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Studienwahl: Was studierenJura

Lohnt sich ein Jura Studium noch

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Hallo zusammen,
ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Großhandel) und eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen.
Nun geht es darum wie es weiter geht.
Ich würde eigentlich gerne ein Jura Studium beginnen. Ich hege hier ein enormes Interesse und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit juristischen Themen. Andererseits habe ich die Sorge, ob Jura in Zukunft wirklich die beste Wahl ist (wegen Digitalisierung, Jobchancen usw)
Würdet Ihr mir noch ein Jura Studium empfehlen oder passend zu meinem Werdegang noch zu einem BWL Bachelor raten?
Ich weiß nicht was für meine Zukunft das beste ist.

Ist ein Jura Studium im Hinblick auf Karriere und Einkommen noch Empfehlenswert oder habe ich mit BWL bessere Chancen. Jura würde mich wesentlich mehr interessieren, bei BWL musste ich mich immer zwingen zu lernen, bei Jura wie gesagt auch in meiner Freizeit.

Danke im Voraus

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hallo zusammen,
ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Großhandel) und eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen.
Nun geht es darum wie es weiter geht.
Ich würde eigentlich gerne ein Jura Studium beginnen. Ich hege hier ein enormes Interesse und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit juristischen Themen. Andererseits habe ich die Sorge, ob Jura in Zukunft wirklich die beste Wahl ist (wegen Digitalisierung, Jobchancen usw)
Würdet Ihr mir noch ein Jura Studium empfehlen oder passend zu meinem Werdegang noch zu einem BWL Bachelor raten?
Ich weiß nicht was für meine Zukunft das beste ist.

Ist ein Jura Studium im Hinblick auf Karriere und Einkommen noch Empfehlenswert oder habe ich mit BWL bessere Chancen. Jura würde mich wesentlich mehr interessieren, bei BWL musste ich mich immer zwingen zu lernen, bei Jura wie gesagt auch in meiner Freizeit.

Danke im Voraus

„Jura lernen“ in der Freizeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Hunderte Definitonen, Streitbestände und Schemata auswendig zu lernen. Wenn du gut bist, ist Jura gehaltstechnisch wohl die bessere Wahl als BWL. Ist aber auch nicht für jedermann und sehr anspruchsvoll, da nicht nur in den Examina ausgesiebt wird, sondern aus eigener Erfahrung mehr als die Hälfte nach dem 4. Semester raus ist. Wirtschaftsrecht wäre die sichere Alternative zum StEx und du hättest von BWL und Jura etwas. So kannst du 1-2 Semester in beides reinschnuppern und dich danach entscheiden, was dir mehr zusagt und worin du mehr Talent hast. Die Semester kannste dir anrechnen lassen und hast nichts „verloren“.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Wenn du das Jurastudium zügig durchziehst hast du in 6-7Jahren dein 2. Staatsexamen, wie der Arbeitsmarkt dann aussieht kann dir keiner sagen (gleiches gilt aber auch für BWL/Wirtschaftsrecht in 5 Jahren, solltest du da noch einen Master machen wollen).

Da die Welt aber immer "komplexer" wird und Rechtsgebiete wie legal tech und Europarecht durch die Digitalisierung eher für mehr statt weniger Jobs sorgen, würde ich mir da generell aber keine allzu großen Sorgen machen.

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WiWi Gast

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Chrodax schrieb am 26.10.2020:

Hallo zusammen,
ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Großhandel) und eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen.
Nun geht es darum wie es weiter geht.
Ich würde eigentlich gerne ein Jura Studium beginnen. Ich hege hier ein enormes Interesse und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit juristischen Themen. Andererseits habe ich die Sorge, ob Jura in Zukunft wirklich die beste Wahl ist (wegen Digitalisierung, Jobchancen usw)
Würdet Ihr mir noch ein Jura Studium empfehlen oder passend zu meinem Werdegang noch zu einem BWL Bachelor raten?
Ich weiß nicht was für meine Zukunft das beste ist.

Ist ein Jura Studium im Hinblick auf Karriere und Einkommen noch Empfehlenswert oder habe ich mit BWL bessere Chancen. Jura würde mich wesentlich mehr interessieren, bei BWL musste ich mich immer zwingen zu lernen, bei Jura wie gesagt auch in meiner Freizeit.

Danke im Voraus

„Jura lernen“ in der Freizeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Hunderte Definitonen, Streitbestände und Schemata auswendig zu lernen. Wenn du gut bist, ist Jura gehaltstechnisch wohl die bessere Wahl als BWL. Ist aber auch nicht für jedermann und sehr anspruchsvoll, da nicht nur in den Examina ausgesiebt wird, sondern aus eigener Erfahrung mehr als die Hälfte nach dem 4. Semester raus ist. Wirtschaftsrecht wäre die sichere Alternative zum StEx und du hättest von BWL und Jura etwas. So kannst du 1-2 Semester in beides reinschnuppern und dich danach entscheiden, was dir mehr zusagt und worin du mehr Talent hast. Die Semester kannste dir anrechnen lassen und hast nichts „verloren“.

Lass dir keine Horrorgeschichten einreden. In fast jedem Studiengang der auch nur oberflächlich in die Richtung Technik, Logik oder Bulimie-Lernen geht hat nach dem 3./4. mehr als die Hälfte der Studierenden "verloren".

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Ceterum censeo

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Chrodax schrieb am 26.10.2020:

„Jura lernen“ in der Freizeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Hunderte Definitonen, Streitbestände und Schemata auswendig zu lernen. Wenn du gut bist, ist Jura gehaltstechnisch wohl die bessere Wahl als BWL. Ist aber auch nicht für jedermann und sehr anspruchsvoll, da nicht nur in den Examina ausgesiebt wird, sondern aus eigener Erfahrung mehr als die Hälfte nach dem 4. Semester raus ist. Wirtschaftsrecht wäre die sichere Alternative zum StEx und du hättest von BWL und Jura etwas. So kannst du 1-2 Semester in beides reinschnuppern und dich danach entscheiden, was dir mehr zusagt und worin du mehr Talent hast. Die Semester kannste dir anrechnen lassen und hast nichts „verloren“.

Letzterer Aussage würde ich mit sehr viel Vorsicht genießen. Eine Anrechnung von Wirtschaftsrechtsscheinen in einem Studium der Rechtswissenschaften ist (mEn zurecht) nur in den wenigsten Fällen möglich. Curriculum und Studienaufbau sind hier mMn auch zu verschieden, als dass man in einem Wirtschaftsrechtsstudium einen sachgerechten Einblick in ein klassisches Jurastudium gewinnen könnte.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

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Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

Es gibt zudem für Juristen nur wenig Tätigkeitsfelder, die durchwegs nur angenehm sind.

Vieles hat zu tun mit Streit, Konflikten, Unangenehmem - meist auch unter Zeitdruck, wo ich mich wirklich frage, warum man sich dies von Berufs wegen antut.

Beispielsweise Fachanwalt für Strafrecht: M*rder, Betrüger, Se*ualdelikte, etc. ....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

mit super noten lohnt sich fast alles...naja ob man IQ mit Jura im direkten Zusammenhang setzen muss...ich weiß nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

Das ist doch Schwachsinn, ab befriedigend gibts ordentliche Jobs und das mit dem IQ ist ja sowieso abenteuerlich, natürlich brauchst du für Jura Fleiß und ein gewisses Maß an Intelligenz, aber nach dem Abi ein IQ-Test ablegen um zu schauen ob man sich damit für Studiengang XY qualifiziert?

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WiWi Gast

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Hier der TE.

Vielen Dank für eure Antworten.
Meine Intelligenz sehe ich im Normalbereich, nichts besonderes.

Wirtschaftsrecht ist glaube ich wirklich nichts Halbes und nichts ganzes.
Möchte mich wenn dann „richtig“ mit Jura beschäftigen.
Mich interessieren jedoch auch gerade Wirtschaftsrecht / öffentliches Recht.

Also meint ihr, dass Jura eine gute Wahl ist?
Habe nur die Sorge, dass bwl mir bessere Chancen bietet.
Ich weiß nicht wie viel man tatsächlich rein auswendig lernen muss, bisher sind mir die Dinge, die man einfach wissen muss, leicht gefallen durch mein Interesse am Fach.

Möchte nur im Anschluss ans Studium auch Chancen auf eine gute Karriere / Gehalt haben ...

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

@Centrum censeo
Würdest du heutzutage noch ein Jura Studium empfehlen?
Ich habe bereits einen BWL Bachelor und überlege noch in die Richtung zu gehen..

Ceterum censeo schrieb am 26.10.2020:

Chrodax schrieb am 26.10.2020:

„Jura lernen“ in der Freizeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Hunderte Definitonen, Streitbestände und Schemata auswendig zu lernen. Wenn du gut bist, ist Jura gehaltstechnisch wohl die bessere Wahl als BWL. Ist aber auch nicht für jedermann und sehr anspruchsvoll, da nicht nur in den Examina ausgesiebt wird, sondern aus eigener Erfahrung mehr als die Hälfte nach dem 4. Semester raus ist. Wirtschaftsrecht wäre die sichere Alternative zum StEx und du hättest von BWL und Jura etwas. So kannst du 1-2 Semester in beides reinschnuppern und dich danach entscheiden, was dir mehr zusagt und worin du mehr Talent hast. Die Semester kannste dir anrechnen lassen und hast nichts „verloren“.

Letzterer Aussage würde ich mit sehr viel Vorsicht genießen. Eine Anrechnung von Wirtschaftsrechtsscheinen in einem Studium der Rechtswissenschaften ist (mEn zurecht) nur in den wenigsten Fällen möglich. Curriculum und Studienaufbau sind hier mMn auch zu verschieden, als dass man in einem Wirtschaftsrechtsstudium einen sachgerechten Einblick in ein klassisches Jurastudium gewinnen könnte.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

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lol am besten Uju in Mannheim studieren. Da wird man Vollanwalt und hat noch Wirtschaft.

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WiWi Gast

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Was bitte ist denn ein Vollanwalt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

lol am besten Uju in Mannheim studieren. Da wird man Vollanwalt und hat noch Wirtschaft.

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WiWi Gast

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Vielleicht ist ein Volljurist gemeint ( = Befähigung zum Richteramt) ?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Was bitte ist denn ein Vollanwalt?

lol am besten Uju in Mannheim studieren. Da wird man Vollanwalt und hat noch Wirtschaft.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Als Anwalt der jetzt seit 10 Jahren im Geschäft ist: Ja, Jura lohnt sich, wenn man Bock drauf hat und einigermaßen intelligent ist. Man muss übrigens nicht besonders viel auswendig lernen im Studium. Verglichen mit einem Mediziner vielleicht 10 Prozent dessen was er auswendig lernt. Man muss aber logisch denken können. Nach meiner Erfahrung sind z.B. diejenigen hinterher oft gute Juristen, die früher bei Mathe kontinuierlich im Einser-Bereich lagen.

Wie der Markt in 6 Jahren aussieht kann Dir heute keiner sagen. Aber bisher hat sich gezeigt, dass das Leben immer komplexer wird und damit immer mehr Regelungsbedarf besteht. Dafür braucht es Juristen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Ist es eigentlich gerne gesehen, dass man als Jurist auch Berufserfahrung in anderen Bereichen mitbringt?

Habe ja nun eine Ausbildung (Kaufmann im Großhandel) und einen Wirtschaftsfachwirt Absolviert. Zudem arbeite ich seit 2 Jahren im Vertrieb. Kenne also ein paar wirtschaftliche Dinge.

Also sind die Berufsaussichten immer noch gut und ihr würdet mir von Wirtschaftsrecht abraten?
Meinen bwl Bachelor könnte ich theoretisch in 1 1/2 Jahren nachholen.
Das wäre dann aber natürlich kein „Elite Abschluss“

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

Das ist doch Schwachsinn, ab befriedigend gibts ordentliche Jobs und das mit dem IQ ist ja sowieso abenteuerlich, natürlich brauchst du für Jura Fleiß und ein gewisses Maß an Intelligenz, aber nach dem Abi ein IQ-Test ablegen um zu schauen ob man sich damit für Studiengang XY qualifiziert?

Du hast halt 500 Mitprüflinge, die alle sehr fleißig sind und im Vergleich zur sonstigen Bevölkerung ziemlich intelligent. Für eine gute Note musst du besser als die sein. Ein Zuckerschlecken ist es nicht. Wer bereits in der Schule zum Durchschnitt gehörte, wird in den untersten 10% landen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Als Anwalt der jetzt seit 10 Jahren im Geschäft ist: Ja, Jura lohnt sich, wenn man Bock drauf hat und einigermaßen intelligent ist. Man muss übrigens nicht besonders viel auswendig lernen im Studium. Verglichen mit einem Mediziner vielleicht 10 Prozent dessen was er auswendig lernt. Man muss aber logisch denken können. Nach meiner Erfahrung sind z.B. diejenigen hinterher oft gute Juristen, die früher bei Mathe kontinuierlich im Einser-Bereich lagen.

Wie der Markt in 6 Jahren aussieht kann Dir heute keiner sagen. Aber bisher hat sich gezeigt, dass das Leben immer komplexer wird und damit immer mehr Regelungsbedarf besteht. Dafür braucht es Juristen.

naja die These, das leben wird komplexer und man braucht mehr Juristen, halte ich für gewagt. Ich glaube die Verkehrsjuristen haben dank Corona momentan gar nichts zu tun, wenn jeder im Home Office rumhängt.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist es eigentlich gerne gesehen, dass man als Jurist auch Berufserfahrung in anderen Bereichen mitbringt?

Habe ja nun eine Ausbildung (Kaufmann im Großhandel) und einen Wirtschaftsfachwirt Absolviert. Zudem arbeite ich seit 2 Jahren im Vertrieb. Kenne also ein paar wirtschaftliche Dinge.

Also sind die Berufsaussichten immer noch gut und ihr würdet mir von Wirtschaftsrecht abraten?
Meinen bwl Bachelor könnte ich theoretisch in 1 1/2 Jahren nachholen.
Das wäre dann aber natürlich kein „Elite Abschluss“

Naja es schadet natürlich nicht. Aber einen Vorteil bringt es auch nicht. Selbst ein Zweitstudium wäre nur nebensächlich, wenn du als Volljurist arbeiten möchtest.
Das einzig wirklich relevante sind die Staatsexamina.

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Ceterum censeo

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

@Centrum censeo
Würdest du heutzutage noch ein Jura Studium empfehlen?
Ich habe bereits einen BWL Bachelor und überlege noch in die Richtung zu gehen..

Mit solchen Empfehlungen kann ich leider nicht dienen; man kann keinem anderen Menschen ins Herz sehen (wenn ich h es so lyrisch ausdrücken darf).
Wenn einem die Arbeit mit dem Gesetz (und dem Mandanten wohlgemerkt) Freude bereitet, man idealerweise bereits für einen Bereich ein tieferes Interesse hegt und man der angeblich "trockenen" Materie mit frohen Mutes ins Auge zu sehen vermag, dann wäre die Ausbildung zum Juristen mit Sicherheit ein gangbarer Weg. Dies kann jedoch jeder nur für sich selbst entscheiden.

Ist es eigentlich gerne gesehen, dass man als Jurist auch Berufserfahrung in anderen Bereichen mitbringt?

Der gemeine Großkanzlei-Jungjurist bringt diese im Regelfall ebenfalls mit, meist erworben im Rahmen seines angelsächsischen LL.M. (vor, nach oder während seiner Promotion). Die sog. doppelte Kriegsbemalung der Juristen oder, für die autoaffinen Kollegen: Front- und Heckspoiler. *lach*

Was bitte ist denn ein Vollanwalt?

Kollegen dieser Gattung lernt man zahlreich an den Tischen der einschlägigen Kanzleien auf dem Münchner Oktoberfest kennen ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Repetitorium (von lateinisch repetere: „wiederholen“) bedeutet die Wiederholung von Wissen und Kenntnissen, meist um eine Prüfung zu bestehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Repetitorium

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

naja die These, das leben wird komplexer und man braucht mehr Juristen, halte ich für gewagt. Ich glaube die Verkehrsjuristen haben dank Corona momentan gar nichts zu tun, wenn jeder im Home Office rumhängt.

Zum einen gibt es heute drei mal so viele Rechtsanwälte wie vor 30 Jahren, ferner existieren technische Entwicklungen unter dem Oberbegriff Rechtsautomation die teure menschliche Urteilskraft durch künstliche Intelligenz und Algorithmen ersetzt.

Bedenke ferner daß man sich ständig in seinem / n Fachgebiet / en fortbilden muß, um dieses Wissen auf dem Arbeitsmarkt verwertbar zu halten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Hier nochmal der Anwalt: In den ersten zwei Semestern sind diverse Definitionen auswendig zu lernen. Der Stoff ist aber wirklich zu schaffen. Nach und nach ändert es sich dann. Von Semester zu Semester wird das Systemverständnis immer wichtiger und die Art zu lernen, wie man an neue Sachverhalte herangeht.

Es gab natürlich immer Kollegen, die meinten, jedes neue BGH-Urteil kennen zu müssen. Das ist aber Unsinn. Selbst wenn genau dieses Urteil in einer KLausur dran käme, schadet es sogar eher das "richtige" Ergebnis zu kennen. Man soll dieses ja gerade selbst herleiten. Das ist die Leistung, die bewertet wird.

Im zweiten Examen hast Du dann sogar die Bücher ("Kommentare") auf dem Tisch stehen und darfst alles nachschlagen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist es eigentlich gerne gesehen, dass man als Jurist auch Berufserfahrung in anderen Bereichen mitbringt?

Habe ja nun eine Ausbildung (Kaufmann im Großhandel) und einen Wirtschaftsfachwirt Absolviert. Zudem arbeite ich seit 2 Jahren im Vertrieb. Kenne also ein paar wirtschaftliche Dinge.

Also sind die Berufsaussichten immer noch gut und ihr würdet mir von Wirtschaftsrecht abraten?
Meinen bwl Bachelor könnte ich theoretisch in 1 1/2 Jahren nachholen.
Das wäre dann aber natürlich kein „Elite Abschluss“

Hier der Anwalt: Ja, Berufserfahrung ist generell ganz gerne gesehen. Sollte natürlich relevant sein für das was man tut. Eine kaufmännische Ausbildung mag helfen im Bereich Wirtschaftsrecht. Da muss man z.B. auch als Anwalt in der Lage sein, eine Bilanz lesen und verstehen zu können.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Nicht zu vergessen die Konkurrenz von vielen noch weit im siebten Lebensjahrzehnt weiterhin tätigen Anwälten, denen Kontakte in deren Generation viele Mandate mit hohen Gegenstandswerten beschert, welche auf diese Weise für die jüngeren Anwälte nicht erreichbar sind.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

Und dieser Beitrag ist großer Unsinn. Das Prüfungsschema ergibt sich aus dem Gesetz. Das muss man nur lesen und abschreiben. Der Rest ist seltsames Gerede. Was hat das Abstraktionsniveau (welches überhaupt? Naturwissenschaften sind eher das Gegenteil von Abstrakt im Gegensatz zu Gesetzen, die zwangsweise abstrakt sein müssen) mit Wissenschaft zu tun? Vielleicht mal die Definition von Wissenschaft und Abstraktion durchlesen, dann blamiert man sich nicht mit solchen Aussagen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

Und dieser Beitrag ist großer Unsinn. Das Prüfungsschema ergibt sich aus dem Gesetz. Das muss man nur lesen und abschreiben. Der Rest ist seltsames Gerede. Was hat das Abstraktionsniveau (welches überhaupt? Naturwissenschaften sind eher das Gegenteil von Abstrakt im Gegensatz zu Gesetzen, die zwangsweise abstrakt sein müssen) mit Wissenschaft zu tun? Vielleicht mal die Definition von Wissenschaft und Abstraktion durchlesen, dann blamiert man sich nicht mit solchen Aussagen.

Er hat doch Recht: Es ist auf Basis des logischen Herleitens einfach gestrickt. Nenne es von mir aus Subsumieren...Schema F mit ausgeprägten Textverständnis.

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WiWi Gast

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Das Abstraktionsniveau von Mathe im LK ist höher als bei Jura, allerdings ist Jura viel - also möglichst viel Auswendiglernen. Alles andere ist peinlich. 90% der Juristen würden kein Physikstudium hinkriegen.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

Und dieser Beitrag ist großer Unsinn. Das Prüfungsschema ergibt sich aus dem Gesetz. Das muss man nur lesen und abschreiben. Der Rest ist seltsames Gerede. Was hat das Abstraktionsniveau (welches überhaupt? Naturwissenschaften sind eher das Gegenteil von Abstrakt im Gegensatz zu Gesetzen, die zwangsweise abstrakt sein müssen) mit Wissenschaft zu tun? Vielleicht mal die Definition von Wissenschaft und Abstraktion durchlesen, dann blamiert man sich nicht mit solchen Aussagen.

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WiWi Gast

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Also ich bleibe dabei, die Prüfungsschemata müssen sitzen - durch Auswendiglernen. Dann hast du mehr Zeit, um bei Abwägungsfragen (gesunder Menschenverstand oftmals) zu diskutieren. Wenn du dir jedesmal die Schemata aus den Gesetzen zusammensuchst, wirst du nicht fertig in den Klausuren. Zudem ergeben sich definitiv in der Realität die Prüf-Schemata aus der relevanten Rechtsprechung - ohne Kenntnis der Recht der relevanten Rechtsprechung und ohne Prüf.-Schemata wird das nichts mit guten Noten - die Gesetze geben einfach zu wenig her, da wird es dann rund laufen, vielleicht kommt man gerade durch. Deshalb: Prüf.-Schemata und relevante Rechtsprechung lernen; Schlussfolgerung: Jura kostet viel Zeit und ist arbeitsintensiv.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

Und dieser Beitrag ist großer Unsinn. Das Prüfungsschema ergibt sich aus dem Gesetz. Das muss man nur lesen und abschreiben. Der Rest ist seltsames Gerede. Was hat das Abstraktionsniveau (welches überhaupt? Naturwissenschaften sind eher das Gegenteil von Abstrakt im Gegensatz zu Gesetzen, die zwangsweise abstrakt sein müssen) mit Wissenschaft zu tun? Vielleicht mal die Definition von Wissenschaft und Abstraktion durchlesen, dann blamiert man sich nicht mit solchen Aussagen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Jura lohnt sich nur mit super Noten. Ist dein IQ weit überdurchschnittlich und dein Fleiß auch? Dann Jura.

Das ist doch Schwachsinn, ab befriedigend gibts ordentliche Jobs und das mit dem IQ ist ja sowieso abenteuerlich, natürlich brauchst du für Jura Fleiß und ein gewisses Maß an Intelligenz, aber nach dem Abi ein IQ-Test ablegen um zu schauen ob man sich damit für Studiengang XY qualifiziert?

Du hast halt 500 Mitprüflinge, die alle sehr fleißig sind und im Vergleich zur sonstigen Bevölkerung ziemlich intelligent. Für eine gute Note musst du besser als die sein. Ein Zuckerschlecken ist es nicht. Wer bereits in der Schule zum Durchschnitt gehörte, wird in den untersten 10% landen.

Dass es ein Zuckerschlecken sei habe ich doch gar nicht behauptet, wer im Jurastudium erfolgreich sein will muss von Anfang an konstant (richtig) lernen und nicht der Versuchung verfallen bis zum Rep nur das nötigste zu machen (bis zum 1. Staatsexamen zugelassen zu werden ist nun einmal keine Kunst - dieses aber erfolgreich bestehen eben schon). Ich bleibe dabei, dass man für ein ordentliches Staatsexamen (7+) keinen "weit überdurchschnittlichen IQ" benötigt, völlig weltfremd diese Aussage.

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WiWi Gast

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Ceterum censeo schrieb am 26.10.2020:

@Centrum censeo
Würdest du heutzutage noch ein Jura Studium empfehlen?
Ich habe bereits einen BWL Bachelor und überlege noch in die Richtung zu gehen..

Mit solchen Empfehlungen kann ich leider nicht dienen; man kann keinem anderen Menschen ins Herz sehen (wenn ich h es so lyrisch ausdrücken darf).
Wenn einem die Arbeit mit dem Gesetz (und dem Mandanten wohlgemerkt) Freude bereitet, man idealerweise bereits für einen Bereich ein tieferes Interesse hegt und man der angeblich "trockenen" Materie mit frohen Mutes ins Auge zu sehen vermag, dann wäre die Ausbildung zum Juristen mit Sicherheit ein gangbarer Weg. Dies kann jedoch jeder nur für sich selbst entscheiden.

Ist es eigentlich gerne gesehen, dass man als Jurist auch Berufserfahrung in anderen Bereichen mitbringt?

Der gemeine Großkanzlei-Jungjurist bringt diese im Regelfall ebenfalls mit, meist erworben im Rahmen seines angelsächsischen LL.M. (vor, nach oder während seiner Promotion). Die sog. doppelte Kriegsbemalung der Juristen oder, für die autoaffinen Kollegen: Front- und Heckspoiler. *lach*

Was bitte ist denn ein Vollanwalt?

Kollegen dieser Gattung lernt man zahlreich an den Tischen der einschlägigen Kanzleien auf dem Münchner Oktoberfest kennen ;-)
Liebe Grüße

Danke

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

BWL ist meines Erachtens auch viel auswendig lernen. Bei großem Interesse am Fach fällt einen das "Lernen" auch leichter.
So gehen die einzelnen Schritte im Recht auch schneller ins Blut über.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Ich habe zwei zweistellige Examina und habe nie Schemata auswendig gelernt. Die kann man entweder automatisch durch die Probeklausuren, oder leitet sie sich kurz her. Im Zweiten Examen darfst du sowieso keine Schemata mehr anwenden, sonst fällst du durch, weil du Unwichtiges prüfst und schreibst. Da musst du knallhart Schwerpunkte setzen und dir ein eigenes Schema ausdenken.
Rechtsprechung habe ich nie gelernt, wofür auch? Argumente kann und muss man sich ausdenken.

@Abstraktionstyp: Du implizierst, dass Abstraktion an sich irgendeinen Vor- oder Nachteil hätte oder irgendwas über die Schwierigkeit eines Fachs aussagt. Der Zusammenhang ist liegt halt einfach nicht vor. Abstraktion ist nicht das Superkriterium an dem sich alles messen lässt. Eigentlich ist es Nichtssagend.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Also ich bleibe dabei, die Prüfungsschemata müssen sitzen - durch Auswendiglernen. Dann hast du mehr Zeit, um bei Abwägungsfragen (gesunder Menschenverstand oftmals) zu diskutieren. Wenn du dir jedesmal die Schemata aus den Gesetzen zusammensuchst, wirst du nicht fertig in den Klausuren. Zudem ergeben sich definitiv in der Realität die Prüf-Schemata aus der relevanten Rechtsprechung - ohne Kenntnis der Recht der relevanten Rechtsprechung und ohne Prüf.-Schemata wird das nichts mit guten Noten - die Gesetze geben einfach zu wenig her, da wird es dann rund laufen, vielleicht kommt man gerade durch. Deshalb: Prüf.-Schemata und relevante Rechtsprechung lernen; Schlussfolgerung: Jura kostet viel Zeit und ist arbeitsintensiv.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Es geht um das Auswendiglernen von Prüfungsschemata (Wenn A das getan hat, muss auf Y und X. geprüft werden. X trifft zu, dann könnte auch T vorliegen. T liegt aber nicht vor). Das bezeichnen Juristen als ihren logischen Aspekt. Ein Mathematiker würde sagen, dass diese Prüfungsschemata Auswendiglernerei sind, ein Juraabsolvent sagt, dass ist eine superlogische Wissenschaft. Wenn du alle Prüfungsschemata im Kopf hast, wird dir bei Klausuren nicht viel passieren - das ist aus meiner Sicht Ausweniglernerei, das das Abstraktionsniveau im Vergleich zu Naturwissenschaften nicht hoch ist. Um die allerletzten Punkte bei Klausuren herauszuholen, muss man die speziellere Rechtsprechung beherrschen. Eine reine Wissensabfragerei ist das nicht, aber die Anwendung von diesen Prüfungsschemata hat zu 98% mit Lernerei zu tun ohne diese Schemata im Kopf kannst du mit den Gesetzen nicht viel anfangen.

Und dieser Beitrag ist großer Unsinn. Das Prüfungsschema ergibt sich aus dem Gesetz. Das muss man nur lesen und abschreiben. Der Rest ist seltsames Gerede. Was hat das Abstraktionsniveau (welches überhaupt? Naturwissenschaften sind eher das Gegenteil von Abstrakt im Gegensatz zu Gesetzen, die zwangsweise abstrakt sein müssen) mit Wissenschaft zu tun? Vielleicht mal die Definition von Wissenschaft und Abstraktion durchlesen, dann blamiert man sich nicht mit solchen Aussagen.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

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Ceterum censeo

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

Ich persönlich sehe hier weniger Probleme als Chancen. Der angehende Jurist jüngeren Baujahres ist ja im Durchschnitt wohl IT-affin genug, um mit digitalen Werkzeugen und Hilfsmitteln künftig umzugehen. Einen massenhaften Wegfall der Tätigkeiten für Juristen halte ich in absehbarer Zukunft für nicht besonders wahrscheinlich; immer dann wenn wertend-normativ gearbeitet werden muss, ist mEn der Mensch gefragt.

Ich mag mich hier aber auch täuschen, da wir Greise ja gerne mal dazu neigen, Digitalisierung nicht zu verstehen. ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

ja ist klar, weil Juristen auch so gut mit zahlen und statistiken umgehen können. Wer kennt ihn nicht - der Jurist im technischen Einkauf. Subsumiert die Rohstoffe in Windeseile.

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WiWi Gast

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Nun ja. Der klassische BWLer ist im wirklich „technischen“ Einkauf ja auch nicht der Standard. ;)

Im Vertrieb, Strategischen Einkauf findet man häufiger Juristen ...
Ist natürlich nicht deren erste Anlaufstelle

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

ja ist klar, weil Juristen auch so gut mit zahlen und statistiken umgehen können. Wer kennt ihn nicht - der Jurist im technischen Einkauf. Subsumiert die Rohstoffe in Windeseile.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Nun ja. Der klassische BWLer ist im wirklich „technischen“ Einkauf ja auch nicht der Standard. ;)

Im Vertrieb, Strategischen Einkauf findet man häufiger Juristen ...
Ist natürlich nicht deren erste Anlaufstelle

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

ja ist klar, weil Juristen auch so gut mit zahlen und statistiken umgehen können. Wer kennt ihn nicht - der Jurist im technischen Einkauf. Subsumiert die Rohstoffe in Windeseile.

Dann nimm Controlling, Finanzbuchhaltung oder Logistik. Quereinsteiger gibt es überall, aber dass gerade Juristen viele BWLer Stellen übernehmen halte ich für Klamauk.

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Kaffee98

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Bei den BWL spezifischen Stellen hast du natürlich recht

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Nun ja. Der klassische BWLer ist im wirklich „technischen“ Einkauf ja auch nicht der Standard. ;)

Im Vertrieb, Strategischen Einkauf findet man häufiger Juristen ...
Ist natürlich nicht deren erste Anlaufstelle

Ich denke dass man mit Jura besser da steht als mit BWL im Schnitt.
Juristen findet man auch in BWLer Positionen.

Am Ende wird der Erfolgreich, der auch ein hohes Interesse am Fach mitbringt
@Centrum cesero: Siehst du ein Problem in der Digitalisierung für Jura?

ja ist klar, weil Juristen auch so gut mit zahlen und statistiken umgehen können. Wer kennt ihn nicht - der Jurist im technischen Einkauf. Subsumiert die Rohstoffe in Windeseile.

Dann nimm Controlling, Finanzbuchhaltung oder Logistik. Quereinsteiger gibt es überall, aber dass gerade Juristen viele BWLer Stellen übernehmen halte ich für Klamauk.

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WiWi Gast

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Jura lohnt sich mMn nur in begrenztem Maße. Es ist ein nicht gerade einfaches, abstraktes und langes Studium, an dessen Ende zwei Staatsexamina abzulegen sind. Da Jura aber ein Massenstudium ist gibt es immer noch genügend Leute, die Studium und Referendariat bestehen. Jedes Jahr kommen ca 9000 Volljuristen auf den Arbeitsmarkt, obwohl der Arbeitsmarkt saturiert ist, max 3000-4000 neue Volljuristen benötigt.

Dass man es mit 2 befriedigenden Staatsexamina einfach hat, halte ich für ein Gerücht. Wenn man iRd Anwalts- oder Wahlstation einen guten Eindruck hinterlässt, dann kann zwar die Note des 2. StEx sogar komplett irrelevant sein; die Regel ist das aber nicht. Nach den zwei Examina steht die Spezialisierung an (Fachanwaltslehrgang mit Klausuren etc), da man sich von der Masse absetzen sollte.

Bei deinem Berufsweg ist eigentlich ein BWL Studium der nächste logische Schritt. Oder ein LLB im Wirtschaftsrecht.

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WiWi Gast

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Generell sollte man sich bei Jura vorher einfach unbedingt mit den Perspektiven in Abhängigkeit von den Leistungen im Studium beschäftigen. Es gibt kein Studienfach, wo die Unterschiede so groß sind und wo man sich mit der Examensnote dauerhaft so sehr festlegt.
Es gibt genug Artikel darüber wie es bei Juristen aussieht, wenn die Note im unteren Bereich ist. Da kann es ganz schön duster werden. Bin selber kein Jurist, aber habe einige im Bekanntenkreis und manches ist da doch ziemlich erschreckend. Ebenso im Unternehmensumfeld, in meinem Konzern wurde dieses Jahr ein Unternehmensjurist für den deutschen Bereich eingestellt (nachdem wir bisher alles über externe Anwälte geregelt hatten). Der neue Kollege hat nun etwa 10 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich, logischerweise Anwaltszulassung, Gehalt p.a. 68k.
Für diese Aufgabe und die Erfahrung finde ich das eher wenig und man muss dabei auch bedenken, dass das noch ein Job ist, der ja durchaus solide ist, es gibt viele Juristen, die so einen Job garnicht bekommen und sich entweder in kleinen Kanzleien knechten lassen müssen oder wenn selbst das nicht geht nur eine Selbständigkeit bleibt.
Als Außenstehender bin ich deshalb der Meinung, wenn man nicht klar davon überzeugt ist, überdurchschnittliche Studienleistungen bringen zu können, sollte man sich das mit Jura sehr genau überlegen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.11.2020:

Generell sollte man sich bei Jura vorher einfach unbedingt mit den Perspektiven in Abhängigkeit von den Leistungen im Studium beschäftigen. Es gibt kein Studienfach, wo die Unterschiede so groß sind und wo man sich mit der Examensnote dauerhaft so sehr festlegt.
Es gibt genug Artikel darüber wie es bei Juristen aussieht, wenn die Note im unteren Bereich ist. Da kann es ganz schön duster werden. Bin selber kein Jurist, aber habe einige im Bekanntenkreis und manches ist da doch ziemlich erschreckend. Ebenso im Unternehmensumfeld, in meinem Konzern wurde dieses Jahr ein Unternehmensjurist für den deutschen Bereich eingestellt (nachdem wir bisher alles über externe Anwälte geregelt hatten). Der neue Kollege hat nun etwa 10 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich, logischerweise Anwaltszulassung, Gehalt p.a. 68k.
Für diese Aufgabe und die Erfahrung finde ich das eher wenig und man muss dabei auch bedenken, dass das noch ein Job ist, der ja durchaus solide ist, es gibt viele Juristen, die so einen Job garnicht bekommen und sich entweder in kleinen Kanzleien knechten lassen müssen oder wenn selbst das nicht geht nur eine Selbständigkeit bleibt.
Als Außenstehender bin ich deshalb der Meinung, wenn man nicht klar davon überzeugt ist, überdurchschnittliche Studienleistungen bringen zu können, sollte man sich das mit Jura sehr genau überlegen.

Das kann ich als Rechtsanwalt z.T. bestätigen. Richtig ist, dass die Noten einen für das gesamte Berufsleben festlegen. Wo gibt es das sonst, dass 20 Jahre nach Ende des Studiums bei einer Bewerbung der meiste Wert auf die Note gelegt wird und nur bedingt auf die seitdem gesammelte Erfahrung?

Ich sehe die allgemeine Arbeitsalge aber deutlich positiver. Auch alle meine Bekannten mit eher mittelmäßigen Noten haben innerhalb von zwei, drei Monaten einen ordentlichen Job gefunden. Natürlich nicht alles super Jobs, aber solide.

Der Rat, sich vor Studienbeginn mit der eigenen Leistungsfähigkeit ehrlich auseinander zu setzen, ist auf jeden Fall goldrichtig. Es gibt m.E. auch eine hohe Korrelation zwischen Abi-Note und Examensnote. Eine 1 vor dem Komma im Abi führt in der Regel auch zu brauchbaren Examen, eine 3 in der Regel zu schlechten Examensnoten. Ausnahmen bestätigen die Regel. ich persönlich würde ab einer Abi-Note von 2,5 definitiv von einem Jurastudium abraten.

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WiWi Gast

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Das ist doch Quatsch. Die Notenanforderungen für Juristen immer weiter abgesenkt. In Großkanzleien mit 100k Gehalt kommen mittlerweile bei weitem nicht nur Einzelfälle unter. Zum Staat in den höheren Dienst oder als Richter bzw. Staatsanwaltschaftschaft kann man es mittlerweile schon mit durchschnittlichen Noten schaffen.

Und wenn man das nicht schafft, dann geht man eben in die Wirtschaft und hat ein angenehmes Angestelltendasein. Ich kenne mehrere Jura-Absolventen mit sehr bescheidenen Noten, die in angenehmen Sachbearbeiterstellen mit Tarif Gehalt sitzen, da würde das Gros hier im Forum recht neidisch werden.

An den Vorposter: 68k ist ein mehr als ordentliches Gehalt, das kann man beileibe nicht als Scheitern bezeichnen. Da muss man schon zu den besseren BWLern gehören, um das überhaupt zu schaffen.

Wenn man nicht gerade an der absoluten Grenze hinsichtlich des Bestehens hängt, wobei man dann ohnehin ein anderes Fach studieren sollte, dann ist Jura eine absolut sichere Bank für eine auskömmliche Zukunft. Ob es dann für den Porsche, BMW oder doch nur VW reicht, sei mal dahingestellt. Klar ist: Schlecht wird es einem nicht gehen. Und klar ist auch: Wer im Jurastudium zu den schlechten Studenten gehört, wird höchstwahrscheinlich auch in anderen Studiengängen nicht vorne zu finden sein.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.11.2020:

Generell sollte man sich bei Jura vorher einfach unbedingt mit den Perspektiven in Abhängigkeit von den Leistungen im Studium beschäftigen. Es gibt kein Studienfach, wo die Unterschiede so groß sind und wo man sich mit der Examensnote dauerhaft so sehr festlegt.
Es gibt genug Artikel darüber wie es bei Juristen aussieht, wenn die Note im unteren Bereich ist. Da kann es ganz schön duster werden. Bin selber kein Jurist, aber habe einige im Bekanntenkreis und manches ist da doch ziemlich erschreckend. Ebenso im Unternehmensumfeld, in meinem Konzern wurde dieses Jahr ein Unternehmensjurist für den deutschen Bereich eingestellt (nachdem wir bisher alles über externe Anwälte geregelt hatten). Der neue Kollege hat nun etwa 10 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich, logischerweise Anwaltszulassung, Gehalt p.a. 68k.
Für diese Aufgabe und die Erfahrung finde ich das eher wenig und man muss dabei auch bedenken, dass das noch ein Job ist, der ja durchaus solide ist, es gibt viele Juristen, die so einen Job garnicht bekommen und sich entweder in kleinen Kanzleien knechten lassen müssen oder wenn selbst das nicht geht nur eine Selbständigkeit bleibt.
Als Außenstehender bin ich deshalb der Meinung, wenn man nicht klar davon überzeugt ist, überdurchschnittliche Studienleistungen bringen zu können, sollte man sich das mit Jura sehr genau überlegen.

bei einem nicht Dax UN sind 68 k nicht wenig und auf Ing Niveau. Daher finde ich, 10 BE hin oder her, das ist kein schlechtes Gehalt. Rechtsabteilungen sind nicht immer groß in UN, daher sind Aufstiegschancen begrenzt. Der Einkäufer kann ja im zweifel in den Vertrieb wechseln. Doch es ist wie beim Consulting für die BWLer und Co. sicherlich verdient man bei Groß- oder mittelgroßen Kanzleien mehr, aber man arbeitet auch mehr. Dazu kommt, dass fast alle größeren Kanzleien in großen Städten ansässig sind, wo generell mehr bezahlt wird.

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WiWi Gast

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Man darf insbesondere das zweite Staatsexamen nicht unterschätzen. Je nach Bundesland stehen nach 21 Monaten Referendariat 7-11 Klausuren an.
Grundsätzlich gliedert sich das Referendariat folgendermaßen:

1.) 5 Monate Zivilstation an einem Gericht (Amts- oder Landgericht) plus AG-Besuche am Landgericht. Im Rahmen der Zivilstation wirst du vertieft mit dem sehr komplexen Prozessrecht (Erkenntnisverfahren und Zwangsvollstreckungsrecht) konfrontiert und wirst einem Richter zugeordnet für den du Akten bearbeitest und Urteile schreiben sollst. Wenn der Richter dich als geeignet ansieht, wirst du eventuell sogar eine Verhandlung, jedenfalls aber eine Zeugenvernehmung durchführen. Du wirst idR 5-6 Klausuren (5h-Klausuren) nebenher schreiben und nebenher viel Stoff aus den AGs lernen müssen. Am Ende der Zivilstation eine Endnote von deinem Ausbilder.

2.) 3 Monate Strafstation bei der Staatsanwaltschaft plus AG-Besuche am Landgericht. Du wirst einem StA zugeordnet. Hier beschäftigst du dich naturgemäß mit dem Strafrecht- insb. dem Strafprozessrecht in seiner ganzen Komplexität. Du wirst für den StA Akten bearbeiten und den StA beim Amtsgericht vertreten. Klausuren müssen auch nebenher geschrieben werden (5h-Klausuren) und natürlich auch nebenher der AG-Stoff erlernt werden. Die Klausuren in der Strafrechtsstation sind Urteils- oder Revisionsklausuren. Am Ende der Station wirst du wieder benotet.

3.) 4 Monate Verwaltungsstation (Bundes-/Landes-/Kommunal-Behörden, Ministerien, Polizei, Körperschaften des öff. Rechts, AA, Landesvertretungen etc). Auch hier wirst eine AG nebenher besuchen müssen. Auch hier wirst du Klausuren schreiben (Behördenklausuren, Urteilsklausuren und Anwaltsklausuren) und musst neben dinem Job bei der Verwaltung wieder viel lernen. Am Ende wirst du wieder benotet

4.) Anwaltsstation für 9 Monate. Nebenher AGs besuchen. Hier wirst du die anwaltliche Tätigkeit en Detail kennen lernen. Du wirst für den Anwalt Recherchetätigkeiten durchführen, Schriftsätze erledigen, bei Mandantengesprächen und bei Verhandlungen vor Gericht beiwohnen. Nebenher wirst du Klausuren schrieben, insbesondere Anwaltsklausuren. Auch hier wirst du am Ende Benotet. Viele besuchen nebenher noch ein juristisches Repetitorium, indem Klausurenkurse angeboten werden und versucht wird, dass nötige Wissen irgendwie kompakter darzustellen.

5.) Nach 21 Monaten: die große schriftliche Prüfung. je Nach Bundesland: 7-11 Klausuren (In Bayern 11, inklusive Wasserrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht als Pflichtklausur)

6.) 3 Monate Wahlstation (Verwaltung, RA, Unternehmen, Verband etc). Hast du das schriftliche Examen bestanden, steht am Ende der Wahlstation die mündliche Prüfung an. Diese besteht idR aus einem Aktenvortrag und einem Prüfungsgespräch.

Die Schwere des Refs ist v.a. folgendes: ES WIRD DAS GESAMTE MATERIELLE WISSEN aus dem 1. Staatsexamen VORAUSGESETZT. Neben deiner Arbeit (dafür wirst du ja auch entlohnt vom jeweiligen Bundesland, in Bayern ca 1400 im Monat), den Besuchen der AGs, dem Klausurenschreiben und dem Erlernen des komplexen Prozessrechts (Im Zivil-, Straf- und Verwaltungsrecht; im 1. Examen wird in diesem Rechtsgebieten entsprechendes Wissen bei weitem nicht so detailliert gefordert), wird dir wenig Zeit bleiben, das gesamte materielle Wissen aus dem 1. Examen (zB Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Europarecht, Baurecht, Kommunalrecht, Polizei- und Ordnungsrecht, Grundrechte, Staatsorganisationsrecht, Familienrecht, Erbrecht, Schuldrecht, Sachenrecht etc. pp) nebenher konsequent zu wiederholen.

Des Weiteren ist schon der Klausuraufbau eine Materie für sich in Jura (ob aus Anwaltssicht, Behördensicht, Richtersicht oder aus Sicht des StA) und kann inbs bei Urteilsklausuren sehr sehr komplex sein.

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WiWi Gast

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Ja, das permanente Klausurenschreiben in Jura. Ein permanenter Wegbegleiter

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WiWi Gast

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M.e.n. müsste das Studium besser entlohnt werden. Wir werden irgendwann auf eine Justiz und Executive zulaufen, welche sich dann nicht mehr an recht und gesetz hält. Was soll das. Ein Anwalt oder Richter studiert 7 bis 10 Jahre seines Lebens und wird am Ende mit einem gehalt belohnt, was in relation zum Facharbeiter igm der drei Jahre lernt nur bei einem äquivalent von 1 bis 1-2 liegt.

Hier läuft echt einiges schief und vorallem man bedenke, justiz und exekutive trennen uns von der Diktatur und dem korrupten Staat.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

M.e.n. müsste das Studium besser entlohnt werden. Wir werden irgendwann auf eine Justiz und Executive zulaufen, welche sich dann nicht mehr an recht und gesetz hält. Was soll das. Ein Anwalt oder Richter studiert 7 bis 10 Jahre seines Lebens und wird am Ende mit einem gehalt belohnt, was in relation zum Facharbeiter igm der drei Jahre lernt nur bei einem äquivalent von 1 bis 1-2 liegt.

Hier läuft echt einiges schief und vorallem man bedenke, justiz und exekutive trennen uns von der Diktatur und dem korrupten Staat.

Das sehe ich vollkommen anders, die Juristerei wird meines Erachtens nach sehr gut bezahlt. Dazu kommt eine üppige Pension im öffentlichen Dienst oder eine ebenfalls gute "Rente" dank Versorgungswerk. An Hand der hohen Jurastudentenzahl kann man eigentlich auch gut erkennen, dass das Studium (trotz der uralten Struktur mit dem Staatsexamen, hier könnte man eventuell etwas dran ändern) nach wie vor sehr attraktiv ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

M.e.n. müsste das Studium besser entlohnt werden. Wir werden irgendwann auf eine Justiz und Executive zulaufen, welche sich dann nicht mehr an recht und gesetz hält. Was soll das. Ein Anwalt oder Richter studiert 7 bis 10 Jahre seines Lebens und wird am Ende mit einem gehalt belohnt, was in relation zum Facharbeiter igm der drei Jahre lernt nur bei einem äquivalent von 1 bis 1-2 liegt.

Hier läuft echt einiges schief und vorallem man bedenke, justiz und exekutive trennen uns von der Diktatur und dem korrupten Staat.

Das sehe ich vollkommen anders, die Juristerei wird meines Erachtens nach sehr gut bezahlt. Dazu kommt eine üppige Pension im öffentlichen Dienst oder eine ebenfalls gute "Rente" dank Versorgungswerk. An Hand der hohen Jurastudentenzahl kann man eigentlich auch gut erkennen, dass das Studium (trotz der uralten Struktur mit dem Staatsexamen, hier könnte man eventuell etwas dran ändern) nach wie vor sehr attraktiv ist.

Sehe ich so genauso - es ist fluch und segen dieses Staatsexamen, aber wenn man gut abschließt, dann ist die Einladung zu einen sehr guten Gehalt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit so wenig mathematischen Anspruch so viel Geld verdienen kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

M.e.n. müsste das Studium besser entlohnt werden. Wir werden irgendwann auf eine Justiz und Executive zulaufen, welche sich dann nicht mehr an recht und gesetz hält. Was soll das. Ein Anwalt oder Richter studiert 7 bis 10 Jahre seines Lebens und wird am Ende mit einem gehalt belohnt, was in relation zum Facharbeiter igm der drei Jahre lernt nur bei einem äquivalent von 1 bis 1-2 liegt.

Hier läuft echt einiges schief und vorallem man bedenke, justiz und exekutive trennen uns von der Diktatur und dem korrupten Staat.

Das sehe ich vollkommen anders, die Juristerei wird meines Erachtens nach sehr gut bezahlt. Dazu kommt eine üppige Pension im öffentlichen Dienst oder eine ebenfalls gute "Rente" dank Versorgungswerk. An Hand der hohen Jurastudentenzahl kann man eigentlich auch gut erkennen, dass das Studium (trotz der uralten Struktur mit dem Staatsexamen, hier könnte man eventuell etwas dran ändern) nach wie vor sehr attraktiv ist.

Sehe ich so genauso - es ist fluch und segen dieses Staatsexamen, aber wenn man gut abschließt, dann ist die Einladung zu einen sehr guten Gehalt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit so wenig mathematischen Anspruch so viel Geld verdienen kann.

Weil der mathematische Anspruch ja auch das Maß der Dinge ist, an dem man alles messen sollte...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

M.e.n. müsste das Studium besser entlohnt werden. Wir werden irgendwann auf eine Justiz und Executive zulaufen, welche sich dann nicht mehr an recht und gesetz hält. Was soll das. Ein Anwalt oder Richter studiert 7 bis 10 Jahre seines Lebens und wird am Ende mit einem gehalt belohnt, was in relation zum Facharbeiter igm der drei Jahre lernt nur bei einem äquivalent von 1 bis 1-2 liegt.

Hier läuft echt einiges schief und vorallem man bedenke, justiz und exekutive trennen uns von der Diktatur und dem korrupten Staat.

Das sehe ich vollkommen anders, die Juristerei wird meines Erachtens nach sehr gut bezahlt. Dazu kommt eine üppige Pension im öffentlichen Dienst oder eine ebenfalls gute "Rente" dank Versorgungswerk. An Hand der hohen Jurastudentenzahl kann man eigentlich auch gut erkennen, dass das Studium (trotz der uralten Struktur mit dem Staatsexamen, hier könnte man eventuell etwas dran ändern) nach wie vor sehr attraktiv ist.

Sehe ich so genauso - es ist fluch und segen dieses Staatsexamen, aber wenn man gut abschließt, dann ist die Einladung zu einen sehr guten Gehalt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit so wenig mathematischen Anspruch so viel Geld verdienen kann.

Naja, man sollte ein solides Einkommen nicht zwangsweise in Korrelation zu mathematischen Fähigkeiten setzen. Neben der Tatsache, dass es unter BWLern und WiWilern genügend mathematische Nullen gibt: wäre das Leben nicht langweilig, wenn nur Informatiker, Volkswirte und Ingenieure gute Einkommen erzielen würden? Sollte ein Dirigent, Lektor, Chorleiter, Biologe o.ä. nur am Mindestlohn rumkrebsen?

Wir sagen: Juristen haben keine Mathematik-Kenntnisse
Juristen sagen: 80% der BWLer können nicht abstrakt denken, sondern nur vorgekaute Skripte auswendig lernen und PowerPoint Folien herstellen.

Who cares? BWL Studium halte ich immer noch für deutlich risikoärmer. Kenne genug unterdurchschnittle BWL Absolventen, die nicht nur Jobs, sondern gute Jobs gefunden haben. Bei zwei ausreichenden Examina hingegen, oder sogar wenn ein befriedigendes erstes und ausreichendes zweites Examen abgelegt wurde, stehen die Chancen im allgemeinen schlecht. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

Sehe ich so genauso - es ist fluch und segen dieses Staatsexamen, aber wenn man gut abschließt, dann ist die Einladung zu einen sehr guten Gehalt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit so wenig mathematischen Anspruch so viel Geld verdienen kann.

Was hat Gehalt bitte mit mathematischen Ansprich zu tun?

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WiWi Gast

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Stimme ich zu. Das war eine „EGO“ Antwort.
Vielleicht verdient er als Mathematiker weniger als mancher Jurist...

Leute alles hat seine Belange .. Viele Juristen sind nicht gut in Mathe, sind dafür in der Anwendung juristischer Belange herausstechend...
mit beiden lässt sich ein gutes Einkommen generieren...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

Sehe ich so genauso - es ist fluch und segen dieses Staatsexamen, aber wenn man gut abschließt, dann ist die Einladung zu einen sehr guten Gehalt. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man mit so wenig mathematischen Anspruch so viel Geld verdienen kann.

Was hat Gehalt bitte mit mathematischen Ansprich zu tun?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Muss man bei Jura wirklich so viel auswendig lernen?

Hier nochmal der Anwalt: In den ersten zwei Semestern sind diverse Definitionen auswendig zu lernen. Der Stoff ist aber wirklich zu schaffen. Nach und nach ändert es sich dann. Von Semester zu Semester wird das Systemverständnis immer wichtiger und die Art zu lernen, wie man an neue Sachverhalte herangeht.

Es gab natürlich immer Kollegen, die meinten, jedes neue BGH-Urteil kennen zu müssen. Das ist aber Unsinn. Selbst wenn genau dieses Urteil in einer KLausur dran käme, schadet es sogar eher das "richtige" Ergebnis zu kennen. Man soll dieses ja gerade selbst herleiten. Das ist die Leistung, die bewertet wird.

Im zweiten Examen hast Du dann sogar die Bücher ("Kommentare") auf dem Tisch stehen und darfst alles nachschlagen.

Danke an den Anwalt! Endlich mal ein vernünftige Antwort, die endlich mal sinnvolle Infos mit bringt..

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WiWi Gast

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Bin als BWLer seit Jahren im Tax-Bereich verschiedener Großkanzleien tätig. Denke daher, dass ich die Situation für einen "Außenstehenden" gut einschätzen kann. Ob sich Jura auch in zehn oder 20 Jahren noch lohnt, kann ich aber auch nicht einschätzen. Aktuell ist der Arbeitsmarkt aber phänomenal gut.

Meine 50 Pfennig zu Jura allgemein:

Kein Studium garantiert ein sechsstelliges Einkommen so wie Jura. Mittlerweile braucht es nicht einmal mehr ein Doppel-VB. Zumal selbst ein Doppel-VB kein Hexenwerk ist.

Kein Studium ermöglicht einen derart leichten Einstieg in den öD. Klar, man verdient nicht so viel, aber die Work-Life-Balance ist top.

Das Studium dauert sehr lange. Viele Juristen sind beim Berufseinstieg über 30. Und dabei handelt es sich keineswegs nur um Bummelstudenten. Der späte Einstieg relativiert die hohen Gehälter auch etwas.

Jura ist sehr einseitig und sehr national. Inhaltlich und regional erweist sich der Jurist als weniger flexibel. Tut am Anfang der Karriere oft noch nicht weh, aber nach einigen Jahren sind viele frustriert, wenn sie das 175.423ste SPA draften.

Das Risiko für schlechte Studenten ist sehr hoch. Auch wenn am Doppel-VB aktuell nicht mehr streng festgehalten wird, sollte man nicht zu weit davon abweichen. Insbesondere mit der langen Studiendauer zusammengenommen kann Jura für schlechte Studenten echt bitter werden. Langes Studium für wenig Geld...

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WiWi Gast

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Für zukünftige Abiturienten, die überlegen, Jura zu studieren, möchte ich hinzufügen:

Du musst mit 8-10 Jahren Ausbildung rechnen, denn meist zieht sich die Examensvorbereitung dann doch, denn ggf. nimmst du einen oder zwei Verbesserungsversuche war und die Wartezeit (mehrere Monate bis Jahre) zwischen Studium und Ref gibt es an vielen OLGs auch. 

Die Examensvorbereitung ist hart. Vor allem weil du die ganze Zeit mit der Ungewissheit leben musst, ob sich die ganze harte Arbeit auszahlt. Denn am Ende zählen die Noten der juristischen Examina. Gnadenlos. Selbst wenn man ein Überflieger in der Schule ist, muss man sich idR schnell mit seiner Mittelmäßigkeit abfinden. 

Die Ausbildung (ins. die Referendarausbildung) wird den Anforderungen an das 2.StEx nicht gerecht, was es nicht unbedingt leichter macht.

Auch abseits von Großkanzleien musst du mit 50h+ Arbeitszeiten in kleinen und mittelständischen Kanzleien rechnen. Nur verdienst du - insbesondere in Kleinkanzleien - so viel wie ein Absolvent mit "lediglich" einem BWL-Bachelor; meist sind es - je nach Region - 30-50k bei weitaus höheren Arbeitszeiten. Willst du mehr verdienen, musst du in die GKs bei noch höheren Arbeitszeiten (60h+). Und dafür brauchst du auch erstmal die Noten; haben ca. 15% der Juristen. Die Justiz -insbesondere als Richter auf Probe- hat auch nicht die rosigsten Arbeitszeiten (und außerdem noch für die Qualifikationen, die man benötigt, unterirdische Gehälter).

Zudem haben viele Juristen, die ich kenne, keine anderen Hobbys und sind Fachidioten.

Um vielleicht auch mal was Positives zu sagen: Neben einer guten Allgemeinbildung erlernt man eine unglaubliche Frustrationstoleranz.

Ich würde es nicht nochmal machen. Man kann leichter gutes Geld verdienen und das sage ich mit 2×vb. Auch hat es mich dafür zu viel gekostet (Zeit, Nerven, Stress, etc.)

Aber du wirst dich bestimmt nicht von einem Juristen in dem Forum hier abhalten lassen. Probier es aus. Du wirst sicher an der ein oder anderen Stelle an meine Worte zurückdenken.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.02.2022:

Für zukünftige Abiturienten, die überlegen, Jura zu studieren, möchte ich hinzufügen:

Du musst mit 8-10 Jahren Ausbildung rechnen, denn meist zieht sich die Examensvorbereitung dann doch, denn ggf. nimmst du einen oder zwei Verbesserungsversuche war und die Wartezeit (mehrere Monate bis Jahre) zwischen Studium und Ref gibt es an vielen OLGs auch. 

Die Examensvorbereitung ist hart. Vor allem weil du die ganze Zeit mit der Ungewissheit leben musst, ob sich die ganze harte Arbeit auszahlt. Denn am Ende zählen die Noten der juristischen Examina. Gnadenlos. Selbst wenn man ein Überflieger in der Schule ist, muss man sich idR schnell mit seiner Mittelmäßigkeit abfinden. 

Die Ausbildung (ins. die Referendarausbildung) wird den Anforderungen an das 2.StEx nicht gerecht, was es nicht unbedingt leichter macht.

Auch abseits von Großkanzleien musst du mit 50h+ Arbeitszeiten in kleinen und mittelständischen Kanzleien rechnen. Nur verdienst du - insbesondere in Kleinkanzleien - so viel wie ein Absolvent mit "lediglich" einem BWL-Bachelor; meist sind es - je nach Region - 30-50k bei weitaus höheren Arbeitszeiten. Willst du mehr verdienen, musst du in die GKs bei noch höheren Arbeitszeiten (60h+). Und dafür brauchst du auch erstmal die Noten; haben ca. 15% der Juristen. Die Justiz -insbesondere als Richter auf Probe- hat auch nicht die rosigsten Arbeitszeiten (und außerdem noch für die Qualifikationen, die man benötigt, unterirdische Gehälter).

Zudem haben viele Juristen, die ich kenne, keine anderen Hobbys und sind Fachidioten.

Um vielleicht auch mal was Positives zu sagen: Neben einer guten Allgemeinbildung erlernt man eine unglaubliche Frustrationstoleranz.

Ich würde es nicht nochmal machen. Man kann leichter gutes Geld verdienen und das sage ich mit 2×vb. Auch hat es mich dafür zu viel gekostet (Zeit, Nerven, Stress, etc.)

Aber du wirst dich bestimmt nicht von einem Juristen in dem Forum hier abhalten lassen. Probier es aus. Du wirst sicher an der ein oder anderen Stelle an meine Worte zurückdenken.

nunja, die frage ist, was man denn sonst studieren soll? ausser medizin bietet eigentlich kein studiengang mit absoluter sicherheit topgehälter. das risiko im stex zur schlechteren hälfte zu gehören und dann, wie du so schön sagst 'nur' wie stinknormale BWLer zu verdienen bezahlt man eben mit der möglichkeiten bei entsprechender performance (würde eher sagen wenn man zu den top 30% gehört, zwei mal vb ist doch heute nicht mehr ausschlusskriterium) direkt zum berufseinstieg wie ein IGM abteilungsleiter zu verdienen (+150k) und on top gibt es nochmal die staatlich geschützte selbstständigkeit. ich will nicht sagen, dass alles super ist, aber vergleicht man die verdienstmöglichkeiten zum beispiel mal mit dem MINT-bereich, fällt auf, dass dort die sehr guten absolventen oft mit promotion deutlich schlechter verdienen und oft sogar fachfremd arbeiten, weil sie nichts in ihrem bereich finden.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 22.02.2022:

Für zukünftige Abiturienten, die überlegen, Jura zu studieren, möchte ich hinzufügen:

Du musst mit 8-10 Jahren Ausbildung rechnen, denn meist zieht sich die Examensvorbereitung dann doch, denn ggf. nimmst du einen oder zwei Verbesserungsversuche war und die Wartezeit (mehrere Monate bis Jahre) zwischen Studium und Ref gibt es an vielen OLGs auch. 

Die Examensvorbereitung ist hart. Vor allem weil du die ganze Zeit mit der Ungewissheit leben musst, ob sich die ganze harte Arbeit auszahlt. Denn am Ende zählen die Noten der juristischen Examina. Gnadenlos. Selbst wenn man ein Überflieger in der Schule ist, muss man sich idR schnell mit seiner Mittelmäßigkeit abfinden. 

Die Ausbildung (ins. die Referendarausbildung) wird den Anforderungen an das 2.StEx nicht gerecht, was es nicht unbedingt leichter macht.

Auch abseits von Großkanzleien musst du mit 50h+ Arbeitszeiten in kleinen und mittelständischen Kanzleien rechnen. Nur verdienst du - insbesondere in Kleinkanzleien - so viel wie ein Absolvent mit "lediglich" einem BWL-Bachelor; meist sind es - je nach Region - 30-50k bei weitaus höheren Arbeitszeiten. Willst du mehr verdienen, musst du in die GKs bei noch höheren Arbeitszeiten (60h+). Und dafür brauchst du auch erstmal die Noten; haben ca. 15% der Juristen. Die Justiz -insbesondere als Richter auf Probe- hat auch nicht die rosigsten Arbeitszeiten (und außerdem noch für die Qualifikationen, die man benötigt, unterirdische Gehälter).

Zudem haben viele Juristen, die ich kenne, keine anderen Hobbys und sind Fachidioten.

Um vielleicht auch mal was Positives zu sagen: Neben einer guten Allgemeinbildung erlernt man eine unglaubliche Frustrationstoleranz.

Ich würde es nicht nochmal machen. Man kann leichter gutes Geld verdienen und das sage ich mit 2×vb. Auch hat es mich dafür zu viel gekostet (Zeit, Nerven, Stress, etc.)

Aber du wirst dich bestimmt nicht von einem Juristen in dem Forum hier abhalten lassen. Probier es aus. Du wirst sicher an der ein oder anderen Stelle an meine Worte zurückdenken.

Ist das denn wirklich so?

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Die Richter die ich kenne, haben eher eine entspannte 30 Stunden Home Office Woche und gehen zu den Verhandlungen ins Buero bzw Gericht.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Ja, ist wirklich so. Habe auch 2 x VB und bereue Jura. Du hast als Jurist die Wahl zwischen Lehrergehalt (A13/R1) mit geregelten 40h oder 50+h bei gutem Gehalt. WLB ist im Arsch.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Wenn ich nochmal wählen könnte würde ich jura statt vwl studieren.
Die verdienst- und karrierechancen sind m.E. sehr sehr gut.

Wer will und gut abschneidet kann in einer GK mit 100k plus anfangen. Ein Freund ist zu freshfields gegangen.

Wer bessere WLB möchte, findet z.b. in meinem Unternehmen (energiekonzern) sofort etwas. Sowohl Anwälte für Energie- als auch Kartellrecht sind in der Branche sehr gefragt.

Dazu die Aussicht auf Richter (sofern die Voraussetzungen gegeben sind), Notar oder ähnliches.

Neben Medizin sowohl Einkommenstechnisch wie auch von der Reputation weit vor BWL.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Aus der Masse der Jurastudierenden gelangen nur 50% zum 2. Staatsexamen, davon landet die Mehrheit in der Selbständigkeit bei dauerhaft 2ooo brutto (Google Median, nicht Durchschnitt), ein geringer Anteil (keine Überfliegen) geht zum ÖD um dort als Sachbearbeiter so zu tun als ob sie nach dem Abitur nicht auch noch ein Studium abgeschlossen hätten.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Macht Jura bitte nur wirklich, wenn ihr dafür brennt und euch das Thema Interessiert. Und nicht wegen Prestige oder anderen albernen Sachen..

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Ja, ist wirklich so. Habe auch 2 x VB und bereue Jura. Du hast als Jurist die Wahl zwischen Lehrergehalt (A13/R1) mit geregelten 40h oder 50+h bei gutem Gehalt. WLB ist im Arsch.

A13 ist ein gutes Gehalt. Juristen kommen im höheren Dienst im Vergleich zu anderen sehr gut unter.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Wenn das dein Traum ist, dann mach Lehramt oder Jura.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Ist ein Jura-Studium neben einem Vollzeit-Job machbar?

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Ceterum censeo

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 07.10.2023:

Ist ein Jura-Studium neben einem Vollzeit-Job machbar?

Spätestens nach dem universitären Teil nicht mehr.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hallo zusammen,
ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Großhandel) und eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen.
Nun geht es darum wie es weiter geht.
Ich würde eigentlich gerne ein Jura Studium beginnen. Ich hege hier ein enormes Interesse und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit juristischen Themen. Andererseits habe ich die Sorge, ob Jura in Zukunft wirklich die beste Wahl ist (wegen Digitalisierung, Jobchancen usw)
Würdet Ihr mir noch ein Jura Studium empfehlen oder passend zu meinem Werdegang noch zu einem BWL Bachelor raten?
Ich weiß nicht was für meine Zukunft das beste ist.

Ist ein Jura Studium im Hinblick auf Karriere und Einkommen noch Empfehlenswert oder habe ich mit BWL bessere Chancen. Jura würde mich wesentlich mehr interessieren, bei BWL musste ich mich immer zwingen zu lernen, bei Jura wie gesagt auch in meiner Freizeit.

Danke im Voraus

Kann dir keiner beantworten weil das von dir abhängt.
Weiß auch keiner was die Zukunft bringt, sind wir morgen alle arbeitslos durch die KI oder nicht ?
Die einen sagen so die anderen so.
Mach das worauf du Bock hast und schaue das du da zu den besten zehn gehörst. Dann hast du auf jeden Fall egal was ist ein Job.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hallo zusammen,
ich habe eine kaufmännische Ausbildung (Großhandel) und eine Fortbildung zum Wirtschaftsfachwirt abgeschlossen.
Nun geht es darum wie es weiter geht.
Ich würde eigentlich gerne ein Jura Studium beginnen. Ich hege hier ein enormes Interesse und beschäftige mich auch in meiner Freizeit mit juristischen Themen. Andererseits habe ich die Sorge, ob Jura in Zukunft wirklich die beste Wahl ist (wegen Digitalisierung, Jobchancen usw)
Würdet Ihr mir noch ein Jura Studium empfehlen oder passend zu meinem Werdegang noch zu einem BWL Bachelor raten?
Ich weiß nicht was für meine Zukunft das beste ist.

Ist ein Jura Studium im Hinblick auf Karriere und Einkommen noch Empfehlenswert oder habe ich mit BWL bessere Chancen. Jura würde mich wesentlich mehr interessieren, bei BWL musste ich mich immer zwingen zu lernen, bei Jura wie gesagt auch in meiner Freizeit.

Danke im Voraus

Kann dir keiner beantworten weil das von dir abhängt.
Weiß auch keiner was die Zukunft bringt, sind wir morgen alle arbeitslos durch die KI oder nicht ?
Die einen sagen so die anderen so.
Mach das worauf du Bock hast und schaue das du da zu den besten zehn gehörst. Dann hast du auf jeden Fall egal was ist ein Job.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Glaub auch nicht, dass sich das selbst für >= VB Absolventen in spätestens 5 Jahren noch monetär lohnt, dafür sind die Anzeichen, wohin das mit der Leistungsfähigkeit von KI geht, zu konkret und die Substituierbarkeit von juristischen Tätigkeiten zu offensichtlich und easy. Und es funktioniert ja auch bereits ausgezeichnet (google einfach ai judge china).

Dass akademische Professionen durch KI mittelfristig ersetzt werden ist absolut klar. Die Frage ist nur noch wann - und da geht die aktuelle Tendenz zu eher früher als später. Für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung ist es natürlich absolutes Gift, wenn sich in dieser Übergangsphase zu viele Leute von solchen Projektionen leiten lassen - deswegen ist es funktionaler das eher piano zu kommunizieren.

Ein Jurastudium ist für die persönliche Entwicklung trotzdem mMn deutlich hilfreicher als MINT oder BWL, weil es das logische Denken und Argumentieren in einen gesellschaftlich relevanten Kontext schult und ein holistischeres Menschen- und Weltbild ausbildet. Das individualisierte berufliche Wissen, wie man z.B. eine Maschine konzipiert oder eine Bilanz aufstellt wird in 5-10 Jahren keinen mehr interessieren und diese Inhalte sind so spezifisch, dass sie darüber hinausgehend auf anderen Ebenen kaum Bedeutung haben.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Ja, ist wirklich so. Habe auch 2 x VB und bereue Jura. Du hast als Jurist die Wahl zwischen Lehrergehalt (A13/R1) mit geregelten 40h oder 50+h bei gutem Gehalt. WLB ist im Arsch.

Ok mal zu den Fakten, was die Bezahlung im ÖD angeht. Grundlage ist eine nichtverheirate Person ohne Kind. Diese bekommt je nach Bundesland

A13: zwischen 3500 - 4300 Euro Netto je nach Erfahrungsstufe. Davon dürfen dann noch Krankenkasse bezahlt werden. Das Gehalt entspricht einem Bruttogehalt von 65k-90k, was damit schon ein deutlich überdurchschnittlicher Lohn für Akademiker ist.

R1: 3800 -5100 Euro Netto je nach Erfahrungsstufe. Das Entspricht dann einem Bruttogehalt von 70k - 100K.

Wobei hervorragende Beamtenpension noch nicht berücksichtigt ist. Wenn man Kinder bekommt und Verheiratet sind werden die Abstände zu normalen Angestellten noch größer.
Die R Besoldung ist exklusiv Juristen vorgesehen und auch im sonstigen ÖD gibt es überdurchschnittlich viele Juristen.

Zum Vergleich. Ein W3 Professor verdient Netto 5200 Euro. Es verdient also jeder Richter/ Staatsanwalt früher oder später so viel wie ein Lehrstuhlinhaber an der Uni. Zumindest kann ich als Naturwissenschaftler einschätzen, dass die Auslese um Beispielsweise in der Physik in Deutschland eine W3 Professur zu bekommen unglaublich hoch ist. Meist setzt es Topnoten, Auslandsaufenthalte, mehrere Publikationen in Topjournals, nachgewiesene Fähigkeit zum Drittmittelerwerb und eine nachgewiesene Lehrtätigkeit in einem Bestimmten Umfang voraus.
Dahingegend sind die Voraussetzungen um Richter/ Staatsanwalt zu werden nahezu lächerlich.

Dass die R1 nur die unterste der ingesamt 9 (!) Richterstufen ist, darauf will ich jetzt garnicht eingehen. Bereits mit R2 ist man mit bis zu 5500 Euro dabei und mit R3 verdient man 5900 Netto.

Es ist wohl keine Übertreibung zu sagen, dass Juristen und Ärzte mit astronomischem Abstand die zwei Berufsgruppen sind, die die meiste Bezahlung vom Staat zugebilligt bekommen. Das ist nicht wertend gemeint, aber man sollte doch schon bei den Fakten bleiben.

Von den Gehältern in Großkanzleien fang ich jetzt mal garnicht an. Mir ist natürlich bewusst ist, dass nur die besten 15-25% so einen Job bekommen können. Vergleicht man jedoch mit den besten 15-25 % in anderen Fächern, teils mit deutlich schwererem Studium, dann kann man unmöglich behaupten, dass Juristen schlecht verdienen....

Was hättest du denn sonst studiert?

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WiWi Gast

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Wenn ich zum Staat gewollt hätte, hätte ich Lehramt studiert. A13 bei 30h Woche. Ansonsten bin ich als Jurist in der freien Wirtschaft und muss nicht erst 20 Jahre Berufserfahrung sammeln um mal auf 5k netto zu kommen. 5k klingen auf den ersten Blick gut, jedoch nicht, wenn man Top10% Absolvent ist und das erst mit 55 Jahren erreicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

WiWi Gast schrieb am 17.12.2023:

Wenn ich zum Staat gewollt hätte, hätte ich Lehramt studiert. A13 bei 30h Woche. Ansonsten bin ich als Jurist in der freien Wirtschaft und muss nicht erst 20 Jahre Berufserfahrung sammeln um mal auf 5k netto zu kommen. 5k klingen auf den ersten Blick gut, jedoch nicht, wenn man Top10% Absolvent ist und das erst mit 55 Jahren erreicht.

die meisten MINT top 10% erreichen niemals im Leben 5k netto

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WiWi Gast

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*Triggerwarnung*

die meisten BWL top 10% auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2024:

Wenn ich zum Staat gewollt hätte, hätte ich Lehramt studiert. A13 bei 30h Woche. Ansonsten bin ich als Jurist in der freien Wirtschaft und muss nicht erst 20 Jahre Berufserfahrung sammeln um mal auf 5k netto zu kommen. 5k klingen auf den ersten Blick gut, jedoch nicht, wenn man Top10% Absolvent ist und das erst mit 55 Jahren erreicht.

die meisten MINT top 10% erreichen niemals im Leben 5k netto

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WiWi Gast

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BWL Top 10%? Das erreichen in D vllt die BWL Top 1-2%, wenns hochkommt

WiWi Gast schrieb am 06.02.2024:

*Triggerwarnung*

die meisten BWL top 10% auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2024:

Wenn ich zum Staat gewollt hätte, hätte ich Lehramt studiert. A13 bei 30h Woche. Ansonsten bin ich als Jurist in der freien Wirtschaft und muss nicht erst 20 Jahre Berufserfahrung sammeln um mal auf 5k netto zu kommen. 5k klingen auf den ersten Blick gut, jedoch nicht, wenn man Top10% Absolvent ist und das erst mit 55 Jahren erreicht.

die meisten MINT top 10% erreichen niemals im Leben 5k netto

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WiWi Gast

Lohnt sich ein Jura Studium noch

Erzähl doch nicht so einen Quark. Das sind auch in Stkl 1 nur knapp über 100k. So ein Gehlt erreichen nicht nur 2-3 Leute im Jahrgang.

BWL Top 10%? Das erreichen in D vllt die BWL Top 1-2%, wenns hochkommt

WiWi Gast schrieb am 06.02.2024:

*Triggerwarnung*

die meisten BWL top 10% auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2024:

Wenn ich zum Staat gewollt hätte, hätte ich Lehramt studiert. A13 bei 30h Woche. Ansonsten bin ich als Jurist in der freien Wirtschaft und muss nicht erst 20 Jahre Berufserfahrung sammeln um mal auf 5k netto zu kommen. 5k klingen auf den ersten Blick gut, jedoch nicht, wenn man Top10% Absolvent ist und das erst mit 55 Jahren erreicht.

die meisten MINT top 10% erreichen niemals im Leben 5k netto

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Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

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