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Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Ich war nach dem Abschluss zuerst in der Beratung und ziemlich glücklich dort. Habe immer auch sehr gute Reviews bekommen, die Arbeit hat Spaß gemacht. Ich wollte dann in die Industrie...

Ich finde es sehr schwierig mit den Leuten in der Industrie umzugehen. Klar gibt es Ausnahmen, aber ich spüre die Leute, besonders meine Juniors, mögen mich nicht. Ich spüre diese Blicke und dieses Eye rolling, wenn ich etwas vorschlage, was das Management mag. (Im Management gibt es eher den Fokus auf Ergebnisse, da habe ich keine/ kaum Probleme).

Dabei gehöre ich gar nicht zu den super ambitionierten, die in den ersten Wochen 10 Vorschläge machen, wie man alles streamlinen soll. Ich verstehe, warum man das negativ betrachten könnte. Aber selbst meine Strukturierbarkeit wird negativ gedeutet.

Ich fand es damals in der Beratung viel einfacher, bei dem Kunden Anschluss zu finden als jetzt in der Industrie. In der Beratung war die Atmosphäre auch sehr gut.

Ratschläge?

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Würde dich auch nicht mögen. Haben auch so nen neuen kollegen aus der Beratung. Mich nervt jeder Satz aus seinem Mund.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

In der Industrie kommt man im Gegensatz zur Beratung mit Zuckerbrot häufig nicht so weit. Da muss man die Peitsche rausholen. Hört sich blöd und altmodisch an, aber meiner Erfahrung nach sind die Leute es in eher rustikaleren Branchen wie z.B. Bau gar nicht anders gewöhnt. Eye rolling würde ich niemals akzeptieren. Direkt dazwischenhauen und die Person bloß stellen!

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Ich war nach dem Abschluss zuerst in der Beratung und ziemlich glücklich dort. Habe immer auch sehr gute Reviews bekommen, die Arbeit hat Spaß gemacht. Ich wollte dann in die Industrie...

Ich finde es sehr schwierig mit den Leuten in der Industrie umzugehen. Klar gibt es Ausnahmen, aber ich spüre die Leute, besonders meine Juniors, mögen mich nicht. Ich spüre diese Blicke und dieses Eye rolling, wenn ich etwas vorschlage, was das Management mag. (Im Management gibt es eher den Fokus auf Ergebnisse, da habe ich keine/ kaum Probleme).

Dabei gehöre ich gar nicht zu den super ambitionierten, die in den ersten Wochen 10 Vorschläge machen, wie man alles streamlinen soll. Ich verstehe, warum man das negativ betrachten könnte. Aber selbst meine Strukturierbarkeit wird negativ gedeutet.

Ich fand es damals in der Beratung viel einfacher, bei dem Kunden Anschluss zu finden als jetzt in der Industrie. In der Beratung war die Atmosphäre auch sehr gut.

Ratschläge?

Solange die "über dir" dich top finden ist alles gut.
Es dürfen keine Vorwürfe des "nach unten treten" kommen - aber das sollte klar sein.
Dass dich die "Juniors" nicht lieben ist immer so. Das ist wie überall Hierarchie.
NUR im IB/UB wird dieses "Natürlich Chef! Liebend gern! Sofort!" gelebt - was ich als Anfänger gut fand und immer noch tue.
Es gibt die UB/IB/Kanzlei/Krankenhaus Culture, die der Wirtschaft und die der Beamten.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Wie gelingt dir das Zwischenmenschliche im Job, wenn es nicht um Vorschläge oder Ergebnisse geht? Vielleicht könntest du mit den Kollegen mehr Networken, um eine gewisse partnerschaftliche Zusammenarbeit auf der Arbeit zu stärken und vielleicht ergeben sich sogar Freundschaften? Manchmal muss man am Anfang etwas an seiner "Sympathie" arbeiten, gerade wenn man als externer eine Führungsposition einnimmt.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Wie gelingt dir das Zwischenmenschliche im Job, wenn es nicht um Vorschläge oder Ergebnisse geht? Vielleicht könntest du mit den Kollegen mehr Networken, um eine gewisse partnerschaftliche Zusammenarbeit auf der Arbeit zu stärken und vielleicht ergeben sich sogar Freundschaften? Manchmal muss man am Anfang etwas an seiner "Sympathie" arbeiten, gerade wenn man als externer eine Führungsposition einnimmt.

Das versuche ich aber spüre viel Distanz auf deren Seite. In der Beratung war das nie der Fall, egal Manager oder Praktikanten.

Ich habe bei der Firma ein paar gute Bekannten gefunden, aber eher in anderen Teams. Mit meinen Vorgesetzten klappt es auch sehr gut. Die Juniors in meinem Team und manche Peers in anderen... Das finde ich schwierig. Die Tatsache, dass ich von Anfang an anspruchsvolle Projekte übernehmen musste und dass man von mir viel erwartet, macht die Situation nicht einfacher. Ich habe einfach wenig Zeit.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Würde dich auch nicht mögen. Haben auch so nen neuen kollegen aus der Beratung. Mich nervt jeder Satz aus seinem Mund.

Danke für diesen Beitrag, hat mich zum Lachen gebracht :)

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Was meinst du mit juniors? Einfach jüngere kollegen auf gleicher ebene?

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Was meinst du mit juniors? Einfach jüngere kollegen auf gleicher ebene?

Kollegen auf niedrigeren Ebenen.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Was meinst du mit juniors? Einfach jüngere kollegen auf gleicher ebene?

Kollegen auf niedrigeren Ebenen.

Welche Position hast du denn?

In dem Fall ist eye rolling natürlich eher frech.

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ExBerater

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

+1

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Es wäre ein ganz guter Anfang, die Mitarbeiter in deiner Abteilung nicht Juniors zu nennen.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

Starker Beitrag!

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Würde dich auch nicht mögen. Haben auch so nen neuen kollegen aus der Beratung. Mich nervt jeder Satz aus seinem Mund.

Geht mir genauso.... Diese Leute kennen nur immer ihre "Konzepte". Wenn man dann damit leben muss und diese wirklich umsetzt scheitern sie kläglich... Echt nervig mit solchen Leute zusammenzuarbeiten. Mein Chef ging jetzt auch soweit gar keine Big4ler mehr einzustellen, da außer Gequatsche nichts bei der Arbeit rumkommt.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

Du scheinst ein unrealistisches Bild von der Beratung zu haben. Nicht bei allen ist es wie in Filmen. Ich kenne keine, wo "24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen".

Weniger Stereotype, mehr... gesunder Menschenverstand? bitte.

Die "Juniors" (die in der Realität anders heißen, ich möchte hier aber natürlich nicht zu viel verraten) sind übrigens wirklich nicht besonders gut. In der Beratung habe ich mit deutlich besseren Leuten gearbeitet. Und ich rede nicht von der Motivation sondern Kompetenzen, die den Leuten fehlen (sowohl hard als auch soft skills).

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Es wäre ein ganz guter Anfang, die Mitarbeiter in deiner Abteilung nicht Juniors zu nennen.

+1, ich hoffe den Begriff hast du nicht im Unternehmen verwendet. Entweder sind das Mitarbeiter oder Kollegen.

Außerdem willkommen außerhalb der UB-Blase. Im Konzern haben die meisten keine Notwendigkeit auch noch außerhalb der Arbeitszeit mit Kollegen rumzuhängen und „Freundschaften“ zu pflegen. Das ist eben der Unterschied zur UB wo man die ganze Woche zusammen beim Kunden ist und sonst keinen kennt.

Die meisten werden wohl nur 1-2 „Freunde“ im direkten beruflichen Umfeld haben mit denen sie auch privat etwas unternehmen. Und ja, wenn du der typische Berater-Schnössel-Dampfplauderer bist oder so rüberkommst, dann wirst du überwiegend Augenrollen ernten. Denn wahrscheinlich haben gerade die alten Kollegen die Vorschläge schon 10 mal gehört.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

+1 Top Beitrag, genau so sieht's aus!

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

Sehr guter Beitrag, sehe ich größtenteils genau so!

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Würde dich auch nicht mögen. Haben auch so nen neuen kollegen aus der Beratung. Mich nervt jeder Satz aus seinem Mund.

Geht mir genauso.... Diese Leute kennen nur immer ihre "Konzepte". Wenn man dann damit leben muss und diese wirklich umsetzt scheitern sie kläglich... Echt nervig mit solchen Leute zusammenzuarbeiten. Mein Chef ging jetzt auch soweit gar keine Big4ler mehr einzustellen, da außer Gequatsche nichts bei der Arbeit rumkommt.

Eure Beiträge zeugen aber von absoluter Ignoranz und zeigen keinerlei Verständnis. Versetzt euch mal in die Lage eines Beraters oder meinetwegen auch eines Gründers, der es gewohnt ist in einem schnelllebigen Umfeld zu arbeiten und dann auf die Konzernlandschaft/Industrie und (sorry, nicht despektierlich gemeint) Leute wie euch trifft. Da treffen einfach zwei Welten aufeinander und da müssen im Idealfall beide Seiten verständnisvoll sein. Die Industrie ist ebenfalls eine Blase und vielleicht sogar eine viel größere als die Beratung.

Was glaubt ihr wie Leute wirken, die morgens bei der Arbeit erst mal 1-2 Stunden Zeitung lesen? Montagmorgens nichts besseres zutun haben als den Speiseplan der Kantine auswendig zu lernen? Sich schon Montag auf den Dönertag am Donnerstag freuen? Zwei Wochen lang diskutieren, ob das Whiteboard im Büro weiß oder gräulich sein soll? 2/3 ihres Tages damit verbringen Kommentare im Intranet zu lesen und ausgiebig zu kommentieren? (Alles eigene Erfahrungen!)

Leben und leben lassen aber gegenseitiges Verständnis wäre schon angebracht.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Lieber TE,

meine Juniors<
Eye rolling<
alles streamlinen <

deshalb findest Du keinen Anschluss.

Ratschläge?

Ja! Drück Dich nicht so peinlich aus (nicht böse gemeint).

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Du wirst immer sympathischer

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

Du scheinst ein unrealistisches Bild von der Beratung zu haben. Nicht bei allen ist es wie in Filmen. Ich kenne keine, wo "24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen".

Weniger Stereotype, mehr... gesunder Menschenverstand? bitte.

Die "Juniors" (die in der Realität anders heißen, ich möchte hier aber natürlich nicht zu viel verraten) sind übrigens wirklich nicht besonders gut. In der Beratung habe ich mit deutlich besseren Leuten gearbeitet. Und ich rede nicht von der Motivation sondern Kompetenzen, die den Leuten fehlen (sowohl hard als auch soft skills).

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Lieber TE,

meine Juniors<
Eye rolling<
alles streamlinen <

deshalb findest Du keinen Anschluss.

Ratschläge?

Ja! Drück Dich nicht so peinlich aus (nicht böse gemeint).

+1

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Lieber TE,

meine Juniors<
Eye rolling<
alles streamlinen <

deshalb findest Du keinen Anschluss.

Ratschläge?

Ja! Drück Dich nicht so peinlich aus (nicht böse gemeint).

+1

Das dürfte wirklich einer der Gründe sein. So redet eigentlich kein vernünftiger Mensch außerhalb WiWi-TReFF.de

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

ExBerater schrieb am 10.04.2019:

Ganz typischer Fall von: Willkommen in der Realität Herr Berater.

Die Beratung ist eine Blase. Dort und nur dort dürfen 24 Jährige ohne jede Erfahrung an den ganz großen Rädern drehen oder zumindest denken dass sie das tun.
Man wird ernst genommen weil man viel Geld für sie ausgibt und weil die Bosse das Projekt initiiert haben. Echter Respekt ist das nicht.
Schlimmer noch dass man in der Beratung keinerlei Führung lernt. Echte Führung kam man nämlich nicht in einem Umfeld lernen in dem es nur von einem Projekt zum nächsten geht und alle um einen herum intrinsisch motivierte top performer sind.

Lerne dich mit den "Juniors" ernsthaft zu beschäftigen. Sonst wirst du scheitern. Oder noch schlimmer: du schaffst es nach oben und wirst ein weiterer völlig abgehobener Boss

Sehr guter Beitrag, sehe ich größtenteils genau so!

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Würde dich auch nicht mögen. Haben auch so nen neuen kollegen aus der Beratung. Mich nervt jeder Satz aus seinem Mund.

Geht mir genauso.... Diese Leute kennen nur immer ihre "Konzepte". Wenn man dann damit leben muss und diese wirklich umsetzt scheitern sie kläglich... Echt nervig mit solchen Leute zusammenzuarbeiten. Mein Chef ging jetzt auch soweit gar keine Big4ler mehr einzustellen, da außer Gequatsche nichts bei der Arbeit rumkommt.

Eure Beiträge zeugen aber von absoluter Ignoranz und zeigen keinerlei Verständnis. Versetzt euch mal in die Lage eines Beraters oder meinetwegen auch eines Gründers, der es gewohnt ist in einem schnelllebigen Umfeld zu arbeiten und dann auf die Konzernlandschaft/Industrie und (sorry, nicht despektierlich gemeint) Leute wie euch trifft. Da treffen einfach zwei Welten aufeinander und da müssen im Idealfall beide Seiten verständnisvoll sein. Die Industrie ist ebenfalls eine Blase und vielleicht sogar eine viel größere als die Beratung.

Was glaubt ihr wie Leute wirken, die morgens bei der Arbeit erst mal 1-2 Stunden Zeitung lesen? Montagmorgens nichts besseres zutun haben als den Speiseplan der Kantine auswendig zu lernen? Sich schon Montag auf den Dönertag am Donnerstag freuen? Zwei Wochen lang diskutieren, ob das Whiteboard im Büro weiß oder gräulich sein soll? 2/3 ihres Tages damit verbringen Kommentare im Intranet zu lesen und ausgiebig zu kommentieren? (Alles eigene Erfahrungen!)

Leben und leben lassen aber gegenseitiges Verständnis wäre schon angebracht.

Wieso soll sich nicht der neue kollege erstmal anpassen? Ich kann doch auch nicht in die beratung wechseln und dann den ersten arbeitstag erstmal mit nem ausgedehnten frühstück beginnen.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Sollte er definitiv, aber ignorante Tarifscharben können sich auch mal aus ihrer Komfortzone bewegen und nicht die Schuld bei allen außer sich selbst suchen. Aber Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass man seinen Horizont erweitert und etwas dazu lernt.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Welcome to the DAX World.

War während dem Bachelor Praktikant bei Daimler, super gut mit meinem E4 (und E3) verstanden. Mir wurde dann nach dem Praktikum angeboten für gutes Geld direkt anzufangen. Hab dankend abgelehnt und mache jetzt einem Target Master damit ich bei MBB/T2 einsteigen kann.

Konzern sieht mich erst wieder wenn ich Kinder bekomme, baue und mir einem Golden Retriever kaufe.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

WiWi Gast schrieb am 11.04.2019:

Welcome to the DAX World.

War während dem Bachelor Praktikant bei Daimler, super gut mit meinem E4 (und E3) verstanden. Mir wurde dann nach dem Praktikum angeboten für gutes Geld direkt anzufangen. Hab dankend abgelehnt und mache jetzt einem Target Master damit ich bei MBB/T2 einsteigen kann.

Konzern sieht mich erst wieder wenn ich Kinder bekomme, baue und mir einem Golden Retriever kaufe.

Und dann nach ein paar Jahren hoffen, Daimler als Exit zu schaffen.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Deine Situation sowie manche Kommentare hier von Leuten aus der Industrie zeigt ja wieder was das wirkliche Problem ist: die deutsche Neidgesellschaft. Deshalb hab ich meinen Exit auch zu nem S&P500 Konzern gemacht. In Amerika hat man noch Respekt vor Vorgesetzen bzw. versucht man von erfolgreicheren Menschen zu lernen anstatt sie aus Neid anzufeinden so wie hier in Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

In der Industrie ist leider viel Mittelmaß. Und Mittelmaß hat Angst / Neid / Missgunst gegenüber besseren (oder vermeintlich besseren).

Würde ich ignorieren. Auch in der Industrie zählt unterm Stricht die Performance und das Verhältnis nach oben.

antworten
WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Da ist schon etwas Wahres dran. Bei uns wird Erfolg kritisch gesehen und nicht beklatscht.

Ändert an der der Situation trotzdem nichts. Das Problem ist nunmal, dass man aus einem sehr kompetitiven Umfeld kommt und in der neuen Umgebung nicht alle bis unter die Haarspitzen motiviert und Master-Absolventen sind. Als Führungskraft muss man die ja trotzdem abholen. Kommt man damit nicht klar, muss man halt wieder zurück. "Berater-Blase" ist da schon sehr zutreffend. Das Big Picture interessiert an der Basis keine Sau. Ein Wechsel von der Beratung ins untere oder mittlere Management kann da ein Realitätsschock sein. Ab dem oberen Management passt es dann wieder, da ist der Abstand dann wieder groß genug ;)

WiWi Gast schrieb am 11.04.2019:

Deine Situation sowie manche Kommentare hier von Leuten aus der Industrie zeigt ja wieder was das wirkliche Problem ist: die deutsche Neidgesellschaft. Deshalb hab ich meinen Exit auch zu nem S&P500 Konzern gemacht. In Amerika hat man noch Respekt vor Vorgesetzen bzw. versucht man von erfolgreicheren Menschen zu lernen anstatt sie aus Neid anzufeinden so wie hier in Deutschland.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Als ob in der Beratung die Leute alle so Top motiviert sind...
Da haben auch 50% keine Lust auf den Job.

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WiWi Gast

Raus aus der Beratung: Ich kann keinen Anschluss finden

Für deinen nächsten Vorschlag sprichst du dich mit nem Junior vorher ab bzw. fragst ihm um Rat und bei der Vorstellung ans Management stellst du ihn in das Rampenlicht. "Dank xy konnte wir das ausarbeiten...." Noch besser, haben die vielleicht selber eine Idee? Rausfinden, zusammen ausarbeiten und dann ist das seine Idee gewesen und du hast nur ein wenig unterstützt.
Andere Möglichkeit. Wenn stell dich schützend vor deine "Juniors", wenn etwas falsch gelaufen ist, übernimmst du die Verantwortung oder kritisierst das der Prozess vielleicht einfach nicht gut so ist.
Das sollte nicht nur bei betroffenen einen guten Eindruck machen sondern bei allen die es mitbekommen.

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