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Studienwahl: Was studierenBAUING

Bauingenierwesen Sinnvoll?

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Beitrag
Obermaier

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

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WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Hallo, die Baubranche brummt und ein Ende ist nicht abzusehen. Und wenn es dir o. Der freien Wirtschaft stinkt, dann hast du immer die Möglichkeit in den ÖD zu gehen und eine ruhige Kugel zu schieben. Also mach ein Praktikum und wenn es dir Spaß macht, dann leg los.....

antworten
Obermaier

Bauingenierwesen Sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hallo, die Baubranche brummt und ein Ende ist nicht abzusehen. Und wenn es dir o. Der freien Wirtschaft stinkt, dann hast du immer die Möglichkeit in den ÖD zu gehen und eine ruhige Kugel zu schieben. Also mach ein Praktikum und wenn es dir Spaß macht, dann leg los.....

Danke dir für deinen Beitrag.
Meinst du mit ÖD dann den Umstieg in die Uni/Forschung?
Und kannst du mir ein Unternehmen empfehlen, wo ich ein möglichst Realitätsnahes Praktikum machen kann. Möchte den Beruf sowohl von seinen schönen als auch seinen schlechten Seiten kennen lernen.

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Der Einkäufer

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

Die Baubranche wird die nächsten Jahrzehnte was zumindest den Wohnungsneubau/Umbau/Sanierung angeht boomen.
Die Gehälter sind lt. Glassdoor und Co. deutlich niedriger was den Vergleich zur IGM angeht, was ich selber aber nicht bestätigen kann zumindest für BaWü.

Als klassischer Bauleiter passt die WLB aber null zum Gehalt. Der Job öffnet die aber Türen wie bei UB und Exit in Konzern.

Du kannst danach in die Kalkulation, Einkauf, kaufmännischer Leiter bei normalem Workload. Gehaltstechnisch kommst du dort ebenfalls in Regionen über 100k.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Bauingenieure sind gefragt. Eine Professur planen ist aber schwer. Du kannst aber gut in den öffentlichen Dienst wenn du eine gute WLB haben möchtest, da sind BauIngs. gefragt und Mangelware.

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Obermaier

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Der Einkäufer schrieb am 16.05.2021:

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

Die Baubranche wird die nächsten Jahrzehnte was zumindest den Wohnungsneubau/Umbau/Sanierung angeht boomen.
Die Gehälter sind lt. Glassdoor und Co. deutlich niedriger was den Vergleich zur IGM angeht, was ich selber aber nicht bestätigen kann zumindest für BaWü.

Als klassischer Bauleiter passt die WLB aber null zum Gehalt. Der Job öffnet die aber Türen wie bei UB und Exit in Konzern.

Du kannst danach in die Kalkulation, Einkauf, kaufmännischer Leiter bei normalem Workload. Gehaltstechnisch kommst du dort ebenfalls in Regionen über 100k.

Umbau, Sanierung und Aufwertung von Gebäuden, vor allem mit Nachhaltigkeitsaspekten wäre auch ein Schwerpunkt, für den ich mich interessieren.

Dass beim Klassischen Bauingenieur/Bauleiter die Bezahlung in keinem guten Verhältnis zu WLB steht ist mir auch klar. Prinzipiell sehe ich den Bauingenieurjob auch eher als Möglichkeit mal in der Welt rumzukommen und nicht nur den ganzen Tag im Büro abzuhängen.
Deswegen hab ich mir ja auch schon Gedanken gemacht, wo ich mittelfristig hin möchte.

Dies wäre bei mir:

  • Hochschullehre (einschließlich Promotion und Professur)
  • Patentanwalt
  • Selbstständigkeit
  • Berufsschullehramt

Folglich würde mich hier vor allem interessieren, wie realistische diese Ziele sind. Und vor allem ob hier dann auch die WLB und das Gehalt besser sind.
Mein Persönlicher Favorit wäre es in die Hochschullehre einzusteigen.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Praktikum als Bauingenieur?? Du hast noch nicht mal mit dem Studium angefangen!

Praktikum auf dem Bau ist natürlich was ganz anderes. Sieh mal in die Studienordnung rein.
Das wird auch vorgeschrieben, ist also nicht freiwillig. Da kannst du dann checken, ob Dir "Bau" wirklich liegt. Rauer Ton auf der Baustelle ist normal. Viele Kollegen sprechen kein Deutsch.

Von Promotion und Professur vor Studienbeginn zu träumen ist einfach unglaublich!

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

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WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Hochschulprofessor, zumindest Uni, ist sehr ambitioniert und schlecht planbar.
Habe es bei mir am Lehrstuhl (allerdings VWL) mitbekommen. Nur die allerbesten Promotionen haben eine Chance und auch zwischen denen ist die Konkurrenz extrem hart. Dafür musst Du akademisch schon top-top sein. Gerade wenn Du erstmal in der Wortschaft warst, ist das glaub ich schwierig.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Obermaier schrieb am 16.05.2021:

Der Einkäufer schrieb am 16.05.2021:

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

Die Baubranche wird die nächsten Jahrzehnte was zumindest den Wohnungsneubau/Umbau/Sanierung angeht boomen.
Die Gehälter sind lt. Glassdoor und Co. deutlich niedriger was den Vergleich zur IGM angeht, was ich selber aber nicht bestätigen kann zumindest für BaWü.

Als klassischer Bauleiter passt die WLB aber null zum Gehalt. Der Job öffnet die aber Türen wie bei UB und Exit in Konzern.

Du kannst danach in die Kalkulation, Einkauf, kaufmännischer Leiter bei normalem Workload. Gehaltstechnisch kommst du dort ebenfalls in Regionen über 100k.

Umbau, Sanierung und Aufwertung von Gebäuden, vor allem mit Nachhaltigkeitsaspekten wäre auch ein Schwerpunkt, für den ich mich interessieren.

Dass beim Klassischen Bauingenieur/Bauleiter die Bezahlung in keinem guten Verhältnis zu WLB steht ist mir auch klar. Prinzipiell sehe ich den Bauingenieurjob auch eher als Möglichkeit mal in der Welt rumzukommen und nicht nur den ganzen Tag im Büro abzuhängen.
Deswegen hab ich mir ja auch schon Gedanken gemacht, wo ich mittelfristig hin möchte.

Dies wäre bei mir:

  • Hochschullehre (einschließlich Promotion und Professur)
  • Patentanwalt
  • Selbstständigkeit
  • Berufsschullehramt

Folglich würde mich hier vor allem interessieren, wie realistische diese Ziele sind. Und vor allem ob hier dann auch die WLB und das Gehalt besser sind.
Mein Persönlicher Favorit wäre es in die Hochschullehre einzusteigen.

Dann lass es lieber, wenn die WLB wichtig ist wäre Lehrer super ....

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WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Für eine Selbstständigkeit als Tragwerksplaner, Entwurfsverfasser, Sachverständiger usw. braucht man viel Berufserfahrung. Überleg dir den Berufsweg. Möglichkeiten gibt es bei Bau massenhaft.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Ich empfehle dir mal etwas ganz anderes und wirklich außergewöhnliches: Petroleum Engineering!
Das ist der bestbezahlteste Ingenieursberuf weltweit von allen. Und da kommst du viel rum in der Welt.
Im deutschsprachigen Raum gibt es nur wenige Studienmöglichkeiten.

Bachelor:
Petroleum Engineering an der Montanuniversität Leoben
Energie und Rohstoffe (Schwerpunkt: Petroleum Engineering) an der TU Clausthal

Diplom:
Geotechnik und Bergbau (Schwerpunkt: Tiefbohrtechnik, Erdgas- und Erdölgewinnung) an der TU Freiberg

Master:
Petroleum Engineering an der TU Clausthal
Petroleum Engineering an der Montanuniversität Leoben

Wie wäre das?

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Promotion ist bei Bauingenieuren eher die Ausnahme. Anders als bei Physik. Wenn Du zu den besten gehörst wird man Dir eine Promotionsstelle anbieten. Ansonsten wird das nix werden. Mach mal ein Praktikum auf einer Baustelle. Ist garantiert nicht jedermanns Sache.

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

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WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Bin selbst Bauingenieur und habe auch an der TU Darmstadt studiert. Bin seit 5 Jahren im Beruf und war in der Zeit in der Bauleitung auf Großbaustellen, in der Projektleitung und bin mittlerweile bei der Bahn.

Wenn du den Berufsalltag kennenlernen willst, mach ein Praktikum auf der Baustelle. Idealerweise auch noch eines im Projektmanagement. Da kommst du mit den anderen Gewerken, Sachverständigen, Ingenieurbüros etc. in Kontakt und siehst auch gleich was die so machen.

Aus meiner Erfahrung:
In der Bauleitung findet jeder nen Platz. Die Bezahlung ist im Vergleich zum Ingenieurbüro gut. Du musst aber berücksichtigen, dass die Baustellen auch mal am anderen Ende von Deutschland sein können und das muss dann auch nicht unbedingt in Berlin sein, sondern kann auch mal ein kleines Kaff im Nirgendwo sein. Du bist verantwortlich für die Baustelle und jede Firma kämpft für sich. d.h. oft sehr viel Druck und Stress und viele Stunden.
Man hat aber auch ein steile Lernkurve. Wenn du das ein paar Jahre machst öffnet das natürlich einige Türen.

Im Projektmanagement kommt es sehr aufs Unternehmen an. Ich war bei nem KMU und hier konnte man die 40h schon ganz gut einhalten. Der Projektleiter ist bei vielen Unternehmen nicht dauerhaft vor Ort, sondern fährt vielleicht einmal die Woche raus. Das ist für mich die ideale Mischung aus Büroalltag und ein bisschen rum kommen. Außerdem hat man viel Abwechslung weil man sich neben den technischen Aspekten auch mit dem juristischen auskennen muss.

Ein Doktor ist im Bauwesen nicht so wichtig. Wenn du nicht gerade als Statiker arbeiten oder in den ÖD willst, kannst du dir sogar den Master sparen. Hier zählt Berufserfahrung viel mehr.

Obermaier schrieb am 15.05.2021:

Hallo,

Ich spiele aktuell mit dem Gedanken, Bauingenieurwesen zu studieren.
Allerdings habe ich bereits viel negatives über den Beruf gehört, weswegen ich hier mal Checken lassen möchte, ob meine Ideen Sinn ergeben.

Zunächst möchte ich aber noch hinzufügen, dass ich bereits ein paar Semester Physik studiert habe und mir im Rahmen dieses Studiums klar geworden ist, dass ich auf keinen Fall irgendeinen Softwarelastigen Job machen möchte. Somit fallen Elektrotechnik und Informatik also weg. Dementsprechend habe ich mich nun auch bewusst auf Bau-Ing hin orientiert.

Nun zum Fachlichen.
Als Studienort präferiere ich eine Universität. Aktuell wäre die TU Darmstadt meine erste Wahl.
Ziel ist es dabei zunächst den Bachelor + Master zu machen. Anschließende würde ich gerne in einem KMU etwas Berufserfahrung sammeln. Hierbei würde ich dann gerne in der Bauleitung arbeiten. Für Auslandsaufenthalte und Projekte bin ich selbstverständlich jederzeit offen.

Allerdings möchte ich natürlich nicht mein ganzes Leben lang dem entsprechenden Stress als Bauleiter ausgesetzt sein. Folglich habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wie es langfristig weitergehen soll.

Prinzipiell hätte ich vor, nach ca. 5 - 10 Jahren Berufstätigkeit zurück an die Uni zu gehen und meinen Doktortitel + evtl. Professur zu machen und dann als Hochschullehrer zu arbeiten.
Alternativ würde es sich auch Anbieten eine Weiterbildung zum Patentanwalt zu absolvieren.
Sollte das auch nicht möglich sein, würde ich die Selbstständigkeit anstreben und ein eigenes Ingenieurbüro eröffnen.
Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer könnte ich mir natürlich auch vorstellen.
Denke mal das sind finanziell betrachtet sind das die besten Möglichkeiten.

Jetzt bin ich natürlich mal auf euere Meinung zu meinen Ideen gespannt. Meint ihr, dass meine Pläne aufgehen könnten, oder werde ich eher Schiffbruch erleiden?
Außerdem würde mich auch interessieren, wie ihr die zukünftige Entwicklung der Baubrache einschätzt.

PS: Ein Praktikum als Bauingenieur habe ich bis jetzt noch nicht gemacht. Hier würde ich mich auch über Vorschläge freuen, bei welchen Unternehmen ihr mir ein Praktikum empfehlen könntet.

LG,
Friedrich

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Mach ein Praktikum. Allerdings solltest du dich eher Richtung Industriebau orientieren. Dann stellt sihc noch die Frage, ob die Hochstapler oder Erdferkel werden möchtest, sprich, Hochbau oder Tiefbau?

antworten
Obermaier

Bauingenierwesen Sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hochschulprofessor, zumindest Uni, ist sehr ambitioniert und schlecht planbar.
Habe es bei mir am Lehrstuhl (allerdings VWL) mitbekommen. Nur die allerbesten Promotionen haben eine Chance und auch zwischen denen ist die Konkurrenz extrem hart. Dafür musst Du akademisch schon top-top sein. Gerade wenn Du erstmal in der Wortschaft warst, ist das glaub ich schwierig.

Wie wäre denn der Mögliche Karrierepfad, wenn es Richtung Hochschullehrer gehen soll? Ist es da cleverer direkt an der Hochschule zu bleiben?

antworten
Ceterum censeo

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Obermaier schrieb am 17.05.2021:

Wie wäre denn der Mögliche Karrierepfad, wenn es Richtung Hochschullehrer gehen soll? Ist es da cleverer direkt an der Hochschule zu bleiben?

Lieber Obermaier,
wenn du tatsächlich auf eine Professur abzielst, würde ich dir raten, die Promotion direkt im Anschluss an dein Studium anzustreben. Wenn du dich im Studium konsequent empfiehlst, ist dies sicherlich die einfachste Möglichkeit einen Doktorvater/-mutter zu finden. Übernimm gerne auch bereits zu Studienzeiten Aufgaben am Lehrstuhl oder als Tutor; so sammelst du zum einen erste wertvolle Erfahrungen, zum anderen kannst du so evtl. relevante Kontakte knüpfen. Dies alles steht jedoch unter der Bedingung, dass du konsequent sehr gute Leistungen erbringst.
Weiter würde ich an dieser Stelle erst einmal gar nicht planen, insb. da du dein Studium offensichtlich noch nicht einmal angetreten hast.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Geh doch mal zur Studienberatung und sag denen, dass Du gerne Prof. werden möchtest aber noch nicht mal mit dem Studium angefangen hast.

Obermaier schrieb am 17.05.2021:

Hochschulprofessor, zumindest Uni, ist sehr ambitioniert und schlecht planbar.
Habe es bei mir am Lehrstuhl (allerdings VWL) mitbekommen. Nur die allerbesten Promotionen haben eine Chance und auch zwischen denen ist die Konkurrenz extrem hart. Dafür musst Du akademisch schon top-top sein. Gerade wenn Du erstmal in der Wortschaft warst, ist das glaub ich schwierig.

Wie wäre denn der Mögliche Karrierepfad, wenn es Richtung Hochschullehrer gehen soll? Ist es da cleverer direkt an der Hochschule zu bleiben?

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Obermaier schrieb am 17.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hochschulprofessor, zumindest Uni, ist sehr ambitioniert und schlecht planbar.
Habe es bei mir am Lehrstuhl (allerdings VWL) mitbekommen. Nur die allerbesten Promotionen haben eine Chance und auch zwischen denen ist die Konkurrenz extrem hart. Dafür musst Du akademisch schon top-top sein. Gerade wenn Du erstmal in der Wortschaft warst, ist das glaub ich schwierig.

Wie wäre denn der Mögliche Karrierepfad, wenn es Richtung Hochschullehrer gehen soll? Ist es da cleverer direkt an der Hochschule zu bleiben?

Ja, definitiv.
Aber nochmal: Die wenigsten, die gerne Prof werden möchten, haben das Zeug dazu. Du hast schon ein paar Semester Physik studiert...gehörest Du zu den Besten? Wenn nein, vergiss es gleich.
Hier wird oft von "Selektivität" gesprochen. Die Uni ist als Arbeitgeber für die Stelle "Professor" selektiver als das, was es in der Wirtschaft gibt.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

Nur mal wegen dem Punkt FH/Uni. Gerade im Bauingenieurwesen würde ich sagen ist es (fast) egal, ob es eine Uni oder FH ist. De facto wirst du in der freien Wirtschaft auch mehr BauIngs. mit einem FH, als Uni-Abschluss sehen. Der Mehraufwand lohnt sich deshalb mMn eher nicht, es sei denn du möchtest unbedingt promovieren.

antworten
WiWi Gast

Bauingenierwesen Sinnvoll?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Nur mal wegen dem Punkt FH/Uni. Gerade im Bauingenieurwesen würde ich sagen ist es (fast) egal, ob es eine Uni oder FH ist. De facto wirst du in der freien Wirtschaft auch mehr BauIngs. mit einem FH, als Uni-Abschluss sehen. Der Mehraufwand lohnt sich deshalb mMn eher nicht, es sei denn du möchtest unbedingt promovieren.

Solange er sich den Weg zum Prof offen halten möchte, ist FH natürlich nicht möglich.

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Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

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