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SelbstständigkeitRezession

Bevorstehende Rezession

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Moin. Was haltet ihr von der Ansage, dass durch den ganzen Mist östlich von uns die Rezession kommen wird?

M.e.n. ist das Szenario sehr realistisch. Sehr bereits die Auswirkungen was zeitarbeit und werksverträge angeht. Zudem kommen immer weniger freelancerjobs rein.

Wie schauts bei euch planerisch bis Ende des Jahres aus?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Würdet ihr sagen die Jobsuche könnte falls in ein Praktikum Jahren die Kriese kommt schwer werden?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Du vergisst die Euro schuldenkrise. Sonst stimme ich dir zu. Es wird mal wieder eine kleine Delle beim Wachstum geben. Gehört einfach auch dazu

WiWi Gast schrieb am 04.03.2022:

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 04.03.2022:

Würdet ihr sagen die Jobsuche könnte falls in ein Praktikum Jahren die Kriese kommt schwer werden?

Das kommt auf die Branche an. Im Allgemeinen ist es meistens schwieriger. Das ist allerdings etwas worauf du persönlich null Einfluss hast.

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listrea

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 04.03.2022:

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

Die letzte Rezession war vor zwei Jahren...

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WiWi Gast

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Nach vielen Indikatoren sind wir bereits in einer Rezession und waren das auch vor der Ukraine Krise.

Es hätte 2020 schon hart krachen müssen, aber das hat die Fed durch massives Geld drucken/QE überspielt. Jetzt sind wir im einer dauerhaften Geld druck Schleife gefangen. Entweder wir unterbrechen es jmd es kracht mal 3-6 Jahre hart 'gesund' (wird nicht passieren, weil das kein Politiker machen wird) oder wir bauen weiter massiv einen wackeligen Turm auf, der irgendwann kollabiert.

Kann auch sein, dass durch das Fed Verhalten der USD irgendwann keine globale Reserve waehrung ist (zB wenn Öl in Yuan oder BTC getradet wird) - dann können die Amis nicht mehr beliebig drucke und es wird 'witzig'.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Du musst sehr jung sein, wenn du glaubst, dass das eine echte (und nicht nur eine definitorische) Rezession war. Dass wir kurz vor einer Krise stehen, sieht man übrigens insbesondere daran sehr gut, dass die Unternehmen wieder auf Einkaufstour sind, weil sie nicht wissen, wohin mit ihrem Geld.

listrea schrieb am 05.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.03.2022:

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

Die letzte Rezession war vor zwei Jahren...

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listrea

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 05.03.2022:

Du musst sehr jung sein, wenn du glaubst, dass das eine echte (und nicht nur eine definitorische) Rezession war. Dass wir kurz vor einer Krise stehen, sieht man übrigens insbesondere daran sehr gut, dass die Unternehmen wieder auf Einkaufstour sind, weil sie nicht wissen, wohin mit ihrem Geld.

listrea schrieb am 05.03.2022:

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

Die letzte Rezession war vor zwei Jahren...

Danke, ich bin alt genug um die letzte "echte" Rezession hautnah miterlebt zu haben und weiß auch noch wie die (Kater-)Stimmung früher am Neuen Markt war. Die aktuelle Lage ist ernst, und genauso wie Corona beruht sie auf einem exogenen Schock. Daher ist mir die Zyklentheorie einfach zu platt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Ich sehe jetzt ehrlich gesagt keine weltweite Rezession wie bei Corona. Dafür ist der Ukraine Konflikt einfach für die Weltwirtschaft zu unbedeutend. Weder in den USA noch in Asien gibt es Anzeichen für eine Rezession. In Europa sieht das etwas anders aus, je nachdem wie sich das Thema Energielieferungen entwickelt kann es zu einer Rezession in einigen Ländern Europas kommen. Der Verlust des russischen Absatzmarktes wird jedoch auch in Europa maximal zu einer technischen Rezession (minimale Rezession in Max. 2 Quartalen) führen und selbst das ist wie gesagt eher unwahrscheinlich. Ein Absatzmarkt wie Russland ist doch relativ schnell ersetzt. Was ich nicht so ganz absehen kann, ist wie groß die Risiken für die Lieferketten sind, aber bisher war das was man sehen konnte jetzt auch nicht wirklich dramatisch (kein Vergleich zu Corona)! Krieg ist immer brutal und Sanktionen sind immer hart, aber beides hat historisch gesehen doch immer relativ geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Weshalb sind dann die Autoaktien so dramatisch abgestürzt?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Ich sehe jetzt ehrlich gesagt keine weltweite Rezession wie bei Corona. Dafür ist der Ukraine Konflikt einfach für die Weltwirtschaft zu unbedeutend. Weder in den USA noch in Asien gibt es Anzeichen für eine Rezession. In Europa sieht das etwas anders aus, je nachdem wie sich das Thema Energielieferungen entwickelt kann es zu einer Rezession in einigen Ländern Europas kommen. Der Verlust des russischen Absatzmarktes wird jedoch auch in Europa maximal zu einer technischen Rezession (minimale Rezession in Max. 2 Quartalen) führen und selbst das ist wie gesagt eher unwahrscheinlich. Ein Absatzmarkt wie Russland ist doch relativ schnell ersetzt. Was ich nicht so ganz absehen kann, ist wie groß die Risiken für die Lieferketten sind, aber bisher war das was man sehen konnte jetzt auch nicht wirklich dramatisch (kein Vergleich zu Corona)! Krieg ist immer brutal und Sanktionen sind immer hart, aber beides hat historisch gesehen doch immer relativ geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Also ich sehe es zwiespältig. Einerseits sprechen viele Faktoren dafür (Sanktionen gegen Russland, Corona nachwehen, 5 Welle im Winter, Lieferschwierigkeiten plus Migration). Andererseits haben wir extremen Aufholbedarf aus 2,5 Jahren.
Ich gehe von Zyklen in Branchen aus.

Auf jedenfall haben die letzten beiden Jahre gezeigt, was safe ist und was unsafe ist.
Bin mal gespannt wie die Lohnverhandlungen Q1/2023 werden, wenn der Mindestlohn auf 12 Euro steigt und andere Branchen und Ebenen nachziehen müssen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Das bedeutet? Kohle in Aktien, ETFs, Gold und Immos als "Geldsicherung"?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

Korrekt, man hat mit den Notmassnahmen von 2008 nie ganz aufgehört, sondern weitergemacht, was auf Dauer nicht nachhaltig ist.

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listrea

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

Was für eine Zwickmühle? Haben wir wieder zu viel Dirk Müller geschaut? :)

Mir scheint, als ob hier den meisten die Grundlagen für wirtschaftliches Verständnis fehlen. Eine "Rezession", also ein wirtschaftlicher Einbruch über einen längeren Zeitraum hat immer eine sehr starke negative psychologische Komponente. Also Unternehmen agieren unsicher, und benötigen ein investitionsfreundliches Umfeld, um wieder in die offensive zu gehen.

Was sehen wir aktuell? Shell dreht schon frühzeitig den Gashahn eigenständig zu; EDEKA meldet via Linkedin, dass sie LKW-weise Nahrungsmittel in die Ukraine schicken; ein Großteil der Manager befürwortet(!) öffentlich die Sanktionen und postet Sympathien für die Ukraine auf so ziemlich allen sozialen Kanälen; usw.

Das jetzt Tech-Aktien geerdet werden, ist nicht verwunderlich. Dass Unternehmen, die mittelfristig ihre Lieferketten neu anordnen müssen, auch. Aber so sind die Meldungen von Massenentlassungen, Investitionsstau, usw? Das ist doch kein Krisenszenario, sondern die Wirtschaft geht mit stolzgeschwellter Brust aktiv mit der Politik.

Was muss die Zentralbank aktuell dagegen tun? Ganz einfach: Nichts. Für die Dauer des Konfliktes (in der kurzen Frist) wartet sie einfach ab, und geht dann langsam zur restriktiven Geldpolitik über. Wird der Konflikt langfristig so weiter gehen (kann das Russland wirklich durchhalten?), dann ist der wegbrechende Markt zu unbedeutend, als dass es weitreichende Änderungen gibt. Also die Zentralbanken gehen zur Tagespolitik über.

Wird mit dem (taktischen) nuklearen Feuer gespielt - ja, dann werden wir wohl sehen, wie viele Leute in Moskau wirklich hinter Putin stehen. Das Ganze ist ja dann einfach nur noch absurd.
Wird man dem strategischen Kernwaffen gedroht, spielt die EZB auch keine Rolle mehr, weil Frankfurt dann keine Rolle mehr spielt...

Ich habe diese Woche langsam angefangen Gold zu verkaufen und die ersten Tech-Werte erstanden. Man sieht aktuell, wie das Geld wieder zurückfließt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

listrea schrieb am 09.03.2022:

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

Was für eine Zwickmühle? Haben wir wieder zu viel Dirk Müller geschaut? :)

Mir scheint, als ob hier den meisten die Grundlagen für wirtschaftliches Verständnis fehlen. Eine "Rezession", also ein wirtschaftlicher Einbruch über einen längeren Zeitraum hat immer eine sehr starke negative psychologische Komponente. Also Unternehmen agieren unsicher, und benötigen ein investitionsfreundliches Umfeld, um wieder in die offensive zu gehen.

Was sehen wir aktuell? Shell dreht schon frühzeitig den Gashahn eigenständig zu; EDEKA meldet via Linkedin, dass sie LKW-weise Nahrungsmittel in die Ukraine schicken; ein Großteil der Manager befürwortet(!) öffentlich die Sanktionen und postet Sympathien für die Ukraine auf so ziemlich allen sozialen Kanälen; usw.

Das jetzt Tech-Aktien geerdet werden, ist nicht verwunderlich. Dass Unternehmen, die mittelfristig ihre Lieferketten neu anordnen müssen, auch. Aber so sind die Meldungen von Massenentlassungen, Investitionsstau, usw? Das ist doch kein Krisenszenario, sondern die Wirtschaft geht mit stolzgeschwellter Brust aktiv mit der Politik.

Was muss die Zentralbank aktuell dagegen tun? Ganz einfach: Nichts. Für die Dauer des Konfliktes (in der kurzen Frist) wartet sie einfach ab, und geht dann langsam zur restriktiven Geldpolitik über. Wird der Konflikt langfristig so weiter gehen (kann das Russland wirklich durchhalten?), dann ist der wegbrechende Markt zu unbedeutend, als dass es weitreichende Änderungen gibt. Also die Zentralbanken gehen zur Tagespolitik über.

Wird mit dem (taktischen) nuklearen Feuer gespielt - ja, dann werden wir wohl sehen, wie viele Leute in Moskau wirklich hinter Putin stehen. Das Ganze ist ja dann einfach nur noch absurd.
Wird man dem strategischen Kernwaffen gedroht, spielt die EZB auch keine Rolle mehr, weil Frankfurt dann keine Rolle mehr spielt...

Ich habe diese Woche langsam angefangen Gold zu verkaufen und die ersten Tech-Werte erstanden. Man sieht aktuell, wie das Geld wieder zurückfließt.

Wahre Worte. Danke.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Den "dead cat bounce" haben wir gerade.
Natürlich führen steigende Zinsen in Kombination mit stark steigenden Rohstoffpreisen zu einer wirtschaftlichen Abkühlung.

listrea schrieb am 09.03.2022:

Die Zentralbanken sind einfach in einer Zwickmühle jetzt wo sie nicht mehr rauskommen. Das wird das erste Mal sein, dass die Zentralbanken in eine Rezession reingehend die Zinsen anheben. Sonst konnten sie in Rezessionen immer die Zinsen senken zur Unterstützung der Wirtschaft. Die Inflation wird jetzt noch weiter anziehen, zweistellige Inflationsraten sind mittlerweile wahrscheinlich und die Zentralbanken laufen dem Inflationszyklus nur noch hinterher und haben schon die Kontrolle verloren. Dazu sind die unfähigsten Personen in der Politik zur falschen Zeit da.

Was für eine Zwickmühle? Haben wir wieder zu viel Dirk Müller geschaut? :)

Mir scheint, als ob hier den meisten die Grundlagen für wirtschaftliches Verständnis fehlen. Eine "Rezession", also ein wirtschaftlicher Einbruch über einen längeren Zeitraum hat immer eine sehr starke negative psychologische Komponente. Also Unternehmen agieren unsicher, und benötigen ein investitionsfreundliches Umfeld, um wieder in die offensive zu gehen.

Was sehen wir aktuell? Shell dreht schon frühzeitig den Gashahn eigenständig zu; EDEKA meldet via Linkedin, dass sie LKW-weise Nahrungsmittel in die Ukraine schicken; ein Großteil der Manager befürwortet(!) öffentlich die Sanktionen und postet Sympathien für die Ukraine auf so ziemlich allen sozialen Kanälen; usw.

Das jetzt Tech-Aktien geerdet werden, ist nicht verwunderlich. Dass Unternehmen, die mittelfristig ihre Lieferketten neu anordnen müssen, auch. Aber so sind die Meldungen von Massenentlassungen, Investitionsstau, usw? Das ist doch kein Krisenszenario, sondern die Wirtschaft geht mit stolzgeschwellter Brust aktiv mit der Politik.

Was muss die Zentralbank aktuell dagegen tun? Ganz einfach: Nichts. Für die Dauer des Konfliktes (in der kurzen Frist) wartet sie einfach ab, und geht dann langsam zur restriktiven Geldpolitik über. Wird der Konflikt langfristig so weiter gehen (kann das Russland wirklich durchhalten?), dann ist der wegbrechende Markt zu unbedeutend, als dass es weitreichende Änderungen gibt. Also die Zentralbanken gehen zur Tagespolitik über.

Wird mit dem (taktischen) nuklearen Feuer gespielt - ja, dann werden wir wohl sehen, wie viele Leute in Moskau wirklich hinter Putin stehen. Das Ganze ist ja dann einfach nur noch absurd.
Wird man dem strategischen Kernwaffen gedroht, spielt die EZB auch keine Rolle mehr, weil Frankfurt dann keine Rolle mehr spielt...

Ich habe diese Woche langsam angefangen Gold zu verkaufen und die ersten Tech-Werte erstanden. Man sieht aktuell, wie das Geld wieder zurückfließt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Was soll das mit einer Rezession zu tun haben??? Niemand in der Wissenschaft geht (trotz Ukraine Krieg) von einer Rezession in diesem Jahr aus. Der unterste Rand der Prognosen liegt deshalb jetzt nur noch bei 1 bis 1,5 Prozent Wachstum, der obere Rand der Prognosen liegt bei 2,5 bis 3 Prozent. Warum gibt es hier Leute die von einer Rezession ausgehen? Habt ihr Daten die Ökonomen (Chefvolkswirte von Banken, Sachverständige, Notenbanker) nicht haben?

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Weshalb sind dann die Autoaktien so dramatisch abgestürzt?

Ich sehe jetzt ehrlich gesagt keine weltweite Rezession wie bei Corona. Dafür ist der Ukraine Konflikt einfach für die Weltwirtschaft zu unbedeutend. Weder in den USA noch in Asien gibt es Anzeichen für eine Rezession. In Europa sieht das etwas anders aus, je nachdem wie sich das Thema Energielieferungen entwickelt kann es zu einer Rezession in einigen Ländern Europas kommen. Der Verlust des russischen Absatzmarktes wird jedoch auch in Europa maximal zu einer technischen Rezession (minimale Rezession in Max. 2 Quartalen) führen und selbst das ist wie gesagt eher unwahrscheinlich. Ein Absatzmarkt wie Russland ist doch relativ schnell ersetzt. Was ich nicht so ganz absehen kann, ist wie groß die Risiken für die Lieferketten sind, aber bisher war das was man sehen konnte jetzt auch nicht wirklich dramatisch (kein Vergleich zu Corona)! Krieg ist immer brutal und Sanktionen sind immer hart, aber beides hat historisch gesehen doch immer relativ geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Habe gestern mein ganzes Tech verkauft. Da ist noch viel Luft drin.

Bin in Versorger, Comodities und Rohstoffe.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Habe gestern mein ganzes Tech verkauft. Da ist noch viel Luft drin.

Bin in Versorger, Comodities und Rohstoffe.

Buy high, sell low

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LuxPendler

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Habe gestern mein ganzes Tech verkauft. Da ist noch viel Luft drin.

Bin in Versorger, Comodities und Rohstoffe.

Pi Pa Po, warum nicht durchhalten! Wenn noch genügend Ansparzeit da ist warum nicht nachkaufen?

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listrea

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Den "dead cat bounce" haben wir gerade.
Natürlich führen steigende Zinsen in Kombination mit stark steigenden Rohstoffpreisen zu einer wirtschaftlichen Abkühlung.

Joa, nur haben wir keine steigenden Zinsen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Wir hatten seit 2007/8 keine Rezession mehr und statistisch muss man alle 10-15 Jahre mit einem Dämpfer rechnen. Wäre also wieder langsam Zeit.
Man muss sich nur die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 10 Jahre angucken. Das hätte ohnehin nicht ewig in diesem Tempo weitergehen können. Es ist normal, dass die Wirtschaft über die Boom-Jahre langsam "heißläuft" und immer anfälliger für Schwankungen und Einbrüche wird.

Der Auslöser ist dann vermutlich Corona. 2 Jahre politische Unsicherheit und gestörte Lieferketten sind nicht gerade ein Wachstumsmotor. Viele Staaten haben zwar eingegriffen um eine Krise zu verhindern, aber solche Maßnahmen wirken eher aufschiebend aber nicht abwendend.
Irgendwann muss man den Geldhahn mal zudrehen und dann kommt die Krise. Ist das Dilemma von FED und EZB aktuell. Man hat die Grenze der expansiven Geldpolitik erreicht (siehe Inflation) und muss jetzt irgendwann die bitte Pille schlucken, dass es mal wieder einen wirtschaftlichen Abschwung oder eine Krise geben wird. Aber natürlich will kein Politiker das in seiner Legislaturperiode.

Die Ukraine-Krise hat da eigentlich keinen großen Einfluss. Weder die Ukraine noch Russland sind für die Weltwirtschaft wirklich relevant.
Dehnt sich der Konflikt auf andere Länder aus, haben wir ganz andere Probleme. Danach sieht es aber aktuell nicht aus. Die NATO hält sich erstaunlich zurück und Russlands Militär ist anscheinend bei Weitem nicht so gut ausgerüstet und vorbereitet, wie man das bisher immer vermutet hat. Bei der schlechten Leistung gegen die (militärisch schwache) Ukraine, hätte das russische Militär gegen einen echten Gegner wie die NATO/USA wohl keine Chance abseits von Atomwaffen. Und den Weg wird selbst die russische Führung nicht gehen. Da gibt es nichts zu gewinnen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Das ist mE falsch. Wir sind 2020 (fast) in eine Rezenssion gerutscht und haben seit Jahresbeginn die nächste.

Aber: die Notenbanken haben festgestellt, dass man den Dip durch massives QE und Gelddrucken vermeiden kann. Hat 2020 funktioniert - dort haben wir den Durchbruch des Crashs auf die Realwirtschaft gerade so vermieden. Zu Jahresbeginn 2022 gab es sehr klare Anzeichen für die nächste Rezession (v.a. in den USA). Also wird dieses tolle "neue" Mittel bis zum Absurden eingesetzt (die Inflationsraten kommen sicher nicht nur von ein paar Lieferengpässen).

Es gibt zwei Optionen:

  • mit dem künstlichen Beatmen aufhören und den (massiven) Crash aussitzen -> 2-7 Jahre Tal, bis die Situation sich stabilisiert und die aufgeblasenen Werte wieder der Realität entsprechen.
  • immer weiter machen, bis es zum richtig richtig harten Crash kommt, weil alles so weit aufgeblasen ist, dass es implodiert. Die Folgen davon sind schwierig abzuschätzen. Kann sein, dass es den USD als Weltwährung vollkommen zerlegt oder die US oder auch EU Wirtschaft total zerlegt. Vielleicht auch weniger gravierend ... aber folgenlos wird es nicht bleiben. Gerade für alle Leute, die seit 2 Jahren in Aktien investieren und die Bullen feiern, kann es zu einem harten Erwachen kommen.

#WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Wir hatten seit 2007/8 keine Rezession mehr und statistisch muss man alle 10-15 Jahre mit einem Dämpfer rechnen. Wäre also wieder langsam Zeit.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Ich bin aktuell bei einem DAX-IG Metall Unternehmen (Automotive), und bekomme z.Zt. viele Headhunter Anfragen, auch für höhere und wesentlich besser bezahlte Stellen sowohl bei anderen Unternehmen (interessant für mich) als auch im Consulting (nicht interessant), weil meine Spezialisierung boomt. Habe aber Angst zu wechseln, weil ich in jedem Fall in den nächsten Monaten noch in der Probezeit sein werde. Bei meinem aktuellen AG habe ich eine Beschäftigungsgarantie bis 2029. Mir macht der kommende Winter echt sorgen - Habeck hat gerade die zweite Warnstufe des Gas-Notfallplans ausgerufen und ich habe die Befürchtung, dass unsere Industrie irgendwann in den nächsten Monaten auf dem Trockenen sitzt.
Wie seht ihr das - verändert die aktuelle Situation mit einer möglichen Rezession eure Wechselwilligkeit?

antworten
WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Ich bin aktuell bei einem DAX-IG Metall Unternehmen (Automotive), und bekomme z.Zt. viele Headhunter Anfragen, auch für höhere und wesentlich besser bezahlte Stellen sowohl bei anderen Unternehmen (interessant für mich) als auch im Consulting (nicht interessant), weil meine Spezialisierung boomt. Habe aber Angst zu wechseln, weil ich in jedem Fall in den nächsten Monaten noch in der Probezeit sein werde. Bei meinem aktuellen AG habe ich eine Beschäftigungsgarantie bis 2029. Mir macht der kommende Winter echt sorgen - Habeck hat gerade die zweite Warnstufe des Gas-Notfallplans ausgerufen und ich habe die Befürchtung, dass unsere Industrie irgendwann in den nächsten Monaten auf dem Trockenen sitzt.
Wie seht ihr das - verändert die aktuelle Situation mit einer möglichen Rezession eure Wechselwilligkeit?

Definitiv. Auch nach der Probezeit hat man erstmal eine sehr kurze Betriebszugehörigkeit und damit ein höheres Risiko gegangen zu werden. Es gibt Branchen da ist das recht egal (z.B. Krankenhausbetreiber), aber ich wäre aktuell erstmal vorsichtig. Zumindest nur wenn es um das Geld geht. Wenn du allgemein total unglücklich bist dann ist es das Risiko vermutlich wert.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Wie seht ihr das - verändert die aktuelle Situation mit einer möglichen Rezession eure Wechselwilligkeit?

Nein. Ich denke, wenn es wirklich so weit kommt, dass man der Industrie das Gas abdrehen muss, dann haben wir ganz andere Probleme in Deutschland und ich würde sowieso zusehen, dass ich hier wegkomme.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

So sieht es aus. - Ich bin gerade dabei, zu wechseln. Es wurde mir u. a. nahegelegt (hatte aber schon selbst gesucht, aus anderen Gründen)), da unser Umsatz einbricht/eingebrochen ist und ich (jung, 2 Jahre in der Firma, ledig, keine Kinder) eine der Ersten sein werde, die gehen darf (ein Sozialplan wird bereits vorbereitet).

Klar bin ich dann im neuen Unternehmen in noch einer schlechteren Position, weil in der Probezeit, aber was will ich machen?
An deiner Stelle würde ich bleiben.

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Ich bin aktuell bei einem DAX-IG Metall Unternehmen (Automotive), und bekomme z.Zt. viele Headhunter Anfragen, auch für höhere und wesentlich besser bezahlte Stellen sowohl bei anderen Unternehmen (interessant für mich) als auch im Consulting (nicht interessant), weil meine Spezialisierung boomt. Habe aber Angst zu wechseln, weil ich in jedem Fall in den nächsten Monaten noch in der Probezeit sein werde. Bei meinem aktuellen AG habe ich eine Beschäftigungsgarantie bis 2029. Mir macht der kommende Winter echt sorgen - Habeck hat gerade die zweite Warnstufe des Gas-Notfallplans ausgerufen und ich habe die Befürchtung, dass unsere Industrie irgendwann in den nächsten Monaten auf dem Trockenen sitzt.
Wie seht ihr das - verändert die aktuelle Situation mit einer möglichen Rezession eure Wechselwilligkeit?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Dass eine Rezession kommt ist so sicher wie selten zuvor. Es gibt einfache zu viele Faktoren derzeit. Begonnen hat das schon vor der Ukraine-Krise, die dient jetzt als guter Sündenbock, aber die völlig übertriebenen Lockdowns, insbesondere in China und die völlig aus dem Ruder gelaufene Gelddruckerei seit 2008 kommt noch dazu.

Die Frage ist wohl eher, ob es nicht eine weltweite Wirtscahftskrise ala 1929 auslöst. Hoffen wir es nicht, aber wundern würde es mich leider nicht.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Kollege mit 2 Jahren BB IB und danach VC wurde jetzt gerade entlassen. Ist ziemlich down gerade und hat Sorge, dass er jetzt Consulting machen muss, weil alles andere nicht hired.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Kollege mit 2 Jahren BB IB und danach VC wurde jetzt gerade entlassen. Ist ziemlich down gerade und hat Sorge, dass er jetzt Consulting machen muss, weil alles andere nicht hired.

Naja jetzt vermutlich ex Kollege

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Kollege mit 2 Jahren BB IB und danach VC wurde jetzt gerade entlassen. Ist ziemlich down gerade und hat Sorge, dass er jetzt Consulting machen muss, weil alles andere nicht hired.

Gibt genügend VC Funds die immer noch hiren, notfalls kann er immer noch Corporate machen wenn er zu weich für Consulting geworden ist

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Naja VC leidet halt jetzt darunter.
Aber zur Not kann er ja wieder zurueck ins Banking. Analysten wird es immer brauchen aufgrund der Fluktuation. Interessant wird es sicher wenn man sich VPs anschaut. Teuer fuer die Bank und der Prozess laeuft auch mit guten Analysts und Associates + D und MD.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

An alle Hobby-Volkswirte hier: natürlich kann man sich Sorgen machen oder gewisse finanzpolitische Instrumente kritischer sehen, aber diese Zyklentheorien sind so dicht an einer sinnvollen Beschreibung der Wirtschaft wie es eine astrologische Betrachtung wäre.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Entlassungsgrund?

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Kollege mit 2 Jahren BB IB und danach VC wurde jetzt gerade entlassen. Ist ziemlich down gerade und hat Sorge, dass er jetzt Consulting machen muss, weil alles andere nicht hired.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Leute,
seid doch einfach so ehrlich zu euch selbst, dass die Richtung unbekannt ist.
Man liest hier von 1929 bis 3% Wachstum alles. Von dem lächerlichen Argument „es muss ein Crash kommen weil das alle 10-15 Jahre so ist“ will ich gar nicht erst anfangen.

Fakt ist dass es sowohl gute Argumente für eine lang anhaltende Rezession gibt (Ukraine,Lieferketten,Energie,Lockdown,Zinsanstieg), andererseits kann ein Großteil der Wirtschaft noch ordentlich Wachsen und die Faktoren könnten schon eingepreist sein.

Mein Punkt ist niemand kann es sagen. Wenn nächste Woche China die Gunst der Stunde sieht und einen Krieg vom Zaun bricht haben wir eine Rezession die sich gewaschen hat. Wenn die Russen keine Lust mehr auf Autokratie haben und sich Demokratisieren, den Krieg beenden und Energie liefern wie zuvor gehts Berg auf.

Behaltet euch doch mal im Kopf, dass alles was gerade abgeht schon eingepreist ist. Ihr wisst nichts was der Markt nicht weiß. Der Blick in die Zukunft ist das interessante und darüber lässt sich maximal spekulieren.

antworten
WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Leute,
seid doch einfach so ehrlich zu euch selbst, dass die Richtung unbekannt ist.
Man liest hier von 1929 bis 3% Wachstum alles. Von dem lächerlichen Argument „es muss ein Crash kommen weil das alle 10-15 Jahre so ist“ will ich gar nicht erst anfangen.

Fakt ist dass es sowohl gute Argumente für eine lang anhaltende Rezession gibt (Ukraine,Lieferketten,Energie,Lockdown,Zinsanstieg), andererseits kann ein Großteil der Wirtschaft noch ordentlich Wachsen und die Faktoren könnten schon eingepreist sein.

Mein Punkt ist niemand kann es sagen. Wenn nächste Woche China die Gunst der Stunde sieht und einen Krieg vom Zaun bricht haben wir eine Rezession die sich gewaschen hat. Wenn die Russen keine Lust mehr auf Autokratie haben und sich Demokratisieren, den Krieg beenden und Energie liefern wie zuvor gehts Berg auf.

Behaltet euch doch mal im Kopf, dass alles was gerade abgeht schon eingepreist ist. Ihr wisst nichts was der Markt nicht weiß. Der Blick in die Zukunft ist das interessante und darüber lässt sich maximal spekulieren.

Bitte zerstöre den Leuten nicht die Illusion zu glauben, dass sie mehr wüssten als der Rest und daher das Marktgeschehen zu ihren Gunsten nutzen könnten. Ansonsten verlieren viele Leute in der Finanzwelt ihre Existenzgrundlage.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Die Geldmenge in der EU hat sich durch die EZB von 900 Milliarden auf 6 Billionen erhöht. Man muss kein Einstein sein, um zu wissen, dass das inflationstechnisch nicht lange gut gehen konnte.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Am Ende steht es auf einen anderen Papier, wann und wenn die die Krise trifft. Manchen Branchen sind betroffen andere nicht.

Siehe Ford Saarland. Dort wird eine lang anhaltende Rezession plus die werksschliessung für eine ganze Region Probleme bedeuten.

Anders sieht es im sozialen Bereichen aus. Hohe Nachfrage bei geringen Angebot an Arbeitskräften.

Daher es kann niemand etwas wissen, da es noch passieren wird.

Corona hat auch keiner kommen sehen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Dass eine Rezession kommt ist so sicher wie selten zuvor. Es gibt einfache zu viele Faktoren derzeit. Begonnen hat das schon vor der Ukraine-Krise, die dient jetzt als guter Sündenbock, aber die völlig übertriebenen Lockdowns, insbesondere in China und die völlig aus dem Ruder gelaufene Gelddruckerei seit 2008 kommt noch dazu.

Die Frage ist wohl eher, ob es nicht eine weltweite Wirtscahftskrise ala 1929 auslöst. Hoffen wir es nicht, aber wundern würde es mich leider nicht.

dazu noch das gas embargo von olaf und joe, was DE komplett zerfetzen wird. Gott sei Dank bin ich schon ausgewandert.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 24.06.2022:

Dass eine Rezession kommt ist so sicher wie selten zuvor. Es gibt einfache zu viele Faktoren derzeit. Begonnen hat das schon vor der Ukraine-Krise, die dient jetzt als guter Sündenbock, aber die völlig übertriebenen Lockdowns, insbesondere in China und die völlig aus dem Ruder gelaufene Gelddruckerei seit 2008 kommt noch dazu.

Die Frage ist wohl eher, ob es nicht eine weltweite Wirtscahftskrise ala 1929 auslöst. Hoffen wir es nicht, aber wundern würde es mich leider nicht.

dazu noch das gas embargo von olaf und joe, was DE komplett zerfetzen wird. Gott sei Dank bin ich schon ausgewandert.

Welches Gas Embargo? Olaf Scholz und die aktuelle Bundesregierung sind die, die das auf EU-Ebene bisher verhindert haben. Sieht eher nach dem Gegenteil aus, nämlich dass Russland das Gas abdreht. Die haben die Gas Lieferungen durch alle Pipelines nach Europa drastisch gesenkt. Bitte bei den Fakten bleiben. Viel Spaß im Ausland :)

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WiWi Gast

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Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Damals (2008) haben die Big4 alle Mitarbeiter, die noch in der Probezeit waren entlassen. Zu Covid haben wir Newjoinern "empfohlen" ihren Start auf später zu verlegen.

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WiWi Gast

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Ich weiß nur, dass unser Unternehmen (KMU) momentan einen Umsatzeinbruch von 25 % zu verzeichnen und für solche Dinge (und auch viele andere) kein Geld mehr übrig hat. Geht es mit den Energiepreisen so weiter, dann ist es nicht das einzige Unternehmen, das ordentlich zu knabbern hat.
Wir gehen sehr schlechten Zeiten entgegen. - Nein, ich bin kein Pessimist, das ist Realität.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Damals (2008) haben die Big4 alle Mitarbeiter, die noch in der Probezeit waren entlassen. Zu Covid haben wir Newjoinern "empfohlen" ihren Start auf später zu verlegen.

Gab genügend Beratungen in Kurzarbeit in den Pandemiejahren 2020 und 2021.
Da wird offiziell nicht darüber gesprochen, ist aber mittlerweile fester Bestandteil der neuen Arbeitsverträge.

Aktuell machen Beratungen mit Kosten/Strategie/Digital/Nachhaltigkeit Fokus gute Geschäfte, aber mit HR oder anderen M&A Themen weniger...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Definitiv.
Bei externen Dienstleistern wird immer zuerst gespart. Projekte die unbedingt notwendig sind, werden zwar weiterhin durchgeführt, aber dann streicht man Umfang und Budget deutlich zusammen.

Gerade z.B. Strategieprojekte die ein Steckenpferd der großen UBs sind und langfristig viel Geld bringen, werden oft zuerst weggestrichen.
Eine neue Unternehmensstrategie bringt in einer Rezession nämlich eher wenig. Die Unternehmen haben weder den Zukunftsoptimismus, die Zeit, noch das Geld um ein Unternehmen mitten in der Rezession umzukrempeln. Da geht es eher ums operative Überleben durch Kostenreduktion und Stellenabbau. An solchen Projekten verdienen die UBs deutlich weniger, weil geringe Laufzeit und wesentlich geringere Budgets. Am Ende lässt sich die Effektivität solcher Projekte im Controlling auch besser quantifizieren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Naja, Restrukturierung alleine wird bestimmt nicht das verlorene Volumen auffangen, was an Digitalisierung und M&A wegfällt. Vor allem Digitalisierung von allem Möglichen wurde ja zuletzt extrem gepusht (oder aufgebläht). Dazu kommt auch noch, dass die Audit-Fees in Krisen auch gerne gedrückt werden.

Am Ende würden die Neueinstellungen auf null gefahren, Leute in der Probezeit entlassen und alten MA klar gemacht, dass man sich bitte etwas neues suchen soll. Der einzig relevante Kostenblock bei den Big4 sind nunmal die Personalkosten, da gibt es nicht viele andere Möglichkeiten zu sparen.

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WiWi Gast

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Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

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WiWi Gast

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erwartet ihr eine Gehaltserhoehung demnaechst / naechstes Jahr, trotz Umsatzeinbrueche doch Inflation?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Das ist absolut unwahrscheinlich aufgrund der vielen Reservekapazitâten im Stromverbund. Wenn die merit order steigt oder Kraftwerkseimheiten aufgrund fehlender Ressourcen (hier Gas) abgeschaltet werden dann werden kurzerhand weitere Kraftwerke mit anderen Brennstoffen zugeschalteten zB Kohle oder eben aus anderen Ländern importiert wo zb Atom flexibel hochgefahren werden kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Das ist absolut unwahrscheinlich aufgrund der vielen Reservekapazitâten im Stromverbund. Wenn die merit order steigt oder Kraftwerkseimheiten aufgrund fehlender Ressourcen (hier Gas) abgeschaltet werden dann werden kurzerhand weitere Kraftwerke mit anderen Brennstoffen zugeschalteten zB Kohle oder eben aus anderen Ländern importiert wo zb Atom flexibel hochgefahren werden kann.

Atomstrom kann aber nicht felixbel hochgefahren werden und wird deshalb auch für den Baseload benutzt. Bei Kohle kann man auch nur die modernen Kraftwerke flexibel hochfahren, die alten kann man auch nur für den Baseload benutzen.

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WiWi Gast

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Wie schaut es da bei T2 und MBB aus? Gehen die da ähnlich vor?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Naja, Restrukturierung alleine wird bestimmt nicht das verlorene Volumen auffangen, was an Digitalisierung und M&A wegfällt. Vor allem Digitalisierung von allem Möglichen wurde ja zuletzt extrem gepusht (oder aufgebläht). Dazu kommt auch noch, dass die Audit-Fees in Krisen auch gerne gedrückt werden.

Am Ende würden die Neueinstellungen auf null gefahren, Leute in der Probezeit entlassen und alten MA klar gemacht, dass man sich bitte etwas neues suchen soll. Der einzig relevante Kostenblock bei den Big4 sind nunmal die Personalkosten, da gibt es nicht viele andere Möglichkeiten zu sparen.

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WiWi Gast

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Darauf würde ich nicht wetten...

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Das ist absolut unwahrscheinlich aufgrund der vielen Reservekapazitâten im Stromverbund. Wenn die merit order steigt oder Kraftwerkseimheiten aufgrund fehlender Ressourcen (hier Gas) abgeschaltet werden dann werden kurzerhand weitere Kraftwerke mit anderen Brennstoffen zugeschalteten zB Kohle oder eben aus anderen Ländern importiert wo zb Atom flexibel hochgefahren werden kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Ich halte das Szenario für wenig wahrscheinlich. Durch Terroranschläge auf die wichtigsten Netzassets?

Kannst Du mir bitte mitteilen, welche Ereignisse das letztes Jahr gewesen sein sollen?
Bin in der Energiewirtschaft tätig, habe da aber nichts von mitbekommen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich halte das Szenario für wenig wahrscheinlich. Durch Terroranschläge auf die wichtigsten Netzassets?

Kannst Du mir bitte mitteilen, welche Ereignisse das letztes Jahr gewesen sein sollen?
Bin in der Energiewirtschaft tätig, habe da aber nichts von mitbekommen.

Netzauftrennung im europäischen Stromnetz am 8. Januar 2021 sowie Netzauftrennung am 24. Juli 2021. Infos findet man leicht online. Durch die Situation in der Ukraine hat sich die Gefahr natürlich nochmals verschärft - die Ukraine hängt jetzt ebenfalls am europäischen Stromnetz. Wenn es dort Schwankungen oder Manipulationen im Netz gibt, betreffen die auch uns.

Und ja, auch Anschläge sind denkbar. Vor 3 Monaten wurden in Neustadt sechs Leute festgenommen, die das deutsche Stromnetz durch Anschläge lahmlegen wollten.

Das österreichische Militär übt übrigens schon seit Jahren für so ein Szenario und geht fast sicher von solch einem Ereignis in den nächsten Jahren aus.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Das ist absolut unwahrscheinlich aufgrund der vielen Reservekapazitâten im Stromverbund. Wenn die merit order steigt oder Kraftwerkseimheiten aufgrund fehlender Ressourcen (hier Gas) abgeschaltet werden dann werden kurzerhand weitere Kraftwerke mit anderen Brennstoffen zugeschalteten zB Kohle oder eben aus anderen Ländern importiert wo zb Atom flexibel hochgefahren werden kann.

Strom muss in dem Moment erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Da kannst du nicht einfach mal eben ein Kraftwerk zuschalten. Dass Strom importiert werden kann, ist korrekt, das funktioniert aber nur, wenn in genau diesem Moment auch ein anderes Land genug Strom abzugeben hat. Bisher ging das immer gut, aber es ist nicht garantiert, dass das so bleibt. Jedes Land muss aktuell zusehen, dass es selbst genug Strom hat.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Totale Panikmache.

Wir haben inzwischen ein europäisches Stromnetz. Damit bei uns flächendeckend die Lichter ausgehen, müsste also im gesamten europäischen Netz deutlich zu wenig Energie sein.
Und da reden wir von tausenden Kraftwerken und nur einem winzigen Bruchteil schankungsanfälliger erneuerbarer Energie.
Und jedes Land hält auch noch kurzfristige Reservekapazität bereit, die hochgefahren werden kann.

Die beiden Fälle von denen du sprichst, waren ein Abfall der Netzfrequenz im letzten Jahr. Die Ursache war schlicht organisatorisches Versagen und Fehlkommunikation. Und da hat man sehr schnell reagiert und das Netz in zwei Teile getrennt, bis die Frequenz wieder harmonisiert wurde.
Das ist dumm gelaufen, aber keine Katastrophe.
Solche Netzschwankungen sind übrigens häufig, nur pushen die Medien das sonst nicht so…

Und ja die erneuerbaren Energien begünstigen eine solche Schwankung. Aber dafür sucht man eifrig Lösungen.

Glaubst du wirklich, dass tausende hochqualifizierte Leute und riesige Millardenkonzerne im Energiesektor einfach tatenlos dabei zusehen, wie wir in einen Blackout laufen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Ich mache mir weniger Sorgen um eine Rezession, als um die Versorgungssicherheit beim Strom. Ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Konsequenzen und wäre bereits letztes Jahr 2x beinahe eingetreten. Wer hat heute schon noch Essen für länger als 3 Tage im Kühlschrank? Wie viele Leute hängen in Krankenhäusern (die übrigens nur 24h Notstrom haben) an lebenserhaltenden Maschinen bzw. Dialysegeräten? Wie viele Nutztiere würden schon nach wenigen Stunden in den riesigen Stallanlagen sterben? Schon nach einer Woche (und so lange dauert mindestens das Wiederhochfahren des Stromnetzes nach einem Totalzusammenbruch) wären wir quasi im Mittelalter.

Totale Panikmache.

Wir haben inzwischen ein europäisches Stromnetz. Damit bei uns flächendeckend die Lichter ausgehen, müsste also im gesamten europäischen Netz deutlich zu wenig Energie sein.
Und da reden wir von tausenden Kraftwerken und nur einem winzigen Bruchteil schankungsanfälliger erneuerbarer Energie.
Und jedes Land hält auch noch kurzfristige Reservekapazität bereit, die hochgefahren werden kann.

Das ist doch BS...das europäische Netz wurde so gebaut, dass jedes Land für sich selbst sorgen kann/muss. Dauerhafte Stromtransfers in der Menge sind nicht vorgesehen und würden das Netz grillen...

Die beiden Fälle von denen du sprichst, waren ein Abfall der Netzfrequenz im letzten Jahr. Die Ursache war schlicht organisatorisches Versagen und Fehlkommunikation. Und da hat man sehr schnell reagiert und das Netz in zwei Teile getrennt, bis die Frequenz wieder harmonisiert wurde.
Das ist dumm gelaufen, aber keine Katastrophe.
Solche Netzschwankungen sind übrigens häufig, nur pushen die Medien das sonst nicht so…

Und ja die erneuerbaren Energien begünstigen eine solche Schwankung. Aber dafür sucht man eifrig Lösungen.

Glaubst du wirklich, dass tausende hochqualifizierte Leute und riesige Millardenkonzerne im Energiesektor einfach tatenlos dabei zusehen, wie wir in einen Blackout laufen?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Das europäische Stromnetz stand doch genauso bereits letztes Jahr kurz vorm Kollaps. Das hilft dir gar nichts.

Die Franzosen produzieren aktuell viel weniger Atomstrom als normal wegen verschobener Wartungen (wie blöd sind die eigentlich wegen Corona AKW Wartungen zu verschieben?). Dort läuft nur die Hälfte aller AKWs. Es wird kein Strom exportiert, sondern importiert.

WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Totale Panikmache.

Wir haben inzwischen ein europäisches Stromnetz. Damit bei uns flächendeckend die Lichter ausgehen, müsste also im gesamten europäischen Netz deutlich zu wenig Energie sein.
Und da reden wir von tausenden Kraftwerken und nur einem winzigen Bruchteil schankungsanfälliger erneuerbarer Energie.
Und jedes Land hält auch noch kurzfristige Reservekapazität bereit, die hochgefahren werden kann.

Die beiden Fälle von denen du sprichst, waren ein Abfall der Netzfrequenz im letzten Jahr. Die Ursache war schlicht organisatorisches Versagen und Fehlkommunikation. Und da hat man sehr schnell reagiert und das Netz in zwei Teile getrennt, bis die Frequenz wieder harmonisiert wurde.
Das ist dumm gelaufen, aber keine Katastrophe.
Solche Netzschwankungen sind übrigens häufig, nur pushen die Medien das sonst nicht so…

Und ja die erneuerbaren Energien begünstigen eine solche Schwankung. Aber dafür sucht man eifrig Lösungen.

Glaubst du wirklich, dass tausende hochqualifizierte Leute und riesige Millardenkonzerne im Energiesektor einfach tatenlos dabei zusehen, wie wir in einen Blackout laufen?

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WiWi Gast

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Naja man sollte sowieso immer für 2 Wochen Lebensmittel daheim haben. Ich verstehe nicht, warum das so schwer ist. Es gibt genug Szenarien, in denen man damit dann auf der sicheren Seite ist. Klar ist es unwahrscheinlich, aber am Ende ist doch der Dumme, der der nix hat.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Das ist doch BS...das europäische Netz wurde so gebaut, dass jedes Land für sich selbst sorgen kann/muss. Dauerhafte Stromtransfers in der Menge sind nicht vorgesehen und würden das Netz grillen...

Wieder mal Leute nicht mal die Basics von Elektrotechnik geschweige den Energienetzen verstanden haben. Ob kurzfristig oder dauerhaft spielt für das Energienetz überhaupt keine Rolle.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Das europäische Stromnetz stand doch genauso bereits letztes Jahr kurz vorm Kollaps. Das hilft dir gar nichts.

Ja klar, der Kollaps wo nix passiert ist. Die Ursache war übrigens ein Fehler in einem Umspannwerk in Kroatien, kein flächendeckender Mangel an Energie. Ein Teilnetz hatte eine zu hohe Netzfrequenz und ein Teilnetz eine zu niedrige.
Der Automatismus hat gegriffen und die Netze wurden getrennt. Nach 63 Minuten waren die Netze wieder synchronisiert und die Sache war erledigt.

Übrigens gab es in Deutschland seit 1960 nur 2x einen größeren Stromausfall.
Einmal in Folge einer Unwetterkatastrophe 1978/79 und einmal 2006 durch eine schlecht geplante Abschaltung einer Stromtrasse für eine Schiffsüberführung.
Alles andere waren regionale und kurzfristige Ausfälle meistens durch Unwetter oder menschliches Versagen.

Ich weiß bei bestem Willen nicht, wo ihr da eine nahende Katastrophe sehen wollt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.06.2022:

Wie schaut es da bei T2 und MBB aus? Gehen die da ähnlich vor?

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Naja, Restrukturierung alleine wird bestimmt nicht das verlorene Volumen auffangen, was an Digitalisierung und M&A wegfällt. Vor allem Digitalisierung von allem Möglichen wurde ja zuletzt extrem gepusht (oder aufgebläht). Dazu kommt auch noch, dass die Audit-Fees in Krisen auch gerne gedrückt werden.

Am Ende würden die Neueinstellungen auf null gefahren, Leute in der Probezeit entlassen und alten MA klar gemacht, dass man sich bitte etwas neues suchen soll. Der einzig relevante Kostenblock bei den Big4 sind nunmal die Personalkosten, da gibt es nicht viele andere Möglichkeiten zu sparen.

Ja, die reinen Beratungen sind eher noch brutaler weil die, im Gegensatz zu den Big4, keine Geschäftszweige haben die das einigermaßen auffangen können.

Aber wie gesagt, zuerst wird versucht das ganze über weniger Neueinstellungen und "natürliche Fluktuation" zu regeln. Die Partner wollen ja auch Ruhe in dem Laden haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2022:

Wie meint ihr würde eine Rezession die UBs treffen? Auf der einen Seite haben die ja dann viele Projektmöglichkeiten (kostenreduzierungen, Restrukturierungen und Strategieneuaufstellung), aber auf der anderen Seite haben die Kunden dann weniger Budget…

Naja, Restrukturierung alleine wird bestimmt nicht das verlorene Volumen auffangen, was an Digitalisierung und M&A wegfällt. Vor allem Digitalisierung von allem Möglichen wurde ja zuletzt extrem gepusht (oder aufgebläht). Dazu kommt auch noch, dass die Audit-Fees in Krisen auch gerne gedrückt werden.

Am Ende würden die Neueinstellungen auf null gefahren, Leute in der Probezeit entlassen und alten MA klar gemacht, dass man sich bitte etwas neues suchen soll. Der einzig relevante Kostenblock bei den Big4 sind nunmal die Personalkosten, da gibt es nicht viele andere Möglichkeiten zu sparen.

Naja 2020 hat PwC z.B. alle versendeten Verträge umgesetzt und niemanden in der Probezeit gekündigt. Außerdem gab es bei uns keinerlei Kurzarbeit. Lediglich die Boni und Gehaltserhöhungen wurden logischerweise reduziert bzw. auf 0 gesetzt. Unter dem Strich stand dann am Ende auch ein positives Ergebnis. Damit Unternehmen wie die Big4 wirklich MA entlassen muss schon gewaltig etwas passieren. Aus dem Fehler von 2008 hat man auch gelernt. Die Kündigungen in der Probezeit haben damals mehr geschadet als genutzt.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

listrea schrieb am 05.03.2022:

Die Rezession wird kommen, aber nicht wegen der Ukraine-Krise, sondern weil alle 5-8 Jahre eine Krise kommt. Aktuell warten wir seit 2007 und damit fast 15 Jahre auf die nächste Krise, weil die Zentralbanken es für eine gute Idee halten, in großem Maßstab Geld zu drucken und kranke Unternehmen zu stützen (Corona-Hilfen). Man kann sich aber sicher sein, dass die aufgeschobene Krise umso stärker kommt, da die Marktbereinigungen noch größer sein werden. Wir leben leider in interessanten Zeiten. : /

Die letzte Rezession war vor zwei Jahren...

Och Junge, hör mir auf und geh endlich mal ins reale Leben.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Ich sehe jetzt ehrlich gesagt keine weltweite Rezession wie bei Corona. Dafür ist der Ukraine Konflikt einfach für die Weltwirtschaft zu unbedeutend. Weder in den USA noch in Asien gibt es Anzeichen für eine Rezession. In Europa sieht das etwas anders aus, je nachdem wie sich das Thema Energielieferungen entwickelt kann es zu einer Rezession in einigen Ländern Europas kommen. Der Verlust des russischen Absatzmarktes wird jedoch auch in Europa maximal zu einer technischen Rezession (minimale Rezession in Max. 2 Quartalen) führen und selbst das ist wie gesagt eher unwahrscheinlich. Ein Absatzmarkt wie Russland ist doch relativ schnell ersetzt. Was ich nicht so ganz absehen kann, ist wie groß die Risiken für die Lieferketten sind, aber bisher war das was man sehen konnte jetzt auch nicht wirklich dramatisch (kein Vergleich zu Corona)! Krieg ist immer brutal und Sanktionen sind immer hart, aber beides hat historisch gesehen doch immer relativ geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt.

Mittlerweile hat sich das Blatt komplett gewendet

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WiWi Gast

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Ich denke, dass eine starke Rezession in Euroland kommen wird. Auch die USA wird immer wahrscheinlicher betroffen sein.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Bezüglich Stromausfall, nur mal eine kleine Erinnerung: Vor fast genau einem Jahr gab es in München einen breitflächigen Stromausfall in einigen Stadtteilen, von dem ich auch betroffen war, musste in die Arbeit reinfahren, da östlich von der Isar quasi alles blank war.

Das ganze dauerte etwa 18 Stunden und führte dazu, dass ich meinen halben Kühlschrank ausleeren musste. Am nächsten Tag 3 Supermärkte abgeklappert....sämtliches aus der Kühltheke wurde entfernt und es hat teilweise eine Woche gedauert. bis alles wieder aufgefüllt war.

Nur mal so zur Erinnerung, dass sowas auch heute passieren kann.

An eine große Rezession glaube ich trotzdem nicht (immer dasselbe, die Leute "sehnen" sich eine Rezession herbei, am Ende geschieht nix, wurde schon vor Corona die selbe Panik verbreitet).

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Ich denke, dass eine starke Rezession in Euroland kommen wird. Auch die USA wird immer wahrscheinlicher betroffen sein.

wenn USA, dann auch China, weil der Yen durch den USD abgesichert ist. Dadurch auch Russland, weil China als Absatzmarkt wegfaellt.

Was dann?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Übrigens gab es in Deutschland seit 1960 nur 2x einen größeren Stromausfall.
Einmal in Folge einer Unwetterkatastrophe 1978/79 und einmal 2006 durch eine schlecht geplante Abschaltung einer Stromtrasse für eine Schiffsüberführung.
Alles andere waren regionale und kurzfristige Ausfälle meistens durch Unwetter oder menschliches Versagen.

Ich weiß bei bestem Willen nicht, wo ihr da eine nahende Katastrophe sehen wollt.

Statistiken über 50 Jahre und mehr sagen hier gar nichts aus. Vor 20 Jahren mussten die Energieanbieter nur wenige Male pro Jahr überhaupt korrigierend ins Stromnetz eingreifen. Inzwischen müssen sie das mehrmals pro Tag.
Und ja, letztes Jahr hatten wir zwar 2x Glück, aber da waren auch noch ein paar AKWs mehr am Netz, noch kein Krieg in der Ukraine und noch keine so gravierende Gasknappheit.

Und selbst wenn die Wahrscheinlichkeit nur im einstelligen Prozentbereich liegt - die Konsequenzen so eines Ereignisses sind katastrophal und würden Corona und Ukraine zusammen wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen. Daher ist es wichtig, sich darum Gedanken zu machen. Klassische Risikorechnung.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Übrigens gab es in Deutschland seit 1960 nur 2x einen größeren Stromausfall.
Einmal in Folge einer Unwetterkatastrophe 1978/79 und einmal 2006 durch eine schlecht geplante Abschaltung einer Stromtrasse für eine Schiffsüberführung.
Alles andere waren regionale und kurzfristige Ausfälle meistens durch Unwetter oder menschliches Versagen.

Ich weiß bei bestem Willen nicht, wo ihr da eine nahende Katastrophe sehen wollt.

Statistiken über 50 Jahre und mehr sagen hier gar nichts aus. Vor 20 Jahren mussten die Energieanbieter nur wenige Male pro Jahr überhaupt korrigierend ins Stromnetz eingreifen. Inzwischen müssen sie das mehrmals pro Tag.
Und ja, letztes Jahr hatten wir zwar 2x Glück, aber da waren auch noch ein paar AKWs mehr am Netz, noch kein Krieg in der Ukraine und noch keine so gravierende Gasknappheit.

Nochmal: Wir hatten nicht "zweimal Glück". Das war ein 0815-Vorfall den die Medien aus Sensationsgeilheit zum "Beinahe-Blackout" hochgepusht haben.
Eigentlich hätte die Nachrichten lauten müssen: "Fehler im Stromnetz durch Automatismus erfolgreich abgefangen". Aber das generiert halt keine Clicks.

Nochmal für Laien erklärt:
Durch einen Fehler in einem Umspannwerk kam es zu einem Unterschied in der Netzfrequenz zwischen zwei Teilnetzen. Das eine Netz hatte eine zu niedrige Netzfrequenz (wozu auch Deutschland gehörte) und das andere Netz eine zu hohe Netzfrequenz. Ganz vereinfacht bedeutet eine zu hohe Netzfrequenz, dass zu viel Energie im Netz war und eine niedrige, dass zu wenig Energie vorhanden war.
Man hat dann im Netz mit einer zu niedrigen Netzfrequenz Reserveleistung aktiviert und im Teil mit einer zu hohen Netzfrequenz Kraftwerke heruntergefahren.
Nachdem die Netzfrequenz dann wieder in beiden Teilnetzen im üblichen Korridor war, hat man die Netze wieder verbunden.
Das ist das Standardverfahren und hat nichts mit "Beinahe-Blackout" etc. zu tun.

Ob jetzt irgendwo in Europa mal eine Handvoll Kraftwerke gewartet werden, spielt überhaupt keine Rolle. Jede Wartung wird Europaweit zentral angemeldet und koordiniert. Die Wartung findet nur statt, wenn an anderer Stelle genügend Kapazitäten sowohl für eine zusätzliche Aktivierung als auch für eine Abschaltung vorhanden sind.

Die einzige Aussage von dir, die so halbwegs ok ist, ist das man jetzt öfter in das Netz eingreifen muss. Das liegt einfach daran, dass durch die erneuerbaren Energien die Erzeugung stärker schwankt und durch diverse politische Entscheidungen auch der Verbrauch stärker schwanken wird (Wärmepumpen, E-Autos etc.).
Rein physikalisch muss aber Erzeugung(-Verluste) = Verbrauch in einem Stromnetz sein, damit die Netzfrequenz konstant ist. Das anzugleichen ist Aufgabe (und Geschäftsmodell) der Netzbetreiber.
Das ist aber bekannt und eingeplant. Deswegen werden auch zunehmend mehr Puffer und intelligente Netzsteuerungen ins System eingebaut. Die besagten "Eingriffe" geschehen übrigens mehrheitlich vollautomatisch aktuell.

Und ja man macht sich Gedanken über einen Blackout. Aber das machen Leute mit entsprechender Ahnung/Erfahrung und keine WiWi Forum Teilnehmer.
Und lokale Ausfälle wie z.B. zuletzt in Berlin haben nichts mit der Stabilität im Energienetz zu tun. Die Ursache war bisher immer, dass ein Umspannwerk ausgefallen ist oder z.B. ein wichtiges Kabel bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Das ist ärgerlich, aber nicht zu verhindern.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Das war ein 0815-Vorfall den die Medien aus Sensationsgeilheit zum "Beinahe-Blackout" hochgepusht haben.

Nein, haben sie ja eben nicht. Das ist ja das Problem. Es wird heruntergespielt und beschwichtigt, stattdessen kommt meistens nur der 10. Sonderartikel darüber, ob Prepper rechts sind oder nicht. Zumindest in Deutschland. In Österreich sieht es da ganz anders aus, da nimmt man das Thema auch von staatlicher Seite ernst und ist gut vorbereitet.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Rein physikalisch muss aber Erzeugung(-Verluste) = Verbrauch in einem Stromnetz sein, damit die Netzfrequenz konstant ist. Das anzugleichen ist Aufgabe (und Geschäftsmodell) der Netzbetreiber.

Richtig, aber auch die Netzbetreiber mit der modernsten Redispatch-KI können keine Energie herzaubern, wo keine ist. Wenn wir unseren Strom aus dem Ausland beziehen, das Ausland aber zunehmend selbst Probleme bekommt, seinen Bedarf zu decken (siehe Frankreich+Spanien), dann wird es immer schwieriger, diesen Ausgleich vorzunehmen.
Ein Hackerangriff oder bewusster Anschlag (in der Ukraine aktuell z.B. nicht unrealistisch) ist da noch nicht mal berücksichtigt.

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Und ja man macht sich Gedanken über einen Blackout. Aber das machen Leute mit entsprechender Ahnung/Erfahrung und keine WiWi Forum Teilnehmer.

Die Wiwi-Forenteilnehmer sagen ja nur das, was die Energieanbieter selbst und z.B. das österreichische Militär, das mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Blackout in den nächsten Jahren ausgeht, sagen. Gut, bei ersteren kann man vielleicht noch die These aufstellen, dass sie Panik schüren wollen um Preissteigerungen zu rechtfertigen. Aber bei einer staatlichen Organisation, die dadurch nur Kosten verursacht, fällt mir kein Grund ein. Da müsste man schon sehr tief in die Verschwörungstheorienkiste greifen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Rein physikalisch muss aber Erzeugung(-Verluste) = Verbrauch in einem Stromnetz sein, damit die Netzfrequenz konstant ist. Das anzugleichen ist Aufgabe (und Geschäftsmodell) der Netzbetreiber.

Richtig, aber auch die Netzbetreiber mit der modernsten Redispatch-KI können keine Energie herzaubern, wo keine ist. Wenn wir unseren Strom aus dem Ausland beziehen, das Ausland aber zunehmend selbst Probleme bekommt, seinen Bedarf zu decken (siehe Frankreich+Spanien), dann wird es immer schwieriger, diesen Ausgleich vorzunehmen.
Ein Hackerangriff oder bewusster Anschlag (in der Ukraine aktuell z.B. nicht unrealistisch) ist da noch nicht mal berücksichtigt.

Ich bin nicht der, auf den Du geantwortet hast. Aber nur um das klarzustellen: nicht der NB, sondern der BKV ist für den Ausgleich verantwortlich.
Und ich sehe keine Knappheit in den Erzeugungskapazitäten, weder in D noch in EUR. Das wird oft so dargestellt um Stimmung zu machen.
Das Ausland baut Atomenergie aus (Finnland), auch Kohle ist nicht vom Tisch (Polen).

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

Überhaupt nicht ist 1 sichere Sache

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

Angst ist nie ein guter Ratgeber bei Investments.
Kann man machen, aber dann viel Spaß mit der Rechnung, falls der DAX doch noch länger seitwärts laufen sollte.

Du kannst halt nicht wissen WANN genau eine Rezession kommt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

Infolge der Menge exogener Größen sagt meine Glaskugel vielleicht.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Also wenn du schiss hast einen Job zu finden willst noch mehr Risiko eingehen mit deinen Ersparnissen?

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

kauf halt einen 2x inverse etf. das sollte es geben. richtiges "shorten" würde ich unterlassen

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

Wenn dir der Totalverlust des Geldes nicht schmerzt, dann mach es. Ansonsten würde ich das Geld auch gerne nehmen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 29.06.2022:

Bin nächstes Jahr mit meinem Master fertig und habe echt Schiss. Überlege 2-3k aus meinem 10k Ersparnissen zu nehmen und einfach den DAX leicht gehebelt zu shorten. Wäre das idiotisch?

Ja, das wäre es.
99% verlieren Geld beim Traden.
Falls Risiko gewünscht, würde ich in Bitcoin oder ETH investieren (wetten). Ebenfalls Gewinnpotential aber nicht totalverlust wie beim Shorten

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Rein physikalisch muss aber Erzeugung(-Verluste) = Verbrauch in einem Stromnetz sein, damit die Netzfrequenz konstant ist. Das anzugleichen ist Aufgabe (und Geschäftsmodell) der Netzbetreiber.

Richtig, aber auch die Netzbetreiber mit der modernsten Redispatch-KI können keine Energie herzaubern, wo keine ist. Wenn wir unseren Strom aus dem Ausland beziehen, das Ausland aber zunehmend selbst Probleme bekommt, seinen Bedarf zu decken (siehe Frankreich+Spanien), dann wird es immer schwieriger, diesen Ausgleich vorzunehmen.
Ein Hackerangriff oder bewusster Anschlag (in der Ukraine aktuell z.B. nicht unrealistisch) ist da noch nicht mal berücksichtigt.

Ich bin nicht der, auf den Du geantwortet hast. Aber nur um das klarzustellen: nicht der NB, sondern der BKV ist für den Ausgleich verantwortlich.
Und ich sehe keine Knappheit in den Erzeugungskapazitäten, weder in D noch in EUR. Das wird oft so dargestellt um Stimmung zu machen.
Das Ausland baut Atomenergie aus (Finnland), auch Kohle ist nicht vom Tisch (Polen).

Teilweise starke Beiträge, teilweise richtig naiver Medien Blödsinn hier. Energie gibt es Europaweit zu genüge und wird aus den unterschiedlichsten Formen umgewandelt. Um die benötigte Energie jedoch lokal zur Verfügung zu stellen braucht es Stand heute weiter ausgebaute Stromnetze. Vorallem das Nord-Süd Übertragungsnetz muss weiter stark ausgebaut werden.
Es wird jedoch niemand konventionelle Kraftwerke abschalten wenn keine sichere Alternativlösung bereitsteht. Daher alles easy. N-1 Sicherheit heißt das ganze. Macht euch also keine Sorgen, da sind Profis am Werk.

Grüße von einen Übertragnungsnetzmitarbeiter (Europäische Verbundnetzplanung)

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

Im Konzern wird weiter mit vollen Händen das Geld zum Fenster rausgeworfen:D

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

Nächstes/übernächstes Jahr, denn in diesem Jahr sind die Auftragsbücher noch von den vergangenen Jahren voll, die erst Stück für Stück, abgearbeitet werden - teils regulär, teils wegen Coronaverzögerungen.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

Ist doch schon voll da.
Und wenn jetzt alle ihre Nebenkostenabrechnungen bekommen und Energie doppelt Sontheimer wird, dann leben >50% der Haushalte ohne jede Sparquote. Wo kommt denn dann noch Wachstum her?

Dieses Jahr sind sie alle noch auf Malle, weil sie 2 Jahre keinen Urlaub gemacht haben, im Lockdown waren und Geld gespart haben. Das wird jetzt alles verbraten und nächstes Jahr ist aufgrund der Inflation bei den meisten kein Geld mehr da. Schau Dir die Rückgänge von über 10% im Einzelhandel an. Das ist ja erst der Anfang

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

Womit verdient euer KMU sein Geld.
Habe auch schon von mehreren kleineren Unternehmern gehört, die wegen den hohen Energiekosten aufgeben mussten. Waren allerdings sehr energieintnsive Produktionen

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

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WiWi Gast

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Ja es ist tough im Gasheizungsbusiness

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

Na wenigstens hat er Humor

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.03.2022:

Was soll das mit einer Rezession zu tun haben??? Niemand in der Wissenschaft geht (trotz Ukraine Krieg) von einer Rezession in diesem Jahr aus. Der unterste Rand der Prognosen liegt deshalb jetzt nur noch bei 1 bis 1,5 Prozent Wachstum, der obere Rand der Prognosen liegt bei 2,5 bis 3 Prozent. Warum gibt es hier Leute die von einer Rezession ausgehen? Habt ihr Daten die Ökonomen (Chefvolkswirte von Banken, Sachverständige, Notenbanker) nicht haben?

Weshalb sind dann die Autoaktien so dramatisch abgestürzt?

Ich sehe jetzt ehrlich gesagt keine weltweite Rezession wie bei Corona. Dafür ist der Ukraine Konflikt einfach für die Weltwirtschaft zu unbedeutend. Weder in den USA noch in Asien gibt es Anzeichen für eine Rezession. In Europa sieht das etwas anders aus, je nachdem wie sich das Thema Energielieferungen entwickelt kann es zu einer Rezession in einigen Ländern Europas kommen. Der Verlust des russischen Absatzmarktes wird jedoch auch in Europa maximal zu einer technischen Rezession (minimale Rezession in Max. 2 Quartalen) führen und selbst das ist wie gesagt eher unwahrscheinlich. Ein Absatzmarkt wie Russland ist doch relativ schnell ersetzt. Was ich nicht so ganz absehen kann, ist wie groß die Risiken für die Lieferketten sind, aber bisher war das was man sehen konnte jetzt auch nicht wirklich dramatisch (kein Vergleich zu Corona)! Krieg ist immer brutal und Sanktionen sind immer hart, aber beides hat historisch gesehen doch immer relativ geringe Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung gehabt.

Technisch gesehen (=zwei Quartale mit negativem realen Wachstum) ist die USA bereits in einer Rezession.

Die aktuellsten internationalen Berichte sind von WB und BIS. Beide sehen Stagflation als zwntrales Szenario.

Ob das stimmt wird man sehen, die Zeuchen gaben sich seit Winter 21 aber krass verschlechtert.

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WiWi Gast

Bevorstehende Rezession

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

Nächstes/übernächstes Jahr, denn in diesem Jahr sind die Auftragsbücher noch von den vergangenen Jahren voll, die erst Stück für Stück, abgearbeitet werden - teils regulär, teils wegen Coronaverzögerungen.

Exakt. Gerade die deutsche Industrie hat doch ein paar Jahre Vorlauf bei den Aufträgen. Der Durchschnitt dürfte gerade erst bei 2019 sein. Dann wird es aber immer leerer und dementsprechend sind die Probleme eher Anfalng 2024 als Mitte 2023 zu erwarten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

Push, wann kommt sie denn endlich, die Rezession?

In unserem KMU ist sie angekommen, hat uns voll erwischt. Noch dieses Jahr trifft es 25 % der Belegschaft... Frohe Weihnachten!

Natürliche Bereinigung.
Kenne genug KMUs die eigentlich nicht mehr existieren dürften, so innovationsfeindlich und ineffizient wie die sind.
Und ein Stellenabbau ist noch lange kein Indikator, wie es dem Unternehmen wirklich geht. Ich habe schon erlebt, dass Stellen in einem familiengeführten Unternehmen abgebaut wurden, nur weil der Gewinn nicht mehr für den 3. Porsche gereicht hat...

Wir haben doch angeblich hunderttausende offene Stellen und Fachkräftemangel an jeder Ecke. Sollte kein Problem sein, einen neuen Job zu finden. Und wenn man aus einem KMU kommt, liegt die Latte ja auch nicht so hoch.

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