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Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Glaubst Du wirklich, dass man mit einem einfachen FH-studium E-Technik die Maxwellschen Gleichungen herleiten kann??

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Ingenieure führen also handwerkliche Tätigkeiten aus? Soso.
Dafür dass ihr euch in den Entwicklungsabteilungen so gut auskennt, bleibt ihr aber ziemlich unkonkret. (Pumpen, Maschinen ...)

Wusste außerdem auch gar nicht dass alle Ärtze Chirurgen sind?
Oder warum der Vergleich zwischen einem Herzchirurgen und einem Inbetriebnahmeingenieur?
Mein Hausarzt empfiehlt den Erkälteten immer nur einen Kamillentee zu trinken ;)

Geben sich hier etwa BWLer als Ärzte aus, da das dies einzige Möglichkeit ist es den doofen Ingenieuren mit den fetten IGM-Gehältern mal heimzuzahlen?
Weiblichen Medizinstudentinnen mit einem extremen Unverständnis von Technik würde ich so einen Schwachsinn allerdings auch noch zutrauen.

Werdet doch bitte mal konkret und schreibt was so kompliziert am Medizinstudium ist und was so einfach am Ing-Studium ist (welche Ing-Science eigentlich?), dass es jeder Depp hinbekommt?
Latein Vokabular lernen = absolute wissenschaftliche Spitzenleistung
An Leichen rumschnippeln = man muss aufpassen dass man sich nicht in die Finger schneidet
VS
Die maxwellschen Gleichungen verstehen und herleiten können = Dreck unter den Fingernägeln haben
Regelungstechnik = da ist das Wort "Regelung" drinnen, also muss man da nur ein paar Regler einstellen.
:/

Betrachtet es mal so: Ein Medizinier arbeitet nach seinem Studium fast immer in einem bestimmten Beruf: Arzt. Also ist sein Studium eher als eine Berufsausbildung zu werten, als als eine echte wissenschaftliche Ausbildung. Den Dr. gibts für eine 3 - 6 monatige "Promotion" nur damit die Patienten glücklich sind.
Ein Ingenieur kann allerdings auch einen BWLer locker ersetzen, ins Management aufsteigen, im Vertrieb anfangen, als Forschungsingenieur an der Uni/am Fraunhofer arbeiten, als Software-Entwickler, als Patentanwalt (mit Zusatzausbildung), als EU-Beamter usw..
Wobei ich zugeben muss dass Mathematiker und Physiker einen deutlich höheren wissenschaftlichen Anspruch in ihrem Studium haben, das möchte ich gar nicht bezweifeln.
Aber bitte: Ärzte haben keinen höheren wissenschaftlichen Anspruch in ihrer Ausbildung als Ingenieure, eher einen geringeren. Vergleichbar mit dem von Soziologen. Da gehts auch nur um simpelste Statistik.

Back to topic: Ärzte schlagen Ings gehaltstechnisch. Mich störts nicht, ich bin Ing aus Leidenschaft. (Mit 1er Abi, nicht weil ichs bräuchte, aber das Abi war halt so leicht im Gegensatz zum Ing-studium, das ich halt nicht anders konnte ;)

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Bei der Noteninflation ist es kein Wunder, dass man eine 1 als Spitzenleistung empfindet. Ohne dir jetzt zu Nahe zu treten aber Ing-Wiss. ist der Massenstudiengang schlechthin. Dort sind aktuell 800k Studenten eingeschrieben, mehr als irgendwo sonst. Dazu sind die Durchfallquoten wirklich sehr moderat, wenn man dazu noch den nicht vorhandenen NC betrachtet, sogar sehr gut. Du glaubst doch auch nicht das der Großteil der Absolventen hochkomplexe Arbeiten ausführt, das geht schon Sachlogisch nicht. Es wird maximal ein Bruchteil sein, deswegen ist das Rocket Sciene Argument auch immer sehr amüsant.

Dass ein Medizin Studium mehr Ausbildung sein soll als Wissenschaft steht in keinem Verhältnis zu deiner Begründung dafür, mal ganz unabhängig davon, das es auch Mediziner gibt die nicht als Arzt arbeiten. Als Mediziner stehen einem bei weitem sogar viel mehr Möglichkeiten offen als z.B. einem Verpackungsingenieur und man kann von Amt bis Pharmaforschung alles bedienen. Man hat eben über das Studium bewiesen das man in der Lage ist sich hochtheoretisches Wissen anzueignen und dieses sinnvoll mit der Praxis verbinden kann. Nicht umsonst wird auch ein Nobelpreis für Medizin vergeben, den es für Ings leider nicht gibt. ;) Du reduzierst das Ganze Medizin Studium auf Latein Vokabeln, die in Wahrheit gar nicht so eine große Rolle spielen wie du uns weiß machen willst und vergisst dabei, dass das Hammerexamen seinen Namen nicht von Irgendwo her hat. Damals haben wir Stundenlang ununterbrochen gelernt und das mehrere Monate im voraus. Dabei ging es nicht nur um Masse sondern auch um Qualität.

Das Ings besonders oft in Führungspositionen sind, halte ich auch für ein Gerücht ohne dabei einen konkreten Beleg bringen zu können. Aus dem Freundeskreis weiß ich aber, das vorwiegend WiWis solche Positionen bekleiden und Ings eher weniger bzw. nur in speziellen Bereichen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Dann solltest du dich mal mit Klausuren aus dem Bereich "Attitude and Orbital Control System", Strukturdynamik oder Treibwerkstechnik befassen.

Achja, das Rocket Science Argument mag amüsant sein, aber es gibt jede Menge Raumfahrtingenieure und eine Promotion in dem Bereich ist schon etwas anspruchsvoller als die eines Mediziners.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Copy and paste von FU-Hagen Internetseite.

Gruß jemand der Google benutzen kann

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Die FU Hagen ist eine Top Uni, aber seit wann kann man dort Medizin studieren? :D

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Copy and paste von FU-Hagen Internetseite.

Gruß jemand der Google benutzen kann

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Das ist jetzt allerdings mal so richtig armselig, eine M.Sc. Klausur eines Informatikers an der FU Hagen hier als "eigene" zu präsentieren. Wie kann man es denn so nötig haben?

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

Naja ein richtiges Ing (Uni-)Studium bis zum Master dauert mal locker 6-7 Jahre. Und ich glaube kaum dass es heute noch Studenten gibt, die nicht über das gesamte Studium in Werkstudentenstellen, Praktika oder gar im Ausland Praxis sammeln.

Elektroingenieurwesen ist kein Zuckerschlecken. Außerdem haben wir keine multiple Choice Klausuren, sondern echte Transferlastige Brocken und das neben Hausaufgaben, Laboren und Zulassungstests.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

75k nach ein paar jahren als arzt? damit bin ich eingestiegen dax 30 bachelor maschbau. lg aus stuttgart

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Mal ein Beispiel einer 60 minütigen Klausur mit allen Fragen, weil ja viele anscheinend denken das Medizin Studium aus Lateinvokabeln und stupiden auswendig lernen. Die Mathematik und Physik Kenntnisse sind vom Anspruch deutlich höher als bei einem Ing Studium. Zumal nicht umsonst die Note auch eine besondere Gewichtung beim Auswahlverfahren hat.

Fragen: 1. Was ist NP?

  1. Definition mit Verifikation
  2. Logikorientierte Definition
  3. Ein Problem aus NP nennen und begründen
  4. Was sind x und y in der logikorientierten Definition am Beispiel SAT
  5. Warum liegt P in NP
  6. Liegt NP noch in einer anderen Klasse (hier hab ich mich für PH entschieden, alternativ wäre IP möglich gewesen)
  7. PH erklären
  8. Warum gilt Σ1∩Π1⊆Δ2 ?
    10.Wie groß ist PH?
  9. Logikorientierte Definition
    12.Was passiert wenn P=NP
    13.Beziehung von PH zu PSPACE
    14.Satz von Savitch
    15.Satz von Immerman und Szelepcsényi
    16.Was ist IP
    17.Wie funktioniert ein interaktiver Beweis am Beispiel des Komplements von GI
    18.QBF und PSPACE Vollständigkeit
    19.Wie beweist man die PSPACE Vollständigkeit von QB

Gruß 7. Semester Medizin

Interessant, dass Komplexitätstheorie inzwischen auch in der Medizin gelehrt wird: https://www.fernuni-hagen.de/FACHSCHINF/1686/1686_Schulz.pdf

2/10, hättest was raussuchen sollen, was nicht jeder Informatiker nach 2 Semestern beantworten könnte.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Soviel zum Thema Oberarzt (siehe ab Minute 10):

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-das-verdient-deutschland-100.html#xtor=CS5-4

Das schafft jeder Sachbearbeiter im IGM/IG BCE-Konzern bei 35h/W bzw. 37,5h/W. Jeder Teamleiter-/Gruppenleiter bei 40h bricht vor Lachen zusammen, wenn er das sieht. Davon dürfte es im Konzern übrigens deutlich mehr geben, als im Krankenhaus Oberärzte. Letztgenannter ist nebenbei für 60 MA und zig Menschenleben verantwortlich. Wer mir hier noch erzählen will, dass ich als Konzernbeamter da nicht DEUTLICH besser dran bin, den kann ich jetzt wirklich nicht mehr ernst nehmen, sorry.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Soviel zum Thema Oberarzt (siehe ab Minute 10):

www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-das-verdient-deutschland-100.html#xtor=CS5-4

Das schafft jeder Sachbearbeiter im IGM/IG BCE-Konzern bei 35h/W bzw. 37,5h/W. Jeder Teamleiter-/Gruppenleiter bei 40h bricht vor Lachen zusammen, wenn er das sieht. Davon dürfte es im Konzern übrigens deutlich mehr geben, als im Krankenhaus Oberärzte. Letztgenannter ist nebenbei für 60 MA und zig Menschenleben verantwortlich. Wer mir hier noch erzählen will, dass ich als Konzernbeamter da nicht DEUTLICH besser dran bin, den kann ich jetzt wirklich nicht mehr ernst nehmen, sorry.

Jeder Sachbearbeiter bei IGM schafft 10k pro Monat? Interessant, das ist mir neu. Das ein IGM AT mit 120k p.a. bei welchem die Überstunden bereits abgegolten sind, gleich viel verdienen wie ein OA der das selbe verdient aber ohne Überstunden + Schichten. Zumal jeder OA werden kann aber nicht jeder AT. Das ist auch ein Vergleich zwischen Teamleiter und AT, höchstens ein Chefarzt hat so viel Verantwortung und der verdient das doppelte.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Die Doku ist der letzte Schmarrn, mein Sohn, denn wenn du etwas weiter schaust, verdient angeblich jeder IT Heini 5,4k, während ein Chefarzt bei 10k rumlümmelt (reality ist bei 300k) ? Euer Ernst?

Der Oberarzt hat auch deutlich gemacht, dass er laut Tarif 7,6k verdient. Das sind dann mit Diensten und was weiß ich, deutlich mehr --> 130k.

Da lacht der durchschnittliche Oberarzt, denn so einer ist er maximal in einem Kaff wie Bad Südloff omg, denn das ist Abteilungsleiter Niveau, und wie viele Abteilungen hat ein Konzern?

Seht es ein, kein Ing Heini bringt es auf Arztniveau?

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Wenn der Ing Heini auch Schichten und Dienste jenseits der 40h kloppen würde, überholt der ein oder andere den Arzt sogar.

Im übrigen, dass mit AT Überstunden abgegolten sind ist ein Ammenmärchen. Bei uns hat jeder AL mit AT Vertrag noch eine anständige GLZ Regel. Immerhin ein MDax Verein mit 130k Mitarbeitern.

Sieh es eine, Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist Quatsch.

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Die Doku ist der letzte Schmarrn, mein Sohn, denn wenn du etwas weiter schaust, verdient angeblich jeder IT Heini 5,4k, während ein Chefarzt bei 10k rumlümmelt (reality ist bei 300k) ? Euer Ernst?

Der Oberarzt hat auch deutlich gemacht, dass er laut Tarif 7,6k verdient. Das sind dann mit Diensten und was weiß ich, deutlich mehr --> 130k.

Da lacht der durchschnittliche Oberarzt, denn so einer ist er maximal in einem Kaff wie Bad Südloff omg, denn das ist Abteilungsleiter Niveau, und wie viele Abteilungen hat ein Konzern?

Seht es ein, kein Ing Heini bringt es auf Arztniveau?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Schon der Vergleich OA vs AT ist total schizophren. Wenn dann ist es doch eher:

Facharzt vs Sachbearbeiter
Oberarzt vs Teamleiter
Chefarzt vs Abteilungsleiter

Spätestens wenn wir die Freiberufler noch mit ins Boot holen, haben Ings schon längst ausgedient. Typisch WiWi Treff, hier glaubt wirklich jeder ihm steht die Millionen zu.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Hab gelesen Durchschnittsabteilungsleiter verdient 120k-150k wovon 20 % im Schnitt variabel ist.

Also ist der Oberarzt schon mit Abteilungsleiter vergleichbar, als Chef sind das dann ganz andere Sphären.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Kleine Korrektur:

Assistenzarzt vs Sachbearbeiter (Junior)
Facharzt vs Sachbearbeiter (Senior)
Oberarzt vs Team-/Gruppenleiter
Chefarzt vs Abteilungsleiter bzw. Head of ... (bei kleineren Konzernen)

Bis zur Selbstständigkeit des Arztes sprechen wir also in etwa vom gleichen Gehaltsniveau. Die ist für Ärzte natürlich wesentlich einfacher (erfolgreich) zu erreichen, als für den Ingenieur. Der muss sich seinen Kundenstamm erst mühselig durch Klinkenputzen aufbauen. Der Arzt muss sich in seiner Praxis einfach nur hinstellen und warten, bis ihm die Patienten die Türe einrennen. Das ist schon ein signifikanter Unterschied und gibt ein ganz anderes Gefühl von Sicherheit.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Schon der Vergleich OA vs AT ist total schizophren. Wenn dann ist es doch eher:

Facharzt vs Sachbearbeiter
Oberarzt vs Teamleiter
Chefarzt vs Abteilungsleiter

Spätestens wenn wir die Freiberufler noch mit ins Boot holen, haben Ings schon längst ausgedient. Typisch WiWi Treff, hier glaubt wirklich jeder ihm steht die Millionen zu.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Also ich ese zwar weiter mit, gebe es aber auf, hier gegen die Schar der Ing-Befürworter zu reden.

Hier wird nach dem Motto verfahren "Was ich mir nicht vorstellen kann, das darf auch nicht sein". Und scheinbar können sich hier die meisten nicht vorstellen, dass sie nach ihrem Ing-Studium (oder auch Wirtsch.Ing) nicht direkt mit AT einsteigen oder beim Dienstleister für 45k anheuern müssen.

Niemand hat hier jemals behauptet, dass jeder Ing weniger verdient als ein Arzt. Aber gegen die Windmühlen, die hier ständig behaupten, ein Ing verdiene mind. 120k nach 10 Jahren BE, kann und will ich nicht weiter ankämpfen. Macht eure eigene Erfahrung. Aber jammert nicht später rum, ihr hättet doch auf jeden Fall was anderes studiert, wenn ihr mit 50 draußen seid und niemand euch für die 80k einstellt, die ihr beim letzten Arbeitgeber verdient habt.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Also ich ese zwar weiter mit, gebe es aber auf, hier gegen die Schar der Ing-Befürworter zu reden.

Hier wird nach dem Motto verfahren "Was ich mir nicht vorstellen kann, das darf auch nicht sein". Und scheinbar können sich hier die meisten nicht vorstellen, dass sie nach ihrem Ing-Studium (oder auch Wirtsch.Ing) nicht direkt mit AT einsteigen oder beim Dienstleister für 45k anheuern müssen.

Niemand hat hier jemals behauptet, dass jeder Ing weniger verdient als ein Arzt. Aber gegen die Windmühlen, die hier ständig behaupten, ein Ing verdiene mind. 120k nach 10 Jahren BE, kann und will ich nicht weiter ankämpfen. Macht eure eigene Erfahrung. Aber jammert nicht später rum, ihr hättet doch auf jeden Fall was anderes studiert, wenn ihr mit 50 draußen seid und niemand euch für die 80k einstellt, die ihr beim letzten Arbeitgeber verdient habt.

Es geht um Arzt vs. Konzern.Ing. Und im Konzern ist die Chance auf >100k nach 10 Jahren nunmal ziemlich groß. Ab Mitte 50 gibt's oft Gehalts- und Arbeitsplatzsicherung, da steht auch keiner mehr auf der Straße wenn er nicht will.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Also ich ese zwar weiter mit, gebe es aber auf, hier gegen die Schar der Ing-Befürworter zu reden.

Hier wird nach dem Motto verfahren "Was ich mir nicht vorstellen kann, das darf auch nicht sein". Und scheinbar können sich hier die meisten nicht vorstellen, dass sie nach ihrem Ing-Studium (oder auch Wirtsch.Ing) nicht direkt mit AT einsteigen oder beim Dienstleister für 45k anheuern müssen.

Niemand hat hier jemals behauptet, dass jeder Ing weniger verdient als ein Arzt. Aber gegen die Windmühlen, die hier ständig behaupten, ein Ing verdiene mind. 120k nach 10 Jahren BE, kann und will ich nicht weiter ankämpfen. Macht eure eigene Erfahrung. Aber jammert nicht später rum, ihr hättet doch auf jeden Fall was anderes studiert, wenn ihr mit 50 draußen seid und niemand euch für die 80k einstellt, die ihr beim letzten Arbeitgeber verdient habt.

In Unikliniken ist es übrigens gängige Praxis,Ärzten nur zeitlich befristete Verträge zu geben.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Wäre ja auch dreist wenn jemand in der Uniklinik keinen befristeten bekommen würde. Die frischen Assistenzärzte bekommen da im ersten ja schon 54k p.a. und ohne Schichten. Mit sind viele auf 70-80k. Davon träumt jeder Konzern Ing.

Die 7,4k die hier die ganze Zeit angesprochen werden, sind eher die Ausnahme als die Regel und auch nicht vergleichbar. Das ist das unterste Gehaltsband für einen Oberarzt und bekommen teilweise Leute direkt nach der Facharztausbildung (5 Jahre BE). Das bezeichnet einen Oberarzt ohne Leitungsfunktion, denn man staune, es wird hier unterschieden. Also wäre der Vergleich zum Teamleiter auch inkorrekt, den kann man nur mit einem OA mit Leitungsfunktion vergleichen und der liegt gleich wieder bei 130k im Jahr.

Der Vergleich Konzern Ing und Arzt zieht nicht, denn der Ing wird hier immer den kürzeren ziehen. Zumindest so lange man die Tariftabellen vergleicht. Aber manche Leute wollen uns ja ernsthaft erzählen das ein AT keine Überstunden schiebt und dabei 150k bekommt. Der Einsteiger Konzern Ing natürlich gleich 100k.

Übrings ein Ing über 50 darf auf keinen Fall arbeitslos werden, ist er es erstmal, dann viel Glück was neues zu finden. Einen Arzt würde man sogar nehmen wenn er nächstes Jahr regulär in Rente gehen würde. Und selbst wenn nicht, könnte man mit 60 noch locker eine neue Praxis aufmachen und würde Schotter verdienen ohne Ende. Ausnahme sind kapitalintensive Praxen wie Radiologie. Da brauch man schon mal 4-5 Jahre um sie dann für eine Million verkaufen zu können.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Wer als Ing-Sachbearbeiter mit 50 arbeitslos wird, findet normalerweise nur dann einen neuen Job, wenn er schlechtere Konditionen akzeptiert.

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Wäre ja auch dreist wenn jemand in der Uniklinik keinen befristeten bekommen würde. Die frischen Assistenzärzte bekommen da im ersten ja schon 54k p.a. und ohne Schichten. Mit sind viele auf 70-80k. Davon träumt jeder Konzern Ing.

Die 7,4k die hier die ganze Zeit angesprochen werden, sind eher die Ausnahme als die Regel und auch nicht vergleichbar. Das ist das unterste Gehaltsband für einen Oberarzt und bekommen teilweise Leute direkt nach der Facharztausbildung (5 Jahre BE). Das bezeichnet einen Oberarzt ohne Leitungsfunktion, denn man staune, es wird hier unterschieden. Also wäre der Vergleich zum Teamleiter auch inkorrekt, den kann man nur mit einem OA mit Leitungsfunktion vergleichen und der liegt gleich wieder bei 130k im Jahr.

Der Vergleich Konzern Ing und Arzt zieht nicht, denn der Ing wird hier immer den kürzeren ziehen. Zumindest so lange man die Tariftabellen vergleicht. Aber manche Leute wollen uns ja ernsthaft erzählen das ein AT keine Überstunden schiebt und dabei 150k bekommt. Der Einsteiger Konzern Ing natürlich gleich 100k.

Übrings ein Ing über 50 darf auf keinen Fall arbeitslos werden, ist er es erstmal, dann viel Glück was neues zu finden. Einen Arzt würde man sogar nehmen wenn er nächstes Jahr regulär in Rente gehen würde. Und selbst wenn nicht, könnte man mit 60 noch locker eine neue Praxis aufmachen und würde Schotter verdienen ohne Ende. Ausnahme sind kapitalintensive Praxen wie Radiologie. Da brauch man schon mal 4-5 Jahre um sie dann für eine Million verkaufen zu können.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Wäre ja auch dreist wenn jemand in der Uniklinik keinen befristeten bekommen würde. Die frischen Assistenzärzte bekommen da im ersten ja schon 54k p.a. und ohne Schichten. Mit sind viele auf 70-80k. Davon träumt jeder Konzern Ing.

Die 7,4k die hier die ganze Zeit angesprochen werden, sind eher die Ausnahme als die Regel und auch nicht vergleichbar. Das ist das unterste Gehaltsband für einen Oberarzt und bekommen teilweise Leute direkt nach der Facharztausbildung (5 Jahre BE). Das bezeichnet einen Oberarzt ohne Leitungsfunktion, denn man staune, es wird hier unterschieden. Also wäre der Vergleich zum Teamleiter auch inkorrekt, den kann man nur mit einem OA mit Leitungsfunktion vergleichen und der liegt gleich wieder bei 130k im Jahr.

Der Vergleich Konzern Ing und Arzt zieht nicht, denn der Ing wird hier immer den kürzeren ziehen. Zumindest so lange man die Tariftabellen vergleicht. Aber manche Leute wollen uns ja ernsthaft erzählen das ein AT keine Überstunden schiebt und dabei 150k bekommt. Der Einsteiger Konzern Ing natürlich gleich 100k.

Übrings ein Ing über 50 darf auf keinen Fall arbeitslos werden, ist er es erstmal, dann viel Glück was neues zu finden. Einen Arzt würde man sogar nehmen wenn er nächstes Jahr regulär in Rente gehen würde. Und selbst wenn nicht, könnte man mit 60 noch locker eine neue Praxis aufmachen und würde Schotter verdienen ohne Ende. Ausnahme sind kapitalintensive Praxen wie Radiologie. Da brauch man schon mal 4-5 Jahre um sie dann für eine Million verkaufen zu können.

Ich hab über 60 zum Einstieg bekommen und mit Schicht in der Produktion und 40h Vertrag auch Richtung 85. Tut mit leid,aber bei uns träumt keiner von solchen Zahlen.
Gruß aus dem Konzern.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Ich bin Partner einer auf Heilberufe spezialisierten Steuerkanzlei. Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Das Problem wird wohl sein, dass hier überwiegend junge Studenten oder junge Berufseinsteiger diskutieren, die von der Gesundheitsbranche keine Ahnung haben. Der Sternartikel deckt sich absolut nicht mit meiner Erfahrung und den Zahlen meiner Mandantschaft. Oberärzte liegen bei uns zu 95 % zwischen 120 und 140 T€ bei einem Arbeitslosenrisiko von 0,00. Wir haben Ärzte, die in der Schweiz das Zigfache verdienen. Das Argument von dem IG-Metall Konzern ist ja schön und gut. Nicht jeder Ing. kommt aber zu solch einem Konzern. Die meisten dürften im Mittelstand unterkommen, denn der Anteil der Großkonzerne an der deutschen Wirtschaft ist verschwindend gering.

Kann sein, dass der Ing. bei einem DAX-Konzern über seine Lebensarbeitszeit gleichzieht mit einem Arzt. Wir sprechen hier dann aber lediglich von einem Angestelltenverhältnis. Im unternehmerischen Bereich hängt der Arzt den Ing. um Längen ab, bei einem, wie bereits von mir schon gesagt, Insolvenzrisiko von 0,00.

Und bei einer fairen Diskussion müsste man diese Option in die Bewertung einbeziehen. Ein Arzt ist eben prädestiniert eine Praxis zu eröffnen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Betrachtet es mal so: Ein Medizinier arbeitet nach seinem Studium fast immer in einem bestimmten Beruf: Arzt. Also ist sein Studium eher als eine Berufsausbildung zu werten, als als eine echte wissenschaftliche Ausbildung. Den Dr. gibts für eine 3 - 6 monatige "Promotion" nur damit die Patienten glücklich sind.
Ein Ingenieur kann allerdings auch einen BWLer locker ersetzen, ins Management aufsteigen, im Vertrieb anfangen, als Forschungsingenieur an der Uni/am Fraunhofer arbeiten, als Software-Entwickler, als Patentanwalt (mit Zusatzausbildung), als EU-Beamter usw..
Wobei ich zugeben muss dass Mathematiker und Physiker einen deutlich höheren wissenschaftlichen Anspruch in ihrem Studium haben, das möchte ich gar nicht bezweifeln.
Aber bitte: Ärzte haben keinen höheren wissenschaftlichen Anspruch in ihrer Ausbildung als Ingenieure, eher einen geringeren. Vergleichbar mit dem von Soziologen. Da gehts auch nur um simpelste Statistik.

Lol. Ihr Ingenieure könnt euch auch in keinem einzigen Post irgendwelche Seitenhiebe auf Betriebswirte verkneifen, oder? Die Minderwertigkeitskomplexe müssen echt riesig sein, aber verständlich, wenn man bedenkt, dass der überwiegende Teil der BWLer mehr verdient als der überwiegende Teil der Ingenieure, auch wenn das Ingenieurstudium dem Vernehmen nach immer so anspruchsvoll sein soll.

Als Ingenieur kannst du i.d.R. keinen BWLer ersetzen, schade, dass du offensichtlich der "Ingenieure-sind-eierlegende-Wollmilchsäue"-Gehirnwäsche erlegen bist. Nur weil du im Vertrieb arbeiten kannst, bedeutet das noch lange nichts. Du hast keine Ahnung von Wirtschaftsprüfung, Rechnungslegung, Wirtschaftsrecht, Steuern, Finance und noch nichtmal vom recht einfachen Marketing oder Personalmanagement. Fakt ist also, du hast auf einer BWLer-Position weniger als nichts zu suchen. So wie der Betriebswirt den Ingenieur auch nicht ersetzen kann.

Wenn beide Berufsgruppen nicht so viele Pfeifen in sich tragen würden, die ständig meinen, sich über den anderen zu erheben, dann wäre sogar eine friedliche Koexistenz von Ingenieuren und BWLern möglich. Das wäre ein Anblick!

Back to topic: Ärzte schlagen Ings gehaltstechnisch. Mich störts nicht, ich bin Ing aus Leidenschaft. (Mit 1er Abi, nicht weil ichs bräuchte, aber das Abi war halt so leicht im Gegensatz zum Ing-studium, das ich halt nicht anders konnte ;)

Bistn geiler Typ!

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Wäre mir neu das ein Ingenieur auch nur die einfachsten Controlling Kennzahlen in seinem Studium lernt. Ich denke der Frust Fürth daher, das Ings meist einen BWLer als Chef hat der im Schnitt auch noch mehr verdient, obwohl er doch der Meinung das ihm mehr zu steht.

Zum Vergleich Konzern Ing vs Arzt, hier hat der Arzt die Nase um Längen vorn. Selbst unter der absurden Annahmen das der Ing Gehaltsrechnisch gleich verdient, ist der Arzt von seiner Expertise und Fachwissen unersetzbar. Es ist halt ein Unterschied ob man was Richtiges studiert oder sowas wie BWL/Ing. Ein Konzern Ing kann dagegen von jedem anderen Ing einfach ersetzt werden.

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Ceterum censeo

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ich bin Partner einer auf Heilberufe spezialisierten Steuerkanzlei. Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Das Problem wird wohl sein, dass hier überwiegend junge Studenten oder junge Berufseinsteiger diskutieren, die von der Gesundheitsbranche keine Ahnung haben. Der Sternartikel deckt sich absolut nicht mit meiner Erfahrung und den Zahlen meiner Mandantschaft. Oberärzte liegen bei uns zu 95 % zwischen 120 und 140 T€ bei einem Arbeitslosenrisiko von 0,00. Wir haben Ärzte, die in der Schweiz das Zigfache verdienen. Das Argument von dem IG-Metall Konzern ist ja schön und gut. Nicht jeder Ing. kommt aber zu solch einem Konzern. Die meisten dürften im Mittelstand unterkommen, denn der Anteil der Großkonzerne an der deutschen Wirtschaft ist verschwindend gering.

Kann sein, dass der Ing. bei einem DAX-Konzern über seine Lebensarbeitszeit gleichzieht mit einem Arzt. Wir sprechen hier dann aber lediglich von einem Angestelltenverhältnis. Im unternehmerischen Bereich hängt der Arzt den Ing. um Längen ab, bei einem, wie bereits von mir schon gesagt, Insolvenzrisiko von 0,00.

Zwar etwas off-topic, aber ich kann mir den Kommentar nicht verkneifen, Herr Kollege:
Auf rund 72k Arztpraxen kamen im Vorjahr 105 Insolvenzverfahren niedergelassener Ärzte (Ähnliche Zahlen in den Vorjahren). Wenn ich die Zahlen nun ganz plakativ in Relation setze, ergibt sich ein Insolvenzrisiko von 0,15%. ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Ceterum censeo schrieb am 21.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ich bin Partner einer auf Heilberufe spezialisierten Steuerkanzlei. Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Das Problem wird wohl sein, dass hier überwiegend junge Studenten oder junge Berufseinsteiger diskutieren, die von der Gesundheitsbranche keine Ahnung haben. Der Sternartikel deckt sich absolut nicht mit meiner Erfahrung und den Zahlen meiner Mandantschaft. Oberärzte liegen bei uns zu 95 % zwischen 120 und 140 T€ bei einem Arbeitslosenrisiko von 0,00. Wir haben Ärzte, die in der Schweiz das Zigfache verdienen. Das Argument von dem IG-Metall Konzern ist ja schön und gut. Nicht jeder Ing. kommt aber zu solch einem Konzern. Die meisten dürften im Mittelstand unterkommen, denn der Anteil der Großkonzerne an der deutschen Wirtschaft ist verschwindend gering.

Kann sein, dass der Ing. bei einem DAX-Konzern über seine Lebensarbeitszeit gleichzieht mit einem Arzt. Wir sprechen hier dann aber lediglich von einem Angestelltenverhältnis. Im unternehmerischen Bereich hängt der Arzt den Ing. um Längen ab, bei einem, wie bereits von mir schon gesagt, Insolvenzrisiko von 0,00.

Zwar etwas off-topic, aber ich kann mir den Kommentar nicht verkneifen, Herr Kollege:
Auf rund 72k Arztpraxen kamen im Vorjahr 105 Insolvenzverfahren niedergelassener Ärzte (Ähnliche Zahlen in den Vorjahren). Wenn ich die Zahlen nun ganz plakativ in Relation setze, ergibt sich ein Insolvenzrisiko von 0,15%. ;-)
Liebe Grüße

Wenn man überlegt wie wenig 0,15% ist. Da lag die Insolvenz bestimmt an alltäglichen Probleme (Spielsucht etc.) und nicht dass die Praxis nicht lief.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

0.15% ist wirklich der Oberhammer. Das Risiko in der freien Wirtschaft egal wo gefeuert zu werden, ist deutlich höher. Dann ist Arzt wohl der einzige Beruf, in dem man ohne Risiko unternehmerisch wirtschaften kann.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Das der Arzt über das Mittel der Gesamtheit aller Ings. besser verdient mag stimmen, allerdings wurden immer noch keine aktuellen Zahlen zum Beispiel von destatis oder dem Finanzamt präsentiert.

Aber zu den u.g. Kommentar einige Richtigstellungen:

WiWi Gast schrieb am 20.01.2019:

Wäre ja auch dreist wenn jemand in der Uniklinik keinen befristeten bekommen würde. Die frischen Assistenzärzte bekommen da im ersten ja schon 54k p.a. und ohne Schichten. Mit sind viele auf 70-80k. Davon träumt jeder Konzern Ing.

Einstiegsgehalt eines Ings bei uns in Bayern: EG10, 40h/Woche. Kannst ja gerne selbst nachrechnen, dass da nach der Erstbewertung nach 6 Monaten bereits >70k/anno stehen.

Der Vergleich Konzern Ing und Arzt zieht nicht, denn der Ing wird hier immer den kürzeren ziehen. Zumindest so lange man die Tariftabellen vergleicht. Aber manche Leute wollen uns ja ernsthaft erzählen das ein AT keine Überstunden schiebt und dabei 150k bekommt. Der Einsteiger Konzern Ing natürlich gleich 100k.

In unserem Konzern, MDax, 130k MA ist jeder AL in AT und hat GLZ. Das da nicht immer gleich 150kEuro stehen ist jedoch auch klar. Wurde auch niemals behauptet.

Nicht zu vergessen, dieser Vergleichsthread dreht sich nur um Arzt vs. Konzern-Ing.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Hier nochmal der Steuerberater. Bitte nicht Notare vergessen ;-) Ich kenne auch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, der in die Insolvenz geschlittert ist ;-)

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

0.15% ist wirklich der Oberhammer. Das Risiko in der freien Wirtschaft egal wo gefeuert zu werden, ist deutlich höher. Dann ist Arzt wohl der einzige Beruf, in dem man ohne Risiko unternehmerisch wirtschaften kann.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Hier nochmal der Steuerberater. Bitte nicht Notare vergessen ;-) Ich kenne auch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, der in die Insolvenz geschlittert ist ;-)

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

0.15% ist wirklich der Oberhammer. Das Risiko in der freien Wirtschaft egal wo gefeuert zu werden, ist deutlich höher. Dann ist Arzt wohl der einzige Beruf, in dem man ohne Risiko unternehmerisch wirtschaften kann.

Gut aber das sind eben wie Ärzte, auch wieder examinierte Berufe bzw. man muss eine besondere Qualifikation vorweisen. Guck dir mal an wie es bei Rechtsanwälten oder freiberuflichen Ingenieuren läuft. Die dümpeln unter anderem Jahrelang am Existenzminimum rum.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Hier nochmal der Steuerberater. Bitte nicht Notare vergessen ;-) Ich kenne auch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, der in die Insolvenz geschlittert ist ;-)

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

0.15% ist wirklich der Oberhammer. Das Risiko in der freien Wirtschaft egal wo gefeuert zu werden, ist deutlich höher. Dann ist Arzt wohl der einzige Beruf, in dem man ohne Risiko unternehmerisch wirtschaften kann.

Daher ist das auch kein richtiges Unternehmertum. Geringes Risiko, geringe Gewinnchancen. Aber darum gehts ja hier nicht.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Hier nochmal der Steuerberater. Bitte nicht Notare vergessen ;-) Ich kenne auch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, der in die Insolvenz geschlittert ist ;-)

Hier vor Ort, Stadt mit 300.000 Einwohnern, haben in den letzten Jahren fünf Steuerberater und eine Steuerberatungsgesellschaft Insolvenz angemeldet.

Darunter der Berater der Täter in dem deutschen Wirtschaftsdelikt mit der bisher höchsten Schadenssumme.

Bei Zugang zum Datev - Lexikon Stichwortsuche "Vermögensverfall".

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Dass ein Arzt in einem Universitätsklinikum mehr verdient als ein Konzern-Ing sollte eig. jedem klar sein, Siehe Tariftabelle. Kenne Assis die hier mehr als mancher OA mit seinen 40h verdienen, liegt aber auch an den 24h Diensten und den ganzen Zuschlägen. Die haben teilweise 5-6k Netto raus (Steuerfrei). Davon kann jeder Konzern-Ing nur träumen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Daher ist das auch kein richtiges Unternehmertum. Geringes Risiko, geringe Gewinnchancen. Aber darum gehts ja hier nicht.

Geringe Gewinnchancen? Da hat wohl jemand in der Schule nicht aufgepasst.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Alle großen StB- und WP-Gesellschaften haben also geringe Gewinnchancen? Du solltest dir die Geschäftsberichte der Big 4 ansehen.

Ein Notariat verdient mehr als so mancher Unternehmer.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Hier nochmal der Steuerberater. Bitte nicht Notare vergessen ;-) Ich kenne auch keinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, der in die Insolvenz geschlittert ist ;-)

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

0.15% ist wirklich der Oberhammer. Das Risiko in der freien Wirtschaft egal wo gefeuert zu werden, ist deutlich höher. Dann ist Arzt wohl der einzige Beruf, in dem man ohne Risiko unternehmerisch wirtschaften kann.

Daher ist das auch kein richtiges Unternehmertum. Geringes Risiko, geringe Gewinnchancen. Aber darum gehts ja hier nicht.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Im Internet gibt es eine umfangreiche Berichterstattung zu "Mitternachtsnotaren" und die strafrechtliche Aufarbeitung von deren Geschäftstätigkeit.

In Berlin wanderte der für den Immobilienunternehmer KK Royal alias Kai-Uwe Klug tätige Notar sogar ins Gefängnis.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ein Notariat verdient mehr als so mancher Unternehmer.

Das stimmt, aber Du bist bei beurkundungspflichtigen Geschäften nicht verpflichtet, diese vor einem deutschen Notar beurkunden zu lassen.

Beispielsweise arbeiten die schweizer Notare viel günstiger.

Wissen nur nicht allzu viele.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Also in der Kleinstadt hier (80k Einwohner) gibt es genau 23 Notare. Davon gehen 5 mit >500k nach Hause. Ins blaue geschätzt würde ich sagen, dass es hier noch 10-20 Unternehmer gibt, die mehr verdienen. Dazu noch ein paar Ärzte mit eigener Praxis.

Generell gibt es hier nur Anwälte/Notare, Ärzte, hohe Richter, Steuerberater und ein paar Baulöwen, die hier gut Geld verdienen. Der Rest ist Proletariat. Ich kenne ein paar studierete, teilweise auch promovierte Physiker und Ingenieure, die lieber hier wohnen als in einer Großstadt und auch nicht pendeln wollen. Dementsprechend arbeiten sie hier beim KMU und gehen so mit 50-70k all-in nach Hause und das nach mehrjähriger BE :). Im Prinzip haben sie also die Wahl: Richtig Geld verdienen oder Heimat verlassen. Die Lehrer hier lachen sich ins Fäustchen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Das Procedere der Beurkundung eines Notariats in der Schweiz muss exakt dem Procedere in Deutschland entsprechen. Ich kenne diesen "Notariatstourismus" aus der eigenen Praxis. Dieser ist aber noch hochumstritten und beruht auf gerichtlichen Einzelfallentscheidungen.

Die meisten werden dann davon die Finger lassen, gerade wenn es um Anteilsübertragungen, Umwandlungen usw. geht. Eine Rückabwicklung will man hier unbedingt vermeiden.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ein Notariat verdient mehr als so mancher Unternehmer.

Das stimmt, aber Du bist bei beurkundungspflichtigen Geschäften nicht verpflichtet, diese vor einem deutschen Notar beurkunden zu lassen.

Beispielsweise arbeiten die schweizer Notare viel günstiger.

Wissen nur nicht allzu viele.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Ohje....du hast offenbar keinerlei Einblick, was ein Konzern-Ingenieur verdient/ netto rausbekommt.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Dass ein Arzt in einem Universitätsklinikum mehr verdient als ein Konzern-Ing sollte eig. jedem klar sein, Siehe Tariftabelle. Kenne Assis die hier mehr als mancher OA mit seinen 40h verdienen, liegt aber auch an den 24h Diensten und den ganzen Zuschlägen. Die haben teilweise 5-6k Netto raus (Steuerfrei). Davon kann jeder Konzern-Ing nur träumen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ohje....du hast offenbar keinerlei Einblick, was ein Konzern-Ingenieur verdient/ netto rausbekommt.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Dass ein Arzt in einem Universitätsklinikum mehr verdient als ein Konzern-Ing sollte eig. jedem klar sein, Siehe Tariftabelle. Kenne Assis die hier mehr als mancher OA mit seinen 40h verdienen, liegt aber auch an den 24h Diensten und den ganzen Zuschlägen. Die haben teilweise 5-6k Netto raus (Steuerfrei). Davon kann jeder Konzern-Ing nur träumen.

Doch, das kann man z.B. den IGM Tariftabellen entnehmen und darüber lacht sich ein Assi schon schlapp.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

warum sollten Lehrer sich ins Fäustchen lachen? Die haben auch nur ihre 50k-60k Brutto.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Also in der Kleinstadt hier (80k Einwohner) gibt es genau 23 Notare. Davon gehen 5 mit >500k nach Hause. Ins blaue geschätzt würde ich sagen, dass es hier noch 10-20 Unternehmer gibt, die mehr verdienen. Dazu noch ein paar Ärzte mit eigener Praxis.

Generell gibt es hier nur Anwälte/Notare, Ärzte, hohe Richter, Steuerberater und ein paar Baulöwen, die hier gut Geld verdienen. Der Rest ist Proletariat. Ich kenne ein paar studierete, teilweise auch promovierte Physiker und Ingenieure, die lieber hier wohnen als in einer Großstadt und auch nicht pendeln wollen. Dementsprechend arbeiten sie hier beim KMU und gehen so mit 50-70k all-in nach Hause und das nach mehrjähriger BE :). Im Prinzip haben sie also die Wahl: Richtig Geld verdienen oder Heimat verlassen. Die Lehrer hier lachen sich ins Fäustchen.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

So jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Bin selber Ingenieur und bereue es sogar ein bisschen. Habe mir den Job immer spannend vorgestellt aber außer in Ausnahmen (Forschung) wird man in der Industrie meistens gebremst.

Habe es damals aus Interesse studiert und wollte innovative Dinge entwickeln aber in der Realität heißt es oft zu teuer. Gewinnmaximierung ist das wichtigste Ziel.

Wenn wir Ingenieure mit Ärzte vergleichen wollen, dann bitte nur Ingenieure von der Uni. An der Uni ist Maschinenbau oder Elektrotechnik keineswegs einfach. Nicht umsonst heißt das Grundstudium in Aachen Tal der Tränen. Leider interessiert es in der Industrie keine Sau, ob du an der Uni warst oder FH. Höchstens am Fraunhofer hast du bessere Karten. Frustrierend...

Nun zum Gehalt. Als Ingenieur kannst du in Ausnahmefällen um einiges mehr verdienen als jeder Arzt, wenn du eine geile Idee oder richtig Glück hast. Das sind aber Ausnahmen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ein immens erfolgreicher Ingenieur mit einem Profi Fußballer vergleichbar ist. Beides sehr schwer zu erreichen und nur mit sehr viel Glück.

Auf der anderen Seite die Ärzte. Da bekommt jeder mit Sicherheit ein sehr gutes Gehalt. In der Industrie hast du das nur bei IGM, IB oder Pharma. Aber da kommt man halt sehr selten rein.

Ich würde den Aufwand mit dem Medizinstzdium gleich setzen. Um in DAX30 rein zu kommen, brauchte ich sehr gute Noten, Auslandserfahrung, Job neben der Uni, externe Arbeit beim OEM, usw.

Der Arzt hat nur sein Studium und bekommt garantiert einen gut bezahlten und sicheren Job.

Dennoch hatte ich keine Garantie, zu den glücklichen 5 % zu gehören, die nicht bei einer Klitsche für 30 K ausgebeutet werden. Als Arzt weiß ich nach dem Studium, dass ich auf jeden Fall gut verdienen werde.

So nun geht es weiter. Um richtig Kohle zu verdienen, also AT, musst du einiges opfern. Ich spreche hier von E2 aufwärts beim Daimler Niveau. Diese Menschen haben keine 40 h Woche. Da heißt es eher 365 Tage erreichbar und 70 Stunde Woche für 200 K und aufwärts. Um überhaupt dorthin zu kommen, muss man einiges in Kauf nehmen und Glück haben. Dazu gehören auch beispielsweise längere Aufenthalte im Ausland, Firmenwechsel bzw. Standort und Fortbildungen (MBA oder ähnlich). Die Familienplanung kommt da natürlich zu kurz. Und wenn ich dann ab 50 aufwärts arbeitslos werde, bin ich verbrannt und zu teuer.

Was zeigt uns das?

  • 0,1 % der Ingeniure verdienen um einiges mehr als Ärzte
  • 1 % verdienen ähnlich
  • 3,9 % gut, aber weniger
  • 95 % (kein Konzern) lassen sich versklaven

Diese Formel kann man auch auf Juristen oder BWler anwenden.

Noch eine kleine Sache. Hört bitte auf, die Ingenieure und die Forschung klein zu reden. Die leisten sehr anspruchsvolle Dinge in der Wissenschaft (NASA, Fraunhofer, usw.)

Ingenieur ist kein Handwerker...

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Dann wirf da auch bitte einen Blick rein. In meiner Abteilung in BY nur EG11 bis AT. Da hält dein "Assi" wohl nicht mit. Erst recht nicht bei geregelten 40h.

Schalt mal einen Gang zurück und erkenn dass es hier um Konzerne geht.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Ohje....du hast offenbar keinerlei Einblick, was ein Konzern-Ingenieur verdient/ netto rausbekommt.

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Dass ein Arzt in einem Universitätsklinikum mehr verdient als ein Konzern-Ing sollte eig. jedem klar sein, Siehe Tariftabelle. Kenne Assis die hier mehr als mancher OA mit seinen 40h verdienen, liegt aber auch an den 24h Diensten und den ganzen Zuschlägen. Die haben teilweise 5-6k Netto raus (Steuerfrei). Davon kann jeder Konzern-Ing nur träumen.

Doch, das kann man z.B. den IGM Tariftabellen entnehmen und darüber lacht sich ein Assi schon schlapp.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Denke mir bei den ganzen Posts mit 28 Jahren, ob Ingenieurin nicht die falsche Entscheidung war. Bin ich zu alt für Medizin? Obwohl wegen des Geldes ist es eigentlich die falsche Motivation.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 21.01.2019:

Denke mir bei den ganzen Posts mit 28 Jahren, ob Ingenieurin nicht die falsche Entscheidung war. Bin ich zu alt für Medizin? Obwohl wegen des Geldes ist es eigentlich die falsche Motivation.

Du machst deine Studienwahl an Geld und Prestige fest anstatt an Interesse? Na dann gute Nacht, typisch Ing.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Kommt darauf an. Wenn du in der Radiologie arbeitest, dann ist das der Fall. Und das bei höchstem Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Kommt darauf an. Wenn du in der Radiologie arbeitest, dann ist das der Fall. Und das bei höchstem Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Arzt Radiologie:

  • Top Gehalt

  • Arbeiten unter extrem schlechten Bedingungen
  • Kein Tageslicht wegen der Befundung
    Extrem schlechte Luft kn Radiologie-Stationen
    -Sehr einseitiger Beruf, dein Leben lang schaust du auf Röntgen Scans etc
  • ziemlich eintöniger Alltag teilweise bis zu 20 Stunden hintereinander mit Aufnahmegerät im dunklen Zimmer die Bilder durchgehen
    -Extrem hohe Verantwortung und persönliche Haftung und ja, es belastet viele
  • Schlechtes essen der krankenhäuser

Vor allem die Grundbedürfnisse sowie Dienste werden unterschätzt

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Als selbstständiger Radiologe hat man man noch am ehesten die Chance Einkommensmillionär zu werden oder wenigstens 200k aufwärts. Davon kann jeder Ing nur träumen. Der Job ist sicher nicht leicht und genauso wenig das Studium. Seien wir mal ehrlich, E-Technik würde jeder Arzt im Schlaf durchkommen aber umgekehrt ist das nicht so. Selbst als angestellter Arzt (und somit schlecht bezahlt) verdient man wohl noch mehr als 90% der Konzern-Ings.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Es gibt genug Fachrichtungen wie Innere, die eine entspannte 40h Woche ermöglichen. Das zeigt nur wie wenig Durchblick du hast.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Jeder Arzt hat hohe Verantwortung.
Meine Schwägerin ist Radiologin und Oberärztin in einem KH in Frankfurt am Main und arbeitet noch nebenher in einer Privatpraxis. Sie kann das überhaupt nicht bestätigen.
Deine Punkte sind absolut lächerlich.

Aber klar: Der Ing. hat natürlich bei Gehältern > 100k weder Verantwortung, noch Druck und er sitzt auf einer sonnigen Dachterasse während seiner Arbeit. Der Job ist natürlich absolut nicht eintönig.
Selten solch einen Blödsinn gelesen.

Übrigens halte ich den Job in der Radiologie für sehr spannend und vielseitig. Du musst nämlich immer wieder neue Sachverhalte beurteilen. Ich halte ihn sogar für spannender als die Mehrzahl der BWL und Jura-Berufe.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Kommt darauf an. Wenn du in der Radiologie arbeitest, dann ist das der Fall. Und das bei höchstem Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Arzt Radiologie:

  • Top Gehalt

  • Arbeiten unter extrem schlechten Bedingungen
  • Kein Tageslicht wegen der Befundung
    Extrem schlechte Luft kn Radiologie-Stationen
    -Sehr einseitiger Beruf, dein Leben lang schaust du auf Röntgen Scans etc
  • ziemlich eintöniger Alltag teilweise bis zu 20 Stunden hintereinander mit Aufnahmegerät im dunklen Zimmer die Bilder durchgehen
    -Extrem hohe Verantwortung und persönliche Haftung und ja, es belastet viele
  • Schlechtes essen der krankenhäuser

Vor allem die Grundbedürfnisse sowie Dienste werden unterschätzt

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Der Arzt verdient besser als der Ingenieur und BWLer im Schnitt - dabei wird es auch bleiben. Die Eliteangehörigen, die mittelständische Firmen besitzen, haben kein Interesse an gut bezahlten Ingenieuren und machen halt Werbung für diese Berufsfelder, damit die Arbeitskräfte billig bleiben. Der Verdienst des Arztes wird auch natürlich bewusst etwas höher gehalten, damit darauf verwiesen werden kann, dass in diesem Land Leistung etwas wert ist. Die braven Schüler mit dem guten Abitur dürfen dann zum Teil Medizin zumindest studieren und die Politiker können zeigen, dass Leistung etwas wert ist. Als Belohnung gibt es dann die Option der geschützten Selbständigkeit mit überschaubaren Risiken.

Die Studienplätze werden dann knapp gehalten, indem irgendwelche Fantasiezahlen über die Kosten eines Medizinstudiums in die Welt gesetzt werden (1 Million aufwärts - das ist natürlich Lobbyarbeit). Richtig viel mehr haben die Ärzte dann aber auch nicht. Es reicht aber, um darüber hinwegzutäuschen, dass in Deutschland mittlerweile in erster Linie vererbt/geerbt wird. Die Ingenieure, die der Meinung sind, dass sie das große Los gezogen haben, sind in meinen Augen zu sehr von den Arbeitgeberverbänden beeinflusst. Mein Ranking in Bezug auf die Chancen (Eigene fachliche Interessen mal außen vor): Mediziner, dann Rechtsanwalt (bei schlechtem Examen würde ich dann einen MBA machen oder Steuerberater werden), dann BWLer , dann Ingenieur. Um die Konkurrenz gering zu halten, würde ich mir dann wünschen, dass die Arbeitgeberverbände möglichst viel Werbung für Studienrichtungen wie Chemie oder Elektrotechnik machten.

Nichtdestotrotz bin ich der Meinung, dass die Gruppe der Ingenieure natürlich die wichtigste Berufsgruppe in diesem Land sind, und ich regelrecht entsetzt bin, wie die sich ausnehmen lassen. Alles, was wir in Europa gegenüber den meisten anderen Kontinenten haben, sind Technologieunternehmen mit Know-How - und dann bezahlt man die Leute so schlecht, damit ein paar Firmenerben ohne Fähigkeiten und Ideen kurzfristige Profit einstreichen. Diese Erben bezahlen dann irgendwelchen nichtsnutzigen Steueranwälten 500 Euro die Stunde, um die Profite in die Karibik zu verfrachten. In Ländern, die noch nicht so satt sind wie Deutschland, verdienen natürlich Ingenieure grundsätzlich mehr als Medizin (Russland, Rumänien).

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Jeder Arzt hat hohe Verantwortung.
Meine Schwägerin ist Radiologin und Oberärztin in einem KH in Frankfurt am Main und arbeitet noch nebenher in einer Privatpraxis. Sie kann das überhaupt nicht bestätigen.
Deine Punkte sind absolut lächerlich.

Aber klar: Der Ing. hat natürlich bei Gehältern > 100k weder Verantwortung, noch Druck und er sitzt auf einer sonnigen Dachterasse während seiner Arbeit. Der Job ist natürlich absolut nicht eintönig.
Selten solch einen Blödsinn gelesen.

Übrigens halte ich den Job in der Radiologie für sehr spannend und vielseitig. Du musst nämlich immer wieder neue Sachverhalte beurteilen. Ich halte ihn sogar für spannender als die Mehrzahl der BWL und Jura-Berufe.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Kommt darauf an. Wenn du in der Radiologie arbeitest, dann ist das der Fall. Und das bei höchstem Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Arzt und „entspannt“ in einem Satz zu erwähnen ist schon starker Tobak. Zeigt, dass du weder Ärzte persönlich kennst noch eine Ahnung von dem Beruf hast.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Arzt Radiologie:

  • Top Gehalt

  • Arbeiten unter extrem schlechten Bedingungen
  • Kein Tageslicht wegen der Befundung
    Extrem schlechte Luft kn Radiologie-Stationen
    -Sehr einseitiger Beruf, dein Leben lang schaust du auf Röntgen Scans etc
  • ziemlich eintöniger Alltag teilweise bis zu 20 Stunden hintereinander mit Aufnahmegerät im dunklen Zimmer die Bilder durchgehen
    -Extrem hohe Verantwortung und persönliche Haftung und ja, es belastet viele
  • Schlechtes essen der krankenhäuser

Vor allem die Grundbedürfnisse sowie Dienste werden unterschätzt

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Du hast den Durchblick!

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Als selbstständiger Radiologe hat man man noch am ehesten die Chance Einkommensmillionär zu werden oder wenigstens 200k aufwärts. Davon kann jeder Ing nur träumen. Der Job ist sicher nicht leicht und genauso wenig das Studium. Seien wir mal ehrlich, E-Technik würde jeder Arzt im Schlaf durchkommen aber umgekehrt ist das nicht so. Selbst als angestellter Arzt (und somit schlecht bezahlt) verdient man wohl noch mehr als 90% der Konzern-Ings.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du hast den Durchblick!

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Als selbstständiger Radiologe hat man man noch am ehesten die Chance Einkommensmillionär zu werden oder wenigstens 200k aufwärts. Davon kann jeder Ing nur träumen. Der Job ist sicher nicht leicht und genauso wenig das Studium. Seien wir mal ehrlich, E-Technik würde jeder Arzt im Schlaf durchkommen aber umgekehrt ist das nicht so. Selbst als angestellter Arzt (und somit schlecht bezahlt) verdient man wohl noch mehr als 90% der Konzern-Ings.

Danke

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Seien wir mal ehrlich, E-Technik würde jeder Arzt im Schlaf durchkommen aber umgekehrt ist das nicht so.

Was ein Schwachsinn. Meine Schwester ist Dozentin im Fach Biologie und ist entsetzt wie schlecht die Mediziner zum Teil im naturwissenschaftlichen Bereich sind. Das Niveau der Biologen ist weitaus höher in den Praktikas. Elektrotechnik sieht sie dagegen als schwerstes Studienfach an. Dort braucht man abstraktes Wissen und muss komplexe technische Vorgänge verstehen. Als Beispiel nenne ich hier eine moderne CPU.

Medizin ist keineswegs einfach. Aber wissenschaftlich anspruchsvoller als Elektrotechnik ist es auf keinen Fall. Medizin ist halt mega viel Stoff, mehr auswendig lernen als Transferwissen.

Gruß

Eine Chemikerin

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Der Nutzen eines Mediziners für eine Volkswirtschaft ist meines Erachtens geringer als der eines Ingenieurs, weil man nach wie vor in einem internationalen Wettbewerb steht. Die besten Köpfe sollten aus volkswirtschaftlicher Sicht natürlich Ingenieure/Techniker sein, damit man konkurrenzfähig bleibt. Wenn wir als Nation/Kontinent abrutschen, gibt es mehr Arbeitslose und Armut, so dass vieles, u.a. auch die Volksgesundheit, in Schieflage gerät.

Armut, schlechte Ernährung usw. führen dann zur gesundheitlichen Verschlechterung von Millionen, was auch durch gute Ärzte nicht wettgemacht werden kann. Mediziner bringen einer Volkswirtschaft natürlich nur indirekt etwas - sie sind im Prinzip Commodity und "flicken die Arbeitskräfte zusammen". Es ist natürlich klar, dass die Bezahlung der Mediziner ganz schnell abrutscht, wenn die Chinesen uns erst einmal überholt haben - niemand hört dann mehr auf streikende Ärzte.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

In meiner Abteilung (BY) Durchschnitt bei 103k€, Median bei 105k€ bei 40h.
Alles Ingenieure, Uni, FH oder DH. Keine promovierten Ings. dabei.

Die solltest die Realität nicht verkennen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

Sag das Mal den Bauingenieuren oder jemandem, der Flugzeuge/Schiffe/Eisenbahnen entwickelt. Da hängen auch nicht gerade wenige Leben dran.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

In meiner Abteilung (BY) Durchschnitt bei 103k€, Median bei 105k€ bei 40h.
Alles Ingenieure, Uni, FH oder DH. Keine promovierten Ings. dabei.

Die solltest die Realität nicht verkennen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Du vergleichst die Sachbearbeiter Endstufe, mit einem Zwischenstopp. Als frischer Facharzt wirst du entweder Oberarzt oder gründest deine eigene Praxis. In beiden Fällen lachen die sich über die IGM Summen ins Fäustchen. Oberarzt ohne Leitungsfunktion verdient 120k oder mehr.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

Sag das Mal den Bauingenieuren oder jemandem, der Flugzeuge/Schiffe/Eisenbahnen entwickelt. Da hängen auch nicht gerade wenige Leben dran.

Ja aber das selbe könnte man dann ja über die BWLer sagen die im Management den Schiffbau richtig organisieren oder die Informatiker welche den Computergestützten Auto Piloten programmieren. Aber darum geht es nicht, das sind eben Sachen die weitestgehend fehlerfrei verlaufen. Im Medizinischen Bereich geht es aber jährlich um mehrere hunderttausend Leben. Wir könnten ein Jahr ohne Ings leben aber nicht ein Jahr ohne Ärzte. Als Beispiel, eine Lungenentzündung hat heute nur eine sehr geringe Mortalitätsrate aber wenn es wie vor 100 Jahren wäre, als die Medizin noch nicht so weit war, dann würden heute in Deutschland Hunderttausende nur daran sterben.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Ich bin auf jeden Fall froh,morgen wieder mit Gleitzeit ins Büro zu gehen und nicht morgens um 4 aufzustehen und ins Krankenhaus zu müssen. Dafür nehme ich die 300 netto weniger als der Oberarzt gerne in Kauf.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Nix Endstufe, das hat jeder im Konzern spätestens mit Mitte 30, wenn er nicht gerade mit 30+ eingestiegen ist. Du würdest dich wundern, was für Bubis in den Konzernen rumlaufen, die sogar (zum Teil weit) unter der magischen 30 schon 100k verdienen. Und das alles bei ner relativ ruhigen Kugel und wenig „echter“ Verantwortung im Vergleich zum Arzt.

Ärzte in KH oder Kliniken verdienen zudem auch nur wegen Schichten und Diensten wirklich gut. Nacht-/Wochenend-/Feiertagsarbeit und 24h-Schichten kennt der typische 35h/W Konzern Ingenieur halt auch gar nicht. Find ich auch ganz gut so, wer arbeitet schon gerne dann, wenn andere schlafen oder ihr Leben mit der Familie genießen. Wenn ich hätte zu solch unchristlichen Zeiten arbeiten wollen, wäre ich lieber Lufthansa-Pilot geworden als Arzt.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

In meiner Abteilung (BY) Durchschnitt bei 103k€, Median bei 105k€ bei 40h.
Alles Ingenieure, Uni, FH oder DH. Keine promovierten Ings. dabei.

Die solltest die Realität nicht verkennen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Du vergleichst die Sachbearbeiter Endstufe, mit einem Zwischenstopp. Als frischer Facharzt wirst du entweder Oberarzt oder gründest deine eigene Praxis. In beiden Fällen lachen die sich über die IGM Summen ins Fäustchen. Oberarzt ohne Leitungsfunktion verdient 120k oder mehr.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Bei welcher Stundenzahl?

Wie gesagt, dass Ärzte sicherlich im Mittel mehr verdienen ist ja ok. Dieses Ingenieursbashing hier ist jedoch lächerlich.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

In meiner Abteilung (BY) Durchschnitt bei 103k€, Median bei 105k€ bei 40h.
Alles Ingenieure, Uni, FH oder DH. Keine promovierten Ings. dabei.

Die solltest die Realität nicht verkennen.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Du musst mal in der Realität ankommen, ein Facharzt verdient 92k und das bei einer entspannten 40h Woche. E9G sind 67k und das ist schon das Optimum. Mal ganz abgesehen von den anderen Benefits die ein Arzt hat.

Du vergleichst die Sachbearbeiter Endstufe, mit einem Zwischenstopp. Als frischer Facharzt wirst du entweder Oberarzt oder gründest deine eigene Praxis. In beiden Fällen lachen die sich über die IGM Summen ins Fäustchen. Oberarzt ohne Leitungsfunktion verdient 120k oder mehr.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Was viele vergessen, hier wurde Eingangs gefragt nach Arzt vs Konzern-Ingenieur und nicht angestellter Arzt vs Konzern-Ingenieur. Ein angestellter Arzt verdient vielleicht nur etwas mehr als ein Ingenieur aber ein freiberuflicher Arzt verdient ohne Probleme seine 250k und ist sein eigener Chef. Ein Radiologe kann gut und gerne auch die 1 Mio. knacken. Die Praxis ist dabei 20h effektiv offen und danach geht es mit dem Porsche 911er zur Villa am Wannsee.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Wenn man ein Ranking für Verdienstaussichten erstellen würde, dann müsste es wohl am ehesten so aussehen:

  1. Mediziner
  2. BWLer
  3. Jura/NaWis
  4. Ings
  5. GeWis, SoWis, Poli usw
antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Was für eine sinnlose Debatte hier :D wie wichtig es manchen ist, dass ihre Berufsgruppe mehr verdient als eine andere.

Ein Tipp: das macht euch nicht glücklich und darüber im Internet zu diskutieren sicher auch nicht. Mir als Arzt ist recht egal, was ein Ingenieur bekommt und was der dafür arbeitet. Bin selbst mit meinem Lohn mehr als zufrieden.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Was willst du denn da pushen? Mein Popcorn ist mittlerweile leer ...

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 24.01.2019:

Was willst du denn da pushen? Mein Popcorn ist mittlerweile leer ...

Kann dir meins abgeben.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Hallo,

möchte auch gerne was dazu beitragen.
Bin Dipl.Ing TU Verfahrenstechnik.
Man kann bei guter Leistung auf jeden Fall erstmal mithalten. Ich bin mit 27 in der Chemie-Industrie eingestiegen bei ca. 58000 €. Nach 6 Jahren liege ich jetzt bei 105.000 € fix ohne Bonus. 2 Stellenwechsel intern und technische Verantwortung für eine große Produktionsanlage, aber keine Personalverantwortung.
Im Mittel komme ich auf ca. 40h pro Woche. Es wird im AT-Bereich noch gestochen! Überstunden können ausgeglichen werden.
Das mag vielleicht eine Ausnahme sein, aber machbar ist es.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Mediziner lernen nur stur auswendig. Ings haben mehr mit Wissenschaft zu tun als diese Mediziner.

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The Heir

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

Zu denken, dass ein Arzt immer einen höheren gesellschaftlichen Nutzen hat als ein ING ist wohl eine sehr eingeschränkte Sicht.

Durch den ING sind komplexe Operationen, jegliche medizinische Geräte, extreme Lebenserleichterungen, Prothesen, Hörgeräte etc möglich.

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The Heir

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Mal eine andere Frage:
Kann man auch als Ing eine Radiologie Praxis öffnen /gründen /übernehmen?

Und diese dann unternehmerisch leiten mit einem Angestellten Arzt oder Teilhaber?

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Interessante Frage:
wenn du gehen würde: Wieviel EK bräucht der "Nicht-Arzt"?
Wenn der Nicht-Arzt Geschäftsführer wäre und die Ärzte / Helfer die Praxis
betreiben wäre es so möglich?
Dann könnte ja jeder es machen z.B. auch ein mit abgeschlossener Ausbildung 25 jähriger Verkäufer
(Einzelhandelskaufmann)
Freue mich auf Meinungen und Praxisideen /-beispiele.

Mich würde noch interessieren unter welchen Voraussetzungen
das o.g. Beispiel auf die Übernahme / Fortführung einer Apotheke durch einen
Nicht-Mediziner möglich wäre.

The Heir schrieb am 16.09.2020:

Mal eine andere Frage:
Kann man auch als Ing eine Radiologie Praxis öffnen /gründen /übernehmen?

Und diese dann unternehmerisch leiten mit einem Angestellten Arzt oder Teilhaber?

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 19.01.2019:

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

Nein umgekehrt. Medizin ist einfacher, oft nur stupides auswendig lernen. Ingenieure müssen alles verstehen. Daher ist das Studium deutlich komplexer.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

Nein umgekehrt. Medizin ist einfacher, oft nur stupides auswendig lernen. Ingenieure müssen alles verstehen. Daher ist das Studium deutlich komplexer.

Es kommt auf den Typ an.
Ich hatte Abi Kollegen die waren nicht die hellsten Birnen, aber trotzdem (oder deswegen?!) hat es denen nichts ausgemacht, massenweise Stoff auswendig zu lernen und seitenweise 1zu1 zitieren zu können.
Selbst Schul Mathe ist ja immer alles nach Schema F. Hatten dann super Abi Noten aber was die da wiedergegeben haben, haben die nicht zwnagsläufig auch verstanden.
Die jeinigen, die nicht nur auswendig lernen wollten sondern die Herleitung verstehen taten sich oftmals schwerer.

Ich selber bin Ing und das Studium ist sehr anspruchsvoll. Aber mir ist es leichter gefallen als es bei Medizin der Fall gewesen wäre, weil ich auswendiglernen ums Verrecken nicht mag. Wenn ein Mediziner sagt, wie der Vorvorposter behauptet, Medizin wäre inhaltlich"schwerer" soll er sich mal in eine Vorlesung in HöMa oder Technischer Mechanik an einer TU setzen. Dann reden wir nochmal.
Aber vor dem Umfang an Wissen habe ich bei Mediziner schon Respekt, ich würde mir mit der Masse an Stoff zum Auswendiglernen sehr schwer tun.

Die Medizin Promotionen in D kann man nicht ernst nehmen. Hab schon Med Dissertationen gelesen, die hätte ich als Laie an einem Wochenende zusammengeschustert. 20 Seiten wo dann eine "statistische" Auswertung gemacht wird, wo die 13 Patienten der letzten 5 Jahre mit Krankheit XY im KH Z vorstellig wurden. Wie alt sind die, Beruf, dies das, Wie wurden die behandelt. Fertig. 0 wissenschaftlicher Mehrwert. Sowas kannst du bei einer echten Promotion, egal ob ING, anderer MINT, Jura oder selbst Wiwi nicht bringen.
Aus diesem Grund werden deutsche Medizin selbst im Europäischen Raum nicht als solche anerkannt! (Wohlgemerkt die Promotion, das Med Studium an sich sehr wohl).

Interessanter Artikel auch hier im Tagesspiegel:
„Türschildforschung“: Unter deutschen Ärzten herrscht eine Titelinflation – jetzt gibt es Ärger in der EU. Der Europäische Forschungsrat erkennt den Dr. med. nicht als gleichwertig mit anderen Titeln an.

Zum eigentlichen Thema:
Ich bin Ing. (und Wiwi) und Team/Gruppenleiter bei einem Dax30 mit ca. 20 direkt Reports.
Mein gehalt liegt bei 40h in der letzten ERA inkl. aller Boni bei ca. 110.000.
Ein guter Abi Kollege ist inzwischen Oberarzt in einer Klinik in einer mittelgroßen Stadt in Ba-Wü und so ziemlich das gleiche Geld, bei höhrer Arbeitsbelastung.

Trotzdem schlägt in meinen Augen der Arzt den Ingenieur.
Nur die besten (und glücklichsten) Ingenieure schaffen es zum Konzern.
Als Arzt hingegen wird jeder Oberarzt/Chefarzt oder alternativ niedergelassener Arzt und kommt so an Gehälter die äquivalent zu Gehältern von INGs im Konzern sind.
Wobei natürlich der Sachbearbeiter mit dem Assistenzarzt vergleichen werden muss, der Bereichsleiter mit dem Chefarzt.

Sprich du kannst als Ing ähnlich wie Ärzte verdienen, aber hast wesentlich mehr Wettbewerb und brauchst auch das nötige Glück. Als Arzt hast du so gut wie eine Garantie dass du ein hohes EInkommen erzielen wirst.

Deshalb: Wenn man die Möglichkeit hat (Studienplatz, Neigung etc) beides zu machen fährt man mit dem Arzt viel sicherer.

antworten
WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Ich kann mir vorstellen, dass Du eines Tages Deinen Kumpel noch sehr beneiden wirst. Spätestens, wenn Du mal von einer "Freisetzungswelle" erwischt wirst.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

Nein umgekehrt. Medizin ist einfacher, oft nur stupides auswendig lernen. Ingenieure müssen alles verstehen. Daher ist das Studium deutlich komplexer.

Es kommt auf den Typ an.
Ich hatte Abi Kollegen die waren nicht die hellsten Birnen, aber trotzdem (oder deswegen?!) hat es denen nichts ausgemacht, massenweise Stoff auswendig zu lernen und seitenweise 1zu1 zitieren zu können.
Selbst Schul Mathe ist ja immer alles nach Schema F. Hatten dann super Abi Noten aber was die da wiedergegeben haben, haben die nicht zwnagsläufig auch verstanden.
Die jeinigen, die nicht nur auswendig lernen wollten sondern die Herleitung verstehen taten sich oftmals schwerer.

Ich selber bin Ing und das Studium ist sehr anspruchsvoll. Aber mir ist es leichter gefallen als es bei Medizin der Fall gewesen wäre, weil ich auswendiglernen ums Verrecken nicht mag. Wenn ein Mediziner sagt, wie der Vorvorposter behauptet, Medizin wäre inhaltlich"schwerer" soll er sich mal in eine Vorlesung in HöMa oder Technischer Mechanik an einer TU setzen. Dann reden wir nochmal.
Aber vor dem Umfang an Wissen habe ich bei Mediziner schon Respekt, ich würde mir mit der Masse an Stoff zum Auswendiglernen sehr schwer tun.

Die Medizin Promotionen in D kann man nicht ernst nehmen. Hab schon Med Dissertationen gelesen, die hätte ich als Laie an einem Wochenende zusammengeschustert. 20 Seiten wo dann eine "statistische" Auswertung gemacht wird, wo die 13 Patienten der letzten 5 Jahre mit Krankheit XY im KH Z vorstellig wurden. Wie alt sind die, Beruf, dies das, Wie wurden die behandelt. Fertig. 0 wissenschaftlicher Mehrwert. Sowas kannst du bei einer echten Promotion, egal ob ING, anderer MINT, Jura oder selbst Wiwi nicht bringen.
Aus diesem Grund werden deutsche Medizin selbst im Europäischen Raum nicht als solche anerkannt! (Wohlgemerkt die Promotion, das Med Studium an sich sehr wohl).

Interessanter Artikel auch hier im Tagesspiegel:
„Türschildforschung“: Unter deutschen Ärzten herrscht eine Titelinflation – jetzt gibt es Ärger in der EU. Der Europäische Forschungsrat erkennt den Dr. med. nicht als gleichwertig mit anderen Titeln an.

Zum eigentlichen Thema:
Ich bin Ing. (und Wiwi) und Team/Gruppenleiter bei einem Dax30 mit ca. 20 direkt Reports.
Mein gehalt liegt bei 40h in der letzten ERA inkl. aller Boni bei ca. 110.000.
Ein guter Abi Kollege ist inzwischen Oberarzt in einer Klinik in einer mittelgroßen Stadt in Ba-Wü und so ziemlich das gleiche Geld, bei höhrer Arbeitsbelastung.

Trotzdem schlägt in meinen Augen der Arzt den Ingenieur.
Nur die besten (und glücklichsten) Ingenieure schaffen es zum Konzern.
Als Arzt hingegen wird jeder Oberarzt/Chefarzt oder alternativ niedergelassener Arzt und kommt so an Gehälter die äquivalent zu Gehältern von INGs im Konzern sind.
Wobei natürlich der Sachbearbeiter mit dem Assistenzarzt vergleichen werden muss, der Bereichsleiter mit dem Chefarzt.

Sprich du kannst als Ing ähnlich wie Ärzte verdienen, aber hast wesentlich mehr Wettbewerb und brauchst auch das nötige Glück. Als Arzt hast du so gut wie eine Garantie dass du ein hohes EInkommen erzielen wirst.

Deshalb: Wenn man die Möglichkeit hat (Studienplatz, Neigung etc) beides zu machen fährt man mit dem Arzt viel sicherer.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Was der Poster ja geschrieben hat.. Verdienstentwicklung ist je nach Hierarchiestufe gleich.
Nur dem Arzt garantiert, der Ing braucht Glück dahin zu kommen und dort zu bleiben.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Ich kann mir vorstellen, dass Du eines Tages Deinen Kumpel noch sehr beneiden wirst. Spätestens, wenn Du mal von einer "Freisetzungswelle" erwischt wirst.

Als approbierter Arzt muss ich jetzt auch mal meinen Teil dazu beitragen. Sicher ist Ing jetzt nicht extrem einfach aber es wohl auf keinen Fall ebenbürtig mit Medizin. Das Studium ist extrem aufwändig, man lernt durchgehend und teilweise extrem komplexe Sachverhalte. In der Vorlesungsfreie Zeiten muss man seine Famulatur bzw Praktika machen. Die Dr. Arbeit mag im Schnitt auch nicht so umfangreich sein wie die durchschnittliche Ing Promotion, dafür müssen wir sie neben dem ganzen Prüfungsstreß schreiben. Das sind Monate der Entbehrung während der Ing schön nach Südeuropa fliegt. Zumal das Studium auch noch 6 Jahre und 3 Monate Minimum geht, der Ing nach 3/5 Jahren schon fertig ist.

Nein umgekehrt. Medizin ist einfacher, oft nur stupides auswendig lernen. Ingenieure müssen alles verstehen. Daher ist das Studium deutlich komplexer.

Es kommt auf den Typ an.
Ich hatte Abi Kollegen die waren nicht die hellsten Birnen, aber trotzdem (oder deswegen?!) hat es denen nichts ausgemacht, massenweise Stoff auswendig zu lernen und seitenweise 1zu1 zitieren zu können.
Selbst Schul Mathe ist ja immer alles nach Schema F. Hatten dann super Abi Noten aber was die da wiedergegeben haben, haben die nicht zwnagsläufig auch verstanden.
Die jeinigen, die nicht nur auswendig lernen wollten sondern die Herleitung verstehen taten sich oftmals schwerer.

Ich selber bin Ing und das Studium ist sehr anspruchsvoll. Aber mir ist es leichter gefallen als es bei Medizin der Fall gewesen wäre, weil ich auswendiglernen ums Verrecken nicht mag. Wenn ein Mediziner sagt, wie der Vorvorposter behauptet, Medizin wäre inhaltlich"schwerer" soll er sich mal in eine Vorlesung in HöMa oder Technischer Mechanik an einer TU setzen. Dann reden wir nochmal.
Aber vor dem Umfang an Wissen habe ich bei Mediziner schon Respekt, ich würde mir mit der Masse an Stoff zum Auswendiglernen sehr schwer tun.

Die Medizin Promotionen in D kann man nicht ernst nehmen. Hab schon Med Dissertationen gelesen, die hätte ich als Laie an einem Wochenende zusammengeschustert. 20 Seiten wo dann eine "statistische" Auswertung gemacht wird, wo die 13 Patienten der letzten 5 Jahre mit Krankheit XY im KH Z vorstellig wurden. Wie alt sind die, Beruf, dies das, Wie wurden die behandelt. Fertig. 0 wissenschaftlicher Mehrwert. Sowas kannst du bei einer echten Promotion, egal ob ING, anderer MINT, Jura oder selbst Wiwi nicht bringen.
Aus diesem Grund werden deutsche Medizin selbst im Europäischen Raum nicht als solche anerkannt! (Wohlgemerkt die Promotion, das Med Studium an sich sehr wohl).

Interessanter Artikel auch hier im Tagesspiegel:
„Türschildforschung“: Unter deutschen Ärzten herrscht eine Titelinflation – jetzt gibt es Ärger in der EU. Der Europäische Forschungsrat erkennt den Dr. med. nicht als gleichwertig mit anderen Titeln an.

Zum eigentlichen Thema:
Ich bin Ing. (und Wiwi) und Team/Gruppenleiter bei einem Dax30 mit ca. 20 direkt Reports.
Mein gehalt liegt bei 40h in der letzten ERA inkl. aller Boni bei ca. 110.000.
Ein guter Abi Kollege ist inzwischen Oberarzt in einer Klinik in einer mittelgroßen Stadt in Ba-Wü und so ziemlich das gleiche Geld, bei höhrer Arbeitsbelastung.

Trotzdem schlägt in meinen Augen der Arzt den Ingenieur.
Nur die besten (und glücklichsten) Ingenieure schaffen es zum Konzern.
Als Arzt hingegen wird jeder Oberarzt/Chefarzt oder alternativ niedergelassener Arzt und kommt so an Gehälter die äquivalent zu Gehältern von INGs im Konzern sind.
Wobei natürlich der Sachbearbeiter mit dem Assistenzarzt vergleichen werden muss, der Bereichsleiter mit dem Chefarzt.

Sprich du kannst als Ing ähnlich wie Ärzte verdienen, aber hast wesentlich mehr Wettbewerb und brauchst auch das nötige Glück. Als Arzt hast du so gut wie eine Garantie dass du ein hohes EInkommen erzielen wirst.

Deshalb: Wenn man die Möglichkeit hat (Studienplatz, Neigung etc) beides zu machen fährt man mit dem Arzt viel sicherer.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

So schauts aus, zumal der moderne Mediziner ohne Technik, die von Ingenieuren kommt, sowie aufgeschmissen ist.

Klar, der Arzt muss wissen wie er die Technik verwendet, aber wer entwickelt und baut diese?

Oder anders gefragt, was ist wohl anspruchsvoller, ein Flugzeug zu konstruieren und bauen oder ein Flugzeug zu bauen?
Oder was ist schwieriger - einen PC zu verwenden oder die CPU, Hardware und Software zu erfinden, entwickeln, bauen, programmieren?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Der Nutzen eines Mediziners für eine Volkswirtschaft ist meines Erachtens geringer als der eines Ingenieurs, weil man nach wie vor in einem internationalen Wettbewerb steht. Die besten Köpfe sollten aus volkswirtschaftlicher Sicht natürlich Ingenieure/Techniker sein, damit man konkurrenzfähig bleibt. Wenn wir als Nation/Kontinent abrutschen, gibt es mehr Arbeitslose und Armut, so dass vieles, u.a. auch die Volksgesundheit, in Schieflage gerät.

Armut, schlechte Ernährung usw. führen dann zur gesundheitlichen Verschlechterung von Millionen, was auch durch gute Ärzte nicht wettgemacht werden kann. Mediziner bringen einer Volkswirtschaft natürlich nur indirekt etwas - sie sind im Prinzip Commodity und "flicken die Arbeitskräfte zusammen". Es ist natürlich klar, dass die Bezahlung der Mediziner ganz schnell abrutscht, wenn die Chinesen uns erst einmal überholt haben - niemand hört dann mehr auf streikende Ärzte.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Es ist so, solange westliche Länder die 1. Welt dominieren, werden Ärzte am besten bezahlt. Wenn die EU weiterhin an Boden verliert, werden Ingenieure irgendwann besser bezahlt, weil man mit Ärzten die wirtschaftliche Leistung eines Landes nicht voranbringen kann - seht in in die Länder der 2. Welt wie Osteuropa - dort sind Ingenieure besser bezahlt, damit man schnell wirtschaftlich aufschliessen kann. Bis zum endgültigen Abrutschen der EU dürfte es aber noch ein wenig dauern - die Nivellierung mit Ländern der 2. Welt wie China kommt aber sicher. Die Chinesen zahlen natürlich einem Top-Ingenieur mehr Geld als einem Top-Arzt - das macht wirtschaftlich mehr Sinn.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

So schauts aus, zumal der moderne Mediziner ohne Technik, die von Ingenieuren kommt, sowie aufgeschmissen ist.

Klar, der Arzt muss wissen wie er die Technik verwendet, aber wer entwickelt und baut diese?

Oder anders gefragt, was ist wohl anspruchsvoller, ein Flugzeug zu konstruieren und bauen oder ein Flugzeug zu bauen?
Oder was ist schwieriger - einen PC zu verwenden oder die CPU, Hardware und Software zu erfinden, entwickeln, bauen, programmieren?

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Der Nutzen eines Mediziners für eine Volkswirtschaft ist meines Erachtens geringer als der eines Ingenieurs, weil man nach wie vor in einem internationalen Wettbewerb steht. Die besten Köpfe sollten aus volkswirtschaftlicher Sicht natürlich Ingenieure/Techniker sein, damit man konkurrenzfähig bleibt. Wenn wir als Nation/Kontinent abrutschen, gibt es mehr Arbeitslose und Armut, so dass vieles, u.a. auch die Volksgesundheit, in Schieflage gerät.

Armut, schlechte Ernährung usw. führen dann zur gesundheitlichen Verschlechterung von Millionen, was auch durch gute Ärzte nicht wettgemacht werden kann. Mediziner bringen einer Volkswirtschaft natürlich nur indirekt etwas - sie sind im Prinzip Commodity und "flicken die Arbeitskräfte zusammen". Es ist natürlich klar, dass die Bezahlung der Mediziner ganz schnell abrutscht, wenn die Chinesen uns erst einmal überholt haben - niemand hört dann mehr auf streikende Ärzte.

WiWi Gast schrieb am 22.01.2019:

Machen wir uns nichts vor aber der gesellschafltiche Nutzen eines Ingenieur, ist im Vergleich zu einem Mediziner lachhaft. Das ökonomisch, ethisch als auch rational betrachtet. Trotzalledem sind die Gehälter nicht so hoch wie sie sein sollten. Ich war vor einigen Jahren erschrocken das ich als Assistenzarzt für 4.200€ anfangen musste und selbst mit Schichten nicht über 4,5k Netto gekommen bin. Heute läuft es schon besser als Facharzt aber 7k Netto sind wahrlich kein angemessenes Gehalt, für solch ein hartes Studium und so viel Verantwortung. Wenn ich einen Fehler mache, dann stirbt ein Mensch, wenn ein Ingenieur einen Fehler macht, dann zerstört er eine Maschine für 20k. Das ist aber schon so weit bei denen automatisiert, das es fast nicht mehr vorkommt. Beim Menschen kann man bis heute aber nichts digitalisieren oder automatisieren, weil es immer Einzelfallentscheidungen bleiben werden.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Interessanter Punkt. Kann aber nur in Ländern klappen, in denen echtes Wirtschaftswachstum möglich und vorhanden ist. Denn nicht der Staat "China" bezahlt die Ingenieure, sondern es sind auch dort die Firmen, die Ingenieure beschäftigen.

Woher soll in Deutschland ein Wirtschaftswachstum kommen in der Größenordnung, wie es in China von 2005-2015 der Fall war?

Schauen wir mal die Wirtschaftsbranchen in Deutschland an:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241480/umfrage/umsaetze-der-wichtigsten-industriebranchen-in-deutschland/

  • Kraftfahrzeugindustrie wird zerstört / zerstört sich teilweise selber
  • Energiewende benötigt Ingenieure im Betrieb und bei Wartung, jedoch werden die Produkte (Solarpanel, Windanlagen) im Ausland gebaut
  • Maschinenbau allgemein ist der Arbeitgeber für Ingenieure - aber ist es ein Wachstumsmarkt?
  • Elektrotechnik OK, aber besetzt D dort Zukunftstechnologien?
  • Chemisch-pharmazeutische Industrie, Ernährung, und Metallbau --> eher keine Ingenieursbranchen

Von daher glaube ich nicht, dass irgendwann Ings besser bezahlt werden als Ärzte. Sondern dass irgendwann beide schlecht verdienen, s. Ostblock. Leider herrscht nämlich wenig bis gar keine Kenntnis darüber, dass die Finanzierung öffentlicher Jobs (wie Arzt) nur dann hoch sein kann, wenn Steuerzahlungen hoch sind (diejenigen privater Haushalte sowie diejenigen aus Gewerben). Und nicht falsch verstehen: Hohe Steuerzahlungen muss nicht heißen: Hohe Steuern. Es kann auch gut funktionieren, wenn man niedrige Steuern hat, aber ein starkes Wirtschaftswachstum, s. USA.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Es ist so, solange westliche Länder die 1. Welt dominieren, werden Ärzte am besten bezahlt. Wenn die EU weiterhin an Boden verliert, werden Ingenieure irgendwann besser bezahlt, weil man mit Ärzten die wirtschaftliche Leistung eines Landes nicht voranbringen kann - seht in in die Länder der 2. Welt wie Osteuropa - dort sind Ingenieure besser bezahlt, damit man schnell wirtschaftlich aufschliessen kann. Bis zum endgültigen Abrutschen der EU dürfte es aber noch ein wenig dauern - die Nivellierung mit Ländern der 2. Welt wie China kommt aber sicher. Die Chinesen zahlen natürlich einem Top-Ingenieur mehr Geld als einem Top-Arzt - das macht wirtschaftlich mehr Sinn.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Arzt ist eine sichere Bank zu einem guten bis sehr guten Einkommen. Dafür sind halt auch die Einstiegshürden höher (NC, längeres Studium, Facharztausbildung etc.) und die generelle Arbeitsbelastung hoch (und bleibt auch lange hoch).

Als Ing kann man gut oder auch sehr gut verdienen aber eine Garantie gibt es nicht. Dafür steigt man eher in den Beruf ein und die formalen Anforderungen sind nicht so hoch. Und wenn man es richtig anstellt kann man damit gut verdienen bei trotzdem guter WLB.

Schwierigkeit des Studiums kann man nicht objektiv bewerten.

Am Ende ist es auch eine Interessensfrage. Beides schafft man nicht ohne Interesse am Fach.

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WiWi Gast

Re: Gehaltsentwicklung Arzt vs. Konzern-Ingenieur

Die Ings ziehen vorallem jetzt gerade in der Corona Zeit den kürzeren. Das Arztgehalt ist besser aufrecht erhaltbar als ein IGM Gehalt. Man siehe die ganzen Entlassungen und Stellenabbau bei Siemens, Daimler, Conti etc.

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