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Studienwahl: Was studierenBetriebswirt

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Verstehe deinen Punkt nicht. BWL Bachelor dauert 3 Jahre.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Naja beim Bankkaufmann ist es schon eher 2 bis 2,5 Jahre (Mittlerweile sehr selten 3 Jahre) Ausbildung. 2 Jahre Bankfachwirt und 1 Jahr Bankbetriebswirt + 1 Jahr Diplomierter Bankbetriebswirt (Hat nichts mit dem Diplom zu tun).

Aber ja, klar kann man definitiv machen.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Dein Fehlschluss ist, dass du glaubst irgendein Arbeitgeber würde sich für das bürokratische Konstrukt DQR interessieren.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

*kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

*Fachwirt (6Monate)

*Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Ich weiß, du willst nur ein bisschen trollen, aber:

Es wird dich mit dieser Quali mit Sicherheit niemand gleichwertig zu einem Bachelor bezahlen. Da kann im DQR noch so viel stehen, im Endeffekt interessiert dieses Konstrukt doch keine Sau, außer beruflich qualifizierte Personen, die ihr Ego damit ein bisschen aufpolieren möchten. Weitere Bedeutung hat er allerdings nicht.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

*kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

*Fachwirt (6Monate)

*Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Traurig, wenn alles mit Geld und Opportunitätskosten messen muss. Das Studium war für mich einfach eine super Zeit und ich würde es wieder tun.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Schön und gut aber man macht natürlich auch nur einen Bruchteil der Inhalte an der Uni, vom Anspruch her ganz zu schweigen

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Wo kann man den in einem Monat Betriebswirt werden?

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Schön und gut aber man macht natürlich auch nur einen Bruchteil der Inhalte an der Uni, vom Anspruch her ganz zu schweigen

Richtig!
Aber, du bringst dafür Eigenschaften mit, die viele Unternehmen (gerade Mittelstand) schätzen. Ich habe meinen Betriebswirt (Abendschule) neben meiner Vollzeitbeschäftigung gemacht und danach sehr viele gute Jobangebote erhalten.
Liegt auch viel daran, dass der Betriebswirt von der Schule in der Region einen sehr guten Ruf hat.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Nur weil es nach DQR als Master anerkannt ist, bedeutet es nicht, das ein Betriebswirt ein Master ist.
Das meine ich nicht abwertend! Aber es gibt nunmal Unterschiede.

Worüber ich gerade ein bisschen stutze sind die hier angeführten Zeiten. Ein bekannter von mir ist BiBu (ähnliche Ebene wie der Fachwirt oder?), das hat nebenberuflich ca. 2 Jahre gedauert. Der staatlich geprüfte Betriebswirt, dauert neben Beruflich 3 Jahre (hier allerdings ohne Anrechnung).

In vollzeit können die Zeiten evtl. stimmen (auch wenn ich vermute, das es sich beim Betriebswirt nicht um den "staatlich anerkannten" handelt und die zeit hier nochmal auf mind. 3 Monate angehoben werden muss). Dennoch muss bedacht werden, das ggf. Zulassungsvorraussetzung in Form von Berufserfahrung zu beachten sind.

Was die Karriere angeht greift für mich das Prinzip, das eigentlich alles auf die Berufserfahrung, die man während/vor den Weiterbildungen erwirbt, ankommt. Der Bachelor steht für mich eher für sich selbst und gibt einen mehr die Gelegenheit sich die Praktika auszusuchen.

Hier pauschal zu sagen, das eine ist besser als das andere, ist unsinnig.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Schön und gut aber man macht natürlich auch nur einen Bruchteil der Inhalte an der Uni, vom Anspruch her ganz zu schweigen

Von welchem Anspruch im Zusammenhang mit einem Bwl-Studium sprichst du?

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Guck dir erstmal die inhaltlichen Unterschiede an. Mit so einer Ausbildung signalisierst du deinem zukünftigen AG lediglich, dass du gerade aus laufen kannst.
Studium > Abitur > ausbildung

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Dieser DQR Quatsch ist in der Realwirtschaft völlig sinnfrei. Man lese sich einfach nur mal die Stellenbeschreibungen einiger Jobs durch. Wenn dort betriebswirtschaftliches Studium gefordert wird, braucht man sich mit nem Betriebswirt erst garnicht bewerben, der ja formal einem Master gleichgestellt sein soll, ein Bachelorabsolvent ist jedoch herzlich Willkommen.

Einfache Mathematik (okay, ich gebe zu während des Fach- und Betriebswirts hat man keine Mathevorlesungen)...

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Hui. So eine Aussage in einem Forum zu treffen, in welchen sich primär Studenten tummeln ist gewagt. Wobei der Gedanke nicht ganz falsch ist.

Auch wenn das viele Studenten nicht hören wollen, ist vieles an der Uni / Hochschule gelerntes Wissen in der Praxis für den AG unbrauchbar. Hier ist oftmals die Praxiserfahrung wichtiger und wertvoller. Diese bekommt man eher über deinen Weg.

Also dein Weg ist prinzipiell kein schlechter wobei ich hier auch sagen muss, dass du dir mal die Ausbildungsinhalte und die Inhalte des Betriebswirtes / Fachwirtes anschauen solltest. Die Lehre zum Industriekfm bzw. Großhandelskfm ist nämlich mE nicht sonderlich anspruchsvoll. Weiter bitte ich dich nicht den Fachwirt bzw. Betriebswirten zu unterschätzen. Diese sind nicht ganz locker mal so zu machen. Gerade den Betriebswirt in einen Monat halte ich für sehr ambitioniert. I. d. R. ist dieser glaube ich auf 2 Jahre Teilzeit ausgelegt.

Zuletzt muss man sagen, dass du so eher ein Profil für den kleineren Mittelstand hast, da bei großen Unternehmen dann doch wieder die Titel zählen.

Mein Klassiker für mit Ausbildung ist alles möglich ist: Steuerfachangestellter -> 2 Jahre Berufserfahrung -> Bilanzbuchhalter und / oder Steuerfachwirt -> 5 Jahre Berufserfahrung -> Steuerberater. Meine ehemalige Chefin hat das gemacht und die schwebt in einer Gehaltsliga da träumen viele hier nur dran.

Es sei noch dazu gesagt, dass dieser Weg sicherlich nicht der entspanntere als ein Studium ist. Ich würde sogar gegenteiliges behaupten.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Guck dir erstmal die inhaltlichen Unterschiede an. Mit so einer Ausbildung signalisierst du deinem zukünftigen AG lediglich, dass du gerade aus laufen kannst.
Studium > Abitur > ausbildung

Hahaha wie alt? Sorry aber du scheinst ein weiterer Sonderling zu sein. Die Dinge sind nichtmal vergleichbar.

Schon allein Abitur mit einer Ausbildung zu vergleichen da raufe ich mir die Haare. Heißt das entweder Abitur machen oder Ausbildung? Was möchtest du sagen?

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Das klingt ja schön und gut, aber:

  1. Eine Lehre wird aufgrund des gesellschaftlichen Ansehens in vielen Elternhäusern untersagt.

  2. Ich möchte in keine Berufsschule, mit Leuten ohne Abitur.

  3. Ich möchte eigenständig leben. Das Studium erzwingt häufig einen Standortwechsel.

  4. Ich möchte die 5 Jahre nutzen, um in diverse Unternehmen reinzuschauen.

  5. Ich möchte networken. Karriereevents, Parties und Skifreizeiten sind eine super Gelegenheit, die man als Student wahrnehmen sollte.

  6. Akademiker zu sein hat gesellschaftliche Vorteile.
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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Nach diesen bekloppten formalen Regeln ist auch der Gas-Wasser-Sch*ße Mann auf einem Niveau mit meinem Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik.
Juckt das irgend wen in der Praxis? Natürlich nicht, jedem ist klar, dass der Handwerker intellektuell dem Bsc nicht das Wasser reichen kann.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Hahaha wie alt? Sorry aber du scheinst ein weiterer Sonderling zu sein. Die Dinge sind nichtmal vergleichbar.

Schon allein Abitur mit einer Ausbildung zu vergleichen da raufe ich mir die Haare. Heißt das entweder Abitur machen oder Ausbildung? Was möchtest du sagen?

Menschen ohne Abitur machen eine Ausbildung, was ist daran so schwer zu verstehen? Natürlich ist ein Abitur höherwertig als eine Lehre zum Kaufmann/Frau.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Das klingt ja schön und gut, aber:

  1. Eine Lehre wird aufgrund des gesellschaftlichen Ansehens in vielen Elternhäusern untersagt.

  2. Ich möchte in keine Berufsschule, mit Leuten ohne Abitur.

  3. Ich möchte eigenständig leben. Das Studium erzwingt häufig einen Standortwechsel.

  4. Ich möchte die 5 Jahre nutzen, um in diverse Unternehmen reinzuschauen.

  5. Ich möchte networken. Karriereevents, Parties und Skifreizeiten sind eine super Gelegenheit, die man als Student wahrnehmen sollte.

  6. Akademiker zu sein hat gesellschaftliche Vorteile.
  1. Ja da hast du leider Recht.

  2. What? Warum? Glaubst du wohl dass das Abitur einen besonders macht? Ich kenne viele die einen Realschulabschluss gemacht habe, aber knowledge mäßig deutlich mehr drauf haben als Abiturienten.

  3. Definiere eigenständig. Oft bist du dafür finanziell auf deine Eltern angewiesen. Nach deiner Ausbildung (2 bis 3 Jahre, es gibt idR verkürzungsmöglichkeiten) ist man auf jeden Fall finanziell unabhängig von seinen Eltern.

  4. Ja das ist ein Punkt. Wobei man hier sagen muss, dass man in einen Praktikum ein Unternehmen nur sehr oberflächlich kennen lernt.

  5. Ja das Networken. Seien wir mal ehrlich - das Ganze ist doch nur ein Grund um Party zu machen. Und Parties wird man mehr als Student haben.

  6. Nein, würde ich nicht sagen, insbesondere wenn die richtigen Fortbildungen gemacht wurden ist es den Leuten (nach meiner Erfahrung) egal, ob man studiert hat oder nicht.
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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Worüber ich gerade ein bisschen stutze sind die hier angeführten Zeiten. Ein bekannter von mir ist BiBu (ähnliche Ebene wie der Fachwirt oder?), das hat nebenberuflich ca. 2 Jahre gedauert. Der staatlich geprüfte Betriebswirt, dauert neben Beruflich 3 Jahre (hier allerdings ohne Anrechnung).

Also ich habe einen WirtInfo Bachelor nebenberuflich in 4,5 Jahren an der Uni gemacht. Geht wahrscheinlich an privaten FHs o.ä. noch schneller.
Soviel zeitlicher Unterschied zum o.g. Vorgehen über Fachwirt/Betriebswirt ist da auch nicht. Und zudem, zumindest über Uni, war es deutlich günstiger.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Das klingt ja schön und gut, aber:

  1. Eine Lehre wird aufgrund des gesellschaftlichen Ansehens in vielen Elternhäusern untersagt.

  2. Ich möchte in keine Berufsschule, mit Leuten ohne Abitur.

  3. Ich möchte eigenständig leben. Das Studium erzwingt häufig einen Standortwechsel.

  4. Ich möchte die 5 Jahre nutzen, um in diverse Unternehmen reinzuschauen.

  5. Ich möchte networken. Karriereevents, Parties und Skifreizeiten sind eine super Gelegenheit, die man als Student wahrnehmen sollte.

  6. Akademiker zu sein hat gesellschaftliche Vorteile.

Punkt 6.) muss man leider revidieren. Es tummeln sich mittlerweile ZU viele Akademiker rum.

Mich hat neulich ein Headhunter angeschrieben mit einem Phd. von der Universität Bamberg und einem BWL Studium. Gleichzeitig schrieb mich auch ein anderer Kollege von der selben Firma an - der hatte "nur" ein FH Bachelor Studium.

Das Akademiker etwas besonderes waren und ein Status...das war einmal. ;-)

Die Mechatroniker bei uns die - zugegeben auch Schichtarbeit haben - aber relativ relaxed alle 30 Minuten eine Rauchen gehen fahren mitunter die schönsten Schlitten und gehen in Summe nicht unter 2.6 - 3.2k netto nach Hause. Da verdiene ich als SAP Fritze mit 3.5k netto nicht unbedingt viel mehr trotz Bachelor, Master, Ausland etc.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Bei der Betrachtung ist natürlich auch wichtig, was man später machen will. Die "Gleichstellung" anhand eines "Masteräquivalents" kann man sich getrost schenken und wer darauf rumreitet, der hat das Prinzip nicht verstanden.

Eine Ausbildung und eine daran anschließende Weiterbildung deckt schlicht einen anderen Tätigkeitsbereich ab. Das mag nun bei den Kaufleuten etwas anders sein, aber im "Handwerk" sind damit ja auch handwerkliche Fähigkeiten verbunden. So wie man Autofahren eben auch in der Praxis lernt und nicht auf der Uni.

Den verschiedenen Ausbildungswegen deshalb eine "Wertigkeit" verpassen und diese dann versuchen hierarchisch zu ordnen wird also zwangsläufig fehlschlagen.

Ich denke bei der Frage: "studieren oder nicht" sollte man zum einen das eigene Durchhaltevermögen betrachten. Zwar reiten hier viele darauf rum, wie "schwer" ein Studium ist, aber mit Fleiß/Zeiteinsatz lässt sich auch viel kompensieren. Und daneben halt auch, was man damit später machen will, da die Aufgabenbereich ja idR unterschiedlich sind.
Wo es am meisten Brutto für wenig Einsatz gibt, lässt sich wahrscheinlich nicht pauschal beantworten. Wer mit dem Studium fertig ist, steigt ja meistens dann erst in das Berufsleben ein, oftmals über irgendwelche Trainee-Stellen oder hangelt sich als Praktikant einige Zeit durch.
Wer sich nach der Lehre für eine Weiterbildung entscheidet hat ja meist einen festen Job und bildet sich dann berufsbegleitend weiter.
Die Statistiken sprechen für ein Studium, aber ob sich das dann konkret auf einen selbst anwenden lässt?!?

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Noch Mal bezüglich der Zeiten.
Die genannten Zeiten sind die Best möglichen, daher ein Fachwirt in 6 Monaten ist zwar möglich aber sehr kosten intensiv. Wohingegen ein Techniker oder Fachwirt über 2 Jahre häufig gratis ist.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Wo kann man den in einem Monat Betriebswirt werden?

www.spiegel.de/lebenundlernen/job/betriebswirt-in-30-tagen-der-trend-zur-kurzfortbildung-a-151065.html

Der Regelfall sind aber eher 3-6 Monate.

Abgesehen davon, dass es eine Quelle von 2001 ist und mittlerweile fast 20 Jahre alt, ist selbst laut der Quelle der Unterricht auf mehrere Monaten verteilt. Präsenzunterrichtszeit beträgt ein Monat. Des Weiteren muss man bereits Vorerfahrung mitbringen. Also nichts mit Abschluss in einen Monat als Frischling.

Ansonsten ist dieser Weg durchaus möglich, obwohl es sicherlich nicht schneller als Bachelor/Master sein sollte. Außerdem gilt ein Hochschulabschluss bei vielen Unternehmen einfach als formale Voraussetzung für einen Job. Spätestens bei größeren Unternehmen oder bei der Karriere trifft man häufig auf eine unsichtbare Mauer, da die Vorgesetzten oft selber Akademiker sind.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Wo kann man den in einem Monat Betriebswirt werden?

www.spiegel.de/lebenundlernen/job/betriebswirt-in-30-tagen-der-trend-zur-kurzfortbildung-a-151065.html

Ich weiß ja nicht also es scheint wirklich 30tägige Betriebswirt IHK Crashkurse zu geben.
Allerdings gibt es den selben Betriebswirt teilweise auch erst nach 2 jähriger Fortbildung.

Der Regelfall sind aber eher 3-6 Monate.

Abgesehen davon, dass es eine Quelle von 2001 ist und mittlerweile fast 20 Jahre alt, ist selbst laut der Quelle der Unterricht auf mehrere Monaten verteilt. Präsenzunterrichtszeit beträgt ein Monat. Des Weiteren muss man bereits Vorerfahrung mitbringen. Also nichts mit Abschluss in einen Monat als Frischling.

Ansonsten ist dieser Weg durchaus möglich, obwohl es sicherlich nicht schneller als Bachelor/Master sein sollte. Außerdem gilt ein Hochschulabschluss bei vielen Unternehmen einfach als formale Voraussetzung für einen Job. Spätestens bei größeren Unternehmen oder bei der Karriere trifft man häufig auf eine unsichtbare Mauer, da die Vorgesetzten oft selber Akademiker sind.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Traurig, wenn alles mit Geld und Opportunitätskosten messen muss. Das Studium war für mich einfach eine super Zeit und ich würde es wieder tun.

Beide Wege sind gleichwertig, wobei Bezeichnungen wie Bachelor - oder Master Pofessional höher klingen!

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Die eingangs erwähnten Zeiten sind Quatsch.

  1. muss man für keine der IHK Prüfungen irgendwelche Kurse belegen. Man kann auch direkt zur Prüfung gehen, solange man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
  2. sind die Prüfungen der IHK sehr speziell. Ohne gezielte Vorbereitung mit Hilfe von alten Prüfungen dürfte die Chance zu bestehen sehr gering sein. Wenn man aber fachlich schon Vorkenntnisse hat reicht es evtl schon aus die alten Prüfungen durch zu arbeiten.

Ich würde sagen mit guten Vorkenntnissen und ohne Kurs kann man sich innerhalb von 6 Monaten gut alleine auf die Prüfungen vorbereiten. Man muss allerdings dann noch drauf rechnen das der Prüfungszyklus mit schriftlich, praktisch und Projektarbeit auch nochmal ein halbes Jahr dauert, bis man den schein hat. Somit muss man 1 Jahr bis zum Schein einplanen. Wenn man bei null anfängt sollte man einen Präsenzkurs besuchen und lernt dort alles von A bis Z. Diese Kurse dauern von paar Monaten bis mehrere Jahre, je nach Modell.

Zur Diskussion Studium vs IHK Abschluss. Vergleiche lohnen sich nicht. Wo und mit welchem Gehalt man unter kommt hängt extrem vom Arbeitgeber, aber viel mehr noch von den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen ab. Ich selbst habe den Controller und Betriebswirt absolviert und habe schon im VC und im Konzern gearbeitet. Meine Kollegen dort mit Master können auch nix besser. Im Gegenteil habe ich aufgrund meiner Laufbahn noch ganz andere Kenntnisse. Das ist aber nicht abwertend gemeint. Es hat nur einfach jeder selbst in der Hand was man an Kenntnissen und Erfahrungen sammelt. In den meisten Fällen betreibt man in BWL Bereichen keine Rocket Science. Klar ist aber auch das man ohne Studium in manche Bereiche wie zB IB eher nicht vordringen kann. In manchen Konzernen mit Tarif kann außerdem die Bezahlung vom Abschluss abhängen. Es gibt aber auch genug Beispiele wo man mittlerweile aufgeweicht hat. Zudem ist ein Gehalt am Ende eben auch immer Verhandlungssache. Wenn man aufgrund des Abschlusses für gleiche Arbeit schlechter bezahlt wird geht man dort einfach nicht hin.

Aber ich möchte anmerken das es sicherlich viel mehr Spaß macht Vollzeit zu studieren, man dort einzigartige Erfahrungen macht und man einen viel leichteren Einstieg hat. Jeder der kann sollte daher lieber studieren gehen. Für alle anderen sind die IHK Abschlüsse aber auch ok. Spezialabschlüsse wie der BiBu sind zudem einem allgemeinen Bachelor sicherlich auch was voraus, wenn man sich in diese Richtung spezialisieren möchte.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Ja zwei Jahre einen Abend in der Woche
WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Wo kann man den in einem Monat Betriebswirt werden?

www.spiegel.de/lebenundlernen/job/betriebswirt-in-30-tagen-der-trend-zur-kurzfortbildung-a-151065.html

Ich weiß ja nicht also es scheint wirklich 30tägige Betriebswirt IHK Crashkurse zu geben.
Allerdings gibt es den selben Betriebswirt teilweise auch erst nach 2 jähriger Fortbildung.

Der Regelfall sind aber eher 3-6 Monate.

Abgesehen davon, dass es eine Quelle von 2001 ist und mittlerweile fast 20 Jahre alt, ist selbst laut der Quelle der Unterricht auf mehrere Monaten verteilt. Präsenzunterrichtszeit beträgt ein Monat. Des Weiteren muss man bereits Vorerfahrung mitbringen. Also nichts mit Abschluss in einen Monat als Frischling.

Ansonsten ist dieser Weg durchaus möglich, obwohl es sicherlich nicht schneller als Bachelor/Master sein sollte. Außerdem gilt ein Hochschulabschluss bei vielen Unternehmen einfach als formale Voraussetzung für einen Job. Spätestens bei größeren Unternehmen oder bei der Karriere trifft man häufig auf eine unsichtbare Mauer, da die Vorgesetzten oft selber Akademiker sind.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 17.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Traurig, wenn alles mit Geld und Opportunitätskosten messen muss. Das Studium war für mich einfach eine super Zeit und ich würde es wieder tun.

Beide Wege sind gleichwertig, wobei Bezeichnungen wie Bachelor - oder Master Pofessional höher klingen!

Die Wege sind natürlich nicht gleichwertig. Waren es nie und werden aus auch nie sein.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 17.04.2021:

Traurig, wenn alles mit Geld und Opportunitätskosten messen muss. Das Studium war für mich einfach eine super Zeit und ich würde es wieder tun.

Beide Wege sind gleichwertig, wobei Bezeichnungen wie Bachelor - oder Master Pofessional höher klingen!

bei manchen Kommentaren hier ist man echt sprachlos, was für ein Bullshit die Leute glauben...nur weil bei manchen Durchschnittsjobs in Klitschen ein Betriebswirt nicht nachteilig gegenüber einem Studium ausgelegt wird, heißt das noch lange, dass die Wege auch nur annähernd gleichwertig sind...

Schau mal auf die interessanten Positionen und wie viel Prozent der Leute davon studiert haben (geschätzt über 90%). Und das werden noch mehr werden, da immer mehr Leute studieren wollen. Ein gutes Studium mit Praktika/Werkstudentenjobs/Ausland (evtl. auch Ausbiludng davor) ist immer noch mit Abstand die Königslösung, welche alle Wege (UB, IB, DAX, Mittelstand, Forschung, ...) offen lässt, tolle 3-5 Jahre verspricht und gesellschaftlicher deutlich anerkannter ist.

PS: Natürlich gibt es Bereiche, wo ein Studium weniger wichtig ist (z.B. Vertrieb), aber auch da wird bei gleicher Praxiserfahrung ein Studium ganz klar einem Betriebswirt bevorzugt (alleine durch Reputation beim Kunden)

PPS: Natürlich gibt es auch Betriebswirte mit guten Jobs und ordentlichem Karriereweg, aber kenne persönlich in meiner Firma keinen Abteilungsleiter, der nicht mindestens studiert hat

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 17.04.2021:

Traurig, wenn alles mit Geld und Opportunitätskosten messen muss. Das Studium war für mich einfach eine super Zeit und ich würde es wieder tun.

Beide Wege sind gleichwertig, wobei Bezeichnungen wie Bachelor - oder Master Pofessional höher klingen!

Die Wege sind natürlich nicht gleichwertig. Waren es nie und werden aus auch nie sein.

Doch sind sie...für einen lebenslangen Sachbearbeiter Job im KMU

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

Du vergleichst einen Bachelor-Studenten, der nie einen Betrieb von innen gesehen hat, mit jemandem der einen Betriebswirt+4 Jahre Praxiserfahrung (durch Ausbildung, etc.) hat... Dann mag es sogar stimmen, dass bei manchen KMUs eher der Betriebswirt genommen wird (aber nicht wegen dem billigen Betriebswirt, sondern wegen der PRAXISERFAHRUNG).

Machen wird doch mal einen faireren Vergleich: Ein dualer Student, der hintereher im Fernstudium den Master macht. Laut deinem komischen DQR müsste der ja in der gleichen Position sein wie der Betriebswirt. Doch die Realität ist: Der Student hat wahrscheinlich schon einen Teamleiter-Posten in Aussicht+ein deutlich besseres Gehalt + den deutlich anspruchsvolleren und interessanten Job, während der Betriebswirt immer noch auf seinem Sachbearbeiter-Job, welchen er nach der Ausbildung hatte, festhängt.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

Nicht nur Consulting fällt raus.
Wenn bei uns (Energie, 2500 MA) eine Stelle ausgeschrieben ist mit Voraussetzung „erfolgreich absolviertes Hochschulstudium“ ist DQR oder was auch immer herzlich egal. Ein „Betriebswirt“ wird einfach nicht eingeladen.
Willkommen in der Realität.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Guck dir erstmal die inhaltlichen Unterschiede an. Mit so einer Ausbildung signalisierst du deinem zukünftigen AG lediglich, dass du gerade aus laufen kannst.
Studium > Abitur > ausbildung

Unfassbar, dein ernst?

antworten
WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

****Naja, dass ist doch eher eine beschränkte Sichtweise. Wer den Fachwirt in 6 Monaten schafft und den Betriebswirt in einem Monat gar meinen Respekt verdient. Realität ist, dass es insgesamt länger als ein Bachelor Studium geht, zumal die meisten die diesen Weg einschlagen im Beruf stehen und evtl. schon Familie haben. Der Wissenserwerb erfolgt parallel. Entscheide selbst was sich einfacher für dich anhört. Ach ja, man kann danach prima einen MBA aufsatteln, wenn man die Kenntnisse benötigt. Ich denke Arroganz ist hier fehl am Platz.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Man sollte vielleicht anmerken dass die (allesamt privaten) Betriebswirtschulen von Privat-FHs den Rank abgelaufen bekommen.

Diese rechnen nämlich Ausbildung und ggfls. Fachwirt SEHR großzügig an.

Daher finde ich den Betriebswirt IHK generell nur noch im Falle von finanziellen Förderungen oä. durch deine Firma empfehlenswert.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Die Fragen des TES lassen sich doch sehr schnell beantworten. Ist ein Betriebswirt von der Qualifikation vergleichbar mit einem Universitätsmaster? Nicht mal annähernd. Kann man jedoch damit einen überdurchschnittlichen Verdienst erreichen vergleichbar mit vielen Akademikern? 40k-70k? Easy. Denn ein Betriebswirt hat auch sehr viel Berufserfahrung.

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Jamy-17

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

****Naja, dass ist doch eher eine beschränkte Sichtweise. Wer den Fachwirt in 6 Monaten schafft und den Betriebswirt in einem Monat gar meinen Respekt verdient. Realität ist, dass es insgesamt länger als ein Bachelor Studium geht, zumal die meisten die diesen Weg einschlagen im Beruf stehen und evtl. schon Familie haben. Der Wissenserwerb erfolgt parallel. Entscheide selbst was sich einfacher für dich anhört. Ach ja, man kann danach prima einen MBA aufsatteln, wenn man die Kenntnisse benötigt. Ich denke Arroganz ist hier fehl am Platz.

Interessante Thematik bei der ich mich mal einklinken:

Zu meinem bisherigen Werdegang: Mittlere Reife, Ausbildung zum G&A Kaufmann und nach 4 1/2 Jahren BE, berufsbegleitend den Fachwirt.

Der Fachwirt ging über einen Zeitraum von 6 Monaten, was insgesamt 30 Tagen Unterricht entsprach. Ich war von diesen 30 Tagen an max. 15 Tagen anwesend, da ich meistens lieber freitags und samstags feiern gegangen bin und es samstags bzw. sonntags selten aus dem Bett geschafft habe. Da ich dementsprechend relativ wenig aus der Vorlesung mitgenommen habe und ansonsten auch eher selten etwas daheim gemacht habe, war der Lernaufwand vor der Prüfung relativ hoch. Mein Fachwirt bestand aus drei Qualifikationsblöcken und gilt als mit der schwerste überhaupt. Ich hatte mir vor jedem Block 1 1/2 Wochen Urlaub genommen, um den Stoff zu lernen, von denen vielleicht wiederum die Hälfte effektiv genutzt wurde, aber wie auf immer.
Fazit war, dass ich den Lehrgang zum technischen Fachwirt mit einer 3,7 bestand. Meinen Lernaufwand während der 21 Tage ,,Lernurlaub" würde ich auf ca. 120 Zeitstunden beziffern, dazu kommen dann noch die Vorlesungen mit ca. 160 Zeitstunden ausgehend von 2/3 Anwesenheit (seeeehr großzügig). Was man dazu sagen muss ist, dass nur 5 von 23 Leuten die Fortbildung im ersten Anlauf bestanden haben und es vielen wirklich schwerfiel. Ich darf mich nun Bachelor Professional nennen, was lt. DQR erstmal GLEICHRANGIG mit jedem ,,normalen" Bachelor ist. Ich bin ein recht cleveres Kerlchen, aber bestimmt kein Übergenie mit fotografischen Gedächtnis und habe einen ,,Flex" nicht nötig, ABER ich glaube man muss niemanden erklären, wie viel größer und anspruchsvoller der Aufwand in einem ,,normalen" Studium ist. Natürlich habe ich das ganze mit einer wenig eindrucksvollen Note bestanden, aber mit ,,ein paar" Stunden mehr wäre das ganze sicherlich auch im 2,.. Bereich möglich gewesen. Ich habe im Anschluss inzwischen mit einem berufsbegleitenden Studium (Wirtschaftsingenieurswesen) begonnen, daher weiß ich auch wovon ich spreche bzgl. des Aufwands etc. Das Studieren verlangt ein Vielfaches an der für einen Fachwirt benötigten Zeit, Nerven und allgemeinen Methodik. Ich kann jetzt schon sagen, dass man mit vergleichbarem Lernaufwand mit Mühe und Not durch ein Semester kommt, jedoch niemals durch sieben Semester. Ich will mir nicht den Fachwirt madig machen und vor allem nicht anderen, aber man muss vielleicht akzeptieren, dass das Modell Studium nicht für jeder man etwas ist, hier ist der Fachwirt/Betriebswirt (IHK/HKW) eine gute Alternative für den Weiterbildungswilligen-Arbeitnehmer. Ich selbst habe dadurch einen enormen Mehrwert, der mir nicht genommen werden kann: 600€ mehr Brutto, zwei Semester angerechnet bekommen, was mir nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld spart (+4000€), sowie die Beförderung auf eine Teamleiterstelle.

Fazit: Ich bereue es keine Sekunde den Fachwirt gemacht zu haben und habe auch Benefits dadurch, aber vom reinen Anspruch kommt es auf keinen Fall an ein Studium heran. Unabhängig davon, ob er berufsbegleitend absolviert wird oder nicht, ist der Aufwand nicht annähernd derselbe. Ich würde neutral gesehen vom reinen Bildungsstand vermutlich immer den typischen Akademiker als Bewerber vorziehen, ABER was kein Studium der Welt ersetzen kann ist die Berufserfahrung, die ein Fachwirt mitbringt im Gegenteil zu einem Studenten.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

Ich bin gerade dabei den technischen Betriebswirt abzulegen und habe rund 50% fertig. Für mich ist es eine Ergänzung zu meinem ganz guten TU-9 Ing-Master + Berufserfahrung. Ich hatte keine Lust zig Tausend € für einen MBA zu bezahlen. Der Technische Betriebswirt ist schon ziemlich umfassend und zugleich sehr praktisch orientiert. Er ist ausdrücklich kein akademischer Abschluss. Die Prüfungen haben in den letzten Jahren schon ordentlich vom Niveau angezogen. In der Regel braucht man mindestens 1,5 Jahre um alles fertig zu haben. Das hängt schon an der Prüfungsmodalität: Man kann den 2. Block mEn erst schreiben wenn der 1. (4 Prüfungen an 2 Tagen) fertig ist. Im Anschluss kommt dann Projektarbeit und Vortrag. Auch hierfür gibt es wieder extra Zeiten. In 4 Wochen ist das völlig ausgeschlossen. Das einzige was sein könnte wäre vielleicht in Kompaktkurs der in 4 Wochen alle Fächer behandelt. Die Prüfungen muss man aber bei der IHK ablegen und da sind die Termine fix. Nach den 4 Wochen hat man dann allerdings erst das Grundrüstzeug. Das man den Stoff beherrscht geschweige denn verstanden hat ist in dem Umfang relativ ausgeschlossen (vereinzelnt mag es Menschen geben die eine derartige Stofffülle aufnehmen können, die Masse ist es sicher nicht).

Der Technische Betriebswirt ist (neben 3 anderen [Betriebswirt, Berufspädagoge und irgendwas anderes]) die höchste Ausbildung / Weiterbildung der IHK. Um überhaupt zugelassen zu werden ist entweder eine Technikerausbildung + BE; Meister + BE oder Ing. + BE von nöten. Diese Dinge muss man er einmal haben. Eingestuft ist das ganze nach DQR 7, was ich nach dem Umfang, Themen und Anforderungen für gerechtfertig halte - beachtend das es eben NICHT von akademischer Seite kommt.

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WiWi Gast

Warum noch studieren? Betriebswirt vs Bachelor

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Moin,

Hier Mal ein kleiner Vergleich:

  • kaufmännische Lehre (3Jahre) Industriekaufmann / Groß und Außenhandelskaufmann

  • Fachwirt (6Monate)

  • Betriebswirt (ab 1Monat!)

Und schon ist man nach DQR auf Master Ebene qualifiziert. Ich weiß dass das nicht ausreichend ist wenn man ins Consulting will oder so. Aber für den durchschnittlichen Bwler im deutschen Mittelstand, der eigentlich nur 40k bis 70k mit maximal 40h pro Woche will ist es doch deutlich lohnswerter als der Bachelor. Der einzige Nachteil ist das die Fachwirte und Betriebswirte ordentlich Geld kosten. Aber vergleicht man das mit der gewonnenen Lebenszeit von 2 Jahren. Und den Lebenserhaltungskosten in einem Studium 3-5 Jahre ist es schon wieder egal.

Was willst du uns damit sagen?
Ja, man verdient insgesamt im Leben mit dem von dir beschriebenen Weg ganz gut, aber lohnenswerter als Bachelor wohl in weniger als 50% der Vergleiche.

Wenn du in nem guten Betrieb anfängst, bist du mit 19 mit der Ausbildung fertig umd verdienst, also zb zum Einstieg IGM ERA 5 bis 7. Mit Betriebswirt kommst du dann auf maximal 10, eigene Erfahrung im Konzern.

Der Bachelor ist mit 21 fertig und fängt bei ERA 9 an und kommt maximal auf 12 BY. Jetzt rechne mal nach was sich mehr lohnt.

Natürlich gibts noch 1000 andere Fälle aber das waren die beiden typischen guten Verläufe.

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