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Eure größten Regrets

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Ein Interessanter Denkanstoß für alle zu diesem Thema ist das Buch "Tuesdays with Morrie". Erst vor kurzem gelesen und fand es wahnsinnig fesselnd und lehrreich.

Erweitert vielleicht den Horizont des ein oder Anderen, gerade in diesem Forum (auch meinen).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

BWL statt Winfo studiert zu haben. Ich arbeite zwar nun in der IT, aber der Weg war nicht ohne.

Ich glaube, es wäre einfacher gewesen direkt Winfo / Info studiert zu haben. Den ganzen Kram mit Praktika, guten Note etc. ist dort gar nicht notwendig.

Würdest du BWLern raten nen Master in Winfo zu machen?

Ich kann nur jedem empfehlen Info o.ä. zu machen - coole Arbeit, home office, hohe Gehälter. Ein Kumpel hat nach 4 Jahren den Exit in die Industrie gemacht mit 100k und ist stets um 17 Uhr Zuhause. Ein Gehalt von dem die meisten (!) BWLer träumen können.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

BWL statt Winfo studiert zu haben. Ich arbeite zwar nun in der IT, aber der Weg war nicht ohne.

Ich glaube, es wäre einfacher gewesen direkt Winfo / Info studiert zu haben. Den ganzen Kram mit Praktika, guten Note etc. ist dort gar nicht notwendig.

Würdest du BWLern raten nen Master in Winfo zu machen?

Ich kann nur jedem empfehlen Info o.ä. zu machen - coole Arbeit, home office, hohe Gehälter. Ein Kumpel hat nach 4 Jahren den Exit in die Industrie gemacht mit 100k und ist stets um 17 Uhr Zuhause. Ein Gehalt von dem die meisten (!) BWLer träumen können.

100k schafft kaum einer außerhalb von IGM. Die meisten deutschen Konzerne sind sehr hierachisch und altbacken, daher ist man da mit BWL immernoch am besten dran. In anderen Ländern sieht das anders aus, da verdient man mit Know-How vergleichsweise mehr.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dass ich entgegen meines Wunsches nach den Willen der Familie WiInfo studiert habe obwohl mich dieses ganze Info Zeugs 0 interessiert hat. Wäre lieber nach HSG oder an die WHU für BWL.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dass ich mich damals für einen Pharmakonzern mit höchst fragwürdigen Praktiken entschieden habe, nur um die 200k mal zu knacken. Vertraut mir, Geld ist nichts wert und irgendwann hat man Probleme mit dem Gewissen zu leben. Ich hätte gleich für etwas Gutes kämpfen sollen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

Dass ich mich damals für einen Pharmakonzern mit höchst fragwürdigen Praktiken entschieden habe, nur um die 200k mal zu knacken. Vertraut mir, Geld ist nichts wert und irgendwann hat man Probleme mit dem Gewissen zu leben. Ich hätte gleich für etwas Gutes kämpfen sollen.

Wenn es nur das Gewissen und nicht die Staatsanwaltschaft ist...

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Monnacios

Eure größten Regrets

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

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WiWi Gast

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Monnacios schrieb am 22.04.2019:

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

Tragisch, tragisch...
Aber: Es ist nie zu spät neue Wege einzuschlagen und so gut wie immer falsch die Schuld ausschließlich bei anderen zu suchen.

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WiWi Gast

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Nachhilfe? Wozu?? Mit ähnlichen Voraussetzungen wie Du habe ich nie Nachhilfe bekommen, das Geld dafür wäre überhaupt nicht verfügbar gewesen. Stattdessen hatte ich dann selbst Nachhilfe gegeben. Für die faulen Kids wohlhabender Eltern. War leicht verdientes Geld!

Monnacios schrieb am 22.04.2019:

Meine Eltern sind Arbeiter gewesen und da war es schon eine reife Leistung, dass ich überhaupt Abitur gemacht habe. Von Haus aus galt "4 gewinnt", Nachhilfe wurde nicht für nötig befunden und daher belief sich mein Abitur auf 2,5.

Da wäre wirklich mehr drin gewesen und ich hätte mir gewünscht, dass meine Eltern mich zur Nachhilfe gezwungen hätten.

Danach habe ich ein falsches Studium gewählt. Ich wollte BWL studieren, aber meine Mutter meinte, mit einer 3 in Mathematik sei das keine gute Idee.

Daher Gewi studiert und das bereue ich natürlich zutiefst, auch aus monetären Gründen.

Fazit- sich nie bequatschen lassen und sein Ding durchziehen!

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WiWi Gast

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Dass ich mich zuerst zwei Jahre bei einer Big4 (Audit) gequält habe und erst dann in den Mittelstand gewechselt bin. Ich hatte immer unterdurchschnittliche Bewertungen und bin mit der Mentalität nicht klar gekommen.

Um Teamleiter zu werden, hat es aber dann zumindest doch gereicht. ;)

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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Monnacios

Eure größten Regrets

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Monnacios schrieb am 23.04.2019:

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

2400 EUR findest du wenig...?! Was machen deine Freunde denn beruflich ?!

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

2.400 SIND wenig. Hat doch so gut wie jeder Handwerker und Bauarbeiter (plus noch mal vierstellig am Wochenende brutto gleich netto).

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WiWi Gast

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Monnacios schrieb am 23.04.2019:

So war es nicht gemeint, was ich sagen wollte- ich bin von Haus aus einfach nicht auf ein Studium vorbereitet worden und wie karriereentscheidend Noten, die Wahl des richtigen Faches etc. ist. Hauptsache Studium war bei uns die Devise...

Meine Freunde kommen aus Anwalts- oder Arztfamilien, dementsprechend war der Drill. Die haben jetzt aber auch ein Haus, ein dickes Auto und machen zig Urlaube im Jahr.

Ich dümpel mit meinen 2400€ netto rum, da hätte ich nicht für studieren gehen müssen.

Aber ja, klar ist es auch mein Fehler. Zu wenig Elan, lieber Party gemacht und so wichtige Chancen liegen gelassen. Das rächt sich jetzt.

Den Realitätsverlust, den man im Umfeld einer Hochschule erleidet, hast du immerhin vollumfänglich mitgenommen. Also tröste dich, etwas Stallgeruch ist dann doch vorhanden, wenn man 2.400 netto als "rumdümpeln" bezeichnet und für etwas hält, das man auch ohne Studium (das aus Party und Faulenzen bestand, nach eigenen Angaben) hätte haben können. Womöglich noch im selben Alter? Und mit dem gleichen gezeigten "Elan" im Rahmen einer Berufstätigkeit nach Ausbildung?

"Das rächt sich jetzt."

  • Ich sag dir was: du hast Glück, dass man hierzulande die Bildung - sowohl finanziell als auch hinsichtlich des Anspruchs - hinterhergeschmissen bekommt und du Gelegenheit hattest, deine geistige Unreife im jungen Erwachsenenalter ohne großen Schaden ausleben zu können.

Damit mich hier keiner falsch versteht: natürlich kann man 2.400 EUR auch ohne Studium verdienen. Man kann auch weit mehr verdienen. Aber dann hängen da überproportional viel Arbeit, Verzicht, Herzblut, Schweiß und Tränen dran - also alles, was die Gute nicht bereit war, in ihr Studium zu investieren. Witzig, wie sie dann glaubt, ausgerechnet sie würde bei den Nicht-Akademikern zur Elite zählen. Das ist der gleiche Effekt wie beim Vergleich Lehrer/"freie Wirtschaft". Wären draußen natürlich alles High Performer geworden...

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

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WiWi Gast

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Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

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Monnacios

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

2400 EUR findest du wenig...?! Was machen deine Freunde denn beruflich ?!

Meine Freunde arbeiten als Senior Manager bei Deloitte und Bearing Point, einer arbeitet als KAM in einem Konzern, einer bei Masters Food im Marketing.

Für 2400 Euro netto hätte ich wirklich nicht zwei Studiengänge absolvieren müssen.

Ich habe eine kaufm. Ausbildung in einem IGM-Betrieb absolviert. Meine ehemalige Mitazubine ist dort geblieben und verdient ihre 3000 Euro netto bei einer 35 Stundenwoche mit Diensthandy und -auto.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

Du rechnest wohl StKl. 1 ohne Kinder und dazu GKV. Da bleibt vom Brutto nicht viel übrig, und das zu Recht. Man kann alleine ja auch trotzdem gut davon leben. Wenn Du aber mal verheiratet bist, StKl. 3 hast und zwei Kinder, dann sieht das ganz anders aus. PKV hat auch noch Sparpotential. Bei mir bleiben dann zum Beispiel von etwas über 9k brutto mehr als 6k hängen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

Du rechnest wohl StKl. 1 ohne Kinder und dazu GKV. Da bleibt vom Brutto nicht viel übrig, und das zu Recht. Man kann alleine ja auch trotzdem gut davon leben. Wenn Du aber mal verheiratet bist, StKl. 3 hast und zwei Kinder, dann sieht das ganz anders aus. PKV hat auch noch Sparpotential. Bei mir bleiben dann zum Beispiel von etwas über 9k brutto mehr als 6k hängen.

Kann ich bestätigen, habe bei 16k Brutto auch 11k Netto übrig. Steuererklärung hilft auch nochmal.

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WiWi Gast

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Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.
Das war vor 10 Jahren, heute sieht es so aus:
Er 38h Woche 2,1k netto mit den Standard zulangen etc. on top kommt Bereitschaftsdienst (200 Euro nur wenn man sich meldet, wenn man dann tatsächlich was tun muss mal 2,5.
Damit hat er über Ostern ca. 1000 netto zusätzlich verdient).

Ich 40h (+5-10h unbezahlt) Woche und 2,6k netto. on top kommt ein lächerlicher "Bonus" von 1-5k brutto pa.
Ich muss dazu öfter mal verreisen und hab ein allgemein relativ angespanntes Arbeitsumfeld, während er durchaus mal 2 Stunden Mittag macht und mit den Kollegen Bier trinkt (und natürlich trotzdem aufschreibt).

Lange Rede kurzer Sinn. Mein Mathe Studium hätte es nicht gebraucht. Allein was er in der Zeit in der ich auf der Schule/Uni war verdient hat hole ich nicht mehr wirklich ein.
Und selbst wenn, sein Leben ist wesentlich entspannter bei nur marginal weniger (wenn überhaupt) Geld.
Wenn ich nicht bald aus dem Berater Mist raus komme dreh ich noch durch.

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Monnacios

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.

Richtig.

Ich hätte einfach im IGM-Betrieb weiterarbeiten und nebenberuflich BWL per Fernstudium absolvieren sollen.

Dann hätte ich Gehalt bekommen, früh in die Rentenkasse eingezahlt und keine Bafög-Schulden angehäuft.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Schulzeit ist immer am Übelsten. Man ist als unerfahrenes Kind ohne Mentor total am Arsch. Deshalb finde ich das in den USA mit den "Life Coaches" auch sehr gut. Im Endeffekt bereitet einen die Schule hier auf nichts zählbares im Leben vor. Hard Skills werden überbewertet, Soft Skills deutlich unterbewertet. Am Ende kommt es aber immer auf die Persönlichkeit an, da diese einen 24/7 begleitet bei allen Lebensentscheidungen (Im Gegensatz zu n-ter Basis und Vektoren).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ein Freund hat nach der Realschule eine Lehre als Elektriker gemacht.
Ich bin weiter zur Schule gegangen.
Das war vor 10 Jahren, heute sieht es so aus:
Er 38h Woche 2,1k netto mit den Standard zulangen etc. on top kommt Bereitschaftsdienst (200 Euro nur wenn man sich meldet, wenn man dann tatsächlich was tun muss mal 2,5.
Damit hat er über Ostern ca. 1000 netto zusätzlich verdient).

Ich 40h (+5-10h unbezahlt) Woche und 2,6k netto. on top kommt ein lächerlicher "Bonus" von 1-5k brutto pa.
Ich muss dazu öfter mal verreisen und hab ein allgemein relativ angespanntes Arbeitsumfeld, während er durchaus mal 2 Stunden Mittag macht und mit den Kollegen Bier trinkt (und natürlich trotzdem aufschreibt).

Lange Rede kurzer Sinn. Mein Mathe Studium hätte es nicht gebraucht. Allein was er in der Zeit in der ich auf der Schule/Uni war verdient hat hole ich nicht mehr wirklich ein.
Und selbst wenn, sein Leben ist wesentlich entspannter bei nur marginal weniger (wenn überhaupt) Geld.
Wenn ich nicht bald aus dem Berater Mist raus komme dreh ich noch durch.

Als Berater sollte doch mehr als 2,6 Netto drin sein? Oder bist du gerade im ersten Jahr bei einer kleinen Beratung? Ich denke du hast doch noch deutlich mehr Potenzial dein Gehalt zu steigern im Vergleich zu deinem Freund.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

+1

Wer studieren nur als nötiges Übel ansieht um an ein hohes Gehalt zu kommen sollte es wirklich lassen.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Das ist natürlich sehr falsch. Bei T2 Beratungen verdient man genauso viel wie bei MBB, bei T3 weniger, aber mehr als 50k.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Dennoch ist >3k netto nach 3 Jahren für 90% der Berater falsch.
Big4 nicht, BearingPoint nicht etc.

Wenn jetzt natürlich jemand seine Spesen dazu rechnet ist er drüber... aber rechnet halt auch falsch.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Oh und ein kleiner Nachtrag.
Der Elektriker mit 2,1k ist NICHT bei IGM.
Da kenne ich auch einen mit genau 50k Euro Jahresgehalt (Abrechnung gesehen).

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Das gibt es ja nicht. Ihr seid doch alle nicht zum studieren in andere städte gegangen nur um später mehr zu verdienen als der Elektriker von nebenan?
Es geht auch viel um Weiterentwicklung, persönliche Weiterentwicklung, Interdiszplinäre Ansichten von anderen, Interessen und einfach eine geile Studienzeit. Wer das Leben so krass engstirnig sieht, dass er jetzt unbedingt mehr verdienen muss als der Elektriker, dann mach dich selbstständig, sonst wird das nichts.

Es sollte eig jeder wissen, dass einer der am fließband iwo arbeitet sogar mehr als der chillige IGM Mitarbeiter verdient. Und wer das verleugnet, der hat die Welt nicht verstanden.
Und das die Erstsemester denken, dass alle Berater in der UB soviel mehr verdienen ist vollkommener humbug. 60K im Jahr sind bei STKL 1 auch "nur" 2,8 netto ca. Du verdienst nicht millionen und wenn du das willst, dann mach dich selbstständig.

Finde ich immer wieder unglaublich wie jeder sich darüber streiten muss warum weshalb wieso dies und jenes hier und so passiert. Wenn ihr unzufrieden seid dann ändert was und heult nicht soviel rum. Einfach lächerlich sowas.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Jep die geile Studienzeit bei einem Mathestudium + Job + jede Semesterferien arbeiten.

Ich bin so froh das das vorbei ist. Da hab ich in der Beratung weniger Stunden in der Woche.

Man darf auch nicht vergessen, das man sich überall Weiterentwickeln kann.
Dafür braucht es kein Studium.

Ich glaube ich würde trotzdem wieder studieren, warum weiß ich aber nicht genau.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Finde ich immer wieder unglaublich wie jeder sich darüber streiten muss warum weshalb wieso dies und jenes hier und so passiert. Wenn ihr unzufrieden seid dann ändert was und heult nicht soviel rum. Einfach lächerlich sowas.

Das Thema heißt "Eure größten Regrets", da geht es gerade darum rumzuheulen ;) Ich persönlich finde es ziemlich spannend und lehrreich.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Das ist natürlich sehr falsch. Bei T2 Beratungen verdient man genauso viel wie bei MBB, bei T3 weniger, aber mehr als 50k.

Big4 und Accenture sind zusammen größer als die ganzen T2s +T1 zusammen, der Großteil der Berater verdient weniger als 3k netto nach drei Jahren. Da kommen nochmal kleine UBs die nicht unbedingt hochspezialisiert sind drauf.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Am besten verdienen Berater im Rechtsbereich. Da sind locker 6 - 7 k netto drin. MBB zählt eher schlecht.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Nö, bei so ziemlich allen Beratungen außer MBB steigt man mit ca. 45-50k brutto ein. Wenn wir jetzt mal schon das obere Ende mit 50k nehmen bleiben Netto im Monat ca. 2,5k. Sogar wenn du nach drei Jahren 60k hast (20% mehr kriegst du auch tendenziell eher selten) liegst du bei ca. 2,9k. Jetzt kommen noch KFZ-Versicherung, Miete etc. und die meisten Berater wohnen nicht irgendwo in der Mittelgroßen Stadt sondern eher in den Metropolen und machen gut Kilometer im Jahr, da bleibt nicht viel übrig.

Das sind wie gesagt schon optimistische Annahmen bezogen auf das Gehalt, die meisten „Berater“ steigen nach dem Bachelor für ca. 45-47k ein. Und nach drei Jahren sind ca. 50% schon wieder weg weil sich so viel Arbeit für zwei bis drei hunderter mehr nicht lohnt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das schlimme ist, die meisten werden niemals viel mehr als 2,4k netto verdienen. Das große Geld machen die selbstständigen wie Handwerker oder Ärzte.

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

3k und 2,9k liegen jetzt nicht weit voneinander entfernt

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

So einfach kann man es sich dann doch auch wieder nicht machen. Habe zwar selbst erlebt, wie die Töchter des Schulleiters alle mit die Besten ihres Jahrgangs waren und später, dass die Tochter des Studienleiters mit 1,* im "Studiengang ihres Vaters" abgeschlossen hat, aber der einfache "wohlhabende" BWLer-Papa hat da irgendwann keinen großen Einfluss mehr. Am Elternabend mag es die anderen Eltern und Lehrer ja vielleicht noch beeindrucken, wenn er von seinem Beruf erzählt und sich dann zum Elternsprecher wählen lässt, aber irgendwann ist mal Schluss und dann sind die Sprösslinge auf sich alleine gestellt. Und dann zeigt sich, wie viel das alles gebracht hat.

Mit der Dame aus dem ersten Beispiel, deren Vater der Schulleiter war, habe ich direkt nach dem Abi zusammen ein FSJ gemacht. In der Schule hatte sie noch einen riesigen Freundeskreis, weil sich natürlich jeder mit ihr gutstellen wollte, im FSJ war sie schlagartig die Einzelkämpferin ohne Freunde.

Bevor ich jetzt aber abschweife möchte ich sagen, dass die von dir beschriebenen Fälle mit Sicherheit nicht der Mehrheit entsprechen. Ja, man hat mit "wohlhabenden" Eltern bessere Chancen. Heißt aber nicht, dass jedes Kind einer Akademikerfamilie alles in den Hintern geschoben bekommt. Ich gebe dir Recht, dass in so einer Familie eher danach geschaut wird, dass das Kind Abi macht, studiert und einen guten Job bekommt, als es in einer sozial schwachen Familie der Fall ist. Das wird aber i.d.R. sicherlich nicht auf Biegen und Brechen gemacht, wie es in deinen (vermutlich auch bewusst überspitzten) Beispielen rüberkommt.

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WiWi Gast

Eure größten Regrets

Kompletter Unsinn. Ärmere Familien können durchaus ein akademisches Bildungsnivau haben, während wohlhabende Familien Unternehmer mit Handwerksbetrieb sein können. Ich kann mich nur an zwei Studienkollegen erinnern, deren Eltern Akademiker gewesen waren. Bei allen anderen war das nicht der Fall. Von denen hatte auch niemand in der Schulzeit Nachhilfe bekommen. Ingenieur-Studium an der TU.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

Ja aber es ist doch in diesem Fall berechtigt? Meine Eltern haben doch einiges dafür getan, dass ich diesen Weg so bestreiten kann und mal über 100k verdiene.

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WiWi Gast

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Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

antworten
WiWi Gast

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Kann ich mir tatsächlich vorstellen das du das in 10 Jahren anders siehst (habe aber keine Kinder und deswegen eig. keine Ahnung)

Nur wenn ich mir denke das bei vielen die Kinder bis ende des Studiums zuhause wohnen, also irgendwann wenn es blöd läuft mit 25-30 das Haus verlassen....
Die haben ihr Haus mit mitte 60 wieder "für sich".
Hört sich eig. furchtbar an.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

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WiWi Gast

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Problem ist auch, dass man viel Risikoaverser wird mit Familie. Arbeitgeber Wechsel werden eher vermieden und damit potentielle Aufstiegschancen.
Bin der Meinung, dass man den ersten Karrieresprung (zu Personalverantwortung) mitnehmen sollte, wenn gewünscht und möglich, bevor es an die Familienumsetzung geht.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Kann ich mir tatsächlich vorstellen das du das in 10 Jahren anders siehst (habe aber keine Kinder und deswegen eig. keine Ahnung)

Nur wenn ich mir denke das bei vielen die Kinder bis ende des Studiums zuhause wohnen, also irgendwann wenn es blöd läuft mit 25-30 das Haus verlassen....
Die haben ihr Haus mit mitte 60 wieder "für sich".
Hört sich eig. furchtbar an.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Mein größter regret: zu früh Kinder bekommen (direkt nach Studium). Ich liebe sie über alles, aber 3-4 Jahre später wäre einfach entspannter gewesen. Wir sind bis heute, 10jahre später, immer knapp bei Kasse. Meine Frau hat nie richtig beruflich durchstarten können (trotz MINT Studiums) und wird es wohl auch nicht. Mit Mitte dreißig werden eher andere Frauen gefördert, obwohl meine Frau jeweils nur ein Jahr Auszeit genommen hat für die Kinder. Ich konnte die ersten Jahre nicht gas geben, da ich für die Kinder da sein wollte und das war auch die richtige Entscheidung. So konnte ich aber nie den ersten richtigen Karrieresprung erleben.

Vielleicht sehe ich das aber in 10jahren anders, wenn ich Mitte 40 bin und die Kinder aus dem Haus sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.02.2019:

Zu wenig Sport ist definitiv bei vielen Menschen im Nachhinein ein Fehler gewesen.
Ich selbst war schon sportlich (Fussball), habe aber mit Start des Berufslebens die Frage gestellt ob ich das so handhaben will wie die anderen Kollegen: Aufstehen, Arbeiten, Feierabend und ab auf die Couch. Ich habe mich dagegen entschieden. Seitdem mache ich noch intensiv Krafttraining, weiterhin Fussball und Radfahren. Ab und zu aus Spaß private Siebenkämpfe.

Ich fühle mich fantastisch. Muskulöser und definierter als je zuvor, ist es interessant zu sehen wie die Frauenwelt reagiert. Ich sah schon immer gut aus, aber war eher sehr dünn durch den Fussball. Durch die Transformation kann ich mich teils vor Anfragen kaum retten.
Der Körper ist unser eigener Tempel und entsprechend sollte man ihn behandeln. Zu viele Menschen wissen gar nicht, zu was ihr Körper alles in der Lage ist. Das sind dann Spätstarter wie der gehetzte Manager in seinen 40ern, der sich dann auf einmal einen Marathon in den Kopf setzt.

Tim Wiese ;-))

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WiWi Gast

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Mein Maschinenbau Studium, weil es mich interessiert hat. Hätte ich mal doch Medizin studiert und mich halt überwunden gegen den Ekel. Hab keine Lust mehr auf die Speichellecker in der Industrie.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.07.2019:

Mein Maschinenbau Studium, weil es mich interessiert hat. Hätte ich mal doch Medizin studiert und mich halt überwunden gegen den Ekel. Hab keine Lust mehr auf die Speichellecker in der Industrie.

Wer auch nur in Erwägung zieht Maschinenbau zu studieren, ist für Medizin vollkommen ungeeignet.

antworten
WiWi Gast

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Dass ich Maschinenbau studiert habe obwohl mich der Kram nie interessiert hat (trotz sehr guter Abschlussnote und Master an US-Eliteuni). Haette ich nochmal die Wahl waere es Mathe (evtl mit Schwerpunkt Finanzen, damit sowohl IB und UB drin sind), oder ich haette mir wirklich Gedanken darueber gemacht was mich wirklich interessiert.

Dass ich erst mit 21 angefangen habe Zeitungen zu lesen und mich fuer das Weltgeschehen zu informieren.

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WiWi Gast

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Glückwunsch genauso läuft es in Dt.
Arbeiterkind wollte mehr und 10 Jahre später

80k fix 50k ek und immer noch am aufbauen und dann kommt dieser beschieße Generationenvertrag Eltern gehen in Rente wer zahlt den Platz die lieben Kinder nicht mit mir ... Nutz eine gmbh als Spardose nur als tip

WiWi Gast schrieb am 25.04.2019:

Genau an so Kommentaren sieht man die Diskrepanz zwischen ärmeren und wohlhabenderen Familien. Jemand aus einer wohlhabenderen Familie wird zum Abitur durchgeboxt. Die Person bekommt Nachhilfe, da geht der Papa, der Rechtsanwalt ist/Steuerberater/Notar/BWLer was auch immer häufiger zum Lehrer, dann klappt es auch mit der Zugangsberechtigung zum Gymnasium. Die Person bekommt sein halbes Jahr im Ausland und später natürlich das Auslandssemester.

Klar kann man sich auch selbst unterrichten, aber wer bringt einem das bei, wenn die Eltern das akademisch evtl. nicht in dem notwendigen Umfang gelernt haben?

Ja, klar alles Ausreden... Aber genau an diesen Hürden hängt soziale Durchlässigkeit

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Ich komme auch aus armen Verhältnisse und "kein Geld für Nachhilfe" ist einfach eine Ausrede. Nachweislich bringt Nachhilfeunterricht nur in einigen sehr wenigen Fällen wirklich LANGFRISTIG etwas. Kurzfristig für einzelnen Prüfungen/Themen schon. Deshalb haben auch Kinder, die regelmäßig Nachhilfebekommen, deshalb nicht zwingend Chancen auf ein besseres Abi.

Abgesehen davon kann man sich auch selbst helfen. Ich habe als Schüler einmal für knapp 10 EUR ein Übungsbuch in Englisch gekauft und selbstständig über die Sommerferien durchgearbeitet. Das hat extrem viel gebracht. Ich bin mir sicher, Nachhilfe wäre nicht so effektiv gewesen.

Sag jetzt bitte nicht, dass du das Geld für ein Übungsbuch nicht gehabt hättest.

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WiWi Gast

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Wer hat denn bitte Spaß an Lernen und Klausuren?

Verzeih mir, dein Weltbild umzuwerfen, aber ich denke, dass 95% sich nur durch Abi und Studium quälen, um danach mehr Geld zu verdienen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

+1

Wer studieren nur als nötiges Übel ansieht um an ein hohes Gehalt zu kommen sollte es wirklich lassen.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.07.2019:

Wer hat denn bitte Spaß an Lernen und Klausuren?

Verzeih mir, dein Weltbild umzuwerfen, aber ich denke, dass 95% sich nur durch Abi und Studium quälen, um danach mehr Geld zu verdienen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2019:

Was für ein Humbug! Jeder Berater mit mehr als 3 Jahren BE erhält ca. 3k netto. Und das ohne Führungsverantwortung

Nicht unbedingt bei kleinen Implementierbuden.

Ich persönlich würde gesagt auch nochmal studieren, wenn ich nachher genau das gleiche Geld bekommen würde wie ohne Studium. Einfach weil ich Bildung an sich als sehr bereichernd empfinde, ich dadurch sehr gereift bin und nicht zuletzt eine geile Zeit hatte. Arbeiten tut man noch lange genug.

+1

Wer studieren nur als nötiges Übel ansieht um an ein hohes Gehalt zu kommen sollte es wirklich lassen.

Ich! Ich hatte Spaß an Lernen für Klausuren! Insbesondere bei Sachen wie Mathe, Strömungsmechanik, Regelungstechnik, Thermodynamik, Mechanik etc., wo es ausschließlich um rigoros logisches Denken ging (bin der Vorposter der es bereut hat MaschBau studiert zu haben, ja...). Hab mich wiederum durch das Praktikum, verschiedene Projekte hier in den USA, HiWi-Job, Bachelorarbeit usw. gequält und oft mit Vorgesetzten aneinandergeraten, weil mich die Aufgaben langweilten (zu banal und unstrukturiert) bzw. ich sie nicht verstand weil sie keinen Sinn machten... Außerdem bin ich aufs Geld scharf...

antworten
WiWi Gast

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Mein größtes Missplay war das ich Maschinenbau studiert habe. Viel zu viele Absolventen und mir wurde irgendwann auch klar warum. Man kommt in dem Studium praktisch mit verbundenen Augen durch. Im Nachhinein bereue ich es und hätte lieber was mit BWL studiert.

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WiWi Gast

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Mein größter Regret:

  • Vom Halbjahr 5. Klasse Gymnasium auf die Hauptschule gewechselt zu sein. Ich hätte mich damals einfach mehr am Riemen reißen müssen. Meinen Eltern war es egal. Denke ich war leider einfach zu jung um das zu begreifen. Ich habe dennoch die Kurve einigermaßen gekriegt.

Der Weg Hauptschule, Berufsausbildung, Job, Fachabitur, Zivildienst, Bachelor FH, Master Uni war einfach lang und kräftezehrend. Es stört mich wenn ich sehe, dass mid 20iger gleiche/bessere Jobs bekommen, obwohl sie "nur" Abi, Bachelor, Master gemacht haben, wie es deren Eltern ihnen vorgelebt haben. Arbeiterkind zu sein ist scheiße.

Aber hilft ja nix, das Leben muss weiter gehen.

antworten
WiWi Gast

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Wir hatten aber auch Arbeiterkinder in der Klasse, die den direkten Weg gegangen sind. Also normales Abitur, Wehrdienst und Studium. Einer ist promovierter Chemiker, sein Vater war Chemie-Facharbeiter.

WiWi Gast schrieb am 29.07.2019:

Mein größter Regret:

  • Vom Halbjahr 5. Klasse Gymnasium auf die Hauptschule gewechselt zu sein. Ich hätte mich damals einfach mehr am Riemen reißen müssen. Meinen Eltern war es egal. Denke ich war leider einfach zu jung um das zu begreifen. Ich habe dennoch die Kurve einigermaßen gekriegt.

Der Weg Hauptschule, Berufsausbildung, Job, Fachabitur, Zivildienst, Bachelor FH, Master Uni war einfach lang und kräftezehrend. Es stört mich wenn ich sehe, dass mid 20iger gleiche/bessere Jobs bekommen, obwohl sie "nur" Abi, Bachelor, Master gemacht haben, wie es deren Eltern ihnen vorgelebt haben. Arbeiterkind zu sein ist scheiße.

Aber hilft ja nix, das Leben muss weiter gehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Wir hatten aber auch Arbeiterkinder in der Klasse, die den direkten Weg gegangen sind. Also normales Abitur, Wehrdienst und Studium. Einer ist promovierter Chemiker, sein Vater war Chemie-Facharbeiter.

Dass der Staat diese Möglichkeiten grundsätzlich bietet und auch unterstützt ist eine Sache - die soziale Hürde einen andere.

Und da ist Arbeiterfamilie auch nicht gleich Arbeiterfamilie. Während die einen für ihre Kinder "etwas besseres" wollen, sehen andere nicht den Nutzen und Wert von Bildung und dritte feinden diese "verkopften Studenten" offen an und hoffen, dass ihr Kind keiner davon wird. Und wenn man das zweite oder dritte von zu Hause mitbekommt, erfordert es schon mehr Kraft und Willen seinen geraden Weg durch Abi und Studium durchzuziehen.

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WiWi Gast

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Von Singapur wieder zurück nach Deutschland (Berlin) zu ziehen, weil ich dachte, dass ich nur super spannende Sachen im IT-Consulting machen werde. Arbeite aber derzeit wieder an der Rückkehr..

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WiWi Gast

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"Vater war Chemie-Facharbeiter."

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

"Vater war Chemie-Facharbeiter."

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

Die größte Hürde in Deutschland ist nicht das Geld der Eltern (dafür gibts Bafög), sondern die Bildung der Eltern und die damit korrelierende Förderung der Bildung der Kinder.
"Kein Geld für Nachhilfe" ist überhaupt erst relevant, wenn es überhaupt jemandem wichtig ist, ob das Kind Abitur macht.

Nimm einem Akademiker all sein Geld weg und gib es einem Langzeitarbeitslosen - ich wette mit dir das Kind des Akademikers wird eine erfolgreichere Karriere machen.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

"Vater war Chemie-Facharbeiter."

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

Unter einem Facharbeiter verstehe ich einen Chemikanten/Chemielaboranten.
Da steigt man vllt mit 30k ein nach der Ausbildung und landet ohne nennenswerte Weiterbildungen vllt iwann mal kurz vor der Rente bei so um die 50-60k.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2019:

Mein Maschinenbau Studium, weil es mich interessiert hat. Hätte ich mal doch Medizin studiert und mich halt überwunden gegen den Ekel. Hab keine Lust mehr auf die Speichellecker in der Industrie.

Wer auch nur in Erwägung zieht Maschinenbau zu studieren, ist für Medizin vollkommen ungeeignet.

Und warum? Kenne Leute die haben beides studiert und sind jetzt in der Lehre tätig (Biomechanik).

antworten
WiWi Gast

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Ich frage mich oft ob es ein Fehler war BWL angefangen zu haben und nicht sowas „cooles“/„fancy“-mäßiges, das mich extrem interessiert hätte, wie bspw. Geologie.
Aber dann denke ich mir auch oft wieder, dass ich dann auch nur mein Leben lang finanziell in der unteren Mittelschicht wäre (wahrscheinlich mit fachfremdem Job), was mir auch kein Glück verschaffen würde.

Ist irgendwie immer so, dass das Gras auf der anderen Seite grüner ist als es scheint.

antworten
WiWi Gast

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Ist bei mir auch ähnlich... Hätte wohl am liebsten sowas wie Geschichte studiert. Problem nur, das man da wahrscheinlich entweder arbeitslos sein wird oder ein Job ausübt, für den man nichtmal eine Ausbildung benötigen würde. Daher wurde es BWL :D

antworten
WiWi Gast

Eure größten Regrets

Stimmt so leider auch nicht. Kenne einen Chemielaboranten, der aufgrund seines alten Vertrages 6-stellig verdient ;-)

WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

"Vater war Chemie-Facharbeiter."

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

Unter einem Facharbeiter verstehe ich einen Chemikanten/Chemielaboranten.
Da steigt man vllt mit 30k ein nach der Ausbildung und landet ohne nennenswerte Weiterbildungen vllt iwann mal kurz vor der Rente bei so um die 50-60k.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

Die größte Hürde in Deutschland ist nicht das Geld der Eltern (dafür gibts Bafög), sondern die Bildung der Eltern und die damit korrelierende Förderung der Bildung der Kinder.

bei Bafög wird so viel Eltern-Einkommen angerechnet, dass ich quasi (trotz geschiedener Arbeitereltern) von Eltern-Unterhalt leben musste

das war denen wichtig, aber dafür hatten die dann halt fast nichts für sich, ich hab keine Ahnung, wann mein Vater zb das letzte Mal im Urlaub war

aber das mit der Nachhilfe bei nem Abi von 2,5 ist Schwachsinn, erst mal ist man mit 2,5 ja noch einigermaßen gut und zweitens sind das erfahrungsgemäß diejenigen, die selbst den Arsch nicht hochbekommen haben, da können dann auch die Eltern nichts mehr für, weil man in der Oberstufe (wo die Abinoten zustande kommen) eh nicht mehr auf Mami und Papi hört

Was ich am meisten bereue?

Mich nach dem Abi gegen die Großstadt und für die Provinz-Uni entschieden zu haben, aber bald geht es hier weg und dann ist es auch nicht mehr so schlimm, hier ein paar Jahre gewesen zu sein

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Ist bei mir auch ähnlich... Hätte wohl am liebsten sowas wie Geschichte studiert. Problem nur, das man da wahrscheinlich entweder arbeitslos sein wird oder ein Job ausübt, für den man nichtmal eine Ausbildung benötigen würde. Daher wurde es BWL :D

Jo. ich habe Geschichte studiert. Bin aber nicht arbeitslos, sondern arbeite in der Finanzbranche :D

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

Ich frage mich oft ob es ein Fehler war BWL angefangen zu haben und nicht sowas „cooles“/„fancy“-mäßiges, das mich extrem interessiert hätte, wie bspw. Geologie.
Aber dann denke ich mir auch oft wieder, dass ich dann auch nur mein Leben lang finanziell in der unteren Mittelschicht wäre (wahrscheinlich mit fachfremdem Job), was mir auch kein Glück verschaffen würde.

Ist irgendwie immer so, dass das Gras auf der anderen Seite grüner ist als es scheint.

Geologie fachfremder Job?

Da gibt es hunderte Jobs in der Chemie/Öl-Branche.

Vor allem Geochemie.

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WiWi Gast

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Hatte zur Abizeit null bock auf Schule, bin nie dort aufgetaucht, durch die fehlzeiten fast geflogen. Wollte das Abi einfach endlich haben, Schnitt war mir egal, hauptsache Abi in der Tasche. Bin eigentlich nur zu den Klausuren aufgetaucht und hab die dementsprechend verka***. Schnitt am Ende war jenseits von gut und böse (>3,4).

Könnte mich immernoch dafür ohrfeigen, dass ich so blöd war. Dachte den Schnitt bockt eh niemand.

Hab zum Glück trotzdem noch die Kurve gekriegt und konnte nach dem Bachelor gut einsteigen, hoffe dass ich das Abi mit ein paar Jahren BE überall weglassen kann.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.07.2019:

"Vater war Chemie-Facharbeiter."

Das heißt er hat seine 65-75k lt. IGBCE Vertrag mit nach Hause genommen? Ich empfinde das jetzt nicht als klassischer "Arbeitkind-Vater". Da geht es mehr um die Kinder deren Eltern, 25-30k verdienen.

Was ist denn klassischer als ein Chemie- oder Metallfacharbeiter, wenn von einem „Arbeiter“ die Rede ist? Genau so jemanden, zudem aktiv bei der IG-Metall, stellt man sich doch darunter vor.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.12.2019:

Hatte zur Abizeit null bock auf Schule, bin nie dort aufgetaucht, durch die fehlzeiten fast geflogen. Wollte das Abi einfach endlich haben, Schnitt war mir egal, hauptsache Abi in der Tasche. Bin eigentlich nur zu den Klausuren aufgetaucht und hab die dementsprechend verka***. Schnitt am Ende war jenseits von gut und böse (>3,4).

Könnte mich immernoch dafür ohrfeigen, dass ich so blöd war. Dachte den Schnitt bockt eh niemand.

Hab zum Glück trotzdem noch die Kurve gekriegt und konnte nach dem Bachelor gut einsteigen, hoffe dass ich das Abi mit ein paar Jahren BE überall weglassen kann.

Mach dir keine Sorgen. Ich war noch schlechter und noch naeher an der 4 als du.
Das ist jetzt 20 Jahre her und ich habe es auch geschafft. Wichtig ist, dass man in deinem Lebenslauf sieht, dass du die Kurve bekommen hast und im Studium usw. deutlich besser warst. Schaff den Einstieg, danach interessiert niemanden mehr dein Abitur.
Heute leite ich einen Geschaeftsbereich eines grossen Unternehmens, habe eine dreistellige Mitarbeiterzahl und verdiene deutlich sechsstellig.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.12.2019:

Hatte zur Abizeit null bock auf Schule, bin nie dort aufgetaucht, durch die fehlzeiten fast geflogen. Wollte das Abi einfach endlich haben, Schnitt war mir egal, hauptsache Abi in der Tasche. Bin eigentlich nur zu den Klausuren aufgetaucht und hab die dementsprechend verka***. Schnitt am Ende war jenseits von gut und böse (>3,4).

Könnte mich immernoch dafür ohrfeigen, dass ich so blöd war. Dachte den Schnitt bockt eh niemand.

Hab zum Glück trotzdem noch die Kurve gekriegt und konnte nach dem Bachelor gut einsteigen, hoffe dass ich das Abi mit ein paar Jahren BE überall weglassen kann.

Mach dir keine Sorgen. Ich war noch schlechter und noch naeher an der 4 als du.
Das ist jetzt 20 Jahre her und ich habe es auch geschafft. Wichtig ist, dass man in deinem Lebenslauf sieht, dass du die Kurve bekommen hast und im Studium usw. deutlich besser warst. Schaff den Einstieg, danach interessiert niemanden mehr dein Abitur.
Heute leite ich einen Geschaeftsbereich eines grossen Unternehmens, habe eine dreistellige Mitarbeiterzahl und verdiene deutlich sechsstellig.

Mein Beileid. Same for me...
Abi >3,4 und danach Bachelor/Master mit 1,X
Trotzdem nach dem 3ten Jobwechsel verlangen Sie IMMER das Abitur und fragen komisch nach...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 05.12.2019:

Hatte zur Abizeit null bock auf Schule, bin nie dort aufgetaucht, durch die fehlzeiten fast geflogen. Wollte das Abi einfach endlich haben, Schnitt war mir egal, hauptsache Abi in der Tasche. Bin eigentlich nur zu den Klausuren aufgetaucht und hab die dementsprechend verka***. Schnitt am Ende war jenseits von gut und böse (>3,4).

Könnte mich immernoch dafür ohrfeigen, dass ich so blöd war. Dachte den Schnitt bockt eh niemand.

Hab zum Glück trotzdem noch die Kurve gekriegt und konnte nach dem Bachelor gut einsteigen, hoffe dass ich das Abi mit ein paar Jahren BE überall weglassen kann.

Mach dir keine Sorgen. Ich war noch schlechter und noch naeher an der 4 als du.
Das ist jetzt 20 Jahre her und ich habe es auch geschafft. Wichtig ist, dass man in deinem Lebenslauf sieht, dass du die Kurve bekommen hast und im Studium usw. deutlich besser warst. Schaff den Einstieg, danach interessiert niemanden mehr dein Abitur.
Heute leite ich einen Geschaeftsbereich eines grossen Unternehmens, habe eine dreistellige Mitarbeiterzahl und verdiene deutlich sechsstellig.

Same here. Noch schlimmer eigentlich. Fachabi 3,4,kein Bock gehabt, nur schnell weg und Geld verdienen. Heute hab ich nen sehr guten MA und arbeite auch in ner Führungsposition. Geht alles, muss nicht immer der gerade Weg sein.

antworten
WiWi Gast

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Auf Freunde /damlige Freundin gehört zu haben. Im Studium einfach die falschen Menschen kennengelernt. "Wir studieren nur einmal." "Lass feiern gehen" "Die Party ist bestimmt gut" etc.

Heute studieren die mit 32 noch, haben abgebrochen, sind arbeitslos oder what ever. Ich hab es noch irgendwie grade so gepackt, aber n extrem krummen lebenslauf. Hatte durch das viele feiern und lange Studium hohe Schulden.

antworten
WiWi Gast

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Ich hätte niemals von der Schule gehen sollen in der 12. Klasse. Ich hatte damals nur absolut keinen Bock mehr. Bin dann mit dem Fachabi runter, was obergrottig war. Ich wollte arbeiten und mein eigenes Geld verdienen, nicht mehr lernen oder Ausbildung machen, studieren war irgendwo noch weit weg, wenn man so jung ist...Rückblickend heute, wars natürlich ein großer, großer Fehler. Nur ich konnte mich einfach nicht zusammen reissen und fürs Abi lernen. Hatte so schlechte Noten in Mathe, dass ich eh durchgerasselt wäre, das war nicht mehr aufzuholen...und mit dem Schnitt wäre kein vernünftiges Studium drin gewesen. Heute, nach zig Umwegen hab ich erst meinen BA berufsbegleitend und den MA hinterher gemacht und habe auch ne gute Arbeit bekommen. Es wäre aber leichter gewesen, sich schon Hilfe zu holen wenn man Defizite hat um dann ein gutes Abi zu bekommen. Danach ist alles wesentlich unkomplizierter...

antworten
WiWi Gast

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Tja, im ersten Semester nicht alles gegeben zu haben fürs Studium, auf meine damalige Freundin gehört zu haben und für eine gemeinsame Zukunft dann das Studium an der Uni abgebrochen. Danach auf eine FH gewechselt um mehr Zeit für sie zu haben. Nun ist weder die damalige Freundin geblieben, noch bin ich fachlich überragend...

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.02.2019:

In der Oberstufe nicht organisiert genug gewesen zu sein, um 1 Jahr in Amerika zur Schule zu gehen - dort als Deutscher für ein Jahr der Fußball-Star an der Highschool zu sein, hätte mir durchaus gut gefallen.

Eindeutig zu viel Fernsehen geschaut...

antworten
CanisAureus

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Ich wollte damals aufs TG, habe es aber nicht geschafft und nur das WG hat mich angenommen. Warten ging nicht, Untersetzung gab es eh keine. Studieren hatte ich nie auf dem Schirm. Beworben habe ich mich dann weit weg als Fachinformatiker, die Firma hat mir dann aber ein duales WI Studium angeboten. Aber in einer kleinen 50 Mann Bude ist das noch schlechter als die Ausbildung. Ich bin dann dort als Entwickler geblieben, die Bezahlung war absolut unterirdisch. Nach ein paar Jahren gewechselt, wieder das Gehalt unterschätzt und deutlich unterbezahlt in einer größeren Stadt eingestiegen. Beim nächsten Wechsel war ich dann langsam auf einem ordentlichen Einstiegsgehalt. In der Firma dann hoch gearbeitet bis zum Teamleiter, jetzt kaum noch Entwicklung. Alles outgesourct, die Arbeitsbelastung ufert immer mehr aus.
Auf dem Arbeitsmarkt geht nichts, für den technischen Kram werde ich so gut wie nicht berücksichtigt, weil WI, für die Entwicklung auch nicht mehr, zu lange draußen und eben andere Sachen gemacht. Für Projektleitung und Co bin ich aber zu unerfahren, für Konzerne war ich zu lange im Mittelstand.

Vielleicht kann ich ins IT-Consulting wechseln, natürlich nur Body-Lease und bei den Firmen die zu geizig für einen Firmenwagen sind, da kann ich dann für 60k€ bei 50-60h die Woche mir einen abrackern.

Alle die ich über die Jahre in meinem Team hatte und nur halbwegs was drauf hatten, stehen finanziell deutlich besser da. Selbst die schlechtesten Entwickler, die ich je hatte, haben es noch auf 65k€ geschafft, bei weit weniger Berufserfahrung und verkacktem Studium.

Dieses Jahr werde ich 40... was ich bereue? Fast meine gesamte berufliche Laufbahn, ich habe irgendwie alles verbockt.

antworten
WiWi Gast

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Monnacios schrieb am 23.04.2019:

2400 EUR findest du wenig...?! Was machen deine Freunde denn beruflich ?!

Meine Freunde arbeiten als Senior Manager bei Deloitte und Bearing Point, einer arbeitet als KAM in einem Konzern, einer bei Masters Food im Marketing.

Für 2400 Euro netto hätte ich wirklich nicht zwei Studiengänge absolvieren müssen.

Ich habe eine kaufm. Ausbildung in einem IGM-Betrieb absolviert. Meine ehemalige Mitazubine ist dort geblieben und verdient ihre 3000 Euro netto bei einer 35 Stundenwoche mit Diensthandy und -auto.

Und wieso tust du das nicht? Das liegt sicher nicht an deinen Noten. Gerade Sales ist ein so durchlässiges Feld, mit genügend Ehrgeiz schafft es da jeder auf ein gutes Gehalt, sofern die Firma das eben hergibt. Da braucht es keinen 1,xxx Abschluss, xx Auslandsaufenthalte oder eine Anwaltsfamile für.

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WiWi Gast

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Nur zum Trost, auch im Konzern kann es schlecht laufen. Ich hatte eine kleine Abteilung mit guten Sachbearbeitern. Dann wurde eine Tochterfirma (Consulting) aufgemacht, die sehr gut bezahlt hat. Führungspositionen waren alle unter der Hand schon besetzt. Die Sachbearbeiter waren alle weg bis auf 2 Mann. Irgendwann war ich dann auch nur noch Sb. Und meine ehemaligen Sb hatten den Mercedes als Firmenwagen und doppelt so viel Gehalt wie ich. Das geht auch beim Dax!

CanisAureus schrieb am 02.05.2020:

Ich wollte damals aufs TG, habe es aber nicht geschafft und nur das WG hat mich angenommen. Warten ging nicht, Untersetzung gab es eh keine. Studieren hatte ich nie auf dem Schirm. Beworben habe ich mich dann weit weg als Fachinformatiker, die Firma hat mir dann aber ein duales WI Studium angeboten. Aber in einer kleinen 50 Mann Bude ist das noch schlechter als die Ausbildung. Ich bin dann dort als Entwickler geblieben, die Bezahlung war absolut unterirdisch. Nach ein paar Jahren gewechselt, wieder das Gehalt unterschätzt und deutlich unterbezahlt in einer größeren Stadt eingestiegen. Beim nächsten Wechsel war ich dann langsam auf einem ordentlichen Einstiegsgehalt. In der Firma dann hoch gearbeitet bis zum Teamleiter, jetzt kaum noch Entwicklung. Alles outgesourct, die Arbeitsbelastung ufert immer mehr aus.
Auf dem Arbeitsmarkt geht nichts, für den technischen Kram werde ich so gut wie nicht berücksichtigt, weil WI, für die Entwicklung auch nicht mehr, zu lange draußen und eben andere Sachen gemacht. Für Projektleitung und Co bin ich aber zu unerfahren, für Konzerne war ich zu lange im Mittelstand.

Vielleicht kann ich ins IT-Consulting wechseln, natürlich nur Body-Lease und bei den Firmen die zu geizig für einen Firmenwagen sind, da kann ich dann für 60k€ bei 50-60h die Woche mir einen abrackern.

Alle die ich über die Jahre in meinem Team hatte und nur halbwegs was drauf hatten, stehen finanziell deutlich besser da. Selbst die schlechtesten Entwickler, die ich je hatte, haben es noch auf 65k€ geschafft, bei weit weniger Berufserfahrung und verkacktem Studium.

Dieses Jahr werde ich 40... was ich bereue? Fast meine gesamte berufliche Laufbahn, ich habe irgendwie alles verbockt.

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WiWi Gast

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Nachdem ich den Thread durchgelesen hab, fühle ich mich irgendwie besser. Hab an einer privaten FH WiPsy studiert und hatte den Spaß meines Lebens. War jeden Morgen auf die Vorlesungen gespannt, gab eigentlich kaum Kurse, die mich nicht interessiert haben. Gab in den letzten Wochen einige Tage, wo ich mir dachte "hättest du nicht einfach grundsolide BWL an einer staatlichen Uni machen sollen?", aber letztendlich wär es wohl nicht halb so interessant gewesen. Habe dann einen 740er GMAT geschrieben und werde an der LSE anfangen. Danach ist der Plan, komplett auszuwandern, ansonsten würde ich in 10 Jahren hier posten, wie sehr ich es doch bereue, dieses Land nicht verlassen zu haben.

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WiWi Gast

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Nicht auf mein Bauchgefühl im ersten Semester gehört zu haben, dass mich BWL einfach nicht interessiert und ich damit kaum Mehrwert für die Welt schaffe. Ich bin jahrelang dem Traum der internationalen Tätigkeit hinterhergerannt, mit immer noch einem Praktikum und noch da ehrenamtlich engagiert. Nun sitze ich in einer kleinen Klitsche, die sich als internationaler Dienstleister verkauft, Mitarbeiter wie Zitronen ausquetscht und Content für Kunden in Zeiten von Corona wichtiger findet als die Mutti, die alleine mit 3 Kindern das HO wuppen muss und in den UN Global Compact eintritt, weil das nochmal ein Marketing-Pluspunkt ist. Ich will einfach nur raus. Meine Welt nach Corona wird definitiv eine andere sein, hoffentlich ohne ppt und Marketing Esktasen.

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WiWi Gast

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Mein größter Fehler war dual Informatik bei einem großen Konzern zu studieren.

Das Gehalt ist zwar gut aber die Tätigkeit absolut nervtötend. ITler haben hier per Definition nix zu sagen und sind eh immer an allem Schuld sobald etwas nicht für 3,50 Euro bis morgen umzusetzen ist.
In ein echtes Tech-Unternehmen kommt man auch nicht rein, wenn man aus der IT Abteilung eines "normalen" Unternehmens kommt. Die wissen, dass hier die Tätigkeit zu 90% aus Verwaltung, Organisation und Pflege von Bestandssystemen besteht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

BWL statt Winfo studiert zu haben. Ich arbeite zwar nun in der IT, aber der Weg war nicht ohne.

Ich glaube, es wäre einfacher gewesen direkt Winfo / Info studiert zu haben. Den ganzen Kram mit Praktika, guten Note etc. ist dort gar nicht notwendig.

Würdest du BWLern raten nen Master in Winfo zu machen?

Ich kann nur jedem empfehlen Info o.ä. zu machen - coole Arbeit, home office, hohe Gehälter. Ein Kumpel hat nach 4 Jahren den Exit in die Industrie gemacht mit 100k und ist stets um 17 Uhr Zuhause. Ein Gehalt von dem die meisten (!) BWLer träumen können.

100k schafft kaum einer außerhalb von IGM. Die meisten deutschen Konzerne sind sehr hierachisch und altbacken, daher ist man da mit BWL immernoch am besten dran. In anderen Ländern sieht das anders aus, da verdient man mit Know-How vergleichsweise mehr.

So ein Quatsch. Ein Kumpel von mir ist spezialisiert in IT Security. Hat nach einigen Jahren in der IT Beratung in einem Konzern angefangen und bekommt dort 120k ohne Führungsverantwortung und mit 29. Das schafft wirklich nur eine handvoll BWLer, wenn überhaupt. Ist eben ein gefragter Bereich.

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WiWi Gast

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Das Land an sich ist nicht schlecht. Falls du immerhin in London oder UK allgemein bleiben willst .. dort sind die Probleme sehr ähnlich oder sogar gleich. Es kommt eher auf die Unternehmen an, die teilweise hohe Zusatzabgaben zahlen müssen. Sollte man also bei einer nächsten Wahl berücksichtigen und eher unternehmensfreundlichere Parteien wählen. Selbst schuld, wenn man grünen Mist wählt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Nachdem ich den Thread durchgelesen hab, fühle ich mich irgendwie besser. Hab an einer privaten FH WiPsy studiert und hatte den Spaß meines Lebens. War jeden Morgen auf die Vorlesungen gespannt, gab eigentlich kaum Kurse, die mich nicht interessiert haben. Gab in den letzten Wochen einige Tage, wo ich mir dachte "hättest du nicht einfach grundsolide BWL an einer staatlichen Uni machen sollen?", aber letztendlich wär es wohl nicht halb so interessant gewesen. Habe dann einen 740er GMAT geschrieben und werde an der LSE anfangen.
Danach ist der Plan, komplett auszuwandern, ansonsten würde ich in 10 Jahren hier posten, wie sehr ich es doch bereue, dieses Land nicht verlassen zu haben.

Wohin und was willst du machen?

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WiWi Gast

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Für's Studium an die TU Dresden bzw. in den Osten gegangen zu sein. Ich komme einfach auf diese Mentalität und die Opferrolle von vielen nicht klar. Zum Glück bin ich bald weg.

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WiWi Gast

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Fürs Studium nach Frankfurt gegangen zu sein. Ich komme auf diese Selbstdarstellung und Arroganz einfach nicht klar.

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WiWi Gast

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Mein Abi bei meiner Intelligenz verhauen zu haben (2,5).

Andererseits bin ich froh, dass ich meinen Traum verwirklicht habe und in die Golfregion ausgewandert bin um in der Finanzbranche zu arbeiten. Habe damals deshalb meine langjährige, heiratswillige Freundin abgeschossen und genieße das Leben mit täglich Sonne und dem Strand, Meer, Mentalität etc.

Hätte ich mich damals für die Ische entschieden, würde ichs heute 100%-ig bereuen. Lebt eure Träume und richtet euer Leben NIE nach einem anderen Menschen aus - sucht euch einen Menschen, der zu EUREM Leben passt!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Das ich mich in jungen Jahren nicht ernsthaft auf die BU der Lufthansa vorbereitet habe...evtl. hätte ich diese und auch die FQ geschafft und hätte dort danach den Königsweg in Sachen Ausbildung zum Piloten absolvieren können. Heute bin ich leider zu alt dafür...und die Leidenschaft für die Luftfahrt kam erst mit 32...Seufz. Als Pilot dann nach ein paar Jahren im Dienst noch nebenbei interessantes Fach studieren (Fernstudium)...also etwas was einem richtig interessiert oder weitere Fremdsprachen etc.. Das wäre ein Traum...

Ich bin in der FQ im Interview geflogen...glaub mir, das fühlt sich sicher noch bitterer an

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Fürs Studium nach Frankfurt gegangen zu sein. Ich komme auf diese Selbstdarstellung und Arroganz einfach nicht klar.

Dann zieh auf jeden Fall niemals nach München. Die durchschnittlichen Frankfurter (sowohl Einheimische als auch Zugezogene) sind immer noch deutlich bodenständiger als die Menschen in München.

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WiWi Gast

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Ich hätte während des Studiums keine Scheuklappen aufhaben sollen. Mich mal auf was anderes, außerhalb meiner Studienrichtung einlassen sollen. Ich habe nun gemerkt, dass es einfach sehr viele Dinge gibt, die mich interessieren und deren Relevanz ich hoch einschätze. Allerdings habe ich aktuell einen ziemlichen Akademiker CV, mit top Noten in allen Belangen. Jedoch keine erwähnenswerte praktische Erfahrung. Das würde ich jetzt anders handhaben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Mein Abi bei meiner Intelligenz verhauen zu haben (2,5).

Andererseits bin ich froh, dass ich meinen Traum verwirklicht habe und in die Golfregion ausgewandert bin um in der Finanzbranche zu arbeiten. Habe damals deshalb meine langjährige, heiratswillige Freundin abgeschossen und genieße das Leben mit täglich Sonne und dem Strand, Meer, Mentalität etc.

Hätte ich mich damals für die Ische entschieden, würde ichs heute 100%-ig bereuen. Lebt eure Träume und richtet euer Leben NIE nach einem anderen Menschen aus - sucht euch einen Menschen, der zu EUREM Leben passt!

Das klappt aber nicht in beide Richtungen.

Aber Stimme dir grundsätzlich zu. Da bei mir auch wegen Kinderwunsch der Mann (also ich) länger arbeiten wird und sich für eine Karriere entschieden hat, die grundsätzlich besser zahlt (Finanzbranche vs. Marketing), wäre es nur vorteilhaft, wenn meine Verlobte mit mir mitkommt (USA). Zum Glück sieht sie das ein und befürwortet es sogar.

Darf ich aber fragen, wie du einen Job in der Golfregion bekommen hast? Bei mir hat es für T1 AM in NY gereicht, in der Golfregion nicht beworben. Würde gerne abschätzen, wie meine Chancen gewesen wären.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Das blöde: Ich finde 2.4 nicht einmal wenig. Ich verdiene knapp 63k brutto und dann bleiben davon ca. 2.8 / 2.9 hängen und ich arbeite in einer relativ anspruchsvollen Tätigkeit und bin von den 2.4 gar nicht so weit entfernt (ca. 500 EUR).

Was machen denn die anderen, die im Bereich 4.xxxx verdienen ? Das sind locker 8k brutto - etwas, was nur die wenigsten erreichen.

Du rechnest wohl StKl. 1 ohne Kinder und dazu GKV. Da bleibt vom Brutto nicht viel übrig, und das zu Recht. Man kann alleine ja auch trotzdem gut davon leben. Wenn Du aber mal verheiratet bist, StKl. 3 hast und zwei Kinder, dann sieht das ganz anders aus. PKV hat auch noch Sparpotential. Bei mir bleiben dann zum Beispiel von etwas über 9k brutto mehr als 6k hängen.

Zu recht? Ein Glück lebe ich in der Schweiz und muss die deutsche Selbstzerstörung nicht mehr miterleben.

Bei mir bleibt von 14K noch gut was fünfstelliges hängen, und das alleinlebend und ohne Kinder :)

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WiWi Gast

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Fürs Studium nach Köln gegangen zu sein (und nicht nach WHU/FS etc (das nötige Geld hatte ich)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Fürs Studium nach Frankfurt gegangen zu sein. Ich komme auf diese Selbstdarstellung und Arroganz einfach nicht klar.

Was 1 Troll

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WiWi Gast

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Rein karrieretechnisch bin ich bisher eigentlich recht zufrieden. Ich habe die Schule gut rumgebracht, konnte das studieren was ich wollte und was mir liegt und habe jetzt einen Beruf der mir weitgehend Spaß macht, in dem ich ganz gut verdiene und in dem ich noch Aufstiegschancen habe. Natürlich gibt es hier immer wieder Bereiche wo ich noch mehr hätte tun können um mich noch besser zu positionieren, aber das hat alles in allem ganz gut geklappt.

Viel eher bereue ich, dass ich dem Studium und der Karriere so ziemlich alles unter geordnet habe. Ich war bestrebt alles in kürzestmöglicher Zeit so gut wie möglich durchzuziehen, insofern gab es bei mir nie ein wirkliches Studentenleben mit Parties, vielen Freunden, Dating usw. weil eigentlich immer das Studium im Vordergrund stand. Ich kam während der Studienzeit auch nie dazu mal zu verreisen, weil in den Semesterferien quasi immer irgendwelche Praktika und sonstige Sachen anstanden, da ich ja schnellstmöglich fertig werden wollte. Auch ein chilliges Auslandssemester hat nie stattgefunden.

Ich versuche mittlerweile zwar in der Richtung mehr zu machen, zu verreisen, etwas von der Welt zu sehen, mehr Dinge zu tun, die mir Freude bereiten, aber gewisse Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich einfach nicht nachholen.

Insofern wäre da eine gewisse Balance aus Zielstrebigkeit beruflich etwas zu erreichen und zugleich mehr Urlaub, Spaß, Aktivitäten mit Freunden, Party, Dating usw. sicher besser gewesen und hätte mir tolle Erinnerungen für mein restliches Leben mitgegeben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Mein Abi bei meiner Intelligenz verhauen zu haben (2,5).

Andererseits bin ich froh, dass ich meinen Traum verwirklicht habe und in die Golfregion ausgewandert bin um in der Finanzbranche zu arbeiten. Habe damals deshalb meine langjährige, heiratswillige Freundin abgeschossen und genieße das Leben mit täglich Sonne und dem Strand, Meer, Mentalität etc.

Hätte ich mich damals für die Ische entschieden, würde ichs heute 100%-ig bereuen. Lebt eure Träume und richtet euer Leben NIE nach einem anderen Menschen aus - sucht euch einen Menschen, der zu EUREM Leben passt!

Das klappt aber nicht in beide Richtungen.

Aber Stimme dir grundsätzlich zu. Da bei mir auch wegen Kinderwunsch der Mann (also ich) länger arbeiten wird und sich für eine Karriere entschieden hat, die grundsätzlich besser zahlt (Finanzbranche vs. Marketing), wäre es nur vorteilhaft, wenn meine Verlobte mit mir mitkommt (USA). Zum Glück sieht sie das ein und befürwortet es sogar.

Darf ich aber fragen, wie du einen Job in der Golfregion bekommen hast? Bei mir hat es für T1 AM in NY gereicht, in der Golfregion nicht beworben. Würde gerne abschätzen, wie meine Chancen gewesen wären.

Läuft alles über Beziehungen. Da ich selber Wurzeln dort habe und zusätzlich den Deutschen Pass, war es nicht schwer. Your most valuable degree is your German passport hat man mir früh gesagt. Arbeite aber auch nicht in IB oder UB, sondern ganz normal als Finanzberater einer Britischen Bank.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Fürs Studium nach Köln gegangen zu sein (und nicht nach WHU/FS etc (das nötige Geld hatte ich)

Und warum? War Dir Köln zu schwer? Wer es in Köln schafft, der hat doch ebenfalls alle Chancen.

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WiWi Gast

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Trotz großem Vermögen habe ich zu viel geburnt und zu wenig gechillt. Jetzt kommt man aus der Nummer kaum wieder raus und arbeitet schön jede Woche seine Minimum 60h-70h.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Rein karrieretechnisch bin ich bisher eigentlich recht zufrieden. Ich habe die Schule gut rumgebracht, konnte das studieren was ich wollte und was mir liegt und habe jetzt einen Beruf der mir weitgehend Spaß macht, in dem ich ganz gut verdiene und in dem ich noch Aufstiegschancen habe. Natürlich gibt es hier immer wieder Bereiche wo ich noch mehr hätte tun können um mich noch besser zu positionieren, aber das hat alles in allem ganz gut geklappt.

Viel eher bereue ich, dass ich dem Studium und der Karriere so ziemlich alles unter geordnet habe. Ich war bestrebt alles in kürzestmöglicher Zeit so gut wie möglich durchzuziehen, insofern gab es bei mir nie ein wirkliches Studentenleben mit Parties, vielen Freunden, Dating usw. weil eigentlich immer das Studium im Vordergrund stand. Ich kam während der Studienzeit auch nie dazu mal zu verreisen, weil in den Semesterferien quasi immer irgendwelche Praktika und sonstige Sachen anstanden, da ich ja schnellstmöglich fertig werden wollte. Auch ein chilliges Auslandssemester hat nie stattgefunden.

Ich versuche mittlerweile zwar in der Richtung mehr zu machen, zu verreisen, etwas von der Welt zu sehen, mehr Dinge zu tun, die mir Freude bereiten, aber gewisse Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich einfach nicht nachholen.

Insofern wäre da eine gewisse Balance aus Zielstrebigkeit beruflich etwas zu erreichen und zugleich mehr Urlaub, Spaß, Aktivitäten mit Freunden, Party, Dating usw. sicher besser gewesen und hätte mir tolle Erinnerungen für mein restliches Leben mitgegeben.

Genauso war/ist es bei mir. Ich bin super durchs Studium gekommen, dann in den Job, Karriere gemacht etc. Nun mit Haus, Kindern und Verantwortung denke ich, dass es vielleicht doch nicht das beste war, möglichst schnell die 100k zu knacken. Ein Jahr mehr Studium und noch ein Auslandsjahr hätten den Kohl auch nicht fett gemacht. Wir müssen eh alle noch lange genug arbeiten..

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WiWi Gast

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Zu viele Praktika gemacht zu haben. Merke ich gerade in meinem Gap-Year, ich hätte auf jeden Fall auf das letzte Praktikum verzichten können, da halbes Jahr aber wollte unbedingt noch zu OEM und merke, dass dort auch nicht alles gold ist was glänzt

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