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Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Wenn einer also um 4k verdient, dann ist dies auf ein Berufsleben gesehen gar nicht so viel.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Altes Thema, immer wieder neu aufgewärmt! Als Ing bei IGM solltest Du nach 5 Jahren BE netto schon mehr als A13 haben, wenn Du gut bist. Auch wenn Du nur einen Bachelor hast! Mit einem Master von einer TU9 sind Deine Chancen da noch viel besser. Deine Freundin bei Consulting ist schwer einzuschätzen. Da gibt es wohl viele, die nur einen einfachen BWL-Bachelor haben. Das ist dann mit einem Lehrer nicht zu vergleichen. Wenn ein Berater aber mit home office auf dem Land lebt und von da aus seine Kunden anfährt, kann er sich aber auch ganz sicher ein schönes Dorf-Haus leisten.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

In der freien Wirtschaft schafft man die 8k auch pro Person, wenn Einiges richtig lief. Das ist der Vorteil ;)

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Wenn einer also um 4k verdient, dann ist dies auf ein Berufsleben gesehen gar nicht so viel.

Das ist Quatsch und auch für die meisten Akademiker überdurchschnittlich, weil man dafür mehr als 80.000 brutto / anno nach hause bringen muss.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Wenn einer also um 4k verdient, dann ist dies auf ein Berufsleben gesehen gar nicht so viel.

Sind Brutto immerhin 6K im Monat für vielleicht 30h Arbeit die Woche, wenn man halbwegs effizient arbeitet. Wenn man mit Freizeit etwas anfangen kann, ist das ein Traumberuf. Je nach Fach hat man sogar schon im Studium kaum etwas zu tun.

Wäre ich nochmal jung, würde ich Lehrer werden. Macht das Leben doch entspannter. Zumindest solange man halbwegs als Autoritätsperson taugt und sich das Leben nicht von den Blagen zur Hölle machen lässt.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Die Zahl kann man so nicht stehen lassen.
Wenn man das absolute Endgehalt nimmt und man unterstellt, daß die Endstufe 12 in A13 erreicht wurde, beträgt das Nettogehalt in Niedersachsen derzeit 3.863 EUR netto vor PKV.

Mal zwei sind fast 8k, allerdings erreichen nicht alle die 12 und/oder die A13 und am Berufsanfang gibt es bedeutend weniger.

Ein Lehrerehepaar (davon gibt es ja mehr als man denkt) hat meist so um die 5,5k pro Monat netto in der Mitte ihres Erwerbslebens.

Eine WiWi-Performer topt das locker als Alleinverdiener.

Der verbeamtete Lehrer holt diese Verdienst-Rückstände dann wieder durch die höheren Altersbezüge auf.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Wenn einer also um 4k verdient, dann ist dies auf ein Berufsleben gesehen gar nicht so viel.

Ist es wohl. Bis man 4 K Netto hat dauert es und die muss man erstmal halten. Der Lehrer hat es bis zur Rente und dann noch die fette Pension. Auserdem hat er genug Zeit nebenbei noch Geld zu verdienen.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Wie alt bist denn du und was verdienst du und deine Frau?

Meine Frau (28) und ich (29) übertreffen das (zumindest noch).

Sie ist Richterin: Nach Abzug Ihrer PKV verbleiben ca. 3400 Euro netto.
Ich arbeite als Anwalt in einer großen Wirtschaftskanzlei. Mein Nettogehalt letztes Jahr betrug knapp 6000 Euro im Monat.

Wenn wir in absehbarer Zeit Kinder bekommen wird meine Frau Ihre Arbeitszeit aber verringern. Entsprechend schätze ich dass wir an die 8000 Euro netto gerade noch so rankommen werden.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

Realschule und A13?

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

Finde ich auch krass. Ich bin promovierter Physiker im Anlagenbau und komme grad mal auf 4k, meine Freundin ist Sekretärin mit 2k. Zusammen werden bzw. wollen wir uns kein Haus in der Region leisten (Kein Erbe). Überlege schon die ganze Zeit aufs Land zu ziehen und Lehrer zu werden als Quereinsteiger oder an eine Wald und Wiesen FH mit W2.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

Finde ich auch krass. Ich bin promovierter Physiker im Anlagenbau und komme grad mal auf 4k, meine Freundin ist Sekretärin mit 2k. Zusammen werden bzw. wollen wir uns kein Haus in der Region leisten (Kein Erbe). Überlege schon die ganze Zeit aufs Land zu ziehen und Lehrer zu werden als Quereinsteiger oder an eine Wald und Wiesen FH mit W2.

Die 4k netto mit A13 sind aber leider auch Blödsinn. Zum Berufseinstieg als A13 Lehrer hat man je nach Bundesland 3,0-3,3 netto. Nach Abzug der Krankenversicherung (also das echte netto) dann eben 2,7-3,1 je nach Tarif und Bundesland. Erst mit der maximalem Erfahrungstufe nach >20 Berufsjahren kratzt man in manchen Bundesländern an den 4k netto...

Könnt ihr alles in den Besoldungstabellen nachschauen!

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Auf Lebzeiten gerechnet ist das Lehrer-Ehepaar monetär sehr wahrscheinlich am besten dran. Insbesondere mit Kindern gibt es hier nochmal Zuschläge, die ein Angestellter in der Form nicht bekommt. Hinzu kommt die Krankenversicherung für die Kinder und und und. Am Ende eines Arbeitslebens gibt es dann die "üppige" Pension nochmal on top.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Na und - wo bleibt die Steigerung?
10 Jahre IB und du verdienst alle das doppelte als beide zusammen in zwei Jahren

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

"Wer schlägt das?" Ganz einfach: Anwälte, Ärzte, IB'ler, Strategieberater, Ingenieure (Automotive), Asset Management, Professoren, HF, PE, VC und ganz wichtig: Jeder Unternehmer

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Mein damaliger Sportlehrer war Millionär durch Aktien usw. Hat nur Sport und ein anderes Fach unterrichtet mit 0 Aufwand nebenbei sich mit Aktien beschäftigt.

Ganz ernsthaft, bestes Leben.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Gähn. Den Lehrer-Bash-Thread gab es hier schon oft genug. Und die Zahlen sins tatsächlich übertrieben, in beide Richtungen.

4k bekommt man nicht in A13, bei IGM dagegen schon. Daher halte ich das für einen Trollversuch.

2/10

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Bevor das Lehramtsstudium jetzt zu sehr in den Himmel gelobt wird sollte man nur ein zwei Punkte beachten:

  • Nicht jeder Lehrer wird verbeamtet, der Gehaltsunterschied zwischen Angestellten und Beamten ist beachtlich
  • Man sollte sich bewusst sein dass trotz Lehrermangel die begehrten A13 Gymnasialstellen hart umkämpft sind, wer also so eine "tolle" Kombi wie Deutsch/Sport auf Lehramt studiert sollte also lieber mit <1,4 abschließen , bei begehrten Kombinationen wie Mathe/Info hat man es da natürlich deutlich einfacher, wenn nicht sogar freie Auswahl

Es gibt also auch beim Lehrerberuf eine große Spanne, auf der einen Seite der angestellte Realschullehrer (mit stressigerem "Publikum") und auf der anderen seite der verbeamtete A14 Gymni

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Villa mit 8k netto :DD

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

"Wer schlägt das?" Ganz einfach: Anwälte, Ärzte, IB'ler, Strategieberater, Ingenieure (Automotive), Asset Management, Professoren, HF, PE, VC und ganz wichtig: Jeder Unternehmer

Frage beantwortet.
Außerdem übertreibt der TE bewusst mit den „fast“ 8k Netto. Keine Ahnung mit welcher Intention?

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Das normale Gehalt eines Lehrers werden wohl einige ohne Probleme schlagen, aber viele vergessen, dass man als Lehrer die beste WLB hat und nebenbei noch genügend Zeit hat, nebenbei Geld zu verdienen.

Ich arbeite in Bayern an einer Mittelschule und bekomme nur A12, macht im Monat als Single ohne Zuschläge mit Weihnachtsgeld ca. 3150euro netto, davon muss ich 250euro an die PKV überweisen. Nebenbei habe ich aber noch soviel Zeit, dass ich durch Onlinebusiness, Aktientraiding und Dividende meine monatlichen Einnahmen verbessere. So komme ich im Monat auf netto Beträge zwischen 5.000 - 15.500 netto und habe ein sehr entspanntes und glückliches Leben. Wichtig als Lehrer ist aber, dass man sich durchsetzen kann und vor der Klasse keine Schwäche zeigt, dann läuft es wie von allein. Hinzu kommen 14 Wochen bezahlter Urlaub. Das gibts nicht in der freien Wirtschaft. Dort habe ich die ersten Jahre verbracht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

1/10
Wer auch nur die leiseste Ahnung von Steuern hat weiß, dass das mittlere Lehrer netto Gehalt ungefähr 65k entspricht. 3 Minuten Google-Suche zeigt, dass IGM Einsteiger das schon erreichen können. Auch können sie 3 Jahre früher anfangen zu arbeiten, dann sind sie schon auf 85-95k als low performer. Dazu kommen die Zinsen bei intelligentem (und früherem) Anlegen. Das beste Leben ist als ING eine ruhige Kugel zu schieben, sofort investieren und chillig 90k nach Hause zu nehmen, die Frau sollte Lehrerin sein, dann kann sie sich ab 12 Uhr um das eigene Balg kümmern und Mann selbst steckt den Kinderfreibetrag ein.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

1/10
Wer auch nur die leiseste Ahnung von Steuern hat weiß, dass das mittlere Lehrer netto Gehalt ungefähr 65k entspricht. 3 Minuten Google-Suche zeigt, dass IGM Einsteiger das schon erreichen können.

Wobei man aber eher von 80k ausgehen muss, wenn man die Pension mit einrechnet. Dazu kommen noch andere Vorteile wie günstigere Kredite, 70% Beihilfe zu PKV im Alter, Kinderzuschlag, etc.

Und: IGM ist absolute Spitze, da kommen nur sehr wenige rein, wärend eine Verbeamtung als Lehrer in den meisten Bundesländern immer noch Standard ist und man wenn man den Abschluss in der Tasche hat auch relativ sicher sein kann, dort zu landen. BWL und Ings verdienen im Durchschnitt über ihr ganzes Leben weniger als ein A13 Beamter, dazu braucht man sich nur mal entsprechende Statistiken ansehen. Dass es "in der Wirtschaft" genug Möglichkeiten für Karriere gibt und auch entsprechende Ausreiser, klar, aber das ist für die überwiegende Mehrheit nicht relevant.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

This.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

PKV bitte nicht vergessen —> für beide - 550 - 700€

Auch bitte nicht vergessen, dass die beiden mindestens 5 Jahre (eher länger) studiert haben und danach noch 2 Jahre ins Ref mussten zu Mindestlohnkonditionen. Bis dahin hat der Tarifangestellte schon „echte“ 4k Netto und bei dem ist noch lange nicht Ende der Fahnenstange.

Übrigens: Ein Lehrer in A13 verdient zu Beginn (also nach 7 [!!] Jahren Ausbildung) etwa 3,3k minus PKV. Die Steigerungen sind wie typisch im ÖD lächerlich gering. Es dauert ewig, bis da jemand die 4k Netto knackt.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Nein, es gibt auch unzählige mittlere Unternehmen in Deutschland, welche erstmal keine Sau kennt, die aber nach IG BCE oder IGM zahlen. Die müssen quasi anständige Gehälter zahlen, weil sie sonst einfach keine Leute bekommen. Ich kann davon ein Liedchen singen, ich arbeite selbst bei solch einem „klassischen“ Mittelständler mit Tarifbindung.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

1/10
Wer auch nur die leiseste Ahnung von Steuern hat weiß, dass das mittlere Lehrer netto Gehalt ungefähr 65k entspricht. 3 Minuten Google-Suche zeigt, dass IGM Einsteiger das schon erreichen können.

Wobei man aber eher von 80k ausgehen muss, wenn man die Pension mit einrechnet. Dazu kommen noch andere Vorteile wie günstigere Kredite, 70% Beihilfe zu PKV im Alter, Kinderzuschlag, etc.

Und: IGM ist absolute Spitze, da kommen nur sehr wenige rein, wärend eine Verbeamtung als Lehrer in den meisten Bundesländern immer noch Standard ist und man wenn man den Abschluss in der Tasche hat auch relativ sicher sein kann, dort zu landen. BWL und Ings verdienen im Durchschnitt über ihr ganzes Leben weniger als ein A13 Beamter, dazu braucht man sich nur mal entsprechende Statistiken ansehen. Dass es "in der Wirtschaft" genug Möglichkeiten für Karriere gibt und auch entsprechende Ausreiser, klar, aber das ist für die überwiegende Mehrheit nicht relevant.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

+6K Pension + kein Leistungsdruck +pkv + absolute jobsicherheit + <30h Woche

Für den Staat arbeiten ist das schlaueste, was man in Deutschland machen kann

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

Besser ist, wenn ein Partner in der Wirtschaft ist. Bekannter (36) ist Partner bei großer Anwaltskanzlei in Frankfurt, seine Frau (33) Richterin. Er hat etwa 15 k netto, sie 4 k.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..
Die schleppen fast 8k netto ran und wohnen recht ländlich. Hausbau steht an (eher Villa). Wer schlägt sowas? Bin selbst Ing (IGM)und meine Freundin ist im Consulting...
Seit wann verdienen Beamte (Lehrer) so viel? Meine damaligen Lehrer haben sich immer beschwert, wie viel mehr sie in der Industrie verdient hätten

Finde ich auch krass. Ich bin promovierter Physiker im Anlagenbau und komme grad mal auf 4k, meine Freundin ist Sekretärin mit 2k. Zusammen werden bzw. wollen wir uns kein Haus in der Region leisten (Kein Erbe). Überlege schon die ganze Zeit aufs Land zu ziehen und Lehrer zu werden als Quereinsteiger oder an eine Wald und Wiesen FH mit W2.

Die 4k netto mit A13 sind aber leider auch Blödsinn. Zum Berufseinstieg als A13 Lehrer hat man je nach Bundesland 3,0-3,3 netto. Nach Abzug der Krankenversicherung (also das echte netto) dann eben 2,7-3,1 je nach Tarif und Bundesland. Erst mit der maximalem Erfahrungstufe nach >20 Berufsjahren kratzt man in manchen Bundesländern an den 4k netto...

Könnt ihr alles in den Besoldungstabellen nachschauen!

Berufseinstieg 3,3K, mit 3 Kindern 4K

Haus auf dem Land abbezahlen <1K

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Bevor das Lehramtsstudium jetzt zu sehr in den Himmel gelobt wird sollte man nur ein zwei Punkte beachten:

  • Nicht jeder Lehrer wird verbeamtet, der Gehaltsunterschied zwischen Angestellten und Beamten ist beachtlich
  • Man sollte sich bewusst sein dass trotz Lehrermangel die begehrten A13 Gymnasialstellen hart umkämpft sind, wer also so eine "tolle" Kombi wie Deutsch/Sport auf Lehramt studiert sollte also lieber mit <1,4 abschließen , bei begehrten Kombinationen wie Mathe/Info hat man es da natürlich deutlich einfacher, wenn nicht sogar freie Auswahl

Es gibt also auch beim Lehrerberuf eine große Spanne, auf der einen Seite der angestellte Realschullehrer (mit stressigerem "Publikum") und auf der anderen seite der verbeamtete A14 Gymni

Es ist so witzig wie die Leute die es versemmelt haben zu erkennen, was für ein guter Beruf Lehrer ist jetzt versuchen, den Beruf schlecht zu reden damit sie sich besser fühlen.

Ich habe mein referdariat letztes Jahr beendet, bin jetzt Englisch/Politik Lehrer und arbeite auf die 9 Monate arbeitszeit die ich habe gerechnet wohl weniger als 35h die Woche.

Ich muss abends keine Anrufe vom Boss annehmen.

Ich habe mehr als 3 Monate bezahlten Urlaub.

Ich bin nur einen Tag in der Woche nach 16 Uhr Zuhause, 3 Tage sogar vor 14 Uhr. Perfekt für zukünftige Kinder.

Ich habe keinen Leistungsdruck.

Ich habe den Job für immer.

Ich muss von meinen ~3k Netto nichts sparen, da ich 72% meiner letzten Besoldung als Pension erhalten werde (Netto also mehr als 72%)

Ich kriege für ein Kind 150€ zusätzlich im Monat (zusätzlich zum Kindergeld), ab dem dritten sogar >300€. Damit sind alle Kinder, die nach dem Zweiten kommen quasi kostenlos (mit dem Kindergeld).

Ich habe garantierte, überinflationäre Gehaltssteigerungen.

Ich wohne außerhalb der Stadt und zahke mit 27 meine 160m^2 ab.

Als Beamter kriege ich jeden Kredit.

Ich müsste nicht mal die 35h machen. Solange ich keinen absoluten Mist verzapfe, kann man mich nicht rausschmeißen.

Jetzt zeigt mir Liebe IBler die in Frankfurt 100h klopfen und 3k Miete zahlen, wo euer 'Leben' denn genau besser sein soll.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Das normale Gehalt eines Lehrers werden wohl einige ohne Probleme schlagen, aber viele vergessen, dass man als Lehrer die beste WLB hat und nebenbei noch genügend Zeit hat, nebenbei Geld zu verdienen.

Ich arbeite in Bayern an einer Mittelschule und bekomme nur A12, macht im Monat als Single ohne Zuschläge mit Weihnachtsgeld ca. 3150euro netto, davon muss ich 250euro an die PKV überweisen. Nebenbei habe ich aber noch soviel Zeit, dass ich durch Onlinebusiness, Aktientraiding und Dividende meine monatlichen Einnahmen verbessere. So komme ich im Monat auf netto Beträge zwischen 5.000 - 15.500 netto und habe ein sehr entspanntes und glückliches Leben. Wichtig als Lehrer ist aber, dass man sich durchsetzen kann und vor der Klasse keine Schwäche zeigt, dann läuft es wie von allein. Hinzu kommen 14 Wochen bezahlter Urlaub. Das gibts nicht in der freien Wirtschaft. Dort habe ich die ersten Jahre verbracht.

Ja man ist klar. 15 netto! Nebenbei bei dennoch eine 40h Woche

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Das normale Gehalt eines Lehrers werden wohl einige ohne Probleme schlagen, aber viele vergessen, dass man als Lehrer die beste WLB hat und nebenbei noch genügend Zeit hat, nebenbei Geld zu verdienen.

Ich arbeite in Bayern an einer Mittelschule und bekomme nur A12, macht im Monat als Single ohne Zuschläge mit Weihnachtsgeld ca. 3150euro netto, davon muss ich 250euro an die PKV überweisen. Nebenbei habe ich aber noch soviel Zeit, dass ich durch Onlinebusiness, Aktientraiding und Dividende meine monatlichen Einnahmen verbessere. So komme ich im Monat auf netto Beträge zwischen 5.000 - 15.500 netto und habe ein sehr entspanntes und glückliches Leben. Wichtig als Lehrer ist aber, dass man sich durchsetzen kann und vor der Klasse keine Schwäche zeigt, dann läuft es wie von allein. Hinzu kommen 14 Wochen bezahlter Urlaub. Das gibts nicht in der freien Wirtschaft. Dort habe ich die ersten Jahre verbracht.

Wer kennt sie nicht... die High Performer Lehrer mit Aktien Trading und 15k Netto im Monat. Junge, geh weiter lernen.
Lehrer haben eine gute WLB bei relativ gutem Gehalt. Wenn man darauf Wert legt, ist alles okay. Aber hört mal auf so peinlich den Lehrerberuf zu pushen. Der IGM Fuzzi kann genau so gut bei seinen 37,5/40h nebenbei was dazu verdienen. Der UB-/IBler hat das gar nicht nötig.

Und sowohl der IGMler als auch der UB-/IBler müssen sich nicht ihr Leben lang mit den immer schlechter erzogenen Bälgern anderer Leute abgeben und verdienen in wenigen Jahren auch (deutlich) mehr als ein Lehrer.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Mein Vater ist A14 Lehrer in BW
Verheiratet Und hat 3 Kinder. Was das netto heißt brauche ich nicht zu erwähnen. Meine Mutter hat als BWLerin im Personal bei einer IGM Bude gearbeitet. Und er war schon einiges mehr netto verdient..

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

1/10
Wer auch nur die leiseste Ahnung von Steuern hat weiß, dass das mittlere Lehrer netto Gehalt ungefähr 65k entspricht. 3 Minuten Google-Suche zeigt, dass IGM Einsteiger das schon erreichen können.

Wobei man aber eher von 80k ausgehen muss, wenn man die Pension mit einrechnet. Dazu kommen noch andere Vorteile wie günstigere Kredite, 70% Beihilfe zu PKV im Alter, Kinderzuschlag, etc.

Und: IGM ist absolute Spitze, da kommen nur sehr wenige rein, wärend eine Verbeamtung als Lehrer in den meisten Bundesländern immer noch Standard ist und man wenn man den Abschluss in der Tasche hat auch relativ sicher sein kann, dort zu landen. BWL und Ings verdienen im Durchschnitt über ihr ganzes Leben weniger als ein A13 Beamter, dazu braucht man sich nur mal entsprechende Statistiken ansehen. Dass es "in der Wirtschaft" genug Möglichkeiten für Karriere gibt und auch entsprechende Ausreiser, klar, aber das ist für die überwiegende Mehrheit nicht relevant.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Man bleibt ja auf keinen Fall A13. Eine Beförderung auf A14 ist in jedem Fall drin.

Und Beispiel BW, A14, verheiratet, 2 Kinder.

Erfahrungsstufe geht von 5 bis 12. Auf Erfahrungsstufe 10 erreicht man ein Netto von 4300 Euro, da bleiben nach Krankenkasse also 4000 Euro übrig.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Das erreicht man dann vielleicht irgendwann mal mit 50+, wenn überhaupt. 80% der Lehrer bleiben zudem für immer in ihrer Eingangsstufe, weil sie einfach keine zusätzliche Funktion (natürlich mit Mehrarbeit verbunden) übernehmen wollen und es diese Stellen natürlich auch gar nicht in dem von dir propagierten Überfluss gibt. Was hier immer für ein Käse vom Stapel gelassen wird, das ist wirklich unfassbar. Lehrer wird man wegen allem, aber sicher nicht wegen dem Geld.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Man bleibt ja auf keinen Fall A13. Eine Beförderung auf A14 ist in jedem Fall drin.

Und Beispiel BW, A14, verheiratet, 2 Kinder.

Erfahrungsstufe geht von 5 bis 12. Auf Erfahrungsstufe 10 erreicht man ein Netto von 4300 Euro, da bleiben nach Krankenkasse also 4000 Euro übrig.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Einer meiner Kollegen, verheiratet und 2 Kinder, hat als Sachbearbeiter beim Dax mehr als 4k netto verdient. Aber ohne Studium, ohne Abitur. Nur mit einer Technikerausbildung. Was sagt uns das? Nichts! Bitte immer nur das netto mit StKl. 1 vergleichen, mit Abzug der Krankenkasse. Alles andere sagt nichts aus.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Man bleibt ja auf keinen Fall A13. Eine Beförderung auf A14 ist in jedem Fall drin.

Und Beispiel BW, A14, verheiratet, 2 Kinder.

Erfahrungsstufe geht von 5 bis 12. Auf Erfahrungsstufe 10 erreicht man ein Netto von 4300 Euro, da bleiben nach Krankenkasse also 4000 Euro übrig.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Die Zahl kann man so nicht stehen lassen.
Wenn man das absolute Endgehalt nimmt und man unterstellt, daß die Endstufe 12 in A13 erreicht wurde, beträgt das Nettogehalt in Niedersachsen derzeit 3.863 EUR netto vor PKV.

Mal zwei sind fast 8k, allerdings erreichen nicht alle die 12 und/oder die A13 und am Berufsanfang gibt es bedeutend weniger.

Ein Lehrerehepaar (davon gibt es ja mehr als man denkt) hat meist so um die 5,5k pro Monat netto in der Mitte ihres Erwerbslebens.

Eine WiWi-Performer topt das locker als Alleinverdiener.

Der verbeamtete Lehrer holt diese Verdienst-Rückstände dann wieder durch die höheren Altersbezüge auf.

Der Stufenaufstieg richtet sich nach der Dauer. Stufe 12 wird nach 28 Dienstjahren erreicht. Nach PKV bleiben also ca. 3.500 Euro netto übrig.

Ob man den Job machen will, ist eine andere Frage. Mein Arbeitstag im Konzern besteht aus Kaffee trinken, auf dem Smartphone rumtippen, surfen, in Meetings bisschen über strategische Themen quatschen und zwischendurch ab und an mal etwas arbeiten. Das würde ich niemals gegen 45 Minuten mit voller, ungeteilter Aufmerksamkeit für 28 pubertierende Teenager tauschen, anschließend 10 Minuten Pause und dann wieder von vorne.

Und dann wochenlang mit denen in Jugendherbergen als Studienexkursion mit hygienischen Zuständen wie in der dritten Welt. Abends mit hysterischen Eltern streiten..

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Wer hustlen will geht zum Staat ganz einfach.

Anwalt, Lehrer ....die schlagen die 1% locker die beim DAX sind

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Arbeite bei einem kleineren Medienunternehmen in Stuttgart: 4 Tage Woche, Keine Büropräsenz, d.h. in der Regel kommen die Leute 1-2 mal pro Woche und man durch echtes Home-Office ungemein Zeit sparen. Komme auf eine ~20-25h Woche ohne Wecker stellen Berufsverkehr etc. und halte beim Lehrergehalt immer noch mit ;D. Man muss eben das finden was für einen selbst passt.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wer hustlen will geht zum Staat ganz einfach.

Anwalt, Lehrer ....die schlagen die 1% locker die beim DAX sind

Das Nettogehalt eines Lehrers in Niedersachsen in Vollzeit bewegt sich von 2.800 bis 3.500 Euro netto nach Abzug der PKV. 3.500 Euro netto werden nach 28 Jahren erreicht. Das entspricht in der freien Wirtschaft 55.000 Euro bis 72.000 Euro. Der Lehrer fängt durch das Referendariat mindesten 1,5 Jahre, realistisch eher 2 Jahre später an. Man vergleicht die 55k also mit jemanden mit 2 Jahren Berufserfahrung und die 72k mit jemandem mit 30 Jahren Berufserfahrung.

Damit der Vergleich fair bleibt, müssen wir auch BAler, FHler usw. aussortieren, Bachelors aussortieren und zumindest einige Wald-und-Wiesen-Unis aussortieren. Denn die Lehrerausbildung ist auf die "besseren" Unis konzentriert und entspricht einem Uni-Master (nix Bachelor, nix FH-Master, nix BA).
Die meisten Nicht-Gymnasiallehrer bekommen kein A13, sondern A12. Ihr wollt sicher mit Gymnasiallehrer vergleichen. Jetzt läuft es so langsam auf einen Vergleich von Gymnasiallehrer vs. Target-Master-Absolvent hinaus.

Was gilt hier nochmal für alle Target-Studenten als letzter Mist und Notnagel? Das waren doch die Big4. Dort sind im dritten Jahr All-In sicher die 55k drin und nach 30 Jahren als Senior Manager keine 72k, sondern eher das doppelte.

Selbst als KMU Controller sind nach 3-5 Jahren 60k normal. Und KMU Controller ist dann auch nichts, wofür man einen Uni-Master braucht, da reicht auch der FH-Bachelor.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..

Was sind denn diese ominösen "Zulagen", die nur Beamte erhalten?
Ansonsten toppen das vermutlich nicht viele und ich würde den Job auch sofort machen - wenn die Blagen nicht wären.

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Bevor das Lehramtsstudium jetzt zu sehr in den Himmel gelobt wird sollte man nur ein zwei Punkte beachten:

  • Nicht jeder Lehrer wird verbeamtet, der Gehaltsunterschied zwischen Angestellten und Beamten ist beachtlich
  • Man sollte sich bewusst sein dass trotz Lehrermangel die begehrten A13 Gymnasialstellen hart umkämpft sind, wer also so eine "tolle" Kombi wie Deutsch/Sport auf Lehramt studiert sollte also lieber mit <1,4 abschließen , bei begehrten Kombinationen wie Mathe/Info hat man es da natürlich deutlich einfacher, wenn nicht sogar freie Auswahl

Es gibt also auch beim Lehrerberuf eine große Spanne, auf der einen Seite der angestellte Realschullehrer (mit stressigerem "Publikum") und auf der anderen seite der verbeamtete A14 Gymni

Es ist so witzig wie die Leute die es versemmelt haben zu erkennen, was für ein guter Beruf Lehrer ist jetzt versuchen, den Beruf schlecht zu reden damit sie sich besser fühlen.

Ich habe mein referdariat letztes Jahr beendet, bin jetzt Englisch/Politik Lehrer und arbeite auf die 9 Monate arbeitszeit die ich habe gerechnet wohl weniger als 35h die Woche.

Ich muss abends keine Anrufe vom Boss annehmen.

Ich habe mehr als 3 Monate bezahlten Urlaub.

Ich bin nur einen Tag in der Woche nach 16 Uhr Zuhause, 3 Tage sogar vor 14 Uhr. Perfekt für zukünftige Kinder.

Ich habe keinen Leistungsdruck.

Ich habe den Job für immer.

Ich muss von meinen ~3k Netto nichts sparen, da ich 72% meiner letzten Besoldung als Pension erhalten werde (Netto also mehr als 72%)

Ich kriege für ein Kind 150€ zusätzlich im Monat (zusätzlich zum Kindergeld), ab dem dritten sogar >300€. Damit sind alle Kinder, die nach dem Zweiten kommen quasi kostenlos (mit dem Kindergeld).

Ich habe garantierte, überinflationäre Gehaltssteigerungen.

Ich wohne außerhalb der Stadt und zahke mit 27 meine 160m^2 ab.

Als Beamter kriege ich jeden Kredit.

Ich müsste nicht mal die 35h machen. Solange ich keinen absoluten Mist verzapfe, kann man mich nicht rausschmeißen.

Jetzt zeigt mir Liebe IBler die in Frankfurt 100h klopfen und 3k Miete zahlen, wo euer 'Leben' denn genau besser sein soll.

Genau aus diesem Grund überlege ich die ganze Zeit. Komme da mit meinem 35 h IGM Gehalt nicht dran. Und die 35 h schaffe ich nie, muss viel reisen und nehme die Arbeit mit nach Hause.

Aber als Ing kann ich nur zur Berufsschule. Würdest du das empfehlen?

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Habe heute mitbekommen wie viel mein alter Klassenkamerad verdient. Er Lehrer und sie Lehrerin (Gymnasium und Realschule). Beide haben A13 mit Zulagen..

Was sind denn diese ominösen "Zulagen", die nur Beamte erhalten?
Ansonsten toppen das vermutlich nicht viele und ich würde den Job auch sofort machen - wenn die Blagen nicht wären.

Geh auf den TVöD Rechner und klick A13 an. Es gibt Familienzulagen für Ehepartner, Kinder und Zulagen für viele beruflichen Sondertätigkeiten (Leiter AG, Stufenkoordinator etc...) sowie Strukturzulagen der Länder. In NRW wird für Gym-Lehrer immer A13 MIT "Zulage" unabhängig der oben genannten gezahlt. Das ist einfach ein extrem krasses Gesamtpaket.

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analyst

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Schlechter thread: 4K netto stimmt nicht, sind 3k bis 3,3k minus 250€ PKV.... mal zwei macht bis zu 6,3 als Paar am Anfang und 7k mit bisschen Erfahrung.

Ist sicherlich ein Gehalt, das sich sehen lassen kann, keine Sorgen um die Branche oder Rente.

Mit Mehrleistung was zu reißen oder beeindruckende Projekte sind aber Fehlanzeige. Erkenne dich selbst: ist das dein Paket - oder nicht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Bevor das Lehramtsstudium jetzt zu sehr in den Himmel gelobt wird sollte man nur ein zwei Punkte beachten:

  • Nicht jeder Lehrer wird verbeamtet, der Gehaltsunterschied zwischen Angestellten und Beamten ist beachtlich
  • Man sollte sich bewusst sein dass trotz Lehrermangel die begehrten A13 Gymnasialstellen hart umkämpft sind, wer also so eine "tolle" Kombi wie Deutsch/Sport auf Lehramt studiert sollte also lieber mit <1,4 abschließen , bei begehrten Kombinationen wie Mathe/Info hat man es da natürlich deutlich einfacher, wenn nicht sogar freie Auswahl

Es gibt also auch beim Lehrerberuf eine große Spanne, auf der einen Seite der angestellte Realschullehrer (mit stressigerem "Publikum") und auf der anderen seite der verbeamtete A14 Gymni

Es ist so witzig wie die Leute die es versemmelt haben zu erkennen, was für ein guter Beruf Lehrer ist jetzt versuchen, den Beruf schlecht zu reden damit sie sich besser fühlen.

Ich habe mein referdariat letztes Jahr beendet, bin jetzt Englisch/Politik Lehrer und arbeite auf die 9 Monate arbeitszeit die ich habe gerechnet wohl weniger als 35h die Woche.

Ich muss abends keine Anrufe vom Boss annehmen.

Ich habe mehr als 3 Monate bezahlten Urlaub.

Ich bin nur einen Tag in der Woche nach 16 Uhr Zuhause, 3 Tage sogar vor 14 Uhr. Perfekt für zukünftige Kinder.

Ich habe keinen Leistungsdruck.

Ich habe den Job für immer.

Ich muss von meinen ~3k Netto nichts sparen, da ich 72% meiner letzten Besoldung als Pension erhalten werde (Netto also mehr als 72%)

Ich kriege für ein Kind 150€ zusätzlich im Monat (zusätzlich zum Kindergeld), ab dem dritten sogar >300€. Damit sind alle Kinder, die nach dem Zweiten kommen quasi kostenlos (mit dem Kindergeld).

Ich habe garantierte, überinflationäre Gehaltssteigerungen.

Ich wohne außerhalb der Stadt und zahke mit 27 meine 160m^2 ab.

Als Beamter kriege ich jeden Kredit.

Ich müsste nicht mal die 35h machen. Solange ich keinen absoluten Mist verzapfe, kann man mich nicht rausschmeißen.

Jetzt zeigt mir Liebe IBler die in Frankfurt 100h klopfen und 3k Miete zahlen, wo euer 'Leben' denn genau besser sein soll.

Und was ändert das an meinen Punkten? Hoffentlich bist du bei dem Textverständnis kein Deutschlehrer.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Lehrer sind Gutverdiener, das ist eigentlich nicht neu. Nur erzählen alle Lehrer etwas anderes (und glauben das meiner Erfahrung nach sogar tatsächlich), sodass sich falsche Vorstellungen festgesetzt haben. Da ungefähr 10 Prozent den Spitzensteuersatz zahlen (müssten so grob 3 netto im Monat sein, außerdem muss das Splitting beachtet werden) und Lehrer bei entsprechender Familiensituation auch nach Abzug aller PKV da knapp 1k drüber sind, sollten Lehrer (bei dem Rechenbeispiel allerdings Gymnasium) zu den Top-5-Prozent gehören. Arbeiten beide Elternteile tatsächlich Vollzeit, was Lehrer aber eigentlich nie tun, weil sie es nicht nötig haben und lieber mehr Freizeit genießen, ist man natürlich schon als Teil der Oberschicht (nein, das sind nicht nur Millionäre) zu sehen.

Natürlich kann man als Lehrer mit Aktien zum Millionär werden, ist sogar der ideale Beruf dafür, da man 100 Prozent in Aktien gehen kann, da man beim Hausbau als Beamter Vorteile genießt und angesichts der Pension auch mehr ins Risiko gehen kann. Nur wirft leider auch ein Millionendepot im Jahr an regelmäßigen Cashflows leider nur ein einziges Gehalt ab.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Und jetzt stell euch mal vor, ihr habt 30 Schüler vor euch, die wie hier diskutieren. Ihr sollt denen logisches Argumentieren beibringen und wisst jetzt schon, dass es bei den meisten wieder nix wird, so wie in den Jahren davor.

Da denke ich mir, dass Lehrer nicht überbezahlt sind.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

... und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.

Warum nimmt man einen Kredit für ein Ferienhaus auf?

Anstatt sich bei Bedarf an unterschiedlichen Orten eines anzumieten?

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

A16 ist Schulleiter...das schafft fast kein Lehrer. Die meisten Lehrer am Gymnasium sind A13, an anderen Schulen A12.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wer hustlen will geht zum Staat ganz einfach.

Anwalt, Lehrer ....die schlagen die 1% locker die beim DAX sind

Das Nettogehalt eines Lehrers in Niedersachsen in Vollzeit bewegt sich von 2.800 bis 3.500 Euro netto nach Abzug der PKV. 3.500 Euro netto werden nach 28 Jahren erreicht. Das entspricht in der freien Wirtschaft 55.000 Euro bis 72.000 Euro. Der Lehrer fängt durch das Referendariat mindesten 1,5 Jahre, realistisch eher 2 Jahre später an. Man vergleicht die 55k also mit jemanden mit 2 Jahren Berufserfahrung und die 72k mit jemandem mit 30 Jahren Berufserfahrung.

Damit der Vergleich fair bleibt, müssen wir auch BAler, FHler usw. aussortieren, Bachelors aussortieren und zumindest einige Wald-und-Wiesen-Unis aussortieren. Denn die Lehrerausbildung ist auf die "besseren" Unis konzentriert und entspricht einem Uni-Master (nix Bachelor, nix FH-Master, nix BA).
Die meisten Nicht-Gymnasiallehrer bekommen kein A13, sondern A12. Ihr wollt sicher mit Gymnasiallehrer vergleichen. Jetzt läuft es so langsam auf einen Vergleich von Gymnasiallehrer vs. Target-Master-Absolvent hinaus.

Was gilt hier nochmal für alle Target-Studenten als letzter Mist und Notnagel? Das waren doch die Big4. Dort sind im dritten Jahr All-In sicher die 55k drin und nach 30 Jahren als Senior Manager keine 72k, sondern eher das doppelte.

Selbst als KMU Controller sind nach 3-5 Jahren 60k normal. Und KMU Controller ist dann auch nichts, wofür man einen Uni-Master braucht, da reicht auch der FH-Bachelor.

Guter Vergleich. Man sollte zusätzlich auch noch Bedenken, das eine Verbeamtung je nach Fächerkombination auch mehr oder weniger wahrscheinlich ist, das ganze ist auch stark davon abhängig ob/wie stark gerade Lehrer Mangel ist. Es besteht durchaus die realistische Gefahr, das zumindest die ersten Berufsjahre ohne Verbeamtung zu "überstehen" sind. Jeder der Verbeamtung für den heiligen Gral hält, sollte sich bewusst sein, das es auch einen selbst zu einem gewissen Punkt fesselt. Schlimme Schüler und ätzende Kollegen können schnell zu einer großen psychischen Belastung werden!

Der Arbeitszeit Vergleich ist auch immer so eine Sache. Klar hat man als Lehrer Verhältnis mäßig viel Freizeit, es wird jedoch erwartet, das viele Aufgaben noch neben dem eigentlichen Unterricht erledigt werden (Zeugniskonferenzen, Klausuren, Vorbereitung usw.), das sollte man auch nicht unterschätzen.

Bitte versteht mich nicht falsch! Ich halte Lehrer für einen tollen Beruf und ich würde jedem empfehlen Lehrer zu werden, der sich vorstellen kann diesen Job zu machen. Er ist aber nicht die "Eierlegende Wohlmilchsau" als die er hier gerne Verkauft wird, sondern ein Beruf mit vor- und Nachteilen.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

8K Netto:) ist zwar im Bereich einer B Besoldung und weit weg von einer 40h Woche, aber der klassische 100% wiwitreff Gehaltszuschlag gehört zu jedem gelungenen Post

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Sehr smart, sein gesamtes Kapital in Betongold zu stecken.

Kein einziger Lehrer in Deutschland hat ohne Funktion A15, geschweige denn A16. Das bekommen Rektoren von kleineren und größeren Schulen. Abgesehen davon lacht sich jeder Big4ler, der auch nur ansatzweise Karriere macht, über den Direktorsold kaputt. Bei Ingenieuren ist es ähnlich: Einfache Teamleiter kommen in tarifgebundenen Unternehmen ja schon auf 110 - 140k €, da AT. Das sind „echte“ 5,2 - 6,5k in Steuerklasse 1 bzw. 6 - 7,4k in Steuerklasse 3 und das ist durchaus schon mit Anfang bis Mitte 30 möglich. Mit Abteilungsleitern fange ich besser erst gar nicht an, da bekommt jeder Direktor umgehend Tränen in die Augen. Wie ist denn eigentlich das durchschnittliche Alter eines Direktors? 50, 55 oder 60?

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Deine Zahlen sind allesamt Schwachsinn und man merkt, dass du 0 Ahnung vom Lehrerberuf hast.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Auch interessant, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man als Lehrer nur 30h die Woche arbeiten müsse.

Klar, das geht. Aber die Realität sieht eben anders aus, vor allem wenn den Anspruch hat, seinen Job richtig auszuüben und dafür zu sorgen, dass man seine Schüler richtig aufs Abitur vorbereitet und niemand den Anschluss verliert.

Gerade in den ersten Jahren, wenn man zig Arbeitsblätter erstellen muss, kostet das auch ordentlich Zeit.

Meine Freundin ist Lehrerin (Deutsch, Englisch) an einem Gymnasium und hat teils 45h Wochen durch Übungsklausuren, Lernmaterial, Elterngespräche etc.

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:
die Frau sollte Lehrerin sein, dann kann sie sich ab 12 Uhr um das eigene Balg kümmern und Mann selbst steckt den Kinderfreibetrag ein.

+1

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Ich finde dein Argument eher schwach. Es geht in diesem Thread rein um Gehalt/Karriere und das Lehrerehepaar wird sogar vom 0815 Big4'ler Paar geschlagen, das ist kein Geheimnis. Wenn man lieber mit Kindern zusammenarbeitet und mehr Freizeit möchte ist das nochmal eine andere Frage aber darum geht es in diesem Thread offensichtlich nicht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Ich bin mir nicht so sicher ob jeder Lehrer 0815 Big4ler geschlagen wird. Man muss auch die Pension sehen.
Wenn man (wie viele hier) das "all-in"-Gehalt berechnet, müsste man auch noch die Privatversicherung für die Gehaltsberechnung hinzuziehen...

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Ich finde dein Argument eher schwach. Es geht in diesem Thread rein um Gehalt/Karriere und das Lehrerehepaar wird sogar vom 0815 Big4'ler Paar geschlagen, das ist kein Geheimnis. Wenn man lieber mit Kindern zusammenarbeitet und mehr Freizeit möchte ist das nochmal eine andere Frage aber darum geht es in diesem Thread offensichtlich nicht.

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Auch interessant, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man als Lehrer nur 30h die Woche arbeiten müsse.

Klar, das geht. Aber die Realität sieht eben anders aus, vor allem wenn den Anspruch hat, seinen Job richtig auszuüben und dafür zu sorgen, dass man seine Schüler richtig aufs Abitur vorbereitet und niemand den Anschluss verliert.

Gerade in den ersten Jahren, wenn man zig Arbeitsblätter erstellen muss, kostet das auch ordentlich Zeit.

Meine Freundin ist Lehrerin (Deutsch, Englisch) an einem Gymnasium und hat teils 45h Wochen durch Übungsklausuren, Lernmaterial, Elterngespräche etc.

Es ist ein riesiger Unterschied ob Du als verbeamteter Lehrer einfach Deine 30h durchziehst und Dir alles egal ist oder ob Du als normaler Angestellter in einem Deadline getriebenen Projekt liefern musst. Als ob Lehrer solch einen Druck hätten... die würden in der freien Wirtschaft für ein ähnlich hohes Gehalt untergehen.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Ich finde dein Argument eher schwach. Es geht in diesem Thread rein um Gehalt/Karriere und das Lehrerehepaar wird sogar vom 0815 Big4'ler Paar geschlagen, das ist kein Geheimnis. Wenn man lieber mit Kindern zusammenarbeitet und mehr Freizeit möchte ist das nochmal eine andere Frage aber darum geht es in diesem Thread offensichtlich nicht.

Wieso „sogar vom 0815 Big4‘ler Paar“? Ab Manager gehört ein Big4ler zu den absoluten Spitzenverdienern mit einem Gehalt, das 90% der BWLer nie erreichen werden.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Die eingangs genannten Zahlen sind natürlich deutlich übertrieben. A13 bedeutet zum Einstieg ca. 3000 € p. M. nach PKV.

Was viele hier komplett unterschlagen, sind die folgenden Rahmenbedingungen im Staatsdienst:

  1. quasi Zwang, ein Leben lang den gleichen Job zu machen ohne echte Exit-Möglichkeiten
  2. den Beamtenstatus aufzugeben, geht mit massiven Einbußen bei Pension einher (Ansprüche werden ins Punktesystem der gesetzlichen RV überführt)
  3. komplette Abhängigkeit von staatlichen Auflagen (Lehrplan, Stundenplan, Ferienzeiten, etc.)
  4. garantiert sinkende Schülerzahlen werden viele Lehrer in 20-30 Jahren massiv betreffen (Verpflichtung zu anderen Aufgaben, Versetzung, ...) und sind schwer zu kalkulieren
  5. Pensionsansprüche/Tariferhöhungen/Zulagen sind nicht in Stein gemeißelt, Stichwort "Nullrunde"
  6. ständiges "im Mittelpunkt stehen" vor kritischen und z. T. bösartigen Schülern kann extrem belastend sein

Der Lehrerberuf in Deutschland ist bei Verbeamtung auf jeden Fall attraktiv. Die Möglichkeiten in der freien Wirtschaft sind trotzdem besser.

Und wer es darauf anlegt, schiebt im Konzern sicherlich eine ruhigere Kugel. Home Office und Gleitzeit gibts beim Lehrer nicht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

Rechne das bitte mal vor, wo die 8-10k bei A13 herkommen sollen. 8k ist da sicher das absolute Maximum kurz vor der Rente.

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PFP

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Finanziell attraktiv als Lehrer ist in erster Linie die Pension und damit die massiv verringerte Notwendigkeit, selbst fürs Alter vorzusorgen. Das Neeto-Einkommen davor ist insgesamt solide, aber jetzt nicht herausragend. Die ersten Jahre nach dem Refendariat kann man mit der freien Wirtschaft gut mithalten und liegt oft sogar vorne, aber es gibt praktisch keine attraktiven Auftsiegsoptionen.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Mal eine ganz andere Rechnung, die der Realität näher kommt. Eine 45-jährige verheiratete Lehrerin mit 3 Kindern arbeitet zu 50% (Mann ist Ingenieur bei Bosch, d.h. mehr Arbeit ist überflüssig). Sie ist Oberstudienrätin (d.h. Gymnasium) , ist nach A14 besoldet und in einer mittleren Altersstufe. Sie verdient damit ca. 2600€ netto, wobei ca. 250€ an die PKV (bei 3 Kindern steigt die Beihilfe an) abgehen, d.h. 2350€ verbleiben. Die Kinder sind über den Mann in der GKV versichert. Setzt man kalkulatorisch 20 Wochenstunden an, dann kommt man auf einen Nettostundenlohn von deutlich über 30€ (man muss ja den Urlaub berücksichtigen), wobei man immer nur genau dann arbeiten muss, wenn auch die Kinder betreut sind, sodass eine hochwertige Betreuung sichergestellt ist. Die Pension ist dennoch noch gut, weil Kinder bei der Berechnung sehr großzügig berücksichtigt werden. Die Rechnung ist auch für die Grundschullehrerin mit A12 noch formidabel, weil auch die in der obigen Familienkonstellation noch 2300€ heim bringt, sodass nach PKV immer noch über 2000 verbleiben. Sicherlich ein sehr familienfreundlicher Deal.

Ich würde das einen sehr guten Deal nennen. Aber Geld ist eben nicht alles. Der Beruf hat Vor- und Nachteile und man darf die Sache nicht nur monetär betrachten. Das greift einfach zu kurz. Ich könnte jederzeit Lehrer werden und obwohl mich die zahlreichen Vorteile reizen (viel Ferien, viel Home-Office und Freiheiten, auskömmliches Gehalt etc.), entscheide ich mich dagegen, weil es eben auch erhebliche Nachteile gibt.

Und eines ist sicher auch richtig: Die Arbeitszeit ist intensiv, regelmäßiger Kaffeekonsum und Fußballtalk ist nicht drin. Stattdessen schreiende, stinkende und schlecht erzogene Kinder.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

+1
Dinge wie die Rente und Privatversicherung müssten eig reingerechnet werden. Oder eben entsprechend bei den anderen abgezogen. Ich stimme dem Vorposter auch aus eigener Erfahrung dabei zu, dass Lehrer wirklich extrem gute Kredite bekommen. Und wenn man mit Krediten sehr gut umgehen kann + sehr günstige Zinsen bekommt weil man den Job nahezu nicht verlieren kann, kann man sich in der langen Frist wirklich mit sehr geringen Risiko viel aufbauen. Wirst halt nie superreich und hast >10 Immobilien

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Ich bin mir nicht so sicher ob jeder Lehrer 0815 Big4ler geschlagen wird. Man muss auch die Pension sehen.
Wenn man (wie viele hier) das "all-in"-Gehalt berechnet, müsste man auch noch die Privatversicherung für die Gehaltsberechnung hinzuziehen...

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Ich finde dein Argument eher schwach. Es geht in diesem Thread rein um Gehalt/Karriere und das Lehrerehepaar wird sogar vom 0815 Big4'ler Paar geschlagen, das ist kein Geheimnis. Wenn man lieber mit Kindern zusammenarbeitet und mehr Freizeit möchte ist das nochmal eine andere Frage aber darum geht es in diesem Thread offensichtlich nicht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Die Antwort dürfte ganz einfach sein: Hier wollen alle maximale WLB und gutes Gehalt. Dem normalen Beamten geht es aber bei weitem nicht so gut wie den Angestellten in der Industrie. 40 oder 41 Wochenstunden auch auf Sachbearbeiterebene, keine Benefits wie Dienstwagen, miese Kantinen u.s.w. Im höheren Dienst dann noch eine ganze Menge unbezahlte Überstunden. Die Pension ist aktuell nicht wirklich besser als die Summe aus gesetzlicher Rente und Betriebsrente. Wer hier den Lehrerberuf so anpreist, gehört wohl eher zu den low-performern, die gemerkt haben, dass sie es in der freien Wirtschaft zu nichts bringen werden. Oder zu den Studenten, die die Industrie nur durch Praktika kennen, aber keine Ahnung haben, was da wirklich nach 10 oder 20 Jahren BE verdient werden kann.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Mal eine ganz andere Rechnung, die der Realität näher kommt. Eine 45-jährige verheiratete Lehrerin mit 3 Kindern arbeitet zu 50% (Mann ist Ingenieur bei Bosch, d.h. mehr Arbeit ist überflüssig). Sie ist Oberstudienrätin (d.h. Gymnasium) , ist nach A14 besoldet und in einer mittleren Altersstufe. Sie verdient damit ca. 2600€ netto, wobei ca. 250€ an die PKV (bei 3 Kindern steigt die Beihilfe an) abgehen, d.h. 2350€ verbleiben. Die Kinder sind über den Mann in der GKV versichert. Setzt man kalkulatorisch 20 Wochenstunden an, dann kommt man auf einen Nettostundenlohn von deutlich über 30€ (man muss ja den Urlaub berücksichtigen), wobei man immer nur genau dann arbeiten muss, wenn auch die Kinder betreut sind, sodass eine hochwertige Betreuung sichergestellt ist. Die Pension ist dennoch noch gut, weil Kinder bei der Berechnung sehr großzügig berücksichtigt werden. Die Rechnung ist auch für die Grundschullehrerin mit A12 noch formidabel, weil auch die in der obigen Familienkonstellation noch 2300€ heim bringt, sodass nach PKV immer noch über 2000 verbleiben. Sicherlich ein sehr familienfreundlicher Deal.

Ich würde das einen sehr guten Deal nennen. Aber Geld ist eben nicht alles. Der Beruf hat Vor- und Nachteile und man darf die Sache nicht nur monetär betrachten. Das greift einfach zu kurz. Ich könnte jederzeit Lehrer werden und obwohl mich die zahlreichen Vorteile reizen (viel Ferien, viel Home-Office und Freiheiten, auskömmliches Gehalt etc.), entscheide ich mich dagegen, weil es eben auch erhebliche Nachteile gibt.

Und eines ist sicher auch richtig: Die Arbeitszeit ist intensiv, regelmäßiger Kaffeekonsum und Fußballtalk ist nicht drin. Stattdessen schreiende, stinkende und schlecht erzogene Kinder.

Wohl eher Freizeit ist nicht alles. Was soll man mit der vielen freien Zeit anstellen wenn man kein Geld hat um diese gut zu gestalten?

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Ob die Pension in 30 oder 40 Jahren wirklich noch ein Vorteil sein wird, kann man heute überhaupt nicht abschätzen. Der Gesetzgeber kann da zu jeder Zeit alles nach unten regeln, die aktiven Beamten haben keine Besitzstandswahrung. Wer heute in Rente geht und ein Uni-Diplom hatte, steht sehr oft deutlich besser da als ein Beamter mit seiner A14 oder A15 Pension. Habe einige Beispiele im Freundeskreis. Aber auch da hört man Klagen, weil der Prozentsatz der Rente vom ehemaligen Nettoeinkommen so gering ist.

PFP schrieb am 26.01.2020:

Finanziell attraktiv als Lehrer ist in erster Linie die Pension und damit die massiv verringerte Notwendigkeit, selbst fürs Alter vorzusorgen. Das Neeto-Einkommen davor ist insgesamt solide, aber jetzt nicht herausragend. Die ersten Jahre nach dem Refendariat kann man mit der freien Wirtschaft gut mithalten und liegt oft sogar vorne, aber es gibt praktisch keine attraktiven Auftsiegsoptionen.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Genau so ist es. Die Zulagen sind jetzt auch nicht der Oberbringer. Einfach mal mit dem Besoldungsrechner spielen! Knapp 8 netto geht so schnell nicht, v.a. nicht ohne Kinder und v.a. nicht NACH Abzug der PKV. Die Ehegattenzulage ist nichtmal 100 Euro.

Daher passt nach PKV eher 6,2-6,6, wenn beide Stkl. IV und verheiratet.

8k netto ist vielleicht am Lebensende mit 2 Kindern lol. Nach PKV!

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Die eingangs genannten Zahlen sind natürlich deutlich übertrieben. A13 bedeutet zum Einstieg ca. 3000 € p. M. nach PKV.

Was viele hier komplett unterschlagen, sind die folgenden Rahmenbedingungen im Staatsdienst:

  1. quasi Zwang, ein Leben lang den gleichen Job zu machen ohne echte Exit-Möglichkeiten
  2. den Beamtenstatus aufzugeben, geht mit massiven Einbußen bei Pension einher (Ansprüche werden ins Punktesystem der gesetzlichen RV überführt)
  3. komplette Abhängigkeit von staatlichen Auflagen (Lehrplan, Stundenplan, Ferienzeiten, etc.)
  4. garantiert sinkende Schülerzahlen werden viele Lehrer in 20-30 Jahren massiv betreffen (Verpflichtung zu anderen Aufgaben, Versetzung, ...) und sind schwer zu kalkulieren
  5. Pensionsansprüche/Tariferhöhungen/Zulagen sind nicht in Stein gemeißelt, Stichwort "Nullrunde"
  6. ständiges "im Mittelpunkt stehen" vor kritischen und z. T. bösartigen Schülern kann extrem belastend sein

Der Lehrerberuf in Deutschland ist bei Verbeamtung auf jeden Fall attraktiv. Die Möglichkeiten in der freien Wirtschaft sind trotzdem besser.

Und wer es darauf anlegt, schiebt im Konzern sicherlich eine ruhigere Kugel. Home Office und Gleitzeit gibts beim Lehrer nicht.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

Rechne das bitte mal vor, wo die 8-10k bei A13 herkommen sollen. 8k ist da sicher das absolute Maximum kurz vor der Rente.

Mann A13 Stufe 8, Steuerklasse III, verh,3 Kinder : knapp 5 k netto
Frau A13 Stufe 8 Steuerklasse V, verh 3 Kinder : knapp 4 k. PKV abziehen und damit hätten wiers.

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Auch interessant, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man als Lehrer nur 30h die Woche arbeiten müsse.

Klar, das geht. Aber die Realität sieht eben anders aus, vor allem wenn den Anspruch hat, seinen Job richtig auszuüben und dafür zu sorgen, dass man seine Schüler richtig aufs Abitur vorbereitet und niemand den Anschluss verliert.

Gerade in den ersten Jahren, wenn man zig Arbeitsblätter erstellen muss, kostet das auch ordentlich Zeit.

Meine Freundin ist Lehrerin (Deutsch, Englisch) an einem Gymnasium und hat teils 45h Wochen durch Übungsklausuren, Lernmaterial, Elterngespräche etc.

45h soll das jetzt viel oder wenig sein?

Mein Eindruck bei vielen neuen Lehrern ist folgender "Lehrer sein muss eine absolute Berufung sein", "man rettet quasi die Jugend" und "man ist allwissend, man weiß also wie Pädagogik funktioniert"

  1. Ich finde es ehrlich gesagt beschämend, dass man so tut als wäre man fürs Lehrerdasein berufen. Es ist einfach ein Job. Für mich ist das eine einfache Schutzbarriere nach außen um damit zu untermauern, dass man ja viel tut durch Vorbereitung etc.,damit die Kinder lernen.
    Wieso redet keiner bei einer Altenpflegerin von Berufung? Das ist genau so hart und um ein Vielfaches schlechter bezahlt. Müssten diese Leute nicht auch Barrieren aufbauen um nicht gleich über einen Kamm gescherrrt zu werden? "Ich behandel alte Menschen ehrenwürdig". Macht aber keiner

  2. Jugendliche retten sich in erster Hinsicht selber, wenn sie denn wollen. Man hört Menschen zu die authentisch sind. Ein Studium bringt einem theoretische Pädagogik bei genau wie in BWL etc. liegt ein himmelweiter Unterschied zwischen Praxis und Theorie.
    Ich glaube viele Lehrer freuen sich einfach Mal irgendwo angekommen zu sein und beschreiben etwas was für viele normal ist. Diese erste Euphorie verfliegt dann nach ca. 5 Jahren wenn auch der letzte Lehrer sich eingesteht...es ist doch nur ein Job...mit der Berufung war es das dann.

Lehrer Dasein ist sicherlich anstrengend und es ist toll wenn man seine Schüler ernst nimmt, für diese Eventualität sind Lehrer sehr gut bezahlt, wirklich sehr gut und sie werden wie Adlige unterstützt. Jeder Lehrer der das 30 Jahre so durchzieht hat für mich jedem Cent davon verdient. Leider gibt es aber auch viele die es als einfache Tätigkeit ansehen und dementsprechend es egal ist was der Schüler benötigt. Denn wie oben geschrieben...es ist ein einfacher Job und dafür wird er mir im Vergleich durch die Lobby mit Schreckensszenarien aus Berlin Mitte zu sehr ins Rampenlicht gerückt

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

stufe 8 und 3(!!!) kinder, das ist am Lebensende eines Lehrers und da sind alleine schon 600 euro kindergeld mit drin.... Man man man, immer diese Spezialfälle.

Das kann man doch gar nicht vergleichen: Hier werden dauernd gefühlt Berufseinsteiger in WiWi mit Lehrern Ende 50, verheiratet und mit Stkl. 3 verglichen.

Bei Stkl. 3 bleibt auch jedem nicht verbeamteten mal schnell sehr viel mehr Euro im Monat hängen.

Habt ihr alle nicht studiert oder merkt hier keiner, wie invalide das ist?!

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

Rechne das bitte mal vor, wo die 8-10k bei A13 herkommen sollen. 8k ist da sicher das absolute Maximum kurz vor der Rente.

Mann A13 Stufe 8, Steuerklasse III, verh,3 Kinder : knapp 5 k netto
Frau A13 Stufe 8 Steuerklasse V, verh 3 Kinder : knapp 4 k. PKV abziehen und damit hätten wiers.

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Nein man, kommen sie eben nicht. Das zeigen doch die Rechner! 8k nach PKV hat ein verheiratetes Lehrerehepaar ohne Kinder nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Ob die Pension in 30 oder 40 Jahren wirklich noch ein Vorteil sein wird, kann man heute überhaupt nicht abschätzen. Der Gesetzgeber kann da zu jeder Zeit alles nach unten regeln, die aktiven Beamten haben keine Besitzstandswahrung. Wer heute in Rente geht und ein Uni-Diplom hatte, steht sehr oft deutlich besser da als ein Beamter mit seiner A14 oder A15 Pension. Habe einige Beispiele im Freundeskreis. Aber auch da hört man Klagen, weil der Prozentsatz der Rente vom ehemaligen Nettoeinkommen so gering ist.

PFP schrieb am 26.01.2020:

Finanziell attraktiv als Lehrer ist in erster Linie die Pension und damit die massiv verringerte Notwendigkeit, selbst fürs Alter vorzusorgen. Das Neeto-Einkommen davor ist insgesamt solide, aber jetzt nicht herausragend. Die ersten Jahre nach dem Refendariat kann man mit der freien Wirtschaft gut mithalten und liegt oft sogar vorne, aber es gibt praktisch keine attraktiven Auftsiegsoptionen.

Stimmt schon, es gibt keine Garantie dass die Pension in 30-40 Jahren noch so "üppig" sein wird, da jedoch die Pension vor allem im mittleren und höheren Dienst mit der Hauptfaktor ist warum sich Menschen überhaupt für den öffentlichen Dienst entscheiden (da sie mit Ausbildung mehr als im mittleren und mit bachelor mehr als im höheren Dienst verdienen) wird es wohl solange der Staat Menschen braucht die dort arbeiten keine drastische Pensionskürzung geben.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

Rechne das bitte mal vor, wo die 8-10k bei A13 herkommen sollen. 8k ist da sicher das absolute Maximum kurz vor der Rente.

Mann A13 Stufe 8, Steuerklasse III, verh,3 Kinder : knapp 5 k netto
Frau A13 Stufe 8 Steuerklasse V, verh 3 Kinder : knapp 4 k. PKV abziehen und damit hätten wiers.

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

Junge Jung e Junge. Wenn die wirklich 8k netto haben, dann haben die ja bestes Leben. Selbst ein Big 4ler SM hat gerade mal eben vllt 8k netto bei 60h/Woche.

Da kommen wir auch zu meiner Meinung mal wieder. Big 4 lohnt sich erst wenn man Partner wird

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Stimmt schon, es gibt keine Garantie dass die Pension in 30-40 Jahren noch so "üppig" sein wird, da jedoch die Pension vor allem im mittleren und höheren Dienst mit der Hauptfaktor ist warum sich Menschen überhaupt für den öffentlichen Dienst entscheiden (da sie mit Ausbildung mehr als im mittleren und mit bachelor mehr als im höheren Dienst verdienen) wird es wohl solange der Staat Menschen braucht die dort arbeiten keine drastische Pensionskürzung geben.

Ich meine natürlich mit bachelor mehr als im gehobenen Dienst.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Mal eine ganz andere Rechnung, die der Realität näher kommt. Eine 45-jährige verheiratete Lehrerin mit 3 Kindern arbeitet zu 50% (Mann ist Ingenieur bei Bosch, d.h. mehr Arbeit ist überflüssig). Sie ist Oberstudienrätin (d.h. Gymnasium) , ist nach A14 besoldet und in einer mittleren Altersstufe. Sie verdient damit ca. 2600€ netto, wobei ca. 250€ an die PKV (bei 3 Kindern steigt die Beihilfe an) abgehen, d.h. 2350€ verbleiben. Die Kinder sind über den Mann in der GKV versichert. Setzt man kalkulatorisch 20 Wochenstunden an, dann kommt man auf einen Nettostundenlohn von deutlich über 30€ (man muss ja den Urlaub berücksichtigen), wobei man immer nur genau dann arbeiten muss, wenn auch die Kinder betreut sind, sodass eine hochwertige Betreuung sichergestellt ist. Die Pension ist dennoch noch gut, weil Kinder bei der Berechnung sehr großzügig berücksichtigt werden. Die Rechnung ist auch für die Grundschullehrerin mit A12 noch formidabel, weil auch die in der obigen Familienkonstellation noch 2300€ heim bringt, sodass nach PKV immer noch über 2000 verbleiben. Sicherlich ein sehr familienfreundlicher Deal.

Ich würde das einen sehr guten Deal nennen. Aber Geld ist eben nicht alles. Der Beruf hat Vor- und Nachteile und man darf die Sache nicht nur monetär betrachten. Das greift einfach zu kurz. Ich könnte jederzeit Lehrer werden und obwohl mich die zahlreichen Vorteile reizen (viel Ferien, viel Home-Office und Freiheiten, auskömmliches Gehalt etc.), entscheide ich mich dagegen, weil es eben auch erhebliche Nachteile gibt.

Und eines ist sicher auch richtig: Die Arbeitszeit ist intensiv, regelmäßiger Kaffeekonsum und Fußballtalk ist nicht drin. Stattdessen schreiende, stinkende und schlecht erzogene Kinder.

Wohl eher Freizeit ist nicht alles. Was soll man mit der vielen freien Zeit anstellen wenn man kein Geld hat um diese gut zu gestalten?

Naja, mit dem entsprechenden typischen IGM-Ingenieurgatten kommt man dann auf die typischen 6k (plus Kindergeld) und muss dazu noch seine Kinder nicht in irgendwelchen Krippen oder Ganztagesschulen verkümmern lassen, sondern kann sich selbst um die Kinder kümmern. Das reicht für ein gewöhnliches bürgerliches Leben mit Haus im grünen Vorort, regelmäßigen Urlauben (keine Fernreisen, aber Kroatien, Österreich und Italien sind auch schön) und Mittelklasseauto völlig aus.

Mir ist da die Freizeit und die Zeit mit der Familie wichtiger. Wer natürlich täglich in teure Restaurants will und den Luxus liebt, der muss anders leben. Ist aber nicht meins und wohl auch nicht das Interesse der Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Im Wiwi-Treff mag das freilich hin und wieder anders sein.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

TE hier: hab nochmal nachgefragt! Beide haben 3.500 jeweils (ja auch Realschule hat A13. Hinzukommt das mein Kumpel noch im Sportverein als Trainer tätig ist und somit nochmals etwa 1.000 netto macht

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

TE hier: hab nochmal nachgefragt! Beide haben 3.500 jeweils (ja auch Realschule hat A13. Hinzukommt das mein Kumpel noch im Sportverein als Trainer tätig ist und somit nochmals etwa 1.000 netto macht

Gut, dann haben die aber als reine Lehrertätigkeit halt nach PKV um 7k zusammen. Meine Güte- das ist viel. 3,5 k für einen Single ist doch top- mir würde es reichen. Haus abbezahlen, 2 Autos, Reisen, was denn noch...wollte man Millionär werden, hätte man den Weg nicht eingeschlagen, ganz einfach. Für bürgerliche gute Leben reichts dicke.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Für Nicht-Bayern gilt, dass fast alle Lehrer bei A13 bleiben. A14 ist mit weiteren, besonderen Aufgaben verbunden und wird ca. von 2 bis 3 Prozent der Lehrer erreicht und A15 ist der Schulleiter. Und ebenfalls für Nicht-Bayern gilt, dass das Endgehalt nach 30 Jahren (inkl. Referendariat) erreicht wird und etwa 3.500 Euro netto beträgt.

Mag sein, dass es in Bayern anders ist oder dass es mal vor 20 Jahren anders gewesen ist. Aber in Bayern sind ja auch die normalen Gehälter höher, da erreicht man als Uni-Master-BWLer seine 60-70k brutto nach 2-3 Jahren.

Manche Leute hier haben nämlich eine recht verquere Sicht. Was, ein Lehrer verdient soviel? Ein Lehrer hat ein Studium auf dem Niveau eines Masters an einer guten Uni abgeschlossen. Das ist gar nicht vergleichbar mit einem durchschnittlichen BWLer, der ist schlechter qualifiziert, da hier BAler, FHler usw. dazu gehören sowie eben reine Bachelors. Außerdem entfällt selbst nach dem Uni-Master das Referendariat.

Vergleicht mal lieber einen Uni-Master-BWLer von einer Nicht-Wald-und-Wiesen-Uni (Lehramt gibt es nur an größeren, reputableren Unis) mit Traineeprogramm bei einem Konzern und dann dort das Gehalt nach dem Traineeprogramm mit dem Gehalt des Lehrers. Das ist ein Vergleich, welcher auf gleicher Qualifikationsebene stattfindet.

Und dann noch beachten, dass der Job des Lehrers mit Reisetätigkeiten (Studienexkursionen) und Arbeitszeiten außerhalb von 9-5 verbunden ist (Elternabende, Einzelgespräche mit Eltern und oft auch eher unfreiwillig das abendliche korrigieren und vorbereiten).

Ich würde diesen Job nicht machen wollen für das gebotene Geld, daher ist der Lehrer auch keinesfalls unterbezahlt. Es ist der Beruf mit der höchsten Rate an Depressionen und vorzeitiger Berufsunfähigkeit.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

TE hier: hab nochmal nachgefragt! Beide haben 3.500 jeweils (ja auch Realschule hat A13. Hinzukommt das mein Kumpel noch im Sportverein als Trainer tätig ist und somit nochmals etwa 1.000 netto macht

Die 3.500 sind aber nicht zum Berufseinstieg und vermutlich auch nicht nach Abzug der PKV...

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Wie viele Lehrer wird es wohl beim Bund geben? Fast keine! Die Lehrer sind Landesbeamte mit sehr unterschiedlichen Besoldungen. Ein Lehrer im teuren Frankfurt/M. bekommt z.B. ein paar hundert Euros weniger als in Ostdeutschland auf dem flachen Land.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Nein man, kommen sie eben nicht. Das zeigen doch die Rechner! 8k nach PKV hat ein verheiratetes Lehrerehepaar ohne Kinder nicht.

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

TE hier: hab nochmal nachgefragt! Beide haben 3.500 jeweils (ja auch Realschule hat A13. Hinzukommt das mein Kumpel noch im Sportverein als Trainer tätig ist und somit nochmals etwa 1.000 netto macht

Nur in NRW bekommen Realschullehrer A13, also entweder hast du Glück oder du lügst..

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Auch in Hessen A13 für Realschule

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

TE hier: hab nochmal nachgefragt! Beide haben 3.500 jeweils (ja auch Realschule hat A13. Hinzukommt das mein Kumpel noch im Sportverein als Trainer tätig ist und somit nochmals etwa 1.000 netto macht

Nur in NRW bekommen Realschullehrer A13, also entweder hast du Glück oder du lügst..

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Man kann einen verbeamteten Lehrer nicht mit einem 0815-BWLer vergleichen. Vergleichsmassstab sollte eher der Top 10%-Master-Absolvent in Mannheim/Köln/LMU sein. Unter diesen Bedingungen wird der Lehrer eher schlecht aussehen. Wenn man natürlich jeden 2.x-Bachelor von einer Non-Target mit in den Vergleich einbezieht, verzerrt das die Ergebnisse total.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

A16 ist Schulleiter...das schafft fast kein Lehrer. Die meisten Lehrer am Gymnasium sind A13, an anderen Schulen A12.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

4000 netto? Hat jeder Big4ler nach 5-6 Jahren, nur dass der Big4ler das noch ordentlich steigern kann. Der Lehrer kommt nie an 4000, sondern nur knapp daran und das erst am Ende seiner Karriere.

Einfach ein schwaches Argument.. jemand der als Big4-ler aufsteigt schafft auch als Lehrer locker A14(das ist wirklich nicht schwer) - A16(da ist dann Glück und Networking dabei)!
Da sind dann schon je nach Bundesland und Kindern 4-8K netto drinnen. Und das bei 30-45 Std Woche(je nachdem, wie viel man investiert), fester höher Pension, Privatversicherung, Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen &Co.
Meine Eltern sind Lehrer (A14&13) und haben durch ihren smarten Umgang mit Krediten und einen relativ sparsamen Lebensstil mit 55 1 großes Haus abbezahlt, eine Wohnung, die sie vermieten(abbezahlt) und ein Ferienhaus, welches in ca 7-9 Jahren abbezahlt sein wird.
Wenn man ein Mensch mit vielseitigen Hobbies ist, der vllt mehr als Geld, Karriere und eine Vollzeit Hausfrau haben möchte, kann Lehrer durchaus möglich one richtige Wahl sein. Insb. wenn man Kinder mag. So eine eindimensionale Sicht ist wirklich schade und schwach. BWLer halt

Ich dachte immer als Lehrer steigt man in A9 ein, oder kommt das noch von früher?
Vergessen wurde in dieser Diskussion noch dass es auch solche Lehrer gibt,
die immer an einer Grund-, Haupt oder Gesamtschule unterrichten.
Dieser sollten dann ehr A11?-A12? liegen.

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

In B-W ist mittlerweile die komplette Sekundarstufe (d.h. auch Gemeinschaftsschule, Realschule und Berufsschule) A13 mit Zulage. A14 war für Gymnasiallehrer früher garantiert, mittlerweile ist das so nicht mehr der Fall. Das liegt aber auch daran, dass man mittlerweile auch an Gemeinschaftsschulen und Berufsschulen A14 erreichen kann. Locker die Hälfte der Lehrer wird am Gymnasium aber weiterhin die A14 erreichen. A15 hat jede Schule ein paar Stellen und A16 kriegt der Rektor.

Das Loblied auf die Qualität der Lehrer kann ich leider nicht bestätigen. Im Durchschnitt werden leider nicht die besten und fleißigsten Schüler Lehrer. Die Dichte an wirklich hellen Köpfen ist da nicht höher als in anderen Studiengängen. Es ist zwar richtig, dass man mit der falschen Fächerwahl rasch arbeitslos sein kann. Es ist aber genauso richtig, dass das Studium im Regelfall recht einfach (meistens Gewifächer) ist und man sich mit wenig Aufwand irgendwie durchmogeln kann. Wenn man im Nachhinein anspruchslos ist, kommt man auch mit einem schlechten Abschluss jederzeit an einer Gemeinschaftsschule unter und verdient damit weit überdurchschnittlich. Ob dieser Job allerdings so erfüllend ist und das Schmerzensgeld für den Höllenjob an einer Restschule das wert ist, lasse ich jetzt mal offen.

Der durchschnittliche, nicht besonders fähige BWLer hat einen angenehmen Bürojob mit viel Kaffee und privaten Gesprächen. Dafür ist er aber auch jeden Tag bis 5 im Geschäft, hat nur 6 Wochen Urlaub und verdient bei einem KMU erheblich weniger.

Was besser ist, kann jeder selbst entscheiden. Der Lehrerjob ist auf jeden Fall psychisch fordernder, wer da nicht der Typ dafür ist und nicht gut mit Menschen umgehen kann, geht unter.

Deshalb ja, Lehrer werden zurecht gut bezahlt. Sie haben einen harten Job und eine gesellschaftlich sehr wertvolle Aufgabe. Ich sage aber auch nein zu der Behauptung, dass das alle Lehrer auch verdient haben. Da gibt es leider eine Menge an fachlich unfähigen und charakterlich untauglichen Personen, die sich sehr glücklich schätzen dürfen in eine solche Position gelangt zu sein, aber für die Allgemeinheit leider eine ziemlich große Last darstellen.

antworten
feli

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Auch interessant, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man als Lehrer nur 30h die Woche arbeiten müsse.

Klar, das geht. Aber die Realität sieht eben anders aus, vor allem wenn den Anspruch hat, seinen Job richtig auszuüben und dafür zu sorgen, dass man seine Schüler richtig aufs Abitur vorbereitet und niemand den Anschluss verliert.

Gerade in den ersten Jahren, wenn man zig Arbeitsblätter erstellen muss, kostet das auch ordentlich Zeit.

Meine Freundin ist Lehrerin (Deutsch, Englisch) an einem Gymnasium und hat teils 45h Wochen durch Übungsklausuren, Lernmaterial, Elterngespräche etc.

Kombination Deutsch/Englisch, also zwei Sprachen, ist sehr zeitaufwändig. Mit Mathe/Sport hat man schon eine viel bessere WLB... oder Kunst oder Musik...
Ich wollte einmal auf Lehramt studieren, habe mich dann doch dagegen entschieden - und das war gut so!
Ich bin mit einigen Lehrern in meiner Nachbarschaft aufgewachsen. Sie alle unterrichteten am örtlichen Gymnasium. Fahrzeit = 0.
Was für viele den Lehrerberuf attraktiv macht, ist, dass man als Mutter/Vater ohne große Probleme in Teilzeit gehen kann. Meine Mathelehrerin, mit einem Lehrer verheiratet, beide an einem Gymnasium (Bayern; hier sind, soviel ich weiß, fast alle im Beamtenverhältnis) meinte seinerzeit, dass sie Lehrerin geworden wäre, weil der Beruf so familienfreundlich ist.

antworten
WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

In Bremen sind sogar Grundschullehrer A13 und in Niedersachsen erhalten Realschullehrer auch A13. Wer es nicht glaubt, sollte mal recherchieren. A12 gibt es nur noch vereinzelt. Und aus eigenem Umfeld kann ich euch sagen: Verbeamtet wird (jedenfalls im Norden) so gut wie jeder. Kenne keinen Angestellten Lehrer, dafür aber 6 Verbeamtete. Nach Auskunft derer ist es in den Schulen normal, dass man direkt im Referendariat verbeamtet wird.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Dem Poster ist wohl nicht klar, dass die Zuschläge in Summe selbstverständlich nur einmal gezahlt werden, wenn beide Elternteile/Ehepartner Beamte sind. Ist an sich ja auch logisch oder erhält man für 1 Kind auch 2x Kindergeld, weil 2 Elternteile? Nein, natürlich nicht. Hier sind „Akademiker“ unterwegs, die noch nicht einmal dazu in der Lage sind, einfachste und eindeutigste Sachverhalte zu recherchieren. Mich wundert hier aber mittlerweile gar nichts mehr...

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Wieso werden die, die die Blagen nicht mögen nicht einfach normale Beamte?! :D A13 ist Endstufe gehobener Dienst bzw Anfang höherer Dienst, da hat ein Ehepaar auch 8-10 k netto drin im besten Fall. Immer nur Lehrer Lehrer Lehrer... Technischer oder nicht technischer Verwaltungsdienst und alles ist safe

Rechne das bitte mal vor, wo die 8-10k bei A13 herkommen sollen. 8k ist da sicher das absolute Maximum kurz vor der Rente.

Mann A13 Stufe 8, Steuerklasse III, verh,3 Kinder : knapp 5 k netto
Frau A13 Stufe 8 Steuerklasse V, verh 3 Kinder : knapp 4 k. PKV abziehen und damit hätten wiers.

Klar, am Ende der Karriere (Stufe 8)und mit Kids. Aber auch ohne kommen die letztlich auf ihre 8k zusammen. Davor mit niedrigeren Stufen ca 1-1,5 k weniger.
Rechner: öffentlicher Dienst info.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

In NRW wird auch jeder verbeamtet es gibt vereinzelt Ausnahmen, wobei man mir auch Mal sagte, dass 40% im Angestelltenverhältnis stehen...ist absolut nicht mein Gefühl.

Also bei einem Kumpel, beide Lehrer sieht's wie folgt aus...beide A13 beide am Gym. Fahrtzeit 5 min Fahrrad, mit 29! fertig mit dem Refendariat geworden. Verdienst 2.950€ netto nach PVK....dann erstmal schön sabbatical nach 1 Jahr eingereicht um direkt nach der Hochzeit im Anschluss die Weltreise anzuschließen... achja gleichzeitig noch günstig den Kredit bekommen und haus gebaut welches dann zur Hochzeit steht.

Beide sagen selbst von sich, dass sie von vielen Dingen kein Plan haben.... für mich ist das Effizienz pur. Da planen viele bwler ihr Leben lang the way of good life....und das Lehrerpärchen ziehts einfach gedankenlos durch.

Ich empfinde aus jeder Sicht...jou die haben es richtig gemacht, Glückwunsch

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Als Referendar ist man Beamter auf Zeit. Dieses Beamtenverhältnis endet automatisch nach Zeitablauf. Egal ob als Ingenieur oder als Lehrer. Wenn man dann nicht zum Beamten auf Probe ernannt wird, ist man raus.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

In Bremen sind sogar Grundschullehrer A13 und in Niedersachsen erhalten Realschullehrer auch A13. Wer es nicht glaubt, sollte mal recherchieren. A12 gibt es nur noch vereinzelt. Und aus eigenem Umfeld kann ich euch sagen: Verbeamtet wird (jedenfalls im Norden) so gut wie jeder. Kenne keinen Angestellten Lehrer, dafür aber 6 Verbeamtete. Nach Auskunft derer ist es in den Schulen normal, dass man direkt im Referendariat verbeamtet wird.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Nein, man ist nicht "raus". Man hat noch einige Jahre Zeit für neue Chancen. Man kann nämlich jedes Jahr als angestellter Lehrer Vertretung auf Stundenbasis machen und auf neue Chancen und veränderte Marktbedingungen hoffen. Das ist zwar durchaus prekär, aber meistens klappt es bei örtlicher Flexibilität dann doch früher oder später (kann schon mal ein paar Jahre gehen) und man ist drin und bis ans Lebensende versorgt. Dazu gibt es Privatschulen u.v.m. Aktuell kann man in vielen Bundesländern an die Grundschule oder andere Schularten und fällt damit reichlich weich (A12 ist immer noch besser als die meisten Jobs außerhalb der IG-X-Blase. Gescheiterte Existenzen, bei denen am Ende die Arbeitslosigkeit steht, mag es geben, sind aber eine krasse Minderheit. Und die gibt es bei BWL-Absolventen auch.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Man ist erst mal "raus" aus dem Beamtenverhältnis, wenn man nicht zum Beamten auf Probe ernannt wird. Und zwar automatisch.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Nein, man ist nicht "raus". Man hat noch einige Jahre Zeit für neue Chancen. Man kann nämlich jedes Jahr als angestellter Lehrer Vertretung auf Stundenbasis machen und auf neue Chancen und veränderte Marktbedingungen hoffen. Das ist zwar durchaus prekär, aber meistens klappt es bei örtlicher Flexibilität dann doch früher oder später (kann schon mal ein paar Jahre gehen) und man ist drin und bis ans Lebensende versorgt. Dazu gibt es Privatschulen u.v.m. Aktuell kann man in vielen Bundesländern an die Grundschule oder andere Schularten und fällt damit reichlich weich (A12 ist immer noch besser als die meisten Jobs außerhalb der IG-X-Blase. Gescheiterte Existenzen, bei denen am Ende die Arbeitslosigkeit steht, mag es geben, sind aber eine krasse Minderheit. Und die gibt es bei BWL-Absolventen auch.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Nennt sich Beamter auf Widerruf. Beamter auf Zeit ist etwas ganz anderes...

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

Als Referendar ist man Beamter auf Zeit. Dieses Beamtenverhältnis endet automatisch nach Zeitablauf. Egal ob als Ingenieur oder als Lehrer. Wenn man dann nicht zum Beamten auf Probe ernannt wird, ist man raus.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2020:

In Bremen sind sogar Grundschullehrer A13 und in Niedersachsen erhalten Realschullehrer auch A13. Wer es nicht glaubt, sollte mal recherchieren. A12 gibt es nur noch vereinzelt. Und aus eigenem Umfeld kann ich euch sagen: Verbeamtet wird (jedenfalls im Norden) so gut wie jeder. Kenne keinen Angestellten Lehrer, dafür aber 6 Verbeamtete. Nach Auskunft derer ist es in den Schulen normal, dass man direkt im Referendariat verbeamtet wird.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Ich finde deinen Beitrag interessant. Ich möchte ihn allerdings kommentieren:

  1. Wir müssen den Lehrerberuf hier einsortieren: Der Lehrerberuf ist sicherlich, was Bezahlung und WLB angeht, im Bereich 90. Perzentil zu sehen. Das bedeutet einerseits, dass er für Menschen, die leistungstechnisch darunter liegen, lukrativ ist und für Menschen, die darüber liegen, eher nicht.

  2. Nach der Beendigung deines "referdariats (sic)" warst du etwa 27 Jahre alt, richtig? Ich, Top-10-Prozent meines Abitur-Jahrgangs und ehemaliger dualer Student bei einem OEM, hatte mit meinem Berufseinstieg Anfang 23 da schon 4 Jahre BE hinter mir, 3 Gehaltssprünge, Ersparnisse und Urlaube, die sich kein Lehrer im Referendariat leisten kann, davon ab, dass die Phase des Referendariats - und das weiß ich aus dem Bekanntenkreis - nicht das 35-h-Zuckerschlecken berufserfahrener Lehrer ist. Während ich also steil auf den AT zugehe (in 2 Jahren) und ab da bei 120.000 plus Dienstwagen liege, musst du dir noch über Jahre die Stufen "ersitzen", auch wenn du der beste Lehrer der Welt bist.

  3. Gehaltserhöhungen ohne Leistungsbezug mögen nett klingen, rauben aber jede Energie und Begeisterung, deshalb wirkten auch früher ALLE meine Lehrer eher nicht so, als würden sie einen Award für Power und Energie gewinnen können.

  4. Über die 72% Pension sollten wir dann reden, wenn die Auszahlung ansteht.

  5. Die überinflationäre Gehaltserhöhung ist ein Thema, das du sicherlich mit jedem arbeitenden, der aus dem 90. Perzentil der Leistung stammt, gemein hast.

  6. Mit jungen Menschen zu arbeiten, erschien mir als Jugendlicher auch als ernsthafte Alternative. Nur ist es eben heutzutage nicht mehr das, was es zu Zeiten der "Feuerzangenbowle" war. Mit den Eltern von heute würde ich mich nicht auseinander setzen wollen. Der einzige Lehrberuf, der für mich infrage käme, ist freiberuflicher Coach und Universitätsprofessor, dort ist nämlich jeweils wirklich Geld zu verdienen.

  7. Ich weiß, warum wir hier immer alle aneinander vorbei diskutieren: Wenn ich eher nicht arbeits- und leistungsorientiert bin und mir dahingehend das Kosten-Nutzen-Maximum auswählen sollte, wäre die Lehre an Gymnasien tatsächlich eine sinnvolle Wahl.
    Eines muss aber dir, wie auch vielen Lehrern bewusst sein: In Akademikerkreisen gilt weder das Lehramtsstudium als Benchmark noch der Lehrberuf als erstrebenswert. Die guten Akademiker aber auch die Akademiker im Allgemeinen streben sowohl nach Selbstverwirklichung und Freiheitsgraden als auch an Verantwortung, alles keine Punkte bei denen der Lehrerberuf erste Wahl ist.

  8. Die Folge aus 7.: Obwohl, wie du selbst prahlend zugibst, der Lehrberuf keine gigantische Stresshürde darstellt, ist hier die Burn-Out-Quote höher als in jedem anderen Beruf. Studien zufolge liegt das zusammengefasst in der "Sinnlosigkeit" des Tuns in Verbindung mit dem angelieferten Rohzustand der zu Lehrenden...

Alles in allem kann ich deine Argumentation verstehen, weshalb der Lehrberuf für viele Menschen attraktiv ist, auf der anderen Seite muss dir aber auch klar sein, dass in einem (angehende) Manager-Forum keiner neidisch darauf ist, dass du den Rest deines Lebens jedes Jahr dasselbe zu tun hast...

Ich liebe Veränderung, Entwicklung und Herausforderungen. Im beruflichen Alltag wirst du diese Dinge nicht erfahren, das ist aus meiner Warte traurig.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2020:

Es ist so witzig wie die Leute die es versemmelt haben zu erkennen, was für ein guter Beruf Lehrer ist jetzt versuchen, den Beruf schlecht zu reden damit sie sich besser fühlen.

Ich habe mein referdariat letztes Jahr beendet, bin jetzt Englisch/Politik Lehrer und arbeite auf die 9 Monate arbeitszeit die ich habe gerechnet wohl weniger als 35h die Woche.

Ich muss abends keine Anrufe vom Boss annehmen.

Ich habe mehr als 3 Monate bezahlten Urlaub.

Ich bin nur einen Tag in der Woche nach 16 Uhr Zuhause, 3 Tage sogar vor 14 Uhr. Perfekt für zukünftige Kinder.

Ich habe keinen Leistungsdruck.

Ich habe den Job für immer.

Ich muss von meinen ~3k Netto nichts sparen, da ich 72% meiner letzten Besoldung als Pension erhalten werde (Netto also mehr als 72%)

Ich kriege für ein Kind 150€ zusätzlich im Monat (zusätzlich zum Kindergeld), ab dem dritten sogar >300€. Damit sind alle Kinder, die nach dem Zweiten kommen quasi kostenlos (mit dem Kindergeld).

Ich habe garantierte, überinflationäre Gehaltssteigerungen.

Ich wohne außerhalb der Stadt und zahke mit 27 meine 160m^2 ab.

Als Beamter kriege ich jeden Kredit.

Ich müsste nicht mal die 35h machen. Solange ich keinen absoluten Mist verzapfe, kann man mich nicht rausschmeißen.

Jetzt zeigt mir Liebe IBler die in Frankfurt 100h klopfen und 3k Miete zahlen, wo euer 'Leben' denn genau besser sein soll.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Hier Informatik Bachelor mit 1 Jahr BE 82k all in bei der Porsche AG. Ich denke ich liege mit meinem Alter von 22 Jahren über dem Lehrer der jetzt noch am studieren ist. In 7-8 Jahren sollte die letzte Tarifstufe erreicht haben und liege dann bei 120k.

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WiWi Gast

Wer schlägt das Lehrer-Ehepaar

Interessant, dass das Lehrer Gehalt im WiWi-Forum immer so viele Reaktionen auslöst. Neid? ;-)

Die Antwort auf die Ausgangsfrage ist doch bereits x-mal gegeben worden:

  1. Es sind nicht 8k sondern 7k netto bei dem Lehrerpaar
  2. Das gleiche kann man auch in vielen anderen Jobs verdienen, in manchen sogar nochmal deutlich mehr
  3. Das gleiche oder mehr zu verdienen bei gleicher oder besserer WLB wird sehr schwer (vielleicht gerade mal als "IGM-Beamter" mit 35 Stunden Woche)
  4. Das gleiche bei gleicher WLB nicht in der Großstadt sondern auf dem platten Land zu verdienen, wo es keine großen Arbeitgeber gibt aber die Immobilien billig sind --> nur sehr sehr schwer machbar
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