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Wie beeinflusst euch die PKV?

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Warum sollte es ein Kostenfaktor sein ? Wenn ich kein SB abgeschlossen habe und nicht auf die Beitragsrückerstattung warte dann kann ich jeden Euro einfach einreichen und brauchen keinen Cent in Vorleistung treten. Wenn ich die BRE will dann nehme ich die Belastung gern in Kauf weil ich dann mehr Geld zurückbekomme.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Eben wegen der Abwägung Einreichung vs. Verlust der BRE. BRE machen hunderte Euro aus und sind häufig nach Jahren ohne Einreichung gestaffelt (fiktives Bsp: ein Jahr ohne Einreichung ein Monatsbeitrag, nach zwei Jahren zwei und nach drei Jahren drei).

D. h. im Endeffekt lohnt sich die Einreichung fast nur bei "Großbaustellen". Fällt im Jahr nur Kleinkram wie leichte Unfälle, Krankheiten und teilweise Vorsorgeuntersuchen an, zahlt man die Arztbesuche im Endeffekt selbst, weil das günstiger ist als die BRE zu verlieren.

Und deswegen besteht da die Abwägung ob man überhaupt zum Arzt geht, oder sich die Kosten spart.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Warum sollte es ein Kostenfaktor sein ? Wenn ich kein SB abgeschlossen habe und nicht auf die Beitragsrückerstattung warte dann kann ich jeden Euro einfach einreichen und brauchen keinen Cent in Vorleistung treten. Wenn ich die BRE will dann nehme ich die Belastung gern in Kauf weil ich dann mehr Geld zurückbekomme.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Ich, 40, bin seit Kindheit PKV versichert und habe eine Selbstbeteiligung in Höhe von 400€ exklusive Vorsorgeuntersuchungen. Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung hat sich nicht gelohnt da der Beitrag über 400€ teurerer wäre.

Ich gehe zum Arzt wenn ich muss ansonsten nur 2 mal im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorge bzw. Zahnreinigung, nicht wegen des Geldes sondern schlicht weil ich eigentlich nie krank bin, Vielleicht alle 3 Jahre mal eine Krankschreibung wegen Erkältung. Die letzten 17 Jahre habe ich einmal Rechnungen eingereicht, sonst immer die Rückerstattung mitgenommen.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Eben wegen der Abwägung Einreichung vs. Verlust der BRE. BRE machen hunderte Euro aus und sind häufig nach Jahren ohne Einreichung gestaffelt (fiktives Bsp: ein Jahr ohne Einreichung ein Monatsbeitrag, nach zwei Jahren zwei und nach drei Jahren drei).

D. h. im Endeffekt lohnt sich die Einreichung fast nur bei "Großbaustellen". Fällt im Jahr nur Kleinkram wie leichte Unfälle, Krankheiten und teilweise Vorsorgeuntersuchen an, zahlt man die Arztbesuche im Endeffekt selbst, weil das günstiger ist als die BRE zu verlieren.

Und deswegen besteht da die Abwägung ob man überhaupt zum Arzt geht, oder sich die Kosten spart.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Warum sollte es ein Kostenfaktor sein ? Wenn ich kein SB abgeschlossen habe und nicht auf die Beitragsrückerstattung warte dann kann ich jeden Euro einfach einreichen und brauchen keinen Cent in Vorleistung treten. Wenn ich die BRE will dann nehme ich die Belastung gern in Kauf weil ich dann mehr Geld zurückbekomme.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

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Voice of Reason

Wie beeinflusst euch die PKV?

Nein, absolut nicht.
Ist wahrscheinlich eher ein hypothetisches Szenario für die "jungen Jahre".
Spätestens ab Mitte/Ende 30 aufwärts sollte man eh jährlich diverse regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen machen, zusätzlich natürlich zu Zahnvorsorge...

Und die Kosten überwiegen deutlich einen möglichen Monatsbeitrag oder 2...

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

bei der continentale bekommt man bis zu 6 Monatsbeiträge zurück...

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Ich nehme einfach mal das Beispiel Barmenia. Sehr gutes Versicherungspaket, aber entsprechend teuer, da kann man auch leicht bei 330€/Monat liegen.

Die BRE steigt mit jedem leistungsfreien Jahr um 0,5 Monatsbeiträge, maximal drei Monatsbeiträge nach fünf Jahren.

D.h. wenn man in einem Jahr eine Rechnung einreicht verliert man nicht nur die BRE von 3*330€.
Zusätzlich gibt es im nächsten Jahr bei Beitragsfreiheit nur noch einen Monatsbeitrag zurück, dann 1,5 etc.
Die nächsten Jahre verliert man also zusätzlich (2 + 1,5 + 1 + 0,5) * 330€.

Hat man also nur in dem einen Jahr eine Einreichung und würde danach wieder leistungsfrei bleiben verliert man mal eben 2.640€. Das müssen die Arztrechnungen erst mal wert sein. (vereinfacht ohne Abzinsung, steigende Beiträge u.ä.)

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know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

Interessantes Thema.
Ich bin auch schon früher nicht der Typ gewesen, der wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt. Das hat die PKV (versichert seit 2012) auch natürlich nicht geändert.

Wenn es aber dann doch mal sein muss, dann nehme ich keine größere Rücksicht auf finanzielle Aspekte. Arztrechnungen laufen bei meiner Versicherung auch erstmal gegen den Selbstbehalt (450 EUR, Ausnahme sind Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen etc.). Dann riskiere ich durch die Einreichung von Arztrechnungen natürlich die Unterbrechnung der erreichten Staffel für die BRE. Ich habe seit 2 Jahren die höchstmögliche Staffel erreicht und bekomme ca. 1.400 EUR BRE. Das heißt also in Summe muss der Rechnungsbetrag schon in Richtung 2.000 EUR gehen, damit sich das Einreichen überhaupt lohnt. Da ich dann jedoch die BRE-Staffel unterbreche. und wieder klein anfangen muss, müsste der Rechnungsbetrag ab dem ich über eine Einreichung nachdenken würde, folglich nochmal deutlich höher sein (>3.000 EUR).

Bisher ist das glücklicherweise nicht eingetreten, und ich hofffe, dass das auch noch einige Jahre so bleibt.
Ganz anders bei meinem Sohn. Der ist in meiner PKV versichert und hat nur 50% meines Selbstbehaltes (225 EUR). Da aufgrund der geringen Beiträge für Kinder (~130 EUR p.M.) auch die maximale BRE-Staffel (2,5 Monatsbeiträge) in absoluten Beträgen deutlich niedriger ausfällt, reiche ich seine Rechnungen in der Regel immer gleich ein.

Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen zahlt meine PKV übrigens ohne Anrechnung gegen Selbstbehalt und BRE.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Kann hier jemand berichten, ab welchem Gehalt es Sinn macht, über eine PKV nachzudenken? Auch im Hinblick, 2 Kinder zu bekommen. Und was kostet grob der zusätzliche Beitrag je Kind? Ich zahle für die GKV + PV rund 800€ im Monat und ärgere mich jeden Monat, so viel Geld für eine GKV zu bezahlen (die ich die letzten Jahre auch nicht in Anspruch genommen habe). Danke vorab.

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know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Kann hier jemand berichten, ab welchem Gehalt es Sinn macht, über eine PKV nachzudenken? Auch im Hinblick, 2 Kinder zu bekommen. Und was kostet grob der zusätzliche Beitrag je Kind? Ich zahle für die GKV + PV rund 800€ im Monat und ärgere mich jeden Monat, so viel Geld für eine GKV zu bezahlen (die ich die letzten Jahre auch nicht in Anspruch genommen habe). Danke vorab.

Ab welchem Gehalt es Sinn macht, ist eine schwer zu beantwortende Frage. Meiner Meinung nach sollte man zunächst einmal deutlich oberhalb der Jahresentgeltgrenze (JAEG) verdienen (+10...+20%), um nicht nach 1..2 Jahren ohne Gehaltserhöhung wieder von unten von der JAEG eingeholt zu werden und dann wieder in die gesetzliche KV "zurückzufallen", weil dann auch die bis dahin angesparten Altersrückstellungen verfallen (!?).

Grundsätzlich gilt immer (!), dass man sich eine PKV leisten können muss. Und es sollte klar sein, dass es auf Dauer nicht funktionieren kann, in der PKV bessere Leistungen zu niedrigeren Beiträgen zu bekommen. Wer das annimmt, der lügt sich in die Tasche und spätestens nach einigen Jahren gibt es ein böses Erwachen.
Was jedoch funktionieren kann ist, wenn man bewusst einen günstigeren Tarif mit reduziertem Leistungsumfang nimmt - dann kann man vielleicht in der PKV tatsächlich auch Geld sparen.

Zu den Kindern:
Unser Sohn (6J) ist seit Geburt in der PKV mitversichert - der Tarif ist Dt.Ring Esprit (gehört inzwischen zur Signal Iduna). Der anfängliche Tarifbetrag 124 EUR wurden zwischenzeitig genau einmal auf 131 EUR angehoben - dabei gilt ein halber Selbstbehalt von 225 EUR p.a. Da Kinderbeiträge in der PKV ohne Altersrückstellung kalkuliert sind, und somit quasi nur die laufende Kosten (+Gewinn der Versicherung) abdecken, sind diese im Vergleich mit Erwachsenentarifen erheblich günstiger. Zum Vergleich: mein eigener Gesamtbeitrag (Zuschläge, Krankentagegeld, Pflegeversicherung) hat sich in den 6 Jahren seit mein Sohn dort versichert ist, in 3 größeren Stufen um insgesamt gut 40% erhöht - allerdings in den 4 Jahren vorher kein einziges mal.

Wir hatten zum Vergleich zum Zeitpunkt seiner Geburt mal gefragt, was die freiwillige Versicherung in der GKV gekostet hätte - damals waren es ~170 EUR (ohne Selbstbehalt), also dennoch deutlich mehr als in der PKV.
Und man muss dazu sagen, dass man absurderweise als Privatversicherter den AG-Zuschuss für die KV von Familienmitgliedern nur dann bekommt, wenn diese auch _privat_versichert sind. Somit hätten wir die 170 EUR allein zahlen müssen, während ich für die jetzt 131 EUR in der PKV noch 50% AG-Zuschuss bekomme (also solange mein eigener Beitrag genug Luft bis zur Höchstgrenze gibt).

Einen Nachteil der PKV, der dieser Tage Relevanz hat: das Kinderkrankengeld oder eine ähnliche Leistung gibt es in der PKV grundsätzlich nicht. Bedeutet: Sind sowohl Kind als auch Eltern gesetzlich krankenversichert und ein Elternteil bleibt zur Betreuuung eines kranken Kindes zu Hause und kann nicht arbeiten, dann übernimmt die GKV die Lohnzahlung dieses Elternteils (oder zumindest einen Teil davon). Bei Paaren sind das max. 10 Tage p.a. pro Elternteil - dieses Jahr wegen Corona wurde das erheblich auf max. 30 Tage erweitert, da das Kinderkrankengeld auch dann gezahlt wird, wenn das Kind im Kindergarten pandemie-bedingt nicht betreut werden kann.

Dass diese 20 zusätzlichen Tage nicht aus Beitragsmitteln der GKV gezahlt werden, sondern aus Steuermitteln, finde ich als PKV-Versicherter natürlich nicht besonders prickelnd, denn schließlich bezahle ich diese Steuern ja auch mit, habe aber nichts von der Leistung.
Netterweise hat das Land NRW deswegen auch eine "freundliche" Regelung für PKV-Versicherte eingeführt, wo auch unsereina auf Antrag hin eine Art Lohnersatz vom Land erhält. Zum Glück hat uns das ganze bisher nicht betroffen und man hofft ja auch insgesamt, dass das ab 2022 wieder "normal" wird.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Wenn man innerhalb von 12 Monaten mal über 100Tsd Euro an Ärzte und Krankenhaus gezahlt hat, Stört auch die verlorene Selbstbeteiligung nicht mehr. Zumal auch in den Folgejahren dann Kosten von stets mehreren Tausend Euro kamen...

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Kann hier jemand berichten, ab welchem Gehalt es Sinn macht, über eine PKV nachzudenken? Auch im Hinblick, 2 Kinder zu bekommen. Und was kostet grob der zusätzliche Beitrag je Kind? Ich zahle für die GKV + PV rund 800€ im Monat und ärgere mich jeden Monat, so viel Geld für eine GKV zu bezahlen (die ich die letzten Jahre auch nicht in Anspruch genommen habe). Danke vorab.

Würde eher sagen: Schau auf deine zu erwartende Rente...
Kosten von 600€++ sind da keine Seltenheit.

Da auch der Arbeitgeberanteil wegfällt, dafür fällt auf deiner Seite der Krankentagegeld Beitrag weg. Sehe das gerade bei meinen Eltern.

Kinder sind günstig in der PKV und deine Beiträge sollten jetzt auch niedriger sein.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

know-it-all schrieb am 02.03.2021:

Interessantes Thema.
Ich bin auch schon früher nicht der Typ gewesen, der wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt. Das hat die PKV (versichert seit 2012) auch natürlich nicht geändert.

Wenn es aber dann doch mal sein muss, dann nehme ich keine größere Rücksicht auf finanzielle Aspekte. Arztrechnungen laufen bei meiner Versicherung auch erstmal gegen den Selbstbehalt (450 EUR, Ausnahme sind Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen etc.). Dann riskiere ich durch die Einreichung von Arztrechnungen natürlich die Unterbrechnung der erreichten Staffel für die BRE. Ich habe seit 2 Jahren die höchstmögliche Staffel erreicht und bekomme ca. 1.400 EUR BRE. Das heißt also in Summe muss der Rechnungsbetrag schon in Richtung 2.000 EUR gehen, damit sich das Einreichen überhaupt lohnt. Da ich dann jedoch die BRE-Staffel unterbreche. und wieder klein anfangen muss, müsste der Rechnungsbetrag ab dem ich über eine Einreichung nachdenken würde, folglich nochmal deutlich höher sein (>3.000 EUR).

Bisher ist das glücklicherweise nicht eingetreten, und ich hofffe, dass das auch noch einige Jahre so bleibt.
Ganz anders bei meinem Sohn. Der ist in meiner PKV versichert und hat nur 50% meines Selbstbehaltes (225 EUR). Da aufgrund der geringen Beiträge für Kinder (~130 EUR p.M.) auch die maximale BRE-Staffel (2,5 Monatsbeiträge) in absoluten Beträgen deutlich niedriger ausfällt, reiche ich seine Rechnungen in der Regel immer gleich ein.

Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen zahlt meine PKV übrigens ohne Anrechnung gegen Selbstbehalt und BRE.

Bei solchen Berechnungen muss berücksichtigt werden, das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. Eine BRE von 1.400 € heißt auch 1.400 € weniger KV Beiträge, die man absetzen kann und somit bei einem Gutverdiener ca. 590 € mehr Steuerzahlung. Netto bleiben von der BRE dann nur 810 € übrig. Es kann sich in diesem Fall also durchaus auch schon lohnen, eine Rechnung über 1.000 € einzureichen und auf die BRE zu verzichten.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

know-it-all schrieb am 02.03.2021:

Interessantes Thema.
Ich bin auch schon früher nicht der Typ gewesen, der wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt. Das hat die PKV (versichert seit 2012) auch natürlich nicht geändert.

Wenn es aber dann doch mal sein muss, dann nehme ich keine größere Rücksicht auf finanzielle Aspekte. Arztrechnungen laufen bei meiner Versicherung auch erstmal gegen den Selbstbehalt (450 EUR, Ausnahme sind Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen etc.). Dann riskiere ich durch die Einreichung von Arztrechnungen natürlich die Unterbrechnung der erreichten Staffel für die BRE. Ich habe seit 2 Jahren die höchstmögliche Staffel erreicht und bekomme ca. 1.400 EUR BRE. Das heißt also in Summe muss der Rechnungsbetrag schon in Richtung 2.000 EUR gehen, damit sich das Einreichen überhaupt lohnt. Da ich dann jedoch die BRE-Staffel unterbreche. und wieder klein anfangen muss, müsste der Rechnungsbetrag ab dem ich über eine Einreichung nachdenken würde, folglich nochmal deutlich höher sein (>3.000 EUR).

Bisher ist das glücklicherweise nicht eingetreten, und ich hofffe, dass das auch noch einige Jahre so bleibt.
Ganz anders bei meinem Sohn. Der ist in meiner PKV versichert und hat nur 50% meines Selbstbehaltes (225 EUR). Da aufgrund der geringen Beiträge für Kinder (~130 EUR p.M.) auch die maximale BRE-Staffel (2,5 Monatsbeiträge) in absoluten Beträgen deutlich niedriger ausfällt, reiche ich seine Rechnungen in der Regel immer gleich ein.

Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen zahlt meine PKV übrigens ohne Anrechnung gegen Selbstbehalt und BRE.

Bei solchen Berechnungen muss berücksichtigt werden, das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. Eine BRE von 1.400 € heißt auch 1.400 € weniger KV Beiträge, die man absetzen kann und somit bei einem Gutverdiener ca. 590 € mehr Steuerzahlung. Netto bleiben von der BRE dann nur 810 € übrig. Es kann sich in diesem Fall also durchaus auch schon lohnen, eine Rechnung über 1.000 € einzureichen und auf die BRE zu verzichten.

So ein Quatsch!!! Die BRE ist nicht EK-pflichtig.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

know-it-all schrieb am 02.03.2021:

Interessantes Thema.
Ich bin auch schon früher nicht der Typ gewesen, der wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt. Das hat die PKV (versichert seit 2012) auch natürlich nicht geändert.

Wenn es aber dann doch mal sein muss, dann nehme ich keine größere Rücksicht auf finanzielle Aspekte. Arztrechnungen laufen bei meiner Versicherung auch erstmal gegen den Selbstbehalt (450 EUR, Ausnahme sind Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen etc.). Dann riskiere ich durch die Einreichung von Arztrechnungen natürlich die Unterbrechnung der erreichten Staffel für die BRE. Ich habe seit 2 Jahren die höchstmögliche Staffel erreicht und bekomme ca. 1.400 EUR BRE. Das heißt also in Summe muss der Rechnungsbetrag schon in Richtung 2.000 EUR gehen, damit sich das Einreichen überhaupt lohnt. Da ich dann jedoch die BRE-Staffel unterbreche. und wieder klein anfangen muss, müsste der Rechnungsbetrag ab dem ich über eine Einreichung nachdenken würde, folglich nochmal deutlich höher sein (>3.000 EUR).

Bisher ist das glücklicherweise nicht eingetreten, und ich hofffe, dass das auch noch einige Jahre so bleibt.
Ganz anders bei meinem Sohn. Der ist in meiner PKV versichert und hat nur 50% meines Selbstbehaltes (225 EUR). Da aufgrund der geringen Beiträge für Kinder (~130 EUR p.M.) auch die maximale BRE-Staffel (2,5 Monatsbeiträge) in absoluten Beträgen deutlich niedriger ausfällt, reiche ich seine Rechnungen in der Regel immer gleich ein.

Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen zahlt meine PKV übrigens ohne Anrechnung gegen Selbstbehalt und BRE.

Bei solchen Berechnungen muss berücksichtigt werden, das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. Eine BRE von 1.400 € heißt auch 1.400 € weniger KV Beiträge, die man absetzen kann und somit bei einem Gutverdiener ca. 590 € mehr Steuerzahlung. Netto bleiben von der BRE dann nur 810 € übrig. Es kann sich in diesem Fall also durchaus auch schon lohnen, eine Rechnung über 1.000 € einzureichen und auf die BRE zu verzichten.

Der volle KV-Beitrag ist nicht einsetzbar, sondern nur die Leistungen für den sogenannten Basisschutz. Das heißt die 1.400 € BRE führen nicht automatisch zu einer Steuernachzahlung, wie der Beitrag andeutet…

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Ich zahle für mich (Vollversicherung) und meine beiden beihilfeberechtigten Kinder bei der HUK im besten Tarif und mit einer monatlichen Extrazahlung von ca. 200 Euro in die Rücklage (dadurch sinkt mein Beitrag ab dem 63. Lebensjahr um monatlich 550 Euro) so 850 Euro für KV, PV ist zu vernachlässigen. Ist also nicht so viel mehr als in der PKV wenn man gut verdient.

Meine Selbstbeteiligung liegt bei 1.200 Euro. Geringere Rechnungen würde ich ohnehin nicht einreichen um die Beitragsrückgewähr nicht zu gefährden.

Zu den beiden Ausgangsfragen:

  • Ernsthaft über eine PKV nachdenken würde ich mit Familie (oder geplanter Familie) ab erst ab einem Bruttojahresgehalt von 120K. Mit 70 oder 80k nur als Single.
  • Ja, mich beeinflusst die PKV insofern, dass ich wegen Kleinigkeiten nicht zum Arzt gehe. Das habe ich vorher aber auch nie gemacht. Wenn es dann aber wirklich ernst wird, ist die PKV ein echter Vorteil: MRT Termin innerhalb weniger Stunden, drei verschiedene Krebsexperten in drei Kliniken innerhalb einer Woche etc. geht halt mit GKV nicht (selbst im Bekanntenkreis erlebt)
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know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Bei solchen Berechnungen muss berücksichtigt werden, das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. Eine BRE von 1.400 € heißt auch 1.400 € weniger KV Beiträge, die man absetzen kann und somit bei einem Gutverdiener ca. 590 € mehr Steuerzahlung. Netto bleiben von der BRE dann nur 810 € übrig. Es kann sich in diesem Fall also durchaus auch schon lohnen, eine Rechnung über 1.000 € einzureichen und auf die BRE zu verzichten.

Stimmt fast, aber nicht komplett, was du schreibst. Zumindest meine PKV schlüsselt auch die Beitragsrückerstattung auf in 2 separate Komponenten:

  1. einerseits die auf den Basisschutz gezahlte anteilige BRE - dieser Anteil reduziert den steuerlich ansetzbaren Vorsorgeaufwand - also das worauf du auch zurecht hingewiesen hast)
  2. andererseits die auf den über den Basisschutz hinausgehenden "Premium"-Beitrag gezahlte Beitragsrückerstattung (dieser Teil reduziert den steuerlich relevanten Vorsorgeaufwand _nicht_)

Grob überschlagen macht 1) etwa 75 bis 80% der ausgezahlten BRE aus.

Noch zusätzlich komplex wird das Thema und der "Steuer-Gesamteffekt", wenn ich durch die BRE meinen auf die Krankenversicherung entfallenden Vorsorgeaufwand soweit reduziere, dass ich deutlich unter den Höchstgrenzen (1.900 EUR Single, 3.800 EUR Paare) bleibe,
Dann kann ich nämlich für den bis zur Höchstgrenze verbleibenden Betrag noch andere Versicherungskosten als Vorsorgeaufwand ansetzen, bspw. Privathaftpflicht, BUV oder auch Kfz-Haftpflicht.
Sobald man mit dem Vorsorgeaufwand aus der KV allein schon diese Höchstgrenzen erreicht bzw. überschreitet, kann man diese anderen Versicherungskosten nämlich nicht mehr steuermindernd ansetzen.

Kleiner Tipp zur Steueroptimierung:
Wer das extrem ausreizen will, der kann in einem Jahr, sofern die PKV mitmacht, auch für 2 oder mehr Jahre im Voraus den gesamten PKV Beitrag bezahlen.

Dann kann man in diesem Zahljahr den gesamten Aufwand (bzw. den auf den Basis-Schutz entfallenden Beitragsanteil) als Vorsorgeaufwand steuerlich geltend machen, denn der Höchstbetrag begrenzt ja nicht den aus KV resultierenden Vorsorgeaufwand.
Im 2. Jahr eines solchen Zyklus hätte man dann die vollen Höchstbeträge von 1.900 / 3.800 EUR zur Verfügung um andere Versicherungskosten vollständig steuermindernd in der Steuererklärung unterzubringen.
Natürlich braucht man auch einigermaßen viel Liquidität (5 stelliger Betrag) um 2 oder mehr Jahresbeiträge auf einen Schlag im Voraus zu zahlen :-)

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

So ein Quatsch!!! Die BRE ist nicht EK-pflichtig.

Lesen und verstehen! Es wurde nicht behauptet, dass die BRE einkommensteuerpflichtig ist sondern es wurde ausgeführt, dass eine BRE die abzugsfähigen KV Beiträge reduziert und dadurch zu einer höheren Steuerschuld führt. Und das ist völlig richtig!

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Aber eben der Kostenfaktor wird doch dann beglichen? Oder warum hast du die PKV? Es gibt übrigens auch top Verträge, wo man als gesetzlich versicherter als Privatpatient behandelt wird.

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Ich, 40, bin seit Kindheit PKV versichert und habe eine Selbstbeteiligung in Höhe von 400€ exklusive Vorsorgeuntersuchungen. Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung hat sich nicht gelohnt da der Beitrag über 400€ teurerer wäre.

Ich gehe zum Arzt wenn ich muss ansonsten nur 2 mal im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorge bzw. Zahnreinigung, nicht wegen des Geldes sondern schlicht weil ich eigentlich nie krank bin, Vielleicht alle 3 Jahre mal eine Krankschreibung wegen Erkältung. Die letzten 17 Jahre habe ich einmal Rechnungen eingereicht, sonst immer die Rückerstattung mitgenommen.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Eben wegen der Abwägung Einreichung vs. Verlust der BRE. BRE machen hunderte Euro aus und sind häufig nach Jahren ohne Einreichung gestaffelt (fiktives Bsp: ein Jahr ohne Einreichung ein Monatsbeitrag, nach zwei Jahren zwei und nach drei Jahren drei).

D. h. im Endeffekt lohnt sich die Einreichung fast nur bei "Großbaustellen". Fällt im Jahr nur Kleinkram wie leichte Unfälle, Krankheiten und teilweise Vorsorgeuntersuchen an, zahlt man die Arztbesuche im Endeffekt selbst, weil das günstiger ist als die BRE zu verlieren.

Und deswegen besteht da die Abwägung ob man überhaupt zum Arzt geht, oder sich die Kosten spart.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Warum sollte es ein Kostenfaktor sein ? Wenn ich kein SB abgeschlossen habe und nicht auf die Beitragsrückerstattung warte dann kann ich jeden Euro einfach einreichen und brauchen keinen Cent in Vorleistung treten. Wenn ich die BRE will dann nehme ich die Belastung gern in Kauf weil ich dann mehr Geld zurückbekomme.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

Über 400€ teurer? Was zahlst du dann bitte als 40j. an die PKV jeden Monat ? 1k?

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Ich, 40, bin seit Kindheit PKV versichert und habe eine Selbstbeteiligung in Höhe von 400€ exklusive Vorsorgeuntersuchungen. Ein Tarif ohne Selbstbeteiligung hat sich nicht gelohnt da der Beitrag über 400€ teurerer wäre.

Ich gehe zum Arzt wenn ich muss ansonsten nur 2 mal im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorge bzw. Zahnreinigung, nicht wegen des Geldes sondern schlicht weil ich eigentlich nie krank bin, Vielleicht alle 3 Jahre mal eine Krankschreibung wegen Erkältung. Die letzten 17 Jahre habe ich einmal Rechnungen eingereicht, sonst immer die Rückerstattung mitgenommen.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Eben wegen der Abwägung Einreichung vs. Verlust der BRE. BRE machen hunderte Euro aus und sind häufig nach Jahren ohne Einreichung gestaffelt (fiktives Bsp: ein Jahr ohne Einreichung ein Monatsbeitrag, nach zwei Jahren zwei und nach drei Jahren drei).

D. h. im Endeffekt lohnt sich die Einreichung fast nur bei "Großbaustellen". Fällt im Jahr nur Kleinkram wie leichte Unfälle, Krankheiten und teilweise Vorsorgeuntersuchen an, zahlt man die Arztbesuche im Endeffekt selbst, weil das günstiger ist als die BRE zu verlieren.

Und deswegen besteht da die Abwägung ob man überhaupt zum Arzt geht, oder sich die Kosten spart.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Warum sollte es ein Kostenfaktor sein ? Wenn ich kein SB abgeschlossen habe und nicht auf die Beitragsrückerstattung warte dann kann ich jeden Euro einfach einreichen und brauchen keinen Cent in Vorleistung treten. Wenn ich die BRE will dann nehme ich die Belastung gern in Kauf weil ich dann mehr Geld zurückbekomme.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

An alle die nicht gesetzlich, sondern nur privat krankenversichert sind. Sei es als Vollkostenversicherung oder bei Beamten als Restkostenversicherung.

Wie beeinflusst das euer Verhalten in Bezug auf Arztbesuche? Geht ihr, wenn möglich, nicht zum Arzt? Lasst ihr vielleicht sogar die ein oder andere Vorsorgeuntersuchung sein (sofern eine Einreichung die Beitragsrückerstattung cancelt)? Oder geht ihr noch wie zu Zeiten der gesetzl. KV zum Arzt und zahlt dann fröhlich aus eigener Tasche, bis sich das Einschalten der Versicherung finanziell lohnt?

Als gesetzlich Versicherter ist es finanziell egal, ob man für jedes Wehwechen erst mal zum Arzt geht. Als privat Versicherter ist jeder Arztbesuch - und sei es der Kontrolltermin beim Zahnarzt - ein Kostenfaktor.

Das was du beschreibst ist der wahre Traum. Der wahre Traum deiner PKV. Du machst sie wirklich steinreich. Bei dir lohnt sich die PKV überhaupt rein gar nicht. Ich würde direkt wieder Zurückwechseln.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Ich nehme einfach mal das Beispiel Barmenia. Sehr gutes Versicherungspaket, aber entsprechend teuer, da kann man auch leicht bei 330€/Monat liegen.

Die BRE steigt mit jedem leistungsfreien Jahr um 0,5 Monatsbeiträge, maximal drei Monatsbeiträge nach fünf Jahren.

D.h. wenn man in einem Jahr eine Rechnung einreicht verliert man nicht nur die BRE von 3*330€.
Zusätzlich gibt es im nächsten Jahr bei Beitragsfreiheit nur noch einen Monatsbeitrag zurück, dann 1,5 etc.
Die nächsten Jahre verliert man also zusätzlich (2 + 1,5 + 1 + 0,5) * 330€.

Hat man also nur in dem einen Jahr eine Einreichung und würde danach wieder leistungsfrei bleiben verliert man mal eben 2.640€. Das müssen die Arztrechnungen erst mal wert sein. (vereinfacht ohne Abzinsung, steigende Beiträge u.ä.)

Was genau soll bei 330€ teuer sein? haha

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Ich nehme einfach mal das Beispiel Barmenia. Sehr gutes Versicherungspaket, aber entsprechend teuer, da kann man auch leicht bei 330€/Monat liegen.

Die BRE steigt mit jedem leistungsfreien Jahr um 0,5 Monatsbeiträge, maximal drei Monatsbeiträge nach fünf Jahren.

D.h. wenn man in einem Jahr eine Rechnung einreicht verliert man nicht nur die BRE von 3*330€.
Zusätzlich gibt es im nächsten Jahr bei Beitragsfreiheit nur noch einen Monatsbeitrag zurück, dann 1,5 etc.
Die nächsten Jahre verliert man also zusätzlich (2 + 1,5 + 1 + 0,5) * 330€.

Hat man also nur in dem einen Jahr eine Einreichung und würde danach wieder leistungsfrei bleiben verliert man mal eben 2.640€. Das müssen die Arztrechnungen erst mal wert sein. (vereinfacht ohne Abzinsung, steigende Beiträge u.ä.)

Du unterliegst einem fatalen Fehler, den 80-90% aller PKV versicherten machen. Die PKV ist nicht günstiger als die gesetzliche. Du solltest auch nicht deswegen dort versichert sein, sondern vielmehr deswegen, weil du die bestmögliche Versicherungsleistung im Zweifel haben möchtest. Und wegen NICHTS anderem. Das, was du in jungen Jahren über hast zur gesetzlichen, zahlst du minimum ab 35-40 wieder monatlich oben drauf.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Wenn man innerhalb von 12 Monaten mal über 100Tsd Euro an Ärzte und Krankenhaus gezahlt hat, Stört auch die verlorene Selbstbeteiligung nicht mehr. Zumal auch in den Folgejahren dann Kosten von stets mehreren Tausend Euro kamen...

Und genau dafür ist die Versicherung da. Nicht um sich lächerliche BRE zu sichern o.ä. Typisch deutsche Diskussion. Alles haben und jeden Cent ausdrücken. Geht gar nicht sowas.

antworten
know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Das was du beschreibst ist der wahre Traum. Der wahre Traum deiner PKV. Du machst sie wirklich steinreich. Bei dir lohnt sich die PKV überhaupt rein gar nicht. Ich würde direkt wieder Zurückwechseln.

Wozu? Er/sie schrieb doch was von Alter = 40. Ich halte es da für durchaus realistisch, dass man da über 17 Jahre hinweg nur so wenig erstattungsfähige Kosten sammelt, dass es sich eben einfach ökonomisch nicht lohnt, diese bei der Versicherung einzureichen.

Genau so kalkuliert typischerweise eine PKV auch ihre Beiträge - jüngere zahlen effektiv mehr Beiträge, als sie Kosten verursachen. Ein guter Teil dieser Differenz dient der Bildung von Altersrückstellungen - der andere Teil kommt dem Teil des Kollektivs zu gute, die höhere Kosten verursachen.

Zudem hat man nun häufig in diesen Jahren in der PKV geringere Beiträge als in der GKV. Wenn man den Differenzbetrag zwischen PKV und GKV-Beitrag sowie die BRE konsequent spart und anlegt, baut man sich seine eigene private Altersrückstellung auf. Diese kann man dann im Alter auflösen um die steigenden Beiträge zu co-finanzieren.

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know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2021:

Lesen und verstehen! Es wurde nicht behauptet, dass die BRE einkommensteuerpflichtig ist sondern es wurde ausgeführt, dass eine BRE die abzugsfähigen KV Beiträge reduziert und dadurch zu einer höheren Steuerschuld führt. Und das ist völlig richtig!

Die originale Aussage war "...das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. ..."

Alles korrekt hier. Um es noch etwas ausführlicher zu beschreiben:
Die BRE mindert den in der Steuererklärung als Vorsorgeaufwand ansetzbaren Teil der Versicherungsbeiträge für die Krankenversicherung. Verringerter Vorsorgeaufwand (=Sonderausgaben) erhöht zwangsläufig das zu versteuernde Einkommen. Eine Erhöhung des zu versteuernden Einkommens führt zu einer höheren Einkommenssteuer.
Im Endeffekt zahlt man dadurch mittelbar auf die BRE tatsächlich Einkommenssteuer. Die meisten Steuerpflichtigen werden das jedoch wohl nur dadurch merken, dass ihre Erstattung laut Steuerbescheid etwas geringer ausfällt.

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WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

know-it-all schrieb am 04.05.2021:

Lesen und verstehen! Es wurde nicht behauptet, dass die BRE einkommensteuerpflichtig ist sondern es wurde ausgeführt, dass eine BRE die abzugsfähigen KV Beiträge reduziert und dadurch zu einer höheren Steuerschuld führt. Und das ist völlig richtig!

Die originale Aussage war "...das eine BRE das zu versteuernde Einkommen steigert und daher zu einer höheren Steuerlast führt. ..."

Alles korrekt hier. Um es noch etwas ausführlicher zu beschreiben:
Die BRE mindert den in der Steuererklärung als Vorsorgeaufwand ansetzbaren Teil der Versicherungsbeiträge für die Krankenversicherung. Verringerter Vorsorgeaufwand (=Sonderausgaben) erhöht zwangsläufig das zu versteuernde Einkommen. Eine Erhöhung des zu versteuernden Einkommens führt zu einer höheren Einkommenssteuer.
Im Endeffekt zahlt man dadurch mittelbar auf die BRE tatsächlich Einkommenssteuer. Die meisten Steuerpflichtigen werden das jedoch wohl nur dadurch merken, dass ihre Erstattung laut Steuerbescheid etwas geringer ausfällt.

Seit Jahren lese ich wiwi treff und es gibt einige bekannte "Blogger" wie dich.
Jedenfalls ich finde deine posts gut. Beim Thema irgendwas mit Finanzen und Kosten blickt du immer durch.
Was machst du eigentlich beruflich?

antworten
WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

Man sieht hier wieder paar mal die typischen Kommentare wie, "dass was du jetzt sparst zahlst du später wieder drauf".
Bitte informieren, es werden mittlerweile gute Altersrückstellungen gebildet + man kann jederzeit in den Basis Schutz absenken. Das ist nicht mehr wie früher, dass man auf einmal 5000€ pro Monat zahlt...

Ich bin seit Anfang 20 in der PKV und zahle die Differenz zur GKV von etwa 200€ netto in einen MSCI World mit 7% Rendite. Bei 5% nach Inflation habe ich damit rund 300.000€ wenn ich 60 bin.
Da kann der Beitrag schon ordentlich anziehen damit sich das nicht lohnt ;-)

antworten
know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Seit Jahren lese ich wiwi treff und es gibt einige bekannte "Blogger" wie dich.
Jedenfalls ich finde deine posts gut. Beim Thema irgendwas mit Finanzen und Kosten blickt du immer durch.
Was machst du eigentlich beruflich?

*Vielen Dank, für die Blumen!*

Genau will ich nicht erwähnen was ich beruflich mache. Das ist so speziell, dass ich Gefahr laufe, dass mich jemand erkennt :-). Ich sage es mal allgemein: es hat ein bisschen mit IT-Sicherheit zu tun. Mit Finanzen beschäftige ich mich eher privat.

Wenn du in mein Aktien-Depot sehen würdest, würdest du übrigens erkennen, dass ich auch nicht immer den Durchblick habe, sondern ebenfalls schon in ganz viele (Aktien)-Fettnäpfchen getreten bin ;-)

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know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Man sieht hier wieder paar mal die typischen Kommentare wie, "dass was du jetzt sparst zahlst du später wieder drauf".

Die zukünftige Entwicklung lässt sich nicht sicher vorhersagen. Eine gewisse Gefahr besteht schon, dass es als Privatversicherter im Alter teurer wird - deswegen ist es durchaus richtig, wenn man sagt, dass man sich eine Privatversicherung leisten können muss.
Man muss ja auch sehen, dass nach heutigem Stand ein gesetzlich versicherter Rentner GKV-Beiträge proportional zur Höhe seiner Rente entrichtet - d.h. typischerweise wird für einen gesetzlich Versicherten die KV im Alter günstiger, beim Privatversicherten ist es eher andersrum.
Es gibt natürlich auch die Fälle, in denen gesetzlich Versicherte Renter mit einer üppigen BAV-Rente insgesamt hohe GKV-Beiträge zahlen müssen. Denn auf BAV-Renten sind ebenfalls 15,x% KV-Beiträge fällig - ohne AG-Zuschuss - und einen Freibetrag gibt es erst seit Kurzen.

Bitte informieren, es werden mittlerweile gute Altersrückstellungen gebildet + man kann jederzeit in den Basis Schutz absenken. Das ist nicht mehr wie früher, dass man auf einmal 5000€ pro Monat zahlt...

In den "gut" und solide kalkulierten Tarifen mag das (hoffentlich mehrheitlich) stimmen. Es gibt natürlich nach wie vor in der PKV auch "schwarze" Schafe, die potentielle Kunden mit billigen Ködertarifen anlocken. Da die Altersrückstellungen aber eine geringe laufende Verzinsung erzielen, mussten in den vergangenen <=5 Jahren zum Ausgleich die Beiträge aber auch erheblich und überdurchschnittlich angehoben werden.

Ich bin seit Anfang 20 in der PKV und zahle die Differenz zur GKV von etwa 200€ netto in einen MSCI World mit 7% Rendite. Bei 5% nach Inflation habe ich damit rund 300.000€ wenn ich 60 bin.
Da kann der Beitrag schon ordentlich anziehen damit sich das nicht lohnt ;-)

Sehr löblich wenn du das das so machst und konsequent auch über >40 (!) Jahre durchhältst! Ich denke aber es gibt viele Leute, die die Differenz nicht sparen/anlegen sondern eher konsumieren. Für den ein oder anderen wird es deswegen im Alter schon ein böses Erwachen geben.

Kleiner Tipp:
ich zahle meinen PKV-Beitrag jährlich im Voraus und bekomme dafür von der Versicherung 3% Nachlass auf den Tarifbeitrag. Netterweise wird für den AG trotzdem der volle Beitrag bescheinigt, so dass ich exakt 50% AG-Zuschuss bekomme.
Da als Eigenanteil somit nur 47 statt 50% vom Tarifbetrag zahle, entspricht das immerhin 6% Gewinn/Rendite, bezogen auf meinen eigenen Anteil.

Bei >8.000 EUR Gesamtbetrag (mit Pflege etc.), spare ich dadurch immerhin gut 240 EUR im Jahr. Natürlich braucht man dafür am Jahresanfang einiges an Liquidität, wenn die Versicherung das per Lastschrift vom Konto einzieht :)
Steuerlich ist das auch nicht schädlich - die Jahresbescheinigung Vorsorgeaufwand von der PKV rechnet immer mit dem Tarifbeitrag. nicht mit den tatsächlich gezahlten Beiträgen.

antworten
WiWi Gast

Wie beeinflusst euch die PKV?

know-it-all schrieb am 05.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Man sieht hier wieder paar mal die typischen Kommentare wie, "dass was du jetzt sparst zahlst du später wieder drauf".

Die zukünftige Entwicklung lässt sich nicht sicher vorhersagen. Eine gewisse Gefahr besteht schon, dass es als Privatversicherter im Alter teurer wird - deswegen ist es durchaus richtig, wenn man sagt, dass man sich eine Privatversicherung leisten können muss.
Man muss ja auch sehen, dass nach heutigem Stand ein gesetzlich versicherter Rentner GKV-Beiträge proportional zur Höhe seiner Rente entrichtet - d.h. typischerweise wird für einen gesetzlich Versicherten die KV im Alter günstiger, beim Privatversicherten ist es eher andersrum.
Es gibt natürlich auch die Fälle, in denen gesetzlich Versicherte Renter mit einer üppigen BAV-Rente insgesamt hohe GKV-Beiträge zahlen müssen. Denn auf BAV-Renten sind ebenfalls 15,x% KV-Beiträge fällig - ohne AG-Zuschuss - und einen Freibetrag gibt es erst seit Kurzen.

Bitte informieren, es werden mittlerweile gute Altersrückstellungen gebildet + man kann jederzeit in den Basis Schutz absenken. Das ist nicht mehr wie früher, dass man auf einmal 5000€ pro Monat zahlt...

In den "gut" und solide kalkulierten Tarifen mag das (hoffentlich mehrheitlich) stimmen. Es gibt natürlich nach wie vor in der PKV auch "schwarze" Schafe, die potentielle Kunden mit billigen Ködertarifen anlocken. Da die Altersrückstellungen aber eine geringe laufende Verzinsung erzielen, mussten in den vergangenen <=5 Jahren zum Ausgleich die Beiträge aber auch erheblich und überdurchschnittlich angehoben werden.

Ich bin seit Anfang 20 in der PKV und zahle die Differenz zur GKV von etwa 200€ netto in einen MSCI World mit 7% Rendite. Bei 5% nach Inflation habe ich damit rund 300.000€ wenn ich 60 bin.
Da kann der Beitrag schon ordentlich anziehen damit sich das nicht lohnt ;-)

Sehr löblich wenn du das das so machst und konsequent auch über >40 (!) Jahre durchhältst! Ich denke aber es gibt viele Leute, die die Differenz nicht sparen/anlegen sondern eher konsumieren. Für den ein oder anderen wird es deswegen im Alter schon ein böses Erwachen geben.

Kleiner Tipp:
ich zahle meinen PKV-Beitrag jährlich im Voraus und bekomme dafür von der Versicherung 3% Nachlass auf den Tarifbeitrag. Netterweise wird für den AG trotzdem der volle Beitrag bescheinigt, so dass ich exakt 50% AG-Zuschuss bekomme.
Da als Eigenanteil somit nur 47 statt 50% vom Tarifbetrag zahle, entspricht das immerhin 6% Gewinn/Rendite, bezogen auf meinen eigenen Anteil.

Bei >8.000 EUR Gesamtbetrag (mit Pflege etc.), spare ich dadurch immerhin gut 240 EUR im Jahr. Natürlich braucht man dafür am Jahresanfang einiges an Liquidität, wenn die Versicherung das per Lastschrift vom Konto einzieht :)
Steuerlich ist das auch nicht schädlich - die Jahresbescheinigung Vorsorgeaufwand von der PKV rechnet immer mit dem Tarifbeitrag. nicht mit den tatsächlich gezahlten Beiträgen.

Danke für die Antwort. Der Tipp ist echt sehr gut, wusste garnicht dass die das machen.
Sehe gerade bei meiner PKV, dass es 4% Nachlass gibt, wenn ich jährlich im Vorraus zahle!

Muss ich direkt mal anrufen.. vielen Dank schonmal!

Zum Thema PKV im Alter, ich bin hier ehrlich gesagt sehr unsozial. Ich zahle seit ich angefangen habe zu arbeiten mit einem Teil meines Einkommens Spitzensteuersatz.
Jetzt wollen sie früher oder später noch die Kap.Steuer erhöhen etc.
Ich hab wirklich 0 schlechte Gefühle wenn ich zwischen 40 und 50 in die GKV zurückfalle durch die bekannten Tricks...

antworten
know-it-all

Wie beeinflusst euch die PKV?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Zum Thema PKV im Alter, ich bin hier ehrlich gesagt sehr unsozial. Ich zahle seit ich angefangen habe zu arbeiten mit einem Teil meines Einkommens Spitzensteuersatz.
Jetzt wollen sie früher oder später noch die Kap.Steuer erhöhen etc.
Ich hab wirklich 0 schlechte Gefühle wenn ich zwischen 40 und 50 in die GKV zurückfalle durch die bekannten Tricks...

Dann ist deine Motivation eine Andere als meine. Für mich steht inzwischen, mit Anfang 40, tatsächlich der Aspekt einer guten medizinischen Versorgung im Vordergrund und nicht mehr so sehr (oder zumindest nicht allein) die Kosten dieser Versorgung. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht versuchen kann, da noch weiter zu optimieren und mich über eine BRE auch freue.
Eine gute Versorgung wird i.d.R. mit steigendem Alter immer wichtiger. Aus diesem Grund erscheint es mir auch inzwischen vollkommen absurd, darüber nachzudenken, mit welchenm Tricks ich wieder in die GKV zurückwechseln könnte. Dadurch würde ich ja gerade meinen hochwertigen Gesundheitsschutz verlieren.
Es kann auch sein, dass sich diese Motive einfach im Zeitverlauf und mit steigendem Alter ändern.

Als 20+ Jähriger ist man in der Regel nur selten beim Arzt, und wenn, dann meist mit "Routine-Krankheiten", die keine langwierige (=kostspielige) Behandlung erfordern.
Insofern kann ich nachvollziehen, dass für junge Gutverdiener die GKV-Beiträge in erster Linie einen sehr hohen Kostenblock darstellen, für den man anscheinend keinerlei oder nur wenig Gegenwert erhält. Die PKV mit einem günstigen Tarif erscheint da logischerweise erstmal als ein schneller Ausweg zur Verringerung dieser Kosten für die Krankenversicherung. Im Grunde kann man es auch keinem verdenken, wenn man so handelt.
Wäre interessant irgendwann zu hören, ob du dann immer noch so denkst, wenn der potentielle Zeitpunkt für den Rückwechsel von PKV nach GKV näher rückt :-)

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