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Basel arbeiten - Frankreich wohnen

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Hi Leute,

hier im Forum liest man ja öfters, dass die absolute Traumkombination ist in Basel zu arbeiten und in Frankreich zu wohnen. Ich denke es ist absolut wert hier einen neuen Thread zu erstellen, um darüber zu diskutieren.

Wert hat Erfahrungen? Warum ist es wirklich so geil.

Danke

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Wer es wirklich wegen dem Geld macht, viel Glück. Ich hätte keine Lust im Nirgendwo zu wohnen, das mir absolut nichts an Lebensqualität zu bieten hat.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Yeah endlich hat D-CH-F seinen eigenen Thread

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Kann mir nichts schöneres vorstellen, als als Highperformer unter absoluten Low-Performern in der ausländischen Provinz zu leben.

Aber vllt kann man ja ein wiwi-treff Dorf oder so gründen :D

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Und umgekehrt?

In Basel wohnen, so Schweizer Sicherheit und so, und in Frankreich arbeiten, savor vivre und mittags Rotwein, geht dat?

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know-it-all

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Lounge Gast schrieb:

Yeah endlich hat D-CH-F seinen eigenen Thread

Das war genau mein erster Gedanke.
Die Frage des TE, dass man dies hier öfter liest, wird ihm auch sicher schmeicheln. Eigentlich schreibt das nur genau eine Person hier ;-)

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

  • Provinz: Nein. Es gibt viele Orte direkt an der Grenze zu Basel, die trotzdem viel günstiger sind. Siehe Karte: https://de.wikipedia.org/wiki/Basel#/media/File:Grossraum_Basel.png
    Teilweise mit Zuganbindung, bald fährt die Basler Tram (Straßenbahn) sogar ins grenznahe Frankreich.

  • "High Performer Dörfer": Sowas in der Art gibt es, nämlich Neubauviertel wo fast nur Expats leben. Diese machen das mit "Schweiz arbeiten, Frankreich wohnen" besonders gerne. Da sind viele typische Wiwi High Performer darunter.

Warum es sich lohnt:

Schweiz: sehr hohe Immopreise, niedrige Steuern, niedrige Sozialabgaben
Deutschland: hohe Immopreise, hohe Steuern, mittlere Sozialabgaben
Frankreich: niedrige Immobilienpreise, niedrigere Einkommensteuer (im Vergleich zu DE), hohe Sozialgaben(Arbeitgeber)

Wer nun in der CH arbeitet, bezahlt nur dort die Sozialabgaben, der Arbeitgeber ebenfalls nur in der CH. Nennt sich Arbeitsort Prinzip. Bei Wohnsitz Frankreich bezahlt man nur noch die Steuern dort, die für Privatleute meist deutlich günstiger sind als in Deutschland, besonders für Familien. Wohnkosten sind in Frankreich meist ebenfalls deutlich geringer. Eine Immobilienblase wie in der Schweiz oder in Deutschland gibt es im grenznahen Frankreich nicht. Daher ist es sehr lukrativ.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

komisch und ich hatte immer gedacht, dass Grenznähe zur Schweiz auch die Immobilienpreise im Heimatland beeinflusst, wie in Freiburg.

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MktMMMler

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Dieser Thread wird Ihnen präsentiert von der Französisch-Schweizerischen Handelskammer :D

Ganz im Ernst: Wer in der Grenzregion wohnt, der weiß, dass z.b. bei Roche die Baguettes mit den Krauts gegen die 'Chäsis schimpfen ;-)

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Nein im grenznahen Frankreich gibt es keinen Immobilienboom. Die Preise stagnieren seit ca. zehn Jahren. Dabei sind die Zinsen in Frankreich ähnlich niedrig wie in Deutschland, teilweise noch niedriger. Es sind einfach sehr viele Vorurteile und die Sprachbarriere, die viele Menschen von Frankreich fern halten. Sehr viele meinen, Frankreich sei eine Steuerhölle, selbst für Normalverdiener. Des Weiteren können viele kein französisch und verlieren daher nicht mal eine Sekunde darüber, nach Frankreich zu ziehen, wenn sie im Raum Basel mit akuter Wohnungsnot, eine Wohnung suchen. Ohne Französisch kann man sich nicht mal über das Preisniveau informieren und muss daher auf "Hören sagen" zurück greifen. Bauland wenige Kilometer von Basel gibt es auf französischer Seite für ca. 200 Euro pro qm. Weiter weg für ca. 100 Euro pro qm. Wo gibt es das in einem Ballungszentrum in Deutschland.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Hier mal eine Karte mit Preisübersicht. Maison = Haus, Appartement = Wohnung, pro qm versteht sich. Auch gibt es da einen Index mit der Preisentwicklung und man sieht, dass die Preise seit gut zehn Jahren stagnieren, trotz super niedriger Zinsen. Ist alles auf französisch, aber ziemlich selbst erklärend:

http://www.meilleursagents.com/prix-immobilier/haut-rhin-68/

PS: Eines dieser "High Performer" Dörfer heisst Leymen. Da fährt sogar die Straßenbahn von Basel hin, daher sehr beliebt bei Expats. Mitten in der Natur, aber per Straßenbahn ist man sehr schnell in Basel.

Faustregel ist häufig: Ein Haus von guter Qualität mit 150 qm Wohnfläche, ca. zehn Jahre alt in guter Lage mit 600 qm Grund, kostet in einem Vorort von Basel ca. 1,5 Mio, im grenznahen Frankreich ca. 400 k Euro. Weiter weg von der Grenze natürlich billiger oder häufig noch mit Pool usw.
In Anbetracht der schweizer Gehälter ein super Schnäppchen.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Mal als einfaches Beispiel: Bei einem Gehalt als Wiwi bei einer größeren Firma in Basel kann man auf höchster Sachbearbeiterebene gut und gerne 120k CHF verdienen. Dabei spart man ca. 20k Euro Steuern, wenn man statt in Deutschland eben in Frankreich lebt. Bei einem Paar mit zwei Kindern sind das zusammen gerne mal 12-13k Euro pro Monat. Nur schon 10 km von Basel gibt es für 500k Luxushäuser. In Anbetracht dieser Gehälter ist das fast nichts. Wo sonst kann man sich als gehobener kaufmännischer Sachbearbeiter so ein Leben im Speckgürtel einer Großstadt schon leisten? neben dem Luxushaus bleibt immer noch genügend übrig zum sparen, investieren, reisen und gut leben! Krankenversichern kann man sich übrigens gegen alle Gerüchte auch in der Schweiz, so daß man sich im nahen Basel mit besten medizinischen EInrichtungen behandeln lassen kann. Ebenfalls gibt es dort sehr gute internationale Schulen.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Auf den Punkt gebracht. Wenn man seine "Arbeitsleistung" bzw. Lohn maximieren will, macht man es genau so.

Natürlich wird es dann wieder Leute geben die meckern ala "bla bla ich will Innenstadt wohnen in Metropole XY" dann muss man halt auch teilweise riesige Abstriche in Kauf nehmen.

Lounge Gast schrieb:

Mal als einfaches Beispiel: Bei einem Gehalt als Wiwi bei
einer größeren Firma in Basel kann man auf höchster
Sachbearbeiterebene gut und gerne 120k CHF verdienen. Dabei
spart man ca. 20k Euro Steuern, wenn man statt in Deutschland
eben in Frankreich lebt. Bei einem Paar mit zwei Kindern sind
das zusammen gerne mal 12-13k Euro pro Monat. Nur schon 10 km
von Basel gibt es für 500k Luxushäuser. In Anbetracht dieser
Gehälter ist das fast nichts. Wo sonst kann man sich als
gehobener kaufmännischer Sachbearbeiter so ein Leben im
Speckgürtel einer Großstadt schon leisten? neben dem
Luxushaus bleibt immer noch genügend übrig zum sparen,
investieren, reisen und gut leben! Krankenversichern kann man
sich übrigens gegen alle Gerüchte auch in der Schweiz, so daß
man sich im nahen Basel mit besten medizinischen
EInrichtungen behandeln lassen kann. Ebenfalls gibt es dort
sehr gute internationale Schulen.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

So leicht setzt man also als Immobilienmakler einen Backlink.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Nein das ist kein Backlink. Der Link oben ist eine Meta Suchseite, für Kredite und Immobilien, am ehesten mit Immoscout vergleichbar. Da wird keine Werbung für einen bestimmten Makler oder Bauträger gemacht. Es dient zur Preisübersicht. Sonst könnte ja jeder sagen, dass es da so günstig wäre zu wohnen.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Wie kommt man als deutscher Wiwi-Absolvent überhaupt auf eine Stelle in Basel bei Roche, Novartis & Co.?
Halte das Ganze langfristig für eine sehr attraktive Sache aber was man mitbekommt hat man ohne zumindest ein Studium in der Schweiz als deutscher eher weniger Chancen auf einen Einstieg dort.

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WiWi Gast

Re: Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Sich bewerben. Mit Berufserfahrung ist es meist einfacher. Es gibt auch andere attraktive Unternehmen im Raum Basel. Ich kenne auch einige, die wurden direkt nach dem Abschluss eingestellt, aber es ist definitiv leichter wenn man BE hat und zwar genau die, die gefordert ist. Falls man dann nach Frankreich ziehen möchte, sollte man zumindest mal einen Online Grundkurs in Französisch machen. Wenn man längerfristig dort bleiben will, sollte man schon schauen ein vernünftiges Niveau in Französisch zu erreichen. Wenn man hier lebt fällt das Lernen auch leichter. Es gibt aber auch Deutsche/Schweizer oder Expats dort die leben seit über 10 Jahren da, haben ihre Häuser, sind glücklich und sprechen kaum französisch. Bleiben eben unter sich oder unterhalten sich nur mit Leuten die noch Elsässisch können, ein deutscher Dialekt, was immer weniger jüngere Leute beherrschen. Zum Arzt gehen diese in die Schweiz und zum Einkaufen meist nach Deutschland, daher kommen diese Leute sogar ohne franz. klar.

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

WiWi Gast schrieb am 26.06.2017:

Hi Leute,

hier im Forum liest man ja öfters, dass die absolute Traumkombination ist in Basel zu arbeiten und in Frankreich zu wohnen. Ich denke es ist absolut wert hier einen neuen Thread zu erstellen, um darüber zu diskutieren.

Wert hat Erfahrungen? Warum ist es wirklich so geil.

Danke

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Bin soeben auf diesen Thread getroffen, bin Deutscher, lebe seit über zehn Jahren in Frankreich, spreche fliessend die Sprache und kenne das Land. Jetzt habe ich eine Stelle in Basel angeboten bekommen.

Ich versuche gerade alles durchzurechnen. Wieviel mehr Steuern zahlt man in Frankreich im Vergleich zu Basel? Denn das frisst den Vorteil bei der Miete jawohl teilweise weg.

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Bin soeben auf diesen Thread getroffen, bin Deutscher, lebe seit über zehn Jahren in Frankreich, spreche fliessend die Sprache und kenne das Land. Jetzt habe ich eine Stelle in Basel angeboten bekommen.

Ich versuche gerade alles durchzurechnen. Wieviel mehr Steuern zahlt man in Frankreich im Vergleich zu Basel? Denn das frisst den Vorteil bei der Miete jawohl teilweise weg.

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None

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Bin soeben auf diesen Thread getroffen, bin Deutscher, lebe seit über zehn Jahren in Frankreich, spreche fliessend die Sprache und kenne das Land. Jetzt habe ich eine Stelle in Basel angeboten bekommen.

Ich versuche gerade alles durchzurechnen. Wieviel mehr Steuern zahlt man in Frankreich im Vergleich zu Basel? Denn das frisst den Vorteil bei der Miete jawohl teilweise weg.

Einfach online deine steuern simulieren
FR : https://www.impots.gouv.fr/portail/simulateur-de-la-baisse-dimpot-sur-le-revenu-annoncee-pour-2020

Brauchst nur dein netto einzugeben (nach sozialsteuern) und kannst sehen wieviel du lohnsteuern bezahlst.
Aber CHF lohnsteuern sind glaube ich sogar tiefer als FR lohnsteuern.

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Wer wirklich optimiert, arbeitet in der Schweiz, mietet dort ein kleines Zimmer als "Hauptwohnsitz" zwecks Einkommenssteuer an und wohnt trotzdem in seinem schönen "Ferienhaus" in Deutschland.

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Ceterum censeo

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

WiWi Gast schrieb am 02.02.2020:

Wer wirklich optimiert, arbeitet in der Schweiz, mietet dort ein kleines Zimmer als "Hauptwohnsitz" zwecks Einkommenssteuer an und wohnt trotzdem in seinem schönen "Ferienhaus" in Deutschland.

§ 1 Abs. 1 S. 1 2. Alt. EStG sagt mir, dass du deine Kenntnisse im deutschen Steuerrecht einmal "optimieren" solltest.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Ceterum censeo schrieb am 04.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.02.2020:

Wer wirklich optimiert, arbeitet in der Schweiz, mietet dort ein kleines Zimmer als "Hauptwohnsitz" zwecks Einkommenssteuer an und wohnt trotzdem in seinem schönen "Ferienhaus" in Deutschland.

§ 1 Abs. 1 S. 1 2. Alt. EStG sagt mir, dass du deine Kenntnisse im deutschen Steuerrecht einmal "optimieren" solltest.
Liebe Grüße

Schlaumeier, offizieller (!) Lebensmittelpunkt sollte natürlich die Wohnung in der Schweiz sein. Noch leben wir in einer Zeit, in der du nicht auf Schritt und Tritt verfolgt wirst und niemand wirklich nachprüfen kann, ob du nicht vielleicht den Grossteil der Zeit in Deutschland verbringst.

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

WiWi Gast schrieb am 04.02.2020:

Ceterum censeo schrieb am 04.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.02.2020:

Wer wirklich optimiert, arbeitet in der Schweiz, mietet dort ein kleines Zimmer als "Hauptwohnsitz" zwecks Einkommenssteuer an und wohnt trotzdem in seinem schönen "Ferienhaus" in Deutschland.

§ 1 Abs. 1 S. 1 2. Alt. EStG sagt mir, dass du deine Kenntnisse im deutschen Steuerrecht einmal "optimieren" solltest.
Liebe Grüße

Schlaumeier, offizieller (!) Lebensmittelpunkt sollte natürlich die Wohnung in der Schweiz sein. Noch leben wir in einer Zeit, in der du nicht auf Schritt und Tritt verfolgt wirst und niemand wirklich nachprüfen kann, ob du nicht vielleicht den Grossteil der Zeit in Deutschland verbringst.

Ist das auf Dauer realisierbar? Jemand Erfahrungen?
Meine Frau und Kinder bleiben aber in Deutschland? Ehegattensplitting? Hilfe!

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WiWi Gast

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

Hallo gibt es dieses Forum überhaupt noch?

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