzufrieden mit ihrem Gehalt,sondern mit ihrem Leben.Ich arbeite seit 7 Jahren bei einer Big4-Gesellschaft und habe ähnliche Beobachtungen gemacht:Wenn ich mich mit alten Jugenfreunden oder Fußballkameraden treffe,die weitestgehend Handwerker sind (und von denen niemand mehr als 50k verdient),dann ist Gehalt oder Karriere kein Thema.Das liegt einfach daran,dass diese Leute mit sich im Reinen sind.Sie haben halt noch Freizeit,Hobbies und ein intaktes soziales Umfeld,daher beschäftigen sie sich sehr stark damit.
Ich beobachte den von Dir beschriebenen Zustand auch häufig bei uns in der WP.Aufgrund der Tastache,dass die Kollegen sehr viel arbeiten und eigentlich keine Freizeit und Freunde mehr haben,richtet sich der Fokus automatisch auf Themen wie das Gehalt.

Und wie hoch muss Dein Gehalt sein,dass es eine 60 Stunden-Woche rechtfertigt für die Du Deine Hobbies aufgibst!?

Lounge Gast schrieb:

Hier nochmal der Threadstarter

Natürlich sehe ich ein, dass das Gehalt schwer vergleichbar
ist. Trotzdem hat es mich interessiert, was für euch ganz
persönlich ein gutes Gehalt ist.

Zu den 70K meines Kollegen (33 Jahre alt, Arbeitsort
Frankfurt): Bis vor kurzem dachte auch ich, dass dies ein
anständiges Gehalt sei. Mein Problem: Viele Arbeitskollegen
von mir ? darunter auch der Kollege - sind am jammern, dass
sie zuwenig verdienen. Dieses Rumjammern führt zunehmen auch
bei mir zur Unzufriedenheit. Ich schloss mein Studium im 2009
ab und arbeite seither bei einer Grossbank als Junior
Business Analyst (Gehalt Tot. 46 K). Während dem Studium
hatte ich die Einstellung, dass das Gehalt eher nebensächlich
ist und mir primär der Arbeitsinhalt zusagen muss. Seit ich
bei der Bank arbeite, ändert sich diese Einstellung
zunehmend, dies wohl auch, weil das Gehaltsthema bei meinen
Arbeitskollegen oftmals Gesprächsstoff ist. Treffe ich mich
dann mit Kollegen von früher, die in eher
technisch-handwerklichen Berufen arbeiten, stelle ich
wiederum fest, dass es ziemlich unverschämt ist, wenn ich
mich über mein Gehalt beklage. Wie bringt ihr es fertig, mit
eurem Gehalt zufrieden zu sein, ohne euch ständig mit anderen
zu vergleichen?

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Leute Leute...was habt ihr denn für eine Vorstellung vom Leben ? 70K ist jawohl mehr als genug ! Wie wär's mal mit ein bisschen Bescheidenheit im Leben. Da packt man sich echt am Kopf, wenn man all diese Beiträge liest. Viele Leute kommen mit weitaus weniger aus und sind glücklich. Seid froh, dass ihr gesund seid und überhaupt Arbeit habt! *kopf schüttel*

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@an den Trump&Co Zuhörer
Dann viel Spass mit der Aldi Tiefkühlkost und Pommes RotWeiss für 2 Euro.

Wer studiert hat und eine gewisse Position bekleidet hat auch einen gewissen Lebensstandard. Da geht man mittags zB in Düsseldorf oder FFM mit Kollegen etwas essen und das kostet dann auch mal 8-15 Euro.

@alle Aufreger
Die 70k sind Brutto! Das sind weniger als 40 netto.

Als Angestellter hat man in D. keine Chance Vermögen aufzubauen, selbst bei 100k.
Je mehr man verdient, desto mehr-mehr-Abzüge gibt es. ("Steuerprogression") (also eine Erhöhung der Quote, nicht nur des absoluten Betrages).

Das kann sich ein bafög-finanzierter Student bei den Summen zunächst gar nicht vorstellen, aber er kommt ja viell. auch mal zu solchen Gehältern.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Lernen nicht BWL Studenten wie man im weitesten Sinne mit Geld umgeht? Und dann reichen 70k nicht aus? Da muss ich mich echt fragen ob ihr im Studium gepennt habt. Und wer bitte pro Monat 1 kompeltten Anzug kaufen muss der macht auch gewaltig was falsch.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@Kollege aus der Big4 WP

Finde ich ziemlich spannend, dass Du in deinem Umfeld ähnliches beobachtest. Habe das schon mit ehemaligen Studienkollegen von der Uni diskutiert, welche ebenfalls bei Big4 oder Grossbanken arbeiten. Die meisten können dieses Phänomen der (Gehalts-)unzufriedenheit beobachten.

Die Frage, was für mich persönlich eine 60 Stunden Arbeitswoche rechtfertigt, erscheint ziemlich schwierig. Einerseits ist es mir wichtig, dass mir die Arbeit ?Spass? macht, d.h. mich interessiert, fordert und mir ein Gefühl der Befriedigung gibt. Andererseits möchte ich für dieses Gehalt fair entlöhnt werden. Das heisst für mich, mehr zu verdienen, als Personen, die weniger leisten als ich. Würde ich meine 60 Stundenwochen lediglich über das Gehalt rechtfertigen, hätte ich zu sehr das Gefühl, ein reiner Schmerzensgeldempfänger zu sein. Hinzu käme die Gefahr, dass mich dieses Schmerzensgeld nicht glücklicher macht. Dadurch, dass mir die Arbeit bisher ?Spass? macht, kann ich auch einigermassen verkraften, dass mich meine Freundin wegen meiner 60 Stunden Woche verlassen hat. Hätte ich keinen Spass an der Arbeit, käme es mir vor, als hätte ich die Beziehung für Geld verkauft.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Naja mit 70 ist man doch schon gut dabei. Aber wie gesagt es kommt u.a. auf die persönlichen Umstände an.
Ich denke als Einsteiger ist man mit 40k schon gut dabei. Wenn man jetzt verheiratet wäre und man bei 80k liegen würde, dann geht da schon einiges!

Double Income -no Kids sollte man sich auf jeden Fall mal ein paar Jahre gönnen. ;-)

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Volle zustimmung zum Big4-Beitrag vom 27.1.!

Wer sonst nichts hat kann sich nur noch mit Gehalt/Karriere beschäftigen. Dabei ist es völlig irrelevant ob man mit einem Passat oder einer E-Klasse zur Arbeit fährt.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

lol...70K für 2 Leute und ein Kind ist nicht viel! Das sind umgerechnet bei 2 Leuten Brutto gerade mal 35k. Davon gehen dann noch Versicherungen, Whg, etc ab, da bleibt nicht viel. Und ein Kind kostet auch Geld! Luxus kann man sich da keinen mehr leisten, denn wovon willst du den bezahlen? Rechne mal Whg und Auto von seinen 35k ab und das Kind bei ihren 35k, da bleibt dann nichts mehr. Also mit Urlaub und anderen Dingen ist da nicht mehr viel drin!

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

hallo,

du hast mit deiner Aussage zu 100% recht. Ich arbeite selbst auch bei einer großen UB. Bei allen Kollegen dreht es sich bei den gesprächen meistens um karriere und Cash, Cash, Cash. Wer von Montag bis Freitag unterwegs ist, kaum Freunde und Hobbies hat - was bleibt da noch. deshalb werde ich in den nächsten 2 jahre auch abspringen. aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

70k ist nix und es bleibt nichts übrig. Einfach zu k....n, dieses s...ß Jammern (sorry).

Ich verdiene auch "70k" und es bleibt genug übrig. Hätte ich kinder (weniger Steuern und Kindergeld kämen auch hinzu), dann bliebe immer noch genug übrig. Auch wenn meine Frau nicht arbeiten ginge. Meine Kollegen verdienen auch so viel und haben Kinder, die nicht gerade am Verhungern sind, warum geht das bei denen, äh?

Ich komme aus einem südeuropäischen Land, die dortigen Gehälter sind noch viel niedriger (bei sogar höhere Lebenshaltungskosten als in DE), die Leute dort haben aber auch Familie, gehen mal ins Restaurant und haben Spaß am Leben. Und sie jammern nicht.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Was für ein blödsinn ist der letzte Beitrag vom 28.01.2011.

Luxus bleibt nicht mehr drin? Schoneinmal von Steuerklasse 3 gehört? Dazu noch Kindergeld? Dazu jährlich von der Steuer gut Abschreiben. Man was für ein Scheiß hier paar Erstis schreiben. Du bezahlst von den 70.000 Euro 15000 an Steuern im Jahr. Das sind 55000 netto bei Steuerklasse 3. Sagen wir mal das sind wenn ich noch Kosten einrechne 4200 netto im Monat. UND DAS SOLL WENIG SEIN???? EIN PROFESSOR VERDIENT IN DEUTSCHLAND DIESES GEHALT und muss davon noch die private Krankenkasse, etc. zahlen. Mit dem Gehalt kann man sich Kinder, Urlaub und sogar Luxus erlauben. Man kann sogar sparen. Ich kennen Familien die haben 25000 Euro Brutto im Jahr und leben gut und fahren in den Urlaub (halt nicht 5 Sterne, sondern mal 3 Sterne Hotels oder Türkei 4). Nen Wagen kann man auch haben. Eine gebrauchte C-Klasse kriegt man für 15 k. Ich habe mal in einer Fabrik als Nebenjob gearbeitet. Dort hatten die Fließbandarbeiter 22 k brutto verdient. Komischerweise fuhr die hälfte von ihnen Autos wie A6, Passat, BMW 3/5, C-Klasse. Einige hatten auch ihr kleines Reihenhäuschen. Aber irgendwie ist es eine Krankheit: Desto reicher man ist, desto mehr heult man. Ich wette ein Multimillionär weint auch jeden Tag, weil er sich keinen Fußballklub wie ein russischer Herr in London leisten kann. Also mit 4000 netto kann man in Deutschland sehr gut leben. Ich behaupte mal alles bis 2500 netto reicht zum Leben aus. EIne kritische Grenze sehe ich erst ab 1500 netto. Ich als Student hatte ne eigene Wohnung, eine gutes Auto, meine teuren Sport und habe selten wegen Geld probleme gehabt. Hab immer gejobt, nie was angenommen und habe gut vernünftig gelebt. So einfach ist es.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"@alle Aufreger
Die 70k sind Brutto! Das sind weniger als 40 netto.
Als Angestellter hat man in D. keine Chance Vermögen aufzubauen, selbst bei 100k. "

Lächerlich. Ich habe mein erstes Jahr hinter mir mit 50k; musste mir Möbel, Anzüge, Lederschuhe, etc kaufen. Habe nebenbei ordentlich geshoppt und eine Fernreise plus kleinere Urlaube in Europa gemacht. Zwar kein Auto, aber ansonsten habe ich also sehr gut gelebt- und konnte trotzdem fast 10k sparen in diesem Jahr.
Das ist noch nicht viel, aber es war ja auch erst das erste Jahr. Wenn man einfach etwas intelligent sein Geld ausgibt und natürlich nicht jeden Mittag 15 Euro sinnlos für Mittagessen verballert weil man ja als Akademiker eine "gewisse" Position oder einen "gewissen Lebebnsstandard" hat, hat man auch keine Probleme.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@29.01.

Ja, aber du hast kein Auto. Die Leute halten dich für einen Hartzie.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Hier kann man die die wahre spätrömische Dekadenz spüren, und nicht bei den Hartz4 Empfängern.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

das Gehalt kommt immer darauf an wo man wohnt. In ländlichen Gebieten Ostdeutschlands kriegt man ein Haus oder eine top renovierte Wohnung für nen Appel und nen Ei, in Chemnitz z.B. eine top renovierte Maisonnette Wohnung, neuer Parkett, tip top Bad usw, 100 qm für lächerliche 100 k, während du für sowas in München 500 k hinlegst.

Daher kommt die Empörung einiger Leute, dass 70 k doch genug seien.

In München verdient selbst ne Bürokauffrau locker 3500 Brutto, das ist dort nix besonderes, während es in Chemnitz ein Oberschichtengehalt ist

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Neben Steuern zahlt jeder in deutschland noch Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, evtl. Kirchensteuer ... und das sind keine 15.000 bei 70.000 brutto.

Was hier manche schreiben ist teilweise absurd und entspricht auch nicht der Realität.

Rechnungen wie 70.000 entsprechen bei einen Alleinverdiener 35.000? Brutto pro person und dann ziehe man die Wohnung, das Auto etc. ab.
Man zieht ja nicht 2 mal die Wohnung ab, bei einen Auto auch nicht 2mal das auto. Krankenversicherung, ist zB kind mitversichert, sofern es nicht über 20std. arbeitet und mehr als ca 400? verdient :P

Ich frag mich manchmal, wer hinter solchen Posts steckt, das sollte sich jeder Fragen, wenn man auf der Suche nach Infos ist und dann auf solche Aussagen trifft.

Lounge Gast schrieb:

Was für ein blödsinn ist der letzte Beitrag vom 28.01.2011.

Luxus bleibt nicht mehr drin? Schoneinmal von Steuerklasse 3
gehört? Dazu noch Kindergeld? Dazu jährlich von der Steuer
gut Abschreiben. Man was für ein Scheiß hier paar Erstis
schreiben. Du bezahlst von den 70.000 Euro 15000 an Steuern
im Jahr. Das sind 55000 netto bei Steuerklasse 3. Sagen wir
mal das sind wenn ich noch Kosten einrechne 4200 netto im
Monat. UND DAS SOLL WENIG SEIN???? EIN PROFESSOR VERDIENT IN
DEUTSCHLAND DIESES GEHALT und muss davon noch die private
Krankenkasse, etc. zahlen. Mit dem Gehalt kann man sich
Kinder, Urlaub und sogar Luxus erlauben. Man kann sogar
sparen. Ich kennen Familien die haben 25000 Euro Brutto im
Jahr und leben gut und fahren in den Urlaub (halt nicht 5
Sterne, sondern mal 3 Sterne Hotels oder Türkei 4). Nen Wagen
kann man auch haben. Eine gebrauchte C-Klasse kriegt man für
15 k. Ich habe mal in einer Fabrik als Nebenjob gearbeitet.
Dort hatten die Fließbandarbeiter 22 k brutto verdient.
Komischerweise fuhr die hälfte von ihnen Autos wie A6,
Passat, BMW 3/5, C-Klasse. Einige hatten auch ihr kleines
Reihenhäuschen. Aber irgendwie ist es eine Krankheit: Desto
reicher man ist, desto mehr heult man. Ich wette ein
Multimillionär weint auch jeden Tag, weil er sich keinen
Fußballklub wie ein russischer Herr in London leisten kann.
Also mit 4000 netto kann man in Deutschland sehr gut leben.
Ich behaupte mal alles bis 2500 netto reicht zum Leben aus.
EIne kritische Grenze sehe ich erst ab 1500 netto. Ich als
Student hatte ne eigene Wohnung, eine gutes Auto, meine
teuren Sport und habe selten wegen Geld probleme gehabt. Hab
immer gejobt, nie was angenommen und habe gut vernünftig
gelebt. So einfach ist es.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Kein Auto und mitreden wollen...ts ts

Von 70 T Euro bei Steuerklasse 1 bleiben 37.700 netto.
(siehe Gehaltsrechner im Internet)

Macht etwa 3100 Euro/Monat

Bei normaler Lebenshaltung in einer Großstadt, Zahlung von Miete, Auto, Versicherungen, Reinigung für Anzüge etc. bleiben da etwa 500 Euro/Monat Sparquote für kleine Extras (Verreisen, Aktien oder was auch immer)

In 10 Jahren sind das dann 60.000 Ersparnisse für jemanden der 5 Jahre studiert hat und 10 Jahre gearbeitet hat, also 15 Jahre investiert hat. Zu wenig? Finde ich auch.

PS
Wenn jemand von Südeuropa schreibt, sollte er dazuschreiben dass es in manchen Balkanstaaten z.B. 15% Flat-Tax gibt. Das ist dann was ganz anderes, und dazu lächerliche Lebenshaltungskosten.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Kein Auto und mitreden wollen...ts ts

Von 70 T Euro bei Steuerklasse 1 bleiben 37.700 netto.
(siehe Gehaltsrechner im Internet)

Macht etwa 3100 Euro/Monat

Bei normaler Lebenshaltung in einer Großstadt, Zahlung von
Miete, Auto, Versicherungen, Reinigung für Anzüge etc.
bleiben da etwa 500 Euro/Monat Sparquote für kleine Extras
(Verreisen, Aktien oder was auch immer)

In 10 Jahren sind das dann 60.000 Ersparnisse für jemanden
der 5 Jahre studiert hat und 10 Jahre gearbeitet hat, also 15
Jahre investiert hat. Zu wenig? Finde ich auch.

Mal abgesehen davon, dass "Verreisen, Aktien(verluste) und was auch immer" selbstredend vom Ersparten abgezogen werden müssen, womit keine 60.000 bleiben, und Zinsen und Zinseszinsen draufgerechnet werden dürfen, wären 60.000 eine ganze Menge, wenn man vom fürstlichsten Singele-Nettogehalt von 3.100,-- nur 500,-- sparen kann ... 500,-- spare ich von 2.000 netto!

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

In 10 Jahren sind das dann 60.000 Ersparnisse für jemanden der 5 Jahre studiert hat und 10 Jahre gearbeitet hat, also 15 Jahre investiert hat. Zu wenig? Finde ich auch.

Ich lebe in einer Großstadt und mein Gehalt beträgt etwa 70.000 Euro.
In 3 Jahren habe ich 50.00 Euro gespart. Ein Auto habe ich auch (gebraucht, etwa 6 Jahre alt) und bin jedes Jahr 3 x im Urlaub gewesen (im Ausland). Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich selten Anzüge trage und deshalb die Kosten für die Reinigung der Anzüge gering sind ;-)

Wenn jemand von Südeuropa schreibt, sollte er dazuschreiben dass es in manchen Balkanstaaten z.B. 15% Flat-Tax gibt. Das ist dann was ganz anderes, und dazu lächerliche Lebenshaltungskosten.

Ja, in meinem Ursprungsland sind die Lebenshaltungskosten lächerlich, und zwar lächerlich hoch (höher als in Deutschland). Und die Mega-Flat-Tax-15% nützt Dir auch nichts, wenn das Monatsgehalt 1500 Euro beträgt.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

also mal aus der Praxis: Ich verdiene etwas mehr als 70k im Jahr. Wir fliegen 2 mal im Jahr in den Urlaub, ale 2 Jahre auch mal Übersee, hinzu kommt meist 1-2 Kurzstädtetrips, wir leben in München, 80 m2 Wohnung, Maxvorstadt, fahre einen 7 Jahre alten A4 (gebraucht mit 4 Jahren gekauft) und gehen häufiger abends Essen. Einkaufen zudem weder bei Aldi noch bei Lidl.
Wir gehen in die Oper, zum Skifahren, in Kneipen und ins Kino.
Meine Freundin hat einen getrennten Finanzhaushalt und verdient im Jahr 35k. Die Kosten für Miete, Strom, gemeinsame Anschaffungen teilen wir uns. Also eigentlich alles normales gut bürgerliches "Luxus"leben.
Gut, ich kaufe mir nicht jeden Monat einen neuen Anzug, sondern habe 6 Anzüge und es kommt ca. einmal im Jahr einer dazu.
Ich kaufe mir nicht mal jeden Monat ein neues Hemd.
Bei dem Gehalt schaffe ich es ohne jeden Cent umzudrehen im Monat noch ca. 500-00 Euro auf die Seite zu legen.
Es wäre kein Problem, ein Kind groß zu ziehen, langfristig eine Wohnung zu kaufen und die Raten zu bezahlen.
Wenn ich mir aber nun unbedingt morgen einen neuen 3er BMW oder C-Kalsse kaufen will, dann wird es knapper.
10 Euro geben ich allerdings selbst in München beim Mittagstisch nicht aus. Im Schnitt zwischen 3 Euro (Kantine) und 7 Euro (Kneipe/Restaurant).

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich arbeite in Düsseldorf und verdiene 74.530 Euro brutto im Jahr. Nun ob das wenig ist? Schaut selbst: Meine Freundin (evtl. bald Frau) und ich haben uns noch kein Haus gekauft, wobei es durchaus möglich wäre, denn die Miete von 900 Euro für eine 3 Zimmerwohnung (87 m2 Stadteil Benrath (eins der besten in Ddorf zusammen mit Oberkassel und noch einige) könnte man durchaus bei Abbezahlung des Kredites investieren und nicht einfach einem Fremden verschenken. Übrigens ich habe, als mein Gehalt noch bei 40 k war, mir eine 1 Zimmer und eine 2 Zimmerwohnung in Düsseldorf gekauft, die ich vermiete. In Düsseldorf (auch in guten Gegenden) sind Reihenhäuser für 200k und gute Wohnungen für 100k (gut nicht immer in Top zustand, aber auch in Top-Wohnungen möglich, zu kreigen). Man muss nur den Arsch hochkriegen und suchen.

Weiterhin verschwenden wir unser Geld, sie verdient 40 k (wir haben noch getrennte Konten), nicht für jeden Schwachsinn, denn Leben und Ausgeben kann man auch lernen. Wir sagen zu nichts nein, Essen gut, besuchen Veranstaltungen, leisten uns sehr teuere Hobbys (ich Radsport und Segeln, Sie reiten inkl. eigenes Pferd). Ich gehe weder jeden Tag in der Mittagspause in die teuersten Restaurants in der Altstadt (also ab 50 Euro+), noch ernähre ich mich schlecht. Ich brauche auch nicht jeden Tag das Essen von Restaurants, auch das für 15 Euro bem Chinesen um die Ecke nicht. Wenn ich Mittags was ausgebe, dann ist es ab und zu mal ein 10er. Meine Anzüge lass ich für 5 Euro pro Anzug reinigen (erscheint mir gerecht, hab auch etwas gesucht). Ich lasse meine Anzüge auch nicht jeden Tag und auch nicht jede Woche reinigen. Und teuer ist es nicht.

Ich fahre eine Passat (Neuwagen, vor 4 Jahren gekauft). Im Monat kann ich locker über 1000 Euro zur Seite legen. Übrigens wir fahren 3 mal im Jahr in den Urlaub. Ich nehmen an Radsportrennen und Triathlonveranstaltungen teil (wer die Preise kennt, weiß wovon ich rede) und bin Mitglied bei sämtlichen Klubs. Übrigens ich konnte das alles auch mit meinem Einstiegsgehalt auch machen. Vllt. kommt es daher weil ich Migrationshintergrund habe, in meinem Heimatland zwar ursprünglich Vermögend war, in Deutschland aber auch kennengelert habe, wie man mit wenig Geld umgehen kann (Elternbedingt). Selbst nachdem wir nach Deutschland gekommen sind, und meine Eltern nicht ihre eigentlichen Berufe nachgehen konnten und wir dadurch wenig Geld hatten, hat es uns an nichts gefehlt. Man muss nur mit Geld umgehen können. Das können viele Menschen nicht.

Ein Kind könnte ich mir locker leisten und außerdem kann ich ziemlich viel (wie übrigens andere hier auch) von meiner Steuer abschreiben. Man muss nur wissen wie und das erwarte ich in diesem Forum. Jmd. der wegen Geld weint und dabei gut verdient, ist an sich ein hoffnungsloser Fall und versucht so seine Lebenskomplexe zu verarbeiten. Übrigens alles ab 3000 Euro netto ist ehrlich gesagt fürsterlich. Die Menschen wissen es nicht zu schätzen. Betrachtet man die restliche Bevölkerung sollte man auch mal seinen Mund halten können. Übrigens habe mir gestern eine 12000 Euro Küche bestellt und jetzt hinterfrage ich mich, nach Lesen der Beiträge, ob ich doch nicht arm bin und es nicht lieber lassen sollte.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich arbeite in Düsseldorf und verdiene 74.530 Euro brutto im Jahr.

Vllt. kommt es daher weil ich Migrationshintergrund habe

Aha, da haben es wir es wieder, genau darin liegt das auch Problem: Billigarbeiter aus dem Ausland, die uns die Gehälter kaputtmachen ;-)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

die beiden Beiträge vom 30.01. die beide um die 70 Tausend verdienen und ausführlich ihre Situation darlegen, halte ich für äußerst realistisch. Ich verdiene mittlerweile, nach 6 Berufsjahren auch in diesem Bereich und kann die Aussagen nur untermauern.
Wenn man netto einmal über 3000 im Monat ist, sollte man aufhören, sich über das fehlende Geld zu beklagen. Das wirkt etwas dekadent. Mit dieser Summe muss auch niemand mehr bei Aldi und C&A einkaufen gehen. Ganz im Gegenteil.
Auch in München oder Stuttgart nicht.
NUr mal zum Vergleich: Als Student habe ich auch mal von 550 Euro im Monat recht vernünftig gelebt.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Mir ist es unklar wie Studenten (oder ehemalige) darüber jammern das 70k zu wenig Gehalt ist. Ich muss ich echt fragen wie ihr das während eures Studiums gemacht habt. Unter der Brücke geschlafen? Wieso hat in der Zeit so wenig Geld gereicht und nun sind 70k (was ja weit über dem Einstiegsgehalt von 99,9% der Berufseinsteiger liegt) viel zu wenig.

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich glaube man darf hier nicht Berufseinsteiger mit Leuten verwechseln, die schon einige Jahre im Beruf sind.

Hier geht es ehr darum was ein gutes - nicht ausreichendes - (!) Gehalt für eine Familie mit zwei Kindern ist. Da sind 70k sicher nicht die welt, insbesondere wenn ein partner nicht voll arbeitet. Wenn die Kinder mal studieren wollen und das haus trotzdem noch nicht abbezahlt ist, sind (wie oben schon gesagt) 100k noch nicht mal wirklich gut.

Wenn eure Eltern euer Studium finanziert haben sowie Haus und Auto abzahlen, fragt die doch mal was die verdienen. Das ist sicher eine gute Referenz. Da werdet ihr euch sicher wundern.

Und verwechselt bei diesem Vergleich bitte nicht "zu versteuerndes Einkommen" mit "Bruttojahresgehalt".

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

also ich glaube, dass die mehrheit der seit ein paar jahren im arbeitsleben befindlichen absolventen definitiv mal nicht 70 k aus dem ärmel zieht.

für mich bei den gehältern und der lebenshaltung immer ein wichtiges thema: single vs. beziehung.

als single hast du alle kosten allein am bein. ich bin seit gut drei jahren im job, controlling, verdiene 3.800 eur brutto p.m., sind als single (ohne Kind) mit allem drum an dran 2.205 eur netto p.m. , mieten (60-70 qm für 750 eur warm normal) sind teuer in der region bn/kö/düs., nebenkosten usw. ebenfalls. auto, versicherungen, gebühren etc.

ich lebe vernünftig, ja kann auch was zurücklegen - aber große sprünge (weite reisen, teure häufig betriebene hobbys o.ä.) sind da definitiv nicht drin.

und ob ich da von der gehalttechnischen seite in zwei-drei jahren 70 k plus x (auch im rahmen von wechseln) realisieren kann ...ich bin da ein wenig skeptisch.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

also meine Eltern verdienten zusammen nie mehr als 7000 DM im Monat. Haus abbezahlt, 2 Kinder groß gezogen und alle 6-8 Jahre ein neuer Gebrauchter oder später sogar Neuwagen. Und, wunderst Du Dich nun auch?

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ganz klar wer viel arbeitet soll auch gut verdienen, nur denkt mal drüber nach was das in DM war... ich bitte euch übertreibt es nicht

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"Wenn eure Eltern euer Studium finanziert haben sowie Haus und Auto abzahlen, fragt die doch mal was die verdienen. Das ist sicher eine gute Referenz. Da werdet ihr euch sicher wundern. "

Ja Mutti alleinerzeihend und 24.000 brutto. Konnte auch studieren, hab ein Auto bekommen und meine Mutter hat auch ein Haus.

70k/Jahr fast 6k im Monat, das verdienen vielleicht 2% aller Arbeitnehmer. Aber träumt ruhig weiter, Ihr FANTASTEN.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

mit Familie sind 70 k definitiv nicht viel. Mein Vater verdiente als ich noch studiert habe soviel und bei uns musste krass gespart werden

Kleine rechnung :

Netto 3700 Euro + 2 mal Kindergeld, zusammen 4000 Euro. Könnte man meinen ist ein Oberschichteneinkommen.

Nun, kauft euch mal ein ganz normales Reihenhaus in einem Vorort von Düsseldorf, München oder Stuttgart.

Mein Vater hat das gemacht, monatlich rund 1000 Euro zins + 500 Tilgung. Dazu noch knapp 250 Euro Nebenkosten ( Heizung, Strom, Wasser ) und 250 Euro Rücklagen für Reparaturen und Renovierungen, was ein absolutes Muss ist.

Nun sind schon 2100 Euro von den 4000 Euro weg. Bleiben noch 1900 Euro.

Davon einen Kleinwagen für meine Mutter, einen gbrauchten Mittelklassewagen für meinen Dad, macht mit Wertververlust, Reparaturen, Benzin, Versicherungen auch nochmal gut 500 Euro im Monat.
Dazu kommen noch diverse notwendige Versicherungen, Telefon, Handy, Internet, GEZ bleiben dann noch 1000 Euro pro Monat übrig für Essen + Trinken für 4 Personen, Urlaub, Freizeit usw.

Meiner Meinung nach ein ganz normaler Lebenstil, da ist nix besonderes dran. Also auch mit 70 k ist man im Speckgürtel einer teuren Stadt und mit Familie kein Großverdiener. Wenn dann sollte man schauen dass die Frau auch halbwegs was verdient

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich hatte mir mal vorgenommen, wenn ich so ca. 50 bin und ein bis 2 Kinder habe, ca. 65.000 p.a. zu verdienen auf Gehaltsbasis des Jahres 2011. Ich denke, dass ich damit sehr gut aufgestellt wäre.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

manche Ergüsse sind hier wirklich genial...am besten finde ich den wo durchklingt dass man die Frau doch danach aussuchen sollte dass sie auch entsprechend was mit einbringt...herrlich:-)
tja ich machs mir leichter, wohne in der Nähe von mittelgroßen Städten im Rheinland und in 1 Stunde Entfernung vom Kölner Raum...entsprechend gute Infrastruktur aber hinsichtlich Mieten oder Lebenshaltungskosten nicht zu vergleichen mit Düsseldorf oder München Hamburg;-)

Ach so Thema krass gespart...wir waren früher zu fünft, mein Dad war Alleinverdiener (höherer Dienst) und ich sehe nichts negatives darin, dass wir früher eben größtenteils im Aldi eingekauft haben und dass wir nicht die üblichen Urlaube machen konnten. Denke das ist der ganz normale Lauf, insbesondere wenn man mehr Kinder hat, dass man erst später die Möglichkeiten hat sich mehr leisten zu können. Wobei mein Dad damals sicher keine 70k verdient hat, denke damit ist auch als Alleinverdiener mit Famliie ein sehr gutes Leben drin, was sich ja weiter steigert, klar in Vorstädten von Ballungsräumen wäre ich da auch skeptisch.

Aber auf der anderen Seite ist das sowieso relativ, auch Handwerksmeister mit weit geringerem Gehalt bringen allein eine Familie durch und keiner von denen sieht aus als müsste er nur bei Kik shoppen gehen....

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

In welcher Stadt und mit welchem Anspruch lebt man denn, wenn man mit 70.000? jährlich nicht klarkommt ? Das sind doch trotzdem knappe 4.000? im Monat ! Kann ich nicht nachvollziehen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich denke, dass die wenigstens jemals ein gutes Gehalt haben, bzw. es als ein gutes Gehalt empfinden. Letztlich misst man sich immer an der "Vergleichsgruppe", d.h. den Arbeitnehmern mit ähnlichem Ausbildungs-/Karriereprofil. Da wird es meistens solche geben, die mehr (aber auch weniger) verdienen. Allerdings "misst" man sich an denen, die mehr verdienen als man selbst. Dadurch besteht dann die Gefahr, dass man automatisch unzufrieden wird. Ein anderer Grund dürfte sein, dass der mit einem gegebenen Gehalt mögliche Lebensstandard rasch Standard wird. Auf einmal ist der 3er BMW und die Pauschalreise Standard und nichts besonderes mehr. Da orientiert man sich dann schon eher am 5er BMW und der Individualreise in ein 5Sterne Ressort. Das dafür dann 70k Euro kein gutes Gehalt mehr ist, ergibt sich von selbst. Anderseits sind 70k für eine Person, die bislang mit 40k auskommen musste ein "gutes Gehalt". Sodann hängt ein gutes Gehalt von den spezifischen Lebensumständen ab.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

70 k ist man im Speckgürtel einer teuren Stadt und mit Familie kein Großverdiener

Das ist das wirkliche Problem, die Leute aus der sogenannten "Mittelschicht" möchten sich als Geldelite fühlen und stoßen auf Schwierigkeiten.

Von den 4000 Netto ist kein Mensch gezwungen, die Hälfte für Miete bzw. Hauskredit auszugeben, das ist eine eigene Entscheidung.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Also,
ich hab im Jahr 55k Brutto im Vertrieb (offiziel 35h/Woche, tats. ca. 42h/Woche.)
Ergibt durchschnittlich 2.900 Netto (incl. Firmenwagen mit Privatnutzung). Verh. 3 Kinder. (558 EUR Kindergeld, somit 3.400 EUR + 750 EUR Ehefrau Netto = 4.150 EUR gesamt = 70k Brutto)

Als ich meine erste Ausbildung zum Facharbeiter abgeschlossen hatte, hatte ich 1990 ca. 3.000 DM Netto als 20jähriger, die habe ich regelmässig verballert. (zu Hasue gewohnt, hatte alles für mich.

Aufgrund der Tatsache, dass wir in einem strukturschwachen Gebiet wohnen, zahlen wir für ein 150qm Haus 650 EUR Kaltmiete. Mit allen drum und dran komme ich auf ca. 2.000 EUR Fixkosten. Dann mal 1.000 EUR fürs Leben, bleiben 1.200 EUR über (wo sind die blos ???)

Im Prinzip ist es doch so, ob Du 50k oder 70k hast spielt doch keine all zu große Rolle. Dann hast Du halt das Auto, den Urlaub und das Haus eine Nummer größer, aber sonst ändert sich (ausser der Arbeitsbelastung) nichts.
Du gehst halt mal öfters Essen.....

Nur im Bekanntenkresi, wenn dann ein KFZ-Mechaniker mit 60h/Woche 2.000 EUR Netto rauskriegt, der denkt, wir würden im Überfluss leben, das ist daber definitiv nicht so.

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich hab auch mal 24 k verdient. Waren so 1,2k netto im Monat.

Davon hat deine Mutti also 1000 für ein Haus abbezahlt, 300 für ein Auto, 200 für Essen, 100 für Kleidung, 300 für dein WG Zimmer, 300 für dein Essen/Nebenkosten? Kleinigkeiten wie Auslandsaufenthalt, Altersvorsorge, Versicherungen, Sparen und Urlaub lass ich jetzt mal weg.

Entweder fragst du bei deiner Mutti nochmal nach oder du musst mal einen Kontakt zwischen mir und ihr herstellen - will auch wissen wie das geht!
Der Beitrag mit der kleinen Rechnung vom 31.01. erhält meine Zustimmung.

Nochmal: es geht hier im ein GUTES Gehalt. Im Studium konnte ich von 700 EUR leben und habe auch mal 2 Monate ALG 2 bekommen: 670 EUR. Davon konnte man auch leben. Würde es aber nicht "gut" nennen.

Lounge Gast schrieb:

24.000 brutto. Konnte auch
studieren, hab ein Auto bekommen und meine Mutter hat auch
ein Haus.

70k/Jahr fast 6k im Monat, das verdienen vielleicht 2% aller
Arbeitnehmer. Aber träumt ruhig weiter, Ihr FANTASTEN.

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Nachtrag:

Um der Diskussion mal wieder eine objektive Basis zu geben - Statistische Bundesamt:

Durchschnittliche Bruttojahresverdienste von Vollzeitbeschäftigtender Privatwirtschaft im Jahr 2009: 41.752 EUR
Da sind die Gebäudereiniger genauso drin wie die Vorstände (welche viel weniger sind).

Das Statistische BA sagt auch, dass wir in Deutschland 13,7% Akademiker-Anteil an der Bevölkerung haben. Das ist ja wohl ziehmlich gering. Wenn man also davon ausgeht, dass hohe Bildung auch zu einem hohen Gehalt führt und Akademiker nur 1/7 aller AN stellen - und das Durschnittsgehalt trotz der 86,3% Nicht-Akademiker 42k beträgt - dann sind die oft genannten 70k für einen Akademiker MIT Berufserfahrung nicht unrealistisch (auch wenn das Statistische BA keine Quantile genannt hat).

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

schau Dir mal die Verdienststrukturerhebung vom stat. Bundesamt an. Da liegt das Durchschnittseinkommen von einigen Akademikerberufen durchaus bei 70 k. Auch gut ist die Erhebung der BA, dort liegt der Median für Menschen mit Hochschulabschluss bei so 50 - 55 tsd, wobei da auch Geisteswissenschaftler mit drin sind, die oft wenig verdienen.

Das Medianeinkommen eines Vollzeitbeschäftigten liegt in Westdeutschland übrigens bei 2800, im Osten bei 3000 Euro. In München sogar bei 3500.

Median ist beim Einkommen deutlich aussagekräftiger als der Durchschnitt

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Wenn 1/7 der Bevölkerung Akademiker ist, ist der Akademikeranteil an der Arbeitbehmerschaft aber deutlich größer. Aber haben wir hier tatsächlich 12 Mio. Akademiker unter 40 Mio. Arbeitnehmern?

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@checker: du legst eine Art Normalverteilung zugrunde. Zudem spielt das Alter bei dir rein gar keine Rolle.
Beides ist Quatsch. Im kleinen Beispiel:
Wenn du eine Volkswirtschaft mit 10 Personen hast:
Person 1-9 verdienen im Jahr als Arbeiter je 20T
Person 10 ist Akademiker und Vorstand und verdient im Jahr 400T
Das Durchschnittseinkommen dieser Volkswirtschaft ist 58T. Und der Akademikeranteil ist sogar nur 10%.
Wenn ein normaler Akademiker hinzu kommt und 40T verdient, dann würdest du also noch jammern, dass er ja weit unter Durchschnitt verdient, obwohl sein Gehalt 100% höher ist wie das der normalen Arbeiter. Und das mal völlig ohne die Arbeitsjahre und Erfahrung zu berücksichtigen, die einer auf dem Buckel hat.

Einige sehr wenige unglaublich hohe Gehälter im hohen sechs- und siebenstelligen Bereich, die es auch in der Realität gibt, machen deine ganzen Rechnungen zu nieder.
Oder einfach mal das andere Extrem: 90% hatten 2006 einen geringeres Brutoomonatseinkommen als 4.600 Euro.

Für einen Singlehaushalt wird 2009 bspw. ein hohes Einkommen schon bei ca. 1.800 Euro netto angenommen.

Generell, du kannst dir jede Statistik schön reden oder das drin sehen, was du willst. Aber ganz so einfach, wie du es dargestellt hast, ist selbst im Grundstudium nicht.
Viel Spass beim Datenchecken und Internetsurfen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"Ich hab auch mal 24 k verdient. Waren so 1,2k netto im Monat.

Davon hat deine Mutti also 1000 für ein Haus abbezahlt, 300 für ein Auto, 200 für Essen, 100 für Kleidung, 300 für dein WG Zimmer, 300 für dein Essen/Nebenkosten? Kleinigkeiten wie Auslandsaufenthalt, Altersvorsorge, Versicherungen, Sparen und Urlaub lass ich jetzt mal weg.

Entweder fragst du bei deiner Mutti nochmal nach oder du musst mal einen Kontakt zwischen mir und ihr herstellen - will auch wissen wie das geht!
Der Beitrag mit der kleinen Rechnung vom 31.01. erhält meine Zustimmung.

Nochmal: es geht hier im ein GUTES Gehalt. Im Studium konnte ich von 700 EUR leben und habe auch mal 2 Monate ALG 2 bekommen: 670 EUR. Davon konnte man auch leben. Würde es aber nicht "gut" nennen."

wozu Haus abbezahlen. War geerbt. 100? für Kleidung-Vielleicht im halben Jahr;welches WG Zimmer, hab in der Nähe studiert-keine Kosten. 300? für ein Auto? das wird bar gekauft. 300? für Essen, wo lebst du denn. 150? im Monat und man kan sich gut ernähren. Auslandaufenthalt, Altersvorsorge, Urlaub-braucht man das? Ich verdiene jetzt 1200? netto und spar 600? im Monat. Kommt mal klar ihr Konsumheinis.

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TNA

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich bin jetzt frisch im Job, direkt nach der Ausbildung (Industriekaufmann) im Vertriebsaußendienst.
Gibt ~21k Jahresbrutto. Dazu Urlaubsgeld. That's it !
Man kann davon aber leben. Wohnung klein (bzw. habe ich verdammtes Glück gehabt), Essen 150?, Versicherungen/Rente/LBS geht alles, Handy, DSL, Benzin. Und dennoch bleibt etwas über.
Das wird bald dann für die Weiterbildung draufgehen.

Das alles nicht auf dem Land; Stadt Essen in NRW.

Das ist auf Dauer wenig, aber jetzt zu Anfang quasi "normal".
Langfristig sind 60k mein Ziel, gerne mehr. Nicht weil ich das haben muss - aber es beruhigt doch ungemein :)

[%sig%]

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checker

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Die Kritik an meiner kleinen Statistischen "Auswertung" ist durchaus berechtigt und das ein Durchschnitt nicht der beste Indikator ist war mir schon in der Schule klar. Das sollte ehr mal ein hinweis darauf sein was so alles geht. Außerdem glaube ich bei fast 40 Mio. Erwerbstätigen nicht, dass die paar Vorstände den Durchschnitt so verzerren das die Zahlen ohne Aussagewert sind. Selbstständige zählen hier z.B. nicht rein.

Aber sicher ist das sehr ungenau.

Akademikeranteil: Akademiker werden auch Renter oder Hausfrauen/männer...

Lounge Gast schrieb:

wozu Haus abbezahlen. War geerbt. 100? für
Kleidung-Vielleicht im halben Jahr;welches WG Zimmer, hab in
der Nähe studiert-keine Kosten. 300? für ein Auto? das wird
bar gekauft. 300? für Essen, wo lebst du denn. 150? im Monat
und man kan sich gut ernähren. Auslandaufenthalt,
Altersvorsorge, Urlaub-braucht man das? Ich verdiene jetzt
1200? netto und spar 600? im Monat. Kommt mal klar ihr
Konsumheinis.

Deine Angaben sind ja mal gar nicht repräsentativ. Um ein Haus zu erben muss es erst mal ein geben und die Großeltern verstorben sein. Das ist ja schließlich nciht immer so! Und die wenigsten können und wollen (zu recht, da daruch starke Persönlichkeitsentwicklung) am Wohnort der Eltern studieren.
Das Geld für das Bar gekaufte Auto ist bei euch sicher vom Himmel gefallen :/ Ausland ist keine Pflicht aber viele Große Unternehmen verlangen das indirekt.

Ein Kumpel hat studier obwohl beide Eltern ALG2-Empfänger sind. Habe nie gesagt das das nicht geht. Lies nochmal den Thmentitel. Da steht "gut".

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"Außerdem glaube ich bei fast 40 Mio. Erwerbstätigen nicht, dass die paar Vorstände den Durchschnitt so verzerren das die Zahlen ohne Aussagewert sind. Selbstständige zählen hier z.B. nicht rein."

Es gubt nur knapp 30 Mio. SV-pflichtige Angestellte. Der Rest ist selbstständig, Freiberufler oder Unternehmer.

"Akademikeranteil: Akademiker werden auch Renter oder Hausfrauen/männer..."

Und bleiben dennoch Akademiker ..

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Bei Geld ist die Zufriedenheit sehr schnell erschöpft, es ist nie genug! Und mit den Einnahmen steigen die Ausgaben und es bleibt wieder nix am Monatsende übrig.

fakt ist auch, bei den allermeisten der 10% Topjobs bekommt man das Geld nicht geschenkt, sondern "bezahlt" die überlangen Arbeitszeiten mit seiner Gesundheit, Verzicht auf Familie, Freunde usw.

Man sollte rechtzeitig Dankbarkeit lernen für das was man hat, sonst frisst einen die Unzufriedenheit lebenslang auf. Irgendeiner hat immer mehr...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

und das ist genau das Problem: "mit den Einnahmen steigen die Ausgaben". Das muss nicht sein! Wer das beherzigt was eigentlich jeden BWLers Fach seien sollte, der kann mit 35 in Rente gehen

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Es gibt 23,5 Millionen SV-pflichtige VOLLZEIT-angestelle in Deutschland...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

kein vermögensaufbau mit 40k netto? come on.

viele familien kommen mit 30k netto oder deutlich weniger aus - auch mit kindern. in der regel reichen 70k brutto LOCKER, um bald wohneigentum zu erwerben. nach 15-20 jahren (eher weniger) ist die bude abbezahlt, es gibt keine miete und das vermögen steht da.

auto: es ist natürlich ein unterschied ob ein neuer benz (oder a6, 5er, ...) oder ein gebrauchter da steht. ein passat, 5-7y, diesel, kostet nicht die welt und ist auch groß...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Das ist auf Dauer wenig, aber jetzt zu Anfang quasi "normal".
Langfristig sind 60k mein Ziel, gerne mehr. Nicht weil ich das haben muss - aber es beruhigt doch ungemein :)

60k sind ein gutes Gehalt (das ist das, was ich zurzeit verdiene), aber "ausgesorgt" hat man damit laaaange nicht. Man kann monatlich viel sparen und sich langsam ein finanzielles Polster aufbauen (solange keine Frau/Kind/Haus etc. da sind), aber für ein finanzielles sorgenfreies Leben reicht das vorne und hinten nicht.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Für mich fängt ein halbwegs gutes Gehalt AB 100k plus Firmenwagen (5er BMW, Audi A6, Mercedes E-KLasse) an.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"Für mich fängt ein halbwegs gutes Gehalt AB 100k plus Firmenwagen (5er BMW, Audi A6, Mercedes E-KLasse) an. "

Lächerlich Bübchen

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Auch wenn ich wahrscheinlich "Das ist ein Fake" Diskussionen auslöse: Ich entspreche diesem Schema. Mein Einkommen ist knapp über 6-stellig und eins dieser Autos hab ich auch. :-)

Für mich ist allerdings ein vollkommen gutes Gehalt (und damit meine Benchmark) z.B. das meines Schwagers. Der hat schätzungsweise 1.500 netto, seine Frau einen 400 EUR Job. Und MASSIG Freizeit. Die hab ich nicht.

Ich würd liebend gern den Angelschein machen, bin allerdings so gut wie nie so zu Hause, dass ich an den Kursabenden teilnehmen könnte. Und mein Schwager sitzt im Sommer fast jeden Abend mit der Angel am Altrhein mit nem Bierchen, während ich irgendwelche Excel-Tabellen vergewaltige. Und hat mir mehrfach glaubhaft versichert, dass er nicht um alles in der Welt meinen Job wollte.

Und genaugenommen kann ich das auch nachvollziehen...

Lounge Gast schrieb:

Oftmals geht es in diesem Forum um die Gehaltsfrage.

Was versteht ihr persönlich unter einem ?guten Gehalt? für
einen Akademiker (BWL'er).

Ein Arbeitskollege von mir meinte kürzlich, dass er mit
seinen 70K nur sehr knapp durchkomme. Er hat ein Kind, seine
Frau generiert kein Einkommen, da sie sich 100% um den
Haushalt kümmert. 70K ist nicht alle Welt, aber trotzdem kein
schlechtes Gehalt. Persönlich dachte ich, dass dieses Gehalt
reichen sollte, um eine Familie ernähren zu können und sich
den einen oder anderen kleineren Luxus leisten zu können
(Ferien im Ausland, mittelklasse PW, gelegentlich Restaurant,
...). Wie seht ihr das?

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Und was hindert dich aus deinem Job auszusteigen?
Troll...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Gutes Gehalt? Für junge Akademiker? Und das In Deutschland?

Bis auf wenige Ausnahmen (Dax30 und UB/IB) absolut realitätsfern.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Lounge Gast schrieb:

Gutes Gehalt? Für junge Akademiker? Und das In Deutschland?

Bis auf wenige Ausnahmen (Dax30 und UB/IB) absolut
realitätsfern.

Nichtmal bei Dax30. Mir hat man als Diplomer bei DAX30 40K angeboten. Bei 10-15 der Dax Firmen verdient man gut. Aber nicht bei allen!
Jetzt bei einer 20 Mann Firma krieg ich 43K.

Und wenn du die UBs und IBs auf die Stunde runterrechnest, hast du den Stundenlohn eines Facharbeiters!

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Nenn doch mal bitte Namen! :)

Wenn man mitbekommt, dass ne Santander für nen Trainee deutlich unter 40.000 bezahlt, dann ist das schon sehr übel! Gerade im Bankensektor zeigt sich ja üblicherweise ein deutlich anderes Bild...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

kommt auch sehr darauf an wo man lebt. In meiner Gegend bekomm ich für 300 k ein Reihenhaus aus den 60ern zum renovieren. Woanders krieg ich dafür ein fast neues Luxushaus mit riesen Garten. Dies sollte man auch berücksichtigen. Mit renovierter Altbau-Eigentumswohnung, 4 Zimmer, in einigermassen zentraler Lage, dazu Frau die nicht arbeitet und ein Kind, dazu vllt noch 1 halbwegs neuer Mittelklassewagen + Kleinwagen für die Frau und 70 k sind in der Tat schnell weg.

Woanders aufm Land ist dafür die Luxushütte mit riesen Garten, 2 Mittelklassewagen ( aufgrund der niedrigeren Wohnkosten ) drin ohne dass die Frau noch arbeiten gehen muss

zum DAX Gehalt : man sollte immer beachten, was man wirklich fix und was variabel bekommt. Teils behaupten einige sie würden 50 k zum Einstieg bekommen, davon fix sind teils nur 43 k, rest variabel.

In der Prozessberatung bin ich Ende 2009 mit 42 k fix + bis zu 6 k variabel eingestiegen ( bekam 4 k Bonus bezahlt ), bei einem Mittelständler mit etwa 150 MA. Konnte im VG aber gut pokern, da ich noch ein anderes Angebot bei ner 50 MA-Firma hatte, mit 37 k + 8 tsd variabel

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Fresenius zahlt 38K für einen Trainee und 42K für Direkteinstieg. Und das ist auch DAX30! Und auch noch im Frankfurter Raum bei den Mieten...

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charlie_huston

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Nur mal so zur Info für alle:
?70.000 brutto sind bei Stkl.1 (und ohne Kirchensteuer)= ?3279,53 netto Monatsgehalt und NICHT die hier so oft erwähnten 3000. Wenn schon dann bitte korrekte Zahlen angeben.
Wer damit nicht auskommt, kann mit Geld nicht umgehen!
In Deutschland gilt man als Single ab 3.000 netto monatlich offiziell als Großverdiener.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

"drin ohne dass die Frau noch arbeiten gehen muss"

tolle Vorstellung von einer Ehe. Hausmütterchen daheim.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Dem stimme ich zu!

Wer nicht mit Geld umgehen kann, dem reichen auch 100.000 nicht aus.
Je nach Region (wegen der Miete) kann man sehr günstig leben. Mach ein paar Abstriche bei der Wohnung/Haus, kaufe deine Lebensmittel beim Discounter ein und spare jeden Monat einen bestimmten Betrag, schau zu dass das Geld nicht einfach so rumliegt sondern für dich "arbeitet". Dann kann man als Single auch ziemlich gut mit 43.000 EUR leben.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Es mag Frauen geben, die sich sogar gerne um die Kinder kümmern und daheim bleiben. :rolleyes:

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Aus den Nachrichten:

Der Tarifstreit bei der Deutschen Telekom ist beigelegt: Die rund 57 000 tariflich Beschäftigten im Inland erhalten mindestens 3,15 Prozent mehr Gehalt.

Das ist das Ergebnis einer erfolgreichen Schlichtung des früheren Hamburger Bürgermeisters Henning Voscherau, teilten die Gewerkschaft Verdi und die Telekom am Samstag in Berlin mit. Beide Seiten zeigten sich zufrieden mit dem Kompromiss. Die Verhandlungen in dem von massiven Warnstreiks begleiteten Tarifkonflikt hatten zuvor keine Lösung gebracht.

In der Servicesparte mit rund der Hälfte der Beschäftigten sollen rückwirkend zum 1. Januar 2 Prozent und ab dem 1. April 3,15 Prozent mehr Geld gezahlt werden. Die übrigen Beschäftigen erhalten ab April Einkommenssteigerungen von ebenfalls 3,15 Prozent, für die drei Monate davor wurde eine Nullrunde vereinbart. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 13 Monate bis Ende Januar 2012. Der Kündigungsschutz wurde bis Ende kommenden Jahres verlängert, in der Servicesparte gilt er bereits bis Ende 2013.

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Da muss man arbeiten...so ein Beamtenladen, wo man mit Geld zugeschüttet wird und Arbeit simuliert.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Liebe Leute,

es ist alles eine Einstellungssache. Wenn jemand mit 70K nicht zufrieden ist, ist es halt so. Für J. Ackermann wäre 1mil. eine Beleidigung. Seit wann macht es nur Geld an sich glücklich? Ich verdiene einiges weniger, aber zufrieden. Sorgen machen mir vielleicht andere Sachen, die man nicht unbedingt mit mehr Geld bewältigen. Für mich ist die Gesundheit das oberste Gut und und das Sozialesumfeld ebenso. Na gut, das muss man auch lernen...glaube ich :)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ein gutes Gehalt ist entweder individuell - freie Gestaltung. Oder objektiv; einfach ueber dem Schnitt, was andere mit den Voraussetzungen in der Branche verdienen. Zum Beispiel angenommen, das Durchschnittseinstiegsgehalt fuer Wiwis liegt bei 39k, dann sind 44k eben "gut".

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

tja bwl taugt halt nix. ich bin promovierter geologe, 33, und arbeite in der forschungsabteilung eines schweizer ingenieurunternehmens (bin grenzgänger). verdiene umgerechnet 70.000 ? als einstiegsgehalt.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

ich kann dich beruhigen, ich musste für die 70k fix-einstiegsgehalt zzgl boni als dummer bwler nicht promovieren und musste auch nicht in die schweiz flüchten... :)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Für Berufeinsteiger (Master Uni): 45k plus

Realistisch bis 48K.
52K ein Traum

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Ich finde, ab 45000 bis 50000 kann man (realistisch betrachtet) wohlhabend leben und sich allerhand leisten.

antworten
WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Wobei die Schweiz bei dem aktuellen Wechselkurs nat. seeehr atraktiv ist...Freund von mir macht da Praktikum (während dem Studium) und kriegt 2800 Franken..also aktuell gut 2600?!...gut, er muss in Zürich ne Wohnung zahlen, aber dennoch...

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Eure Gehhälter hätte ich mal gerne. Ich bekomme 40k und kann da in der momentanen wirtschaftlichen Situation noch froh sein. Habe bei meinen Bewerbungen auch immer 42-45k angegeben. Will gar nicht wissen, wie viele Firmen da im Voraus abgesagt haben, weil ihnen das Gehalt zu hoch war. Gerade für Trainees zahlen viele Unternehmen weniger als 40k!

Man sollte sich von den ganzen Gehaltsvorstellungen hier nicht blenden lassen. Die meisten Leute, die ich kenne, verdienen 36-42k. Agenturleute sogar teilweise nur 30k. 45k+ bekommt man in der Banken-/Chemie-/Automobilbranche.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Interessante Beitraege. Ich bin vor 10 Jahren nach Australien ausgewandert und wuerde nun gerne wieder nach Deutschland ziehen. Das Gehalt von 40k macht mir Sorgen. Ich bin im Einkauf im Kohlebergbau taetig und bekomme umgerechnet 185k brutto (110k netto). Das ist auch hier ein super Gehalt und ich bin nur ein Gruppenleiter. Ich fahre trotzdem noch mit meinem alten deutschen Fahrrad zur Arbeit.

Sind die Jobs mit 70k (oder mehr) auch im Einkauf moeglich?

Vielleicht sollte ich noch laenger hier bleiben und mehr sparen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

push

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Die Frage nach einem "guten" Gehalt ist ziemlich sinnlos, weil extrem individuell (Einstellung, Erwartungshaltung, Lebensstandard etc.).

Gemeint ist hier vermutlich ein "überdurchschnittliches" Gehalt, wobei "durchschnittlich" dann wohl "marktüblich" meint. Dazu kann man jetzt wieder irgendwelche Statistiken heranziehen, allerdings missachten diese oft die vorhandene Gehaltsspreizung (ich kenne Akademiker, die für 2k Brutto im Monat schaffen und ausgebildete Kräfte, die das vierfache dessen verdienen).

Das liegt aber größtenteils an jedem selbst. Viele haben Angst, den Arbeitgeber zu wechseln oder binden sich aufgrund der privaten Situation an das lokale Umfeld - und schränken ihre Verdienstmöglichkeiten damit ein.

Aus meiner eigenen Berufserfahrung (aktuell ca. 10 Jahre) weiß ich, dass als Akademiker mit entsprechenden Erfahrungen, Ambitionen und Wechselbereitschaft ca. 80k Bruttojahresgehalt absolut problemlos machbar ist (NICHT zum Einstieg!). Man muss eben nur die richtige Stelle im richtigen Unternehmen finden. Und das sind - entgegen der Mainstream-Meinung - nicht nur Großunternehmen. Und man muss anfangen zu suchen, zehn oder zwanzig Bewerbungen reichen da meist nicht aus.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Seit 2 Jahren verdiene ich ca. 75k Brutto und bin 27 (Einstieg mit 22 und 42k).

Und trotz des Einkommens kaufe ich bei Lidl ein, weil ich es nicht einsehe, für gleichwertige Produkte mehr zu zahlen. Frischwaren kaufe ich aber eh nicht im Laden, sondern dort wo sie frisch sind (Metzger, Markt, etc.). Außerdem gefällt es mir, dass ich beim Lidl mein Pfand der Tafel spenden kann, sowas unterstütze ich gerne :).

Wie dem auch sei, ich habe eine finanzierte ETW (in 5J. abbezahlt) und kann noch mtl. 1400? sparen. Das geht aber auch nur, weil ich im Außendienst tätig bin, das senkt dann im Schnitt die Ausgaben merklich.

Ich komme also sehr gut über die Runden, prinzipiell bin ich auch zufrieden. Trotzdem darf es ruhig auch etwas mehr sein. Mit 35-40 will ich dann die 100k knacken, dann habe ich gehaltstechnisch mein Ziel erreicht. Nach einer Studie ist für viele auch so 5.000? Netto das Gehalt ab dem mehr Netto das Glücksgefühl nur noch geringfügig steigert.

Mir geht es aber auch nicht um Konsumgeilheit, mein Ziel ist in 20-25J. von Zinsen leben zu können, dann MUSS ich nicht mehr arbeiten, sondern KANN. Wobei ich heute schon sehr gerne arbeite, ich bin der Einzige in meinem Bekanntenkreis, der gerne zur Arbeit fährt oder fliegt ;)

PS:
Ich bin kein WiWi, sondern Ing und trotzdem kann ich irgendwie besser mit Geld umgehen als alle WiWi, die ich kenne :).

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Für mich ist ein gutes Gehalt höher als das Gehalt der meisten meiner Mitmenschen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

die Frage kann gar nicht sauber beantwortet werden. Es kommt auf die Lebensumstände (Single, Verh., verh. 2 Einkommen, Großfamilie...) an, das Umfeld in dem man sicht bewegt, sind es nur Karrieremenschen mit sehr hohen Ansprüchen, die zum Freundeskreis gehören und mit denen man sich immer messen will. Diese Umstände können zu Unzufriedenheit führen ob berechtigt oder nicht!

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Lieber Herr...

Leben Sie noch oder sparen sie nur? Wahrscheinlich gönnen Sie sich gar nix. Ich finde sparen gut, aber man darf auch nicht übertreiben. Frauen haben mit solchen Männern ein Problem. Mein Tipp: sparen Sie noch, so lange Sie können, wenn Sie mal eine Frau haben werden, wirds anders.

Frau, 27, MBA

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

So traurig das klingt, so richtig ist es. Ich habe extra mal nachgeguckt:
Hat man pro Monat gerechnet (StKl. 1, Kirchensteuer) bei 2000EUR Brutto noch knapp 68% Netto, nimmt der Prozentsatz mit steigendem Gehalt erbarmungslos ab.
Am schlimmsten ist es zwischen 3300 und 3700EUR (GKV Grenze), wo der Staat sich pro 100EUR Lohnerhöhung mit 54 EUR bedient. Ab 5000EUR bis 5500EUR (RV Grenze) wirds nochmals böse, nämlich 57EUR pro 100EUR Erhöhung.
Damit man Netto weniger als 50% hat muss man aber schon 56.000EUR Brutto pro Monat verdienen, also nicht wirklich relevant. Ohne Kirchensteuer zu zahlen ist es nicht möglich

Je mehr man verdient, desto mehr-mehr-Abzüge gibt es.
("Steuerprogression") (also eine Erhöhung der
Quote, nicht nur des absoluten Betrages).

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@Frau, 27, MBA

Hier meldet sich der Sparer Ing.
Interessant, dass eine Frau mit MBA, die damit wohl doch recht emanzipiert sein sollte, darauf hinweist, dass eine Frau viel Geld des Mannes beansprucht.

Und Frauen die materiell eingestellt sind, stoßen bei mir in der Tat auf Probleme. Ich habe nämlich keine Probleme beim Ausgehen als Gentlemen sämtliche Kosten zu tragen (als Sparer hat man da eh immer genug auf der hohen Kante) oder Wohnen+Lebensmittel zu zahlen. Allerdings zahle ich der Frau doch nicht die Schuhe, schließlich ist sie doch nicht mein Kind und außerdem doch wohl selbstständig genug, sich die Schuhe selbst zu kaufen oder?

Zum Glück ist meine Freundin da anders. Interessant ist auch, dass Sparen wohl ansteckend ist. Sie wollte nämlich unbedingt einen neuen Polo und hat nach Jahren nun das Geld zusammen, aber sie kauft ihn nicht. Auf meine Frage: "Wieso kaufst du nun keinen?" lächelte sie nur und sagte: "Weil ich noch nie so viel Geld hatte und es toll ist. Ich will das nicht alles wieder verlieren."
Ein Problem habe ich aber mit ihr, sie will unbedingt bei mir einziehen und so langsam gehen mir die Argumente aus, dabei will ich meine Freiheit (noch) nicht aufgeben :P.

Aber es ist ein typisches Vorurteil, dass Sparer sich nichts gönnen, im Gegenteil auch Sparer gönnen sich mal was. Allerdings anders als Konsumenten genießen sie es viel bewusster. Sie merken aber auch, dass sie sich nichts gönnen müssen, um glücklich zu sein.

Vor allem aber was heißt schon Leben?

Wenn es die Penthousewohnung, der BMW/Audi und Luxusrestaurant bedeutet, dann nein, dann lebe ich nicht.

Wenn es aber bedeutet, dass man jeden Tag gut gelaunt aufsteht, sich auf seinen Job freut, in diesem täglich mit Kollegen und Kunden 10-20x lacht und sich nie schlecht oder krank fühlt. Man sich aber auch tierisch auf den Feierabend freut, bei diesem total abschalten kann (in DE bleib das Handy im Büro und im Ausland ist es aus) und das WE mit Freundin oder Freunden plant, ja DANN, ja dann lebe ich total.

Manchmal erschrecke ich, wie gut ich mich fühle und dass ich so sorgenfrei in der Welt spazieren kann. Im Bekanntenkreis nörgeln die Menschen, sie meckern, sind stets unzufrieden, das alles kann ich nicht verstehen. Ich bin nicht reich und erfreue mich an den kleinen Dingen im Leben. Denn viele Menschen merken nicht, wie gut es ihnen geht, ich bin täglich dankbar dafür in Deutschland leben und arbeiten zu dürfen. Es hätte nämlich auch viel schlimmer kommen können ;)

Und zum Thema, was ist ein gutes Gehalt schon wert, wenn man unzufrieden ist bei der Arbeit? Ich bin seit 5 Jahren im Job und ich habe diesen noch nie als "Arbeit" betrachtet. Die Male, an denen ich keinen Bock auf meinen Job hatte, kann ich an einer Hand abzählen und sowas ist doch mehr wert als 10-20k p.a. mehr im Jahr. Zum Glück weiß mein AG nicht, dass ich den Job auch für weniger machen würde, daher nehme ich die 75k p.a. dankend an und spare halt :D

PS:
Und dem Argument "Falls du Morgen abkratzt, hast du nichts vom gesparten Geld gehabt" entkräft ich gezielt mit "Doch, meine Beerdigung ist dann schon bezahlt" ^^

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Sehr erfrischender Beitrag! :-)
Vielen Dank

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

darum bin ich glücklicher Single ;-)

ein Arbeitskollege hat so nen Luxusweibchen. Der Typ verdient ähnlich gut wie ich, ist aber ständig mit dem Dispo im Minus, bekam schon öfter Handytelefonate mit, wo er sich lautstark deswegen mit seiner Frau stritt bzw. er telefonierte mit seiner Bank wegen Privatkredit etc.

Ich weiß, dass er einen Studienkredit + Autokredit + Dispo abstottern muss, Rücklagen hat er wohl keine. Er zahlt sehr viel Miete, wohnt weit von der Arbeit weg weil Frauchen da wohnen will. Sie studiert noch, arbeitet aber kaum was nebenbei. Natürlich kommen dann oft Sticheleien von ihr von wegen "Oh Schatzi wie wärs mal wieder mit nem Kurzurlaub im Wellnesshotel ? Jutta und Frank machen das doch auch immer" oder von wegen "nein Möbeldiscounter mag ich nicht, meine beste Freundin hat doch auch einen schicken Schrank vom Designer, oder kannst Du das etwa nicht bezahlen ?"

usw. er ist auch noch älter als ich. Wohneigentum wird er sich wohl nie leisten können, ich wohne längst im fast abgezahlten Eigenheim. Er hat kein Eigenkapital, sondern eben nur Schulden, die er mit so ner Frau nicht so leicht los wird. Wie auch ....

Vllt hat seine Frau ja andere Qualitäten ;-)

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Manche von Euch hätten eher noch Geld mitbringen müssen als etwas zu bekommen, geschweige was zu verdienen. Ich bin BWL-er und weiss wo von ich spreche. Das was Du leistest sollte auch bezahlt werden. Leider ist das nich immer so. Der Titel und die Position ( durch Einflüsse verschafft ) sind immer noch ausschlaggeber für viel viel Kohle. Trotzdem 50K sind als Normali akzeptabel. Es gibt Menschen, die arbeiten länger und härter für die hälfte unseres Einkommens und haben zwei oder drei Kinder zu versorgen.

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

@glücklichen Single vom 08.03.

hier der Sparer Ing :)

Also, dein Arbeitskollege ist nun wahrlich nicht zu beneiden. Ich habe im Bekanntenkreis auch einen, dem es so ähnlich ergeht. Aber ich sage da auch immer selbst schuld, ein geleaster BMW 5er und Boss-Anzug strahlen eben mehr Vermögen aus als da in der Tat ist.
Kein Mensch würde auf die Idee kommen, dass ich als Golf-Fahrer in C&A Hemden und Jeans vermögender bin. Mir soll es recht sein, die Luxusweibchen bleiben so weg von mir :D, im Gegenteil ich bin froh, dass meinem Weibchen nun das Sparen auch gefällt :).

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WiWi Gast

Re: Was ist ein gutes Gehalt?

Hi,
es ist sooo etwas von falsch menschen nach äußerlichkeiten zu (be)werten...
meine frau und ich verdienen nicht schlecht....klar besser geht´s immer. wir können uns alles leisten was wir möchten: stadthaus mit vier wohnungen im ausland gekauft (polen) und renoviert (hat 10 jahre gedauert, da wir zunächst nur eine wohnung fertig gemacht haben, den rest peu a peu mit den jeweiligen mieteinnahmen), vor drei monaten haben wir uns eine gute wohnung in einem coolen stadtviertel in berlin gekauft (ist noch nicht fertig gebaut), wir fahren gute, normale autos, urlaub ist keine frage des geldes sondern eher der zeit...und? wir sind beide 38 jahre alt und wissen nicht wie wir aus dem hamsterrad rauskommen. unsere fixkosten übersteigen manche brutto verdienste. das beste was uns heute passieren könnte, wäre es aus unseren jobs raus zu fliegen. wir träumen von einer 3-4 monatigen auszeit in der wir in irgendeinem südeuropäischem dorf am meer angeln und löcher in den wänden starren... man, man, man...dieser run auf status, prestige und heck meck isss nicht gut

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