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Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

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Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Hallo zusammen,

ich habe meinen Bachelor in der Tasche und frage mich, ob ich für die Jobsuche (zwingend) Linkedin und/oder Xing brauche. Ich habe während meines Studium nebenbei entweder auf 450 Basis oder als Werkstudent gearbeitet und habe bisher keines dieser Netzwerke benötigt.

Bei den bisherigen Unternehmen, bei denen ich gearbeitet habe, hatte ich Mitarbeiter/innen kennengelernt, die mindestens eines dieser Netzwerke benutzt haben. Aber ich kannte auch welche, die kein Xing oder Linkedin verwenden. Ich hatte mal ein paar Mitarbeiter gefragt, weshalb die kein Xing oder Linkedin verwenden und deren Antwort lautet: "Aus Datenschutzgründen sowie Privatsphäre möchten sie kein Xing oder Linkedin benutzen".

=> Was das angeht, hätte ich ebenfalls bedenken in Bezug auf die Privatsphäre, weil so ein Xing oder Linkedin Account anderen die Möglichkeit bietet einen zu stalken.

Wie waren eure bisherigen Erfahrungen?
Braucht man eurer Meinung nach Xing oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?
Wurdet ihr mal gefragt, weshalb ihr Xing oder LInkedin NICHT verwendet?!
Darf der Arbeitgeber eigentlich euren Xing oder Linkedin Account für seine unternehmerischen Zwecke nutzen?

Ich freue mich über eure Antworten und Erfahrungsberichte!

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Ich habe gerade meinen Master abgeschlossen und starte jetzt in den ersten Job, hatte während des Studiums auch Stellen als studentische Hilfskraft und Werkstudent sowie Praktika. Nutze aus Gründen der Privatsphäre weder LinkedIn noch Xing, auch kein Instagram, Twitter usw. Ich bin sehr vorsichtig, was ich mit wem teile, und ich habe gern eine gewisse Kontrolle darüber, wer was über mich weiß, wem ich was erzähle. Denjenigen, die es etwas angeht, liegt mit meiner Bewerbung ja mein CV vor. Das reicht. Stellte bisher noch kein Problem dar und ich werde das auch in Zukunft nicht anders handhaben.

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Hatte ich noch nie und bin inzwischen Abteilungsleiter im Konzern. Ein sehr konservativer Konzern. Soweit ich es weiß, sind Profile in diesen Netzwerken bei uns auch nicht so weit verbreitet, da die entsprechenden Zeilen, die standardmäßig im Bewerbersystem ist, bei Bewerbern mit Berufserfahrung oft leer bleiben. Bei Anfängern, mit denen ich nix zu tun habe, kann das anders sein, aber die glauben halt dann nur, dass das hilft, wobei es keinen interessiert.

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Ich habe ebenfalls kein Linkedin oder Xing Profil weil ich das für Facebook 2.0 halte nur prätentiöser

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Es ist deine Sache, wie detailliert du Inhalte deines Lebenslaufs dort angibst. Generell kann man manche Dinge über dich sowieso bereits herausfinden. Hast du eine Bachelorarbeit geschrieben ist die öffentlich, also weiß eh schon mal jeder wo du studiert hast.

Deine Kontaktliste ist bei Linkedin nicht für andere einsehbar, sondern nur für dich.

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Voice of Reason

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Ich bin ein großer LinkedIn Fan - auch jenseits des reinen Networking-Charakters.
Es ist auch eine riesige Quelle an relevanten Branchen- und Unternehmensinformationen. Kontinuierlich posten Leute, Unternehmen und Nachrichtenquellen für mich relevante Punkte.
Klar, ich kann wahrscheinlich auch 100+ Twitter-Feeds abonnieren, aber das ist für mich deutlich mehr Arbeit.
In vielen Jobs lebt man davon, dass man schnell von Entwicklungen bei Kunden und Mitarbeitern mitbekommt und darauf reagiert - dafür ist LinkedIn klasse.
Die Frage "darf der AG deinen Account für unternehmerische Zwecke nutzen" verstehe ich nicht wirklich.
Das ist DEIN Account.
Nicht ein Firmenaccount, den er Dir zur Verfügung stellt.
Achso - ja, Jobsuche ist auch extrem effizient. Eine sehr große Vielzahl an Startups, innovativen Unternehmen und mittlerweile auch sehr große etablierte Unternehmen nutzen LI als Recruitingplatform lieber als die eigene Homepage.

Und die Angst vor "Stalking" verstehe ich irgendwie auch nicht - seid ihr nicht auch auf Twitter, IG, TikTok, Facebook, ...?
Jeder kann doch wählen, welchen Detailgrad an Informationen man preisgibt.

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

du kannst dich auf jobplattformen wie karriere.at z.B. anmelden und dort einen CV eintragen. dann wirst du gefunden ohne den ganzen sozial media schei*ß drumherum.

grad auf LinkedIn sind nur noch sehr viele selbstdarsteller unterwegs. In meinen augen ist der purpose schon lange weg.

ja klar wirst du ab und an angeschrieben. kommt drauf an was du machst. aber im normalfall bekommst du nur gesponserten scheiß der nix bringt. und die intressanten feeds gehen bei mir komplett unter, weil sich die leute dort nur selbst promoten. vor allem gehen mir die politischen/persönlichen meinungen auf einer "professionellen" plattform sehr auf die nerven oder wenn der nächste hanswurst schreibt er fangt bald dort oder da an, oder beginnt sein studium/beendet es.

vor allem habe ich oft das gefühl, dass sich leute dann besonders fühlen.

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Ich bin IT-Berater und bin bei beiden Netzwerken registriert. Aktiv nutzen tu ich sie so gut wie gar nicht, könnte also vollständig drauf verzichten. Ich finde es jedoch nicht schlecht eine Art "öffentliche Visitenkarte" zu haben, sodass sich Kunden, neue Arbeitgeber etc. ein kurzes Bild von mir machen können.

Sicherlich bietet das die Möglichkeit, "gestalkt" zu werden. Aber wie bei allen sozialen Netzwerken sollte man sich auch bei Xing / LinkedIn gut überlegen, welche Informationen man teilt. Ich finde es nicht verwerflich, meine Fähigkeiten, berufliche Stationen (die für Nicht-Kontakte auch nur eingeschränkt sichtbar sind) sowie ein professionelles Foto öffentlich preis zu geben.

Ein weiterer netter fact ist, dass man mit ehemaligen Kollegen in Kontakt bleiben kann und sieht, wo diese mittlerweile beruflich unterwegs sind.

Primär habe ich jedoch das Gefühl, dass die Plattformen zur exzessiven Selbstdarstellung genutzt werden. Manager posten zusammenhanglos populäre politische Statements, um Reichweite zu generieren. Freelancer merken unter jeden halbwegs relevanten Posting an, dass "sie da ja im Thema sind und übrigens offene Kapazitäten haben".

Das nervigste an beiden Plattformen sind die nicht enden wollenden Headhunter Anfragen. Ich habe überall angegeben, dass ich an Jobangeboten nicht interessiert bin. Dennoch bekomme ich täglich Nachrichten mit den gleichen Floskeln.

Die Netzwerke sind für meine Stelle somit "nice to have". Für die Premium Funktionalitäten würde ich jedoch nie bezahlen.

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WiWi Gast

Brauchen wir Xing und/oder Linkedin oder geht es auch komplett ohne?

Meine kurze Meinung dazu:

Man braucht es definitiv nicht zwingend und gerade der erste Job wird meistens klassisch durch Bewerbung oder das Netzwerk ergattert. Aber (so war es bei mir) der 2. oder 3. usw. der wird dann oft über LinkedIn/ Xing oder das eigene Netzwerk "verteilt". Du bekommst durch LinkedIn z.B. oft Anfragen von Headhuntern (besonders wenn dein Wissen gefragt ist). Dadurch hast du dann die Möglichkeit dein "Marktwert" zu testen.

Der AG kann meines Wissen nach nicht verlangen deinen Acc unternehmerisch zu nutzen.

BG

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