DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Studienwahl: Was studierenINF

lohnt sich IT noch?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

wenn ich hier von Einstiegsgehältern zwischen 35 und 40k für Entwickler und SAP Berater lese, kommen mir schon starke Zweifel, ob sich ein Studium der Informatik noch lohnt. Im Finance Bereich scheinen die Verdienstmöglichkeiten viel besser zu sein. Vielleicht ist der Markt für IT Fachleute auch mittlerweile gesättigt, weil es viele Quereinsteiger gibt. Wie seht ihr das?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich bin Informatik-Student und kann nur von eigener Erfahrung (München) berichten.
Bei uns wird eigentlich jeder aus der Uni "herausgekauft", im schlimmsten Fall müssen sich die Leute wirklich wo bewerben. Ob das im Norden oder auf dem Land anders ist, kann ich nicht sagen. Einstiegsgehälter sind natürlich abhängig von der Leistung im Studium und Erfahrung.

Bedenke zudem: Als Informatiker kannst du genauso richtig Geld in der Wirtschaft verdienen und bspw. in die Beratung (auch MBB, eigene Erfahrung). Darauf haben die meisten ITler aber keinen Bock und machen lieber eine 40h Woche, bei der sie sich trotzdem ne goldenen Nase bei IGM oder sonstwo verdienen. Zudem sind die Aufgaben meist spannender als PowerPoint zu schieben. Wer richtig gut ist, geht zu Google, DeepMind, QuantumBlack, etc. und verdient damit unfassbar viel bei sehr guten Zusatzleistungen.

Meiner Meinung nach wird sich das auch nicht sehr bald ändern. Die Absolventenzahlen der letzten Jahre steigen nur marginal. Zwar fangen viele IT an, doch merken 50 Prozent aber bald, dass die wirklich lukrativen Bereiche wie Data Science, Cyber Security etc. bockschwer und mathelastig sind. So läuft das bei uns in Muc auch. Die machen dann eben TUM-BWL und irgendwas im Bereich Business Intelligence (womit viele auch sehr gut verdienen).

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Kannst doch einen SAP Berater nicht mit einem Informatiker vergleichen. Klar, manche Infos machen das. Aber der Großteil macht lukrativere und spannendere Dinge.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Informatikern wird in den nächsten Jahren eher steigen. Einstiegsgehälter über 50.000€ werden zur Regel.

SAP Berater sind keine Informatiker.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Warum nicht? SAP ist doch auch eine Software WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Kannst doch einen SAP Berater nicht mit einem Informatiker vergleichen. Klar, manche Infos machen das.

Aber der Großteil macht lukrativere und spannendere Dinge.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Warum nicht? SAP ist doch auch eine Software WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Kannst doch einen SAP Berater nicht mit einem Informatiker vergleichen. Klar, manche Infos machen das.

Aber der Großteil macht lukrativere und spannendere Dinge.

BWLer kennen sich tendenziell besser mit der Software Microsoft Office aus als Informatiker; macht sie das zu Informatikern?
Ist natürlich ein relativ stupides Beispiel; gute Kenntnisse bezüglich einer Software lassen aber nicht auf allgemein gute Informatik-Kenntnisse schließen

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Sap ungleich informativ ja
BWL in der Beratung sind Power Point Schubser
Informatik im klassischen Sinne gibt es in 10 Jahren in Deutschland nicht mehr da zu teuer und Entwickler Mangelware sind. Bekomme im Einkauf im Bulgarien für das Geld eines Informatikers ein Team as the Same in Indien.

Was gebraucht wird sind Product Owner mit Informatik aber eher softskills als fachbereichswissen. Damit man versteht was er kunde will. Außerdem mal ganz am Rande in der it wird gespart was geht da einfach zu teuer!!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Habe mal mit einem Bekannten der in der IT arbeitet, darüber gesprochen. Er meinte, dass einfache Programmierarbeiten häufig ins Ausland verlegt werden. Gesucht werden aber System Architeckten, Fachleute für neue IT Technologie, IT Sicherheitsexperten.

Ich kenne mich zwar nicht aus, da ich in einem anderem Bereich arbeite, aber IT wird ähnliche wie z. B. BWL sehr vielfällitge Bereiche haben.
Mit HR Schwerpunkt ist es bestimmt schwerer als mit einem Steuer Schwerpunkt nach dem Studium einen gut bezahlten Job zu finden.

antworten
Quereinsteiger

lohnt sich IT noch?

Im meinem Freundeskreis gibts einige ITLer. Jobchancen & Gehälter sind nach wie vor gut, wobei die xing-Anfragen das letzte Jahr sehr nachgelassen haben. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung bekommt man als Webentwickler, zumindest in Stuttgart, 60k. Als Senior Projektleiter oder Spezialist auch durchaus 90k, wobei die sehr schwer zu kriegen sind und die Firmen manche Stellen lieber unbesetzt lassen oder Anfänger nehmen, bevor sie mit dem Gehalt hochgehen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Mein Bekannter ist SAP - Programmierer. Der hat einen erweiterten Hauptschulabschluß, eine abgeschlossene Fachoberschule und ein nach zwei Semestern abgebrochenes BWL FH-Studium (war zu schwer).
Mit einem Informatiker von der Uni ist der so gar nicht zu vergleichen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Bin zwar mittlerweile Product Manager, war davor aber ebenfalls zwei Jahre in der IT Beratung (Fokus auf Business Intelligence und Data Analytics) unterwegs. Hierbei bspw. zwei ehemalige Kollegen, die jetzt ~ 10k netto pro Monat mit Freelancing machen (nach 2 - 3 Jahren als IT Berater gewechselt). Kenne auch ein paar Freelance PO's / PM's, die ähnliches verdienen.

Analog zur Frage, ob sich BWL noch lohnt, musst du auch in der IT auf den einzelnen Bereich schauen. Die meisten IT'ler, die sich mit Magergehältern abspeisen lassen, sind a) nicht gut und/oder b) schlecht in der Kommunikation (bspw. extrem schüchtern, "socially awkward" oder einfach kein guter Teamplayer).

Während meiner Beratungszeit hatte ich oftmals den Eindruck, dass Kunden von dem, was entwickelt wurden, nahezu keinen Plan hatten. Wenn man also gut labern kann und was von seinem Handwerk versteht (ohne ein absoluter Experte zu sein), dann lässt es sich in der IT immer noch sehr gut verdienen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Exakt wenn man sein Handwerk versteht. Also ist = modernes Handwerk mit Erfahrung= mind. 10 Jahre fertig.

Gut = nicht labern sondern liefern Ergebnisse und das so oder so. Ich bin seit 5 Jahren im it Consulting und habe meinen Umsatz letztes Jahr um 43 % gesteigert auf über 2500 fakturierender Stunde dafür bin ich jetzt platt!!!

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Bin zwar mittlerweile Product Manager, war davor aber ebenfalls zwei Jahre in der IT Beratung (Fokus auf Business Intelligence und Data Analytics) unterwegs. Hierbei bspw. zwei ehemalige Kollegen, die jetzt ~ 10k netto pro Monat mit Freelancing machen (nach 2 - 3 Jahren als IT Berater gewechselt). Kenne auch ein paar Freelance PO's / PM's, die ähnliches verdienen.

Analog zur Frage, ob sich BWL noch lohnt, musst du auch in der IT auf den einzelnen Bereich schauen. Die meisten IT'ler, die sich mit Magergehältern abspeisen lassen, sind a) nicht gut und/oder b) schlecht in der Kommunikation (bspw. extrem schüchtern, "socially awkward" oder einfach kein guter Teamplayer).

Während meiner Beratungszeit hatte ich oftmals den Eindruck, dass Kunden von dem, was entwickelt wurden, nahezu keinen Plan hatten. Wenn man also gut labern kann und was von seinem Handwerk versteht (ohne ein absoluter Experte zu sein), dann lässt es sich in der IT immer noch sehr gut verdienen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Exakt wenn man sein Handwerk versteht. Also ist = modernes Handwerk mit Erfahrung= mind. 10 Jahre fertig.

Gut = nicht labern sondern liefern Ergebnisse und das so oder so. Ich bin seit 5 Jahren im it Consulting und habe meinen Umsatz letztes Jahr um 43 % gesteigert auf über 2500 fakturierender Stunde dafür bin ich jetzt platt!!!

Bin zwar mittlerweile Product Manager, war davor aber ebenfalls zwei Jahre in der IT Beratung (Fokus auf Business Intelligence und Data Analytics) unterwegs. Hierbei bspw. zwei ehemalige Kollegen, die jetzt ~ 10k netto pro Monat mit Freelancing machen (nach 2 - 3 Jahren als IT Berater gewechselt). Kenne auch ein paar Freelance PO's / PM's, die ähnliches verdienen.

Analog zur Frage, ob sich BWL noch lohnt, musst du auch in der IT auf den einzelnen Bereich schauen. Die meisten IT'ler, die sich mit Magergehältern abspeisen lassen, sind a) nicht gut und/oder b) schlecht in der Kommunikation (bspw. extrem schüchtern, "socially awkward" oder einfach kein guter Teamplayer).

Während meiner Beratungszeit hatte ich oftmals den Eindruck, dass Kunden von dem, was entwickelt wurden, nahezu keinen Plan hatten. Wenn man also gut labern kann und was von seinem Handwerk versteht (ohne ein absoluter Experte zu sein), dann lässt es sich in der IT immer noch sehr gut verdienen.

Versteht jemand was er sagt?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Sap ungleich informativ ja
BWL in der Beratung sind Power Point Schubser
Informatik im klassischen Sinne gibt es in 10 Jahren in Deutschland nicht mehr da zu teuer und Entwickler Mangelware sind. Bekomme im Einkauf im Bulgarien für das Geld eines Informatikers ein Team as the Same in Indien.

Was gebraucht wird sind Product Owner mit Informatik aber eher softskills als fachbereichswissen. Damit man versteht was er kunde will. Außerdem mal ganz am Rande in der it wird gespart was geht da einfach zu teuer!!

Das stimmt so nur bedingt. Das Outsourcing funktioniert nur bei wirklich stupiden Programmiertätigkeiten (wegen schwieriger Kommunikation, Ausbildung, etc.). Geht es an's Eingemachte, wo Qualität wichtig ist, muss das im Inland gemacht werden. Meistens dann über einen Dienstleister.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Quereinsteiger schrieb am 05.01.2020:

Im meinem Freundeskreis gibts einige ITLer. Jobchancen & Gehälter sind nach wie vor gut, wobei die xing-Anfragen das letzte Jahr sehr nachgelassen haben. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung bekommt man als Webentwickler, zumindest in Stuttgart, 60k. Als Senior Projektleiter oder Spezialist auch durchaus 90k, wobei die sehr schwer zu kriegen sind und die Firmen manche Stellen lieber unbesetzt lassen oder Anfänger nehmen, bevor sie mit dem Gehalt hochgehen.

Webentwicklung kann aber eben auch HTML, CSS und ein bisschen JavaScript sein. Dort lässt sich wenig verdienen. Ganz anders im Bereich Cloud- und Microservices (bspw. SAAS)

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Informatikern wird in den nächsten Jahren eher steigen. Einstiegsgehälter über 50.000€ werden zur Regel.

SAP Berater sind keine Informatiker.

Wer mit M.Sc. in Informatik in einer größeren Stadt mit unter 50k anfängt, hat jetzt schon was falsch gemacht.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Wo steigen Bachelor in größeren Städten ein?

WiWi Gast schrieb am 05.01.2020:

Der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Informatikern wird in den nächsten Jahren eher steigen. Einstiegsgehälter über 50.000€ werden zur Regel.

SAP Berater sind keine Informatiker.

Wer mit M.Sc. in Informatik in einer größeren Stadt mit unter 50k anfängt, hat jetzt schon was falsch gemacht.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

würde mich auch interessieren

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Quereinsteiger schrieb am 05.01.2020:

Im meinem Freundeskreis gibts einige ITLer. Jobchancen & Gehälter sind nach wie vor gut, wobei die xing-Anfragen das letzte Jahr sehr nachgelassen haben. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung bekommt man als Webentwickler, zumindest in Stuttgart, 60k. Als Senior Projektleiter oder Spezialist auch durchaus 90k, wobei die sehr schwer zu kriegen sind und die Firmen manche Stellen lieber unbesetzt lassen oder Anfänger nehmen, bevor sie mit dem Gehalt hochgehen.

Ein Bekannter von mir ist Cloud Entwickler in Stuttgart, der kommt mit 10 Jahren Erfahrung auf 54k, ich habe als Backend-Entwickler aktuell 63k + 6k Variable, dafür aber Projekt- und Führungsverantwortung, allerdings auch schon alle Überstunden inklusive.
In Stuttgart sollte man aber schauen, dass man entweder mit dem ÖPNV kommt oder einen Arbeitgeber mit Parkplatz findet. Was ich die letzten 6 Jahre insgesamt hier für meinen Parkplatz bezahlt habe, hat ein Mindestlöhner als Jahresnettogehalt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Dann macht ihr beide was falsch...das ist für Stuttgarter Verhältnisse viel zu wenig...oder wir haben verschiedene Definitionen von cloud Entwickler...das mit dem Parkplatz stimmt allerdings..

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Quereinsteiger schrieb am 05.01.2020:

Im meinem Freundeskreis gibts einige ITLer. Jobchancen & Gehälter sind nach wie vor gut, wobei die xing-Anfragen das letzte Jahr sehr nachgelassen haben. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung bekommt man als Webentwickler, zumindest in Stuttgart, 60k. Als Senior Projektleiter oder Spezialist auch durchaus 90k, wobei die sehr schwer zu kriegen sind und die Firmen manche Stellen lieber unbesetzt lassen oder Anfänger nehmen, bevor sie mit dem Gehalt hochgehen.

Ein Bekannter von mir ist Cloud Entwickler in Stuttgart, der kommt mit 10 Jahren Erfahrung auf 54k, ich habe als Backend-Entwickler aktuell 63k + 6k Variable, dafür aber Projekt- und Führungsverantwortung, allerdings auch schon alle Überstunden inklusive.
In Stuttgart sollte man aber schauen, dass man entweder mit dem ÖPNV kommt oder einen Arbeitgeber mit Parkplatz findet. Was ich die letzten 6 Jahre insgesamt hier für meinen Parkplatz bezahlt habe, hat ein Mindestlöhner als Jahresnettogehalt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Die IT ist bereits jetzt schon übersättigt. Wirkliche Spezialisten werden noch gesucht, aber für solche gibt es natürlich auch nur sehr wenige passende Jobs gibt.

Durch immer mehr Automatisierung, Globalisierung und Standardisierung fallen auch zukünftig sehr viele Entwickler- und Berater-Jobs weg. Es gibt zudem immer mehr Absolventen (regelrechter Boom in CS z.B. in den USA) und jedes Grundschulkind hierzulande lernt Informatik in der Schule.

Ich persönlich würde heutzutage eher Medizin wählen, was auch in der Gesellschaft hoch angesehen ist. ITler genießen keinen besonders attraktiven Ruf...

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Dann macht ihr beide was falsch...das ist für Stuttgarter Verhältnisse viel zu wenig...oder wir haben verschiedene Definitionen von cloud Entwickler...das mit dem Parkplatz stimmt allerdings..

Entwicklung ist C# mit Azure, teilweise auch mit aws. Das sind bei uns in der Firma (eigene Fachsoftware) übliche Gehälter (~40 Entwickler) und beim Kollege auch, gleiches technisches Umfeld, aber Entwicklung für Daimler, Bosch und Co. Das mit dem Gehältern spiegeln auch die üblichen Personalvermittler so wieder. Mehr Geld gibt es noch im Consulting, aber da kommt dann üblicherweise noch unbezahlte Reisezeit obendrauf und man muss froh sein, wenn man einen Firmenwagen bekommt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Die IT ist bereits jetzt schon übersättigt. Wirkliche Spezialisten werden noch gesucht, aber für solche gibt es natürlich auch nur sehr wenige passende Jobs gibt.

Durch immer mehr Automatisierung, Globalisierung und Standardisierung fallen auch zukünftig sehr viele Entwickler- und Berater-Jobs weg. Es gibt zudem immer mehr Absolventen (regelrechter Boom in CS z.B. in den USA) und jedes Grundschulkind hierzulande lernt Informatik in der Schule.

Nach der Logik sind alle anderen Branchen (mal abgesehen von Medizin und einigen Ausbildungsberufen) auch überlaufen und man kann als Abiturient eigentlich sowieso gleich zuhause bleiben weil wegen Automatisierung und Digitalisierung unso. Ganz zu schweigen von den ganzen Indern!!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Halt die lohnt sich noch, aber nicht mehr die Entwicklung Berater Jobs. Was gesucht wird sind absolute Spezialisten wie in allen Bereichen und wenn dann muss es vom Ort da Zeit und Den Skills verpassen. Die quer Einsteiger Zeiten sind leider auch vorbei und man muss immer mehr Scheine wir sinnlose Geschichten vorhalten, und am Ende des Tages macht fast jeder in der IT nur noch Support. Die richtigen Guten Aufgaben sind meistens irgendwelchen best Buddies vorbehalten

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Die IT ist bereits jetzt schon übersättigt. Wirkliche Spezialisten werden noch gesucht, aber für solche gibt es natürlich auch nur sehr wenige passende Jobs gibt.

Durch immer mehr Automatisierung, Globalisierung und Standardisierung fallen auch zukünftig sehr viele Entwickler- und Berater-Jobs weg. Es gibt zudem immer mehr Absolventen (regelrechter Boom in CS z.B. in den USA) und jedes Grundschulkind hierzulande lernt Informatik in der Schule.

Ich persönlich würde heutzutage eher Medizin wählen, was auch in der Gesellschaft hoch angesehen ist. ITler genießen keinen besonders attraktiven Ruf...

Was ist denn das für Quatsch. Was meinst du, wer die Automatisierung/Standardisierung entwickelt? Also so viel Schmarrn habe ich ja selten gelesen. Sorry. Der Markt ist im Allgemeinen keineswegs übersättigt. Ganz im Gegenteil.

Mediziner haben zwar einen guten Ruf, dafür aber auch schlechte Arbeitszeiten, eine lange Ausbildung und sehr viel Verantwortung.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Nach der Logik sind alle anderen Branchen (mal abgesehen von Medizin und einigen Ausbildungsberufen) auch überlaufen und man kann als Abiturient eigentlich sowieso gleich zuhause bleiben weil wegen Automatisierung und Digitalisierung unso. Ganz zu schweigen von den ganzen Indern!!

Ist ja auch so. Viele Menschen werden in Zukunft überhaupt keine Arbeit mehr finden, daher gibt es ja auch Überlegungen wie UBI (bedingungsloses Grundeinkommen).

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Aus eigener Erfahrung... was Personalvermittler erzählen und die Realität sind oft zwei verschiedene Dinge...

Aber gerade das cloud Zeug ( hab davon keine Ahnung, bin im SAP Umfeld ) sollte Geld bringen, ist doch gerade voll hip und so...

Vielleicht leb ich auch einfach in meiner eigenen SAP IGM Blase...

Ich kann es nur kaum glauben das wirklich nicht besser bezahlt wird...da hatte ich mit 3 Jahren Berufserfahrung mehr (damals noch ohne IGM )...da müssten die Gehälter ja gesunken sein..

Ich überlege gerade ernsthaft den Job zu wechseln, weil ich mich gerade ziemlich langweile, aber wenn ich das hier so lese ist Langeweile und 100K definitiv besser als die Alternativen

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Dann macht ihr beide was falsch...das ist für Stuttgarter Verhältnisse viel zu wenig...oder wir haben verschiedene Definitionen von cloud Entwickler...das mit dem Parkplatz stimmt allerdings..

Entwicklung ist C# mit Azure, teilweise auch mit aws. Das sind bei uns in der Firma (eigene Fachsoftware) übliche Gehälter (~40 Entwickler) und beim Kollege auch, gleiches technisches Umfeld, aber Entwicklung für Daimler, Bosch und Co. Das mit dem Gehältern spiegeln auch die üblichen Personalvermittler so wieder. Mehr Geld gibt es noch im Consulting, aber da kommt dann üblicherweise noch unbezahlte Reisezeit obendrauf und man muss froh sein, wenn man einen Firmenwagen bekommt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Weil das gesellschaftliche Ansehen in einem Forum, wo jeder 2. Thread MBB oder IB behandelt bestimmt irgendwen interessiert.

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Die IT ist bereits jetzt schon übersättigt. Wirkliche Spezialisten werden noch gesucht, aber für solche gibt es natürlich auch nur sehr wenige passende Jobs gibt.

Durch immer mehr Automatisierung, Globalisierung und Standardisierung fallen auch zukünftig sehr viele Entwickler- und Berater-Jobs weg. Es gibt zudem immer mehr Absolventen (regelrechter Boom in CS z.B. in den USA) und jedes Grundschulkind hierzulande lernt Informatik in der Schule.

Ich persönlich würde heutzutage eher Medizin wählen, was auch in der Gesellschaft hoch angesehen ist. ITler genießen keinen besonders attraktiven Ruf...

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Aus eigener Erfahrung... was Personalvermittler erzählen und die Realität sind oft zwei verschiedene Dinge...

Aber gerade das cloud Zeug ( hab davon keine Ahnung, bin im SAP Umfeld ) sollte Geld bringen, ist doch gerade voll hip und so...

Vielleicht leb ich auch einfach in meiner eigenen SAP IGM Blase...

Ich kann es nur kaum glauben das wirklich nicht besser bezahlt wird...da hatte ich mit 3 Jahren Berufserfahrung mehr (damals noch ohne IGM )...da müssten die Gehälter ja gesunken sein..

Ich überlege gerade ernsthaft den Job zu wechseln, weil ich mich gerade ziemlich langweile, aber wenn ich das hier so lese ist Langeweile und 100K definitiv besser als die Alternativen

Voll hip != gut bezahlt

Ich hatte zum Berufseinstieg 2004 als Diplom WiInf nach dem dualen Studium ein Gehalt von 27,6k€, nicht in Stuttgart, aber nur 100km entfernt.
Mein Gehalt habe ich seitdem, jedes Jahr gesteigert, war dann aber zuletzt als Team Manager mit disziplinarischer Verantwortung für einige Entwickler
in Deutschland und fachlicher Verantwortung für einige mehr im Ausland, bei 73k€. Unsere Gehälter für Entwickler, deckten sich mit dem, was hier geschrieben
wird (55-65k für Senior, FullStack mit DevOps Ansätzen). Ich habe mich aber die letzten Jahre immer mehr von der Entwicklung entfernt und war nur noch koordinierend und als Entscheider tätig. Ich hatte die technische Verantwortung, habe aber nicht mehr selbst gecodet. Leider ging durch häufige wochenweise Reisen zur Auslandniederlassung und Reisen zu Kunden für Produkt Vorstellungen und Workshops die Arbeitszeit extrem nach oben und das bei abgegoltenen Überstunden. Nach den ganzen Jahren war ich auch bei 6 Monaten Kündigungsfrist, was zusammen mit der dauernden Reiserei es echt schwierig gemacht hat mit der Jobsuche. Also habe ich gekündigt, haben ja Fachkräftemangel und so und ich hatte eine Pause dringend nötig.

Jetzt bin ich seit 6 Monaten zu Hause und finde keinen Job, ich habe das Gefühl in der Stuttgarter Region geht es gerade extrem bergab. Ich war im November zum Gespräch bei einer Firma, da ging es um die Leitung der Entwicklungsabteilung, disziplinarisch für 15 Entwickler, fachlich im Ausland,
wie gehabt. Verantwortung über die gesamte Entwicklung, Releaseplanung, Budget, Einführung Agile usw., dazu diverse Nachteile wie kein Homeoffice und nebenher selbst noch mitentwickeln. Das Ganze lief über einen Vermittler, ein Gehalt hatte ich noch nicht genannt, nur mit dem Vermittler generell besprochen das ich bei >85k landen möchte. Für den Job hätte ich irgendwas mit 100-120k angesetzt, es stellte sich heraus, dass ich schon mit den 85k zu teuer gewesen wäre.

Die Firma sucht immer noch und beschwert sich über den Fachkräftemangel.
Der Vermittler hatte dann auch keine weiteren Stellen mehr, für die mehr als 70k drin gewesen wären.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

willkommen in meiner welt. leistung lohnt sich nicht mehr und es wird nur noch billig gesucht. ja kumpel von ging es in stuttgart ebenso. die meisten suchen aber 5 jahre erfahrung und bitte keinen zusätzlichen kosten verursachen.

bezüglich deinem problem: Bitte nimm das nächste Angebot an, denn nach > 6 Monaten wird es schwierig. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Kumpel ist seit 1,5 Jahren auf der Suche und findet nichts, lebt aktuell von der Substanz, die groß bei Ihm ist, aber in den nächsten Monaten auf min. die hälte schrumpft.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Hast du ein gutes Profil bei Xing und linkedin mit gutem Foto und 2-3 bullet points Tätigkeitsbeschreibung je position?

Dann solltest du eigentlich viele Anfragen bekommen...

gsp schrieb am 06.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Aus eigener Erfahrung... was Personalvermittler erzählen und die Realität sind oft zwei verschiedene Dinge...

Aber gerade das cloud Zeug ( hab davon keine Ahnung, bin im SAP Umfeld ) sollte Geld bringen, ist doch gerade voll hip und so...

Vielleicht leb ich auch einfach in meiner eigenen SAP IGM Blase...

Ich kann es nur kaum glauben das wirklich nicht besser bezahlt wird...da hatte ich mit 3 Jahren Berufserfahrung mehr (damals noch ohne IGM )...da müssten die Gehälter ja gesunken sein..

Ich überlege gerade ernsthaft den Job zu wechseln, weil ich mich gerade ziemlich langweile, aber wenn ich das hier so lese ist Langeweile und 100K definitiv besser als die Alternativen

Voll hip != gut bezahlt

Ich hatte zum Berufseinstieg 2004 als Diplom WiInf nach dem dualen Studium ein Gehalt von 27,6k€, nicht in Stuttgart, aber nur 100km entfernt.
Mein Gehalt habe ich seitdem, jedes Jahr gesteigert, war dann aber zuletzt als Team Manager mit disziplinarischer Verantwortung für einige Entwickler
in Deutschland und fachlicher Verantwortung für einige mehr im Ausland, bei 73k€. Unsere Gehälter für Entwickler, deckten sich mit dem, was hier geschrieben
wird (55-65k für Senior, FullStack mit DevOps Ansätzen). Ich habe mich aber die letzten Jahre immer mehr von der Entwicklung entfernt und war nur noch koordinierend und als Entscheider tätig. Ich hatte die technische Verantwortung, habe aber nicht mehr selbst gecodet. Leider ging durch häufige wochenweise Reisen zur Auslandniederlassung und Reisen zu Kunden für Produkt Vorstellungen und Workshops die Arbeitszeit extrem nach oben und das bei abgegoltenen Überstunden. Nach den ganzen Jahren war ich auch bei 6 Monaten Kündigungsfrist, was zusammen mit der dauernden Reiserei es echt schwierig gemacht hat mit der Jobsuche. Also habe ich gekündigt, haben ja Fachkräftemangel und so und ich hatte eine Pause dringend nötig.

Jetzt bin ich seit 6 Monaten zu Hause und finde keinen Job, ich habe das Gefühl in der Stuttgarter Region geht es gerade extrem bergab. Ich war im November zum Gespräch bei einer Firma, da ging es um die Leitung der Entwicklungsabteilung, disziplinarisch für 15 Entwickler, fachlich im Ausland,
wie gehabt. Verantwortung über die gesamte Entwicklung, Releaseplanung, Budget, Einführung Agile usw., dazu diverse Nachteile wie kein Homeoffice und nebenher selbst noch mitentwickeln. Das Ganze lief über einen Vermittler, ein Gehalt hatte ich noch nicht genannt, nur mit dem Vermittler generell besprochen das ich bei >85k landen möchte. Für den Job hätte ich irgendwas mit 100-120k angesetzt, es stellte sich heraus, dass ich schon mit den 85k zu teuer gewesen wäre.

Die Firma sucht immer noch und beschwert sich über den Fachkräftemangel.
Der Vermittler hatte dann auch keine weiteren Stellen mehr, für die mehr als 70k drin gewesen wären.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Wie kann das sein?
Sind die Unterlagen top?
Auftreten im Gespräch gecoacht?
Jede Woche 10 Bewerbungen gesendet?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

willkommen in meiner welt. leistung lohnt sich nicht mehr und es wird nur noch billig gesucht. ja kumpel von ging es in stuttgart ebenso. die meisten suchen aber 5 jahre erfahrung und bitte keinen zusätzlichen kosten verursachen.

bezüglich deinem problem: Bitte nimm das nächste Angebot an, denn nach > 6 Monaten wird es schwierig. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Kumpel ist seit 1,5 Jahren auf der Suche und findet nichts, lebt aktuell von der Substanz, die groß bei Ihm ist, aber in den nächsten Monaten auf min. die hälte schrumpft.

antworten
Quereinsteiger

lohnt sich IT noch?

gsp schrieb am 06.01.2020:

Das Ganze lief über einen Vermittler, ein Gehalt hatte ich noch nicht genannt, nur mit dem Vermittler generell besprochen das ich bei >85k landen möchte. Für den Job hätte ich irgendwas mit 100-120k angesetzt, es stellte sich heraus, dass ich schon mit den 85k zu teuer gewesen wäre.

Wundert mich ein wenig. 85k sollten als Senior IT-Projekteiter auch in Stuttgart machbar sein. Kenne 2 Dienstleister, die zumindest 80-85k bei 40h zahlen.
Alternativ: selbstständig machen.
Zu lange Arbeitslosigkeit kommt irgendwann blöd, wenn man das nicht sinnvoll als "Sabbatical" verkaufen kann.

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 06.01.2020:

Hast du ein gutes Profil bei Xing und linkedin mit gutem Foto und 2-3 bullet points Tätigkeitsbeschreibung je position?

Klar hab ich

Dann solltest du eigentlich viele Anfragen bekommen...

Die letzte passende Anfrage kam Mitte November für eine Stelle als Senior Technical Consultant mit bis zu 70k, also als Leih-Entwickler beim Kunden, 4 Tage die Woche unterwegs und ein Teamleiter in Berlin. Ansonsten noch eine Anfrage für einen Senior Sales Engineer ebenfalls für eine Firma in Berlin und ein Netzwerkingenieur in Tuttlingen bis 85k. Beides passt auch fachlich leide kein Stück.

Ach und ein IT Consultant Mobility kam noch rein, für 9 Monate in Arbeitnehmerüberlassung
und nur 100km entfernt.

Ansonsten gibt es noch immer wieder die zwei selben Firmen, von x verschiedenen Headhuntern, die wollen mich dann als Full Stack Entwickler, bei beiden war ich aber schon vorstellig und die reine Entwicklerrolle ist auch nicht mehr das richtige für mich, zumal 50-65k auch da nicht so der Knüller sind.

Wundert mich ein wenig. 85k sollten als Senior IT-Projekteiter auch in Stuttgart machbar sein. Kenne 2 Dienstleister, die zumindest 80-85k bei 40h zahlen.

Das ist das Problem, ich bin kein Senior IT-Projektleiter. Ich war Team Manager und Senior Entwickler, wobei ich die letzten 5 Jahren nicht mehr selbst entwickelt habe. Ja ich habe auch Projektleitung, PreSales, Requirements Engineering und sonst was gemacht, aber eben alles auf einmal. Und auch in den Bereichen habe ich mich schon beworben, die wollen Leute mit Erfahrung, am besten noch in der passenden Branche.

Alternativ: selbstständig machen.
Und dann, 55-60€/h als Entwickler?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Sachen die über Xing oder Linkdin kommen sind zu 99,9999999% nur Schrott. Für die richtig guten Stellen sucht da niemand.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Was sind denn die „richtig guten Sachen?“

Für Referenten- und Spezialistenstellen werden die Netzwerke oft genutzt. Genauso wie für stellen in der Beratung. Viele Headhunter nutzen das auch allgemein, um ihr Portfolio zu erweitern. Der erste Kontakt ist dann eventuell über Xing aber der nächste für eine vakante Stelle dann schon via Anruf. Die Zeiten, wo in De jeder direkt anruft, sind vorbei. Manche Headhunter machen das aber immer noch. In FFM gibts zb im IB überschaubare Anzahl an HH, die dann aber auch jeder kennt..

Für Führungskräfte und C Level geht natürlich 95% über Empfehlungen und dann Telefonate/ direkten mailkontakt. Das sollte aber für 95% der User hier nicht relevant sein.

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Sachen die über Xing oder Linkdin kommen sind zu 99,9999999% nur Schrott. Für die richtig guten Stellen sucht da niemand.

antworten
Quereinsteiger

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Sachen die über Xing oder Linkdin kommen sind zu 99,9999999% nur Schrott. Für die richtig guten Stellen sucht da niemand.

Was heißt denn "richtig gut"? In meinem Bekanntenkreis, inkl. mir, haben nun einige über xing-Headhunter einen Job gefunden. Entwickler, PLs, FK-Positionen. Gibt halt viele Firmen, die man nicht kennt bzw. wo die Stellenausschreibung nicht alle Benefits ausreichend anpreisen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

In der IT gibt es unverschämt viel Geld, nur eben nicht bei den DAX-Dinosauriern und ihren ganzen Zulieferern.

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

In der IT gibt es unverschämt viel Geld, nur eben nicht bei den DAX-Dinosauriern und ihren ganzen Zulieferern.

Dann erleuchte mich doch mal, bei welchen Firmen, wie viel ist "unverschämt viel Geld" und was muss ich mitbringen?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Und IT für Quereinsteiger?
Lohnt sich das noch und welcher Bereich würde dann in Frage kommen?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Und IT für Quereinsteiger?
Lohnt sich das noch und welcher Bereich würde dann in Frage kommen?

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Das kann ich leider nicht sagen, da ich nur mit studierten Infos was zu tun habe.. Ich denke, Frontend/Webentwicklung sollte möglich sein (Javascript, CSS, HTML), wenn man etwas kreativ ist (evtl was in dem Bereich gemacht hat). Backend ist schwieriger, da da relativ viel Technologie-Backgroundwissen erforderlich ist (sicher aber nicht unmöglich). Von Data "Science" würde ich die Finger lassen. Wenn man da was erreichen will, muss man wirklich Statistik/Mathe Background haben, was such die wenigsten selbsternannten Data Scientist haben. Das zu schaffen ist fast unmöglich.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Als Entwickler eigentlich in den meisten Bereichen. Meiner Erfahrung nach sind Bachelor bzw. Master (noch) nicht notwendig, aber man muss halt Skills mitbringen, auch, wenn das etwas salopp klingt. Stell halt z. B. Projekte von Dir auf github, mach eine Website - zeig, dass du es drauf hast.

Als Quereinsteiger ohne gute Kenntnisse wird es allerdings in jedem Bereich schwer. Man darf auch nicht vergessen, dass sich selbst in spezialisierten Bereichen Spezialisierungen herausbilden.

, da da relativ viel Technologie-Backgroundwissen erforderlich ist (sicher aber nicht unmöglich

Traurig, dass das bei einem Quereinsteiger schon problematisch erscheint, nur, weil er nicht studiert hat.

Der Knaller sind ja die hochgelobten Inder, die hier auf den Markt dringen. Erfahrungen aus Bewerbungen in unserem Startup: Die meisten sind in der Lage, zig Technologien in ihren cv zu packen aber sobald man darauf eingeht, stellt sich heraus, dass die vielleicht mal neben einem gesessen haben, der das gemacht hat.

Wohlgemerkt wollen die auch die Gehälter, die hier Usus sind.

Der Schärfste: Bewerber für eine frontend-Stelle konnte in JavaScript nicht mal eine for-Schleife, wollte aber 55k..

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Der Knaller sind ja die hochgelobten Inder, die hier auf den Markt dringen. Erfahrungen aus Bewerbungen in unserem Startup: Die meisten sind in der Lage, zig Technologien in ihren cv zu packen aber sobald man darauf eingeht, stellt sich heraus, dass die vielleicht mal neben einem gesessen haben, der das gemacht hat.

Das ist doch inzwischen normal, ich habe auch jahrelang Bewerbungen gesichtet und Bewerbungsgespräche geführt.
Da wird schnell behauptet man kann Sprache X oder Y, weil man sie mal oberflächlich verwendet hat.
Aber inzwischen scheint das zu reichen, da ist dann einfach die Sprache/Framework/IDE kacke wenn man es
nicht hinbekommt.

Dagegen sieht mein Lebenslauf vermutlich ziemlich erbärmlich aus, ich behaupte nicht Python experte zu sein,
nur weil ich paar kleinere Projekte damit gemacht habe. Und ich war auch jahrelange in der Webentwicklung
und habe nie Frontend gemacht, aber ohne mit den angesagten JS Frameworks zu jonglieren zu können,
ist man ja nichts mehr wert. Früher war Methodenkompetenz gefragt, man wollte Problemlöser und heute
gewinnt der, der am meisten übertreibt und am schönsten präsentiert.

Vermutlich habe ich auch deshalb keinen Job, weil ich schon denke, dass ich mindestens 80-90% der Anforderungen
für eine ausgeschriebene Stelle mitbringen sollte, gerade auch wenn es um die x Jahre Erfahrung in dem spezifischen Feld geht. Ich auch in einem Gespräch behaupten ich würde das können/mitbringen.
Letzten las ich dann wo, dass viele sich auf Stellen Bewerben, wo sie weniger als 40% der Anforderungen mitbringen,
dann wird eben im Gespräch ein bisschen übertrieben.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

gsp schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Der Knaller sind ja die hochgelobten Inder, die hier auf den Markt dringen. Erfahrungen aus Bewerbungen in unserem Startup: Die meisten sind in der Lage, zig Technologien in ihren cv zu packen aber sobald man darauf eingeht, stellt sich heraus, dass die vielleicht mal neben einem gesessen haben, der das gemacht hat.

Das ist doch inzwischen normal, ich habe auch jahrelang Bewerbungen gesichtet und Bewerbungsgespräche geführt.
Da wird schnell behauptet man kann Sprache X oder Y, weil man sie mal oberflächlich verwendet hat.
Aber inzwischen scheint das zu reichen, da ist dann einfach die Sprache/Framework/IDE kacke wenn man es
nicht hinbekommt.

Dagegen sieht mein Lebenslauf vermutlich ziemlich erbärmlich aus, ich behaupte nicht Python experte zu sein,
nur weil ich paar kleinere Projekte damit gemacht habe. Und ich war auch jahrelange in der Webentwicklung
und habe nie Frontend gemacht, aber ohne mit den angesagten JS Frameworks zu jonglieren zu können,
ist man ja nichts mehr wert. Früher war Methodenkompetenz gefragt, man wollte Problemlöser und heute
gewinnt der, der am meisten übertreibt und am schönsten präsentiert.

Vermutlich habe ich auch deshalb keinen Job, weil ich schon denke, dass ich mindestens 80-90% der Anforderungen
für eine ausgeschriebene Stelle mitbringen sollte, gerade auch wenn es um die x Jahre Erfahrung in dem spezifischen Feld geht. Ich auch in einem Gespräch behaupten ich würde das können/mitbringen.
Letzten las ich dann wo, dass viele sich auf Stellen Bewerben, wo sie weniger als 40% der Anforderungen mitbringen,
dann wird eben im Gespräch ein bisschen übertrieben.

Ich will solches Verhalten nicht beschönigen, aber manche Stellenauschreibungen suchen schon auch Superhelden, also stellen sehr hohe Anforderungen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

gsp schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Der Knaller sind ja die hochgelobten Inder, die hier auf den Markt dringen. Erfahrungen aus Bewerbungen in unserem Startup: Die meisten sind in der Lage, zig Technologien in ihren cv zu packen aber sobald man darauf eingeht, stellt sich heraus, dass die vielleicht mal neben einem gesessen haben, der das gemacht hat.

Das ist doch inzwischen normal, ich habe auch jahrelang Bewerbungen gesichtet und Bewerbungsgespräche geführt.
Da wird schnell behauptet man kann Sprache X oder Y, weil man sie mal oberflächlich verwendet hat.
Aber inzwischen scheint das zu reichen, da ist dann einfach die Sprache/Framework/IDE kacke wenn man es
nicht hinbekommt.

Dagegen sieht mein Lebenslauf vermutlich ziemlich erbärmlich aus, ich behaupte nicht Python experte zu sein,
nur weil ich paar kleinere Projekte damit gemacht habe. Und ich war auch jahrelange in der Webentwicklung
und habe nie Frontend gemacht, aber ohne mit den angesagten JS Frameworks zu jonglieren zu können,
ist man ja nichts mehr wert. Früher war Methodenkompetenz gefragt, man wollte Problemlöser und heute
gewinnt der, der am meisten übertreibt und am schönsten präsentiert.

Vermutlich habe ich auch deshalb keinen Job, weil ich schon denke, dass ich mindestens 80-90% der Anforderungen
für eine ausgeschriebene Stelle mitbringen sollte, gerade auch wenn es um die x Jahre Erfahrung in dem spezifischen Feld geht. Ich auch in einem Gespräch behaupten ich würde das können/mitbringen.
Letzten las ich dann wo, dass viele sich auf Stellen Bewerben, wo sie weniger als 40% der Anforderungen mitbringen,
dann wird eben im Gespräch ein bisschen übertrieben.

Das ist doch überall so.
Fängt schon damit an, dass Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen häufig alles Mögliche fordern und dann am Ende Leute einstellen die das nicht mal ansatzweise erfüllen. Aber auch wenn es um die Produkte bzw. Expertise geht wird in der Außendarstellung extrem übertrieben.

Man muss halt einfach lernen das gesagte zu interpretieren bzw. muss selbst etwas dicker auftragen, weil der gegenüber sowieso schon davon ausgeht.

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Das ist doch überall so.
Fängt schon damit an, dass Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen häufig alles Mögliche fordern und dann am Ende Leute einstellen die das nicht mal ansatzweise erfüllen. Aber auch wenn es um die Produkte bzw. Expertise geht wird in der Außendarstellung extrem übertrieben.

Man muss halt einfach lernen das gesagte zu interpretieren bzw. muss selbst etwas dicker auftragen, weil der gegenüber sowieso schon davon ausgeht.

Vielleicht habe ich wirklich was verpasst. Das letzte mal auf Jobsuche war ich vor über 10 Jahren,
da gab es keine lange Anforderungsliste. Ein paar Fragen zu OOP, ein bisschen SQL und dann hatte man den Job,
kein Livecoding, keine Programmieraufgabe am Whiteboard, kein Ergebnis aufbereiten für eine anschließende Präsentation für C-Level Publikum. Was für mich grundsätzlich kein Problem ist, aber eben nicht in einem Vorstellungsgespräch ohne Vorwarnung.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2020:

Kannst doch einen SAP Berater nicht mit einem Informatiker vergleichen. Klar, manche Infos machen das. Aber der Großteil macht lukrativere und spannendere Dinge.

SAP-Berater ist zusammen mit Projektmanagement der bestbezahlte IT-Beruf.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Wieso denn gerade jetzt?

Die Wahrheit ist: der IT-Jobmarkt ist quasi tot. Gesucht werden nur noch billige Entwickler und "Consultants" in Bodyleasing-Schuppen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Wieso denn gerade jetzt?

Die Wahrheit ist: der IT-Jobmarkt ist quasi tot. Gesucht werden nur noch billige Entwickler und "Consultants" in Bodyleasing-Schuppen.

Troll? Verzweifelter Marketingstudent?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Wieso denn gerade jetzt?

Die Wahrheit ist: der IT-Jobmarkt ist quasi tot. Gesucht werden nur noch billige Entwickler und "Consultants" in Bodyleasing-Schuppen.

Troll? Verzweifelter Marketingstudent?

Weder noch. Bin selbst im IT-Bereich tätig.

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Wieso denn gerade jetzt?

Die Wahrheit ist: der IT-Jobmarkt ist quasi tot. Gesucht werden nur noch billige Entwickler und "Consultants" in Bodyleasing-Schuppen.

Troll? Verzweifelter Marketingstudent?

Weder noch. Bin selbst im IT-Bereich tätig.

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Jaein. IT ist doch ein weiter Begriff. Von Systemadministration, über Webdesign, über 0815 Programiermonkey, über Entwicklung neuerster Technologien usw... ist doch alles dabei. Man kann das doch nicht alles in einen Topf werfen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Also Data Science ist keine Sackgasse! Viele meiner Kommilitonen (mich eingeschlossen) sind nach unseren Info oder Mathe Studium auf sehr gut bezahlten Konzern Positionen untergekommen.
Ich bin bei einem IGM UN (wir stellen derzeit nur IT und ET ein) mit 64k bei 35h eingestiegen.
Nun 5 Jahre später bei 90k und 35h Woche (inkl ein Home Office Tag). Wo soll das unterbezahlt sein?
Wohlgemerkt ich hatte nicht mal gute Noten
BSc Mathematik mit 2,9...

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Natürlich lohnt sich das noch. Respektive gerade (!) jetzt.

Musst es halt nur schaffen, da circa 50 Prozent abbrechen (freiwillige wie unfreiwillig).

Wieso denn gerade jetzt?

Die Wahrheit ist: der IT-Jobmarkt ist quasi tot. Gesucht werden nur noch billige Entwickler und "Consultants" in Bodyleasing-Schuppen.

Troll? Verzweifelter Marketingstudent?

Weder noch. Bin selbst im IT-Bereich tätig.

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Jaein. IT ist doch ein weiter Begriff. Von Systemadministration, über Webdesign, über 0815 Programiermonkey, über Entwicklung neuerster Technologien usw... ist doch alles dabei. Man kann das doch nicht alles in einen Topf werfen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Sehe es anders. Der IT-Bereich ist momentan der noch am besten laufende Jobmarkt. BWLer und vermutlich auch ein Großteil der Ings ist deutlich stärker von der Rezession betroffen und ist froh überhaupt einen Job zu finden. Wo ich dir zustimme ist, dass sicherlich nicht alle Jobs davon attraktiv sind. Aber immerhin gibt's es noch viele Jobs.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Sehe es anders. Der IT-Bereich ist momentan der noch am besten laufende Jobmarkt. BWLer und vermutlich auch ein Großteil der Ings ist deutlich stärker von der Rezession betroffen und ist froh überhaupt einen Job zu finden. Wo ich dir zustimme ist, dass sicherlich nicht alle Jobs davon attraktiv sind. Aber immerhin gibt's es noch viele Jobs.

Würde ich so unterschreiben.

Klar der 0815 Sysadmin verdient nix mehr. Davon gibt es inzwischen genug und fachlich ist das lange nicht mehr so anspruchsvoll wie vor 20 Jahren. Aber wer aktuell Entwickler, Berater oder Projektmanager ist und sich halbwegs auf dem Laufenden gehalten hat, der hat es so leicht wie lange nicht mehr, einen gut bezahlten Job zu finden.
Aber man muss halt Interesse an der Thematik haben. Ich hab in den letzten Jahren zu oft gesehen, dass Leute wegen dem Gehalt in die IT wollten. Die kommen dann oft fachlich nicht mit und werden nie an die interessanten und gut bezahlten Jobs kommen.

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

Es ist aber ein absoluter Spezialistenmarkt. Gefragt ist, wer Fachwissen in kleineren Nischen hat oder Wissen und Können in den ganz aktuellen Technologien.

Ich habe dreimal einen Job gesucht, 2008, 2010 und seit August 2019. 2008 hatte ich zwei Gespräche und die Sache war durch, wobei ich da noch die Region gewechselt habe. 2010 gab es nur ein Gespräch und direkt die Zusage. Seit August 2019 habe ich 10 Gespräche geführt, die meisten telefonisch aber auch einige OnSite. Mal war ich zu teuer, dann fehlt wieder Fachwissen oder dieses oder jenes Framework oder aus der Zusage wir plötzlich eine Absage wegen Einstellungsstopp. Bewerbungen waren es natürlich ungleich mehr und nach wie vor benötigen manche Firmen Monate, um überhaupt zu reagieren.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Klar der 0815 Sysadmin verdient nix mehr. Davon gibt es inzwischen genug und fachlich ist das lange nicht mehr so anspruchsvoll wie vor 20 Jahren. Aber wer aktuell Entwickler, Berater oder Projektmanager ist und sich halbwegs auf dem Laufenden gehalten hat, der hat es so leicht wie lange nicht mehr, einen gut bezahlten Job zu finden.
Aber man muss halt Interesse an der Thematik haben. Ich hab in den letzten Jahren zu oft gesehen, dass Leute wegen dem Gehalt in die IT wollten. Die kommen dann oft fachlich nicht mit und werden nie an die interessanten und gut bezahlten Jobs kommen.

Definiere bitte "gut bezahlt". 60K? 70K? 90K 100K? Ich kenne aktuell ein paar fähige Entwickler (Ende 20, 5+ Jahre BE, fähig und motiviert), die sehr gerne in solide Konzerne (egal welche Branche) wechseln möchten und die beobachten:

  • keinerlei Eile bei den Unternehmen; teilweise 2 Monate bis zum Erstgespräch
  • 100+ Bewerbungen auf eine Stelle
  • Unternehmen wollen nur noch die absoluten Rosinen und suche solange, bis sie diese haben
  • keine Bereitschaft mehr in die Einarbeitung zu investieren oder irgendwelche Kompromisse einzugehen

Das ist nur ein Beispiel und zeigt mir, wie tot der Markt derzeit ist. Was bleibt sind die Jobs mit hoher Ersetzbarkeit, maximaler Reisebereitschaft und niedrigen Gehältern.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich suche regelmäßig und aktuell ist echt der Wurm drin. Kumpel von mir sucht ab 130k und da wird die Luft echt dünn.

Bei uns auch aktuell. Normal bekommste 10 bis 15 Anfragen pro Monat aktuell sind es 2 bis 3 und dann bis max. 75k auch für inhouse. Die meisten sparen und das merkt man an den Gehältern und dem Rest.

Wenn man wie ich gerade unter Zugzwang ist, ist es echt nicht lustig zudem sind die Trends leider immer spürbarer.

Musste mich zwangsläufig wegen Familie mit alternativen beschäftigen und es wird echt dünn.

Mein Eindruck ist das die Margen zur Zeit auf Ebene der Arbeitnehmer ausgetragen werden und das volles Rohr.

Eine Stellenanzeige trifft man in der Regel zu 100 % nie aber aktuell will jeder nur noch 100 % match.

Was ich komisch finde sind die Trends am Arbeitsmarkt.

Dienstleietungsberufe werden immer mehr, sind m. E. N. Aber schlecht bezahlt für die Leistung. Ala pflege. Etc.
Es werden immer weniger hochkarätige jobs mit immer mehr Bewerbern.
Leitung lohnt sich mittlerweile kaum noch, da es immer mehr Akademiker werden. Befreundeter Professor meinte akademikerproletariat wird kommen und der handwerker freut sich jetzt schon.
Nach den Statistiken der Agentur für Arbeit verschiebt sich da leistungsbild immer weiter nach oben und unten wird gar nicht mehr angesetzt. 2011 wurden noch helferjobs ermittelt. Heute nicht mehr. Sind fast aus der Statistik verschwunden.
Kumpel aus Berlin meinte geh doch tesla. Ich so, haste dir mal einen tesla angeschaut. Da brauchste keine Ausbildung. Warum bauen die sonst in berlin. M.e.n. nur wegen Subventionen und da es nahe Polen ist. Kein normaler Berliner will arbeiten, da keine Tarifbindung, keine hochkarätige jobs sondern anlerntätigkeiten von 6 Monaten plus. Aber mittlerweile denke ich fast, dass das die Zukunft ist. Kaum noch planbar zustände und ganz zum Schluss ist es so wie überall, der Euro entscheidet. Wenn man die geforderten skills nicht von haus aus mitbringt, ist man weg.

Da lobe ich mir die letzten verbleibenden Luftschlösser (medizin, etc.)

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Klar der 0815 Sysadmin verdient nix mehr. Davon gibt es inzwischen genug und fachlich ist das lange nicht mehr so anspruchsvoll wie vor 20 Jahren. Aber wer aktuell Entwickler, Berater oder Projektmanager ist und sich halbwegs auf dem Laufenden gehalten hat, der hat es so leicht wie lange nicht mehr, einen gut bezahlten Job zu finden.
Aber man muss halt Interesse an der Thematik haben. Ich hab in den letzten Jahren zu oft gesehen, dass Leute wegen dem Gehalt in die IT wollten. Die kommen dann oft fachlich nicht mit und werden nie an die interessanten und gut bezahlten Jobs kommen.

Definiere bitte "gut bezahlt". 60K? 70K? 90K 100K? Ich kenne aktuell ein paar fähige Entwickler (Ende 20, 5+ Jahre BE, fähig und motiviert), die sehr gerne in solide Konzerne (egal welche Branche) wechseln möchten und die beobachten:

  • keinerlei Eile bei den Unternehmen; teilweise 2 Monate bis zum Erstgespräch
  • 100+ Bewerbungen auf eine Stelle
  • Unternehmen wollen nur noch die absoluten Rosinen und suche solange, bis sie diese haben
  • keine Bereitschaft mehr in die Einarbeitung zu investieren oder irgendwelche Kompromisse einzugehen

Das ist nur ein Beispiel und zeigt mir, wie tot der Markt derzeit ist. Was bleibt sind die Jobs mit hoher Ersetzbarkeit, maximaler Reisebereitschaft und niedrigen Gehältern.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Klar der 0815 Sysadmin verdient nix mehr. Davon gibt es inzwischen genug und fachlich ist das lange nicht mehr so anspruchsvoll wie vor 20 Jahren. Aber wer aktuell Entwickler, Berater oder Projektmanager ist und sich halbwegs auf dem Laufenden gehalten hat, der hat es so leicht wie lange nicht mehr, einen gut bezahlten Job zu finden.
Aber man muss halt Interesse an der Thematik haben. Ich hab in den letzten Jahren zu oft gesehen, dass Leute wegen dem Gehalt in die IT wollten. Die kommen dann oft fachlich nicht mit und werden nie an die interessanten und gut bezahlten Jobs kommen.

Definiere bitte "gut bezahlt". 60K? 70K? 90K 100K? Ich kenne aktuell ein paar fähige Entwickler (Ende 20, 5+ Jahre BE, fähig und motiviert), die sehr gerne in solide Konzerne (egal welche Branche) wechseln möchten und die beobachten:

  • keinerlei Eile bei den Unternehmen; teilweise 2 Monate bis zum Erstgespräch
  • 100+ Bewerbungen auf eine Stelle
  • Unternehmen wollen nur noch die absoluten Rosinen und suche solange, bis sie diese haben
  • keine Bereitschaft mehr in die Einarbeitung zu investieren oder irgendwelche Kompromisse einzugehen

Das ist nur ein Beispiel und zeigt mir, wie tot der Markt derzeit ist. Was bleibt sind die Jobs mit hoher Ersetzbarkeit, maximaler Reisebereitschaft und niedrigen Gehältern.

Gutes Gehalt wäre in dem Fall für mich 60-70k. Das Unternehmen für Jobs ab 80k Rosinen Picking betreiben ist klar. Mehr als 100 Bewerbungen pro Stelle find ich immer schwierig. Woher kennt man diese Zahl oder nur eine Vermutung? Ebenso ist völlig unklar wie viele davon wirklich ernst zunehmen sind.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Sehe es anders. Der IT-Bereich ist momentan der noch am besten laufende Jobmarkt. BWLer und vermutlich auch ein Großteil der Ings ist deutlich stärker von der Rezession betroffen und ist froh überhaupt einen Job zu finden. Wo ich dir zustimme ist, dass sicherlich nicht alle Jobs davon attraktiv sind. Aber immerhin gibt's es noch viele Jobs.

Ja, aber das gilt nur für Informatiker und nicht für die vielen Quereinsteiger, die gerade meinen jetzt umschwenken zu müssen. Auf den x-ten BWLer der drei Zeilen Python kann wartet niemand.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ich möchte nur ein paar Leser warnen, dass Informatik / IT ganz schnell zur Sackgasse werden kann. Denn aktuell ist der Markt völlig übersättigt und in den nächsten Jahren wird es ganz sicher nicht besser.

Sehe es anders. Der IT-Bereich ist momentan der noch am besten laufende Jobmarkt. BWLer und vermutlich auch ein Großteil der Ings ist deutlich stärker von der Rezession betroffen und ist froh überhaupt einen Job zu finden. Wo ich dir zustimme ist, dass sicherlich nicht alle Jobs davon attraktiv sind. Aber immerhin gibt's es noch viele Jobs.

Ja, aber das gilt nur für Informatiker und nicht für die vielen Quereinsteiger, die gerade meinen jetzt umschwenken zu müssen. Auf den x-ten BWLer der drei Zeilen Python kann wartet niemand.

Bitte nicht die Schlange an "Data Science" BWLern vergessen, die sich auf Informatiker/Mathematiker-Stellen bewerben

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Hm, in den Medien klingt es immer so, als ob wir einen grassierenden Fachkräftemangel hätten und das überall ;)

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Klar der 0815 Sysadmin verdient nix mehr. Davon gibt es inzwischen genug und fachlich ist das lange nicht mehr so anspruchsvoll wie vor 20 Jahren. Aber wer aktuell Entwickler, Berater oder Projektmanager ist und sich halbwegs auf dem Laufenden gehalten hat, der hat es so leicht wie lange nicht mehr, einen gut bezahlten Job zu finden.
Aber man muss halt Interesse an der Thematik haben. Ich hab in den letzten Jahren zu oft gesehen, dass Leute wegen dem Gehalt in die IT wollten. Die kommen dann oft fachlich nicht mit und werden nie an die interessanten und gut bezahlten Jobs kommen.

Definiere bitte "gut bezahlt". 60K? 70K? 90K 100K? Ich kenne aktuell ein paar fähige Entwickler (Ende 20, 5+ Jahre BE, fähig und motiviert), die sehr gerne in solide Konzerne (egal welche Branche) wechseln möchten und die beobachten:

  • keinerlei Eile bei den Unternehmen; teilweise 2 Monate bis zum Erstgespräch
  • 100+ Bewerbungen auf eine Stelle
  • Unternehmen wollen nur noch die absoluten Rosinen und suche solange, bis sie diese haben
  • keine Bereitschaft mehr in die Einarbeitung zu investieren oder irgendwelche Kompromisse einzugehen

Das ist nur ein Beispiel und zeigt mir, wie tot der Markt derzeit ist. Was bleibt sind die Jobs mit hoher Ersetzbarkeit, maximaler Reisebereitschaft und niedrigen Gehältern.

Gutes Gehalt wäre in dem Fall für mich 60-70k. Das Unternehmen für Jobs ab 80k Rosinen Picking betreiben ist klar. Mehr als 100 Bewerbungen pro Stelle find ich immer schwierig. Woher kennt man diese Zahl oder nur eine Vermutung? Ebenso ist völlig unklar wie viele davon wirklich ernst zunehmen sind.

Ich kenne mehrere Entwickler, die 80-90k verdienen und das bei Unternehmen, die so händeringend suchen, dass die am Tag nach der Bewerbung eine Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekommen haben.
Das sind aber selten die großen Konzerne, sondern meist kleinere und mittlere Läden irgendwo außerhalb der Großstädte. Die haben allerdings schon meist hohe Anforderungen an die fachliche Eignung des Bewerbers. Mind. 3-5 Jahre relevante BE, Ausbildung/Studium und umfangreiches Abklopfen des Könnens im Vorstellungsgespräch. Die suchen zwar sehr dringend, aber trotzdem können die sich keine Idioten leisten.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

oh wow.. das hört sich alles nicht gut an.
Wenn man sich die Jobausschreibungen bei Linkedin ansieht, kann man genau sehen, wie viele Bewerbungen es auf eine Stelle gibt (allerdings nur über Linkedin) aber man bekommt einen guten Eindruck

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

oh wow.. das hört sich alles nicht gut an.
Wenn man sich die Jobausschreibungen bei Linkedin ansieht, kann man genau sehen, wie viele Bewerbungen es auf eine Stelle gibt (allerdings nur über Linkedin) aber man bekommt einen guten Eindruck

Naja Linkedin Bewerbungen landen bei jedem größeren Unternehmen direkt in der (virtuellen) Papiertonne.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

oh wow.. das hört sich alles nicht gut an.
Wenn man sich die Jobausschreibungen bei Linkedin ansieht, kann man genau sehen, wie viele Bewerbungen es auf eine Stelle gibt (allerdings nur über Linkedin) aber man bekommt einen guten Eindruck

Naja Linkedin Bewerbungen landen bei jedem größeren Unternehmen direkt in der (virtuellen) Papiertonne.

So ein Quatsch.
Ich war mal eine zeitlang Werkstudent bei einer Personalberatung und sah dann wie viel ein Konzern für Stellen zahlt auf LinkedIn und XING.
Würden diese Bewerbungen dann in der „Papiertonne“ landen, würden die Konzerne einfach nur Geld verbrennen. Das macht kein sinnvoller Konzern.
Nur weil bei Dir die Bewerbungen nicht zum Erfolg geführt haben, heißt es nicht, dass diese nutzlos sind.

Meine persönliche Erfahrung sagt mir aber auch, dass ich mit Unternehmen, deren Stellen ich auf der eigenen Seite gesehen habe, erfolgreichere Bewerbungsgespräche hatte.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Hm, in den Medien klingt es immer so, als ob wir einen grassierenden Fachkräftemangel hätten und das überall ;)

Mangel an billigen Fachkräften ist gemeint.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Es lohnt sich schon noch, nur muss man um gut zu verdienen, schon drauf haben!!

Hier zählen zu guten Hard Skills (Problemlösungsfähigkeit, Programmieren, Infrastruktur, Projektmanagement) auch immer mehr Präsentation und Netzwerkfähigkeit hinzu.

Bezüglich Problemlösungsfähigkeit: Ich sehe genug ITler die bei technischen Problemen direkt aufgeben und sagen es geht nicht oder einfach nicht Smart beim Kunden auftreten. Es gibt aber viele technischen Herausforderungen in der IT, die aber immer möglich sind.

Wenn man diese Fähigkeiten hat, dann ist man gefragt und kann entweder als Freelancer arbeiten. -> Das wird wirklich interessant, wenn man für längere Zeit beauftragt wird. Der Umsatz sind dann 150k bis 200k. Oder man geht in eine Beratung macht gute Projekte und baut sich ein Netzwerk auf und steigt dadurch auf. Bei letzteren wird es schwierig an die Freelancer Gehälter ranzukommen, ist aber auf der anderen Seite sicherer in Krisenzeiten.

Zu den Indern: Die Kosten mittlerweile auch Geld und GUTE Leute sind dort auch nicht mehr für unter 500 Dollar pro Tag zu bekommen. Hinzukommt der Kommunikative Overhead und ohne Spirit und Motivation ist das Geld in Indien vielleicht auch schneller verbrannt als gut investiert. Eine Leistungskontrolle ist bei Software Entwicklungsprojekten nicht so einfach möglich.
Des Wegen holen viele Unternehmen die Inder mittlerweile für Visiten (3 Monate bis zu einem Jahr inklusive Familie) und das kostet wiederum auch Geld...

VG

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Also ich habe Winf studiert und bin seit 4 Jahren SAP-Berater. Verdiene knapp 100k all-in bei 45-50h, Reisetätigkeit c.a 80% (bei mir vor allem in Frankreich).
Für mich hat sich IT gelohnt - sehr gut bezahlt, der Job macht viel Spaß und ich arbeite mich nicht tot :)

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Für mich hat sich das Info Studium ebenfalls gelohnt.
Hab damals zum Glück nach meinem FH BWL studium (BSc) noch ein DHBW Studium der Info bei einem größeren IGM Konzern dran gehängt. Hab ein gutes Netzwerk bin kein (Nerd) und kann mich recht gut verkaufen.
Verdiene nach 4 Jahren BE nun knapp 85k bei einer echten 35h Woche und arbeite mich wahrlich nicht tot...

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich habe vor 15 Jahren dual WiInf studiert, mir 15 Jahre den Arsch aufgerissen, bin aber niemals bei 85k oder mehr angekommen, auch nicht mit Personalverantwortung.

Und demnächst bewerbe ich mich bei Amazon im Lager, weil ich nicht mehr zu Hause rumsitzen will. Ich aber nach den vielen Bewerbungen, Gesprächen und Absagen keinerlei Selbstvertrauen mehr habe um überhaupt noch einen ernsthaften Job zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Netzwerk First, Skills Second. Ist übrigens Standard im Berufsleben und gilt auch in der IT.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Ich habe vor 15 Jahren dual WiInf studiert, mir 15 Jahre den Arsch aufgerissen, bin aber niemals bei 85k oder mehr angekommen, auch nicht mit Personalverantwortung.

Und demnächst bewerbe ich mich bei Amazon im Lager, weil ich nicht mehr zu Hause rumsitzen will. Ich aber nach den vielen Bewerbungen, Gesprächen und Absagen keinerlei Selbstvertrauen mehr habe um überhaupt noch einen ernsthaften Job zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Ich habe vor 15 Jahren dual WiInf studiert, mir 15 Jahre den Arsch aufgerissen, bin aber niemals bei 85k oder mehr angekommen, auch nicht mit Personalverantwortung.

Und demnächst bewerbe ich mich bei Amazon im Lager, weil ich nicht mehr zu Hause rumsitzen will. Ich aber nach den vielen Bewerbungen, Gesprächen und Absagen keinerlei Selbstvertrauen mehr habe um überhaupt noch einen ernsthaften Job zu bekommen.

Das klingt eher nach psychischen Problemen, die durchaus auch Ursache für den beruflichen Misserfolg sein können.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich frage mich wirklich, ob hier manche verzweifelten BWLler ein bisschen herumtrollen. Über 100 Bewerbungen auf eine Stelle, toter Arbeitsmarkt, jahrelange Arbeitslosigkeit, etc.

Das ist doch alles wirklicher Nonsens. In der IT muss man sich immer weiterbilden, Trends erkennen, darf nicht stehenbleien. Das ist klar. Aber kein Beruf hat aktuell so ein Potential und so gute Aussichten. Es gibt einfach aktuell zu wenig gute (!) Informatiker. Mittelklassische BWLler, die sich mit ihrer Python "Erfahrung" auf Data Science Stellen bewerben, haben eben nicht die großen Chancen und sollten eher im Bereich Projektmanagement suchen.

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Ich frage mich wirklich, ob hier manche verzweifelten BWLler ein bisschen herumtrollen. Über 100 Bewerbungen auf eine Stelle, toter Arbeitsmarkt, jahrelange Arbeitslosigkeit, etc.

Das ist doch alles wirklicher Nonsens. In der IT muss man sich immer weiterbilden, Trends erkennen, darf nicht stehenbleien. Das ist klar. Aber kein Beruf hat aktuell so ein Potential und so gute Aussichten. Es gibt einfach aktuell zu wenig gute (!) Informatiker. Mittelklassische BWLler, die sich mit ihrer Python "Erfahrung" auf Data Science Stellen bewerben, haben eben nicht die großen Chancen und sollten eher im Bereich Projektmanagement suchen.

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Wenn man wirklich gut ist hat man keine Probleme aber es ist halt nicht jeder gut. Auf dem Arbeitsmarkt sieht es für Informatiker allgemein sehr gut aus – ich denke da wird keiner wiedersprechen aber trotzdem gibt es natürlich auch die, die jahrelang nichts finden. Ich sehe da keinen Widerspruch.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Also wie in vielen anderen Bereichen auch, die Besten 10% haben freie Auswahl. Für den Rest wird es schon deutlich schwieriger. Und wer auf einer Stelle sitzt und das Pech hat nicht mit den neusten Technologien zu arbeiten, der kann entweder seine Freizeit aufwenden um am Ball zu bleiben oder ist nach 5 Jahren auf dem Markt nicht mehr gefragt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Also wie in vielen anderen Bereichen auch, die Besten 10% haben freie Auswahl. Für den Rest wird es schon deutlich schwieriger. Und wer auf einer Stelle sitzt und das Pech hat nicht mit den neusten Technologien zu arbeiten, der kann entweder seine Freizeit aufwenden um am Ball zu bleiben oder ist nach 5 Jahren auf dem Markt nicht mehr gefragt.

Deswegen sollte man sich einen Job suchen, bei dem man nicht nur die Technologien aus dem vorigen Jahrtausend anwendet. Häufig kann man als Informatiker auch selbst sehr viel gestalten (auch im Job!). Vielleicht nicht als frischer Absolvent, wenn du aber nach 5 Jahren auf der gleichen langweiligen Stelle sitzt, liegt das nicht am Arbeitgeber respektive -markt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich frage mich, was manche Leute sich hier erwarten. Natürlich gibt es nur für die besten 10 Prozent Einstiegsgehälter jenseits der 75k. Abre das ist doch normal. Jeder Durchschnittsinformatiker findet auch so besser einen Job als ein BWLler, Geisteswissenschaftler, Psychologe oder sonstwer. Wer mit 35k einsteigt, macht das wsl nur auf dem Land und ist wohl eher etwas unter dem Durchschnitt anzusiedeln.

Es gibt doch genügend Statistiken dazu, was Informatiker wo mit welchen Fähigkeiten verdienen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Deswegen sollte man sich einen Job suchen, bei dem man nicht nur die Technologien aus dem vorigen Jahrtausend anwendet. Häufig kann man als Informatiker auch selbst sehr viel gestalten (auch im Job!). Vielleicht nicht als frischer Absolvent, wenn du aber nach 5 Jahren auf der gleichen langweiligen Stelle sitzt, liegt das nicht am Arbeitgeber respektive -markt.

Ich rede nicht vom vorherigen Jahrtausend. Ich meine wirklich Tools und Frameworks von vor 5 Jahren,
auch in der Cloud. Es waren durchaus auch aktuellere Themen dabei. Aber bei uns lief über die Jahre
immer mehr und mehr in (unbezahlte) Überstunden. Wenn man eh schon am Tag 10h abreißt, und am Wochenende noch hinkloppt, gestaltet man nicht mehr viel. Dann gibt es hier und da noch eine Urlaubssperre und irgendwann ist man einfach platt. Und wenn man dann selbst kündigt, weil man sonst auch mit den 6 Monaten Kündigungsfrist nichts findet, ist mal danach halt auch nichts mehr wert auf dem Markt.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Ich frage mich, was manche Leute sich hier erwarten. Natürlich gibt es nur für die besten 10 Prozent Einstiegsgehälter jenseits der 75k. Abre das ist doch normal. Jeder Durchschnittsinformatiker findet auch so besser einen Job als ein BWLler, Geisteswissenschaftler, Psychologe oder sonstwer. Wer mit 35k einsteigt, macht das wsl nur auf dem Land und ist wohl eher etwas unter dem Durchschnitt anzusiedeln.

75k du bist witzig. So viel hatte ich weder als Senior noch als Team Manager und eingestiegen bin ich damals mit 27k auf dem Land. Erst Jahre später bin ich dann in die Stadt umgesiedelt und da gab es dann 32k zum Einstieg. Vor 10-15 Jahren waren die Einstiegsgehälter noch nicht auf dem Niveau. Damals hat man von einem Senior Gehalt mit 55k geträumt, heute sind es 65k.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Erschreckend wie wenig Ahnung du hast...

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll
Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

Ist der Neid der Bwler auf das Gehalt und die Tätigkeit des SAP-Beraters wirklich so groß, dass hier SAP ständig als Negativbeispiel herhalten muss? :D

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Was ein Gelaber!! Hatte noch während meinem Info Studium massig Job Angebote.
Hatte am Schluss einen 2,9 Schnitt und ohne Probleme direkt einen guten Konzern Job bekommen.
Das wäre mit BWL nicht möglich gewesen.

Info und ETech sind derzeit mit großem Abstand die gefragtesten Studiengänge (mit Winfo noch - was aus meiner Sicht das neue bwl ist)

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Als Software-Ingenieur lässt sich aber nicht viel Geld verdienen. Selbst im Silicon Valley bei den Großen der Branche werden nur Gehälter gezahlt, über die jeder IB-Banker nur müde lächeln kann.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Deswegen sollte man sich einen Job suchen, bei dem man nicht nur die Technologien aus dem vorigen Jahrtausend anwendet. Häufig kann man als Informatiker auch selbst sehr viel gestalten (auch im Job!). Vielleicht nicht als frischer Absolvent, wenn du aber nach 5 Jahren auf der gleichen langweiligen Stelle sitzt, liegt das nicht am Arbeitgeber respektive -markt.

Ich rede nicht vom vorherigen Jahrtausend. Ich meine wirklich Tools und Frameworks von vor 5 Jahren,
auch in der Cloud. Es waren durchaus auch aktuellere Themen dabei. Aber bei uns lief über die Jahre
immer mehr und mehr in (unbezahlte) Überstunden. Wenn man eh schon am Tag 10h abreißt, und am Wochenende noch hinkloppt, gestaltet man nicht mehr viel. Dann gibt es hier und da noch eine Urlaubssperre und irgendwann ist man einfach platt. Und wenn man dann selbst kündigt, weil man sonst auch mit den 6 Monaten Kündigungsfrist nichts findet, ist mal danach halt auch nichts mehr wert auf dem Markt.

Ich frage mich, was manche Leute sich hier erwarten. Natürlich gibt es nur für die besten 10 Prozent Einstiegsgehälter jenseits der 75k. Abre das ist doch normal. Jeder Durchschnittsinformatiker findet auch so besser einen Job als ein BWLler, Geisteswissenschaftler, Psychologe oder sonstwer. Wer mit 35k einsteigt, macht das wsl nur auf dem Land und ist wohl eher etwas unter dem Durchschnitt anzusiedeln.

75k du bist witzig. So viel hatte ich weder als Senior noch als Team Manager und eingestiegen bin ich damals mit 27k auf dem Land. Erst Jahre später bin ich dann in die Stadt umgesiedelt und da gab es dann 32k zum Einstieg. Vor 10-15 Jahren waren die Einstiegsgehälter noch nicht auf dem Niveau. Damals hat man von einem Senior Gehalt mit 55k geträumt, heute sind es 65k.

Die IGM Tabelle ist offen einsehbar. Was man mit Master bekommt, ist allgemein bekannt (circa 70k inklusive Zulagen in Bayern). So weit sind die 75k nicht entfernt,.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

Deinem zweiten Teil stimme ich dir zu. Deinem ersten nicht. Spreche vom Raum München. wie es wo anders aussieht, keine Ahnung. Aber München ist keine "Pampa" - und dort kenne ich keinen ITler, der unter 50k mit Master eingestiegen ist bzw. arbeistlos ist.

Woher kommt eigentlich die Behauptung, der IT Markt sei übersättigt? Die Absolventenzahlen stagnieren die letzten Jahre. Die Digitalisierung erfordert jedoch immer mehr ITler. Daher erklär doch mal bitte, wieso gerade jetzt der IT Markt übersättigt sei.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

Wie kommst du auf so einen Schmarrn? Hast du dafür irgendwelche belastbaren Daten?

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Als Software-Ingenieur lässt sich aber nicht viel Geld verdienen. Selbst im Silicon Valley bei den Großen der Branche werden nur Gehälter gezahlt, über die jeder IB-Banker nur müde lächeln kann.

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

Bullshit. Einsteiger bei FAANG können unter Umständen (nicht die Regel!) dort schon über 200k$ verdienen - und das, ohne 24/7 zu arbeiten und dann mit 30 in der Burnout-Klinik zu landen. Das ist hier in Deutschland natürlich nicht der Fall.

https://m.youtube.com/watch?v=uY8Fww6kOn0&t=547s

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Als Software-Ingenieur lässt sich aber nicht viel Geld verdienen. Selbst im Silicon Valley bei den Großen der Branche werden nur Gehälter gezahlt, über die jeder IB-Banker nur müde lächeln kann.

Guten Informatikern liegt die Welt zu Füßen.

Was für ein Unsinn. Kennst du dich überhaupt in der Branche und im realen IT-Jobmarkt aus?

Der Markt ist völlig übersättigt. Die Masse an Leuten, die in die IT wollen, explodiert gerade. Weltweit! Dadurch sinken die Gehälter und die Arbeitsbedingungen werden immer schlechter. Die einzigen Unternehmen die nichts finden sind irgendwo in der Pampa, wo eh keiner hinziehen möchte.

Zudem drehen sich 95% der Jobs um triviale und langweilige Bullshit-Apps. Das kann jeder Schüler oder Quereinsteiger mit IQ >= 100 und ein paar Wochen intensiver Einarbeitungszeit.

Hier und da gibt es vereinzelte Jobs, die anspruchsvoll sind. Aber das ist dann R&D oder universitäre Forschung. Selbst "Deep Learning" und "Machine Learning" ist in der Praxis zumeist triviales Data Engineering und zusammenstöpseln von Frameworks.

Und von SAP will ich erst garnicht anfangen. Monotoner geht es nicht.

+1

Exzellenten Informatikern* liegt die Welt zu Füssen! Die gibt es aber nicht in Deutschland. Sie sind sehr sehr sehr rar! Es gibt nahezu keine Berufsgruppe in denen sich die Qualität der Arbeiter so signifikant unterscheidet wie im Software Engineering. Top-Software Engineers sind mehr als rar und in Deutschland nahezu nicht existent.

Die Qualität von deutschen und generell europäischen Informatik-Absolventen ist grösstenteils mehr als dürftig!!!

Im IB herrrschen Arbeitsbedinungen vor, über die jeder Informatiker nur müde lächeln kann.

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Die IGM Tabelle ist offen einsehbar. Was man mit Master bekommt, ist allgemein bekannt (circa 70k inklusive Zulagen in Bayern). So weit sind die 75k nicht entfernt,.

IGM ist aber auch der Jackpot... und zumindest hier in Stuttgart, zahlen die ganzen Firmen um die IGM Konzerne
herum deutlich schlechter. Zumal inzwischen doch auch einige der IGM Firmen Einstellungsstopp haben.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Deinem zweiten Teil stimme ich dir zu. Deinem ersten nicht. Spreche vom Raum München. wie es wo anders aussieht, keine Ahnung. Aber München ist keine "Pampa" - und dort kenne ich keinen ITler, der unter 50k mit Master eingestiegen ist bzw. arbeistlos ist.

Woher kommt eigentlich die Behauptung, der IT Markt sei übersättigt? Die Absolventenzahlen stagnieren die letzten Jahre. Die Digitalisierung erfordert jedoch immer mehr ITler. Daher erklär doch mal bitte, wieso gerade jetzt der IT Markt übersättigt sei.

Also ich habe das nicht geschrieben, aber ich bin derzeit arbeitslos, allerdings nicht in München.
Auch das mit der Übersättigung kommt nicht von mir, aber ich hatte seit dem Abschluss in 2004 nie ein Problem
einen Job zu finden. Derzeit aber schon seit Monaten. Solange man noch irgendwie mit Code zu tun hat, muss man derzeit Livecoding und schriftliche Test ablegen, am Whiteboard Algorithmen optimieren oder Grundlagen drauf haben, die ich das letzte mal im Studium oder in einer Zertifizierung 2006 hatte.
Ich war letzte Jahr auf einem Probearbeitstag, wobei ich da quasi alleine im Openspace war, alle anderen waren beim Kunden ausgeliehen. Da gab es dann verschiedene Aufgaben, über eine REST Api entwerfen, eine Architektur in UML aufbauen, einen Algorithmus für gewichtete Graphen optimieren und ein Frontend in Angular bauen. Anschließend noch zwei Präsentationen aufbauen, eine für Entwickler und die andere für ein C-Level Publikum.
Letztendlich ist nichts daraus geworden, weil ich mit 75k zu teuer bin. Auf einer anderen Stelle sollte ich die gesamte Entwicklung mit >10 Entwickler leiten, disziplinarisch und fachlich. Verantwortung für den gesamten Prozess, Rollouts, Releasetermine usw. da waren dann 85k zu viel. In anderen Bereichen ähnlich, habe mich beworben auf Presales Rollen, natürlich mit entsprechender Reisetätigkeit. Technisch alles Prima, aber ich bringe zu wenig Saleserfahrung mit...
Eines der wenigen Angebote die ich hatte, waren 54k als Lead Cloud Architekt für 12 Monate befristet.
Auf Xing kam letzte Woche was als Consultant rein, auf 8 Monate befristet in Arbeitnehmerüberlassung oder ganz aktuell von heute wird ein Senior Azure Backend Developer mit projektbezogener Anstellung (also bis unbekannt befristet oder so) mit bis zu 65k€ gesucht.

Mag ja sein, dass der Markt nicht übersättigt ist, aber ein Mangel ist das ganz sicher auch nicht.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Bitte bitte bitte Nicht. Das ist eine Ressourcenverwendung hoch 10. wenn du kein Stress mit Reise hast bitte bewirb dich bei den Beratungen und lass die vom Arbeitsamt einen Kurs für SAP bezahlen.

Wenn kein Problem damit hast. Bringt dich zwar nicht bis zur Rente aber bis 2023 kannst mit steigender Nachfrage rechnen, danach müsstest du schauen ob du den Absprung in den Fachbereich schaffst.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Ich habe vor 15 Jahren dual WiInf studiert, mir 15 Jahre den Arsch aufgerissen, bin aber niemals bei 85k oder mehr angekommen, auch nicht mit Personalverantwortung.

Und demnächst bewerbe ich mich bei Amazon im Lager, weil ich nicht mehr zu Hause rumsitzen will. Ich aber nach den vielen Bewerbungen, Gesprächen und Absagen keinerlei Selbstvertrauen mehr habe um überhaupt noch einen ernsthaften Job zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ne lohnt nicht mehr, da man sich keine Vorstadvilla wie die Alteingesessenen vor ein paar Dekaden leisten kann.

Dange für eure Aufmerksamkeit

antworten
Quereinsteiger

lohnt sich IT noch?

gsp schrieb am 13.01.2020:

Eines der wenigen Angebote die ich hatte, waren 54k als Lead Cloud Architekt für 12 Monate befristet.
Auf Xing kam letzte Woche was als Consultant rein, auf 8 Monate befristet in Arbeitnehmerüberlassung oder ganz aktuell von heute wird ein Senior Azure Backend Developer mit projektbezogener Anstellung (also bis unbekannt befristet oder so) mit bis zu 65k€ gesucht.

Mag ja sein, dass der Markt nicht übersättigt ist, aber ein Mangel ist das ganz sicher auch nicht.

Das klingt wirklich gruselig. Viel Erfolg, dass du was Passendes findest. Der Fachinformatiker für 40k ist vielleicht nicht so gut wie einer für 70, aber um Tickets abzuarbeiten reichts. Auch bei Studierten gilt: Einer für 55-60k mit 3 Jahren BE reicht für viele Tätigkeiten. Die Informatik ist schnellebig. Alles über 5 Jahren BE macht nicht den mega Unterschied, weswegen man für 20k Aufpreis nicht unbedingt den Mehrwert spürt. Es ist ggf. sogar schwieriger mit "gestandenen" Leuten und ihren Eigenarten umzugehen als wenn man lauter End-20er rumsitzen hat. Gib denen Bier & Tischkicker und die Teamstimmung passt.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

gsp schrieb am 13.01.2020:

Die IGM Tabelle ist offen einsehbar. Was man mit Master bekommt, ist allgemein bekannt (circa 70k inklusive Zulagen in Bayern). So weit sind die 75k nicht entfernt,.

IGM ist aber auch der Jackpot... und zumindest hier in Stuttgart, zahlen die ganzen Firmen um die IGM Konzerne
herum deutlich schlechter. Zumal inzwischen doch auch einige der IGM Firmen Einstellungsstopp haben.

Deinem zweiten Teil stimme ich dir zu. Deinem ersten nicht. Spreche vom Raum München. wie es wo anders aussieht, keine Ahnung. Aber München ist keine "Pampa" - und dort kenne ich keinen ITler, der unter 50k mit Master eingestiegen ist bzw. arbeistlos ist.

Woher kommt eigentlich die Behauptung, der IT Markt sei übersättigt? Die Absolventenzahlen stagnieren die letzten Jahre. Die Digitalisierung erfordert jedoch immer mehr ITler. Daher erklär doch mal bitte, wieso gerade jetzt der IT Markt übersättigt sei.

Also ich habe das nicht geschrieben, aber ich bin derzeit arbeitslos, allerdings nicht in München.
Auch das mit der Übersättigung kommt nicht von mir, aber ich hatte seit dem Abschluss in 2004 nie ein Problem
einen Job zu finden. Derzeit aber schon seit Monaten. Solange man noch irgendwie mit Code zu tun hat, muss man derzeit Livecoding und schriftliche Test ablegen, am Whiteboard Algorithmen optimieren oder Grundlagen drauf haben, die ich das letzte mal im Studium oder in einer Zertifizierung 2006 hatte.
Ich war letzte Jahr auf einem Probearbeitstag, wobei ich da quasi alleine im Openspace war, alle anderen waren beim Kunden ausgeliehen. Da gab es dann verschiedene Aufgaben, über eine REST Api entwerfen, eine Architektur in UML aufbauen, einen Algorithmus für gewichtete Graphen optimieren und ein Frontend in Angular bauen. Anschließend noch zwei Präsentationen aufbauen, eine für Entwickler und die andere für ein C-Level Publikum.
Letztendlich ist nichts daraus geworden, weil ich mit 75k zu teuer bin. Auf einer anderen Stelle sollte ich die gesamte Entwicklung mit >10 Entwickler leiten, disziplinarisch und fachlich. Verantwortung für den gesamten Prozess, Rollouts, Releasetermine usw. da waren dann 85k zu viel. In anderen Bereichen ähnlich, habe mich beworben auf Presales Rollen, natürlich mit entsprechender Reisetätigkeit. Technisch alles Prima, aber ich bringe zu wenig Saleserfahrung mit...
Eines der wenigen Angebote die ich hatte, waren 54k als Lead Cloud Architekt für 12 Monate befristet.
Auf Xing kam letzte Woche was als Consultant rein, auf 8 Monate befristet in Arbeitnehmerüberlassung oder ganz aktuell von heute wird ein Senior Azure Backend Developer mit projektbezogener Anstellung (also bis unbekannt befristet oder so) mit bis zu 65k€ gesucht.

Mag ja sein, dass der Markt nicht übersättigt ist, aber ein Mangel ist das ganz sicher auch nicht.

Das tut mir leid zu hören. Viel Erfolg noch bei deiner Suche.

Hast du mal geschaut, ob alles mit deinem CV passt? Was hast du denn für Erfahrungen? Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass da nur solch schlechte Angebote raus kommen. Irgendwo muss da doch der Hacken sein.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Durch deine Kündigung hast du dich natürlich auch in eine schlechte Verhandlungsposition gebracht, die natürlich von Tag zu Tag schlechter wird.

Warum hast du eigentlich gekündigt?

antworten
gsp

lohnt sich IT noch?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

Hast du mal geschaut, ob alles mit deinem CV passt? Was hast du denn für Erfahrungen? Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass da nur solch schlechte Angebote raus kommen. Irgendwo muss da doch der Hacken sein.

Ich habe einiges an Einladungen oder auch Telefongesprächen bekommen. Auf Entwickler Stellen eigentlich fast
immer, aber ich habe schon ein paar Jahre nicht entwickelt und war in der Team- und Projektleitung, also selbst nicht mehr gecodet, nur noch im Fehlerfall oder wenn die Deadline näher kam. Der Haken ist also die vorherige Leitungspostion, auf die ich natürlich immer angesprochen werde. Und nein, eigentlich wollte ich auch nicht wieder als
Codeknecht arbeiten, aber ich muss nehmen was kommt. Eventuell bin ich da auch nicht so überzeugend, gerade auch bei den heutigen üblichen Einstellungsprozessen.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Durch deine Kündigung hast du dich natürlich auch in eine schlechte Verhandlungsposition gebracht, die natürlich von Tag zu Tag schlechter wird.

Warum hast du eigentlich gekündigt?

Nachdem wir jahrelange einen Mangel an Entwickler und PMs hatten, der mit vielen unbezahlten Überstunden ausgeglichen wurden, wurde die gesamte Entwicklung ins Ausland verlagert. Dadurch hat sich meine Rolle stark verändert, in Deutschland noch Support und Kundenbesuche und Wochenweise ins Ausland fliegen um dort das Team zu leiten. Neben den ganzen Überstunden, bin ich auch noch Pendler und war jeden Tag insgesamt 2-2,5h mit dem Auto unterwegs. Ich war die letzten Jahre jeden Tag mindestens 12-14h unterwegs, habe oft am Wochenende noch gearbeitet und wurde auch in jedem Urlaub mindestens einmal angerufen um ein Problem zu beheben oder schnell einem Kunden was zu präsentieren. Ich hatte schon ein echtes Problem Vorstellungsgespräche wahr zu nehmen und das ich 6 Monate Kündigungsfrist hatte, haben die Situation nicht verbessert. Und letztendlich brauchte ich auch mal eine Pause und habe mich von dem Fachkräftemangel ein wenig täuschen lassen.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich bin in einem Berliner startup. Vielleicht ist es hier eine grundsätzlich andere Situation, aber hier findet eigentlich jeder Entwickler was.

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich habe letztlich folgendes Job Position mit Gehaltsangabe über Xing erhalten.

Senior C#.NET Developer position in Frankfurt | MedTech industry, .NET Core, MS Azure/AWS- €80,000

Keine Ahnung, ob die noch am Gehalt handeln oder die 80k so geben. Dadurch das du aktuell unter Druck bist einen Job zu finden + der aktuell wirtschaftlichen Unsicherheit, sind die Unternehmen vermutlich nicht gewillt dich für so Gehälter einzustellen. Du hättest in den 6 Monaten Probezeit ja auch für Bewerbungsgespräche krankfeiern können. Ich weiß ist nicht ganz Fair, aber was ist heutzutage noch Fair bzw. juckt du ein Unternehmen einen Scheiß, wenn du erstmal raus bist. M.m. hast du einfach ein paar strategische Fehler gemacht, die dich halt jetzt erstmal Geld kosten. Du solltest nämlich schauen, dass du schleunigst wieder irgendwo unterkommst, dann ohne Job wirst du aus Sicht anderer immer "billiger" (sry)!

antworten
WiWi Gast

lohnt sich IT noch?

Ich habe letztlich folgendes Job Position mit Gehaltsangabe über Xing erhalten.
Senior C#.NET Developer position in Frankfurt | MedTech industry, .NET Core, MS Azure/AWS- €80,000
Keine Ahnung, ob die noch am Gehalt handeln oder die 80k so geben.

Ich verstehe nicht - Hast Du das als Offer bekommen oder jemandem angeboten?

antworten

Artikel zu INF

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Antworten auf lohnt sich IT noch?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 179 Beiträge

Diskussionen zu INF

Weitere Themen aus Studienwahl: Was studieren