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Studienwahl: Was studierenINF

Richtung innerhalb der Informatik

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Hallo,
ich habe das Abitur gerade geschafft und überlege mir, was ich studieren will. Nach langem Nachdenken habe ich mich nun für Informatik entschieden. Zum einen bin ich an Informatik interessiert, zum anderen habe ich auch Erfahrung im Programmieren (ich weiß, ist nicht viel im Informatikstudium) und ein wenig Spaß an der reinen Mathematik mit Beweisen.

Nun frage ich mich aber, in welche Richtung ich mich entwickeln will. Und da habe ich für mich identifiziert: Zum einen gibt es die reine Softwareentwicklung, z.B. Business-Software oder Verwaltung, und ,,technische Informatik", die mehr Richtung Elektrotechnik geht. Da ihr hier Karriere-Experten seid und ein paar Informatiker auch dabei sind:

  • Was würdet ihr mir empfehlen bzw. was würdet ihr machen?
  • Wo ist die Nachfrage eher höher und wo kann man besser verdienen (ist nicht meine Hauptmotivation, aber auch ein Faktor) bei angenehmen Wochenstunden (also Überstunden nicht regelmäßig)?
  • Und was ist eurer Erfahrung/Meinung nach eher überlaufen?

Interessant finde ich aber auch andere Bereiche wie IT-Security und KI, aber es kommt mir so vor, als ob letzteres eher zu einem Trendthema verkommt.

Und welche Nebenfächer sollte man im jeweiligen Kontext eher wählen (Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Elektrotechnik)?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 05.06.2022:

Hallo,
ich habe das Abitur gerade geschafft und überlege mir, was ich studieren will. Nach langem Nachdenken habe ich mich nun für Informatik entschieden. Zum einen bin ich an Informatik interessiert, zum anderen habe ich auch Erfahrung im Programmieren (ich weiß, ist nicht viel im Informatikstudium) und ein wenig Spaß an der reinen Mathematik mit Beweisen.

Nun frage ich mich aber, in welche Richtung ich mich entwickeln will. Und da habe ich für mich identifiziert: Zum einen gibt es die reine Softwareentwicklung, z.B. Business-Software oder Verwaltung, und ,,technische Informatik", die mehr Richtung Elektrotechnik geht. Da ihr hier Karriere-Experten seid und ein paar Informatiker auch dabei sind:

  • Was würdet ihr mir empfehlen bzw. was würdet ihr machen?
  • Wo ist die Nachfrage eher höher und wo kann man besser verdienen (ist nicht meine Hauptmotivation, aber auch ein Faktor) bei angenehmen Wochenstunden (also Überstunden nicht regelmäßig)?
  • Und was ist eurer Erfahrung/Meinung nach eher überlaufen?

Interessant finde ich aber auch andere Bereiche wie IT-Security und KI, aber es kommt mir so vor, als ob letzteres eher zu einem Trendthema verkommt.

Und welche Nebenfächer sollte man im jeweiligen Kontext eher wählen (Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Elektrotechnik)?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Wenn du richtig programmiert willst: Zunächst geht es um die Basics, da empfehle ich einen umfassenden Informatik Bachelor an einer guten TU. Techn. Informatik wäre auch eine Option. Parallel dazu eine Programmier-Sprache lernen, als Prakti/ Werkstudent arbeiten und an Open Source Projekten kontributieren. Mit dem Wissen solltest du für dich entscheiden was dir liegt. Security halte ich für ein spannendes Thema, sowohl methodisch als auch operativ. Für Security ist es hilfreich die Grundlagen hinter den gängigen Verfahren zu kennen.

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WiWi Gast

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Einfach erstmal reine Informatik studieren und alle Grundlagen lernen. Dann wirst du schon merken, was dir besonders viel Spaß macht. Bei der Bezahlung ist die Spezialisierung tatsächlich fast egal, wichtiger ist das Unternehmen bei dem du arbeitest.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 13.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Naja, WInfo ist eben weniger anspruchsvoll, vielleicht hält er sich von seinen Qualifikationen alles offen, seine Fähigkeiten werden aber darunter leiden. Jeder ECTS Wirtschaft ist erstmal hauptsächlich verschenkte Zeit, wenn er keine Ziele in die Richtung hat.

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WiWi Gast

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Such dir was aus, was dir liegt, generell ist techn. Info und IT Security (geht auch mit techn. Bezug :)) aktuell sehr gut bezahlt. Ich arbeite forschungsnah in der Automotive Security, da kannst du aktuell mit 5-6 Jahren Erfahrung relativ einfach bei >100k liegen, sogar nach dem BSc, ich selbst bin promoviert und sehe, dass meine Kollegen teilweise direkt nach der Uni nur 5-10% unter mir landen (Zielgehalt). Bin am Tarifende, jetzt gehts in AT oder ich chille :) mal sehen.. kann es nur empfehlen. Die Arbeitgeber solltest du schon früh im Blick haben, das ist das A und O.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2022:

Hallo,
ich habe das Abitur gerade geschafft und überlege mir, was ich studieren will. Nach langem Nachdenken habe ich mich nun für Informatik entschieden. Zum einen bin ich an Informatik interessiert, zum anderen habe ich auch Erfahrung im Programmieren (ich weiß, ist nicht viel im Informatikstudium) und ein wenig Spaß an der reinen Mathematik mit Beweisen.

Nun frage ich mich aber, in welche Richtung ich mich entwickeln will. Und da habe ich für mich identifiziert: Zum einen gibt es die reine Softwareentwicklung, z.B. Business-Software oder Verwaltung, und ,,technische Informatik", die mehr Richtung Elektrotechnik geht. Da ihr hier Karriere-Experten seid und ein paar Informatiker auch dabei sind:

  • Was würdet ihr mir empfehlen bzw. was würdet ihr machen?
  • Wo ist die Nachfrage eher höher und wo kann man besser verdienen (ist nicht meine Hauptmotivation, aber auch ein Faktor) bei angenehmen Wochenstunden (also Überstunden nicht regelmäßig)?
  • Und was ist eurer Erfahrung/Meinung nach eher überlaufen?

Interessant finde ich aber auch andere Bereiche wie IT-Security und KI, aber es kommt mir so vor, als ob letzteres eher zu einem Trendthema verkommt.

Und welche Nebenfächer sollte man im jeweiligen Kontext eher wählen (Wirtschaftswissenschaften, Mathematik, Elektrotechnik)?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 13.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Davon würde ich als Wirtschaftsinformatiker tatsächlich abraten, wenn man in den technischen Bereich will. Möchte man in die wirklich tiefen technischen Bereiche, macht man es sich damit nur unnötig schwierig (wenn auch nicht unmöglich)

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WiWi Gast

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blockchain amk

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Davon würde ich als Wirtschaftsinformatiker tatsächlich abraten, wenn man in den technischen Bereich will. Möchte man in die wirklich tiefen technischen Bereiche, macht man es sich damit nur unnötig schwierig (wenn auch nicht unmöglich)

Wieso? Wenn man merkt, dass man doch tiefer gehen will, macht man einfach noch einen spezielleren Master, programmiert nebenbei und gut ist es. Die genauen Studieninhalte interessieren bei ausreichender Praxiserfahrung kaum einen Arbeitgeber.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Davon würde ich als Wirtschaftsinformatiker tatsächlich abraten, wenn man in den technischen Bereich will. Möchte man in die wirklich tiefen technischen Bereiche, macht man es sich damit nur unnötig schwierig (wenn auch nicht unmöglich)

Wieso? Wenn man merkt, dass man doch tiefer gehen will, macht man einfach noch einen spezielleren Master, programmiert nebenbei und gut ist es. Die genauen Studieninhalte interessieren bei ausreichender Praxiserfahrung kaum einen Arbeitgeber.

Wenn du normaler Entwickler (zb Web, Mobile etc) werden willst, hast du Recht, da ist es kein Problem. Aber es gibt Bereiche, wo einem der Zugang als reiner Informatiker leichter gemacht wird, beispielsweise hardwarenahe Entwicklung, wissenschaftliche Simulationen, KI und Data Science. Auch für internationale Bewerbungen bei Tech-Unternehmen ist Informatik vorzuziehen. Wirtschaftsinformatik (Also Business Informatics/Information Systems) kennen die Verantwortlichen im Ausland meist gar nicht.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Davon würde ich als Wirtschaftsinformatiker tatsächlich abraten, wenn man in den technischen Bereich will. Möchte man in die wirklich tiefen technischen Bereiche, macht man es sich damit nur unnötig schwierig (wenn auch nicht unmöglich)

Wieso? Wenn man merkt, dass man doch tiefer gehen will, macht man einfach noch einen spezielleren Master, programmiert nebenbei und gut ist es. Die genauen Studieninhalte interessieren bei ausreichender Praxiserfahrung kaum einen Arbeitgeber.

Niveau in WInfo ist einfach deutlich niedriger. Ich wage auch zu bezweifeln, dass es den AG nicht interessiert (immerhin haben Wirtschaft- Studiengänge nicht den allerbesten Ruf), aber die Fähigkeiten leiden aufjedenfall darunter. Wenn du richtige Informatik machen willst, hast du als WInfo dein halbes Studium "verschenkt" im Vergleich zum reinen Informatiker. Ganz davon zu schweigen, dass auch die Infokurse in WInfo öfters einen geringeren Anspruch haben (gibt sicherlich genug Ausnahmen / Kurse zusammen mit Informatikern).

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Wenn du noch nicht sicher bist, nimm Wirtschaftsinformatik. Damit kannst du nichts falsch machen und hältst dir quasi alles offen. Technische Informatik ist auch OK, wenn dich die Richtung E-Technik stark interessiert. Spezieller würde ich im Bachelor aber nicht gehen (z.B. Bioinformatik oder IT-Security), sonst kann es passieren, dass dir die Richtung nicht zusagt und du dann beim ein oder anderen Arbeitgeber schon durch den Filter fliegst, wenn du dich in einem anderen Bereich bewirbst.

Davon würde ich als Wirtschaftsinformatiker tatsächlich abraten, wenn man in den technischen Bereich will. Möchte man in die wirklich tiefen technischen Bereiche, macht man es sich damit nur unnötig schwierig (wenn auch nicht unmöglich)

Wieso? Wenn man merkt, dass man doch tiefer gehen will, macht man einfach noch einen spezielleren Master, programmiert nebenbei und gut ist es. Die genauen Studieninhalte interessieren bei ausreichender Praxiserfahrung kaum einen Arbeitgeber.

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

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WiWi Gast

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da du die frage mit dem gehalt stellst. nimm wirtschaftsinformatik. es stimmt zwar dass du damit von manchen informatikern fachlich nicht ernst genommen wirst, allerdings muss dich das nicht stören, weil du meist über denen arbeiten wirst.
hab einige freunde die mehr oder weniger gut etwas technisches studiert haben und der wirtschaftsinformatiker von der FH steht gehaltlich am besten da. nicht weil er es fachlich am meisten drauf hat sondern weil er den business bezug hat und jetzt IT projektleitung macht. dort gehst du dann mit den chefs essen und hast besonders wichtige 'strategiemeetings' wo ihr euch dann unrealistische dinge überlegt, die in euren zielvereinbarungen stehen und die der dumme fachlich arbeitende informatiker dann umsetzen darf.

ist jetzt natürlich eine große übertreibung - aber meiner erfahrung nach lohnt sich das 'fachliche arbeiten' in deutschen unternehmen immer weniger als das businesskaspern.

cybersecurity (hat oben einer geschrieben) ist tasächlich aktuell ein sehr gefragtes gebiet - ich weiß aber nicht ob das noch so ist wenn der TE fertig ist und es ist auch ein sehr spezielles feld mit vielen teilgebieten, die nicht jedem gefallen.
kryptologie und komplizierte schlüsselaustauschverfahren können spannend sein. aber man arbeitet quasi immer gegen einen imaginären feind und der erfolgsfall ist, wenn nichts passiert. das ist vielleicht nicht für jeden zufriedenstellend.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

Ich habe ja auch geschrieben, dass wenn man sich noch nicht sicher ist, WInfo die richtige Wahl ist und damit nicht viel verloren ist, wenn man später doch in eine technischere Richtung gehen will. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. Ein reiner Informatiker kann ohne BWL-Wissen nicht in die BWL-Bereiche.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

Ich habe ja auch geschrieben, dass wenn man sich noch nicht sicher ist, WInfo die richtige Wahl ist und damit nicht viel verloren ist, wenn man später doch in eine technischere Richtung gehen will. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. Ein reiner Informatiker kann ohne BWL-Wissen nicht in die BWL-Bereiche.

Es ist doch genau andersrum. Von reiner Informatik Richtung BWL (Projektmanagement o.a.) ist eine absolute Standardlaufbahn im Unternehmen. Mit nem WInfo-Studium in eine sehr technische Richtung / Forschung zu gehen ist faktisch unmöglich.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

Ich habe ja auch geschrieben, dass wenn man sich noch nicht sicher ist, WInfo die richtige Wahl ist und damit nicht viel verloren ist, wenn man später doch in eine technischere Richtung gehen will. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. Ein reiner Informatiker kann ohne BWL-Wissen nicht in die BWL-Bereiche.

Es ist doch genau andersrum. Von reiner Informatik Richtung BWL (Projektmanagement o.a.) ist eine absolute Standardlaufbahn im Unternehmen. Mit nem WInfo-Studium in eine sehr technische Richtung / Forschung zu gehen ist faktisch unmöglich.

Unmöglich definitiv nicht, aber deutlich schwieriger, das stimmt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

Ich habe ja auch geschrieben, dass wenn man sich noch nicht sicher ist, WInfo die richtige Wahl ist und damit nicht viel verloren ist, wenn man später doch in eine technischere Richtung gehen will. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. Ein reiner Informatiker kann ohne BWL-Wissen nicht in die BWL-Bereiche.

Es ist doch genau andersrum. Von reiner Informatik Richtung BWL (Projektmanagement o.a.) ist eine absolute Standardlaufbahn im Unternehmen. Mit nem WInfo-Studium in eine sehr technische Richtung / Forschung zu gehen ist faktisch unmöglich.

In die Forschung will man sowieso nicht, wenn man auf ein gutes Gehalt aus ist. Und technisch verpasst man jetzt nicht allzu viel, wenn man statt Vorlesungen wie theoretische Informatik oder Numerik ein paar BWL-Vorlesungen hatte. Das echte Knowhow kommt sowieso nicht aus Vorlesungen, sondern aus eigener Beschäftigung mit den Themen.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2022:

Irgendwie traurig, dass viele in diesem Forum mehr Wert auf formale Abschlüsse und Namen legen anstatt auf gelehrte Inhalte

Jede BWL-Vorlesung ist eben eine Informatik-Vorlesung weniger, wenn man Bock auf technische Bereiche hat, dann ist Winfo eben die falsche Wahl

Ich habe ja auch geschrieben, dass wenn man sich noch nicht sicher ist, WInfo die richtige Wahl ist und damit nicht viel verloren ist, wenn man später doch in eine technischere Richtung gehen will. Umgekehrt gilt das nicht unbedingt. Ein reiner Informatiker kann ohne BWL-Wissen nicht in die BWL-Bereiche.

Es ist doch genau andersrum. Von reiner Informatik Richtung BWL (Projektmanagement o.a.) ist eine absolute Standardlaufbahn im Unternehmen. Mit nem WInfo-Studium in eine sehr technische Richtung / Forschung zu gehen ist faktisch unmöglich.

In die Forschung will man sowieso nicht, wenn man auf ein gutes Gehalt aus ist. Und technisch verpasst man jetzt nicht allzu viel, wenn man statt Vorlesungen wie theoretische Informatik oder Numerik ein paar BWL-Vorlesungen hatte. Das echte Knowhow kommt sowieso nicht aus Vorlesungen, sondern aus eigener Beschäftigung mit den Themen.

Forschung heißt nicht Universität. Industrie Forschung zahlt sehr gut und ist in Informatik keine Mangelware.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Forschung heißt nicht Universität. Industrie Forschung zahlt sehr gut und ist in Informatik keine Mangelware.

kann ich nicht bestätigen. stellen in der forschung und entwicklung von großen industrieunternehmen sind in der regel sehr begehrt und man hat garkeine probleme sehr gute bewerber von den universitäten zu finden - das gilt insbesondere wenn die stellen dann auch noch gut bezahlt sind. das drückt natürlich den lohn. alles was drum herum ist - project management, prozesse, leute die praxiserfahrung in einem bestimmten zulassungsverfahrung oder einem bestimmten industriestandard haben sind gefragt, also leute mit erfahrung in gebieten die man so nicht an der uni lernt. das ist dann aber wiederum auch konjunkturabhängig. wenn ich zufällig experte in autosar bin oder eine cissp zertifizierung habe mag ich aktuell in deutschland sehr gut verdienen. ob man sein studium deshalb darauf ausrichtien sollte weiß ich nicht.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Würdet ihr daher empfehlen, im Bachelor etwas breiteres zu studieren, so etwa wie Wirtschaftsinformatik, wo man einige Module in Wiwi/BWL und einige in (Wirtschafts-)Informatik hat?

Dann hat man ja eine solide Basis.
Und im Master kann ich dann die ,,Informatik" selbst nehmen, oder bei Interesse einen Richtung Wiwi.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Würdet ihr daher empfehlen, im Bachelor etwas breiteres zu studieren, so etwa wie Wirtschaftsinformatik, wo man einige Module in Wiwi/BWL und einige in (Wirtschafts-)Informatik hat?

Dann hat man ja eine solide Basis.
Und im Master kann ich dann die ,,Informatik" selbst nehmen, oder bei Interesse einen Richtung Wiwi.

An den meisten Unis kann man mit Winfo-Bachelor nicht einfach "Informatik" (warum die Anführungszeichen?) nehmen, weil Credits fehlen.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 21.06.2022:

Würdet ihr daher empfehlen, im Bachelor etwas breiteres zu studieren, so etwa wie Wirtschaftsinformatik, wo man einige Module in Wiwi/BWL und einige in (Wirtschafts-)Informatik hat?

Dann hat man ja eine solide Basis.
Und im Master kann ich dann die ,,Informatik" selbst nehmen, oder bei Interesse einen Richtung Wiwi.

An den meisten Unis kann man mit Winfo-Bachelor nicht einfach "Informatik" (warum die Anführungszeichen?) nehmen, weil Credits fehlen.

In Anführungszeichen, weil ich damit auch Master meine, die den Namen ,,Informatik" tragen. Damit könnte ich evtl. auch in technischer Bereiche der Informatik kommen, also kann ich ja weg vom Wirtschaftsteil.
Ich habe an meiner Wunschuni die Studien-und Prüfungsordnung durchgeschaut, und eigentlich würde ich nur paar Credit Points (ca. 10-15) nachholen müssen, die sich in der theoretischen Informatik bewegen. Grund ist, dass viele Module aus dem Wirtschaftsinformatik-Studium auch im Informatikstudium vorkommen, bzw. die sich unterscheidenden zahlenmäßig gering sind.
Dazu kann ich mir auch ein Semester dazunehmen

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Würdet ihr daher empfehlen, im Bachelor etwas breiteres zu studieren, so etwa wie Wirtschaftsinformatik, wo man einige Module in Wiwi/BWL und einige in (Wirtschafts-)Informatik hat?

Dann hat man ja eine solide Basis.
Und im Master kann ich dann die ,,Informatik" selbst nehmen, oder bei Interesse einen Richtung Wiwi.

An den meisten Unis kann man mit Winfo-Bachelor nicht einfach "Informatik" (warum die Anführungszeichen?) nehmen, weil Credits fehlen.

In Anführungszeichen, weil ich damit auch Master meine, die den Namen ,,Informatik" tragen. Damit könnte ich evtl. auch in technischer Bereiche der Informatik kommen, also kann ich ja weg vom Wirtschaftsteil.
Ich habe an meiner Wunschuni die Studien-und Prüfungsordnung durchgeschaut, und eigentlich würde ich nur paar Credit Points (ca. 10-15) nachholen müssen, die sich in der theoretischen Informatik bewegen. Grund ist, dass viele Module aus dem Wirtschaftsinformatik-Studium auch im Informatikstudium vorkommen, bzw. die sich unterscheidenden zahlenmäßig gering sind.
Dazu kann ich mir auch ein Semester dazunehmen

Ein Informatik-Master, der technisch ausgerichtet ist, fordert in der Regel entsprechende CPs. Also nein, wenn man von Winf nicht einfach zu Inf Master kommt, wird man eher auch nicht einfach zu einem technischen Inf Master kommen

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Und wie findest du Angewandte Informatik? Ist das so ein billo Studium mit Bullshit bingo oder kann man damit auch gute, anspruchsvolle Jobs machen? z.B. hat die HTW Berlin diesen Studiengang. Ist halt wenig Mathe und wenig Theoretische Informatik und das macht mir Sorge da dann Wege versperrt zu bekommen.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 09.08.2022:

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Hier der Informatiker von oben. Prinzipiell kommt es drauf an, was du machen willst. Wenn du schon heute sagst, du willst unbedingt in die Softwareentwicklung, Architektur, Systemadministration. Dann ist Angewandte Informatik sicher okay.

Wenn du es noch nicht weißt, dann würde ich wohl eher reine Informatik nehmen, im besten Fall an der Universität. Auch an Universitäten kannst du in die angewandte Richtung gehen. Die Richtung ist immer offen - die entgegengesetzte leider nicht so einfach.

Ein "Billo Studium" ist Angewandte Informatik aber mit Sicherheit nicht. Vorsichtig wäre ich nur bei WIrtschaftinformatik-Studiengängen. Da gibt es teilweise welche, in denen man sich ohne Informatik durchmogeln kann und am Ende dann meint man wird der "Manager" für die ganzen MINTler. Die Zeiten sind vorbei.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2022:

Und wie findest du Angewandte Informatik? Ist das so ein billo Studium mit Bullshit bingo oder kann man damit auch gute, anspruchsvolle Jobs machen? z.B. hat die HTW Berlin diesen Studiengang. Ist halt wenig Mathe und wenig Theoretische Informatik und das macht mir Sorge da dann Wege versperrt zu bekommen.

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2022:

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

Danke dir! :)
Ich studieren dann an der TUM.

Wo ich Angst habe, ist, dass ich mir die vielen Begriffe nicht merken kann. Ich habe mich nämlich schon in ein Skript teilweise eingearbeitet.
Vorher war ein Autokorrekturfehler, ich meinte ,,Vertiefungen in angewandten Bereichen".

Du hast anscheinend auch Mathe studiert, wie ist/war es bei dir? Und was machst du jetzt dann eigentlich? Arbeitest du schon oder immer noch im Studium?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

Gute Uni-Wahl! Mathe an der TUM ist auch (etwas) angewandter und technischer als an der LMU. Mit NF Info stehen dir dann alle Türen offen. Ich kenne den genauen Plan nicht, würde empfehlen aber so viele Grundlagenfächer zu machen wie es geht, falls du Wahlpflichtfächer hast. Zum Beispiel Diskrete Strukturen, Rechnerarchitektur, Algorithmen/Datenstrukturen, Theoretische Informatik oder Funktionale Programmierung.

Sowas wie Rechnernetze/Verteilte Systeme, Betriebssysteme, Datenbanken, Softwarearchitektur ist zwar auch wichtig, lernt man aber eher "nebenbei" auch mal im Beruf.

Und nein, ich habe kein Mathe sondern Informatik studiert :) Und merken wirst du dir kaum was müssen im Mathe-Studium, außer vielleicht ein paar Definitionen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

Danke dir! :)
Ich studieren dann an der TUM.

Wo ich Angst habe, ist, dass ich mir die vielen Begriffe nicht merken kann. Ich habe mich nämlich schon in ein Skript teilweise eingearbeitet.
Vorher war ein Autokorrekturfehler, ich meinte ,,Vertiefungen in angewandten Bereichen".

Du hast anscheinend auch Mathe studiert, wie ist/war es bei dir? Und was machst du jetzt dann eigentlich? Arbeitest du schon oder immer noch im Studium?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Gute Uni-Wahl! Mathe an der TUM ist auch (etwas) angewandter und technischer als an der LMU. Mit NF Info stehen dir dann alle Türen offen. Ich kenne den genauen Plan nicht, würde empfehlen aber so viele Grundlagenfächer zu machen wie es geht, falls du Wahlpflichtfächer hast. Zum Beispiel Diskrete Strukturen, Rechnerarchitektur, Algorithmen/Datenstrukturen, Theoretische Informatik oder Funktionale Programmierung.

Sowas wie Rechnernetze/Verteilte Systeme, Betriebssysteme, Datenbanken, Softwarearchitektur ist zwar auch wichtig, lernt man aber eher "nebenbei" auch mal im Beruf.

Und nein, ich habe kein Mathe sondern Informatik studiert :) Und merken wirst du dir kaum was müssen im Mathe-Studium, außer vielleicht ein paar Definitionen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

Danke dir! :)
Ich studieren dann an der TUM.

Wo ich Angst habe, ist, dass ich mir die vielen Begriffe nicht merken kann. Ich habe mich nämlich schon in ein Skript teilweise eingearbeitet.
Vorher war ein Autokorrekturfehler, ich meinte ,,Vertiefungen in angewandten Bereichen".

Du hast anscheinend auch Mathe studiert, wie ist/war es bei dir? Und was machst du jetzt dann eigentlich? Arbeitest du schon oder immer noch im Studium?

Alles klar, danke für deine Tipps! Ich bin nur unsicher, ob mir das Mathe-Studium nicht einmal zum Verhängnis wird...
Aber ich habe mich ja dafür entschieden aus Interesse.

Leider ist das Nebenfach-Programm etwas begrenzt, sodass ich mich da eher auf angewandtere Sachen konzentrieren will. Da kann ich nämlich nur neben der Einführung in Informatik nur zwei Module nehmen. Aus Interesse aber würde ich mir die Grundlagenmodule nebenbei aneignen.

Das Problem sind bei mir die Definitionen. Ich habe mich ja in das Skript eingearbeitet und das Problem ist ja, dass die Begriffe so abstrakt sind, dass man kaum ein intuitives Verständnis aufbauen kann und man die Eigenschaften schlicht auswendig lernen muss...
Mittlerweile kann ich mich nicht einmal ganz an den Begriff der Äquivalenzklassen erinnern. Eine intensive Auseinandersetzung, so wie im Studium, wäre da wahrscheinlich sehr förderlich.

Hast du dann Mathe als Nebenfach?

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WiWi Gast

Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Gute Uni-Wahl! Mathe an der TUM ist auch (etwas) angewandter und technischer als an der LMU. Mit NF Info stehen dir dann alle Türen offen. Ich kenne den genauen Plan nicht, würde empfehlen aber so viele Grundlagenfächer zu machen wie es geht, falls du Wahlpflichtfächer hast. Zum Beispiel Diskrete Strukturen, Rechnerarchitektur, Algorithmen/Datenstrukturen, Theoretische Informatik oder Funktionale Programmierung.

Sowas wie Rechnernetze/Verteilte Systeme, Betriebssysteme, Datenbanken, Softwarearchitektur ist zwar auch wichtig, lernt man aber eher "nebenbei" auch mal im Beruf.

Und nein, ich habe kein Mathe sondern Informatik studiert :) Und merken wirst du dir kaum was müssen im Mathe-Studium, außer vielleicht ein paar Definitionen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

Danke dir! :)
Ich studieren dann an der TUM.

Wo ich Angst habe, ist, dass ich mir die vielen Begriffe nicht merken kann. Ich habe mich nämlich schon in ein Skript teilweise eingearbeitet.
Vorher war ein Autokorrekturfehler, ich meinte ,,Vertiefungen in angewandten Bereichen".

Du hast anscheinend auch Mathe studiert, wie ist/war es bei dir? Und was machst du jetzt dann eigentlich? Arbeitest du schon oder immer noch im Studium?

Alles klar, danke für deine Tipps! Ich bin nur unsicher, ob mir das Mathe-Studium nicht einmal zum Verhängnis wird...
Aber ich habe mich ja dafür entschieden aus Interesse.

Leider ist das Nebenfach-Programm etwas begrenzt, sodass ich mich da eher auf angewandtere Sachen konzentrieren will. Da kann ich nämlich nur neben der Einführung in Informatik nur zwei Module nehmen. Aus Interesse aber würde ich mir die Grundlagenmodule nebenbei aneignen.

Das Problem sind bei mir die Definitionen. Ich habe mich ja in das Skript eingearbeitet und das Problem ist ja, dass die Begriffe so abstrakt sind, dass man kaum ein intuitives Verständnis aufbauen kann und man die Eigenschaften schlicht auswendig lernen muss...
Mittlerweile kann ich mich nicht einmal ganz an den Begriff der Äquivalenzklassen erinnern. Eine intensive Auseinandersetzung, so wie im Studium, wäre da wahrscheinlich sehr förderlich.

Hast du dann Mathe als Nebenfach?

Studiere jetzt nur Informatik, aber auch da hat man ja Mathe und muss viel mit Definitionen umgehen. Es ist ganz normal, dass man beim vorherigen Lesen des Scripts überhaupt nichts versteht oder mitnimmt. Im Semester allerdings wirst du dich zwangsläufig *viel* damit beschäftigen, das wird weniger Auswendiglernen und viel mehr Verinnerlichen.
Sobald das der Fall ist, ergibt alles mehr Sinn und es liest sich ganz normal für dich. So etwas wie die Äquivalenzklassendefinition wirst du dann im Schlaf aufsagen und verstehen können.
Mach dir da also keine Sorgen, vor der Vorlesung ist der Inhalt immer kryptisch, du wirst die Inhalte aber schnell in deinen Sprachgebrauch etc. aufnehmen.

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Richtung innerhalb der Informatik

WiWi Gast schrieb am 11.08.2022:

Gute Uni-Wahl! Mathe an der TUM ist auch (etwas) angewandter und technischer als an der LMU. Mit NF Info stehen dir dann alle Türen offen. Ich kenne den genauen Plan nicht, würde empfehlen aber so viele Grundlagenfächer zu machen wie es geht, falls du Wahlpflichtfächer hast. Zum Beispiel Diskrete Strukturen, Rechnerarchitektur, Algorithmen/Datenstrukturen, Theoretische Informatik oder Funktionale Programmierung.

Sowas wie Rechnernetze/Verteilte Systeme, Betriebssysteme, Datenbanken, Softwarearchitektur ist zwar auch wichtig, lernt man aber eher "nebenbei" auch mal im Beruf.

Und nein, ich habe kein Mathe sondern Informatik studiert :) Und merken wirst du dir kaum was müssen im Mathe-Studium, außer vielleicht ein paar Definitionen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2022:

Sehr cool! Das klingt wirklich toll :) an welcher Uni?

Wünsche dir viel Erfolg. Und wenns am Anfang frustrierend ist, nicht aufgeben! Nach den ersten ein/zwei Semestern kommt man richtig gut rein.

Als Informatiker würde ich empfehlen, wie es andere auch schon getan haben: Studiere im Bachelor Informatik und erarbeite die Grundlagen (insbesondere Mathe, Theoretische Informatik, Technische Informatik). Praktische Informatik ist meiner Meinung nach da noch nicht so wichtig.

Und danach spezialisiere dich im Master. AI hast du recht, ist ein Trendthema und auch viel Bullshit-Bingo, weil jeder "irgendwas mit KI" macht. Da brauchts auch einen Doktor für die coolen Dinge. Software Engineering (nicht verwechseln mit reinem Development) geht immer - Backend bisschen besser als Frontend. IT-Security ist auch super, aber vor allem im technischen Bereich und weniger Normen, Standards oder Strategie - da tummeln sich sonst auch viele von denen "irgendwas mit Cyber Consultant". Theoretische Informatik ist in der Wirtschaft nicht direkt gefragt, aber Grundlage für sehr viele Konzepte - daher auch zu empfehlen. Und alles mit Cloud/Grid/Virtualisierung geht aktuell extrem gut, das kann sich allerdings in 5 Jahren ändern.

Ein allerletzter Rat: Wenn du fasziniert bist von der Technik und Informatik, dann studier kein Wirtschaftsinformatik. Du wirst als guter Informatiker mit einer sinnvollen Spezialisierung ein gutes Leben, gutes Gehalt, und vor allem eine gute Work-Life-Balance haben. Alles mit Wirtschaft kannst du auch nach dem Studium dir aneignen, zum Beispiel durch einen MBA oder einen sonstigen Master just for fun. Und ein reines Informatikstudium öffnet dir je nach Uni viele Möglichkeiten für den spezialisierten Master (Security in Bochum oder Uni Saarland, alles andere ETHZ oder EPFL). Das ist mit WInfo oft verwehrt.

Hi, bin der ehemalige TE. Bei mir hat sich einiges getan (bzw. ich rumgeschwankt) und habe mich nun für Mathe mit in den Verteilungen angewandten Bereichen mit Nebenfach Informatik entschieden.
Mir ist klar geworden, wenn ich irgendwo rein will, kann ich mich auch da hinarbeiten

Danke dir! :)
Ich studieren dann an der TUM.

Wo ich Angst habe, ist, dass ich mir die vielen Begriffe nicht merken kann. Ich habe mich nämlich schon in ein Skript teilweise eingearbeitet.
Vorher war ein Autokorrekturfehler, ich meinte ,,Vertiefungen in angewandten Bereichen".

Du hast anscheinend auch Mathe studiert, wie ist/war es bei dir? Und was machst du jetzt dann eigentlich? Arbeitest du schon oder immer noch im Studium?

Alles klar, danke für deine Tipps! Ich bin nur unsicher, ob mir das Mathe-Studium nicht einmal zum Verhängnis wird...
Aber ich habe mich ja dafür entschieden aus Interesse.

Leider ist das Nebenfach-Programm etwas begrenzt, sodass ich mich da eher auf angewandtere Sachen konzentrieren will. Da kann ich nämlich nur neben der Einführung in Informatik nur zwei Module nehmen. Aus Interesse aber würde ich mir die Grundlagenmodule nebenbei aneignen.

Das Problem sind bei mir die Definitionen. Ich habe mich ja in das Skript eingearbeitet und das Problem ist ja, dass die Begriffe so abstrakt sind, dass man kaum ein intuitives Verständnis aufbauen kann und man die Eigenschaften schlicht auswendig lernen muss...
Mittlerweile kann ich mich nicht einmal ganz an den Begriff der Äquivalenzklassen erinnern. Eine intensive Auseinandersetzung, so wie im Studium, wäre da wahrscheinlich sehr förderlich.

Hast du dann Mathe als Nebenfach?

Studiere jetzt nur Informatik, aber auch da hat man ja Mathe und muss viel mit Definitionen umgehen. Es ist ganz normal, dass man beim vorherigen Lesen des Scripts überhaupt nichts versteht oder mitnimmt. Im Semester allerdings wirst du dich zwangsläufig *viel* damit beschäftigen, das wird weniger Auswendiglernen und viel mehr Verinnerlichen.
Sobald das der Fall ist, ergibt alles mehr Sinn und es liest sich ganz normal für dich. So etwas wie die Äquivalenzklassendefinition wirst du dann im Schlaf aufsagen und verstehen können.
Mach dir da also keine Sorgen, vor der Vorlesung ist der Inhalt immer kryptisch, du wirst die Inhalte aber schnell in deinen Sprachgebrauch etc. aufnehmen.

Ok danke, du nimmst mir ein Stück weit die vergleichsweise ,,schlimmsten" Sorgen beim Studium :)

Sonst habe ich Angst, kaum Zeit für mich und Hobbys und Nebenjob (wenn schon, dann Mini-Job) zu haben

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