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Gehaltserhöhung & KarriereKarriere

Will hier keiner mehr Karriere machen?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würden viele hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würde eine Mehrheit hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

Als Führungskraft steigt die Verantwortung und Arbeitsbelastung deswegen dient das Gehalt lediglich als Kompensation. Da ich eine hohe zeitpräferenz hab, verzichte ich darauf

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Sagt doch keiner hier? Gibt es doch genug hier, die bereits als Teamleiter tätig sind im IGM. Im KMU als Niederlassungsleiter etc. zu arbeiten im 6 stelligen bereich, aber Arbeitszeiten wie im Bodyleasing zu haben. Stellt den Sinn von Karriere in Frage.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Freizeit, Gesundheit > Karriere, Gehalt, Firmenwagen, Stress bzw. Reduzierung der Lebenszeit.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

"Chef sein" und deine Beschreibung passen halt null zusammen. Angestellter Chef sein bedeutet für mich Geschäftsführung. Oder eben Selbstständigkeit.

Und warum mir den Stress für 100k bei einem kmu geben wenn man stattdessen auch 100k, trotzdem spannenden Job und weniger Stress bei einem Konzern haben kann?

Gruß von einem Abteilungsleiter dax30, der aber mehr Spaß hatte in operativer Funktion.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würden viele hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Stabil bro, gönn dir!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Weil Führungsfunktion so viel mehr ist als nur diese eine, schillernde Seite - "oh, da kommt der Chef." Ich persönlich würde mir für die paar Scheine mehr nicht diese Verantwortung ans Bein binden wollen, so lange ich als Sachbearbeiter genug für meine Verhältnisse verdiene. Stress/Druck, lange Arbeitszeiten und so vieles mehr, sind es mir mit der Kompensation des Geldes einfach nicht wert.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich bekomme jetzt mit Anfang 30 ca. 70k für 35h beim IGM Mittelständler um die Ecke. Bin absolut zufrieden. Freizeit steht bei mir über allem und das Gehalt reicht aus um diese attraktiv zu gestalten. So richtig Karriere machen ist mir einfach viel zu stressig. Keine Lust auf einen Herzschrittmacher mit 50.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würde eine Mehrheit hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

Als Führungskraft steigt die Verantwortung und Arbeitsbelastung deswegen dient das Gehalt lediglich als Kompensation. Da ich eine hohe zeitpräferenz hab, verzichte ich darauf

Man sollte hinzufügen, dass Belastbarkeit auch eher subjektiv ist und die Grenze nicht bei allen gleich ist. Selbiges gilt für „zeitpräferenz“. Deswegen gibt es Leute, die wollen/können so einen Job machen, und Leute, die es nicht wollen oder können. Dass damit eine höhere Belohnung einhergeht ist nur logisch.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Und warum mir den Stress für 100k bei einem kmu geben wenn man stattdessen auch 100k, trotzdem spannenden Job und weniger Stress bei einem Konzern haben kann?

100k bekommen Sachbearbeiter im Osten nicht. Ich habe es deswegen ja auch dazugeschrieben, damit man den Vergleichsrahmen kennt.

Für eine vergleichbare Stelle in Süddeutschland würde es wohl 150k geben. Nur grob geschätzt. Dementsprechend bekommen die IGM-Sachbearbeiter dort bis zu 100k, wobei auch eher die Ausnahme.

Es ist also so oder so ein deutlicher Gehaltsabstand und dieser kann natürlich im Laufe der Karriere noch größer werden.

Fazit aus den ersten 10 Beiträgen: Die überwiegende Anzahl der Poster stimmt meiner These tatsächlich zu. Mehrheitlich wird von Zeitpräferenz, Freizeit, Gesundheit und weniger Stress gesprochen.

Einige Zitate:
"Da ich eine hohe Zeitpräferenz habe, verzichte ich darauf."

"Freizeit, Gesundheit > Karriere, Gehalt, Firmenwagen, Stress bzw. Reduzierung der Lebenszeit."

"Ich persönlich würde mir für die paar Scheine mehr nicht diese Verantwortung ans Bein binden wollen, solange ich als Sachbearbeiter genug für meine Verhältnisse verdiene."

"Freizeit steht bei mir über allem und das Gehalt reicht aus, um diese attraktiv zu gestalten. So richtig Karriere machen ist mir einfach viel zu stressig. Keine Lust auf einen Herzschrittmacher mit 50."

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Ich bekomme jetzt mit Anfang 30 ca. 70k für 35h beim IGM Mittelständler um die Ecke. Bin absolut zufrieden. Freizeit steht bei mir über allem und das Gehalt reicht aus um diese attraktiv zu gestalten. So richtig Karriere machen ist mir einfach viel zu stressig. Keine Lust auf einen Herzschrittmacher mit 50.

Was ist dein Beruf?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Fazit aus den ersten 10 Beiträgen: Die überwiegende Anzahl der Poster stimmt meiner These tatsächlich zu. Mehrheitlich wird von Zeitpräferenz, Freizeit, Gesundheit und weniger Stress gesprochen.

Einige Zitate:
"Da ich eine hohe Zeitpräferenz habe, verzichte ich darauf."

"Freizeit, Gesundheit > Karriere, Gehalt, Firmenwagen, Stress bzw. Reduzierung der Lebenszeit."

"Ich persönlich würde mir für die paar Scheine mehr nicht diese Verantwortung ans Bein binden wollen, solange ich als Sachbearbeiter genug für meine Verhältnisse verdiene."

"Freizeit steht bei mir über allem und das Gehalt reicht aus, um diese attraktiv zu gestalten. So richtig Karriere machen ist mir einfach viel zu stressig. Keine Lust auf einen Herzschrittmacher mit 50."

"Karriere" heißt halt meistens auch nur mittleres Management (Abteilungsleiter, Bereichsleiter etc.). Und das ist die Etage, wo oft der ganze Stress abgeladen wird und man gleichzeitig noch nicht reich wird (erst recht nicht im Verhältnis zur erbrachten Leistung bis dahin). Und auch obwohl man dann schon Manager ist, bleibt die Arbeit immer noch sehr fremdbestimmt, da man trotzdem noch nen halbes Dutzend Chefs über einem hat.

Karriere und der damit verbundene Aufwand lohnt sich mMn. erst wirklich, wenn man es in die oberen 1-3 Ebenen eines größeren Ladens schafft (Vorstand und 1-2 Ebenen darunter).

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WiWi Gast

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die Belastung steigt überproportional zum Gehalt. Dazu kommt, dass

  • man wegen der gestiegenen Belastung auf vieles im Leben Verzichten muss
  • für die zusätzliche Vergütung das Lebensqualität nicht sonderlich verbessen kann

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würde eine Mehrheit hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

Als Führungskraft steigt die Verantwortung und Arbeitsbelastung deswegen dient das Gehalt lediglich als Kompensation. Da ich eine hohe zeitpräferenz hab, verzichte ich darauf

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WiWi Gast

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Arbeit/ Leistung lohnt generell kaum. An Abgaben liegt es nicht. Lohndrückerei außer auf die ChampagnerEtage. Wohnen=Leben unerschwinglich. Wer nicht mit dem Geld anderer spekulieren geht sucht sich halt den sicheren Bore_out Job. In dem breiten Feld dazwischen muss man bald auf Zwangsarbeiter setzen wenn es so weitergeht.

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WiWi Gast

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In Deutschland lohnt sich karriere doch kaum noch.
Stress und Arbeitszeit steigt exponentiell, während das was der Staat einen vom Zugewinn übrig lässt immer weniger wird.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

die Belastung steigt überproportional zum Gehalt. Dazu kommt, dass

  • man wegen der gestiegenen Belastung auf vieles im Leben Verzichten muss
  • für die zusätzliche Vergütung das Lebensqualität nicht sonderlich verbessen kann

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würde eine Mehrheit hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

Als Führungskraft steigt die Verantwortung und Arbeitsbelastung deswegen dient das Gehalt lediglich als Kompensation. Da ich eine hohe zeitpräferenz hab, verzichte ich darauf

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Ich bekomme jetzt mit Anfang 30 ca. 70k für 35h beim IGM Mittelständler um die Ecke. Bin absolut zufrieden. Freizeit steht bei mir über allem und das Gehalt reicht aus um diese attraktiv zu gestalten. So richtig Karriere machen ist mir einfach viel zu stressig. Keine Lust auf einen Herzschrittmacher mit 50.

Was ist dein Beruf?

Vertriebsing Innendienst. Im Ruhrpott hätte ich noch dazu schreiben sollen. Ist natürlich ein Unterschied ob man 70k hier oder in München verdient.

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WiWi Gast

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Ich finde ja, die meisten Antworten hier sind eigentlich "ich sitz halt meine Zeit bei der Arbeit ab". Könnte ich persönlich nie. Wenn schon arbeiten, dann sinnvoll, schließlich muss ich meine kostbare Lebenszeit dafür hergeben. Nur zum dumm Rummsitzen ist mir das zu schade.

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WiWi Gast

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Long NASDAQ reicht doch in Zeiten der Digitalisierung.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Bin bei der Bahn. 39h, bald 40 Urlaubstage bei 70k

Also mir reicht das. Bin gerade Mal Anfang 30. Wenn ich nur auf der Stelle bleibe komme ich, durch die nächsten Gehaltsverhandlungen, automatisch zu den 100k in 15-20 Jahren. Hab nen ruhigen Job und keine Überstunden. Sollte ich dennoch schneller mehr Geld verdienen wollen, könnte ich in 2-3 Jahren auf eine besser dotierte Stelle wechseln. Ob dann natürlich das Arbeitspensum steigt ist ein Risiko, welches ich erstmal nicht eingehen möchte.

Nach meiner Ausbildung und vor dem Studium habe ich 24k im Mittelstand verdient. Schon jetzt habe ich fast das dreifache...

Was bringt es mir wenn ich 20k brutto mehr verdiene, dafür 60h und mehr knechte, nur 20 Tage Urlaub im Jahr nehmen kann, und abends immer erst um 20 Uhr Zuhause bin? Soll das mein Leben sein? Werde ich auf dem Sterbebett sagen - super du hast alles richtig gemacht!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Ich finde ja, die meisten Antworten hier sind eigentlich "ich sitz halt meine Zeit bei der Arbeit ab". Könnte ich persönlich nie. Wenn schon arbeiten, dann sinnvoll, schließlich muss ich meine kostbare Lebenszeit dafür hergeben. Nur zum dumm Rummsitzen ist mir das zu schade.

Ich sehe keine Antwort in der Richtung. Es gibt noch einiges mehr zwischen "Karriere" und "Zeit absitzen". Dort in diesem Zwischenraum sind die meisten Leute mMn am glücklichsten.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Vom Profil her könnte ich Chefetage (promovierter WP/StB). Bin mitte 30 und hab Familie. Hab nen 40h Job bei 120k plus guter BaV als Sachbearbeiter. Dazu kommt Passiveinkommen zw 20k-40k aus Aktien. Meine Frau ist im höheren Dienst (Teilzeit) und wir kommen locker auf 8k netto wenn sie in 5 Jahren voll arbeitet kommen wir locker auf 10k. Ganz ehrlich wir können uns alles leisten (ausser das Haus).

Und jetzt zur Frage: Warum soll ich jetzt 50-70h die Woche arbeiten? Die 1-2k mehr netto im Monat jucken mich auf unserem Niveau nicht, da geh ich lieber mit dem Nachwuchs ins Schwimmbad oder Kinderturnen, dazu gelegentlich ins Stadion, Kneipe und Verein und dabei kommt der Urlaub auch nicht zu kurz. Ich gönne jedem sein Chefposten und bin froh nich mehr nach dem Hamsterrad zu streben.

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WiWi Gast

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Was ist denn Karriere? Ist es schon Karriere, wenn jemand Unternehmensberater bei McK ist? Oder erst als Trainee bei Daimler? Oder gar erst, wenn man es als Banker zu einer elitären Investmentbank geschafft hat?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Die Konzernstelle bei 100k und 40/h ist immer besser als UB/IB bei mindestens doppelter Arbeitszeit. Das kann man auch nicht mit dem ach so dicken Geld begründen bzw. kompensieren, was auf Senior/Partner (wie auch immer) Level kommt. So lange halten es die meisten eh nicht aus.
Also wer das verneint, hat das Leben nicht verstanden. Wer lebt um zu arbeiten macht was falsch im Leben.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich sehe es so: entweder die Karriere kommt oder eben nicht - man sollte auch bedenken wenn man
z.B. mit 50 einen Job- Exit braucht oder eine schwere bremst einen von heute auf morgen aus.

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WiWi Gast

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Kommt mal lieber alle in die Schweiz!
Die hohen Abgaben in Deutschland lohnen einfach nicht mehr für eine "Karriere" dort.
100.000€ sind doch lächerlich in Städten wie München, Hamburg, Stuttgart.
Wer wirklich Geld machen möchte, muss das ganze auch in einem Land machen, in dem einem der Staat nicht 50% abnimmt!
Schweiz, Singapur, UAE, Liechtenstein usw.
Ich persönlich habe seitdem eine viel höhere Lebensqualität und bin noch im "unteren" Gehaltsbereich!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Wozu soll ich buckeln wenn ich eh keine Zeit habe das Geld auszugeben? Man lebt nur einmal und Geld war mir nie wichtig. Geld macht aber leider frei. Schwierig den Spagat zwischen viel Geld und viel Freizeit hinzubekommen.

Aus diesem Grund denke ich nur über den Berufswechsel hin zum Berufsschullehrer nach. Bin aktuell Maschinebauer beim IGM Unternhemen.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

die Belastung steigt überproportional zum Gehalt. Dazu kommt, dass

  • man wegen der gestiegenen Belastung auf vieles im Leben Verzichten muss
  • für die zusätzliche Vergütung das Lebensqualität nicht sonderlich verbessen kann

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Die Frage ist etwas provokant, aber mir geht es um folgendes. Es fällt mir auf, dass hier viele auf die tollen IGM-Gehälter schielen, in bestimmten ERA-Stufen. Es wird viel darüber debattiert, bei welchem Gehalt man einstiegt und wie sich das auf der gleichen Position über Jahre entwickelt. Nicht alle, aber es kommt mir zumindest so vor, als würde eine Mehrheit hier damit rechnen, nie in eine Führungsfunktion zu kommen. Ist das wirklich so?

Nur mal als Beispiel, ein Bekannter von mir ist in einem ostdeutschen KMU und ist dort mit gerade 30 Jahren in eine Führungsfunktion gekommen. Verdient sechsstellig plus Firmenwagen.

Solche Ziele liest man hier nirgendwo. Und es muss ja kein ostdeutsches KMU sein, darf auch ein mittelgroßer Konzern in Baden-Württemberg und 150.000 Euro plus größeres Auto sein statt knapp sechsstellig und trotzdem ordentlicher Firmenwagen.

Ist das nicht planbar und deswegen streben es viele auch nicht aktiv an? Oder wollt ihr schlichtweg den Druck und den höheren Zeitaufwand einer Führungsfunktion nicht? Oder habe ich hier einen falschen Eindruck und die meisten sind doch schon knallhart darauf fokussiert, möglichst bald selbst Chef zu werden?

Als Führungskraft steigt die Verantwortung und Arbeitsbelastung deswegen dient das Gehalt lediglich als Kompensation. Da ich eine hohe zeitpräferenz hab, verzichte ich darauf

Ich würde mal sagen NUR Geld hat noch niemanden glücklich gemacht - ganz im Gegenteil -
da beginnen wahrscheinlich erst die Sorgen , und wehe dem mein Nachbar hat noch schönere Schuhe als ich.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Wozu soll ich buckeln wenn ich eh keine Zeit habe das Geld auszugeben? Man lebt nur einmal und Geld war mir nie wichtig. Geld macht aber leider frei. Schwierig den Spagat zwischen viel Geld und viel Freizeit hinzubekommen.

Aus diesem Grund denke ich nur über den Berufswechsel hin zum Berufsschullehrer nach. Bin aktuell Maschinebauer beim IGM Unternhemen.

Viel Spaß bei der Rasselbande in der Schule. Also das wäre für mich stress.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Was ist denn Karriere? Ist es schon Karriere, wenn jemand Unternehmensberater bei McK ist? Oder erst als Trainee bei Daimler? Oder gar erst, wenn man es als Banker zu einer elitären Investmentbank geschafft hat?

Zumindest auf meine Ausgangsfrage bezogen ging es um Führungsfunktionen. Nenn es meinetwegen nicht Karriere machen, sondern eine Führungsaufgabe übernehmen. Also Bereichsleiter, Abteilungsleiter usw.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Viel wichtiger ist mir die Anerkennung meiner Kollegen und Kunden. Als Ingenieur in einem DAX Unternehmen konnte ich als Berufseinsteiger Expertise aufbauen und war beliebt. Ich habe mich wohlgefühlt, wusste was ich tat und das haben auch andere gemerkt.

Mein Bereichsleiter hat mich dann in seinen Stab geholt und dies waren die schlimmsten 12 Monate meines Lebens! Nur sinnlose Powerpoints basteln, lauter Agile, Lean und was sonst noch Schulungen, um "Change" an meine Kollegen ranzubringen - ich bin ja Digital Native... Absolute Ahnungslosigkeit auf allen Ebenen. Es ging nur noch um Netzwerke, persönliche Befindlichkeiten, aber nicht mehr um die Sache. Kosteneinsparungen die am Ende andere Bereiche unflexibel und damit teurer als vorher gemacht haben - aber keiner sah den Gesamtzusammenhang, hauptsache in diesem Quartal war in diesem Projektabschnitt ein Gewinn vorzuweisen - die jeweilige Führungskraft war ja schon längst wieder auf dem Sprung in die nächste Position - völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Ich bin wirklich jeden Tag nur noch mit Bauchschmerzen ins Büro gegangen, habe letztendlich das Unternehmen verlassen, weil ich nicht mehr ohne großen Gesichtsverlust zurück in den alten Job konnte und arbeite nun bei einem anderen Konzern als Experte in meinem alten Bereich. Verdiene als Sachbearbeiter sehr gut und fühle mich pudelwohl. Das ist für mich meine Karriere - Gut in einer Sache sein und das gewinnbringend für den Konzern und die Gemeinschaft einsetzen. Management ist nichts für mich, das ist eine ganz andere Welt. Ich frag mich immer wie solche Konzerne lebensfähig sind? Vielleicht bin ich auch einfach nur zu dumm, die höheren Zusammenhänge zu verstehen.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Was ist denn Karriere? Ist es schon Karriere, wenn jemand Unternehmensberater bei McK ist? Oder erst als Trainee bei Daimler? Oder gar erst, wenn man es als Banker zu einer elitären Investmentbank geschafft hat?

Ein Trainee ist sicher keine Karriere, das ist ein "nichts"!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

@TE, dein Denkfehler ist dass du der Meinung bist Karriere bei IGM geht nicht, da für dich anscheinend Karriere erst bei 200k+ im Jahr beginnt. Bei Konzernen sind auch ohne Personalverantwortung 80-90k möglich, außerhalb dieses Forums wird das als erfolgreiche Karriere angesehen.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Mir kommt bei solchen Themen die Fachkarriere immer zu kurz. Natürlich fehlt hier in der Regel die große Show und das Bling Bling, aber Aufwand und Ertrag passen einfach. Es muss nicht immer Führungsverantwortung und Dienstwagen sein. Aber ein Spezialist/Experte auf einem gefragten Gebiet zu werden dauert eben einige Jahre. Zur Führungskraft fühlt sich heutzutage jeder zweite Absolvent berufen....

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

@TE, dein Denkfehler ist dass du der Meinung bist Karriere bei IGM geht nicht, da für dich anscheinend Karriere erst bei 200k+ im Jahr beginnt. Bei Konzernen sind auch ohne Personalverantwortung 80-90k möglich, außerhalb dieses Forums wird das als erfolgreiche Karriere angesehen.

Die Gehälter sind regional differenziert, entsprechend auch der Lebenshaltungskosten. Ein kleiner Acker mit wenigen hundert Quadratmetern an der Stadtgrenze zu München kostet dann auch schon mal 600.000 Euro oder mehr.

Natürlich geht eine Karriere auch bei IGM, aber wie auch in diesem Thread deutlich wird, strebt das ja nahezu keiner an. Das hat mich hier im Forum zunehmend verwundert. Ich war immer der Meinung, dass der überwiegende Teil der BWLer doch eine Führungsfunktion anstrebt, natürlich erreicht diese kaum einer. Aber anscheinend ist dem nicht so. Oder nicht mehr?

Ist das wieder so ein Millennial-Ding? Oder sind die Gehälter für studierte Sachbearbeiter mittlerweile in einem Bereich, welche die meisten doch so sehr zufrieden stellen, dass Führungsfunktionen überhaupt nicht mehr reizen?

In einer Abteilung bei uns wurde übrigens vor kurzem die Leitungsfunktion frei. Es gab im Team eine Mitarbeiterin, die gut gepasst hätte. Sie hat sich bewährt, hat zuvor auch viel schon in Stellvertretung gemacht und wurde auch gefragt. Mir hat sie dann gesagt, dass sie das nie und nimmer machen würde. Der ganze Stress für nur wenig mehr Nettogehalt. Es war nicht nur ein Nein, es war ein NEIN.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich arbeite selbst bei einem IGM in Hessen und verdiene 75k EUR mit 35h pro Woche.

Daher kann ich meine Freizeit sinnvoll nutzen.
Ich lebe ganz sparsam mit 32 Jahren und lege ständig in Aktien an.
Daher habe ich mehr Zeit zum Investieren und zum Lernen.

Wer nur die Karriere als einzigen Weg für "mehr Geld" sieht, kann ruhig danach streben.

Aber Zeit ist eben auch Geld. Es kommt drauf, wie man seine Zeit nutzt.

Arbeit - Zeit.. Opportunitätskosten.. Das haben wir bei VWL gelernt.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Bin mir auch noch nicht sicher wie meine Lebensplanung aussieht.
Hab nach dem Abi Gas gegeben und ein Bachelor mit sehr guter Note abgelegt und nebenbei natürlich noch gearbeitet etc.
Bin jetzt Anfang/mitte 20 und verdiene 61k bei <40h. Langfristig, dürfte ich auf meiner jetzigen Stelle auf ca. 85k hochkommen, ohne Berücksichtigung höherer Tarifabschlüsse.
Mache jetzt nebenbei noch mein Master.
So an die 100k würde ich eigentlich gerne kommen, als Experte oder was auch immer.
Aber ob ich für noch mehr Geld FK sein möchte? Ich weiß es nicht. Es ist nicht so, dass unsere FK hier jede Woche 50h ackern, aber es ist halt schon mehr Stress mit Führungsverantortung und gefühlt wird da schon mehr gearbeitet als die Tarifler arbeiten.

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BW-Berater

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Es klingt immer so als würde der Mehrverdienst der Führungskraft nur die Kompensation für die zusätzliche Arbeitszeit sein. Wenn die Führungskraft 20% mehr verdient, dann ja wohl nur, weil sie statt 40h jetzt 48h arbeitet.

Zumindest in meinem Umfeld ist das nicht so.
Ich bin Teamleiter in einer Beratung und bin letztes Jahr auf knapp 125k plus Firmenwagen gekommen. Ein guter Freund von mir ist bei uns Architect, was auf der Fachkarriere dem Teamleiter entspricht. Er ist auf 100k plus Firmenwagen gekommen.
Meine Arbeitszeit ist nicht ein Viertel höher als seine. Vielleicht arbeite ich 2-3h mehr als er, wenn es hoch kommt.

Die unterschiedliche Bezahlung kommt vor allem durch unterschiedliche Ziele und Aufgaben. Wir beide sind bei Kunden unterwegs und erledigen Beratungsaufgaben.
Er hat auf den Projekten keine Leitungsfunktion, muss sich nicht mit politischen Themen rumschlagen. Ich schon.
Natürlich hat auch er die Aufgabe den Kunden zufrieden zu stellen und so Folgeaufträge zu generieren, aber er muss dabei nicht viel mehr erledigen als gut zu arbeiten und Smalltalk zu machen. Hat er unfähige Kollegen wirft er sie raus (oder merkt es zumindest an und ist dann befreit).
Ich muss immer balancieren zwischen der Auslastung auch schlechterer Kollegen, dem Deckungsbeitrag meines Teams, dem Projekterfolg und den langfristigen Kundenbeziehungen.

Endet ein Projekt muss er nichts weiter als warten, bis ich ihm ein neues Projekt besorge. Bei ihm ist das leicht, bei den schlechteren Kollegen nicht.
So geht es munter weiter. Kündigungen in der Probezeit, unzufriedene Mitarbeiter, Bewerbungsgespräche, Kundenakquise.

Stand heute bin ich in einer mittelständischen Beratung und nehme die Erfahrung gerne mit. Ich bin auch zufrieden und verdiene gut. Auf Abteilungsleiter in einem IGM-Konzern hätte ich nur begrenz Lust, weil die Sandwich Position dort sehr unangenehm ist (ich war auch in einem Konzern und kenne dort noch Abteilungsleiter).
Eine Stelle mit 60h+ kommt für mich auch nur dann in Frage, wenn es klar zeitlich begrenzt ist: in der Gründungsphase eines eigenen Unternehmens.
Das ist für mich auch ein viel erstrebenswerteres Ziel als SVP eines Unternehmens zu werden.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Der Gehaltssprung zur "Führungskraft" ist nun mal meistens zu gering, vor allem netto betrachtet in Deutschland.
Vor allem kommen die allerwenigsten jemals über die Abteilungsleiter-Ebene hinaus (liegt in der Natur der Sache), wobei selbst diese Position schon sehr schwer aus Sicht der Teamleiter-Ebene zu erreichen ist, da oftmals viel Glück und Netzwerk-Förderung dazugehören (weniger die eigene Leistung).

Gerade die Abteilungsleiter-Ebene ist zudem die wohl undankbarste, die es gibt. Man wird nicht selten von beiden Seiten zerrieben, darf aber gleichzeitig immer noch (zumindest in meinem Konzern) kaum etwas wirklich selber entscheiden (z.B. Planstelle erschaffen und jemanden einstellen), ohne sich das Go vom nächsthöheren Vorgesetzten zu holen.
Dazu kommt, dass man in dieser Position wirklich den ganzen Tag nur noch komplett in Meetings mit Stakeholdern und Mitarbeitern rumhängt... wenn ich sehe wie der Kalender meines Abteilungsleiters in 30-60min-Blöcken jeden Tag von 9 bis 18h durchgetaktet ist, überkommt mich das Grauen.

Das alles dann, um am Monatsende vielleicht 2000€ netto mehr als Sparquote zu haben? Ändert das etwas an meinem Lebensstil, wenn ich auch so schon 80-100k verdiene, die ich garnicht ausgebe?

Wäre der Gehaltssprung wirklich signifikant, würde ich das alles vielleicht etwas anders sehen... aber so lohnt es sich (erst recht in diesem Land, wo man sofort Spitzensteuer-Zahler wird) definitiv nicht.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Der Gehaltssprung zur "Führungskraft" ist nun mal meistens zu gering, vor allem netto betrachtet in Deutschland.
Vor allem kommen die allerwenigsten jemals über die Abteilungsleiter-Ebene hinaus (liegt in der Natur der Sache), wobei selbst diese Position schon sehr schwer aus Sicht der Teamleiter-Ebene zu erreichen ist, da oftmals viel Glück und Netzwerk-Förderung dazugehören (weniger die eigene Leistung).

Gerade die Abteilungsleiter-Ebene ist zudem die wohl undankbarste, die es gibt. Man wird nicht selten von beiden Seiten zerrieben, darf aber gleichzeitig immer noch (zumindest in meinem Konzern) kaum etwas wirklich selber entscheiden (z.B. Planstelle erschaffen und jemanden einstellen), ohne sich das Go vom nächsthöheren Vorgesetzten zu holen.
Dazu kommt, dass man in dieser Position wirklich den ganzen Tag nur noch komplett in Meetings mit Stakeholdern und Mitarbeitern rumhängt... wenn ich sehe wie der Kalender meines Abteilungsleiters in 30-60min-Blöcken jeden Tag von 9 bis 18h durchgetaktet ist, überkommt mich das Grauen.

Das alles dann, um am Monatsende vielleicht 2000€ netto mehr als Sparquote zu haben? Ändert das etwas an meinem Lebensstil, wenn ich auch so schon 80-100k verdiene, die ich garnicht ausgebe?

Wäre der Gehaltssprung wirklich signifikant, würde ich das alles vielleicht etwas anders sehen... aber so lohnt es sich (erst recht in diesem Land, wo man sofort Spitzensteuer-Zahler wird) definitiv nicht.

Sehe ich genauso

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich war Teamleiter in der Softwareentwicklung, 73k Fixgehalt plus 10k€ (2,5k pro Quartal) variabel und an KPIs gebunden. Firmenwagen nur als Selbstzahler (Brutto minus Leasingrate plus Versteuerung) was sich dann auf die Kilometer nicht mehr gelohnt hätte. Und Überstunden waren mit dem Gehalt abgegolten.

Ich war bei 50h+ im Normalfall, wenn es gebrannt hat und/oder Mitarbeiter ausgefallen sind, gerne auch mal 70h die Woche (Auf 7 Tage dann, Wochenende durchgearbeitet). Plus die Pendelei (4 Tage die Woche Onsite á 1,5-2h pro Tag). Irgendwann konnte ich nicht mehr, habe gekündigt. Eigentlich hätte ich krank machen sollen, aber das hat mein Ego und der Leistungsgedanke nicht zugelassen. Jetzt bin ich dann seit 6 Monaten zu Hause, leider war nicht viel mit Auszeit, bin direkt in (nicht unbegründete) Panik vor dauerhafter Arbeitslosigkeit gefallen und habe mich in Bewerbungen gestürzt, aus denen aber nichts wurde.

Seit 2-3 Wochen merke ich langsam, dass die Energie wiederkommt. Keine Ahnung ob ich überhaupt nochmal einen Job landen kann, aber Führung in einem KMU werde ich ganz sicher nicht mehr machen. Und die großen Firmen scheuen mich eh.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Der Gehaltssprung zur "Führungskraft" ist nun mal meistens zu gering, vor allem netto betrachtet in Deutschland.
Vor allem kommen die allerwenigsten jemals über die Abteilungsleiter-Ebene hinaus (liegt in der Natur der Sache), wobei selbst diese Position schon sehr schwer aus Sicht der Teamleiter-Ebene zu erreichen ist, da oftmals viel Glück und Netzwerk-Förderung dazugehören (weniger die eigene Leistung).

Gerade die Abteilungsleiter-Ebene ist zudem die wohl undankbarste, die es gibt. Man wird nicht selten von beiden Seiten zerrieben, darf aber gleichzeitig immer noch (zumindest in meinem Konzern) kaum etwas wirklich selber entscheiden (z.B. Planstelle erschaffen und jemanden einstellen), ohne sich das Go vom nächsthöheren Vorgesetzten zu holen.
Dazu kommt, dass man in dieser Position wirklich den ganzen Tag nur noch komplett in Meetings mit Stakeholdern und Mitarbeitern rumhängt... wenn ich sehe wie der Kalender meines Abteilungsleiters in 30-60min-Blöcken jeden Tag von 9 bis 18h durchgetaktet ist, überkommt mich das Grauen.

Das alles dann, um am Monatsende vielleicht 2000€ netto mehr als Sparquote zu haben? Ändert das etwas an meinem Lebensstil, wenn ich auch so schon 80-100k verdiene, die ich garnicht ausgebe?

Wäre der Gehaltssprung wirklich signifikant, würde ich das alles vielleicht etwas anders sehen... aber so lohnt es sich (erst recht in diesem Land, wo man sofort Spitzensteuer-Zahler wird) definitiv nicht.

Exakt. Sieht man auch bei N26 im oberen Management. Alle CxO Positionen fast ausnahmslos von HSGlern besetzt (Freunde des Gründers während des Studiums) plus Oxbridge und Stanford Absolventen für das UK und US Business.

Man kann so gut sein wie man will. Am Ende gewinnt das Netzwerk.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Der Gehaltssprung zur "Führungskraft" ist nun mal meistens zu gering, vor allem netto betrachtet in Deutschland.
Vor allem kommen die allerwenigsten jemals über die Abteilungsleiter-Ebene hinaus (liegt in der Natur der Sache), wobei selbst diese Position schon sehr schwer aus Sicht der Teamleiter-Ebene zu erreichen ist, da oftmals viel Glück und Netzwerk-Förderung dazugehören (weniger die eigene Leistung).

Gerade die Abteilungsleiter-Ebene ist zudem die wohl undankbarste, die es gibt. Man wird nicht selten von beiden Seiten zerrieben, darf aber gleichzeitig immer noch (zumindest in meinem Konzern) kaum etwas wirklich selber entscheiden (z.B. Planstelle erschaffen und jemanden einstellen), ohne sich das Go vom nächsthöheren Vorgesetzten zu holen.
Dazu kommt, dass man in dieser Position wirklich den ganzen Tag nur noch komplett in Meetings mit Stakeholdern und Mitarbeitern rumhängt... wenn ich sehe wie der Kalender meines Abteilungsleiters in 30-60min-Blöcken jeden Tag von 9 bis 18h durchgetaktet ist, überkommt mich das Grauen.

Das alles dann, um am Monatsende vielleicht 2000€ netto mehr als Sparquote zu haben? Ändert das etwas an meinem Lebensstil, wenn ich auch so schon 80-100k verdiene, die ich garnicht ausgebe?

Wäre der Gehaltssprung wirklich signifikant, würde ich das alles vielleicht etwas anders sehen... aber so lohnt es sich (erst recht in diesem Land, wo man sofort Spitzensteuer-Zahler wird) definitiv nicht.

Exakt. Sieht man auch bei N26 im oberen Management. Alle CxO Positionen fast ausnahmslos von HSGlern besetzt (Freunde des Gründers während des Studiums) plus Oxbridge und Stanford Absolventen für das UK und US Business.

Man kann so gut sein wie man will. Am Ende gewinnt das Netzwerk.

Bei N26 arbeitet man sicherlich nicht des Gehaltes wegen, da verdient man wahrscheinlich sogar bei Big4 mehr als dort. Die Kompensation erfolgt durch die Hoffnung, dass die Unternehmensanteile mal richtig viel Wert sein werden. Aber zur Zeit verdient jeder Gruppenleiter mehr als der CEO von N26 und hat dementsprechend auch einen besseren lebensstandard

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Der Gehaltssprung zur "Führungskraft" ist nun mal meistens zu gering, vor allem netto betrachtet in Deutschland.
Vor allem kommen die allerwenigsten jemals über die Abteilungsleiter-Ebene hinaus (liegt in der Natur der Sache), wobei selbst diese Position schon sehr schwer aus Sicht der Teamleiter-Ebene zu erreichen ist, da oftmals viel Glück und Netzwerk-Förderung dazugehören (weniger die eigene Leistung).

Gerade die Abteilungsleiter-Ebene ist zudem die wohl undankbarste, die es gibt. Man wird nicht selten von beiden Seiten zerrieben, darf aber gleichzeitig immer noch (zumindest in meinem Konzern) kaum etwas wirklich selber entscheiden (z.B. Planstelle erschaffen und jemanden einstellen), ohne sich das Go vom nächsthöheren Vorgesetzten zu holen.
Dazu kommt, dass man in dieser Position wirklich den ganzen Tag nur noch komplett in Meetings mit Stakeholdern und Mitarbeitern rumhängt... wenn ich sehe wie der Kalender meines Abteilungsleiters in 30-60min-Blöcken jeden Tag von 9 bis 18h durchgetaktet ist, überkommt mich das Grauen.

Das alles dann, um am Monatsende vielleicht 2000€ netto mehr als Sparquote zu haben? Ändert das etwas an meinem Lebensstil, wenn ich auch so schon 80-100k verdiene, die ich garnicht ausgebe?

Wäre der Gehaltssprung wirklich signifikant, würde ich das alles vielleicht etwas anders sehen... aber so lohnt es sich (erst recht in diesem Land, wo man sofort Spitzensteuer-Zahler wird) definitiv nicht.

Exakt. Sieht man auch bei N26 im oberen Management. Alle CxO Positionen fast ausnahmslos von HSGlern besetzt (Freunde des Gründers während des Studiums) plus Oxbridge und Stanford Absolventen für das UK und US Business.

Man kann so gut sein wie man will. Am Ende gewinnt das Netzwerk.

Bei N26 arbeitet man sicherlich nicht des Gehaltes wegen, da verdient man wahrscheinlich sogar bei Big4 mehr als dort. Die Kompensation erfolgt durch die Hoffnung, dass die Unternehmensanteile mal richtig viel Wert sein werden. Aber zur Zeit verdient jeder Gruppenleiter mehr als der CEO von N26 und hat dementsprechend auch einen besseren lebensstandard

Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Dir ist klar dass N26 vor einem Jahr 3.5 Milliarden wert war?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Mir kommt bei solchen Themen die Fachkarriere immer zu kurz.

Es gibt keine "Fachkarriere", höchstens Fachidiotentum. :-)

Es gibt grob gesagt nur drei Kategorien von Mitarbeitern:

  • Sachbearbeiter aka "Fachkräfte" -> hochspezialisiert und bestenfalls Experten auf ihrem Gebiet, aber ohne Blick für das Ganze und außerhalb des eigenen Bereichs bzw. der eigenen Abteilung meist unbekannt (außer in kleinen Betrieben, wo quasi jeder jeden kennt). Gehalt steigt anfangs möglicherweise schnell ab, spätestens Ende 40 ist dann aber die Grenze erreicht. Dann wacht der Sachbearbeiter aus seinem Karrieretraum auf und merkt, dass der Zug abgefahren ist. In die Führungslaufbahn kommt er nicht mehr und das Gehalt steigt höchstens noch hin und wieder als Inflationsausgleich.
  • Führungskräfte, Manager, wie auch immer man sie genau nennt. Leitbild: Generalisten mit strategischem Weitblick und die Anführer, denen das "Fußvolk" (siehe vorheriger Punkt) jederzeit bereitwillig und motiviert folgt. (Funktioniert natürlich in der Praxis nicht immer wi e gewünscht, aber es bringt ja auch nicht jede Fachkraft die gewünschte Leistung) Breite, aber bestimmter Stufe unternehmensweite Bekanntheit mit stabilem Netzwerk. Definiert letztlich ob das Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Verdient deswegen wesentlich mehr und auf Lebenszeit gerechnet ein Vielfaches des Sachbearbeiters, trägt aber eben auch mehr Verantwortung. Aufstieg und Gehaltssprünge quasi bis zum Ende des Arbeitslebens möglich - auch wenn natürlich die Luft mit jeder Stufe immer dünner wird, das muss man ehrlicherweise einräumen.
  • Sonderfall: Projektmanager, quasi eine Mischung aus beidem und oft einfach nur die ärmste Sau, da Führungstätigkeit erwartet (aber nicht vergütet!) wird ohne diziplinarische Führungsmacht zu haben. Nur in sehr wenigen, spezialisierten Branchen bzw. Unternehmen ein echter Karriereweg, sonst meist Trostpflaster für gescheiterte Führungskräfte bzw. Potentialträger oder einfach nur zusätzliche Arbeit on top zum Tagesgeschäft.

Echte Karriere bietet nur Option 2, wer was anderes behauptet, redet sich was schön oder hat einfach noch nicht begriffen wie es läuft (siehe Option 1 - das böse Erwachen kommt noch! :-) ).

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Mir kommt bei solchen Themen die Fachkarriere immer zu kurz.

Es gibt keine "Fachkarriere", höchstens Fachidiotentum. :-)

Es gibt grob gesagt nur drei Kategorien von Mitarbeitern:

  • Sachbearbeiter aka "Fachkräfte" -> hochspezialisiert und bestenfalls Experten auf ihrem Gebiet, aber ohne Blick für das Ganze und außerhalb des eigenen Bereichs bzw. der eigenen Abteilung meist unbekannt (außer in kleinen Betrieben, wo quasi jeder jeden kennt). Gehalt steigt anfangs möglicherweise schnell ab, spätestens Ende 40 ist dann aber die Grenze
    erreicht. Dann wacht der Sachbearbeiter aus seinem Karrieretraum auf und merkt, dass der Zug abgefahren ist. In die Führungslaufbahn kommt er nicht mehr und das Gehalt steigt höchstens noch hin und wieder als Inflationsausgleich.
  • Führungskräfte, Manager, wie auch immer man sie genau nennt. Leitbild: Generalisten mit strategischem Weitblick und die Anführer, denen das "Fußvolk" (siehe vorheriger Punkt) jederzeit bereitwillig und motiviert folgt. (Funktioniert natürlich in der Praxis nicht immer wi e gewünscht, aber es bringt ja auch nicht jede Fachkraft die gewünschte Leistung) Breite, aber bestimmter Stufe unternehmensweite Bekanntheit mit stabilem Netzwerk. Definiert letztlich ob das Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Verdient deswegen wesentlich mehr und auf Lebenszeit gerechnet ein Vielfaches des Sachbearbeiters, trägt aber eben auch mehr Verantwortung. Aufstieg und Gehaltssprünge quasi bis zum Ende des Arbeitslebens möglich - auch wenn natürlich die Luft mit jeder Stufe immer dünner wird, das muss man ehrlicherweise einräumen.
  • Sonderfall: Projektmanager, quasi eine Mischung aus beidem und oft einfach nur die ärmste Sau, da Führungstätigkeit erwartet (aber nicht vergütet!) wird ohne diziplinarische Führungsmacht zu haben. Nur in sehr wenigen, spezialisierten Branchen bzw. Unternehmen ein echter Karriereweg, sonst meist Trostpflaster für gescheiterte Führungskräfte bzw. Potentialträger oder einfach nur zusätzliche Arbeit on top zum Tagesgeschäft.

Echte Karriere bietet nur Option 2, wer was anderes behauptet, redet sich was schön oder hat einfach noch nicht begriffen wie es läuft (siehe Option 1 - das böse Erwachen kommt noch! :-) ).

Ok? Das ist ein ganz schön einseitiger Befund. Ich bin in der Expertenlaufbahn in einem DAX Konzern. Seit der Promotion nun seit 6 Jahren dabei, keine disz. Verantwortung sondern nur kleinere Teilprojekte für verschiedene Bereiche weltwelt, 40h bei 130k all in. Bereich Automatisierung. Wieso genau sollte ich mich jetzt schlecht fühlen? Werde mit 40 finanziell ausgesorgt haben, die Arbeit macht Spaß (ist mein Hobby) und ich habe absolut keine Lust auf Führungsaufgaben wo ich dann Safety Talks, Mitarbeitergespräche sowie Ressourcen koordinieren darf. Und "Anführer, denen man folgt"... naja... in einem DAX Konzern ist das sehr stark normiert was eine Führungskraft ausmacht. Uns hat hier noch keiner mitgerissen... Kommt vielleicht auch auf die Industrie an. Ingenieure vs. IB Atmosphäre?

Was genau meinst Du mit "bösem Erwachen"? Bei uns im Konzern wurden schon viele Abteilungen geschlossen die unnötig waren. Das waren nicht nur Sachbearbeiter sondern auch recht viele Führungskräfte die auf einmal nicht mehr benötigt wurden. Es kann nunmal nicht 100 Häuptlinge und einen Indianer geben.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2020:

Mir kommt bei solchen Themen die Fachkarriere immer zu kurz.

Es gibt keine "Fachkarriere", höchstens Fachidiotentum. :-)

Es gibt grob gesagt nur drei Kategorien von Mitarbeitern:

  • Sachbearbeiter aka "Fachkräfte" -> hochspezialisiert und bestenfalls Experten auf ihrem Gebiet, aber ohne Blick für das Ganze und außerhalb des eigenen Bereichs bzw. der eigenen Abteilung meist unbekannt (außer in kleinen Betrieben, wo quasi jeder jeden kennt). Gehalt steigt anfangs möglicherweise schnell ab, spätestens Ende 40 ist dann aber die Grenze erreicht. Dann wacht der Sachbearbeiter aus seinem Karrieretraum auf und merkt, dass der Zug abgefahren ist. In die Führungslaufbahn kommt er nicht mehr und das Gehalt steigt höchstens noch hin und wieder als Inflationsausgleich.
  • Führungskräfte, Manager, wie auch immer man sie genau nennt. Leitbild: Generalisten mit strategischem Weitblick und die Anführer, denen das "Fußvolk" (siehe vorheriger Punkt) jederzeit bereitwillig und motiviert folgt. (Funktioniert natürlich in der Praxis nicht immer wi e gewünscht, aber es bringt ja auch nicht jede Fachkraft die gewünschte Leistung) Breite, aber bestimmter Stufe unternehmensweite Bekanntheit mit stabilem Netzwerk. Definiert letztlich ob das Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Verdient deswegen wesentlich mehr und auf Lebenszeit gerechnet ein Vielfaches des Sachbearbeiters, trägt aber eben auch mehr Verantwortung. Aufstieg und Gehaltssprünge quasi bis zum Ende des Arbeitslebens möglich - auch wenn natürlich die Luft mit jeder Stufe immer dünner wird, das muss man ehrlicherweise einräumen.
  • Sonderfall: Projektmanager, quasi eine Mischung aus beidem und oft einfach nur die ärmste Sau, da Führungstätigkeit erwartet (aber nicht vergütet!) wird ohne diziplinarische Führungsmacht zu haben. Nur in sehr wenigen, spezialisierten Branchen bzw. Unternehmen ein echter Karriereweg, sonst meist Trostpflaster für gescheiterte Führungskräfte bzw. Potentialträger oder einfach nur zusätzliche Arbeit on top zum Tagesgeschäft.

Echte Karriere bietet nur Option 2, wer was anderes behauptet, redet sich was schön oder hat einfach noch nicht begriffen wie es läuft (siehe Option 1 - das böse Erwachen kommt noch! :-) ).

Hast du gerade einen Kurs dazu besucht oder ein Buch dazu auf Amazon gefunden? Ich habe ja selten so eine schlimme Verallgemeinerung gelesen. Warst du überhaupt schon mal arbeiten?

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Mir kommt bei solchen Themen die Fachkarriere immer zu kurz.

Es gibt keine "Fachkarriere", höchstens Fachidiotentum. :-)

Es gibt grob gesagt nur drei Kategorien von Mitarbeitern:

  • Sachbearbeiter aka "Fachkräfte" -> hochspezialisiert und bestenfalls Experten auf ihrem Gebiet, aber ohne Blick für das Ganze und außerhalb des eigenen Bereichs bzw. der eigenen Abteilung meist unbekannt (außer in kleinen Betrieben, wo quasi jeder jeden kennt). Gehalt steigt anfangs möglicherweise schnell ab, spätestens Ende 40 ist dann aber die Grenze erreicht. Dann wacht der Sachbearbeiter aus seinem Karrieretraum auf und merkt, dass der Zug abgefahren ist. In die Führungslaufbahn kommt er nicht mehr und das Gehalt steigt höchstens noch hin und wieder als Inflationsausgleich.
  • Führungskräfte, Manager, wie auch immer man sie genau nennt. Leitbild: Generalisten mit strategischem Weitblick und die Anführer, denen das "Fußvolk" (siehe vorheriger Punkt) jederzeit bereitwillig und motiviert folgt. (Funktioniert natürlich in der Praxis nicht immer wi e gewünscht, aber es bringt ja auch nicht jede Fachkraft die gewünschte Leistung) Breite, aber bestimmter Stufe unternehmensweite Bekanntheit mit stabilem Netzwerk. Definiert letztlich ob das Unternehmen erfolgreich ist oder nicht. Verdient deswegen wesentlich mehr und auf Lebenszeit gerechnet ein Vielfaches des Sachbearbeiters, trägt aber eben auch mehr Verantwortung. Aufstieg und Gehaltssprünge quasi bis zum Ende des Arbeitslebens möglich - auch wenn natürlich die Luft mit jeder Stufe immer dünner wird, das muss man ehrlicherweise einräumen.
  • Sonderfall: Projektmanager, quasi eine Mischung aus beidem und oft einfach nur die ärmste Sau, da Führungstätigkeit erwartet (aber nicht vergütet!) wird ohne diziplinarische Führungsmacht zu haben. Nur in sehr wenigen, spezialisierten Branchen bzw. Unternehmen ein echter Karriereweg, sonst meist Trostpflaster für gescheiterte Führungskräfte bzw. Potentialträger oder einfach nur zusätzliche Arbeit on top zum Tagesgeschäft.

Echte Karriere bietet nur Option 2, wer was anderes behauptet, redet sich was schön oder hat einfach noch nicht begriffen wie es läuft (siehe Option 1 - das böse Erwachen kommt noch! :-) ).

Hast du gerade einen Kurs dazu besucht oder ein Buch dazu auf Amazon gefunden? Ich habe ja selten so eine schlimme Verallgemeinerung gelesen. Warst du überhaupt schon mal arbeiten?

Da hat wohl einer zu oft "The Wolf of Wall Street" geschaut... Will diese Person mal gerne in Führungaktion erleben.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich bin Abteilungsleiter, 38.
An mich reporten Teamleiter.
Über mir sitzt ein "Leitender Angestellter" (siehe Gesetz)
In Total bei mir: 30 Mitarbeiter in Europa, verteilt auf die Teamleiter.
Im Industrie-Konzern > 100.000 MAs

Langjähriger Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung macht circa: 115k-120k, plus Gleitzeit
Teamleiter macht circa: 130k, plus Gleitzeit
Ich (Abteilungsleiter): 140k, Vertrauensarbeitszeit, Dienstwagen

Ihr seht wie nah hier die Gehälter beieinander liegen.

Dem Assesment von oben folge ich. Die Stufe vom Teamleiter zum Abteilungsleiter ist nicht einfach. Netzwerk, Glück und konstant gute und sichtbare (!) Leistung ist nötig um überhaupt entsprechend vorgeschlagen zu werden. Dann folgt noch ein internes Assesment Center über 2 Tage. Fällt man da durch, ist man auch weg vom Fenster bzgl. Führung.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Es wird ja keiner gezwungen, in die Führungslaufbahn zu gehen.

Manche wollen halt nicht auf Sachbearbeiter-Ebene bleiben, sondern wünschen sich Führungsaufgaben als Teil Ihres Jobs. Bei 100k rumeiern ist nicht der heilige Gral für alle...

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich arbeite seit neun Jahren im Vertrieb für ein spanisches Unternehmen. Einmal im Jahr fahre ich dort für ein paar Tage hin, sonst läuft alles per Telefon und Mail. Die Produkte welche ich verkaufe (Weine und hochwertige Fleischerzeugnisse) sind mengenmäßig begrenzt, ich bekomme nur eine bestimmte Menge für mein Vertriebsgebiet (Deutschland).

Es gibt eine weitaus höhere Nachfrage als ich liefern kann. Der Vertriebsaufwand ist fast gleich null. Ich kann meine Arbeitszeit einteilen wie ich will. Habe vielleicht 40-60 Stunden im Monat. Für knapp 65k (all-in) im Jahr plus einen schönen A6 Avant als Firmenwagen.

Mittlerweile bin ich nebenbei noch selbstständig (abgesprochen mit meinem spanischen Arbeitgeber) und verkaufe noch hochwertigen Whiskey von zwei amerikanischen Anbietern. Ist die gleiche Zielgruppe. Abzüglich aller Ausgaben sind das dann auch noch einmal 40k pro Jahr bei einem ähnlichen Zeitaufwand wie in meinem "Hauptjob".

Habe echt Glück gehabt und es nie bereut, keinen Master gemacht zu haben.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

ob du dabei 4 TEUR als Angestellter verdienst oder 4,5-5,0 TEUR als Führungskraft hilft Dir 10 TEUR zu erreichen eher nicht. Maßgeblich in der Konstellation ist, ob der Partner vergleichbar verdient.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ziemlich außergewöhnliche Geschichte aber durchaus realitisch!

Hast Du keine Angst, dass das einfach von heute auf morgen wegbricht z.b. durch den Markteintritt eines Konkurrenten oder weil die Erzeugnisse einfach nicht mehr gefragt sind?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Ich arbeite seit neun Jahren im Vertrieb für ein spanisches Unternehmen. Einmal im Jahr fahre ich dort für ein paar Tage hin, sonst läuft alles per Telefon und Mail. Die Produkte welche ich verkaufe (Weine und hochwertige Fleischerzeugnisse) sind mengenmäßig begrenzt, ich bekomme nur eine bestimmte Menge für mein Vertriebsgebiet (Deutschland).

Es gibt eine weitaus höhere Nachfrage als ich liefern kann. Der Vertriebsaufwand ist fast gleich null. Ich kann meine Arbeitszeit einteilen wie ich will. Habe vielleicht 40-60 Stunden im Monat. Für knapp 65k (all-in) im Jahr plus einen schönen A6 Avant als Firmenwagen.

Mittlerweile bin ich nebenbei noch selbstständig (abgesprochen mit meinem spanischen Arbeitgeber) und verkaufe noch hochwertigen Whiskey von zwei amerikanischen Anbietern. Ist die gleiche Zielgruppe. Abzüglich aller Ausgaben sind das dann auch noch einmal 40k pro Jahr bei einem ähnlichen Zeitaufwand wie in meinem "Hauptjob".

Habe echt Glück gehabt und es nie bereut, keinen Master gemacht zu haben.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

+10000
Komplett desillusioniert haha.. Zählt als einen normalen Familienurlaub den Robinson Club :D
Durchschnittliches deutsches Nettoeinkommen Arbeitnehmer laut Statista: 1890€
Klar muss man nicht nach Durchschnitt streben und bei Uniabschluss ist dieser deutlich höher, aber das 5-fache als "notwendig" anzusehen deutet stark auf verwöhntes Einzelkind oder komplette Weltfremdheit hin.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

"Blase" hahaha
In der Realität!
Wir reden hier doch von Personen die einen überdurchschnittlichen Lebensstandard erreichen wollen.
Als Beispiel... Was man heute in und um München/Stuttgart/Hamburg für 1,5 Millionen inclusive Kaufnebenkosten als Haus bekommt, würde man den Bildern nach eher der normalen Mittelschicht zuordnen! Absolut nichts besonderes!
Ich weiss nicht ob du einen Robinson Club als "bubble" und dekadent einordnest LOL.
Das diente nur als Beispiel. Mach dir gerne mal die Mühe eine beliebige 4 Sterne Pauschalreise für 4 Personen (14 Tage) inclusive Flüge rauszusuchen. Wenn es nicht
immer nach Ägypten oder in Türkei gehen soll, wirst du dich wundern!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

DAS habe ich auch gedacht....Robinson-Club ist nicht "normal" und unter 1 Mio kriegt man sicherlich nicht nur Bruchbuden...10k netto im Monat aber du/ihr kommt mir vor, als könntet ihr weder rechnen noch dass ihr eure Finanzen im Griff habt....schlimm, solchen Leuten soviel Geld in die Hand zu drücken. Sorry.....

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

Ja gut, es kommt halt darauf an welchen Standard man im Leben anstrebt... dem Poster ist hoher Status a la Robinson, Porsche, Villa, Skiurlaub in St.Moritz halt wichtig. Für so einen Lifestyle braucht man viel Geld das stimmt. Fair enough... jedem das seine. Dann gibt es Menschen (mich einbegriffen) die mit ner Wohnung, nem Golf und einem "normalen" Urlaub zufrieden sind. Jeder wie er möchte.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

Ja gut, es kommt halt darauf an welchen Standard man im Leben anstrebt... dem Poster ist hoher Status a la Robinson, Porsche, Villa, Skiurlaub in St.Moritz halt wichtig. Für so einen Lifestyle braucht man viel Geld das stimmt. Fair enough... jedem das seine. Dann gibt es Menschen (mich einbegriffen) die mit ner Wohnung, nem Golf und einem "normalen" Urlaub zufrieden sind. Jeder wie er möchte.

Genau! Das war wirklich null despektierlich gemeint. Aber manchmal vermisse ich hier ein wenig den Bezug zur Realität.
Viele Leute die hier im Forum "Karriere" machen wollen, planen dies mit Sicht auf Einfamilienhaus, schönes Auto, Kinder usw.
Da fehlt mir manchmal der Bezug zur Realität. Mit 100k brutto kommt man im Bezug auf oben angestrebte Dinge nicht sehr weit!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Zufriedenheit ist nur eine vermeintlich positiv behaftete Form des Neids.

Wer wirklich mehr als 100k verdienen kann, wird es tun.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Ja gut, es kommt halt darauf an welchen Standard man im Leben anstrebt... dem Poster ist hoher Status a la Robinson, Porsche, Villa, Skiurlaub in St.Moritz halt wichtig. Für so einen Lifestyle braucht man viel Geld das stimmt. Fair enough... jedem das seine. Dann gibt es Menschen (mich einbegriffen) die mit ner Wohnung, nem Golf und einem "normalen" Urlaub zufrieden sind. Jeder wie er möchte.

Den Robinson Club würde ich nicht als interessantes Urlaubsziel einstufen eher Aman, Banyantree, Six Sense...

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WiWi Gast

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+1

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Sorry da kann ich mir nur an den Kopf fassen.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2020:

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

"Blase" hahaha
In der Realität!
Wir reden hier doch von Personen die einen überdurchschnittlichen Lebensstandard erreichen wollen.
Als Beispiel... Was man heute in und um München/Stuttgart/Hamburg für 1,5 Millionen inclusive Kaufnebenkosten als Haus bekommt, würde man den Bildern nach eher der normalen Mittelschicht zuordnen! Absolut nichts besonderes!
Ich weiss nicht ob du einen Robinson Club als "bubble" und dekadent einordnest LOL.
Das diente nur als Beispiel. Mach dir gerne mal die Mühe eine beliebige 4 Sterne Pauschalreise für 4 Personen (14 Tage) inclusive Flüge rauszusuchen. Wenn es nicht
immer nach Ägypten oder in Türkei gehen soll, wirst du dich wundern!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

"Blase" hahaha
In der Realität!
Wir reden hier doch von Personen die einen überdurchschnittlichen Lebensstandard erreichen wollen.
Als Beispiel... Was man heute in und um München/Stuttgart/Hamburg für 1,5 Millionen inclusive Kaufnebenkosten als Haus bekommt, würde man den Bildern nach eher der normalen Mittelschicht zuordnen! Absolut nichts besonderes!
Ich weiss nicht ob du einen Robinson Club als "bubble" und dekadent einordnest LOL.
Das diente nur als Beispiel. Mach dir gerne mal die Mühe eine beliebige 4 Sterne Pauschalreise für 4 Personen (14 Tage) inclusive Flüge rauszusuchen. Wenn es nicht
immer nach Ägypten oder in Türkei gehen soll, wirst du dich wundern!

Ein schönes Haus in guter Lage in einer Stadt wie München ist eben auch nicht mehr gehobene Mittelschicht, sondern deutlich drüber. So zu tun als wäre das was normales, das man „wenigstens“ haben sollte ist eben naiv. Es ist ok wenn man zu den oberen 0,1% gehören will, aber tu nicht so, als wäre das ein Minimalziel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Zufriedenheit ist nur eine vermeintlich positiv behaftete Form des Neids.

Wer wirklich mehr als 100k verdienen kann, wird es tun.

Nein, tatsächlich nicht. Ich hatte ein BCG offer, was mir nach relativ kurzer Zeit die 100k ermöglicht hätte, habe es aber zugunsten besserer WL Balance und (für mich) interessanterer Themen abgelehnt. Bin nun im h.D. als Bundesbeamter.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Bei aller Liebe... Aber in was für einer Blase lebst du denn eigentlich?

Im Konzern bekomme ich 100k für 35-40h Chillaui

Same here. 95.000 € all in für chillaxen. Warum sollte ich eine Führungsposition anstreben, und mein chilliges Leben was gut bezahlt wird, aufgeben? Nächstes Jahr wird es eh 100.000 € sein.

Weil 100k langfristig für eine Familie mit einigermaßen Standart hinten und vorne nicht reichen....
10.000€ netto als Fixkosten sind schnell zusammen, wenn man einigermaßen leben möchte!
Also sollten es langfristig deutlich >10k im Monat sein.
Das soll nicht provokativ klingen, aber jede Bruchbude in einer größeren Stadt kostet heute schnell über eine Mio!
"Normaler" Urlaub (2 Erwachsene + 2 Kinder) im Robinson Club kostet 10k für 14 Tage... und da ist man nicht auf den Seychellen.

Ich habe jetzt mit meiner Freundin zusammen 10k netto mit Mitte 20 und wir können davon entspannt leben, aber um langfristig mitspielen zu können sollten es schon minimum >20k werden (Inflation).
Realistischen Ziel Ende 20 spätestens Anfang 30.

"Blase" hahaha
In der Realität!
Wir reden hier doch von Personen die einen überdurchschnittlichen Lebensstandard erreichen wollen.
Als Beispiel... Was man heute in und um München/Stuttgart/Hamburg für 1,5 Millionen inclusive Kaufnebenkosten als Haus bekommt, würde man den Bildern nach eher der normalen Mittelschicht zuordnen! Absolut nichts besonderes!
Ich weiss nicht ob du einen Robinson Club als "bubble" und dekadent einordnest LOL.
Das diente nur als Beispiel. Mach dir gerne mal die Mühe eine beliebige 4 Sterne Pauschalreise für 4 Personen (14 Tage) inclusive Flüge rauszusuchen. Wenn es nicht
immer nach Ägypten oder in Türkei gehen soll, wirst du dich wundern!

Ein schönes Haus in guter Lage in einer Stadt wie München ist eben auch nicht mehr gehobene Mittelschicht, sondern deutlich drüber. So zu tun als wäre das was normales, das man „wenigstens“ haben sollte ist eben naiv. Es ist ok wenn man zu den oberen 0,1% gehören will, aber tu nicht so, als wäre das ein Minimalziel.

Naja... und wenn man gebürtiger Münchner ist?
Soll man dann zufrieden sein, Freunde und Familie hinter sich lassen und nach Ostdeutschland ziehen?
In München werden gerade einige renovierungsbedürftige Doppelhaushälften zu Preisen von knapp 1 Mio angeboten. Renovierung nochmal knapp 500k.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Wer in muc keine Immobilien erbt, kann sich heutzutage eigentlich direkt in die Privatinsolvenz begeben. Traurig aber wahr.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Interessante Diskussion! Ich bin zwar nicht der "Standart-Poster", finde aber, dass er zwar provokant auftritt und glaube auch nicht, dass er 10k netto hat, aber in der Sache liegt er leider nicht so falsch. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (bei uns Netto-Haushaltseinkommen von über 7k) ist es heute nicht (mehr) einfach einen guten/gehobenen Lebensstil zu finanzieren. Das liegt zum Großteil an den stark gestiegenen Immobilienpreisen, aber nicht nur. Bei uns ist am Ende des Monats auf jeden Fall das Konto leer. Das das als Single mit kleiner Bude und ohne Auto anders ist, ist mir klar. Aber ich frage mich wirklich wie Familien mit durchschnittlichem Einkommen eigentlich über die Runden kommen. Ich wüsste es wirklich gerne!

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

OMG...ich verdiene 3k netto. Meine Frau TZ 1,3k. Wir haben 2 Autos (VW), Whg 1200 warm, 3 Kinder, und leben gut...wtf bei 7k ist das Konto am Ende des Monats leer, bitte WAS kauft ihr und wo schwimmt euer Geld hin?! Wir leben ein normales Leben, unternehmen viel, Schwimmbad, Ausflüge, Kino, Essen gehen, alle sind gut gekleidet und haben Hobbies, und keiner nagt am Hungertuch...ich muss mich manchmal echt schockiert über Beiträge hier zeigen.

Ich werde bald die Miete gegen Rate des Hauses tauschen und das wars ansonsten, normales Leben ist damit gut drin! Vielleicht weil meine Frau und ich auch keine Konsumsklaven sind und uns weder über die Arbeit (Prestige) noch über Statussymbole definieren...

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Das Hamsterrad des Konsums hält nun mal unsere Wirtschaft am laufen. Menschen leben über ihren Verhältnissen und müssen dann im Job strampeln...

Wer halt in der Münchner Innenstadt leben will, der soll das halt machen. Der muss sich dann aber nicht beschweren, dass alles so teuer ist...
Es gibt keinen Anspruch auf das 200qm Haus direkt in der Innenstadt zum bezahlbaren Preis. Wer das nicht versteht, sollte vielleicht nicht in der Wirtschaft arbeiten oder gar in diesem Forum posten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Interessante Diskussion! Ich bin zwar nicht der "Standart-Poster", finde aber, dass er zwar provokant auftritt und glaube auch nicht, dass er 10k netto hat, aber in der Sache liegt er leider nicht so falsch. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (bei uns Netto-Haushaltseinkommen von über 7k) ist es heute nicht (mehr) einfach einen guten/gehobenen Lebensstil zu finanzieren. Das liegt zum Großteil an den stark gestiegenen Immobilienpreisen, aber nicht nur. Bei uns ist am Ende des Monats auf jeden Fall das Konto leer. Das das als Single mit kleiner Bude und ohne Auto anders ist, ist mir klar. Aber ich frage mich wirklich wie Familien mit durchschnittlichem Einkommen eigentlich über die Runden kommen. Ich wüsste es wirklich gerne!

Ich habe nie behauptet alleine! 10k netto zu haben..
Wir haben gemeinsam 10k netto 60/40 Verteilung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Interessante Diskussion! Ich bin zwar nicht der "Standart-Poster", finde aber, dass er zwar provokant auftritt und glaube auch nicht, dass er 10k netto hat, aber in der Sache liegt er leider nicht so falsch. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (bei uns Netto-Haushaltseinkommen von über 7k) ist es heute nicht (mehr) einfach einen guten/gehobenen Lebensstil zu finanzieren. Das liegt zum Großteil an den stark gestiegenen Immobilienpreisen, aber nicht nur. Bei uns ist am Ende des Monats auf jeden Fall das Konto leer. Das das als Single mit kleiner Bude und ohne Auto anders ist, ist mir klar. Aber ich frage mich wirklich wie Familien mit durchschnittlichem Einkommen eigentlich über die Runden kommen. Ich wüsste es wirklich gerne!

Ich würde mich zur Mittelschicht zählen und in meinem Bekanntenkreis gibt es bei genauer Betrachtung eigentlich keine "durchschnittlichen Familien". Da geht richtig viel über das Familiensystem. Z.B. wird dann nicht soviel gespart weil der Papa 6-7 Immobilien in der Geburtsstadt hat (die man erben wird), der eine hat einen Schreiner in der Familie der nach der Arbeit noch die CNC benutzt und ihm schwarz alle Schränke etc. ins Haus baut, wieder ein anderer lebt kostenfrei im Haus der Oma in München oder die Mama wohnt in der Nähe und agiert als kostenlose Nanny. Das wäre mein Erklärungsansatz wie die Familien über die Runden kommen: Soziale Netzwerke gleichen das fehlende Realeinkommen aus ("Fehlen" im Bezug auf aktuelles Preisniveau)

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Und die von dir zitierten Poster reden vom Netto HH-Einkommen, wo ist dein Punkt?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Interessante Diskussion! Ich bin zwar nicht der "Standart-Poster", finde aber, dass er zwar provokant auftritt und glaube auch nicht, dass er 10k netto hat, aber in der Sache liegt er leider nicht so falsch. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (bei uns Netto-Haushaltseinkommen von über 7k) ist es heute nicht (mehr) einfach einen guten/gehobenen Lebensstil zu finanzieren. Das liegt zum Großteil an den stark gestiegenen Immobilienpreisen, aber nicht nur. Bei uns ist am Ende des Monats auf jeden Fall das Konto leer. Das das als Single mit kleiner Bude und ohne Auto anders ist, ist mir klar. Aber ich frage mich wirklich wie Familien mit durchschnittlichem Einkommen eigentlich über die Runden kommen. Ich wüsste es wirklich gerne!

Ich habe nie behauptet alleine! 10k netto zu haben..
Wir haben gemeinsam 10k netto 60/40 Verteilung.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Ja gut, es kommt halt darauf an welchen Standard man im Leben anstrebt... dem Poster ist hoher Status a la Robinson, Porsche, Villa, Skiurlaub in St.Moritz halt wichtig. Für so einen Lifestyle braucht man viel Geld das stimmt. Fair enough... jedem das seine. Dann gibt es Menschen (mich einbegriffen) die mit ner Wohnung, nem Golf und einem "normalen" Urlaub zufrieden sind. Jeder wie er möchte.

Den Robinson Club würde ich nicht als interessantes Urlaubsziel einstufen eher Aman, Banyantree, Six Sense...

Teilweise auch schon viele der Hotels in die Jahre gekommen... aber ich stimme dir grundsätzlich zu!
Da bist du allerdings dann bei 30k+ ;)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Und die von dir zitierten Poster reden vom Netto HH-Einkommen, wo ist dein Punkt?

Du redest von gehobenem "Standart" (sic.) und den erreicht man, auch mit einer 4-köpfigen Familie bei 10k Netto problemlos... Das damit die Ferienvilla in St.-Tropez und das 3-Stöckige Einfamilienhaus mitten in München nicht gehen, stimmt. Diese Dinge sind aber auch weit weg von gehobener "Standart" (sic).

Ja, Urlaub ist tatsächlich mit 4 Personen relativ teuer und für 2 Wochen kann man auch schnell mal etwa 10k ausgeben, dann hast du aber auch ein entsprechendes 5* Hotel auf Gran Canaria zur Hauptsaison mit AI, ob es vielleicht statt 14 Tage, "nur" 10 Tage sein sollten, bei sonst gleichen Bedingungen... weiß nicht fände ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bleibe bei meinem Kommentar, du lebst in einer Blase, wenn du ernsthaft glaubst, dass man mit 10k Netto (!) im Monat, seiner Familie keinen gehobenen Lebensstandard bieten kann. Man lebt definitiv nicht wie die Geißens, aber wenn jede Person im Haushalt mehr Geld, als der durchschnittliche Deutsche zur Verfügung hat....

Interessante Diskussion! Ich bin zwar nicht der "Standart-Poster", finde aber, dass er zwar provokant auftritt und glaube auch nicht, dass er 10k netto hat, aber in der Sache liegt er leider nicht so falsch. Selbst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt (bei uns Netto-Haushaltseinkommen von über 7k) ist es heute nicht (mehr) einfach einen guten/gehobenen Lebensstil zu finanzieren. Das liegt zum Großteil an den stark gestiegenen Immobilienpreisen, aber nicht nur. Bei uns ist am Ende des Monats auf jeden Fall das Konto leer. Das das als Single mit kleiner Bude und ohne Auto anders ist, ist mir klar. Aber ich frage mich wirklich wie Familien mit durchschnittlichem Einkommen eigentlich über die Runden kommen. Ich wüsste es wirklich gerne!

Ich habe nie behauptet alleine! 10k netto zu haben..
Wir haben gemeinsam 10k netto 60/40 Verteilung.

"glaube auch nicht, dass ER 10k netto..."

Es war auf diese Aussage bezogen.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

An den 10k netto- Typen: ernsthaft, ich will dir nichts böses. Aber ich würde gerne mal die Berechnungen sehen, mit denen du deinen Standard monatlich definierst. Nicht um abzulästern, sondern um verstehen zu können, wo dein Geld bleibt und auf was ihr dann verzichten müsst, weil es immer noch nicht euer Standard ist- würdest du das mal auflisten? Interessiert mich wirklich.

antworten
WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

Wohnung 2500€

Autos inlcusiver aller Kosten umgelegt 1500€ (wo man für diesen Betrag Finanzierung/leasing + Versicherungen, Benzin, Wartung zwei AMG/M/Porsche bekommst solltest du mir bitte zeigen!)

Nahrungsmittel 4 Köpfige Familie: 800€ konservativ! (nicht nur Lidl/Aldi)

Urlaub 1000€ ( 3000€ pro Jahr/person)
Bevor hier wieder alle sagen weltfremd.
1 Woche Skifahren Österreich 4 Personen kostet im DURCHSCHNITT 3917€ - 5200€ je nach Skigebiet (nicht St Moritz!!)
Da sind dann mal 40% des jahresbudgets ausgegeben.

Kleidung 600€ (in der Realität viel zu niedrig)

Kindergarten/Schulkosten/Ausflüge variiert extrem! Mittelwert 600€

Die Liste kann man endlos weiterführen....
Kenne genug Leute die sich als sehr bodenständig bezeichnen würden!
Wenn man aber realistisch ALLE!!! Kosten auf den Monat umlegt, dann kommen bei 2-3 Kindern sehr schnell Beträge zusammen die man vorher für absolut wahnsinng und unrealistisch gehalten hätte!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Hast ja nicht gesagt, dass ihr Kinder habt!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

AMG haben wir nicht, beim Haus liegst Du nah dran. Also es sieht ungefähr wie folgt aus:

  • EUR 2.440 Haus (Rate und Nebenkosten)
  • EUR 55 Garage
  • EUR 250 (weitere Immobilie) plus die dort eingenommene Miete
  • EUR 400 Haushaltshilfe
  • EUR 700 zwei (recht normale) Autos
  • EUR 350 Sparverträge für uns und die Kinder
  • EUR 100 Versicherungen (hauptsächlich BU, Haftpflicht, Hausrat)
  • EUR 200 zwei mal Fitnessstudio (ein gutes, 50 Meter von uns zu Hause entfernt)
  • EUR 25 (zwei mal Handyvertrag)
  • EUR 500 Kita-Gebühr für 2 Kids

Der Rest (EUR 1980) geht dann drauf für Lebensmittel, Drogerieartikel, Essen gehen, tanken, Hobbies, Rücklagen für Urlaub etc. (alles für 4 Personen!)

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

An den 10k netto- Typen: ernsthaft, ich will dir nichts böses. Aber ich würde gerne mal die Berechnungen sehen, mit denen du deinen Standard monatlich definierst. Nicht um abzulästern, sondern um verstehen zu können, wo dein Geld bleibt und auf was ihr dann verzichten müsst, weil es immer noch nicht euer Standard ist- würdest du das mal auflisten? Interessiert mich wirklich.

Vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt.
Es ist ein guter Standart! Es bleiben auch am Ende des Monats noch 3000€ für Rücklagen übrig.
Die Hauptkosten werden mit Sicherheit ein Kredit für eine Immobilie werden.
Man sollte nicht mehr als 25% des Nettoeinkommens für die Rate einrechnen.
Bei den heutigen Preisen rechne ich selbst mit Eigenkapital 400-500k mit einer Rate von 3000€ pro Monat (lange Laufzeit). Dann bleiben aber noch rücklagen für die genutze Immobilie, Instandhaltungskosten, Steuern usw.

Wenn man anschließend mit 2-3 Kindern kalkuliert (AUSBILDUNGSKOSTEN)! würde ich mich <15k netto langfristig fürs Alter nicht wohl fühlen.
Jeder der 1-2 Wohnungen geerbt hat oder Omas Häuschen muss sich über solche Sachen natürlich keine Gedanken machen!
Wie der post oben sehr gut beschrieben hat.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

Wohnung 2500€

Autos inlcusiver aller Kosten umgelegt 1500€ (wo man für diesen Betrag Finanzierung/leasing + Versicherungen, Benzin, Wartung zwei AMG/M/Porsche bekommst solltest du mir bitte zeigen!)

Nahrungsmittel 4 Köpfige Familie: 800€ konservativ! (nicht nur Lidl/Aldi)

Urlaub 1000€ ( 3000€ pro Jahr/person)
Bevor hier wieder alle sagen weltfremd.
1 Woche Skifahren Österreich 4 Personen kostet im DURCHSCHNITT 3917€ - 5200€ je nach Skigebiet (nicht St Moritz!!)
Da sind dann mal 40% des jahresbudgets ausgegeben.

Kleidung 600€ (in der Realität viel zu niedrig)

Kindergarten/Schulkosten/Ausflüge variiert extrem! Mittelwert 600€

Die Liste kann man endlos weiterführen....
Kenne genug Leute die sich als sehr bodenständig bezeichnen würden!
Wenn man aber realistisch ALLE!!! Kosten auf den Monat umlegt, dann kommen bei 2-3 Kindern sehr schnell Beträge zusammen die man vorher für absolut wahnsinng und unrealistisch gehalten hätte!

600€ für Kleidung PRO MONAT ist bei euch in der Regel zu niedrig? lol

Wie kleidet ihr euch bitte, dass ihr 7.200€ im Jahr für Kleidung raushaut

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

Wohnung 2500€

Autos inlcusiver aller Kosten umgelegt 1500€ (wo man für diesen Betrag Finanzierung/leasing + Versicherungen, Benzin, Wartung zwei AMG/M/Porsche bekommst solltest du mir bitte zeigen!)

Nahrungsmittel 4 Köpfige Familie: 800€ konservativ! (nicht nur Lidl/Aldi)

Urlaub 1000€ ( 3000€ pro Jahr/person)
Bevor hier wieder alle sagen weltfremd.
1 Woche Skifahren Österreich 4 Personen kostet im DURCHSCHNITT 3917€ - 5200€ je nach Skigebiet (nicht St Moritz!!)
Da sind dann mal 40% des jahresbudgets ausgegeben.

Kleidung 600€ (in der Realität viel zu niedrig)

Kindergarten/Schulkosten/Ausflüge variiert extrem! Mittelwert 600€

Die Liste kann man endlos weiterführen....
Kenne genug Leute die sich als sehr bodenständig bezeichnen würden!
Wenn man aber realistisch ALLE!!! Kosten auf den Monat umlegt, dann kommen bei 2-3 Kindern sehr schnell Beträge zusammen die man vorher für absolut wahnsinng und unrealistisch gehalten hätte!

600€ für Kleidung PRO MONAT ist bei euch in der Regel zu niedrig? lol

Wie kleidet ihr euch bitte, dass ihr 7.200€ im Jahr für Kleidung raushaut

Das sind doch nur 150 Euro pro Person. Wenn da mal ab und zu ein neuer Anzug für Papa fällig ist oder eine neue Winterjacke für die Kids, andauernd neue Schuhe bei den Kids (gerne alle drei bis sechs Monate die nächste Schuhgröße) etc. ist das NICHT viel!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Ja gut, es kommt halt darauf an welchen Standard man im Leben anstrebt... dem Poster ist hoher Status a la Robinson, Porsche, Villa, Skiurlaub in St.Moritz halt wichtig. Für so einen Lifestyle braucht man viel Geld das stimmt. Fair enough... jedem das seine. Dann gibt es Menschen (mich einbegriffen) die mit ner Wohnung, nem Golf und einem "normalen" Urlaub zufrieden sind. Jeder wie er möchte.

Den Robinson Club würde ich nicht als interessantes Urlaubsziel einstufen eher Aman, Banyantree, Six Sense...

Teilweise auch schon viele der Hotels in die Jahre gekommen... aber ich stimme dir grundsätzlich zu!
Da bist du allerdings dann bei 30k+ ;)

Kommt wieder sehr drauf an was und wo aber banyantree etwa kommt man mit nem guten 1000er pro Tag hin fur 1-2 Personen in einem „Zimmer“.

Klar geht noch teuerer time & Tide oder North Island

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

wie zum teufel will man 7k im monat ausgeben?

selbst angenommen:

Top-Immobilie: 2.500 im Monat
2x AMG: 1.500 im Monat
= 4k

wozu kann man sonst noch 3k JEDEN Monat ausgeben? Essen, Kleidung und Hobbys führt dazu i.d.R. nicht lol

Wohnung 2500€

Autos inlcusiver aller Kosten umgelegt 1500€ (wo man für diesen Betrag Finanzierung/leasing + Versicherungen, Benzin, Wartung zwei AMG/M/Porsche bekommst solltest du mir bitte zeigen!)

Nahrungsmittel 4 Köpfige Familie: 800€ konservativ! (nicht nur Lidl/Aldi)

Urlaub 1000€ ( 3000€ pro Jahr/person)
Bevor hier wieder alle sagen weltfremd.
1 Woche Skifahren Österreich 4 Personen kostet im DURCHSCHNITT 3917€ - 5200€ je nach Skigebiet (nicht St Moritz!!)
Da sind dann mal 40% des jahresbudgets ausgegeben.

Kleidung 600€ (in der Realität viel zu niedrig)

Kindergarten/Schulkosten/Ausflüge variiert extrem! Mittelwert 600€

Die Liste kann man endlos weiterführen....
Kenne genug Leute die sich als sehr bodenständig bezeichnen würden!
Wenn man aber realistisch ALLE!!! Kosten auf den Monat umlegt, dann kommen bei 2-3 Kindern sehr schnell Beträge zusammen die man vorher für absolut wahnsinng und unrealistisch gehalten hätte!

600€ für Kleidung PRO MONAT ist bei euch in der Regel zu niedrig? lol

Wie kleidet ihr euch bitte, dass ihr 7.200€ im Jahr für Kleidung raushaut

Da sind verschiedene Kosten inkludiert.
Sportkleidung Kinder, Wintersport (Ski , Fussball Schuhe, Skikleidung, ordentliche Winterjacken)
Alleine Schuhe kauft man für zwei Kinder mehrmals pro Jahr neu! Die meisten Leute lügen sich bei der Umlage der Kosten einfach in die Tasche.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Kann ich bestätigen. Kinder brauchen andauernd neue Sachen, vor allem Schuhe sind da alle paar Monate nicht mehr tragbar, weil sie rauswachsen. Meine Frau verkauft die Sachen dann aber regelmäßig oder meine jüngere Tochter trägt den Krempel der älteren und wiederum die ältere den Kram der Mama :) wir sind da ziemlich bodenständig und nicht zimperlich, wobei kaputtes Zeug eh tabu ist, das ist klar. Alle sehen gepflegt und ordentlich aus, was auch klar ist, meine Frau natürlich eleganter, wie Frauen eben so sind. Aber auch sie kauft sich Mango und Zara und braucht kein Gucci oder sonst was. Papa braucht zum Glück keine Anzüge auf Arbeit zu tragen und bleibt bei Jeans und Shirt, Hemd oder Pullover und mein Sohn ist noch relativ neutral, was Geschmack betrifft :D

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Im angelsächsischen Raum gibt es schon lange zwei Karrierepfade:

  • Manager/Executive Manager Career
  • Expert Professional Career

In Deutschland werden immernoch Leute in Führungspositionen befördert, die völlig ungeeignet sind (Peter Prinzip). Dabei kann nur eine Minderheit der eigentlichen in Frage Fachkräfte gut Personal führen. Entsprechend werden die die einen Personalführungsverantwortung bekommen, die anderen werden die Expertenkarriere einschlagen. Der Experte ohne Personalverantwortung verdient aber genauso oder teils mehr als der Manager.
Dieses System der Mitarbeiterentwicklung muss sich gerade im Mittelstand erst noch durchsetzen. Viele gefrustete Fachkräfte arbeiten in der innerlichen Kündigung, weil sie nicht wertgeschätzt werden und ihnen der Weg nach Oben verbaut ist.

Und mal ehrlich: Robinson Club ist für mich persönlich so ziemlich die mieseste Hotelkette überhaupt für die absurd hohen Preise die dort verlangt werden.
Da ist der Urlaub für die Familie im Four Seasons Bali mit eigener Villa günstiger. Man muss sich halt mal umschauen und nicht dort buchen wo der Chef bucht!

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Da hat wohl einer zu oft "The Wolf of Wall Street" geschaut...

Was hat das mit Wolf of Wall Street zu tun? Hast du den Film überhaupt gesehen?

Ich bin in der Expertenlaufbahn in einem DAX Konzern. Seit der Promotion nun seit 6 Jahren dabei, keine disz. Verantwortung sondern nur kleinere Teilprojekte für verschiedene Bereiche weltwelt, 40h bei 130k all in.

Du bist dann wohl eher in so einer Art Projektmanagementlaufbahn und kein reiner Sachbearbeiter. Die 130k glaube ich dir trotzdem nicht, die bekommt man nicht für "kleinere Teilprojekte". Außer du hast eine andere Vorstellung von "klein" als ich und verwaltest bereits Budgets in Millionenhöhe und führst Projektteams mit Dutzenden von Mitarbeitern rund um den Globus.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

"Blase" hahaha
In der Realität!
Wir reden hier doch von Personen die einen überdurchschnittlichen Lebensstandard erreichen wollen.
Als Beispiel... Was man heute in und um München/Stuttgart/Hamburg für 1,5 Millionen inclusive Kaufnebenkosten als Haus bekommt, würde man den Bildern nach eher der normalen Mittelschicht zuordnen! Absolut nichts besonderes!
Ich weiss nicht ob du einen Robinson Club als "bubble" und dekadent einordnest LOL.
Das diente nur als Beispiel. Mach dir gerne mal die Mühe eine beliebige 4 Sterne Pauschalreise für 4 Personen (14 Tage) inclusive Flüge rauszusuchen. Wenn es nicht
immer nach Ägypten oder in Türkei gehen soll, wirst du dich wundern!

Was spricht den gegen die Türkei? Standards der Hotelanlagen dort ist auf höchstem europäischen Niveau. Weit besser als ich es z.B. in Griechenland und Italien erlebt habe.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Hier der TE: Ist interessant, in WELCHE Richtung die Diskussion in einem Wiwi-Forum abdriftet, wenn es darum, ob ihr Karriere machen wollt oder nicht. Das einzige immer und immer wieder gebrachte Pro-Argument für Karriere ist Geld bzw. der Mangel an diesem.

Dieser Argumentationspfad ist nun ausgetreten, denke ich. Können wir zum Ursprungsthema zurückkommen?

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Ich bin in der Expertenlaufbahn in einem DAX Konzern. Seit der Promotion nun seit 6 Jahren dabei, keine disz. Verantwortung sondern nur kleinere Teilprojekte für verschiedene Bereiche weltwelt, 40h bei 130k all in.

Du bist dann wohl eher in so einer Art Projektmanagementlaufbahn und kein reiner Sachbearbeiter. Die 130k glaube ich dir trotzdem nicht, die bekommt man nicht für "kleinere Teilprojekte". Außer du hast eine andere Vorstellung von "klein" als ich und verwaltest bereits Budgets in Millionenhöhe und führst Projektteams mit Dutzenden von Mitarbeitern rund um den Globus.

Bin als Junior Expert bei einem Pharmakonzern für die Reaktorauslegung zuständig. Die 130k stimmen. Zusammen mit der Promotionszeit komme ich auf 10 Berufsjahre, Einstieg war bei ca. 70k allin, 6 Jahre im Konzern.

Wie gesagt, keine disziplinarische oder fachlichen Führungsaufgaben. Habe auch kein Team unter mir. Dafür aber global der Ansprechpartner für die Auslegung und Instandhaltung kritischer Reaktoren im Anlagenbau. Ist ein Hobby von mir und ich sehe mich als gut bezahlter Sachbearbeiter, der schnell klare Antworten liefert. Wie ein Vorposter schon geschrieben hat, gibt es nun auch immer mehr Expertenlaufbahnen. Die meisten Konzerne haben diese bereits (Bosch bietet hier auch z.B. gut bezahlte SL Stufen, die außertariflich über den 110k IGM liegen). In der Realität ist es aber leider nach wie vor schwer reinzurutschen. Es gilt aber: Gute (!) Sachbearbeiter machen als Experte in einem Konzern aus meiner Sicht Karriere und sind auf dem Markt gefragt.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

Hier der TE: Ist interessant, in WELCHE Richtung die Diskussion in einem Wiwi-Forum abdriftet, wenn es darum, ob ihr Karriere machen wollt oder nicht. Das einzige immer und immer wieder gebrachte Pro-Argument für Karriere ist Geld bzw. der Mangel an diesem.

Dieser Argumentationspfad ist nun ausgetreten, denke ich. Können wir zum Ursprungsthema zurückkommen?

Wieso? Ich will keine Karriere machen weil ich als Sachbearbeiter ein gutes Leben führe. Das ist doch genau Deine Frage? Es gab mal eine Studie die gezeigt hat, dass es ab einem Brutto-Jahresgehalt von ca. 80k in Westeuropa keinen messbaren Anstieg von Zufriedenheit gab. Ich denke, dies beschreibt es ganz gut für 98% der Menschen - auch hier im Forum.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2020:

In Deutschland werden immernoch Leute in Führungspositionen befördert, die völlig ungeeignet sind (Peter Prinzip). Dabei kann nur eine Minderheit der eigentlichen in Frage Fachkräfte gut Personal führen.

Was verstehst du unter "gut Personal führen"? Die heutige Generation will ja auch nur noch gebauchpinselt werden und fängt bei der kleinsten Kritik an zu heulen. Und dann ist natürlich der böse, unsensible Chef, der die Leute nicht führen kann, das Problem. Klar doch...

Und was wäre dann die Alternative, Leute ohne Fachkenntnis zu nehmen, weil sie ja so toll Personal führen können? Und die dann aber inhaltlich keine Ahnung von dem haben, was gemacht werden muss? Der Erfolg eines Unternehmens bemisst sich immer noch am Gewinn, den es mit seinen Produkten oder Dienstleistungen erzielt, nicht danach ob die Mitarbeiter einen geilen Tag auf der Arbeit hatten und chillig mit good vibrations nach Hause gehen.

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WiWi Gast

Will hier keiner mehr Karriere machen?

Ich bin Team Lead in der Entwicklung mit ca. 10-15 Leuten in einem kleineren Unternehmen. Und ich mache das, weil mir die Aufgaben Spaß machen. Ich brauche einfach die Abwechslung, organisiere gerne und mag es, direkt mit Menschen zu arbeiten. Der Hauptgrund aber dafür, dass ich diesen Job mache, ist, dass ich so einen größeren Hebel habe, Sachen zu erreichen. Klar bin ich öfter als mir lieb ist fremd bestimmt und lege mich mit Stakeholdern und meinem Chef an. Die ein oder andere Sache kriege ich so aber auch durchgesetzt und selbst als Selbständiger ist man ja auch zu Teilen durch Kundendruck fremdbestimmt.

Vorher hatte ich übrigens auch 35h IGM, der Job war mir aber zu einseitig. Ist aber alles Typfrage.

Des Geldes wegen lohnt es übrigens momentan nicht. Wenn ich gut verhandel und der Bonus stimmt, schaffe ich dieses Jahr vielleicht 15k Euro mehr als wäre ich im alten Job geblieben, dafür aber deutlich mehr Stress (nicht immer unbedenkt durch viel längere Arbeitszeit, sondern eher dadurch, dass Mal wieder wer wichtiges gekündigt hat oder jemand ausfällt und krank ist, wir ne Deadline reißen etc.). Diesen Stress empfinde ich persönlich aber deutlich angenehmer als die komplette Fremdbestimmung im Konzern. Aber auch das ist Typsache.

Die Leute, die mir begegnet sind und nur aus Karriere Führungsverantwortung haben, eigentlich gar keine Lust auf Menschen haben, haben durchweg schlecht performt was Motivation und Organisation angeht. In einem Unternehmen, in dem ich war, wurden die in einem Cleanup dann auch freigesetzt. Häufig bleiben solche Menschen aber weiter auf der Position und dann leiden alle, da einfach die Arbeit nicht gemacht wird und das wird richtig teuer: ein schlechter Manager schafft es ohne Probleme jedem Mitarbeiter unbeabsichtigt 10% seiner Performance zu berauben, und das ist eher konservativ geschätzt. Das rechtfertigt eben das etwas höhere Gehalt.

Weiter oben meinte jmd, dass er den Sinn nicht mehr gesehen hat, weil er dauernd PPT produziert und nur mit Leuten gesprochen hat. Das ist eben der Punkt: die direkte Wirkung der eigenen Arbeit wird immer schwerer ersichtlich, je weiter man im mittleren Management voran kommt und das demotiviert gerade auch ehemalige exzellente Sachbearbeiter, da diesem diese direkten, kurzfristigen Erfolge fehlen.

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