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Gehalt Medizin

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Im Durchschnitt hast du 4-5 Dienste. Das entspricht ca 1000 Euro brutto monatlich

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Die Schichtzulagen können Sie im Vorfeld berechnen.

  • Nachtarbeit von 20 bis 6 Uhr: 25 % des Grundlohns.
  • Nachtarbeit von 0 bis 4 Uhr: 40 % des Grundlohns.
  • Sonntagsarbeit von 0 bis 24 Uhr: 50 % des Grundlohns.
  • Feiertagsarbeit von 0 bis 24 Uhr: 125 % des Grundlohns.

Steuerfrei!

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Um ne fachkundige Aussage zu bekommen würde ich nicht gerade in einem Forum für angehende BWL'ler fragen. Stelle die Frage doch einmal in einem Fachforum, wo sich auch die entsprechende Klientele findet

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Im Durchschnitt hast du 4-5 Dienste. Das entspricht ca 1000 Euro brutto monatlich

Kommt dann noch etwas hinzu oder bleibt es bei ca 1000€ Brutto pro Monat?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

72k im ersten Jahr? Wieso jammern Ärzte dann immer so viel?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Im Durchschnitt hast du 4-5 Dienste. Das entspricht ca 1000 Euro brutto monatlich

Schichtzulagen sind STEUERFREI.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Im Durchschnitt hast du 4-5 Dienste. Das entspricht ca 1000 Euro brutto monatlich

Sicher nicht im Durchschnitt. Es gibt auch Arbeitgeber völlig ohne Dienste

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

72k im ersten Jahr? Wieso jammern Ärzte dann immer so viel?

Das haben Ärzte früher zu Recht gemacht. Schau mal in den TV-Ärzte 2010. Damals knapp unter 47k Grundgehalt, also vergleichbar mit Big4. Ich hatte damals einen Vertrag mit 42k Grundvergütung.

Mittlerweile steigen Ärzte mit 57k ein, Big4 immer noch bei 42k. Das Blatt hat sich gewendet.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, ist realistisch

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

5.8 bis 6.7 k brutto oder netto?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich würde von der Logik her sagen: BRUTTO.

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

5.8 bis 6.7 k brutto oder netto?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

Das ist nur das Grundgehalt. Sicher nicht mit Diensten. Schau dir mal die neuen Tarifverträge für 2021 an. Da steigt man an den Unikliniken schon mit 60k base ein.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

selbstständig machen? Was wollt ihr alle im KH buckeln?

Meine Mutter macht mit 60 am Ende ihrer Laufbahn als rechtlich selbstständige Ärztin in einem MVZ 300k+...und nein sie ist nicht Zahnarzt, Radiologe oder Schönheits Chirurg.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Übertreiben wir alle mal nicht. Hier die Grundgehälter:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Rechnen wir jetzt 12k p.a. darauf (Dienste) sind wir bei
1.Jahr Aa: 69k
6.Jahr: 85k

1.Jahr Fa: 87k
13.Jahr: 106k

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

selbstständig machen? Was wollt ihr alle im KH buckeln?

Meine Mutter macht mit 60 am Ende ihrer Laufbahn als rechtlich selbstständige Ärztin in einem MVZ 300k+...und nein sie ist nicht Zahnarzt, Radiologe oder Schönheits Chirurg.

Interessant, dass du so genau weißt, was deine Mutter verdient. Und Glückwunsch, denn sie verdient weit, weit überdurchschnittlich gegenüber dem durchschnittlichen selbständigen Arzt. Der liegt bei 190.000 Euro, davon gehen dann noch Kredite für die Praxis ab sowie der volle SV-Beitrag inkl. AG/AN-Anteil.

Nach Abzahlung Kredit also etwa vergleichbar mit 170.000 Euro brutto als Angestellter bzw. während Abzahlung des Kredits, je nach Laufzeit, vergleichbar mit etwa 120.000 - 150.000 Euro als Angestellter.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

Das ist nur das Grundgehalt. Sicher nicht mit Diensten. Schau dir mal die neuen Tarifverträge für 2021 an. Da steigt man an den Unikliniken schon mit 60k base ein.

Bei dem Gehalt für Nicht-Fachärzte stand explizit drin, dass es inkl. Dienste ist. Und den Facharzt machen Ärzte im Schnitt mit 34. Ein Arzt mit 33 Jahren verdient also typischerweise etwa 70.000 Euro. Ausnahmen nach oben und unten sind möglich.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Auf wie viele Stunden / Woche beziehen sich eigentlich die Gehälter? Wenn man das auf 35h / Woche runterrechnet, stehen doch im Vergleich die Konzern-MA doch gar nicht so schlecht dar?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

Interessant, dass du als jemand, der komplett fachfremd ist, mein Gehalt und das meiner Kollegen so gut kennst.

Valmedi.de und all die anderen pseudomedizinischen Fachseiten, schreiben alle denselben Schmarrn dahin.
Glaubst du wirklich, dass sich ein doppelt und dreifach qualifizierter Facharzt (Sehr gutes Abitur, Medizinstudium mit dreifachem Staatsexamen und Facharztprüfung vor einer Landeskammer; du merkst ich bin wirklich vom Fach ;)) mit einem Gehalt von 70k nach 13 Jahres Spezialisierung zufrieden gibt?

Ich sage nur Ärztemangel (den man auch durch ausl. Ärzte entgegenwirken möchte, um eben diese hohen Gehälter zu drücken) und entsprechend kann man bei Zusatzquali "fließend Deutsch" aktuell sehr, sehr gut verdienen, eben in den Sphären, die ich euch genannt habe.

Aber ich weiß: gönnen ist schwierig in Schland.

Beste Grüße aus einer Uniklinik

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Auf wie viele Stunden / Woche beziehen sich eigentlich die Gehälter? Wenn man das auf 35h / Woche runterrechnet, stehen doch im Vergleich die Konzern-MA doch gar nicht so schlecht dar?

Die IGMler stehen so oder so sehr gut im Vergleich da.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Meine Freundin darf sich seit ein paar Monaten Fachärztin für Allgemeine Chirurgie nennen.
Sie verdient bei einem Universitätsklinikum 67k zum Einstieg. Dazu kommen dann noch "Kleinigkeiten" für Bereitschaftsdienste.

Man muss sich auch nur mal die ganzen Krankenhäuser anschauen. Da wird nicht nur beim Pflegepersonal gespart wo es nur geht.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Auf wie viele Stunden / Woche beziehen sich eigentlich die Gehälter? Wenn man das auf 35h / Woche runterrechnet, stehen doch im Vergleich die Konzern-MA doch gar nicht so schlecht dar?

55-60h. Davon, dass du, wenn du mehr arbeiten würdest, ähnlich viel verdienen würdest, kannst du dir aber eben nichts kaufen.

Es ist am Ende, wie immer, eine Lifestyle-Frage. IGM-Konzernbeamter, Reihenhaus und gebrauchter Passat bzw. heutzutage eher kleine Wohnung statt Reihenhaus. Täglich in der Freizeit 4-6 Stunden vor irgend einem Bildschirm. Auf der Arbeit sowieso nur vor dem PC. Kann man machen, muss man aber nicht. Ist die etwas modernere Form vom Spießer.

Als Arzt 60h in der Woche arbeiten, dabei tatsächlich auch Menschen helfen und nicht nur Zahlen schubsen. Die wenige Freizeit für Sport nutzen. Fahrrad statt Auto usw..

Ist ein anderer Lifestyle als der Konzernbeamte, der sich sein Einkommen auf die Arbeitsstunde herunterrechnet, weil jede Stunde eine Qual ist. Nicht, weil der Job anstrengend ist, sondern häufig, weil er sinnentleert ist - im Vergleich zu Ärzten, Lehrern oder Handwerkern. Eben Zahlen schubsen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

Im Durchschnitt hast du 4-5 Dienste. Das entspricht ca 1000 Euro brutto monatlich

Sind die 500-1000€ nicht steuerfrei? Also Netto?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

Deine Freundin verdient also im 6. Jahr als Assistenzarzt 120k Euro (5,8k netto)?

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

Wow, wenn das wirklich stimmt ist der Medizin Beruf ja einen Goldgrube.
Ist das eher ein Einzelfall oder gibt es viele die in dieser Umgebung Geld verdienen ? Für 6,5 Netto knallt sich der ein oder andere schon mal 5Jahre InvestmentBanking rein... das muss ein Schlag ins Gesicht sein.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Der Arzt-Beruf ist der sicherste Weg nach oben Richtung Millionär,
für viele Ärzte eine Passion keine "Plage" dieser Beruf,
Malediven, "Nice car", und schönes Zuhause garantiert.

Jetzt der Haken: viele Menschen haben mit dem Beruf " nix" am Hut ...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

Wow, wenn das wirklich stimmt ist der Medizin Beruf ja einen Goldgrube.
Ist das eher ein Einzelfall oder gibt es viele die in dieser Umgebung Geld verdienen ? Für 6,5 Netto knallt sich der ein oder andere schon mal 5Jahre InvestmentBanking rein... das muss ein Schlag ins Gesicht sein.

Also mehrere Internetseiten sagen, dass man 1000-1500 € Brutto zusätzlich zum Grundgehalt verdient. Das Durchschnittsgehalt beim Facharzt liegt auch „nur“ bei 80-90k. Ich denke, dass das realistischer ist.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

Wow, wenn das wirklich stimmt ist der Medizin Beruf ja einen Goldgrube.
Ist das eher ein Einzelfall oder gibt es viele die in dieser Umgebung Geld verdienen ? Für 6,5 Netto knallt sich der ein oder andere schon mal 5Jahre InvestmentBanking rein... das muss ein Schlag ins Gesicht sein.

Natürlich stimmen die Gehälter (halbwegs)

die 100k hat die Dame nach 13 Semestern (7 Jahren) + 5/6 Jahren Assistenzarzt geknackt. Das sind bis zu *13 Jahre*

Der Investmentbanker steigt mit sehr viel Glück nach 3 Jahren im Regelfall eher nach
*5-6 Jahren* mit einen "ähnlichen" Gehalt ein und knüppelt dafür bis nach 00.00.

Dass man als Arzt nicht schlecht verdient sollte dir aber kein Geheimnis gewesen sein.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Deine Freundin verdient also im 6. Jahr als Assistenzarzt 120k Euro (5,8k netto)?

Nein, es sind etwas über 100k Brutto. Dienste, Notarzteinsätze, Sterbeurkunden ausstellen etc. werden anders oder gar nicht besteuert. Sie ist auch nicht im 6. Assistenzjahr, sondern im ersten Facharztjahr. Das macht gehaltlich einen Unterschied.

Dafür arbeitet man dann als Arzt an vielen Wochenenden im Monat, Nachts und an Feiertagen. Die Schichten dauern 12-14 Stunden, die Wochenstundenzahl liegt bei oben beschriebenen Pensum bei 60-70 Stunden. Dabei steht man fast durchgehend unter Strom, sieht jede Menge übelsten Shit und trägt auch noch die Verantwortung für Menschenleben.

Es ist viel Geld, aber tauschen möchte ich mit ihr nicht.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Deine Freundin verdient also im 6. Jahr als Assistenzarzt 120k Euro (5,8k netto)?

Nein, es sind etwas über 100k Brutto. Dienste, Notarzteinsätze, Sterbeurkunden ausstellen etc. werden anders oder gar nicht besteuert. Sie ist auch nicht im 6. Assistenzjahr, sondern im ersten Facharztjahr. Das macht gehaltlich einen Unterschied.

Dafür arbeitet man dann als Arzt an vielen Wochenenden im Monat, Nachts und an Feiertagen. Die Schichten dauern 12-14 Stunden, die Wochenstundenzahl liegt bei oben beschriebenen Pensum bei 60-70 Stunden. Dabei steht man fast durchgehend unter Strom, sieht jede Menge übelsten Shit und trägt auch noch die Verantwortung für Menschenleben.

Es ist viel Geld, aber tauschen möchte ich mit ihr nicht.

Sie verdient also im 1. Jahr FA 5,8k € Netto? Ist das normal für eine Fachärtzin?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Arzt und BWL-Absolvent hier.

Meine Angaben sind soweit richtig gewesen, und wurden nun indirekt über die Freundin des anderen Forumteilnehmers bestätigt.

Es ist tatsächlich gutes Geld, welches man verdient, aber eben mit der ganzen Verantwortung und den teilweise echt schlechten Arbeitsbedingungen auf dem Rücken.
5,8 netto als 1. FA ist mehr als realistisch, also eher Fakt.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich habe Respekt und Hochachtung vor JEDEM guten Arzt!
Danke daß es Euch gibt.

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listrea

Gehalt Medizin

Es ist schon lustig wie hier nur auf das Absolutgehalt geschaut wird. Erinnert mich an nen Schulfreund, der nach dem Abi ne Ausbildung gemacht hat, und durch Dreischicht und Wochenendzulagen seine 3200€ netto als Industriemechaniker (ja, wirklich - und schon vor 15 Jahren) nach Hause gebracht hat. Gut, das Geld ist dann für GTI's und sonstigen Schmarrn drauf gegangen. Aber hey, reinste Goldgrube nicht wahr?

Wenn meine Freundin jeden Monat sechs Dienste, plus Krankenwagen plus irgendwelche (freiwilligen) Großveranstaltungen, würde ich mich fragen, warum sie keinen Bock hat, mit mir die Zeit zu verbringen. ;-) Eigentlich sollte man doch einen Lebensniveau erreicht haben, wo der Nutzen, der zusätzlichen 12k im Jahr praktisch gen Null tendiert, um sich dafür jede Woche noch die Nächte um die Ohren zu schlagen. Mal abgesehen davon, dass ich dann auch noch meine "Zusatzdienste" als normaler Angestellter mit hinzurechnen müsste. Die Zeit habe ich ja dann auch.

Sind ziemliche Milchmädchenrechnungen, die hier von manchen veranstaltet werden. Mal abgesehen davon dass Dienste je nach Krankenhaus sehr heterogen verrechnet werden. Ein Beispiel von praktischarzt.de:

Stundenlohn bei Diensten nach Entgeltgruppe:
Die Stundenentgelte entwickeln sich je Entgeltgruppe (Beispiel TV-Ärzte VKA):

EG I: 29,66 € / Stunde
EG II: 35,26 € / Stunde
EG III: 38,07 € / Stunde
EG IV: 41,42 € / Stunde
Hat man also von 18 Uhr bis 6 Uhr am nächsten Tag Dienst gehabt und wird mit 95% >vergütet, fehlt aber am nächsten Tag 8 Arbeitsstunden aufgrund von Dienstfrei bleiben >ca. 4 Stunden, die mit insgesamt ca. 118 € brutto vergütet werden.

Na, herzlichen Glückwunsch. Man darf also hoffen, dass man in einer Klinik landet, wo man auch "attraktive Dienste" machen darf. Sonst darf ich nämlich für 600€ im Monat jede Woche nachts in der Klinik abhängen und den Folgetag schön alles verschlafen. Und natürlich freue ich mich aufs Wochenende, um die 1000€ zu erreichen.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Deine Freundin verdient also im 6. Jahr als Assistenzarzt 120k Euro (5,8k netto)?

Nein, es sind etwas über 100k Brutto. Dienste, Notarzteinsätze, Sterbeurkunden ausstellen etc. werden anders oder gar nicht besteuert. Sie ist auch nicht im 6. Assistenzjahr, sondern im ersten Facharztjahr. Das macht gehaltlich einen Unterschied.

Dafür arbeitet man dann als Arzt an vielen Wochenenden im Monat, Nachts und an Feiertagen. Die Schichten dauern 12-14 Stunden, die Wochenstundenzahl liegt bei oben beschriebenen Pensum bei 60-70 Stunden. Dabei steht man fast durchgehend unter Strom, sieht jede Menge übelsten Shit und trägt auch noch die Verantwortung für Menschenleben.

Es ist viel Geld, aber tauschen möchte ich mit ihr nicht.

Sie verdient also im 1. Jahr FA 5,8k € Netto? Ist das normal für eine Fachärtzin?

Im Schnitt verdienen Fachärzte 65k bis 85k lt. valmedi.de / glaubwürdiger Quelle (vs. anonyme Angaben im Internet). Daher wäre 5,8k netto natürlich extrem weit, weit überdurchschnittlich, falls es stimmt.

Übrigens gibt es auch Ärzte, welche bei Glassdoor, Kununu usw. ihre Gehälter angeben. Die dortigen Gehälter decken sich eher mit dem untern Ende der Gehälter, welche valmedi.de angibt.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Leute - glaubt ihr wirklich, ein FA (Facharzt) in Deutschland würde unter 80k verdienen? Zudem ist OA (Oberarzt) keine "Karrierestufe" wie in einem Konzern, sondern eher eine "Senior"-Position, d.h. mit genug Berufserfahrung erreicht man dies.

Vergleich mit IB hinkt total:
Wieviele BWL-Absolventen werden IB? 0,1%
Wieviele Medizin-Absolventen werden FA? 99,9%

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ja, genau, jeder Arzt wird Oberarzt. Alter Schwede, was man hier lesen muss. Das kann man doch nicht selbst glauben sowas. Natürlich ist der OA aber sowas von eine Karrierestufe. Etwa mindestens so wie der Gruppenleiter oder AL einer kleineren Abteilung im Konzern.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Leute - glaubt ihr wirklich, ein FA (Facharzt) in Deutschland würde unter 80k verdienen? Zudem ist OA (Oberarzt) keine "Karrierestufe" wie in einem Konzern, sondern eher eine "Senior"-Position, d.h. mit genug Berufserfahrung erreicht man dies.

Vergleich mit IB hinkt total:
Wieviele BWL-Absolventen werden IB? 0,1%
Wieviele Medizin-Absolventen werden FA? 99,9%

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Als Arzt und BWL-Absolvent kann ich dir eine realistische Einschätzung geben.

Im ersten Jahr kommst du mit dem Grundgehalt an der Klinik + Dienste 4-6 + Überstunden (die zugegeben am Anfang natürlich mehr sind als mit Erfahrung) auf etwa 5,8-6,7k (+/-).
Es hängt aber stark vom Dienstmodell und der Einteilung ab, da die Zuschläge am Wochenende und Nachts je nach Modell noch einige Hundert Euronen ausmachen können. Zusätzlich gibt es natürlich auch Fächer, wo wenig bis gar keine Dienste anfallen.

Dazu kommen dann noch Zusatzaufgaben, die entlohnt werden können (Gutachten, Beauftragter für irgendwas..) und die Poolbeteiligung vom Chef.

Zwischen 69,6k € und 80,4K € im ersten Jahr?
Ist das realistisch?
Mit welchem Gehalt kann man dann als FA rechnen?

Ja, der Post war von mir.

Ist realistisch, wenn es tatsächlich eine gute Abteilung ist, wo Überstunden bezahlt werden und Dienste 24 h. Natürlich arbeitet man da gut und gerne 60-70h mit Diensten, aber dafür kriegt man halt auch etwas zurück.
Im schlimmeren Fall werden diese nicht bezahlt und es gibt Schichtdienst. Dann sind es halt "nur" ca. 62k rum.

Facharzt nach 5 Jahren locker ab 100k. Ggf. direkt Oberarzt und dann 120k+.

Valmedi.de gibt an:
Kurz vor dem Facharzt: 62k bis 70k inkl. Dienst
Facharzt: 65k bis 85k
Oberarzt: 85k bis 130k (bestimmte Kliniken mit hoher Arbeitslast ab 60h und mehr: 180k möglich)
Chefarzt: 120k - 180k in Rehakliniken und 250k - 280k in Akutkliniken

Als Facharzt locker 100k ist dann wohl 'Fake News' oder Wunschdenken. Aber als langjährig gedienter OA sollte man 100k recht sicher knacken können.

selbstständig machen? Was wollt ihr alle im KH buckeln?

Meine Mutter macht mit 60 am Ende ihrer Laufbahn als rechtlich selbstständige Ärztin in einem MVZ 300k+...und nein sie ist nicht Zahnarzt, Radiologe oder Schönheits Chirurg.

Interessant, dass du so genau weißt, was deine Mutter verdient. Und Glückwunsch, denn sie verdient weit, weit überdurchschnittlich gegenüber dem durchschnittlichen selbständigen Arzt. Der liegt bei 190.000 Euro, davon gehen dann noch Kredite für die Praxis ab sowie der volle SV-Beitrag inkl. AG/AN-Anteil.

Nach Abzahlung Kredit also etwa vergleichbar mit 170.000 Euro brutto als Angestellter bzw. während Abzahlung des Kredits, je nach Laufzeit, vergleichbar mit etwa 120.000 - 150.000 Euro als Angestellter.

Wie viel bekommt man etwas als Kinderarzt in eigener Praxis?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

listrea schrieb am 17.09.2020:

Wenn meine Freundin jeden Monat sechs Dienste, plus Krankenwagen plus irgendwelche (freiwilligen) Großveranstaltungen, würde ich mich fragen, warum sie keinen Bock hat, mit mir die Zeit zu verbringen. ;-)

Wenn das für dich eine realistische Fragestellung ist, dann führen deine Freundin und du entweder eine sehr "bescheidene" Beziehung oder dein Selbstbewusstsein geht gegen Null.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Im Schnitt verdienen Fachärzte 65k bis 85k lt. valmedi.de / glaubwürdiger Quelle (vs. anonyme Angaben im Internet). Daher wäre 5,8k netto natürlich extrem weit, weit überdurchschnittlich, falls es stimmt.

Die Ironie an deinem Posting bringt mich wirklich zum Schmunzeln. Du vertraust also lieber der einen anonymen Angabe im Internet als der anderen. Fair enough. Aber das Wort glaubwürdig solltest du dann besser aus deinem Wortschatz streichen.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Ja, genau, jeder Arzt wird Oberarzt. Alter Schwede, was man hier lesen muss. Das kann man doch nicht selbst glauben sowas. Natürlich ist der OA aber sowas von eine Karrierestufe. Etwa mindestens so wie der Gruppenleiter oder AL einer kleineren Abteilung im Konzern.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Leute - glaubt ihr wirklich, ein FA (Facharzt) in Deutschland würde unter 80k verdienen? Zudem ist OA (Oberarzt) keine "Karrierestufe" wie in einem Konzern, sondern eher eine "Senior"-Position, d.h. mit genug Berufserfahrung erreicht man dies.

Vergleich mit IB hinkt total:
Wieviele BWL-Absolventen werden IB? 0,1%
Wieviele Medizin-Absolventen werden FA? 99,9%

Entweder du wirst Oberarzt (Chefarzt) oder du gehst in die Praxis und da werden teils Gehälter gezahlt, die höher sind als die der Oberärzte, auch als Angestellter. In gewissen Fächern sind 10-12000 Euro brutto monatlich (als Angestellter) keine Seltenheit mehr, als Praxisinhaber u.U. deutlich mehr. Arbeitest du als Honorararzt kannst du dich an 85-100 Euro die Stunde orientieren.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

listrea schrieb am 17.09.2020:

Wenn meine Freundin jeden Monat sechs Dienste, plus Krankenwagen plus irgendwelche (freiwilligen) Großveranstaltungen, würde ich mich fragen, warum sie keinen Bock hat, mit mir die Zeit zu verbringen. ;-)

Wenn das für dich eine realistische Fragestellung ist, dann führen deine Freundin und du entweder eine sehr "bescheidene" Beziehung oder dein Selbstbewusstsein geht gegen Null.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Im Schnitt verdienen Fachärzte 65k bis 85k lt. valmedi.de / glaubwürdiger Quelle (vs. anonyme Angaben im Internet). Daher wäre 5,8k netto natürlich extrem weit, weit überdurchschnittlich, falls es stimmt.

Die Ironie an deinem Posting bringt mich wirklich zum Schmunzeln. Du vertraust also lieber der einen anonymen Angabe im Internet als der anderen. Fair enough. Aber das Wort glaubwürdig solltest du dann besser aus deinem Wortschatz streichen.

Macht wohl einen Unterschied, ob ein großes Karriereportal für Ärzte die Gehälter recherchiert hat oder ob Witzbolde hier eine Pseudo-Neid-Diskussion anzetteln wollen und darauf hoffen, dass sie hier 1-2 Leute mit Fantasie-Gehältern triggern können. Was zum Glück nicht klappt.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Da stimme ich dir zu. Die Frage ist wie viel man im Schnitt durch die Dienste on top bekommt. Sind die Zuschläge immer steuerfrei? Praktisch Arzt schrieb nämlich 1000-1500€ Brutto.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Es geht hier um Gehälter. Nun schreibst Du "1 von 8 Fachärzten wird Oberarzt, vom Rest gehen viele in die Praxis ... und verdienen mindestens genausoviel wie ein Oberarzt".

Ist nur bedingt hilfreich.

Leider ist mein Link nicht durchgekommen hier. Wollte eine Abteilung verlinken (Handchirurgie), die nur aus Oberärzten und einem Chefarzt besteht. Dass der Oberarzt also immer eine Position mit Personalverantwortung sei (wie von jmd anderem behauptet), ist schlichtweg falsch.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Hast du schonmal Nachtschichten geschoben? Das Einkommen ist ein Witz für die Arbeitsbelastung und die Verantwortung, die ein (Not-)Arzt trägt. Da würde ich lieber bis 0 Uhr entspannt in meinem Büro in der IB sitzen. Der IB wird auch mit Sicherheit schneller Millionär sein als jeder Arzt/jede Ärztin. Beim Thema Burnoutgefährdung dürften sich beide Berufsgruppen allerdings auch nicht viel nehmen.

Ich persönlich würde mir diese Verantwortung unter 10k Netto nicht aufbürden. Dafür musst du allerdings schon niedergelassener Arzt sein mit eigener (Gemeinschafts-)Praxis. Da kommt mit Sicherheit kein FA im KH hin.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.09.2020:

Interessant was hier so für Gehälter kursieren. Da meine Freundin und ich sehr offen über unsere Finanzen sprechen, konnte ich die Gehaltsentwicklung meiner Freundin über die letzten Jahre gut mitverfolgen. Ich kann mich daher dem "Arzt und BWL Absolventen" nur anschließen was die Höhe der Gehälter angeht.

Meine Freundin ist Fachärztin für Anästhesie (1. Jahr) bei einem Vollversorger. Sie macht 5-6 Nachtdienste pro Monat. Außerdem wird sie als Notärztin auf dem NEF eingesetzt, wo jeder Einsatz noch mal extra vergütet wird. Hinzu kommen noch freiwillige Einsätze bei Großveranstaltungen, bei denen Ärzte über Hilfsorganisationen auf Honorbasis angestellt werden. Die 100.000€ hat sie 2019 in ihrem letzten Jahr als Assistenzärztin schon geknackt.

Das Nettogehalt schwank teilweise stark, da es sehr abhängig von den Diensten ist. Unter 5k ist sie im letzten Jahr allerdings nie nachhause gegangen. In guten Monaten sind es dann eher 6k - 6,5k.

Man darf nicht vergessen, dass die Tarifangaben das absolute Basisgehalt darstellen. Kein Arzt in einem kommunalen Krankenhaus verdient wirklich so wenig.

Wow, wenn das wirklich stimmt ist der Medizin Beruf ja einen Goldgrube.
Ist das eher ein Einzelfall oder gibt es viele die in dieser Umgebung Geld verdienen ? Für 6,5 Netto knallt sich der ein oder andere schon mal 5Jahre InvestmentBanking rein... das muss ein Schlag ins Gesicht sein.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Mal eine dumme Frage: Was bekommt den ein Facharzt sofern er im 25. BJ wäre und noch immer im gleichen Krankenhaus? Also auf was die Frage abzielt scheint klar geworden zu sein:
Wie sieht der Verdienst ein Facharztes nach 20/25/35 Berufsjahren aus?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Im Schnitt wird ein Arzt mit 34 Facharzt. 13 Jahre später wäre dann also mit 47 Jahren. Sucht man sich dann in diesem Alter nicht eine Stelle, welche keine Dienste erfordert? Aber selbst wenn - okay. 95k + Dienste mit 47. Ein weit überdurchschnittliches Gehalt, aber auch eine weit überdurchschnittliche Qualifikation und weit überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz über das gesamte Leben.

Dass nur einer von acht Ärzten Oberarzt wird, verwundert mich doch etwas. Ich hatte gedacht, das ist fast ein Automatismus.

Eine andere Zahl kann ich aber beitragen, etwa 30% der Ärzte arbeiten in eigener Praxis und etwa 70% sind angestellt. Die eigene Praxis ist also eher die Ausnahme und nicht die Regel.

So gesehen, wenn 12,5% es zum Oberarzt schaffen und 30% zum Praxisinhaber, dann ist wohl die Anstellung als Facharzt doch als Regel anzusehen. Und natürlich sind 100k ein wahnsinnig hohes Gehalt, wir wollen hier die Relationen nicht verlieren. Aber auch bei den Big4 kann das beispielsweise erreichen oder bei IGM-Buden ohne Personalverantwortung oder paar Jahre Beratung und dann Exit. Die Regel ist es natürlich nicht, weil es genauso viele Wald-und-Wiesn-BWLer gibt, welche in der Auftragserfassung KMU als Sachbearbeiter arbeiten usw.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Dass nur jeder achte Oberarzt wird halte ich für veraltet sehe es in meiner erweiterten Familie hier sind fast alle im Krankenhaus tätigen nach mehr oder minder der selben Zeit automatisch Oberarzt geworden. Oft bekommt man auch nicht sofort den Oberarzt Titel oder wird erstmal Funktionsoberarzt verdienen tut man aber gleiche. Die Häuser müssen so versuchen die gut ausgebildeten und eingearbeiteten Leute am Krankenhaus zu halten. Höre immer wieder, dass das Personal zwar auf dem Papier ausreicht aber eben viele junge und/oder ausländische Ärzte eingestellt wurden, die man noch nicht alleine laufen lassen kann.

Weiterhin brauchen die Fachabteilungen gewisse Ärzte mit Zusatzqualifikationen (z.B. Schmerztherapie, Palliativmedizin) um gewisse Leistungen mit den Kassen abrechnen zu dürfen. Die Zusatzausbildungen sind oft recht anspruchsvoll und viele der älteren qualifizierte Kollegen gehen in den Ruhestand und somit besteht akuter Mangel. Wer als Arzt die entsprechende Bezeichnungen besitzt hat enorme Verhandlungsmacht und kann entsprechend zusätzliche Vergütungen aufrufen (minimum 1k extra).

Viele junge Ärzte springen auch in KH ein oder kurzfristig als Notärzte und arbeiten auf Honorarbasis und da lassen sich auch gewaltige Stundensätze aufrufen, weil die Städte fast alles zahlen um.am nächsten Tag ihrer Pflicht nachzukommen einen Notarzt zu stellen. Klar muss noch versteuert werden und man ist oft 24h weg von zuhause aber das Hau ist fix abbezahlt

Lange Rede kurzer Sinn die Gehälter Stimmen hier als Grundgehalt es müssen aber noch Zulagen durch Dienste und oft ausgehandelte "Boni" dazugerechnet werden.

Einzig die Chefärzte verdienen heute weniger als früher, da heute weit mehr an das Haus abgeführt werden muss von Privatleidtungen. Generell hängt ein Chefarztgehalt heute deutlich mehr von Variablen und Performancebedingten Gehaltsbestandteilen ab. Bsp aus der Familie ca. 350k in einem kleinen Krankenhaus in der Chirurgie

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Im Schnitt wird ein Arzt mit 34 Facharzt. 13 Jahre später wäre dann also mit 47 Jahren. Sucht man sich dann in diesem Alter nicht eine Stelle, welche keine Dienste erfordert? Aber selbst wenn - okay. 95k + Dienste mit 47. Ein weit überdurchschnittliches Gehalt, aber auch eine weit überdurchschnittliche Qualifikation und weit überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz über das gesamte Leben.

Dass nur einer von acht Ärzten Oberarzt wird, verwundert mich doch etwas. Ich hatte gedacht, das ist fast ein Automatismus.

Eine andere Zahl kann ich aber beitragen, etwa 30% der Ärzte arbeiten in eigener Praxis und etwa 70% sind angestellt. Die eigene Praxis ist also eher die Ausnahme und nicht die Regel.

So gesehen, wenn 12,5% es zum Oberarzt schaffen und 30% zum Praxisinhaber, dann ist wohl die Anstellung als Facharzt doch als Regel anzusehen. Und natürlich sind 100k ein wahnsinnig hohes Gehalt, wir wollen hier die Relationen nicht verlieren. Aber auch bei den Big4 kann das beispielsweise erreichen oder bei IGM-Buden ohne Personalverantwortung oder paar Jahre Beratung und dann Exit. Die Regel ist es natürlich nicht, weil es genauso viele Wald-und-Wiesn-BWLer gibt, welche in der Auftragserfassung KMU als Sachbearbeiter arbeiten usw.

jo, der unterschied hier ist aber, dass du als Facharzt die 100k garantiert bekommst, nämlich nach 13 Jahren als Facharzt (höchste Stufe), während du bei IGM/Big 4 glaube ich nicht garantiert auf dieses Gehalt kommst.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Es geht hier um Gehälter. Nun schreibst Du "1 von 8 Fachärzten wird Oberarzt, vom Rest gehen viele in die Praxis ... und verdienen mindestens genausoviel wie ein Oberarzt".

Ist nur bedingt hilfreich.

Leider ist mein Link nicht durchgekommen hier. Wollte eine Abteilung verlinken (Handchirurgie), die nur aus Oberärzten und einem Chefarzt besteht. Dass der Oberarzt also immer eine Position mit Personalverantwortung sei (wie von jmd anderem behauptet), ist schlichtweg falsch.

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Warum ist das nur bedingt hilfreich? Ich habe gesagt mit welchem Gehalt man als Arzt fest planen kann, weil man es GARANTIERT bekommt, und das ist nun mal die höchste Facharztstufe (13. Jahr). Alles andere ist NICHT planbar. Darüber hinaus habe ich nicht geschrieben, dass angestellte Ärzte "mindestens" ein Oberarzt Gehalt beziehen, sondern bei langer Zugehörigkeit in derselben Praxis in diese Regionen gehen KANN. Also wenn schon bitte ordentlich zitieren.

Gehälter als Oberarzt sind übrigens auch Tarifgebunden und einsehbar. Ich habe hier nur aufgeführt, dass eine Oberarzt Stelle eher Ausnahme als Regel ist. Ich denke, dass ist gut vergleichbar mit einer TL Stelle im Dax: 8 Leute sind im Team, TL geht, neuer TL wird intern bestimmt. 1 aus 8 macht das Rennen. Sehr ähnlich läuft es im Krankenhaus ab. Die Diskussion über Oberarzt Gehälter ist einfach irrelevant da wie gesagt tarifgebunden. Wir können gerne über Praxisgehälter oder Chefarzt Gehälter diskutieren, ist aber eigentlich überflüssig, da das von so vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Ich kenne persönlich Praxisärzte, die kaum mehr als 120k machen, und ich kenne Praxisärzte, die Einkommensmillionäre sind. Warum sollen wir darüber diskutieren? Man kann auch im Dax Konzern einen Job kriegen der einem 120k zahlt, genauso könnte man Vorstand oder Vorstand-1 werden. Die Bandbreite ist riesengroß. Das höchste garantierte, fest planbare Gehalt als Arzt bleibt das maximale Facharzt Gehalt, und das ist momentan eben 95k + Dienste.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Naja, mehrere Kommentatoren haben ja jetzt meine Sichtweise unterstützt:

Oberarzt ist eben NICHT vergleichbar mit Teamleiter (vorher war es noch der Abteilungsleiter, mit dem verglichen wurde...). Sondern, wie ich schon schrieb, eine Art "Senior-Position".

Ein Leitender Oberarzt ist sicher sowas wie der stellv. Chefarzt und in der Hierarchie oberhalb der Ärzte, mit Weisungsbefugnis, angesiedelt. Aber Funktionsoberarzt wird man, wenn man bei guten Leistungen als Facharzt oder einfach deshalb, weil das Krankenhaus einen halten will.

Also vergleichbar mit mir als "Senior Investment Manager": Keine Weisungsbefugnis ggü anderen Kollegen, aber durch gute Mitarbeit und fachliche Exzellenz eben kein "(Junior) Investment Manager" mehr.

Ansosnten mach Dir mal die Mühe und klüngele im Internet mal ein paar Krankenhäuser und deren Stationen ab. Wirst feststellen, dass Du meist kaum "ältere" Fachärzte findest (zumindest nicht 87,5%*30%, wenn man Deine Zahlen - 1 von 8 wird OA - und die des nachfolgenden Posters - 30% wandern in (eigene) Praxis ab - mal zusammenrechnet)

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Warum ist das nur bedingt hilfreich? Ich habe gesagt mit welchem Gehalt man als Arzt fest planen kann, weil man es GARANTIERT bekommt, und das ist nun mal die höchste Facharztstufe (13. Jahr). Alles andere ist NICHT planbar. Darüber hinaus habe ich nicht geschrieben, dass angestellte Ärzte "mindestens" ein Oberarzt Gehalt beziehen, sondern bei langer Zugehörigkeit in derselben Praxis in diese Regionen gehen KANN. Also wenn schon bitte ordentlich zitieren.

Gehälter als Oberarzt sind übrigens auch Tarifgebunden und einsehbar. Ich habe hier nur aufgeführt, dass eine Oberarzt Stelle eher Ausnahme als Regel ist. Ich denke, dass ist gut vergleichbar mit einer TL Stelle im Dax: 8 Leute sind im Team, TL geht, neuer TL wird intern bestimmt. 1 aus 8 macht das Rennen. Sehr ähnlich läuft es im Krankenhaus ab. Die Diskussion über Oberarzt Gehälter ist einfach irrelevant da wie gesagt tarifgebunden. Wir können gerne über Praxisgehälter oder Chefarzt Gehälter diskutieren, ist aber eigentlich überflüssig, da das von so vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Ich kenne persönlich Praxisärzte, die kaum mehr als 120k machen, und ich kenne Praxisärzte, die Einkommensmillionäre sind. Warum sollen wir darüber diskutieren? Man kann auch im Dax Konzern einen Job kriegen der einem 120k zahlt, genauso könnte man Vorstand oder Vorstand-1 werden. Die Bandbreite ist riesengroß. Das höchste garantierte, fest planbare Gehalt als Arzt bleibt das maximale Facharzt Gehalt, und das ist momentan eben 95k + Dienste.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Es geht hier um Gehälter. Nun schreibst Du "1 von 8 Fachärzten wird Oberarzt, vom Rest gehen viele in die Praxis ... und verdienen mindestens genausoviel wie ein Oberarzt".

Ist nur bedingt hilfreich.

Leider ist mein Link nicht durchgekommen hier. Wollte eine Abteilung verlinken (Handchirurgie), die nur aus Oberärzten und einem Chefarzt besteht. Dass der Oberarzt also immer eine Position mit Personalverantwortung sei (wie von jmd anderem behauptet), ist schlichtweg falsch.

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Warum ist das nur bedingt hilfreich? Ich habe gesagt mit welchem Gehalt man als Arzt fest planen kann, weil man es GARANTIERT bekommt, und das ist nun mal die höchste Facharztstufe (13. Jahr). Alles andere ist NICHT planbar. Darüber hinaus habe ich nicht geschrieben, dass angestellte Ärzte "mindestens" ein Oberarzt Gehalt beziehen, sondern bei langer Zugehörigkeit in derselben Praxis in diese Regionen gehen KANN. Also wenn schon bitte ordentlich zitieren.

Gehälter als Oberarzt sind übrigens auch Tarifgebunden und einsehbar. Ich habe hier nur aufgeführt, dass eine Oberarzt Stelle eher Ausnahme als Regel ist. Ich denke, dass ist gut vergleichbar mit einer TL Stelle im Dax: 8 Leute sind im Team, TL geht, neuer TL wird intern bestimmt. 1 aus 8 macht das Rennen. Sehr ähnlich läuft es im Krankenhaus ab. Die Diskussion über Oberarzt Gehälter ist einfach irrelevant da wie gesagt tarifgebunden. Wir können gerne über Praxisgehälter oder Chefarzt Gehälter diskutieren, ist aber eigentlich überflüssig, da das von so vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Ich kenne persönlich Praxisärzte, die kaum mehr als 120k machen, und ich kenne Praxisärzte, die Einkommensmillionäre sind. Warum sollen wir darüber diskutieren? Man kann auch im Dax Konzern einen Job kriegen der einem 120k zahlt, genauso könnte man Vorstand oder Vorstand-1 werden. Die Bandbreite ist riesengroß. Das höchste garantierte, fest planbare Gehalt als Arzt bleibt das maximale Facharzt Gehalt, und das ist momentan eben 95k + Dienste.

Nein, ab Oberarzt ist das Gehalt auch als AT-Stelle losgelöst vom Tarif im Krankenhaus verhandelbar. Ein Chirurg bringt mehr Umsatz im Vergleich zum angestellten Kinderarzt und kann somit auch ein höheres Gehalt einfordern.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Im Schnitt wird ein Arzt mit 34 Facharzt. 13 Jahre später wäre dann also mit 47 Jahren. Sucht man sich dann in diesem Alter nicht eine Stelle, welche keine Dienste erfordert? Aber selbst wenn - okay. 95k + Dienste mit 47. Ein weit überdurchschnittliches Gehalt, aber auch eine weit überdurchschnittliche Qualifikation und weit überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz über das gesamte Leben.

Dass nur einer von acht Ärzten Oberarzt wird, verwundert mich doch etwas. Ich hatte gedacht, das ist fast ein Automatismus.

Eine andere Zahl kann ich aber beitragen, etwa 30% der Ärzte arbeiten in eigener Praxis und etwa 70% sind angestellt. Die eigene Praxis ist also eher die Ausnahme und nicht die Regel.

So gesehen, wenn 12,5% es zum Oberarzt schaffen und 30% zum Praxisinhaber, dann ist wohl die Anstellung als Facharzt doch als Regel anzusehen. Und natürlich sind 100k ein wahnsinnig hohes Gehalt, wir wollen hier die Relationen nicht verlieren. Aber auch bei den Big4 kann das beispielsweise erreichen oder bei IGM-Buden ohne Personalverantwortung oder paar Jahre Beratung und dann Exit. Die Regel ist es natürlich nicht, weil es genauso viele Wald-und-Wiesn-BWLer gibt, welche in der Auftragserfassung KMU als Sachbearbeiter arbeiten usw.

jo, der unterschied hier ist aber, dass du als Facharzt die 100k garantiert bekommst, nämlich nach 13 Jahren als Facharzt (höchste Stufe), während du bei IGM/Big 4 glaube ich nicht garantiert auf dieses Gehalt kommst.

Dein Satz hat ja auch wieder eine Bedingung. Es geht um das Gehalt von einem Facharzt (!) nach 13 Jahren.

Wie hoch ist das Gehalt für einen WP/StB nach 13 Jahren? Gibt es wirklich reale Fälle, wo jemand nach 13 Jahren WP/StB noch immer Manager und nicht Senior Manager war?

Auch bei den Big4 sind dir mit WP/StB-Qualifikation 100k sicher nach 13 Jahren M/SM. Eben wie mit der Facharzt-Qualifikation und 13 Jahren.

Ebenso bei MBB oder IGM übrigens, da sind die 100k auch planbar zu erreichen. Bei IGM ja schon nach einigen Jahren, wenn du deine Ziel-ERA erreicht hast, welche anfangs festgelegt wurde plus LZ. Ich rede nicht von TL oder ähnlichem.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Wie viel bleibt den Arzt mit eigener Praxis eigentlich bei einem Reinertrag von 220k €?

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 16.09.2020:

Auf wie viele Stunden / Woche beziehen sich eigentlich die Gehälter? Wenn man das auf 35h / Woche runterrechnet, stehen doch im Vergleich die Konzern-MA doch gar nicht so schlecht dar?

55-60h. Davon, dass du, wenn du mehr arbeiten würdest, ähnlich viel verdienen würdest, kannst du dir aber eben nichts kaufen.

Es ist am Ende, wie immer, eine Lifestyle-Frage. IGM-Konzernbeamter, Reihenhaus und gebrauchter Passat bzw. heutzutage eher kleine Wohnung statt Reihenhaus. Täglich in der Freizeit 4-6 Stunden vor irgend einem Bildschirm. Auf der Arbeit sowieso nur vor dem PC. Kann man machen, muss man aber nicht. Ist die etwas modernere Form vom Spießer.

Als Arzt 60h in der Woche arbeiten, dabei tatsächlich auch Menschen helfen und nicht nur Zahlen schubsen. Die wenige Freizeit für Sport nutzen. Fahrrad statt Auto usw..

Ist ein anderer Lifestyle als der Konzernbeamte, der sich sein Einkommen auf die Arbeitsstunde herunterrechnet, weil jede Stunde eine Qual ist. Nicht, weil der Job anstrengend ist, sondern häufig, weil er sinnentleert ist - im Vergleich zu Ärzten, Lehrern oder Handwerkern. Eben Zahlen schubsen.

Das ist natürlich totaler Humbug und lässt sich so nicht verallgemeinern.
Ich bin der Konzern-MA. Ich entwickle Sachen, die direkte Auswirkungen haben auf die Chefetage im Head Quarter. Das erfüllt mich. Ich rette damit keine Menschen, das kann man natürlich nicht vergleichen.
Aber die 25h mehr an Freizeit verbringe ich lieber mit meiner Familie / Kindern in meinem Eigenheim oder im Urlaub. Das ist mind. genauso erfüllend wie Menschen zu helfen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Push

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Mal eine dumme Frage: Was bekommt den ein Facharzt sofern er im 25. BJ wäre und noch immer im gleichen Krankenhaus? Also auf was die Frage abzielt scheint klar geworden zu sein:
Wie sieht der Verdienst ein Facharztes nach 20/25/35 Berufsjahren aus?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

94k + Dienste an einem Uni-Klinikum. Weniger an kommunalen Krankenhäusern etc. pp.

Die Frage nach 35 Berufsjahren ist aber unsinnig. Im Schnitt wird der Facharzt mit 34 gemacht. Nach 29 weiteren Jahren hat man ja bereits das Rentenalter (63) erreicht. 35 Berufsjahre als Facharzt bekommt man kaum zusammen.

Ich würde einfach mal sagen, irgendwann schafft man doch den Sprung zum Oberarzt. Je nach Arbeitgeber (Kommunales Krankenhaus, Uni-Klinik, Rhön, Helios) sind es dann 101k bis 107k + Dienste (in der Endstufe, als "junger" Oberarzt anfangs weniger" - 101k bis 107k ist das obere Ende im Tarifvertrag für Oberärzte - und AT ist für Chefärzte vorgesehen).

Ob nun 94k, 101k oder 107k - das wird an deinem Leben nun nicht viel ändern. Ein sehr gehobener Mittelschichts-Lebensstil ist drin, reich wirst du nicht. Wenn du in der falschen Stadt wohnst, schaffst du es als "einfacher" Arzt (also nicht der Arzt der Promis usw.) eventuell nicht mal zum Wohneigentum.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2020:

Push

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

Mal eine dumme Frage: Was bekommt den ein Facharzt sofern er im 25. BJ wäre und noch immer im gleichen Krankenhaus? Also auf was die Frage abzielt scheint klar geworden zu sein:
Wie sieht der Verdienst ein Facharztes nach 20/25/35 Berufsjahren aus?

WiWi Gast schrieb am 15.09.2020:

Laut Tarifvertrag:
1.Jahr Assistenzarzt: 56.964 € p.a.
6.Jahr : 73.116 €

1.Jahr Facharzt: 75.180 €
13.Jahr: 94.164 €

Soviel zu den Grundgehältern am Krankenhaus.
Weiß jemand wie viel hier jetzt durch Schichten Dienste in etwas hinzu kommt?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Die Valmedi Gehälter sind schlichtweg falsch, Praktischarzt hat da bessere Angaben und die sind wie im Ausgangspost beschrieben. Es sind ohnehin Tarifverträge, kann man also alles einsehen. Dienste noch on top. Jeder Arzt, der seinen Facharzt macht, was ca. 99% sein dürften, verdient also im 13. Jahr seine momentan ca. 95k + Dienste. Das ist das Gehalt, was du als Arzt GARANTIERT bekommen wirst. Alles darüber ist nur bedingt planbar.

Oberarzt wird natürlich nicht jeder, ist auch von Fach zu Fach unterschiedlich. Ich meine, dass ca. 1 von 8 Fachärzten in seiner Karriere Oberarzt wird. Vom Rest gehen wie schon gesagt viele in Richtung Praxis, entweder in eine eigene/Gemeinschaft oder als Angestellter Arzt. Das Gehalt als Angestellter ist ähnlich der Klinik, wenn man lang dabei ist kann das auch Richtung Oberarzt Gehalt gehen. Vorteil sind halt super entspannte Arbeitszeiten und kein Stress mit der Praxis. Gehalt als Praxisinhaber/Teilhaber ist nicht aussagekräftig da zu abhängig von verschiedenen Faktoren.

Im Schnitt wird ein Arzt mit 34 Facharzt. 13 Jahre später wäre dann also mit 47 Jahren. Sucht man sich dann in diesem Alter nicht eine Stelle, welche keine Dienste erfordert? Aber selbst wenn - okay. 95k + Dienste mit 47. Ein weit überdurchschnittliches Gehalt, aber auch eine weit überdurchschnittliche Qualifikation und weit überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz über das gesamte Leben.

Dass nur einer von acht Ärzten Oberarzt wird, verwundert mich doch etwas. Ich hatte gedacht, das ist fast ein Automatismus.

Eine andere Zahl kann ich aber beitragen, etwa 30% der Ärzte arbeiten in eigener Praxis und etwa 70% sind angestellt. Die eigene Praxis ist also eher die Ausnahme und nicht die Regel.

So gesehen, wenn 12,5% es zum Oberarzt schaffen und 30% zum Praxisinhaber, dann ist wohl die Anstellung als Facharzt doch als Regel anzusehen. Und natürlich sind 100k ein wahnsinnig hohes Gehalt, wir wollen hier die Relationen nicht verlieren. Aber auch bei den Big4 kann das beispielsweise erreichen oder bei IGM-Buden ohne Personalverantwortung oder paar Jahre Beratung und dann Exit. Die Regel ist es natürlich nicht, weil es genauso viele Wald-und-Wiesn-BWLer gibt, welche in der Auftragserfassung KMU als Sachbearbeiter arbeiten usw.

jo, der unterschied hier ist aber, dass du als Facharzt die 100k garantiert bekommst, nämlich nach 13 Jahren als Facharzt (höchste Stufe), während du bei IGM/Big 4 glaube ich nicht garantiert auf dieses Gehalt kommst.

Dein Satz hat ja auch wieder eine Bedingung. Es geht um das Gehalt von einem Facharzt (!) nach 13 Jahren.

Wie hoch ist das Gehalt für einen WP/StB nach 13 Jahren? Gibt es wirklich reale Fälle, wo jemand nach 13 Jahren WP/StB noch immer Manager und nicht Senior Manager war?

Auch bei den Big4 sind dir mit WP/StB-Qualifikation 100k sicher nach 13 Jahren M/SM. Eben wie mit der Facharzt-Qualifikation und 13 Jahren.

Ebenso bei MBB oder IGM übrigens, da sind die 100k auch planbar zu erreichen. Bei IGM ja schon nach einigen Jahren, wenn du deine Ziel-ERA erreicht hast, welche anfangs festgelegt wurde plus LZ. Ich rede nicht von TL oder ähnlichem.

Du verstehst offenbar nicht was ich meine. Maximal der IGMler ist noch vergleichbar, da auch Tarif. Mir ist nicht bekannt, dass man bei MBB oder den Big 4 GARANTIERT befördert, ergo mehr Gehalt bekommt. Du sagst ja schon selber dass man bei den Big 4 diese nur mit WP/STB bekommt, diese Zusatzqualifikation ist nicht vergleichbar mit dem Facharzt. Der Facharzt ist mehr oder weniger ein muss als Mediziner, der WP/STB ist ein Sprungbrett auf der Karriereleiter.

So und zu dem Poster der sagte Oberarzt ist eine Senior Position: Ja das ist ein Fakt, aber kriegst du es als Medizin Student garantiert, Oberarzt zu werden? Nein, genauso wenig wie eine TL Stelle oder eine Manager Stelle der Big 4 garantiert sind. Da gehört halt doch noch etwas Glück, Leistung etc. mit dazu. Als FA kriegst du das Gehalt im 13 Jahr garantiert, ist einfach so. Nichts anderes habe ich gesagt. Wir reden hier von Gehältern und ich habe mich auf die Gehälter bezogen, die man GARANTIERT bekommt. Ja viele werden heutzutage Oberarzt wenn sie genug Geduld und Durchhaltevermögen haben, aber eben nicht alle. Und nein, Oberarzt zu werden ist nicht planbar, sorry. Achso, und dass ein Funktionsoberarzt keine Weisungsbefugnis hat, ist einfach falsch. Oder willst du mir sagen der hat keine Weisungsbefugnis gegen den Assistenzarzt im 2. Jahr? :D

Zu dem Kollegen der meinte OA Gehälter sind losgelöst vom Tarif und frei verhandelbar: Nein, einfach nein... Bitte einfach 1 min die Mühe machen und nach dem Tarifvertrag googlen, da findest du auch die OA Gehälter.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Wenn es einen Tarifvertrag gibt, darf keinem Mitarbeiter mehr als der Tarif gezahlt werden. Klar doch.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

AT Verträge gibt es auch für Oberärzte. Ist genauso wie bei IGM. Wer als OA mehr leistet, kann einen AT Vertrag bekommen. Dann werden Dienste etc nicht mehr extra vergütet, dafür steigt das Gehalt auf 120-150k. Darüber fangen dann mit einer riesen Spannbreite die CAs an, für des mWn keinen Tarif gibt. Das ist sehr individuell. Der alte CA meiner Mutter hat vorletztes Jahr im oberen 6-stelligen Bereich verdient, der neue keine 200k. (größere Uniklinik)

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Auch als Facharzt bekommst du nichts garantiert, was soll der Unfug? Gerade die hier immer erwähnten Stellen an einer Uni-Klinik sind hart umkämpft und dort kommt nicht jeder rein.

Wenn du Facharzt bist und deine stets herausragende Leistung bringst, geht es irgendwann auf die 100k zu. Das gleiche passiert als WP/StB. Und diese Qualifikation ist voll vergleichbar mit Facharzt. Beides freie Berufe und der Facharzt ist ebenso Eintrittskarte (Ausnahme: Allgemeinmedizin) wie der WP/StB. Und wenn du deine Leistung als WP/StB bringst, geht es genauso sicher in Richtung 100k wie beim Facharzt. Muss nicht mal Big4 sein, auch bei den Next10 wird ein WP/StB mit 5-10 Jahren BE die 100k knacken.

Wenn du als Facharzt nach 35h deinen Stift fallen lässt, bei Dienstende sofort gehst, auch wenn gerade ein Notfall ist, eine laufende OP usw., dann bist du deinen Job genauso schnell los wie jeder andere AN auch.

antworten
Eistee Zitrone

Gehalt Medizin

Mal ein paar persönliche Zahlen, da zwei Ex-Partnerinnen von mir Ärztinnen waren. Einmal angestellte Chirurgin (noch kein Facharzt) und einmal Zahnärztin mit eigener sehr gut laufender Praxis.

Die Chirurgin ist monatlich mit ca. 3500-4000 netto heim gegangen. Brutto wusste Sie teilweise selbst nicht bis zur monatlichen Abrechnung aufgrund der Schichten und Zulagen.

Die Zahnärztin hat sich und der anderen Eigentümerin 40.000 brutto pro Monat ausgezahlt. Die angestellten Zahnärztinnen bei ihr haben meist 0-2 Jahre BE gehabt und ca. 60.000 Brutto/Jahr bekommen.

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Montrey

Gehalt Medizin

Grundsätzlich hoffe ich auch das die meisten aus Überzeugung in die Medizin gehen und nicht wegen dem finanziellen. Wenn das zweite wirklich irgendwann Überhand nimmt, dann gute Nacht Deutschland.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Arzt ist ein Beruf wie jeder andere auch. Warum sollte es in einem Beruf mit sozialen Aspekten moralisch verwerflich sein, nach persönlichem Wohlstand zu streben während sich die, die nichts gesellschaftlich sinnvolles machen, guten Gewissens ordentlich bedienen? Macht keinen Sinn. Dieses blöde "du darfst nicht nach Geld streben" ist ekelhafte Arroganz und der Versuch, dass sich Ärzte mit Hungerlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen abspeißen lassen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Arzt ist ein Beruf wie jeder andere auch. Warum sollte es in einem Beruf mit sozialen Aspekten moralisch verwerflich sein, nach persönlichem Wohlstand zu streben während sich die, die nichts gesellschaftlich sinnvolles machen, guten Gewissens ordentlich bedienen? Macht keinen Sinn. Dieses blöde "du darfst nicht nach Geld streben" ist ekelhafte Arroganz und der Versuch, dass sich Ärzte mit Hungerlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen abspeißen lassen.

Ich habe das nicht geschrieben, kann mir aber vorstellen wie das gemeint war. Leute die nur aus monetären Interessen Arzt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Gesundheit zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Ärzte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem behandelt werden, der nicht an meiner Gesundheit, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Arzt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Patienten nachhaltig gesund bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Patientengesundheit existiert. Beispiel Zahnärzte. Zahnärzte die eine sehr gute Prävention machen und alles tun um Zähne zu erhalten, verdienen oft weniger als solche, die nur wenig präventiv machen und relativ schnell zum Zahnersatz raten. Mit letzerem wird oft mehr verdient.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ich habe das nicht geschrieben, kann mir aber vorstellen wie das gemeint war. Leute die nur aus monetären Interessen Arzt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Gesundheit zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Ärzte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem behandelt werden, der nicht an meiner Gesundheit, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Arzt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Patienten nachhaltig gesund bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Patientengesundheit existiert. Beispiel Zahnärzte. Zahnärzte die eine sehr gute Prävention machen und alles tun um Zähne zu erhalten, verdienen oft weniger als solche, die nur wenig präventiv machen und relativ schnell zum Zahnersatz raten. Mit letzerem wird oft mehr verdient.

Leute die nur aus monetären Interessen Anwalt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Rechte zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Anwälte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem vertreten werden, der nicht an meiner Freiheit und meinen Rechten, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Anwalt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Mandanten nachhaltig rechtssicher/unbescholten bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Mandanteninteresse existiert. Beispiel Strafverteidiger. Strafverteidiger die sich richtig reinhängen (viel Zeit investieren) und alles tun, damit größtmöglicher Schaden von ihren Mandanten abgewendet wird, verdienen oft weniger als solche, die nur schnell das Mindeste für ihre Mandanten tun und auf die große Masse setzen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Arzt ist ein Beruf wie jeder andere auch. Warum sollte es in einem Beruf mit sozialen Aspekten moralisch verwerflich sein, nach persönlichem Wohlstand zu streben während sich die, die nichts gesellschaftlich sinnvolles machen, guten Gewissens ordentlich bedienen? Macht keinen Sinn. Dieses blöde "du darfst nicht nach Geld streben" ist ekelhafte Arroganz und der Versuch, dass sich Ärzte mit Hungerlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen abspeißen lassen.

Ich habe das nicht geschrieben, kann mir aber vorstellen wie das gemeint war. Leute die nur aus monetären Interessen Arzt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Gesundheit zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Ärzte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem behandelt werden, der nicht an meiner Gesundheit, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Arzt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Patienten nachhaltig gesund bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Patientengesundheit existiert. Beispiel Zahnärzte. Zahnärzte die eine sehr gute Prävention machen und alles tun um Zähne zu erhalten, verdienen oft weniger als solche, die nur wenig präventiv machen und relativ schnell zum Zahnersatz raten. Mit letzerem wird oft mehr verdient.

Noch eine Geschichte aus der Versicherungsindustrie.

Ein absoluter Spezialist in seinem Bereich ist in der ganzen Versicherungsindustrie als extrem geldgeiler Abzocker bekannt.
Er hat eine komplette Kanzlei beschäftigt die sich permanent mit den Rechtsstreitigkeiten zwischen ihm den Patienten/Versicherungen beschäftigen.
Er verklagt locker 3 Patienten pro Monat da sie seine ungerechtfertigten Rechnungen nicht bezahlen wollen.
Da ist es ihm auch egal ob die Person gerade Witwe geworden ist.

Fazit:
Einer der Besten in Deutschland/Europa aber dennoch nur am Geld interessiert.
Wenn er nicht so gut wäre würde ihn auch keine Klinik beschäftigen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Echt unschön, dass hier jemand die ganze Zeit schreit "sucht nach Tarifverträgen, das dauert 1 min Google!", aber überhaupt keine Ahnung hat, wie Gehälter in Krankenhäusern funktionieren.

  1. Natürlich werden auch dort Gehälter verhandelt. Wir reden hier von Fach- und Oberärzten, nicht von Assistenzärzten. Man könnte eher sagen: Das tarifliche Gehalt bildet die Untergrenze, hinzu kommen Dienste, aber auch ein verhandeltes Gehalt oberhalb des Tarifs.

  2. Ich bitte darum, selbst mal 1 Minute zu googlen: Wo sind denn die Mengen an Krankenhaus-Fachärzten, die mit 40, 50 oder gar 60 noch kein Oberarzt sind? Gerade habe ich mal 2 Chirurgien gegooglet. In einer sind 6 Oberärzte und 9 Assistenzärzte, in der anderen 6 Oberärzte, 3 Fachärzte (augenscheinlich unter 40) und 3 Assistenzärzte.
antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

Eistee Zitrone schrieb am 21.09.2020:

Mal ein paar persönliche Zahlen, da zwei Ex-Partnerinnen von mir Ärztinnen waren. Einmal angestellte Chirurgin (noch kein Facharzt) und einmal Zahnärztin mit eigener sehr gut laufender Praxis.

Die Chirurgin ist monatlich mit ca. 3500-4000 netto heim gegangen. Brutto wusste Sie teilweise selbst nicht bis zur monatlichen Abrechnung aufgrund der Schichten und Zulagen.

Die Zahnärztin hat sich und der anderen Eigentümerin 40.000 brutto pro Monat ausgezahlt. Die angestellten Zahnärztinnen bei ihr haben meist 0-2 Jahre BE gehabt und ca. 60.000 Brutto/Jahr bekommen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

Und alleine dort liegt das brutto schon über deinen 4500... Dazu steuerfreie Zuschläge + Überstunden + das was du eben verhandelst, da der Tarif das absolute Minimum ist.

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Eistee Zitrone

Gehalt Medizin

Zu dem Kollegen weiter unten: Nein, ich verwechsel Brutto und Netto sicher nicht. Aber wie eben schon gesagt wurde, gibt es einige Zulagen, sodass das Gehalt halt stark variabel ist und in einem guten Monat schon mal locker 1000 Netto mehr rausspringen als in einem "schlechten" Monat.

Ob sie Assistenzärztin im ersten Jahr war, weiß ich gar nicht mehr. Als ich sie kennengelernt hatte, hatte sie aber schon ein bisschen gearbeitet.

Zur Zahnärztin, beide Inhaberinnen haben sich jeweils 40k ausgezahlt, nicht zusammen. Auf ihr Gehalt komme ich zwar nicht, aber Hausmann ist doch irgendwie langweilig. Vor allem wenn man eh schon so wenig arbeitet :)

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

Eistee Zitrone schrieb am 21.09.2020:

Mal ein paar persönliche Zahlen, da zwei Ex-Partnerinnen von mir Ärztinnen waren. Einmal angestellte Chirurgin (noch kein Facharzt) und einmal Zahnärztin mit eigener sehr gut laufender Praxis.

Die Chirurgin ist monatlich mit ca. 3500-4000 netto heim gegangen. Brutto wusste Sie teilweise selbst nicht bis zur monatlichen Abrechnung aufgrund der Schichten und Zulagen.

Die Zahnärztin hat sich und der anderen Eigentümerin 40.000 brutto pro Monat ausgezahlt. Die angestellten Zahnärztinnen bei ihr haben meist 0-2 Jahre BE gehabt und ca. 60.000 Brutto/Jahr bekommen.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Assistenzarzt ist doch in Ä1, also da geht es bei rund 4.750 Euro BRUTTO los,
bis in Ä2 max 7.850 Euro BRUTTO.

Oberarzt wohl Ä3/Ä4 alles öffentlich zu sehen.

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ein Assistenzarzt soll (muss) ja auch noch ordentlich lernen, ein Facharzt bekommt eventuell schon OPs (Assistenz) zugeteilt.
Und wenn man gut ist: ist der Weg offen ...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Push

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Wie viel bleibt den Arzt mit eigener Praxis eigentlich bei einem Reinertrag von 220k €?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Schöne IGM-Beamten-Mentalität im zitierten Beitrag... Überleg Dir bitte mal folgende (natürlich völlig weltfremde, hypothetische) Situation:

Facharzt Meier, angestellt bei Klinik Z, wird vom Klinikum X angesprochen, ob sie/er nicht nicht wechseln will.

Auf Meiers Frage, was für ein Gehalt Klinik X zahlen wird, lautet die Antwort natürlich: "Auch hier bekommen Sie, wie bereits bei Z, ein Tarifgehalt der Stufe Ä3. Auch die Arbeitsbedingungen sind gleich. Sie können aber bei Ihrer Steuererklärung den dann längeren Fahrtweg als Werbungskosten ansetzen, dann bekommen Sie pro Jahr 2k Steuern zurück."

Wird Meier wohl wechseln? Was könnte Meier veranlassen, vielleicht doch zu wechseln?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Schöne IGM-Beamten-Mentalität im zitierten Beitrag... Überleg Dir bitte mal folgende (natürlich völlig weltfremde, hypothetische) Situation:

Facharzt Meier, angestellt bei Klinik Z, wird vom Klinikum X angesprochen, ob sie/er nicht nicht wechseln will.

Auf Meiers Frage, was für ein Gehalt Klinik X zahlen wird, lautet die Antwort natürlich: "Auch hier bekommen Sie, wie bereits bei Z, ein Tarifgehalt der Stufe Ä3. Auch die Arbeitsbedingungen sind gleich. Sie können aber bei Ihrer Steuererklärung den dann längeren Fahrtweg als Werbungskosten ansetzen, dann bekommen Sie pro Jahr 2k Steuern zurück."

Wird Meier wohl wechseln? Was könnte Meier veranlassen, vielleicht doch zu wechseln?

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

die Assistenzärztin ist im ersten jahr...wo ist da der Verhandlungsspielraum?

... wenn wird mit einer höheren Entgeltstufe gelockt wie es in den IGM Tarifen auch ist. Viele Ärzte bleiben aber auch ewig im gleichen Krankenhaus oder lassen sich nieder.

Die Überstunden als Fixum zuzurechnen finde ich quatsch. Dann verdienen einige Industriemechaniker STk1 auch 3500 - 4000 netto, da Überstunden/Feiertagszuschläge/Nachtzuschläge dazu kommen.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich habe mich auf den Facharzt bezogen. Das geht auch klar und deutlich aus meinem Beitrag hervor.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

Andere Aufstiegs-Chancen, neue Kollegen, neue Stadt ....
Die Arbeitsbedingungen sind sicher nicht gleich, höchstens das erforderliche Wissen des Arztes.
Also sind die Qualifikationen / Anforderungen der Stelle gleich!

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Schöne IGM-Beamten-Mentalität im zitierten Beitrag... Überleg Dir bitte mal folgende (natürlich völlig weltfremde, hypothetische) Situation:

Facharzt Meier, angestellt bei Klinik Z, wird vom Klinikum X angesprochen, ob sie/er nicht nicht wechseln will.

Auf Meiers Frage, was für ein Gehalt Klinik X zahlen wird, lautet die Antwort natürlich: "Auch hier bekommen Sie, wie bereits bei Z, ein Tarifgehalt der Stufe Ä3. Auch die Arbeitsbedingungen sind gleich. Sie können aber bei Ihrer Steuererklärung den dann längeren Fahrtweg als Werbungskosten ansetzen, dann bekommen Sie pro Jahr 2k Steuern zurück."

Wird Meier wohl wechseln? Was könnte Meier veranlassen, vielleicht doch zu wechseln?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Bei manchen Leuten hier fehlen mir einfach die Worte... Unglaublich

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Andere Aufstiegs-Chancen, neue Kollegen, neue Stadt ....
Die Arbeitsbedingungen sind sicher nicht gleich, höchstens das erforderliche Wissen des Arztes.
Also sind die Qualifikationen / Anforderungen der Stelle gleich!

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Schöne IGM-Beamten-Mentalität im zitierten Beitrag... Überleg Dir bitte mal folgende (natürlich völlig weltfremde, hypothetische) Situation:

Facharzt Meier, angestellt bei Klinik Z, wird vom Klinikum X angesprochen, ob sie/er nicht nicht wechseln will.

Auf Meiers Frage, was für ein Gehalt Klinik X zahlen wird, lautet die Antwort natürlich: "Auch hier bekommen Sie, wie bereits bei Z, ein Tarifgehalt der Stufe Ä3. Auch die Arbeitsbedingungen sind gleich. Sie können aber bei Ihrer Steuererklärung den dann längeren Fahrtweg als Werbungskosten ansetzen, dann bekommen Sie pro Jahr 2k Steuern zurück."

Wird Meier wohl wechseln? Was könnte Meier veranlassen, vielleicht doch zu wechseln?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

weil Sie Recht haben...?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Bei manchen Leuten hier fehlen mir einfach die Worte... Unglaublich

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Andere Aufstiegs-Chancen, neue Kollegen, neue Stadt ....
Die Arbeitsbedingungen sind sicher nicht gleich, höchstens das erforderliche Wissen des Arztes.
Also sind die Qualifikationen / Anforderungen der Stelle gleich!

WiWi Gast schrieb am 23.09.2020:

Schöne IGM-Beamten-Mentalität im zitierten Beitrag... Überleg Dir bitte mal folgende (natürlich völlig weltfremde, hypothetische) Situation:

Facharzt Meier, angestellt bei Klinik Z, wird vom Klinikum X angesprochen, ob sie/er nicht nicht wechseln will.

Auf Meiers Frage, was für ein Gehalt Klinik X zahlen wird, lautet die Antwort natürlich: "Auch hier bekommen Sie, wie bereits bei Z, ein Tarifgehalt der Stufe Ä3. Auch die Arbeitsbedingungen sind gleich. Sie können aber bei Ihrer Steuererklärung den dann längeren Fahrtweg als Werbungskosten ansetzen, dann bekommen Sie pro Jahr 2k Steuern zurück."

Wird Meier wohl wechseln? Was könnte Meier veranlassen, vielleicht doch zu wechseln?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

als Assistenzärztin Stk1 im ersten jahr 4000 netto? eher 4500 Brutto...

ich glaube, ihr verwechselt brutto mit netto...welcher angestellte Facharzt verdient bitte 7500 netto?
Tarifverträge der Krankenhäuser sind doch öffentlich einsehbar...

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Weil sie nicht in der Lage sind die einfachsten Vergleiche zu verstehen.

Die meisten Leute wechseln nur wenn eins von diesen beiden Dingen zu trifft:

  1. Mehr Geld
  2. Sehr unzufrieden mit aktuellem AG

Ich kenne niemand der in einen Job in einer anderen Stadt angenommen hat um neue Leute kennen zu lernen.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

weil Sie Recht haben...?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ist halt ein Studentenforum.

In seiner / ihrer Welt ist vielleicht auch "eine grünere Stadtverwaltung" oder "eine aktivere Fridays for future-Gruppe" ein Wechselgrund... ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Weil sie nicht in der Lage sind die einfachsten Vergleiche zu verstehen.

Die meisten Leute wechseln nur wenn eins von diesen beiden Dingen zu trifft:

  1. Mehr Geld
  2. Sehr unzufrieden mit aktuellem AG

Ich kenne niemand der in einen Job in einer anderen Stadt angenommen hat um neue Leute kennen zu lernen.

weil Sie Recht haben...?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

Weil sie nicht in der Lage sind die einfachsten Vergleiche zu verstehen.

Die meisten Leute wechseln nur wenn eins von diesen beiden Dingen zu trifft:

  1. Mehr Geld
  2. Sehr unzufrieden mit aktuellem AG

Ich kenne niemand der in einen Job in einer anderen Stadt angenommen hat um neue Leute kennen zu lernen.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2020:

weil Sie Recht haben...?

nicht von dir auf andere schließen. Manche wechseln auch um in einer bestimmten Stadt zu landen, weil es sich dort besser leben lässt bzw. Familie etc.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich wechsel, weil ich einfach mal etwas anderes sehen möchte. Nach fast 10 Jahren in der Abteilung mit durchaus guten Arbeitsbedingungen, viel entgegengebrachtem Vertrauen und gutem Chef - trotzdem möchte ich einfach nicht 40 Jahre lang das Gleiche machen.

Gehalt spielt bei uns (über 30, Haus schon lange gebaut und kommen sehr gut mit abzahlen voran, ETF-Depot wird ordentlich bespart) keine Rolle. Würde Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, wenn der neue Job interessanter wäre oder einfach eben etwas Neues.

Für sehr gut bezahlte Ärzte sollte das Gehalt praktisch irrelevant sein. Für alle Wünsche der Mittelschicht wie Haus, Auto oder guter Urlaub reicht das Geld. Ebenso für die Altersvorsorge. Für alle Wünsche der Oberschicht wie Villa im Villenviertel der Stadt (20 Mio. Euro), Ferrari, Bentley, Yacht, Privatjet oder regelmäßige Urlaube in Luxus-Resorts (20.000 - 100.000 Euro für zwei Wochen) reicht auch ein sehr gutes Arzt-Gehalt nicht. Auch die AP oder die RM ist praktisch nicht erreichbar.

Mag komisch klingen, aber zwischen der oberen Mittelschicht und der Oberschicht ist eine extreme finanzielle Lücke, welche sich durch Arbeit nicht schließen lässt. Deswegen ist der Grenznutzen von zusätzlichem Geld dort praktisch am geringsten.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ich habe das nicht geschrieben, kann mir aber vorstellen wie das gemeint war. Leute die nur aus monetären Interessen Arzt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Gesundheit zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Ärzte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem behandelt werden, der nicht an meiner Gesundheit, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Arzt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Patienten nachhaltig gesund bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Patientengesundheit existiert. Beispiel Zahnärzte. Zahnärzte die eine sehr gute Prävention machen und alles tun um Zähne zu erhalten, verdienen oft weniger als solche, die nur wenig präventiv machen und relativ schnell zum Zahnersatz raten. Mit letzerem wird oft mehr verdient.

Leute die nur aus monetären Interessen Anwalt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Rechte zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Anwälte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem vertreten werden, der nicht an meiner Freiheit und meinen Rechten, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Anwalt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Mandanten nachhaltig rechtssicher/unbescholten bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Mandanteninteresse existiert. Beispiel Strafverteidiger. Strafverteidiger die sich richtig reinhängen (viel Zeit investieren) und alles tun, damit größtmöglicher Schaden von ihren Mandanten abgewendet wird, verdienen oft weniger als solche, die nur schnell das Mindeste für ihre Mandanten tun und auf die große Masse setzen.

Völlig richtig, oder würdest Du so einen Strafverteidiger haben wollen wenn Du unschuldig vor Gericht bist? so einer würde wahrscheinlich sagen "Komm geben Sie ein Pseudo Geständnis ab, da kommen sie günstiger weg" statt alles zu tun für einen Freispruch. So ist der Prozess schnell beendet und er kann sich dem nächsten widmen. Ich nicht.

Allerdings ist bei Ärzten das Risiko noch höher, weil wenn etwas schief geht, kann es das Leben kosten.

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Ich habe das nicht geschrieben, kann mir aber vorstellen wie das gemeint war. Leute die nur aus monetären Interessen Arzt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Gesundheit zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Ärzte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem behandelt werden, der nicht an meiner Gesundheit, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Arzt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Patienten nachhaltig gesund bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Patientengesundheit existiert. Beispiel Zahnärzte. Zahnärzte die eine sehr gute Prävention machen und alles tun um Zähne zu erhalten, verdienen oft weniger als solche, die nur wenig präventiv machen und relativ schnell zum Zahnersatz raten. Mit letzerem wird oft mehr verdient.

Leute die nur aus monetären Interessen Anwalt werden wollen, ohne sich besonders für Menschen und deren Rechte zu interessieren, sind vielleicht nicht die besten Anwälte und man möchte nicht unbedingt von so jemandem vertreten werden, der nicht an meiner Freiheit und meinen Rechten, sondern wirklich nur an seinem nächsten Pay Check interessiert ist.

Ein Anwalt der nur ans Geld denkt, ist nämlich weniger daran interessiert, dass seine Mandanten nachhaltig rechtssicher/unbescholten bleiben, weil ein Interessenskonflikt zwischen Gewinnstreben und Mandanteninteresse existiert. Beispiel Strafverteidiger. Strafverteidiger die sich richtig reinhängen (viel Zeit investieren) und alles tun, damit größtmöglicher Schaden von ihren Mandanten abgewendet wird, verdienen oft weniger als solche, die nur schnell das Mindeste für ihre Mandanten tun und auf die große Masse setzen.

Völlig richtig, oder würdest Du so einen Strafverteidiger haben wollen wenn Du unschuldig vor Gericht bist? so einer würde wahrscheinlich sagen "Komm geben Sie ein Pseudo Geständnis ab, da kommen sie günstiger weg" statt alles zu tun für einen Freispruch. So ist der Prozess schnell beendet und er kann sich dem nächsten widmen. Ich nicht.

Allerdings ist bei Ärzten das Risiko noch höher, weil wenn etwas schief geht, kann es das Leben kosten.

Gut erkannt Sherlock. Und jetzt vergleiche Mal die Reaktionen auf:
"Ich studiere Jura und ein Grund dafür war das gute Gehalt" und auf
"Ich studiere Medizin und ein Grund dafür war das gute Gehalt"

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich denke folgendes kann festgehalten werden:

  • Ärzte haben eine lange "unbezahlte" Ausbildungsphase (Studium + PJ = 7 Jahre) sowie eine anschließende lange "bezahlte" Ausbildungsphase (Assistenzarzt ca. 5 Jahre)
  • Während der Assistenzarztphase ist der Netto-Verdienst bereits ähnlich hoch wie als Big4-Manager, also im Bereich 3k-4,5k netto im Monat (einschl. der Dienste)
  • Krankenhausarzt ist ein extrem verantwortungsvoller und stressiger Beruf mit hohem zeitlichen Einsatz
  • Als Facharzt (FA) kann das Gehalt sowohl tariflich sein als auch außertariflich (bei derzeitigem Ärztemangel herrscht eher ein Wettbewerb um die Ärzte)
  • Oberarzt (OA) ist eine Art "Senior-Position" und nicht unbedingt eine "Abteilungsleitung". Abteilungsleitung ist Chefarzt oder "Leitender OA"
  • Fast jeder Krankenhausarzt über 45 ist ein Oberarzt (Quelle: googlen von Kliniken) und wird zwischen 100k und 150k bezahlt
  • Praxisinhaber können nicht mit Angestellten (egal ob Arzt oder andere Branche) verglichen werden

-------------------------------------- THREAD CLOSED --------------------------------------

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

PJ ist das 6. Studienjahr...
Und AT bei normalen Fachärzten ist eher selten der Fall, erst recht nicht für Ärzte die gerade erst den Facharzt haben. Wenn dann muss man schon ein erfahrener Spezialist sein, den die Klinik noch braucht. Oder absolute Mangelware wie FA für Hygiene und Umweltmedizin. Bei Oberärzten ist AT schon häufiger der Fall. Aber bei weitem ist nicht fast jeder Arzt über 45 Oberarzt. Zumal viele auch nicht Oberarzt werden wollen. Allerdings ist es gut machbar kurz nach Facharzterwerb eine OA-Stelle zu bekommen, wenn man sich drum bemüht. Aber ganz in den Schoß gelegt bekommt man sowas nun auch nicht. Und keine Ahnung, was du unter Abteilung verstehst. Der Chefarzt leitet eine Klinik, die Oberärzte betreuen die dazugehörigen Fachbereiche wie Station, Funktionsdiagnostik, Intervention/OP, usw.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich denke folgendes kann festgehalten werden:

  • Ärzte haben eine lange "unbezahlte" Ausbildungsphase (Studium + PJ = 7 Jahre) sowie eine anschließende lange "bezahlte" Ausbildungsphase (Assistenzarzt ca. 5 Jahre)
  • Während der Assistenzarztphase ist der Netto-Verdienst bereits ähnlich hoch wie als Big4-Manager, also im Bereich 3k-4,5k netto im Monat (einschl. der Dienste)
  • Krankenhausarzt ist ein extrem verantwortungsvoller und stressiger Beruf mit hohem zeitlichen Einsatz
  • Als Facharzt (FA) kann das Gehalt sowohl tariflich sein als auch außertariflich (bei derzeitigem Ärztemangel herrscht eher ein Wettbewerb um die Ärzte)
  • Oberarzt (OA) ist eine Art "Senior-Position" und nicht unbedingt eine "Abteilungsleitung". Abteilungsleitung ist Chefarzt oder "Leitender OA"
  • Fast jeder Krankenhausarzt über 45 ist ein Oberarzt (Quelle: googlen von Kliniken) und wird zwischen 100k und 150k bezahlt
  • Praxisinhaber können nicht mit Angestellten (egal ob Arzt oder andere Branche) verglichen werden

-------------------------------------- THREAD CLOSED --------------------------------------

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

Eistee Zitrone schrieb am 21.09.2020:

Mal ein paar persönliche Zahlen, da zwei Ex-Partnerinnen von mir Ärztinnen waren. Einmal angestellte Chirurgin (noch kein Facharzt) und einmal Zahnärztin mit eigener sehr gut laufender Praxis.

Die Chirurgin ist monatlich mit ca. 3500-4000 netto heim gegangen. Brutto wusste Sie teilweise selbst nicht bis zur monatlichen Abrechnung aufgrund der Schichten und Zulagen.

Die Zahnärztin hat sich und der anderen Eigentümerin 40.000 brutto pro Monat ausgezahlt. Die angestellten Zahnärztinnen bei ihr haben meist 0-2 Jahre BE gehabt und ca. 60.000 Brutto/Jahr bekommen.

Assistenzarzt im ersten Jahr 4.000 netto....träum weiter

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

In der Faktensammlung steht doch deutlich: Assistenzarzt zwischen 3k und 4,5k netto. Warum beziehst Du Dich auf veraltete Beiträge?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.09.2020:

Die Chirurgin mit 3500-4000 netto? Dann war sie Assistenzärztin im ersten Jahr, richtig? Kumpel von mir hat als Facharzt Chirurg (5J BE als FA, verheiratet, 2Kids) 7500 netto.

Was die selbstständige Zahnärztin angeht, fehlen Details: haben sie sich die 40k zu gleichen Teilen ausgezahlt? Angenommen, ja: 20k pro Monat. Nach SV und Steuer bleiben gut 10k netto übrig. Hättest in der Konstellation Hausmann werden sollen ;-)

Eistee Zitrone schrieb am 21.09.2020:

Mal ein paar persönliche Zahlen, da zwei Ex-Partnerinnen von mir Ärztinnen waren. Einmal angestellte Chirurgin (noch kein Facharzt) und einmal Zahnärztin mit eigener sehr gut laufender Praxis.

Die Chirurgin ist monatlich mit ca. 3500-4000 netto heim gegangen. Brutto wusste Sie teilweise selbst nicht bis zur monatlichen Abrechnung aufgrund der Schichten und Zulagen.

Die Zahnärztin hat sich und der anderen Eigentümerin 40.000 brutto pro Monat ausgezahlt. Die angestellten Zahnärztinnen bei ihr haben meist 0-2 Jahre BE gehabt und ca. 60.000 Brutto/Jahr bekommen.

Assistenzarzt im ersten Jahr 4.000 netto....träum weiter

antworten
listrea

Gehalt Medizin

Also, in meiner damaligen WG haben zwei Mitbewohner bei Asklepios angefangen und...
https://www.marburger-bund.de/sites/default/files/tarifvertraege/2019-02/entgelttabellen-tv-aerzte-asklepios-vorbehaltlich-redaktion.pdf

Sie haben das bekommen, was die Tabelle dort sagt - Überraschung. Dienste gab es im ersten Jahr noch nicht aber selbst wenn, kann man so 800€-1000€ netto auf die Gehälter schlagen. Asklepios zahlt meines Wissens nach nicht Weihnachtsgeld, sondern es gibt einen 25€ DM Gutschein. ;-)
Also single Assistenzarzt ganz am Anfang ohne irgendwas bekommt 2600-2800€ netto (bspw. UKE's zahlen mehr), Assistenzarzt am Ende der Ausbildung hat die 4k netto im Monat mit Diensten überschritten, also liegt so bei 85-90k äquivalentem Brutto-Jahreseinkommen.
Das ist auch das, was ein Facharzt am Ende der Fahnenstange ohne Dienste (auf die man sicherlich nach zig Jahren keinen Bock mehr hat) und Verantwortung bekommt - Überrachung2.
Muss jeder für sich selbst entscheiden, on das viel oder wenig ist. aber das ist die Realität.

Ob man dann Oberarzt, Chefarzt oder niedergelassener Arzt wird, ist eine andere Frage. Das man es als Zahnarzt schafft, 20k jeden Monat abzuzwacken ist schon sportlich, aber angesichts des ellenlangen Angebots an privaten Zusatzleistungen nicht verwunderlich. Man sollt sich aber klar drüber sein, dass man das nur mit einem gewissen Grad an Unternehmertum erreicht und nicht, wenn die Praxis im sozialen Brennpunkt liegt. Auch bei Ärzten gilt, die erfolgreichen arbeiten hart, genauso wie die Karrieristen in der Privatwirtschaft. Und wie ich oben schon geschrieben habe, es bringt absolut nichts, immer nur auf das Bruttogehalt ohne alles zu schauen. Aber das wird wohl nicht totzubekommen sein.

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Hochwertige Zusammenstellung.

Thread closed oder noch ernsthafter Diskussionsbedarf?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich denke folgendes kann festgehalten werden:

  • Ärzte haben eine lange "unbezahlte" Ausbildungsphase (Studium + PJ = 7 Jahre) sowie eine anschließende lange "bezahlte" Ausbildungsphase (Assistenzarzt ca. 5 Jahre)
  • Während der Assistenzarztphase ist der Netto-Verdienst bereits ähnlich hoch wie als Big4-Manager, also im Bereich 3k-4,5k netto im Monat (einschl. der Dienste)
  • Krankenhausarzt ist ein extrem verantwortungsvoller und stressiger Beruf mit hohem zeitlichen Einsatz
  • Als Facharzt (FA) kann das Gehalt sowohl tariflich sein als auch außertariflich (bei derzeitigem Ärztemangel herrscht eher ein Wettbewerb um die Ärzte)
  • Oberarzt (OA) ist eine Art "Senior-Position" und nicht unbedingt eine "Abteilungsleitung". Abteilungsleitung ist Chefarzt oder "Leitender OA"
  • Fast jeder Krankenhausarzt über 45 ist ein Oberarzt (Quelle: googlen von Kliniken) und wird zwischen 100k und 150k bezahlt
  • Praxisinhaber können nicht mit Angestellten (egal ob Arzt oder andere Branche) verglichen werden

----------------------------- THREAD CLOSED -----------------------------

antworten
WiWi Gast

Gehalt Medizin

WiWi Gast schrieb am 28.09.2020:

Hochwertige Zusammenstellung.

Thread closed oder noch ernsthafter Diskussionsbedarf?

WiWi Gast schrieb am 25.09.2020:

Ich denke folgendes kann festgehalten werden:

  • Ärzte haben eine lange "unbezahlte" Ausbildungsphase (Studium + PJ = 7 Jahre) sowie eine anschließende lange "bezahlte" Ausbildungsphase (Assistenzarzt ca. 5 Jahre)
  • Während der Assistenzarztphase ist der Netto-Verdienst bereits ähnlich hoch wie als Big4-Manager, also im Bereich 3k-4,5k netto im Monat (einschl. der Dienste)
  • Krankenhausarzt ist ein extrem verantwortungsvoller und stressiger Beruf mit hohem zeitlichen Einsatz
  • Als Facharzt (FA) kann das Gehalt sowohl tariflich sein als auch außertariflich (bei derzeitigem Ärztemangel herrscht eher ein Wettbewerb um die Ärzte)
  • Oberarzt (OA) ist eine Art "Senior-Position" und nicht unbedingt eine "Abteilungsleitung". Abteilungsleitung ist Chefarzt oder "Leitender OA"
  • Fast jeder Krankenhausarzt über 45 ist ein Oberarzt (Quelle: googlen von Kliniken) und wird zwischen 100k und 150k bezahlt
  • Praxisinhaber können nicht mit Angestellten (egal ob Arzt oder andere Branche) verglichen werden

----------------------------- THREAD CLOSED -----------------------------

Nein, ist nun alles gesagt. Bitte Thread closed . Danke

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

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Wie viel verdient ein Arzt?

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WiWi Gast

Gehalt Medizin

Ich verstehe 2 Sachen hier noch nicht:

  1. Warum interessiert hier so viele, wie viel ein Arzt verdient? ist nicht so, dass man nach dem BWl-Bachelor noch schnell wechseln kann.
  2. Warum quatschen so viele leute über etwas, von dem sie keine Ahnung haben? genügend Ärzte oder Partner von Ärzten haben genaue Infos gegeben, und diese Zahlen sind meiner Erfahrung nach ziemlich stimmig.

Hier noch einige Fakten zur Arztkarriere:

  • An Kliniken kommt mit der Facharztprüfung oft auch sehr schnell eine Oberarzt-Stelle - für die, die bleiben wollen. Viele wollen nicht bleiben und gehen mit dem FA in die Praxis und verdienen mehr, als wenn sie in der Klinik gegangen wären.
  • Viele Ärztinnen sind in der Phase, in der sie facharzt werden, auch in der Phase, in der sie Mütter werden. Auch dann werden sie mit FA sicher nicht OA. Sondern Teilzeit-Arzt. Auch insofern klingt die Formel 1/8 werden OA realistisch.
    • Die Tarifgehälter sind für AA und FA noch relevant, die Dienste und teilweise Privatliquidation (für die BWLer: der Bonus, den der Chefarzt seinen Mitarbeitern auschüttet, weil er selbst viel Geld durch "Privatbehandlungen" in der Klinik einimmt) erhöhen das teilweise deutlich.
    • Ab FA wird der variable Anteil deutlich höher und frei verhandelbar. Trotzdem wird kaum ein OA an einer Klinik unter 180k brutto nach Hause gehen. Und einige Glückliche mit einem mehrfachem davon. Ab OA-Ebene kommen auch viele Sonderaufgaben dazu, da wirst du schnell als der regionale Spezialist für ... aufgebaut (... je nach Fach, von der SchildrüsenOP bis zum Brustkrebszentrumsleiter. XY-Zentrum ist seit ein paar Jahren eh der Trend in allen Kliniken)
  • Ärzte mit fließend Deutsch haben bei der Arbeitgeberwahl fast freie Wahl. gehaltsverhandlungen finden aber eher frühestens ab FA-, eher ab Spezialistenbasis statt. Das ein OA nur nach Tarif bezahlt wird, gibt es wohl nur an Kleinstkliniken auf dem Land, wo nicht mal der CA einen Dr.-Titel hat und in der Notaufnahme (falls vorhanden) kein Arzt Deutsch spricht.

Wer jetzt neidisch auf Ärzte ist: Jo, ist halt so. Vor 30 Jahren gab es eine Arztschwemme, da musstest du als Arzt um einen Job betteln, hast nicht sonderlich viel verdient und bist gefeuert worden, wenn du 2x die Woche vor 22 Uhr gegangen bist.

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220 Kommentare

Gehälter Ärzte vs. Wiwis

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3 Kommentare

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