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Eure größten Regrets

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Ein Interessanter Denkanstoß für alle zu diesem Thema ist das Buch "Tuesdays with Morrie". Erst vor kurzem gelesen und fand es wahnsinnig fesselnd und lehrreich.

Erweitert vielleicht den Horizont des ein oder Anderen, gerade in diesem Forum (auch meinen).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

BWL statt Winfo studiert zu haben. Ich arbeite zwar nun in der IT, aber der Weg war nicht ohne.

Ich glaube, es wäre einfacher gewesen direkt Winfo / Info studiert zu haben. Den ganzen Kram mit Praktika, guten Note etc. ist dort gar nicht notwendig.

Würdest du BWLern raten nen Master in Winfo zu machen?

Ich kann nur jedem empfehlen Info o.ä. zu machen - coole Arbeit, home office, hohe Gehälter. Ein Kumpel hat nach 4 Jahren den Exit in die Industrie gemacht mit 100k und ist stets um 17 Uhr Zuhause. Ein Gehalt von dem die meisten (!) BWLer träumen können.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

BWL statt Winfo studiert zu haben. Ich arbeite zwar nun in der IT, aber der Weg war nicht ohne.

Ich glaube, es wäre einfacher gewesen direkt Winfo / Info studiert zu haben. Den ganzen Kram mit Praktika, guten Note etc. ist dort gar nicht notwendig.

Würdest du BWLern raten nen Master in Winfo zu machen?

Ich kann nur jedem empfehlen Info o.ä. zu machen - coole Arbeit, home office, hohe Gehälter. Ein Kumpel hat nach 4 Jahren den Exit in die Industrie gemacht mit 100k und ist stets um 17 Uhr Zuhause. Ein Gehalt von dem die meisten (!) BWLer träumen können.

100k schafft kaum einer außerhalb von IGM. Die meisten deutschen Konzerne sind sehr hierachisch und altbacken, daher ist man da mit BWL immernoch am besten dran. In anderen Ländern sieht das anders aus, da verdient man mit Know-How vergleichsweise mehr.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dass ich entgegen meines Wunsches nach den Willen der Familie WiInfo studiert habe obwohl mich dieses ganze Info Zeugs 0 interessiert hat. Wäre lieber nach HSG oder an die WHU für BWL.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dass ich mich damals für einen Pharmakonzern mit höchst fragwürdigen Praktiken entschieden habe, nur um die 200k mal zu knacken. Vertraut mir, Geld ist nichts wert und irgendwann hat man Probleme mit dem Gewissen zu leben. Ich hätte gleich für etwas Gutes kämpfen sollen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

Dass ich mich damals für einen Pharmakonzern mit höchst fragwürdigen Praktiken entschieden habe, nur um die 200k mal zu knacken. Vertraut mir, Geld ist nichts wert und irgendwann hat man Probleme mit dem Gewissen zu leben. Ich hätte gleich für etwas Gutes kämpfen sollen.

Wenn es nur das Gewissen und nicht die Staatsanwaltschaft ist...

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Monnacios

Eure größten Regrets

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

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WiWi Gast

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Monnacios schrieb am 22.04.2019:

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

Tragisch, tragisch...
Aber: Es ist nie zu spät neue Wege einzuschlagen und so gut wie immer falsch die Schuld ausschließlich bei anderen zu suchen.

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WiWi Gast

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Nachhilfe? Wozu?? Mit ähnlichen Voraussetzungen wie Du habe ich nie Nachhilfe bekommen, das Geld dafür wäre überhaupt nicht verfügbar gewesen. Stattdessen hatte ich dann selbst Nachhilfe gegeben. Für die faulen Kids wohlhabender Eltern. War leicht verdientes Geld!

Monnacios schrieb am 22.04.2019:

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

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WiWi Gast

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Dass ich mich zuerst zwei Jahre bei einer Big4 (Audit) gequält habe und erst dann in den Mittelstand gewechselt bin. Ich hatte immer unterdurchschnittliche Bewertungen und bin mit der Mentalität nicht klar gekommen.

Um Teamleiter zu werden, hat es aber dann zumindest doch gereicht. ;)

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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Monnacios

Eure größten Regrets

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Monnacios schrieb am 23.04.2019:

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

2400 EUR findest du wenig...?! Was machen deine Freunde denn beruflich ?!

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

2.400 SIND wenig. Hat doch so gut wie jeder Handwerker und Bauarbeiter (plus noch mal vierstellig am Wochenende brutto gleich netto).

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WiWi Gast

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Monnacios schrieb am 23.04.2019:

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

Den Realitätsverlust, den man im Umfeld einer Hochschule erleidet, hast du immerhin vollumfänglich mitgenommen. Also tröste dich, etwas Stallgeruch ist dann doch vorhanden, wenn man 2.400 netto als "rumdümpeln" bezeichnet und für etwas hält, das man auch ohne Studium (das aus Party und Faulenzen bestand, nach eigenen Angaben) hätte haben können. Womöglich noch im selben Alter? Und mit dem gleichen gezeigten "Elan" im Rahmen einer Berufstätigkeit nach Ausbildung?

"Das rächt sich jetzt."

  • Ich sag dir was: du hast Glück, dass man hierzulande die Bildung - sowohl finanziell als auch hinsichtlich des Anspruchs - hinterhergeschmissen bekommt und du Gelegenheit hattest, deine geistige Unreife im jungen Erwachsenenalter ohne großen Schaden ausleben zu können.

Damit mich hier keiner falsch versteht: natürlich kann man 2.400 EUR auch ohne Studium verdienen. Man kann auch weit mehr verdienen. Aber dann hängen da überproportional viel Arbeit, Verzicht, Herzblut, Schweiß und Tränen dran - also alles, was die Gute nicht bereit war, in ihr Studium zu investieren. Witzig, wie sie dann glaubt, ausgerechnet sie würde bei den Nicht-Akademikern zur Elite zählen. Das ist der gleiche Effekt wie beim Vergleich Lehrer/"freie Wirtschaft". Wären draußen natürlich alles High Performer geworden...

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

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WiWi Gast

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Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

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Monnacios

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

2400 EUR findest du wenig...?! Was machen deine Freunde denn beruflich ?!

Meine Freunde arbeiten als Senior Manager bei Deloitte und Bearing Point, einer arbeitet als KAM in einem Konzern, einer bei Masters Food im Marketing.

Für 2400 Euro netto hätte ich wirklich nicht zwei Studiengänge absolvieren müssen.

Ich habe eine kaufm. Ausbildung in einem IGM-Betrieb absolviert. Meine ehemalige Mitazubine ist dort geblieben und verdient ihre 3000 Euro netto bei einer 35 Stundenwoche mit Diensthandy und -auto.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

Du rechnest wohl StKl. 1 ohne Kinder und dazu GKV. Da bleibt vom Brutto nicht viel übrig, und das zu Recht. Man kann alleine ja auch trotzdem gut davon leben. Wenn Du aber mal verheiratet bist, StKl. 3 hast und zwei Kinder, dann sieht das ganz anders aus. PKV hat auch noch Sparpotential. Bei mir bleiben dann zum Beispiel von etwas über 9k brutto mehr als 6k hängen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

Du rechnest wohl StKl. 1 ohne Kinder und dazu GKV. Da bleibt vom Brutto nicht viel übrig, und das zu Recht. Man kann alleine ja auch trotzdem gut davon leben. Wenn Du aber mal verheiratet bist, StKl. 3 hast und zwei Kinder, dann sieht das ganz anders aus. PKV hat auch noch Sparpotential. Bei mir bleiben dann zum Beispiel von etwas über 9k brutto mehr als 6k hängen.

Kann ich bestätigen, habe bei 16k Brutto auch 11k Netto übrig. Steuererklärung hilft auch nochmal.

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WiWi Gast

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Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.
Das war vor 10 Jahren, heute sieht es so aus:
Er 38h Woche 2,1k netto mit den Standard zulangen etc. on top kommt Bereitschaftsdienst (200 Euro nur wenn man sich meldet, wenn man dann tatsächlich was tun muss mal 2,5.
Damit hat er über Ostern ca. 1000 netto zusätzlich verdient).

Ich 40h (+5-10h unbezahlt) Woche und 2,6k netto. on top kommt ein lächerlicher "Bonus" von 1-5k brutto pa.
Ich muss dazu öfter mal verreisen und hab ein allgemein relativ angespanntes Arbeitsumfeld, während er durchaus mal 2 Stunden Mittag macht und mit den Kollegen Bier trinkt (und natürlich trotzdem aufschreibt).

Lange Rede kurzer Sinn. Mein Mathe Studium hätte es nicht gebraucht. Allein was er in der Zeit in der ich auf der Schule/Uni war verdient hat hole ich nicht mehr wirklich ein.
Und selbst wenn, sein Leben ist wesentlich entspannter bei nur marginal weniger (wenn überhaupt) Geld.
Wenn ich nicht bald aus dem Berater Mist raus komme dreh ich noch durch.

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Monnacios

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.

Richtig.

Ich hätte einfach im IGM-Betrieb weiterarbeiten und nebenberuflich BWL per Fernstudium absolvieren sollen.

Dann hätte ich Gehalt bekommen, früh in die Rentenkasse eingezahlt und keine Bafög-Schulden angehäuft.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Schulzeit ist immer am Übelsten. Man ist als unerfahrenes Kind ohne Mentor total am Arsch. Deshalb finde ich das in den USA mit den "Life Coaches" auch sehr gut. Im Endeffekt bereitet einen die Schule hier auf nichts zählbares im Leben vor. Hard Skills werden überbewertet, Soft Skills deutlich unterbewertet. Am Ende kommt es aber immer auf die Persönlichkeit an, da diese einen 24/7 begleitet bei allen Lebensentscheidungen (Im Gegensatz zu n-ter Basis und Vektoren).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.
Das war vor 10 Jahren, heute sieht es so aus:
Er 38h Woche 2,1k netto mit den Standard zulangen etc. on top kommt Bereitschaftsdienst (200 Euro nur wenn man sich meldet, wenn man dann tatsächlich was tun muss mal 2,5.
Damit hat er über Ostern ca. 1000 netto zusätzlich verdient).

Ich 40h (+5-10h unbezahlt) Woche und 2,6k netto. on top kommt ein lächerlicher "Bonus" von 1-5k brutto pa.
Ich muss dazu öfter mal verreisen und hab ein allgemein relativ angespanntes Arbeitsumfeld, während er durchaus mal 2 Stunden Mittag macht und mit den Kollegen Bier trinkt (und natürlich trotzdem aufschreibt).

Lange Rede kurzer Sinn. Mein Mathe Studium hätte es nicht gebraucht. Allein was er in der Zeit in der ich auf der Schule/Uni war verdient hat hole ich nicht mehr wirklich ein.
Und selbst wenn, sein Leben ist wesentlich entspannter bei nur marginal weniger (wenn überhaupt) Geld.
Wenn ich nicht bald aus dem Berater Mist raus komme dreh ich noch durch.

Als Berater sollte doch mehr als 2,6 Netto drin sein? Oder bist du gerade im ersten Jahr bei einer kleinen Beratung? Ich denke du hast doch noch deutlich mehr Potenzial dein Gehalt zu steigern im Vergleich zu deinem Freund.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

+1

Wer studieren nur als nötiges Übel ansieht um an ein hohes Gehalt zu kommen sollte es wirklich lassen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Das ist natürlich sehr falsch. Bei T2 Beratungen verdient man genauso viel wie bei MBB, bei T3 weniger, aber mehr als 50k.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dennoch ist >3k netto nach 3 Jahren für 90% der Berater falsch.
Big4 nicht, BearingPoint nicht etc.

Wenn jetzt natürlich jemand seine Spesen dazu rechnet ist er drüber... aber rechnet halt auch falsch.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Oh und ein kleiner Nachtrag.
Der Elektriker mit 2,1k ist NICHT bei IGM.
Da kenne ich auch einen mit genau 50k Euro Jahresgehalt (Abrechnung gesehen).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Das gibt es ja nicht. Ihr seid doch alle nicht zum studieren in andere städte gegangen nur um später mehr zu verdienen als der Elektriker von nebenan?
Es geht auch viel um Weiterentwicklung, persönliche Weiterentwicklung, Interdiszplinäre Ansichten von anderen, Interessen und einfach eine geile Studienzeit. Wer das Leben so krass engstirnig sieht, dass er jetzt unbedingt mehr verdienen muss als der Elektriker, dann mach dich selbstständig, sonst wird das nichts.

Es sollte eig jeder wissen, dass einer der am fließband iwo arbeitet sogar mehr als der chillige IGM Mitarbeiter verdient. Und wer das verleugnet, der hat die Welt nicht verstanden.
Und das die Erstsemester denken, dass alle Berater in der UB soviel mehr verdienen ist vollkommener humbug. 60K im Jahr sind bei STKL 1 auch "nur" 2,8 netto ca. Du verdienst nicht millionen und wenn du das willst, dann mach dich selbstständig.

Finde ich immer wieder unglaublich wie jeder sich darüber streiten muss warum weshalb wieso dies und jenes hier und so passiert. Wenn ihr unzufrieden seid dann ändert was und heult nicht soviel rum. Einfach lächerlich sowas.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Jep die geile Studienzeit bei einem Mathestudium + Job + jede Semesterferien arbeiten.

Ich bin so froh das das vorbei ist. Da hab ich in der Beratung weniger Stunden in der Woche.

Man darf auch nicht vergessen, das man sich überall Weiterentwickeln kann.
Dafür braucht es kein Studium.

Ich glaube ich würde trotzdem wieder studieren, warum weiß ich aber nicht genau.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Finde ich immer wieder unglaublich wie jeder sich darüber streiten muss warum weshalb wieso dies und jenes hier und so passiert. Wenn ihr unzufrieden seid dann ändert was und heult nicht soviel rum. Einfach lächerlich sowas.

Das Thema heißt "Eure größten Regrets", da geht es gerade darum rumzuheulen ;) Ich persönlich finde es ziemlich spannend und lehrreich.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Das ist natürlich sehr falsch. Bei T2 Beratungen verdient man genauso viel wie bei MBB, bei T3 weniger, aber mehr als 50k.

Big4 und Accenture sind zusammen größer als die ganzen T2s +T1 zusammen, der Großteil der Berater verdient weniger als 3k netto nach drei Jahren. Da kommen nochmal kleine UBs die nicht unbedingt hochspezialisiert sind drauf.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Am besten verdienen Berater im Rechtsbereich. Da sind locker 6 - 7 k netto drin. MBB zählt eher schlecht.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

3k und 2,9k liegen jetzt nicht weit voneinander entfernt

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

So einfach kann man es sich dann doch auch wieder nicht machen. Habe zwar selbst erlebt, wie die Töchter des Schulleiters alle mit die Besten ihres Jahrgangs waren und später, dass die Tochter des Studienleiters mit 1,* im "Studiengang ihres Vaters" abgeschlossen hat, aber der einfache "wohlhabende" BWLer-Papa hat da irgendwann keinen großen Einfluss mehr. Am Elternabend mag es die anderen Eltern und Lehrer ja vielleicht noch beeindrucken, wenn er von seinem Beruf erzählt und sich dann zum Elternsprecher wählen lässt, aber irgendwann ist mal Schluss und dann sind die Sprösslinge auf sich alleine gestellt. Und dann zeigt sich, wie viel das alles gebracht hat.

Mit der Dame aus dem ersten Beispiel, deren Vater der Schulleiter war, habe ich direkt nach dem Abi zusammen ein FSJ gemacht. In der Schule hatte sie noch einen riesigen Freundeskreis, weil sich natürlich jeder mit ihr gutstellen wollte, im FSJ war sie schlagartig die Einzelkämpferin ohne Freunde.

Bevor ich jetzt aber abschweife möchte ich sagen, dass die von dir beschriebenen Fälle mit Sicherheit nicht der Mehrheit entsprechen. Ja, man hat mit "wohlhabenden" Eltern bessere Chancen. Heißt aber nicht, dass jedes Kind einer Akademikerfamilie alles in den Hintern geschoben bekommt. Ich gebe dir Recht, dass in so einer Familie eher danach geschaut wird, dass das Kind Abi macht, studiert und einen guten Job bekommt, als es in einer sozial schwachen Familie der Fall ist. Das wird aber i.d.R. sicherlich nicht auf Biegen und Brechen gemacht, wie es in deinen (vermutlich auch bewusst überspitzten) Beispielen rüberkommt.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Kompletter Unsinn. Ärmere Familien können durchaus ein akademisches Bildungsnivau haben, während wohlhabende Familien Unternehmer mit Handwerksbetrieb sein können. Ich kann mich nur an zwei Studienkollegen erinnern, deren Eltern Akademiker gewesen waren. Bei allen anderen war das nicht der Fall. Von denen hatte auch niemand in der Schulzeit Nachhilfe bekommen. Ingenieur-Studium an der TU.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

Ja aber es ist doch in diesem Fall berechtigt? Meine Eltern haben doch einiges dafür getan, dass ich diesen Weg so bestreiten kann und mal über 100k verdiene.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

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WiWi Gast

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Kann ich mir tatsächlich vorstellen das du das in 10 Jahren anders siehst (habe aber keine Kinder und deswegen eig. keine Ahnung)

Nur wenn ich mir denke das bei vielen die Kinder bis ende des Studiums zuhause wohnen, also irgendwann wenn es blöd läuft mit 25-30 das Haus verlassen....
Die haben ihr Haus mit mitte 60 wieder "für sich".
Hört sich eig. furchtbar an.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Problem ist auch, dass man viel Risikoaverser wird mit Familie. Arbeitgeber Wechsel werden eher vermieden und damit potentielle Aufstiegschancen.
Bin der Meinung, dass man den ersten Karrieresprung (zu Personalverantwortung) mitnehmen sollte, wenn gewünscht und möglich, bevor es an die Familienumsetzung geht.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Kann ich mir tatsächlich vorstellen das du das in 10 Jahren anders siehst (habe aber keine Kinder und deswegen eig. keine Ahnung)

Nur wenn ich mir denke das bei vielen die Kinder bis ende des Studiums zuhause wohnen, also irgendwann wenn es blöd läuft mit 25-30 das Haus verlassen....
Die haben ihr Haus mit mitte 60 wieder "für sich".
Hört sich eig. furchtbar an.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 21.02.2019:

Zu wenig Sport ist definitiv bei vielen Menschen im Nachhinein ein Fehler gewesen.
Ich selbst war schon sportlich (Fussball), habe aber mit Start des Berufslebens die Frage gestellt ob ich das so handhaben will wie die anderen Kollegen: Aufstehen, Arbeiten, Feierabend und ab auf die Couch. Ich habe mich dagegen entschieden. Seitdem mache ich noch intensiv Krafttraining, weiterhin Fussball und Radfahren. Ab und zu aus Spaß private Siebenkämpfe.

Ich fühle mich fantastisch. Muskulöser und definierter als je zuvor, ist es interessant zu sehen wie die Frauenwelt reagiert. Ich sah schon immer gut aus, aber war eher sehr dünn durch den Fussball. Durch die Transformation kann ich mich teils vor Anfragen kaum retten.
Der Körper ist unser eigener Tempel und entsprechend sollte man ihn behandeln. Zu viele Menschen wissen gar nicht, zu was ihr Körper alles in der Lage ist. Das sind dann Spätstarter wie der gehetzte Manager in seinen 40ern, der sich dann auf einmal einen Marathon in den Kopf setzt.

Tim Wiese ;-))

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