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Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

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WiWi Gast

Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Angenommen man studiert Master in BWL oder Wing, verdient 42000 brutto im Jahr. Das macht ca. 2000 netto im Monat, das ist schon ziemlich wenig, dafür dass man für das Studium ca. 40000 netto aufwenden muss, damit die Kosten abgedeckt sind. Man braucht schon zwischen 700-1000 euro im Monat zum Leben, weil die Mieten, Semesterticket, Krankenversicherung usw. zu hoch sind.

Und so eine kleiner kMU ist doch nicht mal bereit einen Absolventen 3000 brutto zu zahlen. Ich war bei Gesprächen, da wollte man mir max. 2700 brutto zahlen! Verstehe auch nicht, wie manche hier im Forum auf höherer Gehälter in der Industrie kommen. Der Durchschnittabsolvent sitzt doch mehrere Monate daheim oder arbeitet fachfremd für weniger als 3000 brutto im Monat.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Big 4 Consulting erstes (!) berufsjahr nach interessantem Studium voller Erfahrungen und Einblicken in Themen, die ein Facharbeiter nur in der Zeitung liest (überspitzt) = 3700 Euro + Bonus am Ende des Jahres.

Ich denke das sagt alles

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Du redest hier von Einstiegsgehältern. Für die lohnt ein Studium nicht - richtig.

Ein Studium lohnt weil:

1) Du bekommst tendenziell (!) interessantere Stellen.
2) Du hast bessere Aufstiegschancen. Nicht weil du den Abschluss hast aber weil du durch das Studium Zusammenhänge besser erkennst und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kannst.
3) Du hast ne geile Zeit im Leben während des Studiums.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Kommt darauf an. Nicht jeder Facharbeiter verdient gut. Es gibt viele die arbeiten trotz Lehre nur bei einer Leihfirma für Mindestlohn oder in kleinen KMUs wo häufig noch unbezahlte Überstunden dazu kommen oder die Leute ihrem Geld hinter her rennen dürfen. Die Deluxe Facharbeiter mit IG Metall oder gar Konzernbezahlung, denen geht es natürlich gut und bis ein 0815 Absolvent ohne besonderes Profil so einen mal eingeholt hat, dauert es eine Weile. Heutzutage würde ich zumindest sagen, dass ein Facharbeiter mit IG Metall Bezahlung es definitiv besser hat als ein BWL Absolvent von einer durchschnittlichen Hochschule ohne besonderes Profil, ohne besonders gefragte Schwerpunkte und ohne Vitamin B. Zumal der Facharbeiter schon in der Lehre Geld bekommt und anschließend schuldenfrei mit 19/20 anfängt zu arbeiten und mit IG Metall Bezahlung schon da gerne mal 3000 Euro Brutto bekommt, meist bei 35 h Woche. Mit mehr Erfahrung auch mehr oder wenn er auf Montage geht oder Schicht macht, kommen noch Zulagen oben drauf, teilweise sogar steuerbefreit.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Hast du auf diese Fragen über die Suchfunktion keinerlei Antworten bekommen?

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

"Man braucht schon zwischen 700-1000 euro im Monat zum Leben, weil die Mieten, Semesterticket, Krankenversicherung usw. zu hoch sind. "
Und Facharbeiter leben von Luft und Liebe?
btw Bafög sind geschenkt!!! in den 5 Jahren ~26.000 Euro bei Höchstsatz. Dazu ein kleienr Nebenjob (BWL strerss ja nicht) nochmal 500 Euro pM. Sind also nochmal 500x12x5 30.000 Euro. geht man also mit 26.000+30.000- 40.000= 16.000 Euro Plus raus.
Und der kleine Facharbeiter der ähnlich im KMU arbeitet verdient eher 2000 brutto oder auch gerne 1800 brutto.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Ja es lohnt sich noch wenn du gut bist und Bock drauf hast.
Du berücksichtigst nämlich nicht wirklich, dass der Facharbeiter auch eine Ausbildung durchläuft und somit auch "Zeit" verliert. Aufwenden musste ich jetzt wegen der Ausbildungsvergütung nichts.

Mal als Vergleich. Habe gerade meine Bankausbildung (ging 2 Jahre lang) beendet. Übernahmeangebot war 37800? p.a. (normaler Tarifeinstieg nach Ausbildung) für Backoffice 9-5.

Ich bin 21 (fast 22). Gleichaltrige BWL Bachelors bekommen als Einstieg bei uns knapp 42k. Master 56k.
Ein Bachelor müsste also nur 1 Jahr 37,8k Brutto aufholen, ein Master 2/3. Während ich mich aber von TG zu TG mühen müsste geht das für die studierten natürlich bei weitem schneller und vor allem bleiben mir ganze Arbeitsbereiche verwehrt. Bei uns sitzen selbst im Middle Office nur studierte.

Jetzt nochmal bedenken, dass ohne Studium das AT Band nicht wirklich erreicht wird (außer das erste Band als Gruppenleiter). Ohne Studium komm ich maximal zum Gruppenleiter im Backoffice mit Führungsverantwortung auf 80/90k (und dafür müsste ich noch den Bankbetriebswirt als Fortbildung machen). Bleibe ich Sachbearbeiter im BO komme ich im Arbeitsleben nicht über 65k.

Parallel dazu bekommt der Mitte 50 Jährige VWLer bzw BWLer als Kreditanalyst auch seine 90k für 9-5 ohne Führung.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Die schönen Zahlen stammen noch von Leuten die im alten System studiert haben. Inzwischen studieren 60% in deinem Alter und das auf niedrigem Niveau. Wer nicht in Kuba oder Nordkorea studiert, kennt die Idee von Angebot und Nachfrage und die Auswirkung auf die Gehälter. Besonders dann, wenn das Produkt Studium qualitativ so erleichtert wurde, dass man die tollen EU-Quoten erfüllt. Das Bachelorstudium ist Ausbildungsersatz. War immer so gedacht und wird auch nur so bezahlt werden. Einzelne Ausnahmen immer möglich.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Was heißt da rentabel? Falls du es noch nicht gemerkt hast. Die duale Ausbildung soll abgeschafft werden in vielen Bereichen und das Studium des Bachelors soll sie ersetzten.

Kaufmännische Büroberufe werden Bachelors. Pflegekräfte werden Bachelors. Das System wird umgestellt. Du finanzierst deine Ausbildung jetzt selbst. Die Industrie mosert trotzdem, weil du keine praktische Erfahrung hast und nutzt das fieserweise, um dich mit weniger abzuspeisen, als einen fertigen Lehrling! Schöne neue Welt!

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Ohne vorherige Bankausbildung bekommt man doch mit Studium meist gar keine Stelle bei einer Bank, oder?

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

"Bafög sind geschenkt!!!"

Bafög ist nicht geschenkt. Hälfte zahlt man zurück, max. jedoch 10.000 Euro abzgl. Rabatt, falls du alles auf einmal zurückbezahlen kannst.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

mal ein guter Einblick in die Bankenbranche - interessant

Lounge Gast schrieb:

Ja es lohnt sich noch wenn du gut bist und Bock drauf hast.
Du berücksichtigst nämlich nicht wirklich, dass der
Facharbeiter auch eine Ausbildung durchläuft und somit auch
"Zeit" verliert. Aufwenden musste ich jetzt wegen
der Ausbildungsvergütung nichts.

Mal als Vergleich. Habe gerade meine Bankausbildung (ging 2
Jahre lang) beendet. Übernahmeangebot war 37800? p.a.
(normaler Tarifeinstieg nach Ausbildung) für Backoffice 9-5.

Ich bin 21 (fast 22). Gleichaltrige BWL Bachelors bekommen
als Einstieg bei uns knapp 42k. Master 56k.
Ein Bachelor müsste also nur 1 Jahr 37,8k Brutto aufholen,
ein Master 2/3. Während ich mich aber von TG zu TG mühen
müsste geht das für die studierten natürlich bei weitem
schneller und vor allem bleiben mir ganze Arbeitsbereiche
verwehrt. Bei uns sitzen selbst im Middle Office nur studierte.

Jetzt nochmal bedenken, dass ohne Studium das AT Band nicht
wirklich erreicht wird (außer das erste Band als
Gruppenleiter). Ohne Studium komm ich maximal zum
Gruppenleiter im Backoffice mit Führungsverantwortung auf
80/90k (und dafür müsste ich noch den Bankbetriebswirt als
Fortbildung machen). Bleibe ich Sachbearbeiter im BO komme
ich im Arbeitsleben nicht über 65k.

Parallel dazu bekommt der Mitte 50 Jährige VWLer bzw BWLer
als Kreditanalyst auch seine 90k für 9-5 ohne Führung.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

"Bleibe ich Sachbearbeiter im BO komme ich im Arbeitsleben nicht über 65k."

Was viele Durchschnittsstudierte auch bekommen bzw. anstreben. Auch wenn hier im Forum immer nur von den sog. "Highpotentials" gesprochen wird, die sich ausschließlich auf die Big4 usw. berufen, gibt es durchaus auch "Normalos".

Demnach finde ich die Eingangsfrage des TE gar nicht so unberechtigt. Ich selbst habe mir schon häufig die Frage gestellt, was ich mit einer Lehre in der richtigen Branche bis heute alles hätte erreichen können, anstatt 6 Jahre in ein Studium zu investieren und währenddessen oder danach zu hoffen irgendwo den Berufseinstieg zu finden.

Ich denke es kommt auf die Branche drauf an. Auch mit einer Ausbildung kann man weit kommen. Es muss natürlich jeder für sich entscheiden, wie weit er "nach oben" kommen will. Mit einem Studium hat man langfristig gesehen jedoch bestimmt bessere Chancen, sofern man zu den "guten" bzw. gutem Mittelfeld gehört.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Eigentlich ist das kein guter Einblick in die Branche, da 90% der Banken ihren Nachwuchs über ein duales Studiensystem selbst heranziehen und externe Berufsanfänger sehr selten genommen werden. Ich bezweifle, dass die Person länger in einer Bank gearbeitet hat und bin doch sehr verwundert.

Lounge Gast schrieb:

mal ein guter Einblick in die Bankenbranche - interessant

Lounge Gast schrieb:

Ja es lohnt sich noch wenn du gut bist und Bock drauf
hast.
Du berücksichtigst nämlich nicht wirklich, dass der
Facharbeiter auch eine Ausbildung durchläuft und somit
auch
"Zeit" verliert. Aufwenden musste ich jetzt
wegen
der Ausbildungsvergütung nichts.

Mal als Vergleich. Habe gerade meine Bankausbildung
(ging 2
Jahre lang) beendet. Übernahmeangebot war 37800? p.a.
(normaler Tarifeinstieg nach Ausbildung) für Backoffice
9-5.

Ich bin 21 (fast 22). Gleichaltrige BWL Bachelors bekommen
als Einstieg bei uns knapp 42k. Master 56k.
Ein Bachelor müsste also nur 1 Jahr 37,8k Brutto aufholen,
ein Master 2/3. Während ich mich aber von TG zu TG mühen
müsste geht das für die studierten natürlich bei weitem
schneller und vor allem bleiben mir ganze Arbeitsbereiche
verwehrt. Bei uns sitzen selbst im Middle Office nur
studierte.

Jetzt nochmal bedenken, dass ohne Studium das AT Band
nicht
wirklich erreicht wird (außer das erste Band als
Gruppenleiter). Ohne Studium komm ich maximal zum
Gruppenleiter im Backoffice mit Führungsverantwortung auf
80/90k (und dafür müsste ich noch den Bankbetriebswirt als
Fortbildung machen). Bleibe ich Sachbearbeiter im BO komme
ich im Arbeitsleben nicht über 65k.

Parallel dazu bekommt der Mitte 50 Jährige VWLer bzw BWLer
als Kreditanalyst auch seine 90k für 9-5 ohne Führung.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

"für das Studium ca. 40000 netto aufwenden muss" versteh ich nicht. 40.000 euro netto für ein studium? wer zahlt für sein studium 40k?

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

da 90% der Banken ihren Nachwuchs über ein duales Studiensystem selbst heranziehen und externe Berufsanfänger sehr selten genommen werden. 
 Ich bezweifle, dass die Person länger in einer Bank gearbeitet hat und bin doch sehr verwundert.

Hier nochmal der BackOffice Bankkfm.

Was du schreibst stimmt einfach nicht. Duales Studium bei Banken wird abgebaut. Bei welcher Bank hast du denn die insights?

Es ist 1. zu teuer und 2. verpisst sich dann nach dem Bachelor eh fast jeder der dualen Studenten durch einen Aufhebungsvertrag, weil sie über die Frankfurt School im CV auf einmal ein Angebot bei Tier1 UB/IB bekommen haben oder ihren Master doch nicht an der FS sondern lieber LSE/ESADE/WHU oder sonst wo machen können.

Das Problem hat nämlich seinen Ursprung bei der Auswahl der dualen Studenten. Da die Banken nämlich viel für das Programm zahlen, suchen sie sich auch top Abiturienten. Diese merken dann aber in der FS, dass sie zu höheren Berufen sind als später als 08/15 Trainee bei Ihrem Betrieb (CoBa, Deka, KfW etc ) anzufangen weil sie auch bei Goldman, Berger und Konsorten unterkommen.

DHBW ist keine Alternative, da zu unakademisch. Daher stammen die ganzen Trainees wie früher auch aus Uni Frankfurt, Köln, Mannheim, Heidelberg etc.

DHBWler bei Banken gibt es natürlich noch. ZB bei CoBa oder DB, aber die werden idR als besser Retail Banker im FK Segment oder als bessere Sachbearbeiter genutzt.

Traineestellen werden damit nicht besetzt. Denn dafür nahm man die Kids von der FS.

Duales Studium bei der Frankfurt School bieten nur noch DZ, DWS und KfW an und mittlerweile auch nur mit Eigenanteil von 50% der Studiengebühren.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Ich kenne zahlreiche Leute die in irgendwelchen Pharmaunternehmen als Helfer in der Produktion arbeiten und durch Tarifvertrag Chemie ein haufen Zulagen für Nacht, Sonntagsarbeit usw beziehen, keine Ausbildung besitzen und einfach über 2200 Netto mtl. beziehen.

Wenn du mehr Geld mit normalen Arbeitszeiten verdienen möchtest, musst du dafür eben auch hart arbeiten. Es wird einem nunmal nicht's geschenkt damit müssen sich auch die ganzen "hochqualifizierten" Absolventen abfinden.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Es ist nicht alles Geld was zählt.

Ich fand mein Studium super. Die Zeit möchte ich nicht missen. Wenn ich daran denke, dass ich stattdessen jeden Tag als Azubi hätte zur Arbeit gehen müssen, wird mir schlecht. Ich arbeite noch lang genug. Da will ich die Zeit mit Sachen nutzen, die mir Spaß machen

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Da stimme ich nicht zu. Der größte Teil der Banken setzt nach wie vor auf duale Studenten. Sparkassen und Volksbanken sind da natürlich federführend.

Das hat in der Regel zwei Vorteile:

a) Kennen die Leute Branche und Laden
b) Sind sie billig

Ich war zum bis 2014 ca. 10 Jahre bei einer großen Sparkasse. 95% waren duale Studenten. Im Schnitt wurde denen dann ein 30k-Vertrag angeboten. Einen externen Berufsanfänger haben wir nie genommen. Nur Fachkräfte.

Inzwischen bin ich bei einer sehr großen Versicherung, die auch eine Banklizenz hat. Hier ist es ein wenig anders. Da sind die dualen in der Minderheit und man holt externe für Traineeprogramme.

Lounge Gast schrieb:

da 90% der Banken ihren Nachwuchs über ein duales
Studiensystem selbst heranziehen und externe Berufsanfänger
sehr selten genommen werden. 
 Ich bezweifle, dass die Person länger in einer Bank
gearbeitet hat und bin doch sehr verwundert.

Hier nochmal der BackOffice Bankkfm.

Was du schreibst stimmt einfach nicht. Duales Studium bei
Banken wird abgebaut. Bei welcher Bank hast du denn die
insights?

Es ist 1. zu teuer und 2. verpisst sich dann nach dem
Bachelor eh fast jeder der dualen Studenten durch einen
Aufhebungsvertrag, weil sie über die Frankfurt School im CV
auf einmal ein Angebot bei Tier1 UB/IB bekommen haben oder
ihren Master doch nicht an der FS sondern lieber
LSE/ESADE/WHU oder sonst wo machen können.

Das Problem hat nämlich seinen Ursprung bei der Auswahl der
dualen Studenten. Da die Banken nämlich viel für das Programm
zahlen, suchen sie sich auch top Abiturienten. Diese merken
dann aber in der FS, dass sie zu höheren Berufen sind als
später als 08/15 Trainee bei Ihrem Betrieb (CoBa, Deka, KfW
etc ) anzufangen weil sie auch bei Goldman, Berger und
Konsorten unterkommen.

DHBW ist keine Alternative, da zu unakademisch. Daher stammen
die ganzen Trainees wie früher auch aus Uni Frankfurt, Köln,
Mannheim, Heidelberg etc.

DHBWler bei Banken gibt es natürlich noch. ZB bei CoBa oder
DB, aber die werden idR als besser Retail Banker im FK
Segment oder als bessere Sachbearbeiter genutzt.

Traineestellen werden damit nicht besetzt. Denn dafür nahm
man die Kids von der FS.

Duales Studium bei der Frankfurt School bieten nur noch DZ,
DWS und KfW an und mittlerweile auch nur mit Eigenanteil von
50% der Studiengebühren.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Angenommen man hängt noch den MBA dran, dann dauert es doch bei den oben genannten Gehälter 10 Jahre bis man die 50k-60k wieder eingenommen hat? Mal abgesehen von MCK oder sonstige Posten in der Bank.

Lounge Gast schrieb:

Angenommen man studiert Master in BWL oder Wing, verdient
42000 brutto im Jahr. Das macht ca. 2000 netto im Monat, das
ist schon ziemlich wenig, dafür dass man für das Studium ca.
40000 netto aufwenden muss, damit die Kosten abgedeckt sind.
Man braucht schon zwischen 700-1000 euro im Monat zum Leben,
weil die Mieten, Semesterticket, Krankenversicherung usw. zu
hoch sind.

Und so eine kleiner kMU ist doch nicht mal bereit einen
Absolventen 3000 brutto zu zahlen. Ich war bei Gesprächen, da
wollte man mir max. 2700 brutto zahlen! Verstehe auch nicht,
wie manche hier im Forum auf höherer Gehälter in der
Industrie kommen. Der Durchschnittabsolvent sitzt doch
mehrere Monate daheim oder arbeitet fachfremd für weniger als
3000 brutto im Monat.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Lounge Gast schrieb:

Was heißt da rentabel? Falls du es noch nicht gemerkt hast.
Die duale Ausbildung soll abgeschafft werden in vielen
Bereichen und das Studium des Bachelors soll sie ersetzten.

Kaufmännische Büroberufe werden Bachelors. Pflegekräfte
werden Bachelors. Das System wird umgestellt. Du finanzierst
deine Ausbildung jetzt selbst. Die Industrie mosert trotzdem,
weil du keine praktische Erfahrung hast und nutzt das
fieserweise, um dich mit weniger abzuspeisen, als einen
fertigen Lehrling! Schöne neue Welt!

WAs ist dann der Master wert? Bald braucht man doch dann Promotion

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Duale Studiengänge, gerade nach dem BaWü Modell, lohnen sich häufig in einem Konzern. Danach IG Metall Bezahlung, Einstieg mit um die 50k und häufig gute Aufstiegchancen, 35 h Woche und Konzern Goodies. Ich weiß, das ist natürlich nichts gegen das was der typische Wiwi Treff Tier 1 UB oder IB High Performer so bekommt, aber im Vergleich zum Durchschnittsabsolventen in jedem Fall sehr gut.

Oder duale Studium Winfo bei SAP. Danach Einstieg mit um die 45k + Bonus + Firmenwagen, da nach dem Studium schon 3 Jahre dabei. Dann sich zum Senior Berater hocharbeiten nach ein paar Jahren und dann als Manager zu einer Beratung wechseln und vor 30 schon sechsstellig verdienen.

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beraterleben

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Hallo,

es kommt zwar auf die Fächerwahl an, aber statistisch betrachtet lohnt sich das Studium schon. Hier mal ein Beispiel:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/studium-vs-ausbildung-ab-wann-gleicht-sich-das-gehalt-an-14919170.html

Das Ganze gilt natürlich nicht zwingend für das Einstiegsgehalt, aber statistisch überholt ein ehemaliger Studienabsolvent einen ehemaligen Azubi. Und ab da an lohnt sich dann das Studium.

Damit das auch passiert, muss man sich als Studienabsolvent auch reinknien. Genauso lohnen sich später auch zielgerichtete Weiterbildungen.

Viele Grüße
Andreas

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Man muss ja auch bedenken, dass Arbeitnehmer gleich ganz andere Nebenkosten als Studierende haben (Krankenkassen etc., Weg zum Arbeitsplatz, Lohnsteuer). Kindergeld, staatliche Förderung, Stipendien, Vergünstigungen... Für Praktika bekommt ein sehr guter Absolvent teilweise sogar mehr als viele Arbeitnehmer. Die können brutto zwar mehr am Anfang haben, nach dem Berufseinstieg sieht der Lebensstandard allerdings nochmal komplett anders abseits brotloser Künste aus.

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WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Wenn man diesen verlinkten Artikel liest, steht aber auch das da: "Das Einkommensgefüge dürfte sich zugunsten derjenigen verschieben, die eine Lehre gemacht haben?, sagt Kiss." Die aktuellen Zahlen der Studien, die das Lebenseinkommen betrachten, sagen doch nichts über eine zukünftige Entwicklung voraus. Da sind auch noch die alten Akademiker mit drin, die zu ihrer Zeit maximal 15% ihres Jahrgangs ausmachten (heute schon über 50%). In 20 bis 30 Jahren wird man dann mehr wissen. Möglicherweise wird der IG-Metall-Facharbeiter dann deutlich besser dastehen als ein Durchschnitts-BWLer?

beraterleben schrieb:

Hallo,

es kommt zwar auf die Fächerwahl an, aber statistisch
betrachtet lohnt sich das Studium schon. Hier mal ein Beispiel:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/studium-vs-ausbildung-ab-wann-gleicht-sich-das-gehalt-an-14919170.html

Das Ganze gilt natürlich nicht zwingend für das
Einstiegsgehalt, aber statistisch überholt ein ehemaliger
Studienabsolvent einen ehemaligen Azubi. Und ab da an lohnt
sich dann das Studium.

Damit das auch passiert, muss man sich als Studienabsolvent
auch reinknien. Genauso lohnen sich später auch
zielgerichtete Weiterbildungen.

Viele Grüße
Andreas

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Wie schon oft angemerkt wurde, für viele Absolventen wird es bitter werden.
Hauptsache halt studiert und Bwl "geht ja immer".

antworten
PFP

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Man darf nicht anfangen die besten Facharbeiterjobs mit durchschnittlichen BWL-Jobs zu vergleichen. Entweder vergleicht man immer die besten Jobs, die schlechtesten Jobs oder den Durchschnitt oder den Median - aber ein bunter Mix verzerrt das Ergebnis.

Tendenziell dauert es immer länger, bis sich der Studienaufwand amortisiert.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Ein sehr guter Kumpel von mir.

Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Bachelor FH Wald und Wiese.
11 Semester studiert, Abschluss 2,9, Schwerpunkt Controlling. Kein Ausland, keine freiwilligen Praktika.

Halbes Jahr Jobsuche. Berufseinstieg mit 38.000.

1 1/2 Jahre Später Wechsel auf 50.000 und 38h Woche.
Es sagt selbst er könnte mehr rausholen aber der Job ist entspannt, Überstunden werden minutiös abgefeiert und bis zum 50. Lebensjahr ist noch viel Luft für Gehaltssteigerungen.

Wie läuft es bei seinen ehemaligen Hauptschul und Realschulkollegen ab? Ausbildung als Kaufmann, 2.400 Brutto oder Techniker, 3.000 Brutto und das seit X Jahren. Jeder 2. macht den Betriebswirt/Techniker.

antworten
WiWi Gast

Re: Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

Ich verbringe manchmal ein wenig Zeit auf Stayfriends etc um mal die Namen der alten Klassenkameraden wiederzufinden und die dann zu googlen.

Ich stamme aus einem Jahrgang, der die 5./6. in der Orientierungsstufe verbracht hat, bevor es dann zu Gym/Real/Haupt ging. Ja, es ist eben nicht alles so binar - wir haben Gymmis aus meinem Abijahrgang, die dann irgendwas sehr banales heute tun, und Hauptschüler, die sauehrgeizig waren und über Real, Wirtschaftsgym etc dann doch "studiert" haben, zumeist praxisbezogene Fächer wie BWL oder Ing.

Und bei den Mittelständlern kann dann "so einer" durchaus was werden, nicht zuletzt, weil es diese Leute oftmals nicht in die Ferne zieht, weil sie schätzen, was sie überhaupt mit Mühe erreicht haben. So zB mehrere Beispiele bei einem regionalen Baustoffplatzhirsch (mehrere 100 MA), wo einer mit dem vorgenannten Profil nun mit ca. Anfang 40 Geschäftsführer geworden ist. Was verdient der? Denke keine 100k, aber was solls. In seiner Region, mit seiner Story - ist es ne Menge.

Es gibt schon Branchen, in denen man erstmal (!) mit der kfm. Lehre weit kommt, Versicherung, Bank, Logistik/Seefahrt. In HH beeindruckt man die "Pfeffersäcke" sicherlich nicht damit, dass man ein "Studierter" ist. Das internationale Seefrachtgeschäft muss man wie ein Handwerk erlernen.

In den Konzernen, in denen vor 100 Jahren der Dr. jur. fast automatisch nach dem Studium und etwa Syndikustätigkeit zu Höherem berufen wurde, ist dies sicherlich anders - da gehört man dazu, wenn man ist, wie die anderen - Promotion, Tätigkeit bei Industrieverband usw.

Es kommt also auch sehr auf das jeweilige Umfeld an.

Und auf den einzelnen Menschen. Manchem ist die Vorstellung, im Hörsaal zu hocken, ein Graus; für ein Studium umziehen zu müssen. Dennoch kann in Deutschland jeder nach seinen Wünschen halbwegs glücklich werden, und es will auch wirklich nicht jeder vor allen Dingen Einkommen und Status maximieren.

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CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Antworten auf Ist ein Studium noch rentabel? Verdient weniger als ein Facharbeiter

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