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VorstellungsgesprächErfahrungen

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Da man hier häufig den Eindruck bekommt man würde nach dem ersten VG direkt eingestellt werden mit einem Gehalt von 80k plus, würde ich gerne mal eure unangenehmeren Erfahrungen lesen :) und ob es danach zu einem Angebot trotz schlechtem VG kam.

LG

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Dann fang doch selbst mal an ;)

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Hatte vor einiger Zeit eines für das ich mich völlig falsch vorbereitet hatte. Es wurde bei jeder Aussage nachgehakt, inhaltliche Fragen wurden auf viel höherem Niveau gestellt als erwartet. Wurde dadurch so unsicher dass ich fast nurnoch rumgestammelt habe und sogar bei leichteren Fragen unsicher gewirkt haben muss. Meine Standardklausel wegen Studienwechsel wurde nicht einfach hingenommen sondern sehr genau nachgehakt und ein logischer Fehler in meiner Aussage wurde dann natürlich auch noch aufgedeckt. Nach 30 Minuten ging mir nurnoch durch den Kopf, dass ich akzeptieren muss das es hier wohl nichts wird :p Hatte das Gespräch mit 4 Partnern die innerlich den Kopf geschüttelt haben sobald ich den Mund geöffnet hatte. Bin dann mit gesenktem Kopf daraus und hab mich noch die ganze Woche danach für das Gespräch geschämt. Hatte glaube ich noch nie so einen trockenen Mund. Gehört hab ich auch nix mehr von denen :D

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

Dann fang doch selbst mal an ;)

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Um welchen Bereich handelte es sich, wenn ich fragen darf?

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Vor einiger Zeit war ich im Gespräch bei der "gelben" Big 4 für eine Position im Advisory. Zwei Punkte die mir extrem negativ aufgefallen sind:

1) Die Ansprechpartner haben meinen CV nicht vollständig verstanden, denn ich hatte - im Nachhinein betrachtet - keinen fachlichen Fit für die ausgeschriebene Stelle. Dementsprechend waren fast alle gestellten Fachfragen außerhalb meines Kompetenzbereiches.
2) Die Art und Weise der Gesprächsführung war unprofessionell und despektierlich. Erschreckend auch, dass der anwesende Senior Manager wohl maßgeblich für das Recruiting im Fachbereich verantwortlich ist. Hier hätte ich - gerade im Umgang mit berufserfahrenen Kandidaten - souveräneres Auftreten erwartet.

Für mich war das Gespräch dennoch keine Zeitverschwendung. Immerhin konnte ich einen potentiellen Arbeitgeber aussortieren und habe die Bewerbung einen Tag später zurückgezogen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Ich hatte vor Jahren (in meinem zweiten Semester) mein erstes richtiges Vorstellungsgespräch im Advisory bei PwC, keine Ahnung warum. Ich hab VWL studiert und hatte nach dem ersten Semester genau Null Accounting-Kenntnisse, wie aus meinem CV eigentlich ersichtlich hätte sein sollen. Auch meine Aussage dazu hat niemanden beeindruckt und man hat mich eine dreiviertel Stunde lang im Kreuzverhör zu aktuellen Accounting- und HGB-Themen ausgefragt. Überraschenderweise konnte ich keine davon zufriedenstellend beantworten, was meine Gesprächspartner mit offenem Entsetzen zur Kenntnis genommen haben.

Dann haben Sie irgendwo in meinem CV gelesen, dass ich seit Beginn des laufenden Semesters Italienisch lerne und wollten den sektorspezifischen Teil des Interviews (wo ich zumindest auf deutsch oder englisch etwas zu sagen gehabt hätte) auf italienisch halten. Ich habe mich auch dabei überraschenderweise nicht soo gut angestellt.

Habe letztendlich eine Absage erhalten, schlimmer ists danach aber nie mehr geworden...

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Meine unangenehmste Erfahrung war ebenfalls bei der gelben Big4. Ist mittlerweile schon ein paar Jahre her, aber ich errinere mich immernoch mit Schrecken daran.

Gespräch war in Düsseldorf für eine Einsteigerstelle im Treasury Advisory mit einem Partner und einer Dame aus HR. Habe zu Beginn meinen CV und Motivation heruntergebetet aus denen hätte klar sein müssen, dass ich keinen Audit Schwerpunkt in Bachelor oder Master hatte. Der erste Teil verlief recht gut, alle waren zufrieden und dann fängt der Partner an mich Buchungssätze abzufragen... auch Späße wie bilanzierung von FX Swaps.. diese Dinge waren in der Stellenausschreibung nicht erwähnt und entsprachen auch nicht meinem Verständniss des Jobs. Fail.

Anschließen wollte die HR Dame das Gespräch nochmal drehen und hat diverse Fragen über den Ort meines Auslandsjahres gefragt.. o-ton: "wie empfanden sie das Arm/Reich Gefälle in diesem Land.. da geht es ja furchtbar zu" usw.. Ich wollte dann nur noch raus aus dem Gespräch.

Zu guter letzt forderte der Partner mich auch noch auf einen dieser typischen Meeting-Plätzchen zu essen. Habe höflich verneint und er hat mir dann nochmals mit Nachdruck gesagt, dass ich doch ein Plätzchen essen soll ... das Ding war so trocken wie er. Good times!

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

War auch mal in einem Interview bei nem Tier 1 Asset Manager im Portfolio Management für ein Praktikum. Zunächst waren es 2 Gespräche, an 2 verschiedenen Tagen, das Unding allerdings war, dass die Herrschaften an Tag 2 nichts von dem Interview an Tag 1 wussten und immer nur gefragt haben "hat Herr X von Tag 1 schon dies und das gefragt?" - meine Antwort: "ja, ja, ja, ja".

Offer bekommen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Hatte ein Telefoninterview bekommen für ein Traineeprogramm. Es hieß es gehe nur ums Personal Fit, keine Fachspezifika, "Kennenlernen". Englisch war auch angekündigt.
Also war ich auf Motivation und den ganzen HR Quatsch vorbereitet. Als der Anruf kam war außer der HR Tante noch 2 weitere in der Leitung einmal Stellvertretender Abteilungsleiter und ein Senior aus dem Fachbereich. Die haben mich nach anfänglichen 10 Minuten HR Fragen durch zwei enorm spezifische Fallstudien geprügelt. Man hätte praktisch bereits 1 jahr in dem Bereich arbeiten müssen bzw ein sehr langes Praktikum machen müssen um da ansatzweise Ahnung zu haben. Kam mir eher wie ein Verhöhr vor als ein Vorstellungsgespräch. Ebenso awkward lief das ganze auch ab, einfach null Flow dahinter. Hat gute 2 Stunden gedauert und war mit Abstand das schlimmste Erlebnis das ich je in einer Bewerbung hatte. Englisch war ein einzelne Frage zu beantworten und hat keine 30 Sekunden gedauert zu beantworten.

Einem erfolgreichen Telefoninterview wären noch 2 volle AC gefolgt. Hab aber 3 Tage nach dem Telefoninterview ne Absage bekommen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

war vor 2 jahren bei pwc im interview für ein praktikum in TAS. personal fit und technicals liefen ganz ok, bis dann eine case study kam zu einem thema, von dem ich nie was gehört habe, weder im studium, noch im BIWS package - konsolidierungsrechnung.

konnte natürlich nichts, die gesprächspartner schauten mich an, als ob ich der größte depp wäre. habe danach natürlich nichts mehr gehört von denen :D

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Ich habe mich für das Pflichtpraktikum bei einem Energieversorger beworben gehabt. Die Stelle war im Prozessmanagement ausgeschrieben und gesucht war ein BWL-/Wirtschaftsinformatikstudent. Als ich ankam, wurde mir gesagt,dass der Personaler krank geworden ist. Also saß ich mit dem Abteilungsleiter alleine da. Er war sehr freundlich, aber schon nach einigen Minuten war klar, dass ich keine einzige Frage richtig beantworten konnte, da es nur um Softwareentwicklung ging. Da hat er dann auch mal auf meinem Lebenslauf geschaut und gesehen, dass ich BWL studiere. Er hat sich entschuldigt und gesagt, dass das Gespräch dann sowieso nichts bringt, da er der Personalabteilung gesagt hat, dass er Informatiker für die Softwareentwicklung sucht. Er hat mich aus dem Büro zum Empfang begleitet, wo schon die nächste Kandidatin gewartet hat. Sie wurde gefragt, was sie studiert und wurde nach der Antwort "Wirtschaftswissenschaften" ebenfalls wieder weggeschickt.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Wurde interviewed von einer neuen Hr-Mitarbeitern, weil die eigentlich Person kurzfristig nicht konnte und wer ist diese neue HR-mitarbeitern? Mein One-Night-Stand von vor 2 Wochen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Schlimm ist, wenn das erste Gespräch gut lief, du deinen Chef in spe sehr sympathisch findest und dir die Eckdaten des Jobs gut gefallen und dann setzt man dir beim zweiten VG jemand ggü. (ersatzweise für den Abteilungsleiter), wo auf Anhieb klar ist, dass man sich nicht leiden kann. Der kriegt nicht ein echtes Lächeln hin, begutachtet beim Gespräch die Qualität der Tapete und zeigt auch sonst sehr deutlich, was er von einem hält. Da hilft es auch nichts mehr, wenn die beiden links und rechts freundlich kucken. Dazu dann noch ein paar komische Fragen und fertig ist das schlechte Gefühl. (Btw: Liest denn eigentlich niemand die Unterlagen richtig?)

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Meine schlimmsten Gespräche?

  • Komme aus der Buchhaltung und bei PWC Richtung Advisory beworben. Im Gespräch wurde mir dann offenbart, dass das VG für eine Audit-Stelle vorgesehen ist. Da war bei mir eigentlich schon die Begeisterung hinüber (durfte im Rahmen eines 6 monatigen Praktikums schon das Audit kennenlernen). Bin dann recht schnell zum Thema Gehalt und Einstufung gekommen, wobei man mich mit 2 Jahre BE als "Absolventen" einstufen und bezahlen wollte, aber natürlich nur "offiziell", inoffiziell wäre ich ja naürlich schon für die Manager-Laufbahn auserkoren... Habe natürlich nichts negatives gesagt, bin mir aber sicher dass der Partner das Gespräch über aus meinem Blick ablesen konnte "willst du mich eigentlich verarschen?!" (heute hätte ich die Gesprächpartner direkt über die Zeitverschwendung konfrontiert). Fragen habe ich am Ende auch keine mehr gestellt. Absage folgte.

  • Im Studium für ein Praktikum im Controlling bei einem schwäbischen Bausparer beworben. Meine Fresse, sowohl mein Lebenslauf, als auch mein Fachwissen wurde in diesem Gespräch so dermassen mies gemacht und in Frage gestellt, dass habe ich zu keinem späteren Zeitpunkt selbst mit Berufserfahrung für Fachstellen erlebt. Das komplette Interview bestand quasi nur aus Stressinterview und mies machen. Hätte die Stelle selbst mit Zusage nicht angenommen!

  • Bei einem schwäbischen Maschinenbauer beworben. VG lief ganz ok, bis die Frage kam ins Englische zu switchen. Mein Englisch ist zwar ganz gut, wobei ich an der Stelle absolut 0 vorbereitet war + nervös war und wirklich nur noch massiv abgestammelt habe. Danach war aus dem Gespräch einfach die Luft raus und alles weitere wurde mit Blicken ala "wahrscheinlich genauso Bullshit wie dein "gutes" Englisch" untermalt. Absage folgte.
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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Bisher nur auf Praktika beworben und bisher liefen die meisten recht angenehm ab. Eigentlich immer dasselbe, erstmal Lebenslauf abarbeiten und dann ein paar persönliche Fragen, bevor dann die Aufgaben für das Praktikum besprochen wurde.

Was mir jedoch oft genug aufgefallen ist, dass dann Fragen kamen die 1:1 im Anschreiben schon beantwortet wurden oder teilweise nicht einmal genau gewusst wurde, was ich überhaupt studiere, was an erster Stelle im Lebenslauf steht. War dann schon ein wenig überrascht, dass man selbst von den Kandidaten die eingeladen wurden sich nicht einmal die Mühe macht sich den Lebenslauf oder das Anschreiben anzuschauen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Auswahltag bei Deloitte Consulting

Erstes Gespräch direkt mit dem Partner. Ich werde in einen Raum geleitet wo ich auf ihn warten soll. Nur 20 Minuten später kommt der Mann endlich. setzt sich ganz leger in den Stuhl wie auf das heimische Sofa und sagt "Hallo ehmm" (guckt auf meine Unterlagen in seiner Hand) "Herr Schmidt". Und dann sagt er, dass er ganz offen gestehen muss, dass er meine Unterlagen nicht gelesen hat und dass ich mich einfach kurz vorstellen soll.
Ich lege los, aber anstatt zuzuhören liest er im eiltempo meine Unterlagen und unterbricht mich dann mitten in meiner Vorstellung mit den Worten "Aber sie sind ja gar nicht qualifiziert für die Stelle". Worauf ich "cool" bleibe und entgegne, dass mein Profil zu 80% die ausgeschriebenen Anforderugen abdeckt (es war eine Absolventenstelle und ich hatte parallel bereits die erste Bewerbungsstufe bestanden bei deutlich namhafteren Unternehmen im gleichen Bereich).
Daraufhin gibt der Mann sich demonstrativ gnädig und sagt " Na gut, dann lassen sie uns einen Brainteaser machen und gucken wie sie sich schlagen". Ich habs gut gelöst und der Mann zeigte sich dann wieder demonstrativ gönnerhaft und meinte ich soll doch den Auswahlprozess weiter machen.

Leider wurde das ganze trozdem nicht viel angenehmer. Nach einem sehr guten Gespräch mit dem Manager (der sehr professionell war) und der HR (die wollte, dass ich mich auf englisch vorstelle, selber aber Rückfragen auf Deutsch gestellt hat) kam dann die große case study die ich vorbereiten (ging unter anderem um das Staffen eines Projektes) und vor der Runde vorstellen sollte. Natürlich unterbrach mich der Partner auch bei dieser Gelegenheit immer wieder und stellte Fragen die nur ein Interner hätte beantworten können (z.B. "Was sollen den die Deloitte Consultants pro Tag kosten? Ach? Das ist ja günstig, da nehme ich gleich drei!")

Am Ende bekam ich das Feedback vom Manager dem das sichtlich unangenehm war: " Sie haben alles gut gelöst so wie man es normalerweise erwarten würde, aber leider hat es den am Anfang vom Partner angesprochenen Mangel an qualification nicht wett gemacht".

Ich musste mir da das Schmunzeln verkneifen, wissend dass ich gerade in der Endrunde bei Unternehmen bin, die deutlich besser zahlen und sich nicht halb so arrogant aufgeführt haben wie der Deloitte Partner.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Lebst du auf dem Land?:D

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

Wurde interviewed von einer neuen Hr-Mitarbeitern, weil die eigentlich Person kurzfristig nicht konnte und wer ist diese neue HR-mitarbeitern? Mein One-Night-Stand von vor 2 Wochen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

war vor 2 jahren bei pwc im interview für ein praktikum in TAS. personal fit und technicals liefen ganz ok, bis dann eine case study kam zu einem thema, von dem ich nie was gehört habe, weder im studium, noch im BIWS package - konsolidierungsrechnung.

konnte natürlich nichts, die gesprächspartner schauten mich an, als ob ich der größte depp wäre. habe danach natürlich nichts mehr gehört von denen :D

War das VG für TS, Valuation oder M&A?

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 15.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

war vor 2 jahren bei pwc im interview für ein praktikum in TAS. personal fit und technicals liefen ganz ok, bis dann eine case study kam zu einem thema, von dem ich nie was gehört habe, weder im studium, noch im BIWS package - konsolidierungsrechnung.

konnte natürlich nichts, die gesprächspartner schauten mich an, als ob ich der größte depp wäre. habe danach natürlich nichts mehr gehört von denen :D

War das VG für TS, Valuation oder M&A?

valuation

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 15.02.2018:

Lebst du auf dem Land?:D

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

Wurde interviewed von einer neuen Hr-Mitarbeitern, weil die eigentlich Person kurzfristig nicht konnte und wer ist diese neue HR-mitarbeitern? Mein One-Night-Stand von vor 2 Wochen.

Ohmann! Don‘t Feed the Troll. Kann man merken, ohne scheis. Tiefste Niveau hier.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Oder im berühmten Eck: DE-FR-CH ;-)

WiWi Gast schrieb am 15.02.2018:

Lebst du auf dem Land?:D

WiWi Gast schrieb am 14.02.2018:

Wurde interviewed von einer neuen Hr-Mitarbeitern, weil die eigentlich Person kurzfristig nicht konnte und wer ist diese neue HR-mitarbeitern? Mein One-Night-Stand von vor 2 Wochen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Letztens Telefoninterview bei dem schönen Pharmakonzern, der sich auch eine Fußballmannschaft unterhält.

Ich denk mir, gut legeres Telefoninterview, es werden wohl nur die Standardfragen gestellt, man stellt sich vor, prüft das personal fit und alles weitere wird bei dem Vorstellungsgespräch besprochen. Der Bereich war Recht/Government Relations.

Nach dem ich gefragt worden bin, wie die Bayer AG aufgebaut ist etc. wurden mir schon sofort verhörmäßig extrem spezifische Fragen gestellt. Angefangen hat es mit lockeren Fragen wie "woher kennen Sie die Bayer AG aus den Medien" nachdem ich zuerst mit Monsanto und Pharmaprodukten geantwortet habe, habe ich wohl einen Nerv getroffen, dass die Übernahme wohl doch nicht so läuft wie gewünscht. Denn nach dem wir auf das Thema Generika gekommen, wurden mir so Fachspezifische Fragen gestellt, die man ohne intensive Einarbeitung und internen Kenntnissen nicht beantworten konnte ala "in welchen relevanten fachspezifischen Prozessen befindet sich die AG" "nennen sie mehr weitere Rechsprozesse" etc. lustigerweise habe ich versucht die Themen nebenbei zu googeln wurde aber lediglich auf den tollen Pokalerfolg der Fußballmannschaft verwiesen.

Nach dem mir dann mitgeteilt worden ist, dass man ja noch weitere Bewerbe hätten, kam am nächsten Morgen die Absage rein.

Ärgert mich eigentlich auch ein bisschen, Absagen gibt es natürlich sofort aber bei allem anderen kann man sich natürlich Zeit lassen. Das wird sich erst ändern, wenn sich die Bewerber der jeweiligen Fächern sich mal organisieren würden, was natürlich utopisch ist.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Das bestätigt mich in meiner Wahrnehmung, dass heute eigentlich Leute gesucht werden, die bereits drei Jahre im Unternehmen gearbeitet haben. Dazu passt auch, dass (m.E. vollkommen weltfremd) als Soll-Qualifikation Kenntnisse in spezifischen SAP-Modulen verlangt werden.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Letztens Telefoninterview bei dem schönen Pharmakonzern, der sich auch eine Fußballmannschaft unterhält.

Ich denk mir, gut legeres Telefoninterview, es werden wohl nur die Standardfragen gestellt, man stellt sich vor, prüft das personal fit und alles weitere wird bei dem Vorstellungsgespräch besprochen. Der Bereich war Recht/Government Relations.

Nach dem ich gefragt worden bin, wie die Bayer AG aufgebaut ist etc. wurden mir schon sofort verhörmäßig extrem spezifische Fragen gestellt. Angefangen hat es mit lockeren Fragen wie "woher kennen Sie die Bayer AG aus den Medien" nachdem ich zuerst mit Monsanto und Pharmaprodukten geantwortet habe, habe ich wohl einen Nerv getroffen, dass die Übernahme wohl doch nicht so läuft wie gewünscht. Denn nach dem wir auf das Thema Generika gekommen, wurden mir so Fachspezifische Fragen gestellt, die man ohne intensive Einarbeitung und internen Kenntnissen nicht beantworten konnte ala "in welchen relevanten fachspezifischen Prozessen befindet sich die AG" "nennen sie mehr weitere Rechsprozesse" etc. lustigerweise habe ich versucht die Themen nebenbei zu googeln wurde aber lediglich auf den tollen Pokalerfolg der Fußballmannschaft verwiesen.

Nach dem mir dann mitgeteilt worden ist, dass man ja noch weitere Bewerbe hätten, kam am nächsten Morgen die Absage rein.

Ärgert mich eigentlich auch ein bisschen, Absagen gibt es natürlich sofort aber bei allem anderen kann man sich natürlich Zeit lassen. Das wird sich erst ändern, wenn sich die Bewerber der jeweiligen Fächern sich mal organisieren würden, was natürlich utopisch ist.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Schon witzig wie oft hier Big4 fällt.

Das bestätigt meinen Eindruck von diesen Unternehmen und ich bin froh im DAX Controlling eine Stelle bekommen zu haben.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Hatte auch ein ähnliches trauma bei den BIG4 wie oben bereits beschrieben.. für advisory beworben, zum VG eingeladen.. einen consultant und einen Manager getroffen, tollen fit part gehabt und in der hälfte des Gesprächs meinte der manager dann: "Ok und jetzt lassen sie uns mal etwas fachlich diskutieren".

Es folgte die härteste Knechtung in Accounting und Valuations die ich bis dato erlebt habe (Bilanzierung von Rückstellungen im Unterschied HGB, IFRS und GAP etc). Habe wirklich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, dann selbst bei den einfacheren Fragen zur Cashflow Rechnung komplett versagt. Absage folge am nächsten Tag. Hab später gesehen, dass der Manager aus dem Valuationsbereich kam.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Big 4 - da wundert mich echt nichts mehr. Bei den Fauxpas bei VGs und Entlohnung, die sich die Schuppen erlauben, wundert es mich, dass dort überhaupt noch Leute arbeiten.
Aber so ist es in Deutschland eben. Immer schön risikoavers sein und sich alles gefallen lassen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Also die mit wirklich Abstand schlimmsten Interviews, sind Interviews mit Juristen, die meinen sie müssen einen jetzt mal ala Strafrechtsprozess Fragen stellen. Das kommt nicht nur sehr sehr unharmonisch rüber, so als ob man gerade an der Anklagebank steht, sondern lässt den Arbeitgeber in einem schlechten Licht erscheinen. Denn selbst wenn man auf alle Fragen kompetent antwortet, überlegt man sich doch, ob man in diesem Konzern wirklich arbeiten will. Man stelle sich vor, man macht mal einen Fehler.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Hatte auch ein ähnliches trauma bei den BIG4 wie oben bereits beschrieben.. für advisory beworben, zum VG eingeladen.. einen consultant und einen Manager getroffen, tollen fit part gehabt und in der hälfte des Gesprächs meinte der manager dann: "Ok und jetzt lassen sie uns mal etwas fachlich diskutieren".

Es folgte die härteste Knechtung in Accounting und Valuations die ich bis dato erlebt habe (Bilanzierung von Rückstellungen im Unterschied HGB, IFRS und GAP etc). Habe wirklich gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, dann selbst bei den einfacheren Fragen zur Cashflow Rechnung komplett versagt. Absage folge am nächsten Tag. Hab später gesehen, dass der Manager aus dem Valuationsbereich kam.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Schon witzig wie oft hier Big4 fällt.

Das bestätigt meinen Eindruck von diesen Unternehmen und ich bin froh im DAX Controlling eine Stelle bekommen zu haben.

Die big4 stellen 10x so viele Leute ein wie die Dax Konzerne zusammen und durch den boom der advisory Bereiche aktuell besonders viele. Kein Wunder wenn da ein paar mißglückte Bewerbungsgespräche mehr dabei wären. @

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Das Ganze kann ich aber noch toppen, hatte mich auf den Bereich Due Diligence und Restructuring beworben (Deal Advisory war nichts ausgeschrieben) und nach HR Telefonat ein VG mit zwei Leuten aus der Fachabteilung. War etwas nervös da ich gar nicht so genau wusste was da an Fragen kommen da ich bisher nur M&A Erfahrungen hatte. Fragen waren dann aber 1:1 wie aus dem squeaker Buch zu M&A und es lief super, habe dann mich aber gewundert und gesagt ich hätte keine Erfahrung im Restructuring und ob Sie ihren Alltag beschreiben könnte; da haben die mich aufeinmal ganz verwundert angeguckt. Hat sich dann raus gestellt dass die beiden von Deal Advisory waren und die Aussage kam "Wir haben uns auch schon gewundert da wir keine Stelle offen haben". HR hatte mit der falschen Abteilung ein VG organisiert, die hatten nur mein CV und nicht mal das Anschreiben (oder ignoriert) und auch nichts dazu gesagt, dass keine Stelle offen war.

Hab dann den nächsten Tag HR kontaktiert um die Sache zu klären aber bekam keine Rückmeldung mehr.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Big 4 - da wundert mich echt nichts mehr. Bei den Fauxpas bei VGs und Entlohnung, die sich die Schuppen erlauben, wundert es mich, dass dort überhaupt noch Leute arbeiten.
Aber so ist es in Deutschland eben. Immer schön risikoavers sein und sich alles gefallen lassen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Bewerbung für ein Praktikum mit anschließender Abschlussarbeit bei einem großen bekannten Automotive-Zulieferer.

Vorstellungsgespräch war angesetzt um 14.00 Uhr. Ich habe mich rechtzeitig um 13.50 Uhr dort eingefunden und darauf gewartet, dass ich von der Personalerin abgeholt werde. 14.00 Uhr kam und ging. 14.15 Uhr kam und ging. 14.30 Uhr kam und ging. Mittlerweile hatte ich schon 5 mal nachgeschaut, ob ich zur richtigen Zeit am richtigen Tag vor Ort war. Alles richtig. 14.45 Uhr die Tür öffnet sich und die Personalerin steht vor mir. Kurze Entschuldigung und dann in einen Besprechungsraum gegangen. Vor Ort bereits 2 Kollegen aus den Fachbereichen.

Das Vorstellungsgespräch ganz normal durchgeführt. Zum Ende hin hat man die Bombe platzen lassen: Die Stelle auf die ich mich beworben hatte, war 1 Woche vorher vergeben worden. Mir wurde eine alternative Stelle vorgestellt, für die ich von meinem Wissen her nicht ansatzweise qualifiziert war. Letzten Endes gab es dann eine Absage.

Ich bin heute noch der festen Überzeugung, dass ich und das Vorstellungsgespräch vergessen worden bin und HR 45min benötigt hat, eine Stelle zu organisieren.
Im Nachhinein sehr ärgerlich, da es andere für mich interessante Stellen gegeben hätte.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Habe eine ähnliche Erfahrung nach einer Bewerbung für ein Praktikum bei einer Big4 gemacht. Ich hatte mich für einen Bereich beworben, in dem sogar eine Stelle explizit ausgeschrieben war. Das wird eine dieser Dauerausschreibungen sein, die quasi laufend aktiv sind. Dort hatte ich mich dann für das Advisory beworben und auch zwei thematische Präferenzen angegeben, da es in der Ausschreibung hieß, man könne in einem Bereich seiner Wahl anfangen.

Dann hatte ich ein Telefoninterview mit einem Berater und einer Beraterin, die mir direkt zu Beginn eröffneten, sie seien aus einem ganz anderen Bereich als der, für den ich mich beworben hatte. Da hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr. Es hat ja schließlich Gründe, warum man sich für den Bereich bewirbt, für den man sich nun mal beworben hat. In dem Thema wäre ich aufgrund meiner Abschlussarbeit gut unterwegs gewesen und finde das auch sehr interessant. Aber ich dachte, gut, schauen wir mal was daraus wird.

Das Gespräch verlief dann auch nicht wirklich erfreulich. Klar, es lag auch zum Teil an mir. Man war nervös und unerfahren mit Vorstellungsgesprächen, aber die Leute auf der anderen Seite preisen das bei Praktikanten sicher ein Stück weit ein.
Aber dadurch, dass es um etwas ganz anderes ging als ursprünglich geplant, war ich zum einen etwas demotiviert und zum anderen auch fachlich natürlich nicht wirklich vorbereitet.
Eigentlich hätte ich direkt zu Beginn des Gespräches abbrechen sollen. Allein schon, um zu zeigen, dass ich mir sowas nicht gefallen lasse. Es ging zwar nur um ein Praktikum, aber gerade dabei möchte ich nur sehr ungerne Abstriche machen und dann in einen Bereich gehen, der mich gar nicht wirklich interessiert, nur um des Praktikums willen. Die Big4 bieten sicherlich spannende Einblicke, sind jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht so ein krasser Traumarbeitgeber, als dass man sich alles gefallen lassen würde.

Zudem war ich vorher schon mal bei einer anderen Big4 (mit der ich übrigens nur gute Erfahrungen gemacht habe), von daher hätte es schon genau der richtige Bereich sein müssen, um direkt nochmal zu einer Big4 zu gehen.

Ich weiß auch nicht, ob das bei allen Big4 ähnlich aussieht. Interessieren würde mich ehrlich gesagt noch KPMG, da die meiner Ansicht nach in dem Bereich, der mich interessieren würde (Beratung von Financials) einiges zu bieten haben.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Das Ganze kann ich aber noch toppen, hatte mich auf den Bereich Due Diligence und Restructuring beworben (Deal Advisory war nichts ausgeschrieben) und nach HR Telefonat ein VG mit zwei Leuten aus der Fachabteilung. War etwas nervös da ich gar nicht so genau wusste was da an Fragen kommen da ich bisher nur M&A Erfahrungen hatte. Fragen waren dann aber 1:1 wie aus dem squeaker Buch zu M&A und es lief super, habe dann mich aber gewundert und gesagt ich hätte keine Erfahrung im Restructuring und ob Sie ihren Alltag beschreiben könnte; da haben die mich aufeinmal ganz verwundert angeguckt. Hat sich dann raus gestellt dass die beiden von Deal Advisory waren und die Aussage kam "Wir haben uns auch schon gewundert da wir keine Stelle offen haben". HR hatte mit der falschen Abteilung ein VG organisiert, die hatten nur mein CV und nicht mal das Anschreiben (oder ignoriert) und auch nichts dazu gesagt, dass keine Stelle offen war.

Hab dann den nächsten Tag HR kontaktiert um die Sache zu klären aber bekam keine Rückmeldung mehr.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2018:

Big 4 - da wundert mich echt nichts mehr. Bei den Fauxpas bei VGs und Entlohnung, die sich die Schuppen erlauben, wundert es mich, dass dort überhaupt noch Leute arbeiten.
Aber so ist es in Deutschland eben. Immer schön risikoavers sein und sich alles gefallen lassen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Da habe ich aber schon Schlimmeres erlebt.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Da habe ich aber schon Schlimmeres erlebt.

Quatsch nicht rum, erzähl.

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Monnacios

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Gespräch bei einem Wohnungsunternehmen.

Erstmal ließ man mich eine halbe Stunde warten, trotz Termin um 14 Uhr.

Dann hieß es, man hätte noch keinen Beamer für meine Präsentation (das war eine Vorab-Aufgabe gewesen) aufgebaut.

Als dies getan war, zeigte sich, dass die Personalerin meine Präsentation zerstört hatte. Die Datei war angeblich kaputt, sie hatte wohl auf "reparieren" geklickt und zack war mein kompletter Text auf den PP-Folien weg.
Na schönen Dank auch...

Ich hatte aber zum Glück Kopien gemacht und habe die Präsentation dann so gehalten.

Als es dann später um die konkrete Stelle ging, hieß es "Ach, so genau wissen wir das noch nicht, die Stelle wird erst 2018 genau mit Inhalten gefüllt... die Richtung ist noch vage."

Später war von 18 Standorten die Rede, an die ich ständig reisen müsste. Von einer Reisetätigkeit war nichts in der Stellenanzeige zu lesen...
Dazu nur 25 Tage Urlaub... ein absoluter Witz.

Die Stelle ist übrigens noch heute ausgeschrieben.

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Monnacios

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 15.02.2018:

Schlimm ist, wenn das erste Gespräch gut lief, du deinen Chef in spe sehr sympathisch findest und dir die Eckdaten des Jobs gut gefallen und dann setzt man dir beim zweiten VG jemand ggü. (ersatzweise für den Abteilungsleiter), wo auf Anhieb klar ist, dass man sich nicht leiden kann.

O ja.

Ich hatte ein super Telefoninterview mit einer Recruiterin bei einer Firma, die echt begeistert von mir war. Das erste Gespräch mit ihr lief auch super, nur das zweite mit meiner potentiellen Chefin nicht...

Die Frau hat mich direkt angezickt und von oben bis unten gemustert.
Dann ging es irgendwie um Städte und ich meinte, dass mir Düsseldorf auch besser gefallen würde als Köln (es ging um Einsatzorte).

Dann kam nur ein "Ich WOHNE in Köln, das ist die tollste Stadt überhaupt!". Da war schon klar- fail.

Dann wurde ich noch gefragt, wie ich mir die Einarbeitung vorstellen würde. Ich meinte, dass ich mir erstmal in Ruhe einen Überblick verschaffen und mich einlesen würde.
Sie meinte dann "Tja dann passt das nicht, also ICH benötige ständige Rücksprache!".

Danach wurde das Gespräch abrupt abgebrochen, es hieß, man melde sich morgen bei mir... nie wieder was gehört.

antworten
WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Dieses Köln vs. Düsseldorf Ding wird aber auch nur von Kölnern jedes Mal hervorgebracht. Hatte selber mal einen Chef der Kölner war und ich durfte mir diesen Misten fast jede Woche anhören. Ich weiß nicht woher diese Komplexe bei den Kölnern kommen. Ich kann da echt nur den Kopf schütteln, wenn ein potenziell guter Kandidat wegen so Belanglosigkeiten aussortiert wird.

Monnacios schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.02.2018:

Schlimm ist, wenn das erste Gespräch gut lief, du deinen Chef in spe sehr sympathisch findest und dir die Eckdaten des Jobs gut gefallen und dann setzt man dir beim zweiten VG jemand ggü. (ersatzweise für den Abteilungsleiter), wo auf Anhieb klar ist, dass man sich nicht leiden kann.

O ja.

Ich hatte ein super Telefoninterview mit einer Recruiterin bei einer Firma, die echt begeistert von mir war. Das erste Gespräch mit ihr lief auch super, nur das zweite mit meiner potentiellen Chefin nicht...

Die Frau hat mich direkt angezickt und von oben bis unten gemustert.
Dann ging es irgendwie um Städte und ich meinte, dass mir Düsseldorf auch besser gefallen würde als Köln (es ging um Einsatzorte).

Dann kam nur ein "Ich WOHNE in Köln, das ist die tollste Stadt überhaupt!". Da war schon klar- fail.

Dann wurde ich noch gefragt, wie ich mir die Einarbeitung vorstellen würde. Ich meinte, dass ich mir erstmal in Ruhe einen Überblick verschaffen und mich einlesen würde.
Sie meinte dann "Tja dann passt das nicht, also ICH benötige ständige Rücksprache!".

Danach wurde das Gespräch abrupt abgebrochen, es hieß, man melde sich morgen bei mir... nie wieder was gehört.

antworten
WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

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Monnacios

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Dieses Köln vs. Düsseldorf Ding wird aber auch nur von Kölnern jedes Mal hervorgebracht. Hatte selber mal einen Chef der Kölner war und ich durfte mir diesen Misten fast jede Woche anhören. Ich weiß nicht woher diese Komplexe bei den Kölnern kommen. Ich kann da echt nur den Kopf schütteln, wenn ein potenziell guter Kandidat wegen so Belanglosigkeiten aussortiert wird.

Richtig.

Aber für diese Zicke möchte ich dann eh nicht tätig werden. Sie hat mir dann auch das Wort im Munde umgedreht.

Aus "in Ruhe einarbeiten" macht sie, dass ich nicht Rücksprache mit ihr halten will... dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Ich habe halt aktuell nur eine Chefin, die alle 5 Minuten wegen Peanuts in der Tür steht und mich stört, das mag ich halt nicht und das meinte ich auch mit "in Ruhe einarbeiten". Sprich, dass einem auch mal ne Stunde Zeit zum Einlesen gegeben wird.

Aber bei Sympathie wäre meine Antwort beklatscht worden, von wegen "Oh, welch konzentrierte Arbeitsweise!". Man kann Aussagen immer so oder so interpretieren.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Da habe ich aber schon Schlimmeres erlebt.

Quatsch nicht rum, erzähl.

Wurde nach dem ersten Gespräch zum AC eingeladen. Alles perfekt gelaufen.

Überraschenderweise eine Absage bekommen und aber noch einmal zum Nachgespräch eingeladen worden (fand ich schon komisch).

Nachname wurde verwechselt, anderer Bewerber hatte den gleichen und hat den Vertrag aber schon unterschrieben!!!

Mir wurde angeboten ein Praktikum!!! unter ihm zu machen, mit der Andeutung, man würde das später zu meinen Gunsten "Regeln"!!! WTF

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Monnacios

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Absolut.

Noch ein Knaller von mir:

Ich war bei einem Bildungsinstitut zum Vorstellungsgespräch.
Normalerweise beginnt ein Gespräch ja damit, dass sie die beteiligten Personen vorstellen, man fragt, wie die Anfahrt war und erzählt etwas über sich und die Stelle.

Aber nein.

Hier kam ich mir vor wie in einer Uniprüfung. Ich wurde knallhart nach sämtlichen Details des Unternehmens gefragt (Wieviel Mitarbeiter haben wir? Welche Bereiche bieten wir an? Wie finden Sie den Aufbau unserer Homepage?)

Was juckt mich bitte deren Homepage?

Ich war schon tierisch angenervt.

Es wurde nicht besser- die Gesprächsatmosphäre war eiskalt, ich wurde weiterhin nur abgefragt und sollte "mal eben" ein Marketingkonzept entwickeln. Nein, dies geht nicht. Nein, das Budget haben wir nicht. Nein, Radiowerbung mögen wir nicht.

Ich hätte wirklich aufstehen und gehen sollen!

Das Beste war der Schluss- nach der einstündigen Prüfung wurde mir gesagt, dass man die Stelle zwar bei Stepstone als "unbefristet" ausgeschrieben hätte- aber dass die Stelle befristet sei! Das sei halt "usus" im Unternehmen und immer so, aber sei ja egal...

Tja mal eben einen Urlaubstag verschenkt... als Unbefristete tausche ich selbstverständlich NICHT gegen einen befristeten Vertrag, da wäre ich ja schön blöd.

Unverschämtheit und dreiste Täuschung von Bewerbern!

Die Absage kam am nächsten Tag.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Grundsätzlich vermeintlich schon richtig. Ich kenne aber viele Personen, die das in einem Vorstellungsgespräch negativ aufgenommen hätten. Denke das Problem ist, dass du davon ausgegangen bist, dass alle deine aktuelle Situation mit deiner Chefin kennen. Schau mal von oben drauf, da klingt das eher low. Nicht böse gemeint nur als Denkanstoß.

Monnacios schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Dieses Köln vs. Düsseldorf Ding wird aber auch nur von Kölnern jedes Mal hervorgebracht. Hatte selber mal einen Chef der Kölner war und ich durfte mir diesen Misten fast jede Woche anhören. Ich weiß nicht woher diese Komplexe bei den Kölnern kommen. Ich kann da echt nur den Kopf schütteln, wenn ein potenziell guter Kandidat wegen so Belanglosigkeiten aussortiert wird.

Richtig.

Aber für diese Zicke möchte ich dann eh nicht tätig werden. Sie hat mir dann auch das Wort im Munde umgedreht.

Aus "in Ruhe einarbeiten" macht sie, dass ich nicht Rücksprache mit ihr halten will... dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
Ich habe halt aktuell nur eine Chefin, die alle 5 Minuten wegen Peanuts in der Tür steht und mich stört, das mag ich halt nicht und das meinte ich auch mit "in Ruhe einarbeiten". Sprich, dass einem auch mal ne Stunde Zeit zum Einlesen gegeben wird.

Aber bei Sympathie wäre meine Antwort beklatscht worden, von wegen "Oh, welch konzentrierte Arbeitsweise!". Man kann Aussagen immer so oder so interpretieren.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Zum Glück kommt man ja im VG "ins Gespräch" :-)

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

Genauso könnte man denken, boah kann der gut Programmieren, gibst ihm/ihr ne andere Aufgabe und er/sie bekommt nichts gebacken.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

Es ist idR deutlich zeitaufwendiger und kostenintensiver (weils das einer ausm Fachbereich machen muss) die fachlichen Kompetenzen einzuschätzen, als zu sehen ob er grundsätzlich von den verkörperten Werten zum Unternehmen/Team passt. Daher die Reihenfolge.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Wenn du eine Person für X einkaufst, ist das doch wohl logisch dass du ihm erstmal nach Sache X fragst, Alles andere benötigt Einarbeitung, wo ist das Problem?

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

Genauso könnte man denken, boah kann der gut Programmieren, gibst ihm/ihr ne andere Aufgabe und er/sie bekommt nichts gebacken.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Einarbeitung ist der Feind moderner Arbeitgeber. Da nimmt man lieber den 2. Wahl-Kandidaten, den man nicht einarbeiten braucht.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Wenn du eine Person für X einkaufst, ist das doch wohl logisch dass du ihm erstmal nach Sache X fragst, Alles andere benötigt Einarbeitung, wo ist das Problem?

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Naja unter Soft-Skills verstehe ich was anderes als Sympatisch zu sein. Es gibt durchaus Menschen die besonders "streng", "kühl" oder "eitel" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man mit ihnen mal 2-3 Tage zusammenarbeitet. Wie soll man das dann bitte in einem VG, wo sich eh jeder verstellt und besonders sympatisch darstellen herausfinden?

Beispiel: Siehst eine Frau/Mann denkst dir "boar die/der ist aber arrogant" dann kommst du ins Gespräch und merkst boar der/die ist aber sympatisch.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Also grundsätzlich sollte jeder sofort skeptisch werden, wenn Herr oder Frau HR-Person erst Fragen zum Personalfit und dann zu den jeweligen Kompetenzen erfragt. Denn dann kann man zwar nicht mit Sicherheit aber sich schon tendeziell sicher sein, dass später auch nach Sympathie und nicht Kompetenz befördert wird.

Auch Sympathie ist eine Kompetenz, das solltest du bedenken (nennt man auch Soft-Skills).

Genauso könnte man denken, boah kann der gut Programmieren, gibst ihm/ihr ne andere Aufgabe und er/sie bekommt nichts gebacken.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Ich hab zum Berufseinstieg auf eine Spezialistenposition bei einer kleinen Bank beworben. Ich hatte mir keine großen Chancen ausgerechnet, aber die Position passte gut zu meinen Vorkenntnissen und Interessen, die Bank ist sehr klein, und mit ein paar Jahren Berufserfahrung wäre ich wahrscheinlich ein sehr guter Kandidat gewesen.

Ich wurde zu meiner Überraschung dann auch eingeladen und bin an einem 23.12. im krassesten Weihnachtsverkehr 300km mit dem Zug zum Interview gefahren. Mit einer halben Stunde Verspätung ging es dann auch los und es wurden typische HR-Fragen gestellt. Nach der Frage "wieso diese Position" habe ich - wie ich es meistens mache - gefragt, warum man mich überhaupt eingeladen hat, schließlich stand in der Ausschreibung was von mehrjähriger Berufserfahrung. Nach ein bisschen hin und her kam heraus, das dies ein Interview für eine Trainee-Position ist. Als gut vorbereiteter Interviewpartner wusste ich allerdings, dass die Bank kein Traineeprogramm hat. "Das ist in der Mache, Sie wären dann der erste Kandidat". Es stellte sich weiter heraus, dass HR diese Idee wohl erst am gleichen Tag gekommen war und ich deswegen Verständnis haben sollte, dass es noch keine konkreteren Infos zum Programm gibt, eine Station in dem Team der Spezialistenposition wurde allerdings ausgeschlossen. Die Frage "warum möchten Sie Trainee bei uns im Hause werden?" hat mich dann ebenfalls auf dem falschen Fuß erwischt.

Als Gehalt wurde mir exakt die Hälfte meiner vorher genannten Gehaltsvorstellung angeboten ("ist ja schließlich ein Traineeprogramm"). Am Ende des Gesprächs wurde mir signalisiert, dass ich mich trotz alldem gut angestellt hätte. Man wolle allerdings auch anderen potentiellen Bewerbern ("wir schreiben die Traineestelle dann in den nächsten Tagen offiziell aus") eine Chance geben, deswegen würde man sich in 2-3 Monaten wegen einer weiteren Interviewrunde melden. Als möglicher Starttermin wurde taggenau mein Wunschtermin +1 Jahr vorgeschlagen.

Ich habe mich letztendlich nicht zur nächsten Runde zurückgemeldet...

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Monnacios

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Ich hab mal wieder was Lustiges...

Letzte Woche rief mich ein Unternehmen an, bei dem ich mich beworben habe.

Ich hätte ein "sehr interessantes Profil", auch die Berufserfahrung würde ihnen sehr zusagen- aber 46k Gehaltsvorstellung wäre ja viel zu hoch (Mein Profil- Ausbildung, zwei Studiengänge mit "gut" abgeschlossen, über 5 Jahre unbefristet in meiner aktuellen Firma...).

Ich ahnte nichts Gutes und fragte, was man sich denn so vorstellen würde...

Personalerin: "32.000 Euro, mehr können wir nicht zahlen!" Unternehmen existiert deutschlandweit...

Ich habe nur müde gelacht und mich mit dem Spruch "Also ich wollte mich schon verbessern und nicht verschlechtern" verabschiedet. 32k verdiente meine Freundin nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau... ein Witz.

Sollen die jemand anderen verarschen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Ich war vor gut 2 Jahren bei einem KMU im dritten und letzten Bewerbungsgespräch. Auch dieses lief, wie die beiden zuvor, sehr gut. In diesem dritten Gespräch war auch der Geschäftsführer anwesend, statt wie sonst nur die beiden Ansprechpartner aus HR und meinem potentiellen Chef.

Es war alles super, mir wurde noch am Ende des Gesprächs der Vertrag vorgelegt. Ich blättere pro forma den Vertrag nochmal durch und dabei fällt mir auf, das verhandelte und zugesagte Gehalt war dort nicht vermerkt, sondern ein gut 30% niedrigerer Wert.
Auf meine Nachfrage wurde dann rumgedruckst, anscheinend ein Missverständnis, aber können wir nicht ändern, das Gehalt wäre sonst zu hoch usw.

Letztendlich habe ich 3 Urlaubstage, einige Stunden Vorbereitung und ne Menge Energie und Hoffnung absolut sinnfrei verschwendet.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Mein schlimmstes Gespräch hatte ich bei einer Risikoberatung. Komplett auf englischer Sprache, die Persoanlerin war jedoch Rumänin mit übelstem Akzent. Mein englisch war auch nicht mehr so gut. War von daher sehr unangenehm.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Langsam geht mir ein Licht auf warum mir damals bei den Bewerbungen für Controlling immer abgesagt wurde ;)
Die wollen anscheinend alle jemanden für max. 40k in MUC.

Monnacios schrieb am 05.03.2018:

Ich hab mal wieder was Lustiges...

Letzte Woche rief mich ein Unternehmen an, bei dem ich mich beworben habe.

Ich hätte ein "sehr interessantes Profil", auch die Berufserfahrung würde ihnen sehr zusagen- aber 46k Gehaltsvorstellung wäre ja viel zu hoch (Mein Profil- Ausbildung, zwei Studiengänge mit "gut" abgeschlossen, über 5 Jahre unbefristet in meiner aktuellen Firma...).

Ich ahnte nichts Gutes und fragte, was man sich denn so vorstellen würde...

Personalerin: "32.000 Euro, mehr können wir nicht zahlen!" Unternehmen existiert deutschlandweit...

Ich habe nur müde gelacht und mich mit dem Spruch "Also ich wollte mich schon verbessern und nicht verschlechtern" verabschiedet. 32k verdiente meine Freundin nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau... ein Witz.

Sollen die jemand anderen verarschen.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Nach meinem Abi, bevor ich angefangen habe zu studieren, habe ich mich bei einigen Unternehmen (ca. 1000 Mitarbeiter) für eine Ausbildung beworben.

Nach erfolgreichem AC wurde ich zum Gespräch mit dem Abteilungsleiter geladen. Zum Ende des Gesprächs fragt mich dann der Herr wann ich denn nun mein Studium beenden würde und anfangen könnte (Ich war gerade 18 zu der Zeit und hatte im CV den der gute Mann vor sich liegen hatte oder sonst nirgends ein Studium erwähnt).

Als ich ihm mitteilte dass ich mich für eine Ausbildung bewerbe, war der Herr leicht verwundert, aber wohl nicht verwundert genug um mir noch anschließend 30min die Abteilung und das Unternehmen zu zeigen. Natürlich gab es dann eine Absage.

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WiWi Gast

Erzählt von euren schlimmsten Vorstellungsgesprächen

Monnacios schrieb am 05.03.2018:

Ich hab mal wieder was Lustiges...

Letzte Woche rief mich ein Unternehmen an, bei dem ich mich beworben habe.

Ich hätte ein "sehr interessantes Profil", auch die Berufserfahrung würde ihnen sehr zusagen- aber 46k Gehaltsvorstellung wäre ja viel zu hoch (Mein Profil- Ausbildung, zwei Studiengänge mit "gut" abgeschlossen, über 5 Jahre unbefristet in meiner aktuellen Firma...).

Ich ahnte nichts Gutes und fragte, was man sich denn so vorstellen würde...

Personalerin: "32.000 Euro, mehr können wir nicht zahlen!" Unternehmen existiert deutschlandweit...

Ich habe nur müde gelacht und mich mit dem Spruch "Also ich wollte mich schon verbessern und nicht verschlechtern" verabschiedet. 32k verdiente meine Freundin nach ihrer Ausbildung zur Bürokauffrau... ein Witz.

Sollen die jemand anderen verarschen.

Schöne Reaktion! Manche HR-Personen wollen einen echt auf dem Arm nehmen

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Genervt!

WiWi Gast

Vielleicht wäre mal ein Bewerbertraining nicht schlecht um zu sehen was man falsch macht ;-) Du kannst noch so tolle Qualifikatio ...

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