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Probleme mit BerufseinstiegHigh Potentials

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Guten Abend,

mal ein etwas anderes Thema: hier schreiben viele, dass sie trotz guten und schlechten Noten Karriere machen und super verdienen.

Gibt es auch welche, die sehr gute Noten hatten aber dennoch zu wenig verdienen oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten.

Wäre toll, wenn auch solche Themen ausgetauscht werden und Erfahrungen geteilt werden!

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Merke: Noten, Praktika und der ganze Kram sind nur wichtig zum reinkommen. Einmal drin, zählt Sympathie, Fähigkeiten, Netzwerken. Wenn du dich als Top Absolvent auf eine Online Marketing Stelle bewirbst, bist du selber Schuld ;-)

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Also, ich habe 1,0 Abi und 1,9 Bachelor und bin dann trotzdem vor ca. 10 Jahren nur mit 30k eingestiegen und in 3 Jahren auf 40k gestiegen (Bankbuchhaltung). Das lag wie der Poster von davor schon meinte an fehlenden Fähigkeiten sich selbst zu vermarkten, Netzwerke zu bilden, Unterstützer zu finden. Bin dann gewechselt und habe dann über die Jahre Selbstvertrauen aufgebaut und auch die Fähigkeiten mit selbst zu vermarkten und Dinge zu fordern. Auch dank Unterstützung durch Mentoren und Coaches. Heute mit Master und ca. 10 Jahren BE bei 160k.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Hallo,

Ich habe ein sehr gutes Abi gehabt, einen sehr guten Masterabschluss von einer Top-Uni, Praktika bei namhaften Firmen mit guten bis sehr guten Zeugnissen gemacht und bin dennoch zu einem recht niedrigen Gehalt eingestiegen. Hatte keinen einfachen Jobeinstieg. Die Suche dauerte zwar "nur" ca. 4 Monate, aber nachdem ich es überwiegend bei großen und bekannten Firmen versucht und fast nur Absagen bekommen habe, war ich etwas frustriert und habe dann einfach eine Stelle bei einem kleinen Unternehmen angenommen, das mir sehr schnell ein Angebot gemacht hat.
Natürlich frage ich mich, woran es liegt, dass es nicht besser geklappt hat. Soweit ich das beurteilen kann, habe ich jede Bewerbung ganz genau auf das Unternehmen und die Stelle abgestimmt und auch keine trivialen Anschreiben verfasst.
Muss dazu sagen: Habe im Bereich Marketing nach einer Stelle gesucht. Und der Bereich scheint ziemlich überlaufen zu sein.
Natürlich kann man sagen: Die anderen haben mit ihren Unterlagen wohl mehr überzeugt, haben den besseren Lebenslauf. Selbstkritisch und realistisch muss man schon sein. Aber ich kenne auch genügend Leute, die viel weniger vorzuweisen hatten als ich und trotzdem bei den "Großen" reinkommen sind... Denke mittlerweile, dass Werkstudententätigkeiten wirklich Gold Wert sind, da man so schon seinen Fuß ins Unternehmen setzt und übernommen werden kann, wenn man sich nicht ganz blöd anstellt...
Keine Ahnung, was letztlich ausschlaggebend ist. Glück, Vitamin B... Wahrscheinlich kann man nicht alles allein auf solche Faktoren schieben. Ganz verstehen kann das Pronzip, nach dem das funktioniert, trotzdem nicht...

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Abi 1.3, Bachelor1 2.0, Bachelor2 1.8, Master1 1.3, alles MINT. 4 Fremdsprachen mehr oder weniger fließend. Umfangreiche IT/Programmierkentnisse mit jahrelanger nachweisbarer Erfahrung. Ehrenamt + kleines Start Up mit umfangreichen Projektmanagement Erfahrungen.

Gesucht: 2 Jahre.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Hab Abi 1,3 und BWL Bachelor (Mannheim) 1,5...am Ende bin ich trotzdem bei einer Big 4 im Audit gelandet. Gute Noten und "Target Uni" sollte man also nicht überbewerten

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Wie oben bereits beschrieben: eure Noten sind nur die Eintrittskarte, in einem Interview/AC müsst ihr schon menschlich überzeugen. Später hilft euch natürlich Fleiß, Netzwerk, Sympathie und ein bißchen Glück. Das kann man nicht/nur schwer lernen.

Mein Prof sagte uns mal: "Eure Noten sind die Eintrittskarte zur Party, um der Star des Abends zu werden und um die Lady flach zu legen, da muss es schon menschlich passen." Immer wieder passend.

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Peter

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

Merke: Noten, Praktika und der ganze Kram sind nur wichtig zum reinkommen. Einmal drin, zählt Sympathie, Fähigkeiten, Netzwerken. Wenn du dich als Top Absolvent auf eine Online Marketing Stelle bewirbst, bist du selber Schuld ;-)

Ja also ich kann da nur zusitmmen. Noten sind nur bedingt notwendig. Wichtiger sind die social skills und Kommunikation . Das ist das allereste was zählt. Klar, du musst Fachwissen haben, aber das muss nicht perfekt sein.

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Caro

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Guten Abend,

mal ein etwas anderes Thema: hier schreiben viele, dass sie trotz guten und schlechten Noten Karriere machen und super verdienen.

Gibt es auch welche, die sehr gute Noten hatten aber dennoch zu wenig verdienen oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten.

Wäre toll, wenn auch solche Themen ausgetauscht werden und Erfahrungen geteilt werden!

Ja Noten sind kein Garant dafür, dass du auch gut verdienst. Es hängt viel von deiner Persönlichkeit und vor allem auch davo ab, in welchem Bereich du arbeitest. Viele haben eine Top a usbildung mit strahlend guten noten und sind trotzdem miserabel bezahlt. Leider. Ich hoffe, dass du bald was passendes findest.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Gibt es auch welche, die sehr gute Noten hatten aber dennoch zu wenig verdienen oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten.

Ja, gibt es.
Abi 1,6
Studium Verfahrenstechnik mit Schwerpunktfach Wirtschaft
Vordiplom 2,6 (13ter von ~150 - Schnitt war 3,3)
Diplom 1,8 (Jahrgangsbester)
Diplomarbeit 1,3 im interdisziplinären Bereich VT / Inf
Fließend Englisch (C2)
Besserer Programmierer als die meisten Informatiker (O-Ton Informatik Dr.)
26 Wochen Praktika bei Fortune500 Automobilzulieferer
Fertig seit September 2019
ca. 40 Bewerbungen. Alle Stellen die irgendwie passen außer Leiharbeit.

Interessanterweise bekomme ich von KMU nur Absagen ohne Vorstellungsgespräche. Von den größeren Konzernen dagegen werde ich nahezu wieder eingeladen, sowohl für Gespräche als auch für ACs. Daher sollte es nicht an meinen Bewerbungen liegen.

Bei den ACs stelle ich allerdings immer mehr fest, dass systematische Ansätze und technisches Verständnis unerwünscht sind - Wer bei (teilweise komplett unlösbaren) Aufgabenstellungen nachfragt fällt raus, wer komplett hirnrissige, praktisch nicht machbare Kompromisse anbietet wird manchmal genommen und wer den Mund gar nicht aufbekommt, aber dafür in den Pausen den Fachbereichsleitern auf persönlicher Ebene Honig ums Maul schmiert ("Habe gelesen sie laufen Charity Marathone... Das finde ich wirklich gut...") wird ohne Ausnahme sofort eingestellt.

Versuche es momentan noch über Headhunter und Personalvermittler, da es hier (Nähe BASF) einige auf die Chemie-/Pharma-/Anlagenbau-Branche spezialisierte gibt und ich eigentlich voll in den Fachkräfte"mangel" passen sollte. Falls das nichts wird bleibt mir nur Leiharbeit oder Beratung - für letztere hatte ich zwei Wochen nach Abschluss ein Angebot, aber habe abgelehnt weil herauskam, dass die "flexiblen Arbeitszeiten" 60h Wochen ohne Überstundenausgleich und das "branchenübliche Gehalt" 45k waren - zwar mit garantierter Steigerung auf ca. 60k im zweiten Jahr, aber halt wesentlich unter den 53k Minimum im 37,5h IGBCE Tarif.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Gibt es auch welche, die sehr gute Noten hatten aber dennoch zu wenig verdienen oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten.

Ja, gibt es.
Abi 1,6
Studium Verfahrenstechnik mit Schwerpunktfach Wirtschaft
Vordiplom 2,6 (13ter von ~150 - Schnitt war 3,3)
Diplom 1,8 (Jahrgangsbester)
Diplomarbeit 1,3 im interdisziplinären Bereich VT / Inf
Fließend Englisch (C2)
Besserer Programmierer als die meisten Informatiker (O-Ton Informatik Dr.)
26 Wochen Praktika bei Fortune500 Automobilzulieferer
Fertig seit September 2019
ca. 40 Bewerbungen. Alle Stellen die irgendwie passen außer Leiharbeit.

Interessanterweise bekomme ich von KMU nur Absagen ohne Vorstellungsgespräche. Von den größeren Konzernen dagegen werde ich nahezu wieder eingeladen, sowohl für Gespräche als auch für ACs. Daher sollte es nicht an meinen Bewerbungen liegen.

Bei den ACs stelle ich allerdings immer mehr fest, dass systematische Ansätze und technisches Verständnis unerwünscht sind - Wer bei (teilweise komplett unlösbaren) Aufgabenstellungen nachfragt fällt raus, wer komplett hirnrissige, praktisch nicht machbare Kompromisse anbietet wird manchmal genommen und wer den Mund gar nicht aufbekommt, aber dafür in den Pausen den Fachbereichsleitern auf persönlicher Ebene Honig ums Maul schmiert ("Habe gelesen sie laufen Charity Marathone... Das finde ich wirklich gut...") wird ohne Ausnahme sofort eingestellt.

Versuche es momentan noch über Headhunter und Personalvermittler, da es hier (Nähe BASF) einige auf die Chemie-/Pharma-/Anlagenbau-Branche spezialisierte gibt und ich eigentlich voll in den Fachkräfte"mangel" passen sollte. Falls das nichts wird bleibt mir nur Leiharbeit oder Beratung - für letztere hatte ich zwei Wochen nach Abschluss ein Angebot, aber habe abgelehnt weil herauskam, dass die "flexiblen Arbeitszeiten" 60h Wochen ohne Überstundenausgleich und das "branchenübliche Gehalt" 45k waren - zwar mit garantierter Steigerung auf ca. 60k im zweiten Jahr, aber halt wesentlich unter den 53k Minimum im 37,5h IGBCE Tarif.

Arbeite bei der BASF im Anlagenbau. Momentan werden nur sehr wenige eingestellt und es wird Wert auf Berufserfahrung gelegt, da Einarbeitung auch viele Ressourcen bindet die grad woanders gebraucht werden. Mein Rat: Geh erstmal zu einem Dienstleister wie Bilfinger oder ein kleines Büro und bewerbe Dich später. Mit Master sind über 65k, mit 1-2 Jahren Berufserfahrung über 75k, drin und das ist als Ingenieur dann bereits AT und nicht IGBCE.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Scheint ja hier echt viele Frustrierte zu geben.

Bachelor 2,4 und nur 1x3 Monate Praktikum. Nach 3 Bewerbungen mit 48k eingestiegen.
Vor 3 Monaten.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Scheint ja hier echt viele Frustrierte zu geben.

Bachelor 2,4 und nur 1x3 Monate Praktikum. Nach 3 Bewerbungen mit 48k eingestiegen.
Vor 3 Monaten.

Welches Studienfach? Für 0815 WiWi, WIng oder MB-Ing hätte ich erwartet dass mit so schlechter Note und nur Bachelor höchstens Leiharbeit oder Dienstleister gehen.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

Abi 1.3, Bachelor1 2.0, Bachelor2 1.8, Master1 1.3, alles MINT. 4 Fremdsprachen mehr oder weniger fließend. Umfangreiche IT/Programmierkentnisse mit jahrelanger nachweisbarer Erfahrung. Ehrenamt + kleines Start Up mit umfangreichen Projektmanagement Erfahrungen.

Gesucht: 2 Jahre.

Wie geht denn sowas....
Ich hatte einen Job mit 3,2 bachelor ohne Master schon vor Abgabe der Bachelor Arbeit. Das ohne Vitamin C oder krassem Lebenslauf. Bin zwar nur mit 39K eingestiegen, aber jetzt nach 6 Jahren bei ca 80K deutliche Steigerungen absehbar.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

Abi 1.3, Bachelor1 2.0, Bachelor2 1.8, Master1 1.3, alles MINT. 4 Fremdsprachen mehr oder weniger fließend. Umfangreiche IT/Programmierkentnisse mit jahrelanger nachweisbarer Erfahrung. Ehrenamt + kleines Start Up mit umfangreichen Projektmanagement Erfahrungen.

Gesucht: 2 Jahre.

Wie geht denn sowas....

Man muss hier ja unterscheiden, an welcher Stelle im Bewerbungsprozess es am meisten hakt.

  1. Gar keine Einladung -> Erfahrungen passen überhaupt nicht, Bewerbung zu schlampig oder schlicht zu viele Bewerber
  2. Keine Einladung zum 2. VG -> fachlich nicht überzeugt
  3. Absage direkt nach 2. VG -> menschlich nicht überzeugt
  4. Absage einige Zeit nach 2. VG -> Wunschkandidat hat doch noch zugesagt

Wenn man gar nicht mehr weiter weiß, kann ich besonders ITlern empfehlen, sich mit Personalvermittlern in Verbindung zu setzen. Die sitzen teilweise bei den Vorstellungsgesprächen mit drin und können danach detailliertes Feedback einholen, warum es nicht geklappt hat.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

3,2 Bachelor kein Praktikum nur Nebenjob und Ehrenamt, auf Praktikum im Gap Year bei DAX beworben, bekommen und dort übernommen worden, 55k zum Einstieg :)

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 28.04.2020:

Scheint ja hier echt viele Frustrierte zu geben.

Bachelor 2,4 und nur 1x3 Monate Praktikum. Nach 3 Bewerbungen mit 48k eingestiegen.
Vor 3 Monaten.

Welches Studienfach? Für 0815 WiWi, WIng oder MB-Ing hätte ich erwartet dass mit so schlechter Note und nur Bachelor höchstens Leiharbeit oder Dienstleister gehen.

Nicht so negativ :) Bin mit Bachelor 2.8 mit 100k eingestiegen, weil nett sein in DE ne Seltenheit ist und gerade bei Analyst stellen mit ner Arbeitswoche von 60-80h man jemanden haben möchte, mit dem man sich versteht. Excel-Funktionen und Marktverfolgung + Client Gespräche kannst du von 1.0-4.0 führen.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

mathematik master an einer renommierten uni mit 1,0 abgeschlossen (top 15%) bachelor mathe mit 2.0 (top 30%). vertiefung numerik. praktika im bereich machinelearning und arbeit als tutor. nebenfach informatik. leider keine auslandserfahrung, dafür relativ viel ausseruniversitäres engagement. würde mich nicht als highperformer bezeichnen aber als relativ guten, ehrgeizigen studenten. gleichzeitig bin ich relativ umgänglich - habe jahrelang semiprofessionell fußball gespielt und hatte nie zwischenmenschliche probleme - also definitiv nicht der typische nerd (das wird ja hier manchmal als argument aufgeführt wenn mintler nichts finden). habe mit meinen bewerbungen auf forschungs und entwicklungsbereiche der grossen konzerne abgezielt. jedoch keine chance gehabt, oft nichtmal einladungen zu vorstellungsgesprächen oder keine reaktion der unternehmen. versicherungen und consulting lief etwas besser, dort gab es angebote von >65k einstiegsgehalt, aber die tätigkeiten waren entweder uninteressant oder hatten absolut nichts mit meinem fachlich bachground zutun. versuche mich nun weiter zu qualifizieren um in die forschungs- / entewickletschiene zu kommen.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Abi 1.0, Bachelor 1.0, Master 1.0 think WHU, FS, HSG. Hat aber leider nur zu einem suboptimalen Einstieg bei GS in LDN gereicht.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 05.02.2022:

mathematik master an einer renommierten uni mit 1,0 abgeschlossen (top 15%) bachelor mathe mit 2.0 (top 30%). vertiefung numerik. praktika im bereich machinelearning und arbeit als tutor. nebenfach informatik. leider keine auslandserfahrung, dafür relativ viel ausseruniversitäres engagement. würde mich nicht als highperformer bezeichnen aber als relativ guten, ehrgeizigen studenten. gleichzeitig bin ich relativ umgänglich - habe jahrelang semiprofessionell fußball gespielt und hatte nie zwischenmenschliche probleme - also definitiv nicht der typische nerd (das wird ja hier manchmal als argument aufgeführt wenn mintler nichts finden). habe mit meinen bewerbungen auf forschungs und entwicklungsbereiche der grossen konzerne abgezielt. jedoch keine chance gehabt, oft nichtmal einladungen zu vorstellungsgesprächen oder keine reaktion der unternehmen. versicherungen und consulting lief etwas besser, dort gab es angebote von >65k einstiegsgehalt, aber die tätigkeiten waren entweder uninteressant oder hatten absolut nichts mit meinem fachlich bachground zutun. versuche mich nun weiter zu qualifizieren um in die forschungs- / entewickletschiene zu kommen

Wie jetzt? 15% aller Studenten hatten ebenfalls ne 1,0?

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Wie jetzt? 15% aller Studenten hatten ebenfalls ne 1,0?

ja ist in mathe mWn relativ normal wenn es im jahr nur 30 - 50 absolventen gibt. vorher hat man meist so 80% durchfallquote. die selektion findet auch lange davor statt, meist in den ersten 4 semestern. dann gibt es immer noch ein paar, die nach dem bachelor abspringen, aber in der regel sind die, die am ende überhaupt den master schaffen schon relativ gut - das spiegelt sich dann auch in den noten wieder. dazu kann man durch geschickte kurswahl (man hat quasi freie wahl) im master auch einiges rausholen - gibt immer kurse die eher gut bewertet werden (tendentiell abstraktere sachen). die angewandten fächer stochastik, numerik etc waren allerdings eher härter bewertet - zumindest war das bei uns so.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 05.08.2019:

Guten Abend,

mal ein etwas anderes Thema: hier schreiben viele, dass sie trotz guten und schlechten Noten Karriere machen und super verdienen.

Gibt es auch welche, die sehr gute Noten hatten aber dennoch zu wenig verdienen oder Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten.

Wäre toll, wenn auch solche Themen ausgetauscht werden und Erfahrungen geteilt werden!

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

antworten
WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

Das können wir dir jetzt glauben oder nicht. Ich glaube es nicht und die Regel ist es auch nicht.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

hab mich insbesondere auf ingenieure und mintstellen bezogen. was heisst bei dir "sehr gute bezahlung"?

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

25 Semester? Wo ging das denn bitte? Da fliegt man dank Bologna doch längst raus

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Top Glückwunsch!

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

Das können wir dir jetzt glauben oder nicht. Ich glaube es nicht und die Regel ist es auch nicht.

Dache ich mir auch. Klar, will man als 0815-BWLer solche "Erfolgsstories" hören, aberman muss eben auch davon ausgehen, dass das frei erfunden ist, um hier Reaktionen abzugraben.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

Das können wir dir jetzt glauben oder nicht. Ich glaube es nicht und die Regel ist es auch nicht.

Glauben ist nicht Wissen. Was du als Regel bezeichnest, ist einfach nur das, was die meisten machen und den Unternehmen bleibt ja nichts anderes übrig als von diesen auszuwählen. Die Regelabsolventen sind daher überall zu finden. Die Regel ist damit nicht automatisch als die Voraussetzung zu verstehen.

An den anderen: Ich bekomme 3.7k monatlich.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

Das können wir dir jetzt glauben oder nicht. Ich glaube es nicht und die Regel ist es auch nicht.

Glauben ist nicht Wissen. Was du als Regel bezeichnest, ist einfach nur das, was die meisten machen und den Unternehmen bleibt ja nichts anderes übrig als von diesen auszuwählen. Die Regelabsolventen sind daher überall zu finden. Die Regel ist damit nicht automatisch als die Voraussetzung zu verstehen.

An den anderen: Ich bekomme 3.7k monatlich.

Leider ist es dann doch mehr Regeln als Gerücht, dass die Arbeitgeber Leute mit guten akademischen Leistungen, Regelstudienzeit und Praktika den schwächten Leistungen, Dauerstudenten und Nichtstuern vorziehen. Ist gemein, aber ist halt so.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 07.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Geht auch heutzutage (2019), mit Studiumswechsel insgesamt 21 Semester gebraucht. Master Abschluss von der FH dann mit 1,9 gemacht. Zum Ende Bachelor und im Master dann zwei Werkstudentenstellen mit sehr guten Zeugnissen in Dax-Konzernen gehabt. Eingestiegen bin ich ohne Karenz als Wing mit 52k bei nem MDAX Konzern, für letztes Jahr standen knapp 68k auf dem Lohnzettel.

Am Ende überzeugt Praxiserfahrung halt doch mehr als Noten und Studiendauer. Und man sollte sich bewusst sein wo man sich bewirbt. Bei Porsche war mir klar dass das nichts wird… Genauso wie ich mir nicht München oder Berlin ausgesucht habe für die erste Bewerbung.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

2,8er Abi und 1,9er Bachelor an der FH. Nach 2 Praktika im Controlling und Investmentbanking bei einem Tier2 Player im IB übernommen wurden. Einstiegsgehalt 80k.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Bachelor Wing MB FH 2,3
1 Auslandssemester in China
2 Praktika (Ausland & Inland bei kleiner UB)
Master Wing MB Uni 2,8
1 Auslandssemester in Malaysia
2 Praktika Inland (mittelständischer UB & OEM Zulieferer)

55k / Jahr Einstiegsgehalt in der IT

1 Monat Suche nach Abschluss

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

Bachelor Wing MB FH 2,3
1 Auslandssemester in China
2 Praktika (Ausland & Inland bei kleiner UB)
Master Wing MB Uni 2,8
1 Auslandssemester in Malaysia
2 Praktika Inland (mittelständischer UB & OEM Zulieferer)

55k / Jahr Einstiegsgehalt in der IT

1 Monat Suche nach Abschluss

mit dem profil IT!?

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 10.02.2022:

Gutes Thema. Abi mit 3,2. Grundstudium geradeso durchgekommen. Hauptstudium dann mit ca. 1,3 zum Dipl.-Ing. nach 10 Jahren abgeschlossen. Streit mit Professoren zum Ende des Studiums. Drohungen, dass ich niemals einen Job finden wuerde. Auswanderung. Heute Partner in Patentanwaltskanzlei. Manche stromlinienförmige Mitstudenten hat es schlimmer getroffen.

3 faktoren -

  1. glück, hattest du vielleicht gute kontakte?
  2. es war vermutlich eine andere zeit. nach 10 jahren ohne wirtschaftswachstim in deutschland mit steigenden, ausufernden staatshaushalten und steigenden absolventenzahlen werden die brötchen für die absolventen in der industrie deutlich kleiner gebacken und selbst mau bezahlte jobs sind deutlich kompetitiver geworden
  3. du hast dich in ein stark reguliertes feld begeben dass vom staat geschützt wird und das in deutschland boomt (glaube weil hier prozesskosten im IP-recht relativ gering sind oder?)

ich will dir nicht zu nahe treten, aber heutzutage würdest du vernutlich keinen job finden und schlussendlich den quereinstieg als lehrer versuchen.

Ich habe kürzlich mit Mitte 30 meinen Master (BWL) mit sehr gut abgeschlossen, insg. 25 Semester Studienzeit und nur ein Pflichtpraktikum gemacht. Habe trotzdem problemlos den Einstieg mit sehr guter bezahlung geschafft. Deine Vorstellung von Glück und Pech als auch deine anderen genannten Kriterien können auf jeden passen und sagen damit nichts aus, ob es jemand schafft oder nicht.

Das können wir dir jetzt glauben oder nicht. Ich glaube es nicht und die Regel ist es auch nicht.

Glauben ist nicht Wissen. Was du als Regel bezeichnest, ist einfach nur das, was die meisten machen und den Unternehmen bleibt ja nichts anderes übrig als von diesen auszuwählen. Die Regelabsolventen sind daher überall zu finden. Die Regel ist damit nicht automatisch als die Voraussetzung zu verstehen.

An den anderen: Ich bekomme 3.7k monatlich.

Leider ist es dann doch mehr Regeln als Gerücht, dass die Arbeitgeber Leute mit guten akademischen Leistungen, Regelstudienzeit und Praktika den schwächten Leistungen, Dauerstudenten und Nichtstuern vorziehen. Ist gemein, aber ist halt so.

Weil auch alle mit langen Studienzeiten nichts anderes nebenbei machen (oder auch machen mussten, unfreiwillig), was sie vielleicht Statt einfach nur relativ jung zu sein bei selbem Abschluss qualifizieren könnte…

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 24.02.2022:

Bachelor Wing MB FH 2,3
1 Auslandssemester in China
2 Praktika (Ausland & Inland bei kleiner UB)
Master Wing MB Uni 2,8
1 Auslandssemester in Malaysia
2 Praktika Inland (mittelständischer UB & OEM Zulieferer)

55k / Jahr Einstiegsgehalt in der IT

1 Monat Suche nach Abschluss

1 Monat ist doch nicht lange. Und 2,3 und 2,8 sind auch nicht gut.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Wenn ich so rückblickend nachdenke, sieht meine Laufbahn stromlinienförmig aus.
Allerdings nur von außen und verkürzt. Es gab viel mehr Absagen als Zusagen in meinem Leben, aber das sieht man halt nicht, wenn man es nicht weiß.

Meine Laufbahn in "schön" beschrieben:
Abi
Bachelor (+Stipendium +Auslandssemester)
Master
Doktor
IGM Konzernstelle
Führungsposition

Laufbahn in "komplett" und mit Absagen beschrieben:
Bewerbung auf Ausbildung, einige Absagen, eine Zusage
Ausbildung gemacht (nicht verkürzt)
Abi auf zweitem Bildungsweg
Bachelor ohne NC (gerade so durchgekommen durch die Prüfungen, immerhin Regelstudienzeit)
auf ca. 10 Stipendien beworben, immerhin 1 bekommen, sonst Absagen
auf verschiedene Auslandssemester beworben, immerhin 1 bekommen, sonst Absagen
auf verschiedene Praktika und Werkstudentenstellen beworben, größtenteils Absagen, aber immerhin 2 Zusagen und diese auch gemacht
Master ohne NC (relativ gut durchgekommen, allerdings länger als Regelstudienzeit)
auf viele Stellen beworben, Angestellter und Doktorand, im In- und Ausland, sehr viele Absagen oder gar keine Antworten bekommen, 1 Zusage bekommen für Doktorand
Doktor war schwierig, sowohl fachlich als auch menschlich, war eigentlich die ganze Zeit nahe dem Abbruch, aber habs durchgezogen
Dann Bewerbungen bei IGM rausgehauen, alles Absagen bis auf eine Zusage für befristete Stelle bekommen. Die genommen und mittlerweile entfristet und Gruppenleiter geworden nach vielen internen Quereleien, später dann Abteilungsleiter in anderer Abteilung (nach vielen Bewerbungen quer übers Land mit Absagen), was ich jetzt noch bin.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Klar geht das. Nennt sich "überqualifiziert". Ich werde auch immer eingeladen (bewerbe mich aber nicht bei Kleinunternehmen) und habe trotzdem schon Stellen nicht bekommen, "weil Sie in spätestens 3 Jahren ja wieder weg sind".

WiWi Gast schrieb am 01.12.2021:

WiWi Gast schrieb am 06.08.2019:

Abi 1.3, Bachelor1 2.0, Bachelor2 1.8, Master1 1.3, alles MINT. 4 Fremdsprachen mehr oder weniger fließend. Umfangreiche IT/Programmierkentnisse mit jahrelanger nachweisbarer Erfahrung. Ehrenamt + kleines Start Up mit umfangreichen Projektmanagement Erfahrungen.

Gesucht: 2 Jahre.

Wie geht denn sowas....
Ich hatte einen Job mit 3,2 bachelor ohne Master schon vor Abgabe der Bachelor Arbeit. Das ohne Vitamin C oder krassem Lebenslauf. Bin zwar nur mit 39K eingestiegen, aber jetzt nach 6 Jahren bei ca 80K deutliche Steigerungen absehbar.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

"Überqualifizierung" habe ich erlebt, als ich nach dem Studium nicht direkt einen Job fand und zur Überbrückung wieder irgend einene üblichen 450 Euro Job machen wollte.

Antworten:
"Wir nehmen nur Schüler und Studenten!" (Ich nehme an wegen weniger Sozialabgaben/KV Kosten für den AG?)

"Mit ihrer Qualifikation sind Sie ja nach einem Monat eh wieder weg" (Würde ich nach so einem Job fragen, wenn ich so leicht nen richtigen bekähme?)

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Gibt genug Leute die haben Top Noten im Studium und evtl. auch im Abi. Aber die sind so theoretisch und weltfremd unterwegs, dass sie keinen Job kriegen. Oder sie lassen die Arroganz raushängen und halten sich für allen Überlegen. Zurecht finden solche Leute keinen Job, denn wer will sowas als Kollegen haben?

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

WiWi Gast schrieb am 26.02.2022:

Klar geht das. Nennt sich "überqualifiziert". Ich werde auch immer eingeladen (bewerbe mich aber nicht bei Kleinunternehmen) und habe trotzdem schon Stellen nicht bekommen, "weil Sie in spätestens 3 Jahren ja wieder weg sind".

was ist denn für dich ein Kleinunternehmen? Vielleicht solltest du erstmal kleine Brötchen backen und dann später zu einem Konzern wechseln.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Leseverstehen: Ich habe keine Probleme einen Job zu finden, wurde aber in der Vergangenheit beim Wechselwunsch bei 2 Vorstellungsgesprächen mit dem genannten Grund abgewiesen. Aber danke für die gönnerhaften Tipps!

Ein Kleinunternehmen ist für mich < 50 MA.

WiWi Gast schrieb am 26.02.2022:

WiWi Gast schrieb am 26.02.2022:

Klar geht das. Nennt sich "überqualifiziert". Ich werde auch immer eingeladen (bewerbe mich aber nicht bei Kleinunternehmen) und habe trotzdem schon Stellen nicht bekommen, "weil Sie in spätestens 3 Jahren ja wieder weg sind".

was ist denn für dich ein Kleinunternehmen? Vielleicht solltest du erstmal kleine Brötchen backen und dann später zu einem Konzern wechseln.

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WiWi Gast

Erfahrungen: Trotz guten Noten kein Job

Interessant, was alles in eine kurze Aussage reininterpretiert wird. Bin der Poster, der Überqualifizierung ins Spiel gebracht hat. Also zur Aufklärung:

Die Aussagen gab es bei mir nicht direkt nach dem Studium, sondern beim späteren Wechsel aus der Beratung auf die Unternehmensseite. Unternehmen besetzen Referenten/Manager-Stellen sehr unterschiedlich. Und was dem einen gerade recht ist, ist für den anderen überqualifiziert, weil er weniger bezahlen und/oder die Stelle nur alle 10 Jahre besetzen möchte. Leider wird man von HR trotzdem erstmal eingeladen, weil man ja ein top Profil nicht nicht einlädt.

Aus dieser Erfahrung und bestätigenden Aussagen von befreundeten Selbständigen habe ich lediglich geschlussfolgert, dass Überqualifizierung ein echtes Problem sein kann, je nach dem, wo man sich bewirbt.

Einen adäquaten Job habe ich übrigens trotzdem gefunden. Ö

WiWi Gast schrieb am 26.02.2022:

"Überqualifizierung" habe ich erlebt, als ich nach dem Studium nicht direkt einen Job fand und zur Überbrückung wieder irgend einene üblichen 450 Euro Job machen wollte.

Antworten:
"Wir nehmen nur Schüler und Studenten!" (Ich nehme an wegen weniger Sozialabgaben/KV Kosten für den AG?)

"Mit ihrer Qualifikation sind Sie ja nach einem Monat eh wieder weg" (Würde ich nach so einem Job fragen, wenn ich so leicht nen richtigen bekähme?)

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