DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & KündigungMitarbeiterbindung

Engagement Index 2005 - Arbeitnehmer mit wenig Verbundenheit

Der gesamtwirtschaftliche Schaden durch ein geringes Engagement der deutschen Arbeitnehmer beläuft sich auf eine Summe von etwa 250 Milliarden Euro pro Jahr.

Zwei Seehunde im Wasser, die sich küssen.

Engagement deutscher Arbeitnehmer weiter gering
Potsdam, 31.08.2005 (ots) - Seit vier Jahren misst die Unternehmensberatung Gallup GmbH mit dem Engagement-Index regelmäßig die Stärke der emotionalen Bindung von Arbeitnehmer in Deutschland. Die Ausprägung wird dabei anhand von zwölf Aussagen zum Arbeitsplatz beziehungsweise Arbeitsumfeld gemessen. Basierend auf dem Ausmaß der Zustimmung zu den Aussagen werden die für die repräsentative Befragung zufällig ausgewählten Arbeitnehmer ab 18 Jahre den Kategorien »ohne emotionale Bindung«, »geringe emotionale Bindung« und »hohe emotionale Bindung« zugeordnet.

Jetzt liegen die aktuellen Ergebnisse für das Jahr 2005 auf Basis der Befragung von 1.863 Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland vor.

 

 

Damit bleibt der Anteil der Beschäftigten, bei denen sich nur eine geringe oder keine emotionale Bindung im Job ausmachen lässt, auf hohem Niveau stabil (2004: 87 % - 2003: 88 % - 2002: 85 % - 2001: 84 %). Ein bedeutsamer Unterschied zwischen den alten und neuen Bundesländern lässt sich hierbei nicht ausmachen.
 

 

 

  1. Seite 1: Engagement deutscher Arbeitnehmer weiter gering
  2. Seite 2: Jedes Jahr erheblicher gesamtwirtschaftlicher Schaden

Im Forum zu Mitarbeiterbindung

5 Kommentare

Lange Kündigungsfrist- abschreckend? Eure Erfahrungen

WiWi Gast

Eine Kündigungsfrist von 3 Monaten finde ich relativ normal. Bei meinem letzten Wechsel war das jedenfalls kein Problem. Wenn ein Unternehmen ernsthaft an dir interessiert ist, dann warten Sie auch 3 ...

4 Kommentare

Kündigung Gepimmtes Zeugnis

WiWi Gast

Wenn die Notenübersicht aktiv manipuliert wurde (z. B. PDF erzeugt, und anschließend die jeweiligen Noten verändert, geht ja mittlerweile ziemlich einfach), kann dies ggf. den Straftatbestand dder Urk ...

4 Kommentare

UB out Zeugnis

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 06.05.2018: Dazu gibt es bereits einen Thread. Ich mach‘s kurz: Gut, wenn du keinen Stress machst. ...

12 Kommentare

Kann man als Partner (BIG 4) entlassen werden?

WiWi Gast

Börsennotierte Firmen (Accenture zB) haben ja eine rein "virtuelle" Partnerschaft, die werden geführt wie eine normale Corporation, nicht basisdemokratisch,

6 Kommentare

Kündigung in der Probezeit

WiWi Gast

Gerade bei den größeren DAX-Unternehmen ist es ein relativ bis sehr großer Aufwand, bis man überhaupt eine Stelle neu besetzt bekommt, von extern ist es meistens unheimlich schwer. Wenn du also nicht ...

18 Kommentare

Was droht bei dem Zurücktreten vom neuen Arbeitsvertrag, den man bereits unterschrieben hat?

WiWi Gast

Alle spielen hier die High Performer, aber keiner kann sich einen Arbeitsvertrag durchlesen? Wenn keine Vertragsstrafe drinnen steht gibt es auch keine offizielle. Der Arbeitsvertrag gilt bereits ab ...

18 Kommentare

Vertriebsveteran: Mit 60 auf dem Abstellgleis oder noch Luft nach oben?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 30.03.2018: Hallo, hier ist wieder Martin. Als ich diesen Post las, war ich erstmal baff, es scheint viele Leute zu geben, die einen falschen Eindruck von der Tätigkeit haben ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Mitarbeiterbindung

Gute Chancen, im Job zu bleiben - gesunkene Chancen, Arbeit zu finden

Nach einer aktuellen Umfrage befürchtet mehr als jeder zweite Bundesbürger, seinen Job zu verlieren. Hingegen ist für die meisten Menschen das Risiko, arbeitslos zu werden, verhältnismäßig niedrig und daran hat sich in letzter Zeit nichts geändert. Allerdings haben sich die Chancen, aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung zu kommen, in den letzten Monaten etwas verschlechtert.

Notausgangsschild mit Notbeleuchtung und einem rennenden Männchen.

Arbeitskräftefluktuation - Akademiker wechseln häufiger

Rein statistisch betrachtet werden die Arbeitsplätze in Deutschland alle drei bis vier Jahre neu besetzt. Diese Fluktuationsrate von 25 bis 30 Prozent ist seit Jahrzehnten mehr oder weniger konstant. Qualifizierte wechseln häufiger: Absolventen einer Universität wechseln knapp ein Drittel häufiger den Arbeitsplatz als Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Weiteres zum Thema Jobwechsel & Kündigung

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Ein grünes Schild mit sechs weißen Männchen.

Führungskräfte bringt der Headhunter, nicht das Arbeitsamt

Bei der Rekrutierung von Führungskräften in mittelgroßen Unternehmen unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland immer noch deutlich. Das ergab eine vom Land Thüringen geförderte Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Personalpolitik.

Ein Briefkasten an einer Hauswand mit einem symbolische Brief im Milchglas und einer Zeitungsröhre.

Personalverantwortliche mit Headhuntern häufig unzufrieden

IT-Manager und Personalverantwortliche in Unternehmen stellen Headhuntern kein gutes Zeugnis aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE.

Der Blick in ein Treppenhaus durch eine Fensterwand.

Entscheidungskriterien beim Jobwechsel

Die Personalberatung Neumann International hat im Rahmen einer Studie in Deutschland und Osteuropa untersucht, worauf Kandidaten bei ihrer beruflichen Neuorientierung tatsächlich Wert legen.

Beliebtes zum Thema Karriere

Karriere zum DAX-CEO: Eine junger Manager im Anzug läuft eine lange Treppe hoch.

Fast jeder zweite DAX-Chef ist Wirtschaftswissenschaftler

Die Wirtschaftswissenschaftler dominieren das Topmanagement der DAX-Unternehmen. 56 Prozent der Vorstände in MDAX-Unternehmen und 47 Prozent der Vorstände im DAX und SDAX sind Wirtschaftswissenschaftler. Von den CEOs der TecDAX-Unternehmen hat dagegen lediglich jeder dritte Wirtschaftswissenschaften studiert. Jeder fünfte Vorstandschef, der erstmals ein Unternehmen führte, war zuvor Finanzvorstand. Die CEOs waren vorher am häufigsten Unternehmensberater, wie die Lebensläufe von 170 DAX-Vorständen laut dem "Headhunter" Korn Ferry zeigen.

Jobzufriedenheit: Eine weibliche Führungskraft lacht beim Telefonieren.

Jobzufriedenheit von Führungskräften am höchsten

Führungskräfte sind häufig sehr glücklich in ihrem Job. 41,7 Prozent der Führungskräfte bezeichnen sich als "sehr zufrieden" mit ihrer Arbeit. Akademikerinnen und Akademiker sind mit 39,5 Prozent generell überdurchschnittlich zufrieden im Job. Jeder dritte Erwerbstätige ist laut Statistischem Bundesamt in Deutschland mit seiner Tätigkeit "sehr zufrieden".

Das Bild zeigt passend zur Manpower-Studie "Karriereziele" einen Kompass und das Wort "Karriere"

Karriereziele 2018: Jeder Zweite wünscht sich mehr Gehalt

Aktuell machen die Deutschen ihren Job vorwiegend wegen des Geldes. Mehr Gehalt ist entsprechend der zentrale Karrierewunsch von jedem Zweiten für 2018. Wie wichtig es ist, Kenntnisse rund um die Digitalisierung aufzubauen, haben nur wenige Arbeitnehmer erkannt. 18 Prozent der Deutschen sind karrieremüde und möchten weniger arbeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Manpower-Studie „Karriereziele 2018“.

Lernstress: Buchcover "Kein Stress mit dem Stress"

Broschüre: Kein Stress mit dem Stress

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Betriebe im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ mit Informationen und Handlungshilfen. Neu im Angebot ist der Sammelordner „Kein Stress mit dem Stress – Lösungen und Tipps für Führungskräfte und Unternehmen“.

Managerinnen-Barometer 2018: Erfolge mit Frauenquote

Die Frauenquote für Aufsichtsräte wirkt. Der Frauenanteil ist auf 30 Prozent gestiegen. Dennoch sind Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit. Die Vorstände sind weiterhin eine Männerdomäne. Besonderen Aufholbedarf haben Banken und Versicherungen. Das ergibt das aktuelle Managerinnen-Barometer 2018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Die gesunde Karriere: Portraitbild vom Autor Günter F. Gross

Die gesunde Karriere: Teil 5 - Bestimmen Sie Ihre Stimmung selbst!

In dieser neuen Serie liefert der Erfolgstratege und Bestsellerautor Günter F. Gross zusammen mit WiWi-TReFF Tipps und Sofortprogramme für eine gesunde Karriere und den Erfolg von Anfang an. Gross rät: »Bestimmen Sie Ihre Stimmung selbst! Überlassen Sie das nicht den Verhältnissen.«

Business: Bain-Studie zu Managementtechniken in Deutschland und weltweit.

Deutsche Führungskräfte schätzen bewährte Managementtechniken

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Benchmarking, strategische Planung und Change Management die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue innovative Werkzeuge wie Agile Management und Advanced Analytics werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Weltweit rücken Kundenmanagement und Kundenzufriedenheitsanalysen in den Fokus. Eine wachsende Komplexität und abnehmende Kundenloyalität sind die weltweit größen Herausforderungen.