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Ist SAP inhouse entspannter?

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Hi zusammen,

bin jetzt genau 2 Jahre in der IT Beratung. Konkret SAP S/4HANA SD. Hier habe ich drei große Projekte mitgemacht, jetzt auch schon "Teilprojektleitung" mit einem Mitarbeiter.

Es macht mir Spaß, aber der Druck ist sehr hoch. Im Schnitt komme ich auch 50h, was noch OK ist. Aber die vielen Themen parallel sorgen für Stress. Drei Projekte und gut 150 Mails am Tag, permanent Meetings, Reisenanteil 50% usw.. Oftmals werden von SAP neue Themen released und das muss dann eine Woche später beim Kunden vorgestellt werden und auch laufen. Hier muss man dann Fragen zu Themen beantworten, wo die SAP teils selbst noch kein Plan von hat.

Das alles macht mir auch Spaß, lieber ein Tag mit Action als ein Tag Langeweile. Aber ich habe einfach nicht die Zeit, Themen mit entsprechender Qualität anzugehen und umzusetzen. Es ist quick n dirty, im Jahresschnitt fakturiere ich ca 1.000€ jeden Werktag.

Ich bekomme endlos Headhunter anfragen (S/4HANA ist gesucht), auch für richtige DAX inhouse stellen (wohne in einer Großstadt). Spiele mit dem Gedanken in eine inhouse Stelle zu wechseln. Ich sehe ja meine Ansprechpartner beim Kunden, die machen dann Vollzeit konkret diese eine Conversions zu SAP S/4 und können auch Mal einen halben Tag über Konzepte philosophieren.. Das geht bei mir nicht, immer nur mit kürzestem Aufwand sofort Ergebnisse bringen. Für 140€ die Stunde ist die Erwartungshaltungshaltung halt hoch bei den Kunden, das auf bei einer "DAX30" Inhousestelle vielleicht mit so. Auch solche Späße wie bei Projektabgabe Mal 14 Stunden ohne Pause zu Arbeiten, gibt es dort hoffentlich nicht mehr..

Was meint Ihr? Ist eine Inhousestelle vielleicht genauso stressig und ich rede es mit nur schön? Ich halt zuvor den letzten Job auch schon nach 2 Jahren gewechselt, nicht gut für den Lebenslauf.. Lerne jeden Tag was neues, hoffe nicht dass ich inhouse auf der Stelle stehen bleiben.. Gehalt ist erst Mal egal, die angeboten Stellen liegen alle in meinem Wunschbereich (90k).

Danke und Grüße

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Zwei Jahre reichen aus, habe schon nach einem Jahr inhouse gewechselt, hat auch geklappt..

antworten
rippi

Ist SAP inhouse entspannter?

Einfach mal bewerben, was hast du zu verlieren? Bei welcher Firma arbeitest du?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Hi zusammen,

bin jetzt genau 2 Jahre in der IT Beratung. Konkret SAP S/4HANA SD. Hier habe ich drei große Projekte mitgemacht, jetzt auch schon "Teilprojektleitung" mit einem Mitarbeiter.

Es macht mir Spaß, aber der Druck ist sehr hoch. Im Schnitt komme ich auch 50h, was noch OK ist. Aber die vielen Themen parallel sorgen für Stress. Drei Projekte und gut 150 Mails am Tag, permanent Meetings, Reisenanteil 50% usw.. Oftmals werden von SAP neue Themen released und das muss dann eine Woche später beim Kunden vorgestellt werden und auch laufen. Hier muss man dann Fragen zu Themen beantworten, wo die SAP teils selbst noch kein Plan von hat.

Das alles macht mir auch Spaß, lieber ein Tag mit Action als ein Tag Langeweile. Aber ich habe einfach nicht die Zeit, Themen mit entsprechender Qualität anzugehen und umzusetzen. Es ist quick n dirty, im Jahresschnitt fakturiere ich ca 1.000€ jeden Werktag.

Ich bekomme endlos Headhunter anfragen (S/4HANA ist gesucht), auch für richtige DAX inhouse stellen (wohne in einer Großstadt). Spiele mit dem Gedanken in eine inhouse Stelle zu wechseln. Ich sehe ja meine Ansprechpartner beim Kunden, die machen dann Vollzeit konkret diese eine Conversions zu SAP S/4 und können auch Mal einen halben Tag über Konzepte philosophieren.. Das geht bei mir nicht, immer nur mit kürzestem Aufwand sofort Ergebnisse bringen. Für 140€ die Stunde ist die Erwartungshaltungshaltung halt hoch bei den Kunden, das auf bei einer "DAX30" Inhousestelle vielleicht mit so. Auch solche Späße wie bei Projektabgabe Mal 14 Stunden ohne Pause zu Arbeiten, gibt es dort hoffentlich nicht mehr..

Was meint Ihr? Ist eine Inhousestelle vielleicht genauso stressig und ich rede es mit nur schön? Ich halt zuvor den letzten Job auch schon nach 2 Jahren gewechselt, nicht gut für den Lebenslauf.. Lerne jeden Tag was neues, hoffe nicht dass ich inhouse auf der Stelle stehen bleiben.. Gehalt ist erst Mal egal, die angeboten Stellen liegen alle in meinem Wunschbereich (90k).

Danke und Grüße

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Hi zusammen,

bin jetzt genau 2 Jahre in der IT Beratung. Konkret SAP S/4HANA SD. Hier habe ich drei große Projekte mitgemacht, jetzt auch schon "Teilprojektleitung" mit einem Mitarbeiter.

Es macht mir Spaß, aber der Druck ist sehr hoch. Im Schnitt komme ich auch 50h, was noch OK ist. Aber die vielen Themen parallel sorgen für Stress. Drei Projekte und gut 150 Mails am Tag, permanent Meetings, Reisenanteil 50% usw.. Oftmals werden von SAP neue Themen released und das muss dann eine Woche später beim Kunden vorgestellt werden und auch laufen. Hier muss man dann Fragen zu Themen beantworten, wo die SAP teils selbst noch kein Plan von hat.

Das alles macht mir auch Spaß, lieber ein Tag mit Action als ein Tag Langeweile. Aber ich habe einfach nicht die Zeit, Themen mit entsprechender Qualität anzugehen und umzusetzen. Es ist quick n dirty, im Jahresschnitt fakturiere ich ca 1.000€ jeden Werktag.

Ich bekomme endlos Headhunter anfragen (S/4HANA ist gesucht), auch für richtige DAX inhouse stellen (wohne in einer Großstadt). Spiele mit dem Gedanken in eine inhouse Stelle zu wechseln. Ich sehe ja meine Ansprechpartner beim Kunden, die machen dann Vollzeit konkret diese eine Conversions zu SAP S/4 und können auch Mal einen halben Tag über Konzepte philosophieren.. Das geht bei mir nicht, immer nur mit kürzestem Aufwand sofort Ergebnisse bringen. Für 140€ die Stunde ist die Erwartungshaltungshaltung halt hoch bei den Kunden, das auf bei einer "DAX30" Inhousestelle vielleicht mit so. Auch solche Späße wie bei Projektabgabe Mal 14 Stunden ohne Pause zu Arbeiten, gibt es dort hoffentlich nicht mehr..

Was meint Ihr? Ist eine Inhousestelle vielleicht genauso stressig und ich rede es mit nur schön? Ich halt zuvor den letzten Job auch schon nach 2 Jahren gewechselt, nicht gut für den Lebenslauf.. Lerne jeden Tag was neues, hoffe nicht dass ich inhouse auf der Stelle stehen bleiben.. Gehalt ist erst Mal egal, die angeboten Stellen liegen alle in meinem Wunschbereich (90k).

Danke und Grüße

Hängt völlig von der Firma und auch der Projektsituation ab. Und auch von dir und deinen Karriere-Ambitionen.

Über die Jahre habe ich da alles gesehen. Von einer ruhigen Kugel schieben bis zur Arbeitsbelastung weit über das von dir beschriebene hinaus.

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Kommt drauf an, 35h wirst du inhouse auch niemals arbeiten, 50h sind halt Standard im SAP Consulting..

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Ich habe den Schritt bereut, arbeite genauso viel wie vorher. Sitze jetzt nur im XXL Großraumbüro, was mich echt fertig macht, da war ich lieber unterwegs im Zug und Flieger..

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Ich hab so eine DAx30 I house Stelle und schrieb ne ruhige Kugel, bin allerdings nicht mehr im operativen Geschäft, geht mehr um allgemeine Vorgaben und so. Ruhig ist es, aber auch langweilig..

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Hi zusammen,

bin jetzt genau 2 Jahre in der IT Beratung. Konkret SAP S/4HANA SD. Hier habe ich drei große Projekte mitgemacht, jetzt auch schon "Teilprojektleitung" mit einem Mitarbeiter.

Es macht mir Spaß, aber der Druck ist sehr hoch. Im Schnitt komme ich auch 50h, was noch OK ist. Aber die vielen Themen parallel sorgen für Stress. Drei Projekte und gut 150 Mails am Tag, permanent Meetings, Reisenanteil 50% usw.. Oftmals werden von SAP neue Themen released und das muss dann eine Woche später beim Kunden vorgestellt werden und auch laufen. Hier muss man dann Fragen zu Themen beantworten, wo die SAP teils selbst noch kein Plan von hat.

Das alles macht mir auch Spaß, lieber ein Tag mit Action als ein Tag Langeweile. Aber ich habe einfach nicht die Zeit, Themen mit entsprechender Qualität anzugehen und umzusetzen. Es ist quick n dirty, im Jahresschnitt fakturiere ich ca 1.000€ jeden Werktag.

Ich bekomme endlos Headhunter anfragen (S/4HANA ist gesucht), auch für richtige DAX inhouse stellen (wohne in einer Großstadt). Spiele mit dem Gedanken in eine inhouse Stelle zu wechseln. Ich sehe ja meine Ansprechpartner beim Kunden, die machen dann Vollzeit konkret diese eine Conversions zu SAP S/4 und können auch Mal einen halben Tag über Konzepte philosophieren.. Das geht bei mir nicht, immer nur mit kürzestem Aufwand sofort Ergebnisse bringen. Für 140€ die Stunde ist die Erwartungshaltungshaltung halt hoch bei den Kunden, das auf bei einer "DAX30" Inhousestelle vielleicht mit so. Auch solche Späße wie bei Projektabgabe Mal 14 Stunden ohne Pause zu Arbeiten, gibt es dort hoffentlich nicht mehr..

Was meint Ihr? Ist eine Inhousestelle vielleicht genauso stressig und ich rede es mit nur schön? Ich halt zuvor den letzten Job auch schon nach 2 Jahren gewechselt, nicht gut für den Lebenslauf.. Lerne jeden Tag was neues, hoffe nicht dass ich inhouse auf der Stelle stehen bleiben.. Gehalt ist erst Mal egal, die angeboten Stellen liegen alle in meinem Wunschbereich (90k).

Danke und Grüße

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Mal so und mal so. Kannste nicht pauschalisieren.

Beratung geht immer. Aber die Reisezeit ist das Killkriterium.

Inhouse kann genauso stressig sein, muss es aber nicht. Aber am Ende kommt es auf die WLB an.

Aber jetzt ein Risiko eingehen würde ich nicht. Bin aktuell raus aus der Beratung und die suche habe ich mir auch einfacher vorgestellt. Glaubst gar nicht was aktuell los ist.

Die Headhunteranfragen sind nett aber nie was verbindliches. Wirkliche offmarket stellen sind das meist nie und wenn dann sind diese absolut rar.

An deiner Stelle. Nimm noch 1-2 Jahre mit. Mach dich nicht heiß und sammele die Erfahrung dann läuft das besser. Aktuell ist der Markt absolut tot und es geht fast nichts mehr.

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Danke für deine Tipps, überlege auch noch 1-2 Jahre zu bleiben, die Lernkurve ist einfach Mega.

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Mal so und mal so. Kannste nicht pauschalisieren.

Beratung geht immer. Aber die Reisezeit ist das Killkriterium.

Inhouse kann genauso stressig sein, muss es aber nicht. Aber am Ende kommt es auf die WLB an.

Aber jetzt ein Risiko eingehen würde ich nicht. Bin aktuell raus aus der Beratung und die suche habe ich mir auch einfacher vorgestellt. Glaubst gar nicht was aktuell los ist.

Die Headhunteranfragen sind nett aber nie was verbindliches. Wirkliche offmarket stellen sind das meist nie und wenn dann sind diese absolut rar.

An deiner Stelle. Nimm noch 1-2 Jahre mit. Mach dich nicht heiß und sammele die Erfahrung dann läuft das besser. Aktuell ist der Markt absolut tot und es geht fast nichts mehr.

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Zwei Jahre ist schon nicht viel, schau dass du auf mindestens 3 Jahre kommst, das wird meistens akzeptiert..

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Hi, hab diesen Sommer trotz Corona gewechselt von 100 MA Consulting auf Inhouse 10 000+ MA.

Erfahrung hatte ich knapp drei Jahre, verdiene fast das Doppelte, 80% Homeoffice auch in nonCorona Zeiten, MA-Vergünstigungen auf eigene Produkte, Dienstwagen, VWL, 3 Schulungen im Jahr, Kantine am Standort, keine Großraumbüros, garantierte Gehaltssteigerung p.a., wirkliche Vertrauensarbeitszeit, ...

Es ist wesentlich entspannter, Geld wird Inhouse eben nicht mit IT-Dienstleistung erzielt. (nur verbrannt :D)
Die Zeit welche ich nicht in Projekten bin (je nach Saison 10% - 30%), kann ich zum Konzepte philosophieren nutzen oder zur Weiterbildung. Wenn deine Arbeit durch ist, ist sie durch und es wird nicht wie im externen Consulting noch ein weiteres Projekt drauf geladen - weil du ja noch Kapazität hast und Geld verdienen kannst.

Nachteile ist vielleicht, dass du die aktuellsten Trends nicht sooooofort mitbekommst und als technischer Spezialist schon zusehen musst, dass du nicht schnell ins Hintertreffen gerätst, zu den externen Consultants, die durch ihr dynamisches Umfeld natürlich gute Wissenszuwächse haben. Das lässt sich aber sicher durch Karriere im Konzern, sprich leitende Tätigkeiten, oder ebene regelmäßige Schulungen etwas kompensieren.

Wenn ich mir anschaue, wie meine ehemaligen Kollegen jetzt in Kurzarbeit sind, weil alle Kunden die Beauftragungen schieben, dann habe ich alles richtig gemacht und kann es jedem empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Hi, hab diesen Sommer trotz Corona gewechselt von 100 MA Consulting auf Inhouse 10 000+ MA.

Erfahrung hatte ich knapp drei Jahre, verdiene fast das Doppelte, 80% Homeoffice auch in nonCorona Zeiten, MA-Vergünstigungen auf eigene Produkte, Dienstwagen, VWL, 3 Schulungen im Jahr, Kantine am Standort, keine Großraumbüros, garantierte Gehaltssteigerung p.a., wirkliche Vertrauensarbeitszeit, ...

Es ist wesentlich entspannter, Geld wird Inhouse eben nicht mit IT-Dienstleistung erzielt. (nur verbrannt :D)
Die Zeit welche ich nicht in Projekten bin (je nach Saison 10% - 30%), kann ich zum Konzepte philosophieren nutzen oder zur Weiterbildung. Wenn deine Arbeit durch ist, ist sie durch und es wird nicht wie im externen Consulting noch ein weiteres Projekt drauf geladen - weil du ja noch Kapazität hast und Geld verdienen kannst.

Nachteile ist vielleicht, dass du die aktuellsten Trends nicht sooooofort mitbekommst und als technischer Spezialist schon zusehen musst, dass du nicht schnell ins Hintertreffen gerätst, zu den externen Consultants, die durch ihr dynamisches Umfeld natürlich gute Wissenszuwächse haben. Das lässt sich aber sicher durch Karriere im Konzern, sprich leitende Tätigkeiten, oder ebene regelmäßige Schulungen etwas kompensieren.

Wenn ich mir anschaue, wie meine ehemaligen Kollegen jetzt in Kurzarbeit sind, weil alle Kunden die Beauftragungen schieben, dann habe ich alles richtig gemacht und kann es jedem empfehlen.

Darf ich Fragen welches Modul und welches Gehalt du bekommst?

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Cool, du hast es gut auf den Punkt gebracht. Bei uns wird jeder Consultant so gestafft, dass 120% Auslastung garantiert ist, für nichtproduktive Arbeit ist Platz.

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Hi, hab diesen Sommer trotz Corona gewechselt von 100 MA Consulting auf Inhouse 10 000+ MA.

Erfahrung hatte ich knapp drei Jahre, verdiene fast das Doppelte, 80% Homeoffice auch in nonCorona Zeiten, MA-Vergünstigungen auf eigene Produkte, Dienstwagen, VWL, 3 Schulungen im Jahr, Kantine am Standort, keine Großraumbüros, garantierte Gehaltssteigerung p.a., wirkliche Vertrauensarbeitszeit, ...

Es ist wesentlich entspannter, Geld wird Inhouse eben nicht mit IT-Dienstleistung erzielt. (nur verbrannt :D)
Die Zeit welche ich nicht in Projekten bin (je nach Saison 10% - 30%), kann ich zum Konzepte philosophieren nutzen oder zur Weiterbildung. Wenn deine Arbeit durch ist, ist sie durch und es wird nicht wie im externen Consulting noch ein weiteres Projekt drauf geladen - weil du ja noch Kapazität hast und Geld verdienen kannst.

Nachteile ist vielleicht, dass du die aktuellsten Trends nicht sooooofort mitbekommst und als technischer Spezialist schon zusehen musst, dass du nicht schnell ins Hintertreffen gerätst, zu den externen Consultants, die durch ihr dynamisches Umfeld natürlich gute Wissenszuwächse haben. Das lässt sich aber sicher durch Karriere im Konzern, sprich leitende Tätigkeiten, oder ebene regelmäßige Schulungen etwas kompensieren.

Wenn ich mir anschaue, wie meine ehemaligen Kollegen jetzt in Kurzarbeit sind, weil alle Kunden die Beauftragungen schieben, dann habe ich alles richtig gemacht und kann es jedem empfehlen.

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

SAP Beratung macht doch kein Spaß.

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

WiWi Gast schrieb am 07.11.2020:

SAP Beratung macht doch kein Spaß.

Doch :)

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Kann spass machen aber in der Regel ist es so dass du immer wieder nur bullshit machst es von den Aufträgen abhängt und diese werde in denn nächsten 1 bis 2 Jahren sehe Volatil bleiben. Kleinscheiss kannste immer abarbeiten, aber wirklich langfristig Sachen naja und das ganze immer ich bin in der Beratung etc. Läuft auch nicht mehr. Ganz ehrlich der Zug ist m.e.n. abgefahren. Für 45k 60h die Woche durch Deutschland fahren wirst du immer finden, aber am Ende ist es leider so, da es keine Tarifverträge gibt bleibst du auf der Strecke.

P.s. Was der Kollege oben gefunden hat ist super, aber definitiv ein unicorn. Und ja er hat alles richtig gemacht.

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Also ich komme in der Beratung jetzt im dritten Jahr auf 68k, komme so auf 50h. Das ist eher für Realität, als immer das rungeheule 40k bei 65h...

Und es gibt endlos Benefits, jedes Jahr neues iPhone, was man dann geschenkt bekommt. Oder auch die Spesen rechnen sich, ich persönlich esse unterwegs am Tag vielleicht für 5€, bekomme für eine Woche im Hotel 100€ Spesen steuerfrei. Da kommt im Jahr noch mal locker 2000€ drauf..

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Ich darf als inhouse Berater 2 Module betreuen, arbeite da die Konzepte aus und mach customizing und kleinere Abap Sachen. Ist vielseitig, oft fordernd und das Tempo bestimme im großen und ganzen ich selber. Und das ganze 35h. Hab allerdings auch Kollegen die nur Customizing machen und Doku/ Testen, aber das wäre mir zu langweilig. Daher habe ich auch schon überlegt in die externe Beratung zu gehen, aber da ist das max Gehalt anscheinend für Senior Consultants bei 80k. Wäre finanziell kein Schritt nach vorne. Und ob die Aufgaben spannender werden konnte mir auch keiner garantieren, oft gehts ja um Green Field Implementierungen. Also evtl immer das selbe. Werd daher erst mal bei meinem AG bleiben

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Hier der TE:
Also eines kann ich für sagen, "Greenfield" hört sich in der Theorie nur einfacher an. Der Kunde macht das auch nur, um den agilen Trend mitzugehen. Will dann aber das neue System genauso verbogen haben, wie die Prozesse krumm sind.

Zusätzlich gibt es noch Vertriebsaquise, S4 Konvertierungen, Support ohne Ende und dann in Top halt mindestens 3 Großprojekte mit "Greenfield-Ansatz". Bei mir gibt es Wochen mit 35h nur Telkos, da hat man noch keine Pause gemacht und fängt dann Abends an die 200 Mails des Tages abzuarbeiten, um wenigstens 20 Uhr Feierabend machen zu können.

Wie sehr ich dich um die 35h Woche beneide :) Bedenke auch, ich bin immer unter Budgetdruck. Dem Kunden werden 10 Stunden für die Einführung von Funktion XYZ angeboten. Dann muss das auch in 10h fertig sein, Außereiser führen zu Eskalationen und Diskussionen auf Projektleiterebene. Grundlagenrecherche oder Mal mit Muse ein Thema genauer in der Breite zu betrachten, ist einfach nicht drinnen.

WiWi Gast schrieb am 23.12.2020:

Ich darf als inhouse Berater 2 Module betreuen, arbeite da die Konzepte aus und mach customizing und kleinere Abap Sachen. Ist vielseitig, oft fordernd und das Tempo bestimme im großen und ganzen ich selber. Und das ganze 35h. Hab allerdings auch Kollegen die nur Customizing machen und Doku/ Testen, aber das wäre mir zu langweilig. Daher habe ich auch schon überlegt in die externe Beratung zu gehen, aber da ist das max Gehalt anscheinend für Senior Consultants bei 80k. Wäre finanziell kein Schritt nach vorne. Und ob die Aufgaben spannender werden konnte mir auch keiner garantieren, oft gehts ja um Green Field Implementierungen. Also evtl immer das selbe. Werd daher erst mal bei meinem AG bleiben

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Inhouse wird immer entspannter sein, da hat man dann meistens auch einen Betriebsrat und Arbeitszeitgesetze..

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Meistens... wenn dieser aber nicht stark ist und keine Gewerkschaft hat ist es manchmal schlimmer

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

Inhouse wird immer entspannter sein, da hat man dann meistens auch einen Betriebsrat und Arbeitszeitgesetze..

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WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Frag mich echt wo die externen Beratungsfirmen ihre Experten hernehmen, wenn man für 80k/ 35h iInhouse auch was findet. Gerade wenn man mit 40 an Familie denkt. Da müssten die eigentlich 6 stellig zahlen um da noch mithalten zu können.

antworten
WiWi Gast

Ist SAP inhouse entspannter?

Tun sie auch, dann goodies wie firmenwagen etc. Und nicht zu vergessen, flexiblere wohnortwahl...ich würde bestimmt nicht da wohnen wo ich wohne, wenn mein Job nicht hier wäre.

WiWi Gast schrieb am 29.12.2020:

Frag mich echt wo die externen Beratungsfirmen ihre Experten hernehmen, wenn man für 80k/ 35h iInhouse auch was findet. Gerade wenn man mit 40 an Familie denkt. Da müssten die eigentlich 6 stellig zahlen um da noch mithalten zu können.

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