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Der Weg zur finanziellen Freiheit

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Hallo zusammen,

hatte während Corona mal die Zeit und Muse meine Situation zu analysieren und muss ehrlich gestehen, dass die Zukunft mir doch etwas Sorgen bereitet. Daher wollte ich mal Meinungen von anderen einholen, wie Ihr euch aufgestellt habt und welche Trick 17 Lösungen ihr favorisiert?

Ausgangslage:
gesetzliche Rentenversicherug: Subventionnierung bereits bei 30 % lt. Bundeshaushalt
Pensionswerke haben teilweise massive Defzite
Unterstüzungskassen analog Pensionswerke
Private Vorsorge steht einem ungedeckten Versprechen in der Zukunft gegenüber
Pension von Beamten sind an den Haushalt gekoppelt und können in Krisen salop gesagt gekürzt werden

Ergo, privates Vermögen ist der einzige Weg.

Anlageoptionen:

  • klassich: 60/40 oder 70/30 in Aktien und Anleihen in ETf`s = 3-7 %
  • konservativ: 1/3 jeweils in Immobilien, Aktien und Anleihen = 3-5 %
  • spekulativ: Stockpicking = 4 bis x %

Mir geht es aber eher um die Basis: Was tun, wenn man wie jeder andere erstmal mit 10k anfangen muss und wahrscheinlich bis zur Rente auch nur bei 500k inkl. Immmobilie landet?

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?

Persönlich favorisiere ich folgendes:
Investments in die eigene Person haben den höchsten Return, solange es eine gefragte Tätigkiet ist.
danach Sicherheitspuffer I. H. v. 12 Monaten
Investition in EFT´s
m. E. n. 1000 Euro in
25 % MSCI World
10 % EM Market
10 % Gold
25 % Anleihen
30 % in Immobilien (Direktanlage)
danach Stockpicking und Gold (phyisch)
Privatdarlehen (ab 6 % p. a.)

Wie schaut es bei euch aus?

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Ich halte mich ganz einfach an die bekannten Faustregeln:

Aktienquote = 100 - Alter (sind bei mir 73%)
Rest auf Tagesgeld, Anleihen lohnen sich mMn nicht mehr

Als Sicherheitspuffer lasse ich zusätzlich auf dem Tagesgeldkonto 3 Nettogehälter. Dein Sicherheitspuffer von 12 Monaten erscheint mir ziemlich hoch?

Aktien nochmal aufgeteilt in 70% MSCI World, 30% Emerging Markets (monatliche ETF-Sparpläne).
Daneben noch Einzelaktien, sehe Stockpicking aber eher als "Zocken" und nicht als seriöse Altersvorsorge.

Über Gold und meinetwegen auch Kryptos kann man noch diskutieren, würde aber beides nicht zu hoch gewichten und dafür auch keine Sparpläne verwenden sondern eher Einmalkäufe (z.B. einmal jährlich).
P2P-Kredite lohnen sich aus meiner Sicht ebenfalls nicht.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

60% MSCI World
10% Emerging Markets
25% Stockpicking (derzeit: Bergbau für seltene Erden/Gold, nachhaltige Energieerzeugung und Tourismus)
5% hochspekulative Pennystocks etc.

im Wert von ca. 1000€ pro Monat. Bin aber erst 1 Jahr im Beruf und habe (noch) keine Familie, daher bin ich ein wenig risikobereiter und lasse fast gar nichts auf dem Tagesgeldkonto. Immobilie kommt für mich nicht in Frage, solange die Preise nicht sinken oder ich durch dauerhaftes Homeoffice auf dem günstigen Land wohnen kann.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Wenn du locker flockig 3000€ monatlich übrig hast für den Kredit und den Sparplan, und das angeblich ohne Karriere zu machen, bist du aber in keinster Weise repräsentativ und wirst dem Threadersteller nicht helfen. Kinder hast du wohl auch nicht.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Klassisch Aktien/ Anleihen 70/30 über ETF plus ein paar Einzelaktien.
Ich sehe aber deine Bewertung der Ausgangslage nicht ganz so negativ. Ok bei der gesetzlichen Rente muss man mal schauen. Ich persönlich arbeite aber gerne und kann mir auch vorstellen lange zu arbeiten, d.h. Ich kann mit einer Erhöhung des eintrittsalters leben.

Die meisten anderen Optionen der Altersvorsorge hängen auch am Kapitalmarkt, genauso wie ein Investment in Aktien und Anleihen. Wenn man nicht an die Zukunft und die Entwicklung des Kapitalmarktes glaubt sollte man sich einen Wald, Ackerland oder so was kaufen.

Mein Plan stand heute: gesetzliche Rente ca. 2500 Euro. Betriebsrenten auch 2000-2500 Euro. Dann noch bis 60 ca. 500 k am Kapitalmarkt ansparen. Aus denen plane ich dann mit 3% nach Steuern.

Keine Immobilien, wohnen zur Miete. Will auch keine kaufen, weil unflexibel. Auf vermieten habe ich keine Lust, weil Mieter mich nur stören würden. Obdachlos im Alter werde ich wohl nicht, weil wir jeweils ein Haus von den Eltern erben. Nichts besonderes aber man könnte drin wohnen wenn es sonst nicht reicht.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

60% MSCI World
10% Emerging Markets
25% Stockpicking (derzeit: Bergbau für seltene Erden/Gold, nachhaltige Energieerzeugung und Tourismus)
5% hochspekulative Pennystocks etc.

im Wert von ca. 1000€ pro Monat. Bin aber erst 1 Jahr im Beruf und habe (noch) keine Familie, daher bin ich ein wenig risikobereiter und lasse fast gar nichts auf dem Tagesgeldkonto. Immobilie kommt für mich nicht in Frage, solange die Preise nicht sinken oder ich durch dauerhaftes Homeoffice auf dem günstigen Land wohnen kann.

Immobilienpreise sind einfach extrem zur Zeit und ich bin mir ziemlich sicher dass diese fallen werden in Dtl. aufgrund der Älterwerdenden Bevölkerung

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Wenn du locker flockig 3000€ monatlich übrig hast für den Kredit und den Sparplan, und das angeblich ohne Karriere zu machen, bist du aber in keinster Weise repräsentativ und wirst dem Threadersteller nicht helfen. Kinder hast du wohl auch nicht.

Doch, wir haben Kinder.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Daher ballert er ja auch monatlich 2k ins Depot.
Aus meiner Sicht macht er es komplett richtig.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Lol, entweder Troll oder du hast einfach null Plan.
Der Kerl macht doch alles richtig. Hat ein Haus und knallt 2k monatlich ins Depot und genießt sein Leben. Was will man mehr?

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Dein Klumpenrisiko ist dein Job: Du bist gut bezahlter Konzernbeamter. Das ist natürlich in guten Zeiten sehr schön. Aber wenn es der Firma schlecht geht und du mit Mitte 50 rausfliegst wirst du nie wieder so gut verdienen. Es gibt dann Rente mit 69 und du kannst überlegen was nach 14 Jahren vom Ersparten noch übrig ist bevor dann 1500€ Rente für dich übrig bleiben. Das kann natürlich gut gehen, aber Du hast halt mit deinem Arbeitsvertrag ein Klumpenrisiko. Dagegen sehe ich das mit Haus unproblematisch

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Du hast seinen Beitrag nicht richtig gelesen. Der zahlt 2k pro Monat in einen all world ETF, das ist also sehr wohl finanzielle Absicherung. Was der Poster meint ist vielmehr dass er sich nicht damit befasst in welche ETFs er das jetzt wie investiert etc., sondern dass ihm sein Haus + die Rendite seines all worlds völlig ausreichen und er bis zur Rente oder wie lang auch immer nicht mehr in das Depot gucken wird. Finde ich persönlich übrigens ne ziemlich geile Einstellung. Je mehr man mit verschiedenen ETFs und Stockpicking arbeitet desto mehr Zeit verbringt man auch damit. Das macht durchaus schon Spaß, aber für sowas wie Altersvorsorge reicht halt ein simpler All World ETF und nicht mehr ins Depot schauen völligst aus.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man sich täglich mit Finanzgedöhns auseinandersetzen soll, noch, dass man irgendein unsinniges Aktien-Picking betreiben soll.

Das standardmäßige Depot, ungefähr nach Marktkapitalisierung aufgebaut, genügt vollkommen mit der buy-and-hold Strategie.

Wenn das das machst, fein. Aber das hat dann nichts mit deiner Aussage "Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen." zu tun.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Hallo zusammen,

hatte während Corona mal die Zeit und Muse meine Situation zu analysieren und muss ehrlich gestehen, dass die Zukunft mir doch etwas Sorgen bereitet. Daher wollte ich mal Meinungen von anderen einholen, wie Ihr euch aufgestellt habt und welche Trick 17 Lösungen ihr favorisiert?

Ausgangslage:
gesetzliche Rentenversicherug: Subventionnierung bereits bei 30 % lt. Bundeshaushalt
Pensionswerke haben teilweise massive Defzite
Unterstüzungskassen analog Pensionswerke
Private Vorsorge steht einem ungedeckten Versprechen in der Zukunft gegenüber
Pension von Beamten sind an den Haushalt gekoppelt und können in Krisen salop gesagt gekürzt werden

Ergo, privates Vermögen ist der einzige Weg.

Anlageoptionen:

  • klassich: 60/40 oder 70/30 in Aktien und Anleihen in ETf`s = 3-7 %
  • konservativ: 1/3 jeweils in Immobilien, Aktien und Anleihen = 3-5 %
  • spekulativ: Stockpicking = 4 bis x %

Mir geht es aber eher um die Basis: Was tun, wenn man wie jeder andere erstmal mit 10k anfangen muss und wahrscheinlich bis zur Rente auch nur bei 500k inkl. Immmobilie landet?

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?

Persönlich favorisiere ich folgendes:
Investments in die eigene Person haben den höchsten Return, solange es eine gefragte Tätigkiet ist.
danach Sicherheitspuffer I. H. v. 12 Monaten
Investition in EFT´s
m. E. n. 1000 Euro in
25 % MSCI World
10 % EM Market
10 % Gold
25 % Anleihen
30 % in Immobilien (Direktanlage)
danach Stockpicking und Gold (phyisch)
Privatdarlehen (ab 6 % p. a.)

Wie schaut es bei euch aus?

Ich würde einen Teil des Goldes durch BTC ersetzen. Also z.B. 7.5% Gold, 2.5% BTC. Je nach der persönlichen Risiko Toleranz. So deckst du noch den Generationenshift von Gold zu BTC ab.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

1% Überrendite? Also wenn man es richtig macht, kann man zwischen 10-15% Rendite erwirtschaften, klar der Vanguard World ist nicht schlecht und viel besser als nichts, aber mit Engagement kann man wirklich mehr machen. Für jemanden der nicht 2000€ als Sparrate hat, kann das extrem sinnvoll sein.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Wenn alles so weiter läuft werden meine Frau und ich bei Renteneintritt ca. folgendes Einkommen haben:

  • 3.000 Euro aus dem Versorgungswerk (zur Zeit werden bei gleicher Einzahlung 3.600 prognostiziert, wird aber sinken)
  • 2.500 Euro Pension meiner Frau (Lehrerin) (könnte ggf. sinken)
  • 1.500 Euro Mieteinnahme (aktuell sind es knapp unter 1.000)
  • 250 Euro aus Betriebsrente
  • 250 Euro aus Lebensversicherung

Damit wären wir bei 7.500 Brutto. Die selbst bewohnte und die vermietete Immobilie sind dann abbezahlt. Da noch ein paar kleine ETF Sparpläne laufen, sollte daneben etwas Vermögen angefallen sein.

Zudem werden wir (hoffentlich nicht so bald!) noch erben.

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know-it-all

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

1% Überrendite? Also wenn man es richtig macht, kann man zwischen 10-15% Rendite erwirtschaften, klar der Vanguard World ist nicht schlecht und viel besser als nichts, aber mit Engagement kann man wirklich mehr machen. Für jemanden der nicht 2000€ als Sparrate hat, kann das extrem sinnvoll sein.

Laut Vanguard-Webseite hat der genannte ETF auf Sicht von 5 Jahre eine Performance (Rendite) von +88% erzielt (https://www.de.vanguard/professionell/produktart/etf/aktien/9505/ftse-all-world-ucits-etf-usd-distributing). Das entspricht bei annualisierter Betrachtung einer jährlichen Rendite zwischen 13 und 14%. Wenn du also jetzt kommst und behauptest, dass man "wenn man es richtig macht" 10 bis 15% Rendite erwirtschaftet, dann sieht man daran, dass es definitiv nicht so ganz leicht ist, den Benchmark (Vergleichsindex) zu schlagen. Auch wenn hier viele immer gern das Gegenteil behaupten.

Oder andersherum - wer sich besonders toll findet, weil er per Stock-Picking eine Rendite im genannten Korridor erzielt, der kann das gleiche Ergebnis auch durch einfaches Buy & Hold eines einzelnen ETF bekommen.

PS: Ich bin mir bewusst, dass der Vergleichszeitraum künstlich und passend gewählt ist, und dass es überhaupt nicht ausgemacht ist, dass man mit diesem ETF in den kommenden 5 Jahren nochmal eine solche hohe Rendite erzielen wird.
Wenn aber der Markt zukünftig weniger stark ansteigt wie in den letzten 5 Jahren, dann wird es auch für die Stockpicker schwieriger solch hohe Renditen zu erzielen.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

1% Überrendite? Also wenn man es richtig macht, kann man zwischen 10-15% Rendite erwirtschaften, klar der Vanguard World ist nicht schlecht und viel besser als nichts, aber mit Engagement kann man wirklich mehr machen. Für jemanden der nicht 2000€ als Sparrate hat, kann das extrem sinnvoll sein.

Nur wenn man es falsch macht, ist die Rendite eben negativ.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Hör doch bitte auf so einen Blödsinn zu behaupten. Die wenigsten professionellen Anleger schaffen eine Überrendite im Vergleich zu passiven ETF. Und du erst recht nicht.
"Wenn man es richtig macht", dass ich nicht lache. Wenn man es richtig macht, wird man mit Lotto übrigens zum Multimillionär.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

1% Überrendite? Also wenn man es richtig macht, kann man zwischen 10-15% Rendite erwirtschaften, klar der Vanguard World ist nicht schlecht und viel besser als nichts, aber mit Engagement kann man wirklich mehr machen. Für jemanden der nicht 2000€ als Sparrate hat, kann das extrem sinnvoll sein.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

1% Überrendite? Also wenn man es richtig macht, kann man zwischen 10-15% Rendite erwirtschaften, klar der Vanguard World ist nicht schlecht und viel besser als nichts, aber mit Engagement kann man wirklich mehr machen. Für jemanden der nicht 2000€ als Sparrate hat, kann das extrem sinnvoll sein.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Dem Poster geht es doch nur darum zu zeigen dass es ihm die Überrendite, ob das jetzt 1%, 4 oder 10 sind ist doch egal, nicht wert ist, daher auf einem Haus sitzt dass er locker abbezahlen kann und nebenbei trotzdem 2000/Monat in einen All World packt, der ihn im Alter absichern soll. Man kann immer noch mehr Überrendite erwirtschaften, wenn man aber kein bock hat sich damit zu befassen ist die Strategie des Posters doch perfekt. Chillt sein Leben, Depot wächst jedes Jahr um 24k + Rendite, alles easy.

Bei mir ist es ähnlich: Wir sind 35, haben 2 Kinder, meine Frau (Ärztin, Praxis) arbeitet momentan 40%, ich bin in einer leitenden Position im Chemie Konzern, kommen zusammen auf ca. 170-180k Haushaltseinkommen. Als wir gebaut haben hat unser Haus insgesamt 750k gekostet, da hatten wir 200k EK (50k von Eltern als Zugabe). Zusätzlich halte ich aus Erbschaft 50% an einer Wohnung und Gewerbeimmobilie in einer europäischen Großsstadt (Balkan), eine weitere Immo wurde für ca. 200k verkauft. Die 200k haben wir angelegt (Depotwert heute ca. 280k), von der Rendite + den Mieteinnahmen können wir fast die komplette Tilgung bezahlen. Mit Sondertilgung überlegen wir frühzeitig den Kredit abzuzahlen. Da wir die Tilgung wie gesagt fast komplett ohne unser Gehalt anzufassen zahlen können, packen wir jeden Monat 2k aufs Depot + legen das Kindergeld für die Kinder weg. Vom Rest lässt es sich super leben, wir sind aber relativ genügsam und es bleibt immer was über. Ich betreibe ein bisschen Stockpicking, das ist aber mehr zum Spaß. Abgesehen davon verstehe ich wenn man kein bock hat täglich die News zu checken oder Trendindikatoren (GD 200 wo bist du?) zu kontrollieren und einfach das Geld in ein All World Depot zu packen.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Immobilienpreise sind einfach extrem zur Zeit und ich bin mir ziemlich sicher dass diese fallen werden in Dtl. aufgrund der Älterwerdenden Bevölkerung

Ernst gemeinte Frage: müsste das nicht bereits eingepreist sein?
Du weißt es, ich weiß es, jeder Idiot weiß es - also wissen es auch die großen Investoren. Trotzdem werden Immobilien zu irrsinigen Preisen gekauft und die Nachfrage kann kaum bedient werden. Spekulieren die alle auf den richtigen Zeitpunkt, um umzuschichten? Für mich kaum vorstellbar.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Wenn du dich nicht gerne mit sinnbefreiter Finanzoptimierung beschäftigst....

.. warum bist du dann a) hier unterwegs und b) eine Eigenheim zum Eigennutz, das statistisch bewiesen nicht rational sinnvoll ist?

Hör auf irgendwas erzählen zu wollen, wovon du offensichtlich 0 Plan hast.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Die Diskussion wird durch kreditfinanzierte Immobilie vs ETF-Sparplan geprägt.
Ich persönlich bevorzuge auch den Sparplan, da höhere Liquidität und keine wirklichen laufenden Kosten. Das einzige was mir Sorgen bereitet, ist dass man hierfür idR (!) keinen Hebel durch das Fremdkapital nutzt, der bei einer Immobilie nun mal genutzt wird. Wie seht ihr diesen Punkt?

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know-it-all

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Die Diskussion wird durch kreditfinanzierte Immobilie vs ETF-Sparplan geprägt.
Ich persönlich bevorzuge auch den Sparplan, da höhere Liquidität und keine wirklichen laufenden Kosten. Das einzige was mir Sorgen bereitet, ist dass man hierfür idR (!) keinen Hebel durch das Fremdkapital nutzt, der bei einer Immobilie nun mal genutzt wird. Wie seht ihr diesen Punkt?

Diese Sorgen sind m.M.n. fehl am Platze. Man hebelt zwar nicht per Fremdkapital, lässt aber den Zinseszins und die Zeit für sich arbeiten.
Diese Hebel wirken bei Aktien/ETFs nun einmal deutlich stärker als bei Immobilien. Sieht man von den letzten Jahren mal ab, bei denen Immobilien "einfach so" aufgrund der Nachfrage im Wert steigen, so ist eine kontinuierliche Wertsteigerung einer Immobilie, ohne gelegentliche/regelmäßige Investitionen keinesfalls sicher.
Und schon gleich gar nicht, wird diese jährliche Wertsteigerung auch nur annährend mit der von Aktien mithalten können.

Viele weitere Vorteile von Aktien/ETFs hast du ja bereits aufgezählt: man ist einfach flexibler, kann bei Bedarf ohne größere Kosten in andere Vermögenswerte uminvestieren, hat nur geringe Einstandskosten, kann bei Notwendigkeiten das Kapital schnell liquidieren usw.

Das schließt natürlich nicht aus, dass man eine gute Gelegenheit zum Erwerb einer Immobilie nicht dennoch ergreifen darf und ggf. sollte.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Immobilienpreise sind einfach extrem zur Zeit und ich bin mir ziemlich sicher dass diese fallen werden in Dtl. aufgrund der Älterwerdenden Bevölkerung

Ernst gemeinte Frage: müsste das nicht bereits eingepreist sein?
Du weißt es, ich weiß es, jeder Idiot weiß es - also wissen es auch die großen Investoren. Trotzdem werden Immobilien zu irrsinigen Preisen gekauft und die Nachfrage kann kaum bedient werden. Spekulieren die alle auf den richtigen Zeitpunkt, um umzuschichten? Für mich kaum vorstellbar.

Es weiß eben nicht jeder Idiot, die meisten Immobilien werden (in Deutschland) immer noch von Privatpersonen und nicht von Investoren gekauft und die meisten Privatpersonen rechnen nicht, sondern glauben blind dem Märchen, dass bei der Frage kaufen vs mieten quasi immer kaufen die besser eEntscheidung ist. Das ist selbst hier in diesem Forum so, wo man meinen müsste, dass die Leute wenigstens ein bisschen rechnen und denken können. Aber Pustekuchen.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Der vermeintliche Wert des Hauses bringt dir aber nichts, wenn du es nie verkaufst. Und gerade eigengenutzte Häuser werden quasi nie verkauft, wenn es nicht notwendig ist (Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit u.ä.). Dafür ist die emotionale Bindung zu groß.

Nur weil dein Haus aktuell einen hohen theoretischen Wert hat ist das längst kein Freibrief sich nicht mit finanziellen Themen zu befassen. Du handelst extrem naiv und fahrlässig.

Solche Bedenkenträger kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Beschäftigen sich täglich mit dem Finanzgedöns und bringen es am Ende doch zu deutlich weniger Net Worth als wir.

Ich sag mal so, ein Haus in stark nachgefragter Lage und ein großes Depot, damit rechne ich weder mit Altersarmut noch mit anderen Finanzproblemen. Ob ich vielleicht mit Aktien-Picking oder sonstwas theoretisch noch 1% Überrendite gegenüber A1JX52 haben könnte? Unwahrscheinlich, aber mir auch egal. Es ist mehr als genug und ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit sinnfreier Finanzoptimierung.

Wenn du dich nicht gerne mit sinnbefreiter Finanzoptimierung beschäftigst....

.. warum bist du dann a) hier unterwegs und b) eine Eigenheim zum Eigennutz, das statistisch bewiesen nicht rational sinnvoll ist?

Hör auf irgendwas erzählen zu wollen, wovon du offensichtlich 0 Plan hast.

Das Haus damals war unser bestes Investment überhaupt. Wenn ich sehe, wie Freunde aufgrund der extrem gestiegenen Preise herumkrebsen müssen.. leider.. sowohl bei aktuellem Kaufgesuch als auch wenn es nur um Miete geht.

Bisher 150k-200k Wertsteigerung, so groß ist unser Depot noch nicht mal. Und im Depot ist alles erspart, während es die extreme Wertsteigerung geschenkt gab.

Ob der Kommer schon mal eine Statistik zu Eigenheimen manipuliert hat und dort darauf gekommen ist, dass es sich nicht lohnt, ist mir praktisch egal. Er hat mit 1% Wertsteigerung und 4% Zins gerechnet, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Real waren es die letzten Jahre 7-9% Wertsteigerung im Schnitt Deutschland und in gefragten Lage mehr. Und 1,5% Zins.

Für uns zählt, dass wir durch Wertsteigerungen, Abzahlung (statt Miete) und Sparrate ganz real in den letzten paar Jahren mehrere 100k Net-Worth aufgebaut haben.

Darum ging es im Ausgangspost. Wie Menschen real Vermögen aufbauen und nicht um Kommers Theorien, welche durch die Praxis widerlegt wurden.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

4% Zins und 1% Wertsteigerung waren in den letzen 10 Jahren in Deutschland in der Tat im Schnitt zu hoch. Wir hatten aber auch schon Zeiten, da gab es fast 10% Zinsen und in manchen Gegenden eher -4% Wertsteigerung. Für meine Eltern, Boomer Generation, war ihr Haus mit Abstand das schlechteste Investment. Anfang der 90er mit fast 10% Zinsen gekauft, mit viel zu viel Renovierungsstau, wofür immer mehr nachfinanziert werden musste. Ende vom Lied: 2010 mit hohem Verlust verkauft, Ehe kaputt, Gesundheit durch Stress, Ehekrieg und vielen Überstunden um den Schei... zu finanzieren, ziemlich angeschlagen, finanziell ruiniert. Übrigens nicht in Sachsen-Anhalt, sondern in Baden-Württemberg, Pendeldistanz zu einer teuren Großstadt.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Die Diskussion wird durch kreditfinanzierte Immobilie vs ETF-Sparplan geprägt.
Ich persönlich bevorzuge auch den Sparplan, da höhere Liquidität und keine
wirklichen laufenden Kosten. Das einzige was mir Sorgen bereitet, ist dass man
hierfür idR (!) keinen Hebel durch das Fremdkapital nutzt, der bei einer Immobilie
nun mal genutzt wird. Wie seht ihr diesen Punkt?

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wir haben 2019 gekauft (rund 700k) und 100% finanziert, für unter 1% Zins und 1% Tilgung. Das lässt genug Luft um die Depots (Wert >500k) mit jährlich rund 30k zu befüllen. Ich hab überhaupt kein Interesse das Haus schnell abzuzahlen, das würde mir nur Liquidität rauben die sich an der Börse (im langjährigen Schnitt) schön vermehrt. Ach ja, bis auf ca. 50k Notgroschen fließt alles in Aktien und ETFs. Eigentlich halte ich nichts von selbstgenutzten Immos (unter Renditegesichtspunkten, von der Lebensqualität her ist es toll). Gewissermaßen ein Luxus den wir uns gönnen, und durch die 100% Finanzierung ist es aus Rendite-Sicht noch "erträglich".

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Bisher 150k-200k Wertsteigerung, so groß ist unser Depot noch
nicht mal. Und im Depot ist alles erspart, während es die
extreme Wertsteigerung geschenkt gab.

Und die 220k EK für die Immobilie habt ihr nicht erspart?

Ob der Kommer schon mal eine Statistik zu Eigenheimen
manipuliert hat und dort darauf gekommen ist, dass es sich
nicht lohnt, ist mir praktisch egal. Er hat mit 1% Wertsteigerung
und 4% Zins gerechnet, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Real waren es die letzten Jahre 7-9% Wertsteigerung im Schnitt
Deutschland und in gefragten Lage mehr. Und 1,5% Zins.
Für uns zählt, dass wir durch Wertsteigerungen, Abzahlung
(statt Miete) und Sparrate ganz real in den letzten paar Jahren
mehrere 100k Net-Worth aufgebaut haben.
Darum ging es im Ausgangspost. Wie Menschen real Vermögen aufbauen
und nicht um Kommers Theorien, welche durch die Praxis widerlegt
wurden.

Grundsätzlich finde ich dein Vorgehen mit Immo und ETF richtig. Und 2k jeden Monat in den All World sollten das Thema Altersvorsorge ausreichend behandeln. Aber deine Sichtweise bzgl. Wertsteigerung der Immo finde ich persönlich etwas naiv. Nur weil es in den letzten 5-6 Jahren so war, muss es nicht so weitergehen. Da folge ich doch eher der Sichtweise von Kommer als deiner. Und bitte nicht die Instandhaltung bei der Immo vergessen.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Ich muss den meisten hier leider die Illusion nehmen, dass sie irgendwann mal finanziell frei sein werden. Selbst die Summe von 1 Million Euro ist schon Utopie. Dafür müssen viele 25 Jahre eine hohe Sparrate haben und dann ist noch nicht mal die Inflation einkalkuliert sowie das sinkende Reallohnniveau. Auch alle anderen Risiken wie Steueränderungen, makroökonomische Ereignisse, Politik, persönliche Schicksalsschläge etc. lassen sich nur schwer einpreisen.

In Fakten betrachtet ist es nicht mal 2% möglich von ihrem Kapitalvermögen zu leben. 75% schaffen es über Erbschaften und der Rest über besonders hohes Einkommen (vorwiegend Selbstständige). Ich selber erbe bald ein hohes Immobilienvermögen, was ich nach Erhalt stärker diversifizieren werde und dann mit Anfang an 30 in den Ruhestand gehe. Der Rest wird bis Ende 50 bzw Anfang 60 arbeiten müssen, im besten Fall.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Finanzielle Freiheit in Deutschland zu erreichen wenn man nicht zu den Erb-Priviligierten gehört kann man fast vergessen. Extrem hohe Lebenshaltungskosten (Miete, Strom), extrem hohe Steuern und klare Bevorteilung von Kapital- über Lohneinkommen machen es annähernd unmöglich je frei zu werden.

Ich bin Mitte 30, IBD'ler bei einer BB und hab mit salopp gesagt komplett Null im Leben angefangen. Ich nähere mich so langsam der ersten Million, aber die reicht keinesfalls für Freiheit aus und ich weiß, dass es mir mit meinem Einkommen schon extrem gut geht nachdem ich nun langsam jenseits der 400k p.a. unterwegs bin.

Eigentlich sind erfolgreich Gründen, UB, IBD und PE die einzigen Tickets die kritische Marke von etwa 2 Mio zu erreichen - ich denke dann kann man langsam von "frei" sprechen. Mit einem normalen Angestelltenjob unter 100k geht es eigentlich nur über brutalen Frugalismus und dann stellt sich irgendwann auch die Frage welchen Sinn das Leben so hat - aber das kommt darauf an, wie materialistisch und konsumorientiert man eingestellt ist.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Als Angestellter ohne Erbe, ist es tatsächlich sehr schwer geworden, aber es ist immer noch möglich mit Geoarbitrage und hohem Einkommen. Z.B. als Entwickler oder Berater arbeiten und dann günstig auf dem Land wohnen. Damit kann man es bis Ende 30 schaffen. Wer jedoch in der Großstadt bleiben will, muss selbst mit gutem IGM oder Beratergehalt bis ins hohe Alter knechten. Ich habe Kollegen gekannt, die haben z.B. in Stuttgart vor einigen Jahren neu gebaut, nichts Besonderes, 170m² Wohnfläche 500m² Grunstück: 1,2 Millionen Kredit! Das hätten sie auf dem Land für 400k bekommen, wodurch sie 20-30 Jahre weniger arbeiten müssten.
WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Ich muss den meisten hier leider die Illusion nehmen, dass sie irgendwann mal finanziell frei sein werden. Selbst die Summe von 1 Million Euro ist schon Utopie. Dafür müssen viele 25 Jahre eine hohe Sparrate haben und dann ist noch nicht mal die Inflation einkalkuliert sowie das sinkende Reallohnniveau. Auch alle anderen Risiken wie Steueränderungen, makroökonomische Ereignisse, Politik, persönliche Schicksalsschläge etc. lassen sich nur schwer einpreisen.

In Fakten betrachtet ist es nicht mal 2% möglich von ihrem Kapitalvermögen zu leben. 75% schaffen es über Erbschaften und der Rest über besonders hohes Einkommen (vorwiegend Selbstständige). Ich selber erbe bald ein hohes Immobilienvermögen, was ich nach Erhalt stärker diversifizieren werde und dann mit Anfang an 30 in den Ruhestand gehe. Der Rest wird bis Ende 50 bzw Anfang 60 arbeiten müssen, im besten Fall.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Ich muss den meisten hier leider die Illusion nehmen, dass sie irgendwann mal finanziell frei sein werden. Selbst die Summe von 1 Million Euro ist schon Utopie. Dafür müssen viele 25 Jahre eine hohe Sparrate haben und dann ist noch nicht mal die Inflation einkalkuliert sowie das sinkende Reallohnniveau. Auch alle anderen Risiken wie Steueränderungen, makroökonomische Ereignisse, Politik, persönliche Schicksalsschläge etc. lassen sich nur schwer einpreisen.

In Fakten betrachtet ist es nicht mal 2% möglich von ihrem Kapitalvermögen zu leben. 75% schaffen es über Erbschaften und der Rest über besonders hohes Einkommen (vorwiegend Selbstständige). Ich selber erbe bald ein hohes Immobilienvermögen, was ich nach Erhalt stärker diversifizieren werde und dann mit Anfang an 30 in den Ruhestand gehe. Der Rest wird bis Ende 50 bzw Anfang 60 arbeiten müssen, im besten Fall.

Finanzielle Freiheit mit Ende 50, Anfang 60 ist zumindest für mich ein absolut erstrebenswertes Ziel. Und bis dahin sorgt mein langsam wachsendes Vermögen hoffentlich weiter dafür, dass ich mir so wenige finanzielle Sorgen mache wie jetzt gerade.

Was Erbe angeht, hoffe ich, dass meine Eltern ewig leben. Oder etwas realistischer, noch leben wenn ich mit Ende 50, Anfang 60 meine finanziellen Ziele selber erreicht habe.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Der Key zu finanzieller Freiheit ist auch nicht Vermögen sondern passives Einkommen. Selbst wenn ich mehrere Millionen hätte, wenn die in Assets mit schlechter Rendite stecken, bin ich trotzdem nicht finanziell frei.

Man erlebt aktuell einen Hype um dieses ganze Thema. Alle wollen gerade den jungen Menschen verkaufen, dass sie nur genug sparen und investieren müssen um irgendwann finanziell frei zu sein.
Aber wenn man mal wirklich rechnet ist das Ergebnis ziemlich eindeutig. Um vom passiven Einkommen solide leben zu können, braucht man mind. 2-3 Millionen in Assets mit guter und konstanter Rendite. Selbst mit 2000 Euro Sparrate im Monat und konstant 7% Rendite dauert das über 30 Jahre. Kräftig verdienen tun in der Zwischenzeit natürlich die Anbieter z.B von ETFs und die Broker.
Nicht das ich irgendwas gegen ETFs hätte, aber man wird eben nicht von 0 auf 100 damit reich.

Wer wirklich auf einem absehbaren Horizont viel Geld verdienen will, der muss andere für sich arbeiten lassen.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Wieder diese Stadt-Land-Mietdiskussion. Auf dem Land bringt man es karrieretechnisch meist nicht so weit wie in der Stadt. Und auch als Selbständiger kann man dort besser netzwerken. Meine Miete ist zwar hoch, aber ich bin eher ein Freund davon die Einnahmen zu steigern als die Ausgaben zu senken. Kann inzwischen 30k jährlich zurücklegen in Stuttgart.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Für mich heißt finanzielle Unabhängigkeit, dass ich einen durchschnittlichen Lebensstandard ohne Erwerbsarbeit finanzieren kann. Dafür brauche ich keine 3 Millionen Euro an Assets. Keine Ahnung was du da gerechnet hast. Natürlich, wenn ich 6k netto im Monat haben will dann wird das vor der Rente wohl Nichts.

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Der Key zu finanzieller Freiheit ist auch nicht Vermögen sondern passives Einkommen. Selbst wenn ich mehrere Millionen hätte, wenn die in Assets mit schlechter Rendite stecken, bin ich trotzdem nicht finanziell frei.

Man erlebt aktuell einen Hype um dieses ganze Thema. Alle wollen gerade den jungen Menschen verkaufen, dass sie nur genug sparen und investieren müssen um irgendwann finanziell frei zu sein.
Aber wenn man mal wirklich rechnet ist das Ergebnis ziemlich eindeutig. Um vom passiven Einkommen solide leben zu können, braucht man mind. 2-3 Millionen in Assets mit guter und konstanter Rendite. Selbst mit 2000 Euro Sparrate im Monat und konstant 7% Rendite dauert das über 30 Jahre. Kräftig verdienen tun in der Zwischenzeit natürlich die Anbieter z.B von ETFs und die Broker.
Nicht das ich irgendwas gegen ETFs hätte, aber man wird eben nicht von 0 auf 100 damit reich.

Wer wirklich auf einem absehbaren Horizont viel Geld verdienen will, der muss andere für sich arbeiten lassen.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 20.02.2021:

Die Diskussion wird durch kreditfinanzierte Immobilie vs ETF-Sparplan geprägt.
Ich persönlich bevorzuge auch den Sparplan, da höhere Liquidität und keine
wirklichen laufenden Kosten. Das einzige was mir Sorgen bereitet, ist dass man
hierfür idR (!) keinen Hebel durch das Fremdkapital nutzt, der bei einer Immobilie
nun mal genutzt wird. Wie seht ihr diesen Punkt?

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wir haben 2019 gekauft (rund 700k) und 100% finanziert, für unter 1% Zins und 1% Tilgung. Das lässt genug Luft um die Depots (Wert >500k) mit jährlich rund 30k zu befüllen. Ich hab überhaupt kein Interesse das Haus schnell abzuzahlen, das würde mir nur Liquidität rauben die sich an der Börse (im langjährigen Schnitt) schön vermehrt. Ach ja, bis auf ca. 50k Notgroschen fließt alles in Aktien und ETFs. Eigentlich halte ich nichts von selbstgenutzten Immos (unter Renditegesichtspunkten, von der Lebensqualität her ist es toll). Gewissermaßen ein Luxus den wir uns gönnen, und durch die 100% Finanzierung ist es aus Rendite-Sicht noch "erträglich".

Du zahlst 1.100 Euro Rate. Als Mietobjekt würdest du etwa 2.000 Kaltmiete zahlen. Schon mal 900 Euro Nachsteuer-Rendite für lau.

Nach 10 Jahren gehören dir bei 2% Inflation und 1% Wertsteigerung (nach Kommer, in den letzten 10 Jahren war es real viel mehr) und 1% Tilgung von der Immobilie 34%, während dem Mieter 0% gehören.

Unter Rendite-Gesichtspunkten extrem geil. Kann man halt nur einmal machen.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Ich stecke monatlich auch 1200€ in ETFs und Aktien und obwohl ich damit wahrscheinlich zum oberen Zehntel gehöre, mache ich mir auch keine Illusionen, damit reich zu werden. Mein langfristiges Ziel ist die Selbständigkeit und wenn es gut läuft, mit Mitarbeitern. Erben werde ich vermutlich auch eine gute Summe, aber ich rechne nicht damit und erwarte gar nichts, denn ich will dass meine Eltern nicht im Altersheim enden und einen würdigen Lebensabend zuhause verbringen können.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Aus meiner Sicht ist das Ziel überhaupt nicht richtig definiert.

Weder auf der Ebene der formalen Bedeutung, noch auf der Ebene der Bedeutung für das eigene Leben.

Formale Bedeutung: Wann ist man "finanziell frei"?
Wenn man 2 Mio. auf dem Konto hat? Wenn man 2 Mio. im Depot hat? 2 Mio. im Depot bringen die ständige Sorge mit sich, dass ein Crash kommt. Wo ist das Freiheit? Das ist Angst. Formale Definition anhand eines "passiven Cashflows"? Wie hoch soll der sein? 3k pro Monat? Wegen Steuer und Krankenkasse brauche ich dafür 4,5k Entnahme. Weniger als 3k? Man ist nicht ewig Student, und auch wenn Oliver der Frugalist behauptet, Skaten und die Sonne genießen würde ihm reichen, dann darf er gerne mal auf seinem Skate-Platz zählen, wie viele Leute über 40 noch dabei sind. Und wer garantiert den "passiven Cashflow"? Weder Dividenden noch Kurssteigerungen sind garantiert. Einkommen aus Vermietung, das wäre OK. Außerdem wird auch übersehen, dass sich Rahmenbedingungen ändern können. Was nützen mir die 2k Entnahme, wenn die Mieten irgendwann 3k betragen? Schaut nach MÜnchen, Frankfurt, Düsseldorf.

Bedeutung für das eigene Leben:
Eben schon angesprochen, man ist nicht ewig Student. Was nützt einem der freie Tag, wenn jeder Tag frei ist? Und wenn jetzt wieder der Einwand kommt "Natürlich geht man arbeiten, nur nicht mehr so viel" - na dann ist die Diskussion überflüssig. Dann einfach Beamtenjob nehmen, auf Teilzeit reduzieren, und gut ist es. Der Staat _MUSS_ Dich versorgen, dementsprechend bist Du finanziell frei.

Um die Diskussion in eine fruchtbare Richtung zu lenken, wäre also eine Definition von "finanzieller Freiheit" interessant.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Richtig. Um finanziell frei zu sein, braucht man ein passives Einkommen, was am Wohnort wo man lebt reicht um davon zu leben. Man muss ja nicht finanziell frei in München sein, sondern kann an einen Ort in Deutschland, in Europa oder auf der Welt leben, wo man von relativ wenig Geld gut leben kann. Es gibt selbst in Europa wo man von 1500 Euro pro Person und Monat gut leben kann und das ist ein passives Einkommen, was man als fähiger Wiwi mit vernünftigem Job, gewisser Spardisziplin sowie vernünftiger Anlagestrategie erreichen kann.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Ein spannendes und komplexes Thema.

Die Antwort auf die Frage, was finanzielle Freiheit bedeutet, ist sehr individuell.

Hier nennen einige 2-3 Mio. EUR als Mindestwert.
Bei 2 Mio. wären das 5.500 EUR/Monat über 30 Jahre, bis das Geld aufgebraucht ist. Irgendwelche Rendite oder Ausschüttungen sind da nicht dabei, auch keine Inflation. Nach heutiger Kaufkraft sind 5.500 EUR/M. schon sehr ordentlich.

An dem Beispiel sieht man perfekt den Mechanismus des "Hamsterrads". Man hat Konsumwünsche (Haus, Urlaub, Auto, Schmuck, Kleidung, ...) und Ansprüche, die alle erfüllt werden sollen. Dafür rackern die meisten ja ein Leben lang. Und auch als Privatier wollen die meisten den gleichen Standard.

Dabei kann man auch heute noch in Deutschland die finanzielle Freiheit erreichen. Dafür benötigt man 500.000+ EUR und sollte folgende Punkte bedenken:

  1. keine Familie (Kinder sind einfach teuer und treiben den Konsumwahnsinn so richtig an)
  2. Wohnsitz ins Ausland verlegen (in der EU wird es preistechnisch eng, auch wenn dafür die Standards stimmen. Besser: Lateinamerika und Südostasien, mit Abstrichen bei Gesundheit und Sicherheit, für viele Deutsche das Schlimmste;) )
  3. Persönliche Mission (einfach am Strand liegen, wird niemanden auf Dauer glücklich machen. Daher: kleine Selbstständigkeit, Ehrenamt, Mitarbei in NGO, etc. anstreben)
  4. Eine abbezahlte Immobilie in Deutschland haben (das ist für mich die absolute Basisabsicherung für alle Fälle, 30 qm Whg. reicht dafür)
  5. das eigene Umfeld "aushalten" können, da viele ein solches Lebensmodell ablehnen bzw. als Versagen sehen

Der Lebensstandard reduziert sich also erheblich bei 500k. Wer aber das System verlassen will, darf kein Systemleben mehr führen ;)

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?
Wie schaut es bei euch aus?

Wir haben 2015 für ca. 600k gekauft mit 220k Eigenkapital. Restschuld aktuell bisschen über 300k. Wert des Hauses aktuell mindestens 750k, eher 800k+.

Dazu 2.000 Euro Sparplan pro Monat auf A1JX52.

Damit ist das Thema für uns in jeglicher Hinsicht gegessen. Wir beschäftigen uns nicht mehr mit irgendwelchen Finanzthemen. Arbeite im Konzern mit Gleitzeit, Stechuhr usw. und genieße das Leben, wenn zwischen 15:00 und 16:30 der tägliche Feierabend ruft. Keine 15 Minuten Arbeitsweg. Jetzt während Corona sowieso 100% HO und wenig zu tun.

Ich habe keine Ambitionen, Karriere zu machen, damit der Sparplan mit 2.500 oder 3.000 Euro laufen kann. Ich genieße die Zeit mit Familie, Kindern, Freunden und Sport.

Wenn du locker flockig 3000€ monatlich übrig hast für den Kredit und den Sparplan, und das angeblich ohne Karriere zu machen, bist du aber in keinster Weise repräsentativ und wirst dem Threadersteller nicht helfen. Kinder hast du wohl auch nicht.

100% Zustimmung.

Einfach schweigen, wenn man sich hier etwas zusammenlügen muss. Niemand lässt 3k extra über und tilgt damit nicht zumindest teilweise den Kredit ;-).

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Der Key zu finanzieller Freiheit ist auch nicht Vermögen sondern passives Einkommen.
Selbst wenn ich mehrere Millionen hätte, wenn die in Assets mit schlechter Rendite
stecken, bin ich trotzdem nicht finanziell frei.

Sehr guter Punkt. Bin gerade dran mit meinen Eltern zu schauen wie wir ihr deutlich 7-stelliges Vermögen an mich und meine Schwester bekommen. Vermutlich läuft es (zumindest zum Teil) auf Schenkungen mit Nießbrauch bei meinen Eltern raus. Ich hab dann also irgendwann Assets im 7-stelligen Bereich und exakt 0 Euro Einnahmen dadurch...

Vor ein paar Tagen kam ein Video vom Investmentpunk auf Youtube online zum Thema Reich werden, finanzielle Freiheit, etc. Thematisiert das auch sehr gut.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Der Key zu finanzieller Freiheit ist auch nicht Vermögen sondern passives Einkommen. Selbst wenn ich mehrere Millionen hätte, wenn die in Assets mit schlechter Rendite stecken, bin ich trotzdem nicht finanziell frei.

Man erlebt aktuell einen Hype um dieses ganze Thema. Alle wollen gerade den jungen Menschen verkaufen, dass sie nur genug sparen und investieren müssen um irgendwann finanziell frei zu sein.
Aber wenn man mal wirklich rechnet ist das Ergebnis ziemlich eindeutig. Um vom passiven Einkommen solide leben zu können, braucht man mind. 2-3 Millionen in Assets mit guter und konstanter Rendite. Selbst mit 2000 Euro Sparrate im Monat und konstant 7% Rendite dauert das über 30 Jahre. Kräftig verdienen tun in der Zwischenzeit natürlich die Anbieter z.B von ETFs und die Broker.
Nicht das ich irgendwas gegen ETFs hätte, aber man wird eben nicht von 0 auf 100 damit reich.

Wer wirklich auf einem absehbaren Horizont viel Geld verdienen will, der muss andere für sich arbeiten lassen.

Kann ich nur so unterschreiben. Habe damals nach dem Studium auch den Kommer gelesen und gedacht, ich könne durch regelmäßiges Sparen/Investieren finanziell frei werden.

Natürlich wächst da Portfolie stetig, aber bis man wirklich finanziell frei ist, vergehen schon Jahrzehnte. Nach meiner aktuellen Rechnung (auf Basis meines Lebensstils) wäre ich frühstens mit Anfang 60 soweit. Und dann hätte ich über Jahrzehnte einen Großteil meines Geldes weggespart. Bin nun wirklich am überlegen, ob sich das lohnt.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Die Mischung macht es. Was nützt es mir, wenn ich mit 60 finanziell frei bin, es mir gesundheitlich aber schlecht geht? Dann habe ich 30 Jahre lang gespart und am Ende habe ich doch nichts davon.

Es ist natürlich auch kontraproduktiv, jetzt einen hohen Lebensstandard zu haben, nichts zu sparen, und wenn man den Rentenbescheid kommt guckt man in die Röhre und hat nichts gespart.

Mein Ziel ist: Mit Anfang 60 ca. 1 - 1,5 Millionen erspart zu haben, ohne groß auf irgendwelche Dinge im Leben verzichtet zu haben, sprich Urlaub, Haus/Wohnung, Auto etc.

Klar, kaufe ich mir ein Haus für 1 Million, kaufe mir ein 911er etc. funktioniert das nicht. Eben die goldene Mitte.

Und dann brauche ich mir mit Anfang 60 eben keine Gedanken mehr über die Rente zu machen, sondern kann sorgenlos weiterleben.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Viele sollten sich vielleicht mal fragen was sie unter finanzieller Freiheit verstehen. Ich persönlich will gar nicht aufhören zu arbeiten bevor ich 55-60 bin. Insofern muss ich auch nicht wie ein Student weiter leben um maximal sparen zu können damit ich mit 45 3.000 passiv aus meinen Aktien verdiene und aufhören kann zu arbeiten. Mir reicht ein solider angesparter Betrag mit dem ich zzgl. Rente und BAV meinen Lebensstandard auch in der Rente noch weiter halten kann. Dafür reicht es jeden Monat ein paar 100er zur Seite zu legen.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Ein spannendes und komplexes Thema.

Die Antwort auf die Frage, was finanzielle Freiheit bedeutet, ist sehr individuell.

Hier nennen einige 2-3 Mio. EUR als Mindestwert.
Bei 2 Mio. wären das 5.500 EUR/Monat über 30 Jahre, bis das Geld aufgebraucht ist. Irgendwelche Rendite oder Ausschüttungen sind da nicht dabei, auch keine Inflation. Nach heutiger Kaufkraft sind 5.500 EUR/M. schon sehr ordentlich.

An dem Beispiel sieht man perfekt den Mechanismus des "Hamsterrads". Man hat Konsumwünsche (Haus, Urlaub, Auto, Schmuck, Kleidung, ...) und Ansprüche, die alle erfüllt werden sollen. Dafür rackern die meisten ja ein Leben lang. Und auch als Privatier wollen die meisten den gleichen Standard.

Dabei kann man auch heute noch in Deutschland die finanzielle Freiheit erreichen. Dafür benötigt man 500.000+ EUR und sollte folgende Punkte bedenken:

  1. keine Familie (Kinder sind einfach teuer und treiben den Konsumwahnsinn so richtig an)
  2. Wohnsitz ins Ausland verlegen (in der EU wird es preistechnisch eng, auch wenn dafür die Standards stimmen. Besser: Lateinamerika und Südostasien, mit Abstrichen bei Gesundheit und Sicherheit, für viele Deutsche das Schlimmste;) )
  3. Persönliche Mission (einfach am Strand liegen, wird niemanden auf Dauer glücklich machen. Daher: kleine Selbstständigkeit, Ehrenamt, Mitarbei in NGO, etc. anstreben)
  4. Eine abbezahlte Immobilie in Deutschland haben (das ist für mich die absolute Basisabsicherung für alle Fälle, 30 qm Whg. reicht dafür)
  5. das eigene Umfeld "aushalten" können, da viele ein solches Lebensmodell ablehnen bzw. als Versagen sehen

Der Lebensstandard reduziert sich also erheblich bei 500k. Wer aber das System verlassen will, darf kein Systemleben mehr führen ;)

Dein Plan ist, in ein Land auszuwandern, das einem nicht sonderlich gefällt. Dort dann aus Kostengründen auf eine eigene Familie zu verzichten und aufgrund der Entfernung den Kontakt mit den Eltern und Jugendfreuden zu minimieren. Dann eine nicht oder schlecht bezahlte Arbeit anzunehmen, da die viele Freizeit nervt. Und dann im Alter, wenn die Gesundheitsbeschwerden kommen, in eine 30 qm Wohnung in Deutschland zu ziehen, wo man vielleicht die letzten 10-20 Jahre seines Lebens vom Sozialsystem lebt.

Finde ich ein paar Jahrzehnte Erwerbsarbeit ehrlich gesagt viel besser als deine Vision von früher finanzieller Freiheit.

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DerSportbwler

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Immobilienpreise sind einfach extrem zur Zeit und ich bin mir ziemlich sicher dass diese fallen werden in Dtl. aufgrund der Älterwerdenden Bevölkerung

Ernst gemeinte Frage: müsste das nicht bereits eingepreist sein?
Du weißt es, ich weiß es, jeder Idiot weiß es - also wissen es auch die großen Investoren. Trotzdem werden Immobilien zu irrsinigen Preisen gekauft und die Nachfrage kann kaum bedient werden. Spekulieren die alle auf den richtigen Zeitpunkt, um umzuschichten? Für mich kaum vorstellbar.

Stark off-topic, aber Deutschland ist Geldwäsche-Paradies. Mit den expandierenden Kartellen aus Mexiko und den Freunden der arabischen Clans, gibt es genug weiteres Geld neben Investoren, das in Immobilien fließt.

Zumal ich das Gefühl habe, dass Stadtentwicklung zwar akademisch angehaucht ist, aber nachhaltige/sinnvolle Konzepte trotzdem Mangelware sind.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Man braucht absolut keine 2-3 Mio um finanziell unabhängig zu sein. Es gibt nicht nur FFM, Stuttgart, Hamburg und München.

Wenn man nicht mehr auf einen Gutverdiener Job angewiesen ist, kann man sich auch ein Haus mit viel Land in einer ländlichen, günstigen Region kaufen, für dreimal fast nichts. Es gibt solche Regionen. Dann hat man schon mal den größten Einzelposten der meisten Menschen weg. Hat man nebenbei noch ein Online Business oder arbeitet als Freelancer viel von Remote, reicht es ja schon, wenn man ein gewisses Grundeinkommen passiv verdient, was einen durch eine Flaute durch hilft und noch etwas Reserven für Unvorhergesehenes. Zumal man auch bei Lebensmitteln im grossen, eigenen Garten, vieles komplett frei von Chemie und Schadstoffen absolut 100% bio selbst anpflanzen kann, was gut für die Gesundheit ist und auch noch mal Geld spart. Für so ein Leben braucht es bei weitem keine 2-3 Mio Euro.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Hi zusammen,

ich bin selbst auf dem Weg zur finanz. Freiheit, wundere mich aber über die Argumentation mancher hier, vor allem die "man braucht 2 Mio" Fraktion.

Ich habe einen kleinen sechsstelligen Betrag gespart und bin mit dem (sehr konservativ) investiert, vor allem in Aktien (Divi Aristokraten) + ein wenig Krypto und P2P für mehr Rendite/ mehr Risiko. Damit kann ich im Schnitt etwa 500€ im Monat nach Steuern auf´s Jahr gesehen machen. Darin enthalten sind Divi´s und Kursgewinne/ verluste.

Davon kann man sicherlich nicht leben, aber es ist mehr als ein netter Bonus jeden Monat.
Durch Reinvestieren und weiteres sparen möchte ich diesen Betrag auf 1.200€ steigern, danach dann Arbeitszeit reduzieren und was "Eigenes" nebenbei aufbauen.
Das ist dann sicherlich nicht der "Ich fahre Porsche" Lifestyle, aber ich fühle mich dadurch finanziell wesentlich unabhängiger von meinem Arbeitsgeber als ohne diesen Puffer, auch ohne 2 Mio

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 22.02.2021:

Man braucht absolut keine 2-3 Mio um finanziell unabhängig zu sein. Es gibt nicht nur FFM, Stuttgart, Hamburg und München.

Wenn man nicht mehr auf einen Gutverdiener Job angewiesen ist, kann man sich auch ein Haus mit viel Land in einer ländlichen, günstigen Region kaufen, für dreimal fast nichts. Es gibt solche Regionen. Dann hat man schon mal den größten Einzelposten der meisten Menschen weg. Hat man nebenbei noch ein Online Business oder arbeitet als Freelancer viel von Remote, reicht es ja schon, wenn man ein gewisses Grundeinkommen passiv verdient, was einen durch eine Flaute durch hilft und noch etwas Reserven für Unvorhergesehenes. Zumal man auch bei Lebensmitteln im grossen, eigenen Garten, vieles komplett frei von Chemie und Schadstoffen absolut 100% bio selbst anpflanzen kann, was gut für die Gesundheit ist und auch noch mal Geld spart. Für so ein Leben braucht es bei weitem keine 2-3 Mio Euro.

Es ging ja hier um finanzielle Freiheit im allgemeinen und nicht, wie nur du dir das vorstellt.

Irgendwo raus in die Pampa zu ziehen um Kosten zu optimieren, wäre jedenfalls für mich keine Freiheit im klassische Sinne (eig. genau das Gegenteil). Auch das ich noch arbeiten müsste, sehe ich dann nicht als "finanzielle Freiheit".

Daher bei mir würden die 2-3 Millionen schon passen. Wenn man von einer grundlegenden Rendite über alle Asset Klassen von vielleicht 5% ausgeht, wären das 100-150k vor Steuern. Je nach Einkommens- und Steuermodell muss man davon (in Deutschland) nochmal 25-50% abziehen. Wären also im Worstcase 50-75k netto im Jahr bzw. 4-6k netto im Monat.
Das wäre so der Bereich wo ich mir keine Sorgen mehr machen würde und das bedeutet für mich persönlich Freiheit.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Also ich bräuchte um mich abgesichert zu fühlen mit meiner Familie so ca. 5k netto inkl. abbezahlten Haus. Das ist die jetzige Situation (7,5k netto, 2,5k Rate). Für 5k netto bräuchte man bei angenommener 4% Rendite 2m Euro Assets (angenommen 25% Steuer). Das ist schon super viel Geld. Ich hätte aber keine Lust bis 45 wie ein Student von Brot und Wasser zu leben um an jeder Ecke kosten zu optimieren, nur um dann frei zu sein. Abgesehen davon würde ich sowieso nicht aufhören wollen zu arbeiten, eher reduzieren auf 80-60%. Wenn wir beide 60% arbeiten würden, sind 4-5k netto realistisch (sie arbeitet grade 50% wegen der Kinder). Das würde dann durch die Assets noch wunderbar aufgestockt werden.

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WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

100% Zustimmung.

Einfach schweigen, wenn man sich hier etwas zusammenlügen muss. Niemand lässt 3k extra über und tilgt damit nicht zumindest teilweise den Kredit ;-).

Wir tilgen doch über die Monatsrate.

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Was bedeutet für euch alle eigentlich finanzielle Freiheit? Wollt ihr komplett aufhören zu arbeiten und von Investments leben? Oder einfach nur die Arbeitszeit reduzieren?

Ich für meinen Teil würde gerne so viel ansparen, dass ich früher aufhören kann zu arbeiten, wenn ich möchte. Das ganze aber ohne meinen Lebensstandard zu verringern. Wenn ich also 4k netto brauche zum leben, dann möchte ich das auch weiterhin haben.

Mein Ziel ist es also gut zu leben, ohne zu verzichten, parallel zu sparen und bestenfalls irgendwann so viel zu haben, dass ich aufhören KÖNNTE oder zumindest die Arbeitszeit reduzieren könnte. Wenn ich noch Lust habe weiter zu arbeiten würde ich das machen, wenn nicht dann halt nicht. Wenn ich irgendwann gar kein bock mehr habe zu arbeiten, aber nicht genug erspartes habe, dann werde ich wohl oder übel weiter arbeiten müssen oder aber meine Ansprüche runterschrauben müssen. Allerdings will ich nicht mit 25-50 auf vieles verzichten, nur um schnellstmöglich so viel angespart zu haben, dass ich nicht mehr arbeiten muss. Ist in meinem Fall sowieso nicht so relevant da ich sehr gerne arbeite :)

antworten
WiWi Gast

Der Weg zur finanziellen Freiheit

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Anlageoptionen:

  • klassich: 60/40 oder 70/30 in Aktien und Anleihen in ETf`s = 3-7 %
  • konservativ: 1/3 jeweils in Immobilien, Aktien und Anleihen = 3-5 %
  • spekulativ: Stockpicking = 4 bis x %

Der durchschnittliche Stockpicker hat eine Rendite unterhalb der Marktentwicklung.

Mir geht es aber eher um die Basis: Was tun, wenn man wie jeder andere erstmal mit 10k anfangen muss und wahrscheinlich bis zur Rente auch nur bei 500k inkl. Immmobilie landet?

Wie habt ihr euch aufgestellt und warum?

  1. Ich hab ein Tagesgeld für die Liquidität: Grob 1 Jahresnettogehalt bei mir.

  2. Meine Altersvorsorge besteht aus der GRV, einem festverzinslichen bAV (schon etwas älter) und einem Sparplan auf thesaurierende billige ETF als "Welt-Depot". Das bespare ich stumpfsinnig zu Beginn jedes Monats, bis ich eines Tages denke, dass es reichen könnte

  3. Dann habe ich noch ein Spardepot ohne bestimmten Zweck. Das besteht grob aus 60% überwiegend ausschüttenden Aktien-ETF, 20% Cash/Verrechnungskonto) und 20% Gold (physisch und xetra). Da kommt drauf was übrig bleibt.
    .
    Anleihen, sonstige Rohstoffe und Immobilien habe ich nicht. Möglicherweise reduziere ich den Aktien-ETF Anteil auch mal auf 50%.
    .
    Der Kauf einer selbst genutzten Immobilie macht rein finanziell in meiner Situation derzeit keinen rechten Sinn. Ein Dividenendepot in Höhe des Kaufpreises würde selbst nach Steuern deutlich mehr Dividende ausschütten als ich derzeit an Kaltmiete bezahle.
    (ich kann weder den Kaufpreis zu 100% bezahlen, noch habe ich ein so großes Dividenendepot, es ist ein mathematischer Vergleich)

  4. Ich ernähre mich gesund, habe wenig Stress und bewege mich regelmäßig und viel.
antworten
Karlmags

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Der Weg zur finanziellen Freiheit liegt darin,

  • zu erkennen, dass ein großter Teil der Konsumausgaben keinen Mehrwert bringen,
  • diese letztlich einzusparen
  • und somit einen großen Teil seiner Einnahmen anlegen zu können.

Bei Anlagestrategien erhältst du bei 10 Befragten 10 Antworten, wobei da der Konsens ist: Hauptsache diversifiziert.

Ich mache mir da keinen großen Kopf; wenn es die meisten erwischt, erwischt es mich vermutlich auch. Aber wenn es die meisten erwischt, wird vermutlich die große Keule geschwungen und wir finden einen Weg, dass wir nicht alle den Hungertod sterben. Ich hab ne Immobilie, ne BAV und starte bald mit einer Hand voll ETFs.

In 35 Jahren haben wir vermutlich wesentlichere Probleme als die Altersarmut.

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