DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Gehalt mit BerufserfahrungBWL

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ich bin eigentlich nur durch zufall auf diesen thread gestoßen, da ich zum ersten mal mein gehalt gegoogled habe da meine freunde meinen ich hätte richtig glück gehabt. Da man hier auch ohne Anmelden posten kann, beteilige ich mich mal.
Habe mit 33 nach einiger Chillerei in den Zwanzigern meinen Bachelor (Uni) gemacht und ohne Probleme einen Job im Tarifbereich gefunden knappe 60k bei 37,5h. Soll nun berufsbegleitend noch einen Master machen, aber muss mir noch überlegen ob ich darauf Lust habe :D

Karrieretechnisch oder wenn du nicht vor hast in den öffentlichen Dienst zu wechseln (da ist die Einstufung ja immer noch Abschlussabhängig), hat der Master nach Einstieg meist keinen Effekt mehr. Zumindest meine Sicht nach 10 Jahren im Beruf.

Auch dass jeder in IGM 100k verdient kann ich nicht bestätigen. Außer man bekommt nen 40 Stundenvertrag und ist in einer der oberen ERA Stufen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ich bin eigentlich nur durch zufall auf diesen thread gestoßen, da ich zum ersten mal mein gehalt gegoogled habe da meine freunde meinen ich hätte richtig glück gehabt. Da man hier auch ohne Anmelden posten kann, beteilige ich mich mal.
Habe mit 33 nach einiger Chillerei in den Zwanzigern meinen Bachelor (Uni) gemacht und ohne Probleme einen Job im Tarifbereich gefunden knappe 60k bei 37,5h. Soll nun berufsbegleitend noch einen Master machen, aber muss mir noch überlegen ob ich darauf Lust habe :D

Danke für diese ehrliche Wortmeldung.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Manchmal könnte man schon neidisch werden, wenn man manches Gehaltsniveau hier liest. Im Grunde genommen bin ich aber zufrieden und mittlerweile auch 30 Jahre. Zukünftig darf aber gerne noch mehr kommen:

2015: Einstieg nach schlechtem Studium mit 33.000 Euro p.a. Junior-HR Business Partner
2016: Gehaltsanpassung 34.000 Euro p.a.
2018: Wechsel wieder als Junior-HR BP 41.000 Euro p.a.
2019: Gehaltsanpassung 43.000 Euro p.a.
2020: Beförderung zum Business Partner 52.000 Euro p.a.
2021: Gehaltsanpassung 58.000 Euro p.a. plus kleiner Bonus

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Manchmal könnte man schon neidisch werden, wenn man manches Gehaltsniveau hier liest. Im Grunde genommen bin ich aber zufrieden und mittlerweile auch 30 Jahre. Zukünftig darf aber gerne noch mehr kommen:

2015: Einstieg nach schlechtem Studium mit 33.000 Euro p.a. Junior-HR Business Partner
2016: Gehaltsanpassung 34.000 Euro p.a.
2018: Wechsel wieder als Junior-HR BP 41.000 Euro p.a.
2019: Gehaltsanpassung 43.000 Euro p.a.
2020: Beförderung zum Business Partner 52.000 Euro p.a.
2021: Gehaltsanpassung 58.000 Euro p.a. plus kleiner Bonus

Wirkt realistisch und vor allem ehrlich. Danke für deinen Beitrag.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Manchmal könnte man schon neidisch werden, wenn man manches Gehaltsniveau hier liest. Im Grunde genommen bin ich aber zufrieden und mittlerweile auch 30 Jahre. Zukünftig darf aber gerne noch mehr kommen:

2015: Einstieg nach schlechtem Studium mit 33.000 Euro p.a. Junior-HR Business Partner
2016: Gehaltsanpassung 34.000 Euro p.a.
2018: Wechsel wieder als Junior-HR BP 41.000 Euro p.a.
2019: Gehaltsanpassung 43.000 Euro p.a.
2020: Beförderung zum Business Partner 52.000 Euro p.a.
2021: Gehaltsanpassung 58.000 Euro p.a. plus kleiner Bonus

Für einen "normalen" BWLer ist das mit 30 auch ok, sofern es nicht um eine sehr teure Gegend geht. Der Durchschnitt über alle Altersgruppen bewegt sich etwa bei 70k, und da sind dann Führungskräfte mit nach oben "open End" auch mit drin.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Manchmal könnte man schon neidisch werden, wenn man manches Gehaltsniveau hier liest. Im Grunde genommen bin ich aber zufrieden und mittlerweile auch 30 Jahre. Zukünftig darf aber gerne noch mehr kommen:

2015: Einstieg nach schlechtem Studium mit 33.000 Euro p.a. Junior-HR Business Partner
2016: Gehaltsanpassung 34.000 Euro p.a.
2018: Wechsel wieder als Junior-HR BP 41.000 Euro p.a.
2019: Gehaltsanpassung 43.000 Euro p.a.
2020: Beförderung zum Business Partner 52.000 Euro p.a.
2021: Gehaltsanpassung 58.000 Euro p.a. plus kleiner Bonus

There is always a bigger fish, egal wie hoch man selbst auf der Skala schon ist..:)

Allerdings sind deine Gehaltsanpassungen (~ 15-20% p.a. über die letzten 3 Jahre) doch sehr ordentlich!

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ich finde ja Verläufe meistens interessanter als Snapshots. Hier mein Weg von WiMa in den Konzern ins Ausland:

2013: Masterabschluss Wing
2013-2018: 40k bis auf 55k (WiMa, TVL-E13)
2018: 60k (Wechsel Industrie, Tarif - damals war ich 30)
2019: 69k (Tarifanpassung + Weihnachtsgeld ab 2. Jahr)
2020: 89k (Promotion fertig, Beförderung auf AT)
2021: 100k (AT-Gehaltsanpassung)
2022: 175k (Entsendung USA als Teamleiter, netto entspricht eher 200k in DE)

Hätte mir nach dem Studium und noch während der Promotion nicht vorstellen können, mal so viel Asche zu bekommen. Es hat aber alles seinen Preis, 9-5 war es selten und mit Mitte 30 ins Ausland zu gehen hat natürlich auch persönliche Implikationen. Ich freu mich trotzdem drauf!

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ich finde ja Verläufe meistens interessanter als Snapshots. Hier mein Weg von WiMa in den Konzern ins Ausland:

2013: Masterabschluss Wing
2013-2018: 40k bis auf 55k (WiMa, TVL-E13)
2018: 60k (Wechsel Industrie, Tarif - damals war ich 30)
2019: 69k (Tarifanpassung + Weihnachtsgeld ab 2. Jahr)
2020: 89k (Promotion fertig, Beförderung auf AT)
2021: 100k (AT-Gehaltsanpassung)
2022: 175k (Entsendung USA als Teamleiter, netto entspricht eher 200k in DE)

Hätte mir nach dem Studium und noch während der Promotion nicht vorstellen können, mal so viel Asche zu bekommen. Es hat aber alles seinen Preis, 9-5 war es selten und mit Mitte 30 ins Ausland zu gehen hat natürlich auch persönliche Implikationen. Ich freu mich trotzdem drauf!

An welcher Uni warst du? Promotion/ Arbeit im technischen oder wirtschaftlichen Bereich?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Ich finde ja Verläufe meistens interessanter als Snapshots. Hier mein Weg von WiMa in den Konzern ins Ausland:

2013: Masterabschluss Wing
2013-2018: 40k bis auf 55k (WiMa, TVL-E13)
2018: 60k (Wechsel Industrie, Tarif - damals war ich 30)
2019: 69k (Tarifanpassung + Weihnachtsgeld ab 2. Jahr)
2020: 89k (Promotion fertig, Beförderung auf AT)
2021: 100k (AT-Gehaltsanpassung)
2022: 175k (Entsendung USA als Teamleiter, netto entspricht eher 200k in DE)

Hätte mir nach dem Studium und noch während der Promotion nicht vorstellen können, mal so viel Asche zu bekommen. Es hat aber alles seinen Preis, 9-5 war es selten und mit Mitte 30 ins Ausland zu gehen hat natürlich auch persönliche Implikationen. Ich freu mich trotzdem drauf!

An welcher Uni warst du? Promotion/ Arbeit im technischen oder wirtschaftlichen Bereich?

Studium RWTH/KIT, Promotion in Produktionswirtschaft an einer deutschen Massenuni. Jetzt im entsprechenden Bereich eines DAX-Konzerns.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 26.11.2021:

Ich finde ja Verläufe meistens interessanter als Snapshots. Hier mein Weg von WiMa in den Konzern ins Ausland:

2013: Masterabschluss Wing
2013-2018: 40k bis auf 55k (WiMa, TVL-E13)
2018: 60k (Wechsel Industrie, Tarif - damals war ich 30)
2019: 69k (Tarifanpassung + Weihnachtsgeld ab 2. Jahr)
2020: 89k (Promotion fertig, Beförderung auf AT)
2021: 100k (AT-Gehaltsanpassung)
2022: 175k (Entsendung USA als Teamleiter, netto entspricht eher 200k in DE)

Hätte mir nach dem Studium und noch während der Promotion nicht vorstellen können, mal so viel Asche zu bekommen. Es hat aber alles seinen Preis, 9-5 war es selten und mit Mitte 30 ins Ausland zu gehen hat natürlich auch persönliche Implikationen. Ich freu mich trotzdem drauf!

An welcher Uni warst du? Promotion/ Arbeit im technischen oder wirtschaftlichen Bereich?

Studium RWTH/KIT, Promotion in Produktionswirtschaft an einer deutschen Massenuni. Jetzt im entsprechenden Bereich eines DAX-Konzerns.

Du hast auf jeden Fall Glück mit dem Expat, solche Aufschläge zahlen mittlerweile nicht mehr viele Firmen.

antworten
DerDex

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Hi! Ich bin 28Y, kein Studium nur eine Ausbildung als IT Kaufmann.
Dazu muss ich aber sagen, ich hab mit 16 die Ausbildung gemacht und im Anschluss viel im Bereich Sales ausprobiert, ohne dabei die Karriere im Hinterkopf zu haben.

Erst seit 2 1/2 Jahren beschäftige ich mich intensiver mit Karriereplanung & arbeite seitdem als Operations Analyst bei einem mittelständischen Softwarekonzern (54k €/Jahr).

Im Januar werde ich zu einem amerikanischen Softwarekonzern wechseln und dort 79k €/Jahr verdienen + Benefits (tägliches Essensgeld, Pensionsfond, 100% Home-Office, etc.).

Ich hab viel Zeit "in meiner Jugend" vergeudet, aber ich denke es zeigt ganz schön, dass man auch ohne Master oder Bachelor langsam ein interessantes Gehalt aufbauen kann - speziell wenn man nicht erst (anders als ich) mit Mitte 20 diesen Entschluss fast ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Da man immer wieder hört, dass man im HR (noch dazu als Frau!) nichts verdienen kann, möchte ich gerne meine Entwicklung teilen. Mir ist klar, dass ich viel Glück hatte und dass das nicht die Standard-Entwicklung im HR ist, aber ich bin sicher auch nicht die einzige Ausnahme.

Profil: 32 w, Bachelor BWL und nebenberufliche Weiterbildung, Personalleitung im Professional Services Umfeld in einer Großstadt (Süddeutschland), Führung von 5 Mitarbeitern, 50-55 Stunden pro Woche, Erreichbarkeit am Wochenende und im Urlaub, es kommt aber eher selten vor, dass ich mehr als eine Stunde an diesen freien Tagen arbeiten muss

Einstieg mit 24: 36.000 plus 2.500 Bonus
25: 38.000, kein Bonus, da unterjährig gewechselt
26: 45.000 plus 8.000 Bonus (neues Unternehmen)
27: 51.000 plus 8.000 Bonus
28: 60.000 plus 8.000 Bonus
29: 70.000 plus 8.000 Bonus
30: 72.000 plus 8.000 Bonus
31: 80.000 plus 16.000 Bonus
32: 100.000 plus max 35.000 Bonus (tbd) (Übernahme eines weiteren Bereichs)

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Da man immer wieder hört, dass man im HR (noch dazu als Frau!) nichts verdienen kann, möchte ich gerne meine Entwicklung teilen. Mir ist klar, dass ich viel Glück hatte und dass das nicht die Standard-Entwicklung im HR ist, aber ich bin sicher auch nicht die einzige Ausnahme.

Profil: 32 w, Bachelor BWL und nebenberufliche Weiterbildung, Personalleitung im Professional Services Umfeld in einer Großstadt (Süddeutschland), Führung von 5 Mitarbeitern, 50-55 Stunden pro Woche, Erreichbarkeit am Wochenende und im Urlaub, es kommt aber eher selten vor, dass ich mehr als eine Stunde an diesen freien Tagen arbeiten muss

Einstieg mit 24: 36.000 plus 2.500 Bonus
25: 38.000, kein Bonus, da unterjährig gewechselt
26: 45.000 plus 8.000 Bonus (neues Unternehmen)
27: 51.000 plus 8.000 Bonus
28: 60.000 plus 8.000 Bonus
29: 70.000 plus 8.000 Bonus
30: 72.000 plus 8.000 Bonus
31: 80.000 plus 16.000 Bonus
32: 100.000 plus max 35.000 Bonus (tbd) (Übernahme eines weiteren Bereichs)

Mich würde mal interessieren welcher AG dir quasi jedes Jahr zwischen 10 und 20% Gehaltserhöhung gegeben hat, mit Ausnahme von 29 auf 30. War das einfach so oder war jede Erhöhung mit Stellenwechsel/zusätzlichen Aufgaben etc. verbunden?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Da man immer wieder hört, dass man im HR (noch dazu als Frau!) nichts verdienen kann, möchte ich gerne meine Entwicklung teilen. Mir ist klar, dass ich viel Glück hatte und dass das nicht die Standard-Entwicklung im HR ist, aber ich bin sicher auch nicht die einzige Ausnahme.

Profil: 32 w, Bachelor BWL und nebenberufliche Weiterbildung, Personalleitung im Professional Services Umfeld in einer Großstadt (Süddeutschland), Führung von 5 Mitarbeitern, 50-55 Stunden pro Woche, Erreichbarkeit am Wochenende und im Urlaub, es kommt aber eher selten vor, dass ich mehr als eine Stunde an diesen freien Tagen arbeiten muss

Einstieg mit 24: 36.000 plus 2.500 Bonus
25: 38.000, kein Bonus, da unterjährig gewechselt
26: 45.000 plus 8.000 Bonus (neues Unternehmen)
27: 51.000 plus 8.000 Bonus
28: 60.000 plus 8.000 Bonus
29: 70.000 plus 8.000 Bonus
30: 72.000 plus 8.000 Bonus
31: 80.000 plus 16.000 Bonus
32: 100.000 plus max 35.000 Bonus (tbd) (Übernahme eines weiteren Bereichs)

Glückwunsch zu dieser tollen Entwicklung! Wie du aber selbst schon sagst: so etwas ist wirklich die Ausnahme und zwar nicht nur im HR sondern in quasi allen Funktionen und Unternehmen. Du hast (abgesehen von einem Jahr) immer ein jährliches Gehaltsplus im Bereich 10-20%. Das ist phänomenal und wird für die allermeisten Arbeitnehmer unerreichbar bleiben.

Selbes gilt für dein aktuelles Gehalt, das wird für den Großteil deiner HR-Kollegen immer ein feuchter Traum bleiben. Es bleibt ein Fakt, dass man in anderen Bereichen durchgängig auf jeder Karrierestufe mehr verdient. Das heißt natürlich nicht, dass man im HR in den rar gesäten Top-Positionen nicht auch gutes Geld verdienen kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Glückwunsch und Ausnahmen bestätigen hier (leider) auch die Regel. Man sieht es ja auch sehr gut an deinem Einstiegsgehalt. Mein Bruder beispielsweise hat lediglich eine kaufmännische Ausbildung und ist als "Industriekaufmann" mit einem höheren Gehalt eingestiegen nach der Ausbildung als du.

Versteh mich bitte nicht falsch, du hast eine super Karriere gemacht und dir das Gehalt erarbeitet. Ich kann dir aber zumindest auf Basis meines persönlichen Umfelds sagen, dass in anderen Bereichen deutlich mehr Gehalt drin ist. Vor allem wenn man deine Arbeitszeiten und Erreichbarkeiten bedenkt. Mit 55h und etwas Glück mit den Projekten, hast du auch die Möglichkeit im Consulting zu arbeiten und dann bekommst du dein Gehalt mit 30/31 zum Einstieg und nicht nach 6 bzw. 7 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Da man immer wieder hört, dass man im HR (noch dazu als Frau!) nichts verdienen kann, möchte ich gerne meine Entwicklung teilen. Mir ist klar, dass ich viel Glück hatte und dass das nicht die Standard-Entwicklung im HR ist, aber ich bin sicher auch nicht die einzige Ausnahme.

Profil: 32 w, Bachelor BWL und nebenberufliche Weiterbildung, Personalleitung im Professional Services Umfeld in einer Großstadt (Süddeutschland), Führung von 5 Mitarbeitern, 50-55 Stunden pro Woche, Erreichbarkeit am Wochenende und im Urlaub, es kommt aber eher selten vor, dass ich mehr als eine Stunde an diesen freien Tagen arbeiten muss

Einstieg mit 24: 36.000 plus 2.500 Bonus
25: 38.000, kein Bonus, da unterjährig gewechselt
26: 45.000 plus 8.000 Bonus (neues Unternehmen)
27: 51.000 plus 8.000 Bonus
28: 60.000 plus 8.000 Bonus
29: 70.000 plus 8.000 Bonus
30: 72.000 plus 8.000 Bonus
31: 80.000 plus 16.000 Bonus
32: 100.000 plus max 35.000 Bonus (tbd) (Übernahme eines weiteren Bereichs)

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 29.11.2021:

Glückwunsch und Ausnahmen bestätigen hier (leider) auch die Regel. Man sieht es ja auch sehr gut an deinem Einstiegsgehalt. Mein Bruder beispielsweise hat lediglich eine kaufmännische Ausbildung und ist als "Industriekaufmann" mit einem höheren Gehalt eingestiegen nach der Ausbildung als du.

Versteh mich bitte nicht falsch, du hast eine super Karriere gemacht und dir das Gehalt erarbeitet. Ich kann dir aber zumindest auf Basis meines persönlichen Umfelds sagen, dass in anderen Bereichen deutlich mehr Gehalt drin ist. Vor allem wenn man deine Arbeitszeiten und Erreichbarkeiten bedenkt. Mit 55h und etwas Glück mit den Projekten, hast du auch die Möglichkeit im Consulting zu arbeiten und dann bekommst du dein Gehalt mit 30/31 zum Einstieg und nicht nach 6 bzw. 7 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 28.11.2021:

Da man immer wieder hört, dass man im HR (noch dazu als Frau!) nichts verdienen kann, möchte ich gerne meine Entwicklung teilen. Mir ist klar, dass ich viel Glück hatte und dass das nicht die Standard-Entwicklung im HR ist, aber ich bin sicher auch nicht die einzige Ausnahme.

Profil: 32 w, Bachelor BWL und nebenberufliche Weiterbildung, Personalleitung im Professional Services Umfeld in einer Großstadt (Süddeutschland), Führung von 5 Mitarbeitern, 50-55 Stunden pro Woche, Erreichbarkeit am Wochenende und im Urlaub, es kommt aber eher selten vor, dass ich mehr als eine Stunde an diesen freien Tagen arbeiten muss

Einstieg mit 24: 36.000 plus 2.500 Bonus
25: 38.000, kein Bonus, da unterjährig gewechselt
26: 45.000 plus 8.000 Bonus (neues Unternehmen)
27: 51.000 plus 8.000 Bonus
28: 60.000 plus 8.000 Bonus
29: 70.000 plus 8.000 Bonus
30: 72.000 plus 8.000 Bonus
31: 80.000 plus 16.000 Bonus
32: 100.000 plus max 35.000 Bonus (tbd) (Übernahme eines weiteren Bereichs)

Ja, das sehe ich auch so. Ich habe in meinem Umfeld auch einige Freunde, die im Consulting / PE oder in Grosskanzleien arbeiten. Dagegen ist mein Gehalt natürlich überschaubar. Im HR Vergleich stehe ich aber aus meiner Sicht sehr gut da. Insgesamt bin ich sehr happy mit der Entwicklung. Insbesondere auch, weil mir mein Job jeden Tag aufs Neue Spaß macht und ich mich kontinuierlich weiterentwickeln kann. Das ist (ab einer gewissen „Komfortgrenze“) für mich wichtiger als die absolute Gehaltsmaximierung.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Bachelor Abschluss (BWL)
Standort Hamburg

Einstieg mit 23: Beratung Junior Consultant 38k fix 6k variable
Mit 25: 45k fix 8k variable
Wechsel zur Big 4 mit 26: als Senior Consultant 58k fix + variabler Anteil

Mein Ziel sind ca. 100k mit Anfang 30. Ohne den Wechsel wäre das komplett unrealistisch gewesen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Sollte klappen!

WiWi Gast schrieb am 29.12.2021:

Bachelor Abschluss (BWL)
Standort Hamburg

Einstieg mit 23: Beratung Junior Consultant 38k fix 6k variable
Mit 25: 45k fix 8k variable
Wechsel zur Big 4 mit 26: als Senior Consultant 58k fix + variabler Anteil

Mein Ziel sind ca. 100k mit Anfang 30. Ohne den Wechsel wäre das komplett unrealistisch gewesen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

B.Sc. VWL
Standort München

Bin dieses Jahr 30 geworden und erreiche ein Jahreseinkommen von ca. 61k (all-in). Das ist wohl ziemlich Standard, wenn ich meinem Umfeld Glauben schenken soll.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Industriekaufmann
Berufsbegl. Bachelor Abschluss (BWL)
Berufsbegl. Master bis 2024
Standort Rhein Main

Einstieg mit 25: 32k Buchhaltung
Mit 26: 35 k
Mit 28: 38 k
Mit 29: 41 k Teamleitung / Abschluss Bachelor
Mit 30: 58 k Wechsel zu MDAX
Mit 32: 66 k Teamleitung (Gehaltssprünge in den nächsten 4 Jahren auf 77k)

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 30.12.2021:

B.Sc. VWL
Standort München

Bin dieses Jahr 30 geworden und erreiche ein Jahreseinkommen von ca. 61k (all-in). Das ist wohl ziemlich Standard, wenn ich meinem Umfeld Glauben schenken soll.

10 Jahre Berufserfahrung oder gerade angefangen?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 30.12.2021:

B.Sc. VWL
Standort München

Bin dieses Jahr 30 geworden und erreiche ein Jahreseinkommen von ca. 61k (all-in). Das ist wohl ziemlich Standard, wenn ich meinem Umfeld Glauben schenken soll.

10 Jahre Berufserfahrung oder gerade angefangen?

Warum ist das wichtig? Alter = Alter oder? Ist denn meine Prognose eine bessere wenn ich gerade erst gestartet bin?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

mit 27 Jahren Master BWL und einem Einstiegsgehalt von 40k
mit 30 Jahren dann bei 52k
mit 32 Jahren Firmenwechsel 60k fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 20k)
mit 35 Jahren 65 fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 60k)

alles in München/Umland

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ausbildung mit 19 abgeschlossen, anschließend 2 Jahre gearbeitet 40k.
Danach Bachelor + Master in Verfahrenstechnik + Wing.
Mit 27 bei 65k eingestiegen, jetzt mit Anfang 29 Gehaltssprung auf 95k all in.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 31.12.2021:

mit 27 Jahren Master BWL und einem Einstiegsgehalt von 40k
mit 30 Jahren dann bei 52k
mit 32 Jahren Firmenwechsel 60k fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 20k)
mit 35 Jahren 65 fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 60k)

alles in München/Umland

Klingt realistisch. Welche Branche und Funktion?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 02.01.2022:

mit 27 Jahren Master BWL und einem Einstiegsgehalt von 40k
mit 30 Jahren dann bei 52k
mit 32 Jahren Firmenwechsel 60k fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 20k)
mit 35 Jahren 65 fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 60k)

alles in München/Umland

Klingt realistisch. Welche Branche und Funktion?

Pharma / Controlling

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ich bin jetzt Ende 30. alle Gehälter sind inkl. Bonus. Habe BWL studiert mit Schwerpunkt Finance. Jobs waren überwiegend im Business Development

Angefangen habe ich mit 27 mit 48k als Trainee bei der Tochter eines Automotive OEM
Mit 29-30 gabs nächste Tarifstufe plus die regelm. Tariferhöhung durch IGM. 56k
Mit 31 Gehaltserhöhung plus IGM Anpassungen 62k
Mit 32 Beförderung zum Teamleiter und Auslandsverschickung als Ausleihe an Muttergesellschaft (die haben generell bessere Bezahlung) in Deutschland wären für das Netto umgerechnet rund 220k Brutto nötig, plus Firmenwagen.
Mit 35 wurde ich von Restrukturierungen erfasst und musste zurück in meinen alten Bereich als Referent mit 80k und ohne Firmenwagen
Mit 37 Wechsel zu einem anderen OEM mit 120k plus Firmenwagen

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Eingestiegen als Beamter in A9, berufsbegleitend den Master gemacht und in den höheren Dienst eingestiegen. Mittlerweile A14 und werde planmäßig A15 mit Zulagen die 5k netto in naher Zukunft knacken.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Mit 30? Bitte lass den Quatsch! A15 ist vollkommen absurd mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 24.01.2022:

Eingestiegen als Beamter in A9, berufsbegleitend den Master gemacht und in den höheren Dienst eingestiegen. Mittlerweile A14 und werde planmäßig A15 mit Zulagen die 5k netto in naher Zukunft knacken.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 24.01.2022:

Eingestiegen als Beamter in A9, berufsbegleitend den Master gemacht und in den höheren Dienst eingestiegen. Mittlerweile A14 und werde planmäßig A15 mit Zulagen die 5k netto in naher Zukunft knacken.

Seit wann wird man nach "Plan" A15?!

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Einstieg 2009 mit 24, dual studiert als Mechaniker und Dipl.-Ing. (FH), bei einem Automobilkonzern. Einstiegsgehalt 12*3.500 plus Überstunden und Ergebnisbeteiligung.
2013 erster interner Wechsel, Führungskraft in 3 Schichten, 12*5.000 plus Schichtzulagen, Überstunden und Ergebnisbeteiligung (netto damals 4.500, wegen Nachtschichtzuschlages).
2017 Referent bei einem Generalbevollmächtigten, 12*6.500 plus Zulage, Ergebnisbeteiligung und persönlichem Bonus.
Seit 2020 Teamleiter, heute 12*8.730 plus pers. Bonus (20.000-50.000, derzeit im unteren Bereich).

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Angefangen mit einer Bankausbildung mit 19 und dann Bachelor und Master nebenberuflich (mit 28 abgeschlossen). Habe zuletzt im Financebereich (Treasury) eines großen Mittelständlers bzw. mittlerweile in einer Beteiligungsgesellschaft gearbeitet.

26:46 TEUR
27:55 TEUR (Jobwechsel)
28: 65 TEUR (Jobwechsel)
30: 72 TEUR + Bonus + Carry

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ich habe 3 Angebote auf dem Tisch, kann ja mal die Gehaltsentwicklung skizzieren. Bin 26.

  1. Angebot: AT Vertrag IGBCE, Einstieg jetzt 77k, in 4 Jahren 90k, nach 5 Jahren Bandmitte mit 95k. Überstunden abgegolten, 40-50h

  2. Angebot E12 IGBCE, Einstieg 65k, nach 2 Jahren 70k, nach 4 Jahren 75k. 37,5h Woche. Ca. 2 Wochen zusätzlicher Urlaub pro Jahr (Aussagen Kollegen)

  3. Angebot E12 IGM NRW, Einstieg ca. 53k, nach 2 Jahren 60k, nach 4 Jahren 67k, gerechnet mit 10% Leistungszulage, bei 35h Woche. Überstunden werden anfallen laut Chef also wahrscheinlich auch 2 Wochen extra frei.

Mit 30 könnte ich also je nach Job zwischen 67k und 90k verdienen, allerdings mit erheblich anderer WLB. Beim IGM Konzern besteht die Chance nach 3-5 Jahren und guter Leistung auf EG13 hochgestuft zu werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Er hat ja "mit Zulagen" geschrieben. Das könnte also ein Bundesministerium oder eine obere Bundesbehörde sein. Mit 30 geht das nicht, er hat wohl nicht auf die Überschrift des Threads geachtet.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2022:

Eingestiegen als Beamter in A9, berufsbegleitend den Master gemacht und in den höheren Dienst eingestiegen. Mittlerweile A14 und werde planmäßig A15 mit Zulagen die 5k netto in naher Zukunft knacken.

Seit wann wird man nach "Plan" A15?!

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Das Gehalt sollte aber auch immer in Relations zur Arbeitszeit gesetzt werden.
Und welchem "Stresslevel" man tagtäglich ausgesetzt ist

Im bin nach dem Studium vier Jahre bei einer T2-Beratung gewesen und fand die Work-Live-Balance schon sehr grenzwertig. Vor allem, wenn di Mandanten im Ausland (USA) sitzen.

Bin auch deswegen 2019 gewechselt und nun bei einem kleineren Mittelständler als Inhouse-Consultant tätig. Bin da im Endeffekt auch die ganze Abteilung.
Alles ist sehr persönlich/familiär. Vom Arbeiten und dem Umfeld (Kollegen) her echt "ein Traum". Allerdings auch auf Kosten des eigenen Gehaltes.

Verdiene knapp 55k bei einer 35 Stunden Woche. Werde kommenden Monat 30 und habe mir selber die Frage gestellt, ob der Wechsel im Nachhinein eine gute Entscheidung war.
Kann diese Frage aber eigentlich nur mit einem klaren JA beantworten.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Das kann man aus meiner Sicht hier nicht pauschalisieren.

Es gibt Menschen die eher den Stundenlohn optimieren möchten (ähnlich deiner Argumentation) und eben Menschen, die ihr absolutes Gehalt optimieren wollen.

Beide Argumente sind valide, aber eben auch unterschiedlich. Am Ende bezahlt das absolute Gehalt meinen Urlaub, Miete, etc. Das relative Gehalt im Gegensatz bringt aber den Einsatz ins Verhältnis. Pauschal zu sagen, dass "A" immer besser ist als "B", ist aus meiner Sicht falsch.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Das Gehalt sollte aber auch immer in Relations zur Arbeitszeit gesetzt werden.
Und welchem "Stresslevel" man tagtäglich ausgesetzt ist

Im bin nach dem Studium vier Jahre bei einer T2-Beratung gewesen und fand die Work-Live-Balance schon sehr grenzwertig. Vor allem, wenn di Mandanten im Ausland (USA) sitzen.

Bin auch deswegen 2019 gewechselt und nun bei einem kleineren Mittelständler als Inhouse-Consultant tätig. Bin da im Endeffekt auch die ganze Abteilung.
Alles ist sehr persönlich/familiär. Vom Arbeiten und dem Umfeld (Kollegen) her echt "ein Traum". Allerdings auch auf Kosten des eigenen Gehaltes.

Verdiene knapp 55k bei einer 35 Stunden Woche. Werde kommenden Monat 30 und habe mir selber die Frage gestellt, ob der Wechsel im Nachhinein eine gute Entscheidung war.
Kann diese Frage aber eigentlich nur mit einem klaren JA beantworten.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Das Gehalt sollte aber auch immer in Relations zur Arbeitszeit gesetzt werden.
Und welchem "Stresslevel" man tagtäglich ausgesetzt ist

Im bin nach dem Studium vier Jahre bei einer T2-Beratung gewesen und fand die Work-Live-Balance schon sehr grenzwertig. Vor allem, wenn di Mandanten im Ausland (USA) sitzen.

Bin auch deswegen 2019 gewechselt und nun bei einem kleineren Mittelständler als Inhouse-Consultant tätig. Bin da im Endeffekt auch die ganze Abteilung.
Alles ist sehr persönlich/familiär. Vom Arbeiten und dem Umfeld (Kollegen) her echt "ein Traum". Allerdings auch auf Kosten des eigenen Gehaltes.

Verdiene knapp 55k bei einer 35 Stunden Woche. Werde kommenden Monat 30 und habe mir selber die Frage gestellt, ob der Wechsel im Nachhinein eine gute Entscheidung war.
Kann diese Frage aber eigentlich nur mit einem klaren JA beantworten.

Krass T2 4 Jahre und jetzt 55k. Du verdienst ja nicht mal 50% von davor. Wie hast du es geschafft deine Kosten so plötzlich zu senken? Bin jetzt 2,5 Jahre bei eine Boutique UB, die aber ganz gut bezahlt. Plane auch schon ein Exit, aber dein Schnitt ist schon krass. Ich habe mich schon an einem Lebensstandard gewohnt, dass nicht so billig ist. Es hilft auch nicht wirklich, dass ich mitten in Frankfurt lebe…

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Das Gehalt sollte aber auch immer in Relations zur Arbeitszeit gesetzt werden.
Und welchem "Stresslevel" man tagtäglich ausgesetzt ist

Im bin nach dem Studium vier Jahre bei einer T2-Beratung gewesen und fand die Work-Live-Balance schon sehr grenzwertig. Vor allem, wenn di Mandanten im Ausland (USA) sitzen.

Bin auch deswegen 2019 gewechselt und nun bei einem kleineren Mittelständler als Inhouse-Consultant tätig. Bin da im Endeffekt auch die ganze Abteilung.
Alles ist sehr persönlich/familiär. Vom Arbeiten und dem Umfeld (Kollegen) her echt "ein Traum". Allerdings auch auf Kosten des eigenen Gehaltes.

Verdiene knapp 55k bei einer 35 Stunden Woche. Werde kommenden Monat 30 und habe mir selber die Frage gestellt, ob der Wechsel im Nachhinein eine gute Entscheidung war.
Kann diese Frage aber eigentlich nur mit einem klaren JA beantworten.

Respektable Entscheidung. Was hast du denn vorher verdient? Bei wie vielen Stunden? Wie ist deine zukünftige Gehaltsentwicklung nun?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 24.01.2022:

Eingestiegen als Beamter in A9, berufsbegleitend den Master gemacht und in den höheren Dienst eingestiegen. Mittlerweile A14 und werde planmäßig A15 mit Zulagen die 5k netto in naher Zukunft knacken.

Seit wann wird man nach "Plan" A15?!

Wenn du bei dem richtigen Dienstherr (Bund) sitzt ist das kein Problem. Hier bei uns dauert es nach dem Ref knapp 8 Jahre von A13 auf A15.

Wenn der entsprechenden Poster einer von den Leuten ist die mit 18/19 das duale Studium angefangen haben, mit 22/23 im gD A9 wurde und dann bis 24/25 seinen FOM Master gemacht hat dann kommt das gut hin mit Anfang 30 A15 zu werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Damit hast du deine eigene Frage ja schon beantwortet.
Erst gar nicht den Lebensstandard zu viel erhöhen, um die Hamsterradfalle zu vermeiden.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Krass T2 4 Jahre und jetzt 55k. Du verdienst ja nicht mal 50% von davor. Wie hast du es geschafft deine Kosten so plötzlich zu senken? Bin jetzt 2,5 Jahre bei eine Boutique UB, die aber ganz gut bezahlt. Plane auch schon ein Exit, aber dein Schnitt ist schon krass. Ich habe mich schon an einem Lebensstandard gewohnt, dass nicht so billig ist. Es hilft auch nicht wirklich, dass ich mitten in Frankfurt lebe…

antworten
DrSnuggels

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

2015 36k Einstieg als Trainee nach der Uni
2016 36k
2017 44k Übernahme aus Traineeship
2018 58k AG Wechsel Logistik -> Chemie
2019 62k
2020 68k
2021 72k
2022 81k + 9k Bonus AT

Personaler ohne Führungsverantwortung, vorher 37,5 nun 40 Stunden /Wochen. Beides wurde eher selten erreicht.... Stresslevel ist eher Peak-Abhängig

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 25.01.2022:

Damit hast du deine eigene Frage ja schon beantwortet.
Erst gar nicht den Lebensstandard zu viel erhöhen, um die Hamsterradfalle zu vermeiden.

Krass T2 4 Jahre und jetzt 55k. Du verdienst ja nicht mal 50% von davor. Wie hast du es geschafft deine Kosten so plötzlich zu senken? Bin jetzt 2,5 Jahre bei eine Boutique UB, die aber ganz gut bezahlt. Plane auch schon ein Exit, aber dein Schnitt ist schon krass. Ich habe mich schon an einem Lebensstandard gewohnt, dass nicht so billig ist. Es hilft auch nicht wirklich, dass ich mitten in Frankfurt lebe…

Da schreibt ja jemand der ziemlich viel Ahnung hat^^

Mit den Job hast du automatisch den „Lebensstandard“. Wer in IB oder UB so viele Stunden arbeitet (und auch so viel verdient), mietet keine Wohnung in der Pampa um 500€ pro Monat an Miete zu sparen. Die Zeit ist viel zu wertvoll. Die meisten kochen auch nicht unter der Woche, weil es zeitlich einfach nicht passt.

Finde schade, dass so viele die schon keine Ahnung von der Sache haben, so unreflektiert schreiben…

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 30.12.2021:

B.Sc. VWL
Standort München

Bin dieses Jahr 30 geworden und erreiche ein Jahreseinkommen von ca. 61k (all-in). Das ist wohl ziemlich Standard, wenn ich meinem Umfeld Glauben schenken soll.

10 Jahre Berufserfahrung oder gerade angefangen?

3 Jahre BE zu dem Zeitpunkt.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 26.01.2022:

Damit hast du deine eigene Frage ja schon beantwortet.
Erst gar nicht den Lebensstandard zu viel erhöhen, um die Hamsterradfalle zu vermeiden.

Krass T2 4 Jahre und jetzt 55k. Du verdienst ja nicht mal 50% von davor. Wie hast du es geschafft deine Kosten so plötzlich zu senken? Bin jetzt 2,5 Jahre bei eine Boutique UB, die aber ganz gut bezahlt. Plane auch schon ein Exit, aber dein Schnitt ist schon krass. Ich habe mich schon an einem Lebensstandard gewohnt, dass nicht so billig ist. Es hilft auch nicht wirklich, dass ich mitten in Frankfurt lebe…

Da schreibt ja jemand der ziemlich viel Ahnung hat^^

Mit den Job hast du automatisch den „Lebensstandard“. Wer in IB oder UB so viele Stunden arbeitet (und auch so viel verdient), mietet keine Wohnung in der Pampa um 500€ pro Monat an Miete zu sparen. Die Zeit ist viel zu wertvoll. Die meisten kochen auch nicht unter der Woche, weil es zeitlich einfach nicht passt.

Finde schade, dass so viele die schon keine Ahnung von der Sache haben, so unreflektiert schreiben…

aha und was hat das eine mit dem anderen zu tun? Wenn du quasi nie zu Hause bist reichen auch 1-2 Zimmer (nicht jeder muss in MUC wohnen)... Auch beim Firmenwagen muss es nicht der 5er BMW sein, bzw. in der Innenstadt ist es sowieso egal: Bahn & Flughafenanbingung sind vorhanden und in der Beratung ist das sowieso angenehmer als am Donnerstag Nachts um 23 Uhr völlig fertig mit dem Auto heim zu fahren. In der Zeit als ich massiv gereits bin habe ich am meisten Geld zur Seite gelegt: relativ günstig gewohnt und zum Geld Ausgeben hatte ich sowieso keine Zeit.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Glückwunsch, dass du mit deinem Leben und dem Lebensstil zufrieden bist.

Du hast aber sicher auch Verständnis, dass es Leute gibt, die sich mehr gönnen wollen. :-)

Zurück zum Thema: Ich (31 Jahre) wohne mit meiner Partnerin (29) in München. Ich verdiene ca. 130k all-in und meine Freundin zwischen 90-95k. Damit können wir natürlich auch sehr gut leben. Die nächsten Gehaltssprünge werden allerdings schwierig für uns, da es jeweils mit deutlich mehr Verantwortung verbunden sein wird.

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Das wär nix für mich.
Ich bin 45 und verdiene 70tsd und will nicht noch was anderes. Freizeit und Familie ist mir wichtiger. Unser Traumhaus kostet mich 1100€ und zum Leben verbrauchen wir unser gesamtes Haushaltseinkommen (Frau in Teilzeit plus Kindergeld) von 5000€ Netto. Wir sind aber dennoch sparsam und clever was ausgaben angeht. Dafür Leben wir mit 5000€ sehr luxuriös aufgrund dessen das wir zum Beispiel für einen Urlaub nur 3000€ zahlen und andere 6000€ für exakt das gleiche bezahlen. Weil wir für ein neues Badezimmer schwarz 6000€ zahlen und die anderen 25.000€ für das gleiche Bad. Das maximum aus dem rausholen was nur möglich ist ohne zu verschwenden ist unser Ding. So sparsam wie Du zu leben würde für uns bedeuten das wir unsere Freizeit das Leben zu genießen für die Arbeit aufgeben würden und dazu noch umsonst zu arbeiten da wir ja vom verdienten Geld nichts ausgeben. Das ist jetzt nicht böse gemeint aber in Deinem Fall empfehle ich Dir Harz 4 um einem Menschen der Deinen Arbeitsplatz dringender benötigt abzugeben. Du hast ja noch Deine Selbstständigkeit. Denk mal wirklich darüber nach.

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

Wie hat man eine Wohnung in FFM für 400 EUR?

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Einstieg im Ruhrgebiet mit 25 Jahren:

Einstieg 42 K

  1. Jahr 43,5 k
  2. Jahr 47 k
  3. Jahr 59k nach Wechsel und Beförderung

Branche: Tax

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

Danke fuer deine Empfehlung!

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

Lol sick!

Ich habe alleine 700 Miete und insgesamt 1300€ Fixkosten. Weniger geht einfach nicht.. Es sei denn ich koche mir jeden Tag mein Essen vor, statt in die Kantine zu gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

380€ für das komplette Leben außer Miete ist nicht frugal (=sparsam), das ist ärmlich. Frugal heißt, so zu Leben wie man möchte, und für gleichen Zweck weniger Geld auszugeben. Heißt: kleinerer Gebrauchtwagen statt 4er BMW Leasing, Essen selbst kochen und nicht bestellen, günstiges Smartphone auch mal länger als 2 Jahre nutzen, nicht Kleidung kaufen die man eh nicht trägt etc. Das verstehen leider viele Menschen falsch, frugal mit komplettem Verzicht auf Leben gleichzusetzen. 380€ ist unter Hartz4 Satz. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach >90%, dass deine Hobbys nicht zufällig so supergünstig sind, dass man mit 380€ für ALLES hinkommt, sondern dass du dir absichtlich einen absparst. Nenn es bitte geizig, oder was auch immer, aber nicht frugal. Denn dadurch wirfst du die Leute in schlechtes Licht, die wirklich frugal leben

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Verdiene mit 25 Jahren 67k durch den Job und 15k in meiner Selbstständigkeit. Wohne in Frankfurt, Wohnung kostet ca. 420 Euro und für's Leben brauche ich etwa 380 Euro im Schnitt. Ich lebe insgesamt gerne und gut frugal - kann das nur empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

So mein Verdienst seit Uni-Abschluss (Dipl. Ing.):
Alles beim gleichen Arbeitgeber. Konzern in der IGM. Bayern aber nicht München.
Im Durchschnitt habe ich sicher 2h pro Woche im Mittel immer mehr gearbeitet und auszahlen lassen. In den Jahren 2016 und 2020 war es extremer mit den Überstunden. Seit 2016 habe ich einen 40h Vertrag davor waren es 35h pro Woche.
Jahresgehalt inkl. Überstundenauszahlung und sonstigen üblichen tariflichen Sonderzahlungen.

Jahr Jahresgehalt (in tsd Euro)
2012 31,0 (Berufseinstieg, nur 7 Monate im Jahr gearbeitet)
2013 56,5
2014 65,5
2015 68,0
2016 93,0 Umstieg von 35h auf 40h Woche
2017 103,5
2018 110,5
2019 126,5
2020 117,5
2021 121,0

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 28.11.2016:

Hey,

mal neben dem "Euer Gehalt nach 4 Jahren" Thread, wo viel Unsinn geschrieben wird:

Was für ein Gehalt ist bei einem durchschnittlichen Akademiker im Bereich Wiwi/BWL/W.Ing in der Industrie mit ca 30 Jahren drin?

Durchschnittlich heißt normaler Bachelor, normaler Master -> Einstieg mit ca 25 in den Beruf.

Stink normale Profile also auch FH, non Target, nicht 1,0 Schnitt etc. Einfach ein solides Profil. Arbeitgeber Richtung Dax30 etc.

Leistung in der Arbeit selbst auch durchschnittlich

Ich verdiene mit 32 Jahren 117.000 Euro jährlich.

102.000 Euro fix plus circa 15.000 Euro variabler Anteil mit ordentlicher Zielerreichungsquote.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ich verdiene 105k all in mit 29 Jahre alt, ein Sprung wird aber schwierig. Kann 70% von meinem Gehalt sparen (bald ein bisschen weniger, da ich eine Wohnung mit hohe Tilgungsrate gekauft habe). Bin sehr zufrieden.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Alter: 36
Abschluss: Mechaniker, Dipl.-Ing., M.B.A.
Branche: Automobil
Berufserfahrung: 13 Jahre
Aktuelle Stelle: Teamleiter

Gehalt (all incl.):

  • 2009: 45.000,- [Sachbearbeiter]
  • 2012: 65.000,- (Kauf 1. Immobilie, dadurch +6.000,- Mieteinnahme) [Sachbearbeiter]
  • 2017: 90.000,- (6.000,- Miete, Kauf 2. Immobilie, dadurch +6.000,- Mieteinnahme, Kauf ETW) [Vorstandsreferent]
  • 2020: 130.000,- (12.000 Miete, Start Depot) [Teamleiter]
  • 2022: 115.000,- (Halbleiterkrise senkt den Bonus) (12.000,- Miete + 21.000 Vermietung ETW, Kauf EFH, +3.000,- Dividenden)

Außer tarifliche Anpassung, wird das Gehalt nicht mehr steigen, da ich einerseits die (Karriere-)Ambition nach meiner Assistententätigkeit "verloren" habe, andererseits sowieso mehr als genug Gehalt erhalte und dieses "nur" noch zu investieren versuche... Finanziell hatte ich am Ende des normalen Tarifs (90.000,-) ausgesorgt, alles darüber hinaus, also die Gehaltserhöhungen plus Mieten und Dividenden, geht in die bAV oder wird anderweitig investiert.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 02.02.2022:

Das wär nix für mich.
Ich bin 45 und verdiene 70tsd und will nicht noch was anderes. Freizeit und Familie ist mir wichtiger. Unser Traumhaus kostet mich 1100€ und zum Leben verbrauchen wir unser gesamtes Haushaltseinkommen (Frau in Teilzeit plus Kindergeld) von 5000€ Netto. Wir sind aber dennoch sparsam und clever was ausgaben angeht. Dafür Leben wir mit 5000€ sehr luxuriös aufgrund dessen das wir zum Beispiel für einen Urlaub nur 3000€ zahlen und andere 6000€ für exakt das gleiche bezahlen. Weil wir für ein neues Badezimmer schwarz 6000€ zahlen und die anderen 25.000€ für das gleiche Bad. Das maximum aus dem rausholen was nur möglich ist ohne zu verschwenden ist unser Ding. So sparsam wie Du zu leben würde für uns bedeuten das wir unsere Freizeit das Leben zu genießen für die Arbeit aufgeben würden und dazu noch umsonst zu arbeiten da wir ja vom verdienten Geld nichts ausgeben. Das ist jetzt nicht böse gemeint aber in Deinem Fall empfehle ich Dir Harz 4 um einem Menschen der Deinen Arbeitsplatz dringender benötigt abzugeben. Du hast ja noch Deine Selbstständigkeit. Denk mal wirklich darüber nach.

Nennt sich auch Steuerhinterziehung. Wenn ich keine Steuern zahlen würde, könnte ich auch viel besser leben, aber so unsozial bin ich nicht.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Wie & wo arbeitest du? Arbeitsbelastung?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2022:

Ich verdiene 105k all in mit 29 Jahre alt, ein Sprung wird aber schwierig. Kann 70% von meinem Gehalt sparen (bald ein bisschen weniger, da ich eine Wohnung mit hohe Tilgungsrate gekauft habe). Bin sehr zufrieden.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Wie kommt man eigentlich darauf, von 5 - 10 % Steigerung pro Jahr auszugehen? Das erzählen die Arbeitgeber vielleicht im Rahmen der Bewerbung. In der Realität muss man außerhalb der großen Konzerne darum kämpfen, überhaupt einen Inflationsausgleich zu erhalten. Gehaltssteigerungen gibt es eigentlich größenteils nur bei einem Wechsel. Die Unternehmen geben tausend mal lieber 250.000 € für den externen Berater aus als ihn für 90.000 € fest anzustellen.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Deswegen alle 1-2 Jahre den Job wechseln ;)

WiWi Gast schrieb am 17.02.2022:

Wie kommt man eigentlich darauf, von 5 - 10 % Steigerung pro Jahr auszugehen? Das erzählen die Arbeitgeber vielleicht im Rahmen der Bewerbung. In der Realität muss man außerhalb der großen Konzerne darum kämpfen, überhaupt einen Inflationsausgleich zu erhalten. Gehaltssteigerungen gibt es eigentlich größenteils nur bei einem Wechsel. Die Unternehmen geben tausend mal lieber 250.000 € für den externen Berater aus als ihn für 90.000 € fest anzustellen.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 17.02.2022:

Wie kommt man eigentlich darauf, von 5 - 10 % Steigerung pro Jahr auszugehen? Das erzählen die Arbeitgeber vielleicht im Rahmen der Bewerbung. In der Realität muss man außerhalb der großen Konzerne darum kämpfen, überhaupt einen Inflationsausgleich zu erhalten. Gehaltssteigerungen gibt es eigentlich größenteils nur bei einem Wechsel. Die Unternehmen geben tausend mal lieber 250.000 € für den externen Berater aus als ihn für 90.000 € fest anzustellen.

Trainee mit 25 -> 60k
Wechsel mit 27 -> 75k
Wechsel mit 29 -> 100k
Wechsel mit 32 -> 120k

Wechseln hilft enorm. Ansonsten geht es nur über Stufenaufstieg o.ä.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 17.02.2022:

Wie kommt man eigentlich darauf, von 5 - 10 % Steigerung pro Jahr auszugehen? Das erzählen die Arbeitgeber vielleicht im Rahmen der Bewerbung. In der Realität muss man außerhalb der großen Konzerne darum kämpfen, überhaupt einen Inflationsausgleich zu erhalten. Gehaltssteigerungen gibt es eigentlich größenteils nur bei einem Wechsel. Die Unternehmen geben tausend mal lieber 250.000 € für den externen Berater aus als ihn für 90.000 € fest anzustellen.

250.000 auf 2 Jahre für nen Berater sind nunmal immer noch billiger als jährlich 90k die nächsten 40 Jahre für nen Sachbearbeiter der sich während der Arbeitszeit hier im Forum rumtreibt, kommentiert das er max 3/4 Stunden am Tag ausgelastet ist und beim Wort "Überstunden" bereits mit den Ohren wackelt und laut Betriebsrat ruft.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Wie viel Bonus hast du denn real ?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2022:

mit 27 Jahren Master BWL und einem Einstiegsgehalt von 40k
mit 30 Jahren dann bei 52k
mit 32 Jahren Firmenwechsel 60k fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 20k)
mit 35 Jahren 65 fix plus Firmenwagen (Bonus bis zu 60k)

alles in München/Umland

Klingt realistisch. Welche Branche und Funktion?

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Achtung, Wilde Fahrt vorraus!

Alter: 33
Abschluss: Bacher of Science, WiWi
Branche: Steuern
Berufserfahrung: In dieser Branche keine
Aktuelle Stelle: Teamleiter IT Agentur

Angaben anfangs Brutto/Monat bei 12 Gehältern. Hab anfangs nur monateweise bei AGs verbracht.
Große ostdeutsche Stadt.

  • <25 Mittelmäßiger Wiwi Bachelor ohne Praktika
  • 26 - 27 nix
  • 27 3m 400,- (Unseriöses Maklergedöns Praktikum)
  • 27 3m 2.000,- (Unseriöses Maklergedöns VZ)
  • 27 6m 1.500,- (Unseriöses Maklergedöns VZ, Zitat: "Die 500,- waren ein Provisionsvorschuss um dich zu motivieren")
  • 28 4m 1.500,- (Immernoch unseriöses Maklergedöns VZ)
  • 28 8m nix
  • 29 4m 1.850,- (Zeitarbeit Bank)
  • 29 3m nix
  • 29 4m 2.500,- (Steuerassi in winziger RA Kanzlei, einziger männlicher Mitarbeiter und einziger U50 zwischen Eso-Frührentnerinnen die den ganzen Tag ionisiertes Wasser saufen und EMS für Fitness halten)
  • 29-30 4m nix
  • 30 29k (Manueller Tester IT Agentur)
  • 31 40k (Nach Jahresgespräch, ansonsten alles gleich)
  • 32 45k (Gefordert 54k, Testautomatisierung, seit 6m Teamleiter, Team zu diesem Zeitpunkt leider pulverisiert: 1mal gekündigt, 1mal gefeuert, 1mal chronisch krank)
  • 32 50k (von GF angehoben, nachdem ich meinen Line Manager gefragt habe ob das Angebot von oben ein Scherz sein soll ist er proaktiv zur GF marschiert, Ehrenmann)
  • 33 50k (vorerst Team wieder auf 3 Leute angewachsen, Teamleiterkollegin bekam 56k, nächste Verhandlung Richtung 60k, ähnliche Stellen gehen bis 72k)
antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Lehrer für Mathematik und Physik A13 - 30 Jahre alt.

Verheiratet. 56k brutto - Da Beamter eher so Durchschnittswert 64k brutto.

Lebe in Leipzig und bin dadurch weit über den Durchschnitt.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

IGBCE Trainee:

25 Einstieg mit 57k
27 1. Stelle E12 mit 67k
29 72k
31 78k

Mir wurde schon mehrfach der Wechsel zu AT nahegelegt aber ich hab abgeblockt. Verdiene mehr als genug, v.a. zusammen mit meiner Frau. Habe >40 Tage Urlaub und arbeite weniger als 40h die Woche, das ganze 3-4 mal aus dem HO.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

32, Ausbildung + Betriebswirt
Wohnort: Raum Darmstadt

2015: 40k
2016: 42k
2017: 52k (Jobwechsel)
2018: 54k + Bonus (ca. 10k) Teamleiter mit 3 MA
2019: 58k + Bonus (ca. 10k) Teamleiter mit 3 MA
2020: 58k + Bonus (ca. 10k) Teamleiter mit 3 MA
2021: 70k + Firmenwagen (5er BMW) + Bonus (Jobwechsel)

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Anfang 30, Angaben inkl. variablem Anteil:

  • 45k
  • 50k
  • 65k
  • 70k
  • 80k
  • 110k
  • 125k (+ Dienstwagen)
antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

31, B.Eng. Elektrotechnik, 14 Semester für Bachelor gebraucht (nur gezockt und gegammelt, richtig parasitärer Lebensstil), hätte niemals gedacht, dass aus mir mal einigermaßen i.O. Typ wird. Jedes Kind wird tatsächlich mal erwachsen.

27: 53k Dienstleister Automotive
28: 58k Dienstleister Automotive ANÜ beim OEM
29: 74k Dienstleister Automotive ANÜ beim OEM (Branchenzuschlag nach 16 Monaten)
30: 75k Dienstleister Automotive ANÜ beim OEM
31: 80k Senior Ingenieur OEM

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Bin im Bereich Logistik & Supplychain als Projektleiter für ein Handelsunternehmen im
Süden Deutschlands tätig. Berufseinstieg erfolgte mit 25 als Trainee. Aktuell keine Führungsverantwortung aber für die nächste Zeit durchaus vorstellbar.

25: 48k
26: 54k
27: 58k
28: 66k
29: 72k
30: 84k

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Interessanter Austausch, gerne auch mein Beitrag dazu (Tätigkeit im Personalmanagement):
Abschluss: Master Wiwi an deutscher Uni
Einstieg mit 26 im Mittelstand als Junior Personalreferentin: 43.000
Nach 2-3 Jahren Anstieg auf 50.000 Euro
Mit 30 in IGM Konzern als HR Business Partner, 72.000
Nun mit 33 liegt Gehalt bei 78.000 und 35 Wochenstunden.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Mit 25,5 Jahren Einstieg in der big 4.Mit 28 nun bei 81k in der UB, allerdings nicht ganz so dynamisch mit ca. 45-50 Wochenstunden wie klassische UBs.

Ich erhoffe mir mit 30 eine Spezialistenstelle in der Industrie im Raum Stuttgart zu ergattern. Bin zwar in einer beruflichen Nische mit wenigen Stellen auf dem Markt, aber durchaus (aktuell) v. A. bei den großen Playern sehr gefragt...

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Alter 30
Abschluss: M. Sc. BWL /Steuerberater

2016: 40k Einstieg WP / Tax assi
2017: 44k
2018: 53k Wechsel Industrie
2019: 56k
2020: 56k
2021: 58k
2022: 90k StB Examen / Wechsel

Durch den letzten Sprung zufrieden mit dem Gehalt.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 03.05.2022:

Alter 30
Abschluss: M. Sc. BWL /Steuerberater

2016: 40k Einstieg WP / Tax assi
2017: 44k
2018: 53k Wechsel Industrie
2019: 56k
2020: 56k
2021: 58k
2022: 90k StB Examen / Wechsel

Durch den letzten Sprung zufrieden mit dem Gehalt.

Bist du mit dem Examen zurück in die Steuerberatung gewechselt? Glückwunsch zu dem großen Gehaltssprung!

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 03.05.2022:

Alter 30
Abschluss: M. Sc. BWL /Steuerberater

2016: 40k Einstieg WP / Tax assi
2017: 44k
2018: 53k Wechsel Industrie
2019: 56k
2020: 56k
2021: 58k
2022: 90k StB Examen / Wechsel

Durch den letzten Sprung zufrieden mit dem Gehalt.

Bist du mit dem Examen zurück in die Steuerberatung gewechselt? Glückwunsch zu dem großen Gehaltssprung!

Nein weiterhin IGM Industrieunternehmen

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

25: BWL B.Sc. 44k
26: 50k
27: 52k
28: 54k
29: IGM 81k
30: 84k
31: FAANG 280k USA

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 18.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

Expat ist bei weitem nicht mehr in jeder Firma eine Goldgrube. Bei mir im DAX-Konzern ist es ähnlich wie beim Vorposter, man bekommt ein normales Gehalt (ggf. mit Aufschlägen zum Ausgleich von Lebenshaltungskosten) plus Wohnung und ein paar kleine Goodies. Aber im Endeffekt ist es ungefähr +/- 0. Kommt ein partner mit der sich noch selber einen Job vor Ort suchen nuss zahlt man effektiv oft sogar drauf. In den USA hat man unter dem Strich bspw. 20 - 40 % weniger als ein local auf gleicher Stelle, weil der Kaufkraftausgleich viel geringer ist als der Gehaltsunterschied zwischen D und USA (dafür hat man allerdings weiterhin deutschen Kündigungsschutz und Urlaubsanspruch, etc.).

Die Firma hat die Anzahl der Expats deutlich verringert und sieht das ganze jetzt eher so, dass die Leute die das machen wollen doch glücklich sein können dass die Firma ihnen die Möglichkeit gibt sich selbst zu verwirklichen. Und nicht dass man "Schmerzensgeld" bekommt weil man einen Auslandseinsatz auf sich nimmt.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

Expat ist bei weitem nicht mehr in jeder Firma eine Goldgrube. Bei mir im DAX-Konzern ist es ähnlich wie beim Vorposter, man bekommt ein normales Gehalt (ggf. mit Aufschlägen zum Ausgleich von Lebenshaltungskosten) plus Wohnung und ein paar kleine Goodies. Aber im Endeffekt ist es ungefähr +/- 0. Kommt ein partner mit der sich noch selber einen Job vor Ort suchen nuss zahlt man effektiv oft sogar drauf. In den USA hat man unter dem Strich bspw. 20 - 40 % weniger als ein local auf gleicher Stelle, weil der Kaufkraftausgleich viel geringer ist als der Gehaltsunterschied zwischen D und USA (dafür hat man allerdings weiterhin deutschen Kündigungsschutz und Urlaubsanspruch, etc.).

Die Firma hat die Anzahl der Expats deutlich verringert und sieht das ganze jetzt eher so, dass die Leute die das machen wollen doch glücklich sein können dass die Firma ihnen die Möglichkeit gibt sich selbst zu verwirklichen. Und nicht dass man "Schmerzensgeld" bekommt weil man einen Auslandseinsatz auf sich nimmt.

Dann sieht es in der Schweiz wohl noch besser aus. Bei uns gibt‘s weiterhin lukrative Expatverträge und schlechter steht da definitiv keiner da!

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Mit 27: Einstieg als Consultant 52.000
Mit 30: Beförderung zum Senior 70.000 + Dienstwagen
Mit 31: Jobwechsel 94.000 + Dienstwagen mit sicherer Erhöhung bis 110.000 innerhalb von zwei Jahren

Hätte niemals gedacht, dass ich diesen Weg innerhalb von 4 Jahren schaffe.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Es gibt halt nicht nur die cost of living adjustment sondern auch die quality of living adjustment …

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

2021 Einstieg mkt 25: 55k
2022: 65k

40h Arbeitszeit IT-Beratung

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

Ich bin der, der gefragt: kann dir versprechen, es geht hier Null um Neid, sondern um Wissenstransfer.

Quality of life wurde hier jetzt einige Male erwähnt: geht man aber bewusst nicht zu Ländern hin, wo es relativ zu DE die Lebensqualität eine andere ist? Wenn das die Karriereentwicklung fördert, warum nimmt man diese "Einbußen" in Kauf bzw. warum muss der AG hier aktiv jemand "entschädigen"?

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

Ich bin der, der gefragt: kann dir versprechen, es geht hier Null um Neid, sondern um Wissenstransfer.

Quality of life wurde hier jetzt einige Male erwähnt: geht man aber bewusst nicht zu Ländern hin, wo es relativ zu DE die Lebensqualität eine andere ist? Wenn das die Karriereentwicklung fördert, warum nimmt man diese "Einbußen" in Kauf bzw. warum muss der AG hier aktiv jemand "entschädigen"?

Meistens bemüht sich der AG aber ja, dass die Lebensqualität im Falle eines Umzuges in ein Entwicklungs-/Schwellenland trotzdessen nicht sinkt - meist eher im Gegenteil. Bsp aus dem Familienkreis: Ingenieur eines großen Automobilherstellers, in Deu ca 80k pa, nun Expat in China. Gehaltstechnisch keine große Änderung, aber Kiddies gehen auf trilinguale Schule (mehrere T€ pro Monat Schulgeld), Wohnen in einer Gated Community im großzügigen, schicken Haus (ca 8000€ Miete pro Monat) etc.

Da meine Freundin ich auch bald die 30 knacken hier noch meinen Senf dazu:

  • Master BWL, Einstieg im Konzern, Marketing, ca 48k pa, nach 2 Jahren bzw jetzt ca 59k

  • Master BWL, Einstieg im Konzern, Sales Trainee Diagnostik, IGM EG 8 ca 60k all incl, nach zwei Jahren ca 85k incl Bonus (35%), nach Jobwechsel 95k incl Bonus (wenige Prozent)
antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

Ich bin der, der gefragt: kann dir versprechen, es geht hier Null um Neid, sondern um Wissenstransfer.

Quality of life wurde hier jetzt einige Male erwähnt: geht man aber bewusst nicht zu Ländern hin, wo es relativ zu DE die Lebensqualität eine andere ist? Wenn das die Karriereentwicklung fördert, warum nimmt man diese "Einbußen" in Kauf bzw. warum muss der AG hier aktiv jemand "entschädigen"?

Meistens bemüht sich der AG aber ja auch, diese "Einbußen" wieder wettzumachen - Beispiel in der Familie: Ingenieur Automobilindustrie, in Deu ca 80k, Expat in China, keine größere Gehaltssteigerungen, dafür wird aber die Miete eines Hauses in einer Gated community übernommen (ca 8k pro Monat), das Schulgeld für die Kiddies (trilingual, mehrere T€ pro Monat) etc.

Da meine Partnerin und ich auch bald die 30 knacken hier noch unseren Senf dazu:

-jeweils Master BWL, jeweils Einstieg in Konzern, einmal Marketing ca 48k Kommunikationsbranche, einmal Sales Trainee IGM EG 8 ca 60k all in Diagnostikbranche, nach 2 Jahren ca 58k Marketing, ca 85k incl Bonus (Sales, ca 30%), kürzlich noch einmal gewechselt, knappe 100k bei wenigen Prozentpunkten Bonus

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

Ich bin der, der gefragt: kann dir versprechen, es geht hier Null um Neid, sondern um Wissenstransfer.

Quality of life wurde hier jetzt einige Male erwähnt: geht man aber bewusst nicht zu Ländern hin, wo es relativ zu DE die Lebensqualität eine andere ist?

Also bleibt man dann nur in Nordamerika, Nordeuropa/Westeuropa und down under? Als junge Führungskraft wäre es in unserem Konzern dann allerdings schwierig Erfahrungen zu sammeln, denn als Jung CFO übernimmt man nicht Länder wie die UK. In Europa gingen vielleicht noch die nordischen Länder aber sonst gegen Jung CFO‘s nach Lateinamerika, Asien oder Osteuropa.

Wenn das die Karriereentwicklung fördert, warum nimmt man diese "Einbußen" in Kauf bzw. warum muss der AG hier aktiv jemand "entschädigen"?

Würdest du dann auch argumentieren, dass man dankbar sein soll, dass der AG im Innland überhaupt ein ok Gehalt zahlt, weil der Job der Karriereentwicklung fördert? Warum soll ich Einbußen in Kauf nehmen? Ich habe einen fairen Arbeitgeber der nie auf die Idee kommen würde keine Quality of Life adjustment zu zahlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Ausbildung:
Industriekaufmann
Bachelor of Arts (BWL)
Master of Arts (BWL)

Job:
Vendor Manager eCommerce in Muc

Gehalt:
2019: 50k (Einstieg August)
2020: 68k
2021: 98k (Kündigung & Wechsel in anderes Unternehmen)
2022: 70k fix + 50k variabel

antworten
WiWi Gast

Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Meine Freundin und ich sind 27 und 26, aber dank Tarifvertrag bzw. Angleichung AT kann man schon ausrechnen was wir mit 30 kriegen:

Mit 30 bei mir: 87k fix + 8k Bonus
Mit 30 bei ihr: 75k fix + 10k Schichtzulage bzw. 5k netto

Aktuell bei mir: 77k fix + 7k Bonus
Aktuell bei ihr: 60k fix + 8k Schichtzulage bzw. 4k netto

antworten
WiWi Gast

Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

27: Masterabschluss BWL Einstieg Mittelstand ->45k
29: Wechsel Dax-Konzern --> 72k
33: Alle Stufen auf Tarif-Ebene durchlaufen -->ca. 96k (mit Gewinnbeteiligung)
34: Expat nach China -->ca. 230k + Wohngeld (4300Euro pro Monat)

Automobilindustrie strat. Facheinkauf.

Wie kommt der Sprung als expat zustande?
Bei uns im Konzern beispielsweise bleibt das Gehalt gleich, die Firma übernimmt weiterhin die Anwartschaft auf die Sozialversicherung, zahlt Rentenbeiträge usw. allerdings bekomme ich noch diverse Zuschläge was dann je nach Land zwischen +10-40% ist.

Nich der Poster in China aber grosse Sprünge als Expat sind doch normal? Mein Gehalt hat sich um 50% erhöht (Schweiz >> Emerging Market). Weniger Steuern, quality of living Zuschläge, communication/transport/bank expenses Zuschläge, one off expenses …. und mein Gehalt war natürlich in der Schweiz schon hoch sodass es für uns so gut wie nie cost of living Zuschläge gibt. Ist für Entsendungen aus Deutschland sicherlich etwas anders.

was ich nicht verstehe: warum / wofuer bekommt man die 50% on top? Teurer als in der Schweiz wird's wohl in keinem Emerging Market sein.
Schmerzensgeld? Ist aber ja keine Bestrafung, sondern ja auch wohl eine persoenlich Entscheidung dahinzugehen.

Du kriegst erstmal Entschädigung für Mehrkosten (Kommunikation/Bank/One-off).

Dann für die Quality of Life. Ich finde es definitiv gerecht da entschädigt zu werden. Das Leben in developing/emerging markets ist extrem anstrengend.

Dann ist es bei uns noch so, dass wir etwas weniger Steuern zahlen.

Deine Antwort klingt ehrlich gesagt ein wenig nach Neid, dass es solche Verträge von Deutschland aus seltener gibt. In der Schweizer Pharmabranche ist es normal.

Ich bin der, der gefragt: kann dir versprechen, es geht hier Null um Neid, sondern um Wissenstransfer.

Quality of life wurde hier jetzt einige Male erwähnt: geht man aber bewusst nicht zu Ländern hin, wo es relativ zu DE die Lebensqualität eine andere ist?

Also bleibt man dann nur in Nordamerika, Nordeuropa/Westeuropa und down under? Als junge Führungskraft wäre es in unserem Konzern dann allerdings schwierig Erfahrungen zu sammeln, denn als Jung CFO übernimmt man nicht Länder wie die UK. In Europa gingen vielleicht noch die nordischen Länder aber sonst gegen Jung CFO‘s nach Lateinamerika, Asien oder Osteuropa.

Wenn das die Karriereentwicklung fördert, warum nimmt man diese "Einbußen" in Kauf bzw. warum muss der AG hier aktiv jemand "entschädigen"?

Würdest du dann auch argumentieren, dass man dankbar sein soll, dass der AG im Innland überhaupt ein ok Gehalt zahlt, weil der Job der Karriereentwicklung fördert? Warum soll ich Einbußen in Kauf nehmen? Ich habe einen fairen Arbeitgeber der nie auf die Idee kommen würde keine Quality of Life adjustment zu zahlen.

Ich kenne 2 Beispiele aus Familie/Bekanntenkreis und eins kann ich selbst beitragen.

Familie ging nach USA, das aktuelle Gehalt wurde an das Gehalt vor Ort (Palo Alto) angepasst, da wurde so eine interne cost of living Tabelle rangezogen und halt Euro in Dollar. Dazu wurde weiterhin in DE Sozialversicherung durch die Firma bezahlt. On top gab es dann noch: Free Housing (mehrere k$), privat Schulen für 3 Kinder (mehrere k$), mehrere Freiflüge in Business für die ganze Familie... Alles in allem hat man hier also Plus gemacht, da man sozusagen 1:1 dasselbe verdient hat wie in DE, musste aber in DE keine Abgaben zahlen, in den USA bleibt netto mehr über und Schulgeld, Haus und Flüge wurden komplett bezahlt.

Ich selbst wurde Anfang meiner Karriere nach Japan versetzt für 2 Jahre (ich spreche fließend japanisch und habe japanische Wurzeln). Unterschied zu meinem Onkel war, dass ich nicht wollte, aber gebraucht wurde. Hatte meine Freundin in DE die selbst gearbeitet hat und nicht mit konnte, da brachten mir auch Freiflüge nur bedingt was. Die Firma hat sich daher sehr gestreckt und mir eine Beförderung nach Beendigung des Projekts (2 Jahre) angeboten + mir während der Zeit in Japan 20% extra Bonus auf das umgerechnete Gehalt. Neben den Goodies wie Wohnung und Flüge. Finanziell also sehr attraktiv vor allem durch die Beförderung bei Rückkehr.

Mein Bekannter ist Fluglotse also mal was ganz anderes und ist für 2 Jahre nach Dubai "ausgeliehen worden". Die haben dort den neuen Flughafen sozusagen flugsicherungstauglich gemacht und Dubai wollte da gerne Unterstützung aus Deutschland wieso auch immer. Mein Bekannter hat sich dann freiwillig gemeldet und wurde genommen. 250.000 Jahresgehalt bei gefühlt 0% Steuern, Wohnung gestellt, Taxiservice gestellt usw. Also der sagte mal von den 250k hat er gefühlt 230k gespart. Hat sich finanziell richtig gelohnt, sozial gesehen eher nicht. Aber mit jetzt 400k+ mehr auf der hohen Kante lässt es sich glaube ich ganz gut aushalten.

antworten

Artikel zu BWL

Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

Wissenschaftlicher BWL-Diskurs über den Weihnachtsmann

Lichtstrahlen fallen aus einem Fenster einer Hütte im verschneiten Wald.

Eine Abhandlung zum aktuellen Diskurs in der Bescherungswirtschaftslehre (BWL) über Substituierbarkeit, Komplementarität oder Indifferenz von Weihnachtsmann und Christkind.

Klausuren mit Lösungen: Uni Tübingen, BWL und VWL

Uni-Teil des Universal-Logos.

Die Homepage der Freien Fachschaft Wirtschaftswissenschaften an der Uni Tübingen bietet BWL und VWL-Klausuren mit Lösungen sowie eine Vielzahl von Materialien aus den Bereichen VWL und Wirtschaftsinformatik.

Beste Job-Aussichten für BWL-Absolventen

BWL-Jobaussichten: Eine Lupe vergrößert die Buchstaben BWL, der Abkürzung für Betriebswirtschaftslehre.

Die besten Job-Aussichten haben BWL-Absolventen in Deutschland. 31 Prozent der Unternehmen gaben an, dass betriebswirtschaftliche Abschlüsse in ihrem Unternehmen aktuell am stärksten nachgefragt werden. Nur 13 Prozent der Arbeitgeber glauben jedoch, dass Hochschulen die Studenten für die Arbeitswelt entsprechend vorbereiten.

BWL-Studie: Fit fürs Business mit dem Bachelor?

Frau, Sprung, Fitness,

Befragungen von Masterstudierenden, Professoren und Absolventen im Fach BWL zeigen: Die Chancen auf einen Berufseinstieg nach dem Bachelor sind besser als gedacht.

Formelsammlung Betriebswirtschaftliche von Vahlen

Ein E-Book von kindle mit polnischer Schrift.

Der Vahlen Fachverlag für wirtschaftswissenschaftliche Studienliteratur schenkt jedem Besucher zum Relaunch des Internetauftritts eine betriebswirtschaftliche Formelsammlung als E-Book.

Gehaltsstudie Diplom-Kaufleute 2010

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Das Bruttomonatseinkommen von Diplom-Kaufmännern/frauen bzw. Diplom-Betriebswirten/innen beträgt auf Basis einer 40-Stunden-Woche durchschnittlich 4.210 Euro.

BWL-Studenten starten Deutschlands verrücktesten Online-Shop

Ein Hahnkopf mit wild abstehenden Federn.

Seit dem 9. Mai 2007 ist urdeal.de online. Dahinter verbirgt sich ein Online-Shop mit einem völlig neuen Verkaufskonzept.

E-Learning: Betriebswirtschaft

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

Das Lernsystem zum Selbststudium bietet die wesentlichen Inhalte der Betriebswirtschaftslehre auf dem aktuellen Stand. Das Lernsystem ist kostenpflichtig, zum Themenbereich »Vertragswesen« gibt es jedoch einen kostenlosen Zugang.

Marketing-Experte Professor Homburg führt BWL-Ranking an

Das Bild einer Erdkugel mit drei Zahnrädern und den Buchstaben BWL.

Der Mannheimer Marketing-Professor Dr. Christian Homburg erringt die Top-Platzierung im Handelsblatt-Wissenschaftlerranking für das Fach Betriebswirtschaftslehre. Auch der Drittplatzierte, Prof. Dr. Martin Weber, lehrt in Mannheim.

Klausuren mit Lösungen: Uni Bonn, BWL

Uni-Teil des Universal-Logos.

Die Homepage der Abteilung für Personal- und Organisationsökonomie von Prof. Dr. Matthias Kräkel bietet etwa 60 BWL-Klausuren mit Lösungen und zudem umfangreiche andere Materialien und Skripte.

Formelsammlung BWL

Ein großes plastisches X in grau an einer cremfarbenen Wand.

Diese übersichtliche Formelsammlung stammt von Jan Wichtmann und enthält Formeln aus den Bereichen Kalkulation, Maschinenkostenrechnung, betriebswirtschaftliche Kenngrößen u.a.

Lexikon der Betriebswirtschaftslehre

Screenshot vom Online-Lexikon der Betriebswirtschaftslehre.

Das Lexikon der Betriebswirtschaftslehre umfaßt etwa 150 Begriffe und Erklärungen.

Vater der Betriebswirtschaftslehre starb vor 50 Jahren

Ein großes Holzkreuz vor einem Wolkenhimmel.

Am 20. Februar 2005 jährt sich der Todestag von Eugen Schmalenbach zum 50. Mal, der als der bekannteste Begründer der Betriebswirtschaftslehre gilt

Antworten auf Re: Realistisches Gehalt mit 30 Jahren

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 793 Beiträge

Diskussionen zu BWL

Weitere Themen aus Gehalt mit Berufserfahrung