WiWi Gast schrieb am 21.06.2025:
Keine Ahnung in was für Unternehmen ihr arbeitet oder ob ihr überhaupt schon mal Einblicke in solche Jobs hattet, aber als Abteilungsleiter auf 50 % Teilzeit zu gehen ist schon - eher - unüblich.
Zum Einen kann man schlecht prognostizieren an welchen Tagen die besten Eskalationen reinflattern, zum Zweiten musst bei wichtigen Themen ad-hoc ran und da kannst du dann schlecht auf deine Teilzeit verweisen. Mag sein, dass das teilweise bei so Konstrukten wie Doppelspitze etc. funktioniert, aber das Setup (in der Größenordnung 50% Teilzeit) passt für Manager nicht bzw. ist ein schlechter Deal, weil man doch überproportional viel arbeitet - oder man will seine Kündigung damit provozieren ;)
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Daher habe ich bereits oben geschrieben, dass er im Prinzip sich überlegen soll, was er denn alternativ zu dem Job machen will.
Und bevor er irgendwie mit seinem AG spricht, sollte er einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen und mit diesem die Situation besprechen, denn wie du bereits schreibst, der AG wird überhaupt nicht begeistert sein, wenn ein AL auf 50% reduzieren will.
Verbieten kann er es ihm nicht, denn rechtlich darf der Mitarbeiter in TZ gehen. Dass dies natürlich Konsequenzen hat, ist klar: Entzug der Abteilungsleitung, Bossing, Mobbing und schließlich den AN dazu kriegen, selbst zu kündigen.
Aus diesem Grund war mein Vorschlag, einen Aufhebungsvertrag im Kopf zu haben, das erspart viel Ärger/Geld für AG und AN.
Daher gut vorbereitet sein mit einem Anwalt für Arbeitsrecht und nicht erst darauf warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.
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