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Gekündigt worden wegen Minderleistung

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Hallo zusammen,

Ich bin vor einigen Wochen, noch vor Corona gekündigt worden, da man mit meinen Leistungen nicht zufrieden war und sich deswegen jemand neuen suchen wollte. Es war eine kleine Beratung mit Fokus Strategieberatung öffentlicher Dienst. Es fielen sehr oft unbezahlte Überstunden an, die auch nicht in Freizeit ausgeglichen wurden. Überstunden fielen vor allem an, da sehr viele Projekte angenommen wurden, die zeitlich mit zu wenig Personal besetzt wurden.

Ich habe das mehrmals angesprochen über einen Zeitraum von 6 Monaten, dass die Arbeit nicht zu schaffen ist - es hieß daraufhin "Ja ist uns bekannt, wir können es derzeit nicht ändern - kümmern uns aber". Passiert ist nichts und ich habe dann irgendwann meine Stunden zurückgefahren, nicht mehr am Wochenende gearbeitet und Dinge liegengelassen und immer wieder angemerkt, dass es eben zu viel ist. Am Ende hieß es dann - ja das muss jetzt mal gehen, es muss parallel laufen. Besonders ein Kollege hat sich wohl so massiv über mich beschwert, dass mein Chef die Zusammenarbeit beenden wollte.

Da ich mich sowieso anderweitig bereits umgesehen habe, bin ich nicht traurig da jetzt weg zu sein - aber am Überlegen wie ich die Dinge ab nun verkaufe in den Bewerbungen. Habt ihr dazu Tipps?

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 22.03.2020:

Hallo zusammen,

Ich bin vor einigen Wochen, noch vor Corona gekündigt worden, da man mit meinen Leistungen nicht zufrieden war und sich deswegen jemand neuen suchen wollte. Es war eine kleine Beratung mit Fokus Strategieberatung öffentlicher Dienst. Es fielen sehr oft unbezahlte Überstunden an, die auch nicht in Freizeit ausgeglichen wurden. Überstunden fielen vor allem an, da sehr viele Projekte angenommen wurden, die zeitlich mit zu wenig Personal besetzt wurden.

Ich habe das mehrmals angesprochen über einen Zeitraum von 6 Monaten, dass die Arbeit nicht zu schaffen ist - es hieß daraufhin "Ja ist uns bekannt, wir können es derzeit nicht ändern - kümmern uns aber". Passiert ist nichts und ich habe dann irgendwann meine Stunden zurückgefahren, nicht mehr am Wochenende gearbeitet und Dinge liegengelassen und immer wieder angemerkt, dass es eben zu viel ist. Am Ende hieß es dann - ja das muss jetzt mal gehen, es muss parallel laufen. Besonders ein Kollege hat sich wohl so massiv über mich beschwert, dass mein Chef die Zusammenarbeit beenden wollte.

Da ich mich sowieso anderweitig bereits umgesehen habe, bin ich nicht traurig da jetzt weg zu sein - aber am Überlegen wie ich die Dinge ab nun verkaufe in den Bewerbungen. Habt ihr dazu Tipps?

hat halt nicht gepasst, habe aus aehnlichen gruenden gekuendigt und weine denen keine traene nach und das solltest du auch nicht. wenn es sehr kurz war lass es raus und verkauf es als verspaeteten berufseinstieg.

das einzige was mir weh tut ist, dass sie wieder jemanden neuen finden, der sich so ausbeuten laesst.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

  • wie lange waren Sie denn dort?
  • in welche Branche / Stelle wollen Sie wechseln?

WiWi Gast schrieb am 22.03.2020:

Hallo zusammen,

Ich bin vor einigen Wochen, noch vor Corona gekündigt worden, da man mit meinen Leistungen nicht zufrieden war und sich deswegen jemand neuen suchen wollte. Es war eine kleine Beratung mit Fokus Strategieberatung öffentlicher Dienst. Es fielen sehr oft unbezahlte Überstunden an, die auch nicht in Freizeit ausgeglichen wurden. Überstunden fielen vor allem an, da sehr viele Projekte angenommen wurden, die zeitlich mit zu wenig Personal besetzt wurden.

Ich habe das mehrmals angesprochen über einen Zeitraum von 6 Monaten, dass die Arbeit nicht zu schaffen ist - es hieß daraufhin "Ja ist uns bekannt, wir können es derzeit nicht ändern - kümmern uns aber". Passiert ist nichts und ich habe dann irgendwann meine Stunden zurückgefahren, nicht mehr am Wochenende gearbeitet und Dinge liegengelassen und immer wieder angemerkt, dass es eben zu viel ist. Am Ende hieß es dann - ja das muss jetzt mal gehen, es muss parallel laufen. Besonders ein Kollege hat sich wohl so massiv über mich beschwert, dass mein Chef die Zusammenarbeit beenden wollte.

Da ich mich sowieso anderweitig bereits umgesehen habe, bin ich nicht traurig da jetzt weg zu sein - aber am Überlegen wie ich die Dinge ab nun verkaufe in den Bewerbungen. Habt ihr dazu Tipps?

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Ganz offen damit umgehen, wenn du nicht in eine neue Beratung willst.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Nächstes mal die Arschbacken zusammenkneifen, die Probezeit bestehen und nicht "gegangen werden", sondern nach 12 Monaten selbst gehen!

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Hast Du die Kündigung einfach so akzeptiert? Das ist nicht sonderlich schlau es sei denn das Unternehmen hat unter 10 Mitarbeiter

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Warum bist du denn überhaupt in eine Beratung wenn du keine Lust hattest zu arbeiten?

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Hättest dir halt vorher überlegen sollen, ob der Job das richtige für dich ist. Würde es auch so in Interviews kommunizieren, dass du überlastest warst und der Druck zu viel war und nicht das du arbeit liegen gelassen hast weil du keine Lust mehr hattest

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

"absolutes Kameradenschwein"....genau, weil er am Wochenende mal nicht arbeiten wollte? Come on, dass kann nicht dein Ernst sein.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Kann man so sehen.. oder man sieht es so das der Arbeitgeber genau diesen sozialen Druck einkalkuliert hat und auf den Rücken der Angestellten seinen Gewinn maximiert.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Kann man so sehen.. oder man sieht es so das der Arbeitgeber genau diesen sozialen Druck einkalkuliert hat und auf den Rücken der Angestellten seinen Gewinn maximiert.

Das stimmt zwar, nur wie schon gesagt wurde: Wer geht ins consulting ohne zu wissen dass er/sie lediglich Schmerzensgeld für die unzähligen Stunden bekommt?

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Kann man so sehen.. oder man sieht es so das der Arbeitgeber genau diesen sozialen Druck einkalkuliert hat und auf den Rücken der Angestellten seinen Gewinn maximiert.

Das stimmt zwar, nur wie schon gesagt wurde: Wer geht ins consulting ohne zu wissen dass er/sie lediglich Schmerzensgeld für die unzähligen Stunden bekommt?

Naja habe ein paar Jahre sowohl bei T3 & bei Big 4 gearbeitet im Operations-Consulting. Hier war Wochenendarbeit eine absolute Ausnahme & man hat schon sehr darauf geachtet das es nicht dazu kommt. Auch wurde eher selten über 50h die Woche gerissen.

Ich unterstelle dem TE, dass er schon Bock hat zu arbeiten, aber bei denen regelmäßig Wochenendarbeit angefallen ist und dadurch auch regelmäßig über 50h/w gearbeitet wurde. Ganz ehrlich, da hat der entsprechende Partner regelmäßig (!) zu knapp kalkuliert, entweder um die Ausschreibung zu gewinnen oder aber um seinen Gewinn zu maximieren. Da verstehe ich den TE dann schon.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Kann man so sehen.. oder man sieht es so das der Arbeitgeber genau diesen sozialen Druck einkalkuliert hat und auf den Rücken der Angestellten seinen Gewinn maximiert.

Würde auch eher dazu raten ehrlich zu sein. Am Ende des Tages nützt es dir nichts nochmal einen ähnlichen Job zu machen, der dir dann wieder nicht gefällt. Die meisten AG`s haben da durchaus Verständnis und diejenigen die es nicht haben, wären dann wahrscheinlich nicht die richtige Wahl.

Ich würde dir aber auch raten, dann der Beratung den Rücken zu kehren, da ich mir nicht vorstellen kann, dass du hier glücklich wirst.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Hallo hier der TE - ich war nun 1,5 Jahre da und das Unternehmen hat unter 10 MA. Habe da leider keine rechtliche Möglichkeit und letzten Endes - ich wollte eh raus. Man ist halt einfach meiner Kündigung zuvorgekommen. Habe vorher schon 2,5 Jahre woanders gearbeitet. Als ich in der neuen Firma angefangen habe, gab es kaum Überstunden. Nun gibt es einen neuen Chef, der ehrgeizig ist und der offen sagt, dass man da eben "durch" muss. Da sage ich ganz klar Nein- möchte ich nicht durch, hatte ich vorher schon 2,5 Jahre. Ohne deutlich mehr Gehalt rechnet es sich für mich leider auch nicht. Da auch ein Arbeitsverhältnis ein Geschäft ist, stelle ich natürlich genau wie das Unternehmen auch gewisse Kalkulationen auf.
Als Kameradenschwein hat mich mein Kollege auch bezeichnet- der verdient allerdings 20 % mehr. Gehalt neu verhandeln hab ich auch probiert- wollte man nicht.

Wie bringt man so etwas am besten an in Vorstellungsgesprächen bzw. Am besten einfach argumentieren, dass man Wert auf Freizeit legt oder wie am besten? Bin da leider etwas unbedarft, deswegen mein Post. Möchte eigentlich nur halbwegs geregelte Arbeitszeiten, die sich um höchstens 50 Arbeitsstunden bewegen und evtl. Möglichkeit auf Ausgleich oder Auszahlung.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Würde damit übrigens nicht ganz offen umgehen. Ist schon ein absolutes Kameradenschwein wenn du einfach Arbeit liegen lässt weil du keine Lust mehr hast und der Rest deines Teams drunter leiden muss...

Kann man so sehen.. oder man sieht es so das der Arbeitgeber genau diesen sozialen Druck einkalkuliert hat und auf den Rücken der Angestellten seinen Gewinn maximiert.

Das stimmt zwar, nur wie schon gesagt wurde: Wer geht ins consulting ohne zu wissen dass er/sie lediglich Schmerzensgeld für die unzähligen Stunden bekommt?

Naja habe ein paar Jahre sowohl bei T3 & bei Big 4 gearbeitet im Operations-Consulting. Hier war Wochenendarbeit eine absolute Ausnahme & man hat schon sehr darauf geachtet das es nicht dazu kommt. Auch wurde eher selten über 50h die Woche gerissen.

Ich unterstelle dem TE, dass er schon Bock hat zu arbeiten, aber bei denen regelmäßig Wochenendarbeit angefallen ist und dadurch auch regelmäßig über 50h/w gearbeitet wurde. Ganz ehrlich, da hat der entsprechende Partner regelmäßig (!) zu knapp kalkuliert, entweder um die Ausschreibung zu gewinnen oder aber um seinen Gewinn zu maximieren. Da verstehe ich den TE dann schon.

Kommt halt auch immer aufs Gehalt an, besonders bei Berufsanfängern. bei 45k schwingt eine andere Erwartungshaltung mit als bei 80k zum Beispiel.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Lassen die sich evtl. mit sich reden dass du ein Zeugnis bekommst wo steht dass du selbst gekündigt hast? Und Note 2?
Dafür könntest du ja auf eine Kündigungsfrist verzichten o.ä. Das würde schon arg helfen.

Glücklicherweise gibt es außerhalb der Beratung genug Jobs mit 40h wo auch der Chef kein Bock hat mehr zu machen (zumindest gab es sie vor Corona). Im Vorstellungsgespräch würde ich daher nicht explizit Freizeit ansprechen, sondern eher an Überstundenregelung fragen. An der Antwort wirst du schon merken wie die Firma tickt.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 23.03.2020:

Kommt halt auch immer aufs Gehalt an, besonders bei Berufsanfängern. bei 45k schwingt eine andere Erwartungshaltung mit als bei 80k zum Beispiel.

Ich behaupte mal ganz dreist, dass es keine 10-Mann Beratungsbude gibt, die 80k zum Einstieg zahlt.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Hier nochmal TE - das Gehalt ist ok, es sind keine 80k, sondern wesentlich weniger. Die Aufgaben sind interessant und damit wird man ja auch gelockt, aber warum soll man trotz Leidenschaft für den Job permanent schlechte Projektplanung abfedern? Schätze wie oben geschrieben die Frage nach Überstundenregelung es dann zeigt. Hatte letztens ein VG für einen Job mit viel Reisetätigkeit - hatte dann gefragt wie es dann zeitlich ausgeglichen wird, wenn am WE gereist wird - daraufhin hieß es, dass das nicht ausgeglichen wird und man mal 40 Std. Die Woche arbeitet und mal 60 Std. Und dann im selben Atemzug noch "Sie müssen dann aber auch mal sagen, wenn wir zu viel an Sie weiterleiten" - dann wusste ich auch Bescheid.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 24.03.2020:

Hier nochmal TE - das Gehalt ist ok, es sind keine 80k, sondern wesentlich weniger. Die Aufgaben sind interessant und damit wird man ja auch gelockt, aber warum soll man trotz Leidenschaft für den Job permanent schlechte Projektplanung abfedern? Schätze wie oben geschrieben die Frage nach Überstundenregelung es dann zeigt. Hatte letztens ein VG für einen Job mit viel Reisetätigkeit - hatte dann gefragt wie es dann zeitlich ausgeglichen wird, wenn am WE gereist wird - daraufhin hieß es, dass das nicht ausgeglichen wird und man mal 40 Std. Die Woche arbeitet und mal 60 Std. Und dann im selben Atemzug noch "Sie müssen dann aber auch mal sagen, wenn wir zu viel an Sie weiterleiten" - dann wusste ich auch Bescheid.

ganz ehrlich, aber was erwartest du in der Beratung? In Projekten hast du immer zeitliche Downs- und Ups. Und bei einer 10-Mann Beratung fällt das halt schon ins Gewicht, wenn einer nicht mitzieht und die anderen hängen lässt.
Zugute halten muss man dir, dass du nicht untätig warst und mehr Gehalt geforderst hast bzw. das Thema auch angesprochen hast. Allerdings hast du vermutlich zur falschen Zeit mehr Gehalt gefordert. Wenn ich als Chef sehe, der MA zieht nicht mit und dem ist der Projekterfolg eigentlich egal und er dann kommt und sagt, ich will mehr Gehalt. Ja dann würde ich auch "Nein"sagen.
Solange du Reisezeiten hast, wirst du wohl in der Beratung meist über 40h sein.
Ggfs. wäre Inhouse-Beratung in einer größeren Bude etwas für dich? Oder die Kunden sind alle in überschaubarer Reichweite.

Tipp: definiere für dich ein "Minimum-Gehalt" und schlage für Beratung an Schmerzensgeld 20% auf. D.h. wenn du mit 60k gut auskommst, dann schlage 20% (12k) drauf und gehe mit 75k in die Gehaltsverhandlung.
Ansonsten würde ich dir raten, dir einen anderen Job außerhalb der Beratung zu suchen.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Ach Leute - mal ganz im Ernst: ich steig zu Konditionen A ein (geregelte Arbeitszeiten) und dann auf einmal heißt es es gibt jetzt Konditionen B (unbezahlte Überstunden) und das soll der AN hinnehmen bis die Führungskräfte sich berufen fühlen jemand neues einzustellen oder den AN für würdig halten mehr Gehalt zu bekommen. Das ist einfach ein schlechter Deal zu Lasten des AN, der hier dauerhaft in Vorleistung geht. Ihr seid doch alle Betriebswirte - rechnet ihr mit eurer eigenen Zeit dann nicht?

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Ach Leute - mal ganz im Ernst: ich steig zu Konditionen A ein (geregelte Arbeitszeiten) und dann auf einmal heißt es es gibt jetzt Konditionen B (unbezahlte Überstunden) und das soll der AN hinnehmen bis die Führungskräfte sich berufen fühlen jemand neues einzustellen oder den AN für würdig halten mehr Gehalt zu bekommen. Das ist einfach ein schlechter Deal zu Lasten des AN, der hier dauerhaft in Vorleistung geht. Ihr seid doch alle Betriebswirte - rechnet ihr mit eurer eigenen Zeit dann nicht?

Willkommen in der Wirklichkeit

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Man muss es nicht hinnehmen, wenn man aber in einer Firma ohne Kündigungsschutz ist, dann würde ich aber trotzdem Gas geben und mir was neues suchen. Erst, wenn ich was neues habe, würde ich meinen Einsatz herunterfahren und kündigen

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

An TE

Wenn du wegen Minderleistung gekündigt sein sollte dann poste hier doch bitte einmal den genauen Wortlaut deiner Kündigung.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Zunächst einmal ist wichtig, dass du erkennst, dass du keine Minderleistung erbracht hast - daher ist der Titel falsch formuliert. Du hast das, was in deinem Arbeitsvertrag von dir gefordert wird, voll erfüllt.
Im Verlauf der zukünftigen Vorstellungsgespräche würde ich offen mit der Situation umgehen und kommunizieren, dass sich die Erwartungshaltungen von dir und deinem vorherigen Arbeitgeber nicht mehr gedeckt haben. Wichtig ist, dass es hierbei nicht um Schuldzuweisung geht (à la "mein AG wollte mir mehr Stunden aufbrummen"), sondern darum, dass beide Parteien mit der Entwicklung der Zusammenarbeit einfach nicht mehr zufrieden waren.

Ich war selbst einige Jahre im Big4TAS und bin in die Industrie gewechselt und habe in den Vorstellungsgesprächen offen gesagt, dass es mir u.a. auch um eine Reduzierung meiner Arbeitszeit geht und habe dann einige Beispiele genannt, die ich in meinem zukünftigen Job gerne nur noch als Ausnahme sehen würde statt als Regelmäßigkeit (bspw. Arbeiten bis tief in die Nacht, Wochenendarbeit, etc.). Diese offene Kommunikation wurde nach meinem Empfinden positiv von den Interviewpartner aufgenommen - andersherum habe ich anhand der Reaktion der Interviewpartner schnell feststellen können, dass eben genau diese Leistungen (nachts und am WE arbeiten) nicht von der von ihnen ausgeschriebenen Stelle erwartet worden sind. Win-Win.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

Ich sehe es mittlerweile so: 40 Stunden stehen im Vertrag. Wenn mal Überstunden anfallen ist das ok. Fallen Sie regelmäßig an, ist das nicht ok. Wenn ich 80 k verdiene, macht das bei 168 Stunden im Monat 39,68 Euro/Stunde. Wenn ich aber täglich 12 Stunden ohne Ausgleich arbeiten muss, macht es nur noch 26,46 Euro/Stunde.

Finde den Fehler. Der Arbeiter bekommt jede Stunde bezahlt. Bei Wochenendarbeit mit Zuschlägen und bei Nachtarbeit ebenfalls. Der Angestellt schaut in die Röhre.

Das Spiel spiele ich nicht mehr. Das kommuniziere ich auch ganz offen und habe schon in Vorstellungsgesprächen so manchem Personaler und Abteilungsleiter/Chef lang gemacht.

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WiWi Gast

Gekündigt worden wegen Minderleistung

WiWi Gast schrieb am 25.03.2020:

Ich sehe es mittlerweile so: 40 Stunden stehen im Vertrag. Wenn mal Überstunden anfallen ist das ok. Fallen Sie regelmäßig an, ist das nicht ok. Wenn ich 80 k verdiene, macht das bei 168 Stunden im Monat 39,68 Euro/Stunde. Wenn ich aber täglich 12 Stunden ohne Ausgleich arbeiten muss, macht es nur noch 26,46 Euro/Stunde.

Finde den Fehler. Der Arbeiter bekommt jede Stunde bezahlt. Bei Wochenendarbeit mit Zuschlägen und bei Nachtarbeit ebenfalls. Der Angestellt schaut in die Röhre.

Das Spiel spiele ich nicht mehr. Das kommuniziere ich auch ganz offen und habe schon in Vorstellungsgesprächen so manchem Personaler und Abteilungsleiter/Chef lang gemacht.

Ist auch okay. Ich bin selber auch nicht bereit endlos umsonst Überstunden zu machen dennoch finde ich muss man hier klar Differenzieren was man später möchte. Die Jobs/Bereiche die in der Regel Überstunden verlangen sind ja kein Geheimnis. In der Beratung können immer mal aufgrund des Projekts Überstunden anfallen. Zum Ausgleich gibt es früh schnell Verantwortung, frühe Beförderungen und auch überdurchschnittlich viel Geld. Wer beispielsweise bei einer KMU einsteigt arbeitet weniger, genießt dafür aber auch nicht die Vorteile der Beratung. Wie so oft im Leben existiert die Eierlegende Wollmilchsau leider nicht.
Wichtig ist daher meiner Ansicht nach immer Ehrlichkeit, seinem Gegenüber im Vorstellungsgespräch aber viel wichtiger noch sich selbst Gegenüber. Oft wird das Thema Arbeitszeit auch vom AG aktiv im Gespräch angesprochen. Hier ist der Moment in dem man seine Meinung abgeben kann. Viele sagen hier aber auch zu allem ja und armen. Wenn dann die Absprache vom AG nicht eingehalten wird, würde ich auch keine Überstunden machen.

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