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Depressionen

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WiWi Gast

Depressionen

Hallo Leute,

Ich bin im Master und ich leide an Depressionen. Mein Schnitt ist bei 2,7 und obwohl ich Praktika und Werkstudententätigkeiten nachweisen kann, und obwohl ich Jobangebote habe, werde ich von vielen anderen Firmen wegen meines Schnittes abgelehnt. Zudem fällt der öffentliche Dienst wegen meiner Diagnose aus. Es ist sehr schwierig. Ich brauche Ratschläge, wie ich mit diesem Thema umgehen kann.

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WiWi Gast

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Ich empfehle dir von Herzen einen Termin beim Psychologen zu machen. Der hat jeden Tag mit solchen Fällen zu tun und kann dir helfen, wie du damit umgehst.

Zur Jobsuche generell: Unabhängig von Noten und Erfahrung kann sich die Suche einfach ziehen. Wichtig ist einfach viele Bewegungen rauszuschicken, die aber ordentlich gemacht sind und nicht nach "copy and paste" aussehen. Hier kann der Career-Service deiner Hochschule behilflich sein. Sowas habt ihr bestimmt auch bei euch an der Uni/FH.

Kopf hoch, wenn du dir Hilfe holst, wird es bald wieder besser gehen ;)

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Hallo Leute,

Ich bin im Master und ich leide an Depressionen. Mein Schnitt ist bei 2,7 und obwohl ich Praktika und Werkstudententätigkeiten nachweisen kann, und obwohl ich Jobangebote habe, werde ich von vielen anderen Firmen wegen meines Schnittes abgelehnt. Zudem fällt der öffentliche Dienst wegen meiner Diagnose aus. Es ist sehr schwierig. Ich brauche Ratschläge, wie ich mit diesem Thema umgehen kann.

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WiWi Gast

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Der öffentliche Dienst fällt aus? Der ÖD hat genau solche Anforderungen für seine Angestellten wie die Industrie.

Versuche eine stationäre Therapie zu bekommen. So schnell wie möglich. Der Enkel einer Freundin hat genau das gleiche Problem. Sogar noch schlimmer, hatte nicht mal den Bachelor geschafft. Der wartet schon seit Monaten auf einen Therapie-Platz.

WiWi Gast schrieb am 23.12.2021:

Hallo Leute,

Ich bin im Master und ich leide an Depressionen. Mein Schnitt ist bei 2,7 und obwohl ich Praktika und Werkstudententätigkeiten nachweisen kann, und obwohl ich Jobangebote habe, werde ich von vielen anderen Firmen wegen meines Schnittes abgelehnt. Zudem fällt der öffentliche Dienst wegen meiner Diagnose aus. Es ist sehr schwierig. Ich brauche Ratschläge, wie ich mit diesem Thema umgehen kann.

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WiWi Gast

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Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Könntest du vielleicht sagen welche Bücher hilfreich waren?
(Mir gehts wieder gut, würde aber gerne was dazu lesen um die Zet in der ich so down war zu reflektieren und Prävention zu betreiben).

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.04.2022:

Der öffentliche Dienst fällt aus? Der ÖD hat genau solche Anforderungen für seine Angestellten wie die Industrie.

öD sollte als Tarifangestellter kein Problem sein, nur Verbeamtung ist kein Selbstläufer, aber mittlerweile einfacher (siehe Lehrämtler).

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Könntest du vielleicht sagen welche Bücher hilfreich waren?
(Mir gehts wieder gut, würde aber gerne was dazu lesen um die Zet in der ich so down war zu reflektieren und Prävention zu betreiben).

Glaubt ihr wirklich es ist eine gute Idee mit einer Depression oder nach einer Depression auf Selbsthilfebücher statt auf professionelle Hilfe zu setzen? Jede Depression hat auch einfach ganz andere Auslöser …

Ich hatte 2 Jahre nach dem Berufseinstieg eine Depression und war dann am Ende 1,5 Jahre 1x pro Woche bei einer Therapeutin. Es hat aber auch ein 3/4 Jahr gedauert bevor ich mir endlich Hilfe geholt habe.

Bei mir war die Situation übrigens anders als beim TE - Den Berufsalltag konnte ich problemlos meistern und ich denke er hat mir auch auf gewisse Weise geholfen, weiter eine Routine zu haben. Und bis heute weiss nur eine einzige Person aus meinem Umfeld, dass überhaupt etwas nicht stimmte aber selbst sie weiss nur, dass es mir nicht gut ging.

Mir haben die Therapie und Antidepressiva, die ich dann erst 7 Monate nach Therapieende komplett abgesetzt habe, geholfen.

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WiWi Gast

Depressionen

Ich muss das verneinen. Zum einen fand ich kein Buch wirklich gut. Das einzige, was mir extrem geholfen hat, war, dass ich irgendwann allen erzählt hab: Hey, hört mal zu, ich bin depressiv. Klingt scheisse, ist es auch. Aber so sieht es in mir aus.

Das hat mir niemand geglaubt: Ex-Freundin nicht, Freunde nicht, Familie nicht. "Was du bist doch immer gut drauf, bei dir läuft doch"... Aber als das dann mal wirklich bei allen an kam, war das wie eine Befreiung.

Mich, speziell, hat es wahrscheinlich immer nur gelähmt, dass ich Stimmung und Spaß verbreiten musste und mir es "einfach nicht schlecht gehen durfte".

Wenn du es aufarbeiten willst, geh zu jemand professionellem. Die Unis haben das super Leute! Das was ich da durchgemacht hab, war einfach nicht gut und es hilft so viel besser mit Leute, die Ahnung haben, darüber zu reden. Ich hatte halt auch das Glück 2 (noch nicht fertig studierte) Psychologen im Freundeskreis zu haben.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Könntest du vielleicht sagen welche Bücher hilfreich waren?
(Mir gehts wieder gut, würde aber gerne was dazu lesen um die Zet in der ich so down war zu reflektieren und Prävention zu betreiben).

Solange du nicht verbeamtet wirst interessiert es im ÖD niemanden, welche Diagnosen du hast, weil sie es genausowenig wissen dürfen wie private Arbeitgeber. Such dir einen Therapieplatz und/oder gucke, ob du stationär aufgenommen wirst. Das dauert meistens 2 Monate, da sind viele student*innen, das ist nichts ungewöhnliches. Zu den momentanen Wartezeiten kann ich nichts sagen, die könnten schon lange sein. Allerdings kann es auch schnell gehen, wenn andere absagen.

Bücher kannst du natürlich zusätzlich lesen, aber bitte denke nicht, dass sie eine Therapie ersetzen!

Vielleicht kannst du mit diesem Schnitt nicht die Art Karriere machen, wie sie hier oft als das einzig wahre dargestellt wird. Es bedeutet aber weder, dass du keine Stelle finden kannst, die dir inhaltlich zusagt, noch, dass du am Hungertuch nagen wirst. Selbst wenn dein Einstieg nicht ideal wird, heißt das gar nichts für deine Zukunft. Auch wenn du die Regelstudienzeit reißen solltest ist das kein Versagen!!! Immerhin bist du momentan krank, natürlich hast du dann andere Prioritäten im Leben.

Wichtig ist jetzt, dass du stabil wirst und es dir einigermaßen gut geht. Das wird nicht einfacher, wenn du dir um eine etwaige Karriere Gedanken machst. Du hast schon einen Bachelor und wirst den zweithöchsten Abschluss machen, den es gibt. Da verschließt Du Dir so schnell keine Türen mit. Nehm dir die Zeit, die du brauchst, um mit deiner Krankheit umzugehen oder auch wieder gesund zu werden.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Könntest du vielleicht sagen welche Bücher hilfreich waren?
(Mir gehts wieder gut, würde aber gerne was dazu lesen um die Zet in der ich so down war zu reflektieren und Prävention zu betreiben).

Solange du nicht verbeamtet wirst interessiert es im ÖD niemanden, welche Diagnosen du hast, weil sie es genausowenig wissen dürfen wie private Arbeitgeber. Such dir einen Therapieplatz und/oder gucke, ob du stationär aufgenommen wirst. Das dauert meistens 2 Monate, da sind viele student*innen, das ist nichts ungewöhnliches. Zu den momentanen Wartezeiten kann ich nichts sagen, die könnten schon lange sein. Allerdings kann es auch schnell gehen, wenn andere absagen.

Nur um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen (hier Poster mit der Depression nach dem Berufseinstieg): Auch Studenten können zu regulären Therapeuten gehen. Es muss absolut nicht über die Uni laufen. UND Studenten sind deutlich flexibler von der Zeit daher sollte es einfacher sein als für Arbeitnehmer. Bei mir war schon die erste Herausforderung vom Büro aus Therapeuten anzurufen da ich nicht alleine im Büro saß. Und dann hatten viele Therapeuten auch noch bestimmte Sprechzeiten zu denen man anrufen musste … am Ende gab‘s am schnellsten einen Termin bei einer Therapeuten, die keine Website hatte und nur ein paar Bewertungen bei Google hatte.

Bücher kannst du natürlich zusätzlich lesen, aber bitte denke nicht, dass sie eine Therapie ersetzen!

Vielleicht kannst du mit diesem Schnitt nicht die Art Karriere machen, wie sie hier oft als das einzig wahre dargestellt wird. Es bedeutet aber weder, dass du keine Stelle finden kannst, die dir inhaltlich zusagt, noch, dass du am Hungertuch nagen wirst. Selbst wenn dein Einstieg nicht ideal wird, heißt das gar nichts für deine Zukunft. Auch wenn du die Regelstudienzeit reißen solltest ist das kein Versagen!!! Immerhin bist du momentan krank, natürlich hast du dann andere Prioritäten im Leben.

Wichtig ist jetzt, dass du stabil wirst und es dir einigermaßen gut geht. Das wird nicht einfacher, wenn du dir um eine etwaige Karriere Gedanken machst. Du hast schon einen Bachelor und wirst den zweithöchsten Abschluss machen, den es gibt. Da verschließt Du Dir so schnell keine Türen mit. Nehm dir die Zeit, die du brauchst, um mit deiner Krankheit umzugehen oder auch wieder gesund zu werden.

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WiWi Gast

Depressionen

Such dir wirklich einen guten Therapeuten. Am besten privat. Das hat mich sehr viel weitergebracht, weil du viele Dinge reflektierst und wenn er gut ist, kannst du nach der Therapie auch ab und zu zu dem gehen und dich coachen lassen. Therapie ist in DE oft noch ein Tabu aber in anderen Ländern wie zB in den Usa ganz normal. Das bringt dich persönlich sehr viel weiter!

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Such dir wirklich einen guten Therapeuten. Am besten privat. Das hat mich sehr viel weitergebracht, weil du viele Dinge reflektierst und wenn er gut ist, kannst du nach der Therapie auch ab und zu zu dem gehen und dich coachen lassen. Therapie ist in DE oft noch ein Tabu aber in anderen Ländern wie zB in den Usa ganz normal. Das bringt dich persönlich sehr viel weiter!

Ja, unbedingt privat, die Krankenkassen sehen das komischerweise nicht gerne. Ich hatte Jahre später dann Probleme beim Tarifwechsel.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 21.04.2022:

Such dir wirklich einen guten Therapeuten. Am besten privat. Das hat mich sehr viel weitergebracht, weil du viele Dinge reflektierst und wenn er gut ist, kannst du nach der Therapie auch ab und zu zu dem gehen und dich coachen lassen. Therapie ist in DE oft noch ein Tabu aber in anderen Ländern wie zB in den Usa ganz normal. Das bringt dich persönlich sehr viel weiter!

Ja, unbedingt privat, die Krankenkassen sehen das komischerweise nicht gerne. Ich hatte Jahre später dann Probleme beim Tarifwechsel.

Ich verstehe deinen Kommentar nicht? Was war das Problem? Du ignorierst auch komplett, dass nicht jeder Geld für eine private Therapie hat.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 19.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Könntest du vielleicht sagen welche Bücher hilfreich waren?
(Mir gehts wieder gut, würde aber gerne was dazu lesen um die Zet in der ich so down war zu reflektieren und Prävention zu betreiben).

Solange du nicht verbeamtet wirst interessiert es im ÖD niemanden, welche Diagnosen du hast, weil sie es genausowenig wissen dürfen wie private Arbeitgeber. Such dir einen Therapieplatz und/oder gucke, ob du stationär aufgenommen wirst. Das dauert meistens 2 Monate, da sind viele student*innen, das ist nichts ungewöhnliches. Zu den momentanen Wartezeiten kann ich nichts sagen, die könnten schon lange sein. Allerdings kann es auch schnell gehen, wenn andere absagen.

Nur um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen (hier Poster mit der Depression nach dem Berufseinstieg): Auch Studenten können zu regulären Therapeuten gehen. Es muss absolut nicht über die Uni laufen. UND Studenten sind deutlich flexibler von der Zeit daher sollte es einfacher sein als für Arbeitnehmer. Bei mir war schon die erste Herausforderung vom Büro aus Therapeuten anzurufen da ich nicht alleine im Büro saß. Und dann hatten viele Therapeuten auch noch bestimmte Sprechzeiten zu denen man anrufen musste … am Ende gab‘s am schnellsten einen Termin bei einer Therapeuten, die keine Website hatte und nur ein paar Bewertungen bei Google hatte.

Es stimmt, man muss nichts über die Uni laufen lassen, aber meist kann man sehr schnell, quasi gleich am nächsten Tag, einfach und unkompliziert direkt zur psychologischen Beratungsstelle der Uni, wärend es für reguläre Therapeuten teils ewig lange Wartezeiten gibt. Auserdem kann einem die Beratungssstelle helfen einen Therapeuten etc... zu finden und zu organisieren.

Gerade für Menschen mit Depressionen stellt oftmals alleine das Abtelefonieren von Therapeuten, schone ein scheinbar unüberwindbare Hürde da. Man darf nicht vergessen, das mit Depression häufig Antribslosigkeit, Hoffnungslosigkeit etc... verbunden ist. Da jemanden an der Hand von der Beratungsstelle zu haben, kann dann sehr hilfreich sein...

Bücher kannst du natürlich zusätzlich lesen, aber bitte denke nicht, dass sie eine Therapie ersetzen!

Vielleicht kannst du mit diesem Schnitt nicht die Art Karriere machen, wie sie hier oft als das einzig wahre dargestellt wird. Es bedeutet aber weder, dass du keine Stelle finden kannst, die dir inhaltlich zusagt, noch, dass du am Hungertuch nagen wirst. Selbst wenn dein Einstieg nicht ideal wird, heißt das gar nichts für deine Zukunft. Auch wenn du die Regelstudienzeit reißen solltest ist das kein Versagen!!! Immerhin bist du momentan krank, natürlich hast du dann andere Prioritäten im Leben.

Wichtig ist jetzt, dass du stabil wirst und es dir einigermaßen gut geht. Das wird nicht einfacher, wenn du dir um eine etwaige Karriere Gedanken machst. Du hast schon einen Bachelor und wirst den zweithöchsten Abschluss machen, den es gibt. Da verschließt Du Dir so schnell keine Türen mit. Nehm dir die Zeit, die du brauchst, um mit deiner Krankheit umzugehen oder auch wieder gesund zu werden.

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WiWi Gast

Depressionen

TE hier.
Vielen herzlichen Dank für eure Antworten! Ihr spricht mir aus dem Herzen!

Na ja, ich komme aus dem EU-Ausland und bei uns sind Therapieplätze nur für Selbstzahler (übrigens die kosten genauso viel Geld, wie in Deutschland, und die Gehälter in meinem Heimatland sind 5 mal niedriger als hier).

Inzwischen habe ich den Berufseinstieg bei einer Big4 geschafft und bald steige ich ein, in meinem Wunschbereich. Ich bin zufrieden einerseits mit dem Job, der aus mich zukommt, ABER ich wollte zu einer Bank und es hat nicht geklappt. Einerseits habe ich etwas, worauf ich stolz sein kann, andererseits schäme ich mich für mein andererseitiges Versagen.

Die Therapieplatzsuche in DE ist so schwierig, sodass ich die Suche abgebrochen habe. Aber nach dem Berufseinstieg werde ich privat suchen. Auf jedem Fall muss ich jetzt mein Leben wieder aufbauen und sehen, inwiefern ich meine Ziele "über Umwege" erreichen kann. Ob meine Noten immer noch eine Rolle spielen werden, und ob ich auch sogar nebenberuflich promovieren kann bzw das FRM oder CFA anzustreben. Ich weiß nicht und ich kann das auch nicht planen.

Auf jedem Fall, Danke!

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 22.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.04.2022:

Such dir wirklich einen guten Therapeuten. Am besten privat. Das hat mich sehr viel weitergebracht, weil du viele Dinge reflektierst und wenn er gut ist, kannst du nach der Therapie auch ab und zu zu dem gehen und dich coachen lassen. Therapie ist in DE oft noch ein Tabu aber in anderen Ländern wie zB in den Usa ganz normal. Das bringt dich persönlich sehr viel weiter!

Ja, unbedingt privat, die Krankenkassen sehen das komischerweise nicht gerne. Ich hatte Jahre später dann Probleme beim Tarifwechsel.

Ich verstehe deinen Kommentar nicht? Was war das Problem? Du ignorierst auch komplett, dass nicht jeder Geld für eine private Therapie hat.

Das Problem war, dass meine Therapie von der KK bezahlt wurde, die das dann später, als ich einen günstigeren Tarif wechseln wollte, das mit Verweis auf die Therapie verweigert haben.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 22.04.2022:

Das Problem war, dass meine Therapie von der KK bezahlt wurde, die das dann später, als ich einen günstigeren Tarif wechseln wollte, das mit Verweis auf die Therapie verweigert haben.

Ich hab zwar keine Erfahrung damit, aber selbst bei mir wurde vor 20 Jahren im Studium empfohlen, man solle tunlichst vermeiden, sich mal wegen etwas Psychischem ein Attest für eine Prüfung zu besorgen oder die Diplomarbeit zu verlängern. Schon damals wurde darauf hingewiesen, dass einem das später auf die Füße fallen kann und z.B. problematisch wird, wenn man mal in eine PKV wechseln möchte.

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WiWi Gast

Depressionen

Wie geht es nun um den TE ?

Ich hatte selber mal richtig Krise aber ich bin ohne Therapeut raus gekommen, viel Sport half.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 22.04.2022:

Das Problem war, dass meine Therapie von der KK bezahlt wurde, die das dann später, als ich einen günstigeren Tarif wechseln wollte, das mit Verweis auf die Therapie verweigert haben.

Musstet du für den Tarifwechsel einen "Gesundheitsnachweis" bringen. Einfach nur intern infos über deinen Gesundheitszustand austauschen, also von der Kostenbearbeitung zur Mitglieder/Tarifverwaltungsabteilung dürfen die nämelich keine Datenaustauschen. Der Tarifmensch kennt normalerweise deine Krankengeschichte nicht. Außer du musst Auskunft erteilen.

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JesusLover05

Depressionen

Wichtig, wenn man Depressionen hat - und daran arbeitet, diese wieder zu beenden - ist Geduld. Deine Lebensqualität kann sehr niedrig sein, lange Zeit sogar. Wenn du die aber richtig angehst, brauchst du Geduld und Zuversicht, dass du sie irgendwann beenden wirst und dir dein Leben wieder gefällt. Jetzt mag manch einer sagen, leichter gesagt als getan, das stimmt auch, es ist hart durch ein Leben ohne Lebensqualität zu gehen. Aber ein dunkler Tunnel ist immer irgendwann zu Ende und das Sonnenlicht begrüsst einen. Daran arbeiten, Geduld haben, und sich auch an den kleinen schönen Dingen im Leben erfreuen können.

PS: Nichts was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoss. Um Ziele zu erreichen muss man zunächst einen Weg gehen.

Du kannst die Depressionen beenden, sei Stark und vergiss nie, dass Gott gut ist und das Leben hart sein kann.

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 18.04.2022:

Ich hatte auch eine sehr sehr starke Depression im Master (Note war noch schlechter als deine). Ich saß morgens im Bett und habe nur geheult. Ich hätte nie und nimmer arbeiten können. Ich hab mich dann selbst therapiert. Würde das aber keinem empfehlen. Ich hab 8 oder 9 Bücher über Depression gelesen. Das hat 9 Monate gedauert bis ich wieder fit war.

Geh zu jemand professionellen. In der Zeit machst du irgendwas. Schreib dich in irgendeinen dulli Studiengang ein und erzählt später, dass das dich interessiert hat.

Ähm, ich will dir nicht zu nahe treten..aber eine "sehr sehr starke Depression" war das bei dir sicher nicht! Wenn du noch fähig warst, mehrere Fachbücher über das Thema zu lesen und die Depression angeblich dadurch losgeworden bist, einfach nur Freunde über deinen Zustand aufzuklären.

Hatte selbst eine diagnostizierte leichte bis mittelschwere depressive Episode und das Lesen von Büchern war da schon nicht mehr möglich. Zudem halte ich die Fähigkeit noch weinen zu können eher für ein Symptom, was gegen eine schwere Depression spricht. Das schlimme dabei ist ja eigentlich das Gefühl totaler Gefühlslosligkeit. Klar wird der Schweregrad durch das Vorliegen einer bestimmten Anzahl von Symptomen bestimmt.
Dass es dir schlecht ging und du evtl Depressionen hattest bezweifle ich aber nicht!!! Lediglich deine Selbstgestellte Diagnose zweifle ich an.

Ich hatte wie gesagt eine leichte bis mittelschwere Depressive Episode circa 2 Jahre nach Berufseinstieg. Trennung von der Freundin, unpassender Job, selbst nichts mehr gönnen, für mich falsche Ziele im Leben... waren bei mir wohl die Gründe. Anpassungsstörung, leichte bis mittelschwere Depression waren die Begriffe, die gefallen sind. War dann circa 2 Monate Krank geschrieben, hab Medikamente zur Stabilisierung bekommen eine ambulante Verhaltenstherapie gemacht, meinen Job und auch Einstellungen zur Karriere/zum Leben überdacht und überarbeitet. Achte jetzt genau auf mich, wie es mir geht, suche bewusst Entspannung und Ausgleich... D.h. wenn Du nichts an Dir selbst und deinem Leben änderst, wird das wahrscheinlich nicht einfach so mal besser. Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

Inzwischen bin ich seit circa 7,5 Jahren medikamentenfrei, habe einen passenden guten Job und mein Leben läuft soweit gut. "Gesund" bin ich in dem Sinne, dass ich keine wirkliche Episode mehr hatte. Trotzdem besteht laut Medizinern eine gewisse Disposition des Wiedereintrittes.

Tipp an den Threadstarter:
Gehe auf jeden Fall zu deinem Arzt und vertraue dich ihm an. Evtl kann er dich zu einem Facharzt überweisen. Die Verhaltenstherapie hat in meinem Fall auf jeden Fall geholfen. Bei anderen Schwerpunkten könnten andere Therapieformen besser sein. Das Medikament fand ich im Nachhinein zur Stabilisierung gut und war auch nötig bei mir! Zumindest ich konnte es unter ärztlicher Betreuung ohne Probleme ausschleichen.

Fun Fact:
Burnout ist eigentlich nur ein anderer Begriff für eine Depression! Die Aussage kommt nicht von mir, sondern vom Psychiater! Burnout hört sich halt besser an und man kann sich damit schmücken, dass man zusammengebrochen ist, weil man so das Arbeitstier war ;)

Sorry für evtl Rechtschreibfehler. Hab das gerade aufm Handy runtergetippt.

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WiWi Gast

Depressionen

Nochmal der mit der sehr schweren Depression: Ich war Jahre später bei einem Test am ZI Mannheim. Erst dort wurde das dann wirklich aufgearbeitet mit Fragebögen, etc., da ich als Proband vor Ort war.

Daher habe ich die Aussage, dass es sich wohl um eine schwere Depression gehandelt haben soll. Die einzige der Depressionfragen, die negativ war, war die nach dem Selbstmordgedanken, den ich Gott sei dank nur einmal kurz hatte.

Aber ich bin keine Fachperson.

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WiWi Gast

Depressionen

Hallo lieber TE,

erst einmal weiß ich selbst, das viel Mut dazu gehört, sich sowas einzugestehen.

Ich bin selbst in so einer Lage gewesen, teilweise immer noch. Ich kann dir wirklich folgendes ans Herz legen:

  1. Mach einen Termin bei der Unipsychologin aus. Das hilft einem auch ungemein, zu wissen das man nicht alleine ist. Sehr viele Studenten geht es ähnlich wie dir, nur leider denken viele immer noch, dass man in einer Leistungsgesellschaft nicht auf seine Gesundheit achten muss.

  2. Du hast doch ein paar Jobangebote bekommen, du musst nicht von jeder Bewerbung eine Zusage erhalten. Im Endeffekt kann es auch nur eine sein, und wenn es sich richtig anfühlt, dann musst du keine 100 Bewerbungen verschickt haben. Zudem für ich bei der Berufsberatung an eurer Uni zwecks ÖD nachfragen, wenn du da wirklich hinwillst. Wenn nicht, dann kann es dir ja egal sein, ob sie dich theoretisch nehmen würden oder nicht.

  3. Der Schnitt ist nicht das wichtigste in einer Bewerbung, sicherlich ein Faktor aber sollte nicht ausschlaggeben sein. Wenn dich ein Arbeitgeber nur nach Schnitt bewertet, würde ich an deiner Stelle dort nicht arbeiten wollen. Die inneren Werte zählen, und das meine ich ernst. Am Ende hat keinen meine 1.7 interessiert, sondern alle waren an mich als Person und meinen Erfahrungen etc interessiert. Und das war auch eng mit der Unternehmenskultur verbunden. Klar, in so nem traditionellen Unternehmen, da zählen andere Werte als in einem StartUp oder einem amerikanischen UN. Das würde ich mir auch nochmal überlegen, welche Unternehmenskultur du dir vorstellen kannst und welche nicht.

  4. Denke immer daran, wenn an deinem tiefsten Punkt angekommen bist, kann es von fa aus nur noch bessern werden. Kopf hoch! Du schaffst das. Vielen geht es wie dir, viele Kämpfen, das ist alles nicht so einfach wie es hier immer bei den 1,0 Absolventen bei den Möchtegern Hauptsache 100 Std in der Woche Usern klingt. Auch diese sitzen beim Psychologen. Oder wenn nicht jetzt, dann wenn der Körper nicht mehr funktioniert.

Liebe Grüße

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WiWi Gast

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Hier der TE.

Leute, vielen lieben Dank für eure Wünsche und Ratschläge! Es freut mich sehr, zu hören, dass ich a) nicht alleine bin mit dieser Scheißerkrankung und b) dass man trotzdem erfolgreich sein kann.

Ich steige bald bei einer Big4 ein in meinem Wunschbereich ein. Mit einem guten Gehalt, wovon ich in meiner Heimat (in Südeuropa) niemals träumen könnte (dieselbe Big4 in meinem Land bezahlt 5 mal weniger als hier in DE für dieselbe Stelle). Zudem habe ich mit einem bestimmten Kraftsport angefangen und ich habe sogar Wettkampfambitionen dafür. Allerdings hat mich die Depression dazu geführt, dass ich bei Traineeprogrammen von Banken nicht genommen werden kann und das ist ein Versagen meinerseits, dass mich echt runterzieht. Hinzu kommt die kommende Finanzkrise und Deindustrialisierung Deutschlands - mein Land befindet sich seit Jahren in einer heftigen Finanzkrise und jetzt kommt COVID und die Energiekrise. Out of the frying pan and into the fire. Dies auch zieht mich runter.

Ich werde umgehend noch einmal nach Psychotherapien suchen (letztes Jahr habe ich die Suche aufgegeben nach 6 Monaten). Und jetzt dass ich beruflich einsteige, privat. Ich habe keinen Bock auf Wartezeiten. Und ich werde weiterhin kämpfen. Das Problem jetzt wird es sein, von der Big4 zur Bank zu wechseln...

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WiWi Gast

Depressionen

Ob Du wohl wirklich depressiv bist? Ich kenne das eher so, dass das mit einer starken Antriebslosigkeit verbunden ist. Man kommt morgens nicht aus dem Bett raus, hat keine Lust irgend etwas zu probieren. Scheint bei Dir ja anders zu sein.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2022:

Hier der TE.

Leute, vielen lieben Dank für eure Wünsche und Ratschläge! Es freut mich sehr, zu hören, dass ich a) nicht alleine bin mit dieser Scheißerkrankung und b) dass man trotzdem erfolgreich sein kann.

Ich steige bald bei einer Big4 ein in meinem Wunschbereich ein. Mit einem guten Gehalt, wovon ich in meiner Heimat (in Südeuropa) niemals träumen könnte (dieselbe Big4 in meinem Land bezahlt 5 mal weniger als hier in DE für dieselbe Stelle). Zudem habe ich mit einem bestimmten Kraftsport angefangen und ich habe sogar Wettkampfambitionen dafür. Allerdings hat mich die Depression dazu geführt, dass ich bei Traineeprogrammen von Banken nicht genommen werden kann und das ist ein Versagen meinerseits, dass mich echt runterzieht. Hinzu kommt die kommende Finanzkrise und Deindustrialisierung Deutschlands - mein Land befindet sich seit Jahren in einer heftigen Finanzkrise und jetzt kommt COVID und die Energiekrise. Out of the frying pan and into the fire. Dies auch zieht mich runter.

Ich werde umgehend noch einmal nach Psychotherapien suchen (letztes Jahr habe ich die Suche aufgegeben nach 6 Monaten). Und jetzt dass ich beruflich einsteige, privat. Ich habe keinen Bock auf Wartezeiten. Und ich werde weiterhin kämpfen. Das Problem jetzt wird es sein, von der Big4 zur Bank zu wechseln...

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 23.04.2022:

Hier der TE.

Leute, vielen lieben Dank für eure Wünsche und Ratschläge! Es freut mich sehr, zu hören, dass ich a) nicht alleine bin mit dieser Scheißerkrankung und b) dass man trotzdem erfolgreich sein kann.

Ich steige bald bei einer Big4 ein in meinem Wunschbereich ein. Mit einem guten Gehalt, wovon ich in meiner Heimat (in Südeuropa) niemals träumen könnte (dieselbe Big4 in meinem Land bezahlt 5 mal weniger als hier in DE für dieselbe Stelle). Zudem habe ich mit einem bestimmten Kraftsport angefangen und ich habe sogar Wettkampfambitionen dafür. Allerdings hat mich die Depression dazu geführt, dass ich bei Traineeprogrammen von Banken nicht genommen werden kann und das ist ein Versagen meinerseits, dass mich echt runterzieht. Hinzu kommt die kommende Finanzkrise und Deindustrialisierung Deutschlands - mein Land befindet sich seit Jahren in einer heftigen Finanzkrise und jetzt kommt COVID und die Energiekrise. Out of the frying pan and into the fire. Dies auch zieht mich runter.

Ich werde umgehend noch einmal nach Psychotherapien suchen (letztes Jahr habe ich die Suche aufgegeben nach 6 Monaten). Und jetzt dass ich beruflich einsteige, privat. Ich habe keinen Bock auf Wartezeiten. Und ich werde weiterhin kämpfen. Das Problem jetzt wird es sein, von der Big4 zur Bank zu wechseln...

Hier nochmal derjenige, der 2 Jahre nach Berufseinstieg seine Depression hatte. Ich kann dir relativ sicher sagen, dass BIG4 und Deine Denkweise dich ins Verderben stürzen werden, wenn du wirklich schon im Studium mit Despressionen zu kämpfen hattest. Erinnert mich irgendwie an mich selbst beim Berufseinstieg. Hab mir auch immer die ganzen Dummschwätzer im Internet reingezogen. Crashpropheten, mich in irgendwelchen Foren rumgetrieben, wo es um nichts anderes ging. Im Endeffekt bringt das aber genau: 0. Gleichzeitig fühlst Du Dich nur schlecht, hast eine pessimistische Ausstrahlung und kommst bei Menschen auch nicht so gut an, weil Du verbissen und eine zu negative Aura hast.

Du musst dringed deine Denkweise überarbeiten und dein Leben so ausrichten, dass DU damit glücklich bist. Du wirkst mir - genauso wie ich damals - wie ein Getriebener. Bei mir hat es erst einen Zusammenbruch gebraucht und der war dann der Weckruf.

Frag Dich ganz ehrlich: Bist Du der Typ, der für eine BIG4- oder Bankkarriere gemacht bist? Oder denkst Du die ganze Zeit nur "da muss ich durch und irgendwann kann ich die Frücjte meiner Arbeit ernten"? Sowohl menschlich (Durchsetzungsvermögen...) als auch von der Stressresistenz. Mir kommt es zumindest so vor, als ob die Stressresistenz bei Dir nicht gegeben ist. Wenns schon VOR dem Berufsstart Schwierigkeiten gibt. Das macht Dich nicht zu einem schlechteren Menschen, jedoch passt Du damit nicht in bestimmte Karrierebereich rein!

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WiWi Gast

Depressionen

WiWi Gast schrieb am 24.04.2022:

Frag Dich ganz ehrlich: Bist Du der Typ, der für eine BIG4- oder Bankkarriere gemacht bist? Oder denkst Du die ganze Zeit nur "da muss ich durch und irgendwann kann ich die Frücjte meiner Arbeit ernten"? Sowohl menschlich (Durchsetzungsvermögen...) als auch von der Stressresistenz. Mir kommt es zumindest so vor, als ob die Stressresistenz bei Dir nicht gegeben ist. Wenns schon VOR dem Berufsstart Schwierigkeiten gibt. Das macht Dich nicht zu einem schlechteren Menschen, jedoch passt Du damit nicht in bestimmte Karrierebereich rein!

Ja. Ganz klar. Ich WILL in diesem Bereich einsteigen und ich WILL danach zu einer Bank wechseln. Die Depressionen stammen daraus, dass ich in Armut gelebt habe und viele familiäre Probleme hatte, die ich nicht erwähnen möchte. Endlich habe ich es geschafft. Denkst Du wirklich, dass ich aufgeben möchte? Muss ich meine Vergangenheit wirklich meine Zukunft gestalten lassen?

Und besides, was kann ich sonst tun, wenn nicht Finanzen? Wegen meiner Diagnose kann ich meinen alten Traumberuf (in die Richtung Polizei/Zoll usw) nicht mehr ausüben. Und sorry, aber noch mal "Lehrejahre sind keine Herrenjahre" will ich mir nicht mehr antun. Selbst wenn ich raus möchte, habe ich schlicht und einfach keine Wahl mehr.

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Artikel zu Depression

Fehlzeiten aufgrund von Depressionen um fast 70 Prozent gestiegen

Laut TK-Depressionsatlas waren Erwerbspersonen in 2014 durchschnittlich 14,8 Tage krankgeschrieben, 2,8 Tage entfielen davon auf psychische Störungen. Damit geht ein Fünftel der gesamten Fehlzeiten in Deutschland auf seelische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen zurück. Der TK-Depressionsatlas ist eine Sonderauswertung des TK-Gesundheitsreports 2014.

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Frauen in Chefetagen anfälliger für Depressionen

Frauen in Führungspositionen neigen eher zu Depressionen als Männer. Bei Männern verringert Autorität hingegen die Symptome erheblich. Das sind Ergebnisse einer Studie der University of Texas at Austin mit 2.800 Männern und Frauen mittleren Alters.

Zunehmende psychische Erkrankungen in den Betrieben

Die IG Metall hat vor den Folgen zunehmender psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt gewarnt. Sie verweist auf eine Umfrage unter Betriebsräten. Danach wird von 86 Prozent der Befragten der Anstieg psychischer Erkrankungen in den Betrieben als ernst zu nehmendes Problem wahrgenommen.

Ein Drittel aller Erwerbstätigen klagt über psychische Belastungen

Der tragische Tod des Nationaltorwarts Robert Enke wirft erneut ein Schlaglicht auf die immer noch mit Tabu belegten psychischen Erkrankungen. Dabei haben sich psychische Beschwerden längst zu einer Volkskrankheit entwickelt.

Fehltage aufgrund psychischer Krankheiten nehmen weiter zu

Unsere moderne Arbeitswelt schafft Anforderungen, die oft starke Belastungen für den Einzelnen mit sich bringen. Der aktuelle DGB-Index »Gute Arbeit« belegt: Viele Arbeitnehmer beklagen die Rahmenbedingungen an ihrem Arbeitsplatz.

Studienstress durch Leistungsdruck: Fast 500.000 Studierende sind psychisch krank

Barmer-Arztreport 2018: Depressiver Student in einem Hörsaal

Jeden sechsten Studierenden macht das Studium psychisch krank. Rund 470.000 Studentinnen und Studenten leiden bereits unter dem steigen Zeit- und Leistungsdruck im Studium. Zudem belasten finanzielle Sorgen und Zukunftsängste die angehenden Akademiker. Das Risiko an einer Depression zu erkranken, steigt bei Studierenden mit zunehmendem Alter deutlich an, wie der aktuelle Arztreport 2018 der Barmer Krankenkasse zeigt.

studienabbruch-und-dann.de - Portal für Zweifler und Studienabbrecher

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Onlineportal »studienabbruch-und-dann.de« gestartet. Das Portal informiert Studienzweifler und Studienabbrecher über Wege und zielgerichtete Hilfsangebote, um ihr Hochschulstudium erfolgreich abschließen zu können.

Freundschaften und Kontakte im Studium

Einzelkämpfer haben es beim Tausch von Mitschriften und alten Klausuren oft wesentlich schwerer. Wer frühzeitig Kontakte knüpft, steht im Prüfungsstress zudem nicht ganz alleine da.

Der Studienanfang - Tipps und Tricks der alten Hasen

Eine gewisse Orientierungslosigkeit bringt der Studienanfang meist mit sich. Damit sich selbige nicht bis zum 10. Semester hinzieht, werden hier ein paar zentrale Begriffe und Faktoren des Studiums erläutert.

DSW-Studie 2017 zu Lebenshaltungskosten im Studium

Wohnen und Essen machen einen erheblichen Teil der Lebenshaltungskosten im Studium aus.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) hat die Lebenshaltungskosten von Studierenden ermittelt und mit der Höhe der BAföG-Bedarfssätze verglichen. Als Konsequenz daraus lauten die Forderungen des DSW den BAföG-Grundbedarf, die Wohnpauschale und den Kranken- und Pflegeversicherungszuschlag für Studierende ab 30 zu erhöhen. Die neue Studie „Ermittlung der Lebenshaltungskosten von Studierenden“ des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) steht kostenlos zum Download bereit.

Studienerfolg: Parties verhindern Studienabbruch

Hohe Studienabbrecherzahlen sind immer noch ein Problem. Studierende, die gut in das Studienleben integriert sind, brechen seltener das Studium ab. Das zeigt eine aktuelle CHE-Studie des Centrum für Hochschulentwicklung. Die Erstsemesterparty nützt dem Studienerfolg demnach ebenso wie der Brückenkurs.

Wichtige Adressen, alte Klausuren, Beratung und Urlaubssemester

Wer hat alte Klausuren der Professoren? Wo stellt man einen Antrag auf ein Urlaubssemester, und: Was tun, wenn man in der Prüfungszeit krank wird?

Uni-Stress: Studenten gestresst und überfordert, Wirtschaftsstudenten relaxter

Eine junge Frau sitzt am Schreibtisch mit einem Makierer über einem Text und hält sich die Stirn.

Die Studenten stehen unter Stress – in erster Linie verursacht durch Zeitdruck, Leistungsdruck, Angst vor Überforderung und zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Statt gezielt zu lernen, lassen sich Studenten oft ablenken und verschenken wertvolle Zeit. Wirtschaftsstudenten sind deutlich weniger gestresst, als die meisten Kommilitonen anderer Studiengänge. Das zeigt eine Studie der Universität Hohenheim im Auftrag des AOK-Bundesverbands.

Ein Viertel der Studierenden faktisch im Teilzeit-Studium

Zwei aufgeschnittene Orangenhälften liegen nebeneinander.

Neue DSW-Sozialerhebung: Die 41-Stunden-Woche ist bei Studierenden die Regel.

Antworten auf Depressionen

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