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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier der Käufer aus Heidelberg. Habe mir heute morgen mal die Statistik der Einwohner in Heidelberg angesehen. 39% der Einwohner der Stadt Heidelberg sind 30 Jahre oder jünger.

Kurze Frage: Wie lange muss ich da auf den demographischen Wandel warten? Fast die Hälfte der Eihnwohner ist jünger als ich. Erlebe ich das noch?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise sinken, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Viele Investoren sind in den frühen Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen und haben die 10 Jahre jetzt dann bald hinter sich.
Die wären schön blöd, wenn sie sich ihre steuerfreie Wertsteigerung nicht vergolden.

Die meisten Neubauwohnungen in FFM wurden von ausländischen Investoren erworben.
Die meisten kommen aus China und sie haben die Immobilien ohne Finanzierung gekauft.

Also es kommt immer drauf an, wo.

Stimmt nicht der Anteil der Wohnungskäufe von Ausländern ist in FFM seit Jahren konstant bei unter 10 Prozent. 90 Prozent sind demnach Inländer, die in FFM kaufen. Bitte achtet hier in der Diskussion darauf auch Fakten nicht zu verdrehen oder klar zu kennzeichnen, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hier der Käufer aus Heidelberg. Habe mir heute morgen mal die Statistik der Einwohner in Heidelberg angesehen. 39% der Einwohner der Stadt Heidelberg sind 30 Jahre oder jünger.

Kurze Frage: Wie lange muss ich da auf den demographischen Wandel warten? Fast die Hälfte der Eihnwohner ist jünger als ich. Erlebe ich das noch?

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise sinken, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Viele Investoren sind in den frühen Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen und haben die 10 Jahre jetzt dann bald hinter sich.
Die wären schön blöd, wenn sie sich ihre steuerfreie Wertsteigerung nicht vergolden.

Die meisten Neubauwohnungen in FFM wurden von ausländischen Investoren erworben.
Die meisten kommen aus China und sie haben die Immobilien ohne Finanzierung gekauft.

Also es kommt immer drauf an, wo.

Stimmt nicht der Anteil der Wohnungskäufe von Ausländern ist in FFM seit Jahren konstant bei unter 10 Prozent. 90 Prozent sind demnach Inländer, die in FFM kaufen. Bitte achtet hier in der Diskussion darauf auch Fakten nicht zu verdrehen oder klar zu kennzeichnen, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.

Komme aus FFM und sehe es wie du. Einzig und alleine im Bereich der Luxus Wohnungen würde ich den Ausländeranteil bei >50% sehen. Wenn man dort mal nach Wohnungen schaut sind die Vermieter (gefühlt) nur Chinesen

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise sinken, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Viele Investoren sind in den frühen Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen und haben die 10 Jahre jetzt dann bald hinter sich.
Die wären schön blöd, wenn sie sich ihre steuerfreie Wertsteigerung nicht vergolden.

Die meisten Neubauwohnungen in FFM wurden von ausländischen Investoren erworben.
Die meisten kommen aus China und sie haben die Immobilien ohne Finanzierung gekauft.

Also es kommt immer drauf an, wo.

Stimmt nicht der Anteil der Wohnungskäufe von Ausländern ist in FFM seit Jahren konstant bei unter 10 Prozent. 90 Prozent sind demnach Inländer, die in FFM kaufen. Bitte achtet hier in der Diskussion darauf auch Fakten nicht zu verdrehen oder klar zu kennzeichnen, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.

Komme aus FFM und sehe es wie du. Einzig und alleine im Bereich der Luxus Wohnungen würde ich den Ausländeranteil bei >50% sehen. Wenn man dort mal nach Wohnungen schaut sind die Vermieter (gefühlt) nur Chinesen

Immerhin vermieten sie...
In München stehen die Wohnungen der reichen Russen einfach leer.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise sinken, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Viele Investoren sind in den frühen Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen und haben die 10 Jahre jetzt dann bald hinter sich.
Die wären schön blöd, wenn sie sich ihre steuerfreie Wertsteigerung nicht vergolden.

Die meisten Neubauwohnungen in FFM wurden von ausländischen Investoren erworben.
Die meisten kommen aus China und sie haben die Immobilien ohne Finanzierung gekauft.

Also es kommt immer drauf an, wo.

Stimmt nicht der Anteil der Wohnungskäufe von Ausländern ist in FFM seit Jahren konstant bei unter 10 Prozent. 90 Prozent sind demnach Inländer, die in FFM kaufen. Bitte achtet hier in der Diskussion darauf auch Fakten nicht zu verdrehen oder klar zu kennzeichnen, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.

Komme aus FFM und sehe es wie du. Einzig und alleine im Bereich der Luxus Wohnungen würde ich den Ausländeranteil bei >50% sehen. Wenn man dort mal nach Wohnungen schaut sind die Vermieter (gefühlt) nur Chinesen

Und diese Chinesen finden keine Mieter.
Asiaten wohnen nicht zur Miete. Also Chinesen müssen deutsche oder europäische Mieter finden, aber diese sind wiederrum nicht bereit, hohe Miete mit hohen NK zu zahlen.
Deshalb bleiben die meisten Neubauwohnungen leer und dunkel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hier der Käufer aus Heidelberg. Habe mir heute morgen mal die Statistik der Einwohner in Heidelberg angesehen. 39% der Einwohner der Stadt Heidelberg sind 30 Jahre oder jünger.

Kurze Frage: Wie lange muss ich da auf den demographischen Wandel warten? Fast die Hälfte der Eihnwohner ist jünger als ich. Erlebe ich das noch?

Die Geburtenraten steigen momentan ja wieder. Aber das ist alles zeitversetzt. Ich bin bei Beck, da er auch schon die jetzige Situation vorhergesehen hat (und dementsprechend gekauft hat vor vielen Jahren). Das ist mehr alles alle anderen Experten die sich im Thema rumtreiben und Immos mit Gold aufwiegen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Heidelberg ist natürlich eine Studentenstadt. Es kommt auch immer darauf an, wo man schaut. Was auch zu bedenken wäre, ob die Studenten von heute, später mal alle langfristig gut bezahlte Jobs haben, um überhaupt hohe Preise zahlen zu können. Wobei durch den Geburtenschwund gibt es sowieso immer mehr Alleinerben.

Dennoch erst gelesen, bis 2060 werden in Ostdeutschland 37% weniger Menschen leben. Es kommt immer auf die Region an.

Jedenfalls ich als langjähriger Immo Investor bin sehr konservativ, heisst niemals unter 5% Mietrendite kaufen. Meine Kriterien für den Kauf waren immer:

Mindestens 5% Mietrendite, besser 6%

  • nur Orte, mit einfacher Vermietbarkeit, wo es einfach ist, solvente Mieter zu finden.

Damit bin ich die letzen knapp 20 Jahre sehr gut gefahren, habe aber auch seit 2016 nichts mehr gekauft. Bei 2-3% Mietrendite, mit Tendenz auf 2% sag ich, da kann ich gleich Immo Aktien kaufen, z.B. Vonovia, wo ich auch investiert bin. Da hab ich ca. 3-3,5% Dividendenrendite je nach Jahr und wenn Immobilien weiter steigen, gibt es eine gute Chance, dass der Kurs auch weiter steigt. Das ist dann ein wirklich passives Einkommen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was sagt Beck für die weitere Zukunft der Preise?

Zu den Chinesen in FFM: Ich bin nicht von da, kenne die Situation vor Ort nicht. Die Statistik nach Käufer Herkunft, was schaut die genau? nur natürliche Personen oder auch Firmen? weil selbst semi-professionelle Anleger kaufen meist nicht selbst, sondern aus Steuergründen über eine Kapitalgesellschaft. Wenn jetzt ein Chinese eine GmbH in Deutschland gründet, diese Firma dann Wohnungen kauft, was weisst die Statistik in diese Fall aus? Kauf durch eine inländische GmbH, also Inländer?

Die reine Spekulation ist sehr ungesund. Das hat die Geschichte immer wieder bewiesen. Irgendwann muss ja mal jemand kommen, und die leerstehenden Wohnungen zu einem hohen Preis kaufen oder Mietern. Sonst platzt die Blase einfach. Dann wollen alle verkaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Nein, definitiv nicht.

Vor 20 Jahren war die Bruttomietrendite bei Immobilien in München nicht bei 2%. Das ist real (nach Inflation und Kosten) ein sicheres Verlustgeschäft. Gewinn wird nur bei weiteren Preissteigerungen gemacht und das macht das Ganze so fragil.

Die Multiples waren in etwa bei der Hälfte der heutigen Bewertungen.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Definiert mal Blase. Bei Tesla haben definitiv wir eine. Nur die platzt auch nicht, weil immer noch gekauft wird.

In Stuttgart und München waren Immobilien auch schon vor 20 Jahren überteuert (für meinen norddeutschen Geschmack). Wirklich gefallen sind sie trotzdem nicht.

Gestern war ein Mittdreißiger bei mir, der vor 2 Jahren ein total überteuertes Haus gekauft hat. Er fand es billig, weil das Geld so billig ist. Übrigens gekauft mit etwa 90% Fremdkapital. So wird aktuell getickt. Verstehen kann meine Generation das nicht mehr.

Richtig, die Mietrendite ist in den Keller gegangen. Allerdings richten sich die Preise nach dem, was sich der Selbstnutzer noch leisten kann. Der Zinsanteil der Rate interessiert ihn genauso wenig, wie die Mietrendite. Andere Anleger wollen nur ihre (Spiel-)EUROs in Substanz anlegen, koste es, was es wolle. Ich sehe da keine Trendumkehr bei den aktuellen Rahmenbedingungen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Preise sinken, wenn die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Viele Investoren sind in den frühen Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen und haben die 10 Jahre jetzt dann bald hinter sich.
Die wären schön blöd, wenn sie sich ihre steuerfreie Wertsteigerung nicht vergolden.

Die meisten Neubauwohnungen in FFM wurden von ausländischen Investoren erworben.
Die meisten kommen aus China und sie haben die Immobilien ohne Finanzierung gekauft.

Also es kommt immer drauf an, wo.

Stimmt nicht der Anteil der Wohnungskäufe von Ausländern ist in FFM seit Jahren konstant bei unter 10 Prozent. 90 Prozent sind demnach Inländer, die in FFM kaufen. Bitte achtet hier in der Diskussion darauf auch Fakten nicht zu verdrehen oder klar zu kennzeichnen, dass es sich um eine subjektive Einschätzung handelt.

Komme aus FFM und sehe es wie du. Einzig und alleine im Bereich der Luxus Wohnungen würde ich den Ausländeranteil bei >50% sehen. Wenn man dort mal nach Wohnungen schaut sind die Vermieter (gefühlt) nur Chinesen

Und diese Chinesen finden keine Mieter.
Asiaten wohnen nicht zur Miete. Also Chinesen müssen deutsche oder europäische Mieter finden, aber diese sind wiederrum nicht bereit, hohe Miete mit hohen NK zu zahlen.
Deshalb bleiben die meisten Neubauwohnungen leer und dunkel.

Was sie dann faktisch dem Markt entzieht, d.h. diese Wohnungen existieren damit gar nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Heidelberg hat 160k Einwohner und allein die größte Uni hat dort 30k Studenten.

Davon willst du ernsthaft was ableiten? Ich denke so weit sollte man schon denken können, dass dies ein Spezialfall ist.

Im Durchschnitt altert Deutschland rapide, aber natürlich gibt es einzelne Kommunen die wiederum überdurchschnittlich alt oder unterdurchschnittlich alt (also jung) sind. Das sind gerade solche Unistädte. Rechnet man das Umland dieser Gemeinden ein, dann siehts ganz anders aus.

Auf 10 Alte kommen 7 Junge. Das ist allein der Immobilienbestand! Es werden aber auch jedes Jahr Hunderttausende Neubauten dem Markt hinzugefügt.
Hier prognostiziert keiner einen dramatischen Einbruch innerhalb von 2-3 Jahren.
Aber die Demograhie kippt bereits und damit für immer. Es wird auch in den Ballungsräumen mehr Leerstand geben, da gerade in den Speckgürteln die Älteren leben während die Jüngeren zentraler wohnen. Es gibt einfach nicht genug Nachwuchs um das aufzufüllen. Zuwanderung wird das auch nicht ändern, in der Form ist das nicht wiederholbar.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hier der Käufer aus Heidelberg. Habe mir heute morgen mal die Statistik der Einwohner in Heidelberg angesehen. 39% der Einwohner der Stadt Heidelberg sind 30 Jahre oder jünger.

Kurze Frage: Wie lange muss ich da auf den demographischen Wandel warten? Fast die Hälfte der Eihnwohner ist jünger als ich. Erlebe ich das noch?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Dann wird der Speckgürtel frei.
Die Überalterung findet im gesamten Land statt.
Brauchst dir nur mal den demografischen Bericht deiner nächsten Großsstadt und ihrem Landkreis anschauen.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

"Die Bevölkerungspyramide spricht eine klare Sprache das einfach die Nachfrage zurück gehen wird. Die jetzt 30-40 jährigen sind leider die gekniffenen."

Jetzt zum gefühlt 10Mal. Was soll mir diese Pyramide sagen, dass wir in Deutschland sinkende Preise haben. Ja gut. Und nun? Was interessiert mich ne Immobilie in Chemnitz, wenn ich in Stuttgart kaufe?

Es gibt eben junge Städte (Köln, Heidelberg) und eben alte Städte. Also nochmal. Ja diese Pyramide gibt Beck recht. Aber man müsste ja jetzt erstmal aufschlüsseln, WO diese Menschen wohnen und wo menschen hinziehen. Und wer mal im Osten war, der weiß um deren Leerstand und um das Bemühen der Gemeinde Menschen anzulocken.

Aber Westdeutschland? Argh. Ich glaube nicht, dass die Pyramide das beeinflussen wird. Eher ziehen die Leute aus dem Speckgürtel in die Stadt als dass dort ein Preisverfall eintritt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hier der Käufer aus Heidelberg. Habe mir heute morgen mal die Statistik der Einwohner in Heidelberg angesehen. 39% der Einwohner der Stadt Heidelberg sind 30 Jahre oder jünger.

Kurze Frage: Wie lange muss ich da auf den demographischen Wandel warten? Fast die Hälfte der Eihnwohner ist jünger als ich. Erlebe ich das noch?

Heidelberg ist eine Studentenstadt. Fast 25% der Bewohner sind Studenten.
Studenten kommen und gehen.
Interessant wäre daher vermutlich nur der Anteil an U30 die keine Studenten sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Zu den Chinesen in FFM: Ich bin nicht von da, kenne die Situation vor Ort nicht. Die Statistik nach Käufer Herkunft, was schaut die genau? nur natürliche Personen oder auch Firmen? weil selbst semi-professionelle Anleger kaufen meist nicht selbst, sondern aus Steuergründen über eine Kapitalgesellschaft. Wenn jetzt ein Chinese eine GmbH in Deutschland gründet, diese Firma dann Wohnungen kauft, was weisst die Statistik in diese Fall aus? Kauf durch eine inländische GmbH, also Inländer?

Das weiß eben kein Mensch. Selbst mit 10% Ausländerquote bei Immobilienerwerb in FFM weiß man nicht so richtig, ob wirklich Kapitalgesellschaften mit einbezogen wurden oder nur reine Privatpersonen in dieser Statistik berücksichtigt wurden.

Wenn Neubauwohnungen im Europaviertel leerstehen (Grand Tower, Solid Home etc.), dann sind das eben diese Luxuswohnungen, die als erstes Objekt Probleme haben werden.

Wohnungen dagegen, die problemlos ohne Leerstandquote vermietet werden, wären "safe".

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

Meine Miete ist selbst in Zürich gesunken.... Der Referenzzinssatz machts möglich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer Ü40 noch zur Miete wohnt hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Unterhalte Dich mal mit einem Makler darüber, wie viele Objekte ohne Finanzierung gekauft werden! Einen Banker brauchst Du nicht zu fragen, der kommt nur ins Spiel, wenn eine Finanzierung angefragt wird.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

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WiWi Gast

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"Heidelberg ist eine Studentenstadt. Fast 25% der Bewohner sind Studenten. Studenten kommen und gehen."

Genau. Die kommen und gehen. Also sterben die nicht weg. Und die Uni Heidelberg wird eher größer als kleiner...
Das Argument ist doch der demographische Wandel und das damit verbundene Mehrangebot an Wohnraum. Das trifft aber auf Studentenstädte wie HD eben nicht zu, da die Stadt eben JUNG ist und bleibt. Die jungen Menschen müssen hier wohnen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Dem kann ich nur zustimmen. Bei den gängigen 110% Finanzierungen reden wir von Zeithorizonten von weit über 15 Jahren. Geht mal ins Jahr 2006 zurück und überlegt euch, was ihr damals geglaubt habt, wie 2021 ist. Man merkt einfach, dass wir 10 Jahre billiges Geld und Wirtschaftswachstum hatten. Lass mal eine Krise kommen (wie gesagt, > 15 Jahre...) und dann kündigt dir der Mieter und die teure Miete kann auf einmal keiner zahlen. Dann sinkt noch der Preis und die Bank fordert mehr Sicherheiten. Es muss nicht so kommen, aber einfach zu sagen "never ever", obwohl genau das schon mehrfach passiert ist: total naiv.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Wobei die jetzige Inflation keine temporäre Inflation ist, sondern eine stetige Erscheinung.
Ansonsten gebe ich Dir recht: Ein Haus kann zwar als Altersvorsorge betrachtet werden, aber als Konsum.

Wenn es wirklich um ein Anlageobjekt oder Altersvorsorge gehen soll, dann rate ich eher eine ETW.
Da trägt man wenigstens mit anderen Eigentümern alle Risiken.

Ich wohne in FFM und präferiere eher eine ETW.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

Nein, der Fall ist ganz klar.
Selbst die Finanztest schreibt: "Beim mehr als 25-fachen der Jahresmiete ist Mieten langfristig billiger als Kaufen".
Die letzten 10 Jahre ändern daran nichts, da der Markt nicht weitere 20 Jahre so laufen wird.
Und die Selbstnutzer wollen ja ihre Immobilie von 30-40 bis 80-90 nutzen.
Inflation ändert daran nichts, außer es wär eine Hyperinflation.
Da aber 99% irgendwann refinanzieren müssen, wäre das der Todesstoß für die Preise.

Der Einkäufer schrieb am 19.07.2021:

:-D
Bin auch gespannt wie es weiter geht
Option A: ich habe viel zu teuer am Peak gekauft und ärger mich
Option B: genau richtig gekauft und in 5 Jahren lache ich über die 2000 Euro Rate dank Inflation

Es bleibt spannend so oder so

D.h. es glaubt hier jemand wirklich, dass die Mieten einmal sinken werden? Denn meine Rate bleibt ja gleich...
Beispiel. Ich kauf ein Haus für 2000 euro Rate, das gleiche könnte ich mieten für 2000... in 10 Jahren miete ich das Haus für 1500? Ernsthaft?
In einer Lage wo Porsche/Daimler/Bosch fußläufig erreichbar sind?
Never ever

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Paar Sachen richtig, paar Sachen falsch. Sachlichkeit: 0%.

Jede Form von Asset ist Altersvorsorge. Ja, zu dem 800k-Haus dazu braucht man vielleicht noch eine staatliche Rente mit 350k Barwert und ein 400k Depot. Aber ein Haus an sich ist für viele schon der wertmäßig größte Posten der Altersvorsorge.

Der Angestellten-Job X ist vielleicht nicht sicher, aber dass eine BWLer oder Ingenieur oder ITler in München oder Frankfurt oder Stuttgart oder ... einen neuen Job findet, ist sehr wahrscheinlich.

Die Renovierungszyklen im Wohnbereich verlängert sich immer weiter. Aktuell liegt die Sanierungsquote im Bestand bei 1%, d.h. aktuell werden Wohnungen und Häuser rechnerisch alle 100 Jahre saniert. Das war vor 30 Jahren noch unvorstellbar.

Im aktuellen Zinsumfeld ist Miete tatsächlich herausgeschmissenes Geld. Bei heutigen Finanzierungen sind 65-75% Tilgung = Wertaufbau und 25-35% Zins. Von einer 2.000-Euro-Rate sind z.B. 1.400 Tilgung. Wenn der Eigentümer eine 1.000 Euro ETF-Sparrate hat, musst du als Mieter 2.400 Euro ETF-Sparrate haben, um pari zu sein. Falls die Kaltmiete = Kreditrate, was heute sehr oft so passt.

Nachfinanzierungen kann man vermeiden, wenn man möchte. Allianz bietet z.B: 30 Jahre fest mit 1,44% Zinsen. Oder 40 Jahre fest mit 1,74% Zinsen. Oder man spart halt die Schlussrate nebenher an. Ist problemlos möglich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist reines Wunschdenken. Eigentumswohnungsanlagen zu "sanieren" ist bei einem bewohnten Objekt so gut wie nicht möglich. Also wird abschnittsweise repariert / saniert.

Fenster, Elektro, Rohrleitungen, Balkone u.s.w.

Ältere Mietwohnungsobjekte aus den 1960er Jahren werden oft nicht saniert sondern abgerissen. Ebenso die Einfamilienhäuser aus dieser Zeit. Natürlich nur da, wo der Bodenrichtwert entsprechend hoch ist.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Die Renovierungszyklen im Wohnbereich verlängert sich immer weiter. Aktuell liegt die Sanierungsquote im Bestand bei 1%, d.h. aktuell werden Wohnungen und Häuser rechnerisch alle 100 Jahre saniert. Das war vor 30 Jahren noch unvorstellbar.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

„ Nachfinanzierungen kann man vermeiden, wenn man möchte. Allianz bietet z.B: 30 Jahre fest mit 1,44% Zinsen. Oder 40 Jahre fest mit 1,74% Zinsen. Oder man spart halt die Schlussrate nebenher an. Ist problemlos möglich.“

Danke, interessante Perspektive. Kann man eigtl als Privatanleger länger laufende Forward Rates Agreements abschließen um sich langfr. die niedrigen Zinsen zu sichern?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

40 Jahre Laufzeit, aber Nachfinanzierungen kann man vermeiden. Nur weil man den Zins fixiert? Ist das dein Ernst? Was ist denn mit Preis- und Mietrisiken?

Hier wird immer so gerechnet, als ob eine Immobilie im worst case im Preis nicht steigt und 40 Jahre lang das verbeamtete Lehrer Pärchen als Mieter drin wohnen bleibt. Sanierung etc natürlich eh minimal und wenn
kann man es schließlich abschreiben! Dann stimmen diese Milchmädchenrechnungen.

Es kann ja auch so laufen, aber wenn bei einem 1 mio Objekt mit 100% Finanzierung der preis 15% fällt, hat man ruckzuck eine privat Insolvenz an Der Backe. Diese Risiken kann man doch nicht völlig ausblenden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Achso, du weißt natürlich wie weit die Digitalisierung in 20 Jahren fortgeschritten ist. Sehr gut! Das Risiko jetzt arbeitslos zu werden mag gering sein. Bei den Finanzierungen heute darf aber auf Minimum 30 Jahre nichts schiefgehen!

Und schauen wir uns doch mal Daimler an: die Autoindustrie rechnet mit einem Abbau von Hunderttausenden Arbeitsplätzen aufgrund der Elektrotransformation. Das betrifft die Hersteller, als auch die Zulieferer.

Und warum ist Miete rausgeschmissenes Geld? Was ist denn mit den Kaufkosten wie Notar und Grunderwerbssteuer? Da sind erstmal 50k EUR direkt weg, davon kann man mehrere Jahre Miete zahlen. Der niedrige Zins bringt dir gar nichts wenn der Preis dafür mehr als doppelt so hoch ist. Du zahlst heute weit höhere Annuitäten als an vergleichbarer Miete. Du hast keine Ahnung wie es am Markt zurzeit aussieht. Die Mieten stagnieren in teuren Lagen längst und die Preise steigen weiter. In München kriegst du keine Immobilie mehr unter 2.000 EUR Annuität und damit kannst du auch in München noch schöne Wohnungen mieten und hast das All-Inclusive Paket.

Und zu dem Unsinn mit den Renovierungen braucht man eigentlich gar nichts sagen. Du hast keinen Plan von Immobilien.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Paar Sachen richtig, paar Sachen falsch. Sachlichkeit: 0%.

Der Angestellten-Job X ist vielleicht nicht sicher, aber dass eine BWLer oder Ingenieur oder ITler in München oder Frankfurt oder Stuttgart oder ... einen neuen Job findet, ist sehr wahrscheinlich.

Die Renovierungszyklen im Wohnbereich verlängert sich immer weiter. Aktuell liegt die Sanierungsquote im Bestand bei 1%, d.h. aktuell werden Wohnungen und Häuser rechnerisch alle 100 Jahre saniert. Das war vor 30 Jahren noch unvorstellbar.

Im aktuellen Zinsumfeld ist Miete tatsächlich herausgeschmissenes Geld. Bei heutigen Finanzierungen sind 65-75% Tilgung = Wertaufbau und 25-35% Zins. Von einer 2.000-Euro-Rate sind z.B. 1.400 Tilgung. Wenn der Eigentümer eine 1.000 Euro ETF-Sparrate hat, musst du als Mieter 2.400 Euro ETF-Sparrate haben, um pari zu sein. Falls die Kaltmiete = Kreditrate, was heute sehr oft so passt.

Nachfinanzierungen kann man vermeiden, wenn man möchte. Allianz bietet z.B: 30 Jahre fest mit 1,44% Zinsen. Oder 40 Jahre fest mit 1,74% Zinsen. Oder man spart halt die Schlussrate nebenher an. Ist problemlos möglich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:
[...]

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...
Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. [...]
Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen. [...]
Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Danke, danke, danke!

Differenziertes Denken ist ein Zeichen von Intelligenz.
Dein Post war Weltklasse!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

Aktuell machen wirklich nur Off-Market-Immobilien Sinn.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

DAS ist schonmal ganz falsch!

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Jede Form von Asset ist Altersvorsorge. Ja, zu dem 800k-Haus dazu braucht man vielleicht noch eine staatliche Rente mit 350k Barwert und ein 400k Depot. Aber ein Haus an sich ist für viele schon der wertmäßig größte Posten der Altersvorsorge.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gott sei Dank. Zwischenzeitlich hatte ich schon gedacht ich bin der Einzige hier der den aktuellen Markt kritisch sieht.

Grüße

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Viele wissen eigentlich gar nicht wie schlecht Immobilien langfristig rentieren.
Der Selbstnutzer zählt es nämlich nicht so genau, was in all den Jahren an Rechnungen für Handwerker und Sanierungen anfällt. Das sind alles Kosten die on top kommen.
Ein Haus zu kaufen, hinstellen, auf 30 Jahre zu finanzieren und damit ist es erledigt ist einfach eine Illusion.

Ich sehs an meinen Eltern: Immobilie in MUC, hat sich im Wert seit dem Bau fast verdoppelt.
Aber pro Jahr gerechnet sind es circa 1,9% Wertsteigerung (32 Jahre).
Die Eigenkapitalrendite ist natürlich höher, aber nicht höher als circa 7,5% pro Jahr.
Davon muss man die Kaufkosten noch abziehen, die Modernisierungen (die über teures EK bezahlt werden), dann landest du vllt bei 5-6% EK-Rendite.

Selbst wenn du optimistisch rechnest bei 7% EK-Rendite, sind das nach Inflation 4,5-5% reale EK-Rendite pro Jahr. Die Inflation war ja früher teils deutlich höher.
Und das bei historisch höchster Bewertung heutzutage! Nicht auszumalen wenn du so teuer wie heute kaufst und die Preise über 25 Jahre real kaum ansteigen oder mal fallen, was sie historisch gerne mal tun...

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

Aktuell machen wirklich nur Off-Market-Immobilien Sinn.

So sehe ich das auch. Die meisten Objekte bei Immo24 sind die letzten Objekte, die Menschen haben wollen.

Attraktive Objekte werden in der Regel unter Bekannten und in der Hintertür gehandelt.

Ich habe auch ein Objekt in FFM erworben.
Ihr glaubt es gar nicht. Ich habe das Objekt in unserer Lokal-Zeitung gelesen.

Als ich fragte, wie viele Personen sich für das Objekt gemeldet haben, kam die Antwort: 2 Personen inkl. mir.

Viele glotzen sich nur noch Immo24 an.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Danke, interessante Perspektive. Kann man eigtl als Privatanleger länger laufende Forward Rates Agreements abschließen um sich langfr. die niedrigen Zinsen zu sichern?

Ja kannst Du, bei der OLB z.B. bis zu vier Jahre. Ich glaube aber Du brauchst ein konkretes Objekt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

Aktuell machen wirklich nur Off-Market-Immobilien Sinn.

Es gibt keinen Off-Market. Manches wird direkt verkauft ohne das es über einen Makler oder gar eines der Internetportale läuft die Marktpreise sind trotzdem bekannt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Immobilienmarkt in München stagnierte hingegen auf hohem Niveau. Die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen stiegen zwar um 1,4 Prozent auf durchschnittlich 8673 Euro pro Quadratmeter. Bei Neubauhäusern zeigte sich hingegen trotz hoher Nachfrage ein leicht rückläufiger Trend, die Preise sanken um 0,5 Prozent auf durchschnittlich 9016 Euro pro Quadratmeter.
»Der Münchner Wohnimmobilienmarkt zeigt ein interessantes Phänomen – trotz der starken Nachfrage stagnieren die Preise«, sagte Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immoscout24. »Wir können also davon ausgehen, dass das aktuelle Preisniveau die Spitze dessen markiert, was Anbieter derzeit am Markt realisieren können.«

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir haben Peak Immopreis.

Wir haben in der Familie 2 Häuser. Das erste wurde nach 35 Jahren für den Kaufpreis saniert.
Das zweite wurde konstant saniert und auf dem neuesten Stand gehalten.
Diese Kosten sehe ich nie in den 40 Jahre abzahlen Rechnungen. Nach 40 Jahren hast vor allem eine alte Bude. Die neue Technik ist auch ziemlich anfällig. In unserem Haus aus den 60ern ist immer noch eine Ölheizung drin die jetzt raus muss wegen Gesetz. Lief 50 Jahre bestens.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier ist die vollständige Meldung:

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/immobilienpreise-wohnbarometer-100.html

München stagniert im Preis, die anderen Ballungsräume in Deutschland sind deutlich teurer geworden! Hast Du einfach mal so weggelassen.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Der Immobilienmarkt in München stagnierte hingegen auf hohem Niveau. Die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen stiegen zwar um 1,4 Prozent auf durchschnittlich 8673 Euro pro Quadratmeter. Bei Neubauhäusern zeigte sich hingegen trotz hoher Nachfrage ein leicht rückläufiger Trend, die Preise sanken um 0,5 Prozent auf durchschnittlich 9016 Euro pro Quadratmeter.
»Der Münchner Wohnimmobilienmarkt zeigt ein interessantes Phänomen – trotz der starken Nachfrage stagnieren die Preise«, sagte Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immoscout24. »Wir können also davon ausgehen, dass das aktuelle Preisniveau die Spitze dessen markiert, was Anbieter derzeit am Markt realisieren können.«

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Hier ist die vollständige Meldung:

www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/immobilienpreise-wohnbarometer-100.html

München stagniert im Preis, die anderen Ballungsräume in Deutschland sind deutlich teurer geworden! Hast Du einfach mal so weggelassen.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Der Immobilienmarkt in München stagnierte hingegen auf hohem Niveau. Die Preise für neu gebaute Eigentumswohnungen stiegen zwar um 1,4 Prozent auf durchschnittlich 8673 Euro pro Quadratmeter. Bei Neubauhäusern zeigte sich hingegen trotz hoher Nachfrage ein leicht rückläufiger Trend, die Preise sanken um 0,5 Prozent auf durchschnittlich 9016 Euro pro Quadratmeter.
»Der Münchner Wohnimmobilienmarkt zeigt ein interessantes Phänomen – trotz der starken Nachfrage stagnieren die Preise«, sagte Ralf Weitz, Geschäftsführer von Immoscout24. »Wir können also davon ausgehen, dass das aktuelle Preisniveau die Spitze dessen markiert, was Anbieter derzeit am Markt realisieren können.«

Ich kann nur für FFM sprechen. Was hier in FFM abgeht, ist Wahnsinn.
Es werden so viele Bürogebäude gebaut wie nie zuvor (besonders im Europaviertel).
Und Nestlé hat bereits offiziell angekündigt, von Niederrad ins Bahnhofsviertel zu ziehen.

Immer mehr Firmen kommen raus aus dem Taunus und Vorort und ziehen weiter ins Zentrum.

Da haben Gewerbeimmobilien noch eine dicke Luft nach oben.
Das wird mit Sicherheit eine Auswirkung auf Wohnimmobilien haben.

antworten
D-CH-F

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Hier ist die vollständige Meldung:

www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/immobilienpreise-wohnbarometer-100.html

München stagniert im Preis, die anderen Ballungsräume in Deutschland sind deutlich teurer geworden! Hast Du einfach mal so weggelassen.

Das ist ähnlich wie zurzeit in Paris. Die Preise stagnieren auf sehr hohem Niveau, in Paris im Schnitt bei ca. 10k pro qm für Bestandswohnungen. Typische Pariser Käufer sind entweder reiche Ausländer oder aber typische Pariser Familien mit Erbschaft/Schenkung im Hintergrund. Alleine mit dem Lohn kann man da fast nichts mehr kaufen. Für eine durchschnittliche 65 qm Wohnung benötigt man schon ein Doppelverdienerpaar, wo beide als Führungskraft in Vollzeit tätig sind. Zumindest wenn man nicht noch andere Kapitalquellen hat. Da sind wir einfach an einem Zenith angekommen. In Paris sagten viele vor Corona, können die Preise ja immer nur steigen und vor Corona haben viele schon schriftliche Kaufangebote für Objekte abgegeben, ohne Besichtigung. Heute sind die Leute wählerischer.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Wir haben Peak Immopreis.

Bestimmt nur temporärer Dämpfer durch Corona. Interessant wird es, wenn bald die ersten Babyboomer sterben und die kaufwilligen Enkel und Enkelinnen ihr Erbe bekommen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hähhh?
Also ich kann nur von mir sprechen und ich habe 10 Jahre zur Miete gewohnt in einer 70qm Bude. Hatte 600€ warm
Bezahlt ABER ich musste das Badezimmer erneuern auf eigene Kosten weil es mir nicht gefallen hat und der Vermieter das vorherige Badezimmer für ausreichend hielt. Dann habe ich alle Bodenbeläge auf eigene Kosten nach meinem Geschmack geändert. Der Vermieter hat das natürlich akzeptiert weil er das ja nicht bezahlen musste. Und so kenne ich es auch bin Freunden. Reparaturen ??? Gab es in den 10 Jahren nie. Keine neuen Fenster und sonst auch nix. Therme war auch nie kaputt. Der Vermieter musste in den 14 Jahren null investieren sondern nur kassieren. Jetzt habe ich seit 10 Jahren ein Haus (Jahrgang 2006) und bisher ist nicht eine Reparatur angefallen. Heizung top, Dach top, Fenster top und Außenanlage auch top. Was um Himmels Willen soll an den heutigen Häusern repariert werden wenn man vernünftig damit umgeht ? Also ich bin extrem glücklich ein Haus gekauft zu haben und jetzt die kommenden 15 Jahre für 0,7% zins meine 800€ Antrag an die Bank zu zahlen und dann gehört es mir und ich könnte es ohne viele Unkosten gehabt zu haben für den doppelten Einkaufspreis Verkaufen. Für mich ein Märchen mit diesen imaginären Reparaturen. Kenne ich nicht von mir, nicht von Freunden und auch nicht von Nachbarn. Da repariert niemand etwas sondern erweitert oder verschönert etwas wenn er Lust drauf hat wie bei einer Mietwohnung. Nachteil bei Miete man muss den Besitzer fragen ob man was ändern darf auf seine eigenen Kosten.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Viele wissen eigentlich gar nicht wie schlecht Immobilien langfristig rentieren.
Der Selbstnutzer zählt es nämlich nicht so genau, was in all den Jahren an Rechnungen für Handwerker und Sanierungen anfällt. Das sind alles Kosten die on top kommen.
Ein Haus zu kaufen, hinstellen, auf 30 Jahre zu finanzieren und damit ist es erledigt ist einfach eine Illusion.

Ich sehs an meinen Eltern: Immobilie in MUC, hat sich im Wert seit dem Bau fast verdoppelt.
Aber pro Jahr gerechnet sind es circa 1,9% Wertsteigerung (32 Jahre).
Die Eigenkapitalrendite ist natürlich höher, aber nicht höher als circa 7,5% pro Jahr.
Davon muss man die Kaufkosten noch abziehen, die Modernisierungen (die über teures EK bezahlt werden), dann landest du vllt bei 5-6% EK-Rendite.

Selbst wenn du optimistisch rechnest bei 7% EK-Rendite, sind das nach Inflation 4,5-5% reale EK-Rendite pro Jahr. Die Inflation war ja früher teils deutlich höher.
Und das bei historisch höchster Bewertung heutzutage! Nicht auszumalen wenn du so teuer wie heute kaufst und die Preise über 25 Jahre real kaum ansteigen oder mal fallen, was sie historisch gerne mal tun...

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

„ Hähhh?
Also ich kann nur von mir sprechen und ich habe 10 Jahre zur Miete gewohnt in einer 70qm Bude. Hatte 600€ warm …“

Hey lieber Nachbar aus Hannover. Hier der Typ aus Kassel. Vielleicht hat es sich für dich gelohnt und dein Reihenhaus Nähe Hannover oder Göttingen ist im Wert von 250 k auf 500 k gestiegen. Natürlich eine Momentaufnahme. Aber für die Leute jetzt lohnt es sich einfach nicht mehr. Und darum geht es hier. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Immobilie wieder die nächsten fünf Jahre im Wert verdoppelt ist extrem gering und liegt eher bei Null. Ich habe auch ab 2015 angefangen Microsoft Aktien zu kaufen. Schöner Chartverlauf. Geile Entscheidung. Aber was bringt es anderen? Genau. Nichts.

Wir sind jetzt auch in eine neue Wohnung umgezogen. Und einige Sachen werde ich neu machen - da beschädigt bzw. Nicht mehr ordnungsgemäß - und dem Vermieter die Rechnung der gekauften Sachen schicken. Warum sollte es nicht möglich sein? Der Vermieter möchte ja auch ein angenehmes Mietverhältnis. Und der Vermieter hat auch Pflichten.

Es geht um JETZT. Sorry, aber 350 k bis 400 k EUR für eine Doppelhaushälfte in einer nicht geilen Gegend + NK (35 k EUR) + Renovierung (25 k EUR). Das sind die Preise im Moment bei uns in Kassel. Und bei einem Reihenhaus (bessere Wohnung) oder einer Doppelhaushälfte habe ich genauso Nachbarn wie bei einer Wohnung.

Da miete ich lieber für 700 k EUR kalt und fahre mehrmals im Jahr in den Urlaub und unternehme generell mehr. Und schaue mir mal alles die nächsten zwei, drei Jahre von der Seitenlinie aus an. Da die nächsten Jahre richtig richtig viele Bauprojekte fertig werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bin Mitglied in mehreren Eigentümergemeinschaften. Die Objekte sind aus den Jahren 1967 bis 2000. In allen Objekten hohe Sonderumlagen wegen Reparaturen und Sanierungen in den Objekten! Fundamentarbeiten, Balkonsanierungen. Abwasserleitungen. Entwässerung der Tiefgarage. Fenster. Elektroleitungen. Steigleitungen für Wasser. Fassadenanstrich. Wärmedämmung. Blitzschutz ...

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Hähhh?
Also ich kann nur von mir sprechen und ich habe 10 Jahre zur Miete gewohnt in einer 70qm Bude. Hatte 600€ warm
Bezahlt ABER ich musste das Badezimmer erneuern auf eigene Kosten weil es mir nicht gefallen hat und der Vermieter das vorherige Badezimmer für ausreichend hielt. Dann habe ich alle Bodenbeläge auf eigene Kosten nach meinem Geschmack geändert. Der Vermieter hat das natürlich akzeptiert weil er das ja nicht bezahlen musste. Und so kenne ich es auch bin Freunden. Reparaturen ??? Gab es in den 10 Jahren nie. Keine neuen Fenster und sonst auch nix. Therme war auch nie kaputt. Der Vermieter musste in den 14 Jahren null investieren sondern nur kassieren. Jetzt habe ich seit 10 Jahren ein Haus (Jahrgang 2006) und bisher ist nicht eine Reparatur angefallen. Heizung top, Dach top, Fenster top und Außenanlage auch top. Was um Himmels Willen soll an den heutigen Häusern repariert werden wenn man vernünftig damit umgeht ? Also ich bin extrem glücklich ein Haus gekauft zu haben und jetzt die kommenden 15 Jahre für 0,7% zins meine 800€ Antrag an die Bank zu zahlen und dann gehört es mir und ich könnte es ohne viele Unkosten gehabt zu haben für den doppelten Einkaufspreis Verkaufen. Für mich ein Märchen mit diesen imaginären Reparaturen. Kenne ich nicht von mir, nicht von Freunden und auch nicht von Nachbarn. Da repariert niemand etwas sondern erweitert oder verschönert etwas wenn er Lust drauf hat wie bei einer Mietwohnung. Nachteil bei Miete man muss den Besitzer fragen ob man was ändern darf auf seine eigenen Kosten.

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Viele wissen eigentlich gar nicht wie schlecht Immobilien langfristig rentieren.
Der Selbstnutzer zählt es nämlich nicht so genau, was in all den Jahren an Rechnungen für Handwerker und Sanierungen anfällt. Das sind alles Kosten die on top kommen.
Ein Haus zu kaufen, hinstellen, auf 30 Jahre zu finanzieren und damit ist es erledigt ist einfach eine Illusion.

Ich sehs an meinen Eltern: Immobilie in MUC, hat sich im Wert seit dem Bau fast verdoppelt.
Aber pro Jahr gerechnet sind es circa 1,9% Wertsteigerung (32 Jahre).
Die Eigenkapitalrendite ist natürlich höher, aber nicht höher als circa 7,5% pro Jahr.
Davon muss man die Kaufkosten noch abziehen, die Modernisierungen (die über teures EK bezahlt werden), dann landest du vllt bei 5-6% EK-Rendite.

Selbst wenn du optimistisch rechnest bei 7% EK-Rendite, sind das nach Inflation 4,5-5% reale EK-Rendite pro Jahr. Die Inflation war ja früher teils deutlich höher.
Und das bei historisch höchster Bewertung heutzutage! Nicht auszumalen wenn du so teuer wie heute kaufst und die Preise über 25 Jahre real kaum ansteigen oder mal fallen, was sie historisch gerne mal tun...

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Eine Kalkulation bestehend nur aus Miete und Annuität kann man eigentlich schon gar nicht ernst nehmen. Der Preis ist entscheidend. Wenn man den einfach weglässt, kann man alles mit cashflow kaufen und finanzieren, solange man nur den Haltehorizont nach hinten rausschiebt. Die Beiträge hier bestärken mich immer mehr, momentan keine Immobilien in DE zu kaufen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wen dir der Vermieter deine Schönheitsreparaturen zahlt hast du Glück. Muss er aber nicht. Genauso wie du bei Auszug die Bude nur besenrein übergeben musst und keine Fenster streichen oder Tapeten abziehen musst. So steht’s nunmal im gesetz. Ein reingeschaut oder doppelhaushälfte sind wie ein Mietshaus ? Guter Witz. Du zahlst 700€ und ich 800€. D.h. Ich zahle für Garten und etliche qm mehr nur 100€ mehr und darf genau wie du 3 mal in Urlaub pro Jahr ? Na da zahl ich die 100€ gerne noch 15 Jahre. Nach 15 Jahren zahlst du weiter deine 700€ und ich nix. So einfach ist die Rechnung. Wenn du natürlich keine Kinder hast dann ist es eh egal ob du zur Miete wohnst oder nicht. Ich mit 2 Kindern will meinen Kindern einfach die Möglichkeit geben mit Freunden im Garten zu spielen und das jeder sein eigenes Zimmer hat. Ich hätte auch mieten können aber ich zahle doch nicht für 120qm 1800€ die nächsten 20 Jahre. So weit kommt es noch. Deswegen ist mieten einfach kostengünstiger für mich.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

„ Hähhh?
Also ich kann nur von mir sprechen und ich habe 10 Jahre zur Miete gewohnt in einer 70qm Bude. Hatte 600€ warm …“

Hey lieber Nachbar aus Hannover. Hier der Typ aus Kassel. Vielleicht hat es sich für dich gelohnt und dein Reihenhaus Nähe Hannover oder Göttingen ist im Wert von 250 k auf 500 k gestiegen. Natürlich eine Momentaufnahme. Aber für die Leute jetzt lohnt es sich einfach nicht mehr. Und darum geht es hier. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Immobilie wieder die nächsten fünf Jahre im Wert verdoppelt ist extrem gering und liegt eher bei Null. Ich habe auch ab 2015 angefangen Microsoft Aktien zu kaufen. Schöner Chartverlauf. Geile Entscheidung. Aber was bringt es anderen? Genau. Nichts.

Wir sind jetzt auch in eine neue Wohnung umgezogen. Und einige Sachen werde ich neu machen - da beschädigt bzw. Nicht mehr ordnungsgemäß - und dem Vermieter die Rechnung der gekauften Sachen schicken. Warum sollte es nicht möglich sein? Der Vermieter möchte ja auch ein angenehmes Mietverhältnis. Und der Vermieter hat auch Pflichten.

Es geht um JETZT. Sorry, aber 350 k bis 400 k EUR für eine Doppelhaushälfte in einer nicht geilen Gegend + NK (35 k EUR) + Renovierung (25 k EUR). Das sind die Preise im Moment bei uns in Kassel. Und bei einem Reihenhaus (bessere Wohnung) oder einer Doppelhaushälfte habe ich genauso Nachbarn wie bei einer Wohnung.

Da miete ich lieber für 700 k EUR kalt und fahre mehrmals im Jahr in den Urlaub und unternehme generell mehr. Und schaue mir mal alles die nächsten zwei, drei Jahre von der Seitenlinie aus an. Da die nächsten Jahre richtig richtig viele Bauprojekte fertig werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich hab noch nie jemand getroffen der blöd genug war auf eigene Kosten die Bude des Vermieters zu sanieren... Das ist ja unglaublich.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wen dir der Vermieter deine Schönheitsreparaturen zahlt hast du Glück. Muss er aber nicht. Genauso wie du bei Auszug die Bude nur besenrein übergeben musst und keine Fenster streichen oder Tapeten abziehen musst. So steht’s nunmal im gesetz. Ein reingeschaut oder doppelhaushälfte sind wie ein Mietshaus ? Guter Witz. Du zahlst 700€ und ich 800€. D.h. Ich zahle für Garten und etliche qm mehr nur 100€ mehr und darf genau wie du 3 mal in Urlaub pro Jahr ? Na da zahl ich die 100€ gerne noch 15 Jahre. Nach 15 Jahren zahlst du weiter deine 700€ und ich nix. So einfach ist die Rechnung. Wenn du natürlich keine Kinder hast dann ist es eh egal ob du zur Miete wohnst oder nicht. Ich mit 2 Kindern will meinen Kindern einfach die Möglichkeit geben mit Freunden im Garten zu spielen und das jeder sein eigenes Zimmer hat. Ich hätte auch mieten können aber ich zahle doch nicht für 120qm 1800€ die nächsten 20 Jahre. So weit kommt es noch. Deswegen ist mieten einfach kostengünstiger für mich.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

„ Hähhh?
Also ich kann nur von mir sprechen und ich habe 10 Jahre zur Miete gewohnt in einer 70qm Bude. Hatte 600€ warm …“

Hey lieber Nachbar aus Hannover. Hier der Typ aus Kassel. Vielleicht hat es sich für dich gelohnt und dein Reihenhaus Nähe Hannover oder Göttingen ist im Wert von 250 k auf 500 k gestiegen. Natürlich eine Momentaufnahme. Aber für die Leute jetzt lohnt es sich einfach nicht mehr. Und darum geht es hier. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Immobilie wieder die nächsten fünf Jahre im Wert verdoppelt ist extrem gering und liegt eher bei Null. Ich habe auch ab 2015 angefangen Microsoft Aktien zu kaufen. Schöner Chartverlauf. Geile Entscheidung. Aber was bringt es anderen? Genau. Nichts.

Wir sind jetzt auch in eine neue Wohnung umgezogen. Und einige Sachen werde ich neu machen - da beschädigt bzw. Nicht mehr ordnungsgemäß - und dem Vermieter die Rechnung der gekauften Sachen schicken. Warum sollte es nicht möglich sein? Der Vermieter möchte ja auch ein angenehmes Mietverhältnis. Und der Vermieter hat auch Pflichten.

Es geht um JETZT. Sorry, aber 350 k bis 400 k EUR für eine Doppelhaushälfte in einer nicht geilen Gegend + NK (35 k EUR) + Renovierung (25 k EUR). Das sind die Preise im Moment bei uns in Kassel. Und bei einem Reihenhaus (bessere Wohnung) oder einer Doppelhaushälfte habe ich genauso Nachbarn wie bei einer Wohnung.

Da miete ich lieber für 700 k EUR kalt und fahre mehrmals im Jahr in den Urlaub und unternehme generell mehr. Und schaue mir mal alles die nächsten zwei, drei Jahre von der Seitenlinie aus an. Da die nächsten Jahre richtig richtig viele Bauprojekte fertig werden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig :-).

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Viele hier vergessen komplett, wie vorteilhaft eine Immobilie als Altersvorsorge ist.

Hier geht es gar nicht so sehr um die eingesparte Miete, die ja locker mal bei 600+ EUR liegt. Es geht mehr um die Situation als alter Mensch:

  • Pflegebedürftigkeit lässt sich im eigenen Haus viel leichter regeln (Umbauten, ggf. Untervermietung an Pflegekraft im eigenen Haus, etc.)

  • keine Gefahr der Eigenbedarfskündigung durch Vermieter
    Das kann wirklich brutal werden, wenn du mit 70 aus der Whg. musst. Ohne Hilfe bekommst du die Wohnungssuche mit 70+ oft gar nicht mehr gebacken. Die Generation Single ohne Kinder wird in so einem Fall ziemlich dumm aus der Wäsche schauen.
    Das 500k Depot hilft dir dann auch nix. Einfach mal schnell eine Immo kaufen, geht auch nicht.

  • Vermietung bzw. Verrentung der eigenen Immobilie zur Deckung der Heimkosten
    Ein Platz im Altenheim kostet inzwischen je nach Pflegegrad 3000 - 4000 EUR/Monat, was nur teilweise durch die PV bezahlt wird.

  • Mietpreisentwicklung nicht absehbar

Junge Leute denken noch nicht an solche Probleme im Alter, klar. Ich kann euch aber sagen, dass das Klischee vom 80 jährigen Rentner, der ständig Kreuzfahrten macht oder es sich am Zweitwohnsitz in Spanien gut gehen lässt, in der Realität oft nicht zutrifft.

Viele Probleme mit Altersarmut hätte man mit einer eigenen Immobilie nicht, selbst mit Minirente. Man ruft dann aber lieber mal wieder nach dem Staat, der die Grundrente aufstocken soll, weil man die 600 EUR Miete für die 1-Zimmer-Whg als Rentner nicht zahlen kann. In den 40 Jahren als Arbeitnehmer hat man die Kohle lieber verprasst.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Wen dir der Vermieter deine Schönheitsreparaturen zahlt hast du Glück. Muss er aber nicht. Genauso wie du bei Auszug die Bude nur besenrein übergeben musst und keine Fenster streichen oder Tapeten abziehen musst. So steht’s nunmal im gesetz. Ein reingeschaut oder doppelhaushälfte sind wie ein Mietshaus ? Guter Witz. Du zahlst 700€ und ich 800€. D.h. Ich zahle für Garten und etliche qm mehr nur 100€ mehr und darf genau wie du 3 mal in Urlaub pro Jahr ? ..."

Du verstehst echt nicht worauf ich hinaus möchte? Die Leute, die jetzt kaufen möchten bekommen aber nicht die Chance irgendetwas für den Preis von vor drei bis fünf Jahren zu kaufen. Also macht eine solche Rechnung wie von dir absolut null Sinn. Ist das gleiche wenn ich jetzt den Leuten empfehle All-in in Aktien zu gehen und hierfür einen Kredit aufzunehmen - wie ich es letztes Jahr gemacht habe, lief ja bisher auch eigentlich auch ganz gut.

Ich habe keine Ahnung wie der Markt in Hannover ist. Aber da Hannover und Kassel irgendwo doch in vielen Punkten identisch sind. Daher sollte der Immo-Markt in etwa gleich aussehen.
Die Rechnung im Moment lautet für mich: 1.200 EUR Abtrag bei 30 Jahren für ein Reihenmittelhaus mit 260 qm2 Grundstück und einer Wohnfläche von 107 qm2 in einer Mittelmässigen Lage. Oder - wie in meinem Fall - Mieten für 89 qm2 Wohnfläche + anteiliger GARTEN in einer guten, zentralen Gegend.

EFH werden im Moment so gut wie garnicht angeboten. Also kann man sich ein EFH im Moment quasi nicht kaufen. Also beachte ich diese nicht. Daher bleiben im Moment nur DHH und Reihenhäuser -> wo ich bei beiden Optionen direkte Nachbarn habe und mit diesen auch einiges abstimmen muss. In meiner realistischen Rechnung oben zahle ich anstatt 700 Euro ganze 1.200 Euro. Okay man hätte dann mehr Quadratmeter und ggf. auch noch einen Garten. Und irgendwann würde das Reihenhaus einem selbst gehören und man könnte es verkaufen. Aber wer sagt einem, dass die Preise in den nächsten drei Jahren nicht anfangen zu fallen? Bei uns werden bis zum Jahr 2023 richtig viele Bauprojekte fertig gestellt. + weitere sind angekündigt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig :-).

Ist alles richtig. Du blendest aber alle Risiken komplett aus. Nach Deiner Ansicht nach, muss man alles kaufen, wo die Tilgung < Kaltmiete ist. Möglich langfristig finanzieren, um die Tilgung klein zu halten.

Wie schon mehrfach beschrieben: wenn der Preis fällt oder die Miete wegfällt, hast du ein Problem. In dem Momentanen Markt natürlich undenkbar, aber wie du ja so schön beschrieben hast: alle finanzieren über 20 Jahre.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Ich hab noch nie jemand getroffen der blöd genug war auf eigene Kosten die Bude des Vermieters zu sanieren... Das ist ja unglaublich.

Da bin ich komplett bei dir. Nicht im Traum würde ich auf die Idee kommen, irgendwelche grundlegenden Reparaturen in einer Mietwohnung zu machen. Da ziehe ich eher aus und suche mir eine Wohnung, wo mir das Bad gefällt.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig :-).

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Bist du es? Der Typ der mit 43 sein Haus abbezahlt hat :D ?

Ich pack dir deine 150 000 Euro Anzahlung in nen ETF heute und mach nen popelligen 200 Euro Sparplan drauf drauf und bin in 30 Jahren Millionär :D

Ist doch nett, wenn du für dich und deine Familie das perfekte Haus mit perfekten Bedingungen in der perfekten Lage gefunden hast...mich beschleicht nur das Gefühl, dass es vielleicht nicht ganz so perfekt ist, wie oft man es hier betonen muss

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wir wohnen auch im eigenen EFH, und der Platz und der Garten für die Kinder ist eine tolle Sache. Dennoch frage ich mich, ob das manche hier nicht zu optimistisch sehen mit dem Eigenheim. Ich denke, wenn man nicht regelmäßig (im Sinne von alle X Jahre) was ins Haus steckt, dann wird das langfristig an Wert verlieren. Ich sehe unser Haus nicht unbedingt als Vermögen, beim Grundstück kann ich das akzeptieren. Ich kenne mich da nicht aus, aber ist nicht auch das der Grund warum Immobilien abgeschrieben werden aber der Boden dazu nicht? Im Augenblick kostet uns das Haus auch weniger als die alte Mietwohnung, dennoch bin ich der Meinung eine selbst genutzte Immobilie ist ein Luxus den man sich leisten können muss. Wir haben die Kohle also tun wir es. Ich muss immer an den Spruch von einem ehemaligen Kollegen denken: Das Haus ist ab bezahlt, die neue Heizung noch nicht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nicht alle aber viele. Ich finanziere z.b. aktuell bei meiner selbstbewohnten Wohnung auf 10 Jahre. Bei über 10 Jahren steigt der Zins stärker an, eben weil die Unsicherheit der Bank nach 10 Jahren hinzu kommt. Bei den heutigen Zinssätzen macht das allerdings kaum etwas aus. Bei mir wären es damals 10 Jahre 1.1% gegenüber 20 Jahren zu 1.4% gewesen.

Ich muss aber auch dazu sagen, ich habe nach den 10 Jahren eine Restschuld von 120k die ich zur Not stand Heute sofort aus Eigenmitteln bezahlen könnte aber selbst wenn der Zins auf 5% steigt ist das eine überschaubare Summe. Meine erste Wohnung 2004 habe ich mit 4% Zins finanziert.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig :-).

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Won welchen Reparaturen redest Du denn ? Was zum Beispiel soll in einer Mietwohnung kaputt gehen ? Wie gesagt kenne ich viele vermieter und die mussten noch nie sanieren oder reparieren. Außer die haben einen Mietnomaden drin und müssen dann alles neu machen. Aber ich denke mal ihr seid keine Mietnomaden.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Ich hab noch nie jemand getroffen der blöd genug war auf eigene Kosten die Bude des Vermieters zu sanieren... Das ist ja unglaublich.

Da bin ich komplett bei dir. Nicht im Traum würde ich auf die Idee kommen, irgendwelche grundlegenden Reparaturen in einer Mietwohnung zu machen. Da ziehe ich eher aus und suche mir eine Wohnung, wo mir das Bad gefällt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In 30 Jahren bin ich Millionär ? Und das garantierst Du ? Was ist wenn die ETF´s in 10 Jahren nichts mehr bringen ? So argumentiert ihr doch immer. Was ist wenn. Entscheidend ist das Du sagst in 30 Jahren. IN 30 JAHREN ???? Was hab ich davon in 30 Jahren Millionär zu sein. Mir geht es null um Kohle. Ich will einfach schönen Urlaub machen, Schön wohnen, mit meiner Frau und Famile öfter schön essen gehen und jetzt die Zeit genießen. Ich brauche keinen Porsche. Es tut auch ein Mercedes oder auch ein Kia. Ich kaufe mir keine Schuhe für 500€ deswegen meine Frage an Dich ? Wieso soll ich mit 70 Millionär sein ? Was hab ich davon wenn mein Augenmerk in durchgängiger Lebensqualität liegt und nicht in Geld sparen um mal irgendwann zu sagen das ich jetzt endlich Millionär bin und am nächsten tag Tod umkippe. Der Sinn des Lebens ist bei mir nicht Geld sondern Familie und Freizeit.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Wieso soll die Rate nicht gleich bleiben ?
Ich habe für 25 Jahre mit 0,7% finanziert und der Vermittler sagte mir das keiner mehr unter 20 Jahre finanziert. Also bis das Haus abbezahlt ist. Wer finanziert den für 10 Jahre heutzutage ??? Du kannst ja eh nach 10 Jahren kündigen und einen besseren Zins rausholen. Also das mit der nachfinanzierung ist heutzutage (bei den niedrigen Zinsen) ein Märchen. Alle finanzieren über die gesamte Laufzeit bis das Haus abbezahlt ist.

Reparaturen ? Was denn ? die Heizung ? Das Dach? Vielleicht bei ner alten runtergekommenen Bude. Aber doch nicht bei nem Neubau oder nem Haus um die 2000er. Und wenn schon. Die 10 Tsd nach einigen Jahren ist doch lachhaft. Oder muss man das komplette Haus abreißen und es neu aufbauen ?

Immer wenn ich sowas höre. Jemand der nie ein Haus besitzt erzählt immer was von Reparaturen. Ich hatte mehr reparaturen an meiner Mietwohnung damals als an meinem Haus. Und die musste ich auch noch selber bezahlen weil der Vermieter meinte das es eigenverschulden war.
Eigenheim als Altervorsorge ? Zum Teil. Aber ich will es garnicht verkaufen so wie andere auch nicht. Altervorsorge wird über Fonds Lebensversicherungen oder sonstiges geklärt.

Die Sache ist nur wenn ich ausziehe und es verkaufe nachdem es abbezahlt ist bekomme ich meine 500.000 tsd. Wenn der Mieter der das gleiche über die 25 Jahre an den Vermieter bezahlt hat wie ich der Bank auszieht geht er mit 0 € raus. Ich habe 500.000 in der Tasche und er 0. Selbst wenn ich dann für 50.000 extra Reparaturen hatte (hochgegriffen) geh ich immer noch mit 450.000 plus raus. Davon ziehe ich noch die 100.000 an Eigenkapital raus was ich vorab reingesteckt habe. Sind immer noch 350.000 plus und ich habe eine höhere Wohnqualität gehabt als für 1500 - 1.800 € Miete im Monat meine Nachbarn fragen zu müssen ob ich mal lauter sein darf. Da zahl ich lieber meine 700 - 1050 € Abtrag im Monat und fahr noch einige male mehr in Urlaub. Das gleiche Haus, 2 Straßen weiter, wie meins kostet nämlich zur Miete 2100€ kalt. Also das nur was günstiger ist.

Und wir wohnen 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt und müssen noch nichtmal auf die Autobahn drauf. Mit Öffis die direkt an der nächsten Strasse halten bist Du in 12 Minuten in der Stadt. Also meine Kinder jubeln eher als zu meckern. Vor allem wohnt man im Grünen im Dorf mit der Möglichkeit in einigen Minuten Party im Club zu machen. Nicht jedes Haus ist 100km von der nächsten Stadt entfernt. Wir haben auch nur 1 Auto und dafür Fahrräder , E-Roller und Motorroller. Damit kommt man überall hin. 2 Autos brauch auch nicht jeder.
Also Fazit: Das hat nichts mit naivität zu tun sondern mit Erweiterung der Lebensqualität ohne draufzuzahlen. Wenn Du meinst Mieten ist toll dann freut es doch den Vermieter. Stell dir vor keiner würde Mieten. Wie würden die Vermieter ihre geilen Urlaube bezahlen ? Die müssten dann ja richtig arbeiten gehen. genau wie einige meinen leasing ist soooo günstig :-) Oder über 20 Jahre einen Fernseher mieten für 20€ im Monat. Mieten ist sooooo günstig :-).

Genau wegen dem letzten Post, kauf ich mir keine Immobilie...unglaublich welche Dilettanten sich mittlerweile da rantrauen...

Nochmal für alle, die im 1. Semester die VL geschwänzt haben: Deine Rate ist nicht gleichzusetzen mit deiner Warmmiete. Und deine Rate bleibt möglicherweise nicht gleich, falls die Zinsen steigen oder du nachfinanzieren musst ( gerade erst wieder den Fall im Freundeskreis) und dein Controlling Job bei Daimler ist keineswegs so sicher wie du dir vielleicht ausmalst...

"Am Peak zu kaufen macht mir nix...ich bleibe ja drin wohnen"...ein wirtschaftlich naivere Aussage gibt es nicht. Ich fasse es manchmal nicht, dass ich in einem wiwi Forum bin.

Ich kann den Wunsch nach Eigenheim total nachvollziehen, was ich nicht nachvollziehen kann, ist diese totale Naivität mit der man versucht dies wirtschaftlich zu begründen.

Aber nochmal:
Nein ein Eigenheim allein ist keine Altersvorsorge (ausser es ist ein Lebkuchenhaus)
Nein dein Angestellten Job bei Firma xyz bietet dir keine lebenslange Sicherheit
Nein die Inflation ist nicht der Heilsbringer für deine Finanzierung
Nein deine Kinder wollen nicht mit dir später im selben Haus wohnen.
Nein dein Haus muss öfter renoviert werden und nicht weniger als das deiner Eltern ( genau deswegen weil du unfassbar viel technischen schnick schnack drin hast, um den du dich selber nicht kümmern kannst)
Nein deine Kinder werden dir nicht ewig dankbar sein, in irgend einem Umlandkaff aufgewachsen zu sein und nein 2 Autos zu brauchen ist kein Zeichen von Luxus sondern der nächste Mist in den du permanent Geld stecken musst...

Die Liste könnte endlos weiter gehen....

Kauft euch eine Immobilie, bezahlt den Preis aber bitte nicht dieses naive Geplapper der buckligen Tante Erna: Mieten ist rausgeschmissenes Geld...

Bist du es? Der Typ der mit 43 sein Haus abbezahlt hat :D ?

Ich pack dir deine 150 000 Euro Anzahlung in nen ETF heute und mach nen popelligen 200 Euro Sparplan drauf drauf und bin in 30 Jahren Millionär :D

Ist doch nett, wenn du für dich und deine Familie das perfekte Haus mit perfekten Bedingungen in der perfekten Lage gefunden hast...mich beschleicht nur das Gefühl, dass es vielleicht nicht ganz so perfekt ist, wie oft man es hier betonen muss

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WiWi Gast

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Das sind keine Reparaturen von denen Du sprichst sondern verschönerungen .
Du denkst doch nicht das du in einer Mietwohnung nach 25 Jahren dem Vermieter sagst . Bezahlen sie mir eine neue Küche, ach ja und ein neues Bad möchte ich auch. Streichen dürfen sie aucvh und den rest auch gleich mit. Der Vermieter zeigt dir nen Vogel.Wenn die heizung kaputt geht zahlt das natürlich der Vermieter von dem teil deiner Miete den er genau dafür zurückgelegt hat.
Deshalb zahlt auch jemand hier für das gleiche Haus wie ich dem Vermieter knapp 2100€ und ich nur 1050€ incl. Rücklagen für diese Art von Reparaturen. Der Mieter bezahlt sein Leben lang das doppelte wie ich . Ich weiß wirklich nicht wo da deine Rechnung aufgeht. Ich muss mir um Heizung und co. keine gedanken machen weil ich Rücklagen dafür gebildet habe und meine Heizung kann sogar jetzt kaputt gehen und ich kann sie aus genau dieser Rücklage bar bezahlen. Die Böden sind neu, die Küche ist neu und Zeitlos. Und Streichen ? Ihr tut so als ob man 100.000 € zahlt für streichen. Das mache ich selber und es kostet mich nur Zeit und 300 € Material. Lächerlich und genau das gleiche machen Mieter auch. Meine Schwiegereltern wohnen in einer Genossenschaft und zahlen Miete. Die haben jetzt Ihr Bad auf eigene Kosten selber erneuert. Hat sie 7000€ gekostet. Warum haben sie das gemacht ? Weil das Bad (einfach und weiß gefließt) absolut in Takt war und auch noch in seiner zeitlosigkeit von der Genossenschaft die nächsten 100 Jahre nicht erneuert wäre.
Sie hätten das Bad auch vom Vermieter erneuern können, aber die Miete wäre dann um 150 € erhöht worden.
Was will ich damit sagen ?
Ein Vermieter lässt sich alles vom Mieter zahlen. Auch die Reparaturen und die Sanierung. Oder denkst Du der Vermieter hat was zu verschenken. Er baut diese ganzen kosten in die Miete mit ein. Und wenn keine Reparaturen fällig werden dann umso besser für den Vermieter. Lasst Euch nicht verarschen und denkt Miete ist der Reibach schlecht hin.
Das zeigt mein Beispiel mit dem gleichen Haus zur Miete und als Abtrag bei der Bank.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

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WiWi Gast

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"Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen"

Ich bin zwar nicht der verfasser aber ich muss hier jetzt mal einfach was los werden. Manche übertreiben in der anderen Richtung auch. Meine Eltern haben 1979 (!) gebaut. Also ein über 40 Jahre alter Bau!

Die Bodenbelege, bis auf Teppiche, sind noch die ersten und da "zeitlos" gewählte Fliesen auch noch ok. Das Bad wurde grau gefließt - und ist bis heute das 1. Bad! Einzig die Badmöbel wurden getauscht. Das Dach ist das erste, die Heizung die 2. .... Fenster wurden letztes jahr alle getauscht. Ansonsten waren das auch die ersten. Küche wurde vor 5 Jahren getauscht (25.000 Euro) - aber die muss man auch bei einer Mietswohnung öfters tauschen.

Übertreibt mal in eurem Renovierungswahn nicht alle so.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Und? Wenn du mietest kriegst du ebenfalls nicht nach X Jahren vom netten Vermieter ein neues Bad, Küche, Boden etc. Wenn dir also die Ausstattung in einer Mietwohnung zu altbacken wird musst du in eine neue, modernere Wohnung umziehen und zahlst dort dann mehr Miete.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Mein ältestes Haus ist von 1990. Bäder und Küche sind noch die ersten aber optisch könnten sie natürlich mal einen Anstrich vertragen.

Boden ist auch noch der erste drin weißer Marmor das könnte man tatsächlich so noch mal 30 Jahre liegen lassen. Fenster tausche ich diesen Sommer tatsächlich aus ebenso die Eingangstüre.

Was Du nicht aufgezählt hast war etwa das Dach, das habe ich schon mal neu gemacht.

Ich denke man muss da schon sehr zwischen funktioniert noch wie anno gebaut, stand der heutigen Technik und gefällt es noch optisch unterscheiden.

Ich würde jeden Monat mit ein paar Hundert Euro Rücklage rechnen.

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WiWi Gast

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Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Nix Dach, nix Heizung, nix Fassade, nix Garten, nix Küche, nix Wohnzimmer, nix Fenster, nix Türen, nix Rohre....

Genau die Frage hatten wir neulich am Tisch: Was würde man jetzt machen wenn man die Bude damals auf über 30 Jahre hätte finanzieren müssen? Neuen Kredit aufnehmen zum Rentenstart? Es verkaufen mit der Optik von 1990? Gerade würde es ja gut gehen, aber was mach ich dann mit dem Geld? Andere Immobilie kaufen, die aktuell noch teurer ist? Dann jetzt zur Miete ziehen?

Kann mir das einer der Häusle Finanzierer erklären? Meine Eltern haben zum Glück Rücklagen ( da das Haus damals auf 8 jahre abbezahlt war) aber auch nicht unendlich...nix mit Ruhestand ohne Kosten im eigenen Haus....permanent is was an der Bude, und die großen Sachen kommen noch...

Hätt auch gern ein Haus....aber sorry...die Geschichte kann nicht aufgehen....

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WiWi Gast

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Richtig. Und bei Bad und Küche entscheidet nicht unbedingt die Optik, ob das neu gemacht wird. Spätestens wenn wegen Rohr-Leckagen alles aufgerissen werden muss, wird es dann halt neu gemacht.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Mein ältestes Haus ist von 1990. Bäder und Küche sind noch die ersten aber optisch könnten sie natürlich mal einen Anstrich vertragen.

Boden ist auch noch der erste drin weißer Marmor das könnte man tatsächlich so noch mal 30 Jahre liegen lassen. Fenster tausche ich diesen Sommer tatsächlich aus ebenso die Eingangstüre.

Was Du nicht aufgezählt hast war etwa das Dach, das habe ich schon mal neu gemacht.

Ich denke man muss da schon sehr zwischen funktioniert noch wie anno gebaut, stand der heutigen Technik und gefällt es noch optisch unterscheiden.

Ich würde jeden Monat mit ein paar Hundert Euro Rücklage rechnen.

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WiWi Gast

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Siehste. 30 Jahre wurd nichts gemacht außer das Dach. Und das bei nem 90er Haus.
Wobei die Dächer heute schon ne ganz andere Qualität haben wie vor 30 Jahren. Da gibt es Dächer bei uns die 20 Jahre alt sind und glänzen als ob die gestern verbaut wurden. Alles Top. Bei Kunstoffenster brauchst Du auch nix machen wenn du nicht grad in nem naturkatastrophen Gebiet lebst. Bad und Boden ist immer geschmacksfrage und da ist es egal ob zur Miete oder im Eigenheim. Bezahlen musst du es selber wenn alles sonst in Takt ist und es nur um die Farbe oder Fliesen geht.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Mein ältestes Haus ist von 1990. Bäder und Küche sind noch die ersten aber optisch könnten sie natürlich mal einen Anstrich vertragen.

Boden ist auch noch der erste drin weißer Marmor das könnte man tatsächlich so noch mal 30 Jahre liegen lassen. Fenster tausche ich diesen Sommer tatsächlich aus ebenso die Eingangstüre.

Was Du nicht aufgezählt hast war etwa das Dach, das habe ich schon mal neu gemacht.

Ich denke man muss da schon sehr zwischen funktioniert noch wie anno gebaut, stand der heutigen Technik und gefällt es noch optisch unterscheiden.

Ich würde jeden Monat mit ein paar Hundert Euro Rücklage rechnen.

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WiWi Gast

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25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Nix Dach, nix Heizung, nix Fassade, nix Garten, nix Küche, nix Wohnzimmer, nix Fenster, nix Türen, nix Rohre....

Genau die Frage hatten wir neulich am Tisch: Was würde man jetzt machen wenn man die Bude damals auf über 30 Jahre hätte finanzieren müssen? Neuen Kredit aufnehmen zum Rentenstart? Es verkaufen mit der Optik von 1990? Gerade würde es ja gut gehen, aber was mach ich dann mit dem Geld? Andere Immobilie kaufen, die aktuell noch teurer ist? Dann jetzt zur Miete ziehen?

Kann mir das einer der Häusle Finanzierer erklären? Meine Eltern haben zum Glück Rücklagen ( da das Haus damals auf 8 jahre abbezahlt war) aber auch nicht unendlich...nix mit Ruhestand ohne Kosten im eigenen Haus....permanent is was an der Bude, und die großen Sachen kommen noch...

Hätt auch gern ein Haus....aber sorry...die Geschichte kann nicht aufgehen....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Informier Dich besser mal über die durchschnittlichen Bad Kosten. Da ist auch 30kEuro als Kosten für Bad mit ordentlicher Ausstattung genannt. Die Kosten oben passen schon und sind bei uns (ebenfalls 30 jähriges Haus) ähnlich: Terrasse 10k, Überdachung 10k, neue Dachdämmung 30k, neue Bodenfliesen 60k, Küche 45k etc.

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WiWi Gast

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Wenn man alles gleich von Anfang an ordentlich machen lässt, ist das sicher nicht in dem Maße wie hier beschrieben nötig. Dieses Basteln, Umbauen und Renovieren am Haus ist für viele aber halt auch so eine Art Hobby. Zumindest auf dem Land, wo es wenig bis keine Vorschriften bezüglich Gestaltung gibt kann sowas viel Spaß machen. Ich denke, im eigenen Haus sind viele glücklicher, auch wenn es aufs Leben gerechnet vielleicht ein paar zehntausend mehr kostet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

In 30 Jahren bin ich Millionär ? Und das garantierst Du ? Was ist wenn die ETF´s in 10 Jahren nichts mehr bringen ? So argumentiert ihr doch immer. Was ist wenn. Entscheidend ist das Du sagst in 30 Jahren. IN 30 JAHREN ???? Was hab ich davon in 30 Jahren Millionär zu sein. Mir geht es null um Kohle. Ich will einfach schönen Urlaub machen, Schön wohnen, mit meiner Frau und Famile öfter schön essen gehen und jetzt die Zeit genießen. Ich brauche keinen Porsche. Es tut auch ein Mercedes oder auch ein Kia.

Warum sollte ein Porsche total cost of ownership teurer sein als ein Benz? Mein 996 fährt immer noch...

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WiWi Gast

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25 k für ein Bad ist nicht unrealistisch. Wird nicht das günstigste gewesen sein aber auch ganz sicher nicht aus Gold. Wir haben fürs neue Bad 16 k bezahlt, allerdings mit einigen Eigenleistungen (Raum selbst entkernt, etc.) und Einbauten der Mittelklasse. Nimm höherwertige Einbauten, vielleicht noch Wanne + Dusche oder Rohre die neu müssen und du kommst ohne Probleme auf 25 k.
Unsere Nachbarn haben gerade das Gästeklo neu machen lassen, allein das waren 7 k.

Und auch das mit dem Zeitlos funktioniert nicht. Haben meine Eltern zwei mal gemacht, einmal in den 80er, einmal in den 90ern. Als man das gemacht hat, hat man wirklich gesagt es ist zeitlos. Aber heute sieht es trotzdem anders aus. Man kann es noch gut benutzen, so ist es nicht. Aber so zeitlos wie gedacht ist es halt doch nicht.

Es kann immer was anfallen. Wir mussten jetzt eine 20 Jahre alte Terasse neu machen wegen Frostschäden. Waren auch knappe 10 k. Und die Firma (4 Mann Betrieb) die das gemacht hat macht sonst übrigens Bäder als Komplettpaket aus einer Hand. 1 Woche dann ist alles fertig. Kostet dafür 25 k aufwärts.

Und auch im ganzen wird die Entwicklung weiter gehen. Wenn du die Leute vor 30 Jahren gefragt hättest, hätten die auch schon gesagt, dass die Qualität so viel besser ist als früher und das bestimmt ein lebenlang hält. Und sowieso dass die Entwicklung jetzt auf dem Gipfel angekommen ist. Und was ist heute? Da sind Häuser von Anfang der 90er teilweise schlimmer als welche die doppelt so alt sind.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Nix Dach, nix Heizung, nix Fassade, nix Garten, nix Küche, nix Wohnzimmer, nix Fenster, nix Türen, nix Rohre....

Genau die Frage hatten wir neulich am Tisch: Was würde man jetzt machen wenn man die Bude damals auf über 30 Jahre hätte finanzieren müssen? Neuen Kredit aufnehmen zum Rentenstart? Es verkaufen mit der Optik von 1990? Gerade würde es ja gut gehen, aber was mach ich dann mit dem Geld? Andere Immobilie kaufen, die aktuell noch teurer ist? Dann jetzt zur Miete ziehen?

Kann mir das einer der Häusle Finanzierer erklären? Meine Eltern haben zum Glück Rücklagen ( da das Haus damals auf 8 jahre abbezahlt war) aber auch nicht unendlich...nix mit Ruhestand ohne Kosten im eigenen Haus....permanent is was an der Bude, und die großen Sachen kommen noch...

Hätt auch gern ein Haus....aber sorry...die Geschichte kann nicht aufgehen....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Nix Dach, nix Heizung, nix Fassade, nix Garten, nix Küche, nix Wohnzimmer, nix Fenster, nix Türen, nix Rohre....

Genau die Frage hatten wir neulich am Tisch: Was würde man jetzt machen wenn man die Bude damals auf über 30 Jahre hätte finanzieren müssen? Neuen Kredit aufnehmen zum Rentenstart? Es verkaufen mit der Optik von 1990? Gerade würde es ja gut gehen, aber was mach ich dann mit dem Geld? Andere Immobilie kaufen, die aktuell noch teurer ist? Dann jetzt zur Miete ziehen?

Kann mir das einer der Häusle Finanzierer erklären? Meine Eltern haben zum Glück Rücklagen ( da das Haus damals auf 8 jahre abbezahlt war) aber auch nicht unendlich...nix mit Ruhestand ohne Kosten im eigenen Haus....permanent is was an der Bude, und die großen Sachen kommen noch...

Hätt auch gern ein Haus....aber sorry...die Geschichte kann nicht aufgehen....

Aha 7000 Euro und ein traumbad. Klar 🤣. Und nach 35 Jahren sieht noch alles Hammer aus...

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WiWi Gast

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25000& ist nicht viel bei einem Badezimmer wenn man das alles professionell machen lässt.

Ich habe das gerade erst hinter mir für einen hübschen Wasserhahn ist man locker 350€ los, eine Armatur etwa mit Regendusche sind locker 2000-2500€. Kleine Nische in der Trockenbau Wand in der Dusche um Duschgel abzustellen 500€ extra …

Das kann man endlos fortsetzen und wenn dann noch etwas gehoben gebaut wird etwa Waschlet 6000€ oder Thermostat gesteuertes Wasser in der Dusche 1500€ …

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Nix Dach, nix Heizung, nix Fassade, nix Garten, nix Küche, nix Wohnzimmer, nix Fenster, nix Türen, nix Rohre....

Genau die Frage hatten wir neulich am Tisch: Was würde man jetzt machen wenn man die Bude damals auf über 30 Jahre hätte finanzieren müssen? Neuen Kredit aufnehmen zum Rentenstart? Es verkaufen mit der Optik von 1990? Gerade würde es ja gut gehen, aber was mach ich dann mit dem Geld? Andere Immobilie kaufen, die aktuell noch teurer ist? Dann jetzt zur Miete ziehen?

Kann mir das einer der Häusle Finanzierer erklären? Meine Eltern haben zum Glück Rücklagen ( da das Haus damals auf 8 jahre abbezahlt war) aber auch nicht unendlich...nix mit Ruhestand ohne Kosten im eigenen Haus....permanent is was an der Bude, und die großen Sachen kommen noch...

Hätt auch gern ein Haus....aber sorry...die Geschichte kann nicht aufgehen....

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WiWi Gast

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Dass Kunststoff als Material nicht ewig hält sollte klar sein. Ist ja kein Edelstahl. Bei Dächern geht es nicht nur um die Eindeckung, sondern auch um das, was darunter ist. Fenster und Türen werden auch schon mal aus Sicherheitsgründen ausgetauscht. Fliesen sind jetzt auch nicht so sehr das Thema, sondern das, was als Installation dahinter liegt. Installateure werden in der Großstadt niemals arbeitslos. Wegen den Rohrschäden!!

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Siehste. 30 Jahre wurd nichts gemacht außer das Dach. Und das bei nem 90er Haus.
Wobei die Dächer heute schon ne ganz andere Qualität haben wie vor 30 Jahren. Da gibt es Dächer bei uns die 20 Jahre alt sind und glänzen als ob die gestern verbaut wurden. Alles Top. Bei Kunstoffenster brauchst Du auch nix machen wenn du nicht grad in nem naturkatastrophen Gebiet lebst. Bad und Boden ist immer geschmacksfrage und da ist es egal ob zur Miete oder im Eigenheim. Bezahlen musst du es selber wenn alles sonst in Takt ist und es nur um die Farbe oder Fliesen geht.

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WiWi Gast

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Meine Terrasse hat nur die Steine gekostet. Materialkosten 2000€. Hab ich mit meinem Bruder gemacht. Hätte ein subunternehmer nicht besser gemacht. Dachbodenausbau sollte über eine Firma 16.000€ kosten und da hab ich nen Zimmermann einfach gefragt und jetzt hat es mich incl. Material 3000 gekostet und dient nun als richtig schönes Schlafzimmer und sieht um Längen besser aus was mir die Firma da angedreht hat. Ich mag keine Fliesen also hab ich vinyl für 2000€ (80qm) selber verlegt. Easy ! Offene Küche von nolte für 11.000€. Schnapper da diese für 35000 ausgeschrieben war. Man muss auch mal seinen arsch selber bewegen oder auch mal schlau sein beim einkaufen und nicht sein wie die Mieter zum Fenster rauswerfen. Wenn ich diese Preise höre. Genau wie damals im Urlaub wo einige für das gleiche Hotel 2000€ mehr gezahlt haben weil sie einfach aus Faulheit sich nicht erkundigen. Ist doch klar das man sich dann nix mehr leisten kann. Zum Glück hab ich Respekt vor Geld und schmeiß es nicht für überteuerte Sachen raus. Klar kostet ein Bad 25000 wenn man es über die ganzen abzocker Firmen macht. Wie gesagt dann bewegt man seinen hintern und sucht Möglichkeiten wo man nur 7000€ für das gleiche Bad zahlt. Besorgt sich die Badewanne (500), Dusche(1000) und Möbel(2000),Fliesenund Rohre wie Toilette (2500) selber und den Rest dann jemanden den man empfohlen bekommt machen lassen für nen tausender. So wie meine Schwiegereltern.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Informier Dich besser mal über die durchschnittlichen Bad Kosten. Da ist auch 30kEuro als Kosten für Bad mit ordentlicher Ausstattung genannt. Die Kosten oben passen schon und sind bei uns (ebenfalls 30 jähriges Haus) ähnlich: Terrasse 10k, Überdachung 10k, neue Dachdämmung 30k, neue Bodenfliesen 60k, Küche 45k etc.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Informier Dich besser mal über die durchschnittlichen Bad Kosten. Da ist auch 30kEuro als Kosten für Bad mit ordentlicher Ausstattung genannt. Die Kosten oben passen schon und sind bei uns (ebenfalls 30 jähriges Haus) ähnlich: Terrasse 10k, Überdachung 10k, neue Dachdämmung 30k, neue Bodenfliesen 60k, Küche 45k etc.

Ja, die €7k sind richtig unrealistisch. Das ist vielleicht der Materialpreis, aber mit kein bisschen Arbeit. Realistische Preise sind deutlich höher. Meine Eltern lassen auch gerade ihr Bad renovieren (max. 10qm) und landen irgendwo bei €30-35k. Und da ist nichts besonders Luxuriöses mit dabei, sondern alles einfach nur modern statt 80er Jahre.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000 Euro für ein Bad ?? Aus Gold oder was ?
Meine Schweigereltern haben ein Traumbad für ca. 7000€ (11 qm) sich machen lassen. Natürlich unter der Hand aber auch von Profis. Ein Traumbad mit allem Schnick Schnack und italienischen Fliesen.
Wenn man ein Haus baut oder kauft muss man wirklich auch mal vorausschauend prüfen und auch mal etwas zeitlos alles einrichten das man sich auch die nächsten 50 Jahre drin wohlfühlen kann. Ein Kamin verstehe ich ja noch. Aber da sind auch deine Eltern selber schuld. Mein Kumpel hat auch ein Haus was 40 Jahre alt ist und hat es von seinen Eltern genau so übernommen. Die haben nach 35 Jahren die Heizung auf Solar umgeschtaltet. Der Rest sieht immer noch Hammer aus weil sie sich bereits damals sehr zeitlos eingerichtet haben und auch mit den Zimmern vernünftig umgegangen sind bzw. auch öfter geputzt haben. Bei Fassaden empfehle ich immer Verklinkerung sonst wird es teuer.

Da hätten deine Eltern wirklich nicht auf hier und jetzt schauen dürfen aber wir müssen ja auch sagen das die Qualität in den 90ern schon nicht mehr mit der heutigen mithalten kann. Die Sachen die da heute verbaut werden, wenn man es denn richtig angeht, sind schon für die nächsten 50 - 60 Jahre Top. Ich mach mir da null gedanken. Und wenn ich mal bock auf ein neues Bad habe dann hol ich mir eins aber nicht für 25.000€ sondern für nen realistischen Preis.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Informier Dich besser mal über die durchschnittlichen Bad Kosten. Da ist auch 30kEuro als Kosten für Bad mit ordentlicher Ausstattung genannt. Die Kosten oben passen schon und sind bei uns (ebenfalls 30 jähriges Haus) ähnlich: Terrasse 10k, Überdachung 10k, neue Dachdämmung 30k, neue Bodenfliesen 60k, Küche 45k etc.

Bei der Dachdämmung hattest du mich. Terrasse 10k - okay, ist möglich. Sehr groß, evtl. WPC oder richtig teure Naturfliesen, mit Unterbau alles neu usw. - 10k sind möglich. Überdach 10k? Okay, vielleicht 50qm und größer.

Aber 30k Dachdämmung ist lächerlich. Wir haben 4k gezahlt für ca. 200 qm. Also 200 qm Dachfläche, bei uns mit relativ spitzem Dach (35 Grad Dachneigung) sind es 110 qm Grundfläche. Wir haben 2 Etagen, d.h. 220 qm Wohnfläche abzüglich Treppe und Mauerwerk = knapp unter 200 qm Wohnfläche.

Also nochmal ganz langsam, für ein Haus ca. 11x10 Meter Grundfläche haben wir 4k gezahlt für die Dachdämmung über offizielle Firma. Baumarkt-Materialkosten sind ca. 10 Euro je qm, also 2.000 Euro. Weitere 2.000 Euro sind Lohn/Gewinn. Waren 2 Mann für 2-3 Tage da. Macht dann Lohn/Material etwa 50/50.

30k für eine Dachdämmung? Ist das die Quandt-Familen-Villa? Dafür kannst du ca. 1.500 qm Dach dämmen inkl. Material & Lohn.
Bei den Bodenfliesen wird es noch lächerlicher. Für 30 Euro je qm bekommst du heute perfekte Großformat-Fliesen. Nochmal 30 Euro Lohn. 50-60 Euro je qm plus 30 Euro Lohn, da geht es in die Region 90x45 cm. Alles über 100 Euro je qm (inkl. Lohn) ist Luxus. Also, entweder du hast 600 qm gefliest oder dir die Zahlen einfach nur ausgedacht.

Auch eine 45k Küche ist kein Standard. Das hat nichts mit "notwendigen" Renovierungen zu tun, sondern ist Luxus. Und hat btw. nichts mit dem Haus zu tun - sind ja Möbel.

Aufgrund deiner Werte für Dachdämmung und Bodenfliesen kann man den Beitrag aber als FAKE klassifizieren bzw. es ging wirklich um eine 500-2.000 qm Villa.

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WiWi Gast

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Heutige Rohre sind auf 50 Jahre ausgelegt, halten allerdings nach wissenschaftlich geprüften Auswertungen ca. 100 Jahre. Mit wissenschaftlich geprüft meine ich tatsächlich, dass sich bautechnische Lehrstühle und Uni-Labore dort an Langzeitversuchen aktueller Rohr-Leitungstechniken versucht haben. Künstliche Alterung. Das, was heute verbaut wird, hält also ca. 100 Jahre.^

War natürlich vor 30-50 Jahren noch nicht so.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Richtig. Und bei Bad und Küche entscheidet nicht unbedingt die Optik, ob das neu gemacht wird. Spätestens wenn wegen Rohr-Leckagen alles aufgerissen werden muss, wird es dann halt neu gemacht.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Mein ältestes Haus ist von 1990. Bäder und Küche sind noch die ersten aber optisch könnten sie natürlich mal einen Anstrich vertragen.

Boden ist auch noch der erste drin weißer Marmor das könnte man tatsächlich so noch mal 30 Jahre liegen lassen. Fenster tausche ich diesen Sommer tatsächlich aus ebenso die Eingangstüre.

Was Du nicht aufgezählt hast war etwa das Dach, das habe ich schon mal neu gemacht.

Ich denke man muss da schon sehr zwischen funktioniert noch wie anno gebaut, stand der heutigen Technik und gefällt es noch optisch unterscheiden.

Ich würde jeden Monat mit ein paar Hundert Euro Rücklage rechnen.

antworten
WiWi Gast

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Ich komme aus Branche von einem Leitungshersteller. Und ja, es gab eine Entwicklung und Kunstoffrohre halten tendenziell länger als Kupfer- oder Bleirohre. Hier geht es aber um Prüfstandbedingungen. Beton- und Tonrohre sind sogar auf noch längere Standzeiten bis 150 Jahre ausgelegt. Trotzdem müssen auch da welche früher getauscht werden.

Funktionseinbußen entstehen in den meisten Fällen eben nicht durch "normalen" Verschleiß. Die Leitungen gehen da kaputt wo Sondereinflüsse auftreten. Und von denen gibt es viele, von Ablagerungserscheinungen über Einbaufehler oder Unwelteinflüssen bis hin zu äußeren Einflüssen und noch viel mehr.

Das Problem werden also 95 % der Leitungen nie sein, sondern die 5 % die in der realen Welt dann nicht analog der Auslegungsgrenzen verlegt oder betrieben werden. Und hier kommen so komplexe Systeme zusammen, dass niemand dir garantieren kann, dass bei dir nichts in der Art auftritt. Es passiert nur seltener als früher.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Heutige Rohre sind auf 50 Jahre ausgelegt, halten allerdings nach wissenschaftlich geprüften Auswertungen ca. 100 Jahre. Mit wissenschaftlich geprüft meine ich tatsächlich, dass sich bautechnische Lehrstühle und Uni-Labore dort an Langzeitversuchen aktueller Rohr-Leitungstechniken versucht haben. Künstliche Alterung. Das, was heute verbaut wird, hält also ca. 100 Jahre.^

War natürlich vor 30-50 Jahren noch nicht so.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Richtig. Und bei Bad und Küche entscheidet nicht unbedingt die Optik, ob das neu gemacht wird. Spätestens wenn wegen Rohr-Leckagen alles aufgerissen werden muss, wird es dann halt neu gemacht.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

So diverse Betrachtung und vernünftig kalkulieren mit Opportunitätskosten, Inflation etc ist nicht so dein Ding oder? Hört sich an, als würde ein 11 Jähriger sich ausrechnen, wie viel Taschengeld er mit 36 Jahren insgesamt bekommen haben wird....die Rechnung stimmt theoretisch, aber die Annahmen sind völlig weltfremd...und du hast nen Kredit über 400 000 Euro aufgenommen? Sicher?

Ist sicherlich unser Freund aus Hannover :-D

Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen *Ironie Off*

Mein ältestes Haus ist von 1990. Bäder und Küche sind noch die ersten aber optisch könnten sie natürlich mal einen Anstrich vertragen.

Boden ist auch noch der erste drin weißer Marmor das könnte man tatsächlich so noch mal 30 Jahre liegen lassen. Fenster tausche ich diesen Sommer tatsächlich aus ebenso die Eingangstüre.

Was Du nicht aufgezählt hast war etwa das Dach, das habe ich schon mal neu gemacht.

Ich denke man muss da schon sehr zwischen funktioniert noch wie anno gebaut, stand der heutigen Technik und gefällt es noch optisch unterscheiden.

Ich würde jeden Monat mit ein paar Hundert Euro Rücklage rechnen.

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WiWi Gast

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Du hast so recht. Hier versuchen irgendwelche frustrierten Mieter die nie den richtigen Zeitpunkt getroffen haben um ein Haus zu kaufen den Eigenheimbesitzern ihr Haus schlecht zu reden. Die Wahrheit ist aber das die Eigenheimbesitzer Grund und Haus besitzen und die Mieter besitzen nix. Außer ihre Klamotten und ihre Möbel und das Geld auf der Bank was immer weiter an wert verliert und sie damit kämpfen mit viel Risiko das Geld zu vermehren weil sie denken sie können es mit ins Grab nehmen. Haben dann ihr Leben lang gespart und das Geld für Trödel ausgegeben und dafür hat der Gutsherr richtig geil gewohnt und hat sich gefreut als er nach dem 5 Sterne Urlaub nach Hause in sein großes schönes haus mit Garten kam. Der Mieter dagegen schleppt seine Koffer bis zum
Dritten Stock hoch in die kleine 70qm butze für 1200€ warm. Beim hochschleppen der Koffer machen 2 Mitbewohner ihn aufmerksam bitte leise zu sein da es schon nach 18 Uhr ist ansonsten würden sie die Hausverwaltung oder die Polizei wegen Ruhestörung rufen. Und selbst wenn ich für 100.000 Euro alle 10 Jahre renovieren muss dann mach ich es. Na und ? Ist doch nur Geld und mir ist es wichtig schön zu wohnen den die meiste Zeit verbringt man auf der Arbeit und zu Hause. Und da jetzt Home Office angesagt ist sogar noch mehr zu Hause. Und da wo ich mich am meisten aufhalte soll es am schönsten sein und dafür Zahl
Ich gerne. Aber einige andere hier halten sich wohl mehr vor dem
Bildschirm ihres Kontos auf und glotzen die ganze Zeit auf die 100.000 Euro oder mehr die sie schon angespart haben. Für mich hat das nichts mit Leben genießen zu tun.

Bei der Dachdämmung hattest du mich. Terrasse 10k - okay, ist möglich. Sehr groß, evtl. WPC oder richtig teure Naturfliesen, mit Unterbau alles neu usw. - 10k sind möglich. Überdach 10k? Okay, vielleicht 50qm und größer.

Aber 30k Dachdämmung ist lächerlich. Wir haben 4k gezahlt für ca. 200 qm. Also 200 qm Dachfläche, bei uns mit relativ spitzem Dach (35 Grad Dachneigung) sind es 110 qm Grundfläche. Wir haben 2 Etagen, d.h. 220 qm Wohnfläche abzüglich Treppe und Mauerwerk = knapp unter 200 qm Wohnfläche.

Also nochmal ganz langsam, für ein Haus ca. 11x10 Meter Grundfläche haben wir 4k gezahlt für die Dachdämmung über offizielle Firma. Baumarkt-Materialkosten sind ca. 10 Euro je qm, also 2.000 Euro. Weitere 2.000 Euro sind Lohn/Gewinn. Waren 2 Mann für 2-3 Tage da. Macht dann Lohn/Material etwa 50/50.

30k für eine Dachdämmung? Ist das die Quandt-Familen-Villa? Dafür kannst du ca. 1.500 qm Dach dämmen inkl. Material & Lohn.
Bei den Bodenfliesen wird es noch lächerlicher. Für 30 Euro je qm bekommst du heute perfekte Großformat-Fliesen. Nochmal 30 Euro Lohn. 50-60 Euro je qm plus 30 Euro Lohn, da geht es in die Region 90x45 cm. Alles über 100 Euro je qm (inkl. Lohn) ist Luxus. Also, entweder du hast 600 qm gefliest oder dir die Zahlen einfach nur ausgedacht.

Auch eine 45k Küche ist kein Standard. Das hat nichts mit "notwendigen" Renovierungen zu tun, sondern ist Luxus. Und hat btw. nichts mit dem Haus zu tun - sind ja Möbel.

Aufgrund deiner Werte für Dachdämmung und Bodenfliesen kann man den Beitrag aber als FAKE klassifizieren bzw. es ging wirklich um eine 500-2.000 qm Villa.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

[..]
Aber 30k Dachdämmung ist lächerlich. Wir haben 4k gezahlt für ca. 200 qm. Also 200 qm Dachfläche, bei uns mit relativ spitzem Dach (35 Grad Dachneigung) sind es 110 qm Grundfläche. Wir haben 2 Etagen, d.h. 220 qm Wohnfläche abzüglich Treppe und Mauerwerk = knapp unter 200 qm Wohnfläche.

Also nochmal ganz langsam, für ein Haus ca. 11x10 Meter Grundfläche haben wir 4k gezahlt für die Dachdämmung über offizielle Firma. Baumarkt-Materialkosten sind ca. 10 Euro je qm, also 2.000 Euro. Weitere 2.000 Euro sind Lohn/Gewinn. Waren 2 Mann für 2-3 Tage da. Macht dann Lohn/Material etwa 50/50.

30k für eine Dachdämmung? Ist das die Quandt-Familen-Villa? Dafür kannst du ca. 1.500 qm Dach dämmen inkl. Material & Lohn.
[..]

Tja, und dann hast du ein Dach das keine Zwischen- oder Untersparrendämmung erlaubt sonder dich zu einer Außensparrendämmung zwingt (oder du willst sie wegen der besseren Dämmwirkung), dann sind 30 k noch günstig. Die Preise gehen bei ca. 150 €/qm los. Weil es bei dir günstiger ging, heißt das nicht, dass seine Schilderung falsch ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

25000& ist nicht viel bei einem Badezimmer wenn man das alles professionell machen lässt.

Ich habe das gerade erst hinter mir für einen hübschen Wasserhahn ist man locker 350€ los, eine Armatur etwa mit Regendusche sind locker 2000-2500€. Kleine Nische in der Trockenbau Wand in der Dusche um Duschgel abzustellen 500€ extra …

Das kann man endlos fortsetzen und wenn dann noch etwas gehoben gebaut wird etwa Waschlet 6000€ oder Thermostat gesteuertes Wasser in der Dusche 1500€ …

Aber dieser Austin-Powers-Mancave-Klimbim ist doch der, der dann nach 5-10 Jahren kaputt und/oder out of fashion ist.

In den klassischen Villen der Hamburger Elbvororte hat man so einen Tinnef nicht.

Quelle: Ich wohne in so einer, jedenfalls in einer gemieteten Wohnung in einer solchen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Oh man! Wie kann man sich so abzocken lassen.

Ich kann mir echt gut vorstellen wie der Handwerker den weltfremden Akademikern etwas vom Pferd erzählt und danach mit einem fetten Grinsen nach Hause fährt.

Mit solchen Zahlen kann man sich jede Immobilie schlecht reden. Wer es handwerklich nicht drauf hat oder keine entsprechenden Bekannten hat, der sollte wirklich kritisch über einen Hauskauf nachdenken.

Mit Eigenleistung lassen sich viele Gewerke sehr günstig renovieren. In Baumärkten gibt es inzwischen hochwertige Produkte, die idiotensicher zu verarbeiten sind, z. B. Vinyl. Auf YT gibt es hervorragende Tutorials.

Wäre ich Handwerker vom Beruf, würde ich mit vielen hier das Geschäft meines Lebens machen :)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Du hast so recht. Hier versuchen irgendwelche frustrierten Mieter die nie den richtigen Zeitpunkt getroffen haben um ein Haus zu kaufen den Eigenheimbesitzern ihr Haus schlecht zu reden. Die Wahrheit ist aber das die Eigenheimbesitzer Grund und Haus besitzen und die Mieter besitzen nix. Außer ihre Klamotten und ihre Möbel und das Geld auf der Bank was immer weiter an wert verliert und sie damit kämpfen mit viel Risiko das Geld zu vermehren weil sie denken sie können es mit ins Grab nehmen. Haben dann ihr Leben lang gespart und das Geld für Trödel ausgegeben und dafür hat der Gutsherr richtig geil gewohnt und hat sich gefreut als er nach dem 5 Sterne Urlaub nach Hause in sein großes schönes haus mit Garten kam. Der Mieter dagegen schleppt seine Koffer bis zum
Dritten Stock hoch in die kleine 70qm butze für 1200€ warm. Beim hochschleppen der Koffer machen 2 Mitbewohner ihn aufmerksam bitte leise zu sein da es schon nach 18 Uhr ist ansonsten würden sie die Hausverwaltung oder die Polizei wegen Ruhestörung rufen. Und selbst wenn ich für 100.000 Euro alle 10 Jahre renovieren muss dann mach ich es. Na und ? Ist doch nur Geld und mir ist es wichtig schön zu wohnen den die meiste Zeit verbringt man auf der Arbeit und zu Hause. Und da jetzt Home Office angesagt ist sogar noch mehr zu Hause. Und da wo ich mich am meisten aufhalte soll es am schönsten sein und dafür Zahl

Jeder hat eine unterschiedliche Auffassung von Lebensqualität. Für den einen ist es die Unabhängigkeit seiner Mietwohnung ( die er jederzeit an sein aktuelles Leben anpassen kann) der andere will sich ein Nest für seine Familie schaffen. Der eine mag Äpfel der andere mag Birnen, ist ja auch total ok. Quatsch ist, der anderen Seite permanent einzureden, der eigene Weg wäre der Bessere. Vermögenstechnisch ( sieht man auch an vielen Vergleichen im Internet Miete vs Kaufen) nimmt es sich oft nicht viel am Ende des Lebens ( falls der Mieter sein eingespartes Geld investiert). 2 Dinge sind meiner Meinung nach aktuell problematisch ( kommt natürlich auf die Region an, aber bei denen über die hier so diskutiert wird, stimmt es zum Großteil) Erstens ist der Kaufpreis entkoppelt von der Miete ( Multiples über 35 und mehr deuten einfach auf eine Blase in dem Bereich hin) Zweitens die hohen Kredite die aufgenommen werden müssen über 30 Jahre und mehr.

Der obige Post hat Recht, Geld allein macht nicht glücklich, aber einen hohen Schuldenberg den ich nicht bezahlen kann ( mögen die Gründe wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, Krankheit etc auch dem Einzelnen selten vorkommen, wenn sie vorkommen ist es der finanzielle K.O für die Meisten) ist extrem belastend und hat schon viele Familien zerbrochen.
So schön man sich als Eigenheimbesitzer die Bude auch einrichtet, so schön es im ersten Moment auch ist, man gewöhnt sich einfach daran in kürzester Zeit ( Stichwort hedonistische Adaption) Die 400000 Euro Schulden sind jedoch da bis ihr alte Männer/ Frauen seid.

Deswegen: Niemals auf Anschlag finanzieren, worst case Szenarien mal durchrechnen, sich über die Kosten die entstehen nicht selbst anlügen ( Stichwort Haus auf dem Land) und auch nicht über die Entwicklungschancen im Job.

In dieser flexiblen Welt so hohe Kredite aufzunehmen ist ein Klumpenrisiko und ein Eigenheim kein Investment, sondern ein Groschengrab ( ob mir der Zimmermanns Schwager jetzt den Balkon neu macht oder nicht, spielt am Ende keine Rolle)

Und lasst diese Polemik sein: Nur weil du ein Haus hast, fährst du nicht in den 5 Sterne Urlaub und kommst zurück in dein renoviertes Eigenheim und der Mieter muss in der 70 qm Bude hausen und zum Camping im Igluzelt.

Wenn man seriöse Vergleiche anstellen will, dann bitte vom selben Anfangsvermögen und Gehalt ausgehen.
Mehr liquide Mittel hat da nämlich der Mieter und nicht der Eigenheim Besitzer dessen Vermögen im Haus steckt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

25000& ist nicht viel bei einem Badezimmer wenn man das alles professionell machen lässt.

Ich habe das gerade erst hinter mir für einen hübschen Wasserhahn ist man locker 350€ los, eine Armatur etwa mit Regendusche sind locker 2000-2500€. Kleine Nische in der Trockenbau Wand in der Dusche um Duschgel abzustellen 500€ extra …

Das kann man endlos fortsetzen und wenn dann noch etwas gehoben gebaut wird etwa Waschlet 6000€ oder Thermostat gesteuertes Wasser in der Dusche 1500€ …

Aber dieser Austin-Powers-Mancave-Klimbim ist doch der, der dann nach 5-10 Jahren kaputt und/oder out of fashion ist.

In den klassischen Villen der Hamburger Elbvororte hat man so einen Tinnef nicht.

Quelle: Ich wohne in so einer, jedenfalls in einer gemieteten Wohnung in einer solchen.

Ja man kann auch weiter mit Etagentoiletten wohnen - aber jetzt mal Spaß bei Seite. abhängig davon was gemacht werden muss (neue Leitungen...) und welchen standard man haben möchte und welche Extras man möchte und zum Schluss wie groß das Bad ist, kann man Bandbreiten von wenigen TEUR bis mehrer 10TEUR haben.

Ein Beispiel, mein eigenes Bad im Haus hat rd. 40qm mit großer Doppelbadewanne, begehbarer Regenschauerdusche, zwei großen Waschtischen, Saune, Ruhebereich, Fließen sind großformatig aus Naturstein... alleine bei anderen Fließenauswahl (kleiner, kein Naturstein) hätte man hier rd. 100€ auf den qm "sparen" können und das ist bei allen Dingen so, statt der massiven Doppelbadewanne aus Keramik hätte man auch eine aus Emaile / Plastik nehmen können die entsprechend eingebaut wird.....

Was ich damit sagen will hier werden Dinge verglichen wie (meine Schwiegereltern haben aber nur XXXX gebraucht...) ohne zu wissen welche Größe, Ausstattung etc. daher ist ein Vergleich nicht sinnvoll. Und ja mein Bad oben ist nicht die Norm sonder eher die Luxusversion, aber uns war das wichtig und finanziell auch kein Thema.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Als Eigenheimbesitzer muss mich mich ganz hart Fremdschämen wenn ich deine Posts lese...

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Du hast so recht. Hier versuchen irgendwelche frustrierten Mieter die nie den richtigen Zeitpunkt getroffen haben um ein Haus zu kaufen den Eigenheimbesitzern ihr Haus schlecht zu reden. Die Wahrheit ist aber das die Eigenheimbesitzer Grund und Haus besitzen und die Mieter besitzen nix. Außer ihre Klamotten und ihre Möbel und das Geld auf der Bank was immer weiter an wert verliert und sie damit kämpfen mit viel Risiko das Geld zu vermehren weil sie denken sie können es mit ins Grab nehmen. Haben dann ihr Leben lang gespart und das Geld für Trödel ausgegeben und dafür hat der Gutsherr richtig geil gewohnt und hat sich gefreut als er nach dem 5 Sterne Urlaub nach Hause in sein großes schönes haus mit Garten kam. Der Mieter dagegen schleppt seine Koffer bis zum
Dritten Stock hoch in die kleine 70qm butze für 1200€ warm. Beim hochschleppen der Koffer machen 2 Mitbewohner ihn aufmerksam bitte leise zu sein da es schon nach 18 Uhr ist ansonsten würden sie die Hausverwaltung oder die Polizei wegen Ruhestörung rufen. Und selbst wenn ich für 100.000 Euro alle 10 Jahre renovieren muss dann mach ich es. Na und ? Ist doch nur Geld und mir ist es wichtig schön zu wohnen den die meiste Zeit verbringt man auf der Arbeit und zu Hause. Und da jetzt Home Office angesagt ist sogar noch mehr zu Hause. Und da wo ich mich am meisten aufhalte soll es am schönsten sein und dafür Zahl
Ich gerne. Aber einige andere hier halten sich wohl mehr vor dem
Bildschirm ihres Kontos auf und glotzen die ganze Zeit auf die 100.000 Euro oder mehr die sie schon angespart haben. Für mich hat das nichts mit Leben genießen zu tun.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das Problem ist, dass man dankbar sein muss, wenn überhaupt ein Handwerker zu einem Angebot vorbeikommt. Dass die sehr gut verdienen ist klar. Aber sie können sich die Kunden auch aussuchen. Bestimmte Gewerke kann / sollte man nicht selbst machen. Elektro und Installation! Alt eingesessene Betriebe machen zu wenn der Inhaber in Ruhestand geht. Das größte Problem der Handwerker ist der fehlende Nachwuchs! Sowohl auf der Leitungs- als auch auf der Arbeitsebene! Ein guter Geselle muss sehr gut bezahlt werden. Sonst ist er ganz schnell weg.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Das Haus meiner Eltern ist jetzt 30 Jahre alt, die haben alleine in den letzten 3 Jahren über 50000 Euro reingesteckt ( Bad : 25 000 Euro, Terrasse 7000 Euro, Balkon mit Geländer 8000 Euro, Gästetoilette 8000 Euro und einer neuer Einsatz für den Kamin 3000 Euro).

Oh man! Wie kann man sich so abzocken lassen.

Ich kann mir echt gut vorstellen wie der Handwerker den weltfremden Akademikern etwas vom Pferd erzählt und danach mit einem fetten Grinsen nach Hause fährt.

Mit solchen Zahlen kann man sich jede Immobilie schlecht reden. Wer es handwerklich nicht drauf hat oder keine entsprechenden Bekannten hat, der sollte wirklich kritisch über einen Hauskauf nachdenken.

Mit Eigenleistung lassen sich viele Gewerke sehr günstig renovieren. In Baumärkten gibt es inzwischen hochwertige Produkte, die idiotensicher zu verarbeiten sind, z. B. Vinyl. Auf YT gibt es hervorragende Tutorials.

Wäre ich Handwerker vom Beruf, würde ich mit vielen hier das Geschäft meines Lebens machen :)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Experten des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) haben
deswegen für den Postbank Wohnatlas durchgerechnet, wo es günstiger ist zu mieten – und wo man doch den Schritt zum Immobilieneigentümer in Betracht ziehen sollte.

Unter Annahme einer marktüblichen Finanzierung ist es demnach lediglich
in 54 von 401 Landkreisen günstiger, eine Immobilie zu kaufen, als sie zu mieten. So lohnt sich vor allem der Blick auf Ostdeutschland: Am stärksten schlägt das Pendel zugunsten
des Wohnungskaufs im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt aus. Hier flossen 2020 beim Erwerb einer Wohnung im Schnitt gerade einmal 7,5 Prozent des Haushaltseinkommens in die Kreditfinanzierung – für die Mietzahlung mussten dagegen
12,5 Prozent des Einkommens aufgebracht werden.

Vor allem in den Großstädten ist es für Immobilienkäufer teuer geworden:
Belastungen von mehr als 40 Prozent ergeben sich für München, Berlin,
Frankfurt und Hamburg sowie die Landkreise Nordfriesland, Miesbach,
Garmisch-Partenkirchen und Aurich. Die Mieten hingegen blieben dabei
überall unterhalb der 30-Prozent- Schwelle – selbst in München.

Ich denke damit sollten die Diskussionen hier a la "Ich zahle weniger Rate als Miete" beendet sein. Das war vllt 2016 in manchen Gegenden noch so. In den bevölkerungsreichsten Teilen Deutschlands ist ein Kauf heute langfristig nicht mehr lohnenswert. Wenn schon die Rate die vergleichbare Miete übersteigt, dann ist das ein sicheres Verlustgeschäft.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du musst nichts austauschen, das behauptet auch keiner.
Wenn du aber den Wert der Immobilie real erhalten willst, dann musst du es eben schon!

Verkaufst du ein 40 Jahre altes Haus mit ebenso altem Inventar, dann kriegst du auch einen entsprechend niedrigeren Preis. Ist das Konzept so schwer zu verstehen?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

"Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen"

Ich bin zwar nicht der verfasser aber ich muss hier jetzt mal einfach was los werden. Manche übertreiben in der anderen Richtung auch. Meine Eltern haben 1979 (!) gebaut. Also ein über 40 Jahre alter Bau!

Die Bodenbelege, bis auf Teppiche, sind noch die ersten und da "zeitlos" gewählte Fliesen auch noch ok. Das Bad wurde grau gefließt - und ist bis heute das 1. Bad! Einzig die Badmöbel wurden getauscht. Das Dach ist das erste, die Heizung die 2. .... Fenster wurden letztes jahr alle getauscht. Ansonsten waren das auch die ersten. Küche wurde vor 5 Jahren getauscht (25.000 Euro) - aber die muss man auch bei einer Mietswohnung öfters tauschen.

Übertreibt mal in eurem Renovierungswahn nicht alle so.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Das Problem ist, dass man dankbar sein muss, wenn überhaupt ein Handwerker zu einem Angebot vorbeikommt. Dass die sehr gut verdienen ist klar. Aber sie können sich die Kunden auch aussuchen. Bestimmte Gewerke kann / sollte man nicht selbst machen. Elektro und Installation! Alt eingesessene Betriebe machen zu wenn der Inhaber in Ruhestand geht. Das größte Problem der Handwerker ist der fehlende Nachwuchs! Sowohl auf der Leitungs- als auch auf der Arbeitsebene! Ein guter Geselle muss sehr gut bezahlt werden. Sonst ist er ganz schnell weg.

Im Westen Deutschlands ist man als Kunde im Moment Bittsteller wenn es um seriöse und vernünftige Handwerksleistungen geht. Und das wird sich auch in den nächsten 30 Jahren nur noch verschlimmern.
Alle Handwerksbetriebe die ich persönlich kenne sind mind. 120% ausgelastet. Glücklicherweise sind viele davon eher schlechte Kaufleute, sodass sie die Situation nicht ausnutzen um mal kräftig an den Preisen zu schrauben.

Ich kenne auch mehrere Betriebe die wohl schließen werden, sobald der Inhaber in Rente gehen möchte. Es ist immer schwieriger überhaupt brauchbares Personal zu finden, von einem Nachfolger ganz zu schweigen. Als junger Handwerksmeister mit entsprechender Motivation kann man inzwischen oft zwischen mehreren Firmen wählen, die man übernehmen könnte!

Fairerweise ist das Handwerk aber auch selber Schuld. Über Jahrzehnte hat man nix für den Nachwuchs getan und hatte mit eine der toxischsten Ausbildungskulturen überhaupt. Dazu muss man auch sagen, dass die Gehälter für Gesellen einfach scheiße sind. Selbst wenn tariflich oder sogar übertariflich bezahlt wird. Die meisten gehen für den Rest ihres Lebens mit unter 3k brutto nach Hause (im Westen wohlgemerkt).

Klar das die Kombination kaum noch junge Leute in den Beruf lockt. Höchstens die Leute die Gas geben und mit Mitte 20 ihren Meister haben wollen. Aber ein Meister alleine macht halt keine Firma...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Die Experten des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) haben
deswegen für den Postbank Wohnatlas durchgerechnet, wo es günstiger ist zu mieten – und wo man doch den Schritt zum Immobilieneigentümer in Betracht ziehen sollte.

Unter Annahme einer marktüblichen Finanzierung ist es demnach lediglich
in 54 von 401 Landkreisen günstiger, eine Immobilie zu kaufen, als sie zu mieten. So lohnt sich vor allem der Blick auf Ostdeutschland: Am stärksten schlägt das Pendel zugunsten
des Wohnungskaufs im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt aus. Hier flossen 2020 beim Erwerb einer Wohnung im Schnitt gerade einmal 7,5 Prozent des Haushaltseinkommens in die Kreditfinanzierung – für die Mietzahlung mussten dagegen
12,5 Prozent des Einkommens aufgebracht werden.

Vor allem in den Großstädten ist es für Immobilienkäufer teuer geworden:
Belastungen von mehr als 40 Prozent ergeben sich für München, Berlin,
Frankfurt und Hamburg sowie die Landkreise Nordfriesland, Miesbach,
Garmisch-Partenkirchen und Aurich. Die Mieten hingegen blieben dabei
überall unterhalb der 30-Prozent- Schwelle – selbst in München.

Ich denke damit sollten die Diskussionen hier a la "Ich zahle weniger Rate als Miete" beendet sein. Das war vllt 2016 in manchen Gegenden noch so. In den bevölkerungsreichsten Teilen Deutschlands ist ein Kauf heute langfristig nicht mehr lohnenswert. Wenn schon die Rate die vergleichbare Miete übersteigt, dann ist das ein sicheres Verlustgeschäft.

Mit der Abstempelung als Verlustgeschäft wäre ich vorsichtig. Auch wenn die Rate höher ist als die Miete kann es sich noch lohnen da du gleichzeitig ja Vermögen aufbaust. Grundsätzlich hast du aber recht, die Zeiten in denen die monatliche Belastung beim Kaufen nicht höher war als beim mieten sind vorbei (außer man schießt gut Eigenkapital zu, aber das verzerrt dann auch wieder den Vergleich).

Was ich bei den von dir zitierten vergleichen mit dem Anteil des Einkommens verbesserungswürdig finde, ist dass sie nicht nach Alterskohorten oder Mitdauer aufgeschlüsselt sind. Dann wird der Stadt-Land-Unterschied nämlich nochmal krasser. Die zitierten 30 % des Einkommens (was ja gerne auch als Maximum angegeben wird) sind nämlich das Mittel einer recht breiten Verteilung mit einem ziemlichen Gefälle zwischen Altverträgen und neueren. Bloß dass Leute unter 40 und alle die eine neue Wohnung suchen keine Chance auf die günstigen Konditionen der Altverträge haben.

Mal als Beispiel: Ich habe mich mal mit einer älteren Dame aus dem Nachbarhaus hier in Köln unterhalten. Ihre Wohnung ist von Lage, Ausstattung und Zustand mit meiner vergleichbar. Bloß dass sie schon über 50 Jahre dort wohnt und ich noch keine 5. Sie zahlt 6,00 pro qm, ich 11,80. Nur bringt es mir nichts, dass sie so wenig zahlt, weil ich so einen Vertrag nie kriegen werde.

Was mich interessieren würde wäre bspw. der Anteil der Miete am Haushaltseinkommen derer, die maximal 5 oder 10 Jahre in der entsprechenden Wohnung sind. Oder alternativ aller unter 35 oder so. Aber die gibt es leider nicht so einfach.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Als Eigenheimbesitzer muss mich mich ganz hart Fremdschämen wenn ich deine Posts lese...

Made my day. Hast aber Recht.

Die 400000 Euro Schulden sind jedoch da bis ihr alte Männer/ Frauen seid.
Deswegen: Niemals auf Anschlag finanzieren

Warum wir hier immer so schwarz/weiß gedacht und nur der eigene Lebensentwurf als der Richtige gesehen (nicht nur auf diesen Post bezogen)?
Wir freuen uns zum einen über unser Haus, aber ich freue mich auch über unser Vermögen auf Konten und Depots. Wir haben bis zum Anschlag finanziert, brauchen die Schulden aber nicht zu haben bis wir alt sind sondern könnten sie jederzeit komplett tilgen (falls wir die Vorfälligkeitsentschädigung hinnehmen).
Davor haben wir lange zur Miete gewohnt und waren auch nicht unglücklich.
Der eine freut sich, dass er immer noch sein 10qm 70er Jahre Grünes Bad hat und nie Modernisierungsaufwände hatte, der andere erfreut sich an seinem 40qm Luxus Bad für nen 5 oder gar 6-stelligen Betrag.

Leben und leben lassen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also es werden solche verwahrlosten Häuser wo 40 Jahre nichts gemacht wurde Preise um die 400.000€ verlangt. Damals wurden diese Häuser für 200.000 DMARK gekauft. Und genau so wird es auch in dem Fall laufen. Man kauft die Bude jetzt für 400.000 und steckt 200.000 für die Renovierung. In 30 Jahren verkauft man dann ohne was gemacht zu haben für 1.200.000 Euro. Also alles richtig gemacht. In 30 Jahren bekommst du kein Eigenheim mehr unter 1.000.000 Euro. Soviel steht fest. Und das in ganz Deutschland.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Du musst nichts austauschen, das behauptet auch keiner.
Wenn du aber den Wert der Immobilie real erhalten willst, dann musst du es eben schon!

Verkaufst du ein 40 Jahre altes Haus mit ebenso altem Inventar, dann kriegst du auch einen entsprechend niedrigeren Preis. Ist das Konzept so schwer zu verstehen?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

"Aber er hat schon recht, in 25 Jahren muss man natürlich nichts an einem Haus machen. Keine neuen Bäder, keine neue Küchen, Böden, evtl. Fenster, niemals streichen etc. Ich meine, Häuser BJ 1996 sind heute ja auch noch absolut up to date und man muss echt nix machen"

Ich bin zwar nicht der verfasser aber ich muss hier jetzt mal einfach was los werden. Manche übertreiben in der anderen Richtung auch. Meine Eltern haben 1979 (!) gebaut. Also ein über 40 Jahre alter Bau!

Die Bodenbelege, bis auf Teppiche, sind noch die ersten und da "zeitlos" gewählte Fliesen auch noch ok. Das Bad wurde grau gefließt - und ist bis heute das 1. Bad! Einzig die Badmöbel wurden getauscht. Das Dach ist das erste, die Heizung die 2. .... Fenster wurden letztes jahr alle getauscht. Ansonsten waren das auch die ersten. Küche wurde vor 5 Jahren getauscht (25.000 Euro) - aber die muss man auch bei einer Mietswohnung öfters tauschen.

Übertreibt mal in eurem Renovierungswahn nicht alle so.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Als Eigenheimbesitzer muss mich mich ganz hart Fremdschämen wenn ich deine Posts lese...

Du hast so recht. Hier versuchen irgendwelche frustrierten Mieter die nie den richtigen Zeitpunkt getroffen haben um ein Haus zu kaufen den Eigenheimbesitzern ihr Haus schlecht zu reden. Die Wahrheit ist aber das die Eigenheimbesitzer Grund und Haus besitzen und die Mieter besitzen nix. Außer ihre Klamotten und ihre Möbel und das Geld auf der Bank was immer weiter an wert verliert und sie damit kämpfen mit viel Risiko das Geld zu vermehren weil sie denken sie können es mit ins Grab nehmen. Haben dann ihr Leben lang gespart und das Geld für Trödel ausgegeben und dafür hat der Gutsherr richtig geil gewohnt und hat sich gefreut als er nach dem 5 Sterne Urlaub nach Hause in sein großes schönes haus mit Garten kam. Der Mieter dagegen schleppt seine Koffer bis zum
Dritten Stock hoch in die kleine 70qm butze für 1200€ warm. Beim hochschleppen der Koffer machen 2 Mitbewohner ihn aufmerksam bitte leise zu sein da es schon nach 18 Uhr ist ansonsten würden sie die Hausverwaltung oder die Polizei wegen Ruhestörung rufen. Und selbst wenn ich für 100.000 Euro alle 10 Jahre renovieren muss dann mach ich es. Na und ? Ist doch nur Geld und mir ist es wichtig schön zu wohnen den die meiste Zeit verbringt man auf der Arbeit und zu Hause. Und da jetzt Home Office angesagt ist sogar noch mehr zu Hause. Und da wo ich mich am meisten aufhalte soll es am schönsten sein und dafür Zahl
Ich gerne. Aber einige andere hier halten sich wohl mehr vor dem
Bildschirm ihres Kontos auf und glotzen die ganze Zeit auf die 100.000 Euro oder mehr die sie schon angespart haben. Für mich hat das nichts mit Leben genießen zu tun.

Ich schäme mich auch fremd. Besitze auch 2 Immobilien - eine DHH und eine Wohnung.

Wohne aber selbst in Miete, weil es hier (in München) einfach keine andere Möglichkeit mit einem Haushaltseinommen von 250.000 Euro gibt ohne sich über mehrer Jahrzehnte zu
verschulden und eine extreme Riske aufzubauen.

Hier wird eine eigene Lebensvorstellung extrem auf den Rest der Menschheit umgeschlagen und ordentlich unreflektiert gedisst - warum eigentlich? Selber die Hosen voll weil mehrere hundertausend Euro Schulden und Stress mit dem Ehepartner?

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich verstehe dieses Eigenheim-bashing wirklich am wenigsten von allen gängigen bashings in diesem Forum. Ihr müsst einfach einsehen, dass Leute die früh (60er) gebaut haben, einen enormen Wertzuwachs hatten, der jeden Goldman Sachs Trader in den Schatten stellen würde. Wenn das Bauland früher 1-2DM pro qm wert war dann ist das eben eine 200x Steigerung. Und das nur in den ländlichen Gegenden in Berlin wäre es eine 4000x Steigerung. Dazu kommt, dass jede handwerkliche Leistung den Wert des Hauses nochmal erhöht. Egal was am Haus anfällt es resultiert (fast) immer eine Wertsteigerung. Immobilien waren einfach schon immer die beste Anlageoption.

Rohstoffe sind logischerweise nicht unendlich da. Wenn jetzt die Rohstoffpreise noch weiter hoch gehen oder noch eine Krise am Aktienmarkt passiert werden Eigenheimbesitzer immer weiter gewinnen. Wenn man bedenkt, dass bald Millionen Klimaflüchtlinge aus (reichen) Ländern nach Europa / Deutschland kommen, denke ich, dass kein Haus unter mehreren Millionen weggehen wird. Conclusio: Wer ein Eigenheim erbt hat quasi im Lotto gewonnen, wer jetzt noch kaufen kann, sollte dies wahrnehmen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also ich bin der Meinung wer keine Kohle hat und ein Haus nicht bezahlen bzw. halten kann der sollte es auch lassen und hier nicht mitdiskutieren. Ich kann mir auch keinen Ferrari leisten und deshalb gehe ich nicht in ein Forum und mecker rum warum man für ein Auto 400.000 € bezahlen soll.

Wer aber ein Haus will und Geld hat aber dennoch sagt es ist ihm zu teuer der hat den Sinn von Geld und Lebensqualität nicht verstanden. Wenn ich mir etwas leisten kann was ich auch will dann hole ich es mir auch egal was es kostet. Das Geld auf der Bank bringt mir nämlich nix. Dann kommen welche und sagen es bringt dir aber Sicherheit. Welche Sicherheit ? Gibt es mir die Sicherheit das ich morgen nicht umkippe und nie wieder aufwache ? Nein. Es gibt keine Sicherheit. Selbst wenn ich zur Miete wohne bin ich nicht flexibel und kann sagen morgen zieh ich aus. Man muss erst kündigen dann die Sachen rausschleppen. Als ob es so einfach ist. Mein Haus kann ich in den nächsten 2 Wochen verkaufen. Da bin ich noch flexibler als der Mieter der eine Kündigungsfrist von 3 Monaten hat.

Nochmal: Wer Geld hat soll gefälligst bezahlen denn Geld ist dafür da um es auszugeben. Und da es momentan und auch in Zukunft nicht günstiger wird und das Mieten noch viel Teurer bis zum Lebensende ist dann ist kaufen die bessere Alternative. Da bekomme ich mehr für mein Geld. Denkt mal darüber nach anstatt die ganze Zeit zu meckern und von irgendwelchen Blasen zu quatschen. Das tut ihr bereits seit 10 Jahren anstatt den Hintern hochzukriegen und vor 10 Jahren ein Haus für 300.000 € zu kaufen was jetzt 550.000€ liegt. Die Macher haben damals schon zugeschlagen und die Schwätzer meckern immer noch rum und werden es auch in 20 Jahren noch mit 60. Wahrscheinlich werden sie hier immer noch von einer Blase sprechen die bald platzen wird und sie sich dann von ihrem angesparten dann alles aufkaufen. In der Zeit haben sie dann bereits seit 30 Jahren für eine Mietwohnung 360.000€ hingeblättert. Das gleiche was einige der Bank gezahlt haben für das Haus. Nur das der Mieter weitere 20 Jahre um die 240.000€ zahlen wird und der Eigentümer nix mehr.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das sind keine Schulden sondern Verbindlichkeiten. Man kann das Haus sofort für 550.000 verkaufen und die restlichen Schulden von 150.000 der Bank auszahlen.
Unter dem Strich hat man 400.000€ plus und das weiß auch die Bank das sie den Wert des Hauses immer im Blick behält. Also das mit den Schulden ist blödsinn. Der Mieter hat auch mietschulden mit denen er die nächsten 30 Jahre rechnen muss oder schläft er morgen unter der Brücke. Hört mir auf mit solch einem Kindergarten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Als Eigenheimbesitzer muss mich mich ganz hart Fremdschämen wenn ich deine Posts lese...

Du hast so recht. Hier versuchen irgendwelche frustrierten Mieter die nie den richtigen Zeitpunkt getroffen haben um ein Haus zu kaufen den Eigenheimbesitzern ihr Haus schlecht zu reden. Die Wahrheit ist aber das die Eigenheimbesitzer Grund und Haus besitzen und die Mieter besitzen nix. Außer ihre Klamotten und ihre Möbel und das Geld auf der Bank was immer weiter an wert verliert und sie damit kämpfen mit viel Risiko das Geld zu vermehren weil sie denken sie können es mit ins Grab nehmen. Haben dann ihr Leben lang gespart und das Geld für Trödel ausgegeben und dafür hat der Gutsherr richtig geil gewohnt und hat sich gefreut als er nach dem 5 Sterne Urlaub nach Hause in sein großes schönes haus mit Garten kam. Der Mieter dagegen schleppt seine Koffer bis zum
Dritten Stock hoch in die kleine 70qm butze für 1200€ warm. Beim hochschleppen der Koffer machen 2 Mitbewohner ihn aufmerksam bitte leise zu sein da es schon nach 18 Uhr ist ansonsten würden sie die Hausverwaltung oder die Polizei wegen Ruhestörung rufen. Und selbst wenn ich für 100.000 Euro alle 10 Jahre renovieren muss dann mach ich es. Na und ? Ist doch nur Geld und mir ist es wichtig schön zu wohnen den die meiste Zeit verbringt man auf der Arbeit und zu Hause. Und da jetzt Home Office angesagt ist sogar noch mehr zu Hause. Und da wo ich mich am meisten aufhalte soll es am schönsten sein und dafür Zahl
Ich gerne. Aber einige andere hier halten sich wohl mehr vor dem
Bildschirm ihres Kontos auf und glotzen die ganze Zeit auf die 100.000 Euro oder mehr die sie schon angespart haben. Für mich hat das nichts mit Leben genießen zu tun.

Ich schäme mich auch fremd. Besitze auch 2 Immobilien - eine DHH und eine Wohnung.

Wohne aber selbst in Miete, weil es hier (in München) einfach keine andere Möglichkeit mit einem Haushaltseinommen von 250.000 Euro gibt ohne sich über mehrer Jahrzehnte zu
verschulden und eine extreme Riske aufzubauen.

Hier wird eine eigene Lebensvorstellung extrem auf den Rest der Menschheit umgeschlagen und ordentlich unreflektiert gedisst - warum eigentlich? Selber die Hosen voll weil mehrere hundertausend Euro Schulden und Stress mit dem Ehepartner?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Ich verstehe dieses Eigenheim-bashing wirklich am wenigsten von allen gängigen bashings in diesem Forum. Ihr müsst einfach einsehen, dass Leute die früh (60er) gebaut haben, einen enormen Wertzuwachs hatten, der jeden Goldman Sachs Trader in den Schatten stellen würde. Wenn das Bauland früher 1-2DM pro qm wert war dann ist das eben eine 200x Steigerung. Und das nur in den ländlichen Gegenden in Berlin wäre es eine 4000x Steigerung. Dazu kommt, dass jede handwerkliche Leistung den Wert des Hauses nochmal erhöht. Egal was am Haus anfällt es resultiert (fast) immer eine Wertsteigerung. Immobilien waren einfach schon immer die beste Anlageoption.

Rohstoffe sind logischerweise nicht unendlich da. Wenn jetzt die Rohstoffpreise noch weiter hoch gehen oder noch eine Krise am Aktienmarkt passiert werden Eigenheimbesitzer immer weiter gewinnen. Wenn man bedenkt, dass bald Millionen Klimaflüchtlinge aus (reichen) Ländern nach Europa / Deutschland kommen, denke ich, dass kein Haus unter mehreren Millionen weggehen wird. Conclusio: Wer ein Eigenheim erbt hat quasi im Lotto gewonnen, wer jetzt noch kaufen kann, sollte dies wahrnehmen.

Meine Großeltern haben Anfang der 70'er ein Haus in der Umgebung von Bonn gebaut. Das hat damals etwa 500k DM gekostet. Vor 2-3 Jahren ist ein ähnliches Haus in der Nachbarschaft für ca. 700k weg gegangen. Vielleicht ist es jetzt etwas teurer, aber viel mehr als ein Faktor 3 Wertsteigerung in 50 Jahren ist es nicht.

War für sie bestimmt die richtige Investition, da sie ihr Haus und ihren Garten lieben und immer noch drin leben. Aber ein legendärer Wertzuwachs sieht anders aus.

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